Appenzeller Ticker
Zubi erweitert Geschäftsleitung und Verwaltungsrat +++ Das erste Adventsfenster in Schlatt geöffnet +++ Expertenpodium zu Betreibung und Konkurs

Was passiert gerade im Appenzellerland? In unserem Ticker finden Sie aktuelle News aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der für Schlagzeilen sorgt: Hier lesen Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten.

David Scarano
Drucken

Feedback: redaktion-appenzellerzeitung@chmedia.ch

Zubi erweitert Geschäftsleitung und Verwaltungsrat

Loris Papaleo, Isabella Keller und Daniel Steiner.

Loris Papaleo, Isabella Keller und Daniel Steiner. 

Bild: PD

Zubi vergrössert seinen Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung. Seit September ergänzen Isabella Keller, Daniel Steiner und Loris Papaleo den «Kopf» des Ostschweizer Schuh- und Outdoor-Spezialisten. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

«Auch zukünftig möchten wir unseren Firmenwerten treu bleiben. Das wird uns jedoch nur gelingen, indem wir die verschiedenen Optimierungsprozesse auf mehrere Schultern verteilen», wird Geschäftsführer Thomas Zuberbühler zitiert. Durch die Erweiterung der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates werde gezielt Know-how an Bord geholt.

Isabella Keller übernahm die Funktion «Leitung Einkauf» in der Geschäftsleitung, Papaleo am 15. September die Funktion «Leitung Finanzen/CFO». Steiner verstärkt den Verwaltungsrat seit Mitte September laut Communiqué mit seiner Retail- Kompetenz. «In fünf Jahren sind wir hoffentlich in der gesamten Ostschweiz etabliert als Freizeit- und Sportanbieter. Ausserdem wollen wir dann auf der Omnichannel-Klaviatur spielen können», so Zuberbühler weiter. Er könne sich vorstellen auch weitere Themen wie Velo, Wintersport oder Rent zu integrieren. (pd)

Das erste Adventsfenster in Schlatt geöffnet

Mitten im Dorf Schlatt, in der Wiese unterhalb des Restaurants «Bären», gibt es wieder einen Adventskalender. Die Initiative dazu ergriffen Toni und Anita Brülisauer vom «Gerstgarten» in Leimensteig. Die Familie erstellte vier grosse Fenster - für jeden Adventssonntag eines - und stellte diese, umrahmt von Tannen und Weihnachtsengeln, auf. Vorweihnachtlich gestaltet wurden die Fenster von den Mädchen und Buben des Kindergartens der Schulgemeinde Schlatt-Haslen. Am vergangenen Sonntagabend wurde das erste Fenster feierlich geöffnet. Die Kindergärtler sangen Lieder und erzählten die Geschichte des Hirten Simon und den vier Lichtern. Diese Geschichte wurde bzw. wird auch in den vier Fenstern dargestellt.

Es war ein gemütlicher Anlass an diesem Abend des ersten Adventssonntags. Viele Kinder und Erwachsene, mit ebenso vielen Kerzen in der Hand, erhellten die Dunkelheit.

Die Frauen- und Müttergemeinschaft Schlatt hatte ein prächtiges Kuchenbuffet organisiert, an dem sich klein und gross bedienen durften. Dazu gab es heisse Getränke, womit man sich aufwärmen konnte. Dankesworte gab es insbesondere an die Adresse von Toni Brülisauer für die Herstellung der vier Adventsfenster, die er der Schlatter Bevölkerung schenkte.

Applaus gab es auch für den Kindergarten mit den Lehrkräften Stefanie Ritter und Anna Oertle für die liebevolle Gestaltung der Fenster. In die Dankesrede eingeschlossen wurden zudem

Emil und Barbara Rechsteiner, deren Wiese auch dieses Jahr zur Adventswiese umfunktioniert werden durfte, sowie Peter Koster für die Beleuchtung der Fenster, damit diese auch während eines Abendspaziergangs bestaunt werden können.

Expertenpodium zu Betreibung und Konkurs

Die erste Ausführung der Veranstaltungsreihe «VD uf de Gass» traf auf breites Interesse. Zum Thema «Inkasso bei säumigen Zahlerinnen und Zahlern» präsentierte Johannes Wagner, Leiter Betreibungs- und Konkursamt, den gesetzlichen Hintergrund und die aktuellen Verhältnisse im Kanton Appenzell I.Rh. Die Teilnehmenden erhielten gemäss Medienmitteilung praktische Tipps und Tricks und konnten ihre Fragen in der Podiumsdiskussion mit vier Experten platzieren.

Kürzlich fand die erste Ausführung der Veranstaltungsreihe «VD uf de Gass» zum Thema «Inkasso bei säumigen Zahlerinnen und Zahlern» statt. Nach Feierabend trafen sich Interessierte, Betroffene und Fachkundige in der Frischloft und wurden durch Markus Walt, Leiter Amt für Wirtschaft, begrüsst. Die Anwesenden wurden im Anschluss in einem Experten-Referat von Johannes Wagner, Leiter Betreibungs- und Konkursamt, in das Thema eingeführt.

Schnell wurde klar, wie vielseitig das Thema Betreibung und Konkurs ist, welche Spannungsfelder sich aufgrund dessen ergeben und wie anspruchsvoll die Aufgaben eines Betreibungs- und Konkursamts sein können. Die gesetzliche Grundlage für das Eintreiben von Schulden ist das Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG, welches ursprünglich aus dem Jahr 1892 stammt. Der Gesetzestext basiert auf den Lebensumständen des 19.Jahrhundert, muss aber den heutigen internationalen Verhältnissen und Trends, wie zum Beispiel Kryptowährungen, standhalten.

Johannes Wagner informierte die Anwesenden über die aktuellen Verhältnisse im Kanton Appenzell I.Rh. Im gesamtschweizerischen Vergleich ist die Quote der Schuldnerinnen und Schuldnern zwar tief, der Kanton Appenzell I.Rh. weist die tiefste Quote auf. Trotzdem sind etliche Unternehmen und Private mit diesen Fragen konfrontiert. Im Bereich der Konkurseröffnungen ist in Appenzell I.Rh. ein Aufwärtstrend zu beobachten, was dem nationalen Trend entspricht.

Nebst diesen Einordnungen wurden den Anwesenden die wichtigsten Tipps und Tricks im Umgang mit Neukundinnen, Neukunden, Schuldnerinnen und Schuldnern gegeben. Der Mahn- und Betreibungsprozess wurde erklärt, Spezialfälle skizziert und Fragen aus dem Publikum schlüssig beantwortet.

Im Anschluss an das Referat begrüsste Markus Walt zwei weitere Gäste zu einer Podiumsdiskussion. Thomas Fuchs, Finanzexperte und Inhaber der Protavis AG und Ueli Manser, Direktor der Appenzeller Kantonalbank wurden als weitere Experten in der Podiumsdiskussion beigezogen. Weitere Fragen aus dem interessierten Publikum wurden von der Expertenrunde beantwortet, bevor die Gespräche beim anschliessenden Apéro weiter vertieft wurden. (rk)

Pflichtsieg in der Nationalliga B

Nach der Startniederlage in der Schweizerischen NLB-Mannschaftsmeisterschaft durfte ein Sieg in der zweiten Runde von der Luftgewehrmannschaft Gais 1 gegen den schwächer eingestuften Gegner von Cottens et Environs 1 erwartet werden. Mit 1526 gegen 1511 Punkten setzten sich die Sportschützen denn auch klar durch. Die ehemalige Nationalkaderangehörige Sandra Mohsin steuerte mit 195 Punkten einen grossen Beitrag bei. Die weiteren höchsten Gaiser Resultate erreichten: Barbara Schläpfer mit 197 und Werner Höhener mit 190 Punkten. In der 3. Liga erreichte Gais 2 gegen Niederbipp mit 1421 gegen 1395 Punkten ebenfalls einen klaren Sieg. (pd)

Urnäscher Weihnachtsdorf – Premiere war ein Erfolg

Zum ersten Mal fand am vergangenen Samstag, 26.November, im Schweizer Dorf des Jahres 2022 das Weihnachtsdorf rund um die neue Gemeindekanzlei statt. Mitglieder von «9107 – Zentrum für Handwerk und Kunst» zeigten ihr Schaffen in zwei grossen Zelten und an weiteren Marktständen wurden weihnachtliche Dekoartikel, Adventskränze oder Essen und Trinken angeboten. Das umfangreiche Programm mit Musik, Zauren, Kerzenziehen und einem Samichlaus mit Schmutzli rundete den attraktiven und gelungenen Anlass ab. So erstaunte es nicht, dass viele Besucher den Weg nach Urnäsch fanden und die weihnachtliche Stimmung genossen. (pd)

Bei Einbrüchen in Herisau und Speicher werden Wertgegenstände geklaut 

Bei den Einbrüchen über das Wochenende entstand Sachschaden.

Bei den Einbrüchen über das Wochenende entstand Sachschaden.

Symbolbild: PD

Im Verlaufe des Wochenendes ist es in Herisau und in Speicher zu mehreren Einbrüchen gekommen. So stellten am Samstag die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Herisau an der Kasernenstrasse fest, dass über Nacht mehrere Kellerabteile durch eine unbekannte Täterschaft aufgebrochen und durchsucht wurden. Unter Mitnahme von diversem Wertsachen konnte die Täterschaft das Haus unerkannt verlassen. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Franken.

In Speicher gelangte in der Nacht auf Sonntag eine Täterschaft an der Hauptstrasse in ein Mehrfamilienhaus und betrat eine leerstehende Wohnung. Die Unbekannten verliessen das Gebäude ohne Deliktsgut. Weiter wurde ein Personenwagen, welcher nicht abgeschlossen war, nach Wertsachen durchsucht. Während den Ermittlungen in der Nacht, konnten in Speicher zwei Männer in Gewahrsam genommen werden. Ob diese Personen im Zusammenhang mit den Delikten stehen, wird gemäss einer Medienmitteilung zurzeit durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt.

Bevölkerung ist gefragt

In allen Fällen wurde für die Spurensicherung der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten. Die Kantonspolizei bittet in der Mitteilung die Bevölkerung darum, gerade jetzt in den kürzer werdenden Tagen, die Augen offen zu halten und bei verdächtigen Feststellungen diesbezüglich, sofort die Polizei über die Nummer 117 zu alarmieren.

28-jähriger Autofahrer in Waldstatt verunfallt

Am Sonntag ist es in Waldstatt zu einem Selbstunfall gekommen. Kurz vor 6 Uhr fuhr ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Hauptstrasse in Richtung Urnäsch. In einer langgezogenen Linkskurve kam der Lenker laut Ausserrhoder Kantonspolizei aufgrund eines Sekundenschlafes rechts von der Strasse ab und kollidierte mit einem Stein. Personen wurden nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Kantonspolizei zog den Führerausweis des Lenkers ein. (kapo/sae)

Grub: Nein zur Revision der Gemeindeordnung und zum Ausländstimmrecht

In Grub erhalten Ausländer kein Stimmrecht.

In Grub erhalten Ausländer kein Stimmrecht.

Bild: Michel Canonica

Die Stimmberechtigten von Grub lehnen die Revision der Gemeindeordnung mit 126 zu 107 Stimmen ab. Sie sprechen sich zudem mit sieben Stimmen Differenz gegen die Einführung des Ausländerstimmrechts aus. Bei dieser Vorlage betrug die Stimmbeteiligung 37,5 Prozent. Der Voranschlag mit einem Aufwandüberschuss von 177’000 Franken und unverändertem Steuerfuss von 4 Einheiten wurde mit 168:66 Stimmen angenommen. (mc)

Personalreglement und Voranschlag genehmigt

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Gais haben den Erlass des Personalreglements der Gemeinde mit grossem Mehr (584:44) gutgeheissen. Mit dem Personalreglement möchte die Gemeinde gemäss Abstimmungsedikt konkurrenzfähig bleiben und insbesondere bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Pflegeberuf attraktiv sein.

In Gais werden das Personalreglement und der Voranschlag genehmigt.

In Gais werden das Personalreglement und der Voranschlag genehmigt.

Bild: Tobias Garcia

Der Voranschlag 2023 mit einem Aufwandüberschuss von gut 387’000 Franken und unverändertem Steuerfuss von 3,35 Einheiten wurde von der Gaiser Stimmbevölkerung mit 611 Ja zu 31 Nein angenommen. (mc)

Noch eine Vakanz im Gemeinderat Lutzenberg

Tobias Grossenbacher wird in den Gemeinderat Lutzenberg gewählt.

Tobias Grossenbacher wird in den Gemeinderat Lutzenberg gewählt.

Bild: PD

Tobias Grossenbacher wird mit 191  Stimmen in den Gemeinderat von Lutzenberg gewählt. Auf vereinzelte Personen fielen 11 Stimmen. Die zweite Vakanz im Gremium soll an den Gesamterneuerungswahlen 2023 behoben werden. Der Voranschlag inklusive Steuersenkung um 0,1 auf 3,5 Einheiten wurde mit 194 Ja- zu 49  Nein-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 28,60 Prozent. (mc)

Migros klotzt in Appenzell: Grösste Baustelle in Innerrhoden

In der Sandgrube Appenzell baut die Migros eine 2400 Quadratmeter grosse Filiale.

In der Sandgrube Appenzell baut die Migros eine 2400 Quadratmeter grosse Filiale.

Bild: pe

In der Sandgrube in Appenzell befindet sich die grösste Baustelle Innerrhodens. Hier erstellt die Migros unweit des bisherigen Standorts einen Neubau mit einer Verkaufsfläche von 2400 Quadratmetern und 150 Tiefgaragenplätzen. Integriert wird überdies das Ladengeschäft Denner, das mit Domizil an der Gaiserstrasse seit Jahren in Appenzell ansässig ist. Das gigantische Bauvorhaben umfasst zudem die Realisierung von 33 Mietwohnungen. Die Eröffnung des neuen Zentrums soll im Herbst 2024 erfolgen. (pe)

Hausservice in acht weiteren Gemeinden

Ab dem 1. Dezember profitiert die Bevölkerung in Grub, Speicherschwendi, Speicher, Teufen, Gais, Schönengrund, Heiden und Reute zusätzlich zum heute bestehenden Angebot neu vom Hausservice. Dies teilt die Post am Freitag mit. Die Kundinnen und Kunden können ihre Postgeschäfte und den Zahlungsverkehr direkt an der Haustüre bei ihren vertrauten Pöstlerinnen und Pöstlern erledigen.

Mit einem Stift können Dienstleistungen des Hausservices der Post bestellt werden.

Mit einem Stift können Dienstleistungen des Hausservices der Post bestellt werden.

Bild: PD

Nebst den bisherigen 17 Orten mit Hausservice kommen per Dezember weitere 3600 bediente Haushalte hinzu. Zusätzlich zum bestehenden Angebot kann die Kundschaft neu von Montag bis Freitag an der Haustüre Briefe verschicken, Pakete aufgeben, Briefmarken bestellen oder Einzahlungen in bar erledigen. Kundinnen und Kunden können die gewünschte Dienstleistung entweder online, mit einem Bestellstift oder telefonisch anfordern. Die Pöstlerinnen und Pöstler klingeln auf ihrer nächsten Tour an der Haustüre, um das gewünschte Postgeschäft entgegenzunehmen.

Das Unternehmen schreibt: «Der Hausservice ist eine bewährte und beliebte Dienstleistung, die die Post in Appenzell Ausserrhoden nun – mit Ausnahme der Kantonshauptstadt Herisau – in allen Gemeinden anbietet.» Die Post informiere sämtliche Haushalte, die neu vom Hausservice profitieren können, in einem Schreiben über das Angebot.

Breites postalisches Angebot

Neben den fünf eigenbetriebenen Filialen in Gais, Heiden, Herisau, Speicher und Teufen arbeitet die Post an 16 weiteren Standorten in Appenzell Ausserrhoden mit lokalen Partnern zusammen. Ergänzt wird dieses Angebot durch Aufgabe- und Abholstellen sowie einen My Post 24-Automaten in Herisau, an dem die Kundschaft rund um die Uhr Pakete aufgeben oder abholen kann. Mit der Ausweitung des Hausservice-Angebots werde die Erreichbarkeit für Postdienstleistungen und Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs verbessert. (pd)

Totalrevision des Finanzausgleichsgesetzes geht in Vernehmlassung

Der Ausserrhoder Regierungsrat schickt die Totalrevision des Finanzausgleichsgesetzes in die Vernehmlassung. Er schlägt Anpassungen am Ressourcenausgleich und eine Neugestaltung des Lastenausgleichs vor.

Die Finanzierung des Lastenausgleichs soll künftig durch den Kanton erfolgen.

Die Finanzierung des Lastenausgleichs soll künftig durch den Kanton erfolgen.

Bild: Ralph Ribi

Das bestehende Ausserrhoder Finanzausgleichssystem ist grundsätzlich einfach und übersichtlich. Durch die Verknüpfung von Ressourcen- und Lastenausgleichselementen, der unterschiedlichen Gewichtung der Steuerkraft sowie der Ausgestaltung von Indikatoren und Berechnungsmethoden werde die Transparenz aber beeinträchtigt, heisst es in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig würden dadurch Fehlanreize geschaffen, die einem ausgewogenen Verhältnis der Steuerbelastung unter den Gemeinden entgegenwirken. Daher schlägt der Regierungsrat eine Neugestaltung des Finanzausgleichs vor.

Auf ressourcenschwächste Gemeinden fokussieren

Der Ressourcenausgleich wird zielgerichteter ausgestaltet. Neu soll eine fixe Abschöpfungsquote bei den ressourcenstarken Gemeinden und eine fixe Ausstattungsquote mit neutraler Zone für ressourcenschwache Gemeinden eingeführt werden. Gemeinden, deren Steuerkraft in der neutralen Zone liegt, erhalten keinen Ressourcenausgleich. Dadurch werde die Ausgleichswirkung auf die ressourcenschwächsten Gemeinden fokussiert. Die Abschöpfungsquote werde erhöht, da ein horizontaler Ressourcenausgleich die grösste Wirkung auf die Reduktion von Unterschieden in der finanziellen Leistungsfähigkeit von Gemeinden habe.

Lastenausgleich soll breitere Wirksamkeit erreichen

Beim Lastenausgleich sollen zwei neue Ausgleichsinstrumente eingeführt werden: ein geografisch-topografischer Lastenausgleich (GLA) und ein soziodemografischer Lastenausgleich (SLA). Die Bemessung basiert gemäss Mitteilung auf mehreren strukturellen öffentlich zugänglichen und von den involvierten Parteien nicht direkt beeinflussbaren Indikatoren. Dadurch würden, dem Sinn eines Lastenausgleichs entsprechend, strukturell bedingte Sonderlasten der Gemeinden ausgeglichen. Die Finanzierung des Lastenausgleichs soll durch den Kanton erfolgen.

Mit der vorliegenden Neugestaltung des Finanzausgleichs werde das System transparenter und besser steuerbar. Die Ziele des Finanzausgleichs werden durch die Fokussierung der Ausgleichsleistungen auf die finanzschwächsten Gemeinden besser erreicht. Zudem können die Ausgleichsinstrumente bei Zusammenschlüssen von Gemeinden weitergeführt werden.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 28. Februar 2023. Interessierte können die Unterlagen online abrufen unter www.ar.ch/vernehmlassungen. (kk)

Eisenröhrenzaun gerammt

Am Donnerstagmittag fuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von Oberegg her in Richtung Heiden. Wie die Innerrhoder Polizei mitteilt, verlor er aus noch nicht vollständig geklärten Gründen die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr über das Trottoir in einen Eisenröhrenzaun. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Fahrzeuginsassen bleiben unverletzt. Die Sachverhaltsaufnahme erfolgte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.  (kpai)

Peter Meier wird neuer Leiter des Amtes für Volksschule und Sport

Peter Meier

Peter Meier

BIld: PD

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Peter Meier zum Leiter des Amtes für Volksschule und Sport gewählt. Er wird seine neue Aufgabe auf Schuljahresbeginn 2023/2024 als Nachfolger von Dominik Schleich übernehmen.

Peter Meier wuchs gemäss Mitteilung in Degersheim auf, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Nach einer kaufmännischen Lehre mit Berufsmaturität erwarb er berufsbegleitend das Maturitätszeugnis und schloss die Ausbildung zum Sekundarlehrer an der PH St. Gallen erfolgreich ab.

