Appenzeller tun sich schwer

Die Handballer des TV Appenzell verlieren gegen die SG Seen Tigers in Winterthur mit 27:40.

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HANDBALL. Die 1.-Liga-Handballer des TV Appenzell kämpften beim Spitzenreiter SG Seen Tigers am Samstag in Winterthur zwar aufopferungsvoll, kamen aber nicht richtig auf Touren und so resultierte eine etwas zu hoch ausgefallene 27:40-Niederlage.

Viele Ausfälle

Die Voraussetzungen waren für die Innerrhoder schon vor dem Spiel alles andere als ideal. Nachdem bereits einige Tage vorher bekannt war, dass Stefan Bischofberger und Tobias Sutter nicht zur Verfügung stehen, stellte sich bei der Hinfahrt heraus, dass Michael Goldener und Thomas Loser krankheitshalber nicht mittun konnten. Und so standen Trainer Markus Klemencic nur acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Für den sportlichen Leiter Urs Inauen war bereits die erste Viertelstunde vorentscheidend, weil nach Wahrnehmung der Innerrhoder die Winterthurer die Schiedsrichter mit lautstarken Zurufen beeinflussten. Nach einem ausgeglichenen Beginn, in dem die Gäste zweimal ausgleichen konnten, lagen die Appenzeller nach 15 Minuten mit 5:12 zurück. Diese konnten aber durch ihre Rückraumschützen Fabian Neff, Dano Waldburger und Rene Rigas mehrmals wieder bis auf drei Tore herankommen.

Doppelte Manndeckung

In den zweiten 30 Minuten versuchten es die Appenzeller mit einer doppelten Manndeckung. Dies funktionierte zuerst auch, dann aber immer weniger. Nach dem 20:24 nach 38 Minuten gerieten die Gäste immer mehr in Rückstand und lagen nach drei Vierteln der Partie mit sieben Treffern zurück und die Entscheidung war gefallen. In der letzten Viertelstunde erhöhte sich der Rückstand noch auf 13 Tore Differenz. (mk)