«Aus dem Koffer verkaufen»

Nachgefragt

Drucken
Teilen

Kommenden Samstag, 18. November, findet in Waldstatt im Mehrzweckgebäude von 10 bis 16 Uhr der zweite Koffermarkt statt. Karin Lieberherr ist Organisationsmitglied und erläutert, weshalb sich der Besuch am Anlass für Jung und Alt lohnt.

Karin Lieberherr, was ist das Spezielle an einem Koffermarkt?

An einem Koffermarkt verkaufen alle Austeller ihre Arbeiten direkt aus dem Koffer heraus. Verkauft werden verschiedenste handgemachte Kreativitäten. Das Wichtigste ist, dass die Gegenstände im Koffer und nicht auf dem Tisch für den Verkauf ausgebreitet werden. Ein grosser Koffer ist für die Austeller also von Vorteil.

Der Koffermarkt in Waldstatt findet zum zweiten Mal statt, hat sich etwas verändert?

Dieser Koffermarkt wird grösser. Zehn Aussteller kommen hinzu. Wir zählen somit 74 Aussteller. Die Nachfrage nach den Plätzen war gross, einigen mussten wir auch absagen. Beim letzten Koffermarkt erhielten wir viele positive Rückmeldungen, deshalb wurde sonst nicht viel am Konzept angepasst.

Wie haben Sie die Aussteller ausgewählt?

Anhand von den eingesandten Bewerbungen hat das Organisationskomitee die Teilnehmenden ausgewählt. Jeder Bewerber musste Beispiele seiner Werke mitsenden. Bei der Zusammenstellung haben wir darauf geachtet, dass eine breite Palette von selbst gemachten Dingen erhältlich ist. Das Ziel ist es, Einseitigkeit zu vermeiden und eine spannende Verkaufsplattform zu bieten.

Was können die Besucher vom zweiten Koffermarkt erwarten?

Von Schmuck über Selbstgenähtes bis hin zu Filzsachen und Kreationen aus der Küche kann jeder etwas finden. Auch die Jüngeren kommen auf ihre Kosten. Zwei Mädchen präsentieren ihre selbstgeknüpften Armbänder.

Ist der Koffermarkt letztlich ein kleiner Weihnachtsmarkt?

Eigentlich nicht. Koffermärkte gibt es über das ganze Jahr hinweg. Meine Schwester und ich haben selbst schon an Koffermärkten teilgenommen. Doch die Erfahrung hat gezeigt, dass um die Weihnachtszeit am meisten Umsatz gemacht wird. (noe)