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Neuer Bezirkshauptmann in Gonten +++ Keine Fusion zwischen Schlatt-Haslen und Appenzell +++ Auch Schwende stimmt Fusion zu

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Sonntag, 16. Mai - 17:50 Uhr

Ein neuer Hauptmann und eine neue Grossrätin in Gonten

Gonten hat einen neuen Bezirkshauptmann gewählt: Die Nachfolge von Walter Wetter tritt Urban Fässler an.

Gonten hat einen neuen Bezirkshauptmann gewählt: Die Nachfolge von Walter Wetter tritt Urban Fässler an.

Bild: Martina Basista

(lil) Gemäss dem Onlineportal appenzell24 wurde die Gontner Bezirksrechnung von 2020 mit 420 Ja- zu 7 Nein-Stimmen angenommen.

Auch der Steuerfuss, welcher unverändert bei 23 Prozent bleibt, wurde mit einer klaren Mehrheit von 411 Ja- zu 17 Nein-Stimmen von der Gontner Stimmbevölkerung gutgeheissen.

Die beiden Vakanzen - der Grossratssitz und der Bezirkshauptmann - wurden beide durch die Gontner Bezirksgemeinde neu besetzt. Neuer regierender Hauptmann ist Urban Fässler. Er wurde mit 359 Stimmen gewählt. 34 Stimmen fielen dabei auf diverse andere Kandidaten. Er tritt die Nachfolge von Walter Wetter an.

Mit 297 Stimmen wurde als Nachfolgerin für Grossrat Josef Koch Karin Brülisauer-Signer als neue Vertreterin des Bezirks Gonten in den Grossen Rat gewählt.

Sonntag, 16. Mai - 17:30 Uhr

Schlatt-Haslen lehnt Diskussion um Bezirksfusion mit Appenzell knapp ab

Bürgerin Regula Wild wollte, dass der Bezirksrat von Schlatt-Haslen eine Grundsatzdiskussion über eine Fusion mit Appenzell anstösst. Dieser Antrag wurde von der Stimmbevölkerung jedoch abgelehnt.

Bürgerin Regula Wild wollte, dass der Bezirksrat von Schlatt-Haslen eine Grundsatzdiskussion über eine Fusion mit Appenzell anstösst. Dieser Antrag wurde von der Stimmbevölkerung jedoch abgelehnt.

Bild: APZ

(lil)Dem Onlineportal appenzell24 zufolge wurde knapp gegen die Fusionsanfrage zwischen den Bezirken Schlatt-Haslen und Appenzell gestimmt.

Mit nur 4 Gegenstimmen und einer überwiegenden Mehrheit von 346 Stimmen wurde die Bezirksrechnung 2020 genehmigt. Im gleichen Zuge wurde auch der Antrag zur Beibehaltung des Steuerfusses bei 22 Prozent mit 345 Ja- zu 4 Nein-Stimmen angenommen.

Auf Antrag der Rechnungsprüfungskommission stimmten die Hasler Stimmberechtigten über die Besoldung des Bezirksrates ab dem Amtsjahr 2021/2022 ab. Es gingen 290 Ja-Stimmen gegenüber 52 Nein-Stimmen für die Festlegung des Betrags auf 59'000 Franken ein.

Der stillstehende Hauptmann Dominik Brülisauer aus Haslen wurde mit 192 Stimmen von gesamthaft 222 gültigen Stimmen, zum neuen regierenden Hauptmann des Bezirks Schlatt-Haslen gewählt.

Die Schlatt-Hasler Stimmbevölkerung wählte mit 194 Stimmen, den ebenfalls in Halsen wohnhaften Stefan Neff als Bezirksvertreter in den Grossen Rat. Er löst den bisherigen Schlatt-Hasler Grossrat Sepp Neff ab.

Sonntag, 16. Mai - 16:20 Uhr

Auch der Bezirk Schwende stimmt der Fusion zu

Schwende hat der Fusion mit Rüte zugestimmt.

Schwende hat der Fusion mit Rüte zugestimmt.

Bild: APZ

(br) Die Abstimmung über die Fusion der Bezirke Schwende und Rüte fällt unter der Schwendner Stimmbevölkerung deutlicher aus als in Rüte. Bei einer Stimmbeteiligung von 46 Prozent stimmten 480 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einer Fusion zu, 252 waren dagegen.