Nach acht Jahren Unterricht auf der Sekundarstufe I wechselte Peter Meier vor mehr als 17 Jahren in die Funktion als Schulleiter, welche er heute innehat. Er verfügt über langjährige Führungserfahrung und absolvierte verschiedene Weiterbildungen im Bereich der Schulführung und Schulentwicklung. Als langjähriger Gemeinderat seiner Wohngemeinde bringt er eine grosse Erfahrung im Spannungsfeld Schule, Verwaltung und Politik mit. Dominik Schleich, im Amt seit dem 1. September 2016, wird auf Ende Mai 2023 in den Ruhestand treten. Der Regierungsrat würdigt und verdankt seine Verdienste zu einem späteren Zeitpunkt. (kk)

Der Samichlaus in Heiden

Die Chlausgruppe des Männerchors Heiden feiert dieses Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. 2020 und 2021 mussten Samichlaus und Schmutzli wegen der Pandemie im Walde verbleiben, wie die Chlausgruppe mitteilt. Ein Chlausmaiteli führt dieses Jahr den Umzug an, mit einem Mini-Shettland-Pony, genannt «Aragon». Das Ganze wird umrahmt von Chläusen und Schmutzlis vom Männerchor Heiden. So trottet die Chlausgruppe am Dienstag, 6. Dezember, ca. 16.30 Uhr, ab Parkplatz Züst Bau AG, entlang Poststrasse, Freihof, Alters-und Pflegeheim Quisisana (mit kurzem Zwischenstopp für die Bewohnenden im Wintergarten), Hotel Linde, Krone, EW, zum Ziel evangelische Kirche. Nach dem Glockengeläute um 17 Uhr und dem gemeinsamen Singen der ersten Strophe eines Weihnachtsliedes wird jedem Kind, welches ein Sprüchli aufsagt oder ein Liedli singt, ein Chlaussäckli überreicht bis ca. 17:45 Uhr. Ab 18:30 besuchen Chlaus und Schmutzli die Familien. Wer einen Samichlaus bei sich zuhause wünscht, kann sich unter 071 891 43 13 / 079 822 06 35 oder unter hilty.heiden@bluewin.ch anmelden. Auch Samichlaus- und Schmutzli-Gwändli mit Zubehör wird vermietet. Neu bereichern Samichlaus und Schmutzli mit Mini-Shettland-Pony «Aragon» den Krippen- und Laternliweg im Waldpark. Je nach Witterung begrüssen sie die Wanderer bei der Scheiterbeige beim Chlausehüüsli unten am Strässchen oder oben bei der Feuerstelle in der Blockhütte. Laternen mit Teeausschank und etwas Naschereien am Donnerstag, 1. Dezember, 17.30 bis 18.30, und Sonntag, 4. Dezember, von 17.30 bis 18.30. (pd)

Auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geraten

Am Mittwochabend ist ein Auto auf der Schwägalp ins Schleudern geraten. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 18-jähriger Automobilist mit seiner Begleiterin um 19.30 Uhr von der Schwägalp kommend in Richtung Urnäsch. Dabei verlor er auf der Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Am Fahrzeug und der Leitplanke entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker und seine Beifahrerin blieben unverletzt. (kpar)

Selbstunfall in Urnäsch

Sachschaden ist am Dienstag bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Urnäsch entstanden. Ein 70-jähriger Lenker fuhr laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei kurz vor 13.15 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Schwägalpstrasse in Richtung Urnäsch. Dabei kam er über die Gegenfahrbahn sowie den angrenzenden Strassenrand und kollidierte dort mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und dem Röhrenzaun entstand Schaden in der Höhe von rund zwanzig Tausend Franken. Der Lenker blieb unverletzt. (kpar)

Fünf Verletzte nach Selbstunfall

Am frühen Dienstagabend kam es zu einem Selbstunfall auf der der Schwägalpstrasse in Urnäsch. Die fünf Insassen zogen sich laut Medienmitteilung leichte bis mittelschwere Verletzungen zu.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilte, fuhr ein 19-jähriger Lenker um 19.30 Uhr mit seinem Fahrzeug und vier weiteren Personen in Richtung Schwägalp. Dabei verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn sowie das angrenzende Trottoir und kollidierte dort mit dem linkseitigen Brückengeländer. Anschliessend wurde das Fahrzeug durch die Wucht des Aufpralls wieder zurück auf die Fahrbahn geschleudert, überquerte diese und kam schliesslich im gegenüberliegenden Brückengeländer zum Stillstand.

Der Lenker und die vier im Fahrzeug mitfahrenden jungen Erwachsenen wurden verletzt. Zwei Verunfallte mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Schaden am Röhrenzaun beläuft sich auf rund zwanzig Tausend Franken. (kpar)

Teufner Gemeindeschreiber hat gekündigt

Markus Peter

Markus Peter

Bild: PD

Gemeindeschreiber Markus Peter verlässt Teufen. Wie die Gemeinde mitteilt, habe dieser den Gemeinderat informiert, dass er per Ende April 2023 aus dem Dienst austrete, um wieder als Selbständigerwerbender tätig zu sein, was ihm zeitlich ermöglicht, ein grösseres privates Vorhaben zu realisieren. Seit bald sieben Jahren ist Markus Peter für die Gemeinde Teufen im Einsatz. Zuerst im Mandatsverhältnis, anschliessend als Leiter Kanzleidienste und in den letzten drei Jahren als Gemeindeschreiber. «Der Gemeinderat bedauert den Entscheid von Markus Peter sehr, verlieren wir doch einen äusserst kompetenten, effizienten und kollegialen Mitarbeiter», heisst es in der Mitteilung.  Die Stelle wird demnächst zur Neubesetzung ausgeschrieben. (gk)

Brand in Herisauer Mehrfamilienhaus

Zu einer starken Rauchentwicklung hat am Montagnachmittag laut einer Mitteilung der Kantonspolizei ein Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Herisau geführt. Durch das Ansprechen der Brandmeldeanlage konnte Schlimmeres verhindert werden.

Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Schmiedgasse in Herisau ein Haus brennen würde. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung sowie ein offenes Feuer im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses festgestellt und nach einem kurzen Einsatz auch gelöscht werden.

Der Schaden am Gebäude beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf mehrere Zehntausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. Sie wurden durch den Alarm der Brandmeldeanlage auf den Brand aufmerksam und konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen.

Zur Klärung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden beigezogen. (kpar)

Täterschaft flüchtet nach Einschleichediebstahl

Am Montag ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Rehetobel eingeschlichen und wurde dabei von einer Bewohnerin überrascht.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich laut einer Mitteilung kurz vor 13 Uhr über eine unverschlossene Kellertüre Zutritt zum Einfamilienhaus. Von dort gelangte sie über das Treppenhaus in das 1. Obergeschoss, wurde dort von einer Bewohnerin überrascht und flüchtete anschliessend in unbekannte Richtung. (kpar)

Vielfältiges Vorweihnachtsprogramm in Appenzell

Unter dem Motto «do chläusele» sind die Ladengeschäfte im Dorf Appenzell an den vier Adventssonntagen jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Unter dem Motto «do chläusele» sind die Ladengeschäfte im Dorf Appenzell an den vier Adventssonntagen jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Bild: PD

Auch dieses Jahr öffnen die Appenzeller Detaillisten an den vier Adventssonntagen ihre Türen, damit Kundinnen und Kunden in aller Ruhe «chläusele» können. Zudem finden laut einer Mitteilung verschiedenste Anlässe statt, welche mitten im Dorf für stimmungsvolle Atmosphäre sorgen.

Ob Kunst, Kultur oder Kulinarik – das vielfältige Programm deckt die unterschiedlichsten Interessen ab und sorgt bei Gross und Klein für Weihnachtsstimmung. Die Informationen zu den Weihnachtsanlässen und der Übersichtsflyer sind unter www.appenzell.ch/advent zu finden.

«do chläusele»

Am 27. November sowie am 4., 11. und 18. Dezember können «do» − also hier in Appenzell – die vielfältigen Angebote der Ladengeschäfte auch sonntags entdeckt werden. «Chläusele» wird der gemütliche Einkaufsbummel für Weihnachtsgeschenke genannt. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt jeweils um 11.00 Uhr eine Appenzeller Formation an den stündigen Konzerten in der Kirche des Kapuzinerklosters und von 14.00 – 17.00 Uhr eine Stegreif- oder Bläsergruppe im Dorf.

Kulturelle Adventszeit

Die Weihnachtsanlässe starten am 24. November mit dem «sanften Advent» beim Platteneck. Die drei Museen in Appenzell laden jeweils sonntags zu verschiedenen Führungen ein – beispielsweise durch die Sonderausstellung «Fröhliche Weihnachten» im Museum Appenzell – und am 7. Dezember findet dort ein weihnächtliches Basteln für Kinder statt. Zudem werden wiederum die beliebten Tagesmärkte, der Christchindlimarkt und der Chlausmarkt, durchgeführt. Am 18. Dezember wird beim offenen Adventssingen auf dem Kanzleiplatz das Friedenslicht übergeben.

Genussvolle Weihnachtszeit

Auch für Gaumengenüsse ist gesorgt: Jeweils samstags und sonntags können im Dorfzentrum kulinarische Köstlichkeiten entdeckt werden. Das Auto kann dabei getrost zu Hause gelassen werden: Die Appenzeller Bahnen bieten jeweils am Sonntag Extrafahrten auf der Linie Gossau – Appenzell an. (pd)

Standeskommission unterstützt Winterstromreserve

Arthur Gamsa

Der Bundesrat schlägt mit einer Anpassung der Winterreserveverordnung vor, die Reservekraftwerke zusammen mit der Wasserkraftreserve in eine Winterstromreserve zu integrieren. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die Energiedirektorenkonferenz und die Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz auf den Vorschlag reagiert. Die Standeskommission hat die Unterlagen geprüft und schliesst sich laut einer Mitteilung der Haltung der beiden Konferenzen an.

Der Bundesrat möchte mit verschiedenen Massnahmen die Energieversorgungssicherheit stärken. Im Strombereich stehen auf der Produktionsseite Reservekapazitäten für ausserordentliche Knappheitssituationen im Zentrum. Mit der Verordnung über den Einsatz von Reservekraftwerken für den Winter 2022/23 schlägt der Bundesrat vor, die Reservekraftwerke zusammen mit der Wasserkraftreserve in eine sogenannte Winterstromreserve zu integrieren. Formell handelt es sich um eine Erweiterung der Verordnung zur Wasserkraftreserve, die neu den Titel «Verordnung über die Errichtung einer Winterreserve (Winterreserveverordnung, WResV)» erhält.

Die beiden Fachkonferenzen und mit ihnen die Standeskommission unterstützen die Verordnungsvorlage des Bundesrats im Grundsatz. Es wird jedoch unter anderem darauf hingewiesen, dass die Reserve kein Mittel zur langfristigen Verbesserung der Versorgungssituation ist, sondern nur in kurzfristigen Notsituationen zum Einsatz kommen kann. Zudem sollte dringend geklärt werden, wie die Abrufreihenfolge und die Kriterien zum Abruf der einzelnen Reserven definiert sind. (rk)

Wichtiger Sieg und klare Niederlage für den UHA

Die Herren des Unihockey Appenzell verlieren am Samstag gegen den Tabellenführer aus Bassersdorf klar mit 10:2 und gewinnen am Sonntag das wichtige Derby gegen die Rheintal Gators mit 7:2.

Nach einer längeren Pause stand eine Doppelrunde für den UHA an. Zuerst ging es am Samstagabend auswärts gegen den Unihockey Bassersdorf Nürensdorf (UBN). Das es ein schwieriges Spiel würde, wussten die Herren schon vor dem Spiel. Doch trotzdem waren sie nicht bereit am Anfang des Spiels. Bereits nach 25 Sekunden konnte UBN den ersten Fehler in der Auslösung ausnutzen und mit 1:0 in Führung gehen. Doch auch danach ging es nicht gut weiter, zuerst bekamen die Innerrhoder das 2:0 und dann musste ein Spieler der Appenzeller auf die Strafbank. Diese Strafe führte zum 3:0 Rückstand. Kurz danach konnte der UHA selber in Überzahl agieren und konnte durch Julian Alder auf 1:3 verkürzen. Doch in den zwei letzten Minuten des ersten Drittels bekamen sie nochmals 2 Tore und gingen mit einem 1:5-Rückstand in die Pause.

Das zweite Drittel ist schnell erzählt. Der UHA konnte sich nicht steigern und UBN spielte sich in einen Rausch. Nochmals 5 Tore schoss das Heimteam in diesem Drittel. Einzig Aldo Blaser konnte mit einem Weitschuss für einen Lichtblick der Appenzeller sorgen. Somit ging es mit einem 2:10-Rückstand in die zweite Pause. Für das letzte Drittel wollten sich die Appenzeller nochmals ein gutes Gefühl für den Sonntag holen. Dies gelang dann auch und sie konnten im letzten Drittel verhindern, das man Tore kriegt. Selber konnten sie auch keines mehr schiessen, womit die Partie verdient mit 10:2 für UBN endete.

Am Sonntagabend wollten die Appenzeller wine Reaktion zeigen, dazu bot sich gleich die Chance gegen die Gators aus Widnau. Man war von Beginn weg bereit und konnte so die Rheintaler in Verlegenheit bringen. Nach einer schönen Kombination gingen die Innerrhoder in der sechsten Minute 1:0 in Führung. Bis kurz vor Drittelsende konnte der UHA die Führung auf 3:0 ausbauen. Kurz vor Drittelsende musste aber noch ein Appenzeller auf die Strafbank. Das nützen die Gators aus mit dem Anschlusstreffer zum 1:3, was dann auch der erste Pausenstand war.

Im zweiten Drittel passierte nicht viel. Das Spiel war ausgeglichen. Es fiel kein Tor in diesen 20 Minuten. Im letzten Drittel konnten die Gators nach wenigen Sekunden den Anschlusstreffer erzielen. Doch die Hausherren waren nun auch wieder bereit. Maurin Dörig konnte mit einem schönen Schuss in die hohe Ecke die Zweitoreführung wiederherstellen. Danach waren die Appenzeller wieder spielbestimmend, sie schossen nochmals zwei Tore, womit man mit 6:2 in Führung lag. Dem UHA gelang gar noch das 7:2.

Somit hat der UHA wichtige drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten geholt und kann sich im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Weiter geht es für den UHA am 4. Dezember mit einem Heimspiel gegen Jona Uznach Flames.  (pd)

Über Badezimmerfenster in Wohnung eingebrochen

Symbolbild

Am Sonntag ist es in Waldstatt zu einem Einbruchdiebstahl in ein Mehrfamilienhaus gekommen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt. Die Täterschaft entwendete Bargeld und Schmuck.

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr über ein Badezimmerfenster gewaltsam Zutritt in eine Parterrewohnung eines Mehrfamilienhauses. In der Folge wurden diverse Räumlichkeiten und Behältnisse nach Wertgegenständen durchsucht. Unter Mitnahme des Deliktsgutes von mehreren Tausend Franken verliess die Täterschaft die Örtlichkeit wieder. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund zweitausend Franken geschätzt. Für die Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgeboten. (kpar)

Walsdstätter Gewerbe läutet Weihnachtszeit ein

An der Ausstellung zeigte das Gewerbe auf kreative Art seine Vielfalt.

An der Ausstellung zeigte das Gewerbe auf kreative Art seine Vielfalt.

Bild: PD

Am Wochenende vom 19. und 20. November präsentierten sich über 25 Gewerbetreibende an der Weihnachtsausstellung in Waldstatt. Der gut besuchte Anlass zeigte laut einer Medienmitteilung eindrücklich das breite Leistungsangebot der lokalen Berufsleute.

Landammann Dölf Biasotto betonte in seiner Ansprache, wie wichtig aktuell das heimische Gewerbe sei, um die vielfältigen Herausforderungen zu meistern. Beim Rundgang durch die Schau zeigte sich René Rohner, Präsident des organisierenden Gewerbevereins Waldstatt, erfreut über den grossen Publikumsaufmarsch im Mehrzweckgebäude. Die Gäste liessen sich gerne die Kompetenzen und Fähigkeiten der hiesigen Wirtschaft vorstellen. Für staunende Gesichter sorgte auch die Firma Lieberherr Laser und Gravuren mit ihrer Sonderausstellung. Dabei konnte man beispielsweise zusehen, wie Gravuren auf Äpfel gelasert werden – und die beschriftete Frucht durfte im Anschluss gleich genossen werden. Um die Veranstaltung abzurunden lud eine Festwirtschaft die Erwachsenen zum Verweilen ein und die Kleinen durften sich im Kinderhort nach Herzenslust vergnügen. Das Ziel ist erreicht: An der Weihnachtsausstellung konnte das Gewerbe Einblicke in seine Tätigkeiten geben und wertvolle Kontakte knüpfen. (pd)

Die Suppe kocht auch ohne Strom

Vor dem Wohn- und Pflegezentrum Au in Urnäsch rauchte am Samstag, 19. November die Gulaschkanone. Küchenchef Karl Frei und seine Belegschaft verzichteten einen Tag lang auf den Elektroherd.

Was im Ernstfall eine böse Überraschung wäre, kann als Versuch ein kleines Vergnügen sein. Schon am frühen Samstagmorgen loderte vor dem Heim ein Feuerchen und dampfte es aus den Kochtöpfen. Manch neugieriger Blick fiel auf die altbewährte Militärküche, die zu gewissen Anlässen immer wieder einmal zum Einsatz kommt. Einige der Besucher und Bewohner wussten noch aus eigener Erfahrung kleine Geschichten aus Zeiten ohne Strom zu erzählen. Spatz gab es erst zum Abendessen. Das Mittagsmenü beinhaltete eine feine Brotsuppe, Teigwaren, Apfelmus und Wurst. Das Essen wurde wie gewohnt in der Küche angerichtet, kam pünktlich auf den Tisch und wurde pünktlich wie gewohnt auch an externe Adressen verteilt. Das Küchenpersonal hatte Zeit, um mit den Leuten zu plaudern. Allerdings nahm das Kochen auf diese Art mehr Zeit in Anspruch als an anderen Tagen. Eines sei verraten. Das Wasser für den Kaffee wurde nicht in der Gulaschkanone gekocht. (ef)

SVP Herisau schlägt Samuel Knöpfel für den Gemeinderat vor

Samuel Knöpfel.

Samuel Knöpfel.

Bild: PD

Die Parteileitung der SVP Herisau schlägt gemäss einer Mitteilung Samuel Knöpfel als möglichen Nachfolger des zurücktretenden Gemeinderats Florian Hunziker vor. Knöpfel ist 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Der gebürtige Herisauer ist Geschäftsführer der Etavis Grossenbacher AG. Nach seiner Ausbildung zum Elektromonteur bildete er sich weiter. So ist er Sicherheitsberater und eidgenössisch diplomierter Elektroinstallateur. Viele kennen Samuel Knöpfel auch als passionierten Feuerwehrler. Seit dem 1. Januar 2019 ist er bei der Feuerwehr Herisau 1. Stellvertreter des Kommandanten, Ausbildungschef sowie Chef Ersteinsatzelement und zusätzlich Präsident des Feuerwehrvereins. Die Nominationsversammlung der SVP Herisau findet im Januar 2023 statt. (pd)

Kantonspolizei Innerrhoden kontrolliert in Meistersrüte Fahrzeugbeleuchtungen 

Im Zusammenarbeit mit Experten führte die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, gemäss ihrer Medienmitteilung vom Samstagmittag, am vergangenen Mittwoch während der Dämmerungszeit eine koordinierte Verkehrskontrolle durch. Das Augenmerk lag bei der Fahrzeugbeleuchtung. Defekte Beleuchtungen konnten am Kontrollort repariert werden.

Hier sind Polizisten gerade bei der Überprüfung auf dem Kontrollplatz.

Hier sind Polizisten gerade bei der Überprüfung auf dem Kontrollplatz.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Bei der Kontrolle standen Experten des Touring Club Schweiz, Sektion St.Gallen-Appenzell, sowie Experten der Autogarage Hirn Appenzell AG im Einsatz. Während rund zwei Stunden wurden insgesamt 45 Fahrzeuge kontrolliert. Davon wiesen 27 Fahrzeuge Mängel bei der Fahrzeugbeleuchtung auf, wovon acht Mängel direkt vor Ort durch die Autogarage Hirn behoben wurden. Einem Fahrzeuglenker wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt.

Bei der Kontrolle wurde ausserdem ein Fahrzeug mit ungenügender Ladungssicherung, sowie ein Fahrzeuglenker, welcher in fahrunfähigem Zustand einen Personenwagen lenkte, kontrolliert. Die beiden Fahrzeuglenker wurden an die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden zur Anzeige gebracht. (kapo/elf.)

Bauwirtschaftskonferenz mit Zukunftsfokus in Herisau

An der Bauwirtschaftskonferenz von links nach rechts: Urs Frey, Martina Brassel, Stefan Flühler und Ralph Schläpfer.

An der Bauwirtschaftskonferenz von links nach rechts: Urs Frey, Martina Brassel, Stefan Flühler und Ralph Schläpfer.

Bild: pd

Die diesjährige Bauwirtschaftskonferenz fand gestern in Herisau statt. Der Anlass wurde von rund 45 Personen besucht und vom Gewerbe- und Industrieverein AR und dem kantonalen Departement Bau und Volkswirtschaft organisiert. Diskutiert wurden die Themen Digitalisierung, Teilzeitarbeit, Homeoffice sowie der Fachkräftemangel.

Die Konferenz begann mit einem Impulsreferat von Alessandro Sgro, Chefökonom der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell. Sgro erläuterte die Auswirkungen der globalen Veränderungen auf die Bauwirtschaft. Im zweiten Teil diskutierten Stefan Flühler, Geschäftsinhaber von Flühler Architektur, Ralph Schläpfer, Geschäftsleitungsmitglied der Lignatur AG, und Urs Frey, KMU Innovator und Coach, zusammen mit den Teilnehmenden unter Gesprächsleitung von SRF-Redaktorin Martina Brassel über die Folgen und Chancen auf die Unternehmungen.

