APPENZELLER TICKER
Urnäsch führt Beratungsangebot Haus-Analyse weiter +++ Ortsplanung-Mitwirkung in Wolfhalden verlängert +++ Impfzentrum in Heiden zügelt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 5. Mai - 17:25 Uhr

Urnäsch führt Beratungsangebot Haus-Analyse weiter

Die Gemeinde Urnäsch hat sich bereits im Rahmen des Regierungsprogrammes 2007 bis 2011 und 2012 bis 2015 sowie 2016 bis 2019 am Programm Haus-Analyse beteiligt. Das Angebot hat sich gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei in den letzten Jahren gut etabliert und seit dem Start dieses Projekts haben im Kanton bald 200 und in Urnäsch fünf Liegenschaftsbesitzer vom Haus-Analysen Angebot Gebrauch gemacht. Das Beratungsangebot wird nun mit einer unbefristeten, jährlich kündbaren Leistungsvereinbarung weitergeführt. Mit der Haus-Analyse wird Hauseigentümern von älteren, dorfbildprägenden Liegenschaften in der Bauzone ein bewährtes Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, um die baulichen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese dienen als Entscheidungsgrundlage um die Sanierung der alten Häuser sinnvoll an die Hand zu nehmen. Die Kosten pro Haus-Analyse werden wie bisher im Rahmen von 4‘500 bis 6‘000 Franken liegen und zu je einem Drittel getragen durch den Kanton, den Hauseigentümer und die Gemeinde. Diese stellt auch die erforderlichen Grundbuchdaten kostenlos zur Verfügung. (pd)

Mittwoch, 5. Mai - 10:45 Uhr

Ortsplanung-Mitwirkung in Wolfhalden verlängert

Seit Beginn der Volksdiskussion am 6. April sind viele Einwohnerinnen und Einwohner von Wolfhalden mit ihren Fragen an die Ortsplanungskommission herangetreten. Das Interesse ist gemäss Mitteilung der Gemeinde gross und der Diskussions- und Klärungsbedarf vorhanden. Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat auf Antrag der Ortsplanungskommission dazu entschieden, den laufenden Mitwirkungsprozess zum kommunalen Richtplan bis zum 30. Juni zu verlängern.

Der Gemeindepräsident, Gino Pauletti, wird an einer Informationsveranstaltung nochmals die Ausgangslage und den Prozess der Richtplanrevision erläutern. Des Weiteren wird ein Überblick über die verschiedenen Dokumente des Richtplans gegeben und deren Zweck erklärt. Aufgrund der aktuellen Situation und der Vorgaben bezüglich Abstandsregeln wird die Veranstaltung an zwei Abenden abgehalten. Die erste Durchführung findet am Montag, 10. Mai und die zweite am Donnerstag, 27. Mai jeweils um 18.30 Uhr im Kronensaal Wolfhalden statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Veranstaltung beschränkt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeschreiberin Sarah Niederer (sarah.niederer@wolfhalden.ar.ch oder telefonisch 071 898 82 70) entgegen. Für die bilaterale Klärung von Fragen werden zwei Fragestunden im Beisein des Raumplanungsbüros ERR angeboten. Termine für die Fragestunden am Donnerstag, 3. Juni 2021 und Dienstag, 8. Juni ab 14 Uhr können via Webseite www.mitwirkung-wolfhalden.ch oder telefonisch bei der Gemeindeschreiberin Sarah Niederer gebucht werden.

Unterlagen und Informationen zur Ortsplanung sind seit 6. April auf der eigens eingerichteten Homepage (www.mitwirkung-wolfhalden.ch) aufgeschaltet. Zudem sind die Unterlagen im Gemeindehaus, Dorf 36, aufgelegt. Stellungnahmen und Anregungen können auch schriftlich innerhalb des Mitwirkungsprozesses bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden. Nach der Prüfung aller Eingaben wird einzeln oder gesamthaft Stellung genommen.

Mittwoch, 5. Mai - 8:34 Uhr

Impfzentrum in Heiden zügelt

Ab Montag, 17. Mai, ist das kantonale Impfzentrum in Heiden neu im Untergeschoss der Turnhalle an der Asylstrasse zu finden. Der neue Standort liegt gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei etwa 100 Meter vom bisherigen entfernt.

Noch bis und mit Auffahrt, 13. Mai, wird in der unterirdischen Sanitätshilfsstelle beim Spital Heiden geimpft. Das Impfzentrum ist seit Beginn des Impfprogramms am 18. Januar aktiv, und bis Auffahrt werden hier rund 6000 Impfungen verabreicht worden sein. Der Betrieb ist eingespielt und läuft rund, teilt die Kantonskanzlei mit. Nun bietet sich die Möglichkeit, mit diesem Betrieb unter die nahegelegene Turnhalle an der Asylstrasse 24 umzuziehen. Die Gründe: Damit werde es ab dem 17. Mai mehr Platz für die Warte- und Ruheräume geben. Tageslicht und bessere Heizmöglichkeiten werden zudem für Besuchende wie Mitarbeitende ein angenehmeres Ambiente bieten. «An der Leistungsfähigkeit des kantonalen Impfzentrums wird sich nichts ändern, es ist vorbereitet für den in Bälde erwarteten Zuwachs an Impfkontingenten», teilt der Kanton mit. Pro Woche können im Impfzentrum Heiden fast 1400 Impfungen verabreicht werden. Der Umzug an den neuen und der Rückbau am alten Ort werden vom Zivilschutz durchgeführt, der auch aktiv den Betrieb der Impfzentren in Heiden und Herisau unterstützt.

Dienstag, 4. Mai - 18:09 Uhr

Beat Schlatter zu Gast in Teufen

Beat Schlatter

Beat Schlatter

Bild: PD

(pd) Am kommenden Sonntag ist Beat Schlatter in der katholischen Kirche Teufen als Gast im «Gespräch an der Kanzel». Der 60-Jährige hat ein bewegtes Leben. Der ehemalige Musiker einer Punk-Band steht seit den 80er-Jahren auf der Bühne. Er war Gründungsmitglied und Koautor des Kabaretts Götterspass, mit dem er national und im weiteren deutschsprachigen Raum bekannt wurde.

Schlatter ist nicht nur Kabarettist und Schauspieler, sondern mittlerweile auch ein viel beachteter Drehbuchautor. Der Mann mit dem trockenen Humor und mit den geradezu klischee-behafteten Rollen hat auch eine spirituelle Ader. Wie oder was denkt ein schauspielerisches Original über Liebe, Verlust, Erfolg und Misserfolg - das Leben, den Tod und über den Glauben an Gott? Im Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, spricht Beat Schlatter mit Diakon und Pfarreileiter Stefan Staub über sein Leben, das er nach dem Erlöschen der Bühnenbeleuchtung lebt und gibt einen Einblick in seine Gedankenwelt und sein Menschsein.

Anmeldung erforderlich: anlass@kath-teufen.ch

Dienstag, 4. Mai - 16:15 Uhr

Öffentliche Dorfführungen in Appenzell finden wieder statt

Bild: PD

(pd) Nach einer saison- und coronabedingten Pause können per Anfang Mai die Dorfführungen in Appenzell wieder stattfinden. Jeden Dienstag und Donnerstag werden interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf einem geführten Rundgang die farbigen Fassaden, die kunstvollen «Tafeen», die prächtige Pfarrkirche und auch vermeintlich unscheinbare Winkel und Häuser samt den spannenden Geschichten dahinter gezeigt.

Dazu gibt es Ausführungen zu den Bräuchen im Jahreslauf, Erklärungen zur Landsgemeinde und Anekdoten aus der Geschichte und Gegenwart des kleinsten Kantonshauptortes der Schweiz. Die Teilnahme ist gratis, es besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Gruppengrösse ist auf 14 Personen beschränkt, sodass die momentan geltenden Vorgaben für Veranstaltungen im Freien eingehalten werden können.