Die Genehmigung der Rechnung des Bezirks Schwende für 2020 ist mit einem Stimmergebnis von 717 zu 5 fast einstimmig.

Auch der Steuerfuss wird mit einer eindeutigen Mehrheit von 700 Ja- zu nur 29 Nein-Stimmen gutgeheissen. Der Steuerfuss wird für das Jahr 2021 auf 27 Prozent festgelegt.

Die Kreditgeschäfte der diesjährigen Schwendner Bezirksgemeinde weisen eine durchschnittliche Stimmbeteiligung von 45.4 Prozent auf. Der Kredit für die neue Haslerstegbrücke wird mit 544 zu 179 Stimmen vom Schwendner Stimmvolk angenommen.

Noch deutlicher fällt das Ergebnis der Abstimmung über den Kredit für die Abwassersanierung im Schäfler aus. Mit 645 Ja-, zu nur 84 Nein-Stimmen wird auch dieses Geschäft vom Stimmvolk angenommen.

Die Stimmvorlage für die Übernahme des Strassenstücks Tonimareies ins Schwendner Bezirksstrassennetz wird mit 613 Ja- zu 106 Gegenstimmen angenommen.

Bei der Wahl zum stillstehenden Bezirkshauptmann übertraf Sepp Inauen mit 249 Wählerstimmen das geforderte absolute Mehr von 150 Stimmen. Sein Gegenkandidat Raphaël Brunner konnte 14 Stimmen für sich gewinnen. Andere Wahlvorschläge erreichten 35 Stimmen insgesamt.

Die Wahl zum Schwendner Rechnungsrevisor gewann Tobias Koller bei einem absoluten Mehr von 154 Stimmen. Für ihn stimmten 253 der Stimmberechtigten. Seinen Gegenkandidaten wählten 21. Weitere Wahlvorschläge erreichten 32 Stimmen.

Sonntag, 16. Mai - 15:30 Uhr

Bezirk Rüte heisst Fusion knapp gut

Rüte hiess die Fusion mit Schwende knapp gut.

Rüte hiess die Fusion mit Schwende knapp gut.

Bild: APZ

(br) Die diesjährige Stimmbeteiligung im Bezirk Rüte fiel mit einer 50 prozentigen Partizipation höher aus als in den Jahren zuvor. Die zur Abstimmung stehende Fusion der Innerrhoder Bezirke Rüte und Schwende wurde gemäss einer Mitteilung von der Rütner Stimmbevölkerung mit einer knappen Mehrheit angenommen. Gerade einmal 746 Ja-Stimmen waren es, die im Vergleich zu den 676-Nein-Stimmen den Zusammenschluss forderten. Abzuwarten bleibt wie die Landsgemeinde 2022 über den Zusammenschluss befindet.

Weit weniger aufregend war das Ergebnis der Abstimmung über die Genehmigung der Jahresrechnung 2020. Sie wurde mit 1`415 zu nur 15 Gegenstimmen angenommen.

Auch der Antrag des Rütner Bezirksrates für die Festlegung des unveränderten Steuerfusses auf 20 Prozent wurde von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern mit 1`406 zu 28 Stimmen angenommen.

Die Wahl des Bezirksrates fiel mit einem deutlichen Mehr von 654 Stimmen auf den in Brülisau wohnhaften Albert Manser. Er ersetzt den abtretenden Bezirksrat Raphael Holenweger, der für das Amtsjahr 2021/2022 ein Gesuch um Entlassung aus dem Amtszwang stellte.

Die Rütner Stimmbevölkerung einigte sich im ersten Wahlgang für die Vertretung des Bezirks im Grossen Rat noch nicht. Bruno Streule aus Brülisau verfehlte das absolute Mehr mit 19 Stimmen nur knapp. Er erzielte 526 Stimmen, gefolgt von Esther Sutter-Manser, Weissbad, mit 431 Stimmen. Den zweiten Wahlgang hat die Standeskommission auf den 27. Juni festgelegt.

Sonntag, 16. Mai - 14:29 Uhr

In Appenzell wurden alle Vorlagen gutgeheissen

Das Stimmvolk in Appenzell hiess die Neugestaltung des Zielplatzes knapp gut.