Landammann Dölf Biasotto sagte: «Die Wirtschaft in Appenzell Ausserrhoden ist sehr innovativ und ich bin stolz, dass wir mit unseren Unternehmungen im Kanton so gut aufgestellt sind.» Der Kanton sei ein starker Wirtschaftsstandort mit einer guten Infrastruktur, welche gepflegt werden müsse. Für die Wirtschaft gebe es gute Rahmenbedingungen und kurze Wege. Beim anschliessenden Apéro wurde weiterdiskutiert und Kontakte gepflegt. (pd)

Kooperation bei Schulsozialarbeit 

Seit Sommer 2021 verfügen die Gemeinden Grub, Lutzenberg und Wolfhalden über ein gemeinsames Angebot im Bereich Schulsozialarbeit. Diese hat zum Ziel, die Lehrpersonen und die Schulleitung zu entlasten, indem sie bei Krisen- und Konfliktsituationen unterstützt und zu nachhaltigen Lösungen beiträgt. Zudem leistet die Schulische Sozialarbeit einen Beitrag, das persönliche, soziale und schulische Wohlbefinden der Kinder zu erhalten, zu verbessern und zu fördern. Per Januar 2023 werden sich gemäss Medienmitteilung Walzenhausen und Heiden im Sinne einer zukunftsgerichteten Lösung dem Verbund anschliessen. Das bestehende Konzept mit Wolfhalden als Sitzgemeinde habe sich bewährt und werde im erweiterten Verbund übernommen. Eine ergänzende Stelle wird demnächst ausgeschrieben. Die Kosten werden laut Communiqué im Verhältnis der von den Gemeinden definierten Pensen aufgeteilt. (gk)

Breitenmoser Fleischspezialitäten gewinnt Arbeitgeber Award 

Die Breitenmoser Appenzeller Fleischspezialitäten AG in Appenzell Steinegg holt sich bei der dritten Teilnahme am Swiss Arbeitgeber Award in der Kategorie 50-99 Mitarbeitende zum zweiten Mal den ersten Rang bei den Swiss Arbeitgeber Award. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit.  Der seit dem Jahr 2000 vergebene «Swiss Arbeitgeber Award» wurde laut Medienmitteilung dieses Jahr bereits zum zweiundzwanzigsten Mal vergeben. Das Unternehmen icommit, ansässig in Küsnacht/ZH, führt in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Personalverband diese Mitarbeiterbefragung, welche spezifisch auf Schweizer und Liechtensteiner Unternehmen zugeschnitten ist, durch. 145 Unternehmungen mit einer Beteiligung von insgesamt 42’390 Mitarbeitenden nahmen dieses Jahr an der Befragung teil. Davon 34 Unternehmungen und 2’023 Mitarbeitende in der Kategorie 50-99 Mitarbeitende. Bei der diesjährigen Befragung bewerteten insgesamt 70 Mitarbeitende des Breitenmoser Produktionsbetriebes in Steinegg sowie der vier Fachgeschäfte in Appenzell, Teufen, Gais und Rorschacherberg unter anderem die organisatorischen Rahmenbedingungen und gaben Auskunft über ihre persönliche Einstellung zum Unternehmen (Commitment, Zufriedenheit, Resignation, attraktiver Arbeitgeber, Bereitschaft zur Weiterempfehlung des Unternehmens). (pd)

Fritz Bischoff leitet interimsmässig die Sportabteilung in Herisau

Fritz Bischoff

Fritz Bischoff

Bild: pd

Kathrin Weber hat ihre Stelle als Abteilungsleiterin Sport der Gemeinde Herisau auf Ende November gekündigt. Gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei läuft der Bewerbungsprozess für ihre Nachfolge. Da noch unklar sei, wann die neue Abteilungsleiterin oder der neue Abteilungsleiter die Stelle antreten könnte, wurde mit Fritz Bischoff ein Abteilungsleiter ad interim verpflichtet. Fritz Bischoff habe seine Stelle bereits angetreten. Er sei in der Ostschweizer Sportszene bestens vernetzt und habe unter anderem während zwölf Jahren das Athletik Zentrum St. Gallen geleitet. (gk)

Selbstunfall auf regennasser Haslenstrasse

Der 34-jährige Lenker blieb unverletzt.

Der 34-jährige Lenker blieb unverletzt.

Bild: pd

Am Donnerstagmorgen fuhr ein 34-jähriger Autofahrer von Appenzell in Richtung Haslen. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, kam sein Fahrzeug im Bereich der Liegenschaft Lank auf der regennassen Fahrbahn ins Rutschen, geriet über die Gegenfahrbahn und dann die steile Wiese hinab. Dann schlitterte das Fahrzeug über eine schmale Zufahrtsstrasse und kam an einem Zaunpfahl zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand beträchtlicher Sachschaden. (kpai)

Sachschaden nach Selbstunfall in Waldstatt

Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Bild: pd

In Waldstatt ist es am Mittwochabend zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Donnerstag mitteilt. Demnach befuhr ein 54-jähriger Fahrer am Mittwoch kurz vor 22 Uhr mit seinem Auto den Hirschenkreisel in Waldstatt. Gemäss eigenen Angaben geriet der Autofahrer infolge Sekundenschlafes gegen eine Strassenlampe auf der rechten Fahrbahnseite.

Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Mast der Strassenbeleuchtung wurde dabei umgeknickt und anschliessend durch einen Elektriker entfernt. Das beschädigte Auto wurde durch die aufgebotene Pikettgarage abtransportiert. Dem Personenwagenlenker wurde der Führerausweis am Unfallort abgenommen. An der Strassenbeleuchtung und am Fahrzeug entstand Sachschaden. Dieser wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt. (kpar)

Kosten für Heizungsersatz im Sportzentrum Herisau leicht unter Budget

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Heizungsersatz im Sportzentrum genehmigt.

Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung für den Heizungsersatz im Sportzentrum genehmigt.

Bild: pd

Diesen Sommer wurde im Sportzentrum Herisau während der ordentlichen Revision die Heizung ersetzt. Die Gemeinde teilt am Donnerstag mit, dass der Kredit über 220’000 Franken um gut 1’000 Franken nicht ausgeschöpft wurde. Der Gemeinderat hat die Bauabrechnung genehmigt.

Die neue Heizungsanlage sei bedeutend kleiner als die bisherigen Heizkessel. Dies, weil seit der Inbetriebnahme einer Wärmepumpe im Jahr 2020 erheblich weniger Leistung benötigt werde. Die effektive Einsparung werde sich in den Wintermonaten zeigen. Weil die Leistung der Wärmepumpe im Sommer ausreiche, war die neue Gasheizung gemäss Mitteilung bisher nicht in Betrieb. (gk)

Doppelter Abschied vom Wochenmarkt

Diesen Samstag findet auf dem Herisauer Obstmarkt von 8.30 bis 12.30 Uhr der letzte Wochenmarkt der Saison statt. Während der Markt ab dem 15. April 2023 wieder wöchentlich durchgeführt wird, ist gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei der Textilstand von Michaela und Werner Pfister nach 58 Jahren ein letztes Mal dabei. «Schon mein Vater kam immer an den Markt nach Herisau», sagt Werner Pfister, der das Geschäft vor 28 Jahren übernommen hat und mit seiner Frau nun in Pension geht. Für das Unternehmerpaar aus Degersheim war das nahe Herisau immer ein beliebtes Ziel mit treuer Kundschaft. Der Herisauer Wochenmarkt blickt gemäss Communiqué auf eine erfolgreiche Saison mit einer hohen Auslastung und guten Wetterbedingungen zurück. (gk)

Einbruch in Gaiser Geschäft

In Gais wurden mehrere hundert Franken entwendet.

In Gais wurden mehrere hundert Franken entwendet. 

Symbolbild: kpsg

Am Dienstagmittag ist eine unbekannte Täterschaft in Gais in ein Ladenlokal eingebrochen. Das teilt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Mittwoch mit. Demnach hatte sich die Täterschaft über die Mittagszeit gewaltsam Zutritt in ein Ladenlokal am Dorfplatz verschafft. Sie durchsuchte die Schränke des Betriebes nach Bargeld und entwendete einen Kassenbetrag im Wert von mehreren hundert Franken. Der angerichtete Sachschaden wird gemäss Mitteilung auf rund zweitausend Franken geschätzt. Für die Spurensicherung am Einbruchsort wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten. (kpar)

Öl-Austritt nach Selbstunfall in Grub

Am Unfallort trat Öl aus, da die Unterseite des Lieferwagens stark beschädigt wurde.

Am Unfallort trat Öl aus, da die Unterseite des Lieferwagens stark beschädigt wurde.

Bild: pd

Am Dienstag verursachte ein 60-jähriger Mann gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Grub einen Selbstunfall mit einem Lieferwagen. Er lenkte kurz nach 16.30 Uhr seinen Lieferwagen in Grub in Richtung Eggersriet. Gemäss eigenen Angaben geriet der Lieferwagenfahrer infolge Sekundenschlafes in einer Linkskurve im Dorf gegen die rechtsseitige Leitplanke. Das Fahrzeug wurde durch die Leitplanke angehoben und stiess anschliessend gegen einen Beleuchtungsmast der Strasse, bevor es schliesslich zum Stillstand kam.

Der Fahrzeuglenker blieb gemäss Mitteilung unverletzt. Der Lieferwagen wurde am Unterboden stark beschädigt, weshalb Öl auslief. Zum Binden des ausgetretenen Öls und der Reinigung des verschmutzten Bereiches wurde die Regiwehr aufgeboten. Die Fahrzeugbergung wurde durch die Pikettgarage durchgeführt. An Leitplanke, Strassenbeleuchtung und Fahrzeug entstand hoher Sachschaden, welcher auf rund zwanzigtausend Franken geschätzt wird. (kpar)

Peter Bruderer ist seit 20 Jahren für die Feuerwehr tätig 

Peter Bruderer feiert sein 20-jähriges Dienstjubiläum

Peter Bruderer feiert sein 20-jähriges Dienstjubiläum

Bild: PD

Am 16. November feiert Peter Bruderer sein 20-Jahr-Jubiläum im Dienst der Gemeinde Herisau. Der gelernte Lastwagenmechaniker ist gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei Materialverwalter der Feuerwehr Herisau. «Ich mag die Feuerwehr», erklärt Peter Bruderer seine Treue. Und sein Beruf als Materialverwalter ist abwechslungsreich: Bruderer betreut die Website, stellt die Soldabrechnungen aus, unterhält die Fahrzeuge, revidiert die Atemschutzgeräte und kümmert sich um Beschaffungen «vom Helm bis zur Drehleiter», um nur einige seiner Aufgaben zu nennen. So konnte der technikaffine Jubilar die Neuerungen der vergangenen Jahre hautnah mitverfolgen.

Das Feuerwehrdepot kennt Peter Bruderer nicht nur von innen. Während 30 Jahren rückte er auch zu Einsätzen aus, zuerst als Milizionär, später auch nach seiner Einstellung als Materialverwalter. Die Gemeinde Herisau dankt Peter Bruderer in der Mitteilung für seinen Einsatz und seine Treue und gratuliert ihm zum Arbeitsjubiläum. (gk) 

Innerrhoderinnen mit 2:3-Niederlage in Amriswil

Etwas dezimiert und mit angeschlagenen Spielerinnen reisten die Frauen der Appenzeller Bären am Freitagabend nach Amriswil, wo sie auf eine «verjüngte» Mannschaft trafen. Bereits beim Aufwärmen erkannte man, dass die jungen, talentierten Amriswilerinnen viel Potenzial auf das Spielfeld bringen konnten. Der erste Satz hatte kaum gestartet, als die Bären bereits mit einigen Punkten in Führung lagen. Die jungen Gegnerinnen leisteten sich viele Fehler. Vor allem in der Annahme kam es zu vielen Missverständnissen und Ungenauigkeiten. Das lag auch an den Appenzellerinnen, die mit starken Services und platzierten Angriffen die angebotenen Löcher immer wieder suchten und auch fanden.

Die Appenzeller Bärinnen verlieren in Amriswil nach fünf Sätzen.

Die Appenzeller Bärinnen verlieren in Amriswil nach fünf Sätzen. 

Bild: PD

Somit ging der erste Satz mit 25:18 diskussionslos an die Gäste aus Appenzell. Im zweiten Satz drehten die Gastgeberinnen auf. Mit technisch stark gespielten Services konnten sie die Bären unter Druck setzen und zu Fehlern im eigenen Spielaufbau zwingen. Folglich brachten die Bären ihrerseits wenig im Angriff zu Stande und lagen zwischenzeitlich mit 9:19 zurück. Die Appenzellerinnen schafften es, sich wieder zu pushen und zurück ins Spiel zu kämpfen. Wirklich gefährlich wurde es aber für die Gastgeberinnen nicht mehr und sie gewannen den zweiten Satz mit 25:18. Fünfter Satz ohne Salome Kuster Die Sätze drei und vier waren regelrechte Schlagabtausche. Beide Teams spielten gut auf, verteidigten viele Bälle und erzielten im eigenen Angriff Punkte. Beide Sätze waren umkämpft bis zum Schluss und konnten jeweils nur mit einer Zwei-Punkte-Differenz entschieden werden. Der dritte Satz ging an die Amriswilerinnen und der vierte an die Appenzellerinnen. Somit standen die Appenzeller Bären in ihrem dritten Meisterschaftsspiel bereits das dritte Mal im fünften Satz. Die Appenzellerinnen mussten im fünften Satz auf die angeschlagene Salome Kuster verzichten. Trotz guter Leistungen und grossem Kampfgeist gelang es den Appenzellerinnen nicht, nach einem Rückstand in der Anfangsphase den fünften Satz noch einmal zu drehen. Sie verloren den letzten Satz mit 11:15. (pd)

Amriswil 1 : Appenzeller Bären 1                 3:2 (18:25, 25:18, 27:25, 23:25, 15:11)

Appenzeller Bären mit: N. Decher, F. Fischli, S. Kuster, S. Riesen (C), A. Schregenberger, V. Signer, S. Stäger, K. Strässle, R. Streule

Neue Migros in Herisau eröffnet am 24. November um 7.30 Uhr

Bald ist der Migros-Neubau in Herisau bezugsbereit. Am 23. November wird gezügelt.

Bald ist der Migros-Neubau in Herisau bezugsbereit. Am 23. November wird gezügelt.

Bild: PD

Im Neubau der Migros Herisau läuft der Endspurt. Damit rechtzeitig zur Eröffnung am 24. November alles für die Kundinnen und Kunden bereit ist, benötigt es gemäss einer Medienmitteilung  den Einsatz sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Umzug. Daher schliesst der Migros-Supermarkt in der Walke am 22. November um 19 Uhr endgültig. Am 23. November bieten sich die Migros-Supermärkte an der Alpsteinstrasse in Herisau, an der St. Gallerstrasse in Gossau sowie im Säntispark in Abtwil für einen Einkauf an. Der Neubau der Migros Herisau an der Gartenstrasse 2 öffnet am Donnerstag, 24. November um 7.30 Uhr erstmals seine Türen für die Kundinnen und Kunden. (pd) 

SVP Bühler befürchtet düstere Finanzlage

In Bezug zum Wasserversorgungsreglement beschloss der Vorstand die Ja-Parole.

In Bezug zum Wasserversorgungsreglement beschloss der Vorstand die Ja-Parole.

Bild: arc

Die Bühler Stimmberechtigten werden am 27. November über den Voranschlag 2023 abstimmen. Der Vorstand der SVP habe sich gemäss einer Medienmitteilung eingehend mit dem Voranschlag und dem Aufgaben- und Finanzplan 2024 – 2026 befasst. Der Plan sei ein bedeutendes Planungsdokument, welches die künftige Finanzpolitik der Gemeinde aufzeigt, und demzufolge zusammen mit dem Voranschlagen vorliegen sollte.

Die SVP schreibt, dass sie es unverantwortlich und wenig bürgerfreundlich finde, dass der 30-seitige Plan erst wenige Stunden vor der öffentlichen Versammlung veröffentlicht wird. Weiter stelle der Vorstand fest, dass die üblichen Genderformulierungen im Bericht nicht eingehalten wurden. Die Erläuterungen seien sehr spärlich und enthalten wenig strategische Aussagen, was die Idee eines Aufgaben- und Finanzplanes wäre. Zu bedenken gebe ausserdem die Angaben zur Entwicklung des Personalaufwandes für Schule, Altersheim und Verwaltung.

Ja zum Wasserversorgungsreglement

Laut diesem Strategiepapier sei das Haushaltgleichgewicht nach Ansicht der SVP Bühler gemäss Finanzhaushaltsgesetz in Kürze nicht gegeben und die Gemeinde Bühler laufe mittelfristig in eine massive Verschuldung hinein. Verstärkt würden diese Bedenken mit den sportlich budgetierten Einnahmen aus dem kantonalen Finanzausgleich. Es bleibe zu hoffen, dass der Gemeinderat mit wirksamen Massnahmen, die düstere Finanzlage in den Griff bekommt. Trotzdem empfiehlt die SVP dem Voranschlag mit leicht reduziertem Steuerfuss zuzustimmen.

In Bezug zum Wasserversorgungsreglement beschloss der Vorstand die Ja-Parole, nachdem die Vernehmlassungsanträge der SVP mehrheitlich aufgenommen wurden. (pd/ssd)

Brigitt Mettler tritt nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen an 

Nach acht Jahren Mitarbeit hat Gemeinderätin Brigitt Mettler ihren Rücktritt auf Ende Mai 2023 erklärt. Dies teilt die Gemeinde Heiden in einer Medienmitteilung mit. Nach acht Jahren Engagement im Gemeinderat möchte Mettler Platz für Neues machen. Bereits bekannt ist, dass Gemeindepräsident Gallus Pfister ebenfalls aufhört. Die weiteren Mitglieder des Gemeinderates, Hans-Peter Häderli, Silvia Büchel, Jörg Lutz, Corina Nef und Stefan Züst, stellen sich gemäss Mitteilung für eine Wiederwahl zur Verfügung

Gemeinderätin Brigitt Mettler hört auf.

Gemeinderätin Brigitt Mettler hört auf.

Bild: PD

Den Rücktritt erklärt hat dagegen der GPK-Präsident Markus Frauenfelder.  Während acht Jahren habe er als Präsident der GPK mit Freude mitgearbeitet. Er hat sich zum Rücktritt aus beruflichen und familiären Gründen entschieden. Der Gemeinderat dankt in der Mitteilung allen Zurücktretenden schon heute ganz herzlich für die wertvolle Arbeit, welche sie im Dienst der Gemeinschaft geleistet haben. Jetzt gilt es, die vakanten Sitze wieder zu besetzen. Der Gemeinderat lädt die politischen Organisationen und die Bevölkerung ein, geeignete Kandidaten zu suchen. Die Ersatzwahl findet am 16. April 2023 statt. Über das Amt des Gemeinderates, dessen Aufgabenbereich und die zeitliche Belastung sowie die Entschädigungsregelung gibt Gemeindepräsident Gallus Pfister gerne Auskunft per E-Mail gallus.pfister@heiden.ar.ch oder unter Tel. 071 898 89 75. Für Fragen zum GPK-Präsidium steht Markus Frauenfelder unter Tel. 079 274 18 34 zur Verfügung. (gk) 

SP Heiden spricht sich für flexible und vorausschauende Finanzpolitik aus 

Die SP-Ortsgruppe Heiden spricht sich für den Voranschlag 2023 und die vorgesehenen Steuererhöhung um 0,2 auf 3,9 Einheiten aus.

Für die SP-Ortssektion Heiden ist die Investition in ein ökologisch vertretbares ÖV-Angebot wie den neuen Bahn- und Bushof ein Gebot der Stunde.

Für die SP-Ortssektion Heiden ist die Investition in ein ökologisch vertretbares ÖV-Angebot wie den neuen Bahn- und Bushof ein Gebot der Stunde. 

Bild: PD

Die Partei bedankt sich in einer Medienmitteilung beim Gemeinderat dafür, dass er den Mut hat, sich für eine zukunftsorientierte Finanzpolitik stark zu machen. Es mache Sinn, die Steuern jetzt moderat zu erhöhen, damit der Verschuldungsgrad nicht zu weit ansteigt und der Gemeinderat so seinen Handlungsspielraum wahren könne, schreibt die SP. Bisher habe Heiden mit einer flexiblen Steuerpolitik gute Erfahrungen gemacht: die Steuern dann anzuheben, wenn wichtige Investitionen anstehen. Auf diese Weise kann gemäss der SP-Ortsgruppe Heiden auch die zukünftige Generation von einem attraktiven Dorfzentrum, modern ausgestatteten Schulhäusern und Turnhallen profitieren. Die Investition in ein ökologisch vertretbares ÖV-Angebot sei in Zeiten der Klimakrise zudem ein Gebot der Stunde.

Das sorgfältig erarbeitete Edikt zeigt, dass sich der Gemeinderat in seiner Ausgabenpolitik am verabschiedeten Leitbild orientiert, nämlich Heiden als attraktiven Lebens- und Wirtschafts- und Bildungsraum weiterzuentwickeln. Die SP-Ortsgruppe bittet die Bevölkerung, den Voranschlag 2023 anzunehmen. (pd) 

FC Teufen gewinnt Hallencup der Junioren B

Die B-Junioren des FC Teufen freuen sich über den Sieg am Appenzeller Hallencup.

Die B-Junioren des FC Teufen freuen sich über den Sieg am Appenzeller Hallencup.

Bild: PD

Am Sonntag führte der Appenzeller Kantonale Fussballverband (AKFV) zusammen mit der MNK Croatia 97 Appenzell das Hallenturnier der B-Junioren um den Appenzeller Hallencup durch. In Appenzell sahen die Zuschauer, Eltern und Fans der Teams spannende und umkämpfte Spiele um die begehrte Siegerschelle. Cupsieger in einem ausgeglichenen Turnier wurden die Junioren des FC Teufen. Auf die Podestplätze zwei und drei schafften es die Mannschaften des FC Heiden und der MNK Croatia. (pd)

Wechsel im Stiftungsrat der Winterhilfe AR

Die Winterhilfe lindert die Auswirkungen der Armut auch in Appenzell Ausserrhoden, indem sie knappe Haushaltsbudgets entlastet und Notlagen durch gezielte Hilfe behebt. Nun ist es zu Rochaden im Stiftungsrat der Winterhilfe AR gekommen: Susanne Schneider und Roman Loppacher traten ab, Markus Osterwalder und Elvira Tischhauser wurden in den Stiftungsrat gewählt.

