APPENZELLER TICKER
Aktive und Jungschwinger messen sich am Fusse des Kronbergs +++ Sonntagsschuss verdirbt Heidler Festlaune +++ Vor Fussgängerstreifen ins Heck geprallt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Sonntag, 13. Juni - 17:07 Uhr

Attraktiver Schwingsport am «Chroberg-Schwinget»

(pd) Jungschwinger und für einmal auch Aktivschwinger haben sich am Samstag in Jakobsbad am Kronberg-Schwinget gemessen. Unter der Federführung von Reto Fuster organisierte der Schwingklub Appenzell nach einjähriger Pause das traditionelle Fest am Fusse des Kronbergs. Um dem Schutzkonzept und den Vorgaben gerecht zu werden, wurden die Kategorien strikte getrennt.

Mario Bösch und Mathias Jäger zeigten einen attraktiven Schlussgang.

Mario Bösch und Mathias Jäger zeigten einen attraktiven Schlussgang.

Bild: PD

Am Morgen lieferten sich die Jahrgänge 2008 bis 2013 vielversprechende Zweikämpfe. Schlag auf Schlag ging es am Mittag mit den Jahrgängen 2001 bis 2007 weiter, und am Abend griffen dann die Aktiven zusammen. Das Fest fand ohne Zuschauer statt, was von den meisten, spontanen Zaungästen akzeptiert wurde.

Appenzeller kämpfen sich in die Schlussgänge

Rund 300 Nachwuchsschwinger aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Inner- und Ausserrhoden, sowie der befreundeten Klubs aus Adelboden und dem Entlebuch zeigten interessante Schwingarbeit und liessen so manches Talent aufblitzen. Die Appenzeller zeigten sich von ihrer besten Seite und sicherten sich in jeder Kategorie eine Schlussgangteilnahme. Die Festsiege der Jahrgänge 2010/11 sowie 2006/07 blieben durch Philipp Höhener (Gais), resp. Mathias Jäger (Herisau) im Appenzellerland. Höhener gelang gar ein makelloses Notenblatt mit dem Punktemaximum. Bei den Jüngsten (2012/2013) erkämpften sich die Appenzeller 8 von 23 Auszeichnungen. Die Jahrgänge 2010/11 sicherten sich deren 11, während 17 Auszeichnungen bei den 12- u. 13-Jährigen aus Inner- und Ausserrhodern gewonnen wurde. Bei den Ältesten waren es einmal mehr Mathias Jäger und Mario Bösch, die den Tag dominierten. Die Vereinskollegen, lieferten sich einen spannenden Zweikampf im Schlussgang, wobei diesmal Mathias Jäger das bessere Ende für sich behielt. Vier weitere Schwinger von Ausserrhoder Klubs sowie drei Innerrhoder zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen und klassierten sich in den Auszeichnungsrängen.

U20-Jungaktive in Formfindung

Gerade für Athleten in dieser Alterskategorie sind auch kleinere Feste wie im Jakobsbad wichtig. Durch die Vorgaben wegen der Coronakrise wird vor allem für die 16- und 17-Jährigen ein reibungsloser Übergang zu den Aktiven eine Herausforderung sein. Durch den langen Trainingsausfall bedarf es seitens der Klubs und Trainer an enormer Motivations- und Überzeugungsarbeit, um den Nachwuchs in den Vereinen behalten zu können. Durch die Zulassung dieser Kategorie wurden die Hoffnungsträger der Zukunft nicht ganz ausgebremst. Es beteiligten sich rund 50 Schwinger unter 20 Jahren am «Kronberg U20-Schwinget». Darunter waren deren vier vom Schwingklub Appenzell, sowie acht der Schwingklubs Herisau, Gais und Wolfhalden. Auch wenn Rico Ackermann (Herisau) die einzige Auszeichnung für den Appenzeller Kantonalverband erarbeiten konnte, ist die Auswahl an Jungaktiven und deren Potenzial dennoch vielversprechend.

«Live-Duelle» auch wieder für die Aktiven

Seit diesem Monat sind von BAG und dem Eidgenössischen Schwingerverband wieder Wettkämpfe für die über 20-Jährigen zugelassen. Das OK bewies Flexibilität und öffnete spontan eine weitere Kategorie. Der Zeitplan wurde zwar straff, dennoch konnte dieser während des ganzen Tages eingehalten werden. In der laufenden Woche vor dem Fest ging die Anmeldung von 29 Schwingern ein. Nach langer «Sägemehl-Abstinenz» wurde den Aktiven so ein wettkampfmässiges Training ermöglicht. Weniger mit dem Ziel eine Auszeichnung zu gewinnen, sondern eher um möglichst attraktive Arbeit zu liefern und so den Formstand zu testen.

Dominik Schmid (Herisau) behauptet sich gegen Thomas Kuster (Gais).

Dominik Schmid (Herisau) behauptet sich gegen Thomas Kuster (Gais).

Bild: PD

Die Duelle wurden deshalb aber nicht weniger ernst genommen. Im Finale standen sich Dominik Schmid (Herisau) und Thomas Kuster (Gais) gegenüber, wobei sich Schmid durchsetzte.

Sonntag, 13. Juni - 16:15 Uhr

Sonntagsschuss verdirbt Heidler Festlaune

Dem Aussenseiter aus dem Appenzeller Vorderland fehlte beim Gastspiel im St.Galler Rheintal nur wenig zur Überraschung. Rüthi und Heiden trennten sich im 3.-Liga-Spiel vor 150 Zuschauern 3:3.

Der Ball rollt nicht für den FC Heiden: Die Drittligisten aus dem Vorderland bleiben Tabellenschlusslicht.

Der Ball rollt nicht für den FC Heiden: Die Drittligisten aus dem Vorderland bleiben Tabellenschlusslicht.



Chris Iseli / SPO

Nach einer ausgeglichenen Startviertelstunde übernahmen die Hausherren das Kommando. Sie schossen durch Bektasi (31.) und Allgäuer (34.) eine komfortable Zwei-Tore-Führung heraus. Doch als Schiedsrichter Zanatta zum Pausentee pfiff, war bereits alles wieder anders. Die Gäste liessen sich nicht aus dem Konzept bringen und reagierten auf diesen Doppelschlag schon beinahe angestachelt. So war es Müller, der Minuten vor der Pause verkürzte, ehe Fessler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit dem Ausgleich für kollektive Verwunderung auf dem Rüthener Rheinblick sorgte. Mit seinem zweiten persönlichen Treffer brachte Müller nach 56 Zeigerumdrehungen seine Farben sogar erstmals in Führung - er läutete damit eine heisse und turbulente Schlussphase ein.

Er und seine Teamkollegen gestalteten das Spiel nun weitestgehend ausgeglichen und hatten gar mehrmals die Chance zur Entscheidung. Doch sowohl Dautaj, Fessler wie auch Bischoff verpassten diese mit mehreren «Hundertprozentigen», während Heiden-Schlussmann Sturzenegger nach rund 70 Minuten einen Rüthener-Penalty entschärfte. In den Schlussminuten erwischte Schneider Sturzenegger doch noch - mit einem Treffer der Marke «Sonntagsschuss» egalisierte das Rüthi-Urgestein den Spielstand und sicherte dem FCR einen Punkt, mit dem am Ende wohl beide Seiten eher haderten. Während die Gastgeber damit den Anschluss an Spitzenreiter Steinach verpassten, verbleibt Heiden am Tabellenende. Zwar ist der Ligaerhalt rein rechnerisch noch möglich, es wird aber wohl ein Wunder nötig sein, um diesen zu bewerkstelligen. (lua)

Sonntag, 13. Juni - 13:04 Uhr

Beim Fussgängerstreifen ins Heck geprallt

Am Samstagmittag ist es in Bühler vor einem Fussgängerstreifen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein 46-jähriger Mann lenkte kurz vor 13 Uhr gemäss Polizeibericht sein Auto in Richtung Teufen. Im Bereich Dorfstrasse 98 hielt er sein Fahrzeug vor dem Fussgängerstreifen an, um eine Fussgängerin die Strasse passieren zu lassen. Der nachfolgende, 42-jährige Automobilist bemerkte dies zu spät und prallte gegen das Heck des stehenden Fahrzeuges. In der Folge schob es den vorderen Personenwagen auf den Fussgängerstreifen, wo es zu einer Kollision mit der Fussgängerin kam. Diese konnte sich auf der Motorhaube abstützen und kam nicht zu Fall. Die Fussgängerin sowie die beiden Autolenker haben sich beim Unfall nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (KapoAR)

Sonntag, 13. Juni - 09:05 Uhr

Schlusskonzert der Talentklasse Musik

Mira Frischknecht und Benjamin Lüthi begeistern das Publikum im Duett «Anything you can do I can better» aus dem Musical «Annie get your gun» von Irving Berlin im Schlusskonzert der Talentklasse Musik der Kantonsschule Trogen. Das Konzert fand am Samstag in der Kirche Trogen statt und war die erste Aufführung nach fast einem Jahr, die wieder mit Publikum stattfinden konnte. Vom Angebot der Talentförderung Musik konnten im zu Ende gehenden Schuljahr 14 Jugendliche mit intensivem Musikunterricht auf ihrem Instrument oder im Sologesang profitieren. Zum Semesterschluss präsentierten sie nun ihr Können im Konzert. (PD)

Samstag, 12. Juni - 15:27 Uhr

Zusammenprall zwischen Auto und Fahrradfahrer in Heiden

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend kurz nach 18 Uhr.