Nachdem im vergangenen Sommer das Interesse an den Führungen rege und das Echo positiv waren, hat sich Appenzellerland Tourismus AI entsprechend vorbereitet und es werden nach Bedarf zwei Gruppen gebildet. Treffpunkt ist jeweils dienstags und donnerstags um 10.15 Uhr vor der Tourist Info Appenzell.

Dienstag, 4. Mai - 10:31 Uhr

Oberegg: Versuch einer Verkehrsanordnung gescheitert

(Kapo AI) Die Rüteggstrasse in Oberegg ist eine Privatstrasse und darf von den Anstössern und zur Bewirtschaftung des Waldes befahren werden. Der private Strasseneigentümer bezahlt den Unterhalt für die Strasse aus eigener Tasche und sorgt für den Winterdienst. Der Holzlagerplatz im Bereich der Verzweigung Rüteggstrasse / Naturstrasse Holzerswald wurde bereits vor Jahren immer mehr als Parkplatz entdeckt und benutzt. Vor allem in den Wintermonaten kam es öfter zu Problemen mit parkierten Autos, die den Weg versperren, schreibt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in einer Mitteilung.

Die Rüteggstrasse wurde mit einem Fahrverbot belegt, die entsprechende Verkehrsanordnung wurde am 12. September 2017 im amtlichen Publikationsorgan, dem Appenzeller Volksfreund, publiziert und nicht angefochten. Daraufhin erfolgte die rechtmässige Signalisation des Fahrverbots für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder mit der Zusatztafel «Zubringerdienst gestattet» an der Rüteggstrasse ab Zufahrt zu den Objekten Ebenaustrasse 88 und 90.

Das Verbotssignal an der Rüteggstrasse in Oberegg.

Das Verbotssignal an der Rüteggstrasse in Oberegg.

Bild: Kapo AI

Im Mai 2019 wurde eine Petition mit 58 Unterschriften an den Landesfähnrich eingereicht. Sie verlangte die Aufhebung der Verkehrsanordnung mit dem Ziel, dass Autos wieder zum Holzlagerplatz fahren können, um dort zu parkieren. Im August 2019 einigten sich der Strasseneigentümer und Vertreter von Bezirk und kantonaler Signalisationskommission auf einen einjährigen Versuchsbetrieb. In dieser Zeit sollte das Fahrverbotssignal nur während der Wintermonate am verfügten Standort stehen. Während der übrigen Zeit, also während der schneefreien Monate, sollte das Signal rund 150 Meter in Richtung Rütegg verschoben werden, damit die Zufahrt zum Holzlagerplatz möglich bleibt.

Weil der Winter 2019/20 recht schneearm war, wurde der Versuch um ein Jahr verlängert. Der Winter 2020/21 war äusserst schneereich und der Versuch konnte unter reellen Bedingungen durchgeführt werden.

Im April 2021 wurde der Versuchsbetrieb auf Einladung von Landesfähnrich Jakob Signer hin durch den Strasseneigentümer und Vertreter von Bezirk und kantonaler Signalisationskommission ausgewertet. Im Sommerhalbjahr 2020 wurde der Holzlagerplatz sehr rege als Parkplatz benutzt, Autos mit AI-Kontrollschildern waren aber eher die Ausnahme. Im schneereichen Winter 2020/21, als das Verbotssignal unten an der Rüteggstrasse montiert war, wurde trotz Fahrverbot ebenfalls häufig parkiert, wiederum vorwiegend ausserkantonale Fahrzeuge. Anlässlich mehrerer Polizeikontrollen wurden diverse Bussen ausgestellt.

«Leider ist der Versuch gescheitert» – so die einhellige Erkenntnis. Offenbar haben sich die Nutzer dermassen an die Signalisation «oben» im Sommerhalbjahr gewöhnt, dass sie die Signalisation «unten» im Winterhalbjahr nicht mehr wahrnehmen (wollen). Diese saisonale Differenzierung, die Grundidee des knapp zweijährigen Versuchs, hat nicht funktioniert.

Auf das Wiedererwägungsgesuch der Petitionäre wird nicht weiter eingegangen. Das ordentlich verfügte Fahrverbot vom 12. September 2017 bleibt bestehen.

Dienstag, 4. Mai - 8:36 Uhr

Herisau: «Usegstuehlet» noch in der Schwebe

Ob «Usegstuehlet», das vergnügliche Zusammensein im Dorfzentrum Herisau, dieses Jahr stattfinden wird, ist noch offen. Die Organisatoren haben laut Medienmitteilung den Entscheid über eine definitive Durchführung am Samstag, 28. August, verschoben. Grund dafür ist die unsichere Situation im Zusammenhang mit der Coronapandemie.

«Wegen der aktuellen Corona-Situation entscheiden wir – unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) – kurzfristig über die Durchführung von ‚Usegstuehlet‘», sagt OK-Präsident Raphael Froidevaux. Die Idee von «Usegstuehlet» lebe vom Kontakt unter den Menschen und zurzeit sei noch nicht klar, ob dies am 28. August möglich sein werde. Sobald bekannt ist, welche Corona-Massnahmen Ende August gelten, wird das Organisationskomitee Usegstuehlet in Absprache mit den Verantwortlichen für das gleichzeitig stattfindende Rosengarten-Fest den Entscheid über die Durchführung fällen und darüber aktuell informieren

«Usegstuehlet» hat im Zentrum von Herisau 2015 erstmals stattgefunden. Auch in den folgenden zwei Jahren herrschte jeweils am letzten August-Samstag auf den Gassen und Plätzen bis weit in den Abend hinein eine gute Stimmung und viel Betrieb in südländischer Atmosphäre. Im Jahre 2018 musste der Anlass wetterbedingt abgesagt werden und 2019 klappte es dann wieder mit der Durchführung. Letztes Jahr verhinderte Corona den Anlass und dieses Jahr hoffen alle Beteiligten, dass «Usegstuehlet» und das Rosengartenfest stattfinden können. (pd)

Montag, 3. Mai - 16:29 Uhr

Frühlingsmarkt Heiden findet in kleinerer Ausführung statt

(gk) Nach einem marktlosen Jahr 2020 hat sich die Gemeinde Heiden dazu entschieden, den Frühlingsmarkt, wenn auch in kleinerer Ausführung, durchzuführen. Er findet am Samstag, 15. Mai, statt. Wegen Covid-19 gilt ein Schutzkonzept. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an die Massnahmen zu halten. Auf der ganzen Marktstrasse muss eine Maske getragen werden, es gilt Einbahnprinzip und Speisen und Getränke dürfen nur ausserhalb der Marktstrasse konsumiert werden.

Montag, 3. Mai - 15:56 Uhr

Kantonsrat wählt Walter Kobler zum neuen Präsidenten des Obergerichts

Nachdem der Präsident des Obergerichts, Ernst Zingg, seinen Rücktritt per 31. Mai 2021 bekannt gegeben hatte, hat der Kantonsrat am Montag seine Nachfolge für den Rest der Amtsdauer 2019 bis 2023 bestimmt. Der Rat hat einstimmig bei einer Enthaltung den bisherigen Vizepräsidenten des Obergerichts, Walter Kobler aus Heiden, gewählt.

Manuel Hüsser, neuer Vizepräsident des Obergerichts.

Manuel Hüsser, neuer Vizepräsident des Obergerichts.

Bild: David Scarano

Als neuer Vizepräsident wurde ebenfalls einstimmig bei einer Enthaltung Manuel Hüsser gewählt. Hüsser war am 7. März 2021 vom Stimmvolk als vollamtlicher Oberrichter gewählt worden. Zuvor war er als Vizepräsident am Kantonsgericht tätig. Manuel Hüsser ist 45-jährig. Nach Tätigkeiten am Bezirksgericht Bülach und am Obergericht Zürich fand er 2011 den Weg ins Appenzellerland. Kobler wie auch Hüsser waren die einzigen Anwärter für das jeweilige Amt.

