Auftakt zur Rückrunde

Ab heute rollt der Ball wieder. Die Appenzeller Fussballteams starten mit unterschiedlichen Zielen in die zweite Saisonhälfte. Beim FC Herisau beispielsweise steht der Ligaerhalt im Vordergrund.

Jesko Calderara
Drucken
Teilen
Am Wochenende wären gleich zwei Derbies auf dem Programm gestanden. Die Partie Speicher gegen Bühler musste jedoch verschoben werden. (Bild: apz)

Am Wochenende wären gleich zwei Derbies auf dem Programm gestanden. Die Partie Speicher gegen Bühler musste jedoch verschoben werden. (Bild: apz)

AUSSERRHODEN. Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, beginnt am Osterwochenende die Rückrunde im Regionalfussball. Der FC Herisau spielt heute zu Hause gegen Henau. Die Mannschaft von Trainer Fabio De Souza ging als Vierter in die Winterpause. Für die zweite Hälfte der Meisterschaft 2014/15 hat sich der FC Herisau, der im Winter keine personellen Änderungen erlebt hat, drei Ziele gesetzt. «Für uns geht es in erster Linie darum, in der Liga zu bleiben», sagt De Souza. Zudem strebten sie in den ersten drei Spielen das Punktemaximum an. Der Coach plant zudem, vermehrt eigene Junioren in die erste Mannschaft einzubauen. Aufgrund von Verletzungen sowie schulischen und sonstigen Abwesenheiten zahlreicher Spieler sei die Vorbereitung nicht so optimal verlaufen wie letztes Jahr, sagt De Souza. «Wir haben in Herisau trainiert und waren in keinem Trainingslager.»

FC Teufen mit Kunstrasen

Zum Start wären gleich zwei Appenzeller Derbies auf dem Programm gestanden. In der 3. Liga empfängt der FC Teufen den FC Appenzell, eine Stufe hätte die Affiche Speicher gegen Bühler geheissen. Diese Partie musste allerdings verschoben werden. Der FC Teufen seinerseits will die positive Vorrunde bestätigen. Ihre Absicht sei es, sich weiterhin in der vorderen Tabellenhälfte zu etablieren, sagt Trainer Daniel Schöllhorn. «Darüber hinaus geht es mir darum, meine Spieler spielerisch und taktisch weiterzuentwickeln.» Dank dem Kunstrasen konnte sich der FC Teufen im Winter vorbereiten. Laut Schöllhorn verlief die zweimonatige Vorbereitungsphase daher sehr gut. Nebst dem Zuzug eigener Junioren und der Tatsache, dass ein Torhüter zurzeit die Rekrutenschule absolviert, startet die Mannschaft mit nur wenigen personellen Änderungen in die Rückrunde.

Der 3.-Liga-Club FC Heiden wiederum steht nach der Vorrunde auf dem zweitletzten Platz. Für die Häädler Fussballer geht es in der Rückrunde primär darum, den Ligaerhalt zu schaffen. Sorgen bereitet den Verantwortlichen insbesondere die lange Absenzenliste. Drei Stammspieler weilten im Ausland und drei weitere Akteure seien seit längerem verletzt, sagt Co-Trainer Fabrizio Verona. «Bei Bedarf nehmen daher wir Spieler aus der 2. Mannschaft dazu.» Danebst gab es noch andere Probleme. So hat der FC Heiden kein einziges Mal auf Rasen trainiert. Ferner konnten die Vorderländer nur zwei Freundschaftsspiele austragen, ein drittes musste wegen zu wenig verfügbaren Spielern abgesagt werden.

Erstes Spiel gewonnen

Bereits ihr erstes Pflichtspiel in diesem Jahr haben die Frauen des FC Bühler absolviert. Sie gewannen auswärts beim FC Luzern 1:0. Damit festigten die Damen des FC Bühler als 7. ihren Platz im Mittelfeld. «Für uns ist es wichtig, so schnell als möglich den Klassenerhalt sicherzustellen», sagt Trainer Aykut Sakarya. Als mittelfristiges Ziel nennt er die Integration der Nachwuchsspielerinnen in die erste Mannschaft. Zusammen mit der zweiten Equipe bereitet sich der FC Bühler vier Tage in Italien auf die zweite Saisonhälfte vor. Dabei kann Sakarya künftig wieder auf die Dienste von Livia D'Agostino zählen, die das Fussballspielen beim FC Bühler begonnen hat.

Aktuelle Nachrichten