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend kurz nach 18 Uhr.

Bild: PD

Am Freitagabend, kurz nach 18 Uhr, kam es in Heiden an der Verzweigung Werdstrasse / Asylstrasse zu einem Unfall zwischen einer Autofahrerin und einem Fahrradfahrer. Als die Autofahrerin, unterwegs auf der Werdstrasse in Richtung Rehetobel, links in die Asylstrasse einbiegen wollte, übersah sie einen entgegenkommenden Fahrradfahrer und es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Verkehrsteilnehmenden.

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Samstag mitteilt, zog sich der 59-jährige Velofahrer beim Zusammenprall mittelschwere Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Freitag, 11. Juni - 16:44 Uhr

Trogner Klasse gewinnt Science on the Move Wettbewerb 2021

Bereits zum sechsten Mal haben die SimplyScience Stiftung, eine Initiative von «scienceindustries», und Roche den Wettbewerb Science on the Move durchgeführt. Als Gewinner von Science on the Move 2021 wählte die Expertenjury die Klasse SF5 BC der Kantonsschule Trogen aus Appenzell Ausserrhoden. Die Siegerklasse erhält gemäss Medienmitteilung als Preis eine Forschungsreise nach London und Cambridge.

Ziel des Wettbewerbs ist es Kreativität, Neugier und Interesse von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Bereich Naturwissenschaften fördern. Das diesjährige Wettbewerbsthema lautete «Smart Systems». Die Klassen entwickelten Ideen oder auch Prototypen, die das Ziel haben das Alltagsleben zu verbessern. Bedingt durch die Pandemieeinschränkungen fand die Endrunde diesmal virtuell statt. Die in der ersten Wettbewerbsphase ausgewählten zehn besten Schulklassen präsentierten in einem kreativen Auftritt ihre Resultate und Erfahrungen, die sie während der Wettbewerbszeit gemacht haben. Die anderen Finalisten gewinnen eine wissenschaftliche Reise in der Schweiz sowie eine Firmenbesichtigung bei Roche. 25 Klassen von 19 Gymnasien aus 15 Schweizer Städten nahmen 2021 an dem schweizweiten Wettbewerb teil, der alle zwei Jahre stattfindet. Seit der erstmaligen Durchführung im Jahr 2011 haben rund 3700 Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb mitgemacht. (pd)

Freitag, 11. Juni - 15:14 Uhr

Bezirksgemeinden wieder möglich

In verschiedenen Bezirken ist nach der Urnenabstimmung vom 16. Mai ein zweiter Wahlgang notwendig. Ein Bezirks hat nun das Gesuch gestellt, statt einer Urnenwahl eine Bezirksgemeinde durchführen zu dürfen. Die Standeskommission hat gemäss Mitteilung der Ratskanzlei dieses geprüft. Sie stellte dabei fest, dass wahrscheinlich in zwei Bezirken nach dem zweiten Wahlgang vom 27. Juni noch mindestens ein weiterer Urnengang durchzuführen sei.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist die Regierung allerdings zur Auffassung gelangt, dass man kurz vor dem Versand des Abstimmungsmaterials nicht mehr auf den bereits mehrfach kommunizierten Beschluss, dass die zweiten Wahlgänge und Nachwahlen der Bezirke im inneren Landesteil am 27. Juni an der Urne stattfinden, zurückkommen sollte.

Sie hat daher beschlossen, den Urnentermin vom 27. Juni unverändert stehenzulassen. Hingegen hat sie angesichts der guten epidemiologischen Lage für Bezirke, die nach dem 27. Juni nochmals einen oder mehrere Wahlgänge durchzuführen hätten, die Möglichkeit der Durchführung von Bezirksgemeinden eröffnet. Die Regierung hat den entsprechenden Beschluss nun angepasst. Nach der Durchführung der Urnenabstimmung vom 27. Juni werden die Bezirke, die nochmals Wahlgänge durchführen müssen, Bezirksgemeinden einberufen.

Freitag, 11. Juni - 14:54 Uhr

Alkoholisiert mit Motorrad Steinmauer touchiert

Am Donnerstag ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Die Lenkerin wurde gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei leicht verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus.

Kurz vor 19 Uhr fuhr eine 46-Jährige mit einem Motorrad auf der Hauptstrasse von Speicher in Richtung Teufen. In einer Linkskurve ausgangs Steineggerwald lenkte sie ihr Motorrad gegen den rechten Strassenrand, damit nachfahrende Autos sie überholen konnten. Am Strassenrand geriet sie in die Wasserrinne und touchierte die rechtseitige Steinmauer. Obwohl sie nicht zu Fall kam, verletzte sich die Frau am Bein und an der Hand. Die Lenkerin wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. (KapoAR)

Freitag, 11. Juni - 14:36 Uhr

Covid-Zertifikate für Innerrhoden

Ab 16. Juni können auch in Innerrhoden die ersten Covid-Zertifikate für Genesene auf Wunsch online beantragt werden. Ab Ende Juni sollen auch solche für Geimpfte und Getestete zur Verfügung stehen. Das teilte die Innerrhoder Ratskanzlei am Freitag mit.

Der Bund hat das Ausstellen der Zertifikate den Kantonen übertragen.
Die kantonale Impf-Hotline übernimmt in Innerrhoden die Koordination zur Ausfertigung. Seit 7. Juni läuft die Pilotphase. Die Zertifikate für Geimpfte werden voraussichtlich vor dem 1. Juli nicht durch Hausärzte und -ärztinnen sondern durch die kantonale Impf-Hotline ausgestellt. Gemäss Bund werden die Covid-Zertifikate ab Juli auch in der EU anerkannt werden.

Die Zertifikate werden in Papierform ausgestellt und mit einem durch den Bund signierten QR-Code versehen. Dieser Code kann gescannt und in die «COVID Certificate»-App des Bundes oder in Apps von Drittanbietern hochgeladen werden. Ab Ende Juni können die Zertifikate direkt über Apps geliefert werden. Geimpfte werden voraussichtlich ab Ende nächster Woche auf der Kantonswebseite unter www.ai.ch/covid-zertifikat über ein Bestellformular ein Zertifikat beantragen können. Das Zertifikat wird wahlweise per E-Mail oder Post zugestellt. Personen, deren Impftermin nach Ende Juni liegt, erhalten das Impf-Zertifikat voraussichtlich direkt im Anschluss an ihre zweite Impfung im Impfzentrum. Zu diesem Zeitpunkt sollte dies auch nach Impfungen in Innerrhoder Hausarztpraxen möglich sein. Die Zertifikate für Geimpfte sind aktuell 180 Tage nach der zweiten Impfung gültig.

Personen, die von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, können gemäss Bund ab 16. Juni das Genesenen-Zertifikat bestellen. Der dafür benötigte Link auf das Webformular wird auf der Kantonswebseite unter www.ai.ch/covid-zertifikat zur Verfügung stehen.

Zur Einreise in gewisse Länder oder für den Besuch von Veranstaltungen ist möglicherweise der Nachweis eines negativen Covid-Tests notwendig. Ab Ende Juni sollten Personen nach einem negativen PCR-Test ihr Covid-Zertifikat direkt von den Labors erhalten (Gültigkeit: 72 Stunden). Bei Antigen-Schnelltests ist vorgesehen, dass Covid-Zertifikate durch die Testinstitutionen direkt vor Ort ausgestellt werden können (Gültigkeit: 24 Stunden). Für Selbsttests werden keine Covid-Zertifikate ausgestellt. (rk)

Freitag, 11. Juni - 10:17 Uhr

Innerrhoden: Beschwerde gegen Revision des Energiegesetzes

Gegen die kürzlich vom Innerrhoder Stimmvolk angenommene Revision des Energiegesetzes wurde beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

An der Urnenabstimmung vom 9. Mai wurde unter anderem eine Revision des Energiegesetzes angenommen. Die Revision war ein Gegenvorschlag zur Initiative Pro Windenergie. Die Initiative selber wurde im Februar 2021 zurückgezogen, nachdem der Grosse Rat den Gegenvorschlag zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet hatte.

