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APPENZELLERLAND: Kommt der Liebegg-Tunnel?

Der Bund will den Bau einer dritten Röhre durch den Rosenberg prioritär behandeln. Doch wie sieht es mit dem Bau des Tunnels hinauf zur Liebegg aus?
Astrid Zysset
Ein Tunnel würde dafür sorgen, dass sich die Lage in puncto Verkehr auf der Teufener Strasse entspannt. (Bild: Benjamin Manser)

Ein Tunnel würde dafür sorgen, dass sich die Lage in puncto Verkehr auf der Teufener Strasse entspannt. (Bild: Benjamin Manser)

Astrid Zysset

astrid.zysset@appenzellerzeitung.ch

Der Bund will den Bau einer dritten Röhre durch den Rosenberg und die Teilspange zum Güterbahnhof in St. Gallen bis zum Jahre 2030 in Angriff nehmen. Das Vorhaben wird – zusammen mit der Teilspange vom Sitterviadukt über den Güterbahnhof in die Liebegg – im strategischen Entwicklungsprogramm zum Ausbau der Nationalstrassen (Step) in der Kategorie «Realisierungshorizont 2030» als prioritär behandelt. Das lässt sich einer Medienmitteilung entnehmen, die Ende vergangener Woche verschickt wurde. Konkret: Eine zusätzliche Fahrbahn soll auf dem Autobahnabschnitt zwischen dem Neudorf und der Kreuzbleiche für Entlastung sorgen. Die sogenannte Teilspange ist eine unterirdisch geführte Umfahrungsstrasse. Beim Güterbahnhofareal würde dann ein unterirdischer Kreisel entstehen.

Noch sind viele Fragen offen

Zäh fliesst der Verkehr zu Stosszeiten auf der Teufener Strasse von St. Gallen in Richtung Appenzellerland. Stockender Kolonnenverkehr ist hier ein alltägliches Bild. Die Teilspange könnte für Entlastung sorgen, da nicht mehr der ganze Verkehr über die Kreuzbleiche den Anschluss zur Autobahn finden würde– auf dem Güterbahnhofareal soll eine unterirdische Ein- und Ausfahrt entstehen. Das Appenzellerland könnte somit direkt profitieren, und zwar von einem Zugang zum Autobahnanschluss. Die Idee geht aber noch weiter: Schon länger auf dem politischen Parkett ist die Frage nach einem Tunnel. Dieser würde von der Stadtautobahn hinauf zur Liebegg führen, wo er zwischen Riethüsli und Lustmühle in die Teufener Strasse mündet. Das würde eine Verbesserung des Verkehrsflusses zwischen Riethüsli und Schoren-Tunnel bewirken. Doch wie sieht es nun, mit dem jetzt bekannt gewordenen Entscheid des Bundes zur dritten Röhre und der Teilspange, tatsächlich in puncto Tunnel-Realisierung aus? Regierungsrat Dölf Biasotto, Departement Bau und Volkswirtschaft, kann hierzu noch keine klare Auskunft geben. «Zurzeit wird im Rahmen einer Zusatzstudie unter der Leitung des Kantons St. Gallen die Anbindung der Teilspange ans Strassennetz in der Stadt St. Gallen sowie eine Verlängerung der Spange (Tunnel Liebegg) untersucht. Das Ergebnis der Studie liegt aktuell aber noch nicht vor.» Darum könne derzeit auch noch keine Auskunft zu möglichen Kosten des Tunnelprojekts gegeben werden. Genauso wenig wie über den Kostenverteiler, sprich: wer welchen Anteil übernehmen müsste. Gegenwärtig sieht es so aus, als würde sich der Bund nicht an den Kosten für den Tunnelbau beteiligen. Ob er realisiert würde, ist ohnehin noch unklar. Immerhin lässt Biasotto einen Zeithorizont verlauten – sofern die Realisierung kommt – wann dies der Fall sein wird: «Bei Grossprojekten dieser Art muss von einem Planungshorizont von zehn bis 15 Jahren bis zur Baureife ausgegangen werden.»

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