Stiftungsrat Winterhilfe AR (von links): Meinrad Müller, Confides AG, Revisionsstelle; Beatrice Hugentobler, Geschäftsstellenleiterin; Florian Hunziker, Vizepräsident; Max Koch, Stiftungsrat; Marianne Kleiner-Schläpfer, Präsidentin; Susanne Schneider, abtretende Stiftungsrätin, Markus Osterwalder, neugewählter Stiftungsrat; Elvira Tischhauser, neu gewählte Stiftungsrätin. Es fehlt: Roman Loppacher, abtretender Stiftungsrat.

Stiftungsrat Winterhilfe AR (von links): Meinrad Müller, Confides AG, Revisionsstelle; Beatrice Hugentobler, Geschäftsstellenleiterin; Florian Hunziker, Vizepräsident; Max Koch, Stiftungsrat; Marianne Kleiner-Schläpfer, Präsidentin; Susanne Schneider, abtretende Stiftungsrätin, Markus Osterwalder, neugewählter Stiftungsrat; Elvira Tischhauser, neu gewählte Stiftungsrätin. Es fehlt: Roman Loppacher, abtretender Stiftungsrat.

Hansueli Reutegger tritt in Heiden auf

In der öffentlichen Veranstaltungsreihe «Roter Stuhl» der SP Vorderland ist übermorgen Mittwoch Regierungsrat Hansueli Reutegger, Vorsteher des Departements Inneres und Sicherheit, zu Gast. Der Anlass im Hotel Linde in Heiden beginnt um 19.30. Für die Moderation sind Andreas Ennulat vom Vorstand SP Vorderland, die Herisauer Kantonsrätin Martina Jucker und Kantonsschullehrer Thomas Berli aus Heiden verantwortlich. Themenschwerpunkte der Veranstaltung werden Inneres und Sicherheit sowie das Verhältnis zwischen dem Kanton und den Gemeinden sein. (pd)

Kantonspolizei kontrolliert Fahrzeugbeleuchtungen: 119 Mängel

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat vergangene Woche während der Dämmerungszeit verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt. Bei den Kontrollen in Hundwil, Gais und Heiden standen auch Experten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden, Mitarbeiter des Touring Club Schweiz und Garagisten im Einsatz. Defekte Beleuchtungen wurden am Kontrollort gratis ersetzt.

Die defekten Lichter wurden zum Teil vor Ort geflickt.

Die defekten Lichter wurden zum Teil vor Ort geflickt.

Bild: Kapo AR

Während dem Eindämmern und den frühen Abendstunden führte die Kantonspolizei vergangene Woche in Hundwil, Gais und Heiden Verkehrskontrollen durch. Gemäss Medienmitteilung wurde dabei den Beleuchtungsanlagen der kontrollierten Fahrzeuge ein grosses Augenmerk geschenkt. Im Verlauf der mehrstündigen Kontrollen wurden insgesamt 119 Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen festgestellt. Drei Fahrzeugführer mussten wegen technischer Mängel an ihren Fahrzeugen zur Anzeige gebracht werden. Weiter wurden Ordnungsbussen wegen abgefahrener Reifen, abgelaufenen Abgastests und Nichttragen der Sicherheitsgurte ausgestellt. Vier Fahrzeuge wurden zur Nachprüfung beim Strassenverkehrsamt aufgeboten.

Die Mängel an den Leuchtmitteln konnten an den Kontrollorten direkt durch anwesende Mitarbeiter des Automobilgewerbes behoben werden. Die polizeilichen Kontrollen wurden durch Experten des Strassenverkehrsamtes, dem regionalen Autogewerbe und durch die Ausserrhoder Sektion des Touring Clubs der Schweiz unterstützt. (kapo/chs)

Gewerbemesse kehrt nach fünf Jahren Pause nach Appenzell zurück

Der Präsident des Gewerbeverbands eröffnete die «A22» am Freitag.

Der Präsident des Gewerbeverbands eröffnete die «A22» am Freitag.

Bild: ssd

Am Freitag wurde die Gewerbemesse 2022 in Appenzell eröffnet. Knapp 100 Unternehmen stellen sich an diesem Wochenende in dem rund 3000 Quadratmetern grossen Zeltdorf auf der Bleiche vor. Michael Koller, Präsident des Innerrhoder Gewerbeverbands, sagte an der Eröffnung am Freitag: «Es tut gut, nach so vielen Jahren wieder gemeinsam etwas Grosses auf die Beine zu stellen.» Im vergangenen Jahr musste der Anlass, welcher alle vier Jahre stattfindet, coronabedingt abgesagt werden. Die ­Messe findet noch bis Sonntagabend statt. Der Eintritt ist frei. (ssd)

SP lehnt Voranschlag der Gemeinde Teufen ab

Teufen plant erneut eine Steuersenkung.

Teufen plant erneut eine Steuersenkung.

Bild: Archiv

Am 27. November kommt in Teufen der Voranschlag 2023 zur Abstimmung. Der Vorstand der SP Rotbach empfiehlt gemäss einer Mitteilung den Stimmberechtigten, ein Nein in die Urne zu legen. Dies, weil der Voranschlag nach 2019 und 2022 nochmals eine Senkung des Steuerfusses um 0.1 Einheiten vorsieht. Dabei sei die Schere zwischen den finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden mit 2.7 Einheiten in Teufen gegenüber 4.7 in Hundwil heute viel zu gross, so die Partei im Schreiben weiter. Die vom Gemeinderat auf Anregung der GPK vorgeschlagene Senkung sei zwar vertretbar, aber nicht zwingend. Teufen müsse nicht weitere gute Steuerzahler anziehen, sie habe diese bereits. Je tiefer die kommunalen Steuern, desto höher die Immobilienpreise. Für die SP wäre dies der falsche Weg. Die Investitionen – Sekundarschulhaus, ARA, Tunnelprojektierung sowie die Mehrabgabe in den kantonalen Finanzausgleich – würden eine Erhöhung des Eigenkapitals rechtfertigen. (pd)

Jahresanlass der Stiftung Wirtschaftsförderung

Der Jahresanlass fand auf der Schwägalp statt.

Der Jahresanlass fand auf der Schwägalp statt.

Bild: Rene Niederer
Artwiese.ch
Ch-910

Der zur Tradition gewordene Jahresanlass der Stiftung Wirtschaftsförderung AR konnte wiederum auf der Schwägalp durchgeführt werden. «Leistung versus Glück» hiess das Thema. Gegen hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten gemäss einer Mitteilung unter der Moderation von Stephan Egger, Präsident der Stiftung, zwei Referate sowie ein Podium verfolgen. Stefan Sonderegger, Historiker, zeigte in einem geschichtlichen Abriss auf, wie sich das Stiftungswesen in der Region bis in die heutige Zeit hinein entwickelte. Waren die Stifter im Mittelalter getrieben von der religiösen Vorstellung sich durch das Stiften den Himmel zu erkaufen (Sündenablass), liegt heute die Ausrichtung in der Wertschaffung für die Gemeinschaft. Das starke Stiftungswesen im Kanton sei beispielhaft in der Rückführung des erleisteten Frankens in die Gemeinschaft. Barbara Bleisch, Philosophin und Moderatorin «Sternstunde Philosophie» bei SRF, beleuchtete anschliessend das Thema unter philosophischen Aspekten. Die Haltung von Diogenes «Geh mir aus der Sonne» mache auf Dauer die Wenigsten glücklich. Leisten nur zur Erreichung von Wohlstand und Anerkennung ebenso wenig. Auch die Meritokratie (Primat der Leistung) hat ihre Probleme: Dass wir die Zutaten zum Glück an jene vergeben, die viel leisten. Denn Meritokratie kann nur gerecht sein, wenn sie begleitet wird von ausgebauter Chancengerechtigkeit. Bleisch fasste ihre Ausführung mit der bekannten Kurzgeschichte der drei Steinmetze zusammen. Man war sich einig, in Unternehmungen soll es vermehrt darum gehen, ökonomische und moralische Werte gleichzeitig zu erhöhen. (pd)

Stabsübergabe im Hotel Heiden

Beatrice Forster, die neue Gastgeberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung im Hotel Heiden und Erich Dasen, der abtretende Direktor und Gastgeber.

Beatrice Forster, die neue Gastgeberin und Vorsitzende der Geschäftsleitung im Hotel Heiden und Erich Dasen, der abtretende Direktor und Gastgeber.

Bild: Ilona Züst

Nach sieben Jahren als Direktor und Gastgeber hat Erich Dasen das Hotel Heiden per Ende Oktober verlassen und das Zepter an seine Nachfolgerin Beatrice Forster übergeben. Wohin es Dasen zieht, ist gemäss einer Mitteilung noch nicht bekannt: «Ich bin offen für Neues und prüfe aktuell verschiedene Optionen. Zuerst werde ich mir jetzt mal eine kleine Auszeit gönnen.» Forster, die während der letzten sechs Jahre als Direktorin im Hotel Arenenberg gewirkt hat, ist leidenschaftliche Gastgeberin. Zusammen mit ihren drei Geschäftsleitungskolleginnen sowie den Mitarbeitenden will sie den eingeschlagenen Weg fortführen. (pd)

Endlich wieder Appenzeller Lehre und Tischmesse in Innerrhoden

An der Tischmesse Appenzell 2022: Die Jugendlichen können sich an der Tischmesse aktiv einbringen.

An der Tischmesse Appenzell 2022: Die Jugendlichen können sich an der Tischmesse aktiv einbringen.

Bild: PD

Vor der Lehre steht die Berufswahl. Die Arbeitswelt Innerrhoden will gemäss einer Medienmitteilung ihren Beitrag zur Besetzung aller Lehrstellen im Kanton leisten. Nach zwei Jahren Pause fand Ende Oktober in der Aula Gringel die sechste Lehrstellen-Tischmesse in Appenzell statt. Rund 60 Innerrhoder Ausbildungsbetriebe präsentierten sich und ihr Lehrstellenangebot. Die Betriebe stellten 54 verschiedene Berufe vor.

Die Vielfalt zeigte sich beim Rundgang durch die Aula. Gemäss Mitteilung sei das Ziel der Messe, dass sich die Schülerinnen und Schüler unkompliziert und unverbindlich über die verschiedenen Berufe und das Lehrstellenangebot informieren können. Den Jugendlichen bot sich so Gelegenheit, sowohl die verschiedenen Berufe wie auch die einheimischen Betriebe kennen zu lernen. Interessante Gespräche mit künftigen Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern – oftmals waren auch Lernende am Tisch – fanden statt. Die Rückmeldungen seien erfreulich gewesen. 

Ein Rucksack bei Wind und Wetter

Auch für die gegenwärtigen Berufslernenden hatte die Arbeitswelt Innerrhoden Anlässe veranstaltet. Die Lernenden im ersten Lehrjahr wurden zum Grillplausch beim Vita Parcours in Steinegg mit den Worten «Herzliche Gratulation! Du gehörst zu den Lernenden, die eine Lehre bei einem Lehrbetrieb im Kanton Appenzell Innerrhoden absolvieren» eingeladen. Nach einer Begrüssung durch Alfred Steingruber, Leiter Amt für Berufsbildung, ging es zum Nachtessen vom Grill. Der Arbeitswelt Innerrhoden-Rucksack, ein Geschenk an die Lernenden im ersten Lehrjahr, soll die jungen Leute bei Wind und Wetter durch ihre Berufslehre begleiten.

Für die Lernenden im zweiten Lehrjahr wurde ein Erlebnisnachmittag in die Goba AG im Gontenbad organisiert. Vor der Führung und Betriebsbesichtigung hiess Ueli Manser, Sekretär der Handels- und Industriekammer Appenzell, die jungen Leute herzlich willkommen.

Kürzlich besuchten die Lernenden im letzten Lehrjahr – je nach Lehrgang im dritten oder vierten Lehrjahr – das Brauquöll in Appenzell. Markus Walt vom Amt für Wirtschaft motivierte die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Fokus auf drei Bereiche: In der persönlichen Arbeit, in der erweiterten Familie und beim Feiern der Erfolge. Auch für 2023 sind die Innerrhoder Lehrstellen-Tischmesse und Lehrlings-Anlässe geplant. (pd)

Illustre Gäste am Sportforum Appenzellerland

Am Freitag, 11. November, um 19 Uhr, findet im Lindensaal in Teufen das Sportforum Appenzellerland statt. Das einzigartige und nationale Sportförderprogramm Jugend+Sport (J+S) steht im Zentrum des Abends. J+S existiert seit 1972 und feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Anlässlich des Jubiläums erfolgt am Sportforum ein Rückblick auf die Erfolgsgeschichte.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von J+S haben zahlreiche Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz eine Jubiläumschoreografie zur Musik von Alessandro Sabato einstudiert.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von J+S haben zahlreiche Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz eine Jubiläumschoreografie zur Musik von Alessandro Sabato einstudiert. 

Bild: PD

Pierre-André Weber, Chef Leitung Jugend- und Erwachsenensport im Bundesamt für Sport (Baspo), ist Gast in einem Talk unter der Leitung von Martina Brassel, Moderatorin SRF. Weitere Gesprächsteilnehmende sind: Silvia Indermaur, langjährige J+S-Expertin, Miryam Mazenauer, Kugelstosserin, Marc Bischofberger, Skicrosser, sowie Regula Tanner, langjährige J+S-Leiterin Geräteturnen. Ausserdem werden langjährige J+S-Leitende, -Coachs sowie-Expertinnen für ihre ehrenamtlichen Einsätze geehrt. Eine Anmeldung ist obligatorisch unter www.sport.ar.ch. (red)

Rücktritt aus dem Gemeinderat Hundwil

In Hundwil muss auf kommendes Jahr hin ein Sitz im Gemeinderat neu besetzt werden.

In Hundwil muss auf kommendes Jahr hin ein Sitz im Gemeinderat neu besetzt werden.

Bild: Archiv

Ulrich Reifler hat gemäss einer Mitteilung den Rücktritt aus dem Gemeinderat Hundwil und allen beteiligten Kommissionen per 31. Mai 2023 eingereicht. Er tritt somit an den Gesamterneuerungswahlen nicht mehr an. Reifler wurde 2011 in die Baukommission Hochbau und 2015 in den Gemeinderat gewählt. Per Rücktritt aus dem Gemeinderat demissioniere er ebenfalls aus den Kommissionen Baukommission Hochbau, Betriebskommission Mitledi, Ortsplanungskommission und Gemeindeführungsstab, heisst es im Schreiben weiter. Die Aufteilung der Aufgaben im Gemeinderat werde aktuell überprüft. Mit diesem Vorgehen soll eine möglichst gleichmässige Arbeitsbelastung erwirkt werden.

Die politischen Parteien und Interessensgruppen sowie Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Hundwil sind eingeladen, sich bei Interesse für die Nachfolge zu melden respektive Wahlvorschläge einzureichen. Der erste Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen ist auf den 16. April 2023 terminiert. (gk)

Mike Heierli tritt aus dem Gemeinderat Reute zurück

Mike Heierli ist seit 2018 Gemeinderat in Reute.

Mike Heierli ist seit 2018 Gemeinderat in Reute.

Bild: Archiv

Gemeinderat Mike Heierli hat dem Gemeinderat gemäss eines Schreibens mitgeteilt, dass er auf Ende der Legislatur aus dem Gemeinderat ausscheidet. In seiner jetzigen beruflichen Situation könne er die notwendige Zeit, die er für die Ausübung seines Amtes benötige, nicht mehr aufbringen. Der Gemeinderat habe mit Bedauern vom Entscheid Heierlis Kenntnis genommen, heisst es weiter. Mit der bereits bestehenden Vakanz sind anlässlich der Gesamterneuerungswahl 2023 am 16. April zwei neue Mitglieder des Gemeinderates zu wählen. Die verbleibenden Mitglieder des Gemeinderates, Ernst Pletscher, Marcel Tobler, Karin Steffen, Michael Schaufuss und Linda Grünenfelder erklären, sich zur Wiederwahl zu stellen. Wer sich für das Amt als Mitglied des Gemeinderates interessiert oder weitere Auskünfte möchte, kann sich mit der Gemeindekanzlei Reute in Verbindung setzen. (gk)

Mitte Vorderland AR sagt Ja zum Voranschlag der Gemeinde Heiden

Heiden plant für 2023 eine Steuererhöhung.

Heiden plant für 2023 eine Steuererhöhung.

Bild: Karin Erni / Ker

Mit «überzeugenden Antworten», wie es in einer entsprechenden Medienmitteilung heisst, habe der Gemeinderat Heiden an der gestrigen Versammlung die Mitte Vorderland AR vom Voranschlag 2023 und der geplanten Steuererhöhung überzeugt. Es wird deshalb ein Ja im Sinne eines Vertrauensvorschusses für den Gemeinderat empfohlen. Die Mitte steht nach wie vor zu den Investitionsprojekten und sieht auch den Rücktritt des Gemeindepräsidenten als Chance für Heiden. Im Vorfeld der Orientierungsversammlung hatte die Mitte Vorderland AR die Gefahr einer «Steuererhöhung auf Vorrat» gesehen. (pd)

Zwei Vakanzen im Teufner Gemeinderat

Drei Rücktritte respektive Nicht-Wiederantritte im kommenden Jahr meldet der Teufner Gemeinderat.

Drei Rücktritte respektive Nicht-Wiederantritte im kommenden Jahr meldet der Teufner Gemeinderat.

Bild: Archiv

An der vergangenen öffentlichen Orientierungsversammlung am Mittwochabend haben die Teufner Gemeinderatsmitglieder Beatrice Weiler Schober, Peter Renn, Urs Spielmann, Roger Stutz wie auch Gemeindepräsident Reto Altherr bekannt gegeben, dass sie sich im kommenden Jahr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen werden. Kathrin Dörig und Muriel Frei sowie Marco Sütterle sehen von diesem Schritt gemäss einer Mitteilung jedoch ab. Unter Berücksichtigung der bestehenden Vakanz und der Verkleinerung des Rates gemäss der neuen Gemeindeordnung sind an den Gesamterneuerungswahlen vom 16. April 2023 zwei Gemeinderatssitze neu zu besetzen. Sütterle wird das Amt im kommenden Frühling nach sieben Dienstjahren niederlegen. Auf eine kürzere Zeit im Gemeinderat blicken Kathrin Dörig (Wahljahr 2019) und Muriel Frei (Wahljahr 2019) zurück. (gk)

Urs Freytag tritt aus der GPK Stein zurück

Kommendes Jahr werden an den Gesamterneuerungswahlen die Mitglieder des Gemeinderates wie auch der GPK neu bestellt.

Kommendes Jahr werden an den Gesamterneuerungswahlen die Mitglieder des Gemeinderates wie auch der GPK neu bestellt. 

Bild: Archiv

Urs Freytag hat sich gemäss einer Mitteilung der Gemeinde dazu entschieden, aus der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zurückzutreten und somit an den kommenden Gesamterneuerungswahlen 2023 nicht mehr anzutreten.  Freytag wurde 2015 als Mitglied der GPK gewählt. Als studierter Jurist und Anwalt konnte er sein juristisches Wissen in die Behörde einbringen. Er hat die GPK acht Jahre lang unterstützt,  die Geschäfte geprüft und damit laut Schreiben einen «wertvollen Beitrag geleistet». Der Rücktritt erfolgt auf Ende des laufenden Amtsjahres, das heisst per 31. Mai 2023. Die kommunalen Gesamterneuerungswahlen respektive der 1. Wahlgang findet am 16. April 2023 statt. (gk)

E-Biker nach Unfall ins Spital gebracht

In Trogen ist in der Nacht auf Mittwoch ein Mann mit seinem E-Bike zu Fall gekommen. Er erlitt Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.

Kurz vor 00.30 Uhr fuhr ein 49-Jähriger laut Polizeibericht von Wald in Richtung Trogen. Im Bereich Oberstall touchierte der Zweiradfahrer auf der abfallenden Strasse den rechten Randstein, weshalb er zu Fall kam. Dabei verletzte sich der Mann am Kopf und im Bauchbereich. Am E-Bike entstand Sachschaden. (kpar)

Zwei Rücktritte aus dem Gemeinderat Stein

Auf kommendes Jahr müssen im Steiner Gemeinderat zwei Sitze neu besetzt werden.

Auf kommendes Jahr müssen im Steiner Gemeinderat zwei Sitze neu besetzt werden.

Bild: Archiv

Die beiden Gemeinderätinnen Rita Steingruber und Monika Erzinger werden sich gemäss einer Medienmitteilung nicht mehr für die Gesamterneuerungswahlen im Frühling 2023 zur Verfügung stellen. Steingruber wurde 2013 gewählt. Sie präsidierte die Sozialkommission sowie die Forstkommission und war Mitglied der Kanzleikommission. Ebenfalls war sie Jugendbeauftragte und übernahm seit dem Rücktritt von Stefan Ambühl die Asylbetreuung. Erzinger hingegen ist seit 2017 im Amt. Sie präsidierte die Finanzkommission und war seit dem 1. Juni 2022 Mitglied der Schulkommission. Mit ihrem vertieften Wissen habe sie die gesetzlichen Vorgaben im Finanzbereich konsequent umgesetzt, heisst es im Schreiben weiter. Beide Rücktritte erfolgen auf Ende des laufenden Amtsjahres, das heisst per 31. Mai 2023. Die kommunalen Gesamterneuerungswahlen respektive der erste Wahlgang findet am 16. April 2023 statt

Niederlage für die Luftgewehrmannschaft Gais 1

Barbara Schläpfer erreichte eine Top-Resultat mit 200 Punkten.

