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Ausserrhoder Regierungsrat besucht Bündner Regierung +++ Spontanes Impfen ist weiterhin erfolgreich +++ Neue Schulergänzende Tagesstrukturen in Waldstatt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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13:38 Uhr

Ausserrhoder Regierungsrat besucht Bündner Regierung

Der Ausserrhoder Regierungsrat besucht auf Einladung der Bündner Regierung den Kanton Graubünden. Seit Dienstagnachmittag vertiefen die Delegationen ihre guten Beziehungen mit einem Gedankenaustausch in ungezwungener Atmosphäre, wie die Standeskanzlei Graubünden mitteilt.

Gemäss Medienmitteilung begrüssten der Bündner Regierungspräsident Mario Cavigelli und der Kanzleidirektor Daniel Spadin die eingetroffenen Gäste am Dienstag am Churer Bahnhof. Die Mitglieder des Regierungsrats des Kantons Appenzell Ausserrhoden wurden im Beisein ihrer Partnerinnen herzlich willkommen geheissen. Anschliessend wurden die Delegation mit Landammann Dölf Biasotto, die Regierungsräte Yves Noël Balmer, Alfred Stricker, Paul Signer und Hansueli Reutegger sowie Ratschreiber Roger Nobs im Regierungssaal empfangen. Nach einem Spaziergang durch die Churer Altstadt zur Kathedrale und anschliessender Besichtigung des Domschatzmuseums wurde der Abend mit einem gemütlichen Nachtessen abgerundet. Der Mittwoch startete gemäss Communiqué mit einer Zugfahrt in der Rhätischen Bahn nach Trun und einem gemeinsamen Frühstück. Zusammen mit Johannes Flury, dem Präsidenten der Lia Rumantscha, besuchten die beiden Regierungsdelegationen danach die «Cuort ligia Grischa» und das darin befindende Museum Sursilvan mit Originalwerken des berühmten Truner Künstlers Alois Carigiet. Im Verlauf des Nachmittags geht es weiter mit dem Bus nach Flims und mit der Kutsche nach Conn. Von dort aus befindet sich in Gehdistanz die Aussichtsplattform «Il Spir», die einen einmaligen 180-Grad-Blick auf die Rheinschlucht Ruinaulta ermöglicht. (sk)

10:10 Uhr

Spontanes Impfen ist weiterhin erfolgreich

Seit Mittwoch ist es neben den üblichen Impfmöglichkeiten in den Impfzentren Herisau und Heiden zusätzlich möglich, sich an verschiedenen Orten im ganzen Kantonsgebiet impfen zu lassen. Der Kantonale Führungsstab (KFS) zieht nun eine positive erste Zwischenbilanz. Insgesamt wurden germäss Medienmitteilung in den Gemeinden Urnäsch, Walzenhausen, Reute, Stein, Teufen, Trogen, Speicher und Grub und in einigen Betrieben 281 Personen geimpft. Die Impfaktionen sind bislang reibungslos verlaufen. In acht Gemeinden wird in den nächsten Tagen das mobile Impfteam weitere Möglichkeiten anbieten, sich ohne Anmeldung impfen zu lassen. Alle Impftermine und Impforte sind auf den Webseiten des Kantons www.ar.ch/corona sowie der Gemeinden publiziert und können den Inseraten, online-Medien und Flugblättern entnommen werden. Für die Zweitimpfung, die vier Wochen nach der ersten Impfung erfolgt, wird das mobile Impfteam ebenfalls wieder in die Gemeinden fahren. Die Zweitimpfungen beginnen dort am 20. Oktober und enden am 4. November 2021.

Zuspruch für Walk-In Impfungen ungebrochen hoch

Wie gross der Zuspruch für die Walk-In Impfungen ist, zeigt die Anzahl Personen, die sich in den Impfzentren bis jetzt spontan impfen liessen. Die bisherigen sieben Impftage ohne Anmeldung in den Impfzentren wurden von insgesamt 2362 Personen genutzt (Herisau: 1259 Personen, Heiden: 1103 Personen). Dabei wurden auch Wartezeiten in Kauf genommen. Die nächsten Walk-In Impfungen in den Impfzentren Herisau und Heiden finden jeweils am Freitag, 24. September 2021 (übermorgen) und am Freitag, 1. Oktober 2021 zwischen 13.30 und 21 Uhr statt. Wer keine Wartezeiten in Kauf nehmen will, vereinbart einen ordentlichen Termin für eine Impfung über das Anmeldeportal https://ar.impfung-covid.ch/. (kk)

Mittwoch, 22. September - 10:04 Uhr

Neue Schulergänzende Tagesstrukturen in Waldstatt

Bis zu den Sommerferien wurden in Waldstatt von einer Gruppe Freiwilliger, unter dem Patronat des Frauenvereins, einmal pro Woche ein Mittagstisch angeboten. Beim Mittagstisch wurde es gemäss Medienmitteilung immer schwieriger genügend Helfer zu rekrutieren, sodass der Mittagstisch anfangs Juli aufgelöst wurde.

