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Waldstatt übernimmt Grundbuchamt von Hundwil +++ Eine Kommandantin für die Feuerwehr Urnäsch +++ Balmer, Schwellbrunn und der Schweizer Corona-Sonderweg im ZDF

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Aktualisiert
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Freitag, 4. Dezember - 09:23 Uhr

Waldstatt übernimmt Grundbuchamt von Hundwil

(PD) Waldstatt verfolgt die gestärkte Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden weiter. So übernimmt Waldstatt gemäss Medienmitteilung auf den 1. Januar 2021 auch die Führung des Grundbuchs der Gemeinde Hundwil. Die Vorteile liegen für Gemeindepräsident Gantenbein auf der Hand: «Die Besetzung des Grundbuchamts mit mehr als einer Person ist ideal, da so das Knowhow intern ausgetauscht werden kann, was wiederum die Professionalität steigern wird»,

Freitag, 4. Dezember - 08:27 Uhr

Eine Kommandantin für die Feuerwehr Urnäsch

(GK) Der Gemeinderat Urnäsch hat auf Antrag der Feuerschutzkommission Claudia Frick per 1. Januar 2021 als neue Feuerwehrkommandantin und Nachfolgerin von Fritz Nef gewählt. Das gab die Gemeinde am Freitag bekannt.

Claudia Frick übernimmt im Januar das Kommando.

Claudia Frick übernimmt im Januar das Kommando.

Bild: PD

Claudia Frick gehört der Feuerwehr Urnäsch seit 2010 an. Im Jahr 2016 hat sie den Offizierskurs absolviert und ist seither verantwortlich für die Ausbildung am Hubretter. Per 1. Januar 2019 hat sie als 2. Kommandantin-Stellvertretung Einsitz ins Feuerwehrkommando genommen und im Laufe dieses Jahres die viertägige Kommandanten-Grundausbildung absolviert. Frick verfügt laut Mitteilung über die notwendige praktische Erfahrung sowie über die fachlichen und persönlichen Qualifikationen, um dieser anspruchsvollen Führungsfunktion gerecht zu werden. Weiter geniesst die neue Kommandantin bereits das Vertrauen der Mannschaft. Im Feuerwehrkommando wird Claudia Frick unterstützt durch den 1. Kommandant-Stellvertreter Mario Speck sowie durch den neu gewählten 2. Kommandant-Stellvertreter Werner Knöpfel. Er ist seit 2006 Mitglied der Feuerwehr, hat sich im Jahr 2013 zum Unteroffizier weitergebildet und im 2016 den Offizierskurs absolviert.

Fritz Nef wird nach 20 Dienstjahren, wovon neun Jahre als Feuerwehrkommandant, per Ende 2020 aus der Feuerwehr Urnäsch ausscheiden.

Donnerstag, 3. Dezember - 18:57 Uhr

Balmer, Schwellbrunn und der Schweizer Corona-Sonderweg im ZDF

(red) Der Schweizer Corona-Sonderweg mit den hohen Todeszahlen stösst im Ausland auf Unverständnis. Während etwa in Deutschland mit deutlich tieferen Ansteckungszahlen der Teil-Lockdown gar verlängert wird, bleiben bei uns Restaurants und Läden offen. Das ZDF-Auslandsjournal hat der eidgenössischen Eigenheit einen Bericht gewidmet. Zu einem prominenten Auftritt in «Der Stolz der Schweiz» kommen auch Schwellbrunn und der Ausserrhoder Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer.

Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer

Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer

Bild: Benjamin Manser

Das Hinterländer Dorf schrieb nach der umstrittenen Hochzeit nationale und internationale Schlagzeilen. Schwellbrunn steht sogar stellvertretend für das gesamte Land. Laufen lassen solange es geht: Die Devise des Dorfes scheine die der Schweiz zu sein, heisst es im ZDF-Bericht. Balmer räumt hingegen ein, dass man die Warnung der Virologen im Appenzellerland nicht ernst genug genommen habe. Allerdings sei der Schweizer sehr freiheitsliebend. «Wir müssen mit der Bevölkerung Massnahmen machen, die auch gelebt werden», sagt der Gesundheitsdirektor.

Donnerstag,3. Dezember - 15:36 Uhr

Auf Bahntrassee gelandet

Am Mittwoch ist es in Speicher und auf der Schwägalp zu Selbstunfällen gekommen. In beiden Fällen entstand laut Angaben der Ausserrhoder Kantonspolizei Sachschaden. Personen blieben unverletzt.

(KapoAR) Ein Autofahrer lenkte sein Fahrzeug um 19.40 Uhr von Speicher in Richtung St. Gallen. In einer Linkskurve rutschte das Auto auf der schneebedeckten Strasse über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kam auf dem angrenzenden Bahntrassee zum Stillstand. Die zum selben Zeitpunkt daherkommende Zugskomposition der Appenzeller Bahnen konnte rechtzeitig anhalten, die Unfallstelle jedoch nicht passieren. Aus diesem Grund musste kurzfristig ein Bahnersatz aufgeboten werden. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Sachschaden an Auto und Trassee wird auf wenige Hundert Franken geschätzt.

Auf der Schwägalp stiess kurz vor 22 Uhr ein Autofahrer auf der schneebedeckten Strasse gegen ein parkiertes Auto. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, setzte der Lenker die Fahrt fort. Durch die Patrouille der Kantonspolizei konnte der verantwortliche, 19-jährige Fahrzeuglenker im Verlauf der Nacht auf Donnerstag ermittelt werden. Der Unfallverursacher muss sich nun wegen verschiedener Verkehrsdelikten vor der Staatsanwaltschaft verantworten. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag,3. Dezember - 14:36 Uhr

Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen

(GK) Alexander Rohner tritt auf Ende des Amtsjahres 2020/2021 aus dem Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden zurück. Das teilte die Gemeinde am Donnerstag mit.

SVP-Kantonsrat Alexander Rohner

SVP-Kantonsrat Alexander Rohner

Rohner war 2010 für die SVP in den Ausserrhoder Kantonsrat gewählt worden. Laut Mitteilung erfolgt der Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen. In seiner Zeit als Kantonsrat habe er sich immer mit viel Engagement für die Interessen der Gemeinde Heiden, des Vorderlandes und des Kantons eingesetzt, schreibt die Gemeinde.

Die Rücktrittsfrist für Mitglieder des Kantonsrats und für kommunale Behörden endet jeweils Ende November. Durch den Rücktritt von Alexander Rohner und die bereits kommunizierten Rücktritte von Susann Metzer und Martin Engler aus dem Heidler Gemeinderat stehen die neu zu besetzenden Sitze ab der Amtsdauer 2021/2022 nun fest.

Donnerstag, 3. Dezember - 10:05 Uhr

Männerchor «Alpstee» Brülisau sagt Unterhaltung ab

Der Männerchor «Alpstee» Brülisau beim Auftritt am Kapellfest Seealp.

Der Männerchor «Alpstee» Brülisau beim Auftritt am Kapellfest Seealp.

Bild: PD

(PD) Auch das Sängerjahr des Männerchors «Alpstee» ist leider geprägt von Covid-19. Schweren Herzens entschied sich der Männerchor bereits im März, den Probebetrieb zu pausieren. Nach einer über fünfmonatigen Pause ging es Mitte August, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen des BAG, wieder ans Werk. Alle Sänger freuten sich auf die bevorstehenden Auftritte und probten die Lieder für die Unterhaltung 2021. Leider blieb es bei einem Auftritt am Kapellfest Seealp. Am 28. Oktober sprach der Bundesrat ein Verbot von Proben und Konzerten aus. Daraufhin mussten die Chorproben wieder eingestellt werden. Bis heute ist nicht absehbar, wie lange dieses Verbot bestehen bleibt. Aus diesen Gründen hat sich der Männerchor «Aplstee» entschieden, die im Januar geplante Unterhaltung nicht durchzuführen. Dennoch schaut der Chor voller Hoffnung auf das im nächsten Mai geplante Jubiläumsfest «Hoch 3» (zusammen mit der Musikgesellschaft Brülisau und dem Sport- und Wanderclub Brülisau).

Mittwoch, 2. Dezember - 17:09 Uhr

Herisauer Gemeinderat will Biodiversität fördern

(gk) Der Gemeinderat Herisau hat an seiner letzten Sitzung das Biodiversitätskonzept zustimmend zur Kenntnis genommen. Für die Umsetzung erhält das Ressort Technische Dienste 10 Stellenprozente zugesprochen.

Das Biodiversitätskonzept des Büros Arnal beinhaltet zehn Handlungsfelder sowie die einzelnen Arbeitsschritte inkl. Aufwandabschätzung für die «Biodiversitätsförderung in der Gemeinde Herisau».

Eine erste Massnahme zielt darauf, ab 2021 den Bestand bezüglich Biodiversität zu erfassen und Pflegemassnahmen sicherzustellen. Bei Neubepflanzungen auf Gemeindeparzellen wird auch in Zukunft darauf geachtet, dass einheimische Pflanzen gesetzt werden. Bestehende Flächen, die zu wenig ökologisch bepflanzt sind, werden sukzessive überprüft und aufgewertet. In einem späteren Schritt ab 2022 sollen typische oder seltene Tierarten des Siedlungsraumes in Herisau kartographiert und wenn nötig mit gezielten Massnahmen gefördert werden.

Weitere Handlungsfelder betreffen Auflagen bei privaten Bauverfahren, die Förderung der Fauna, Anreizsysteme sowie Information und Kommunikation.

Mittwoch, 2. Dezember - 15:09 Uhr

Neuer Abteilungsleiter Volkswirtschaft in Herisau

(GK) Der Herisauer Gemeinderat hat den Nachfolger von Benno Keel gewählt. Neuer Abteilungsleiter Volkswirtschaft wird Marco Forrer. Das teilte die Gemeinde am Mittwoch mit. Forrer übernimmt damit die Verantwortung unter anderem für das Kulturzentrum Casino und die Kultur generell, das Standortmarketing, das Gewerbe, den Bereich Gesundheit und Alter sowie die Parkplatzbewirtschaftung.

Marco Forrer

Marco Forrer

Bild:PD

Der 36-Jährige arbeitet derzeit innerhalb der Geoinfo-Gruppe, in der er durch seine Tätigkeiten als Bereichs- und Geschäftsleiter eine breite Erfahrung erworben hat. In seinen bisherigen Beschäftigungen und Weiterbildungen hat er ein umfangreiches Wissen erworben, verbunden mit einer ausgewiesenen Führungs- und Sozialkompetenz.

Marco Forrer wohnt in Herisau, ist hier aufgewachsen und verfügt über ein grosses lokales Netzwerk. Zudem ist er seit 2012 Mitglied des Gemeindeführungsstabes. Er wird seine Stelle per 1. Februar 2021 antreten. Der jetzige Abteilungsleiter Benno Keel geht auf Ende Februar in Pension.

Mittwoch, 2. Dezember - 10:32 Uhr

Herisau passt Förderprogramm Energie an

Der Herisauer Gemeinderat hat auf Antrag der Energiekommission die Richtlinien für die Ausrichtung von Förderbeiträgen angepasst. Ab 1. Januar wird der Ersatz von fossilen Heizungen durch Luft-Wasser-Wärmepumpen pauschal mit 1000 Franken unterstützt. Auch automatische Holzfeuerungen sind laut Medienmitteilung der Gemeinde subventionsberechtigt. Dies als Ergänzungen zum kantonalen Förderprogramm.

Mit der Neuausrichtung soll der Tatsache begegnet werden, dass beim Ersatz von fossilen Heizungen in den letzten drei Jahren zu 90 Prozent erneut umweltschädliche fossile Energieträger gewählt worden waren. Als weitere Massnahme wird der Anteil für Aktionen für die breitere Bevölkerung aufgestockt, wie dies in den letzten Jahren etwa für energieeffiziente Haushaltgeräte oder E-Bikes angeboten worden war.

Die bisher geförderten thermischen Solaranlagen, Batteriespeicher und der Minergie-Standard werden nicht mehr unterstützt, weil mit Ausnahme der Speicher kaum mehr Förderbeiträge beantragt wurden. Die neuen Richtlinien treten am 1. Januar in Kraft. Anfragen können an die Umweltschutzfachstelle, Hansjoerg.Blaser@herisau.ar.ch , gerichtet werden.

Mittwoch, 2. Dezember - 08:54 Uhr

Mit Auto ins Rutschen geraten

(KapoAR) Am Montag sind auf der Schwellbrunnerstrasse in Herisau zwei Personenwagen ins Rutschen gekommen und gegeneinandergeprallt. Um 11.00 Uhr fuhr eine 35-Jährige laut Polizeibericht mit ihrem Auto auf der schneebedeckten, abfallenden Strasse von Schwellbrunn in Richtung Herisau. In einer Rechtskurve kam die Frau mit dem Auto ins Rutschen und stiess gegen ein ansteigendes Wiesenbord. Kurze Zeit später befuhr ein 80-jähriger Autofahrer die gleiche Stelle. Auch dieser geriet ins Rutschen, kam gegen das linksseitige Wiesenbord und stiess schliesslich gegen das stehende Auto. Die Fahrzeuginsassen der beiden Autos blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Dienstag, 1. Dezember - 16:20Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus in Herisau

(KapoAR) Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich am Montagnachmittag während der Abwesenheit der Hausbewohner gewaltsam über ein Kellerfenster Zutritt in ein Einfamilienhaus in Herisau. Im Gebäudeinnern durchsuchte die Täterschaft laut Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei die Räume und Schränke nach Wertgegenständen. Über das mögliche Deliktsgut bestehen zurzeit noch keine Angaben. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über tausend Franken. Für die Spurensicherung im Haus wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten.

Dienstag, 1. Dezember - 13:15 Uhr

Rücktritt von Barbara Bicker als Mitglied des Gemeinderates Schwellbrunn

Barbara Bicker, Gemeinderätin Schwellbrunn, seit Frühling 2018

Barbara Bicker, Gemeinderätin Schwellbrunn, seit Frühling 2018

Pd

(GK) Gemeinderätin Barbara Bicker, Vorsteherin Ressort Soziales und Jugend, hat ihren Rücktritt als Gemeinderatsmitglied nach dreijähriger Tätigkeit per Ende Amtsjahr 2020/21 erklärt.

Dies aufgrund einer beruflichen Neuorientierung, wie die Gemeinde mitteilt. Die Ergänzungswahlen finden am Sonntag, 11. April, statt.

Dienstag, 1. Dezember - 11:52 Uhr

Bahnübergang Industriestrasse ist sicherer

(PD) In Tag- und Nachtarbeiten führten die Appenzeller Bahnen in den vergangenen Wochen umfangreiche Bauarbeiten auf der Strecke Herisau-Jakobsbad aus. In Herisau wurde gemäss Medienmitteilung der Bahnübergang Industriestrasse velofreundlicher gestaltet. Bestandteil der Bauarbeiten waren ausserdem die Erneuerung des Unter- und Oberbaus, zusätzliche Kabelquerungen, die Erstellung eines neuen Einlaufschachts, der Einbau einer neuen Gleiseindeckung sowie einer neuen Raumüberwachung des Bahnübergangs.

Nach der Sanierung

Nach der Sanierung

Bild: PD

Mit speziellen, eigens für Gleisquerungen gefertigte Innenplatten wird der Raum zwischen den Schienen gefüllt. Dadurch entfällt der Spalt, welcher für den Langsamverkehr bisher einschränkend wirkte. Das Material ermöglicht dem Rad des Zuges dennoch eine gute Führung. Mit diesen neuartigen Innenplatten zwischen den beiden Schienen kann der Bahnübergang von Rad- und Rollstuhlfahrern, Inline-Skater, Personen mit Kinderwägen, Rollator oder Rollkoffern barrierefrei und sicher überquert werden. Die Kosten dieser Platten belaufen sich auf rund 20'000 Franken. Die Wechselteile müssen alle fünf Jahre erneuert werden. Die Massnahmen wurden im Vorfeld mit dem Tiefbauamt des Kantons Appenzell Ausserrhoden abgesprochen und festgelegt.

Für das Jahr 2021 sind laut Mitteilung weitere Sanierungen bei den Bahnübergängen Güterbahnhof Nord in St. Gallen und Teufenerstrasse in Bühler geplant.

Dienstag, 1. Dezember - 11:46 Uhr

Strassenverzeichnis Gemeinde Wolfhalden genehmigt

(KK) Das Ausserrhoder Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Verzeichnis der öffentlichen Strassen in Wolfhalden genehmigt. Das Verzeichnis besteht laut einer Medienmitteilung aus einer Liste und einem Plan, auf dem zu jeder öffentlichen Strasse der Name, die Klassierung, die Eigentumsverhältnisse, die Länge und die Fläche erkennbar sind. Für die Öffentlichkeit ist das Strassenverzeichnis im Geoportal des Kantons und unter www.geoportal.ch in der Rubrik «Strassenverzeichnis Kanton AR» zugänglich.

Dienstag, 1. Dezember - 08:35 Uhr

Gemeindepräsidentin Maria Heine Zellweger tritt zurück

(GK) Maria Heine Zellweger tritt aus persönlichen Gründen per Ende des Amtsjahres am 31. Mai 2021 als Gemeindepräsidentin und Gemeinderätin von Lutzenberg zurück. Das teilte die Gemeinde am Dienstag mit.

Gemeindepräsidentin Maria Heine Zellweger

Gemeindepräsidentin Maria Heine Zellweger

Bild: PD

Heine Zellweger wurde bei den Gesamterneuerungswahlen 2015 zur Gemeinderätin gewählt. Seither war sie für das Ressort Soziales verantwortlich. Erst im Juni 2020 hat sie das Amt der Gemeindepräsidentin übernommen.

Gemeinderat und Vorsteher der Ressorts Forst- und Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Verkehr Peter Schalch tritt ebenfalls per Ende Mai 2021 aus dem Gemeinderat Lutzenberg aus. Er gehört seit 2009 dem Gemeinderat an, wo er anfangs für das Ressort Soziales und seit 2010 für das Ressort Kultur / Verkehr verantwortlich ist. Seinen Rücktritt begründet er mit seiner anstehenden Pensionierung im März 2021.

Montag, 30.November - 17:04 Uhr

Einbruch in Baustelle: Diverse Geräte gestohlen

(KapoAR) Am Montagmorgen stellten gemäss Medienbericht der Ausserrhoder Kantonspolizei Handwerker fest, dass über das Wochenende in eine Baustelle einer Überbauung in Waldstatt eingebrochen wurde. Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Materiallager und durchsuchte die Räumlichkeiten. Es wurden diverse elektrische Handwerksgeräte entwendet. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Montag, 30. November - 14:31 Uhr

Wolfhalden übernimmt Quellen Najenriet

(GK) Die Quellen Najenriet werden an Wolfhalden abgetreten. Eine Entsprechende Vereinbarung haben die Gemeinden Walzenhausen und Wolfhalden abgeschlossen. In Notsituation besteht laut Medienmitteilung für die Gemeinde Walzenhausen weiterhin die Möglichkeit, durch ein Wasserbezugsrecht ein gewisses Wasserkontingent zu beziehen. Für die Überlassung der Quellennutzung erfolgt die Ausrichtung einer einmaligen Entschädigung durch die Gemeinde Wolfhalden an die Gemeinde Walzenhausen von 50'000 Franken.

Blick auf die Gemeinde Wolfhalden

Blick auf die Gemeinde Wolfhalden

Martina Basista

Die Wasserversorgung Walzenhausen bezieht ihr Wasser zu rund 85 Prozent aus Brunnenschächten aus dem Rheinvorland. Dieses wird durch die Gemeinschaftswasserversorgung (GWV) St. Margrethen – Gaissau (AT) – Rheineck und Walzenhausen gefördert. Circa 15 Prozent des Wasserverbrauches wird über das Quellschutzgebiet Höchi abgedeckt. Über Thal – Rheineck kann bei Notwendigkeit Bodenseewasser in das Netz der GWV eingespiesen werden.

Die Gemeinde Walzenhausen besitzt im Gebiet «Najenriet und Torfnest» oberhalb des Weilers Dornesslen auf dem Gemeindegebiet von Oberegg mehrere Quellen. Seit 1984 wird das Quellwasser durch die Gemeinde Walzenhausen nicht mehr genutzt. Die periodisch durchgeführten Untersuchungen ergaben jeweils, dass die Quantität und die Qualität des Quellwassers teilweise ungenügend ist. Die Gemeinde Wolfhalden besitzt im selben Gebiet ebenfalls mehrere Quellen, deren Wasser durch die Wasserversorgung Wolfhalden genutzt wird. Weiter nutzt Wolfhalden seit 2015 Quellwasser aus einzelnen Quellen der Gemeinde Walzenhausen.

In den letzten Jahren intensivierten die Gemeinden Walzenhausen und Wolfhalden gemeinsam die Abklärungen bezüglich langfristiger Nutzung des Quellwassers. Dabei wurden die einzelnen Quellen unter Beizug von Ingenieur- und Hydrogeologiebüros nach ihrer Nutzbarkeit kategorisiert, planerisch in sinnvolle Einheiten zusammengefasst und als Grundlage für eine gesicherte Wasserqualität mögliche Quellschutzzonen eruiert. Weiter wurden die Investitionskosten für die Sanierung der Quellfassungen, Quellschächte, Leitungen, Pumpwerke anhand Erfahrungswerte eingeschätzt. Es hat sich laut Mitteilung gezeigt, dass die Nutzung der ergiebigsten Quellen beider Gemeinden durch die Gemeinde Wolfhalden verhältnismässig, vernünftig und zielführend ist. Eine Nutzung durch die Gemeinde Walzenhausen wird auch aufgrund der hohen Kosten im Millionenbereich, dem daraus folgenden deutlichen Anstieg des Wasserpreises und unter Berücksichtigung der bewährten Wasserversorgung über die GWV, ausgeschlossen.

Montag, 30. November - 13:43 Uhr

Adventskranz fängt Feuer

Am Sonntag ist in Herisau ein Adventskranz in Brand geraten. Zwei Personen mussten wegen Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Spital.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei am Montag mitteilte, zündeten ein 80-jähriger Mann und seine Ehefrau vor dem Mittag eine Kerze des Adventskranzes an. Nach dem Essen legten sich für einen Mittagschlaf hin, ohne die Kerze zu löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erwachte das Paar. Der Mann konnte den brennenden Adventskranz bis zum Eintreffen der Feuerwehr Herisau selbständig löschen. Das Ehepaar wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit der Ambulanz ins Spital überführt. Durch den Brand entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Die Kantonspolizei rät eingehend, die gängigsten Sicherheitsregeln im Umgang mit Kerzen an Adventsgestecken und Christbäumen zu beachten. Kerzen die brennen, dürfen nie unbeaufsichtigt sein. Kerzen vor dem Verlassen eines Raumes immer löschen!

Montag, 30. November - 11:04 Uhr

Ausserrhoden erhöht Olma-Anteil

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden erhöht seine Anteile an der Genossenschaft Olma Messen St.Gallen, um den Weiterbetrieb zu sichern. Das teilte die Kantonskanzlei am Montag mit.

Die Olma habe für Ausserrhoden traditionell eine grosse Bedeutung, heisst es in der Mitteilung. Der Kanton besitzt aktuell 192 Anteile an der Genossenschaft. Der Regierungsrat hat an seiner letzten Sitzung nun beschlossen, der Zeichnung von 42 zusätzlichen Anteilscheinen im Betrag von 42‘000 Franken zuzustimmen.

Aufgrund der Coronapandemie kann die Genossenschaft keine Grossanlässe mehr durchführen. Dadurch ist der Umsatz des Unternehmens im laufenden Jahr grösstenteils weggefallen. Zudem erfolgte im Herbst 2019 der Start der Grossinvestition in die neue Halle 1. Die Genossenschaft hat die Trägerkantone angefragt, die Anteilscheine um 20 Prozent zu erhöhen.

Montag, 30. November - 10:40 Uhr

Martin Pfister als Präsident verabschiedet

(pd) Die auf den September angesagte Hauptversammlung der Lehrer-Ortskonferenz fand erst Ende November statt – und auf spezielle Weise: Die Lehrpersonen entschieden über Wahl- und Sachgeschäfte im Vorfeld; Einzelvertretungen aus den Schuleinheiten brachten die Ergebnisse in die Aula des Schulhauses Ebnet West. Nach drei Jahren als Präsident wurde Martin Pfister verabschiedet; er hat im Sommer die Pension angetreten. Mit der Verbesserung der Besoldung von Junglehrpersonen und mit der Totalrevision der Volksschulgesetzgebung würden grosse Herausforderungen anstehen. «Die Ortskonferenz muss sich weiter mit pointierten Stellungnahmen positionieren und darf nicht ein blosses Verwaltungsgremium sein.»

Yvonne Strässle und Martin Pfister wurden verabschiedet.

Yvonne Strässle und Martin Pfister wurden verabschiedet.

Bild: PD

Wie Pfister aus dem Vorstand ausgeschieden ist Yvonne Strässle, die im kantonalen Stufenvorstand eine Aufgabe übernimmt. Im Vorstand verbleiben Corinne Baer, Fredy Wick, Meta Büsser und Astrid Uzor. Neu gewählt wurde Judith Schlumpf. Das Präsidium konnte nicht besetzt werden, der Vorstand teilt dessen Aufgaben unter sich auf. Umrahmt wurde die Versammlung durch Video-Einspielungen des Musikensemble «Begabungsförderung Sekundarschule».

Ostschweizer Harmonisierung als Ziel

Als Gast hielt sich Markus Bänziger an der Versammlung auf. Der Direktor der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell äusserte sich in einem Kurzreferat zum Thema «Vereinbarkeit von Familie und Beruf». Dieses wurde gefilmt und den Lehrpersonen zur Verfügung gestellt. Die Unternehmen hätten den Zeitgeist erkannt, sagte er. Bänziger sprach unter anderem flexible Arbeitsmodelle an, schul- und familienergänzende Angebote. «Alle sind gefordert, um zu praktikablen Lösungen zu kommen.» In kleinen Gemeinden sei es wohl schwieriger, zum Beispiel Mittagsbetreuungen auf die Beine zu stellen. «Für Eltern und Arbeitgeber wäre eine Harmonisierung mit einheitlichen Unterrichts- und Präsenzzeiten in der Ostschweiz ein grosser Vorteil und unser Ziel.»

9:41 Uhr

Appenzeller Bahnen bauen neue Kreuzungsstelle zwischen Gontenbad und Appenzell

(pd) Noch dieses Jahr beginnen die Appenzeller Bahnen (AB) mit den Arbeiten für den Bau der Kreuzungsstelle Schopfhalde zwischen Gontenbad und Appenzell. Damit wird auf der Linie Gossau-Appenzell-Wasserauen die Fahrplanstabilität optimiert und die Linienführung begradigt. Das ermögliche eine höhere Fahrgeschwindigkeit, teilt das Unternehmen mit. Bereits ab dem 7. Dezember soll mit den ersten Bauarbeiten gestartet werden.

Der Streckenabschnitt zwischen Gontenbad und Appenzell.

Der Streckenabschnitt zwischen Gontenbad und Appenzell.

PD

Der Projektumfang beinhaltet im Wesentlichen den Bau einer neuen Kreuzungsstelle und den Bau einer neuen Unterführung zur Querung der Bahnanlage. Eine für die Kreuzungsstelle notwendige Dammschüttung wurde bereits im Jahr 2018 erstellt. Mit dem Bau der Kreuzungsstelle werden die Bahntechnikanlagen angepasst und wo nötig erneuert. Die Bauarbeiten werden soweit möglich ausgeführt, ohne dabei den Bahnbetrieb massgebend zu tangieren. Für den Zusammenschluss der bestehenden Gleise mit der Kreuzungsstelle und für verschiedene weitere Baustellen auf der Strecke Gossau-Appenzell-Wasserauen wird die Strecke für einen Zeitraum von sechs Wochen vom 25. Oktober bis 5. Dezember 2021 gesperrt

Montag, 30. November - 08:38 Uhr

«Schwarzpeterspiel bringt den Kanton nicht weiter»

(PD) Die Standeskommission gab am 20. November bekannt, dass sie das von der Landsgemeinde 2018 bewilligte Spital-Neubauprojekt stoppen muss. Die Landsgemeinde 2021 wird endgültig über den Abbruch des Projekts bestimmen. Die Standeskommission gab weiter bekannt, dass es wegen der Kündigung des Kooperationsvertrags über die allgemeine innere Medizin zu einem Stellenabbau kommen wird.

Frau Statthalter und AVA-Vertreterin Monika Bless-Rüegg

Frau Statthalter und AVA-Vertreterin Monika Bless-Rüegg

Benjamin Manser

Die AVA bedauert in ihrer Medienmitteilung den Verlust von Arbeitsplätzen im Kanton. Die Enttäuschung der Mitarbeitenden, welche sich in ihrer täglichen Arbeit mit Herzblut für das Spital Appenzell einsetzen, sei nachvollziehbar. Die AVA ersucht den Kanton, dass die Mitarbeitenden bei Bedarf in ihrer Stellensuche unterstützt werden. «Da der Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich besonders ausgeprägt ist, sind die Aussichten gut, dass alle Mitarbeitenden wieder eine Anstellung finden werden», so die Arbeitnehmervereinigung.

Im Weiteren anerkennt die AVA aber auch, welche enormen Anstrengungen seitens Standeskommission und Spitalrat in den letzten Jahren unternommen wurden, um wenigstens einen Teil der stationären Grundversorgung im Kanton anbieten zu können, und dass nun der Zeitpunkt gekommen sei zu akzeptieren, dass diese Bemühungen eingestellt werden müssen.

«Kritik absolut unberechtigt»

Weiter schreibt die AVA, wer meint, der Kanton oder die Standeskommission hätten nicht genug Anstrengungen unternommen, verkenne die Realität, Dynamik und Komplexität im Gesundheitswesen Schweiz.

Die Diskussion für oder gegen einen Neubau wurde stets sachlich geführt. Für die AVA sind die Angriffe auf die Standeskommission und insbesondere Frau Statthalter Monika Rüegg Bless, welche seit drei Monaten im Amt ist, absolut unberechtigt. «Jeder Person, welche sich vertieft mit den Rahmenbedingungen des kantonalen Spitals auseinandergesetzt hat, muss – unabhängig davon, ob sie dem Neubaukredit positiv oder negativ gegenüberstand – bewusst gewesen sein, wie schwierig das Unterfangen sein wird.»