Barbara Schläpfer erreichte eine Top-Resultat mit 200 Punkten.

Bild: PD

In der 1. Runde der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft mussten die acht Schützen der Luftgewehrmannschaft Gais 1 in der Nationalliga B eine Niederlage gegen Zürich-Stadt mit 1523 zu 1529 einstecken. Auch das Maximum-Resultat mit 200 Punkten von der Nationalmannschaftsangehörigen Barbara Schläpfer konnte dies gemäss einer Mitteilung nicht verhindern.

Erfreulich sei hingegen, dass die Sportschützen Gais in der Sparte Luftgewehr erstmals mit einer 2. Mannschaft als Gais 2 an den schweizerischen Wettkämpfen teilnahm und in der 3. Liga gleich einen Sieg gegen die 2. Mannschaft von Gossau erreichte. Die weiteren höchsten Gaiser Resultate erreichten: Claudia Höhener 195 Punkte, Daniel Troxler und Sandra Mohsin mit je 193 Punkten. (pd)

Heimleiterin in Bühler hat gekündigt

Josi Fleischmann hat das Heim durch die schwierige Corona-Zeit geführt.

Josi Fleischmann hat das Heim durch die schwierige Corona-Zeit geführt.

Bild: PD

Der Gemeinderat Bühler hat gemäss einer Mitteilung die Kündigung von Josi Fleischmann, Heimleiterin im «Wohnen am Rotbach», zur Kenntnis genommen. Fleischmann trat ihre Stelle im August 2019 an. Nach über drei Jahren als Heimleiterin habe sie sich, vor allem aus gesundheitlichen Gründen, dazu entschlossen, in die Frühpensionierung zu gehen. Gemäss ihrem Kündigungsschreiben war die Zeit im Heim «intensiv, lehrreich aber auch herausfordernd». Die Zusammenarbeit mit der Heimkommission und dem Gemeindepräsidenten habe sie zudem geschätzt. (gk)

Holzschlag an der Saumstrasse in Herisau

Zwischen dem 14. und dem 25. November führt der Forstbetrieb Säntis im Gebiet Chammerholz/Saumstrasse einen Holzschlag durch. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen der Bewirtschaftung nach dem Dauerwald-Prinzip, das gemäss einer Mitteilung der Gemeinde Herisau zu einem vielfältigen Wald beitragen soll und damit die Biodiversität fördert. Einzelne Bäume müssten zudem aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Während der Arbeiten kann es auf der Saumstrasse zu kurzzeitigen Sperrungen kommen. Sämtliche Busse verkehren aber fahrplanmässig. (gk)

Motorradfahrerin in Trogen verletzt

Unbestimmte Verletzungen hat sich am Montagmorgen eine Motorradfahrerin bei einer Kollision mit einem Auto in Trogen zugezogen. Die Jugendliche lenkte ihr Motorfahrrad vom Landsgemeindeplatz kommend auf der Wäldlerstrasse in Richtung Kantonsschule, als ein 76-Jähriger mit seinem Fahrzeug von rechts aus einer Nebenstrasse vor sie in die Strasse einfuhr. In der Folge prallte gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei die junge Frau frontal gegen den linken vorderen Kotflügel des Autos und verletzte sich dabei an ihrem Knie. Am Motorfahrrad und dem Personenwagen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. (kpar)

Matthias Ramsauer beim PU-Kaminfeuergespräch

UVEK-Generalsekretär Matthias Ramsauer im Gespräch mit Regierungsrat Alfred Stricker (rechts) und Kantonsrat Peter Gut.

UVEK-Generalsekretär Matthias Ramsauer im Gespräch mit Regierungsrat Alfred Stricker (rechts) und Kantonsrat Peter Gut.

Bild: PD

Beim diesjährigen Herbst-Kaminfeuergespräch in Herisau konnten die PU AR einen besonderen Gast begrüssen: Matthias Ramsauer, (noch) Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK. Vor seinem Amtsantritt 2019 war Ramsauer von 2011 bis 2018 bereits Generalsekretär des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements.

Mit Sachkenntnis und Gelassenheit stellte er sich den Fragen der beiden Interviewer Regierungsrat Alfred Stricker und Kantonsrat Peter Gut. Die gemäss einer Mitteilung «stets mit einer Prise Humor gewürzten Antworten» lösten bei der Zuhörerschaft zwischen Stirnrunzeln, Erstaunen und Aha-Erlebnissen vielfältige Reaktionen aus. Vor allem das Verhältnis zwischen Bund und Kantonen, und dabei natürlich auch speziell unserem Kanton, bot Stoff für eine angeregte Diskussion. Ramsauer zeigte auf, dass es nicht immer einfach ist, den Erwartungen, Bedürfnissen und Forderungen der verschiedenen Akteure gerecht zu werden, sei dies an der Schnittstelle zwischen Raumplanung und Energiepolitik oder konkret auch am Beispiel der fiktiven Umfahrung Alpsteinstrasse in Herisau. Auch wenn man lange hätte weiter diskutieren mögen, wurde das Gespräch nach zwei Stunden mit der Übergabe eines Kistlis mit Appenzeller Spezialitäten an den Referenten und einem grossen Dank an Kurt Fröhlich vom Figurentheater ‹Fährbetrieb› für das gewährte Gastrecht beendet. (pd)

Zwei Sitze im Gemeinderat Schwellbrunn sind neu zu besetzen

Zwei Sitze im Schwellbrunner Gemeinderat müssen auf die Gesamterneuerungswahlen 2023 hin neu besetzt werden.

Zwei Sitze im Schwellbrunner Gemeinderat müssen auf die Gesamterneuerungswahlen 2023 hin neu besetzt werden. 

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Reto Roveda, Schulpräsident und Vorsteher Jugend, und Stephan Lüchinger, Vorsteher Wasserversorgung, Standortförderung und Kultur, haben gemäss einer Mitteilung der Gemeinde ihren Verzicht auf eine Wiederwahl bei den Gesamterneuerungswahlen im April 2023 erklärt.

Der Gemeinderat bedauere den Entscheid von Roveda und Lüchinger. Am Sonntag, 16. April 2023, findet der 1. Wahlgang für die Gesamterneuerungswahlen statt. Die politischen Parteien und Interessengruppen, sowie die Einwohner und Einwohnerinnen von Schwellbrunn seien gemäss Schreiben eingeladen, sich an der politischen Arbeit für die Gemeinde aktiv zu beteiligen und Wahlvorschläge für die neu zu besetzenden Gemeinderatssitze der Gemeindekanzlei einzureichen. (gk)

Mehr Stellensuchende in Appenzell Ausserrhoden

Das Total der Stellensuchenden hat gegenüber dem Vormonat um zwei Personen zugenommen. Neu sind gemäss einer Mitteilung
687 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungs­zentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 354 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 333 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 121 in der Kündigungsfrist. Weitere 155 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 57 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt mit 1,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vormonat.

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 378 Männer und 309 Frauen. 286 Stellensuchende (Vormonat 296) sind über 50-jährig. 13 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen.

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 56 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 1,0 Prozent um 0,2 Prozentpunkte tiefer als die allgemeine Quote über alle Altersklassen. (kk)

Gemeinde Wolfhalden spart Energie

Auch die Gemeinde Wolfhalden spart Energie bei der Strassenbeleuchtung.

Auch die Gemeinde Wolfhalden spart Energie bei der Strassenbeleuchtung.

Bild: KY

Der Gemeinderat Wolfhalden unterstützt die laufende Energiesparkampagne des Bundes und des Kantons. In den gemeindeeigenen Betrieben (Verwaltung, Schule, Werkhof, Bibliothek) werden gemäss Medienmitteilung Massnahmen bezüglich Raumtemperatur und Abschalten von Beleuchtungen oder Bildschirmen  umgesetzt. Bei der Strassenbeleuchtung werde seit einigen Jahren bereits auf die energiesparenden LED-Technologie gesetzt. Unter Berücksichtigung der technischen Machbarkeit sowie der Gewährleistung der Sicherheit wird die Brenndauer wie folgt angepasst: Ausschaltung nachts neu um 23 Uhr, Einschaltung am Morgen neu um 5.30 Uhr. Davon ausgenommen sind die neuralgischen Kreuzungen entlang der Kantonsstrasse. Auf die Weihnachtsbeleuchtung wird dieses Jahr komplett verzichtet. (gk)

Regaeinsatz nach einer Frontalkollision

Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos in Reute hat sich ein 72-Jähriger am Freitagmittag unbestimmte Verletzungen zugezogen. Er wurde mit der Rega ins Spital geflogen.

Bei der Frontalkollision in Reute wurde am Freitag ein Mann verletzt.

Bei der Frontalkollision in Reute wurde am Freitag ein Mann verletzt.

Bild: KPAR

Der 72-jährige Mann fuhr kurz vor 12 Uhr mit seinem Auto von Mohren kommend in Richtung Altstätten. Im Bereich Mehlbach kam er gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei in einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Dabei zog er sich der Unfallverursacher unbestimmte Verletzungen zu und musste mit der Rettungsflugwacht ins Spital überführt werden. Weitere Personen wurden nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von rund zwanzigtausend Franken. Die Strasse musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. (kpar)

Speicher: Töfflenkerin stürzt und verletzt sich

In Speicher hat sich am Freitagmorgen eine Motoradlenkerin bei einem Sturz unbestimmte Verletzungen zugezogen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 81-jähriger Autolenker um 8.45 Uhr vom Kalabinth kommend in Richtung Hauptstrasse und wollte dort nach links in diese einbiegen.

Nach dem Sturz einer Motorradlenkerin rutschte der Töff in ein Auto.

Nach dem Sturz einer Motorradlenkerin rutschte der Töff in ein Auto.

Bild: KPAR

Zur gleichen Zeit fuhr eine Motorradlenkerin vom Bahnhof auf der Hauptstrasse in Richtung St.Gallen. Als die Töfffahrerin den Personenwagen bemerkte, bremste sie laut Polizeimeldung ihr Motorrad ab, kam zu Fall und zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Das Motorrad rutschte in der Folge gegen die linke Front des Autos. Dabei entstand an den Fahrzeugen Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. (KPAR)

IG Starkes Ausserrhoden sieht den Ball bei der Regierung

Der Vorstand der IG Starkes Ausserrhoden begrüsst die Verschiebung der 1. Lesung zur Volksinitiative «Selbstbestimmte Gemeinden», die der Kantonsrat an der Sitzung vom 31. Oktober auf Antrag von Kantonsrat Patrick Kessler beschlossen hat. Weitere Verwirrung könne somit vermieden und der eingeschlagene Weg vorangetrieben werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

Und weiter: «Der Regierungsrat ist nun aufgefordert, die 3. Lesung der Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden» bzw. 2. Lesung seines Gegenvorschlags zügig vorzubereiten, mit dem Ziel, endlich auch über Inhalte sprechen zu können.»

Wie bereits im April dieses Jahres kommuniziert, befürworten gemäss Umfrage gegen 60 Prozent der IG-Mitglieder auch den Eventualantrag der FDP.Die Liberalen, der ebenfalls die Streichung der Gemeindenamen vorsieht, bei Bestandes- und Gebietsänderungen jedoch die Zustimmung der Stimmberechtigten jeder betroffenen Gemeinde benötigt.

Ein allfälliger Rückzug der Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden» sei Bestandteil weiterer Abklärungen bei den IG-Mitgliedern, um mit Blick auf die anstehende 3. Lesung ein mögliches Signal auszusenden. Dafür aber müssten die Antworten des Regierungsrates auf die gestellten Fragen aus den Vernehmlassungsantworten, der Lesung im Kantonsrat sowie der Gemeindepräsidentenkonferenz vorliegen. Der Ball liege nun beim Regierungsrat, den zeitlichen Ablauf bis zur Volksabstimmung im Herbst 2023 zu forcieren. (pd)

Bauarbeiten vor dem Wintereinbruch abgeschlossen 

Auf der Strasse zwischen Walzenhausen und Au wurde ein neuer Belag eingebaut.

Auf der Strasse zwischen Walzenhausen und Au wurde ein neuer Belag eingebaut.

Bild: PE

Monatelang herrschte auf dem Abschnitt «Heimat» bis «Wilden Mann» in der Gemeinde Walzenhausen eine rege Strassenbautätigkeit. Rechtzeitig vor Wintereinbruch wurde nun ein erster Belag eingebaut, sodass die breiter gewordene Durchgangsstrasse im Bereich des Walzenhauser Ortsteils Leuchen wieder ohne Behinderungen befahren und begangen werden kann. (eg) 

Herisau: Kinder trainieren mit Hockeystars

Am Sonntag, 6. November, treffen anlässlich des Swiss Hockey Day im Herisauer Sportzentrum kleine Heldinnen und Helden auf grosse Stars. Der SC Herisau ist einer von 80 Organisatoren des nationalen Anlasses. Von 9 bis 10.10 Uhr heisst es «Bring a Friend». Jeder Clubspieler von der Hockeyschule bis zur U11 kann Freundinnen und Freunde zum Eishockey mitbringen und diese können sich an Übungen für Neulinge versuchen.

Keiner zu klein, ein Hockeyaner zu sein.

Keiner zu klein, ein Hockeyaner zu sein.

Bild: Mea McGhee

Autogrammstunde am Mittag

Nach einer Eisreinigung erfolgt als Highlight der Programmpunkt «Stars on Ice». Neulinge, die Kids der Hockeyschule und den Stufen U9 und U11 dürfen mit Profis aufs Eis. Im Sportzentrum werden Spieler von den Rapperswil-Jona Lakers (Alain Bircher, David Aebischer, Inaki Baragano), dem EHC Winterthur (Gianluca Barbei, Nelson Chiquet, Alexis Valenza) und von den Frauen des EC Wil (Jessica Böhi, Sina Mayer) erwartet. Auch Spieler der ersten Mannschaft des SC Herisau werden dem Nachwuchs den einen oder anderen Trick zeigen oder mit ihnen mätschlen.

Von 12 bis 13 Uhr gibt es eine Autogrammstunde. Ab 12.30 Uhr dürfen Jung und Alt aufs Eis zum freien «Chneblä». Helm und Handschuhe sind obligatorisch, um am Swiss Ice Hockey Day mitzumachen. Schlittschuhe können im Sportzentrum gemietet werden. Die Teilnahme ist für alle Kinder kostenlos. (mc)

Velo kollidiert mit Fussgänger in Herisau

In Herisau ist es am Mittwoch zwischen einem Fahrradfahrer und einem Fussgänger zu einer Kollision gekommen. Der Fussgänger erlitt Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.

Ein 47-jähriger Fahrradfahrer fuhr laut einer Mitteilung am Mittwochabend, 18 Uhr, auf dem Radstreifen der Gegenrichtung, welcher sich auf dem linken Trottoir befindet, von Herisau in Richtung Gossau. Zum selben Zeitpunkt ging ein 64-jähriger auf dem Trottoir in die gleiche Richtung und beabsichtigte beim Fussgängerstreifen die Gossauerstrasse zu überqueren. In der Folge kam es zur Kollision. Der Fussgänger erlitt dabei Verletzungen am Kopf. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt. Der Fahrradfahrer blieb unverletzt. (kpar)

Strasse Walzenhausen – Au: Kühe haben Vortritt

Bild: Peter Eggenberger

Der Neubau eines Reservoirs im Meldegg-Wald und die umfangreichen Sanierungsarbeiten im Weiler Leuchen führen zu Beeinträchtigungen des Durchgangsverkehrs auf der Strasse Walzenhausen – Au. Kommt dazu, dass auf der gleichen Strecke ab und zu auch Kühe den Vortritt beanspruchen, was von der grossen Mehrheit der Verkehrsteilnehmer verständnisvoll goutiert wird. (pe)

Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim tritt zurück

Nach sieben Jahren als Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim zieht sich Werner Brunner per Ende Februar 2023 aus dem aktiven Berufsleben zurück.

Nach sieben Jahren als Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim zieht sich Werner Brunner per Ende Februar 2023 aus dem aktiven Berufsleben zurück.

Bild: Daniel Ammann

Werner Brunner ist seit Frühjahr 2016 als Geschäftsleiter für die Stiftung Waldheim tätig. Mit seiner breiten Erfahrung und viel Engagement habe er gemäss einer Mitteilung während knapp sieben Jahren zur erfolgreichen Entwicklung der Stiftung beigetragen. Nun habe er sich jedoch entschieden, sich per Ende Februar 2023 aus dem aktiven Berufsleben zurückzuziehen.

«Nach einer intensiven Zeit als Geschäftsleiter der Stiftung Waldheim freue mich auf einen neuen, etwas ruhigeren Lebensabschnitt», erklärt Brunner. «Ich werde die Stiftung Waldheim mit dem guten Gefühl verlassen, ein starkes Sozialunternehmen und gleichzeitig eine attraktive Arbeitgeberin in frische Hände übergeben zu können. Mit einem tollen Team haben wir viele wichtige Meilensteine erreicht und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Dies erleichtert mir wesentlich den Entscheid, nochmals einen Wendepunkt in meinem Leben zu vollziehen, um mich künftig jenen Sachen widmen zu können, die ich bisher lediglich als Hobby oder einfach nur nebenbei ausüben konnte.» Die Suche nach einer Nachfolge ist gemäss Schreiben bereits im Gange. (pd)

Ausserordentlicher Rücktritt aus dem Gemeinderat Lutzenberg

Lutzenberg, Appenzell Ausserrhoden.

Lutzenberg, Appenzell Ausserrhoden.

Daniel Ammann

Robert Piffrader tritt laut einer Mitteilung per 31. Oktober aus persönlichen Gründen als Gemeinderat zurück. Sein Rücktrittsgesuch wurde vom Gemeinderat bereits bewilligt. Robert Piffrader ist seit einem Jahr Mitglied der Exekutive und verantwortlich für das Ressort Forst- und Landwirtschaft und das Ressort Handel, Gewerbe, Verkehr.

Aufgrund der im Frühling 2023 anstehenden Gesamterneuerungswahlen, wird für den frei werdenden Gemeinderatssitz keine Ersatzwahl stattfinden. Die vorgenannten Ressorts wurden bis Ende Amtsjahr Gemeinderat Eugen Kamber zugeteilt.

Gesamterneuerungswahlen am 16. April 

Alle Stimmberechtigten erhalten für die kommunalen Gesamterneuerungswahlen von Kan­tonsrat, Gemeinderat und Geschäftsprüfungskommission einen leeren, amtlichen Wahlzettel. Die Verwendung von nicht amtlichen Wahlzetteln ist gestattet. Nicht amtliche Wahlzettel sind jedoch nur gültig, wenn sie hinsichtlich Farbe und Format mit dem amtlichen überein­stimmen und ins amtlich zugestellte Kuvert eingelegt werden.

Die Gemeindeverwaltung bie­tet an, nicht amtliche Wahlzettel auf eigene Kosten drucken zu lassen und dann über den or­dentlichen Versand der Wahl- und Abstimmungsunterlagen den Stimmberechtigten zustellen zu lassen. Wer davon Gebrauch machen möchte, muss den Wahlzettel bis spätestens 6. März, 12 Uhr der Gemeindekanzlei anmelden.

Der Druck kann auch selber organisiert werden. Es sind auch hier die Vorschriften bezüglich Farbe und Format zu berücksichtigen! Die Abgabe dieser Wahlzettel hat bis spätestens 17. März 2023, 10 Uhr, an die Gemeindekanzlei zu erfolgen. (gk)

Dritter Frauenanlass in Appenzell Innerrhoden

Die Moderatorin Rosie Hörler (zweite von links) umrahmt von den Referentinnen Cécile Pfenninger, Gabriela Manser und Carmen Hodrius-Signer.

Die Moderatorin Rosie Hörler (zweite von links) umrahmt von den Referentinnen Cécile Pfenninger, Gabriela Manser und Carmen Hodrius-Signer.

Bild: PD

Kürzlich fand im Restaurant Findling der dritte Frauenanlass statt. Das ist ein Informationsabend der Arbeitswelt Innerrhoden von Frauen für Frauen. Mit dabei waren gemäss einer Mitteilung Gabriela Manser, Co-CEO der Goba AG, Cécile Pfenninger, Fachspezialistin AHV Appenzell, und Carmen Hodrius-Signer, Leiterin Personalamt der Innerrhoder Verwaltung. Rund 40 Frauen nahmen daran teil.

Gabriela Manser berichtete im Impulsreferat aus ihrem Alltag als Unternehmerin. Ihren Werdegang begann sie eigenen Angaben zufolge mit «Dummsein». Sie sei eine schlechte Schülerin gewesen, die Berufsauswahl entsprechend eingeschränkt. Sie entschied sich für eine kaufmännische Lehre, später zu einer Ausbildung als Kindergärtnerin. Vor zwanzig Jahren fasste Gabriela Manser dann den Entscheid, die Goba AG zu übernehmen. Der Mut wurde mit einer Erfolgsgeschichte belohnt. Anhand von Bespielen erklärte Cécile Pfenninger anschliessend wie eine Altersrente berechnet wird. Ganz aktuell thematisierte die Fachspezialistin die AHV-Reform 2021. 