Eine Privatperson hat laut Communiqué gegen den Beschluss über die Revision des Energiegesetzes Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragt, die mit der Revision eingeführte Neuregelung sei aufzuheben. Der Kanton ist vom Bundesgericht aufgefordert worden, zur Beschwerde Stellung zu nehmen. (rk)

Freitag, 11. Juni - 8:29 Uhr

Ungesichertes Auto rollt auf Hauptstrasse

Am Donnerstag ist in Herisau ein führerloses Auto gegen einen vorbeifahrenden Bus gerollt. Eine Passagierin erlitt leichte Verletzungen.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, stellte um 15.45 Uhr ein 50-jähriger Mann seinen Personenwagen bei der Kasernenstrasse 88 auf einem Parkplatz ab und begab sich ins Haus. Das ungesicherte Auto rollte selbständig rückwärts auf die Hauptstrasse. Dabei kollidierte das führerlose Fahrzeug mit dem Heck einen vorbeifahrenden Linienbus. Durch die Kollision stürzte im Bus eine 52-jährige Frau vom Sitz und erlitt leichte Verletzungen. Sie wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10 Juni - 17:06 Uhr

Bremsmanöver zu spät bemerkt: Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Wie die Ausserrhoder Polizei mitteilt, fuhr um 11.40 Uhr ein 70-jähriger Mann mit dem Motorrad auf der Hauptstrasse durch Urnäsch in Richtung Schwägalp. Im Bereich Schulhaus Mettlen bremste er vor einem Fussgängerstreifen brüsk ab, da ein Kind die Strasse überqueren wollte. Der nachfolgende, 66-jährige Motorradlenker bemerkte das Bremsmanöver zu spät und fuhr in das Heck das vorderen Motorrades. Der 70-Jährige stürzte und zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10. Juni - 14:39 Uhr

Heinrich Eggenberger und Ursula Kuratli treten zurück

Während 40 Jahren als Verwaltungsrat und als Verwaltungsratspräsident respektive während fast 30 Jahren als Betriebsleiterin haben Heinrich Eggenberger und Ursula Kuratli das Appenzeller Heilbad aufgebaut und geprägt. Jetzt treten beide zurück.

Die Geschichte von den Wannenbädern im Keller des alten Restaurants Mineralbad in den sechziger Jahren zum heutigen vielseitigen und modernen Gesundheits- und Wellnesszentrum ist gemäss Medienmitteilung massgeblich geschrieben worden durch den Heidler Rechtsanwalt Heinrich Eggenberger, der 1981 zum Verwaltungsrat und fünf Jahre später zum Präsidenten des Verwaltungsrates der Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG gewählt worden war.

Ursula Kuratli wurde 1993 zur Betriebsleiterin ernannt. Damals bestand das Heilbad aus einem gedeckten Bad und einer kleinen Physiotherapie, beschäftigte zehn Mitarbeitende und zählte 60'000 Gäste pro Jahr. Mit ihrem «ausgezeichneten Gespür für Trends und neue Themen im Gesundheits- und Wellnessmarkt», wie es Geschäftsführer Sandro Agosti ausdrückte, trug sie in der Folge wesentlich zur Weiterentwicklung des Heilbads bei. (pd)

Donnerstag, 10. Juni - 13:39 Uhr

Sportfonds: 150'000 Franken fürs Hallenbad Speicher

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden sowie das Departement Bildung und Kultur haben die halbjährliche Verteilung der Sportfonds-Gelder vorgenommen. Insgesamt wurden laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei bis Ende April neun Gesuche von Verbänden, Vereinen und Trägerschaften bewilligt.

Im Bereich Sportanlagen wurden durch den Regierungsrat zwei Gesuche gutgeheissen: Die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Speicher wird mit 150'000 Franken unterstützt. Die Sportstätte leiste einen wichtigen Beitrag, um den Schwimmsport für die Ausserrhoder Bevölkerung ganzjährlich zu ermöglichen, schreibt der Regierungsrat. Mit 9000 Franken wird zudem der Kletterverein Schwellbrunn unterstützt, der eine Kletterwand im Mehrzweckgebäude realisieren will. Weiter wurden sieben Gesuche direkt durch das Departement Bildung und Kultur bewilligt: Für sportliche Veranstaltungen insgesamt rund 3900 Franken, 2'400 Franken für die Instandstellung kleinerer Mängel bei Sportanlagen und für drei Sportlerinnen und Sportler-Förderungen je 2000 Franken. (KK)

Donnerstag, 10. Juni - 11:08 Uhr

Streifkollision zwischen zwei Autos

Am Mittwoch ist es in Hundwil zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Um 18 Uhr fuhr ein 24-jähriger Mann gemäss Polizeibericht mit dem Auto auf der Hauptstrasse von Hundwil in Richtung Appenzell. Kurz nach dem Kreisel Sonderau geriet er über mit seinem Fahrzeug über die Fahrbahnmitte und touchierte seitlich einen entgegenkommenden Personenwagen. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort und konnte in Appenzell durch die Polizei angehalten werden. Aufgrund der Abklärungen dürfte die Unfallursache infolge eines medizinischen Gesundheitsproblems liegen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10. Juni - 9:42 Uhr

Sandra Graf ist Europameisterin im Zeitfahren

Weiterhin erfolgreich: Sandra Graf.

Weiterhin erfolgreich: Sandra Graf.

Bild: Benjamin Manser

Sandra Graf ist Europameisterin im Zeitfahren. Die Gaiserin holte kürzlich Gold an den UEC Para-Cycling Road European Championships in Schwanenstadt (A). Das Strassenrennen musste sie gemäss Bericht der Sportlerschule Appenzellerland wegen eines technischen Defekts aufgeben. Die Rollstuhlathletin konzentriert sich nun auf die Weltmeisterschaften im portugiesischen Cascais. Am Freitag steht das erste Rennen an. In der langen und erfolgreichen Karriere blieb Graf bisher eine WM-Goldmedaille verwehrt, so die Sportlerschule. Das wolle die Ausserrhoderin nun ändern. (pd)

Donnerstag, 10. Juni - 9:27 Uhr

Einsprachen gegen Teilrevision Zonenplan in Walzenhausen

Vom 29. März bis 27. April lag die Teilrevision des Zonenplanes in Walzenhausen öffentlich auf. Innert Frist sind gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei 19 Einsprachen (10 Lachen, 7 Dorf, 2 Platz) eingegangen. Dabei handelt es sich bei einer Einsprache um eine Sammeleinsprache. Die Auswertung und Prüfung der Einsprachen, welche grössere und kleine materielle und formelle Anliegen beinhalten, ist im Gange. Aufgrund der Anzahl von Einsprachen und der teilweise umfangreichen Anträge und Begründungen wird für das Einspracheverfahren mit deutlich mehr Zeit gerechnet.

Donnerstag, 10. Juni - 8:38 Uhr

Viertes Ausserrhoder Kulturkonzept verabschiedet

Das vierte Ausserrhoder Kulturkonzept liegt vor. In diesem legt der Regierungsrat Förderschwerpunkte für die nächsten vier Jahre fest.

Das Regierungsgebäude am Obstmarkt in Herisau.

Das Regierungsgebäude am Obstmarkt in Herisau.

Bild: Ralph Ribi

Die Kulturförderung in Appenzell Ausserrhoden basiert gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei auf den gesetzlichen Grundlagen des Kulturförderungsgesetzes und der Kulturförderungsverordnung. Die konkreten Leitplanken für die Fördertätigkeit und die entsprechenden Schwerpunkte sind jeweils in einem Kulturkonzept für die Dauer einer Legislatur festgehalten. Das vierte Kulturkonzept hält einleitend fest, dass sich die im Jahre 2007 erarbeiteten Leitsätze als solide und bewährte Grundlage für die Kulturförderung für Appenzell Ausserrhoden erwiesen haben. Das Kulturkonzept dient den Gesuchstellerinnen und -stellern als Nachschlagewerk, es schafft Transparenz und dient auf Seiten des Kantons dazu, Förderentscheide sachlich fundiert fällen zu können.

