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Armee übt Notfallszenario

Toggenburg Das Katastrophenhilfebataillon 23, rund 800 Armeeangehörige, übt kommende Woche, von Sonntag, 3. September, bis Mittwoch, 6. September, den Notfalleinsatz. Die Katastrophenhilfeübung heisst Rathar und findet in der Region auf rund einem Dutzend Trainingsplätzen statt. Es kann daher im gesamten Toggenburg während der ersten Septemberwoche zu leichten Verkehrsbehinderungen kommen, schreibt die Armee im Pressecommuniqué.

Das Katastrophenhilfebataillon 23 gehört zur Territorialregion 4 der Schweizer Armee, die für die Ostschweiz und Zürich zuständig ist. Es übt im gewählten Szenario den Einsatz zu Gunsten der Bevölkerung nach einem schweren Erdbeben. Die Armee tritt dabei als Partner der zivilen Behörden auf, die mit ihren Mitteln an Grenzen stossen.

An der Übung werden rund 800 Armeeangehörige teilnehmen. Sie leisten ihren Einsatz mit gut 200 Fahrzeugen, darunter auch schweres Gerät, zwischen Kirchberg und Wildhaus. Die Luftwaffe unterstützt die Einheiten am Boden mit Helikoptern. Unter anderem ist die Bergung umgestürzter Beton-Strommasten aus der Luft geplant. (pd)

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