An drei verschiedenen Workshops bot sich den Frauen die Gelegenheit, zu den Themen «Was stört am Arbeitsplatz?», Renten sowie Bewerbung und Lohnverhandlungen teilzunehmen. Die Gruppe Bewerbung und Lohnverhandlungen führte Carmen Hodrius-Signer, Leiterin Personalamt der kantonalen Verwaltung. Zwei weitere Angebote, die vollständig ausgebucht waren: Hodrius-Signer prüfte die persönlichen Bewerbungsunterlagen und bei einem Fotoshooting konnten sich die Teilnehmerinnen von einer professionellen Fotografin für ein Bewerbungsfoto fotografieren lassen. (pd)

25 Jahre bei der Appenzeller Kantonalbank

Gabriela Inauen fing ihren Dienst bei der Appenzeller Kantonalbank bereits vor über 30 Jahren an.

Gabriela Inauen fing ihren Dienst bei der Appenzeller Kantonalbank bereits vor über 30 Jahren an.

Bild: Philipp Griesemer Photography

Vergangenen Dienstag feierte Gabriela Inauen ihr 25-Jahr-Jubiläum bei der Appenzeller Kantonalbank (APPKB). Eigentlich arbeitet Inauen gemäss einer Mitteilung des Unternehmens bereits seit über dreissig Jahren für die führende Bank in Appenzell Innerrhoden. Angefangen hatte ihre Laufbahn 1983 als Mitarbeiterin im Zahlungsverkehr. Dort arbeitete sie bis 1991. Nach einer Familienpause kehrte sie in einem kleinen Teilpensum am 1. November 1997 wieder zur APPKB zurück. Dies als stellvertretende Leiterin des Zahlungsverkehrs, dessen Leitung sie Anfang 2000 übernahm. (pd)

Dai Kimoto und die Swing Kids treten  in Gais auf

Dai Kimoto ist ein besonderer Bandleader.

Dai Kimoto ist ein besonderer Bandleader.

Ralph Ribi

Die berühmte Kids-Band von Dai Kimoto gastiert in Gais und verspricht beschwingte Musik in dunklen Novembertagen. Es gebe immer wieder aussergewöhnliche Formen der Zusammenarbeit, schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Dai Kimoto könnte mit seinen 73 Jahren der Urgrossvater der zwölf- bis sechszehnjährigen Kids sein, die in seiner Band spielen. Es müsse etwas Besonders an diesem Bandleader sein, dass sich junge Menschen so für Musik begeistern lassen..

Vom Sportler zum Musiker

Dai Kimoto wurde 1949 in einer Kleinstadt zwischen Osaka und Hiroshima geboren. Zunächst begann er Baseball zu spielen und strebte eine Sportlerkarriere an, bis er mit 15 Jahren eine Dixieland-Aufnahme hörte und so begeistert war, dass er autodidaktisch sich das Trompete spielen beibrachte. Fortan war die Musik seine Leidenschaft. Er studierte ohne fremde Hilfe das Notenlesen und -schreiben, gründete mit jungen Musikern an seiner High-School eine Band, spielte in Japan in vielen Klubs, trat im Fernsehen auf und ging mit berühmten Sängern auf Tournee. Mit 25 Jahren verliess er Japan, weil er die Welt sehen wollte. In London spielte er im international bekannten Tony Evans Orchestra, das u.a. mit Tom Jones auf Tournee ging, später auch in Deutschland als Trompeter in der berühmten Max Greger Band, die regelmässig in ZDF-Shows auftrat.

Gründung der Swing Kids vor 20 Jahren

Nach der Auflösung der Max Greger Band kam Dai Kimoto 1979 in den Thurgau, gründete dort eine Familie und spielte überall im ganzen Land: in Fernsehshows, im Radio, Opernhäusern oder Kirchen. Im Jahr 2002 gründete er die Kinderband «Swing Kids» und organisierte Konzerte. Die Lieder, die sie spielten, waren fast alle selbst komponiert oder von ihm arrangiert. Schnell sprach sich die Spielfreude und die musikalische Ausdrucksweise der Kinderband herum. Ab 2005 ging die Band rund um den Globus auf Reisen – nach Tokyo, New York, Paris, Buenos Aires oder Frankfurt. Dai Kimoto kann mit seinem grossen musikalischen Erfahrungsschatz auf einmalige Weise den Kindern zeigen, wie man mit Motivation und klangvoller Musik den Menschen grosse Freude bereiten kann.

Dies werden die 14 Kinder und Jugendliche in ihren unvergleichlichen Jazz- und Big-Band Sounds auch in Gais zeigen. Sie spielen auf höchstem Niveau und werden dabei von der Sängerin Sophia Haas, einem ehemaligen Mitglied der Band, begleitet. Diese studiert an der Musikhochschule Luzern klassische Gitarre und bringt als Sängerin gefühlvolle Lieder ins Programm, die einen sehr guten Kontrast zur fröhlichen Musik der Swing Kids bilden.

Die Kulturbühne Gais lädt zu diesem einzigartigen Konzert am Sonntag, 6. November, um 17.00 Uhr in die evang.-ref. Kirche in Gais ein. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben.

Bauprojekt in Teufen: Landhausstrasse wird abgesenkt

Die Landhausstrasse im Abschnitt Ebni bis Sporthalle ist gemäss einer Mitteilung der Gemeinde sanierungsbedürftig. Der zu sanierende Bereich erstreckt sich ab dem Bahnübergang Ebni bzw. ab dem Einlenker in die Kantonsstrasse bis zum Wendeplatz zwischen Landi und Sporthalle Landhaus. Im Zuge einer Überprüfung der Hochwassersicherheit des gesamten Sporthallengebäudes, insbesondere des Feuerwehrdepots sowie der Tiefgarage wurde festgestellt, dass in Sachen Hochwasserschutz dringlicher Optimierungsbedarf besteht. Um den Hochwasserschutz zu gewährleisten, ist im Rahmen des Bauprojekts eine Absenkung der Fahrbahn zwischen Sporthalle und Turnhalle um ca. 30 cm, bzw. ca. 20cm zwischen Feuerwehrdepot und Zufahrt Landi geplant.

Dorfansicht von Teufen, Appenzell Ausserrhoden, am Mittwoch, 21. Septemper 2016 Benjamin Manser / TAGBLATT

Dorfansicht von Teufen, Appenzell Ausserrhoden, am Mittwoch, 21. Septemper 2016 Benjamin Manser / TAGBLATT

Benjamin Manser

Zusätzlich zu den sanierungs- und sicherheitsbedingten Bauarbeiten wird die Erweiterung des Veloabstellplatzes bei der Sporthalle realisiert. Des Weiteren werden im Zuge des Massnahmekonzepts «Tempo 30-Zone, Gebiet 14» die entsprechenden Beschilderungen, Markierungen, ein seitliches Element, Aufmerksamkeitsflächen, Poller und ein Wendeplatz am Ende der Parkplätze bei der Treppe zum Sportplatz installiert. Im Rahmen der Unterhaltsplanung 2022 bis 2025 wird entlang der gesamten Landhausstrasse die Strassenbeleuchtung auf LED umgerüstet und teilweise neu platziert. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober die Projektgenehmigung «Sanierung Landhausstrasse, Ebni bis Sporthalle» und die Freigabe zur Durchführung einer koordinierten öffentlichen Auflage erteilt. Zudem hat er gemäss der Mitteilung der Kreditfreigabe für die gebundenen Ausgaben von Total 1,57 Millionen Franken zugestimmt. (gk)

Reduzierte Weihnachtsbeleuchtung in Herisau

Wie die Gemeinde Herisau am Dienstagmorgen in einer Medienmitteilung schreibt, verzichtet sie in diesem Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung entlang der Strassen. Der Gemeinderat möchte damit einen Beitrag zur Vermeidung einer Strommangellage leisten, heisst es weiter. Ausgenommen sind die Christbäume auf dem Obstmarkt und auf dem Migros-Kreisel.

Im kommenden Winter besteht das Risiko einer Strommangellage. Damit in der Schweiz nicht gefroren werden muss, hat der Bundesrat zum Energiesparen aufgerufen. Das hat den Herisauer Gemeinderat dazu veranlasst, in diesem Jahr auf die Weihnachtsbeleuchtung über den Strassen zu verzichten.

Damit nicht gänzlich auf eine weihnachtliche Atmosphäre im öffentlichen Raum verzichtet werden muss, werden die Christbäume auf dem Obstmarkt und dem Migros-Kreisel wie gewohnt aufgestellt und beleuchtet. Wie normalerweise bei der übrigen Weihnachtsbeleuchtung kommen dabei energiesparende LED-Lampen zum Einsatz. Die Beleuchtung wird von Sonntag bis Donnerstag um 22 Uhr ausgeschaltet, freitags und samstags um 23 Uhr.

Einfache Tipps zur Senkung des Energieverbrauchs sind unter www.nicht-verschwenden.ch zu finden.

Polizist in Herisau durch renitente Person verletzt

Eine Polizeipatrouille wurde am Sonntag um 17.25 Uhr zu einer Schlägerei an der Gossauerstrasse in Herisau gerufen. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Medienmitteilung vom Montag schreibt, wurde die ausgerückte Polizeipatrouille nach der Ankunft am Ereignisort von einem 35-jährigen Mann sehr aggressiv bedrängt und angegangen.

Trotz Versuchen deeskalierend auf den Mann einzugehen, habe dieser überwältigt und arretiert werden müssen. Während der Polizeiaktion, bei welcher zusätzliche Polizeiangehörige aufgeboten werden mussten, erlitt ein Polizist Verletzungen an Hand und im Rippenbereich. Gemäss Communiqué musste er sich in ärztliche Behandlung begeben. Für den renitenten Mann sei ein Amtsarzt aufgeboten worden. Aufgrund der psychischen Verfassung des Mannes sei dieser in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. (kapoar/evw)

Die ausgerückte Polizeipatrouille wurde vom 35-jährigen Mann sehr aggressiv bedrängt und angegangen.

Die ausgerückte Polizeipatrouille wurde vom 35-jährigen Mann sehr aggressiv bedrängt und angegangen.

Symbolbild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Coop Heiden unter neuer Leitung

Elizabeta Banicin

Elizabeta Banicin

Bild: PD

Ab  Dienstag, 1. November, führt Elizabeta Banicin den Coop-Supermarkt in Heiden. Wie das Unternehmen mitteilt, startete 2012 die heute 26-Jährige ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau im Coop Appenzell. Nach der abgeschlossenen Lehre absolvierte sie zahlreiche interne Weiterbildungen und übernahm laufend höhere Führungsaufgaben – beispielsweise als Rayonleiterin im Coop Gallus Markt in St. Gallen oder als stellvertretende Geschäftsführerin im Supermarkt in Urnäsch. Ab 2018 leitete Elizabeta Banicin in Diepoldsau ihren ersten Supermarkt. Elizabeta Banicins Vorgängerin in Heiden, die bisherige Geschäftsführerin Ivana Putzi, orientiert sich beruflich neu und wechselt in den Sicherheitsdienst. (pd)

Selbstunfall mit Sachschaden in Walzenhausen

Am Samstagabend um 22:40 Uhr lenkte ein 37- jährige Lenker in Begleitung einer Beifahrerin einen Personenwagen von Walzenhausen nach Richtung Lachen. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Sonntag in einer Medienmitteilung schreibt, geriet er infolge übersetzter Geschwindigkeit in einer Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte heftig mit dem dortigen Röhrenzaun. Der Zaun habe verhindert, dass das Fahrzeug in die abfallende Böschung stürzte.

Beim Selbstunfall wurde niemand verletzt.

Beim Selbstunfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Durch den Verkehrsunfall wurden die Insassen gemäss Communiqué nicht verletzt, es entstand Sachschaden am Personenwagen und am Röhrenzaun von mehreren Tausend Franken. (kapoar)

Heftige Streifkollision zwischen zwei Autos in Enggenhütten (AI)

Bei der Streifkollision wurde niemand verletzt.

Bei der Streifkollision wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Am Freitagabend fuhr ein 67-jähriger Mann mit seinem Auto von Appenzell her in Richtung Enggenhütten. Im Bereich der Liegenschaft Unterstein kam es mit einem entgegenfahrenden Auto zu einer heftigen Streifkollision, wie die Kantonspolizei Innerrhoden am Samstag in einer Mitteilung schreibt. Der 67-Jährige sei ohne linken Vorderreifen noch rund 1,6 Kilometer weitergefahren, bis er sein Auto abseits der Strasse angehalten habe. An beiden Fahrzeugen sei beträchtlicher Sachschaden entstanden, es sei aber niemand verletzt worden. Abschliessend heisst es im Communiqué, dass die Staatsanwaltschaft wegen Verdacht auf Fahrunfähigkeit beim 67-jährigen Mann eine Blut- und Urinporbe anordnete. (kapoai)

149 km/h ausserorts: Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

Die Kantonspolizei führte auf der Ausserortsstrecke Urnäsch – Schwägalp eine Geschwindigkeitskontrolle durch.

Die Kantonspolizei führte auf der Ausserortsstrecke Urnäsch – Schwägalp eine Geschwindigkeitskontrolle durch. 

Themenbild: Donato Caspari / caspfoto.ch

Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Urnäsch eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Ein Motorradfahrer war deutlich zu schnell, wie es in der Medienmitteilung heisst. Auf der Ausserortsstrecke Urnäsch – Schwägalp war der 72-jährige Motorradfahrer mit einer Geschwindigkeit von 149 statt 80 km/h unterwegs. Der fehlbarer Töfffahrer wird laut Communiqué wegen eines Raserdelikts bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Das Motorrad wurde nicht sichergestellt. (kpar)

Traditionelle Unterhaltungsanlässe mit dem Saumchörli Herisau

Am 12., 19. und 20. November finden im Casino Herisau die Unterhaltungsanlässe des Saumchörli Herisau statt. «Mit unserem geschätzten Dirigenten Ueli Koller üben wir fleissig und voller Vorfreude die Lieder und Zäuerli für unser abwechslungsreiches Programm», schreiben die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung.

Als Gastgruppe begrüsst das Saumchörli am Samstag, 12. November das Jodlerchörli Bärg u Tal (BE) und das Ländlertrio Moosbuäbä (SZ) spielt zum Tanz auf. Für Samstag, 19. November konnte das Jodlerquartett Sichleblick (BE) engagiert werden. Das Trio Dezibel (AR) sorgt für lüpfige Tanzmusik. Das Buebechörli Stää (AR), soll das Programm am Sonntag, 20. November bereichern. Im zweiten Teil des Unterhaltungsprogramms wird jeweils der Einakter «Bäre of de Alp» von Sepp Püntener, unter der Regie von Hans Waldburger, aufgeführt

Das Programm beginnt am Samstag 12. November und am Samstag 19. November um 20 Uhr und am Sonntag 20. November um 13.30 Uhr. Platzreservationen: Ab Samstag 5. November ab 8 Uhr bei Peter Knellwolf unter 071 385 77 65, an allen folgenden Tagen jeweils ab 18 Uhr oder auf www.saumchoerli.ch ) (pd)

Neues Vorstandsmitglied bei der FDP AI

Der Vorstand der FDP AI: Luca Rechsteiner (Vizepräsident), David Zimmermann (Kassier), Robert Götsch (neu: Events), Gido Karges (Präsident).

Der Vorstand der FDP AI: Luca Rechsteiner (Vizepräsident), David Zimmermann (Kassier), Robert Götsch (neu: Events), Gido Karges (Präsident).

Bild: PD

Kürzlich traf sich die FDP.Die Liberalen Appenzell Innerrhoden zu einer Mitgliederversammlung und zum anschliessenden Fondueplausch im Adlerkeller in Appenzell. Wichtigstes Geschäft der Mitgliederversammlung war laut einer Mitteilung die Wahl von Robert Götsch, Schürpfenweid, Gonten, in den Vorstand der FDP AI. Robert Götsch wird innerhalb des Vorstands das Ressort Events betreuen.

Beim anschliessenden Fondueplausch durfte sich die FDP AI über hohen Besuch freuen: der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni, Vizepräsident der FDP Schweiz, sowie Fabio Brocker, Parteileitungsmitglied der FDP AR und Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Appenzellerland, erwiesen den Innerrhoder Liberalen die Ehre. Die herzliche Gastfreundschaft der Wirte Matjaz und Clemens Leu sowie die angeregten Gespräche über die kantonale und nationale Politik liessen die Stunden im heimeligen Adlerkeller viel zu schnell vergehen.

Rühren nicht vergessen! Fondueplausch der FDP AI mit hohem Besuch aus Ausserrhoden.

Rühren nicht vergessen! Fondueplausch der FDP AI mit hohem Besuch aus Ausserrhoden.

Bild: PD

Ausgiebig diskutiert wurden die internationalen Ereignisse und deren Folgen für die Schweiz und für Innerrhoden. Die Anwesenden waren sich einig darüber, dass die Schweiz angesichts der vielfältigen negativen Einflüsse von aussen darauf achten muss, dass sie ihre Sicherheit gewährleisten kann und die Wirtschaft stabil gehalten wird. Nur so könnten der Wohlstand der Bevölkerung gewahrt werden und die Sozialwerke zahlungsfähig bleiben. Dafür seien bei vergangenen Abstimmungen bereits einige Weichen gestellt worden. Es bestehe aber weiterer Reformbedarf, den die FDP und die Jungfreisinnigen beharrlich aufzeigen würden.

Die kürzlich zustande gekommene Initiative der FDP Frauen für die «Individualbesteuerung unabhängig vom Zivilstand» sei ein Schritt hin zu diesen nötigen Reformen. Ebenfalls wichtig sei die Abfederung der negativen Auswirkungen der globalen Mindeststeuer, die in Kürze in Kraft treten wird. Diese globale Steuervorschrift werde mittelfristig die Attraktivität der Schweiz und auch Innerrhodens für ertragsstarke Unternehmen schmälern. Dies gepaart mit den realen und den absehbaren zusätzlichen Versorgungsengpässen in Europa und der Schweiz, einer unsicheren Zukunft der Beziehungen der Schweiz zum wichtigsten Absatzmarkt EU, der Stärke des Schweizer Frankens, der demographischen Entwicklung und weiteren inländischen und externen Einflüssen könne schnell zur Bedrohung für unser aller Wohlstand werden. Die Folgen eines generellen Wohlstandsverlustes würden zuerst die Schwächsten zu spüren bekommen. Darum sei es wichtig, dass der Bund und auch Innerrhoden schnellstmöglich geeignete Massnahmen ergreife, um den Status quo zu erhalten und weiteres Wachstum zu ermöglichen.

Die FDP setzt sich für die Freiheit, den Fortschritt und den Gemeinsinn in der Schweiz und in Appenzell Innerrhoden ein. Aktuell seien die Sicherheit der Schweiz und die Sicherheit der Energieversorgung absolut prioritär. Die Gewährleistung unserer Altersversorgung sowie die Gewährleistung der Leistungsfähigkeit der zukünftigen Steuer- und Rentenbeitragszahler müssten ebenfalls für die kommenden Jahrzehnte sichergestellt werden. Dafür steht und kämpft die FDP in der Schweiz und in Innerrhoden. (pd)

Hundwil reduziert Weihnachts- und Kirchturmbeleuchtung

Der Gemeinderat Hundwil hat sich infolge des anhaltenden Krieges in der Ukraine mit möglichen Energiesparmassnahmen auseinandergesetzt um einer allfälligen Energiekrise entgegenzuwirken. Folgende Energiesparmassnahmen wurden durch den Gemeinderat laut einer Mitteilung beschlossen:

-     Sämtliche Energiesparmassnahmen bezüglich der öffentlichen Verwaltung werden vom Kanton übernommen (Licht in Büroräumen, Standbymodus, Raumtemperaturen etc.);

-     Sämtliche Energiesparmassnahmen bezüglich der Schule werden vom Kanton übernommen (Licht in Büroräumen und Schulzimmern, Standbymodus, Raumtemperaturen etc.);

-     Die Kirchturmbeleuchtung wird per sofort abgeschaltet;

-     Die Weihnachts-/Konturenbeleuchtung entlang des Landsgemeindeplatzes inkl. der Krippe wird voraussichtlich auf einen Monat, sprich vom 27. November bis 27. Dezember, reduziert. Ebenfalls ist geplant, diese Beleuchtung nur noch abends ab 17 bis 22 Uhr einzuschalten.

Aufgrund der Tatsache, dass bereits seit wenigen Jahren in der Gemeinde Hundwil LED-Leuchtmittel bei der Strassenbeleuchtung eingesetzt werden, wird damit bereits ohne Reduktion der Beleuchtungszeiten Energie gespart. Da im Strassenverkehr die Sicherheit gewährleistet sein muss und die Strassenlaternen mit LED-Leuchtmittel ausgestattet sind, wird in diesem Bereich auf eine Reduktion der Beleuchtung verzichtet. Die Gemeinde erhofft sich mit den oben erwähnten Massnahmen, erfolgreich gegen die Energiekrise vorgehen zu können. (pd)

Voranschlag der Gemeinde Hundwil mit Aufwandüberschuss

Der Gemeinderat Hundwil hat laut einer Medienmitteilung den Voranschlag 2023 sowie den unveränderten Steuerfuss von 4,70 Einheiten zuhanden der Urnenabstimmung am 27. November 2022 verabschiedet. Der Voranschlag 2023 der Erfolgsrechnung weist einen Aufwandüberschuss von 105’200 Franken aus. Dieses Ergebnis resultiert aus einem Ertrag von 6’505’650 Franken und einem Aufwand von 6’610’850 Franken. In der Investitionsrechnung sind Investitionsausgaben von 430’000 Franken eingeplant. Dies entspricht den Nettoinvestitionen.

