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APPENZELLERLAND: Erlaubt ist, was gefällt

Im Frühjahr werden die Winterklamotten alljährlich eingemottet. Wir stellen die Modetrends vor.
Alessia Pagani

Alessia Pagani

alessia.pagani@appenzellerzeitung.ch

Es ist an der Zeit, die Garderobe auszumisten. Lange und dicke Mäntel können getrost in die hinterste Ecke des Kleiderschranks verbannt und durch leichtere Kleidung ersetzt werden – der Frühling steht vor der Tür. Auch dieses Jahr beherrschen verschiedene Trends die Garderobe. Eines sei vorweggenommen: Es gibt heuer eine fast unendliche Fülle an Farben, Formen und Musterungen – ein wahres Paradies für Fashionistas. Einzig die eigene Konstitution und der persönliche Geschmack setzten der Garderobe Grenzen. «Die neue Mode bietet für jedermann das, was er will», sagt Petra Sutter, Angestellte bei Huber Mode in Herisau. «Die Mode ist keine ­Altersfrage mehr, sondern eine Frage des Typs.»

Tragekomfort wird grossgeschrieben

Bei den Hosen gilt für Frauen: Ob weit oder eng, alles ist erlaubt. «Die engen Hosen werden hoch gekrempelt, um den Look cooler wirken zu lassen», sagt Petra Sutter. Aber auch weite Hosen wie Culottes – quasi halbe Hosenröcke – sind nach wie vor angesagt. Für weite und fliessende Hosen sei es von Vorteil, eine gewisse Körpergrösse zu haben. «Grundsätzlich stehen diese Hosen aber allen Frauen. Man muss nur der Typ dafür sein.» Was weiterhin ein Muss ist, sind bequeme Stoffe. Sutter spricht beispielsweise von Cosy-Jeans. «Wohlfühljeans mit weichen und soften Materialien sind wieder hoch im Kurs. Sie sind zwar bequem wie Trainer­hosen, sehen aber nicht danach aus.» Gemäss Sutter ist die Nachfrage nach diesen Hosen auch bei den Männern gross. «Sowieso muss die Kleidung nun bequem sein.» Männer wagen sich wieder an Chino-Hosen oder im Sommer an Bermudashorts. «Mann trägt wieder kürzer. Die 7/8-Hosen sind langsam passé.»

Was für die Hosen gilt, gilt auch für Oberteile: «Diese sind entweder locker oder dann figurschmeichelnd», so Petra Sutter. Während in den vergangenen Jahren die Moderegel vorherrschte, dass weite und lockere Teile mit engen Kleidungsstücken kombiniert werden sollen, verneint die Spezialistin dies für die aktuelle Saison. Gut sei es, wenn Frau in dieser Saison eine Jeansjacke im Schrank hat. «Dabei ist es egal, ob diese blau, weiss oder auch rot ist», so Sutter. Die Männer haben es einfach: Die Garderobe reicht von T-Shirts über Polos bis zu Hemden.

Auch bei den Farben ist Experimentierfreude erlaubt. «Es ist richtig cool, dieses Jahr gibt es Farben wieder in Hülle und Fülle.» Zusammen passt, was den Frauen gefällt. «Die dezenteren Damen wählen das Outfit Ton in Ton zum Beispiel in Beige, die ­anderen mischen querbeet.» Bei den Männern sind nach wie vor kleine Musterungen und farbige Stoffe angesagt. «Von weitem scheinen beispielsweise die Hemden unifarben. Erst bei näherem Hinsehen sieht man den Aufdruck.» Karo sei nach wie vor nicht aus der männlichen Garderobe wegzudenken. «Aber nun kommen auch frische Muster», freut sich Sutter. Vor allem Grafisches oder der Minimallook sei sehr angesagt.

Zu einem guten Erscheinungsbild gehören immer auch die richtigen Accessoires. Sutter: «Die Schuhe machen ein Outfit erst komplett.» Dabei sei allerdings darauf zu achten, dass diese zur Kleidung passen. «Schuhe können das ganze Outfit überschatten. Im negativen wie im positiven Sinn.» Was dieses Jahr in keiner Garderobe fehlen darf, sind weisse Sneakers. «Diese sind ein echter Hingucker und machen ein jedes Outfit aus.» Nach wie vor nicht aus dem Schuhschrank verbannen sollte Frau zudem Schuhe mit Plateausohlen – seien diese nun aus Kork oder aus Gummi.

Wild und caramelfarben

Zu einem kompletten Look gehören schön frisierte Haare und manikürte Nägel. Lange Zeit gab es bei den Haaren für Frauen nur zwei Optionen, nämlich gestreckt oder gewellt. «Nun wird die Form wieder individueller. Vorher hatte der Schnitt noch die Frisur bestimmt. Jetzt wählt man Schnitte, die flexibel stylbar sind», sagt Heinz Rusch, Inhaber des Coiffeurs Tonio in Teufen. «Individuelles Styling ist gefragt. Es gibt viele Frisiervarianten. «Die Frisierkunst des Coiffeurs wird wieder grossgeschrieben.» So seien bewegte oder gewellte Haare ­gerade sehr in.

Die Haare werden in der ­aktuellen Saison wieder kürzer: «Sie sollten die Schultern berühren, aber nicht länger sein», so Heinz Rusch. So sind vor allem auch Kurzhaarfrisuren im Trend. Zudem arbeitet man wieder mehr mit der Farbe. Rusch: «Generell ist brond, also eine Art blond-braun, angesagt. Diese Nuancen können von Honigblond über Caramel bis hin zu Roségold reichen.»

Bei den Fingernägeln bleiben nach wie vor die klassischen Trendfarben wie Rot, Schwarz und Weiss bestehen. Je näher der Sommer rückt, werden gemäss Experten Nude-Farben aufkommen. «Damit kann eine ruhige Basis geschaffen werden. Diese wird mit allem Funkelnden und Glitzernden kombiniert.» So könne man Streifen auf die Nägel malen oder Glitzersteine auf­kleben.

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