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Appenzeller Witze und Könige

KREUZLINGEN. Am Samstagabend führte der in Gais lebende Hackbrettspieler Nicolas Senn durch die Livesendung «Viva Volksmusik». Eigens für den Fernsehauftritt haben neun der einst zehn «Ländlerkönige» erneut zusammengefunden und miteinander musiziert.

KREUZLINGEN. Am Samstagabend führte der in Gais lebende Hackbrettspieler Nicolas Senn durch die Livesendung «Viva Volksmusik». Eigens für den Fernsehauftritt haben neun der einst zehn «Ländlerkönige» erneut zusammengefunden und miteinander musiziert. Dazu gehört auch der Urnäscher Walter Alder, der die Formation am Flügel sowie am Hackbrett unterstützte. Zu sehen war er auch in Einspielern aus den späten 80er-Jahren, der Gründerzeit der «Ländlerkönige» – damals zwar an den gleichen Instrumenten, jedoch mit einer noch etwas volleren und dunkleren Haarpracht. Initiant der Truppe, Sepp Trütsch, präsentierte Ansteckpins mit dem Konterfei jedes einzelnen Ländlerkönigs und fügte an, dass es damals sogar Kaffeerahmdeckeli von ihnen gegeben habe – in Anbetracht der Skistars, welche die Deckel aktuell zieren, scheinen die besten Zeiten der Volksmusik wohl vorbei zu sein.

Später schunkelten die Säntisjodler aus Teufen zu einem durchaus unterhaltsamen Medley des Trio Eugster und ein Südkoreaner – des Schweizerdeutsch nicht mächtig – jodelte ein einwandfreies «Min Vatter isch en Appezeller». Doch damit noch nicht genug aus dem Appenzellerland: Gesucht wurde in der Sendung auch der beste Witze-Erzähler. Einer der Titelanwärter war Frowin Neff. Mittlerweile lebt er zwar im Kanton Schwyz, kommt aber jedes Jahr zum Silvesterchlausen zurück und dirigiert einmal wöchentlich das Bergwaldchörli Enggenhütten. Obwohl die Appenzeller die Witze laut Nicolas Senn ja im Blut hätten, schaffte es Neff nicht auf den ersten Platz und wurde von einem Gastwirt aus dem Aargau ausgestochen – «jo läck du mir am Tschöpli». (lexi)

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