Montag, 3. Mai - 15:18 Uhr

SC Herisau kann weitere Eigengewächse halten

Das Team nimmt für die Saison 2021/2022 immer mehr seine endgültige Form an. Der 24-jährige Samuel Grüter wird auch in der Saison 2021/2022 für den SC Herisau auflaufen. Er hat gemäss Mitteilung alle Juniorenstufen bei den Appenzellern durchlaufen und geht bereits in seine 5. Saison mit der 1. Mannschaft. Joel Bohlhalder hat letztes Jahr nach guten Leistungen den Schritt aus dem 3.- ins 1.-Liga-Team geschafft. Verteidiger Yanneck Hofstetter verlängert seinen Vertrag ebenfalls. (pd)

Montag, 3. Mai - 11:13 Uhr

Unbekannter bedient sich aus Ladenkasse – Täterschaft ermittelt

Die Täterschaft, die am Freitagabend, in einem Lebensmittelgeschäft in Wolfhalden einen grösseren Geldbetrag erbeutet hatte, konnte ermittelt und verhaftet werden. Dies teilte die Ausserrhoder Kantonspolizei am Montag mit.

Es handelt sich um einen 21-jährigen Schweizer. Er ist gemäss Medienmitteilung geständig und wird sich für sein Handeln vor der Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden verantworten müssen.

Der unbekannte Täter betrat um 20.40 Uhr das Geschäft in Wolfhalden und forderte von der Angestellten die Herausgabe von Bargeld bzw. griff in der Folge in die Kasse und entnahm aus dieser einen Geldbetrag von rund 2'000 Franken in Noten. Anschliessend flüchtete er mit seiner Beute zu Fuss. Personen wurden nicht verletzt. Der Täter war unbewaffnet. (KapoAR)

Montag, 3. Mai - 8:36 Uhr

Ausserrhoden: Impfen für alle ab 19. Mai

Zurzeit werden in Ausserrhoden noch Personen aus den Prioritätengruppen gemäss Bundesvorgaben geimpft. Ab dem 19. Mai ist gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei die Impfung gegen Covid-19 für alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner (älter als 16 Jahre) möglich. Die Impftermine werden abgestuft nach Prioritätengruppe und danach gemäss Zeitpunkt der Anmeldung vergeben. Aktuell sind rund 7100 Personen angemeldet. «Von den Impfwilligen ist noch etwas Geduld gefragt. Eine frühzeitige Anmeldung verbessert jedoch die Planungen des Kantons», heisst es in der Mitteilung.

Bis anhin wurden die Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder entsprechend der Priorisierung des Bundesamtes für Gesundheit geimpft. Zurzeit werden noch Personen über 65 Jahren, Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten, Erwachsene aus betreuten Gemeinschaftseinrichtungen sowie Nachzügler aus den früheren Prioritätengruppen geimpft. Bis jetzt sind gemäss Kanton 20,1 % (11‘116 Personen) der Ausserrhoder Bevölkerung (55‘363) einmal geimpft, 12,8 % (7‘065 Personen) haben auch die Zweitimpfung erhalten.

Voraussetzung für die Impfung ist eine Anmeldung, die online unter https://ar.impfung-covid.ch/ gemacht werden kann. Die Anmeldung ist für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Appenzell Ausserrhoden seit Jahresbeginn offen. Der Regierungsrat ruft alle auf, sich und ihre Familien, Freunde sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen durch eine Impfung zu schützen. Personen ohne Internetanschluss können sich auch über die Hotline des Kantons unter 071 353 67 97 oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt anmelden. Nach der Anmeldung erfolgt das Aufgebot zum Impftermin in der Regel per SMS.

Bis anhin haben sich rund 40 % der Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden für eine Impfung angemeldet. Ziel ist, dass sich ein möglichst grosser Teil der Bevölkerung impfen lässt. Deshalb hat der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden erneut eine Kampagne gestartet und ruft alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons zur Impfung auf. Alle Ausserrhoder Haushalte erhalten in den nächsten Tagen ein Flugblatt mit den Informationen zur Anmeldung. Zudem schaltet der Kanton Online-Inserate, die direkt zum Anmeldeportal für die Impfung führen. Bei der Anmeldung für die Impfung kann das Impfzentrum ausgewählt werden. Das Impfzentrum Heiden ist dabei weniger stark ausgelastet als das Impfzentrum Herisau. Impfungen werden auch in vielen hausärztlichen Praxen durchgeführt. (KK)

Montag, 3. Mai - 8:15 Uhr

FC Bühler: Trotz guter Leistung keine Punkte gegen Tabellenführer

(RO) Gegen einen grundsoliden und abgezockten Tabellenführer Winterthur zeigte Bühler die geforderte Steigerung zur Vorwoche. Dennoch erfolgte die Heimreise bei der 0:3-Niederlage ohne Punkte. Das Team erspielte sich einige Möglichkeiten. So konnte Melina Tzikas in der 25. Minute gut lanciert, alleine auf die Torhüterin ziehen und abschliessen. In diesem Duell obsiegte die Schlussfrau vom Team der Schützenwiese. Die Formkurve Bühlers zeigt wieder nach oben, was nun, mit der am kommenden Wochenende beginnenden Abstiegsrunde von Nöten ist.

Aufgrund der aktuellen Lage, wird die Saison nun nach Abschluss der Vorrunde verkürzt und ein neuer Modus angewendet. Die Tabelle wird zweigeteilt. Dabei spielen die ersten sechs den Aufstieg in die NLB, die letzten sechs um den Abstieg in die zweite Liga aus. Bühler findet sich in der zweiten Tabellenhälfte. Da nur der Tabellenletzte und zusätzlich er schlechtere der beiden Zweitletzten aus der Gruppe Ost und West absteigen, ist die Chance durchaus da, dass auch in der kommenden Spielzeit 1. Liga-Frauenfussball auf der Göbsimühle gespielt und geschaut werden kann. Bühler derzeit auf dem rettenden drittletzten Platz. Mindestens diesen zu halten, ist das Ziel für die nächsten fünf Spiele.

Sonntag, 2. Mai - 12:30 Uhr

Andreas Pargätzi und Raouf Selmi schaffen in Grub die Wahl

Andreas Pargätzi ist neuer Gruber Gemeindepräsident.

Andreas Pargätzi ist neuer Gruber Gemeindepräsident.

Bild: PD

Der neue Gruber Gemeindepräsident heisst Andreas Pargätzi. Der 37-Jährige holte 176 Stimmen. 154 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wählten seinen Herausforderer Christian Zürcher. Pargätzi ist seit 2020 Gemeinderat und löst nun Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker ab, die Ende Monat aufhört. Bereits im ersten Wahlgang erzielte der 37-Jährige das beste Ergebnis und verpasste das absolute Mehr nur um vier Stimmen.

Raouf Selmi wurde als Gemeinderat gewählt.

Raouf Selmi wurde als Gemeinderat gewählt.

Bild: PD

In Grub gibt es zudem ein neues Gemeinderatsmitglied. Gewählt wurde Raouf Selmi. Mit 185 Stimmen setzte sich Selmi deutlich gegen Yves Schläpfer durch, der 141 Stimmen holte. Die Gesamtstimmbeteiligung lag bei 52,5 Prozent.

Urs Freund (SVP) ersetzt in Bühler Gilgian Leuzinger (FDP)

Die FDP Bühler kann ihren Kantonsratssitz nicht verteidigen. Nachfolger von Gilgian Leuzinger wird Urs Freund von der SVP. 211 Stimmberechtigte wählten Freund. Knapp dahinter folgt SP-Kandidatin Camille Kappeler mit 203 Stimmen. Dritte wurde die von der FDP unterstütze parteilose Sandra Rechsteiner mit 165 Stimmen. Die Wahlen lockten viele Bühlerinnen und Bühler an die Urnen. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 54,3 Prozent.

Urs Freund (SVP) ist neuer Bühler Kantonsrat.

Urs Freund (SVP) ist neuer Bühler Kantonsrat.

