Auf die Schwägalp tuckern

Die neunte Austragung und neunmal ohne Regen: Das schöne Wetter lockte wieder über 210 Fahrer mit ihren alten Autos und Fans in Scharen auf die Schwägalp zum grossen Internationalen Oldtimertreff des TCS Appenzell Ausserrhoden. Nicht wenige dienten als Fotosujets.

René Bieri
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SCHWÄGALP. Bewunderung schon auf der Hinfahrt. An den offiziellen Empfangsorten in Nesslau und Urnäsch und entlang der Routen vom Toggenburg und Appenzeller Hinterland sind Fans präsent. Der Schlussanstieg zum Ziel ist für viele der alten Automobile happig.

Geschwindigkeit zählt nicht

Sie tuckern in gemächlichem Tempo auf dem Asphalt und halten den Verkehr auf, aber kaum jemand ärgert sich wirklich darüber. Vielmehr geniessen es die Hinterher- oder Vorbeifahrenden, einen etwas ausgedehnteren Blick auf die nostalgischen Fahrzeuge werfen zu können. Geschwindigkeit kann es schliesslich nicht sein, die die Faszination Oldtimer ausmacht. Vielmehr ist es die frühe Kunst der Automobilbauer, die Anfang des 20. Jahrhunderts den Menschen Mobilität brachte. Navigationssysteme, Servolenkung, elektrische Fensterheber gibt es bei den Oldtimern nicht. Zum Teil wird sogar ganz auf die Seitenfenster und Frontscheiben verzichtet. Alles egal. Die Liebe zum Oldtimer steht über allem.

In der Arena

Droben auf der Schwägalp werden die Piloten und ihre Gefährte begeistert empfangen. Sie sind ideale Objekte für Hobbyfotografen und liefern Bilder fürs Archiv. Doch leicht ist es nicht, sich einen Überblick zu verschaffen. Die Besitzer werden belagert und geben Auskunft über ihr Fahrzeug. Sie nehmen es gelassen und tauschen Erfahrungen unter ihresgleichen aus. Einzigartige Hingucker gab es viele.

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