Appezeller Striichmusigtag

URNÄSCH. Zum 15. Mal wird am letzten Samstag im April zum Striichmusigtag nach Urnäsch eingeladen. In Restaurants und anderen Lokalitäten treten dreizehn Musikformationen und Jodelgruppen auf.

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Impression vom 10. Striichmusigtag. Die 15. Ausgabe findet am kommenden 25. April statt. (Bild: Archiv apz)

Impression vom 10. Striichmusigtag. Die 15. Ausgabe findet am kommenden 25. April statt. (Bild: Archiv apz)

Am Samstag, 25. April, steht der nächste Striichmusiganlass in Urnäsch auf dem Programm. Nebst den Formationen aus beiden Appenzell und dem Toggenburg wird die Veranstaltung durch zirkulierende Jodelgruppen sowie tagsüber durch ein Kirchenkonzert.

Musikalisch und kulinarisch

Die dreizehn Formationen spielen ab 18 Uhr bis Mitternacht in verschiedenen Urnäscher Lokalen auf. Die Appenzeller Musik präsentiert sich dabei vielseitig in verschiedenen Sparten. Von grosser Bedeutung ist die Streichmusik in Originalbesetzung, nämlich zwei Geigen, Hackbrett, Cello und Kontrabass. In Originalbesetzung treten nach wie vor die Formationen «Edelweiss», «Frauestriichmusig» und «Brandhölzler» auf. Bei den anderen Formationen sind Handorgel oder Klavier mit dabei. Begleitend zirkulieren verschiedene Jodelgruppen in den Gasthäusern und unterhalten die Gäste mit «Zäuerli ond Liedli». Unterwegs sind das Jodelchörli Urnäsch am Säntis, das Jodelterzett Fuchs-Oertle, das Jodelquartett Säntis, das Jodlerterzett Speerchüt und die Hondwiler Stegräfler. Kulinarisch werden die Besucher aus den Küchen der verschiedenen Restaurants verwöhnt.

Kirchenkonzert

Traditionsgemäss findet am Nachmittag in der reformierten Kirche Urnäsch ein Konzert statt, diesmal mit dem Appenzeller Echo. Das «Appenzeller Echo» wurde 1997 durch die Gebrüder Josef und Benjamin Rempfler gegründet; zwischenzeitlich ist Walter Neff am Bass dazu gestossen. Heute spielen die drei diverse Stilrichtungen, präsentieren traditionelle Streichmusik aus dem Appenzellerland, aber auch Eigenkompositionen und internationale Volksmusikeinlagen aus der ganzen Welt.

Das Konzert wird durch das Jodelterzett «Chrimafrä» und den «Bismärkli-Schuppel» ergänzt. Wenn man die drei Frauen Christa, Maritta und Fränzi in ein Wort verpackt, ergibt sich «Chrimafrä», und wenn man ihre Wurzeln sucht, wird man im Emmental, im Berner Oberland und im Allgäu fündig. Die sieben Männer des «Bismärkli-Schuppel» aus Urnäsch pflegen das weitherum bekannte Silvesterchlausen und den damit verbundenen Naturjodel, das Zäuerli. Konzertbeginn in der Kirche ist um 14.30 Uhr.

Abschluss mit Gottesdienst

Wie immer wird das Striichmusigwochenende in Urnäsch mit einem Gottesdienst am Sonntagmorgen in der reformierten Kirche abgeschlossen. Dieser wird musikalisch ausschliesslich von Urnäscher Striichmusikanten gestaltet. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. (pd)

Weitere Informationen und das Detailprogramm zum 15. Striichmusigtag 2015 in Urnäsch: www.striichmusigtag.ch.

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