Monika Rüegg Bless habe sich dennoch der grossen Herausforderung als Gesundheits- und Sozialdirektorin gestellt. Ihr und der Standeskommission nun den schwarzen Peter zuzuschieben, sei unfair. Eine solche Haltung bringe dem Kanton nicht weiter und lasse ausser Acht, dass sich auch Innerrhoden den rasanten Entwicklungen im Schweizer Gesundheitssystem nicht entziehen könne. «Jetzt gilt es, die Gesundheitsversorgung im Kanton den neuen Gegebenheiten anzupassen.»

Sonntag, 29. November - 15:43 Uhr

Walzenhauser nehmen zwei Vorlagen klar an

Die Gemeinde Walzenhausen erhält ein neues Kurtaxenreglement.

Die Gemeinde Walzenhausen erhält ein neues Kurtaxenreglement.

Bild: Benjamin Manser

(mc) Die Stimmberechtigten von Walzenhausen bewilligen den Objektkredit für das Bauprojekt Wertstoffsammelstelle Almendsberg deutlich: 408 Personen sagen Ja, 70 lehnen den Kredit ab. Weiter wird das Kurtaxenreglement mit 402:90 angenommen.

Sonntag, 29. November - 15:25 Uhr

Schüler aus Grub besuchen weiter die Oberstufe in Wolfhalden

Die Schülerinnen und Schüler aus Grub besuchen auch künftig die Oberstufe in Wolfhalden.

Die Schülerinnen und Schüler aus Grub besuchen auch künftig die Oberstufe in Wolfhalden.

Bild: Urs Bucher

(mc) In Grub und Wolfhalden hatte das Volk über den Vertrag zwischen der Einwohnergemeinde Wolfhalden und der Einwohnergemeinde Grub betreffend Besuch der Sekundarschule 1 in Wolfhalden durch Lernende aus Grub zu befinden. In beiden Gemeinden gab es eine grosse Zustimmung. In Grub stehen 296 Ja- zu 42 Nein-Stimmen zu Buche. In Wolfhalden sagten 552 Ja und 19 lehten die Vorlage ab.

In Wolfhalden wurde zudem der Baukredit Dorf 2, das ehemalige Pfarrhaus, mit 338 Ja zu 230 Nein angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 46,39 Prozent.

Sonntag, 29. November - 15:25 Uhr

Gais: 1,1 Millionen Franken für Kredite gesprochen

Im Jahr 2022 n Gais wird

Im Jahr 2022 n Gais wird

Jeronimo Vilaplana

(mc) In Gais wird die Vorlage über einen Projektierungskredit in der Höhe von 850'000 Franken für das Projekt Alterszentrum Rotenwies mit 769 Stimmen bewilligt. 472 Wahlberechtigte lehnten die Vorlage ab.

Eine Mehrheit von 658 Stimmen gibt es zudem für den Kredit über 250'000 Franken für die 750-Jahr-Feier der Gemeinde, die für Semptember 2022 geplant ist. Hier legten 575 Personen ein Nein in die Urne.

Sonntag, 29. November - 15:16 Uhr

«Ob dem Holz» geht an die Gasthaus Gupf AG

Das ehemalige Altersheim «Ob dem Holz» in Rehetobel wird an die Gasthaus Gupf AG verkauft. Diese möchte die Liegenschaft sanieren.

Das ehemalige Altersheim «Ob dem Holz» in Rehetobel wird an die Gasthaus Gupf AG verkauft. Diese möchte die Liegenschaft sanieren.

Visualisierung: PD

(mc) Die Stimmberechtigten von Rehetobel haben den Verkauf der Liegenschaft des ehemaligen Altersheims «Ob dem Holz» an die Gasthaus Gupf AG bewilligt. 649 Personen legten ein Ja in die Urne, 228 lehnten die Vorlage ab. Die Stimmbeteiligung betrug 69,79 Prozent. Nun kann die Liegenschaft zum Betrag von einer Million Franken verkauft werden. Weiter wurde der Voranschlag 2021 der Gemeinde mit 657:122 angenommen.

Sonntag, 29. November - 15:02 Uhr

In Hundwil werden sechs Vorlagen gutgeheissen

Das Abwasser von Hundwil soll künftig in der Kläralage ARA St. Gallen-Au gereinigt werden.

Das Abwasser von Hundwil soll künftig in der Kläralage ARA St. Gallen-Au gereinigt werden.

Bild: Benjamin Manser

(mc) In Hundwil haben die Stimmberechtigten über mehrere Sachvorlagen befunden. 246 Personen stimmten dem Bau einer Abwasserleitung nach St.Gallen und dem Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage Au zu. Nein sagten 46 Stimmberechtigte. Das Abwasserreglement wurde mit 187 Ja- zu 67 Nein-Stimmen angenommen. Gutgeheissen wurde auch das Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen mit 228 Ja-Stimmen. 28 Personen lehnten die Vorlage ab. Das Reglement über den Feuerschutz wurde mit 214 zu 39 Stimmen angenommen. 221 Ja zu 24 Nein stehen sich beim Kurtaxenreglement gegenüber. Ein Ja gab es auch für den Voranschlag 2021 mit einem Steuerfuss von 4,7 Einheiten. 188 Personen sagten Ja, 81 lehnten ihn ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,58 Prozent.

Sonntag, 29. November - 14:44 Uhr

Patrick Langenauer ist neuer Gemeinderat von Rehetobel

(mc/gk) Die Stimmberechtigten von Rehetobel haben Patrick Langenauer im ersten Wahlgang in den Gemeinderat gewählt. Der Präsident der örtlichen FDP erhielt 579 Stimmen von 694 Stimmen. Auf Vereinzelte entfielen 70 Stimmen. 64 Wahlzettel waren ungültig oder leer. Langenauer war der einzige offizielle Kandidatur für diese Ergänzungswahl. Sie wurde auch vom Gewerbeverein Rehetobel unterstützt. Die FDP stellt in Rehetobel nun mit Gemeindepräsident Urs Rohner, GPK Präsident Reto Degen sowie Gemeinderat Patrick Langenauer drei Mandatsträger.

Sonntag, 29. November - 14:05 Uhr

Innerrhoden und Ausserrhoden lehnen KVI ab

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sagt zweimal Nein zu den eidgenössischen Vorlagen. 56.52 Prozent der Stimmbürger lehnten die Konzernverantwortungs-Initiative ab. Auch in 17 von 20 Gemeinden fiel sie durch. Einzig Trogen, Rehetobel und Wald stimmten der KVI zu - die Mittelländer mit einem Ja-Anteil von über 61 Prozent am deutlichsten. Die GSoA-Initiative erhielt 36 Prozent Zustimmung. Mit Trogen sprach sich nur eine einzige Gemeinde für sie aus. Die Stimmbeteiligung lag bei beiden Vorlagen bei knapp über 50 Prozent.

Auch Innerrhoden lehnte beide Initiativen ab. Die KVI fiel mit 65 Prozent-Nein-Stimmen durch, die GSoA-Initiative mit 71.2 Prozent. Alle Bezirke lehnten die Vorlagen ab. Die Stimmbeteiligung belief sich auf rund 41.5 Prozent.

Sonntag, 29. November - 14:02 Uhr

Urnäsch verkauft Altersheimliegenschaft

Das ehemalige Altersheim Chräg wird verkauft.

Das ehemalige Altersheim Chräg wird verkauft.

Bild: PD

(gk) Die Stimmbevölkerung von Urnäsch hat dem Verkauf der Altersheimliegenschaft Chräg für eine Million Franken an Urs Martin Weidmann mit einem Ja-Anteil von rund 90 Prozent zugestimmt. -die Stimmbeteiligung betrug 45.1 Prozent.

Der Gemeinderat sei sehr erfreut über das klare Abstimmungsresultat und das damit gegenüber Urs Weidmann signalisierte Vertrauen, heisst es in der Medienmitteilung. Somit seien die Weichen gestellt und der Käufer kann ein zukunftsweisendes Projekt auf der Liegenschaft Chräg realisieren.

Urs Weidmann hat nun ein Jahr Zeit für die Projektplanung. Gestützt darauf erfolgt dann die Abparzellierung der Altersheimliegenschaft Chräg, als Voraussetzung für den Vollzug des Verkaufs respektive der Eigentumsübertragung. Anschliessend wird das Baugesuch eingereicht mit dem Ziel, dass das Projekt nach Erhalt der Baubewilligung zeitnah realisiert werden kann.

Sonntag, 29. November -13:35 Uhr

Heiden nimmt Voranschlag 2021 an

Das Stimmvolk der Gemeinde Heiden hat den Voranschlag 2021 angenommen. 744 legten ein Ja ein, 636 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 51.3 Prozent. Die Zustimmung fiel deutlicher aus als erwartet. Im Vorfeld war die Kritik am Gemeinderat zum Teil heftig gewesen, vor allem der aggressive Ton der SVP war aufgefallen. Unter anderem warf sie dem Gemeinderat Intransparenz vor. Auch SP und die Lesegesellschaft Bissau hatten den Voranschlag zur Ablehnung empfohlen, Bedenken äusserten zudem CVP und FDP.

Sonntag, 29. November - 10:23 Uhr

Sachschaden nach Streifkollision

Zwischen St. Anton und Wald haben sich am Samstag zwei Autos gestreift.

Zwischen St. Anton und Wald haben sich am Samstag zwei Autos gestreift.

Bild: KPAR

(kpar) Am Samstag um 16.30 Uhr fuhr ein 67-jähriger Automobilist auf der Nebenstrasse vom St. Anton Richtung Wald. Im Bereich Nüret kam es in einer Kurve, mit dem entgegenkommenden Auto einer 54-jährigen Frau, zu einer Streifkollision. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, wurde niemand verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Sonntag, 29. November – 09:03 Uhr

36-Jähriger muss nach Holzerunfall in Gais mit Ambulanz ins Spital überführt werden

Der Mann war unter dem Baum eingeklemmt.

Der Mann war unter dem Baum eingeklemmt.

Bild: Kapo AR

(kapo AR/nat) Am Samstagnachmittag ist in Gais ein 36-jähriger Mann beim Holzen verunfallt. Er erlitt unbestimmte Beinverletzungen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einem Communiqué mitteilt.

Der 36-Jährige war zusammen mit einem zweiten Mann in einem Waldstück bei der Örtlichkeit Hofstatt mit Holzerarbeiten beschäftigt. Beim Fällen eines Baumes fiel dieser in die Richtung des 36-Jährigen. Er konnte sich nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde deshalb vom Baumstamm getroffen.

Da der Mann eingeklemmt war, wurde die Regionale Stützpunkt Feuerwehr Teufen-Bühler-Gais zur Bergung aufgeboten. Der Verunfallte musste mit der Ambulanz ins Spital überführt werden.

Sonntag, 29. November – 08:32 Uhr

Selbstunfall mit Auto in Schwellbrunn – am Fahrzeug entsteht Totalschaden

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals.

Bild: Kapo AR

(kapo AR/nat) Samstagmittag ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Ein 53-jähriger Autofahrer war von Schwellbrunn in Richtung Waldstatt unterwegs. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, verlor der Lenker in einer Linkskurve bei der Rotschwendi die Herrschaft über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab.

Im steil abfallenden Waldbord überschlug sich der Personenwagen mehrmals und wurde zirka 50 Meter unterhalb durch einen Baum gestoppt. Der Fahrzeuglenker und seine 15-jährige Mitfahrerin blieben gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei unverletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Die Insassen wurden beim Unfall nicht verletzt.

Die Insassen wurden beim Unfall nicht verletzt.

Bild: Kapo AR
Freitag, 27. November - 17:48 Uhr

Beliebter Wochenmarkt trotz Corona

Der Wochenmarkt in Herisau war bis zum Ende gut besucht.

Der Wochenmarkt in Herisau war bis zum Ende gut besucht.

Bild: Gemeinde Herisau

(gk) Vor einer Woche endete die Wochenmarkt-Saison in Herisau: Der Markt war bis zum Ende gut besucht: Erneut nutzten am vergangenen Samstagmorgen mehrere hundert Personen das Angebot mit Frischprodukten wie Gemüse, Milch-, Fleisch- und Backwaren oder kauften Honigprodukte, Blumen, Dekorationen und Schmuck.

«Unser Dank geht an alle Marktbesucher, die treuen Standbetreiber und die Dreischiibe, die als Cafébetreiberin eingesprungen ist. Sie alle haben trotz der schwierigen Corona-Zeit dem Markt die Treue gehalten», sagt Glen Aggeler, Ressortchef Volkswirtschaft.

Der Wochenmarkt macht nun Winterpause und startet im April in die Saison 2021.

Freitag, 27. November - 17:17 Uhr

Neues Parkregime beim Sportzentrum Herisau

Das Sportzentrum Herisau.

Das Sportzentrum Herisau.

Bild: APZ

(gk) Die Gemeinde Herisau hat auf dem Parkplatz beim Sportzentrum ein neues Bewirtschaftungssystem installiert. Neu stehen zwei Parkuhren für den ganzen Bereich zur Verfügung. Die Unterteilung in zwei Sektoren entfällt, es gelten auf dem ganzen Areal dieselben Tarife. Die Bezahlung muss am Anfang der Parkzeit erfolgen und ist nun auch digital möglich.

Die bisherigen Schranken waren defekt und hätten ersetzt werden müssen. Mit der Installation der zwei Parkuhren wurde das 2019 auf den öffentlichen Parkplätzen der Gemeinde eingeführte Regime übernommen: Das Parkieren ist die ersten 30 Minuten sowie über Mittag gratis, ebenso abends ab 19 Uhr.

Freitag, 27. November - 16:29 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus – Polizei sucht Zeugen

Der Einbruch erfolgte am helllichten Tag.

Der Einbruch erfolgte am helllichten Tag.

(Kapo AI) Am Freitagmorgen stieg eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Wohnquartier Gschwendes in Appenzell Steinegg ein und entwendete Wertgegenstände in noch unbekannter Höhe. Dies meldet die Innerrhoder Kantonspolizei. Personen, die im besagten Zeitraum im Bereich des Wohnquartiers Gschwendes verdächtige Feststellungen (Personen und/oder Fahrzeuge) gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden (071 788 95 00) zu melden.

Freitag, 27. November - 16:11 Uhr

Herisau: Dienstältester ARA-Mitarbeiter geht in Pension

Hans Kappeler war für den mechanischen Unterhalt der Geräte und Anlagen in der ARA Herisau zuständig.

Hans Kappeler war für den mechanischen Unterhalt der Geräte und Anlagen in der ARA Herisau zuständig.

Bild: Gemeinde Herisau

(gk) Hans Kappeler, stellvertretender ARA-Betriebsleiter in Herisau, geht per 31. Januar frühzeitig in Pension. Er arbeitet seit über 17 Jahren in der Abwasserreinigungsanlage und ist vor allem für den mechanischen Unterhalt der Geräte und Anlagen zuständig. «Die ARA läuft 24 Stunden während 365 Tagen im Jahr, da ist es umso wichtiger, dass die Wartung optimal ist», sagt der derzeit dienstälteste ARA-Mitarbeiter. Daneben plant er kleinere Umbauprojekte und verrichtet die übliche ARA-Tour, zu der auch regelmässige Messungen der Abwasserqualität gehören. Nach seiner Pensionierung wird er die Tage nach Lust und Laune gestalten: im Alpstein wandern, Grosskinder betreuen oder in der Werkstatt an alten Fahrzeugen tüfteln.

Feitag, 27. November - 13:49 Uhr

Verkehrsunfall in Heiden

Am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Gemäss Kantonspolizei fuhr ein 22-jähriger Lenker am Donnerstagmorgen mit seinem Personenwagen von Heiden kommend in Richtung Oberegg. Kurz vor der Kantonsgrenze verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und streifte dort ein korrekt abgestelltes Fahrzeug und beschädigte eine Schneestange und einen Markierungspfahl. Personen wurden nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf einige Tausend Franken.

Freitag, 27. November - 12:56 Uhr

Leserbild: Winterstimmung in Wasserauen

Leser Armin Weishaupt fotografierte diese Winterstimmung mit Altmann und Ebenalp in Wasserauen.

Leser Armin Weishaupt fotografierte diese Winterstimmung mit Altmann und Ebenalp in Wasserauen.

Freitag, 27. November - 09:16 Uhr

Grub: Fahrschülerin verletzt sich bei Lernfahrt

Am Motorrad entstand geringer Sachsachen.

Am Motorrad entstand geringer Sachsachen.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Am Donnerstagnachmittag hat sich eine Fahrschülerin bei einer Lernfahrt in Grub unbestimmte Verletzungen zugezogen. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei fuhr die 33-jährige Motorradfahrerin kurz vor 16 Uhr mit einer Gruppe von Fahrschülern von Rorschach kommend in Richtung Eggersriet. Bei der Verzweigung in Grub bremste sie ihr Motorrad bis zum Stillstand ab und liess die Fahrzeuge auf der Querfahrbahn passieren. Anschliessend wollte sie ihre Fahrt in Richtung Eggersriet fortsetzen. Bei diesem Vorhaben rollte das Motorrad in der leichten Steigung zurück, kippte schliesslich zur Seite und verletzte die Fahrschülerin dabei am Fuss. Am Motorrad entstand geringer Schaden.

Donnerstag, 26. November - 18:12 Uhr

56 neue Coronapatienten

Die Zahl der positiven Coronatests nimmt im Appenzellerland weiter zu.

Die Zahl der positiven Coronatests nimmt im Appenzellerland weiter zu.

Bild: Bruno Kissling

(red) Appenzell Ausserrhoden meldet am Donnerstag eine Zunahme von 48 auf 1540 kumulierte Coronafälle. Eine weitere Person ist zudem verstorben, womit die Zahl der Toten auf 27 angestiegen ist. 16 Patienten werden im Spital behandelt, zwei davon auf der Intensivstation.

In Appenzell Innerrhoden liegt die Zahl der kumulierten Fälle neu bei 517, das sind acht mehr als am Mittwoch. Unverändert sind 26 Personen hospitalisiert.

Donnerstag, 26. November - 15:04 Uhr

Streifkollision bei Überholmanöver

Zwei Autos wollten überholen: Bei der Streifkollision kam es zu Sachschaden.

Zwei Autos wollten überholen: Bei der Streifkollision kam es zu Sachschaden.

Bild: KPAR

(kpar) Ein Lenker fuhr am Mittwoch kurz vor 11 Uhr mit seinem Auto von Herisau kommend als drittes Fahrzeug hinter einem Traktor auf der Alpsteinstrasse Richtung Waldstatt. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, setzte er Anfangs Doppelspur zum Überholen der vor ihm fahrenden Fahrzeuge an. Als auch der vor ihm fahrende Lenker mit seinem Auto zum Überholen ansetzte, kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zu einer leichten Streifkollision. Personen wurden nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Donnerstag, 26. November - 11:34 Uhr

Teufner startet im Europacup

Nick Spörri fährt ein halbes Jahr nach einer Knieoperation wieder erfolgreich Ski.

Nick Spörri fährt ein halbes Jahr nach einer Knieoperation wieder erfolgreich Ski.

Bild: PD

(mc/pd) Der Teufner Nick Sörri fährt nächste Woche das Europacuprennen in Obergurgl (A). Swiss Ski hat ihn aufgrund guter Resultate an FIS-Rennen selektioniert. Weiter holte der 20-Jährige an den nachgetragenen Schweizer Meisterschaften der Elite in Arosa den guten sechsten Rang.

Donnerstag, 26. November - 10:06 Uhr

Ausserrhoden fördert den Sport mit 520'000 Franken

Der CC Herisau-Waldstatt erhält für die Durchführung der Jubiläumsausgabe des Appenzeller Cups Geld aus dem Sportfonds.

Der CC Herisau-Waldstatt erhält für die Durchführung der Jubiläumsausgabe des Appenzeller Cups Geld aus dem Sportfonds.

Bild: PD

(kk) Dieses Jahr werden in Ausserrhoden Sportfondsgelder in der Höhe von 520'ooo Franken verteilt. Der Regierungsrat bewilligte in zwei Entscheiden 92 Gesuche.

Die allgemeine Sportförderung wird gemäss einer Medienmitteilung der Kantonskanzlei mit 160‘000 Franken unterstützt. Dabei werden Sportveranstaltungen wie beispielsweise das Herisauer Obedschwinget oder die Jubiläumsausgabe des Appenzeller Cups der Curler auf Antrag Beiträge in Aussicht gestellt. Ebenso werden Beiträge an die Förderung von Nachwuchstalenten geleistet, die von Swiss Olympic und der Sporthilfe anerkannt sind.

Für Gesuche von Ausserrhoder Vereinen für die Anschaffung von Sportgeräten und Material wurden insgesamt 43‘000 Franken gesprochen. Darunter fallen unter anderem Kippstangen für Schneesportler, Bodenturnmatten der Turnvereine, Flossen fürs Schwimmen oder ein Küchenzelt für die Jugendvereine. Mit 76‘000 Franken wurden Verbesserungen von Sportanlagen mitfinanziert; so unter anderem die Sanierung des Hallendachs der Tennisanlage Hinterwies in Speicher für die 65‘000 Franken gesprochen wurden.

240‘000 Franken fliessen in die Kasse von 23 kantonalen und regionalen Sportverbänden. Hier leistet Ausserrhoden finanzielle Beiträge, damit die Institutionen zusammen mit ihren Vereinen den Sport möglichst optimal fördern können. So werden beispielsweise der kantonale Plussport, die Jungwacht Blauring Ostschweiz, der regionale Verband der Leichtathletik und die SAC Sektion Säntis mit Beiträgen unterstützt.

Donnerstag, 26. November - 09:42 Uhr

In Abfalleimer und Verkehrssignal geprallt

Abfalleimer und Verkehrssignal in Appenzell wurden umgefahren.

Abfalleimer und Verkehrssignal in Appenzell wurden umgefahren.

Bild: KPAI

(kpai) Am Mittwochabend um zirka 19.30 Uhr, fuhr eine 57-jährige Frau mit ihrem weissen Pickup im Bereich der Appenzeller Kantonalbank an der Bankgasse in Appenzell in einen Abfalleimer, ein Verkehrssignal und andere Hindernisse. Die Frau wurde gemäss Medienmitteilung kurze Zeit später, in ihrem Auto sitzend, von der Kantonspolizei kontrolliert, worauf ihr der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen wurde. Es war nur Sachschaden entstanden. Personen, die Angaben zu diesem Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu melden. Telefon: 071 788 95 00.

Donnerstag, 26. November - 09:00 Uhr

Edith Beeler tritt zurück

Edith Beeler tritt 2021 als Gemeindepräsidentin von Wald zurück.

Edith Beeler tritt 2021 als Gemeindepräsidentin von Wald zurück.

Bild: PD

(pd/mc) Edith Beeler hat an der letzten Sitzung des Gemeinderates ihren Rücktritt als Gemeindepräsidentin von Wald per Ende Mai 2021 eingereicht. Wie sie in einer Medienmitteilung schreibt, möchte sie sich nicht weiter der jetzigen Herausforderung stellen. Zudem lasse ein Rücktritt per Ende Amtsjahr genügend Zeit, dass sich die Nachfolgerin oder der Nachfolger gut in das Präsidialamt einarbeiten kann, bis anfangs 2023 die Gemeindeschreiberin pensioniert wird.

Edith Beeler hatte sich bei den Wahlen 2015 gegen den damaligen Gemeindepräsidenten Jakob Egli durchgesetzt.

Mittwoch, 25. November - 17:32 Uhr

Konzert von Esther Hoppe: Alle Plätze bereits vergeben

Die Zuger Geigerin Esther Hoppe am 2. Dezember im Casino Herisau.

Die Zuger Geigerin Esther Hoppe am 2. Dezember im Casino Herisau.

Bild: PD

(pd) Am Konzert der Musikerinnen Esther Hoppe (Violine) und Silke Avenhaus (Klavier) vom 2. Dezember im Casino Herisau sind aufgrund der Coronavorschriften nur maximal 50 Personen zugelassen. Alle Plätze sind bereits an Abonnenten und Abonnentinnen vergeben, wie das Casino Herisau mitteilt.

Konzert von Esther Hoppe und Silke Avenhaus: Mittwoch, 2. Dezember, 19:30 Uhr, Casino Herisau, kleiner Saal (es gilt Maskenpflicht)

Mittwoch, 25. November - 16:58 Uhr

Auffahrkollision in Heiden

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Am Mittwoch kam es in Heiden zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Personenwagen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei fuhr eine 26-jährige Lenkerin um 13 Uhr mit ihrem Personenwagen von Grub kommend in Richtung Heiden. Dabei realisierte sie zu spät, dass der Personenwagen vor ihr vor einem Fussgängerstreifen angehalten hatte und prallte in der Folge in das Heck des wartenden Fahrzeuges. An den beiden Personenwagen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Mittwoch, 25. November - 15:42 Uhr

Corona: 5 neue Todesfälle in Ausserrhoden

Die Zahl der Coronafälle steigt im Appenzellerland weiterhin an.

Die Zahl der Coronafälle steigt im Appenzellerland weiterhin an.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

(red) Die Zahl der Todesfälle infolge des Coronavirus ist in Ausserrhoden erneut angestiegen. Heute meldet der Kanton 26 kumulierte Todesfälle, das sind 5 mehr als am Dienstag. Die Zahl der bestätigten Coronafälle liegt kumuliert bei 1499 (Dienstag: 1456). Aktuell sind 16 Personen hospitalisiert.

Innerrhoden zählt Stand Mittwoch total 517 laborbestätigte Coronafälle. Die Anzahl Todesfälle kletterte von 11 auf 13. Aktuell sind 26 Personen hospitalisiert.

Mittwoch, 25. November - 11:57 Uhr

Michael Koller zum neuen Präsidenten des Innerrhoder Gewerbeverbands gewählt

Der 35-jährige Michael Koller leitet künftig den politisch einflussreichsten Verband in Innerrhoden.

Der 35-jährige Michael Koller leitet künftig den politisch einflussreichsten Verband in Innerrhoden.

Bild: Claudio Weder

(pd/wec) Der Kantonale Gewerbeverband Appenzeller Innerrhoden erledigte seine wichtigsten Geschäfte via Online-Abstimmung und Postversand. 95 der gut 500 Stimmberechtigten gaben ihre Stimme ab. Alle Geschäfte wurden einstimmig angenommen. Ebenfalls ohne Gegenstimmen wurde Michael Koller zum neuen Präsidenten gewählt. Der 35-jährige Geschäftsführer der Werbeagentur koller.team tritt damit in die Fussstapfen von Albert Manser.

Mittwoch, 25. November - 11:23 Uhr

Maskenpflicht an der Kantonsschule Trogen: Ein Augenschein

Landammann Alfred Stricker zu Besuch in der Kantonsschule Trogen.

Landammann Alfred Stricker zu Besuch in der Kantonsschule Trogen.

Bild: Gerold Ebneter

(kk) Seit einem Monat gilt am Berufsschulzentrum Herisau und an der Kantonsschule Trogen die Maskenpflicht im Unterricht. Der Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Landammann Alfred Stricker, hat sich an der Kantonsschule Trogen persönlich ein Bild von der Umsetzung der Maskenpflicht im Unterricht, wie auch bei Sport und Musik gemacht.

Das Fazit von Landammann Alfred Stricker fällt positiv aus. Auffallend sei insbesondere, wie diszipliniert die Corona-Schutzmassnahmen umgesetzt werden, sowohl in Bezug auf den Unterrichtsablauf wie auch im Umgang damit. Neben dem Tragen der Masken werden die Schulzimmer während des Unterrichts regelmässig gelüftet und die Lernenden desinfizieren nach dem Unterricht selbständig die Tische. Die Schulzimmer sind mit Schutzwänden ausgestattet, damit der Abstand auch beim Sitzen an den Pulten gewahrt werden kann.

Als besondere Herausforderung bezeichnet Landammann Alfred Stricker den Sportunterricht, der von den erfahrenen Sportlehrpersonen gut durchdachte Unterrichtssettings abverlangt, um eine hohe Sicherheit zu gewährleisten. «Insbesondere im Sport werden mit der Maskenpflicht Grenzen gesetzt», sagt der Bildungsdirektor. «Die Schulen sind gefordert, den Weg im Umgang mit Covid-19 zu finden. Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie professionell sich die Kantonsschule Trogen mit den Schutzmassnahmen auseinandergesetzt und diese in den Schulalltag integriert hat. Denn die soziale Interaktion ist nach wie vor eine Kernaufgabe der Schule. Uns ist es wichtig, dass wir den Jugendlichen die Begegnung vor Ort sowie den direkten Kontakt mit den Lehrenden ermöglichen können.»

Mittwoch, 25. November - 10:11 Uhr

Rehetobel: Personenwagen überschlägt sich im abfallenden Gelände

Am Auto entstand Totalschaden.

Am Auto entstand Totalschaden.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Am frühen Mittwochmorgen ist es in Rehetobel zu einem Selbstunfall gekommen. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei fuhr ein 57-jähriger Automobilist fuhr um 5 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Wald kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Kaien. Höhe Nasenrank verlor er auf der vereisten Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand hinaus und überschlug sich in der abfallenden Böschung. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Mittwoch, 25. November - 08:49 Uhr

Parkieren auf dem Viehschauplatz

(pe) In Oberegg wurden auf dem Viehschauplatz Parkierungsmöglichkeiten realisiert. Damit bleiben die Wege zu den verschiedenen Diensteistern kurz.

Dank seiner intakten Infrastruktur mit diversen Detailgeschäften und weiteren Angeboten wie Volg, Bäckerei, Metzgerei, Schuh- und Textilladen, Bank, Post, Arztpraxen, Restaurants und Café erweist sich Oberegg mehr und mehr als beliebter Einkaufs- und Ausflugsort. Nachdem Parkplätze in der Vergangenheit oft rar waren, sorgt nun die neugeschaffene Fläche für ein sicheres Abstellen der Fahrzeuge im Ortszentrum. «Mit einem sogenannten Schotterrasen wurde ein grün bleibender Platz mit stabilem Untergrund geschaffen, der auch in Zukunft Standort der traditionellen Viehschau sein wird», sagt Rico Roncoroni als Leiter des kommunalen Strassenbauamts. Zum gebührenfrei nutzbaren Platz gehört auch eine Tankstelle für Elektroautos.

