Auf dem Weg zum Schmuckstück

Auf der Bütschwiler Sportanlage Breite wird zurzeit das zweite Fussballfeld saniert. Nach dessen Eröffnung im Frühjahr/Sommer 2015 wird das Sport- und Freizeitareal definitiv zum regionalen Zentrum. Vorerst aber ist der Trainingsbetrieb etwas beeinträchtigt.

Beat Lanzendorfer
Drucken
Teilen

FUSSBALL. In Bütschwil wird auf der Sportanlage Breite ein weiterer Nagel eingeschlagen. Zwei Wochen nach dem Grümpeli (20. bis 22. Juni) begannen die Sanierungsarbeiten beim zweiten Fussballfeld. Es galt, die Bewilligung des Kantons abzuwarten, weil der Platz in der Grundwasserschutzzone liegt und daher im Vorfeld der Arbeiten nicht unwesentliche Umweltschutzauflagen erfüllt werden mussten. Dazu Noldi Hasler, Verantwortlicher seitens des FC Bütschwil betreffend Platzsanierung. «Seit Anfang Juli verläuft alles nach Plan, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, kann Ende August angesät werden.» Wenn das Bauprogramm eingehalten wird, und davon kann man laut Noldi Hasler ausgehen, können die Fussballer den sanierten Platz frühestens im Frühjahr 2015 in Beschlag nehmen. «Ich rechne allerdings mit dem Sommer, denn es wird entscheidend sein, was wir für einen Winter haben, wie viel Schnee fallen wird und wie sich der Wuchs des Rasens entwickelt», dies die Aussage von Noldi Hasler, der nicht zum ersten und wohl auch nicht zum letzten Mal für ein Grossprojekt des FC Bütschwil zuständig ist. Der ehemalige Präsident und das langjährige Ehrenmitglied gehört quasi zum Inventar des örtlichen Fussballclubs und ist sich auch nicht zu schade, persönlich Hand anzulegen.

Ein echtes Schmuckstück

Zehn Jahre nach Eröffnung des Allwetterplatzes dürfte die Sanierung des zweiten Rasenspielfeldes die vorläufig letzte Etappe sein, die Breite definitiv in ein Schmuckstück zu verwandeln.

Zur Erinnerung: Das Hauptspielfeld wurde schon im Jahre 2011 erneuert. Dazu gehört auch das Tribünendach, welches zu einem Grossteil von der Supportervereinigung finanziert wurde. An dessen Spitze stand bekanntlich während über vier Jahrzehnten der im vergangenen Jahr verstorbene Walter Scherrer, der für Anliegen dieser Art immer ein offenes Ohr hatte. Die Sanierung des zweiten Rasenplatzes ist im Übrigen nicht umsonst zu haben. Die Kosten werden mit rund 250 000 Franken beziffert. Von diesem Betrag steuert der FC Bütschwil einen beträchtlichen Anteil selber bei. Die zwei anderen Geldgeber sind die Gemeinden Bütschwil-Ganterschwil und Mosnang, welche das soziale Engagement des Vereins wohlwollend goutieren und dieses auch entsprechend unterstützen.

Trainingsbetrieb eingeschränkt

Bedingt dadurch, dass im Juli auch der Hauptplatz gesperrt ist, speziell in den beiden Strafräumen mussten Rasenziegel eingesetzt werden, wird von den Verantwortlichen einiges an Improvisationstalent gefordert.

Bis der Hauptplatz zur Verfügung steht, können die Fussballerinnen und Fussballer einzig auf dem Allwetterplatz trainieren. Als Ausweichmöglichkeit für die Kleinsten steht die Wiese zwischen Hauptplatz und Hallenbad zur Verfügung, die sich im Besitz der Schule befindet. Eine weitere Variante ist auch der «rote Platz».

Für gut ein Jahr müssen sich die Anhänger des runden Leders in Geduld üben. Die Aussicht auf einen perfekten Trainingsplatz macht das Warten aber erträglicher.

Aktuelle Nachrichten