Das Stimmvolk in Appenzell hiess die Neugestaltung des Zielplatzes knapp gut.

Bild: Lilli Schreiber

(br) In Appenzell wurde heute im Rahmen der Bezirksgemeinde über diverse Geschäfte abgestimmt. Und gemäss einer Mitteilung wurden alle Sachgeschäfte angenommen.

Die Genehmigung des Geschäftsberichts und der Jahresrechnung von 2020 wurde mit einer deutlichen Mehrheit von 1541 Ja- zu 23 Nein-Stimmen angenommen.

Nicht so eindeutig fiel das Stimmergebnis für die Genehmigung der Vorlage zum Rahmenkredit von 1`950`000 Franken für die Umnutzung und Neugestaltung des ehemaligen Fussballplatzes und Parkfeldes auf dem Zielareal aus. Bei einer Wahlbeteiligung von 41,8 Prozent, stimmten 796 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger für den Rahmenkredit, während die Gegenseite 780 Stimmen umfasste.

Ebenfalls am Sonntag, wurde über einen weiteren Rahmenkredit bezüglich des Zielareals abgestimmt: Der Kredit umfasst 750`000 Franken und soll für den Abbruch des bestehenden Klubhauses, das einst dem FC Appenzell diente, sowie für den Neubau eines Mehrzweckgebäudes mit öffentlichem WC genutzt werden. Das Stimmvolk des Bezirks Appenzell sprach sich mit einer Mehrheit von 951 Ja zu 575 Nein-Stimmen deutlich für die Genehmigung des Rahmenkredits aus.

Den höchsten Rahmenkredit der diesjährigen Bezirksgemeinde umfasst die Sanierung und Instandstellung der Jugendunterkunft an der Umfahrungsstrasse in Appenzell. Trotz eines geforderten Budgets von 2,9 Millionen Franken sprach sich das Bezirksstimmvolk mit deutlichen 1`300 Ja-Stimmen zu nur 250 Nein-Stimmen für die Annahme des Rahmenkredits aus.

Noch deutlicher fiel das Ergebnis bei der Festsetzung des Steuerfusses 2021 von 18 Prozent, aus. 1`528 stimmten mit Ja, 46 waren dagegen.

Am schwächsten war die Wahlbeteiligung bei der Wahl zur Vermittlerin oder des Vermittlers für den Bezirk Appenzell. Sie betrug nur 36,8 Prozent. Mit 529 Wählerstimmen wählte der Bezirk Appenzell, bei einem absoluten Mehr von 334 Wählerstimmen, Bettina Manser.

Unwesentlich höher fiel die Wahlbeteiligung bei der Wahl zur Bezirksrichterin oder zum Bezirksrichter aus. Hier beteiligten sich 39,1 Prozent aller Stimm- und Wahlberechtigten des Bezirks Appenzell. Mit einem weitem Abstand zu seiner Gegenkandidatin Judith Schönenberger, wurde Raphael Ebneter mit 1`368 Wählerstimmen zum Bezirksrichter gewählt. Judith Schönenberger verlor die Wahl mit 69 Stimmen.

Sonntag, 16. Mai - 12:22 Uhr

Mädchen bei Unfall in Speicher verletzt

Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei noch abgeklärt.

Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei noch abgeklärt.

Bild: Daniel Ammann

(kpar) Am Freitag fuhr eine junge Frau mit ihrem Auto auf der Hauptstrasse von Trogen in Richtung St. Gallen. Kurz nach dem Bahnhof Speicher wollte zur selben Zeit ein 9-jähriges Mädchen die Hauptstrasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren. Gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kam es zum Zusammenstoss. Bei diesem verletzte sich das Mädchen leicht. Es wurde ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand kein Sachschaden. Die genaue Unfallursache wird durch die Kantonspolizei noch abgeklärt.

Freitag, 14. Mai - 15:44 Uhr

Das alte Schulhaus in Oberegg hat ausgedient

Der Bau des Schulhauses wurde durch Spenden finanziert.

Der Bau des Schulhauses wurde durch Spenden finanziert.