Die anstehende Revision des kantonalen Kinderbetreuungsgesetzes sowie des Volksschulgesetzes nimmt die Gemeinden in die Pflicht. Sie müssen ein der Bevölkerung angemessenes Betreuungsangebot sicherstellen. Dies ist auf freiwilliger Basis, eine Unmöglichkeit. Die Gemeinde war gefordert und hat, zusammen mit der Schule und der Kita, die schulergänzenden Tagesstrukturen aufgegleist. Das Betreuungsangebot gilt für die Schülerinnen und Schüler des Kindergartens, der Primarschule und der Oberstufe und wird jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags über Mittag und die Nachmittagsbetreuung bis 18 Uhr angeboten. Während den Ferien wird an diesen vier Tagen die Betreuung (ganzer Tag) mit themenbezogenen Projektwochen organisiert.

Am 9. August war es bereits so weit. Mit professioneller Leitung nahmen einige Familien dieses neue (Ferien)Betreuungsangebot in Anspruch. In der Zwischenzeit gehört das Tagi Kunterbunt am unteren Böhl 4, für einige Kinder zum Alltag. Sie fühlen sich sichtlich sehr wohl und willkommen. Aus dem leerstehenden Haus, wurde ein Ort des Zusammenkommens mit fröhlichen Kinderstimmen, feinem Essen und ein Platz zum Entfalten.

Das Tagi Kunterbunt ist innert kurzer Zeit im alten Einfamilienhaus entstanden. Das war nur möglich, weil unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer tatkräftig mitgearbeitet haben. Auch durfte das Tagi einige Spenden entgegennehmen. Als kleiner Dank wurden am kürzlich Sponsoren, Helfende, Nachbarn, Kinder und Eltern zu einem Dankeschön-Apero und zum Tage der offenen Tür ins Tagi Kunterbunt eingeladen. Trotz des misslichen Wetters war es ein fröhlicher Anlass.

Konzept und Anmeldeformular sind unter der Homepage der Schule Waldstatt www.schule-waldstatt.ch zu finden. Besuche sind nach Voranmeldung bei der Leitung Tagesstrukturen möglich. Mail: tagesstrukturen@schule-waldstatt.ch oder Telefon: 071 571 10 90. (pd)

Dienstag, 21. September - 17:03 Uhr

Covid-Testzentrum in Appenzell zügelt ins Bahnhofpärkli

(rk) Das privat geführte Covid-Testzentrum im Dorf Appenzell ist vom Postplatz ins Bahnhofpärkli umgezogen. Dies teilt die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Das Testangebot ohne Voranmeldung richtet sich an Personen ohne Symptome. Das Angebot im Testzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell richtet sich insbesondere an Personen mit Symptomen und bedarf einer vorgängigen telefonischen Anmeldung.

In Appenzell kann man sich neu im Bahnhofpärkli testen lassen.

In Appenzell kann man sich neu im Bahnhofpärkli testen lassen.

Bild: Keystone

Im Testzentrum im Dorf Appenzell können sich Personen ohne Voranmeldung auf Covid-19 testen lassen und somit ein Covid-Zertifikat erhalten. Ab heute steht das Testzentrum der Firma xtrapharm im Bahnhofpärkli Appenzell, wenige Meter entfernt vom vorherigen Standort am Postplatz. Dadurch bietet es mehr Platz für Personen, die für einen Covid-Test anstehen. Das Testzentrum ist weiterhin offen von Montag bis Donnerstag, jeweils 18 bis 20 Uhr, sowie Freitag von 18 bis 21 Uhr und Samstag von 19 bis 22 Uhr. Beim Anstehen sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Mit Symptomen bitte voranmelden

Das Gesundheitsamt bittet Personen, die Symptome oder einen engen Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten, sich ausschliesslich telefonisch beim kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell für einen Termin anzumelden (Covid-19-Hotline unter Tel. +41 71 788 99 66) und nicht das Angebot im Bahnhofpärkli zu nutzen. Personen mit schwerwiegenden Symptomen werden gebeten, ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt telefonisch zu kontaktieren. Weitere Information zum Coronavirus und dem Testen ist online unter www.ai.ch/coronavirus erhältlich.

Dienstag, 21. September - 16:10 Uhr

Gemeinderat Lutzenberg plant eine Steuersenkung

(gk) Aufgrund der finanziell guten Lage schlägt der Gemeinderat Lutzenberg eine Reduktion des Steuerfusses von 3.7 auf 3.6 Einheiten vor. Das gibt die Gemeindekanzlei am Montag, 20. September, bekannt. Der Gemeinderat veranschlagt für das kommende Jahr Aufwände von rund 7,8 Millionen Franken und Einnahmen von Fr. 7,4 Millionen Franken. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss von 348 935 Franken.

Die Gemeinde Lutzenberg will kommendes Jahr rund 800 000 Franken in Projekte investieren.

Die Gemeinde Lutzenberg will kommendes Jahr rund 800 000 Franken in Projekte investieren.

