Auftakt am Lesefestival

Am Freitagabend, 12. September, um 20.15 Uhr wird im Chössi Theater das Lesefestival 2014 eröffnet.

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LICHTENSTEIG. Mit «Jahreszeit gehört» werden unveröffentlichte Texte über den Herbst von Autor Andreas Neeser, Karina Akopian und Ivona Brdjanovic vorgetragen. Der Schweizer Autor lebt in Suhr und wurde dieses Jahr mit dem Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia ausgezeichnet. Die Autorinnen sind beide letztjährige Absolventinnen des Schweizerischen Literaturinstituts Biel. Das Projekt «Jahreszeiten gehört» kommt aus dem ThiK, dem Theater Baden. Bei diesem Anlass trägt der arrivierte Autor Andreas Neeser mit den beiden Abgängerinnen des Literaturinstitutes unveröffentlichte Texte vor. Begleitet werden sie am Klavier von Rahel Sohn. «Man kommt fast nicht mehr um die Abgänger des Literaturinstitutes herum. Die sind total gut! Die jungen Autorinnen haben einen neuen Rhythmus, der schneller, unsteter und atemloser ist. Der Schreibstil passt in unsere Zeit.»

Am Samstag, 13. September, sind um 20.15 Uhr Milena Moser und Sibylle Aeberli zu Gast. Moser ist seit 2006 in der Kolumne der «Schweizer Familie» zu lesen und hat bis jetzt 16 Bücher veröffentlicht. Mit ihrer Freundin und Musikerin Sibylle Aeberli wagte sie 2011 den Sprung auf die Bühne. Zum Schreien komisch und rührend zelebrieren Milena Moser und Sibylle Aeberli «Die Unvollendeten verändern sich». Jede ist an einem Punkt angekommen, an dem sie beschliesst, so geht es nicht weiter. Sibylle Aeberli will ihren Horizont erweitern und etwas ganz Neues machen. Für die Liebe hat sie keinen Platz. Milena Moser will ein «ganz normales Leben führen» und sich nochmals richtig verlieben. Diese guten Vorsätze werden in Monologen, Dialogen, Liedern und Szenen umgesetzt. Eine Darstellung für alle Gefühle, auch schonungslos ehrlich und hoffnungslos frech. Die Organisatoren des Lesefestivals danken der Raiffeisenbank Toggenburg, der Clientis Bank Toggenburg und der BPW Switzerland Club Toggenburg für die grosszügige Unterstützung dieser Anlässe. Am Samstagabend ab 18 Uhr ist es möglich, im Restaurant des Chössi Theaters zu essen, eine Anmeldung ist dafür nötig. (pd)

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