Ausgehend von der Evaluation der Zielsetzungen der Jahre 2016-2020 sind in einem dreistufigen Verfahren sieben Schwerpunkte für die nächste Vierjahresperiode definiert worden. Aus dem bisherigen Kulturkonzept werden mit der «Kulturvermittlung», der «Kooperation unter den Museen» und dem Bereich «Diversität und Gesellschaftlicher Zusammenhalt» drei Schwerpunkte fortgesetzt und vertieft. Die beiden früheren Schwerpunkte «Musik» und «Literatur »werden neu unter der «Kreation» zusammengefasst weitergeführt. Der Regierungsrat formuliert zudem drei neue Schwerpunkte: «Textiles und Kooperationen mit der Wirtschaft und Internationaler Austausch» widmet sich der historischen Vergangenheit und wirtschaftlichen Zukunft. Dem Umstand, dass Kultur mehr ist, wie ein einzelnes künstlerisches Werk und das Zusammenleben entscheidend mitprägt, trägt neu der Schwerpunkt «Spartenübergreifende Plattformen» Rechnung. Zudem sollen im Rahmen von «Soziale und finanzielle Zukunftsperspektiven» Folgerungen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gezogen werden. Alle sieben Schwerpunkte sind im Kulturkonzept 2021-2024 näher ausgeführt und mit Massnahmen versehen. (KK)

Mittwoch, 9. Juni - 17:22 Uhr

Gemeinderat fordert: Herisau soll offiziell Hauptort werden

Der Herisauer Gemeinderat bezieht Stellung zum Entwurf der neuen Kantonsverfassung. Er vermisst eine klare Haltung zum Hauptort Herisau. Deshalb soll laut Mitteilung der Gemeindekanzlei Herisau in Artikel 1 der neuen Kantonsverfassung als Hauptort genannt werden. Damit bringe man die Rechtslage in Einklang mit den Tatsachen. Diese Haltung teilt der Herisauer Gemeinderat der Kantonsregierung in der Vernehmlassung zur neuen Kantonsverfassung mit. Herisaus Grösse sowie seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung und seine Funktion als Sitz von Regierung, Kantonsrat und grosser Teile der Verwaltung sprechen für diesen Schritt, heisst es in der Mitteilung.

Die Verankerung der Klimaneutralität stösst im Gemeinderat auf Zustimmung. Genauso sieht es hinsichtlich der Verpflichtung von Kanton und Gemeinden aus, die umweltschonende Versorgung mit Energie und deren sparsame Verwendung zu fördern. Zustimmung findet in diesem Zusammenhang auch die Feststellung, dass jede Person Verantwortung trägt für sich selbst, die Gemeinschaft und die Natur. Der Gemeinderat spricht sich deutlich für die Beibehaltung der Volksdiskussion aus. Eine Abkehr wünscht er sich hingegen vom Begriff «Landammann». Künftig soll der Kantonsregierung eine Präsidentin oder ein Präsident vorstehen, die oder der vom Kantonsrat und nicht mehr an der Urne gewählt wird. Keine Option ist es aus Sicht des Gemeinderats, dass der Regierungsrat das Präsidium selber wählt. Auch die Gerichte sollen neu durch den Kantonsrat und nicht mehr über eine Volkswahl bestellt werden. (gk)

15:19 Uhr

Alkoholisiert verunfallt: Ausweisentzug für 68-Jährigen

Am Mittwoch ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Lenker war alkoholisiert. Den Führerausweis ist er los.

Um 00.30 Uhr fuhr der 68-jährige Mann gemäss Polizeibericht mit seinem Auto die Eggstrasse aufwärts und bog nach rechts in die Obere Torackerstrasse ein. Unmittelbar nach der Verzweigung geriet er über den linken Strassenrand und kollidierte mit einem Stein. Durch die Kollision kippte der Wagen zur Seite und blieb liegen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt, musste sich aber einem Atemalkoholtest unterziehen. (KapoAR)

14:51 Uhr

Anhänger kollidiert mit Bahn

Am Dienstag ist es in Zürchersmühle zu einem Unfall zwischen einem Auto mit Anhänger und der Bahn gekommen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, wendete eine 44-jährige Fahrerin im Bereich des Bahnhofes. Während des Manövrierens fuhr eine Komposition der Appenzeller Bahnen von Urnäsch in Richtung Waldstatt. Der Automobilistin gelang es nicht rechtzeitig, den Anhänger vom Trassee zu fahren. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Bahnverkehr war für eine Stunde unterbrochen. (KapoAr)

13:56 Uhr

Kantonales Musikfest: Aus «Heiden 2020» wird «Heiden 2022»

Nachdem das Appenzeller Kantonalmusikfest aufgrund des Coronavirus im vergangenen Jahr verschoben werden musste, steht jetzt das neue Datum fest: Vom 24. bis 26. Juni 2022 findet das Appenzeller Kantonalmusikfest «Heiden 2022» statt. Anfang des Jahres hat das Organisationskomitee gemäss Medienmitteilung die Planung des Grossanlasses wieder aufgenommen: «Mit ‚Heiden 2022’ blüht unser Gedanke und unser Spirit eines Musikfestes im Appenzeller Vorderland, hoch über dem Bodensee, weiter», wird im Communiqué OK-Präsident Norbert Näf zitiert. Das Format bleibt auch 2022 identisch: Während drei Tagen verwandelt sich die Seeallee zu einer Festmeile – es wird ein Festzelt für ungefähr 1500 Personen aufgebaut. Neben den Wettspielkonzerten in der evangelischen Kirche und im Kursaal sind auch der Parademusikwettbewerb auf der Rosentalstrasse, die Eröffnungsfeierlichkeiten, die Unterhaltungsprogramme sowie die Rangverkündigungen fixe Bestandteile des Festes. Seit Mitte Mai können sich interessierte Blasmusikvereine für die Teilnahme am Kantonalmusikfest 2022 anmelden. Nachdem im vergangenen Jahr mit über 50 Musikvereinen das Interesse am Anlass riesig war, erhofft sich das Organisationskomitee auch für die Durchführung im nächsten Jahr grossen Anklang. (pd)

Mittwoch, 9. Juni - 9:49 Uhr

Metrohm-CEO in den Vorstand von Industrie AR gewählt

Dieser Tage hätte die Industrie AR auf dem Säntis anlässlich der Hauptversammlung das 75-Jahr-Jubiläum von 2020 nachträglich feiern wollen. Wegen Corona wurde das Fest laut Medienmitteilung jedoch erneut abgesagt. Die Abstimmung über die statutarischen Geschäfte fand schriftlich statt. Auffälligstes Traktandum war die Ersatzwahl in den Vorstand. Stefan Walther, der bisherige Metrohm-Vertreter, reichte auf die Hauptversammlung aufgrund eines Stellenwechsels den Rücktritt aus dem Vorstand ein. Als Ersatz wählten die Mitglieder mit Patrick Grüninger den CEO der Metrohm-Gruppe in den Vorstand. Der Sitz des ebenfalls zurückgetretenen Daniel Waldmeier, Hermann Koller AG, bleibe vorerst absichtlich vakant, wie Industrie AR mitteilt.

Patrick Grüninger

Patrick Grüninger

Bild: PD

Zwar habe die Wirtschaft im vergangenen Jahr teilweise sehr stark unter der Pandemie gelitten, so Präsident Urs Alder, dennoch dürfe man zur Kenntnis nehmen, dass die heimische Industrie den Umständen entsprechend sehr gut über die Runden gekommen sei. In seinem schriftlichen Jahresbericht blickte Alder unter anderem auch auf die unterstützenden Massnahmen zurück. Es habe sich gezeigt, wie wertvoll es sei, gewisse Auftrags-Dellen durch Kurzarbeit überbrücken zu können. Alder hob auch das Engagement des Kantons hervor. So sei auf unkomplizierte, effiziente Art und Weise in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Wirtschaftsförderung, den Wirtschaftsverbänden und vor allem auch mit den gemeinnützigen Ausserrhoder Stiftungen ein Corona-Nothilfefonds ins Leben gerufen worden. (pd)

Mittwoch, 9. Juni - 07:53 Uhr

Viele Einsprachen gegen Ausdehnung der Tempo-30-Zone in Trogen

Im Dorfkern von Trogen, rund um den Landsgemeindeplatz, wollen der Kanton und die Gemeinde ein einheitliches Temporegime einführen. Die Einwohnerschaft von Trogen wurde im vergangenen April orientiert, dass eine grossflächige Tempo-30-Zone vorgesehen ist, welche die heutigen drei unterschiedlichen Geschwindigkeitsregimes ablöst.

Neuer Landsgemeindeplatz in Trogen AR, Stand Nov 2020 und Baustelle Juni 2020.

Neuer Landsgemeindeplatz in Trogen AR, Stand Nov 2020 und Baustelle Juni 2020.