Bild: PD

Bereits im ersten Wahlgang konnte Freund am meisten Stimmen für sich verbuchen. Auf den weiteren Rängen folgten Rechsteiner, Kappeler und Brauchli (Die Mitte Mittelland AR). Brauchli verzichtete auf den zweiten Wahlgang.

Sonntag, 2. Mai - 11:43 Uhr

Heiden rutscht nach links

(CAL) Silvan Graf ist neuer Heidler Kantonsrat. Der 27-jährige SP-Kandidat erhielt im 2. Wahlgang 613 Stimmen. Graf setzte sich gegen Sven Gerig von der SVP klar durch. Gerig bekam 359 Stimmen. Graf ersetzt Kantonsrat Alexander Rohner (SVP), der per Ende Mai zurücktritt. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,6 Prozent.

Silvan Graf ist in Heiden als Kantonsrat gewählt worden.

Silvan Graf ist in Heiden als Kantonsrat gewählt worden.

Bild: PD

Im ersten Wahlgang schaffte niemand das absolute Mehr. Bereits am 11. April erzielte allerdings Graf mit Abstand das beste Resultat. Der parteilose Peter Niedermayer lag damals hinter Gerig auf dem dritten Rang und verzichtete auf den zweiten Wahlgang. Die FDP unterstütze deshalb im 2. Wahlgang den SVP-Bewerber. Nach den Wahlen vom Sonntag steht fest: In Heiden stellt die SP mit Silvan Graf, Annegret Wigger und Hannes Friedli künftig drei der fünf Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Dazu kommen Werner Rüegg (Die Mitte Vorderland AR) und Susann Metzger (PU).

Samstag, 1. Mai - 7:27 Uhr

Unbekannter bedient sich aus Ladenkasse

(kapo/dwa) Ein unbekannter Mann hat am Freitagabend in einem Lebensmittelgeschäft in Wolfhalden Geld erbeutet. Nach den bisherigen Erkenntnissen betrat der Täter um 20.40 Uhr den Laden und forderte von der Angestellten Bargeld. In der Folge griff er in die Kasse und stahl daraus einen grösseren Geldbetrag in Noten. Anschliessend flüchtete er zu Fuss. Personen wurden nicht verletzt.

Symbolbild: Keystone

Nach ersten Erkenntnissen war der Täter unbewaffnet. Er trug eine Hygienemaske und wird des Weiteren wie folgt beschrieben:

  • rund 20 Jahre alt
  • etwa 190 Zentimeter gross
  • schlank
  • schwarze Kleidung, schwarze Wollmütze
  • blonde Haare
  • sprach Ostschweizer Dialekt

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich unter Telefon 071-343-66-66 zu melden.

Freitag, 30. April - 15:45 Uhr

In Innerrhoden können sich alle über 16 Jahren für Impfung anmelden

Nach zwei Impfungen ist man gegen Covid-19 geschützt.

Nach zwei Impfungen ist man gegen Covid-19 geschützt.

Bild: Patrick Pleul / dpa-Zentralbild

(kk) Das Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement bittet alle Personen über 16 Jahren, die sich gegen Covid-19 impfen lassen wollen, sich zeitnah anzumelden. Wer vor den Sommerferien im Juli vollständig geimpft sein möchte, müsse bereits im Mai die erste Impfdosis erhalten, so die Mitteilung. Die zweite Impfdosis wird vier Wochen nach der ersten Impfdosis verabreicht. 15 Tage nach der zweiten Impfdosis gilt man als vollständig geimpft.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden. erwartet für die Monate Mai und Juni grössere Lieferungen an Impfdosen. Aus diesem Grund wurde die Anmeldung für die Covid-19-Impfung für alle Personen im Kanton über 16-Jahren Anfang April geöffnet. Die Onlineanmeldung unter ai.impfung-covid.ch ist einfach gehalten und beansprucht nur wenige Minuten. Weitere Informationen zur Impfung finden sich unter www.ai.ch/coronavirus/impfung. Telefonische Anfragen beantwortet die Impf-Hotline unter 071 788 99 66 während der Bürozeiten.

Freitag, 30. April - 15:27 Uhr

Noemi Graf wird Gemeindeschreiberin in Walzenhausen

Noemi Graf wird in Walzenhausen Gemeindeschreiberin sowie Leiterin der Finanzverwaltung.

Noemi Graf wird in Walzenhausen Gemeindeschreiberin sowie Leiterin der Finanzverwaltung.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat Walzenhausen hat Noemi Graf aus Lutzenberg als Gemeindeschreiberin und Leiterin der Finanzverwaltung gewählt. Noemi Graf bringt gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei breite Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit. Aktuell ist sie Leiterin eines regionalen Betreibungsamtes. Graf wird mit einem Pensum von 100 Stellenprozenten angestellt. Per 1. August wird sie die Aufgaben als Gemeindeschreiberin übernehmen, da die aktuelle Stelleninhaberin Ende August Nachwuchs erwartet. Bis Ende des Jahres wird sich Graf zudem in die Aufgaben der Finanzverwaltung einarbeiten, um per 1. Januar 2022 zusätzlich die Leitung der Finanzverwaltung zu übernehmen. Der aktuelle Stelleninhaber geht Ende 2021 in den Ruhestand.

Die Gemeindekanzlei und die Finanzverwaltung werden somit künftig durch eine Person geleitet, die durch eine Sachbearbeitungsstelle unterstützt wird. Das Pensum in der Gemeindekanzlei und Finanzverwaltung beläuft sich nach wie vor auf total 150 Stellenprozente.

Freitag, 30. April - 15:09 Uhr

Frühlingsmarkt mit Eintopfservice

Am Frühlingsmarkt wird ein Eintopfservice angeboten.

Am Frühlingsmarkt wird ein Eintopfservice angeboten.

Bild: Pius Amrein

(pd) Der traditionelle Frühlingsmarkt im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden in Herisau findet dieses Jahr am Samstag, 8. Mai von 9 bis 16 Uhr statt. Im Angebot sind Balkon- und Blumenbeetpflanzen, Gemüse sowie Blumen- und Gemüsesetzlinge. Zum Verkauf kommen Qualitätspflanzen, die in den eigenen Anlagen und Gewächshäusern kultiviert worden sind. Auch der Eintopfservice für mitgebrachte Blumenkisten, wird angeboten.

Diesjähriger Gast ist die Regionalgruppe Appenzell von Bioterra, die Schweizer Organisation für Garten und Umwelt. Der Frühlingsmarkt im Psychiatrischen Zentrum hat Tradition und ist gemäss Veranstaltern für Patientinnen und Patienten, Bewohner und Bewohnerinnen sowie für Angehörige und Mitarbeitende ein Höhepunkt im Klinikalltag. Menschen mit psychischen Behinderungen und Patientinnen/Patienten, die sich in einer momentanen Krise befinden, finden in der Feldgruppe und der Gärtnerei des PZA eine sinnvolle Beschäftigung unter Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal. Produkte aus der Gärtnerei sowie aus dem Holz- und Textilatelier können jederzeit im E-Shop unter www.spitalverbund.ch/shop bestellt werden.

Freitag, 30. April - 14:36 Uhr

Elf «Rondom»-Wege in Innerrhoden eröffnet

Eine von elf neuen Routen in Appenzell Innerrhoden: «Rondom Schlatt».

Eine von elf neuen Routen in Appenzell Innerrhoden: «Rondom Schlatt».

Bild: PD

(pd) Auf elf neuen «Rondom»-Wegen können seit diesem Frühling die Innerrhoder Dörfer erwandert und entdeckt werden. Appenzellerland Tourismus AI erschliesst mit diesen neuen Routen gemäss einem Communiqué Möglichkeiten für abwechslungsreiche Spaziergänge mit ungewohnten Ein- und Ausblicken. Die elf Rundwege laden zu spannenden Spaziergängen um die unterschiedlichen Innerrhoder Dörfer ein. Mit einer Marschzeit zwischen 45 Minuten («Rondom Kau», «Rondom Eggestande») und zwei Stunden («Rondom Appezöll») sind die konditionell und technisch sehr einfachen Wege für jedermann geeinet.