Bild: APZ

Der Gemeinderat Lutzenberg will gemäss einer Medienmitteilung zudem 777 500 Franken investieren. Budgetiert ist die Bankettsicherung der Zufahrt zum Schulhaus Gitzbüchel, der Neubau eines Carports am jetzigen Standort des alten Feuerwehrhäuschens, die Anschaffung zwei digitaler Ortseingangstafeln sowie diverse Arbeiten aus den Bereichen Wasserversorgung und Tiefbau- und Renovationsarbeiten. Durch diverse Ausbauten der Kantonsstrasse in Wienacht-Tobel wird die Anschaffung eines zusätzlichen Winterdienst-Fahrzeugs mit Schneepflug, Tellerstreuer und Schneefräse für den Ortsteil Wienacht-Tobel notwendig.

Der Voranschlag der Erfolgsrechnung 2022 wird den Stimmberechtigten am 28. November 2021 mit der Empfehlung auf Zustimmung unterbreitet. Die Unterlagen mit Detailinformationen zu den verschiedenen Budgetpositionen werden den Stimmberechtigten Mitte Oktober 2021 zugestellt.

Dienstag, 21. September - 14:30 Uhr

Sandra Neff ist neue Präsidentin des Vereins «Frischloft»

(pd) Im Verein «Frischloft» wird jedes Jahr das Präsidium und das Vize-Präsidium neu besetzt. So wählten die anwesenden Mitglieder Sandra Neff zur neuen Präsidentin für das kommende Vereinsjahr. Sie ersetzt damit Beni Signer, der den Verein in den vergangen zwölf Monaten präsidierte. Zudem wurde Samuel Fitzi als Vize-Präsident und Erika Egger-Fässler als Aktuarin gewählt.

Von Links: Beni Signer tritt das Amt an Sandra Neff ab, Erika Egger-Fässler wird neue Aktuarin, Samuel Fitzi neuer Vize-Präsident.

Von Links: Beni Signer tritt das Amt an Sandra Neff ab, Erika Egger-Fässler wird neue Aktuarin, Samuel Fitzi neuer Vize-Präsident.

Bild: pd

Der scheidende Präsident verdankte den grossen Einsatz von Thomas Fuchs, der sich seit der Gründung um die Finanzen des Vereins kümmerte. Ein wichtiger Teil der Erfolgsgeschichte des «Frischloft» waren die zahlreichen Veranstaltungen, an denen jeweils spannende Themen von und für KMU's beleuchtet wurden. Aufgrund der Pandemie konnte im vergangen Jahr nur ein kleiner Anlass durchgeführt werden. Nun hofft der Verein wieder vermehrt Anlässe durchführen zu können. Weitere Informationen finden sich auf der Site des Vereins.

Der Verein «Frischloft» blickt mit viel Optimismus in die Zukunft. Denn das Angebot an Coworking-Spaces sowie Sitzungs- und Workshop-Räumlichkeiten ist gefragter denn je.

Dienstag, 21. September - 11:41 Uhr

Innerrhoder Coiffeuse-Lernende gewinnt Pokal

(pd) Leonie Hehli, Lernende im 3. Lehrjahr bei Tonio Coiffure Teufen, hat letzte Woche den Pokal der U20 der Style & Color Trophy 2021 L’Oréal gewonnen.

Leonie Hehli (links) und ihrem Gewinnermodell.

Leonie Hehli (links) und ihrem Gewinnermodell.

Bild: PD

In diesem Jahr haben schweizweit über fünfzig Hairstylistinnen an dem renommierten Fachwettbewerb teilgenommen. Mit ihren Farb- und Stylearbeiten an verschiedenen Modellen musste Leonie Hehli die Jury für die Selektion ins Finale überzeugen, was ihr gelang. Im Finale der zehn Besten vom letzten Mittwoch hat es für einen Platz unter den ersten drei zwar nicht gereicht aber bei der Kategorie U 20 über alle Teilnehmer gewann Leonie Hehli den «Style & Colour Trophy Best U20»-Pokal.

Dienstag, 21. September - 10:21 Uhr

Künstler Tobias Kupferschmidt präsentiert sein Handwerk

(gk) Ende September 821 schenken Rihhoh und Roaddhoh ihr Land im Schwänberg dem Kloster St. Gallen. In der dazugehörigen Urkunde wird damit mit dem «suweinperac» erstmals eine Siedlung im Appenzellerland schriftlich erwähnt. Gefeiert wird dieses 1200-Jahr-Jubiläum, das nicht nur für Herisau von grosser Bedeutung ist, mit verschiedenen Feierlichkeiten, die sich über ein ganzes Jahr erstrecken. Den Auftakt bildet am
30. September die Enthüllung eines Gedenksteins.

Tobias Kupferschmidt mit dem drei Tonnen schweren Gedenkstein.

Tobias Kupferschmidt mit dem drei Tonnen schweren Gedenkstein.

Bild: PD

Gestaltet wurde der Stein von Tobias Kupferschmidt. Er präsentiert den Stein und sein Handwerk am Dienstag und Mittwoch, 28. und
29. September jeweils von 9 bis 11 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr auf dem Obstmarkt. Die Schule Herisau wird die Gelegenheit rege nutzen, etwas über die Geschichte des Schwänbergs zu erfahren und sich selber im Handwerk des Steinmetzes zu versuchen. Diese Möglichkeit steht auch der interessierten Bevölkerung offen.