Hanspeter Schiess Fotografie

Das Auflageverfahren ist laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei mittlerweile abgeschlossen. Das kantonale Tiefbauamt, die Kantonspolizei und die Gemeinde Trogen stellen fest, dass eine stattliche Anzahl Einsprachen eingegangen sind. Während die einen Parteien gegen eine räumliche Ausdehnung der heutigen Tempo-30-Zone seien, wollten andere das Tempo für ein noch grösseres Gebiet senken, heisst es in der Mitteilung. Auch die Aufhebung der Begegnungszone Hinterdorf, welche in die neue grosse Tempo-30-Zone integriert werden soll, stösse auf Widerstand. Das Tiefbauamt und die Polizei werden jetzt laut Communiqué mit dem Gemeinderat die Eingaben analysieren und das weitere Vorgehen festlegen. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 18:20 Uhr

22 Jugendliche legen Radfahrerprüfung ohne Fehler ab

Am Dienstagvormittag traten 191 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Teufen, Bühler, Gais, Speicher, Trogen und Stein zur Radfahrerprüfung in Teufen an. Die Schulkinder stellten sich auf der Prüfungsstrecke durch Teufen der Herausforderung und zeigten dabei ihr fahrerisches Können im Verkehr. 22 Jugendliche wurden mit dem Prädikat vorzüglich ausgezeichnet. Sie legten die Prüfung ohne einen einzigen Fehler ab. Herzliche Gratulation. Die Leistung von 14 Schülerinnen und Schülern sei leider ungenügend gewesen, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

An der Radfahrerprüfung in Teufen nahmen 191 Schülerinnen und Schüler teil.

An der Radfahrerprüfung in Teufen nahmen 191 Schülerinnen und Schüler teil.

Bild: KPAR

Die Radfahrerprüfung wird nach Regionen durchgeführt und setzt sich aus einem theoretischen Teil, einer technischen Kontrolle des Fahrrades und der praktischen Prüfungsfahrt durch das Zentrum von Herisau, Teufen oder Heiden zusammen. Am kommenden Dienstag werden noch die Sechstklässler des Appenzeller Vorderlandes die praktische Prüfung in Heiden absolvieren. (kpar)

Dienstag, 8. Juni - 15:29 Uhr

22-jähriger Mann aus Hinwil stirbt im Alpstein

Der seit dem 22. Februar vermisste junge Mann aus Hinwil ist im Kanton Appenzell-Innerrhoden aufgefunden worden. Dies teilt die Zürcher Kantonspolizei mit. Der 22-jährige Mann verliess am Montagmorgen seinen Wohnort und begab sich mit seinem kleinen Hund auf eine Wanderung. Der Berggänger und sein Hund wurden am Samstag, 22. Mai, tot im Alpstein aufgefunden. Eine Dritteinwirkung könne ausgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung. (kpzh)

Der Vermisste aus dem Kanton Zürich wurde am 22. Mai tot im Alpstein gefunden.

Der Vermisste aus dem Kanton Zürich wurde am 22. Mai tot im Alpstein gefunden.

Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller
Dienstag, 8. Juni - 14:55 Uhr

Frontalkollision zwischen zwei Autos

Am Dienstag ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Kurz nach 05.20 Uhr fuhr eine 22-Jährige mit ihrem Auto auf der Hauptrasse von Gossau in Richtung Herisau. Auf Höhe der Liegenschaft Gossauerstrasse 93, in einer leichten Rechtskurve, geriet sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen einer 50-jährigen Frau. Beide Lenkerinnen erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden mit der aufgebotenen Ambulanz ins Spital überführt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (kpar)

Beim Unfall in Herisau verletzten sich beide Lenkerinnen.

Beim Unfall in Herisau verletzten sich beide Lenkerinnen.

Bild: KPAR
Dienstag, 8. Juni - 12:09 Uhr

Ergänzung zur NRP-Programmvereinbarung unterzeichnet

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden und die Schweizerische Eidgenossenschaft haben eine Ergänzung zur Programmvereinbarung über die Neue Regionalpolitik (NRP) abgeschlossen. Dies teilt die Kantonskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Dank der «NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete» stehen dem Kanton zusätzliche Bundesmittel für Projektförderungen zur Verfügung. Ausserdem werden einzelne Förderkriterien im Berggebiet gelockert, um zusätzliche Projekte zu ermöglichen.

Mit der Neuen Regionalpolitik soll die reiongalwirtschaftliche Entwicklung gefördert werden.

Mit der Neuen Regionalpolitik soll die reiongalwirtschaftliche Entwicklung gefördert werden.

Bild: Keystone /Gian Ehrenzeler

Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützen Bund und Kantone das Berggebiet, den weiteren ländlichen Raum und die Grenzregionen in ihrer regionalwirtschaftlichen Entwicklung. Um die wirtschaftlichen Potenziale in besonders peripheren Berggebieten noch besser freisetzen zu können, lancierte der Bundesrat für die NRP-Umsetzungsperiode 2020–2023 spezielle «NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete». Mit zusätzlichen Finanzmitteln und flexibleren Kriterien würden die Kantone damit die Möglichkeit erhalten, weitere innovative Projekte zu fördern und so wirtschaftliche Entwicklungsimpulse für die Zukunft zu setzen, heisst es in der Medienmitteilung.

Über die nächsten drei Jahre bis 2023 stellt der Kanton jährlich 70 000 Franken an à-fonds-perdu-Mitteln für Projektförderungen zur Verfügung. Dazu kommen Bundesmittel in Höhe von insgesamt 490‘000 Franken, womit sich ein Fördervolumen von total 700‘000 Franken ergibt. Diese Mittel können für Projekte eingesetzt werden, die einen Beitrag zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten.

Die Pilotmassnahmen werden im bestehenden gesetzlichen Rahmen der NRP umgesetzt, profitieren jedoch von flexibleren Förderkriterien. Das erlaubt dem Kanton, Projekte mitzufinanzieren, welche die Kriterien der bisherigen NRP nicht erfüllen. Konkret muss beispielsweise ein Pilotprojekt nicht exportorientiert sein und der Anspruch der betriebsübergreifenden Zusammenarbeit wird gelockert. Eine einzelbetriebliche Förderung ist somit in Ausnahmefällen möglich. Ausserdem können neu auch kleine Infrastrukturbauten mit à-fonds-perdu-Beiträgen unterstützt werden.

Voraussetzung für die Teilnahme eines Kantons an den NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete ist, dass der vom SECO definierte Berggebietsperimeter mindestens Teile des Kantons beinhaltet. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat sich im Rahmen der Vernehmlassung des SECO in Koordination mit Appenzell Innerrhoden erfolgreich dafür eingesetzt, das Appenzellerland ebenfalls in den berechtigten Perimeter für die Pilotmassnahmen aufzunehmen. Mit Ausnahme der drei Gemeinden Herisau, Teufen und Speicher liegt das gesamte Ausserrhoder Kantonsgebiet nun im Berggebiets-Perimeter.

Anträge für konkrete Projekte im Rahmen der NRP-Pilotmassnahmen müssen darlegen, dass sie ihre Wirkung mehrheitlich im festgelegten Berggebiets-Perimeter, erzeugen. Projektanträge können per sofort bis Ende 2023 beim Amt für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 10:23 Uhr

Kantonsrat geht nach Walzenhausen, Waldstatt und Speicher

Die Sitzungen des Ausserrhoder Kantonsrates finden bis Ende Jahr nicht im Kantonsratssaal, sondern auswärts statt. Tagungsorte sind Walzenhausen, Waldstatt und Speicher. Die Sitzungen werden weiterhin auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen.

Die nächste Kantonsratssitzung findet am 14. Juni in Speicher statt.

Die nächste Kantonsratssitzung findet am 14. Juni in Speicher statt.

Bild: Nick Roth

Obwohl sich die pandemische Lage entspanne, sei die weitere Entwicklung im Herbst/Winter schwierig einzuschätzen, heisst es in einer Medienmitteilung. Um Planungssicherheit zu haben, hat das Büro des Kantonsrates beschlossen, bis mindestens Ende 2021 auswärts zu tagen. Hauptgrund dafür ist, dass die Abstands- und Hygieneregeln im Kantonsratsaal in Herisau nicht eingehalten werden können.

Die Sitzung vom 14. Juni findet in Speicher statt. Die Sitzung am 27. September 2021 wird in Waldstatt durchgeführt. Für die Sitzungen am 1. November 2021 und am 6. Dezember 2021 ist der Kantonsrat in Walzenhausen zu Gast. Der Reservetermin vom 23. August 2021 wird nicht beansprucht.

Besucherinnen und Besucher sind aufgrund der Platzverhältnisse nur beschränkt zugelassen. Um eine Anmeldung unter kantonsrat@ar.ch wird gebeten. Die Sitzungen werden live im Internet auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen, erreichbar via www.ar.ch. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 09:58 Uhr

Marcel Fritsche führt neu die Stiftung Altersbetreuung Herisau

Seit 1. Juni ist Marcel Fritsch neuer Geschäftsführer der Stiftung Altersbetreuung Herisau (SAH). Damit hat er die Leitung einer Organisation übernommen, die mit über 230 Mitarbeitenden an drei Standorten in Herisau ein vielfältiges Betreuungs- und Pflegeangebot für Menschen im Alter oder mit Unterstützungsbedarf bietet. Der Stiftungsrat der SAH wählte gemäss einer Medienmitteilung im Februar Fritsch zum neuen Geschäftsführer.