Die elf Routen sind weiss signalisiert. Die weissen Wegweiser sind sogenannten wandernahen Angeboten» vorbehalten, eine Art Sammelkategorie, die gerade auch einfache Spazierwege und Wege durch Quartiere mit dieser Signalisationsfarbe abdeckt.

Ziel der Initianten war es, jeden «Rondom»-Weg auch mit einem Regenschirm in der Hand begehen zu können. Denn gerade bei garstigem Wetter oder in der Nebensaison vergrössert sich so die Auswahl an Wandervorschlägen. Wer sich auf eine der Routen begibt, entdeckt die unterschiedlichen «Charaktere» der vermeintlich ähnlichen Dörfer. Das Projekt ist ein Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den Standortbezirken, die sich in den Bereichen Streckenführung und Finanzierung stark engagierten und der lokalen Tourismusorganisation. Die elf Rondom-Wege sind ein Produkt aus dem Projekt «Appenzell 2020» unter dem Dach der Neuen Regionalpolitik (NRP). Sie werden in der komplett überarbeiteten und Ende Mai neu herausgegebenen Wanderbroschüre erscheinen und sind auch unter www.appenzell.ch/wandervorschlaege samt Beschrieb, Kartenausschnitt und Routendetails zu finden.

Freitag, 30. April - 11:06 Uhr

Stosswallfahrt verschoben

Weil die derzeitigen Corona-Regelungen die Durchführung einer Wallfahrt mit einer erheblichen Anzahl Beteiligter ausschliessen, wird die auf den 9. Mai angesetzte Stosswallfahrt auf den 13. Juni 2021 verschoben. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Gemäss den Corona-Regelungen des Bundesrats sind Veranstaltungen nur sehr eingeschränkt erlaubt. Grundsätzlich gilt eine Grenze von 15 Personen. Zwar dürfen seit kurzem wieder Publikumsveranstaltungen im Freien mit 100 Personen durchgeführt werden, dabei gilt jedoch eine Sitzpflicht. Grössere Wallfahrten wie die Stosswallfahrt sind weiterhin nicht erlaubt.

Die Standeskommission hat beschlossen, die Stosswallfahrt auf den 13. Juni zu verschieben. Das ist der Sonntag vor dem eigentlichen Schlachtdatum vom 17. Juni. Sie hofft gemäss Mitteilung, dass der Bundesrat bis dann weitere Öffnungsschritte beschliesst, die es möglich machen, dass in diesem Jahr doch noch eine würdige Wallfahrt durchgeführt werden kann. (rk)

Freitag, 30. April - 8:51 Uhr

Italienischer Wolf in Innerrhoden

(RK) Am 5. März wurde in Innerrhoden eine Geiss durch einen Wolf gerissen. Wie die Ratskanzlei mitteilt, hat die Wildhut hat DNS-Spuren entnommen und zur Individualbestimmung eingeschickt. Das Ergebnis liegt nun vor. Der genetisch nachgewiesene Wolf M169 stammt gemäss Medienmitteilung aus Italien und wurde am 20. Februar in der Valle Maggia im Tessin ebenfalls genetisch nachgewiesen. In der Zwischenzeit wurde in Innerrhoden im Gebiet Sonnenhalb auch eine durch einen Wolf gerissene Hirschkuh gefunden.




Bild: PD

«Dies alles zeigt, dass zurzeit Alpenweit sehr viel Dynamik in der Wolfspopulation vorherrscht», heisst es in der Mitteilung. Wölfe wandern sehr weite Strecken an und ab. Die Tatsache, dass bereits zwei gerissene Hirschkühe aufgefunden werden konnten, deute darauf hin, dass der Wolf seinen natürlichen Platz im Ökosystem einnimmt und seinen Einfluss auf wildlebende Paarhufer ausübe. Inwiefern sich die Wolfsanwesenheit auf die Entwicklung der Rotwildbestände abzeichnen wird, kann gemäss Mitteilung noch nicht gesagt werden. Die Jagdverwaltung beobachte die Entwicklung und werde regelmässig dazu informieren.

Donnerstag, 29. April - 15:31 Uhr

Neue Rehetobler Finanzverwalterin nimmt Tätigkeit im August auf

(GK) Der Gemeinderat von Rehetobel hat Umesha Perera aus Lutzenberg zur neuen Finanzverwalterin der Gemeinde gewählt. Perera wird gemäss einer Mitteilung ihre Verwaltungsausbildung im Juni/Juli auf einer grösseren Stadtverwaltung im Kanton St.Gallen abschliessend und am 2. August ihre Stelle im Rahmen eines Vollpensums auf der Gemeindeverwaltung antreten. Für die Ausführung der Arbeiten in der Finanzverwaltung bis anfangs August und für die Sicherstellung der anschliessenden Einführung der neuen Mitarbeiterin, wurde Roger Keller, eine externe Fachperson aus dem Treuhand/Finanzbereich, zeitlich befristet im Rahmen eines 60-Prozent-Arbeitspensums an drei Tagen pro Woche angestellt.

Die Gemeinde Rehetobel hat ab dem 2. August einen neue Finanzverwalterin.

Die Gemeinde Rehetobel hat ab dem 2. August einen neue Finanzverwalterin.

Bild: PD
Donnerstag, 29. April - 14:02 Uhr

James Bommeli, Dario Eigenmann und Sandro Gartmann verbleiben beim SC Herisau

Dario Eigenmann

Dario Eigenmann

Bild: PD

(PD) Der SC Herisau gibt drei weitere Vertragsverlängerungen bekannt. Wie es in einer Mitteilung heisst läuft Dario Eigenmann auch in der Saison 2021/2022 mit dem Bären auf der Brust auf. Der Stürmer mit überragenden Skorerwerten ist eine Bank im Team von Trainer René Stüssi. Der 26-Jährige wird gemäss des Schlittschuhclubs Jahr für Jahr stark von anderen Vereinen umworben. Seine Erfahrung und Persönlichkeit werden im Team enorm geschätzt.

James Bommeli

James Bommeli

Bild: PD

Ebenfalls ein weiteres Jahr beim SC Herisau bleibt James Bommeli. Der 26-jährige Ex-Junioren-Internationale ist ein Herisauer Urgestein und seine Hartnäckigkeit auf dem Eis sei unbezahlbar. Er wird von seinen Gegnern in der 1. Liga nicht umsonst als der «nervigste» Spieler in den Herisauer Reihen bezeichnet. Bommeli geht bereits in die 8. Saison mit dem Fanionteam des SC Herisau.

Der 31-jährige Bündner Verteidiger Sandro Gartmann spielt in der Saison 2021/2022 ebenfalls im Herisauer Team. Nachdem der ehemalige NLB-Spieler bereits in der letzten, verkürzten Saison einige Spiele gemacht hat, wird er nun fixer Bestandteil der 1. Mannschaft. Der Bruder von Dario Gartmann wird mit seiner routinierten Spielweise und seinen Leaderqualitäten vom Team geschätzt.

Donnerstag, 29. April - 11:38 Uhr

Im Dorfkern von Trogen wird einheitliches Temporegime eingeführt

(KK) Im Jahre 2010 startete der Kanton den Versuch einer Tempo-30-Zone rund um die Kreuzung am Landsgemeindeplatz Trogen. Diese habe sich bewährt und soll jetzt ausgedehnt und definitiv umgesetzt werden, wie die Kantonskanzlei am Donnerstag mitteilt. Demnach wird die angrenzende Begegnungszone auf dem Gemeindestrassennetz aufgehoben und in die Tempo-30-Zone integriert. Mit wenigen Verkehrsschildern kann so gemäss Mitteilung ein einheitliches Verkehrsregime im ganzen Dorfkern geschaffen werden.

