Auf der Suche nach Heimat

Zum erstenmal nach der Fusion führte die Evangelische Kirchgemeinde Nesslau einen Gemeindeabend durch.

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Mit Freude lauschen die Teilnehmer des Kirchgemeindeabends den Klängen des Kirchenchors Krummenau. (Bild: PD)

Mit Freude lauschen die Teilnehmer des Kirchgemeindeabends den Klängen des Kirchenchors Krummenau. (Bild: PD)

«Auf der Suche nach Heimat» lautete das Leitwort des ersten Kirchgemeindeabends in der mittlerweile nicht mehr so neu fusionierten Kirchgemeinde Nesslau. Der Kirchenchor Krummenau unter der Leitung von Godi Rohner und in Begleitung von Hansjürg Gutgsell am Klavier eröffnete den Abend im Mehrzweckgebäude Stein mit dem gesungenen Psalm 121 von Peter Roth.

Neuer Pfarrer stellte sich vor

Peter Röösli, der Präsident der Kirchenvorsteherschaft, durfte danach über 60 Gäste zu diesem Abend begrüssen und gab einige aktuelle Mitteilungen weiter. Vor allem gab er das Wort gerne weiter an Marco Wehrli, welcher sich bei dieser Gelegenheit als neuer vierter Pfarrer im Pfarrteam vorstellte. Pfarrer Marco Wehrli wird Mitte Oktober seine Tätigkeit in der Kirchgemeinde Nesslau aufnehmen und sich dem Arbeitsschwerpunkt Kinder, Jugend und Familien widmen.

Im weiteren Verlauf des Abends äusserten Peter Röösli und das Pfarrteam mit Susanne Hug-Maag, Christian Münch und Lothar Schullerus aus ganz persönlicher Sicht eigene Gedanken zum Thema Heimat. Wo ist meine Heimat? Kann man Heimat verlieren und finden? Was gehört unbedingt dazu, dass sich ein Mensch beheimatet fühlen kann? Zwischen den einzelnen Beiträgen zeigte der Kirchenchor Krummenau wunderbar, dass auch ein kleiner, aber feiner Chor eine grosse Stimmfülle haben kann.

Mit verschiedenen Inputs und persönlichen Geschichten wurde das Thema eingeführt und vertieft, sicher auch ein Thema, welches die Kirchgemeinde Nesslau begleiten wird. Beheimatung in der fusionierten Kirchgemeinde ist ein wichtiges Anliegen und so waren die Gäste auch eingeladen, im Verlauf des Abends mit Hilfe von einem Fragebogen ihre Gedanken und Anliegen zum kirchlichen Leben zu äussern. Als kulinarische Überraschung wurde ein «heimatlicher» Leckerbissen gereicht, nämlich Älplermagronen mit Apfelmus. Bei der frohen Tischgemeinschaft verging die Zeit an diesem Abend wie im Flug und an Leib und Seele gestärkt traten die Gäste dann nach und nach den Heimweg an. (pd)