Von den geplanten Investitionsausgaben im 2023 entfallen 165’000 Franken auf das laufende Projekt: Anschluss des Abwassers der ehemaligen ARA Schmitten an die ARA Au, St.Gallen. Ein Investitionsanteil von 200’000 Franken ist für die Sanierung der Pfandstrasse mit dem neu zu erstellenden Einlenker ab der Urnäscherstrasse und der neu geplanten Ausweichstelle beim Katzenbühl eingestellt. Die geplante Wasserversorgung Schwägalp soll in den Jahren 2023 und 2024 einen Gemeindeanteil von jeweils 65’000 Franken netto auslösen.

Das finanzintensivste, ausserordentliche Projekt in der Erfolgsrechnung betrifft den Anteil der Sanierung Pfandstrasse mit 250’000 Franken. Ebenso weist die Erfolgsrechnung mehrere Unsicherheitsfaktoren auf. Die Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetzes, mit vorgegebener Beteiligung der Gemeinden an die Betreuungskosten und die Einführung von bedarfsgerechten schulergänzenden Tagesstrukturen sind ohne Erfahrungswerte und basieren auf sehr groben Schätzungen. Die Ableitung des Abwassers ab dem Pumpwerk Schmitten, vorerst nach Stein-Teufen, mit veränderten Unterhaltsaufgaben, basiert ebenfalls auf einem Abwägen, da keine Erfahrungswerte vorliegen. Die Entwicklung der Energiekosten mit Folgemassnahmen sowie der Teuerungssatz, insbesondere der Lohnteuerungsprozente, sind noch ungewiss. Beides wurde jedoch generell etwas höher angesetzt. Die Schülerzahlen sind nach wie vor eher hoch jedoch gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert. Ebenfalls werden per Gemeinderatsbeschluss 250’000 Franken aus der zusätzlichen Abschreibung auf der Schulanlage Mitledi von total 338’000 Franken zugunsten des grossen Anteils an der Sanierung der Pfandstrasse in der Erfolgsrechnung, aufgelöst. Die Schliessung des Alters und Pflegeheims Pfand ergibt einen beträchtlich tieferen Personalaufwand. Jedoch ist auch der Wegfall der Einnahmen der Pensions- und Pflegetaxen ersichtlich.

Die öffentliche Versammlung zum Voranschlag 2023 findet am 9. November um 20 Uhr im Restaurant Hörnli statt.

Kommunikationskonzept für Hundwil als Masterarbeit

Bis anhin hatte die Gemeinde Hundwil kein Kommunikationskonzept. Infolge der Weiterbildung «Führung öffentliche Verwaltung und NPO» (CAS) nahm sich die Gemeindeschreiberin, Regula Frei, als Diplomarbeit das Thema «Kommunikationskonzept für die Gemeinde Hundwil» vor. Das erarbeitete Kommunikationskonzept wurde laut einer Mitteilung an der letzten Gemeinderatssitzung genehmigt und verabschiedet. Im Kommunikationskonzept sind eine einheitliche Kommunikation, Ziele, Grundsätze und Verantwortlichkeiten festgehalten und es regelt die interne sowie externe Kommunikation. Es tritt per 1. Januar 2023 in Kraft. (gk)

Stradivari Quartett spielt in Herisau

Das Stradivari Quartett spielt am 2. November in Herisau.

Das Stradivari Quartett spielt am 2. November in Herisau.

PD

Rund 40 Konzerte jährlich gibt das Stradivari Quartett in aller Welt. Für seinen Auftritt am 2. November im Rahmen des Kammermusikabends in Herisau hat es ein besonderes Programm mit unterschiedlichen Werken aus der Epoche der Romantik zusammengestellt.

Robert Schumann komponierte seine drei Streichquartette erst spät in seiner Laufbahn. Umso schöner und reifer kommen sie daher. Das a-moll Quartett ist ein Höhepunkt der Romantik und jeder Satz ein Juwel für sich. Hugo Wolfs «Italienische Serenade» gehört zur Spätromantik. Das Schönheitsideal steht nicht mehr im Vordergrund. Dafür Spannung, Originalität und etwas Ironie. Die kurze Serenade ist eine Erinnerung an Wolfs Jugendzeit. Da wirbelt vieles durcheinander. 

Als Antonín Dvořák 1892 zum Direktor ans New Yorker National Conservatory of Music berufen wurde, sollte er ein amerikanisches Kunstidiom fördern. Er studierte Gospel, Lieder der Plantagenarbeiter und der Indianer. Sein Streichquartett op.41/1 heisst daher «Amerikanisches». Es zählt zum Meistgehörten der Kammermusik. Vielleicht, weil das Amerikanische die böhmische Seele nicht verdrängen konnte, wie das Quartett in einer Medienmitteilung schreibt.

Am Mittwoch, 2. November findet das Konzert im Rahmen des Kammermusikabends im kleinen Saal im Casino Herisau statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Abendkasse ab 19 Uhr. (pd)

Verkehrsunfall in Herisau

Am Mittwoch stiessen in Herisau zwei Autos zusammen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr um 8.40 Uhr ein 80-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Güterstrasse in Richtung St.Gallerstrasse und beabsichtigte an der Verzweigung nach links abzubiegen. Zur selben Zeit fuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung Zentrum Herisau. In der Folge kam es zur Kollision. (kpar)

Waldstätter Armin Brunner verlängert Vertrag bei Wasa nicht

Armin Brunner

Armin Brunner

Ende Saison läuft der dreijährige Vertrag mit NLA-Headcoach Armin Brunner aus. Für die Vereinsführung wie auch für Armin Brunner selbst war es gemäss Medienmitteilung wichtig, dass diese Schlüsselposition für die Zukunft früh geklärt ist. Dies ist nun der Fall: Armin Brunners drittes Jahr als NLA-Headcoach des UHC Waldkirch-St.Gallen wird auch sein letztes. Der Waldstätter verlängert seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag nicht. (pd)

Gottlieb Suhner - vom Steiner Bauernbub zum Industriepionier

Der in Stein geborene und aufgewachsene Gottlieb Suhner (1842-1918) packte alle Chancen, die ihm das Leben entgegenbrachte. Nach einer Mechanikerlehre begab er sich zu Fuss auf Wanderschaft bis nach Ungarn, wo er auch gearbeitet hat. Wieder zu Hause legte er in Herisau den Grundstein der heutigen Firma «Huber + Suhner» und gründete später auch die Kabelwerke Brugg. Gottlieb Suhner gilt heute als Ostschweizer Industriepionier. Als erster Unternehmer in Ausserrhoden hat er für seine Arbeiter helle Häuser gebaut und so auch soziale Verantwortung für das Wohl seiner Angestellten übernommen. Zudem hat er bei gutem Geschäftsgang mit seiner Belegschaft Ausflüge gemacht und damit ihre Motivation gefördert. Irina Bossart liest und kommentiert Auszüge aus den Lebenserinnerungen von Gottlieb Suhner. Das Mundharmonika Trio Hemberg, bestehend aus Trudi Frei-Brunner, Monika Bösch und Marianne Rechsteiner, umrahmt die Lesung musikalisch. Der Kulturanlass findet am Sonntag, 30. Oktober, um 17 Uhr in der Kirche in Stein statt. (pd)

Käsefest in Appenzell

Am Wochenende dreht sich in Appenzell alles um Käse.

Am Wochenende dreht sich in Appenzell alles um Käse. 

Ralph Ribi

Am Samstag, 29. und am Sonntag, 30. Oktober, findet im Garten des Kapuzinerklosters das Käsefest statt. 16 Produzenten aus der Region bieten über 100 ausgewählte Spezialitäten an und machen die Käseherstellung im Live-Schaukäsen erlebbar. Für Gross und Klein gibt es gemäss Medienmitteilung einen Kuhmelkwettbewerb und eine Festwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung. Das Käsefest von cheese-festival wird in Zusammenarbeit mit dem Land- und Forstwirtschaftsdepartement Appenzell und Appenzellerland Tourismus organisiert. (pd)

Bühler will Steuern senken

Der Gemeinderat Bühler hat den Voranschlag 2023 zuhanden der Stimmbevölkerung verabschiedet. Der Steuerfuss soll laut Medienmitteilung von 4.0 auf 3.9 Einheiten gesenkt werden.

Die Erfolgsrechnung sieht einen Aufwand von rund 12,9 Millionen Franken vor. Der Aufwandüberschuss beträgt 622’170 Franken. Aufgrund des echten Eigenkapitals von rund 5 Mio. Franken könne sich die Gemeinde einen moderaten Aufwandüberschuss leisten. Dieses Kapital gehöre der Bevölkerung und solle ihr zugutekommen. Ebenso sei die Investitionstätigkeit in den letzten beiden Jahren sehr tief gewesen, heisst es in der Mitteilung. 

Die öffentliche Orientierung zum Voranschlag 2023 findet am Mittwoch, 9. November, um 19.30 Uhr, im Gemeindesaal Bühler statt. (gk)

Verkehrsbehinderungen in Trogen

Am Freitagnachmittag wird in Trogen eine Einsatzübung des Bevölkerungsschutzes durchgeführt werden. Aus diesem Grund wird es im Dorf Trogen zu Verkehrsbedingungen kommen.

Am kommenden Freitagnachmittag wird es zwischen 13 und 17 Uhr zu Verkehrsbehinderungen im Dorf Trogen kommen, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Verschiedene Einsatzkräfte führen unter der Regie des Bevölkerungsschutzes während dieser Zeit eine gross angelegte Übung durch. Allfällige Umleitungen sind signalisiert.
Die Verantwortlichen der Einsatzübung danken der Bevölkerung schon jetzt für das entgegengebrachte Verständnis. (kapo)

UH Appenzell holt wichtige Punkte

Der UH Appenzell schlägt auswärts Glattal Falcons 5:3. Die Erleichterung nach dem Spiel war bei den Appenzellern deutlich zu spüren. Eine Woche nach dem Heimsieg gegen Frauenfeld konnten die Innerrhoder drei weitere wichtige Punkte im Kampf um einen Playoff-Platz einfahren. In einem eher emotionslosen und teilweise lethargischen Spiel tasteten sich die beiden Mannschaften zu Beginn gegenseitig ab. Torchancen waren vor allem im Startdrittel Mangelware. Die beste Gelegenheit im ersten Drittel nutzen die Innerrhoder durch einen Überzahltreffer von Pascal Frischknecht auf Pass von Michael Sutter. Die nur knapp 20 Zuschauer erfreuten sich kurz nach Wiederanpfiff über den Ausgleich des Heimteams. Nun folgte die schwierigste Phase im Spiel für die Appenzeller. Zuerst mussten sie zwei Unterzahlsituationen überstehen, ehe die Zürcher knapp nach Spielhälfte erstmals in Führung gehen konnten. Doch noch vor Ende des zweiten Drittels war es Maurin Dörig, welcher mit einem satten Abschluss aus dem Slot den wichtigen Ausgleich herbeiführte. Die Pausenansprache von Coach Mösli wurde nun etwas bestimmter, zudem spielten die Innerrhoder fortan mit nur noch zwei Linien. Dies fruchtete zum Start ins letzte Drittel sofort – Maurin Dörig schoss seine Farben nach nur einer Minute wieder in Front. Zwar glich das Heimteam erneut aus, doch auf den Doppelschlag von Pascal Frischknecht und Jonas Neff fanden die Zürcher keine Antwort mehr. Die Appenzeller nehmen aus einem schwierigen Spiel drei wichtige Punkte mit. Kommende Woche steht dann eine Doppelrunde auf dem Programm. Am Samstag treffen die Herren zu Hause auf die Vipers Innerschwyz, am Sonntag folgt das nächste Auswärtsspiel im Kanton Zürich gegen Bülach Floorball. (pd)

Selbstunfall mit Motorrad in Hundwil

Am Sonntag ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Die Lenkerin wurde verletzt. Eine 64-jährige Motorradlenkerin fuhr laut einer Mitteilung um 14.25 Uhr von der Sonderau kommend durch Hundwil in Richtung Waldstatt. Ausgangs des Dorfes bemerkte sie, dass die voranfahrenden Fahrzeuge anhielten und leitete in der Folge eine Vollbremsung ein. Bei dem Bremsmanöver kam die Töfffahrerin zu Fall. Durch den Sturz zog sich die verunfallte Frau mittelschwere Verletzungen zu und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von einigen Hundert Franken. (kpar)

Wandelbar Herisau besucht Figurentheater: «In einem leeren Raum etwas aufbauen»

Kürzlich hatte die «Wandelbar Herisau» zu Kurt Fröhlich eingeladen. Er stellte die Welt des Figurentheaters vor. «Alle Figuren haben einen Charakter und eine Geschichte. Meist passen sie nicht mehr in ein neues Stück», sagte Kurt Fröhlich. Er berichtete von seinem Werdegang, von der Herstellung der Puppen, von besonderen Erlebnissen als Spieler und Erzähler. Er mache seine Figuren meistens selber, erzählte er. Im Museum sind zahlreiche Exemplare ausgestellt, auch solche, die anderen Sammlungen angehören. Natürlich durfte beim Besuch der Wandelbar das Spielen am Samstagvormittag nicht fehlen: Die Stuhlreihen im Aufführungsraum waren mit gut 40 interessierten und aufmerksamen Personen praktisch voll, als er einen Ausschnitt aus «Rotkäppchen und der Wolf» zeigte. Zur Faszination des Theaterspielens sagte er: «Sie liegt darin, in einem leeren Raum etwas aufzubauen – optisch, akustisch und mit Bewegung etwas zu gestalten.» (pd)

Kurt Fröhlich berichtet von seinem Werdegang…

Kurt Fröhlich berichtet von seinem Werdegang…

… er spielt Theater…

… er spielt Theater…

… und zeigt einen Ausschnitt aus «Rotkäppchen und der Wolf».

… und zeigt einen Ausschnitt aus «Rotkäppchen und der Wolf».

Bilder: pd

Motorradlenker entzieht sich Polizeikontrolle und verunfallt

Am Samstag um 23.55 Uhr beabsichtigte eine Polizeipatrouille bei einer stehenden Kontrolle in Bühler, Höhe Bahnhof, ein herannahendes Motorrad anzuhalten und zu kontrollieren. Der Töfffahrer, der auf der Hauptstrasse von Gais her durch Bühler fuhr, hielt einige Meter vor der Kontrollstelle an und bog nach rechts bergwärts in eine Quartierstrasse ab.

Eine Polizeipatrouille wollte in Bühler einen Motorradlenker kontrollieren. Er entzog sich der Polizei.

Eine Polizeipatrouille wollte in Bühler einen Motorradlenker kontrollieren. Er entzog sich der Polizei.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Der Lenker erkannte gemäss Polizeimeldung das Ende der Strasse zu spät, fuhr in einen Viehzaun und stürzte auf der abfallenden Wiese. Anschliessend schob er sein Motorrad abwärts über die Wiese und legte es hinter einem Haus ab. Danach entfernte er sich von der Örtlichkeit.

Im Verlaufe der Abklärungen konnte ein 18-Jähriger als verantwortlicher Lenker eruiert und zu Hause angetroffen werden. Bei der Kontrolle des Lenkers erwies sich dieser als fahrfähig und er konnte einen entsprechenden Führerausweis vorweisen. Eine Erklärung für dieses Verhalten konnte der Mann nicht abgeben. Er wurde nicht verletzt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von einigen Hundert Franken. (kpar)

32-Jähriger nach Überfall auf Herisauer Kiosk verhaftet

Nachdem am Samstagmorgen in Herisau ein Detailhandelsgeschäft von einem mit einem Messer bewaffneten Täter überfallen worden ist, kam es am Samstagnachmittag zu einem weiteren Überfall.

Nach einem Überfall auf einen Kiosk in Herisau wurde ein 32-Jähriger verhaftet.

Nach einem Überfall auf einen Kiosk in Herisau wurde ein 32-Jähriger verhaftet.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, begab sich ein maskierter Täter um 15 Uhr an der Kasernenstrasse zu einem Kiosk und bedrohte die Verkäuferin mit einem Messer. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Nachdem der Täter mehrere Hundert Franken erbeutete, flüchtete er zu Fuss. Die Verkäuferin wurde nicht verletzt. Im Zuge der Fahndung durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte ein 32-jähriger Schweizer, ermittelt und verhaftet werden, welcher im Verdacht steht den Überfall begangen zu haben.

Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden hat gegen den Mann ein Verfahren eröffnet. Ob der Mann auch für den Überfall vom Samstagmorgen verantwortlich ist, konnte die Medienstelle der Ausserrhoder Kantonspolizei am Sonntagnachmittag noch nicht sagen. Weitere Informationen seien in den kommenden Tagen zu erwarten. (kpar/vat/mc)

FC Heiden verliert nach Tor in den Schlussminuten

Heidens Philip Köberl und Cristian Navarro vom FC Widnau

Heidens Philip Köberl und Cristian Navarro vom FC Widnau

Bild: Lukas Alder

Beste Werbung für den Fussballsport war es nicht, was die beiden Viertligisten am Samstagnachmittag auf dem Sportplatz Aegeten in Widnau zeigten. Die zweite Mannschaft des FC Widnau gewann gegen den FC Heiden 1:0.

Die Kulisse wirkte einladend und die Temperaturen waren mild, kurzum: Es war alles angerichtet für einen schönen Fussballnachmittag. Auch die Affiche hatte durchaus ihren Reiz. Heiden brauchte Punkte, um die rote Laterne wieder nach Staad zu reichen, währenddem die Widnauer Reserven den Anschluss an die Top vier halten wollten. In der Startphase war es jedoch der Gast, der das Spieldiktat zu bestimmen schien. Der Reihe nach scheiterten Sumaj (7., 16.) und Fessler (33.) aus aussichtsreicher Position. Die Hausherren tauchten durch Radisic (13.) und Ivic (21.) zwar vor Tscherne auf, konnten diesen aber nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Zwei Schlüsselszenen

Vielleicht wäre das Spielgeschehen anders verlaufen, hätte Aaron Sumaj in der 16. Minute nach dem Foulspiel von Fabio Schmid nicht weitergespielt und seine Chance gesucht – denn der Widnauer agierte als letzter Mann. Vielmehr schmerzen dürfte Heiden aber der Ausfall von Verteidiger Fessler, der nach einem überharten Einsteigen von Shala in Minute 20 mit einer Schienbeinprellung ausgewechselt werden musste. Doch der Konjunktiv ist grundsätzlich ein schlechter Begleiter und so besannen sich die Teams wieder auf das wesentliche, nämlich auf ihren Sport. Mit der Folge, dass nach der ersten halben Stunde die Aegeten-Elf mehr und mehr vom Spiel hatte.

Widnau erhöht Druck nach der Pause

Der zweite Durchgang blieb lange torlos. Einzig der Druck der Hausherren nahm zu, während die Vorderländer nicht an die Leistung aus Halbzeit eins anknüpften konnten. Doch trotz zweier Lattentreffer durch Frei (57.) und Radisic (63.) sowie einer Reihe vergebener Grosschancen, bei der Heiden-Hüter Tscherne sich mehrmals auszeichnen konnte, hielt die Null bis in die Schlussminuten. Es bedurfte eines schnell ausgeführten Freistosses auf Heule, mit dem die Gästedefensive übertölpelt wurde. Zwar scheiterte Widnaus-Sturmspitze im ersten Versuch einmal mehr an Tscherne, den Prellball konnte er dann aber ohne Probleme per Kopf über die Torlinie spedieren – auch, weil seine Gegenspieler meterweit entfernt standen.

Der Treffer reichte Widnau für den Sprung auf Platz vier, während Heiden nach dem Staader-Sieg am Freitagabend nun am Tabellenende angekommen ist. Keine schönen Aussichten trotz bestem Herbstwetter für den FCH. (lua)

Herisau: Maskierter Mann bedroht Verkäuferin mit Messer

Am Samstagmorgen hat ein unbekannter Mann in Herisau eine Detailhandelsangestellte mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden betrat der maskierte Täter das Verkaufsgeschäft an der Cilanderstrasse kurz nach Ladenöffnung, um
7.40 Uhr. Nachdem ihm die Verkäuferin das Geld aus der Kasse aushändigte, liess er von ihr ab und flüchtete zu Fuss. Der Deliktsbetrag beträgt einige Hundert Franken, beim Überfall wurde niemand verletzt, schreibt die Kantonspolizei.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • 25 – 30-jährig
  • 170 cm gross
  • normale Statur
  • Bekleidung: schwarze Hose, schwarzer Kapuzenpullover
  • Gesicht vermummt
  • Sprach Mundart

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Personen, die Angaben zum Vorgefallenen machen können, sich beim Regionalpolizeiposten Herisau unter Tel. 071 353 65 75 zu melden. (kpar/mlb)

Selbstunfall unter Alkoholeinfluss bei Appenzell

Am Freitagabend fuhr ein 24-Jähriger aus der Region mit seinem Personenwagen von Appenzell herkommend in Richtung Enggenhütten. Nach der SOS-Kurve, Höhe Liegenschaft «Katzenschwanz», verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und durchbrach den angrenzenden Strassenzaun. Folgend drehte sich das Fahrzeug mehrmals im steil abfallenden Wiesland um die eigene Achse und kam nach zirka 50 Meter zum Stillstand. So beschreibt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden den Unfallhergang in einer Mitteilung vom Samstagmorgen.

