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APPENZELLERLAND: Neues Vorstandsmitglied beim Bio-Ring

Beat Rusch wird Beisitzer im Vorstand des Bio-Rings Appenzellerland. An der 24. Hauptversammlung war auch der wachsende Konsum von Bioprodukten ein Thema.

Am Mittwochabend stellte Jürg Hebeisen im Hotel Krone in Gais zum letzten Mal die Jahresrechnung und das Budget vor. Er trat aus dem Vorstand des Bio-Rings Appenzellerland, einer Mitgliederorganisation der Bio Suisse, zurück. Als Nachfolger wurde Beat Rusch einstimmig von den 58 anwesenden Biobäuerinnen und -bauern gewählt. «Im ersten Jahr werde ich als Beisitzer im Vorstand tätig sein», erklärte Rusch. Er ist ein Herisauer Biobauer und übernahm 2014 den Hof seiner Eltern im Gebiet Tüfenau.

Wer die Rolle des Kassiers übernehmen wird, sei noch unklar. «Innerhalb des Vorstandes werden wir die Position neu besetzen», sagte Albert Neff, Präsident vom Bio-Ring Appenzellerland. Für die geleistete Arbeit wurde Hebeisen an der HV verdankt. Dieser reichte den Dank jedoch direkt an seine Frau Evelyn weiter. «Im Hintergrund hat sie die Arbeit erledigt. Ich konnte jeweils nur die meist positiv ausfallende Rechnung an unserer HV vortragen», betonte der abtretende Kassier und lachte.

Auf Bioprodukte kann gesetzt werden

Während der ganzen HV war der gesellschaftliche Wandel im Hinblick auf den Biokonsum immer wieder ein Thema. Präsident Neff machte zu Beginn seiner Rede darauf aufmerksam, dass der Biomarkt stets wachse. So seien Bioprodukte innerhalb der Lebensmittelbranche keine Nischenprodukte mehr. Den Grenzschutz von landwirtschaftlichen Produkten und eine eingereichte Initiative für sauberes Trinkwasser thematisierte Stefan Müller, Landeshauptmann AI, in seiner Gastrede. Er riet den anwesenden Landwirten, sich mit den kommenden politischen Fragen kritisch auseinanderzusetzen.

Claudio Gregori vom Vorstand des Dachverbands Bio Suisse war auch anwesend. Er sprach von einer «Biobewegung». So kaufen immer mehr Personen Bioprodukte ein. Coop, als Leader der verkauften Knospenprodukte der Bio Suisse, möchte eine Verdoppelung des heutigen Umsatzes von rund 2,5 Milliarden Franken bis ins Jahr 2025. Diese Chance möchte Bio Suisse nutzen und rät dasselbe den Produzenten. Bei Bio-Suisse selbst wird in diesem Jahr die Organisationsstruktur angepasst. Sie installieren eine unabhängige Rekursstelle mit fünf Mitgliedern, welche an der Delegiertenversammlung gewählt werden.

Im nächsten Jahr wird der Bio-Ring Appenzellerland zwei Mitgliederversammlungen durchführen und einen Tagesausflug, welcher ins Fürstentum Lichtenstein führt. Dort stehen zwei Besichtigungen von Biobetrieben im Zentrum.

Noemi Oesch

noemi.oesch@appenzellerzeitung.ch

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