Drei Tonnen schwerer Findling

Für Tobias Kupferschmidt ist der Gedenkstein ein besonderer Auftrag. In seiner Werkstatt hat er bislang noch keinen Stein dieser Grösse bearbeitet. Angesichts des knapp drei Tonnen schweren Findlings kam die Infrastruktur des ehemaligen Berufsweltmeisters an ihre Grenzen. Es handelt sich um einen Kalkstein aus einem regionalen Kieswerk. «Er ist mittelhart und von guter Qualität. Damit lässt er sich einfach bearbeiten», sagt Kupferschmidt. Genau deswegen sei Kalkstein ein beliebtes Material. Die schön ebene Oberfläche hat der Stein schon aufgewiesen, als er bei ihm angeliefert wurde. Kupferschmidt musste nur noch die Standfläche fräsen – und natürlich die Inschrift anbringen. Sie enthält unter der Überschrift «1200 Jahre Schwänberg» unter anderem das Datum der Gedenksteinsenthüllung, und ein Zitat aus der Schenkungsurkunde.

Weitere Jubiläumsaktivitäten sind Führungen, eine Besichtigung der Schwänberg-Urkunde im St. Galler Stiftsarchiv und eine Buchvernissage. Den Höhepunkt markiert im August 2022 ein Freilichttheater im Weiler Schwänberg. Organisiert werden die Anlässe vom Verein Freilichttheater Schwänberg und dem Museum Herisau. Weitere Informationen sind zu finden unter www.ft-schwaenberg.ch und www.museumherisau.ch.

Dienstag, 21. September: 9:11 Uhr

SP unterstützt Zertifikatspflicht

Das Covid-Zertifikat ist umstritten. Die Ausserrhoder SP-Fraktion stellt sich hinter die 3G-Regel.

Das Covid-Zertifikat ist umstritten. Die Ausserrhoder SP-Fraktion stellt sich hinter die 3G-Regel.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

(pd) Die SP-Fraktion im Ausserrhoder Kantonsrat stellt sich hinter die 3G-Regel für öffentliche Anlässe. Das schreibt sie in einer Mitteilung. Die bundesrätliche Verordnung schliesse zwar den Parlamentsbetrieb von der Zertifikatspflicht aus. Trotzdem will die Fraktion mit der Unterstützung des Zertifikats zeigen, dass sie sich keine Sonderrechte herausnimmt. Sie will ihre Versammlungen gemäss Schreiben weiterhin in öffentlichen Restaurants abhalten und respektiert somit die Pflicht zum Vorweisen des Zertifikats.

16:22 Uhr

Absage von Gemeindeanlässen in Wolfhalden

Der Gemeinderat Wolfhalden hat sich gemäss Medienmitteilung aufgrund der Ausweitung der Zertifikatspflicht dazu entschieden, die Jungbürgerfeier abzusagen. Zudem werden der Personalanlass wie auch der bereits einmal verschobene Kommissionsabend bis auf weiteres verschoben. Im Frühjahr wird die Situation neu beurteilt. (gk)

15:16 Uhr

Erweiterung des Velounterstandes bei der Schule

Der Velounterstand bei der Schule Stein wird erweitert. Wie die Gemeinde mitteilt, wurde von Seiten der Schule festgestellt, dass die bestehenden Fahrradplätze nicht mehr ausreichen. Zudem ist das alte System nicht auf die verschiedenen Fahrradarten ausgerichtet und die Ständer können somit nicht vollumfänglich gefüllt werden. Die Schule hat zusammen mit der Bau- und Strassenkommission möglich Standorte geprüft und die Kosten für einen weiteren Fahrradunterstand mit total 35 zusätzlichen Plätzen ermittelt. Als Standort des neuen Unterstandes wurde die Nordseite des Sekundarschulhauses (neben dem Mofa-Unterstand) ausgewählt. Für die Realisierung muss die Grünfläche entfernt und eingekiest werden. Der Gemeinderat hat die einmaligen Kosten für den zusätzlichen Fahrradunterstand und die Einkiesung von total 31'000 Franken zu Lasten der Erfolgsrechnung 2021 genehmigt und die Bau- und Strassenkommission mit der Ausführung beauftragt. (gk)

13:26 Uhr

FC Teufen: Cup-Aus gegen den FC Neukirch-Egnach

Der FC Teufen scheidet nach einer 4:2-Niederlage gegen den FC Neukirch-Egnach aus dem Cup aus. Die Teufner verspielten das Weiterkommen vor allem mit einer miserablen ersten Halbzeit.