Dienstag, 24. November - 16:56 Uhr

Eine Single mit Pfarrer Daniel Hanselmann

(pd) Am Freitag, 27. November, erscheint die Single «Vater unser» der Sängerfreunde aus Bühler. Das Besondere daran: Beteiligt ist Pfarrer Daniel Hanselmann aus Sagogn GR.

Wie es in der Mitteilung heisst, haben Hansjürg und Peter Freund, Christian Alder und Lorenzo Togni in enger Zusammenarbeit mit Musikproduzenten Charly Bereiter, Entdecker vom Schlagerstar Beatrice Egli, über die Sommermonate fleissig Musik produziert. Darunter auch eine melodiöse Form des Gebets «Vater unser». «Unsere Musik soll Leuten Hoffnung und Zuversicht während dieser langanhaltenden Coronakrise schenken», sagt Sänger Peter Freund. «Wir sind nicht extrem Gläubig, wissen aber, dass unsere Musik positive Kraft ausstrahlen kann.» Dies aufgrund unzähliger Rückmeldungen der ersten «Seelenfeuer»-Produktion aus dem Jahr 2016. Im Frühling 2021 soll nun das Album «Seelenfeuer 2» der Formation erscheinen.

Dienstag, 24. November - 13:55 Uhr

Corona: 21. Todesfall in Ausserrhoden

(red) Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verzeichnete am Dienstag kumuliert nun 1456 Fälle. 20 Personen sind aktuell hospitalisiert - davon befinden sich 2 auf der Intensivstation. Die Anzahl Todesfälle kletterte auf total 21.

Innerrhoden zählt Stand Montag total 501 laborbestätigte Coronafälle. Die Anzahl Todesfälle beträgt kumuliert 11.

Dienstag, 24. November - 09:55 Uhr

Auffahrkollision wegen Reh

(KapoAR) Wegen eines Rehs ist es in Hundwil zu einer Auffahrkollision gekommen. Das Wildtier blieb unverletzt.

Eine Lenkerin fuhr laut Mitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden um 18.20 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Dorf Hundwil auf der Hauptstrasse in Richtung Herisau. Im Bereich Tobel musste sie wegen eines in die Strasse laufenden Reh eine Vollbremsung einleiten. Der nachfolgende Personenwagenlenker wurde von diesem Manöver überrascht und prallte in der Folge in das Heck ihres Fahrzeuges. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Die Unfallbeteiligten und das Reh blieben unverletzt.

Dienstag, 24. November - 09:35 Uhr

Kulturbegegnung findet nicht statt

(kk) Der letzte Mittwoch im November ist ein jährlicher Fixtermin im Ausserrhodischen Kulturjahr; dann organisiert das Amt für Kultur jeweils die Kulturbegegnung. In diesem Jahr führt die Covid-19-Pandemie zur Absage der traditionsreichen Veranstaltung. Landammann Alfred Stricker und die Leiterin des Amtes für Kultur, Ursula Steinhauser, bedauern dies sehr. «Damit fällt ein wertvoller Austausch zu aktuellen Themen der Kultur weg, der gerade in diesen besonderen Zeiten eine hohe Dringlichkeit hätte», heisst es in einer Medienmitteilung.

Montag, 23. November - 17:26 Uhr

SP AI lobt die Regierung

(PD) Die Innerrhoder SP nimmt erfreut vom Entscheid der Standeskommission Kenntnis, das Neubauprojekt AVZ+ zu stoppen. Dies schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. In dieser dankt sie der Standeskommission ausserdem zu «diesem mutigen Schritt». Die Partei schreibt weiter, dass der Bevölkerung mit der bereits angekündigten gemeinsamen Spitalliste der Ostschweizer Kantone und einer Koordination der Gesundheitsversorgung über die Kantonsgrenzen hinweg ein qualitativ hochstehendes Gesundheitswesen zur Verfügung steht, das gut erreichbar ist. So könnten Steuer- und Krankenkassenprämiengelder gespart werden. Die SP AI zeigt sich überzeugt, dass die vom Stellenabbau betroffenen in einer Gesundheitsinstitution der näheren Region eine neue Anstellung finden werden.

Montag, 23. November - 16:30 Uhr

Wolf reisst in Urnäsch zwei Schafe

(kk) In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind in Urnäsch wiederum zwei Schafe durch einen Wolf gerissen worden. Da in der gleichen Zeit auch im St. Galler Rheintal Wolfsrisse und Beobachtungen gemeldet worden sind, geht die Ausserrhoder Jagdverwaltung davon aus, dass sich mehrere Wölfe im Gebiet aufhalten.

Montag, 23. November - 15:25 Uhr

Hotel Linde Heiden gehört zu den «schönsten Hotels der Schweiz»

Das Hotel Linde in Heiden gehört laut Heimatschutz zu den 89 schönsten Hotels der Schweiz.

Das Hotel Linde in Heiden gehört laut Heimatschutz zu den 89 schönsten Hotels der Schweiz.

Bild: PD

(pd) Der Schweizer Heimatschutz stellt in einer vollständig geprüften und überarbeiteten Neuauflage der «Schönsten Hotels der Schweiz» 89 besondere Gasthäuser vor, in denen eine hohe Baukultur gepflegt und ehrliche Gastfreundschaft gelebt wird. Neben bewährten Klassikern werden auch 35 Neuentdeckungen empfohlen. Mit dabei ist auch das Hotel Linde in Heiden.

Montag, 23. November - 14:02 Uhr

Frehner Holzbau AG erhält Preis von Gais Tourismus

Der Preis «ausgezeichnet naturgemacht» soll einen Beitrag zur Standortförderung leisten.

Der Preis «ausgezeichnet naturgemacht» soll einen Beitrag zur Standortförderung leisten.

Bild: PD

(pd) Am 30. November wird in Gais erstmals der Preis «ausgezeichnet naturgemacht» verliehen. Auserkoren für den mit 1000 Franken dotierten Preis wurde die Frehner Holzbau AG.

Bis Anfang Juni sind bei der Tourismuskommission Gais fünf Bewerbungen eingegangen. Beworben haben sich Hugener Tools, die Nägeli Holzbau AG, die Frehner Holzbau AG, die Bäckerei Böhli und – als einziges Nichtunternehmen – der Walderlebnisraum. Mit dem Preis will die Tourismuskommission Projekte, Produkte, Angebote, Dienstleistungen und Persönlichkeiten würdigen, die beispielhaft den Grundgedanken «naturgemacht» umsetzen. Sie will damit aber auch einen Beitrag an die Förderung lokaler Angebote leisten.

Die Frehner Holzbau AG machte schliesslich das Rennen – namentlich für ihren Umgang und die Verarbeitung mit Mondholz. Das Gaiser Unternehmen setzt Mondholz bei der Fertigung der traditionellen, gestemmten Appenzeller Täferfassade ein. Das Fichtenholz wird zum grossen Teil in einheimischen Wäldern nach einem jeden Jahr neu definierten Fällkalender geschlagen. Der Preis «ausgezeichnet naturgemacht» sollte ursprünglich am Lauratag im Oktober vergeben werden. Da dieser wie so vieles abgesagt werden musste, findet die Preisübergabe im Rahmen einer den Umständen angepassten Feier am Vollmondabend vom Montag, 30. November statt.

Auch im kommenden Jahr soll der Preis wieder vergeben werden. Die Ausschreibung erfolgt voraussichtlich im Frühling 2021.

Montag, 23. November - 10:25 Uhr

Über 600 Weihnachtspäckli für Osteuropa

(PD) Die zehn Männer der FEG Gais – im Alter zwischen 50 und 80 Jahren - haben kürzlich den zweiachsigen Anhänger samt Transporter mit über 620 Kinder- und Erwachsenenpäckli, Kleiderspenden, Spielsachen, Strickdecken und gebrauchten Schultaschen voll bepackt. Dieses Gefährt rollt Richtung Frauenfeld zum Zentrallager der Aktion Weihnachtspäckli. Dort werden sie in Gittercontainern in einen der 37 Sattelschlepper verladen, die anfangs Dezember von ehrenamtlichen Chauffeuren nach Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Weissrussland, Jakutien, Krigistan, Usbekistan und in die Ukraine transportiert und durch einheimische Helfer verteilt werden. Weihnachtspäckli erhalten bedürftige, kinderreiche Familien, verarmte Senioren, Kinder in Schulen, Kindergärten oder Heimen, alleinerziehende Mütter, Menschen mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen.

Froh über die wieder gute, speditive Zusammenarbeit der Reformierten und Katholischen Kirchengemeinden in Gais, Teufen, Speicher, Trogen und mit der FEG Gais ist auch die Leiterin der Sammelstelle Gais, Ruth von Känel, welche zusammen mit ihrem engagierten Team in über 150 Einsatzstunden unzählige Päckli mit Stofftieren, Spiel- und Strickwaren komplettierte und transportbereit in 400 m Weihnachtspapier verpackte.

Montag, 23. November - 09:25 Uhr

Alkoholisierte Helfer wollten Unfallauto bergen

Am Unfallauto entstand Totalschaden.

Am Unfallauto entstand Totalschaden.

Bild: KapoAI

(KapoAI) Ein 28-Jähriger baute in Appenzell einen Selbstunfall. Zwei Kollegen wollten das Auto bergen - auch sie waren alkoholisiert, wie die Kantonspolizei Innerrhoden nun mitteilt.

Am späten Samstagabend fuhr der 28-jährige Mann mit seinem Auto auf der Bleichestrasse in Richtung Herrenrütistrasse. Im Auto befanden sich zwei Mitfahrer. In der Linkskurve nach dem Werkhof geriet das Fahrzeug ins Rutschen und fuhr eine grosse Informationstafel abseits der Strasse um. Danach schlitterte das Fahrzeug weiter und fuhr eine massive Bahnschwelle um, welche als Strassenpfahl diente. Schliesslich kam das Auto auf der Strasse zum Stillstand. Weder der Lenker noch die beiden Mitfahrer wurden verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Kurze Zeit später fuhren zwei junge Männer mit je einem Auto zur Unfallstelle, um bei der Fahrzeugbergung mitzuhelfen. Diese beiden Helfer waren auch alkoholisiert und werden sich deshalb vor der Staatsanwaltschaft verantworten müssen.

Samstag, 21. November - 17:26 Uhr

Raoul Rempfler holt an den Schweizer Meisterschaften der Maurer Bronze

Raoul Rempfler während des Wettkampfs.

Raoul Rempfler während des Wettkampfs.

Bild: PD

(pd/bro) Raoul Rempfler aus Appenzell hat an der Schweizer Meisterschaft der Maurer den dritten Platz belegt, schreibt der Schweizer Baumeisterverband am Samstag in einer Medienmitteilung. Der Wettbewerb fand vom Mittwoch, 18. November, bis Samstag, 21. November, im Baumeister-Kurszentrum Effretikon statt.

Raoul Rempfler ist 20 Jahre alt und arbeitet bei der Baufirma Finger AG in Lüchingen. «Für mich standen das Mitmachen, Erfahrungen zu sammeln und neue Bekanntschaften zu schliessen an erster Stelle», wird er im Communiqué zitiert. An den Meisterschaften habe er einiges gelernt. «In jeder Situation die Nerven zu behalten und auch in fast aussichtslosen Momenten nicht aufzugeben.» Nach dem Wettkampf will Rempfler zuerst weitere berufliche Erfahrungen sammeln. Weiterbildungen seien aber auch ein Thema.

Raoul Rempfler vor seinem Wettkampfobjekt.

Raoul Rempfler vor seinem Wettkampfobjekt.

Bild: PD

Platz eins ging an Ben Zaugg aus Zollbrück. Er wird die Schweiz im Jahr 2022 an den nächsten World Skills in Shanghai vertreten. Zweiter wurde Nicola Krause aus Schüpfheim, der sich damit das Ticket für die Euro Skills 2023 in St.Petersburg sicherte.

Samstag, 21. November - 17:06 Uhr

Autofahrerin fährt Böschung hinunter

Bild: Kapo AR

(kapo/bro) Am Freitagabend war eine 22-jährige Autofahrerin gegen 22.30 Uhr mit ihrer gleichaltrigen Beifahrerin von der Landmark in Richtung Trogen unterwegs. Laut der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden geriet das Fahrzeug im Bereich Brunnfeld aufgrund der vereisten Fahrbahn ins Schleudern. In der Folge kam die 22-Jährige rechtsseitig von der Strasse ab, und fuhr etwa 30 Meter eine steile Böschung hinunter. Die Frauen konnten das Auto unverletzt verlassen. Am Personenwagen entstand ein Sachschaden von einigen Hundert Franken.

Freitag, 20. November - 17:59 Uhr

Hoher Sachschaden nach Kollision in Teufen

Am Freitagvormittag ist es in Teufen zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Lenkerinnen wurden laut Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei nicht verletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden.

Die Unfallautos mussten abgeschleppt werden.

Die Unfallautos mussten abgeschleppt werden.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Kurz nach 10 Uhr war eine 53-jährige Automobilistin von Speicher Richtung Teufen unterwegs. Eingangs Steineggerwald fuhr eine 54-Jährige von einem Ausstellplatz auf die Hauptstrasse. Dabei übersah sie den herannahenden Personenwagen. Es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Die Autos waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 24'000 Franken.

Freitag, 20. November - 13:40 Uhr

Corona: Zwei Todesfälle im Appenzellerland

(red) In Appenzell Innerrhoden ist die Anzahl Coronafälle kumuliert auf 495 gestiegen. Das geht aus den Daten der kantonalen Webseite hervor. Das sind 5 mehr als am Vortrag. Bislang sind total 11 Personen (+1) an den Folgen von Covid-19 gestorben.

In Ausserrhoden haben sich Stand Freitag total 1358 Personen angesteckt. Das sind 37 Neuinfektionen seit Donnerstag. Aktuell hospitalisiert sind 20 Personen, 6 mehr als am Vortag. 2 Personen befinden sich auf der Intensivstation. Die Anzahl Todesfälle beträgt kumuliert 20 (+1).

Freitag, 20. November - 13:10 Uhr

In Haus eingebrochen

(KapoAI) Am Donnerstag wuchtete eine unbekannte Täterschaft die Sitzplatztüre eines Einfamilienhauses im Quartier Unterer Schöttler bei Appenzell auf. Danach wurden laut dem Bericht der Innerrhoder Kantonspolizei sämtliche Räume und Behältnisse im ganzen Haus durchsucht. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. Gestohlen wurde nach bisherigen Erkenntnissen etwas Schmuck

Freitag, 20. November - 10:37 Uhr

Velofahrer übersehen

Der Velofahrer blieb unverletzt.

Der Velofahrer blieb unverletzt.

Bild: KapoAI

(kapoAI) Am Freitagmorgen, kurz vor 7 Uhr, fuhr ein 69-jähriger Autofahrer auf der Weissbadstrasse von der Metzibrücke her und wollte nach links auf einen Vorplatz abbiegen. Dabei übersah er laut der Mitteilung der Kantonspolizei Innerrhoden den entgegenfahrenden Fahrradlenker und es kam zu einer Kollision. Der Velofahrer zog sich dabei glücklicherweise keine Verletzungen zu.

Freitag, 20. November - 09:47 Uhr

Volksinitiative «erneuerbAR» zustande gekommen

(KK) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat das Zustandekommen der kantonalen Volksinitiative «erneuerbAR» festgestellt. Eingereicht wurden laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei 948 gültige Unterschriften.

Die Initiative fordert bessere Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Sonnen- und Windenergieprojekte.

Die Initiative fordert bessere Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Sonnen- und Windenergieprojekte.

Bild: Keystone

Am 6. Oktober hat die das Initiativkomitee die Volksinitiative eingereicht. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat das Zustandekommen der Initiative festgestellt und dem Departement Bau und Volkswirtschaft zugewiesen. Dieses wird eine Vorlage zuhanden des Kantonsrates vorbereiten, der dann auch über die Frage der Gültigkeit der Initiative entscheidet. Die Initiative regt in allgemeiner Form an, das Energiegesetz anzupassen und die Ausbauziele für erneuerbare Energie festzuschreiben. Auch sollen bessere Rahmenbedingungen zur Entwicklung von Sonnen- und Windenergieprojekten geschaffen werden.

Freitag, 20. November - 09:30 Uhr

Standeskommission greift Olma Messen unter die Arme

(RK) Die Coronakrise setzt Olma Messen stark zu. Zur Sicherung des Weiterbetriebs hat die Standeskommission nun eine Erhöhung des Anteilscheinkapitals an der Genossenschaft beschlossen. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Mareycke Frehner

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Genossenschaft Olma Messen St.Gallen seit dem Verbot des Bundesrats vom 28. Februar keine Grossanlässe mehr durchführen, wodurch der Umsatz des Unternehmens 2020 grösstenteils weggefallen ist. Zudem erfolgte im Herbst 2019 der Start der Grossinvestition in die neue Halle 1. Vor diesem Hintergrund hat die Genossenschaft die Trägerkantone ersucht, zur Stärkung des Eigenkapitals die Anteile um 20 Prozent zu erhöhen. «Die Olma hat für den Kanton Appenzell Innerrhoden traditionell eine grosse Bedeutung», schreibt die Standeskommission. Sie hat daher beschlossen, über den gestellten Antrag hinauszugehen und statt einer Erhöhung um 24'000 eine Aufstockung des Anteilscheinkapitals um 40'000 Franken vorzunehmen.

Freitag, 20. November - 09:10 Uhr

Kollision im Kreisel

(KapoAR) Am Donnerstag sind in Herisau zwei Personenwagen kollidiert. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Personen wurden nach Angaben der Kantonspolizei nicht verletzt.

Ein Lenker fuhr um 18.40 Uhr mit seinem Personenwagen von der Degersheimerstrasse in den Schwänlikreisel ein und wollte diesen in Richtung Schmiedgasse verlassen. Zur gleichen Zeit fuhr ein 47-Jähriger mit seinem Personenwagen von der Industriestrasse kommend in den Kreisel ein und kollidierte dort mit der vorderen rechte Ecke des vortrittsberechtigten Fahrzeuges.

Freitag, 20. September - 08:09 Uhr

Präsident der Geschäftsprüfungskommission tritt zurück

(PD) Willi Urbanz hat seinen Rücktritt als Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK) per Ende des laufenden Amtsjahres bekannt gegeben. Das teilte die Gemeindekanzlei von Urnäsch am Freitag mit.

Willi Urbanz

Willi Urbanz

Bild: PD

Urbanz kam im 2007 als Mitglied in die GPK und wurde im November 2016 – als Nachfolger von Peter Kürsteiner, der das Gemeindepräsidium übernommen hatte – zum Präsident der GPK gewählt.Während seinem nun rund vierjährigen Wirken als GPK-Präsident, wurde ein Pflichtenheft eingeführt, worin die Organisation und die Aufgaben der GPK näher geregelt werden. Dieses Instrument erleichtert seither vor allem auch Neumitgliedern, den Überblick über den Inhalt und Umfang der interessanten Prüfungsarbeit zu erhalten. Während seinem 13-jährigen Wirken hat sich Willi Urbanz an über 130 halbtätigen Sitzungen im Gemeindehaus mit den Aufgaben der GPK auseinandergesetzt.

Hansruedi Messmer hat nach 25-jähriger Mitarbeit in der Umweltschutzkommission seinen Rücktritt erklärt. Er nahm im Jahre 1995 – damals noch als Klärwärter der ARA Urnäsch - von Amtes wegen Einsitz in die Kommission in beratender Funktion. Nach seiner Pensionierung als ARA-Betriebsleiter Anfang März 2017 stellte er der Umweltschutzkommission sein breites Knowhow weiterhin als Kommissionsmitglied zur Verfügung. Weiter hat Uschi Steingruber als Mitglied der Energiekommission ihre Demission erklärt. Als Vertretung der Elektrizitätswerk Urnäsch AG gehörte Uschi Steingruber seit der Gründung der Energiestadt im Februar 2012 der Arbeitsgruppe und anschliessend der daraus entstandenen Energiekommission an.

Die kommunalen Ergänzungswahlen finden am 11. April 2021 statt.

18:18 Uhr

FDP unterstützt Voranschlag, stellt aber Forderungen

(PD/Red) Der Vorstand der FDP Heiden teilt mit, dass er die im Voranschlag 2021 aufgezeigte Entwicklung der Gemeindefinanzen Heidens mit Besorgnis zur Kenntnis genommen hat. In Anbetracht der zu erwartenden Auswirkungen der Coronapandemie erachtet er es aber als richtig, die vom Volk abgesegneten Investitionen zu realisieren und damit das Gewerbe zu unterstützen.

Laut FDP-Vorstand soll der Gemeinderat die Chance erhalten, im kommenden Jahr aufzuzeigen, wie die Gemeindefinanzen wieder ins Lot gebracht werden und die Verschuldung in vernünftige Bahnen gelenkt werden sollen. Er fordert den Gemeinderat deshalb auf, dies nicht nur im Voranschlag 2022 und im Aufgaben- und Finanzplan 2023 bis 2025, sondern auch auf einer mindestens zehnjährigen Zeitschiene abzubilden und die Vorgaben des Finanzhaushaltsgesetzes einzuhalten. Auf eine auch nur temporäre Steuererhöhung soll möglichst verzichtet werden, schreibt der FDP-Vorstand.

Auch die Massnahmen des Entlastungsprogramms müssen transparent auf der Zeitschiene aufgezeigt werden, heisst es in der Mitteilung. Sollten diese nicht für ein ausgeglichenes Ergebnis ausreichen, müssten weitere Massnahmen zeitnah erarbeitet und umgesetzt werden, verlangt die FDP Heiden.

Die FDP ist nicht die erste politische Kraft in der Vorderländer Gemeinde, die sich besorgt zeigt über die finanziellen Entwicklung. Auch CVP, SVP und die Lesegesellschaft Bissau haben sich bereits zum Voranschlag 2021 geäussert. Die SVP und die Lesegesellschaft lehnen ihn beide ab. Die Mitglieder der CVP haben sich hingegen trotz Bedenken mit einem leichten Mehr für das Budget ausgesprochen. Die Abstimmung findet am 29.November statt. (pd)

Donnerstag,19. November - 17:16 Uhr

Urnäsch lehnt Grossfusionen ab

(red/gk) Der Gemeinderat Urnäsch begrüsst die Diskussion zur Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden». Wie er in einer Medienmitteilung schreibt, unterstützt er einstimmig die Variante 3. Diese sieht die Streichung der Gemeindenamen aus der Kantonsverfassung vor. Die Variante 2 (4 bis 16 Gemeinden) und Variante 1 (4 Gemeinden) werden abgelehnt.

Der Gemeinderat bemängelt, dass der Regierungsrat zum Gegenvorschlag (Variante 1) keine Aussagen über wichtige Themen wie die Steuerfuss- und Finanzausgleichentwicklung sowie den Fusionsprozess mache. Eine Nivellierung der Steuerfüsse würde die Gemeinde Teufen und damit den ganzen Kanton schwächen, da die beste «Milchkuh» im Stall geschlachtet würde. Im Communiqué stellt der Gemeinderat zudem die anklagende Frage, in wieweit sich der Ausserrhoder Regierungsrat die Konsequenzen des radikalen Vorschlags, aus 20 nur noch vier Gemeinden zu machen, überhaupt überlegt habe. In den einzelnen Gemeinden bestünde eine Vielfalt an Spezialitäten und Eigenlösungen, die dann unter ein Dach gebracht werden müssten. Der Gemeinderat listet in der Mitteilung auf, was Urnäsch bei einer Grossfusion opfern müsste. Unter anderem sind die Hinterländer der Meinung, dass sie nicht mehr in der Lage sein würden, die Autonomie und damit den Spielraum aufgrund der speziellen örtlichen Begebenheiten nutzen, und das Potenzial von Urnäsch herausschälen, weiterentwickeln zu können.

Man werde nicht mehr in der Lage sein, neue Projektideen direkt zu unterstützen und damit zu realisieren. Abschliessend heisst es: «Wir bringen viele Opfer und verlieren einen grossen Teil der Selbstbestimmung. Im Moment sehen wir überhaupt keine Vorteile bei einer Zwangsfusion zu einer Gemeinde Hinterland.»

Donnerstag, 19. November - 15:59 Uhr

Corona: 19. Todesfall in Appenzell Ausserrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden sind am Donnerstag 29 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Kumuliert gibt es nun nach Angaben des Kantons 1321 laborbestätigte Fälle. In Spitalpflege befinden sich derzeit 14 Personen, 2 davon auf der Intensivstation. Die Anzahl Todesfälle beträgt kumuliert 19. Am Vortrag waren es 18 gewesen.

In Innerrhoden stiegt die Anzahl Fälle um 3 auf 490. Hospitalisiert sind derzeit 22 Personen. 10 Personen sind bisher an Covid-19 gestorben.

Donnerstag, 19. November - 10:53 Uhr

Beleuchtung überprüft: 49 Fahrzeuge beanstandet

(KapoAI) Am Mittwoch fand die jährliche Lichterkontrolle der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden statt. Der Feierabendverkehr auf der Hauptachse Appenzell-Gais wurde in Meistersrüte beobachtet und die aufgefallenen Fahrzeuge genauer kontrolliert. Hauptaugenmerk wurde laut Medienmitteilung auf die Funktionstüchtigkeit der vorgeschriebenen Fahrzeugbeleuchtungen gelegt. Gleichzeitig wurde auch die Fahrtüchtigkeit der lenkenden Personen überprüft. An diesem Abend wurden insgesamt 49 Beleuchtungen beanstandet, wovon 20 kostengünstig vor Ort repariert werden konnten. Bussen mussten keine ausgestellt werden und es gab auch keine Anzeigen an die Untersuchungsbehörden.

Donnerstag, 19. November - 9:54 Uhr

Orgel in Herisauer Dorfkirche wird dank Spenden revidiert

Gk) Im Zuge der Innenrenovation und Erweiterung der Herisauer Dorfkirche wird im Anschluss auch die Orgel revidiert. Das teilte die Gemeindekanzlei am Donnerstag mit. Der Gemeinderat hat dafür gemäss Medienmitteilung einen Bruttokredit von 350‘000 Franken genehmigt. Netto werden sich die Kosten für die Gemeinde aber unter 50‘000 Franken bewegen, da verschiedene ausserrhodische Stiftungen, private Geldgeber, die Denkmalpflege sowie voraussichtlich der Verein Dorfkirche den Hauptanteil übernehmen. Die verbleibenden Kosten werden gestützt auf die bestehende Leistungsvereinbarung mit der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde zu zwei Dritteln durch die politische Gemeinde und zu einem Drittel durch die Kirchgemeinde getragen.

Die Dorfkirche in Herisau wird derzeit saniert.

Die Dorfkirche in Herisau wird derzeit saniert.

Benjamin Manser

Die bestehende Orgel aus dem Hause Kuhn wurde im Jahr 1961 erstellt und seither nie revidiert. Auch der Spieltisch wird erneuert und aufgrund der Neugestaltung der Empore umplatziert. Aufgrund des dichten Fahrplans der Bauarbeiten und der erforderlichen Zeit für die Intonation der revidierten Orgel wird die Revision erst nach Abschluss der Innenrenovation der Kirche durchgeführt, also voraussichtlich anfangs 2022.

Donnerstag, 19. November - 08:55 Uhr

Skilift Heiden ist bereit

(P.Eggenberger) Die Bügel hängen, die Beleuchtung für den Nachtbetrieb ist montiert: Der Skilift Heiden ist für die kommende Saison gerüstet. Einsamer Spitzenwert in der Geschichte der 1964 eröffneten Anlage ist das Rekordergebnis von 283532 Beförderungen im Winter 1980/81, das wohl nie mehr erreicht wird.

Im vergangenen Winter konnte der Skilift auf den Bischofsberg wegen Schneemangels nicht einen einzigen Tag in Betrieb genommen werden. Demgegenüber steht das vor vierzig Jahren erzielte Spitzenergebnis mit fast 300000 Beförderungen. Als Folge der milderen Winter und veränderten Gewohnheiten der Schneesportler ist dieser Wert in unerreichbare Ferne gerückt. Letztmals über 100000 Beförderungen wurden im Winter 1986/87 mit 121905 transportierten Skifahrern erreicht. Der vergangene Winter ist übrigens nicht der einzige ohne Schnee, stand doch die Anlage auch 1989/90 und 2000/01 still. Jetzt hoffen Wintersportler und Aktionäre der Skilift AG auf möglichst baldige Schneefälle und regen Betrieb auf den schönen Abfahrten am Bischofsberg.

Mittwoch, 18. November - 16:06 Uhr

Antonia Fässler neu im Stiftungsrat des Ostschweizer Kinderspitals

Die ehemalige Innerrhoder Gesundheitsdirektorin, Antonia Fässler, wurde in den Stiftungsrat des Ostschweizer Kinderspitals gewählt.

Die ehemalige Innerrhoder Gesundheitsdirektorin, Antonia Fässler, wurde in den Stiftungsrat des Ostschweizer Kinderspitals gewählt.

PD

(PD) Die ehemalige Innerrhoder Gesundheitsdirektorin, Antonia Fässler, ist in den Stiftungsrat des Ostschweizer Kinderspitals (OKS) gewählt worden. Fässler folgt auf Barbara Ehrbar-Sutter und vertritt in ihrer Funktion die beiden appenzellischen Trägerkantone. Wie der OKS mitteilt, würden die Erfahrung von Antonia Fässler als Regierungsrätin und Vorsteherin des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Appenzell Innerrhoden sowie ihre langjährige Vertrautheit mit den Belangen des Ostschweizer Kinderspitals ideale Voraussetzungen für die Funktion als Stiftungsrätin schaffen.

Weiter wurde an den Bestätigungs- und Erneuerungswahlen Monika Engler aus Oberschan in den Stiftungsrat gewählt. Dieser setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Die Stiftung Ostschweizer Kinderspital besteht seit über 50 Jahren. Sie betreibt das Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Stiftungsträger sind die Kantone St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden sowie das Fürstentum Liechtenstein.

Mittwoch, 18. November - 15:05 Uhr

Corinne Künzler übernimmt vakante Stelle im Sozialamt Heiden

Corinne Künzler arbeitet ab Dezember im Sozialamt Heiden.