Marcel Fritsch, Geschäftsführer der SAH seit 1. Juni 2021, vor dem Eingang des Hauses Park am Standort Heinrichsbad.

Marcel Fritsch, Geschäftsführer der SAH seit 1. Juni 2021, vor dem Eingang des Hauses Park am Standort Heinrichsbad.

Bild: PD

Max Nadig, Präsident des Stiftungsrates der SAH: «Wir freuen uns, Marcel Fritsch bei der Stiftung willkommen zu heissen. In ihm haben wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit gefunden, welche mit ihren persönlichen und beruflichen Fähigkeiten wesentlich zur Weiterentwicklung der SAH beitragen kann.» Marcel Fritsch freut sich auf seine neue Aufgabe. «Unsere Häuser sind Orte des aktiven Zusammenlebens und der Lebensfreude. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Unser Ziel ist es, vorausschauend zu denken und zu handeln, damit wir den künftigen Ansprüchen und Bedürfnissen alter Menschen immer einen Schritt voraus sind. Daran werden wir in den nächsten Jahren weiterhin arbeiten», betont er.

In den letzten zehn Jahren war Marcel Fritsch in verschiedenen Funktionen beim Roten Kreuz im Kanton Zürich tätig. Dort leitete er den Bereich «Entlastung» als Mitglied der Geschäftsleitung. Zu seinen Aufgabengebieten zählten die Führung einer Tagesstätte für ambulante psychosoziale Betreuung, die Konzeption und der Aufbau neuer Angebote für die Betreuung alter Menschen zuhause sowie die Reorganisation von Rotkreuz-Notruf und Rotkreuz-Fahrdienst mit 1500 Freiwilligen. Ausserdem hat er Erfahrungen im Aufbau von Kooperationen mit verschiedenen Spitex-Organisationen gesammelt. (pd)

Dienstag, 8. Juni - 8:54 Uhr

Tag des Feuers an der Schule Herisau

Am Montag und Dienstag waren die 4. und 5. Klassen der Schule Herisau auf dem Ebnet bei der Feuerwehr zu Gast.

«Wasser, Marsch!» Ein Viertklässler stand beim Eimer und pumpte, die Kollegin an der Spritze richtete den Strahl konzentriert auf das Feuer, das auf dem Ebnet-Parkplatz loderte. Ein paar Meter daneben wagte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern beim Einsatzfahrzeug mit der Drehleiter auf 32 Meter Höhe. «Könnt ihr euer Schulhaus sehen?», fragte der Feuerwehrmann. Am Montag führte die Feuerwehr Herisau den «Tag des Feuers» für die 4. Klassen durch; und weil vor einem Jahr wegen der Pandemie dieser traditionelle Anlass nicht stattfinden konnte, waren am Dienstag auch die 5. Klassen zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler wurden in einer Theorielektion über das Thema «Brandverhütung» informiert. Sie lernten auf spielerische und kindgerechte Art verschiedene Aspekte der Feuerwehrtätigkeit kennen – zum Beispiel, indem sie einen Wasserschlauch möglichst präzis auf einen Ball ausrichteten und diesen vom Kegel zu Boden brachten oder in ein Loch in einem Brett zu treiben versuchten. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in Schutzanzüge und setzten sich Helme auf. «Merkt ihr, dass die Hitze weniger zu spüren ist, wenn ihr diese Spezialkleidung tragt?» Höhepunkt waren auch in diesem Jahr der Friteusenbrand auf dem Parkplatz und die eindrückliche Demonstration: Was passiert, wenn man das brennende Öl mit Wasser zu löschen versucht? Meterhoch schlugen die Flammen. Eine Decke erwies sich als weitaus tauglicheres Mittel der Brandbekämpfung. Die Klassen nahmen vielfältige Eindrücke nach Hause und in die Schulzimmer. (pd)

Montag, 7. Juni - 18:19 Uhr

Monika Baumberger kandidiert für den Gemeinderat Herisau

Nach dem Gewerbeverein steigt auch die FDP mit einer Kandidatur ins Rennen um den freien Sitz im Herisauer Gemeinderat. Wie die Partei am Montag bekannt gab, stellt sich Monika Baumberger-Meile für das Amt zur Verfügung. Gemäss der Ortspartei verfüge Baumberger-Meile über langjährige politische Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen und sei als Präsidentin der Spitex Appenzellerland bestens in der Gemeinde sowie im Kanton vernetzt.

Kandidiert für den Gemeinderat Herisau: Monika Baumberger (FDP)

Kandidiert für den Gemeinderat Herisau: Monika Baumberger (FDP)

Wie es im Communiqué heisst, ist Monika Baumberger seit über 20 Jahren in der Gemeinde Herisau und im Kanton politisch und gesellschaftlich engagiert. Seit 2015 ist sie Mitglied des Einwohnerrates und seit 2019 präsidiert sie die Geschäftsprüfungskommission. Seit 2016 ist sie Präsidentin der Spitex Appenzellerland. Während zehn Jahren war sie Mitglied der Bürgerrechtskommission. Sie leitete zudem während vieler Jahre den Mittagstreff des «Club60plus» in Herisau. «Monika Baumberger bringt nicht nur politische Erfahrung mit: Sie ist erfahren, bestens vernetzt und eine engagierte Frau, die den Gemeinderat Herisau stärkt», wird Barbara Rüst, Präsidentin der FDP Herisau, zitiert.

Monika Baumberger hat nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Kantonalen Verwaltung St.Gallen und verschiedenen Handelsunternehmen gearbeitet. Nach mehreren Jahren im Ausland ist sie nun selbstständig in der Erwachsenenbildung tätig. Baumberger ist 59 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Der Vorstand der FDP Herisau unterstützt die Kandidatur. Die offizielle Nomination erfolgt in den nächsten Tagen auf dem schriftlichen Weg. Wie es in der Medienmitteilung heisst, will die FDP der Herisauer Bevölkerung eine Wahlmöglichkeit bieten. Bislang tritt für den Gewerbeverein der Journalist und politische Quereinsteiger Patrik Kobler an. (pd)

Montag, 7. Juni - 17:27 Uhr

Heiden verteidigt Meisterschaftstitel

Die Sieger Jungschützen sowie Jugendschützen der FSG Heiden

Die Sieger Jungschützen sowie Jugendschützen der FSG Heiden

Bild: PD

Am Ausserrhoder Gruppenmeisterschaftsfinal der Jungschützinnen und Jungschützen in Waldstatt gewinnt die FSG Heiden sowohl bei den Jugend- als auch bei den Jungschützen. Bei den Jungschützen setzen sich Luca Graf, Simona Künzler, Rémy Clénin und Oliver Sonderegger gegen die Teams Schwellbrunn 1 und Reute 1 durch. Die Entscheidung ist äusserst knapp. Der Vorsprung der Heidler beträgt lediglich drei Punkte. Deutlicher fällt der Sieg bei den Jugendschützen aus: Martin Graf, Natalia Isler und Tristan Kappeler gewinnen mit 89 Punkten Vorsprung auf das Team der SG Herisau Säge. Den dritten Rang belegt die Equipe aus Teufen. (cpr)

Montag, 7. Juni - 16:11 Uhr

Nachwuchs trumpft in Herisau auf

Im Rahmen der Einkampfmeisterschaften der Jahrgänge 2008 und jüngere sowie einem U10-Meeting gingen am Sonntag über 200 junge Athletinnen und Athleten auf dem Sportplatz Ebnet Herisau an den Start. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten aus dem
Ostschweiz Athletics-Verband St.Gallen, beider Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein. Ausgetragen wurden Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen. Während bei der U10 der Kampf und die Freude im Vordergrund standen, war bei den U12- und U14-Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits Professionalität, Ehrgeiz und Kampfwillen sowie Technik zu erkennen, wenn auch das Publikum fehlte. Besonders spannend verliefen die Läufe über 600, 800 und 1000 m.
In der Kategorie U10 sicherte sich der Speicherer Laurin Schneider Gold im Weitsprung. Bei den Mädchen verpasste die Teufnerin Anik Zuberbühler über 1000 m nur äusserst knapp den Sieg. So auch Finn Sailer, Speicher, im 60-Meter-Sprint der U12. Nevio Calmiu, Teufen, gewann in derselben Altersklasse den 1000 m-Lauf, zudem wurde er zweiter im Ballwurf und dritter im Kugelstossen. Bei den Mädchen sicherte sich Cleya Solenthaler zwei dritte Plätze (60 m, Weitsprung). Ausserdem gewann sie Gold im Stabweitsprung. Bei der U14 gewannen die Herisauer Andreas Bischofberger und Silvan Kähli im Drehwurf Silber respektive Bronze. Zu einem klaren Start-Zielsieg kam Nino Camiu, Teufen, über 600 m. Ambra Corciulo, Teufen, gewann Bronze über die Hürden und im Weitsprung. Zudem gewann sie den Hochsprung. Im Weitsprung setzte sich Rina Zuberbühler, Teufen durch. Die komplette Rangliste gibt es unter tvherisau.ch. (gr)