Am Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

Am Personenwagen entstand erheblicher Sachschaden.

Bild: Kapo AI

Die anschliessende Atemalkoholprobe, die beim 24-Jährigen vorgenommen wurde, zeigte einen positiven Wert an. Ihm wurde der Führerausweis vor Ort vorläufig abgenommen. Am Fahrzeug sowie der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste durch eine Abschleppfirma geborgen werden. (kpai/mlb)

Energiewende in der Bodenseeregion

Die Herbstkonferenz der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) fand am Freitag am Fusse des Säntis statt. Das Schwerpunktthema war laut Medienmitteilung der Umstieg auf erneuerbare Energien in der Bodenseeregion. Die Delegierten der Vier-Länder-Region diskutierten mit Podiumsgästen die Chancen und Herausforderungen der Energiewende.

Auf Einladung von Appenzell Ausserrhoden tagten knapp 40 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsländer und -kantone der IPBK auf der Schwägalp. Die grosse Teilnehmerzahl zeige, dass der internationale Austausch im Bodenseeraum gross und dass die Bodenseeregion eng verbunden und verwoben sei – wirtschaftlich, gesellschaftlich und emotional, heisst es im Communiqué. Zu Gast waren hochkarätige Referentinnen und Referenten, die die Umsetzungsstrategien im Bodenseeraum und das Potenzial des Bodensees zur Kälte- und Wärmenutzung präsentierten. Die Referate zeigten, dass alle Regionen beim Umstieg vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen. Haupttreiber des Energieverbrauchs ist die Bevölkerungs- und die Wohnflächenentwicklung. Es wurden verschiedene Instrumente und Wege aufgezeigt, wie die Energiewende beschleunigt werden kann. Der Bodensee stellt ein grosses Reservoir an Kälte und Wärme dar. Die Referate haben gezeigt, dass eine nachhaltige Nutzung ohne grössere Auswirkung auf den See gut möglich wäre. Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion zu den Chancen und Herausforderungen bei der Energiewende in der Bodenseeregion statt. In der angeregten Diskussion waren sich alle Anwesenden einig, dass mit entsprechenden gesetzlichen Grundlagen und einer gezielten Förderung die Klimaziele erreicht werden können. Dabei spielt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Die Herbstkonferenz war die letzte Vollversammlung der IPBK unter dem Vorsitz von Appenzell Ausserrhoden. Ab 2023 übernimmt der Freistaat Bayern den Vorsitz. (pd)

«Merry Christmas» - die Ostschweizer Weihnachtsshow gastiert in Teufen

Die Charity-Show «Merry Christmas» präsentiert mit ihrem neuen Programm wieder viel Stimmung, Musik, Geschichten und Gäste zur bevorstehenden Weihnachtszeit. Mit dabei sind zahlreiche Mitwirkende von Teufen und der nahen Umgebung. Die Shows finden dieses Jahr vom 25. November bis zum 4. Dezember im Zeughaus in Teufen statt.

Die 18. Auflage der Weihnachtsshow bringt gemäss der Medienmitteilung  zahlreiche Showacts und rund 20 Solisten und Solistinnen ins Appenzellerland: Aus der Region Teufen mit dabei sind Hackbrett-Profi Roman Brülisauer und der Trompeten-Solist Manuel Vierbauch, der seine Laufbahn bei der Musikschule Appenzeller Mittelland und dem Jugendensemble Teufen angefangen hatte. Beat Antenen präsentiert die Gala-Abende unter anderem mit der Profi-Pianistin Marina Stohler und den Sängerinnen Bianca Ammann, Delia Kohler, Leonie Martel und der jungen Chioma Eurisch aus der «Wüstenblume» des SG-Stadttheater; dem Solisten Dionys Widmer (Song), der Violinistin Sabine Bechtiger und der Tanzgruppe «Step & Clap» der St. Galler Bühnentänzerin und Choreografin Mina Freuler, bei der mit Sandra Peterer, Celestina Fuchs, Luine Seidl, Deborah Bühler und Samira Spörri gleich fünf Einheimische mit dabei sind.

Zum Wortteil gehören auch dieses Jahr Winter-, Advents- und Weihnachtstraditionen und eine spezielle Aktion für die CP-Schule St.Gallen, die mit Interviewpartnern und Direktbetroffenen persönlich präsentiert wird. Zudem wird das Catering wieder von Küchen-Chefs der verschiedenen GHG-Institutionen geleitet. «Merry Christmas» ist eine Kooperation der St. Galler Kantonalbank, der Gemeinde Teufen und der Gemeinnützigen Hilfsgesellschaft GHG. (pd)

Weitere Informationen über www.christmas-show.ch

Fussgänger bei Unfall mit Postauto verletzt

Auf dem Gemeindegebiet von Grub ist es am Donnerstagmorgen zwischen einem Fussgänger und dem Postauto zu einer Kollision gekommen. Der 67-jährige Fussgänger erlitt Kopfverletzungen und wurde ins Spital gebracht.

Bei Unterrechstein prallte ein Fussgänger in die Front eines Postautos und verletzte sich am Kopf.

Bei Unterrechstein prallte ein Fussgänger in die Front eines Postautos und verletzte sich am Kopf.

Bild: KPAR

Um 10.15 Uhr beabsichtigte ein 67-jähriger Fussgänger die Hauptstrasse im Bereich Unterrechstein zu überqueren. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein Postauto von Rehetobel kommend in Richtung Heiden. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, kam es zur Kollision, obwohl der Chauffeur eine Vollbremsung eingeleitet hat. Der Fussgänger stiess gegen die Fahrzeugfront des Busses und verletze sich dabei am Kopf. Mit Verdacht auf eine Schädelfraktur wurde der Mann ins Spital eingeliefert. Die Postautopassagiere und der Buschauffeur blieben unverletzt. (kpar)

«Beste Köpfe» mit Peter Richner

Am Mittwoch, 26. Oktober, ist Peter Richner von der Empa Gast bei «Beste Köpfe». Unter dem Titel «Sich im Kreis drehen – wieso eigentlich nicht?» ‹bringt› Richner die vieldiskutierte Kreislaufwirtschaft am Beispiel der Gebäude näher.

Die Schweiz als rohstoffarmes Land verfolgt laut Mitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei seit rund 40 Jahren Ansätze hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Kreisläufe in der Bauwirtschaft sind so in Teilen bereits geschlossen worden: Rückbaumaterialien wie Beton, Kies, Sand, Asphalt und Mauerwerk werden heute beispielsweise grossmehrheitlich wiederverwertet. Potenzial ist aber in allen Branchen vorhanden. So sind auch in der Lebensmittelherstellung oder bei der Verwendung von Kunststoffen und Textilien Lösungen gesucht.

Peter Richner entwickelt und testet an der Empa neue Technologien und Baukonzepte im modularen Forschungs- und Innovationsgebäude NEST unter realen Bedingungen. Damit sollen nachhaltige Lösungen im Bauwesen gefunden und im Markt verankert werden. Unter dem Titel «Sich im Kreis drehen – wieso eigentlich nicht?» bringt Richner dem Publikum die vieldiskutierte Kreislaufwirtschaft am Beispiel der Gebäude näher. Karl Locher (Brauerei Locher AG mit brewbee) und Ueli Sonderegger (Ueli Sonderegger GmbH, Architekten) bestreiten zusammen mit dem Referenten anschliessend das Podiumsgespräch.

Die Veranstaltung «Beste Köpfe» findet statt im Kronensaal Wolfhalden statt. Türöffnung ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen werden via Online-Formular unter www.ar.ch/beste-koepfe bis am 24. Oktober entgegengenommen. (kk)

Simon Enzler geht auf Tournee

Kabarettist Simon Enzler.

Kabarettist Simon Enzler.

Bild: Daniel Ammann

Kabarettist Simon Enzler geht mit seinem neusten Programm «brenzlig» auf Tournee. Diese führt ihn kreuz und quer durch die Schweiz. Am Samstag, 4. Februar 2023, tritt der Innerrhoder Kabarettist gemäss Medienmitteilung im Kursaal in Heiden auf. Am Donnerstag, 23. März, und Freitag, 24. März, ist er im Casino Herisau zu sehen. (pd)

Biberli kaufen und Familien helfen

In diesen Tagen werden Innerrhoder Schülerinnen und Schüler von Tür zu Tür gehen und die Appenzeller Biberli anbieten. Der Verkauf ist für einen guten Zweck: Der Verein Chindernetz AI finanziert damit seine Aktivitäten. Der Artikelverkauf findet gemäss Medienmitteilung in allen Schulgemeinden des Kantons Appenzell Innerrhoden statt.

Der Verein Chindernetz AI fühlt sich der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet. Er unterstützt dort, wo andere Stellen nicht helfen können. Jährlich werden rund ein Dutzend Familien mit der sogenannten Einzelfallhilfe finanziell unterstützt. Obwohl die Eltern viel arbeiten, reicht das Geld nicht für alles, was die Familie braucht. Der Lagerbeitrag für die Sportwoche, die Musikstunden, ein Velo oder ein neues Bett fürs Kinderzimmer können nicht finanziert werden. 

Unter dem Motto «Kinder sammeln für Kinder» setzen sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen jedes Jahr für die jährliche Spendenaktion ein. Sie gehen in den nächsten Tagen zu zweit oder in Gruppen von Haustüre zu Haustüre und verkaufen die beliebten Appenzeller Biberli. Dieses Engagement gibt den Schulklassen einen kleinen Beitrag zur freien Verwendung in die Klassenkasse. Der Erlös aus der Aktion wird direkt für Kinder- und Jugendprojekte oder in der Familienunterstützung in Appenzell Innerrhoden eingesetzt. Über 200 Schülerinnen und Schüler aus allen Schulgemeinden sind zusammen mit ihren Lehrkräften an der Aktion beteiligt. Sie tragen durch ihr Wirken zur Finanzierung der Aktivitäten des Chindernetz AI bei. Sie lernen dabei, sich für andere zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. Helfen Sie mit, damit anderen geholfen wird. (pd)

Unterhaltungsnachmittag der MG Reute und des Freizytchörli Berneck

Am Sonntag, 30. Oktober laden die Musikgesellschaft Reute und das Freizytchörli Berneck zu einem Unterhaltungsnachmittag in die Mehrzweckhalle in Reute ein. Beginn ist um 14 Uhr, Saalöffnung 13.30 und das bei freiem Eintritt. Das Freizytchörli Berneck ist die Weiterführung des Jodelchörli Berneck. Diese Neuausrichtung zeigt sich insbesondere, in dem neben dem traditionellen Jodelgesang auch vermehrt Schweizer Volkslieder ins Repertoire aufgenommen werden. Garant für die weiterhin gute Qualität des Gesangs ist, dass auch das neue Chörli unter der Leitung von Otto Mattle steht. Die Rüütiger Musikantinnen und Musikanten werden in wechselnden Blöcken mit dem Chörli, mit traditioneller und moderner Unterhaltungsmusik unter der Leitung von Hansruedi Ulmann die Zuhörer erfreuen. (pd)

Neue Geschäftsleiterin beim Verein Appenzeller Wanderwege

Urs von Däniken freut sich über die neue Geschäftsstellenleiterin Chantal Niederer.

Urs von Däniken freut sich über die neue Geschäftsstellenleiterin Chantal Niederer.

Bild: PD

Die Geschäftsstelle des Vereins Appenzeller Wanderwege wird seit 1. Oktober von Chantal Niederer geführt. Präsident Urs von Däniken freut sich gemäss einer Mitteilung über diese Wahl: «Mit Chantal Niederer konnten wir eine kompetente und engagierte Geschäftsleiterin gewinnen. Sie kennt den Verein bereits seit längerem und ist seit 2021 aktives Mitglied im Vorstand als Aktuarin.»

Mehrere Jahre hat die 34-Jährige bei Appenzell Tourismus AR gearbeitet. Bei den Appenzeller Wanderwegen ist sie Ansprechperson für die Aufgaben der Mitgliederverwaltung und des Rechnungswesens. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand organisiert sie Versammlungen und Konferenzen, begleitet Projekte und pflegt den Kontakt zu Fachorganisationen. (pd)

Einbruch in Geschäftshaus in Herisau

In der Nacht auf Mittwoch ist eine unbekannte Täterschaft in Herisau in ein Geschäftshaus eingebrochen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde Bargeld entwendet.

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich an der St. Gallerstrasse gewaltsam Zutritt in ein Geschäftshaus. Die Täterschaft durchsuchte die Räumlichkeiten und Schränke des Betriebes nach Bargeld und entwendete einen Kassenbetrag im Wert von einigen tausend Franken. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund hundert Franken geschätzt. Für die Spurensicherung am Einbruchsort wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten. (kpar)

Schlatter Chörli singt mit neuem Dirigenten

Nach der langen Sommerpause hat das Schlatter Chörli die Proben wieder aufgenommen. Geübt wird für den Gottesdienst am Sonntag, 13. November in der Kirche Schlatt. Das Chörli steht neu unter der Leitung von Emil (Migg) Koller vom ehemaligen Engel-Chörli Appenzell. Nach den ersten Proben im Pfarrsaal Schlatt sagte er: «Das Chörli ist gut aufgestellt! Die Sängerinnen und Sänger sind voll motiviert. Neumitglieder sind noch willkommen». Er fügte hinzu: «S’isch wiä i de meiste Chörli – s’ mögt vor allem no wackeri Mannestimme liide». Wer Lust hat bei einer Probe (jeden Donnerstag um 20.15 Uhr) unverbindlich mitzusingen, kann sich mit der Präsidentin Erna Köfer (071 / 787 37 27) in Verbindung setzen. (vp)

Erschliessung mit Glasfaser auf eigene Kosten vorziehen

Unternehmen und Privaten in Appenzell Innerrhoden wird ab Anfang 2023 die Möglichkeit geboten, die von Swisscom geplante Erschliessung mit Glasfaser auf eigene Kosten vorzuziehen. Das Angebot nennt sich «FTTH on Demand».

Unternehmen und Privaten in Appenzell Innerrhoden wird ab Anfang 2023 die Möglichkeit geboten, die von Swisscom geplante Erschliessung mit Glasfaser auf eigene Kosten vorzuziehen. Das Angebot nennt sich «FTTH on Demand».

Bild: Carlo Reguzzi / KEYSTONE/TI-PRESS

Am 9. Mai 2021 befürworteten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Appenzell Innerrhoden mit 81.8 Prozent einen Beitrag von zwei Millionen Franken für den Ausbau der Breitbanderschliessung. Ende Juni haben der Kanton, die Feuerschaugemeinde Appenzell sowie die Elektra Oberegg den Umsetzungsvertrag mit der Swisscom unterschrieben. Das Projekt Breitbanderschliessung Appenzell Innerrhoden sieht vor, dass Wohnungen und Geschäfte innerhalb der Swisscom-Ausbaugebiete – entspricht grösstenteils dem Baugebiet – bis spätestens 2029 über Bandbreiten von 10’000Mbps verfügen. Ausserhalb der Swisscom-Ausbaugebiete sollen bis Ende 2028 rund 80 Prozent der ganzjährig bewohnten Liegenschaften mit einer Mindestbandbreite von 80Mbps versorgt werden.

Raschere Umsetzung mit Kostenbeteiligung

Im Mandat für die Urnenabstimmung 2021 wurde bereits festgehalten, dass die aktuellen Bedürfnisse einzelner Betriebe aus technischen oder zeitlichen Gründen innerhalb des Projekts noch nicht sofort befriedigt werden können. Diesen Betrieben sollte im Rahmen des Gesamtprojekts das vorgezogene Erstellen von FTTH-Anschlüssen ermöglicht werden. Nach der Intervention der Wettbewerbskommission nahm die Swisscom das Angebot vom Markt. Ab Anfang 2023 wird es nun für Unternehmen und Private gemäss einer Mitteilung wieder verfügbar sein.

Die Wirtschaftsförderungskommission hatte bereits 2021 beschlossen, Unternehmen, die einen erhöhten Bedarf an Bandbreite und ein erhebliches wirtschaftliches Potential belegen können, mit 50 Prozent der Erschliessungskosten oder maximal 2’500 Franken zu unterstützen. Anträge von Unternehmen nimmt das Amt für Wirtschaft entgegen. (rk)

89-Jähriger Grandseigneur des Schweizer Kabaretts tritt in Herisau auf 

Der 89-jährige Emil Steinberger ist am 27. Oktober in Herisau zu Gast.

Der 89-jährige Emil Steinberger ist am 27. Oktober in Herisau zu Gast.

Bild: PD

Am 27. Oktober zeigt Wenn Emil Steinberger sein neues Programm «Emil schnädered» in Herisau. Der Anlass beginnt um 20 Uhr im Casino. Wenn Emil schnädered und seine Geschichten schildert, gibt es immer viel zu lachen, versprechen die Organisatoren in einer Medienmitteilung. Im neuen Bühnenprogramm «Emil schnädered» zeigt Emil Erlebtes und Gespieltes, Aktuelles und Kostbarkeiten aus seinem umfangreichen Fundus der letzten Jahrzehnte. Kürzlich wurde der 89-jährige Grandseigneur des Schweizer Kabaretts im Rahmen der Swiss Comedy Awards 2022 mit dem Lifetime-Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. (pd) 

17-jähriger Töfffahrer kracht in Traktor und verletzt sich dabei 

Der junge Motorradfahrer realisierte zu spät, dass ihm ein Traktor mit angehängtem Jauchenfass entgegenkommt.

Der junge Motorradfahrer realisierte zu spät, dass ihm ein Traktor mit angehängtem Jauchenfass entgegenkommt.

Bild: KPAR

Ein 17-jähriger Lernfahrer fuhr am Montag um 14.20 Uhr mit seinem Motorrad vom Rämsen kommend auf einer Nebenstrasse in Richtung Dorf Stein. Dabei realisierte er zu spät, dass ihm auf der schmalen Strasse ein Traktor mit angehängten Jauchenfass entgegenkam. In der Folge kollidierte der Motorradfahrer gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei AR mit dem linken Vorderrad des Traktors und verletzte sich dabei am linken Oberschenkel. Der verletzte Motorradfahrer musste mit der Rettungssanität ins Spital überführt werden. Am Motorrad entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (kpar) 

Mit Betonmauer kollidiert: Fahrer verletzt sich

Ein 68-jähriger Lenker fuhr am Sonntag kurz vor 13.30 Uhr in Lustmühle mit seinem Personenwagen auf der Battenhusstrasse in Richtung Steinerstrasse. Im Bereich der Einmündung in die Steinerstrasse verlor er laut Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei die Herrschaft über sein Fahrzeug, überquerte die Steinerstrasse sowie das anschliessende Trottoir und kollidierte schliesslich mit einer Betonmauer. Der Lenker zog sich bei der Kollision unbestimmte Verletzungen zu und musste mit der Rettungssanität ins Spital überführt werden. Am Fahrzeug und der Mauer entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (kpar)

Verkehrsunfall in Gais

Am Sonntagmittag kam es zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Ein 68-jähriger Lenker fuhr laut Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei um 11.50 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Schulhausstrasse in Richtung Oberstufenzentrum. Dabei realisierte er bei der Einfahrt in die Verzweigung Schulhausstrasse/Rhän zu spät, dass er votrittsbelastet war und kollidierte mit einem von rechts in die Schulhausstrasse einfahrenden Personenwagen. (kpar)

Traumwetter im Alpstein

Gartenwirtschaften profitieren vom einmaligen Oktober-Wetter, und auch im Äscher unterhalb der Ebenalp wird bei viel Sonnenschein und milden Temperaturen gerne verweilt. (pe)

Internat wird weiter als Flüchtlingsunterkunft genutzt

Ende März 2022 stellte die Innerrhoder Standeskommission den Flüchtlingen aus der Ukraine das ehemalige Internat im Gymnasium samt dem Refektorium und der Küche im Kapuzinerkloster zur Verfügung. Die Bereitstellung wurde vorerst auf die Zeit bis Ende Dezember 2022 befristet. Angesichts des unverändert andauernden russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat die Standeskommission gemäss Mitteilung der Innerrhoder Staatskanzlei die Nutzung bis Ende Dezember 2023 verlängert. (rk)

Selbstunfall mit Motorrad in Teufen

Sachschaden ist am Samstag bei einem Selbstunfall in Teufen entstanden. Ein 22-jähriger Lenker fuhr kurz nach 13.30 Uhr auf der Speicherstrasse in Richtung Teufen. Nach dem Steineggerwald verlor er gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Motorrad und stürzte. Am Motorrad entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker blieb unverletzt. (kpar)

Auffahrkollision in Waldstatt

Beim Unfall in Waldstatt entstand ein geringer Sachschaden.

Beim Unfall in Waldstatt entstand ein geringer Sachschaden.

Bild: Kapo AR

Eine Lenkerin ist am Freitag kurz nach 10.30 Uhr mit ihrem Auto von Herisau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil gefahren. Auf der Hundwilertobelbrücke musste sie eine Vollbremsung einleiten, weil ein entgegenkommender Lenker mit seinem grauen Kleinwagen einen Traktor überholte. Der ihr nachfolgende 69-jährige Lenker wurde von diesem Bremsmanöver überrascht und prallte in der Folge in das Heck des vor ihm abbremsenden Personenwagens. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, entstand an den Fahrzeugen geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Polizei sucht nun Zeugen. Personen, die den Vorfall beobachten konnten oder Angaben zum erwähnten Überholmanöver beziehungsweise dem Verkehrsunfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden unter der Telefonnummer 071-343-66-66 zu melden. (kapo/lex)