Aktuell gelten im Zentrum von Trogen drei verschiedene Geschwindigkeitsregimes. Nebst der ordentlichen Innerortsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde auf Teilen der Kantonsstrasse sind im engeren Dorfkern eine Tempo-30-Zone und eine Begegnungszone mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Kilometern pro Stunde signalisiert. Für die Verkehrsteilnehmenden ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Zudem sind viele Verkehrstafeln für eine korrekte Signalisation nötig. Die Bauarbeiten rund um den historischen Landsgemeindeplatz im national geschützten Ortszentrum von Trogen sind nahezu abgeschlossen. Die Vereinheitlichung des Verkehrsregimes soll der letzte Mosaikstein werden. Beschlossen haben die Massnahme die Kantonspolizei, der Gemeinderat und das kantonale Tiefbauamt.

Die Aufhebung der Begegnungszone wurde sorgfältig abgewogen. Für alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere auch für die Kinder, führt die Zonenänderung zu einer Vereinheitlichung der zu beachtenden Verkehrsregeln. Die unterschiedlichen Vortrittsberechtigungen entfallen. Weil die Strassen der Begegnungszone sehr schmal und unübersichtlich seien, werde keine markante Tempoveränderung erwartet, heisst es weiter.

Die Unterlagen zur Verkehrsanordnung liegen während der Auflagefrist im Bausekretariat der Gemeinde Trogen oder im kantonalen Tiefbauamt zur Einsicht bereit oder können unter www.ar.ch/tba eingesehen werden. Die Auflagefrist startet am 12. Mai.

Donnerstag, 29. April - 11:01 Uhr

Kollision zwischen Auto und Rennvelo

(KPAR) Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, hat sich am Mittwoch in Heiden ein Velofahrer bei einer Kollision mit einem Auto unbestimmte Verletzungen zugezogen. Ein 26-Jähriger beabsichtigte gemäss Mitteilung mit seinem Auto von einer Liegenschaft auf die Obereggerstrasse einzufahren. Zum selben Zeitpunkt befuhr der 43-jähriger Rennradfahrer den Strassenbereich von Oberegg herkommend. In der Folge kam es zur Kollision und der Velofahrer kam zu Fall. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst an Unfallort betreut und anschliessend ins Spital überführt. Am Fahrrad und am Auto entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Beim Einbiegen kam es zur Kollision mit dem Velofahrer.

Beim Einbiegen kam es zur Kollision mit dem Velofahrer.

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Donnerstag, 29. April - 10:51 Uhr

Verbesserungen für Radfahrende in Teufen

(KK) Auf der Kantonsstrasse Stein – Teufen muss im Abschnitt von der Abwasserreinigungsanlage bis zum Ende des Klösterliwalds der Deckbelag ersetzt werden. Gleichzeitig soll der Radstreifen aufwärts verbreitert werden. Wie die Kantonskanzlei am Donnerstagmorgen mitteilt, ist die talseitige Böschung instabil und es kommt immer wieder zu Rutschungen, weshalb Stützmauern nötig sind. Der Einlenker in die Battenhausstrasse wird ebenso aufgewertet und mit einer Abbiegehilfe für Radfahrende ergänzt. Im Abschnitt vom Klösterliwald bis zum Knoten Hinterbüel wird durch die Reduktion der Trottoirbreite eine Verbesserung für Radfahrende ermöglicht.

Die Planauflage ist gemäss Mitteilung erfolgt. Einsprachen sind keine eingegangen. Die Bauarbeiten starten demnächst und dauern bis voraussichtlich Ende Oktober. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig geführt. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Franken. Die Gemeinde übernimmt 170‘000 Franken. Der Bund hat zudem einen Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm gesprochen.

Die Böschung auf der Steinerstrasse in Teufen ist teilweise instabil, weshalb Stützmauern nötig sind.

Die Böschung auf der Steinerstrasse in Teufen ist teilweise instabil, weshalb Stützmauern nötig sind.

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Mittwoch, 28. April - 17:03 Uhr

Gemeinderat Heiden kritisiert fortschreitende Verschiebung von kantonalen Leistungen nach Herisau

(PD) Der Gemeinderat Heiden nimmt «mit grosser Betroffenheit» den regierungsrätlichen Entscheid zur Schliessung des Spitalstandorts Heiden zur Kenntnis. Wie er am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, verliere die Gemeinde einen ihrer grössten Arbeitgeber sowie einen bedeutenden Auftraggeber für das Gewerbe. Für Heiden und das gesamte Vorderland bedeute dies einen grossen Verlust an Standortattraktivität.

Mit dem Verlust von 180 Arbeitsplätzen sind rund 130 Kündigungen verbunden. Der Gemeinderat Heiden spricht im Communiqué den betroffenen Mitarbeitenden sein Mitgefühl aus. Er nimmt dabei den Spitalverbund in die Pflicht. Dieser stehe in einer besonderen Verantwortung, die Mitarbeitenden professionell und umfassend zu unterstützen.

Angesichts der wirtschaftlichen Situation des Svar zeigt der Gemeinderat ein «gewisses Verständnis» für den drastischen Entscheid des Regierungsrats. Der Gemeinderat sieht jedoch – im Gegensatz zum Regierungsrat – die Grundversorgung des Vorderlands gefährdet. Für ambulante Behandlungen, für die bis anhin die Notfallstation aufgesucht werden konnte, fehle ein alternatives Angebot, hält der Gemeinderat fest. Für kleinere Verletzungen sei eine regionale Versorgung äusserst wichtig und eine Weiterleitung an die Spitäler in St.Gallen oder Herisau unverhältnismässig. Auch der Wegfall der ambulanten Sprechstunden oder der Röntgenmöglichkeiten müsse zum Beispiel durch ein Ärztehaus kompensiert werden.

Der Gemeinderat Heiden plant nun die Einberufung eines Gremiums, welches in übergreifender Zusammenarbeit nach neuen Möglichkeiten sucht. Vom Svar und vom Regierungsrat erwartet er gemäss Mitteilung dafür Unterstützung und ein breites Entgegenkommen. Ebenfalls kritisiert der Gemeinderat «die immer weiter fortschreitende Verschiebung von kantonalen Leistungen nach Herisau». Im Sinne einer angemessenen Berücksichtigung sämtlicher Regionen fordert der Gemeinderat, dass der Wegfall der Leistungen im Gesundheitsbereich in anderen Bereichen kompensiert werden müsse.

Mittwoch, 28. April - 16:42 Uhr

Ralph Nessensohn neu Verwaltungsrat bei der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland

Aufgrund der Coronasituation haben sich Verwaltungsrat und Bankleitung der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland entschieden, die geplante Generalversammlung abzusagen und dafür eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 26. April. 2‘837 Genossenschafter nutzten laut Medienmitteilung die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Die Stimmbeteiligung war somit um einiges höher als an einer Generalversammlung. Die Traktanden über die Genehmigung der Bilanz- und Erfolgsrechnung, der Verzinsung der Anteilscheine zu 3 Prozent und der Entlastung der Organe wurden gutgeheissen. Ralph Nessensohn wurde als neuer Verwaltungsrat und Ernst & Young AG (EY) als neue Revisionsstelle gewählt.

Wie die Bank weiter mitteilt, wurden die beiden Geschäftsstellen in Urnäsch und Waldstatt im April nach der Umgestaltung in neuem Gewand eröffnet. Zukünftig wird die Beratung in Urnäsch personell ausgebaut. Karl Meier ist auch in Zukunft für Firmenkunden sowie für finanzielle Belange rund um die Landwirtschaft zuständig. Neu wird ab diesem Sommer Individualkundenberaterin Sina Lanter für die Beratungsthemen Finanzieren, Anlegen und Vorsorgen für Privatkunden auf der Geschäftsstelle in Urnäsch präsent sein.

Mittwoch, 28. April - 15:35 Uhr

Neue Geschäftsführerin im Alterszentrum Gontenbad

(PD) Der langjährige Institutionsleiter des Alterszentrums Gontenbad, Eric Weiss, wird am 30. September in Pension gehen. Der Stiftungsrat hat nun Barbara Schärli als neue Geschäftsführerin gewählt.