Am Samstagabend startete die Partie bei herrlichem Wetter in Neukirch. Bei den Teufnern fehlten einige Stammspieler und es wurde fleissig rotiert. Vor allem der neu formierten Offensive merkte man die fehlende Spielpraxis an. Das Pressing funktionierte nicht wie gewollt und so kamen die Hausherren zu vielen Chancen. Diese spielten sie zum Glück der Gäste in der ersten halben Stunde selten gut zu Ende. Erst in der 32. Minute konnte Rico Ziegler eine der zahlreichen Möglichkeiten zum verdienten 1:0 verwerten. In der 41. und 45. Minute folgte der Doppelschlag durch Dominik Neuhauser, welcher das Resultat auf 3:0 erhöhte. In der letzten Minute der ersten 45 Minuten erlebten die Fans den einzigen Lichtblick im Spiel der Gäste. Cristian Creo schlenzte einen Freistoss aus 30 Metern perfekt in den Winkel. Mit dem 3:1 verabschiedeten sich die Teams in die Katakomben. Nach der Pause sahen die Zuschauer veränderte Kräfteverhältnisse auf dem Platz. Die Teufner spielten plötzlich druckvoller und liessen den Ball durch die eigenen Reihen zirkulieren. Bereits nach vier Minuten spielte der eingewechselte Kern einen perfekt getimten Steilpass auf den ebenfalls eingewechselten Boppart, welcher den Ball zum Anschlusstreffer im Tor unterbrachte. Auch in der Folge dominierten die Gäste nun das Geschehen und kamen immer wieder zu Halbchancen. Die ganz grossen Möglichkeiten konnten die Spieler des FC Neukirch-Egnach aber verhindern. Bereits nach 70 gespielten Minuten setzte der FC Teufen alles darauf, noch den Ausgleich zu erzielen. Mit nur zwei Verteidigern spielten die Gäste volles Risiko. Belohnt wurden sie allerdings nicht. In der 95. Minute unterlief Claudio Fässler gar noch ein Fehler, welcher zum 4:2 und damit zur Entscheidung der Partie führte. (cfä)

13:15 Uhr

Appenzell schlägt Kloten deutlich

Die 1. Liga-Frauen des FC Appenzell waren gegen Kloten das bessere und effizientere Team. Sie gewinnen verdient 4:1.

Die Zürcherinnen starten gleich zwei Angriffe, die aber zu keinem Treffer führten. Nach fünf Minuten durften bereits die Einheimischen das erste Mal jubeln. Adriana Hörler donnerte einen Cornerball von Aline Schiegg herrlich ins Netz. Nach einer guten halben Stunde kamen auch die Zürcherinnen wieder zu zwei Möglichkeiten. Die Einheimischen wirkten zwischendurch nicht mehr so konsequent und Kloten hatte für einige Minuten etwas mehr vom Spiel. Die vorher unverständlicherweise verwarnte Elisabeth Inauen sah einen guten Weitschuss von der Hüterin zur Ecke abgelenkt, wie auch Adriana Hörler einen Kopfball. Mit Aline Schiegg - welche sich immer mehr auch zu einer Leistungsträgerin entwickelt - als Assist gelang Barbara Dorsa in der 45. Minute das 2:0.

Gleich wieder Jubel in Halbzeit zwei

In der 47. Minute lancierte Adriana Hörler mit einem langen Ball aus der Abwehr über die gegnerische Verteidigung Barbara Dorsa. Diese lief alleine auf die Torhüterin zu und bezwang diese sicher zum 3:0. In der 56. Minute lief Melissa Schenk nach einer Vorlage von Barbara Dorsa auf der linken Seite durch und schoss zum 4:0 ein. Auch nach einer Stunde boten die Innerrhoderinnen immer noch ein gutes Teamspiel mit flachen und schnellen Pässen, steil oder diagonal. In der 77. Minute versuchte ebenfalls die eingewechselte Rahel Wyss ihr Glück. Wenig später wurde den Gästen ein Elfmeter zugesprochen, der etwas gar zentral geschossen wurde und von Anna Frei bravurös abgewehrt werden konnte. Vor dem anderen Tor scheiterte Babara Dorsa. In der 84. Minute gelangten die Klotenerinnen doch noch zu ihrem durchaus verdienten Ehrentreffer. Am nächsten Samstag möchten die Innerrhoderinnen in Wil zum nächsten Erfolgserlebnis gelangen, aber Wil liegt auf Platz drei. (mk)

11:58 Uhr

FC Herisau: Verdienter 3:0-Sieg im Cup

Exakt vier Wochen nach dem Auftaktspiel in der 2. Liga mussten die Herisauer 2.Ligisten wieder den weiten Weg auf sich nehmen und wurden zum Cupspiel beim US Schluein-Ilanz empfangen. Damals trennten sich beide Teams mit 2:2-Unentschieden. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es heute einen Sieger geben musste, da es bekanntlich im Cup immer einen Sieger geben muss. Die Startphase war ausgeglichen, beide Mannschaften wollten nicht zu viel Risiko eingehen, da viel auf dem Spiel stand. Klar wollten beide Teams in den Viertelfinal einziehen. Mehr und mehr übernahmen die Gäste aus dem Appenzellerland das Spieldiktat. Mehrmals tauchte man gefährlich im Strafraum des Heimteams auf, konnte jedoch das Tor (noch) nicht treffen. Kurz vor der Pause erlebten die Fans ein Déjà-vu, denn Cristian Tolino sah, dass der Torhüter von Schluein-Ilanz etwas gar weit vor dem Tor stand. Schon im Meisterschaftsspiel düpierte er von der Mittellinie aus den gegnerischen Torwart. Und auch heute musste der Torhüter den Ball aus dem Netz fischen. So ging man mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. In der 2. Halbzeit griff man den Gegner schon früh an und konnte die gegnerische Verteidigung zu Fehlern zwingen. Etwa 10 Minuten waren gespielt, als Marko Susic mit einem Blitzgedanken die ganze Abwehr des Heimteams düpierte. Aus der eigenen Hälfte spielte er einen Traumpass quer übers Feld auf Joel Kurzbauer. Dieser blieb cool vor dem Tor und erzielte das 2:0. Das Spiel wurde nun von den Herisauern dominiert. In der ganzen 2. Halbzeit konnte das Heimteam aus dem Bündnerland keinen einzigen Schuss aufs Tor verzeichnen. Kurz vor Schluss wurde Marco Schmid mit einem weiteren Traumpass von David Bischof in Szene gesetzt. Schmid überwand den Schlussmann ohne Probleme und traf zum 3:0-Endstand. Eine souveräne und geschlossene Teamleistung waren der Erfolg zum Einzug in den Viertelfinal der Cup-Vorrunde. Weiter geht es dann erst wieder im neuen Jahr im Cup. Der Fokus liegt nun bereits auf dem nächsten Meisterschaftsspiel, welches nächsten Sonntag in Mels stattfinden wird. Anpfiff ist um 14.00. (eng)