Corinne Künzler arbeitet ab Dezember im Sozialamt Heiden.

PD

(GK) Corinne Künzler übernimmt per 1. Dezember eine Stelle als Mitarbeiterin im Sozialamt der Gemeinde Heiden. Die Stelle wurde aufgrund einer Vakanz neu besetzt. Wie die Gemeinde in einer Mitteilung schreibt, sind rund 50 Bewerbungen eingegangen. Mit Corinne Künzler habe eine versierte Mitarbeiterin gefunden werden können, so die Verantwortlichen.

Corinne Künzler wohnt in Au und wird das Sozialamt mit einem Pensum von 50 Prozent verstärken. Sie führt noch bis Ende November im Auftrag der Gemeinden Grub und Rehetobel bei den Sozialen Diensten Vorderland (SDV) deren Sozialämter. Als patentierte Rechtsagentin leitete sie davor bereits andere Sozialämter. (pd)

Mittwoch, 18. November - 13:18 Uhr

37 Neuinfektionen in Appenzell Ausserrhoden

(red) Die Anzahl laborbestätigter Coronafälle in Appenzell Ausserrhoden beträgt Stand Mittwoch 1292. Das sind 37 mehr als Vortag. Aktuell sind gemäss Angaben des Kantons 17 Patienten hospitalisiert. 2 davon befinden sich auf der Intensivpflegestation. Bislang sind 18 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Stand Dienstag betrug die Anzahl bestätigter Coronafälle in Innerrhoden kumuliert 485. Hospitalisiert sind aktuell 9 Personen, 10 sind seit Ausbruch der Coronapandemie gestorben.

Mittwoch, 18. November - 11:04 Uhr

Trogner Cheques anstatt Kommissionsessen

(GK) Wie viele Gemeinden, Firmen und Organisationen hat auch der Gemeinderat Trogen die ausstehenden Jahresschlussessen der gemeinderätlichen Kommissionen coronabedingt abgesagt. Damit die Kommissionsmitglieder trotzdem ein Dankeschön für ihre Mitarbeit erhalten, bekommen sie gemäss Medienmitteilung Trogner Cheques im Wert von jeweils 50 Franken, die sie in den Restaurants und Geschäften der Gemeinde als Zahlungsmittel verwenden können. Die Gemeinde leiste dadurch auch einen Beitrag zur Unterstützung des örtlichen Gewerbes.

Mittwoch, 18. November - 09:14 Uhr

Töfffahrer stürzt wegen vereister Fahrbahn

Die Unfallstelle auf der Schwägalp.

Die Unfallstelle auf der Schwägalp.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Am Dienstag ist auf der Schwägalp ein Motorradfahrer zu Fall gekommen. Er wurde dabei verletzt. Laut Polizeibericht fuhr der 51-Jähriger mit seiner Maschine vom Toggenburg her in Richtung Schwägalp. Bei der Verzweigung beim Restaurant Passhöhe beabsichtigte er nach rechts abzubiegen. Im Strassenbereich, welcher örtlich vereist war, kam er zu Fall. Er zog sich unbestimmte Verletzungen im Brustbereich zu und wurde durch die Rega ins Spital geflogen. Am Motorrad entstand Sachschaden von über tausend Franken.

Mittwoch, 18. November - 08:44 Uhr

Weihnachtsbazar im Psychiatrischen Zentrum AR abgesagt

(pd) Aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das Coronavirus und den damit verbundenen Auflagen zur Durchführungen von Veranstaltungen, findet der traditionelle Weihnachtsbazar im Psychiatrischen Zentrum AR (PZA) dieses Jahr leider nicht statt. Die handgefertigten Artikel stehen laut Medienmitteilung dennoch zum Verkauf zur Verfügung. Die Verkaufsläden der Beschäftigungsstätte im PZA bleiben geöffnet. Das Sortiment an Weihnachts- und Geschenkartikel aus Naturprodukten kann zu folgenden Öffnungszeiten vor Ort im Krombach 3 in Herisau gekauft werden: Montag bis Do jeweils 14 bis 17 Uhr und Freitag 14 bis 15.30 Uhr.

Weitere Infos

Dienstag, 17. November - 17:16 Uhr

Online-Tischmesse mit über 500 Besuchern

(pd) Kürzlich fand die Lehrstellen-Tischmesse Appenzell online statt. Über 40 Betriebe präsentierten sich und ihre Lehrstellen. Und das Interesse war gross. Rund 570 Interessierte besuchten gemäss einer Medienmitteilung die Website www.appenzeller-lehre.ch und knapp 6800 Seiten wurden aufgerufen. Bei einzelnen Betrieben wurden bis zu 150 einzelne Besuche registriert. Kurzfilme, welche oftmals von den Lernenden selber erstellt wurden, gaben einen interessanten Einblick in die vielfältige Berufstätigkeit. Bis 250 Mal wurden die Spitzenreiter unter den Kurzfilmen angeklickt. Auch der Telefonhörer wurde von den Schülerinnen und Schülern fleissig in die Hand genommen, um so konkrete Informationen zum Lehrberuf oder Lehrbetrieb zu erhalten.

Trotz des Erfolgs freut sich das lokale Organisationskomitee Tischmesse mit Markus Sutter, (Vorsitz), Ueli Manser, Markus Signer, Stefan Sutter, Alfred Steingruber und Markus Walt, wenn im November 2021 die Türen in der Aula Gringel zur fünften Lehrstellen-Tischmesse wieder geöffnet werden können

Dienstag, 17. November - 15:59 Uhr

Adventsmarkt (G)Wonder in Speicher abgesagt

(pd) Dieses Jahr hätte der Adventsmarkt (G)Wonder in Speicher das Zehn-Jahr-Jubiläum feiern sollen. Nach langem Zuwarten und Bangen mussten die Veranstalter aber schweren Herzens wegen der Corona-Pandemie und der Empfehlungen und Massnahmen des Bundesrates und des BAG den Anlass absagen.

Frauenfeld TG , 15.12.2018 / Weinachtsmarkt Frauenfeld . Aktion " Eine Million Stern "

Frauenfeld TG , 15.12.2018 / Weinachtsmarkt Frauenfeld . Aktion " Eine Million Stern "

Donato Caspari

Im kommenden Jahr soll (G)Wonder dann wieder am 20. und 21. November 2021 im Buchensaal stattfinden.

Dienstag, 17.November - 13:55 Uhr

CVP Heiden bedauert fehlende Steuererhöhung

(PD) SVP und Lesegesellschaft Bissau haben sich gegen den Voranschlag 2021 in Heiden ausgesprochen. Die CVP Heiden empfiehlt nur knapp mehrheitlich dem Budget zuzustimmen. Die Partei zeigt sich in der Medienmitteilung allerdings enttäuscht, dass der Gemeinderat nicht bereit sei, das strukturelle Defizit mit einer moderaten Steuererhöhung auszugleichen.

Die CVP zeigt sich besorgt, dass mit einem Defizit von rund 1'081’000 Franken gerechnet wird. Auch in den nächsten Jahren werde weiterhin mit einem Defizit geplant. Ebenfalls werde der komplette Abbau des Vermögens in Kauf genommen.

Laut Mitteilung gab es innerhalb der CVP auch viele Stimmen, die eine Ablehnung dieses Voranschlages befürwortet hätten. Die CVP habe schon im Jahr 2018 zum Voranschlag 2019 gewarnt . Damals schrieb sie: «Die CVP Heiden ist der Meinung, dass trotz aller gegenteiliger Beteuerungen durch den Gemeindepräsidenten, auch eine Erhöhung des Steuerfusses ins Auge gefasst werden muss, wenn ebenfalls im Jahr 2020 und folgende weiterhin mit einem Defizit geplant werden müsste. Dies wäre aufgrund der vielen notwendigen und nicht bestrittenen Investitionen in den nächsten Jahren der fairere Weg.»

Das Jahr 2020 sei vorüber und es keine Besserung der Finanzen in Sicht. Trotz Entlastungsprogramm sei es nicht gelungen, die folgenden Jahre einigermassen ausgeglichen zu budgetieren. Ebenfalls störend ist für die CVP, dass das Entlastungsprogramm nur auszugsweise ersichtlich sei und der Gemeinderat sich weigere, das gesamte Programm öffentlich zu machen. «Durch die Verschiebung von notwendigen Investitionen wird nur eine Bugwelle vor sich hergeschoben, die in einigen Jahren unseren Bürgern um die Ohren fliegen wird», so die CVP.

Der Verkauf der Liegenschaften, oder besser des Tafelsilbers, ergebe auch keine grosse nachhaltige Einsparung, sondern kaschiere nur gerade im entsprechenden Verkaufsjahr etwas das Resultat. Sollte der Gemeinderat im nächsten Voranschlag kein besseres Ergebnis hervorbringen, erwartet die CVP laut Mitteilung eine moderate Steueranpassung. «Auch wenn dies, gerade in dieser Zeit, äusserst unangenehm ist», heisst es abschliessend.

Dienstag, 17.November 10:42 Uhr

Timo Meier und die Kraft des Fondues

Der Ausserrhoder NHL-Star Timo Meier hat dem Schweizer Eishockey-Magazin Slapshot ein grosses Interview gewährt. Der Stürmer der San José Sharks verrät unter anderem, warum er als Appenzeller keinen Mentaltrainer braucht: Ein Appenzeller Käsefondue genüge und alles sei wieder gut, meint er. Sein Engagement in der NHL bezeichnet er als Privileg. Und es sei schön, etwas zurückzugeben, wenn etwa Fans ein Autogramm verlangen. Der ehemalige SCH-Spieler blickt auf seine Zeit im Nachwuchs zurück. Er berichtet, wie gross seine Freude als Bub im Trainingslager war, als 1.-Liga-Spieler vorbeikamen.

Timo Meier, der beste Schweizer Stürmer.

Timo Meier, der beste Schweizer Stürmer.

PD

Steuertechnisch ist Nordamerika hingegen eine Hölle. Laut Meier bleiben in San José nach allen Abzügen von 1 Million Dollar Salär noch 365 000 übrig. Meier verdient laut Medienberichten 6 Million Dollar pro Jahr.

Mit seinen San José Sharks lief es in der Saison nicht besonders gut. Meier spricht aber nicht nur über die sportlichen Schwierigkeiten. Der Herisauer wird auch auf die Morddrohungen angesprochen, die er auf Twitter erhielt. «Das war irgendwie komisch. Ich entschied mich, dieser Sache kein Gewicht zu geben. Aber angenehm war es nicht», sagt er.

Dienstag, 17.November - 08:45 Uhr

Simon Enzler engagiert sich am «Solarfaltdach Kronberg»

Kabarettist Simon Enzler

Kabarettist Simon Enzler

Bild: Tobias Garcia

(PD) Kabarettist Simon Enzler engagiert sich am «Solarfaltdach Kronberg». Er hat sich am Panelkauf beteiligt, wie die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) am Dienstag mitteilte. Enzler ist nicht der einzige Promi aus Innerrhoden- auch Standeskommissionsmitglieder Roland Dähler und Ruedi Ulmann sind mit von der Partie.

Am 22. Juni hat die SAK zusammen mit der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG ihr 4000 m2 grosses Solarfaltdach in Betrieb genommen. Seither kann sich die Öffentlichkeit mit Panelkäufen am Projekt beteiligen. Simon Enzler engagiert sich laut Medienmitteilung seit vielen Jahren für erneuerbare Energielösungen.

Enzler fiel das Solarfaltdach Kronberg erstmals laut Communiqué während einer Wanderung auf. Die Konstruktion über dem Parkplatz der Luftseilbahn habe ihn von Beginn weg fasziniert. «Das ‘Solarfaltdach Kronberg’ ist im wahrsten Sinn des Worts ein Leuchtturmprojekt. Als ich all die Namen auf den Panels sah und herausfand, dass man sich mit einem Kauf am Projekt beteiligen kann, habe ich sofort zugeschlagen.» Laut Enzler ist das Projekt wichtig für den Standort Appenzell Innerrhoden, wie er ergänzt: «Bisher haben vor allem Private in erneuerbare Energielösungen investiert. Umso mehr freut es mich, dass sich am Standort Appenzell Innerrhoden zwei Firmen, die SAK und die Luftseilbahn Jakobsbad Kronberg, für Nachhaltigkeit und unabhängige Stromproduktion engagieren.»

Simon Enzler setzt auch privat seit vielen Jahren auf nachhaltige Energielösungen. Nebst seinem Umstieg auf E-Mobilität hat er auch in Fotovoltaik- und Speicherlösungen investiert. In der Mitteilung heisst es dazu: «Selber erneuerbare Energie herzustellen, sie zu verwalten und zu verbrauchen fasziniert mich. Meine Familie ist seit rund 7 Jahren nur noch elektrisch unterwegs, auf dem Dach haben wir eine grosse Photovoltaikanlage in Kombination mit einer Speicherbatterie installiert. So sind wir mittlerweile zu 70 Prozent energieautark. Wenn man selber Energie herstellt, verändert sich das Bewusstsein für die Bedeutung von Energie. Das hat mich geprägt und darum finde ich es zentral wichtig, dass wir als Gesellschaft gemeinsam in erneuerbare Energielösungen investieren.»

Montag, 16.November - 17:13 Uhr

Simon Ehammer ist Schweizer Leichtathlet des Jahres 2020

Simon Ehammer: Mit 20 bereits Weltklasse.

Simon Ehammer: Mit 20 bereits Weltklasse.

Mario Gaccioli

(PD) Der Mehrkämpfer Simon Ehammer vom TV Teufen krönt seine herausragende Saison. Er wurde zum Schweizer Leichtathlet des Jahres 2020 gewählt. Ausgezeichnet wurden auch Karl Wyler und René Wyler, vom TV Teufen und von der Sportlerschule Appenzellerland. Sie sind die Trainer des Jahres.

Wie Swiss Athletics schreibt, schaffte Ehammer mit gerade einmal 20 Jahren den Sprung in die erweiterte Weltelite. In der Halle realisierte er einen Schweizer Rekord im Siebenkampf, unter freiem Himmel übertraf er im Zehnkampf zweimal die «magische» Marke von 8000 Punkten. Der Appenzeller ist erst der sechste Schweizer, dem dies gelang. Mit seinem Bestwert von 8231 Punkten reihte er sich in der Jahres-Weltbestenliste an 2. Position ein.

Die Brüder Karl und René Wyler werden gemäss Mitteilung für ihre erfolgreiche Arbeit im TV Teufen und in der Sportlerschule Appenzellerland ausgezeichnet. Sie sind seit mehreren Jahren die Trainer von Simon Ehammer und formten diesen erfolgreich zu einem internationalen Spitzenathleten.

Leichtathletin des Jahres ist die Tessinerin Ajla Del Ponte. Die Athletin und der Athlet des Jahres 2020 wurden zu je 50 Prozent mittels einer öffentlichen Online-Abstimmung sowie von einer Fachjury gewählt. 4800 Personen beteiligten sich daran.

Montag, 16.November - 16:16 Uhr

Corona: 17.Todesfall in Ausserrhoden

(red) Die Anzahl bestätigter Coronafälle ist am Montag in Appenzell Ausserrhoden auf total 1219 geklettert. Hospitalisiert sind aktuell 19 Personen, 2 davon befinden sich auf der Intensivstation. Kumuliert an Covid-19 gestorben sind 17 Personen. Das sind 5 mehr als am Freitag.

In Innerrhoden beträgt die Anzahl bestätigter Fälle 481. Das entspricht einer Zunahme um 10. Insgesamt hat es bislang 10 Todesfälle gegeben.

Montag, 16.November - 15:45 Uhr

SVP Heiden erhält im Kampf gegen den Voranschlag Unterstützung

(pd) Die SVP lehnt den Voranschlag 2021 der Gemeinde Heiden entschieden ab. Sie kritisiert den Gemeinderat scharf. Nun erhält die Partei Unterstützung. Der Vorstand der Lesegesellschaft Bissau empfiehlt den Mitgliedern und Sympathisanten, den Voranschlag 2021 abzulehnen. Das teilte die Gruppierung am Montag mit. Die Argumente und Fakten der SVP seien klar und nachvollziehbar. Mit einem Nein hätten Präsidium und Gemeinderat nochmals Zeit zur Überarbeitung und Etappierungen (Halle) von kommenden Investitionen. «Der Voranschlag 21 ist unverantwortlich und muss abgelehnt werden», heisst es abschliessend.

14:16 Uhr

Speicherschwendi: Automobilist übersieht Motorfahrrad

In Speicherschwendi kollidierte ein Motorfahrradfahrer mit einem Personenwagen.

In Speicherschwendi kollidierte ein Motorfahrradfahrer mit einem Personenwagen.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Ein Motorfahrradfahrer hat sich am Sonntagnachmittag in der Speicherschwendi bei einer Kollision mit einem Personenwagen unbestimmte Verletzungen zugezogen. Gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei fuhr ein 32-jähriger Autolenker kurz vor 15.00 Uhr von Rehetobel kommend auf der Rehetobelstrasse in Richtung Speicher. Beim Linksabbiegen in die Haldenstrasse übersah er einen entgegenkommenden Motorfahrradfahrer und kollidierte in der Folge mit diesem. Der Lenker des Motorfahrrades musste durch die Rettungssanität ins Spital überführt werden. An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

11:49 Uhr

61-Jährige übersieht Fussgänger

(KapoAR) In Gais ist am Montagmorgen ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Er zog sich dabei leichte Verletzungen zu, wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilte.

Die 61-jährige Lenkerin fuhr um 07.00 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Dorf Gais kommend auf der Langgasse in Richtung Bühler. Dabei liess sie sich kurz ablenken und realisierte zu spät, dass von links ein Fussgänger die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren wollte. Der Fussgänger wurde vom Personenwagen frontal erfasst und stürzte auf die Fahrbahn. Dabei zog sich der Fussgänger eine Platzwunde am Kopf zu und musste mit der Rettungssanität in Spital überführt werden. Am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.

Montag, 16.November - 10:06 Uhr

Vier neue Heilpraktiker

(KK) Wer in Appenzell Ausserrhoden als kantonal approbierte Heilpraktikerin oder kantonal approbierter Heilpraktiker tätig sein will, muss eine Prüfung ablegen. Dieses Jahr stellten sich sechs Kandidatinnen und Kandidaten den Expertinnen und Experten, vier waren erfolgreich. Das teilte der Kanton am Montag mit.

Bild: SGT

Dieses Jahr erfolgten die Prüfungen aufgrund der Covid-19-Pandemie unter speziellen Schutzkonzepten. Die spezielle Situation verlangte von den zu prüfenden Personen sowie den Expertinnen und Experten Einiges an zusätzlichen Massnahmen und Verhaltensweisen.

Die Prüfung besteht jeweils aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Absolventinnen und Absolventen stellen ihr Wissen in den Fachgebieten Aufbau und Funktion der menschlichen Organe, allgemeine Hygiene, Heilmittelkunde, Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln, Bedeutung meldepflichtiger Krankheiten, Therapiemöglichkeiten im Rahmen der heilpraktischen Verfahren sowie eidgenössischem und kantonalem Gesundheitsrecht unter Beweis.

«Die kantonale Prüfung erfüllt gerade im Hinblick auf die Qualitätssicherung in den heilpraktischen Tätigkeiten und damit verbunden mit den kantonal verankerten Kompetenzen, beispielsweise auch abgestützt auf die eidgenössischen Bestimmungen in Bezug auf die Heilmittel-Anwendung, eine wichtige Rolle», heisst es in der Mitteilung.

Montag, 16.November - 08:41 Uhr

Zivilschutzausbildung künftig in Chur





Bild: AZ

(SK) Im Juni 2019 kündigte der Kanton Appenzell Innerrhoden die interkantonale Vereinbarung über die Zivilschutzausbildung mit den Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden auf Ende des laufenden Jahres . Die Angehörigen der Zivilschutzorganisationen Appenzell und Oberegg-Reute werden künftig gemeinsam mit ihren Bündner, Glarner und Tessiner Kameradinnen und Kameraden im Zivilschutzausbildungszentrum Meiersboden in Chur ausgebildet. Das teilte die Standeskommission am Montag mit.

In der Evaluation des künftigen Partners im Bereich der Zivilschutzausbildung überzeugte laut der Medienmitteilung der Kanton Graubünden mit seinen Ausbildungsplätzen, einem breiten Ausbildungsangebot und einer hohen Ausbildungsqualität. Ein gemeinsamer Lenkungsausschuss, bestehend aus den Verantwortlichen der Kantone Graubünden, Glarus, Tessin und neu Innerrhoden, sorgt für die Umsetzung der jährlich gemeinsam festgelegten Qualitäts- und Ausbildungsstandards. Mit der neuen Kooperation wappnet sich der innerrhodische Zivilschutz für die weiter steigenden Herausforderungen im Bereich Bevölkerungsschutz.

Sonntag, 15.November - 14:13 Uhr

70-Jährige mit E-Bike verunfallt

(KapoAR) Am Samstagnachmittag ist es in Trogen zu einem Selbstunfall einer E-Bike-Lenkerin gekommen. Sie verletzte sich laut Angaben der Kantonspolizei Ausserrhoden mittelschwer. Kurz nach 14.20 Uhr fuhr die 70-jährige Frau von Trogen Richtung Bühler. Nach der Wissegg geriet sie in einer Linkskurve über den rechten Strassenrand hinaus und kam zu Fall. Beim Sturz verletzte sich die Lenkerin. Sie musste mit der Rettungsflugwacht in ein Spital überführt werden.

Samstag, 14. November – 10:11 Uhr

Unbekannter bedroht Coiffeur-Angestellte mit Messer und erbeutet Bargeld

(kapo/lex) Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden betrat ein maskierter Täter am Freitag, 13. November, kurz vor 17.30 Uhr das Coiffeurgeschäft in Herisau, bedrohte eine Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte Bargeld. Nachdem er sein Ziel erreicht hatte, liess er von der Angestellten ab und flüchtete mit seiner Beute zu Fuss, heisst es in der Mitteilung. «Personen wurden nicht verletzt. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf einige Hundert Franken.»

Ein unbekannter Mann hat am Freitag, 13. November, in einem Coiffeurgeschäft in Herisau eine Angestellte mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert.

Ein unbekannter Mann hat am Freitag, 13. November, in einem Coiffeurgeschäft in Herisau eine Angestellte mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert.

Aramyan / iStockphoto

Um den Vorfall restlos zu klären, sucht die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nun Zeugen. Personen, die Angaben machen können, werden geben sich unter der Telefonnummer 071-343-66-66 zu melden.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 25 Jahre
  • ca. 180 cm gross
  • schlank
  • schwarzer oder brauner Kapuzenpullover
  • schwarze, weit geschnittene Trainerhose
  • rote, über die Knöchel gehende Sneakers mit dicker roter Sohle (ähnlich Basketballschuhe)
  • trug beige Maske mit ausgeschnittenen Löchern für die Augen
  • gebückte Haltung
  • sprach Ostschweizer Dialekt
Samstag, 14. November - 08:33 Uhr

Selbstunfall in Gais: 31-jähriger Autofahrer verliert Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidiert mit Mauer

(kapo/lex) Ein 31-jähriger Autofahrer ist am frühen Samstagmorgen kurz nach 02.00 Uhr mit seinem Fahrzeug vom Bahnhof in Gais Richtung Appenzell gefahren. In Gaiserau verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte anschliessend mit einer Mauer.

Ein 31-jähriger Autofahrer verlor am Samstag in Gaiserau die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte anschliessend mit einer Mauer.

Ein 31-jähriger Autofahrer verlor am Samstag in Gaiserau die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte anschliessend mit einer Mauer.

Kapo AR

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, entstand am Auto Totalschaden. «Der Lenker musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen und seinen Führerausweis noch auf der Unfallstelle abgeben.»

Freitag, 13. November - 16:36 Uhr
Der 26-jährige Autofahrer kollidierte mit dem Fussgänger auf Höhe Speicherstrasse 8 in Teufen.

Der 26-jährige Autofahrer kollidierte mit dem Fussgänger auf Höhe Speicherstrasse 8 in Teufen.

Bild: KPAR

(kpar) Am Freitag fuhr kurz nach 11 Uhr ein 26-jähriger Automobilist mit seinem Personenwagen auf der Speicherstrasse in Richtung Dorf Teufen, als auf der Höhe Speicherstrasse 8 ein 79-jähriger Fussgänger von der linken Strassenseite her die Fahrbahn überqueren wollte. In der Folge wurde der Fussgänger vom Personenwagen frontal erfasst und zog sich dabei eine Platzwunde am Kopf zu.

Freitag, 13. November - 10:58 Uhr

Antennen-Initiative erneut für ungültig erklären

(PD) Der Gemeinderat Herisau beantragt dem Einwohnerrat, die Volksinitiative «Stopp dem Wildwuchs von Mobilfunkantennen» für ungültig zu erklären. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit. Die Initiative stehe in Widerspruch zu übergeordnetem Recht steht. Sie war Mitte März dieses Jahres mit 147 gültigen Unterschriften als allgemeine Anregung von einem nicht näher bezeichneten Initiativkomitee eingereicht worden.

Laut Kantonsverfassung ist eine Initiative ganz oder teilweise ungültig, wenn sie dem Grundsatz der Einheit der Form und der Materie widerspricht, übergeordnetem Recht entgegenläuft oder undurchführbar ist, schreibt die Gemeindekanzlei. Während die Einheit der Materie und der Form eingehalten sei, verletze der Initiativtext aber übergeordnetes Recht. Dieses besagt gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung, dass Erlasse auf Gemeinde- oder Kantonsebene mit Beschränkungen der Strahlungsimmissionen nicht zulässig sind. Im Wortlaut des Initiativtextes sowie des Begleitschreibens sei jedoch genau davon ausdrücklich die Rede. Der Gemeinderat kommt deshalb zum Schluss, dass die Initiative für ungültig zu erklären sei.

Der Einwohnerrat wird voraussichtlich am 9. Dezember über die Gültigkeit der Volksinitiative bestimmen. Er hatte bereits im September 2018 eine ähnliche Initiative aus ähnlichen Gründen für ungültig erklärt.

Freitag, 13.November - 09:44 Uhr

Kastanie im Rosenaupärkli in Herisau muss gefällt werden

(GK) Die grosse Kastanie im Rosenaupärkli muss gefällt werden. Das teilte die Gemeinde Herisau am Freitag mit. Gemäss einer Expertise sei der Baum von einem Pilz befallen, der das Holz zersetzt. Mit Bohrwiderstandsmessungen wurde festgestellt, dass die Kastanie unzureichende, beinahe inexistente Restwandstärken aufweist. Entsprechend stellt der Baum ein grosses Risiko dar und muss rasch gefällt werden. Als Ersatz wird später wieder eine Kastanie gepflanzt.

Freitag, 13.November - 08:40 Uhr

Urnäsch stimmt über Budget ab

(PD) Die Einwohnergemeinde Urnäsch führt am Dienstag, 8. Dezember, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Au, die ordentliche Gemeindeversammlung, gestützt auf die Covid-19 Verordnung «besondere Lage» des Bundes, Stand 29. Oktober, durch. Sie erhebt die Personendaten aller Teilnehmenden und weist nummerierte Sitzplätze zu. Zudem gilt die generelle Maskentragpflicht im Innen- und Aussenbereich der Mehrzweckhalle Au sowie die vom BAG verordneten Abstands- und Hygienemassnahmen. Die Gemeindeversammlung entscheidet über den Voranschlag sowie den Steuerfuss.

Donnerstag, 12.November - 18:28 Uhr

Corona: Achter Todesfall in Innerrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl bestätigter Coronafälle auf 1129 gestiegen. Das sind 27 mehr als am Vortag. Aktuell sind laut Angaben des Kantons 21 Personen hospitalisiert. Das entspricht einer Abnahme um 5. Todesfälle kamen keine dazu.

In Innerrhoden sind es nun kumuliert 464 Fälle. Das sind 4 mehr als am Vortag. Die Anzahl Todesfälle ist von 7 auf 8 gestiegen.

Donnerstag, 12. November - 09:40 Uhr

Informationsanlass zum Asylzentrum «Sonneblick» fällt aus

(kk) Nach dem positiven Entscheid des Bundesgerichts für das Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden auf den 19. November einen Informationsanlass für die Bevölkerung im Mehrzweckgebäude Walzenhausen in Aussicht gestellt. Dabei sollte der Betrieb, das Betreuungs- und Beschäftigungsprogramm sowie das Sicherheitskonzept vorgestellt werden. Auch sollte Gelegenheit geboten werden, Fragen an die Verantwortlichen zu richten.

Im «Sonneblick» soll es ein Durchgangszentrum für Asylsuchende geben.

Im «Sonneblick» soll es ein Durchgangszentrum für Asylsuchende geben.

Michel Canonica

Die derzeitige Covid-19-Pandemiesituation mit den geltenden Regeln lässt es gemäss einer Mitteilung der Kantonskanzlei nicht zu, den Anlass durchzuführen. Informationen zum Stand «Asylzentrum Sonneblick» erfolgen dennoch zeitnah via geeignete Kanäle. Die Chronologie der Ereignisse und weitere Informationen zum Projekt finden sich im Dossier «Asylzentrum» auf www.ar.ch/asyl.

Donnerstag, 12.November - 08:26 Uhr

Gottesdienste in Klosterkirche fallen aus

In der katholischen Klosterkirche Walzenhausen finden aufgrund einer Covid-19-Infektion bis auf weiteres keine Werktags- und Sonntagsgottesdienste statt.

Donnerstag, 11.November - 16:42 Uhr

Einbruch in Herisauer Firmengebäude

(KapoAR) In Herisau ist am frühen Mittwochmorgen eine unbekannte Täterschaft in einen Gewerbebetrieb eingebrochen. Als ein Anwohner, der Geräusche festgestellt hatte, Nachschau hielt, ergriffen die Einbrecher die Flucht.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, verschaffte sich die unbekannte Täterschaft gegen 03.30 Uhr gewaltsam Zutritt in ein Geschäftshaus an der St. Gallerstrasse. Im Gebäudeinnern durchsuchte die Täterschaft die Geschäftsräume nach Wertgegenständen und machte sich an einem Behältnis zu schaffen. Durch die Geräusche wurde der im selben Gebäude wohnende Mann auf den Einbruch aufmerksam. Die Täter, zwei schwarz gekleidete Personen, ergriffen die Flucht. Die eingeleitete Fahndung durch alarmierte Polizeipatrouillen verlief ohne Erfolg. Für die Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten.

