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Auf den Verbindungsweg ins Quartier wird aus Sicherheitsgründen verzichtet

Die Projektänderung beim Bahnhofsumbau Teufen liegt auf. Auf den Weg, den das Bundesamt für Verkehr als gefährlich einstufte, wird verzichtet. Baubeginn ist im Frühjahr.
Astrid Zysset
Der Umbau mitsamt dem Gleisausbau beim Bahnhof Teufen soll im Frühjahr erfolgen. (Bild: Benjamin Manser)

Der Umbau mitsamt dem Gleisausbau beim Bahnhof Teufen soll im Frühjahr erfolgen. (Bild: Benjamin Manser)

Die Änderung beinhaltet im Wesentlichen den Verzicht auf den direkten Zugang für Fussgänger von Osten her zum neuen Mittelperron. Dieser wurde vom Bundesamt für Verkehr (BAV) als nicht sicher eingestuft. Deshalb galt das Projekt als nicht bewilligungsfähig. Die Appenzeller Bahnen (AB) haben reagiert und die Pläne angepasst. «Aus unserer Sicht dürften sie jetzt einer Prüfung durch das BAV standhalten», sagt AB-Mediensprecherin Sabrina Huber. Die Projektänderung liegt noch bis zum 27. November auf der Gemeindekanzlei zur öffentlichen Einsicht auf.

Hintergrund: Aufgrund des Baus der Durchmesserlinie wird der Fahrplan verdichtet. Der Bahnhof Teufen wird von zwei auf drei Gleise ausgebaut. Die AB mussten also neue Perrons, Zugangswege und Sicherungsanlagen planen. Längst hätten die Bagger auffahren sollen. Doch das Projekt geriet ins Stocken. Einsprachen blockierten den Baubeginn, zudem wies das BAV auf ein erhöhtes Risiko hin, das durch die Fussgängerverbindung vom Osten zum Mittelperron entstanden wäre. Die Änderung sieht nun vor, den Zugang vom östlichen Verbindungsweg auf das Perron wegzulassen. Das Zwischenperron, an welchem der Einstieg in die Züge, die auf dem zweiten und dritten Gleis halten werden, ist somit nur noch von der Bahnhofsseite aus zugänglich. Um die Sicherheit auf dem Perronzugang zu gewährleisten, müssen die Lokführer zudem die Geschwindigkeit drosseln, um «auf Sicht halten» halten zu können. Obwohl dies als Projektänderung bei der Auflage gekennzeichnet ist, spricht die AB von einem neuen Projekt. Das bedeutet allerdings auch, dass die Einsprachen, die gegen die ursprünglichen Pläne eingegangen waren, vom Tisch respektive deren Anregungen in die Projektanpassung eingeflossen sind. Einsprachen können nur noch gegen die Nichtrealisierung des Perronzugangs erhoben werden. Genau genommen ist das jetzige Projekt gar nur ein Teilprojekt des Bahnhofumbaus. Die anderen Teilbereiche – der Bau des Gleises 3, der östliche Verbindungsweg und die Perronerhöhungen – wurden bereits öffentlich aufgelegt. Die Planung ist dort weit fortgeschritten. Deshalb ist in diesen Bereichen auch der Baubeginn schon festgesetzt: Im kommenden Frühling sollen die Umbauarbeiten starten. «Diese Arbeiten können wir unabhängig von der Änderung des Zugangs zum Mittelperron realisieren», so Huber weiter. Und – falls keine Einsprachen bei der derzeitigen Auflage eingehen – könne sogar der geänderte Zugang zu jenem Zeitpunkt umgesetzt werden.

Kreiselbau auf Frühling 2020 geplant

Im Teufen planen die Appenzeller Bahnen, insgesamt drei Projekte umzusetzen: die Ortsdurchfahrt, den Umbau des Bahnhofs wie auch den Bahnhofskreisel. Beim Kreiselprojekt sind noch verschiedene Einsprachen hängig, wie Huber einräumt. Zu deren Inhalt oder dem Fortschritt der Verhandlungen will sie sich jedoch nicht äussern. Nur soviel: Der Baubeginn ist auf Frühling 2020 angesetzt. «Wir sind zuversichtlich, dass wir bis zu diesem Zeitpunkt alle Differenzen bereinigen können.»

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