10:55 Uhr

Abbruch Liegenschaft Jägerhüsli in Teufen

Aufgrund der geklärten Rahmenbedingungen rund um die Liegenschaft Oberfeld hat der Gemeinderat Teufen den Abbruch des Jägerhüslis beschlossen. Das teilte die Gemeindekanzlei kürzlich mit.

Das Jägerhüsli in Teufen.

Das Jägerhüsli in Teufen.

Bild: PD

Einerseits ist nach dem Departement Bau und Volkswirtschaft eine dauerhafte Wohnnutzung entgegen der bisherigen Beurteilung nicht rechtskonform und andererseits hat das Bundesgericht die Rechtsprechung, auf welche sich der Gemeinderat bezüglich Erschliessung stützte, aufgehoben. Zudem haben die beim ursprünglichen Erwerb durch die Gemeinde vordergründigen ökologischen Aspekte (Aufforstung) heute einen noch höheren Stellenwert.

Die Gemeinde Teufen hat die Liegenschaft 1963 zu Aufforstungszwecken erworben. Von Beginn weg wurde es über mehrere Jahrzehnte hinweg als Ferienhaus vermietet. 2014 hat der Gemeinderat den Abbruch der Liegenschaft beschlossen und den Entscheid unter Berücksichtigung der damaligen Finanzkompetenzen für einmalige Ausgaben dem fakultativen Referendum unterstellt. Dieses wurde in der Folge mit der Begründung ergriffen, dass man das baufällige Haus nicht abbrechen und damit Finanzvermögen über rund 140'000 Franken vernichten dürfe. Dies mit dem Ziel, das Haus wieder einer dauerhaften Wohnnutzung zuzuführen. Der Gemeinderat hat anschliessend den Abbruchentscheid zurückgezogen, womit eine Volksabstimmung hinfällig wurde. Nachdem eine Bauermittlung beim Departement Bau und Volkswirtschaft im Jahre 2017 die Möglichkeit einer dauerhaften Wohnnutzung bestätigte, hat der Gemeinderat die Liegenschaft zum Verkauf ausgeschrieben. Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens haben sich interessierte Personen wegen der Erschliessung direkt an die kantonalen Amtsstellen gewandt. Es wurde offensichtlich, dass zwischen Kanton und Gemeinde eine unterschiedliche Beurteilung betreffend die Erschliessung bestand. Der Gemeinderat war der Auffassung, dass die heutige Erschliessung über den Forst-Maschinenweg von der Oberfeldstrasse infolge der langjährigen Nutzung in ihrem Bestand grundsätzlich geschützt sei. Bereits beim Bau des Maschinenweges vor rund 50 Jahren hätte bei der gelebten Zufahrt zum Wohnhaus ein Rodungsgesuch eingereicht werden müssen. Die nach der Bundesrechtsprechung allgemein anerkannte absolute Verjährungsfrist für die Wiederherstellung eines rechtmässigen Zustandes von 30 Jahren war längst abgelaufen. Im Zuge der sachlichen Themenbearbeitung zwischen Kanton und Gemeinde wurde die Zufahrt im bestehenden Ausmass zwar akzeptiert, aber die dauerhafte Wohnnutzung aufgrund der langjährigen Ferienhausnutzung vom Departement Bau und Volkswirtschaft nicht mehr als rechtskonform erachtet. Daraufhin hat der Gemeinderat ein Baugesuch eingereicht. Dies mit der Zielsetzung eines Weiterzuges für eine dauerhafte Wohnnutzung. Erwartungsgemäss hat die Gemeinde die Baubewilligung für eine temporäre Nutzung erhalten. In Zusammenhang mit einer dauerhaften Wohnnutzung wurde ebenfalls wie erwartet eine Nutzungsbeschränkung verfügt. Nach den Bestimmungen der eidgenössischen Raumplanungsverordnung dürfen bauliche Veränderungen keine wesentlich veränderte Nutzung ursprünglich bloss zeitweise bewohnter Bauten ermöglichen. Das Departement Bau und Volkswirtschaft verweist in seiner Begründung auf den Zeitpunkt des Erwerbes durch die Gemeinde im Jahre 1963 und auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Raumplanungsgesetzes (RPG) am 1. Juli 1972. Nach der vom Gemeinderat veranlassten rechtlichen Beurteilung bezieht sich das «ursprünglich» nach Auffassung des Gemeinderates in vorliegendem Fall aber auf den Zeitpunkt der Erstellung des Wohnhauses und nicht auf den Zeitpunkt der letzten Veräusserung oder auf das Inkrafttreten des RPG. Aufgrund der vorab erwähnten Beurteilung hat der Gemeinderat an und für sich den Weiterzug des Entscheides geplant. Doch ist nun eine Änderung der Bundesrechtsprechung dazwischengekommen. Das Bundesgericht hat in diesem Jahr in einem Leitentscheid die anerkannte Praxis betreffend die Verjährungsfrist aufgehoben. Dies hat zur Folge, dass die Argumentation des Gemeinderates betreffend die Erschliessung dahinfällt und diese wiederum nicht mehr gesichert ist. Aufgrund der raumplanerischen Beurteilung kann nicht mehr damit gerechnet werden, dass eine neue Erschliessung noch bewilligungsfähig ist. Damit hat sich die Situation entscheidend verändert. Nachdem ein Nutzungsverbot für eine dauerhafte Wohnnutzung auferlegt wurde, die Erschliessung aufgrund der neuen Bundesgerichtspraxis nicht mehr ausreichend gesichert ist und unter Berücksichtigung der ökologischen Aspekte hat der Gemeinderat den Abbruch der Liegenschaft beschlossen. Dieser liegt heute in der abschliessenden Kompetenz des Gemeinderates. Aufgrund des Gebäudezustandes wird das Baugesuch für einen Abbruch zeitnah eingereicht. (gk)

