Auf Wanderschaft im Wallis

Am vorletzten Wochenende versammelten sich die Mitglieder der Männerriege Bazenheid am Bahnhof und reisten nach Saas-Fee. Präsident Walo Schrepfer begrüsste die Turner zur zweitägigen Reise ins Wallis und verteilte noch die letzten Billette.

Hans Wagner
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Die Männer der Männerriege Bazenheid erwanderten Saas-Fee. (Bild: pd)

Die Männer der Männerriege Bazenheid erwanderten Saas-Fee. (Bild: pd)

Am vorletzten Wochenende versammelten sich die Mitglieder der Männerriege Bazenheid am Bahnhof und reisten nach Saas-Fee.

Präsident Walo Schrepfer begrüsste die Turner zur zweitägigen Reise ins Wallis und verteilte noch die letzten Billette. Pünktlich fuhr der Turbo Richtung Wil ab. In Wil galt es, in den Intercity nach Zürich umzusteigen. Von da aus musste ein weiteres Mal umgestiegen werden. Im Schnellzugstempo ging die Reise weiter durch das Mittelland und das Bernbiet, wo Landwirtschaft und Industrie, aber auch das Gewerbe stark vertreten sind.

Nach einem Halt in Bern und Spiez tauchten wir in den Lötschbergtunnel ein und waren in Kürze in Visp. Hier erwartete uns eine kleine Delegation, bestehend aus dem Reiseleiter Kurt Holenstein und Walter Siegenthaler.

Der Reiseleiter begrüsste alle herzlich und verwies auf einen Bus mit Anhänger der Post, der uns ins Brigerbad bringen sollte. Am Ziel angekommen, gab es eine grosse Überraschung, denn Rosmarie und Kurt hatten ihren Wohnraum und den Wintergarten in eine Festwirtschaft verwandelt. Es gab Kaffee und Gipfeli, und bald fühlten sich alle wie zu Hause. Es waren alle im Gespräch und die Zeit verging im Flug. Bald war Mittag und die Gastgeber trugen Grillwürste und Getränke nach Wunsch auf. Die grosszügige Bewirtung wurde herzlich verdankt durch den Präsidenten. Nun war es an der Zeit, das Postauto vor der Haustür zu besteigen und die Reise nach Saas-Fee in Angriff zu nehmen. Die Saaser sind stolz auf das eindrückliche Bergpanorama. Es gibt 350 Kilometer Wanderwege, wo man die Alltagssorgen vergessen kann. Die Ankunft in Saas-Fee zeigte uns, dass es auch hier autofrei ist – wie Zermatt. Die Endstation war zwei Minuten von unserer Unterkunft «Wellness Hostel 4000» entfernt. Rasch war der gut organisierte Zimmerbezug vollzogen.

Danach traf man sich zu einer Wanderung nach Saas-Almagell.

Den Aufstieg machte man allerdings mit dem Postauto. Nach einem Apéro war das Nachtessen bereit. Danach mischten die einen die Karten und die anderen machten sich auf in die «Stadt». Die einen kamen nach Hause, als die Jasser in den Ausgang gingen. Beim Frühstück waren auf jeden Fall alle wieder da. Nun galt es, den neuen Tag zu organisieren. Der Reiseleiter Kurt Holenstein unterbreitete verschiedene Varianten, so dass alle – nach Kondition – auswählen konnten. Der grösste Teil nahm den Weg von Plattjen (2570 Meter) Richtung Britanniahütte bis Felskinn, 3000 Meter über Meer. Die Wanderung dauerte zweieinhalb Stunden. Wie es der Zufall wollte, war am Sonntag die Nostalgische Genussmeile auf dem Programm. Eine Reise zurück in der Zeit.

Hier hatte jeder die Gelegenheit, sich umzusehen und zu verpflegen. Die Zeit war gekommen, um aufzubrechen Richtung Ostschweiz. Zuvor hatten wir aber noch das Ziel Moosalp anvisiert; hier war ein Abzug der mächtigen Eringer Kampfkühe zu beobachten. Danach wurde im Restaurant ein Nachtessen eingenommen. Zwei Busse führten die Reisegesellschaft direkt auf den Bahnhof Visp, wo bald die Rückreise in Angriff genommen wurde.