Donnerstag, 11.November - 12:02Uhr

Wolfhalden für Streichung der Gemeindenamen

Blick auf die Vorderländer Gemeinde Wolfhalden

Blick auf die Vorderländer Gemeinde Wolfhalden

Bild: APZ

Im Gegensatz zu Heiden spricht sich die Gemeinde Wolfhalden in der Vernehmlassung nicht für ein fusioniertes Vorderland aus. Der Gemeinderat befürwortet laut Medienmitteilung die Variante Nr. 3, welche die Streichung der Namen der Gemeinden und die Aufnahme einer neuen Rechtsgrundlage in der Verfassung vorsieht. Im Gegensatz zu den Varianten 1 und 2 werde keine Anzahl bezüglich der Reduktion der Gemeinden genannt.

Einer Festlegung auf eine konkrete Anzahl zum jetzigen Zeitpunkt steht der Gemeinderat nämlich kritisch gegenüber. Der Eigenständigkeit und der Identität der Gemeinde Wolfhalden misst der Gemeinderat laut Communiqué einen hohen Stellenwert bei. In den letzten Jahren habe sich jedoch gezeigt, dass in diversen Bereichen durch Kooperation und enger Zusammenarbeit mit den Nachbarsgemeinden Redundanzen vermieden und Ressourcen effizienter eingesetzt werden konnten. Aufgrund der steigenden Komplexität und der Zunahmen an gemeindeübergreifenden Thematiken ist der Gemeinderat einstimmig der Meinung, dass die Zusammenarbeit mit den Nachbarsgemeinden weiter vorangetrieben und das Thema Gemeindefusionen parallel dazu vertieft analysiert werden soll.

Donnerstag, 11.November - 11:31 Uhr

Beratungsstelle für Flüchtlinge erhält mehr Ressourcen

Der Gemeinderat Herisau hat der Erhöhung zugestimmt.

Der Gemeinderat Herisau hat der Erhöhung zugestimmt.

Bild: PD

(GK) Die Beratungsstelle für Flüchtlinge (BfF) erhält mehr Ressourcen für das Kantonale Integrationsprogramm (KIP), das sie für die Ausserrhoder Gemeinden führt. Der Gemeinderat Herisau hat gemäss Medienmitteilung einer Erhöhung um 20 Stellenprozent ab dem 1. Januar 2021 zugestimmt. Damit soll eines der fünf vom Bund vorgeschriebenen Wirkungsziele verbessert werden, die soziale Integration. Ziel ist es nun, die Zusammenarbeit der Gemeinden mit der Zivilgesellschaft, also Freiwilligen, Hilfswerken, oder Vereinen zu intensivieren.

Donnerstag, 11.November - 10:02 Uhr

Goldvreneli für Urnäscher Lehrabgänger

Gratulationskarte mit Goldvreneli und Gutschein für ein Nachtessen

Gratulationskarte mit Goldvreneli und Gutschein für ein Nachtessen

Bild: PD

(PD) Neun Bewerbungen sind dieses Jahr beim Gemeinderat Urnäsch eingetroffen und zur Goldvreneli-Vergabe eingeladen worden. Wegen der neusten Corona-Entwicklungen musste das traditionelle Nachtessen abgesagt werden. Stattdessen erhalten die Absolventen laut Mitteilung der Gemeinde einen Gutschein für ein Nachtessen.

Die diesjährige Bestnote betrug 5.5 und wurde von Nicolas Gmünder, Dachdecker EFZ, absolviert bei der Firma Werner Altherr GmbH, Urnäsch, erreicht. Die weiteren Auszeichnungen gehen an: Julian Weber, Note 5.3, Konstrukteur EFZ (Huber + Suhner AG, Herisau); Robin Ersinger, Note 5.2, Konstrukteur EFZ (Bühler AG, Uzwil); Josef Fässler, Note 5.1, Zimmermann EFZ (Holzjakobsbad AG, Jakobsbad); Niklaus Anderegg, Note 5, Landwirt EFZ (Hansueli Heim, Gais; Felix Knöpfel, St.Gallen und Gerald Scherrer, Gams); Bernarda Bodenmann, Note 5, Telematikerin EFZ (eastphone ag, St. Gallen); Michael Gredig, Note 5, Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ (Bäckerei-Konditorei Gerig, Urnäsch); Florian Schiess, Note 5, Forstwart EFZ (Forstbetrieb am Säntis, Urnäsch); Selina Reifler, Note 5, Assistentin Gesundheit und Soziales EBA (Seniorenheim Bad Säntisblick.

Die «Lehrlingsprämie LUV» geht auf den längst abgeschafften Lehrlingsunterstützungsverein zurück. Die Gemeinde Urnäsch überreicht seit 1983 Lehrtöchtern und Lehrlingen, die in Urnäscher Betrieben oder jungen Urnäscherinnen und Urnäschern die auswärts eine Lehre - mit einem Notenschnitt von 5 oder darüber - abschliessen, ein Goldvreneli. Seit elf Jahren erfolgt die Finanzierung dieser Prämien aus Mitteln der Alfred und Hedy Nef-Stiftung.

Dienstag, 10. November - 12:01 Uhr

Berufsleute aus dem Appenzellerland ausgezeichnet

Nicolas Gmünder machte seine Ausbildung bei der Werner Altherr GmbH in Urnäsch.

Nicolas Gmünder machte seine Ausbildung bei der Werner Altherr GmbH in Urnäsch.

PD
Marcel Wild aus Oberegg absolvierte die Ausbildung zum Polimechaniker.

Marcel Wild aus Oberegg absolvierte die Ausbildung zum Polimechaniker.

PD

(pd) Nicolas Gmünder aus Weissbad hat seine Berufslehre als Dachdecker mit der Topnote 5.5 abgeschlossen. Dafür wird er mit dem «Pestalozzi Stiftepriis» ausgezeichnet.

Ein weiterer Preisträger ist Marcel Wild aus Oberegg. Er hat seine Berufslehre zum Polymechaniker EFZ bei der thyssenkrupp Presta AG Oberegg mit der Topnote 5.1 abgeschlossen.

Ebenfalls mit dem «Stiftepriis» ausgezeichnet wurde Raoul Fässler aus Appenzell. Er hat seine Ausbildung zum Gebäudetechnikplaner Sanitär EFZ mit einer 5.3 bei der Längle & Staub Sanitärplanung in St.Gallen abgeschlossen.

Dieses Jahr erhalten rekordverdächtige 105 Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen den Pestalozzi Stiftepriis. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Firma die besten jungen Berufsleute der Deutschschweiz in den Bereichen Metallbau und Metallverarbeitung, Haustechnik sowie Gebäudehülle.Seit bald 40 Jahren verleiht die Pestalozzi-Gruppe mit ihrer Tochterfirma Gabs AG die Auszeichnung.

Dienstag, 10. November - 11:36 Uhr

Appenzeller Raoul Rempfler unter den fünf besten Schweizer Maurern

Raoul Rempfler ist kämpft im Finale der Swissskills um den Titel als bester Schweizer Maurer.

Raoul Rempfler ist kämpft im Finale der Swissskills um den Titel als bester Schweizer Maurer.

Bild: PD

(pd) Grosse Chance für Raoul Rempfler: Der Maurer aus Appenzell nimmt vom Mittwoch, 18. November, bis Samstag, 21. November, am grossen Swissskills-Finale der fünf besten Schweizer Maurer teil. Das Meisterschaftsfinale findet im Baumeister Kurszentrum Effretikon statt. Der Maurer ist 20 Jahre alt und arbeitet bei der Baufirma Finger AG in Lüchingen.

Dienstag, 10. November - 11:10 Uhr

Lehrstellen-Tischmesse findet online statt

Wer in Appenzell eine Lehrstelle sucht, muss sich online informieren.

Wer in Appenzell eine Lehrstelle sucht, muss sich online informieren.

(pd) Die Lehrstellen-Tischmesse in Appenzell findet am kommenden Samstag, 14. November, nicht wie geplant in der Aula Gringel, sondern online statt. Die Innerrhoder Ausbildungsbetriebe präsentieren sich und ihr Lehrstellenangebot unter www.appenzeller-lehre.ch. Von 9 bis 12 Uhr kann live über Microsoft Teams oder per Telefon mit dem zukünftigen Lehrbetrieb gesprochen werden. Die Lehrbetriebe ihrerseits präsentieren sich mit Kurzfilmen, welche ihre Lernenden produzierten.

Dienstag, 10. November - 10:18 Uhr

Hänseler AG Herisau fürs Recycling geehrt

(pd) Der nationale Umweltpreis Prix Metallrecycling 2020 geht an das das Pharmaunternehmen Hänseler AG in Herisau, das Gymnasium St. Klemens in Ebikon LU, und Help for Family in Turgi AG. Sie werden mit je 1000 Franken honoriert.

Geschäftsführer Dominik Hauser, Roman Himmelberger (Gruppenleiter Wartung/Unterhalt) und Alexander Klöti (Leiter Operations) bei der Preisübergabe.

Geschäftsführer Dominik Hauser, Roman Himmelberger (Gruppenleiter Wartung/Unterhalt) und Alexander Klöti (Leiter Operations) bei der Preisübergabe.

PD

Beim Pharmaunternehmen Hänseler AG in Herisau engagiert sich der Verantwortliche des Hausdienstes, Roman Himmelberger, fürs getrennte Sammeln von Rohstoffen und hat dazu ein Konzept erstellt. Mit 140 Mitarbeitenden kommen jährlich an die 500 Kilo Metallverpackungen ins Recycling: vor allem Alugetränkedosen und Kaffeekapseln aus Aluminium werden in sechs dezentral aufgestellten Sammelbehältern gesammelt. Alle Mitarbeitenden denken und handeln umweltbewusst. Das Sammeln und Trennen von Wertstoffen ist im gesamten Unternehmen eine Selbstverständlichkeit, wie es in einer Mitteilung heisst.

Dienstag, 10. November - 08:28 Uhr

Beifahrerin nach Auffahrkollision in Bühler leicht verletzt.

An den drei beteiligten Personenwagen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

An den drei beteiligten Personenwagen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: PD

(kpar) Ein 79-jähriger Lenker fuhr am Montagmittag, 9. November, um 12.15 Uhr, mit seinem Personenwagen von Teufen kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf Bühler. Dabei realisierte er zu spät, dass die beiden Fahrzeuge vor ihm bei der Einmündung in die Böhlstrasse angehalten hatten. In der Folge prallte er gegen das Heck des vor ihm stehenden Personenwagens und schob diesen in das dritte beteiligte Fahrzeug. Das schreibt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Medienmitteilung.

An den drei Personenwagen sei Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken entstanden. Die Beifahrerin im mittleren Fahrzeug zog sich leichte Verletzungen zu und musste durch die Rettungssanität ins Spital überführt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Montag, 9. November - 17:52 Uhr

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG gewinnt den Swiss Arbeitgeber Award 2020

Einer der besten Schweizer Arbeitgeber ist ein Appenzeller Betrieb: Die im Innerrhoder Hauptort ansässige Breitenmoser Fleischspezialitäten AG wurde soeben vom Schweizer Befragungs- und Beratungsunternehmen iCommit mit dem Swiss Arbeitgeber Award 2020 in der Kategorie «Mittelgrosse Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitenden» ausgezeichnet.

Barbara Ehrbar-Sutter, Geschäftsführerin der Breitenmoser Fleischspezialitäten AG ist stolz auf die Verleihung des Schweizer Arbeitgeber Awards 2020.

Barbara Ehrbar-Sutter, Geschäftsführerin der Breitenmoser Fleischspezialitäten AG ist stolz auf die Verleihung des Schweizer Arbeitgeber Awards 2020.

Bild: PD

Barbara Ehrbar-Sutter, Geschäftsführerin der Breitenmoser Fleischspezialitäten AG kommentiert die Verleihung des Preises wie folgt: «Der Preis erfüllt mich mit grosser Freude und Stolz, weil es sich hier um ein Gemeinschaftswerk handelt, zu dem jeder einzelne unserer Mitarbeiter durch sein grosses Engagement und seine grosse Identifikation mit dem Betrieb beigetragen hat. Das ist ein sehr schöner Lohn für unsere Arbeit und zeigt uns, dass wir es richtig machen.»

Montag, 9. November - 13:54 Uhr

Neuer Coronaflyer geht an Ausserrhoder Haushalte

(kk) Morgen erhält die Ausserrhoder Bevölkerung einen weiteren Flyer mit Informationen zum Covid-19-Testzentrum sowie Erklärungen zu Quarantäne und Isolation, heisst es in einer Mitteilung der Kantonskanzlei. Die dritte Flyeraktion ist ein erneuter Appell des Ausserrhoder Regierungsrates: Dieser ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner auf, die geltenden Vorschriften zu beachten und sich entsprechend zu verhalten, um die Ansteckungen mit dem Coronavirus einzudämmen.

So soll das Essen in der Quarantäne serviert werden.

So soll das Essen in der Quarantäne serviert werden.

Christian Beutler / KEYSTONE

Der neue Flyer, der dieser Tage per Post in den Ausserrhoder Haushaltungen eintrifft, enthält Informationen zum Covid-19-Testzentrum in Teufen, zur Hotline sowie Erläuterungen zu Quarantäne und Isolation. Viele dringende Fragen aus der Bevölkerung können damit beantwortet werden. Das schafft Klarheit. Oberstes Ziel des Ausserrhoder Regierungsrates ist der Schutz der Gesundheit der Ausserrhoder Bevölkerung. Es braucht dafür das Mitmachen jedes Einzelnen und jeder Einzelnen, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt, so die Mitteilung weiter.

Weitere Informationen zum Coronavirus in Appenzell Ausserrhoden sind auf der Homepage des Kantons unter www.ar.ch/corona abrufbar.

Montag, 9. November - 11:44 Uhr

Automobilist übersieht Velofahrerin

(KapoAR) In Bühler wurde am Sonntag eine Velofahrerin durch ein Auto verletzt, wie die Kantonspolizei mitteilt.

Das Unfallfahrzeug erlitt nur geringen Sachschaden.

Das Unfallfahrzeug erlitt nur geringen Sachschaden.

PD

Ein 33-jähriger Lenker fuhr kurz nach 15.30 Uhr mit seinem Auto von Teufen kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf Bühler und wollte eingangs Dorf Bühler nach rechts auf einen Parkplatz abbiegen. Bei diesem Manöver übersah der Autofahrer eine auf dem Trottoir bzw. dem Radweg in Richtung Teufen fahrende Fahrradfahrerin und kollidierte in der Folge mit dieser. Die Fahrradfahrerin zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu und musste mit der Rettungssanität ins Spital überführt werden. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Montag, 9. November - 11:15 Uhr

Ausserrhoden vermeldet etwas weniger Arbeitslose

(kk) Das Total der Stellensuchenden hat gegenüber dem Vormonat um 21 Personen abgenommen. Neu sind 1'024 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 643 ganz ohne Beschäftigung sind. Dies geht aus einer Mitteilung der Kantonskanzlei hervor. Von den 381 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 124 in der Kündigungsfrist. Weitere 189 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 68 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt unverändert bei 2,1 Prozent.

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum verzeichnet leicht weniger Stellensuchende.

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum verzeichnet leicht weniger Stellensuchende.

Donato Caspari

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 572 Männer und 452 Frauen. 371 Stellensuchende (Vormonat 392) sind über 50 jährig. 13 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen.

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 123 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 2,2 Prozent um 0,1 Prozentpunkt höher als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 32 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 866 Betriebe für ein Total von 1'200'000 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen 221 Betriebe über eine Bewilligung für Kurzarbeit

Montag, 9. November - 08:15 Uhr

Heiden hart an der Grenze

Der Heidler Campanile hat den «Chopf dusse».

Der Heidler Campanile hat den «Chopf dusse».

Bild: Theres Buob

(ker) Am Samstag waberte der Nebel in Heiden immer wieder durchs Dorf. Zeitweise war nur noch die Kirchturmspitze zu sehen, wie das Foto von Theres Buob aus Heiden zeigt. Gemäss Meteo Schweiz soll diese Wetterlage auch in den kommenden Tagen anhalten. Die Nebelgrenze pendelt zwischen 600 und 800 Metern.

Sonntag, 8. November - 12:36 Uhr

Kollision zwischen Postauto und Motorkarren in Rehetobel

(kapo/chs) Am Samstag hat sich in Rehetobel, St.Gallerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem landwirtschaftlichen Motorkarren und einem Postauto ereignet.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Kapo AR

Um 15.10 Uhr lenkte ein 33-jähriger Mann einen landwirtschaftlichen Motorkarren von Rehetobel in Richtung Speicherschwendi. In der scharfen Rechtskurve Höhe der Örtlichkeit «Midegg»kam es beim Kreuzen mit einem Postauto zu einer seitlichen Streifkollision. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei wurde niemand verletzt. Bei beiden Fahrzeug und an einem Eisenzaun entstand Sachschaden über mehrere tausend Franken.

Sonntag, 8. November - 10:31 Uhr

Ausserrhoder gewinnt Preis für besten Schweizer Film an 24. Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur

(pd/chs) Die 24. Internationalen Kurzfilmtage in Winterthur gingen online über die Bühne. Dabei gewann auch ein Appenzell Ausserrhoder einen Preis: Die französisch-schweizerische Koproduktion «Carbón» von Davide Tisato (AR) gewinnt den mit 10'000 Franken dotierten Preis für den besten Schweizer Film. «Das humorvolle, aber auch intime Porträt der lebenslangen Freundschaft zweier Männer geht ans Herz und sorgt für Kino-Magie pur», heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung.

Szene aus dem preisgekrönten Film «Carbón» von Davide Tisato (AR).

Szene aus dem preisgekrönten Film «Carbón» von Davide Tisato (AR).

pd

Der tunesische Beitrag «This Day Won’t Last» von Mouaad el Salem wurde ausserdem zum Sieger des Internationalen Wettbewerbs erkoren. Die Preisverleihung fand dieses Jahr in virtueller Form statt und kann ab Sonntag, 8. November, 10 Uhr, unter kurzfilmtage.ch/preisverleihung angeschaut werden. Die Online-Kurzfilmprogramme sind noch bis 15. November weltweit kostenlos verfügbar.

Samstag, 7. November, 19.30 Uhr

Verkehrsunfall in Walzenhausen – Lenker begeht Fahrerflucht

(kapo/lw) Am Freitag hat sich in Walzenhausen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine 59-jährige Frau verletzt wurde. Kurz nach 18 Uhr wollte die Frau ein Kleinkind aus einem am Strassenrand parkierten Fahrzeug heben, als ein vorbeifahrender Lieferwagen mit der offenen Fahrzeugtüre kollidierte. Dabei wurde die Frau, die zwischen Fahrzeug und Türe stand, leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt. Das Kleinkind war noch im Fahrzeug und blieb unverletzt.

Ohne sich um den Unfall oder die Verletzte zu kümmern, fuhr der Lenker des Lieferwagens weiter. Der geflüchtete Fahrzeuglenker konnte später von der Polizei angehalten werden. Beim 72-jährigen Mann wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen. Die verletzte Frau wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Durch die Kollision entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden über mehrere tausend Franken.

Freitag, 6. November, 16:04 Uhr

Gemeinde Heiden nimmt Stellung zur Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden»

(pd/rms) Der Gemeinderat Heiden, der mit Schreiben vom 20. August 2020 zur Vernehmlassung zum Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden» eingeladen wurde, hat am Freitag Stellung genommen: «Der Regierungsrat hat mit seinem Gegenvorschlag eine wichtige Debatte angestossen», heisst es in einem offenen Brief an die Bevölkerung.

Der Gemeinderat Heiden befürworte die Führung einer solchen Debatte. Die Streichung der Gemeindenamen aus der Kantonsverfassung, als Voraussetzung für Gemeindefusionen, werde unterstützt. «Zudem wird die Notwendigkeit einer Reform auf Gemeindeebene als wichtig und zunehmend dringlich erachtet.»

Die Gemeinde Heiden hat sich ausführlich mit der Volksinitiative befasst.

Die Gemeinde Heiden hat sich ausführlich mit der Volksinitiative befasst.

Karin Erni

Die Variante 1, welche eine Zusammenlegung auf kantonsweit vier Gemeinden vorsieht, wird favorisiert. Da dem Gemeinderat Heiden auch eine Variante mit drei Gemeinden als möglich erscheint, soll in der Verfassung die Anzahl mit «maximal vier Gemeinden» ergänzt werden. Die weiteren Varianten werden vom Gemeinderat abgelehnt, da mit diesen die dringend nötige Strukturreform durch Diskussionen bei der Ausgestaltung (Variante 2) oder durch fehlende Motivation der Gemeinden (Variante 3) ins Leere verlaufen würden.

Der Gemeinderat Heiden begrüsst die Schaffung einer Gemeinde mit Gemeindeparlament, welche dem ehemaligen Bezirk Vorderland entspricht. Das Vorderland sei mit seinen kurzen Wegen, finanziell ähnlich starken Gemeinden und mit Heiden als kulturellem und geografischem Zentrum, prädestiniert, um als vereinigte Gemeinde eine wegweisende Rolle für die Zukunft des Kantons Appenzell Ausserrhoden einzunehmen.

Freitag, 6. November, 15:18 Uhr

Coronasituation im Kanton Appenzell Ausserrhoden: 38 neue Infektionsfälle

(rms) Das Gesundheitsamt vermeldete am Freitag die aktualisierten Coronafallzahlen. In Ausserrhoden ist kein neuer Todesfall hinzugekommen. Der Kanton zählt weiterhin elf seit Ausbruch der Pandemie. Laborbestätigte kumulierte Fälle gibt es in Ausserrhoden 987 – 38 mehr seit Mittwoch. Aktuell hospitalisiert sind 23 Personen, davon zwei auf der Intensivstation. 198 Personen befinden sich in Quarantäne, 17 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten.

Freitag, 6. November, 11:00 Uhr

Herisauer Kinderfest um ein Jahr verschoben

(pd/rms) Das für Juni 2021 geplante Kinderfest wird aufgrund der Coronakrise um ein Jahr verschoben. Dies teilt die Gemeinde Herisau am Freitag mit.

Zuvor hätte die Kinderfestkommission verschiedene Szenarien geprüft und intensiv diskutiert: «Es wäre den Kindern sehr schwierig zu vermitteln, wenn sie jetzt wie üblich mit Begeisterung mit den Vorbereitungen begännen, das Fest dann aber kurzfristig abgesagt werden müsste», wird Gemeinderätin Irene Hagmann zitiert.

Am Kinderfest beteiligen sich alle derzeit rund 1500 Primar- und Sekundarschüler.

Am Kinderfest beteiligen sich alle derzeit rund 1500 Primar- und Sekundarschüler.

Archivbild: Fabienne Engbers

Das Herisauer Kinderfest findet seit 1837 alle zwei Jahre statt. Alle derzeit rund 1500 Primar- und Sekundarschüler beteiligen sich daran. Sie bereiten klassenweise verschiedenste aufwendige Sujets vor für den grossen Umzug durchs Zentrum und das anschliessende Fest auf dem Ebnet, an dem das halbe Dorf teilnimmt. Entsprechend ist die Vorbereitungszeit in den Schulhäusern sehr lang. Das via Wettbewerb ausgewählte Motto «Farbenfroh» gilt nun also für das Kinderfest 2022.

Freitag, 6. November, 10:25 Uhr

Kanton Appenzell Innerrhoden leistet bis Ende 2021 weiterhin Covid-19-Unterstützung im Kulturbereich

Die Standeskommission hat am 20. Oktober 2020 beschlossen, dass der Kanton Appenzell Innerrhoden auf Gesuch hin weiterhin Finanzhilfen an Kulturunternehmen leistet. Der Kredit wird je zur Hälfte vom Bund und dem Kanton finanziert.

«Vorgesehen sind nicht-rückzahlbare Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen und neu auch von Beiträgen an Transformationsprojekte», schreibt das Erziehungsdepartement am Freitag in einer Mitteilung. Kulturunternehmen könnten beim Kulturamt eine Ausfallentschädigung beantragen für den finanziellen Schaden, der aus der Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten oder aufgrund betrieblicher Einschränkungen infolge staatlicher Massnahmen entstände. Ebenso könnten sie für die Kosten, welche für Transformationsprojekte entständen, Beiträge beantragen. «Damit werden Projekte unterstützt, mit denen Kulturunternehmen eine Anpassung an die veränderten Verhältnisse bezwecken und mit denen sie eine strukturelle Neuausrichtung oder Publikumsgewinnung erreichen wollen.» Zudem könnten sie Kurzarbeitsentschädigung beantragen.

Die Unterstützungsmassnahmen sollen einerseits die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie auf die Kulturunternehmen mildern und andererseits diese bei der Anpassung an die veränderten Verhältnisse unterstützen. «Die Massnahmen tragen dazu bei, die Kulturlandschaft zu sichern und damit die kulturelle Vielfalt zu erhalten», so das Erziehungsdepartement weiter.

Hinweis: Aktuelle Informationen und die entsprechenden Gesuchsformulare sind auf der Webseite ai.ch/coronavirus unter «Kultur» zu finden.

Freitag, 6. November, 10:10 Uhr

Gala zur Ehrung erfolgreicher Berufsleute, Sportlerinnen, Sportler und Kulturschaffender abgesagt

(pd/rms) Aufgrund der aktuellen Corona-Situation muss die Gala zur Ehrung erfolgreicher Berufsleute, Sportlerinnen, Sportler und Kulturschaffender, die am 21. November 2020 in der Aula Gringel geplant war, abgesagt werden. Dies teilte das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung am Freitag mit.

«Wie zahlreiche andere gesellschaftliche und kulturelle Anlässe fällt in diesem Jahr auch diese der Pandemie zum Opfer», heisst es. Anstelle einer Einladung werden die «Nominierten» Post aus dem Erziehungsdepartement erhalten, die unter anderem auch die verdiente Prämie enthalten wird.

Eine Liste der Geehrten und deren Resultate wird bis Ende November veröffentlicht.

Donnerstag, 5. November, 17:15 Uhr

IBK zeichnet sieben Kuratoren mit hochdotierten Förderpreisen 2020 aus – darunter Patrick Kessler aus Appenzell Ausserrhoden

(pd/rms) Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) verleiht ihre Förderpreise im Jahr 2020 in der Sparte Kuratieren. Die sieben mit jeweils 10'000 Schweizer Franken dotierten Preise wurden vom Vorsitzenden der IBK-Jury, Winfried Nußbaummüller aus Vorarlberg, in den letzten Tagen an die PreisträgerInnen persönlich übergeben. Darunter Patrick Kessler, nominiert vom Kanton Appenzell Ausserrhoden für das Audio-Festival Klang-Moor-Schopfe im Hochmoor von Gais. Dies teilt die IBK am Donnerstag mit.

Anstelle einer feierlichen Preisübergabe werden die ausgezeichneten Persönlichkeiten und Institutionen in Form einer Publikation gewürdigt. Parallel dazu wurden die Preisverleihungen in einem Film festgehalten.

Donnerstag, 5. November, 14:45 Uhr

Gemeinde Teufen erledigt im Bedarfsfall Wocheneinkäufe von der Bevölkerung

(pd/rms) Die aktuelle Entwicklung bei der Pandemie Coronavirus zwingt Personen einerseits erneut zu Einschränkungen im Alltag, andererseits müssen sich immer mehr in Isolation oder Quarantäne begeben. Die Gemeinde Teufen unterstützt sie daher im Bedarfsfall ab Montag, 9. November 2020, sofern sie sich nicht über Familie, Nachbarn oder andere private Anbieterinnen und Anbieter organisiert haben, bei der Versorgung mit Lebensmitteln in haushaltsüblichen Mengen pro Woche. Dies teilt sie am Donnerstag mit: «Wir nehmen Ihre Bestellung für Ihren Wocheneinkauf per Telefon oder Email gerne auf und liefern Ihnen Ihre Einkäufe zu Ihrem Wohnort.»

Bestellungen können von Montag bis Freitag jeweils von 08.00 -12.00 Uhr telefonisch (079 334 98 00) oder per E-Mail (thomas.ortliebbeck@teufen.ar.ch) aufgegeben werden. Die Lieferung erfolgt bis spätestens am Folgetag (ausser Samstag). Die Bezahlung erfolgt mittels nachträglicher Rechnung der Gemeinde Teufen. Der Mindestbetrag für eine Bestellung liegt bei 30 Franken.

Donnerstag, 5. November, 14:30 Uhr

Ein neuer Corona-Todesfall im Kanton Appenzell Innerrhoden

(rms) Am Mittwoch vermeldete das Gesundheitsamt die aktualisierten Coronafallzahlen. In Innerrhoden sind am Mittwoch 401 kumulierte laborbestätigte Fälle vom Gesundheitsamt vermeldet worden. Von den aktuell Erkrankten sind 10 hospitalisiert (Stand 2. November). 70 Personen befinden sich in Quarantäne, 14 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten. Hinzu kam ausserdem ein neuer Todesfall. Damit sind in Innerrhoden nun sieben Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

In Ausserrhoden ist kein neuer Todesfall hinzugekommen. Der Kanton zählt weiterhin elf seit Ausbruch der Pandemie. Laborbestätigte kumulierte Fälle gibt es in Ausserrhoden 945 – 47 mehr seit Mittwoch. Aktuell hospitalisiert sind 81 Personen, davon zwei auf der Intensivstation. 198 Personen befinden sich in Quarantäne, 24 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten.

Donnerstag, 5. November, 14:15 Uhr

UBS Kids Cup: Besonderer Abschluss einer ausserordentlichen Jubiläumssaison

(pd//rms) Am Donnerstag, 15. Oktober, fand die aussergewöhnlichste UBS Kids Cup-Saison in der zehnjährigen Geschichte ihren Abschluss. «Zwangsweise musste sich das erfolgreichste Nachwuchssportprojekt der Schweiz in diesem Jahr neu erfinden», schreibt UBS Kids Cup in einer Mitteilung. Die Veranstaltung von Swiss Athletics und Weltklasse Zürich habe sich dabei als stützendes Wettkampfformat für den Nachwuchsbreitensport erwiesen.

