Auch das ist Berufsschule

Wenn Lernende statt regulärem Unterricht für einmal aus 40 verschiedenen Angeboten wählen können und auch der übliche Schultag keine Rolle spielt, dann wissen alle, es ist wieder Sport- und Kulturwoche am BWZ Toggenburg. 1200 Lernende nahmen vergangene Woche daran teil.

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Das Angebot Fitness in der Sportwoche war beliebt. (Bild: pd)

Das Angebot Fitness in der Sportwoche war beliebt. (Bild: pd)

WATTWIL. An der Sport- und Kulturwoche nahmen dieses Jahr 1200 Lernende teil und wurden dabei von 55 Lehrpersonen begleitet. Dies gab das BWZ Toggenburg in einem Pressecommuniqué bekannt. In der Sonderwoche waren reine Sportangebote und reine Kulturanlässe sowie Kombinationen im Programm.

Die Auswahl reichte dabei von den Klassikern Skifahren und Snowboarden, Schlitteln, Eislaufen über Fitness/Yoga/Pole-Fit, weiter zum Besuch des Zürcher Flughafens oder einer Rega-Basis bis hin zu Spezialitäten wie Glasfusing, Chüeligurt-Herstellung, ein Opernbesuch oder dem einwöchigen Schneesportlager in Leukerbad.

Abseits vom üblichen Lehrlingsalltag bietet diese überaus beliebte Sonderwoche die Gelegenheit, die Kameradschaft zu pflegen, Zeit zu haben für vertiefte Gespräche, auch mit den Lehrpersonen und Lernenden aus völlig anderen Berufen, Lehrjahren und Schultagen kennenzulernen. Bei so vielen Teilnehmenden und Anlässen ist man trotz minuziöser Vorbereitung auf die Mithilfe aller angewiesen. Die flächendeckend sehr positiven Rückmeldungen während der ganzen Woche haben erneut gezeigt, wie sehr die Sport- und Kulturwoche am BWZT geschätzt wird. Üppige Schneeverhältnisse und traumhaftes Winterwetter haben dieses Jahr ganz sicher zum guten Gelingen beigetragen.

Auch auf Berufsschulstufe ist die stetig abnehmende Freude am Wintersport spürbar. Unsichere Schneeverhältnisse, teure Ausrüstung, grosser Aufwand und allenfalls sich ändernder kultureller Hintergrund sorgen für eine schleichende Verlagerung zu den Alternativangeboten. Einzig das Schneesportlager bleibt unverändert voll ausgebucht.

Dem Organisationskomitee, allen Lernenden der Schule und den beteiligten Lehrpersonen gebührt grosser Dank. Nur das Miteinander macht so einen Grossanlass überhaupt erst möglich. (pd)