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Auf geht’s zur Perlensuche in Stein

Am 1. Juni wird der Perlenweg in Stein eröffnet. Wo dieser durchführt, ist geheim und muss von den Teilnehmenden erst noch herausgefunden werden. Am Schluss gibt’s ein Präsent.
Astrid Zysset
Der Perlenweg soll die Gemeinde Stein für Touristen attraktiver machen. (Bild: PD)

Der Perlenweg soll die Gemeinde Stein für Touristen attraktiver machen. (Bild: PD)

Noch ist geheim, wo der Perlenweg genau durchführt. Nur soviel lässt Thomas Hug, ehemaliger Präsident des Verkehrsvereins und Mitinitiant, durchblicken: Der Weg führt quer durch Stein und dauert etwa eine Stunde. Geeignet sei er für Gross und Klein. Und: Er stelle ein echtes Abenteuer dar.

Der Start findet sich in der Schaukäserei oder im Ortskundemuseum. Dort wird den Teilnehmenden ein Laufblatt überreicht, auf welchem sich Hinweise über den Verlauf des Perlenwegs finden sowie Kästchen, um sich das Lösungswort zu notieren. Und dann geht’s auch schon los. Wohin der Weg führt, muss selbstständig herausgefunden werden. Auf zwölf Tafeln finden sich kleine Rätsel, wie: «Gehen Sie zum ältesten Gebäude der Gemeinde», oder das Errechnen einer Quersumme besagt die Anzahl Schritte zu einem Versteck. «Ortskundigkeit ist nicht vonnöten. Der Perlenweg eignet sich auch für Touristen», so Hug. Am Ende gibt es für alle Teilnehmenden ein kleines Präsent.

Das Dorf wieder attraktiver machen

Die Idee des Perlenwegs findet ihren Ursprung vor rund vier Jahren. Damals suchte der Verkehrsverein sowie der Gemeinderat nach Möglichkeiten, um die Attraktivität der Gemeinde zu steigern. Viele Inputs kamen durch eine Umfrage in der Bevölkerung zusammen, darunter einige, die einen Erlebnis-Wanderweg implizierten. Einen Käseweg, einen Märliweg oder auch einen Geruchserlebnisweg finden sich als Stichworte in der Auswertung des Bevölkerungsaufrufes. Stein gilt als Perle des Appenzellerlandes. «Darum war es für uns naheliegend, dass wir dieses Motto aufnehmen wollten», so Hug. Vollkommen neu ist die Idee nicht. Lange Zeit gab es in der Gemeinde einen sogenannten Solarweg. Dieser wurde jedoch vor rund fünf Jahren wieder abmontiert. Grund: Nicht mehr zeitgemäss. Etwas Neues sollte her.

Kein Ansturm während der Eröffnung erhofft

Zur Lancierung des Perlenweges wurde die Gemeinde, der Gewerbeverein, das Museum wie auch die Schaukäserei ins Boot geholt, Sponsoren gesucht und Bewilligungen für das Aufstellen der Tafeln beantragt. Alles klappte erstaunlich reibungslos, wie Hug rückblickend erklärt. Das Projekt kostete rund 10 000 Franken. «Diese Summe bekamen wir schnell zusammen. Und auch das Wohlwollen der Bevölkerung war von Beginn an gross.»

In den kommenden Tagen werden die Flyer verteilt und die Tafeln montiert. Die Eröffnung des Perlenweges ist am 1. Juni – gleichzeitig wie der Frühlingsmarkt mit Kleintierausstellung. «Ich hoffe allerdings, es wollen ihn nicht alle am ersten Tag ausprobieren», sagt Hug schmunzelnd. Der Reiz des Suchens sei grösser, wenn lediglich wenige Personen unterwegs sind. Der Weg ist anschliessend ganzjährig und unentgeltlich zugänglich. Der ehemalige Präsident des Verkehrsvereins kann sich vorstellen, dass, wenn das Projekt zum Erfolg wird, eine Weiterentwicklung in Form eines zweiten Weges oder eines neuen Lösungswortes folgen wird.

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