Auftrag zur Vereinigung rückt näher

LÜTISBURG. Bei der im April 2014 durchgeführten Bevölkerungsumfrage sprachen sich zwei Drittel der Lütisburger Einwohner für die Prüfung einer Vereinigung mit einer Nachbargemeinde aus.

Beat Lanzendorfer
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LÜTISBURG. Bei der im April 2014 durchgeführten Bevölkerungsumfrage sprachen sich zwei Drittel der Lütisburger Einwohner für die Prüfung einer Vereinigung mit einer Nachbargemeinde aus. 70 Prozent davon sehen die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil als ideale Partnerin, die anderen 30 Prozent fühlen sich eher zu Kirchberg hingezogen.

An der daraufhin einberufenen Projektgruppensitzung im November 2014 wurde die Umsetzung des Ergebnisses diskutiert. Der Gemeinderat Lütisburg entschied sich für die Prüfung der Vereinigung mit Bütschwil-Ganterschwil.

Treffen mit Beteiligten

In einem nächsten Schritt wurde der Gemeinderat Bütschwil-Ganterschwil zu einem Gespräch eingeladen. Es fand am 23. Januar statt. Den Beteiligten war es wichtig, auch die Schulpräsidenten ins Boot zu holen. Bei einer Vereinigung würden die Lütisburger Primarschule und die Oberstufe BuGaLu in die politische Gemeinde inkorporiert, und es würde eine Einheitsgemeinde entstehen. Den Gemeindepräsidenten Imelda Stadler, Lütisburg, und Karl Brändle, Bütschwil-Ganterschwil, ist es wichtig, auch die Parteien über jeden Schritt zu informieren. Dieser Austausch mit den Parteivorsitzenden beider Gemeinden erfolgte am 5. März.

Die weiteren Schritte

Imelda Stadler und Karl Brändle betonten das gute Einvernehmen untereinander und wiesen darauf hin, die Anliegen der Bürger zu berücksichtigen. Die Konsultativabstimmung am 5. März in Anwesenheit der drei Schulpräsidien, beider Gemeinderäte sowie der Parteivorsitzenden brachte das einstimmige Resultat, dass die Gespräche dahingehend geführt werden sollen, dass Anfang 2016 in beiden Gemeinden eine Grundsatzabstimmung zur möglichen Vereinigung erfolgen soll. Das letzte Wort, ob Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil fusionieren, hat die Bürgerschaft. Im Fall von Bütschwil-Ganterschwil folgt die Information an der Bürgerversammlung vom 19. März.

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