Chiara Lenzi vom Verein TV Teufen ist mit 2501 Punkten die Siegerin der Kategorie W14.

Chiara Lenzi vom Verein TV Teufen ist mit 2501 Punkten die Siegerin der Kategorie W14.

PD

Als Alternative zu den ausgefallenen Sportevents ermöglichten viele Vereine ihren jüngsten Mitgliedern doch noch ein «willkommenes Wettkampffeeling» im Training, heisst es weiter. Die drei Disziplinen 60-Meter Sprint, Weitsprung und Ballweitwurf wurden in kleinen Gruppen absolviert.

Die nationalen Kategoriensieger werden dieses Wochenende speziell geehrt. Sie werden am Samstag, 7. November, in St. Gallen von nationalen Leichtathletik-Stars ausgezeichnet. Darunter: Chiara Lenzi (2501 Punkte) in der Kategorie W14 und Jeremiah Mundy (2212 Punkte) in der Kategorie M13, beide vom Verein TV Teufen.

Donnerstag, 5. November, 13:39 Uhr

Gérald Gubler übernimmt die Leitung des Departements Chirurgie im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

(pd/rms) Der Verwaltungsrat Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) hat Gérald Gubler auf den 1. Mai 2021 zum Departementsleiter Chirurgie und neuen Chefarzt Viszeralchirugie gewählt. Der 46-Jährige übernimmt seine neue Funktion von René Fuhrimann, welcher per 30. April 2021 in den geplanten Ruhestand tritt.

Gubler arbeitet seit Mai 2018 im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden als Leiter der Viszeralchirurgie und Proktologie. Er hat sich in verschiedenen Spitälern eine breite Ausbildung in seinem Fachgebiet erworben und leitete vor seinem Wechsel zum SVAR das Beckenbodenzentrum und die Proktologie im Stadtspital Triemli in Zürich.

Der 46-Jährige Gérald Gubler arbeitet seit Mai 2018 im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden.

Der 46-Jährige Gérald Gubler arbeitet seit Mai 2018 im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden.

PD

Die künftige Struktur des Departements Chirurgie sieht eine stärkere Gewichtung der Spezialisierungen vor: Neben der Viszeralchirurgie sollen auch die Orthopädie/Unfallchirurgie gestärkt werden. Gleichzeitig bleiben weiterhin alle chirurgisch-operativen Disziplinen unter dem gemeinsamen Dach des Departements Chirurgie vereint, sodass die gemeinsamen Aufgaben in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Dienstabdeckung über beide Standorte Herisau und Heiden im bisher bewährten Modus weitergeführt werden können.

Der Verwaltungsrat SVAR ist überzeugt, mit Gubler diese Neuausrichtung zu einer zeitgemässen, qualitativ hochstehenden und bedarfsgerechten Chirurgie für die Bevölkerung im Kanton Appenzell Ausserhoden und dem übrigen Einzugsgebiet erfolgreich umsetzen zu können.

Donnerstag, 5. November, 09:50 Uhr

73-jähriger Motorradfahrer von Strasse abgekommen

(KapoAR/rms) Am Mittwoch, 4. November, ist in Herisau ein Motorradfahrer von der Strasse abgekommen und in der Wiese gestürzt. Der 73-Jähriger lenkte um 19.30 Uhr seinen Roller auf der Sturzeneggstrasse in Richtung Dorf. Im Bereich Chalchofen geriet der Zweiradfahrer gegen den rechten Strassenrand, touchierte einen Strassenpfahl und fuhr über das angrenzende Wiesenbord, wo er schliesslich zu Fall kam.

Es entstand Sachschaden von einigen Hundert Franken.

Es entstand Sachschaden von einigen Hundert Franken.

Kapo AR

Der Mann verletzte sich dabei leicht an der Hand. Am Motorrad entstand Sachsachen von einigen Hundert Franken. Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde beim Fahrzeuglenker eine beweissichere Atemalkoholprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde dem Mann abgenommen.

Mittwoch, 4. November, 17:23 Uhr

Ein neuer Corona-Todesfall in Appenzell Innerrhoden

(rms) In Innerrhoden sind am Mittwoch 389 kumulierte laborbestätigte Fälle vom Gesundheitsamt vermeldet worden. Von den aktuell Erkrankten sind 10 hospitalisiert (Stand 2. November). 70 Personen befinden sich in Quarantäne, 14 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten. Hinzu kam ausserdem ein neuer Todesfall. Damit sind in Innerrhoden nun sechs Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

Mittwoch, 4. November, 15:45 Uhr

Corona-Testzentrum Teufen wieder in Betrieb

(pd/rms) Die Ansteckungen mit dem Coronavirus sind wieder stark angestiegen – damit sich Bewohner von Appenzell Ausserrhoden möglichst rasch testen lassen können, wird in Teufen wieder ein weiteres Testzentrum betrieben. Dies teilt der Kanton am Mittwoch mit.

Wie kann man sich in Teufen testen lassen?

  • Das Testzentrum ist vor allem für Personen mit leichten Symptomen, die keine ärztliche Untersuchung benötigen.
  • Es ist eine Anmeldungen bei der Hotline 071 353 67 97 nötig.
  • Die Krankenkassenkarte muss zwingend mitgebracht werden.

Testen lassen sollte man sich, wenn man:

  • Probleme mit seinen Atemwegen hat (z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen),
  • ohne andere Ursache Fieber feststellt,
  • den Geruchs- oder Geschmackssinns verloren hat,
  • plötzlich verwirrt ist oder sich ohne andere Ursache der Allgemeinzustand verschlechtert.

Das Bundesamt für Gesundheit bietet als Hilfe eine Checkliste: https://bag-coronavirus.ch/check/. Zudem können sich Personen ohne Symptome testen lassen, wenn sie durch die SwissCovid-App eine Meldung bekommen haben, dass sie mit einer angesteckten Person engen Kontakt hatten oder für sie ein Test ärztlich angeordnet wurde.

Hotline für Anmeldung Testzentrum Teufen: 071 353 67 97, Montag bis Freitag 8:30–12:15 und 13:30–17.00 Uhr, Samstag 8:30–11:00 Uhr.

Weitere Möglichkeiten

Es ist auch weiterhin möglich, sich in den kantonalen Spitälern Herisau und Heiden sowie bei Hausärzten testen zu lassen. Dies gilt vor allem für Personen mit starken Symptomen und Personen, die einer Risikogruppe angehören. Bitte melden Sie sich telefonisch bei der Hotline des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (071 353 26 54, täglich 9:00–11:30 und 13:30–16:30 Uhr) oder bei Ihrem Hausarzt.

Mittwoch, 4. November, 15:13 Uhr

829 kumulierte laborbestätigte Fälle in Appenzell Ausserrhoden

(rms) Am Mittwoch vermeldete das die Gesundheitsamt die aktualisierten Coronafallzahlen. In Ausserrhoden kam ein neuer Todesfall hinzu. Der Kanton zählt nun deren elf seit Ausbruch der Pandemie. Laborbestätigte kumulierte Fälle gibt es in Ausserrhoden weiterhin mehr als doppelt so viele wie in Innerrhoden - 892 an der Zahl.

Seit Ausbruch der Pandemie sind in In Appenzell Ausserrhoden elf Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

Seit Ausbruch der Pandemie sind in In Appenzell Ausserrhoden elf Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

Bild: KEY/ Erdem Sahin

Aktuell hospitalisiert sind in Ausserrhoden 20 Personen, davon zwei auf der Intensivstation. 198 Personen befinden sich in Quarantäne, 24 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten.

Mittwoch, 4. November, 13:26 Uhr

Gemeinde Herisau sichert Betrieb trotz Corona-Welle

(pd/rms) Aufgrund der Corona-Lage und der Vorgaben des Bundes hat der Gemeinderat Weisungen erlassen, um die Gesundheit der Kunden sowie der Mitarbeitenden zu schützen. Dies teilt die Gemeinde Herisau am Montag mit.

«So gilt seit letzter Woche nicht nur eine Maskenpflicht in den Gängen und Sitzungszimmern der Gemeindeliegenschaften, sondern es darf auch nur noch eine Person in einem Büro arbeiten», heisst es. Sobald eine weitere Person, ob intern oder extern, den Raum betritt, gelte die Maskenpflicht und die Abstandsregel. Aus diesen Gründen erlaube der Gemeinderat auch wieder vermehrt die Arbeit von zuhause aus.

Die Massnahmen sind in einem Schutz- und Betriebskonzept zusammengefasst und gelten bis auf weiteres. «Sie sollen sicherstellen, dass die Gemeindeverwaltung auch bei zahlreichen Krankheitsfällen weiterfunktionieren könnte», so die Gemeinde Herisau. Der Schalterbetrieb werde vorläufig, im Unterschied zum Frühling, nicht reduziert.

Mittwoch, 4. November, 10:55 Uhr

Ausserrhoder Gewerbeverband sagt zweimal Nein

(pd/rms) Am 29. November stimmt das Schweizer Stimmvolk über zwei eidgenössische Vorlagen ab. Der Vorstand des Ausserrhoder Gewerbeverband empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» und ebenso ein Nein zur Konzernverantwortungsinitiative (KVI).

«Einerseits verlangt die Konzernverantwortungsinitiative (KVI), dass Schweizer Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards auch im Ausland einhalten», schreibt der Gewerbeverband in einer Mitteilung. Dieses Anliegen sei berechtigt. Den gewählten Weg zum Ziel stufe er aber als falsch ein. «Denn die Initiative betrifft nicht nur allfälliges Fehlverhalten von Grosskonzernen, sondern auch KMU’s. – sprich Gewerbebetriebe.»

Die zweite nationale Abstimmungsvorlage lehnt der Gewerbeverband aus ähnlichen Gründen ab. Die Volksinitiative «Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten» sei aber durch die sehr breite Formulierung und die mangelnde Wirkungskraft kein geeignetes Mittel für die Verfolgung dieser Ziele. «Die Initiative trifft all jene Unternehmen, die mehr als fünf Prozent ihres Umsatzes in irgendeiner Form von Rüstung oder Rüstungskomponenten erwirtschaften», so der Gewerbeversand weiter. Dazu würden auch jene Zulieferbetriebe gehören, die einen Bruchteil ihres Umsatzes mit Einzelteilen oder Baugruppen für Rüstungsfirmen erzielen.

Mittwoch, 4. November, 10:43 Uhr

Unfall zwischen Velo und E-Bike in Trogen

(KapoAR/rms) Am Dienstag ist es in Trogen zu einem Zusammenstoss zwischen einer Velofahrerin und einer E-Bike-Lenkerin gekommen. Eine 15-Jährige E-Bike-Lenkerin fuhr mit ihrem Zweirad um 17.25 Uhr auf dem Trottoir von Trogen in Richtung Speicher. Auf der Brücke, im Bereich Sägli, kam es zur Kollision mit einer entgegenkommenden, 51-jährigen Velofahrerin. Beide Zweiradlenkerinnen kamen zu Fall, wobei sich die 51-Jährige unbestimmte Verletzungen zuzog. Sie wurde am Unfallort betreut und anschliessend durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Die E-Bike-Fahrerin blieb unverletzt. An den Zweirädern entstand Sachschaden.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte die Polizeipatrouille fest, dass die Jugendliche ohne erforderlichen Führerausweis mit dem E-Bike unterwegs war. Die Kantonspolizei weist darauf hin, dass 14- und 15-Jährige E-Bike-Lenkende für Fahrten mit einem E-Bike (Typ 1, 25 Kilometer pro Stunde) einen Führerausweis der Kategorie M (Mofa) benötigen.

Mittwoch, 4. November, 08:39 Uhr

Brand in Bauernhaus in Urnäsch ausgebrochen – keine Verletzten

Beim Brand wurden weder Personen noch Tiere verletzt.

Beim Brand wurden weder Personen noch Tiere verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appnezell Ausserrhoden

(KapoAR/nat) Die Kantonale Notrufzentrale in Herisau erhielt am Dienstagabend kurz nach 19.30 Uhr die Meldung, dass im Chräg in Urnäsch ein Bauernaus brennt. Die Feuerwehren Urnäsch und Waldstatt fanden bei ihrem Eintreffen ein unbewohntes Bauerhaus vor, welches in Vollbrand stand. Das teilt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einem Communiqué mit.

Die Feuerwehren konnten ein Ausbreiten des Feuers auf die angebaute Scheune verhindern und den Brand löschen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich acht Rinder im Stall. Die Tiere konnten ins Freie gebracht werden und blieben unverletzt. Personen befanden sich keine im Haus. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird laut Kantonspolizei auf mehrere Hunderttausend Franken geschätzt. Zur Klärung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgeboten.

Beim Brand entstand ein Sachschaden von Hunderttausend Franken.

Beim Brand entstand ein Sachschaden von Hunderttausend Franken.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden
Dienstag, 3. November, 17:15 Uhr

Speicher überträgt Informationsveranstaltung live

Die öffentliche Orientierung findet im Buchensaal in Speicher statt. Zusätzlich wird sie live ins Internet übertragen.

Die öffentliche Orientierung findet im Buchensaal in Speicher statt. Zusätzlich wird sie live ins Internet übertragen.

Bild: David Scarano

(gk) An der kommenden öffentlichen Informationsveranstaltung "Forum" der Gemeinde Speicher von Dienstag 10. November, um 19.30 Uhr, erfolgt die Präsentation des Voranschlages 2021 und es wird über den Überbauungsplan Unterdorf und zum Stand der Arealentwicklung Buchen informiert. Die Veranstaltung wird nebst der Durchführung im Buchensaal aufgrund der aktuellen Situation zusätzlich online übertragen. Der Livestream und anschliessend das aufgezeichnete Video sind über youtube.com einsehbar. Die Unterlagen zum Voranschlag 2021 sowie der Aufgaben- und Finanzplan (AFP) sind auf der Gemeindewebseite aufgeschaltet. Für diejenigen, die vor Ort im Buchensaal an der Informationsveranstaltung teilnehmen, gilt das Schutzkonzept für öffentliche Orientierungen und die damit verbundenen bestehenden coronabedingten Hygiene- und Verhaltensregeln. Die Teilnehmerzahl vor Ort ist aktuell auf 50 Personen beschränkt.

Dienstag, 3. November, 16:39 Uhr

Sportzentrum Herisau beschränkt Zutritt zum Hallenbad

(gk) Das Sportzentrum Herisau begrenzt wegen der angeordneten Coronamassnahmen den Zutritt zum Hallenbad. Wie die Gemeinde mitteilt, dürfen sich nur noch 73 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten.

An den Abenden, insbesondere von Montag bis Freitag zwischen 17 Uhr und zirka 19.30 Uhr, könne es deshalb vorübergehend zu Engpässen oder zu kürzeren Wartezeiten kommen, so die Verantwortlichen. Die aktuelle Anzahl der Badenden wird auf der Webseite www.sportzentrum-herisau.ch laufend publiziert.

Dienstag, 3. November, 15:45 Uhr

Walzenhausen sagt wegen Corona den Weihnachtsmarkt ab

Im vergangenen Jahr konnte der Weihnachtsmarkt in Walzenhausen noch stattfinden. Heuer fällt er aus.

Im vergangenen Jahr konnte der Weihnachtsmarkt in Walzenhausen noch stattfinden. Heuer fällt er aus.

Bild: Max Tinner

(gk) Aufgrund der Entwicklung bezüglich Corona haben die Veranstalter des Weihnachtsmarkts beschlossen, den traditionellen Weihnachtsmarkt, welcher am 19. Dezember 2020 geplant gewesen war, abzusagen. Der nächste Weihnachtsmarkt soll erst 2021 stattfinden.

Die Organisatoren sowie der Gemeinderat würden gemäss einer Mitteilung bedauern, dass nach der Absage des traditionellen Jahrmarktes nun auch der Weihnachtsmarkt nicht durchgeführt werden kann. Diese Veranstaltungen würden das Dorfleben prägen und seien für die Einwohnerinnen und Einwohner von Walzenhausen sowie auch für die Vereine und Gäste ein wichtiger Bestandteil.

Dienstag, 3. November, 14:10 Uhr

Die Geschichte der Diaprojektoren

Der Vortrag findet im Hof Speicher statt.

Der Vortrag findet im Hof Speicher statt.

Bild: APZ

(pd) In der Sonnengesellschaft Speicher sind früh schon Hilfsmittel für die Vortragstechnik eingesetzt worden, so beispielsweise erste Diaprojektoren. Paul Hollenstein und Peter Abegglen präsentieren mit einem "Projektorungetüm" hundertjährige Originalglasdias. Jedem Glasdia stellen sie die heutige Ansicht zum Vergleich gegenüber.

Was wohl vor 100 Jahren an einem Reisebericht fesselte? Der für den Vortrag überarbeitete Reisebericht aus Indien stammt ebenfalls aus den 1920er-Jahren. Neben der Zeitreise mit Diaprojektor und Beamer erhalten die Besucher/innen einen Einblick in die Entwicklung der Projektionstechniken vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute. Aus einer Privatsammlung werden einige besondere Apparate vorgestellt.

Der Vortrag vom Montag, 9. November ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung «200 Jahre Sonnengesellschaft» im Museum für Lebensgeschichten im H0f Speicher. Der Vortrag findet im Buchensaal statt und nicht wie zunächst angekündigt in der Aula vom Zentralschulhaus. Der Beginn wurde auf 19.30 Uhr festgesetzt.

Dienstag, 3. November, 12.05 Uhr

Gemeinderat Walzenhausen will keinen Fusionszwang

Walzenhausen möchte sich auf keine fixe Anzahl von Gemeinden festlegen.

Walzenhausen möchte sich auf keine fixe Anzahl von Gemeinden festlegen.

Bild: Martina Basista

(gk) Der Gemeinderat von Walzenhausen hat sich anlässlich seiner vergangenen Sitzung mit der Vernehmlassung zum Gegenvorschlag der Volksinitiative "Starke Ausserrhoder Gemeinden" auseinandergesetzt.

Der Gemeinderat spricht sich gemäss Mitteilung für eine Streichung der namentlichen Nennung der Gemeinden in der Kantonsverfassung aus und favorisiert von den vorgeschlagenen Möglichkeiten die Variante Nr. 3, welche die Streichung der Namen der Gemeinden und die Aufnahme einer neuen Rechtsgrundlage in der Verfassung betreffend administrative und finanzielle Unterstützung der Gemeindefusionen vorsieht. Im Gegensatz zu den Varianten 1 und 2 wird gemäss der Variante 3 in der Kantonsverfassung keine Anzahl bezüglich der Reduktion der Gemeinden genannt.

Die Nennung der einzelnen Gemeinden in der Kantonsverfassung ist aus Sicht des Walzenhausener Gemeinderates nicht relevant. Im Rahmen der Kantonsverfassung soll lediglich die Grundlage zur Möglichkeit von Fusionen geschaffen werden, nicht aber die bestehenden Strukturen grundsätzlich in Frage gestellt und die weitere Entwicklung bezüglich den Fusionen abschliessend festgelegt werden. Insbesondere soll in der Kantonsverfassung keine absolute Zahl oder Bandbreite, im Sinne von Anzahl Gemeinden, festgehalten werden. Aus Sicht des Gemeinderates ist nicht die Anzahl entscheidend, sondern die Möglichkeit und ein verbindlicher Weg beziehungsweise Prozess, welcher zu möglichen Zusammenschlüssen führen kann. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Vernehmlassungsrückmeldung eingereicht.

Dienstag, 3. November, 10:55 Uhr

Hundwiler Gemeinderat würde vier bis acht Gemeinden vorziehen

Hundwil hat sich an einer Sondersitzung mit der Gemeindefusion auseinandergesetzt.

Hundwil hat sich an einer Sondersitzung mit der Gemeindefusion auseinandergesetzt.

Bild: Martina Basista

(gk) Der Gemeinderat Hundwil hat sich gemäss einer Mitteilung in einer Sondersitzung mit dem Gegenvorschlag des Regierungsrates zur Volksinitiative "Starke AR-Gemeinden" auseinandergesetzt.

Er sieht durchaus einen Handlungsbedarf in der Strukturreform der AR-Gemeinden, wie es im Schreiben heisst. Seit Jahren liege das Thema auf dem Tisch. Der Gemeinderat ist jedoch überzeugt, dass es Unterstützungen für die Umsetzung solcher Projekte braucht. Sei dies in einer Projektumsetzung selbst oder zur möglichen Angleichung der Steuerfüsse. Eine Form eines optimierten Finanzausgleiches müsste gefunden werden. Am ehesten sieht der Gemeinderat Hundwil eine abgewandelte Variante 2, diese liegt mit 4 bis 16 Gemeinden aus den 3 Vorschlägen des Regierungsrates vor. Es wird eine Variante mit 4-8 Gemeinden vorgeschlagen. So würde doch ein gewisser Spielraum bestehen und ein Handlungsbedarf wäre vorgegeben, heisst es in der Mitteilung.

Der Gemeinderat ist weiter der Meinung, dass nicht die ehemaligen Gemeindebezirke ausschlaggebend sind, sondern Gegebenheiten genutzt und ein ähnliches, politisches Gewicht aufgrund der Anzahl Einwohnenden geschaffen werden sollte. Erreichung von Professionalität, Effizienzsteigerung und durch grössere Einheiten auch umsetzbare, realistische Pensen für Behörden, könnten Effekte der Umsetzung sein. Eine Fusion führe aber, so die Meinung des Gemeinderates, nicht direkt zu Kosteneinsparungen.

Dienstag, 3. November, 8:45 Uhr

Altersheim Büel in Stein soll zu Wohnungen umgenutzt werden

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims Büel ziehen per Ende 2021 aus. Dann soll das Gebäude umgebaut werden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims Büel ziehen per Ende 2021 aus. Dann soll das Gebäude umgebaut werden.

Bild: Karin Erni

(gk) Mit Fertigstellung des Alters- und Pflegeheims Paradiesli wird der Altersheimbetrieb gemäss Mitteilung spätestens per Ende 2021 umziehen. Der Steiner Gemeinderat hat sich nun Überlegungen und rechtliche Abklärungen zur Nachfolgenutzung der Liegenschaft Altersheim Büel gemacht und sieht in diesem Gebäude zukünftig eine langfristige Wohnnutzung vor. Dazu wird in den kommenden Wochen ein Inserat publiziert, in dem die Rahmenbedingungen definiert sind. Mögliche Interessenten können sich dann anhand dieses Inserates bei der Gemeinde melden.

Montag, 2. November, 17:10 Uhr

Neue Gemeindeschreiberin in Bühler gewählt

Sandra Eugster-Tanner wird per 1. Februar 2021 neue Gemeindeschreiberin in Bühler.

Sandra Eugster-Tanner wird per 1. Februar 2021 neue Gemeindeschreiberin in Bühler.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat hat an seiner vergangenen Sitzung gemäss Mitteilung Sandra Eugster-Tanner als neue Gemeindeschreiberin von Bühler gewählt. Sie übernimmt ein 60 Prozent-Pensum. Für die Komplettierung des Teams wird darum noch eine weitere Person gesucht.

Sandra Eugster-Tanner lebt in Bühler, ist diplomierte Verwaltungsfachfrau GFS und GPK-Mitglied. Sie hätte mit ihrer fundierten Ausbildung sowie der Verwaltungserfahrung überzeugen können, heisst es im Schreiben der Gemeinde weiter. Sandra Eugster-Tanner ist derzeit Leiterin des Frontoffice bei der Gemeinde Teufen. Sie wird Ihre neue Tätigkeit als Gemeindeschreiberin von Bühler per 1. Februar 2021 beginnen.

Montag, 2. November, 16:10 Uhr

Die Gemeinde Stein sagt Versammlung zum Voranschlag ab

Lange hatte die Gemeinde Stein noch gehofft, dass sie ihre Orientierungsveranstaltung durchführen kann. Nun aber sagt sie den Anlass ab.

Lange hatte die Gemeinde Stein noch gehofft, dass sie ihre Orientierungsveranstaltung durchführen kann. Nun aber sagt sie den Anlass ab.

Bild: Martina Basista

(gk) Die Gemeinde Stein hat gemäss einer Mitteilung ihre öffentliche Orientierungsversammlung vom 11. November wegen der aktuellen Corona-Situation abgesagt. Die Bevölkerung wird in den kommenden Tagen darüber per Flugblatt informiert.

Der Gemeinderat will mit der Absage die Weisung, die physischen sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, umsetzen. Die Unterlagen zum Voranschlag 2021 sowie der Aufgaben- und Finanzplan (AFP) sind unter www.stein-ar.ch aufgeschaltet und können ab sofort eingesehen werden. Über die Legislaturziele orientiert der Gemeinderat dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Montag, 2. November, 14:25 Uhr

Insgesamt fünf neue Corona-Todesfälle in Appenzell Inner- und Ausserrhoden

(rms) Am Montag vermeldeten die Gesundheitsämter die aktualisierten Coronafallzahlen. In Innerrhoden sind es neu 354 kumulierte laborbestätigte Fälle. Von den aktuell Erkrankten sind gemäss Gesundheitsamt 10 hospitalisiert (Stand 2. November). 70 Personen befinden sich in Quarantäne, 14 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten. Hinzu kammen ausserdem drei neue Todesfälle. Damit sind in Innerrhoden nun fünf Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

In Ausserrhoden kamen zwei neue Todesfall hinzu. Der Kanton zählt nun deren zehn seit Ausbruch der Pandemie. Laborbestätigte kumulierte Fälle gab es in Ausserrhoden mehr als doppelt so viele wie in Innerrhoden - 819 an der Zahl. Aktuell hospitalisiert sind in Ausserrhoden 74 Personen, davon zwei auf der Intensivstation.

Montag, 2. November, 13:50 Uhr

114 Mängel an den Fahrzeugbeleuchtungen festgestellt

Die Ausserrhoder Kantonspolizei kontrollierte die Fahrzeugbeleuchtungen während der Dämmerungszeit: 114 Beanstandungen gab es.

Die Ausserrhoder Kantonspolizei kontrollierte die Fahrzeugbeleuchtungen während der Dämmerungszeit: 114 Beanstandungen gab es.

Bild: Susann Basler

(kpar) Die Ausserrhoder Kantonspolizei hatte vergangene Woche während der Dämmerungszeit verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Verlauf der mehrstündigen Kontrollen wurden gemäss Mitteilung insgesamt 114 Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen festgestellt. Acht Fahrzeugführer und eine Beifahrerin wurden wegen weiterer Übertretungen angezeigt sowie vier Lenker gebüsst. Zwei Fahrzeuge wurden zur Nachprüfung beim Strassenverkehrsamt aufgeboten.

Die Mängel an den Beleuchtungen konnten direkt vor Ort durch anwesende Mitarbeiter des Automobilgewerbes behoben werden. Die polizeilichen Kontrollen wurden durch Experten des Strassenverkehrsamtes, des regionalen Autogewerbes und durch die Ausserrhoder Sektion des Touring Clubs Schweiz unterstützt.

Montag, 2. November, 12:00

Ausserrhoder Regierungsrat verteilt Gelder aus dem Lotteriefonds

Mit fast 170000 Franken unterstützt der Ausserrhoder Regierungsrat gemeinnützige Institutionen.

Mit fast 170000 Franken unterstützt der Ausserrhoder Regierungsrat gemeinnützige Institutionen.

Bild: Alessandro Crinari / KEYSTONE

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 169‘500 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 132‘500 Franken werden im Kanton und in der Region eingesetzt, 17‘000 Franken gehen für Entwicklungshilfeprojekte und 20‘000 Franken für humanitäre Nothilfe ins Ausland.

Gemäss einer Mitteilung wurden insgesamt 17 Gesuche eingereicht, wovon sechs Gesuche den Kanton, acht die Entwicklungshilfe und drei die Katastrophen- und Humanitärhilfe betrafen. Auf kantonaler Ebene konnten alle Gesuche berücksichtigt werden. Wegen beschränkten finanziellen Mitteln seien bei der Entwicklungshilfe vier und im Bereich Katastrophen- und humanitäre Hilfe ein Gesuch ausgeschieden worden, heisst es im Schreiben weiter.

Auf kantonaler Ebene wurden der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi für die Kinderkonferenz 2020 in Trogen 10‘000 Franken und dem Verein Peer-Campaigns für das Projekt „My Perspective“ 15‘000 Franken zugesichert. Unterstützt werden die regional verankerten Institutionen Pro Juventute Appenzell Ausserrhoden (28‘000 Franken), Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden (56‘000 Franken) und Procap St. Gallen-Appenzell (3‘500 Franken). Die Fachstelle für Freiwilligenarbeit „Benevol“ erhält einen Beitrag von 20‘000 Franken.

Insgesamt 17‘000 Franken werden für vier Entwicklungshilfeprojekte in Afrika, Asien und Osteuropa eingesetzt. Das Schweizerische Rote Kreuz erhält je 10‘000 Franken für humanitäre Nothilfe im Libanon (Explosion im Hafen Beiruts) und in Bangladesch (Überschwemmungen).

Montag, 2. November, 10:10 Uhr

Appenzeller Tierschutzverein sagt wegen Corona Hauptversammlung ab

Der Appenzeller Tierschutzverein hat seine Hauptversammlung auf das Jahr 2021 verschoben.

Der Appenzeller Tierschutzverein hat seine Hauptversammlung auf das Jahr 2021 verschoben.

Bild: Pavlina Popovska / iStockphoto

(pd) Der Appenzeller Tierschutzverein sagt gemäss einer Mitteilung seine diesjährige Hauptversammlung vom Samstag, den 14. November in Herisau infolge der Corona-Pandemie, den steigenden Fallzahlen und zum Schutz aller Mitglieder und Teilnehmenden ab. Die Versammlung werde mit der nächsten Hauptversammlung 2021 zusammengelegt und am Samstag, den 15. Mai 2021 durchgeführt.

Montag, 2. November, 8:40 Uhr

130 Kinder nutzten im Oktober den Abenteuerpfad Walzenhausen

Die Initiatoren des Abenteuerpfades Walzenhausen sind mit den Besucherzahlen zufrieden.

Die Initiatoren des Abenteuerpfades Walzenhausen sind mit den Besucherzahlen zufrieden.