10:52 Uhr

Neue Ausgabe «Unser Innerrhoden in Zahlen»

Die neue Ausgabe der Innerrhoder Statistikbroschüre ist ab sofort erhältlich. Die Publikation wurde überarbeitet und in einem handlichen Hochformat produziert, wie die Ratskanzlei mitteilt. Die Zahlen liefern Informationen zu verschiedenen Themen; von der Anzahl der Lehrbetriebe über Logiernächte bis Bevölkerungszahlen.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden veröffentlicht alle zwei Jahre die wichtigsten Statistikdaten in einer Broschüre. Die neue Ausgabe wurde inhaltlich überarbeitet und liefert wichtige Informationen zu den Themen Bevölkerung, Volkswirtschaft, Bildung, Gesundheit, Arbeit, Volkswirtschaft, Tourismus, Verkehr, Umwelt, Bauen und Wohnen, Land- und Forstwirtschaft, Steuern, Kantonsfinanzen, Appenzeller Kantonalbank und Behörden. Die Zahlen für das Jahr 2020 mit Vergleichswerten von Vorjahren geben einen Eindruck über die Entwicklungen in verschiedenen Bereichen.

Die Innerrhoder Bevölkerung ist im Jahr 2020 um 0.7% leicht angestiegen. Die Bezirke Schwende, Rüte und Oberegg konnten 2020 ein Wachstum verzeichnen. In den Bezirken Appenzell, Schlatt-Haslen und Gonten waren die Bevölkerungszahlen dagegen leicht rückläufig.

Die Entwicklung der letzten Jahre setzt sich weiter fort. Der Anteil der Beschäftigten in der Landwirtschaft ist zugunsten des dritten Sektors «Dienstleistungen» weiter leicht gesunken. Der fortschreitende Strukturwandel in der Landwirtschaft hat zur Folge, dass sich die Anzahl der Landwirtschaftsbetriebe weiter reduziert.

Seit 2016 steigen die Logiernächte stetig leicht an. Im Gegensatz zur restlichen Schweiz verzeichnete Appenzell I.Rh. trotz der Corona-Pandemie im Jahr 2020 einen Anstieg bei den Logiernächten. Die Frequenzen aller Luftseilbahnen haben sich jedoch aufgrund der zwischenzeitlichen Schliessungen negativ entwickelt. (rk)

Montag, 20. September - 09:49 Uhr

Velofahrer übersehen

Am Montag ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen. Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei leicht.

Kurz vor 05.00 Uhr fuhr gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die Gruberstrasse und beabsichtigte in Richtung Grub zu fahren. Dabei übersah er einen Fahrradfahrer, welcher im selben Moment in Richtung Heiden fuhr. In der Folge kam es zu einer Kollision, wobei der Velofahrer stürzte und sich leicht verletzte. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von circa 2000 Franken. (KapoAR)

16:10 Uhr

Punktgewinn trotz Personalnot für FC Heiden

Dass es für die Vorderländer nach zuletzt überzeugenden Leistungen gegen Rebstein 2 kein Selbstläufer wird, war schon vor Anpfiff klar. Gleich drei nominelle Stammspieler fehlten an diesem Nachmittag und mit dem bis anhin überzeugenden Braunwalder nahm ein angeschlagener Spieler auf der Bank Platz. Seinen Part übernahm Nachwuchsmann Thürlemann, was verdeutlicht, wie es um Heidens Personalsituation steht. Dem gegenüber hatte Rebstein-Trainer Torregrosa mehr Möglichkeiten. Solche hatte auch sein Angreifer Emini, doch in der ersten halben Stunde liess Rebsteins Nummer Elf gleich drei sogenannte „Hundertprozentige“ liegen. Richtig eng wurde es auch nach 32 Minuten, als der äusserst präsente Abwehrchef Gächter mittels Kopfball nur die Latte traf.

