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Aus Waggel wird Wonder

Am Samstag zur Vesperzeit wurde das Geheimnis um die abgedeckte Tafel mitten im Dorf gelüftet. Gemeinsam mit der Bevölkerung weihte die Kulturkommission den neuen Wonderweg ein.
Andy Lehmann
Die Kulturkommission Wald mit Vertretern des Wegsponsors beim Wonderweg-Starthäuschen: Marco Steffen, Christian Knöpfel, Walter Bischofberger, Heidi Künzler, Deborah Bianchi, Damian Bänziger, Sonja Blatter und Edith Beeler (von links). (Bild: Andy Lehmann)

Die Kulturkommission Wald mit Vertretern des Wegsponsors beim Wonderweg-Starthäuschen: Marco Steffen, Christian Knöpfel, Walter Bischofberger, Heidi Künzler, Deborah Bianchi, Damian Bänziger, Sonja Blatter und Edith Beeler (von links). (Bild: Andy Lehmann)

Andy Lehmann

andreas.lehmann

@appenzellerzeitung.ch

«Aus einer Idee werden Visionen und schliesslich ein Projekt, deren Finanzierbarkeit sich die Gemeinde nicht leisten kann», sagte die Gemeindepräsidentin von Wald, Edith Beeler, in ihrer ­Ansprache zur Einweihung des Wonderwegs. «Glücklicherweise fanden wir mit der Raiffeisenbank Heiden, welche ihr 111-jähriges Bestehen feiert, einen Sponsor für das neue Wegprojekt.» Rund 60 Personen nahmen an der Eröffnung mitten im Dorf teil. Im Anschluss an Edith Beelers Worte enthüllten Walter Bischofberger und Damian Bänziger, beide von der Raiffeisenbank, die verhüllte Tafel mit dem hölzernen Starthäuschen.

Die Kulturkommission Wald (Kuko) hatte im Herbst 2016 den Auftrag erhalten, den bestehenden Waggelweg durch einen Neuen zu ersetzen. «Der bestehende Weg durch das Dorf war in die Jahre gekommen. Auf diesem gewährte das Gewerbe Einblick in seine Arbeit», sagte Deborah Bianchi von der Kuko. Nachdem das Projekt finanziell abgesichert war, machte sich die Kuko daran, die Wegstrecke zu sondieren. «Wir entschieden uns für zwei verschiedene Wegstrecken. Die kürzere Variante ist kinderwagentauglich und man ist etwa 1,5 Stunden unterwegs. Die längere Wonderwegroute, etwa 3,5 Stunden, führt teilweise über bestehende Fuss- und Wanderwege auf dem Gemeindegebiet. Wiederum ist das Gewerbe miteingebunden. An 19 speziellen Orten trifft man auf besondere Plätze, Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte, sagt Deborah Bianchi. Jede Station auf den beiden Routen ist mit einem hölzernen Infohäuschen versehen. Die Kuko hat von A bis Z alles selber für den neuen Wonderweg gemacht. Das letzte Infohäuschen war erst am Samstagmittag aufgestellt worden. Als grosse Herausforderung habe sich neben der Finanzierbarkeit auch das Zeitmanagement für die Kuko herausgestellt, so Bianchi. «Für mich ist die Realisierung des neuen Wonderwegs eine Herzensanglegenheit. Ich bin in Wald geboren und es freut mich, dass wir so die Schönheiten unserer Gemeinde präsentieren können. Ganz dem Motto entsprechend: ‹Chlii, aber häämelig›, sagt Bianchi erfreut.» Die öffentliche Begehung des Wonderwegs mit der kuko findet am 27. Mai 2018 statt.

Im Anschluss an die Enthüllung beim Dorfzentrum begaben sich die Anwesenden zum Schulhausplatz. Dort wurden sie von der jungen Tanzgruppe «Dance-Power» empfangen. 16 Mädchen aus Wald und Umgebung zeigten eine Tanzchoreo und wurden mit grossem Applaus belohnt. Anschliessend waren alle zu einem Getränk mit Wurst und Brot eingeladen. Abgerundet wurde die Eröffnungsfeier am Abend mit einem Apéro für geladene Gäste sowie zwei Konzerten. In der Mehrzweckhalle sorgten die jungen Appenzellerbands Gazzou und Roli Frei and the Soulful Desert für Stimmung.

Hinweis

Weitere Infos: www.kukowald.ch

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