Montag, 7. Juni - 15:35 Uhr

Einbruchdiebstahl in Herisau

Schaden in unbestimmter Höhe ist bei einem Einbruchdiebstahl in ein Ladengeschäft in Herisau entstanden. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zwischen Samstag, 5. Juni, 16.20 Uhr, und Montag, 7. Juni, 7.15 Uhr, auf der Rückseite des Gebäudes über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten eines Ladengeschäftes. Dort versuchte die Täterschaft erfolglos einen Tresor zu öffnen. (KapoAR)

Montag, 7. Juni - 15:25 Uhr

Schnitzeljagd mit kulinarischer Belohnung

Appenzellerland Tourismus AR lanciert mit dem FoodTrail im Vorderland ein neues Angebot. Dabei handelt es sich gemäss Medienmitteilung um eine Schnitzeljagd, bei der Rätsel zu sechs Genuss-Stationen führen. Angefangen bei der Tourist Information beim Bahnhof Heiden leiten die Lösungen zur jeweils nächsten Station. Dort werden die Teilnehmenden für das Knacken der Rätsel mit regionalen kulinarischen Köstlichkeiten belohnt. Auf dem FoodTrail erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem Wissenswertes rund um Heiden, das Appenzellerland und die Kulinarik. Verglichen mit bereits bestehenden FoodTrails in der Schweiz hat die Vorderländer Variante noch eine Besonderheit vorzuweisen. Im Preis inbegriffen ist das Bahnticket für die An- und Rückreise mit der Zahnradbahn von Rorschach nach Heiden. Weitere Infos: https://appenzellerland.ch/foodtrail

Montag, 7. Juni - 14:59 Uhr

52 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt

Das Total der Stellensuchenden hat in Ausserrhoden gegenüber dem Vormonat um sechs Personen abgenommen. Neu sind gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei 1051 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 616 ganz ohne Beschäftigung sind. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, bleibt mit 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat unverändert. Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 568 Männer und 483 Frauen. 416 Stellensuchende (Vormonat 415) sind über 50 jährig. 15,9 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung.

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 98 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 1,7 Prozent um 0,3 Prozentpunkte tiefer als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 52 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 887 Betriebe für ein Total von 1'923'278 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen noch 263 Betriebe über eine Bewilligung für Kurzarbeit. (kk)

Montag, 7. Juni - 13:41 Uhr

Torfestival für FC Bühler

Die Erstligistinnen des FC Bühler verabschieden sich mit einem Kantersieg in die Sommerpause. Im letzten Spiel der Saison schlugen sie auswärts Staad 7:3. Matchwinner war Melina Wild, die viermal traf.

Die Führung gelang Bühler in der 20. Minute. Die Staader-Torhüterin vertändelte einen Ball. Melina Wild setzte nach und passte auf Karin Mösli. Diese bediente Sarina Fritsche, die zum 1:0 traf. Nach dem 1:1 durch das Heimteam liess die Reaktion des FC Bühler nicht lange auf sich warten: Langer Ball von Quarella in den Lauf von Mösli. Sie flankte aus vollem Lauf in den Strafraum. Sarina Fritsche stand goldrichtig und verwandelte die Vorlage. Vor der Pause überstürzten sich die Ereignisse. Innert acht Minuten gab es drei Tore. Melina Wild traf zweimal, Staad einmal. Die St.Gallerinnen verkürzten nach der Pause in der 56. Minuten auf 3:4. Danach folgten drei weitere Tore durch Bühler, wobei Wild zweimal traf. Wäre der Drehschuss von Melina Tzikas in der letzten Minute nicht an die Latte geknallt, wäre das Score noch höher ausgefallen. Bühler gewann das letzte Spiel der Saison auf beeindruckende Art und darf sich so über einen gelungenen Saisonabschluss freuen. Mit neun Punkten in der Abstiegsrunde waren sie das zweitbeste Team. (ro)

Montag, 7. Juni - 10:48 Uhr

Digitalisierte Kantonsratsakten online

Die Kantonsratsakten sind die wichtigste Quelle für den Entstehungsprozess von Gesetzen und Verordnungen. Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden digitalisiert laut Medienmitteilung die Kantonsratsakten mit Gesetzesvorhaben oder Verordnungsentwürfen chronologisch rückwärts ab 1998. Integral werden sämtliche Kantonsratsakten von 1998 bis 2021 elektronisch zugänglich gemacht. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen; es werden laufend Digitalisate aufgeschaltet. Mittlerweile sind bereits Kantonsratsakten aus den Jahren 1973 bis 2003 digitalisiert und online verfügbar. Bei Recherchen lohnt es sich, einen Blick in die neu eingerichtete thematische Suche zu werfen. Diese findet sich über www.staatsarchiv.ar.ch, Archivbestände online, Kantonsratsakten. (KK)

Montag, 7. Juni - 08:37 Uhr

Museum Wolfhalden: Verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet

Vergangenen Sonntag wurden vor dem Museum Wolfhalden drei verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet. Mit der Übergabe prächtiger Blumen würdigte Präsident Ernst Züst den grossen Freiwilligeneinsatz.

Das im rund 400 Jahre alten Haus «Alte Krone» in Wolfhalden auf Vereinsbasis eingerichtete Museum durfte seit der 1982 erfolgten Eröffnung immer wieder auf die Mithilfe engagierter Mitglieder zählen. Sie übernahmen Führungen, waren in der Reinigung tätig, gestalteten Sonderausstellungen, organisierten Apéros und stellten sich für administrative Aufgaben zur Verfügung.

Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins Wolfhalden, verabschiedete letzten Sonntag die Vorstandsmitglieder Esther Schnider, Verena Roesli und Edy Geiger (von links).

Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins Wolfhalden, verabschiedete letzten Sonntag die Vorstandsmitglieder Esther Schnider, Verena Roesli und Edy Geiger (von links).

Bild: PE

Dienstältester Mitarbeiter ist Edy Geiger, der 1998 das Aktuariat übernahm. Ab 2004 folgte sein Einsatz als Revisor, und seit 2010 versah er den Posten des Kassiers. Für langjährige Dienste wurden auch Verena Roesli und Esther Schnider geehrt, die ebenfalls viel zum reibungslosen Museumsbetrieb beigetragen haben. Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins, dankte den Scheidenden. Er versprach, eine offizielle Verabschiedung im Kreise der Mitglieder nachzuholen, sobald wieder eine ordentliche Hauptversammlung stattfinden könne. (Das Museum Wolfhalden ist jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Führungen für Gruppen sind bei Voranmeldung an Ernst Züst-Walser jederzeit möglich) (PE)