Strittiges Tor zur Führung
Auf der anderen Seite machten die Gastgeber vor allem in der Startphase ordentlich Druck. Eine erste Chance durch Fessler (7.) blieb ungenutzt, ehe Gächter nach knapp zehn Minuten eine abgefälschte Hereingabe Köberls auf der Torlinie klärte. Derweil schnappte die Abseitsfalle von Heiden Mal für Mal zu, was bei den Gästen für Unmut in Form von Reklamationen sorgte. So schoss der Puls der Torregrosa-Schützlinge fünf Minuten vor der Pause nochmals in die Höhe, als Fessler aus stark abseitsverdächtiger Position zur schmeichelhaften Führung für die Hausherren traf. Die Halbzeitpause kam kurze Zeit später wohl zum richtigen Zeitpunkt.

Sturzenegger hält vieles, aber nicht alles
Den Gästen bekam der Pausentee wohl besser. Shahini bot sich nach 55 Zeigerumdrehungen die nächste dicke Möglichkeit, doch auch ihm war das Glück an diesem Nachmittag nicht hold. Es muss aber auch gesagt werden, dass Heiden-Hüter Sturzenegger einen prächtigen Tag erwischte. Die Partie wurde indes immer ruppiger und bot nebst Fussball auch Provokationen und Rudelbildungen, an denen beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Richtig bitter wurde es für die Gäste in Minute 69, als Kapitän Hüppi nach einem unglücklichen Foulspiel seine zweite gelbe Karte sah und folgerichtig vom Platz musste. Doch der Platzverweis beflügelte eher die Gäste wie die Gastgeber. Da Heiden-Stürmer Eyiden bei seiner Chance (77.) ausserdem im dümmsten Momentan ins Straucheln geriet, klappte es in Minute 81 doch noch mit dem ersten – und letztlich einzigen – FCR-Treffer. Einen Querpass Shahinis drückte Kamalanathan zum vielumjubelten Ausgleich und gleichzeitigen Endstand über die Linie. (lua)

Sonntag 19. September - 15:19 Uhr

Aktive Bodenpolitik im Zentrum

Die Baubehördentagung fand dieses Jahr in Urnäsch statt. Sie setzte den Akzent auf das Thema «Aktive Bodenpolitik», wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei mitteilt. Fachleute aus der Praxis zeigten den Nutzen einer aktiven Bodenpolitik. Anschliessend erfolgte ein Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und der Planenden.
Rund 50 Mitglieder von Gemeindebehörden, Bauverwaltungen, Organisationen und Unternehmungen nahmen am Anlass teil. Eröffnet wurde die Tagung durch Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher des Departementes Bau und Volkswirtschaft. «Appenzell Ausserrhoden entwickelt sich zum bevorzugten Wohnkanton der Ostschweiz» – lautet die Vision im Ausserrhoder Regierungsprogramm 2020–2023. Eine aktive Bodenpolitik spielt gemäss Mitteilung eine zentrale Rolle, um bestehende Innenentwicklungsreserven zu aktivieren. Mit den Projekten Arealentwicklung und Hausanalyse unterstütze der Kanton eine aktive Bodenpolitik bereits. Zudem werden im kantonalen Baugesetz verschiedene Instrumente den Gemeinden zur Förderung einer aktiven Bodenpolitik als Grundlage zur Verfügung gestellt. Im Austausch mit den Gemeinden sollen diese Instrumente für eine aktive Bodenpolitik jedoch im Hinblick auf die heutigen Voraussetzungen überprüft, weiterentwickelt und allenfalls ergänzt werden, schreibt das Baudepartement. Eine aktive Bodenpolitik gehe über den reinen Kauf und Verkauf von Liegenschaften hinaus. Drei Referenten gingen den Fragen nach, was eine aktive Bodenpolitik überhaupt ist und mit welchen planerischen Ansätzen eine solche angestossen werden kann. Als Einstieg spannte der Ausserrhoder Kantonsplaner Markus Fäh, erläuterte das Thema aus Sicht des Kantons. Anschliessend referierte Paul Dominik Hasler, Team Netzwerk Altstadt, welche planerischen Herausforderungen in der Entwicklung der Ortskerne bestehen und welche partizipativen Ansätze anzugehen sind, um die Entwicklung der Ortskerne gemeinsam mit der Bevölkerung anzustossen.
Matthias Wehrlin, Atelier Wehrlin, betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit einer klaren Vorstellung für die Innenentwicklung einer Gemeinde. Nur anhand von konkreten planerischen Vorstellungen und basierend auf eindeutigen Spielregeln könne die Entwicklung aktiv durch die öffentliche Hand gesteuert werden. Je früher die planerischen Rahmenbedingungen bekannt seien, desto grösser sei der Einfluss der öffentlichen Hand in einem Entwicklungsprozess.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde in einem Austausch mit den Gemeinden und den Planenden die Möglichkeiten und Instrumente für eine aktive Bodenpolitik erarbeitet und diskutiert. (kk)




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