APPENZELLER TICKER
Oberegg: 33 Millimeter Regen in zehn Minuten +++ Ausserordentliche Staatsanwälte ernannt +++ Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Samstag, 24. Juli – 20:01 Uhr

Viel Regen und Hagel über dem Appenzellerland

(red) Am frühen Samstagabend zog ein heftiges Gewitter über das Appenzellerland hinweg. Wie MeteoNews auf Twitter schreibt, fielen in Oberegg innert zehn Minuten mehr als 33 Millimeter Regen. Das sei eine sehr grosse Menge in so kurzer Zeit. Wie die Bilder der Webcam auf dem St.Anton zeigen, hagelte es auch.

Auch in Gais und in Bühler gingen während des Gewitters grosse Mengen Hagel nieder.

Freitag, 23. Juli - 14:38 Uhr

Ausserordentliche Staatsanwälte ernannt

Der gemeinsame Pikettpool für die Staatsanwaltschaften der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden ist erweitert worden. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit. Vier in Ausserrhoden neu als ordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte tätige Personen sind in Innerrhoden nun als ausserordentliche Staatsanwälte sowie ausserordentliche Jugendanwälte ernannt worden.

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Zusammen mit Ausserrhoden betreibt Innerrhoden seit 2017 einen Pikettpool für beide Staatsanwaltschaften. Gemäss der damals abgeschlossenen Vereinbarung werden die im Rahmen dieses Pools Dienst leistenden Staatsanwältinnen und Staatsanwälte von der Regierung des jeweils anderen Kantons zu ausserordentlichen Staatsanwältinnen und Staatsanwälten ernannt, damit sie auf dessen Gebiet Pikettdienst leisten können.

Bei Strafverfahren stehen einzelnen Opfergruppen besondere Rechte zu. So haben weibliche Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Integrität das Recht, von einer Person gleichen Geschlechts einvernommen zu werden. Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern werden zudem regelmässig durch speziell ausgebildete Staatsanwältinnen und -anwälten sowie Jugendanwältinnen und -anwälten durchgeführt. Da bei der Staatsanwaltschaft Innerrhoden derzeit weder eine Staatsanwältin arbeitet noch eine für die Opferbefragungen speziell ausgebildete Person tätig ist, müssen dafür externe Fachpersonen beigezogen werden können. Mit dem Beizug der ausserordentlichen Staatsanwältinnen und -anwälte aus Ausserrhoden kann diese Lücke gemäss Communiqué geschlossen werden.

Auf der Staatsanwaltschaft Ausserrhoden haben in jüngerer Zeit folgende Personen den Dienst als ordentliche Staatsanwältinnen oder -anwälte aufgenommen: Anna Duttweiler, St.Gallen; Anna Eugster, Herisau; Alessandro Götz, St.Gallen; Christoph Reut, St.Gallen.

Damit diese Personen im Rahmen des gemeinsamen Pikettpools auch im Kanton Appenzell I.Rh. tätig sein können, wurden sie von der Standeskommission als ausserordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte sowie ausserordentliche Jugendanwältinnen und -anwälte des Kantons Appenzell Innerrhoden gewählt. Die beiden genannten Staatsanwältinnen können in Zukunft von der Staatsanwaltschaft Appenzell I.Rh. auch für Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern beigezogen werden. (rk)

11:45 Uhr

Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab

Stefan Ambühl, der langjährige Leiter des Asylzentrums Appenzell, gibt die Leitung des Asylzentrums per 30. September aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ab. Die Standeskommission bedauert gemäss Mitteilung der Ratskanzlei den Weggang, hat aber Verständnis für den Schritt.

In der Zeit bis zur vorzeitigen Pensionierung am 30. Juni 2022 wird Stefan Ambühl weiterhin für den Kanton tätig sein, sofern es die Umstände erlauben. Die Standeskommission hat mit Blick auf die in der letzten Zeit stetig leicht gesunkenen Asylzahlen beschlossen, die freiwerdende Leitungsstelle mit einem Pensum von 80 Prozent zur Wiederbesetzung auszuschreiben. (rk)

08:42 Uhr

Covid-Impfung ohne Anmeldung in Innerrhoden

Innerrhoden vereinfacht das Impfen. Vom 28. Juli bis am 25. August können sich gemäss Mitteilung der Ratskanzlei impfwillige Personen ab 12 Jahren jeweils am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr ohne Voranmeldung zum kantonalen Impfzentrum begeben und impfen lassen. Kinder zwischen 12 und 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Die persönlichen Daten werden anhand der Krankenversicherungskarte und des Identitätsausweises vor Ort erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung und es wird ein zweiter Impftermin vereinbart.

Ordentliche Anmeldungen zur Covid-Impfung sind gemäss Mitteilung weiterhin über https://ai.impfung-covid.ch oder die Impfhotline 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich beim Impfzentrum in Heiden zu impfen. Die Anmeldung erfolgt unter https://ar.impfung-covid.ch oder telefonisch über die kantonale Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97. (rk)

Freitag, 23. Juli - 07:44 Uhr

Herisauer Badi-Fäscht mit Bettina Castaño

Das 60-Jahr-Jubiläum des Herisauer Freibads Sonnenberg konnte im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden. Deshalb findet bei gutem Wetter am 21. August das Badi-Fäscht zum 61. Geburtstag statt. Zu den Aktivitäten zählen gemäss Medienmitteilung unter anderem XXL-Outdoor-Spiele und ein Wettbewerb. Besucherinnen und Besucher können mit Schnupper-Workouts und Massagen Angebote des Sportzentrums ausprobieren.

Nach einer Ansprache von Gemeindepräsident Max Eugster wird kurz vor Mittag ein Apéro offeriert. Ab 16 Uhr tischt das Freibad-Restaurant spanische Gerichte auf. Passend dazu ist von 18 bis 19 Uhr eine Flamenco-Show mit Bettina Castaño zu bestaunen. Detaillierte Informationen zum Badi-Fäscht sind unter sportzentrum-herisau.ch zu finden. (pd)

Donnerstag, 22. Juli - 16:44 Uhr

Von Autofahrer übersehen: Frau auf Rennvelo verletzt sich schwer

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die Velofahrerin verletzte sich schwer.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr die 54-jährige Frau kurz nach 8 Uhr mit ihrem Rennrad auf der Appenzellerstrasse von Gonten in Richtung Urnäsch. Zur selben Zeit war ein 58-jähriger Mann mit seinem Auto von der Zürchersmühle in Richtung Appenzell unterwegs. Bei der Verzweigung Färchen beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei übersah er die Radfahrerin. Bei der Kollision und dem darauffolgenden Sturz verletzte sich die Velofahrerin schwer und musste mit unbestimmten Beckenverletzungen mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es entstand zudem Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)