Freitag, 4. Juni - 18:45 Uhr

Ausserrhoden bereit für Covid-Zertifikate

Georgios Kefalas / KEYSTONE

Der Bundesrat hat am Freitag seine Entscheide zu den Covid-Zertifikaten bekanntgegeben. In den Kantonen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Zertifikat ist gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei eine Art Ausweis, der die Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testresultat dokumentiert. Ein solcher Nachweis könnte ab Juli zur Voraussetzung für Grenzübertritte oder für den Besuch von Veranstaltungen werden. Der Bund hat das Ausstellen der Zertifikate den Kantonen übertragen. Appenzell Ausserrhoden sei vorbereitet, diese umgehend auszufertigen, sobald die dafür nötigen Vorarbeiten durch den Bund erfolgt seien, heisst es im Communiqué. Ab Mitte Juni können die Zertifikate online bestellt werden. Sie sind kostenlos und das Ausstellen ist freiwillig. Führungsstab übernimmt Koordination Für Ausserrhoden übernimmt der Kantonale Führungsstab (KFS) die Koordination zur Ausfertigung der Covid-19-Zertifikate. Ab dem 7. Juni wird die KFS-Steuergruppe laut Mitteilung erstmals mit den vom Bund zur Verfügung gestellten Programmen arbeiten. Ab dann beginnt die Aufbauphase, während der erste Covid-19-Zertifikate probeweise ausgestellt werden können. Dies betrifft die in Impfzentren erfolgten Impfungen. Sofern alle Vorarbeiten des Bundes zeitgerecht abgeschlossen werden, sollte es ab Ende Juni möglich sein, geimpften, genesenen und getesteten Personen Zertifikate ausstellen zu können, so die Kantonskanzlei weiter. Ab demselben Zeitpunkt sollten auch die Arztpraxen in der Lage sein, für die dort durchgeführten Impfungen einen Nachweis erstellen zu können. Zunächst in Papierform In der Probephase ab dem 7. Juni werden erste Zertifikate in Papierform erhältlich sein. Diese sind mit einem QR-Code versehen. Ab Ende Juni können die Zertifikate direkt über Apps geliefert werden. Auf diesen Zeitpunkt plant der Bund eine Verbindung zwischen den elektronischen Impf- und Zertifikatssystemen. Dann werden bereits geimpfte Personen, welche sich selbstständig via Web registriert haben – rund 19 000 Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder –, auf die in ihrer Impfanmeldung hinterlegten Handynummer ein SMS erhalten mit der Frage, ob sie ein Zertifikat wünschen. Wird dies bejaht, erhalten Personen einen elektronischen Impfnachweis. Personen, deren Impftermin nach Mitte Juni liegt, erhalten das Impfzertifikat direkt im Anschluss an ihre zweite Impfung vor Ort im Impfzentrum. Ab Mitte Juni 2021 sollte dies auch nach Impfungen in ärztlichen Praxen möglich werden. (kk) www.ar.ch/corona

Freitag, 4. Juni - 14:55 Uhr

Plakatausstellung zum Frauenhaus-Jubiläum in Heiden

Vom 29. Oktober 2020 bis zur Finissage vom 29. September 2021 begeht das Frauenhaus St. Gallen sein 40-jähriges Bestehen. Während dieser Zeit ist die Institution mit verschiedenen Aktivitäten im öffentlichen Raum sichtbar. Dazu gehören eine durch die Ostschweiz tourende Plakatausstellung. Vom 7. bis 28. Juni ist diese in Heiden zu sehen. Die Plakate zeigen Schwarz-Weiss-Portraits, die unter dem Motto «Beschützt» entstanden sind. Neben den Plakaten ist eigens für das Jubiläum eine Website entstanden. Ein Kernstück des Webauftritts ist eine Videoserie, in der acht Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen zu Wort kommen. Sie werden mit Fragen und Themen konfrontiert, die für das Frauenhaus und deren Klientinnen von Bedeutung sind, wie häusliche Gewalt, Schutz, Mut oder Gleichberechtigung. Auf der Website ist zudem die Geschichte des Frauenhauses aufbereitet. Begleitet werden sämtliche Aktivitäten während eines halben Jahres auf Instagram. (pd)

Freitag, 4. Juni - 11:33 Uhr

Repetitive Tests in Innerrhoder Unternehmen

Seit Mitte Februar werden in Innerrhoden Mitarbeitende aller Gesundheitsinstitutionen sowie Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen ab der 7. Klasse repetitiv getestet. Da die Home-Office-Pflicht gemäss den seit 31. Mai geltenden Massnahmen mit dem repetitiven Testen zusammenhängt, wird das Testangebot im Kanton gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Ratskanzlei ausgeweitet. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden wöchentlich testen zu lassen. Weitere Infos unter: www.ai.ch/coronavirus-unternehmen-tests. (rk)

Freitag, 4. Juni - 10:11 Uhr

Impfrate in Innerrhoden bei 42 Prozent

Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind ab sofort Kapazitäten und genügend Dosen für Impfwillige vorhanden. Anmeldungen nehmen das Impfzentrum und einzelne Hausärztinnen und Hausärzte entgegen. Das Gesundheits- und Sozialdepartement bittet im Communiqué alle über 16-jährigen Personen mit Wohn- oder Arbeitsort in Innerrhoden, welche sich gegen Covid-19 impfen lassen wollen, sich zeitnah anzumelden. Aktuell wird der Impftermin unabhängig des Alters in der Regel innerhalb einer Woche nach der Anmeldung vergeben. Dank der Hausärztinnen und Hausärzte sowie des kantonalen Impfzentrums am Spital Appenzell konnten gemäss Mitteilung der Ratskanzlei bisher alle gelieferten Impfdosen jeweils rasch verabreicht werden. Bis jetzt wurden über 5’700 erste und 3’800 zweite Impfdosen verabreicht. Die Impfrate beträgt aktuell 42 Prozent. Der Kanton erwartet im Juni wiederum grössere Impfstofflieferungen. Die Bevölkerung soll mit Hilfe einer kantonalen Kampagne über die Corona-Impfung aufgeklärt und sensibilisiert werden. Die Kampagne mit Botschafterinnen und Botschafter aus dem Kanton läuft bis im Juli. Laufend aktuelle Informationen rund um die Impfung sowie zur Anmeldung finden sich unter www.ai.ch/impfen. Impfanmeldungen können auch telefonisch an die Impf-Hotline unter 071 788 99 66 oder an einzelne Hausärztinnen und Hausärzte erfolgen. (rk)

Freitag, 4. Juni - 8:31 Uhr

Arbeiter stürzt fünf Meter in die Tiefe

Am Donnerstag hat sich auf einer Baustelle in Herisau ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Arbeiter stürzte durch eine Öffnung auf den Betonboden. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Ein 55-jähriger Bauarbeiter war am Donnerstagmorgen, kurz nach 8.30 Uhr, zusammen mit Arbeitskollegen auf einer Baustelle mit Schalungsarbeiten für eine Betondecke beschäftigt. Im Verlauf dieser Arbeiten stürzte er durch eine Öffnung der noch lückenhaften Schalung und fiel rund fünf Meter auf den darunterliegenden Betonboden. Der Arbeiter zog sich dabei unbestimmte Verletzungen im Beckenbereich zu. Der sofort aufgebotene Rettungsdienst betreute den Verletzten am Unfallort und überführte ihn anschliessend ins Spital. Die genauen Umstände, welche zum Arbeitsunfall führten, werden abgeklärt. (KapoAR)

Donnerstag, 3. Juni - 16:20 Uhr

Seealpsee unter den Top 10 der beliebtesten Seen

Der Seealpsee befindet sich unter den Top 10 der beliebtesten Schweizer Seen auf Instagram. Das hat eine Auswertung von Holidu, einer Suchmaschine für Ferienhäuser, ergeben. Laut Medienmitteilung war die Anzahl der Erwähnungen unter dem entsprechenden Hashtag für das Rating ausschlaggebend.

Beliebter Seealpsee.

Beliebter Seealpsee.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Der Seealpsee schaffte es auf Rang 9 mit rund 63'000 Erwähnungen. Die Liste führt klar der Bodensee (1.878.761 Treffer) an, es folgen Zürichsee (240.822) und Vierwaldstättersee (183.212).

Die Rangliste: 1. Bodensee, 2. Zürichsee , 3. Vierwaldstättersee, 4.Thunersee, 5. Blausee, 6. Zugersee, 8. 7.Oeschinensee, 8.Brienzersee, 9. Seealpsee, 10.Caumasee. (pd)

Donnerstag, 3. Juni - 15:12 Uhr

Kantonalkonferenz live aus dem BBZ

Michael Weber, der Präsident der Ausserrhoder Lehrerorganisation LAR, führte gestern Vormittag im Herisauer Berufsbildungszentrum BBZ durch die Kantonaltagung der Lehrpersonen: Der Vorstand und die Gäste (unter ihnen Regierungsrat Alfred Stricker) hielten sich dort in der Cafeteria auf. Für die über 700 LAR-Mitglieder wurde die Versammlung live in die Schulhäuser übertragen. Isabelle Ledergerber ersetzt als Zyklus-2-Vertretung Lukas Pfiffner im Vorstand. (pd)

Mittwoch, 2. Juni - 16:09 Uhr

Hanf mit mehreren Fahrzeugen abtransportiert: Polizei sucht nun Zeugen

Die Ausserrhoder Polizei hat am Mittwoch (siehe Meldung weiter unten) über den Einbruch in die CBD-Hanf-Indooranlage in Herisau informiert. Sie sucht nun Personen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Die Ermittlungen haben ergeben, dass sich der Einbruch in die Halle an der Alpsteinstrasse in Herisau zwischen 4 und 6 Uhr zugetragen hat. Das Diebesgut wurde mit mehreren Fahrzeugen abtransportiert. Personen, welche in der fraglichen Zeit im Bereich des Buswendeplatzes an der Alpsteinstrasse in Herisau verdächtige Feststellungen (Personen und Fahrzeuge) gemacht haben, sind gebeten, sich mit dem Regionalpolizeiposten in Herisau in Verbindung zu setzen, Telefon: 071 343 65 75. (KapoAR)