Aufklärung und Plattform

Es ist den Kantonen überlassen, den Umgang mit Listenhunden in einem Gesetz zu regeln. Welche Hunde aufgeführt werden, variiert, jedoch immer deklariert sind die Rassen American Staffordshire Terrier, (American) Pit Bull Terrier, Bull Terrier und Staffordshire Bull Terrier.

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Es ist den Kantonen überlassen, den Umgang mit Listenhunden in einem Gesetz zu regeln. Welche Hunde aufgeführt werden, variiert, jedoch immer deklariert sind die Rassen American Staffordshire Terrier, (American) Pit Bull Terrier, Bull Terrier und Staffordshire Bull Terrier. Der Verein Bullstaff-Hilfe wurde vor zwei Jahren gegründet. Der fünfköpfige Vorstand und alle Helfer arbeiten ehrenamtlich. Der Verein hat zum Ziel, Aufklärungsarbeit zu leisten sowie den Listenhundehaltern und jenen, die es werden möchten, eine Plattform und Informationen zu bieten. «Ein gefährlicher Hund gehört nicht einer bestimmten Rasse an», schreibt der Verein auf seiner Homepage. Jeder Hund könne bei falscher Behandlung oder mit gezielter Absicht zu einem aggressiven Tier werden. Der Verein ist Ansprechpartner für die Veterinärämter, wenn es um beschlagnahmte Hunde geht. Solche Tiere nimmt Bullstaff-Hilfe wenn möglich auf und vermittelt sie weiter. Da die Platzverhältnisse beschränkt sind, werden auch stets «Pflegeeltern» gesucht, welche die Hunde vorübergehend aufnehmen können. Um sich zu finanzieren, ist der Verein auf Mitglieder, Spender oder Gönner angewiesen. Es ist auch möglich, eine Patenschaft für einen Hund zu übernehmen. (eg)

www.bullstaff-hilfe.ch