Barbara Schärli

Barbara Schärli

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Barbara Schärli hat gemäss Medienmitteilung ihre ersten beruflichen Sporen als Pflegefachfrau im Kantonsspital St. Gallen sowie in der Klinik am Rosenberg in Heiden absolviert. Nach verschiedensten Aus- und Weiterbildungen ist sie bis zu ihrem Stellenantritt im Alterszentrum Gontenbad bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden tätig. Sie baute dort den Fachbereich Jugend auf, ist seit vielen Jahren für Belange von Frauen und Kindern im Bereich Opferhilfegesetz eingesetzt und ist heute verantwortlich für die Koordinationsstelle und die Fachstelle gegen Häusliche Gewalt. Frau Schärli ist Stv. Dienstchefin. Zudem ist sie Rechtsfachfrau HF und Rechtsagentin des Kantons St.Gallen. Barbara Schärli wohnt in Appenzell und wird die Funktion am 1. September 2021 übernehmen.

Mittwoch, 28. April - 13:26 Uhr

SP fordert eine volkswirtschaftliche Perspektive für das Vorderland

(PD) Die SP Vorderland zeigt Verständnis für die Schliessung des Spitals Heiden, sie fordert nun aber eine volkswirtschaftliche Perspektive für das Vorderland. Wie die Partei in einer Mitteilung schreibt, scheine die Schliessung unumgänglich zu sein. Die in der Gesundheitspolitik eingeführten marktwirtschaftlichen Instrumente lassen den kleinen Spitälern keine ökonomische Chance, obwohl dort – wie auch in Heiden – gute Arbeit geleistet werde. Trotzdem sei dieser Entscheid bitter für das Personal, so die SP. 180 Angestellte mit ihren Angehörigen müssten sich neu orientieren, einen anderen Arbeitsplatz und möglicherweise auch einen neuen Wohnort suchen. In dieser schwierigen Situation ist der Svar gemäss der SP, aber auch der Regierungsrat als Aufsichtsorgan gefordert, einen grosszügigen Sozialplan zu finanzieren und individuelle Unterstützung zu leisten.

Die Schliessung des Spitals stellt laut der Partei jedoch auch einen volkswirtschaftlichen Verlust für Heiden und die Region Vorderland dar. So seien verschiedenste Zulieferbetriebe von der Schliessung betroffen. Ausserdem muss die Region damit rechnen, dass ein Teil der Angestellten ihren Wohnsitz verlegen wird. «Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich die Vorderländer gegenüber Herisau zunehmend benachteiligt fühlen», heisst es in der Mitteilung. Aus Sicht der SP-Vorderland müssen deshalb Regierungs- und Kantonsrat ein klares politisches Zeichen setzen und Gegensteuer geben. Möglichkeiten, das Vorderland volkswirtschaftlich zu unterstützen, seien überall da gegeben, wo es um kantonale Unterstützung geht, sei das im öffentlichen Verkehr, bei der Tourismus- und Kulturförderung oder im Bereich der Arealentwicklung, insbesondere bei der Umnutzung des jetzigen Spitalstandortes. «In diesen schwierigen Zeiten braucht nicht nur das Personal, sondern auch das Vorderland eine verlässliche volkswirtschaftliche Perspektive», so die SP

Mittwoch, 28. April - 11:54 Uhr

FDP Heiden unterstützt Sven Gerig

(PD) Die FDP Heiden empfiehlt Sven Gerig von der SVP für den Kantonsrat. Er verfüge gemäss Mitteilung der Partei über die notwendige politische Erfahrung, eine solide Berufs- und Lebenserfahrung und habe sein Fachwissen erfolgreich in der Finanzkommission sowie in Projektgruppen eingebracht. Mit den verbleibenden Kantonsrätinnen und Kantonsräten Annegret Wigger (SP), Susann Metzger (PU), Hannes Friedli (SP) und Werner Rüegg (Die Mitte) seien die Vertreterinnen und Vertreter von Heiden deutlich links ausgerichtet.

SVP-Kantonsratskandidat Sven Gerig

SVP-Kantonsratskandidat Sven Gerig

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Das politische System funktioniere nur gut mit einer ausgewogenen Vertretung der Bevölkerung, so die FDP. Deshalb zähle in der Legislative Kantonsrat anders als im Gemeinderat nicht nur die Person, sondern auch die Parteizugehörigkeit. «Wählen wir also Sven Gerig als Nachfolger von Alexander Rohner (beide SVP) und sichern damit eine bürgerliche Vertretung von Heiden im Kantonsrat», schreibt die Partei abschliessend.

Mittwoch, 28. April - 8:13 Uhr

Dominik Brülisauer als regierender Hauptmann in Schlatt-Haslen

(PD) Die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) unterstützt die Kandidatur von Dominik Brülisauer als regierender Hauptmann von Schlatt-Haslen. Wie die Vereinigung in der Mitteilung schreibt, biete der aktuell stillstehende Hauptmann mit seiner Erfahrung und seiner gradlinigen und zuvorkommenden Art Gewähr für eine gute Führung des Bezirks.

Dominik Brülisauer

Dominik Brülisauer

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Dominik Brülisauer ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er arbeitet als Zimmermann. Seit 2016 ist er Mitglied im Bezirksrat Schlatt-Haslen und amtet seit drei Jahren als stillstehender Hauptmann. Dominik Brülisauer sei sehr gut vernetzt, kenne Land und Leute bestens und habe die nötige Erfahrung, um als regierender Hauptmann den Bezirk Schlatt-Haslen zu führen.

Dienstag, 27. April - 16:59 Uhr

So beeinflusst Corona den Hospiz- und Entlastungsdienst AR

(PD) «Alles wie immer»: schreibt Sigrun Holz, Präsidentin des Hospiz- und Entlastungsdienst AR in ihren einleitenden Worten zum Jahresbericht 2020. Sie ergänzt «So dachten wir, als wir die Jahresplanung für 2020 erstellten: Hauptversammlung, Weiterbildungen für die Freiwilligen in der Begleitung von schwer erkrankten und sterbenden Menschen». Nichts mehr wie immer. Als im März der Lockdown verhängt wurde, bedeutete dies einen grossen Einschnitt. Von März bis Mitte Juni mussten alle Einsätze abgesagt werden, sowohl im Spital Herisau und in den Heimen, aber auch bei den Kranken und Sterbenden zu Hause. Ab Mitte Juni konnten dann Einsätze wieder aufgenommen werden, unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen.

Werner Krüsi löst als Kassier des Hospiz- und Entlastungsdienst AR Peter Baer ab.

Werner Krüsi löst als Kassier des Hospiz- und Entlastungsdienst AR Peter Baer ab.

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Trotz der Einschränkungen konnten im Jahr 2020 insgesamt total 1176 Einsatzstunden von 28 Freiwilligen in den 10 angeschlossenen Gemeinden leisten. Dies entspricht 28 vollen Arbeitswochen pro Jahr, die die Freiwilligen im Einsatz waren. Auf die diesjährige Hauptversammlung hin hat der Kassier Peter Baer, Trogen, seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Peter Baer war seit der Gründung des Vereins 2014 und der Erweiterung 2017 mit den sieben Hinterländer Gemeinden mit ausserordentlich grossem Engagement für die Finanzen engagiert. Auch die Personalentwicklung sowie die Förderung und Anerkennung für die Freiwilligen, lag ihm sehr am Herzen. Einstimmig gewählt wurde Werner Krüsi aus Speicher für das Amt des Kassiers. Vorgängig war Krüsi seit 2014 für die Revision der Kasse zuständig. Als neuer Revisor konnte Markus Schefer, Speicher, gewonnen werden. Alle weiteren Vorstandsmitglieder aus dem Hinterland (Annekäthi Daberkow, Esther Furrer, Cornelia Kühnis, Iris Schmid Hochreutener) sowie diejenigen aus Speicher und Trogen (Präsidentin Sigrun Holz, Thomas Sonderegger, Marco Süess) wurden einstimmig bestätigt.Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Hauptversammlung als auch zum Verein finden sich auf der Homepage www.hospiz-ar.ch . Einsatzleitung: Angela Koller, 077 537 20 36, für Herisau, Hundwil, Schönengrund, Schwellbrunn, Stein, Urnäsch, Waldstatt und Tamara Spycher, 079 942 64 39 für Speicher, Trogen, Wald.