Bild: fotolia

(pd) Seit dem 1. Juli kann ist der Abenteuerpfad Walzenhausen in Betrieb, und viele Wanderer haben den Rundweg seitdem abgeschritten und an den 30 Posten die Detektivgeschichte angehört. Gemäss einer Mitteilung der Initiatoren wurde eine Erhebung durchgeführt, um zu ermitteln, wieviele Besucherinnen und Besucher den Pfad überhaupt nutzen.

Das Resultat: Die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Während im Juli 60 Kinder mit ihren Angehörigen den Weg genutzt haben, waren es im Oktober 130. Dazu kamen noch eine Anzahl Erwachsene ohne Kinderbegleitung.

Der Abenteuerpfad Walzenhausen ist ein rund sieben Kilometer langer Rundweg, der die Sehenswürdigkeiten Walzenhausens beinhaltet. Am Wegrand stehen 30 Tafeln. Mittels eines QR-Codes können die Besucherinnen und Besucher eine Geschichte hören und selbst einen Schatz suchen.

Freitag, 30. Oktober - 16:49 Uhr

(pd) Erfolg für die Geschwister Halter aus Herisau am Saisonfinal des Swiss Bike Cup in Hochdorf. Dabei waren alle Fahrerinnen und Fahrer auf besondere Art und Weise herausgefordert, galt es doch am Morgen einen Qualifikationslauf und am Nachmittag Halbfinal und Final zu bestreiten. Die Strecke war technisch anspruchsvoll und die Unterlage tief und rutschig. Nicolas Halter, welcher die dritte Oberstufe in Herisau besucht, meisterte alle Klippen souverän und durfte sich über den ersten Platz in diesem Rennen sowie den Gesamtsieg in der Kategorie U15 freuen und kann auf eine perfekt geglückte Moutainbike Saison 2020 zurückblicken.
Die ehemalige Sportschülerin Monique Halter fuhr in Hochdorf als Dritte ins Ziel und sicherte sich damit auch die Bronzemedaille in der Gesamtwertung.

Monique Halter gewann die Bronzemedaille in der Gesamtwertung.

Monique Halter gewann die Bronzemedaille in der Gesamtwertung.

Bild: PD
Freitag, 30. Oktober - 15:48 Uhr

(pd) Die Kirchenvorsteherschaften der Evangelisch-reformieren Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt haben ihre Kirchbürger zu Informationsanlässen über das Projekt Kirchenpark Appenzeller Hinterland eingeladen. Diese vier Anlässe müssen nun Corona bedingt abgesagt werden (10.11. Waldstatt, 12.11. Herisau, 18.11. Schönengrund, 19.11. Schwellbrunn). Unter dem Projektnamen «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» arbeiten die vier Kirchgemeinden auf den Zusammenschluss zu einer grossen Hinterländer Kirchgemeinde hin. Wie die Steuerungsgruppe des Projekts mitteilt, soll nun die Information über den Stand des Projekts über digitale Kanäle forciert werden. Mitte Dezember wird unter anderem eine eigene Webseite aufgeschaltet werden. Das Projekt «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» soll im Herbst 2022 den Kirchgemeindemitgliedern zur Abstimmung unterbreitet werden.

Die Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Herisau, Waldstatt, Schwellbrunn und Schönengrund wollen enger zusammenrücken.

Die Evangelisch-reformierten Kirchgemeinden Herisau, Waldstatt, Schwellbrunn und Schönengrund wollen enger zusammenrücken.

Bild: Benjamin Manser
Freitag, 30. Oktober - 15:25 Uhr

Je ein neuer Corona-Todesfall in Appenzell Inner- und Ausserrhoden

(mlb) Am Freitagmittag vermelden die Gesundheitsämter die aktualisierten Coronafallzahlen. In Innerrhoden sind es neu 321 kumulierte laborbestätigte Fälle. Von den aktuell Erkrankten sind gemäss Gesundheitsamt 9 hospitalisiert (Stand 27. Oktober). 84 Personen befinden sich in Quarantäne, 14 davon sind Rückkehrer aus Risikogebieten. Hinzu kam ausserdem ein neuer Todesfall. Damit sind in Innerrhoden nun zwei Personen dem Coronavirus zum Opfer gefallen.

In Ausserrhoden kam ebenfalls ein neuer Todesfall hinzu. Der Kanton zählt nun deren acht seit Ausbruch der Pandemie. Laborbestätigte kumulierte Fälle gab es in Ausserrhoden mehr als doppelt so viele wie in Innerrhoden - 732 an der Zahl. Damit ist die 1000er-Grenze der kumulierten Coronainfektionen in beiden Appenzell nun überschritten. Aktuell hospitalisiert sind in Ausserrhoden 21 Personen, davon eine auf der Intensivstation.

Freitag, 30. Oktober - 14:16 Uhr

(pd) Der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (Svar) steht wie andere Spitäler in Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19 Krise vor zusätzlichen Herausforderungen: Erhebliche Ertragsausfälle über Monate durch angeordnete Betriebsreduktionen seitens des Bundes, hohe Zusatzkosten für die akute Krisenbewältigung im Frühjahr, inklusive zusätzliche Belastungen für vermindert geleistete Arbeitsstunden einzelner Mitarbeitergruppen, führen gemäss einer Medienmitteilung zu einem vorhersehbar deutlich verschlechterten Jahresresultat 2020.

Die Coronakrise führte bei Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden zu Einnahmeausfällen.

Die Coronakrise führte bei Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden zu Einnahmeausfällen.

Bild: Benjamin Manser

Nachdem bis heute ungewiss bleibt, ob der durch die Anordnungen entstandene Schaden abgegolten wird, rechnet der Svar mit einer angespannten wirtschaftlichen Situation. Der Verwaltungsrat (VR) des Svar passt deshalb seine Jahresprognose an und rechnet zum jetzigen Zeitpunkt, aufgrund des kaum noch eintretenden Nachholeffektes der verschobenen Leistungen, mit einem Defizit von rund 10 Millionen Franken. Der Svar-Verwaltungsrat und der Regierungsrat haben in den vergangenen Wochen Gespräche bezüglich des Umgangs mit diesen finanziellen Gegebenheiten geführt. Der Bund als Hauptverursacher der Ertragsausfälle signalisiert bislang keinerlei Verständnis und Wille zur Unterstützung der betroffenen Spitäler in der ganzen Schweiz. Kann sich der Kanton nicht wesentlich an diesen Ertragsausfällen beteiligen, muss der Fehlbetrag vom Spitalverbund getragen werden. Diese negative Ertragsentwicklung und damit das zu erwartende verschlechterte Jahresresultat trifft den Spitalverbund empfindlich.

Freitag, 30. Oktober – 12:25 Uhr

Totes und leicht verletztes Schaf in Trogen – Spuren deuten auf Wolfsriss

(pd/chs) Am Freitag wurde auf einer Weide in Trogen ein totes und ein leicht verletztes Schaf gefunden. Aufgrund der Situation vor Ort und der Art der Verletzungen der Schafe muss auf einen Wolfsriss geschlossen werden.

In Ausserrhoden ist vermutlich ein Wolf unterwegs.

In Ausserrhoden ist vermutlich ein Wolf unterwegs.

Bild: Keystone

Wie es in der Mitteilung des Kantons Appenzell Ausserrhoden heisst, untersuchte der kantonale Wildhüter die Situation vor Ort und stellte fest, dass aufgrund der Art der Verletzungen der Schafe auf einen Angriff durch einen Wolf geschlossen werden müsse. «Die kantonale Jagdverwaltung schliesst nicht aus, dass es sich dabei um denselben Wolf handeln könnte, welcher am Mittwoch in Altstätten Schafe gerissen hat», heisst es in der Mitteilung. Zur Abklärung der genauen Todesursache wurden DNA-Proben an den Bissspuren entnommen. Das Resultat der genetischen Analyse wird in einigen Wochen vorliegen.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Wolf weiterhin im Gebiet aufhält, haben das Amt für Landwirtschaft und die Jagdverwaltung die Besitzerinnen und Besitzer von Kleinvieh per SMS über den Vorfall informiert. Es wird empfohlen, beim Auslass von Schafen und Kleintieren Vorsicht walten zu lassen. Es sind Herdenschutzmassnahmen zu ergreifen. Seit dem erstmaligen Auftreten des Wolfes in der Neuzeit in Appenzell Ausserrhoden im Jahr 2014 ist dies das vierte Mal, dass Schafe durch Wölfe im Kanton gerissen wurden. Der letzte Riss hat im November 2019 in Urnäsch stattgefunden.

Freitag, 30. Oktober - 10:23 Uhr

(gk) Der langjährige Abteilungsleiter Volkswirtschaft der Gemeinde Herisau, Benno Keel, geht per Ende Februar 2021 mit 64 Jahren in Pension. Die Gemeinde dankt ihm für seinen über 27-jährigen Einsatz für Herisau und wünscht ihm alles Gute im neuen Lebensabschnitt.

Freitag, 30. Oktober - 10:02 Uhr
In der Innerrhoder Verwaltung gilt ab sofort eine Maskenpflicht.

In der Innerrhoder Verwaltung gilt ab sofort eine Maskenpflicht.

Bild: APZ

(rk) Der Bundesrat hat am Mittwoch die Maskentragpflicht verschärft. Davon ist auch die Innerrhoder Verwaltung betroffen. Im Rahmen der verstärkten Bekämpfung der Corona-Pandemie hat er unter anderem beschlossen, dass nicht mehr nur in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maskenpflicht gilt, sondern auch in Büros und an anderen Arbeitsplätzen in Gebäuden. Daraus ergibt sich für Besucherinnen und Besucher der kantonalen Verwaltung, dass sie in Verwaltungsgebäuden ständig eine Schutzmaske tragen müssen. Ausgenommen sind Personen, die keine Maske tragen können, insbesondere aus medizinischen Gründen. Weitere Ausnahmen können sich aus der amtlichen Verrichtung ergeben. So wird beispielsweise beim Erstellen eines Passfotos selbstverständlich keine Maske getragen.

Freitag, 30. Oktober - 09:23 Uhr
Beim Unfall in Teufen entstand nur Sachschaden.

Beim Unfall in Teufen entstand nur Sachschaden.

Bild: KPAR

(kpar) Ein Lastwagenführer lenkte am Donnerstag sein Fahrzeug kurz vor 07.30 Uhr von der Umfahrungstrasse in Teufen in Richtung Bühler. Aufgrund eines Pannenfahrzeuges vor dem Haslenkreisel, wurden die Fahrzeuge durch eine Hilfsperson auf der linken Fahrbahn vorbeigeführt. In der Absicht im Kreisel nach rechts in Richtung Haslen abzubiegen, musste der Chauffeur den Lastwagen einige Meter rückwärts manövrieren. Dabei kam es mit einem nachfolgenden Personenwagen zur Kollision. Am Auto und am Lastwagen entstand Sachschaden. Personen blieben unverletzt.

Freitag, 30. Oktober - 08:27 Uhr
Die Geschäfte der Alder Bau AG werden von der Slongo AG weitergeführt.

Die Geschäfte der Alder Bau AG werden von der Slongo AG weitergeführt.

Bild: PD

(pd) Was vor 88 Jahren begann und von Markus Alder in dritter Generation geführt wird, findet im Januar 2021 seinen Abschluss. Am 1. Februar 2021 werden die operativen Geschäftstätigkeiten - Strassenbau, Tiefbau und Umgebungsarbeiten - der Herisauer Firma Alder Bau AG von der Firma Slongo AG weitergeführt. Von zentraler Bedeutung in der Nachfolgeregelung ist gemäss einer Medienmitteilung die Gewährleistung der vorhandenen Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden und der bereits erhaltenen Bauaufträge von Kunden. Im Weiteren wird der Maschinen- und Fahrzeugpark von der Slongo AG übernommen. Die Werkhof-Liegenschaft bleibt in den Händen der Alder Bau AG. Eine externe Lösung wurde angestrebt, da sich keine familieninterne Nachfolge ergeben hat. Die Alder Bau AG schätzt sich glücklich, mit der ebenfalls traditionsreichen Herisauer Firma Slongo AG, eine optimale Nachfolgelösung gefunden zu haben. Nebst der regionalen Verankerung verbinden die beiden Firmen ihre hohen Ansprüche an Qualität und Kundenzufriedenheit. Markus Alder wird nach 30-jähriger Tätigkeit für die Alder Bau AG den nahtlosen Übergang der Geschäftsbeziehungen eng begleiten und Kunden sowie Geschäftspartnern während dieser Zeit weiter zur Verfügung stehen. Die Alder Bau AG dankt für die jahrzehntelange wertvolle und angenehme Zusammenarbeit und freut sich, dass die Verbundenheit auch im Übergang in die neue Ära und darüber hinaus bestehen bleibt

Donnerstag, 29. Oktober - 15:13 Uhr
Der WinVita in Herisau bietet armutsbetroffenen Menschen Produkte zu günstigen Preisen an.

Der WinVita in Herisau bietet armutsbetroffenen Menschen Produkte zu günstigen Preisen an.

Bild: PD

(pd) Der WinVita in Herisau feiert dieses Jahr sein 15-Jähriges Jubiläum. Mit dessen Gründung im Jahre 2005 stellt die Stiftung Tosam armutsbetroffenen Menschen Produkte des täglichen Bedarfs zu günstigen Preisen bereit. Ein weiterer wichtiger Bestandteil für die finanzielle Entlastung für Menschen mit einem kleinen Budget bietet der WinVita am Dienstag und am Donnerstag: dann nämlich werden vom gemeinnützigen Lebensmittelverteiler «Schweizer-Tafel» vor Ort gratis Lebensmittel abgebenden. Vom Gesamtangebot des WinVita profitieren Menschen mit einer Kulturlegi- oder WinVita-Karte, die auf verschiedenen Amtsstellen, sowie bei der Gemeinde, beim RAV oder bei Kirchen bezogen werden kann.Wegen Corona sei eine grössere Jubiläumsfeier ausgeschlossen, sagt Corinne Zähner. Deshalb würde es am 7. November im engeren Kundenkreis eine kleine Feier geben.

Donnerstag, 29. Oktober - 13:57 Uhr

(pd) Die Gefahr, sich im Spital mit Covid-19 zu infizieren, bleibt deutlich niedriger als im Alltag. Als eine zusätzliche Präventionsmassnahme gilt im Spital Herisau und im Spital Heiden ab sofort ein generelles Besuchsverbot. Patientenbesuche im Psychiatrischen Zentrum AR in Herisau sind mit Voranmeldung mehrheitlich weiterhin möglich. Ausgenommen vom Besuchsverbot in den Spitälern sind einzig Partner von Gebärenden während der Geburt, Väter von Neugeborenen sowie enge Angehörige von palliativen, schwerkranken oder sterbenden Patientinnen und Patienten. Auch eine Begleitperson von ambulanten Patientinnen und Patienten ist gestattet. Diese Besucherinnen und Besucher müssen die Schutzmassnahmen einhalten, dazu gehört unter anderem die Maskenpflicht auf dem gesamten Spitalareal und eine maximale Besuchsdauer von 60 Minuten pro Besuch.

Patientenbesuche im Spital Herisau sind zurzeit verboten.

Patientenbesuche im Spital Herisau sind zurzeit verboten.

Bild: Michel Canonica
Donnerstag, 29. Oktober - 11:07 Uhr
Das nächste Casino Konzert können nur 50 Personen besuchen.

Das nächste Casino Konzert können nur 50 Personen besuchen.

Bild: PD

(pd) Das Konzert des Signum Quartetts vom kommenden Mittwoch, 4.November, im Casino Herisau mit Werken von Haydn, Schulhoff und Schubert kann wegen der auf 50 Personen reduzierten Teilnehmerzahl ausschliesslich mit einem Abonnement besucht werden. Es findet kein Billet-Verkauf statt.

Donnerstag, 29. Oktober - 09:49 Uhr

(pd) Die Hauptversammlung der Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft (AGG) vom kommenden 28. November ist definitiv abgesagt. Die Traktanden werden auf schriftlichem Wege abgehandelt. Die Unterlagen dazu werden Mitte November versandt. Die nächste Hauptversammlung findet am 27. November 2021 statt.

Die AGG-Mitglieder treffen sich erst 2021 wieder zur Hauptversammlung.

Die AGG-Mitglieder treffen sich erst 2021 wieder zur Hauptversammlung.

Bild: PD
Donnerstag, 29. Oktober - 09:43 Uhr

(pd) Vor Kurzem startete Swisscom mit dem Ausbau von Glasfasertechnologien im Bezirk Schwende und in Urnäsch. Damit löst Swisscom ihr Versprechen ein, in jeder Schweizer Gemeinde bis Ende 2021 Glasfasertechnologien auszubauen. Die Bauarbeiten in den beiden Gemeinden haben vor wenigen Tagen begonnen und werden von Cablex, einem Netzbaupartner von Swisscom, verantwortet. Die Arbeiten dauern mehrere Monate und werden voraussichtlich im Sommer 2021 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt können die Einwohnerinnen und Einwohner von Schwende und Urnäsch schneller im Internet surfen als je zuvor, verspricht Swisscom.

Swisscom will bis Ende 2021 in allen Gemeinden die Glasfasertechnologie ausbauen.

Swisscom will bis Ende 2021 in allen Gemeinden die Glasfasertechnologie ausbauen.

Bild: PD
Mittwoch, 28.Oktober - 22:03 Uhr

Dölf Biasotto will Landammann werden

Dölf Biasotto ist seit 2017 Regierungsrat.

Dölf Biasotto ist seit 2017 Regierungsrat.

Bild: Ralph Ribi

(PD) Die Delegierten der Ausserrhoder FDP hielten am Mittwochabend ihre ausserordentliche Delegiertenversammlung wegen der Coronapandemie nur digital ab. Sie sprachen sich bei einer Enthaltung für Baudirektor Dölf Biasotto als Landammann 2021-2023 aus. Die Amtszeit des derzeitigen Landammanns Alfred Stricker endet am 31. Mai 2021. Im Weiteren lehnten die Delegierten die Konzernverantwortungs- sowie die GSoA-Initiative ab. Die Parteileitung erhielt zudem die Kompetenz über die Unterstützung eines Kandidaten für die Wahl ins Obergericht vom 7. März 2021 zu entscheiden. Wie es in der Medienmitteilung der Partei heisst, hat Obergerichtspräsident Ernst Zingg auf den 31. Mai 2021 seinen Rücktritt eingereicht. Damit sei in einem ersten Schritt durch die Stimmbevölkerung ein neues Mitglied ins Obergericht zu wählen. Der Kantonsrat wird in seiner Mai-Sitzung aus der Mitte der gewählten Oberrichter den Präsidenten wählen. Die Delegierten erteilten nun der Parteileitung die Kompetenz, bis Ende Jahr über eine Unterstützung einer Kandidatur mittels eines gemeinsamen Wahlzettels mit den anderen Parteien in Ausserrhoden zu entscheiden.

Mittwoch, 28. Oktober - 16:52 Uhr

Urnäsch reaktiviert Hauslieferservice

(gk) «Die sich ausbreitende zweite Welle ist ernst zu nehmen und die Bevölkerung – insbesondere in der Risikogruppe – ist aufgerufen, sich zu schützen und wenn möglich zu Hause zu bleiben.» Dies schreibt die Gemeinde Urnäsch in ihrer Medienmitteilung. Während die Grundversorgung bei vielen Personen privat abgedeckt sei, werde allen anderen Personen – speziell in der Risikogruppe – ans Herz gelegt, solange sich die Covid-Situation nicht bessert, das Hauslieferservice-Angebot zu nutzen.

Urnäsch ruft aufgrund der aktuellen Situation den Heimlieferservice für Essen wieder ins Leben.

Urnäsch ruft aufgrund der aktuellen Situation den Heimlieferservice für Essen wieder ins Leben.

Bild: Ralph Ribi

Die Urnäscher Lebensmittelgeschäfte und die Drogerie Waldstatt bieten deshalb ab sofort erneut, jeweils freitags und dienstags, einen gratis Lieferservice an. Die Bäckerei Gerig, die Metzgerei Taube, die Milchspezialitäten AG, die Landi/Prima, der Getränkehandel Diem sowie die Drogerie Waldstatt würden gerne Bestellungen entgegennehmen. Dies, während der ordentlichen Öffnungszeiten.

Die Auslieferung erfolgt jeweils am Freitag und Dienstag für Bestellungen, die bis am Vortag um 16 Uhr eingegangen sind. Der Lieferservice ist gratis. Die bestellten Artikel werden unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften kostenlos an die Haustüre geliefert. Die Anwesenheit der Besteller wird vorausgesetzt.

Mittwoch, 28. Oktober - 15:52 Uhr

Fast 1000 laborbestätigte Coronafälle in beiden Appenzell

(mlb) 653 kumulierte Fälle sind es in Appenzell Ausserrhoden, in Innerrhoden 279. Dies die aktualisierten Zahlen, die auf der Webseite des jeweiligen Gesundheitsamtes aufgeschaltet sind. Das macht etwas weniger als 1000 kumulierte Fälle in beiden Appenzell - 932, um genau zu sein. In Ausserrhoden sind ausserdem derzeit 24 Personen hospitalisiert, drei davon auf der Intensivstation. Appenzell Innerrhoden zählt neun hospitalisierte Personen.

Die aktuellen Zahlen könnten weitaus höher sein, als die von den Gesundheitsämtern erfassten . Das Contact-Tracing hinkt hinterher.

Die aktuellen Zahlen könnten weitaus höher sein, als die von den Gesundheitsämtern erfassten . Das Contact-Tracing hinkt hinterher.

Symbolbild: KEY/ Michael Kappeler

Die Kurve zeigt also weiter gen oben. Auch was die Zahl der aktuell isolierten positiv-getesteten Personen in beiden Appenzell angeht. Sie beträgt 192. In Quarantäne befinden sich 268 aufgrund engen Kontakts mit Coronapositiven. Bei den Reiserückkehrern sind es etwas weniger: 137 an der Zahl.

Die Zahlen könnten aber gemäss den kantonalen Gesundheitsämtern durchaus höher sein. Das Contact-Tracing sei nämlich «aufgrund der sehr hohen Fallzahlen» überlastet, wie auf deren Webseite zu lesen ist.

Mittwoch, 28. Oktober - 13:56 Uhr

(pd) Im Juni hat die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG zusammen mit der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG ihr 4000 Quadratmeter grosses Solarfaltdach in Betrieb genommen. Seither kann sich auch die Öffentlichkeit mit Panelkäufen am Projekt beteiligen und damit einen wertvollen Beitrag für die erneuerbare Energiezukunft leisten. Die beiden Innerrhoder Politiker Roland Dähler (Stillstehender Landammann, Vorsteher Volkswirtschaftsdepartement) und Ruedi Ulmann (Bauherr und Vorsteher Bau- und Umweltdepartement) haben kürzlich je ein Panel erworben. Das Solarfaltdach mit seinen 1320 Panels produziert 350 000 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr. Dies entspricht einem jährlichen Strombedarf von rund 70 Haushalten.

Das Solarfaltdach produziert jährlich Strom für 70 Haushalte.

Das Solarfaltdach produziert jährlich Strom für 70 Haushalte.

Bild: PD
Mittwoch, 28. Oktober - 11:40 Uhr

Chindernetz Appenzell Innerrhoden stoppt den Biberliverkauf

Wegen Corona stellt der Verein Chindernetz AI den Tür-zu-Tür-Verkauf der Biberli ein.

Wegen Corona stellt der Verein Chindernetz AI den Tür-zu-Tür-Verkauf der Biberli ein.

Bild: PD

(pd) «Die Gesundheit geht dem Chindernetz AI vor.» Das schreibt Vereinspräsident Luzius Gruber in einer Mitteilung. Aufgrund von Covid-19 stoppt der Verein den diesjährigen Biberliverkauf. Schülerinnen und Schüler aus allen Schulgemeinden in Appenzell Innerrhoden gingen von Tür zu Tür und boten die beliebten Biberli an.

Zwar habe ein Schutzkonzept vorgelegen. Das Chindernetz AI möchte aber keinen Artikelverkauf durchführen, der für Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen oder Eltern mit unguten Gefühlen verbunden ist, heisst es weiter. Der Verein hofft auf Verständnis und dankt allen, die bereits ein Biberli gekauft haben.

Mittwoch, 28. Oktober - 09:27 Uhr

(pd) In Appenzell Ausserrhoden wird eine weitere Veranstaltung abgesagt. Am 18. November hätte in Wolfhalden die Delegiertenversammlung des Bauernverbandes stattfinden sollen. Aufgrund der von Bund und Kanton beschlossenen Vorsorgemassnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie wird die DV nun abgesagt. Das neue Datum wird zur gegebener Zeit bekannt gegeben.

Die Ausserrhoder Bauernvertreter werden sich am 18. November nicht zur DV treffen.

Die Ausserrhoder Bauernvertreter werden sich am 18. November nicht zur DV treffen.

Bild: PD
Mittwoch, 28. Oktober - 09:12 Uhr

(pd) Der Innerrhoder Gewerbeverband, die GFI und alle Innerrhoder Parteien – CVP, FDP, SVP und SP – haben zu den Eidgenössischen Abstimmungsvorlagen im November eine öffentliche Podiumsveranstaltung geplant. Aus Corona-Schutzmassnahmen verzichten sie nun gemäss einer Medienmitteilung auf die Durchführung. Für sie steht die Gesundheit der Bevölkerung im Zentrum.Die politischen Verbände und Parteien sind interessiert, dass zur «Konzernverantwortungsinitiative» und zur «Initiative für ein Finanzierungsverbot von Kriegsmaterialproduzenten» trotzdem eine rege Debatte geführt werden kann und verweisen auf die Möglichkeit, Leserbriefe in den lokalen Medien zu veröffentlichen.

Das Podium in Appenzell zu den Abstimmungsvorlagen vom 29. November kann nicht stattfinden.

Das Podium in Appenzell zu den Abstimmungsvorlagen vom 29. November kann nicht stattfinden.

Bild: Reto Marin
Mittwoch, 28. Oktober - 8:18 Uhr

Kollision zwischen Personenwagen und Postauto

(kapo) Am Dienstagabend ist es in Rehetobel zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Postauto gekommen. Der Unfall ereignete sich kurz nach 19 Uhr, als eine 19-Jährige von Speicherschwendi in Richtung Rehetobel fuhr. Im Bereich Zweibruggen bemerkte die Autofahrerin das entgegenkommende, talwärts fahrende Postauto zu spät, weshalb es zur Kollision kam. Alle Fahrzeuginsassen blieben beim Unfall unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Für den Abtransport des beschädigten Autos wurde ein Abschleppunternehmen aufgeboten.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Bild: Kapo AR
Dienstag, 27. Oktober - 18:24 Uhr
In beiden Appenzeller Kantonen steigt die Zahl der positiv getesteter Personen und jener der Todesfälle an.

In beiden Appenzeller Kantonen steigt die Zahl der positiv getesteter Personen und jener der Todesfälle an.

Bild: APZ

(cal) In Appenzell Innerrhoden ist eine Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. Dies vermeldet der Kanton auf seiner Website. Es ist der erste Covid-19-Todesfall in Innerrhoden. Im Nachbarkanton Ausserrhoden ist die Zahl der Todesfälle heute derweil auf sieben angestiegen.

Dienstag, 27. Oktober - 15:38 Uhr
Die Bahngeleise auf der Strecke von Walzenhausen nach Rheineck werden verlängert.

Die Bahngeleise auf der Strecke von Walzenhausen nach Rheineck werden verlängert.

Bild: PD

(pd) Vom 2. bis am 18. November führen die Appenzeller Bahnen (AB) eine Fahrzeugrevision sowie diverse Gleiskörpererneuerungen bei der Bergbahn Rheineck-Walzenhausen durch. Während der Totalsperrung der Bahnstrecke verkehrt ein Ersatzbus. Baubedingte kurzfristige Änderungen der Sperrzeiten sind nicht ganz auszuschliessen. Die AB bittet die Fahrgäste, vor der Reise den Online-Fahrplan der SBB zu studieren. Infotafeln und Plakate an den Bahnhöfen und im Zug informieren die Fahrgäste zum Betriebsunterbruch. Aufgrund der Bauarbeiten kann die Haltestelle Ruderbach nicht bedient werden. Der Ersatzbus fährt ab dem Bahnhof Rheineck. Die Beförderung von Fahrrädern ist im Bus nicht möglich. Gruppenreisen sind in dieser Zeit nur beschränkt möglich.

Dienstag, 27. Oktober - 13:39 Uhr
Der Gemeinderat Teufen ist offen für Diskussionen zur künftigen Gemeindestrukturen im Kanton.

Der Gemeinderat Teufen ist offen für Diskussionen zur künftigen Gemeindestrukturen im Kanton.

Bild: Ralph Ribi

(gk) Zurzeit läuft die Vernehmlassungen zu den drei Varianten des Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden». Der Gemeinderat Teufen nimmt in einer Medienmitteilung nun dazu Stellung. Er ist offen für die Diskussion, stellt aber fest, dass noch viele Fragen offen seien. Eine Reduktion von 20 auf vier Gemeinden kommt für den Gemeinderat Teufen allerdings bereits vorweg nicht in Frage. Dies insbesondere deshalb, weil es für Gemeinde und Kanton unerlässlich sei , dass die Gemeinde Teufen nicht geschwächt werde, heisst es in der Mitteilung. Die Gemeinde Teufen steuert rund 80 Prozent des Anteils der Gemein-den zum kantonalen Finanzausgleich bei und leistet dabei einen ähnlichen Finanzbeitrag wie der Kanton selber. Der Gemeinderat begrüsst es, dass die Diskussion rund um die Gemeindestrukturen lanciert wurde. Die zweite Variante sieht eine Reduktion der Gemeinden auf 4 bis 16 vor. Gemäss dem dritten Vorschlag sollen lediglich die Gemeindenamen aus der Verfassung gestrichen werden.

Dienstag, 27. Oktober - 11:28 Uhr
An den beteiligten Autos des Unfalls in Herisau entstand Sachschaden.

An den beteiligten Autos des Unfalls in Herisau entstand Sachschaden.

Bild: kpar

(kpar) Am Montag fuhr ein 52-jähriger Autofahrer kurz nach 13 Uhr mit seinem Personenwagen von Abtwil kommend auf der St.Gallerstrasse und wollte seine Fahrt von dieser via Kreuzweg in Richtung Cilanderstrasse fortsetzen. Dabei realisierte er zu spät, dass sich von der Umfahrungsstrasse ein vortrittsberechtigter und in Richtung Gossau fahrender Personenwagen genähert hatte und kollidierte in der Folge mit diesem. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der 52-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu.

Dienstag, 27. Oktober - 10:23 Uhr
Am Auto entsatnd Sachschaden in Höhe von einigen Tausend Franken.

Am Auto entsatnd Sachschaden in Höhe von einigen Tausend Franken.

Bild: kpar

(kpar) Am Montagnachmittag um 17.15 Uhr fuhr ein 82-Jähriger mit seinem Auto in Wolfhalden auf der Hauptstrasse hinter einem Roller in Richtung Lutzenberg. Im Bereich Unterwolfhalden realisierte er zu spät, dass der vor ihm fahrende Lenker seinen Roller zum Rechtsabbiegen abgebremst hatte und kollidierte in der Folge mit diesem. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. Der Rollerfahrer wurde leicht verletzt.

Dienstag, 27. Oktober - 08:54 Uhr
Das Fabrikgebäude der Firma Walser wird zurzeit erneuert und saniert.

Das Fabrikgebäude der Firma Walser wird zurzeit erneuert und saniert.

Bild: PE

(pe) Mit annähernd hundert Beschäftigten ist die Walser & Co. AG die grösste Arbeitgeberin in Wald. Derzeit werden in die umfassende Sanierung des gut 50 Jahre alten Gebäudeteils der Fabrikationslokalitäten rund 1,2 Millionen Franken investiert. Kernstück der derzeitigen Sanierung des 1968 erstellten Gebäudeteils ist die Erneuerung des Dachs. Zudem wird eine Solaranlage installiert.

Montag, 26.Oktober - 16:45 Uhr

Sechster Coronatodesfall in Ausserrhoden

(red) Die Anzahl coronainfizierter Personen steigt im Appenzellerland weiter stark an. Am Montag betrug diese in Ausserrhoden kumuliert 559. Das sind 77 mehr als am Freitag. Auch die Anzahl Todesfälle ist gestiegen, von 4 auf total 6. Aktuell befinden sich 24 Personen in Spitalpflege, davon 1 Person auf der Intensivstation. Am Freitag waren es noch 19 und 2 gewesen. Die Anzahl Personen in Isolation beläuft sich auf 116 (114 am Freitag), in Quarantäne befinden sich 200. In Innerrhoden gibt es Stand Montag, 12 Uhr, kumuliert 239 laborbestätigte Fälle. 6 Personen sind hospitalisiert. Am Samstag waren es noch 222 Fälle gewesen.

Montag, 26.Oktober - 16:37 Uhr

Das Museum Wolfhalden schliesst seine Saison ab

(P.Eggenberger) Am Sonntag wurde im Museum Wolfhalden die Saison abgeschlossen. Die diesjährige Sonderausstellung war Vorderländer Autoren und deren Werken gewidmet. Zu den herausragenden Schriftstellern gehört Alfred Tobler, dessen Schaffen angesichts seines 175. Geburtstages besondere Aufmerksamkeit verdiente.

Dank Ernst Züst ist das Haus Alte Krone in Wolfhalden eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte geworden.

Dank Ernst Züst ist das Haus Alte Krone in Wolfhalden eine Fundgrube für Geschichtsinteressierte geworden.

Bild: PE

Das 400 Jahre alte, unverfälscht erhalten gebliebene Haus «Alte Krone» ist dank der Sammlertätigkeit von Ernst Züst zur wahren Fundgrube für Geschichtsinteressierte geworden. Als engagierter Gründer und Präsident des Museumsvereins richtet er den Fokus im Rahmen von Sonderausstellungen alljährlich auf wertvolle Besonderheiten. Dazu gehörte in der jetzt abgeschlossenen Saison die einheimische Literatur, zu deren Bereicherung auch Ernst Züst und sein Zwillingsbruder Walter mit einigen historischen Werken beigetragen haben. Eine markante, in der Ausstellung prominent vertretene Persönlichkeit, war der 1845 geborene Bürger Wolfhaldens Alfred Tobler, der als Universalgenie in die Geschichte eingegangen ist. In Basel studierte er Theologie, und ab 1873 liess er sich in Deutschland zum Konzertsänger ausbilden. Nach Erfolgen in dieser Sparte kehrte er 1889 in die Heimat zurück und liess sich in Wolfhalden nieder. Dank seiner verstorbenen Gattin aus wohlhabendem Hause war er finanziell unabhängig, sodass er sich voll und ganz volkskundlichen
Nebst seiner Vortragstätigkeit erschienen auch zahlreiche Schriften aus Toblers Feder wie etwa «Sang und Klang aus Appenzell». Ernst Züst sagt: «Grosse Verbreitung aber fand Toblers 1902 erstmals erschienenes Werk ‹Der Appenzeller Witz›, der die Hintergründe dieses einzigartigen Kulturguts ausleuchtet. 1909 folgte mit ‹Die Appenzeller Narrengemeinde› ein weiteres vielbeachtetes Buch Toblers. Der von der Universität Zürich mit dem Titel ‹Doktor honoris causa› ausgezeichnete Autor verstarb 1923 in Heiden.»

Montag, 26.Oktober - 16:00 Uhr

E-Bike-Fahrer am Kopf verletzt

(KapoAR) Bei einem Sturz hat sich ein 37-jähriger E-Bike-Fahrer unbestimmte Verletzungen am Kopf zugezogen. Gemäss Kantonspolizei war der Mann von Rehetobel in Richtung Gigern unterwegs als er beim Abzweiger Oberkaien die Herrschaft über sein Bike verlor. In der Folge stürzte der Mann und zog sich dabei die Kopfverletzungen zu. Er musste mit der Rettung ins Spital überführt werden.

Montag, 26.Oktober - 14:21 Uhr

40 Fahrer waren zu schnell unterwegs

(KapoAR) Am Wochenende hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Sie musste drei Führerausweise auf der Stelle einziehen.

Am Sonntag mussten laut Polizeibericht auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch und im Sondertal in Stein innerhalb von vier Stunden insgesamt 40 Fahrzeuglenker zur Rechenschaft gezogen werden. Während 30 Personen ihre Busse im Ordnungsbussenverfahren erledigen können, werden 10 Personen an die Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht. Drei von ihnen mussten ihren Führerausweis noch auf der Stelle abgeben. Sie waren im Ausserortsbereich mit Geschwindigkeiten zwischen 121 und 124 km/h unterwegs.

Montag, 26.Oktober - 13:01 Uhr

Alkoholisiert mit Röhrenzaun kollidiert

Das Auto erlitt erheblichen Sachschaden.

Das Auto erlitt erheblichen Sachschaden.

Bild: PD

(KapoAR) Am Sonntagmorgen entstand bei einem Selbstunfall in Reute hoher Sachschaden. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhrt eine 61-jährige mit ihrem Personenwagen von Mohren in Richtung Oberegg. In einer Rechtskurve verlor sie die Herrschaft über ihr Fahrzeug, kam über den Fahrbahnrand und kollidierte mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und am Zaun entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Die Lenkerin blieb unverletzt. Sie musste sicher aber einem Atemalkoholtest unterziehen und den Führerausweis noch auf der Stelle abgeben.

Feedback: redaktion@appenzellerzeitung.ch

Montag,26.Oktober - 11:34 Uhr

Neue Aufzugsanlage für die Innerrhoder Landeskanzlei

(RK) Die Liftanlage der alten Kanzlei in Appenzell wird erneuert. Der Umbau findet zwischen dem 3. November und dem 1. Dezember 2020 statt. Während dieser Zeit ist laut Medienmitteilung des Kantons mit einer erschwerten Anfahrt zur Kanzlei zu rechnen.Die Anzahl der Parkplätze ist wegen der Bauarbeiten bis zum Ende der Umbauphase am 1. Dezember 2020 reduziert. Zudem wird Material für den Umbau angeliefert. Während der gesamten Umbauphase ist im Gebäude der alten Kanzlei mit Lärmemissionen und Staubentwicklung zu rechnen. Vor dem Gebäude ist im gedeckten Bereich ein Materiallager vorgesehen. Da die Aufzugsanlage nicht in Betrieb ist, kann ein barrierefreier Zugang nicht gewährleistet werden. Ein Informationsaushang mit Kontaktmöglichkeit wird gemäss Mitteilung am Eingang der alten Kanzlei angebracht.

Montag, 26. Oktober - 9:43 Uhr

Auffahrkollision mit drei Personenwagen

An allen drei Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.

An allen drei Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.

Bild: PD

(KapoAI) Bei einer Auffahrkollision mit drei Personenwagen haben sich am Sonntag zwei Personen leicht verletzt. Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 51-jähriger Mann mit einem Personenwagen auf der Entlastungsstrasse in Appenzell vom Mettlenkreisel in Richtung Enggenhütten. Bei der Tankstelle wollte er nach links abbiegen und musste wegen dem Gegenverkehr sein Fahrzeug vollständig anhalten. Das nachfolgende Auto wurde von einem 56-jährigen Mann gelenkt. Er verlangsamte die Fahrt bis auf Schritttempo. Dahinter fuhr ein weiterer Personenwagen, welcher von einem 24-jähriger Mann gelenkt wurde. Er bemerkte die vor ihm befindlichen Fahrzeuge zu spät und prallte heftig in das mittlere der drei Fahrzeuge. Durch den Aufprall wurde das mittlere Fahrzeug in das vorderste Auto gestossen. Zwei mitfahrende Personen des mittleren Fahrzeuges wurden leicht verletzt und begaben sich selbständig in Spitalpflege. An allen drei Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden.

Montag, 25.Oktober - 08:37 Uhr

Herisauer Peter Rechsteiner auf Heimatbesuch

Peter Rechsteiner (links) engagiert sich in Brasilien.

Peter Rechsteiner (links) engagiert sich in Brasilien.

(Sae) Vor zehn Jahren erklärte der Herisauer Peter Rechsteiner Brasilien zu seiner neuen Heimat. Vor kurzem war der Auswanderer zurück in der Schweiz. Zehn Tage wartete er in einem Gasthaus in Toggenburg in Quarantäne, bevor er seine Familie sehen konnte. In Brasilien engagiert er sich in einem Hilfsprojekt, das Obdachlose mit einer Dusche und frischer Kleidung versorgt. Auch da hinterlässt die Coronakrise ihre Spuren, wie die «Herisauer Nachrichten» berichten. Anfangs wurden die Kleider entsorgt, das Essen auf Einweggeschirr serviert und Einwegzahnbürsten verteilt. Nun ist das Projekt gestoppt worden. «Wir mussten vorher schon strenge Hygienemassnahmen ergreifen», sagt Rechsteiner. «Jetzt wäre der Kontakt schlicht zu gefährlich.»

Montag, 25.Oktober - 08:33 Uhr

Neues Mitglied der Ausserrhoder KESB

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat Elvira Baumberger Liniger als neues Mitglied der Ausserrhoder Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) gewählt. Das teilte die Kantonskanzlei am Montag mit. Baumberger Liniger übernimmt die Leitung der unterstützenden Dienste der KESB. In dieser Funktion führt sie den Rechtsdienst, das Revisorat und das Sekretariat.

Elvira Baumberger Liniger hat an der Universität St. Gallen studiert und verfügt über langjährige Erfahrung als Dienststellenleiterin in der öffentlichen Verwaltung und im Personalwesen. Sie wohnt in St. Gallen und übernimmt ihre Leitungsfunktion in der KESB am 1. Februar 2021.

Samstag, 24. Oktober – 14:26 Uhr

Lieferwagen kollidiert beim Rückwärtsfahren mit Roller

(kapo/rms) Am Freitagnachmittag, kurz vor 16.30 Uhr, kam es in Herisau zu einem Verkehrsunfall. Dies teilte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Samstag mit. Ein 57-jähriger Lenker fuhr mit seinem Lieferwagen auf der Saumstrasse in Richtung Saum. Auf der Suche nach einer Strassenbezeichnung hielt er sein Fahrzeug nach der Verzweigung Obermoosbergstrasse an und fuhr anschliessend mit seinem Lieferwagen rückwärts.

Am Roller entstand geringer Sachschaden.

Am Roller entstand geringer Sachschaden.

Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Bei diesem Manöver realisierte er nicht, dass eine nachfolgende Rollerfahrerin hinter seinem Lieferwagen angehalten hatte und kollidierte in der Folge mit dieser. Am Roller entstand geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Samstag, 24. Oktober - 12:31 Uhr
Der ehemalige IKRK-Präsident Jakob Kellenberger wird erst 2021 in Heiden eine Rede halten.

Der ehemalige IKRK-Präsident Jakob Kellenberger wird erst 2021 in Heiden eine Rede halten.

Bild: Chris Iseli

(pd) Am kommenden Freitag, 30. Oktober, hätte Jakob Kellenberger an der Gedenkfeier zum 110. Todestag von Henry Dunant in Heiden eine Rede halten sollen. Aufgrund der Coronakrise kann der Anlass mit dem ehemaligen IKRK-Präsident und Heidler Ehrenbürger nicht stattfinden. Jakob Kellenberger wird in einem Jahr, am 30. Oktober 2021, zum 111. Todestag ins Appenzeller Vorderland reisen.

Freitag, 23. Oktober - 16:01 Uhr

Coronafall im Alters- und Pflegezentrum Appenzell

(ker) Ein Bewohnender des Alters- und Pflegezentrums Appenzell wurde positiv auf Covid-19 getestet. Über die rund 20 Bewohnerinnen und Bewohner der Abteilung F3 im 3. Stock wurde eine 14-tägige Quarantäne verhängt. Aus diesem Grund sind Besuche von Angehörigen bis 5. November nicht möglich, wie es seitens der Heimleitung heisst.

Freitag, 23. Oktober, 15:39 Uhr

Keine Unihockeyspiele am Wochenende

Die Frauen des UH Appenzell hätten am Samstag im Cup gegen den NLA-Vertreter UHC Laupen gespielt.

Die Frauen des UH Appenzell hätten am Samstag im Cup gegen den NLA-Vertreter UHC Laupen gespielt.

Bild: Claudio Schwarz

(red) Der schweizerische Unihockeyverband unterbricht aufgrund der Covid-19-Situation den Spielbetrieb in allen Ligen vorläufig bis Ende November.

Unter anderem sind die Cupspiele der NLB-Frauen des UH Appenzell sowie der Erstligisten des UHC Herisau betroffen. Beide Teams hätten am Wochenende Gegner aus der höchsten Spielklasse empfangen.

Freitag, 23.Oktober - 14:47 Uhr

52 neue Coronafälle in Ausserrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden steigt die Anzahl Coronafälle weiter an. Am Freitag, 14 Uhr, waren es kumuliert 482 laborbestätigte Fälle. Am Donnerstag waren es noch 430 gewesen.

Aktuell sind 19 Personen hospitalisiert, am Donnerstag waren es 16 gewesen. In Isolation befinden sich 114.

Freitag, 23.Oktober - 14:39 Uhr

Frauenfeld gegen Herisau abgesagt

(red) Das 1.Liga-Meisterschaftsspiel am Samstag zwischen dem EHC Frauenfeld und SC Herisau ist abgesagt worden. Wie es auf der Webseite der Thurgauer und Ausserrhoder heisst, erfolgte der Entscheid der beiden Vereine, um Spielern, Funktionären und Fans den bestmöglichen Schutz bieten zu können.

Die Covid-19-Task-Force der Regio League hat am Donnerstagabend beschlossen, den Spielbetrieb bis mindestens 28. Oktober laufen zu lassen. Gespielt werden kann, wenn beide Mannschaften einverstanden sind. Jedes Team kann beim Ligaleiter eine Verschiebung beantragen. Zu erwarten ist, dass der Bund und die Kantone in den nächsten Tagen weitere Massnahmen ergreifen, die auch den Sport betreffen. Die Task Force der Regio League wird am kommenden Mittwoch nach der Medienkonferenz des Bundesrates die Situation neu beurteilen und allfällige Entscheide treffen.

Freitag, 23. Oktober - 13:35 Uhr

Glocken schweigen wegen Umbau

Die Glocken der evangelisch-reformierten Kirche läuten vom 2. bis am 6. November tagsüber nicht. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit. Im Zuge der Innensanierung und Aufwertung der Dorfkirche wird eine Sprinkleranlage im Kirchturm installiert. Die Glocken schweigen deshalb zwischen 7 und 18 Uhr, ausser es findet eine Beerdigung statt. Nachts erfolgen der Viertelstunden- und der Stundenschlag wie gewohnt. Auch der Tag wird wie üblich um 6 Uhr morgens eingeläutet.

Freitag, 23. Oktober - 13:16 Uhr

Appenzeller Kirchentag verschoben

Der Kirchentag hätte in Herisau stattfinden sollen.

Der Kirchentag hätte in Herisau stattfinden sollen.

Bild: Benjamin Manser

(pd) Der Appenzeller Kirchentag 2020 wurde bis auf weiteres verschoben. Eigentlich hätte er unter dem Motto «himmelwiit» im vergangenen Mai in Herisau stattfinden sollen. Doch Corona machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. So wurde der Kirchentag vorerst um ein Jahr auf dem 29. Mai 2021 veschoben. Nun hat das Organisationskomitee aufgrund der unsicheren Planungslage beschlossen, den Termin weiter zu verschieben und frühestens im Jahr 2022 durchzuführen. Einzig das geplante Konzert mit Andrew Bond, dem bekannten Kinderliedermacher, soll am ursprünglichen Verschiebedatum vom 29. Mai 2021 im Casinosaal in Herisau stattfinden.

Der Appenzeller Kirchentag wird von der reformierten und den katholischen Kirchen beider Appenzell zusammen mit den lokalen Freikirchen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Vineyard getragen. Mit dem Kirchentag wollen die beteiligten Kirchen ein Zeichen setzen und einladen, den Glauben zu teilen und miteinander zu feiern.

Freitag, 23. Oktober -12:40 Uhr

Streifkollision zwischen Auto und Lastwagen


Das Auto zog den Kürzeren: Der Sachschaden beträgt 15'000 Franken.

Das Auto zog den Kürzeren: Der Sachschaden beträgt 15'000 Franken.

Bild_ PD

(KapoAR) Am Donnerstag ist es in Walzenhausen zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben laut Polizeibericht unverletzt.

Eine 57-jährige Frau lenkte ihr Auto von Wolfhalden in Richtung Lachen. Zur selben Zeit fuhr ein 55-jähriger Mann mit seinem Lastwagen in die entgegengesetzte Richtung. Im Bereich Heldholz kam es zu einer Streifkollision, wobei das Auto stark beschädigt wurde. Der Sachschaden am Personenwagen wird auf rund 15'000 Franken geschätzt. Am Lastwagen entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Freitag, 23. Oktober - 11:33 Uhr

Nächste «Wandelbar» erst im Frühjahr 2021

Damals noch ohne Sicherheitskonzept: Ein «Wandelbar»-Event im Mai 2019.

Damals noch ohne Sicherheitskonzept: Ein «Wandelbar»-Event im Mai 2019.

Bild: APZ

(pd) Die erste Coronawelle hat die «Wandelbar» im ersten Halbjahr 2020 weggespült. Der aktuellen Situation fallen nun auch die geplanten Veranstaltungen diesen Herbst und Winter zum Opfer, wie aus einer Medienmitteilung der Wandelbar hervorgeht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eine Arbeitsgruppe hat sich kurzgeschlossen und Themen gesammelt, die zu Herisau passen oder die in Herisau anstehen und beschäftigen. So hoffen die Verantwortlichen, spätestens im Frühjahr 2021 zur nächsten «Wandelbar» einladen zu können – selbstverständlich unter Einhaltung der dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Freitag, 23. Oktober - 10:00 Uhr

Gespräch mit Yves Balmer auf dem «Roten Stuhl» fällt aus

SP Regierungsrat Yves Noël Balmer.

SP Regierungsrat Yves Noël Balmer.

Bild: Benjamin Manser

Wie die SP Vorderland in einer Medienmitteilung informiert, kann das Gespräch mit Regierungsrat Yves N. Balmer auf dem «Roten Stuhl» im Lindensaal Heiden am 28. Oktober aufgrund von Corona nicht stattfinden. Der Veranstalter bedauert diese Absage sehr und hofft darauf, die öffentliche Veranstaltungsreihe so bald wie möglich mit allen Regierungsräten wieder aufnehmen zu können, heisst es weiter.

Freitag, 23. Oktober - 09:01 Uhr

16-Jähriger dringt in zwei Hotelbetriebe in Appenzell ein – Polizei nimmt ihn fest

(kapo/chs) Während der Nacht auf Sonntag, 18. Oktober, ist ein Jugendlicher in einen Hotelbetrieb in Appenzell eingedrungen. Anschiessend durchsuchte er die Räumlichkeiten und stahl drei Flaschen Whisky, drei Lautsprecherboxen sowie eine Taschenlampe. Danach verliess er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei den Tatort und ging zu einem anderen Hotel, wo er sich wiederum gewaltsam Zutritt verschaffte. Auch hier durchsuchte er die Räumlichkeiten, verliess das Gebäude jedoch ohne etwas mitzunehmen.

Aufgrund von Ermittlungen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden konnte der Jugendliche am Sonntagnachmittag an seinem Wohnort verhaftet werden. Das Deliktsgut wurde bei ihm sichergestellt und der 16-Jährige ist geständig. Er wird sich nun vor der Jugendanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden verantworten müssen.

Donnerstag, 22. Oktober 15:05 Uhr

Personenwagen mit Anhänger verursacht Selbstunfall

(kpai) Am Donnerstagmorgen, gegen 6.20 Uhr, fuhr ein Landwirt mit seinem Personenwagen und einem beladenen Anhänger von Teufen her in Richtung Appenzell. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, kam der mit einem jungen Stier beladene Anhänger vor der Rechtskurve (Schiessegg) ins Wanken und überschlug sich. Dabei drehte sich gemäss Kantonspolizei die Fahrzeugkombination, bis sie schliesslich in der Mitte der Strasse zum Stillstand kam.

Der Anhänger des Landwirtes kam bei einer Kurve ins Schleudern.

Der Anhänger des Landwirtes kam bei einer Kurve ins Schleudern.

Symbolbild: Keystone

Das Tier blieb dabei unverletzt und konnte umgeladen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. An den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden. Zur Verkehrsleitung wurde die Feuerwehr Haslen aufgeboten. Die Strasse musste kurzzeitig gesperrt werden.

Donnerstag, 22. Oktober - 14:05 Uhr

44 Neuinfektionen in beiden Appenzell

Der Anstieg der Coronaneuinfektionen im Appenzellerland hält weiter an.

Der Anstieg der Coronaneuinfektionen im Appenzellerland hält weiter an.

Symbolbild: Keystone

(mlb) Kumuliert verzeichnet der Kanton Appenzell Ausserrhoden Stand heute, 22. Oktober, 430 laborbestätigte Coronafälle. Das entspricht 26 Fällen mehr als am Vortag. Am Mittwoch wurden leicht mehr Neuinfektionen vermeldet (33). An der Anzahl kumulierter Hospitalisationen hat sich in den letzten 24 Stunden nichts geändert. Es sind weiterhin 50 an der Zahl, 16 davon zum jetzigen Zeitpunkt hospitalisiert. In Isolation befinden sich derweil neu 100 Personen, am Mittwoch waren es noch 104.

Auch im Kanton Appenzell Innerrhoden sind die Zahlen wieder angestiegen. Waren es am Mittwochmittag noch 179 kumulierte Coronafälle, sind es seit Donnerstagmittag schon deren 197. Das entspricht einem Anstieg von rund 10 Prozent. Appenzell Innerrhoden zählt aktuell gemäss Gesundheitsamt ausserdem 66 Personen in Isolation sowie 81 Personen in Quarantäne.

Die Gesundheitsämter beider Appenzell aktualisieren die Zahlen täglich auf ihrer jeweiligen Webseite.

Donnerstag, 22. Oktober - 12:03 Uhr

Kantonsratssitzungen bis mindestens Juni 2021 auswärts

Im Juni tagte der Ausserrhoder Kantonsrat wegen Corona erstmal im Buchensaal in Speicher.

Im Juni tagte der Ausserrhoder Kantonsrat wegen Corona erstmal im Buchensaal in Speicher.

Bild: Nik Roth

(kk) Das Büro des Kantonsrates hat an seiner Sitzung vom 19. Oktober 2020 beschlossen, dass die Kantonsratssitzungen bis mindestens Juni 2021 auswärts – in Walzenhausen, Speicher und Waldstatt – stattfinden werden. Noch ist unklar, ob ab dem 2. Halbjahr 2021 eine Rückkehr in den Kantonsratssaal im Herisauer Regierungsgebäude möglich sein wird.

Donnerstag, 22. Oktober - 11:50 Uhr

Verleihung «Gontner Sprungbrett» an Samira Neff und Andrea Müller

Miriam Fässler, Preiträgerin Samira Neff, Rebecca Graf, Bernhard Tschan (Präsident Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik), Preisträgerin Andrea Müller und Alissa Neff.

Miriam Fässler, Preiträgerin Samira Neff, Rebecca Graf, Bernhard Tschan (Präsident Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik), Preisträgerin Andrea Müller und Alissa Neff.

Bild: PD

(pd) Die Konzertreihe «Gonten da isch Musig», welche dieses Jahr zum 10. Mal hätte durchgeführt werden sollen, ist aufgrund der Corona-Einschränkungen auf 2021 verschoben worden. Dennoch hat die «Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik», welche das Gontner Musikfest seit Anbeginn finanziell unterstützt, anlässlich einer kleinen Feier im Hotel Bären das «Gontner Sprungbrett» an Samira Neff und Andrea Müller verliehen. Der Förderpreis zeichnet junge Künstlerinnen, Künstler oder Formationen aus, welche die rund um den Säntis gelebten musikalischen Traditionen pflegen und weiterentwickeln.

Samira Neff und Andrea Müller wurden für ihre Maturaarbeiten ausgezeichnet, mit welchen sie wertvolle Beiträge zur Geschichte und Entwicklung der Appenzeller Musik schrieben. Seit 2015 spielen Samira Neff und Andrea Müller gemeinsam mit Alissa Neff, Rebecca Graf und Miriam Fässler bei der «Streichmusik Vielsaitig». Den Namen der Formation, die mit zwei Geigen, Hackbrett, Cello und Kontrabass in der Originalbesetzung einer Appenzeller Streichmusik aufspielen, wählten die fünf Appenzellerinnen aufgrund der 151 Saiten, welche ihre Instrumente in der Summe beinhalten.

Donnerstag, 22. Oktober - 11:09 Uhr
Trotzki Hot Frog heisst der neue Vodka-Likör der Appenzeller Alpenbitter.

Trotzki Hot Frog heisst der neue Vodka-Likör der Appenzeller Alpenbitter.

Bild: PD

Getränk für kalte Wintertage: Appenzeller Alpenbitter präsentiert neuen Vodka-Likör

(pd) Die Appenzeller Alpenbitter AG präsentiert eine weitere Neuheit: Auf die Wintersaison hin lanciert sie den grünen Vodka-Likör Trotzki Hot Frog, der mit heissem Wasser aufgegossen zum minzigen Heissgetränk wird.

Der neue «Trotzki Hot Frog Peppermint Vodka Liqueur», wie er mit vollem Namen heisst, ergänzt die Trotzki-Linie der Appenzeller Alpenbitter AG. Dazu gehören neben dem klassischen Vodka White die Liköre Trotzi Vodka Black, Caramello, Red und Green.

Donnerstag, 22. Oktober - 10:16 Uhr

Migros Heiden erhält Schweizer Solarpreis 2020

Die Migros Heiden ist Supermarkt und Stromproduzentin in einem.

Die Migros Heiden ist Supermarkt und Stromproduzentin in einem.

Bild: PD

(pd) Am 20. Oktober wurden die Schweizer Solarpreise vergeben. Unter den Siegerprojekten aus 17 Kantonen ist auch die Migros Heiden. Die Migros Heiden ist nicht nur ein Supermarkt, sondern auch eine Stromproduzentin. Das Besondere ist, dass der Strom nicht nur durch eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, sondern auch von den an drei Fassadenseiten angebrachten Fotovoltaikmodulen erzeugt wird.

Donnerstag, 22. Oktober - 09:47 Uhr

161'800 Franken aus Spirituosensteuer für verschiedene Institutionen und Organisationen

(pd/chs) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat über die Verwendung der Mittel aus der Spirituosensteuer (EZV) entschieden. Aus einer entsprechenden Mitteilung geht hervor, dass insgesamt 161‘800 Franken an Institutionen und Organisationen gehen, die sich aktiv in der Prävention und in der Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs engagieren.

Auf alkoholischen Getränken wird eine Steuer erhoben.

Auf alkoholischen Getränken wird eine Steuer erhoben.

Bild: Maria Schmid(

Die eidgenössische Zollverwaltung überwacht den Schweizerischen Alkoholmarkt und erhebt Steuern auf die konsumierten Spirituosen. Die Besteuerung von alkoholischen Getränken soll helfen, deren Konsum zu verringern. Gleichzeitig ist die Steuer ein Beitrag zur Deckung der durch den Alkoholkonsum verursachten sozialen Kosten. Der Reinertrag aus der Steuer geht zu 90 Prozent an den Bund und zu 10 Prozent an die Kantone. Diese müssen die Spirituosensteuer zur Bekämpfung des Alkoholismus sowie des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs verwenden.

2020 beträgt der Ausserrhoder Anteil am letztjährigen Reinertrag der EZV 163‘373 Franken. Der Regierungsrat hat nun gemäss Mitteilung 161‘800 Franken Institutionen und Organisationen zugeteilt, die im Suchtbereich tätig sind. Beiträge erhalten haben der Fachverband Sucht, die Stiftung Sucht Schweiz, die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden sowie die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz. Der Fondsbestand beträgt damit neu 135‘540.35 Franken.

Donnerstag, 22.Oktober - 8:18 Uhr

Landammann wendet sich mit Videobotschaft an Bevölkerung

Landammann Alfred Stricker bittet die Ausserrhoder Bevölkerung, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt einzuhalten.

Landammann Alfred Stricker bittet die Ausserrhoder Bevölkerung, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt einzuhalten.

Benjamin Manser

Hier geht's zur Videobotschaft.