Dienstag, 27. April - 13:54 Uhr

Neues Kivo-Mitglied in Schönengrund

(PD) Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Schönengrund haben am letzten Sonntag beschlossen, dass über künftige Geschäfte nur noch an der Urne abgestimmt wird. Damit wird es eine Zusammenkunft in dieser Form nicht mehr geben. Die Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt arbeiten auf eine mögliche Fusion hin, worüber aber noch in jeder dieser Kirchgemeinden 2022 separat abgestimmt werden muss. Die Rechnung und das Budget wurden von den 18 Stimmberechtigten einstimmig genehmigt. Die Stimmbeteiligung betrug 7,1 Prozent. Andrea Zweifel wurde für 15 Jahre Sonntagschule, Walter Allmendinger für 15 Jahre Geschäftsprüfungskommission, Vreni Knaus für 15 Jahre als Mesmerin, Susanna Suhner für 10 Jahre als Religionslehrerin geehrt.

Sandra Wickli wurde als neue Synodale und Erika Rechsteiner als neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Schönengrund gewählt. Vreni Knaus ist seit 15 Jahren als Mesmerin tätig und wurde dafür geehrt.

Sandra Wickli wurde als neue Synodale und Erika Rechsteiner als neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Schönengrund gewählt. Vreni Knaus ist seit 15 Jahren als Mesmerin tätig und wurde dafür geehrt.

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Für die scheidende Brigitte Knaus wurde Erika Rechsteiner in die Kirchenvorsteherschaft gewählt und für die zurückgetretene Lydia Engler wurde Sandra Wickli als Synodale gewählt. Pfarrer Harald Greve hat das ordentliche Pensionsalter erreicht, bleibt aber noch solange im Dienst, bis alles Fusionsverhandlungen soweit getätigt sind, dass er sein Amt in jüngere Hände übergeben kann.

Dienstag, 27. April - 11:01 Uhr

Hand in Hand - ein Stück Himmel auf die Erde bringen

(PD) Kürzlich veranstaltete die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Herisau wie im vergangenen Frühjahr eine breit angelegte Gartenaktion. Tatkräftige Helferinnen und Helfer betonierten die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme und legten einen Weidentunnel für die Kinder an. Nach ökologischen Kriterien erfolgte die Bepflanzung des Steingartens am Südhang mit Wildstauden, welche Nahrung bieten für Bienen und Insekten. Zusätzliche Sträucher sorgen für mehr Geborgenheit und erhalten gleichzeitig die Aussicht. So soll der Aufenthalt nicht nur für Kinder und Erwachsene sondern auch für die belebte Umgebung angenehmer und attraktiver sein.

Die Helferinnen und Helfer betonierten am Gartenbautag die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme.

Die Helferinnen und Helfer betonierten am Gartenbautag die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme.

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Über zwanzig motivierte Mitwirkende aus ganz verschiedenen Altersgruppen folgten dem Aufruf von Kirchenvorsteher Gerold Schurter, der «tolle Gemeinschaft», einen «anspruchsvollen Fitnesspark mit Training an der frischen Luft» und «praktische Fitnessgeräte» versprach. So war es. In kleinen Teams machten sich die Beteiligten an die Arbeit, bei bester Verpflegung durch eine Küchengruppe. Obwohl die Betonmischmaschine nicht mit der Begeisterung der Bauarbeiter mithalten konnte, was zusätzliche Handarbeit erforderlich machte, hiess es am Ende: «Gemeinsam so etwas ganz Praktisches zu machen, tut einfach gut. Man lernt sich anders kennen, und am Ende hat man etwas Sichtbares für die Menschen geschaffen, das bestehen bleibt.» Die reformierte Kirchgemeinde Herisau setzt sich aktiv dafür ein, dass Menschen in Herisau die Gastfreundlichkeit Gottes erleben. In der Tat fand der Gartensommer mit einem wöchentlichen Treff im Jahre 2020 einen grossen Zuspruch. Im Garten und im Kirchgemeindehaus gibt es ab dem 27. Mai bis September 2021 erneut an zehn Donnerstagen einen Gartensommertag mit Kaffee und Kuchen von 14 Uhr bis 17 Uhr, anschliessend einen Apero mit musikalischem Auftakt und Grillieren (Nähere Informationen unter www.ref-herisau.ch).

Dienstag, 27. April - 08:58 Uhr

SC Herisau verlängert mit weiteren Leadern

(PD) Kevin Homberger verlängert seinen Vertrag für die Saison 2021/2022. Leider fiel der 31-jährige Verteidiger letzte Saison fast komplett wegen einer Verletzung aus. Jetzt ist er wieder fit und steigt mit beinahe 200 Spielen für den SC Herisau in seine 14. Saison, wie der Club mitteilt.

Verteidiger Gianni Olbrecht bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr bei den Appenzellern. Der gebürtige Thurgauer steigt somit auch bereits in seine 8. Saison.

Mit Marc Pace bleibt ein weiterer Leitwolf dem SC Herisau treu. Marc absolviert bereits seine 12. Saison beim Schlittschuh-Club und trägt Jahr für Jahr mit seinen Leistungen dazu bei, dass der SC Herisau seit dem Aufstieg 2017 immer die Playoffs erreicht hat.

17:17 Uhr

Der Appenzeller Badmintonnachwuchs überzeugt an den Schweizer Meisterschaften

Elf Jugendliche des Badmintonclubs Trogen-Speicher und der Sportlerschule Appenzellerland standen am Wochenende in Arlesheim an den Schweizer Juniorenmeisterschaften im Einsatz, neun von ihnen kehrten mit Medaillen nach Hause.

Dreimal Silber für Timo Baldegger

Dreimal Silber für Timo Baldegger

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Herausragend war insbesondere die Leistung von Timo Baldegger. In seinem ersten U19-Jahr gleich der Sprung in alle drei Disziplinenfinals. Im Herreneinzel war er im Endspiel auf dem besten Weg zum Titel, in Führung liegend musste er mit eintretenden Krampferscheinungen aber den Sieg schliesslich seinem Gegner überlassen. Im gemischten Doppel gewann er mit Adina Panza von der Sportlerschule ebenso Silber wie im Herrendoppel mit Adrian Joliat vom BC Courrendlin. Ein persönliches Glanzresultat erreichte auch Andri Niedermann. Der Sportlerschüler gewann im Herrendoppel in seinem ersten U19-Jahr die Bronzemedaille und im Einzel wurde er starker Fünfter. In der Kategorie U15 nahmen gleich sechs Klubspielerinnen und -spieler teil. Bis in den Final schaffte es Leander Züst zusammen mit Keishin Rimmer vom BC Adliswil. Sie gewannen Silber. Mit Lian Ubieto und Zeno Baldegger erreichte in dieser Disziplin ein weiteres Klubduo die Halbfinals, wo sie im vereinsinternen Duell knapp verloren. Drei weitere Bronzemedaillen gingen in dieser Altersklasse auf das Konto von Vivien Schläpfer, Julia Cecchinato und Anic Metzger. Cecchinato und Metzger gewannen die Medaille im Damendoppel. Vivien Schläpfter gewann die bronzene Auszeichnung im Einzel. Zudem sicherte sie sich mit ihrer Partnerin Fux (BC Brig) Silber im Damendoppel. Alissa Rüegg und Melia Ubieto schieden trotz starker Leistungen in der ersten Runde aus. (che)