Bild: PE

Demnächst entsteht anstelle des markanten, 1878 erbauten Schulhauses am Oberegger Kirchplatz ein Neubau. Vor allem in ländlichen Gebieten wurde dem Schulbereich noch bis Mitte des 19. Jahrhunderts wenig Bedeutung beigemessen. Meistens erteilten Pfarrherren Unterricht, oft dienten gemietete Stuben in einfachen Wohnhäusern als Schulzimmer. Einer der ersten nicht geistlichen Lehrer in Oberegg war Johann Nepomuk Georg Schmid (1769–1841), der in Oberegg und auf St.Anton als Pädagoge wirkte. Gleichzeitig bekleidete er das Organisten- und Schreiberamt. Lehrer war damals alles andere als ein angesehener Beruf. «Ich muss sogar die Schulstube einheizen und das Holz selbst kaufen», wird Schmid im Buch «Oberegger Geschichte» von David Hänggi-Aragai zitiert. 80 Kinder lernten auf engstem Raum In den ersten, vor rund 200 Jahren verfassten Visitationsberichten über die Oberegger Schule wird über Eltern geklagt, die ihre Kinder nur sporadisch in die Schule schickten. Bemängelt wurde auch das Schulzimmer. «Die Platzverhältnisse sind prekär: Bis zu 80 Kinder werden auf eine Fläche von knapp 25 Quadratmetern gepfercht. Viele finden nur ein Plätzchen entlang den Wänden und auf dem Boden», heisst es in einem Bericht. 1849 gab es deshalb einen Anbau ans kleine Schulhäuschen am Kirchplatz. Es dauerte dann fast 30 weitere Jahre, bis unmittelbar neben der Kirche ein grosszügiges Schulhaus entstand. Mittlerweile war auch die Bevölkerung einsichtig genug, den Wert eines geordneten Schulbetriebs anzuerkennen. Damit lässt sich die Spendenfreudigkeit erklären, die 1878 den Neubau ermöglichte. Nun ist die Zeit des Gebäudes abgelaufen, in dem Generationen von Kindern auf das Leben vorbereitet worden sind. (pe)

Freitag, 14. Mai - 14:05 Uhr

«Foodchat »in Gais

Der Gemeinderat Gais steht wohlwollend dem Projekt «Foodchat» gegenüber. Bei diesem Projekt stehen gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei nicht die finanziellen Aspekte im Vordergrund, sondern das Thema «Nachhaltigkeit und Natur» und der Begegnung von Food-Waste. Für die Ausgabe der bestellten Lebensmittel wird jeweils freitags von 17 bis 18 Uhr der Parkplatz Adler zur Verfügung gestellt. Food Waste steht für Verkauf von Früchten & Gemüse mit Handicap oder Überproduktion und Vermeidung von tonnenweise Lebensmittel, welche im Abfall landen. Dies beinhalte zu kleine Äpfel, unförmige Rüebli oder zu dünne Spargel.

Bekanntlich landen rund ein Drittel aller Lebensmittel im Abfall und durch diesen Lebensmittelkonsum fallen im In- und Ausland total 2,8 Millionen Tonnen Food Waste pro Jahr an. Dies belaste nicht nur das Portemonnaie der einzelnen Konsumenten und Konsumentinnen, sondern vor allem auch die Umwelt unnötig. Die Organisation «Foodchat | http://www.foodchat.ch» kauft bei Grosshändlern Früchte & Gemüse mit Handicap oder Überproduktion ein, über Chat-Kanal werde das Angebot verbreitet und danach werden die Lebensmittel günstiger in grösseren Mengen weitergegeben. (gk)

Freitag, 14. Mai - 11:05 Uhr

Nach Spitalschliessung: Gemeinderat Heiden stellt Forderungen

Dach der Bekanntgabe der baldigen Schliessung des Spitals Heiden hat der Gemeinderat Heiden eine Konferenz mit Teilnehmern aus Medizin, Politik, Gewerbe und den Betroffenen des Spitals einberufen. Wie die Gemeindekanzlei mitteilt, wurden an der Konferenz vom 6. Mai verschiedene Nachfolgelösungen besprochen und mögliche nächste Schritte skizziert. Auf Grundlage dieses Austausches hat der Gemeinderat Heiden konkrete Forderungen an den Regierungsrat und den Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (Svar) gestellt. In erster Linie soll sichergestellt werden, dass die künftige Nutzung der Liegenschaft wie auch des Inventars nur in Abstimmung mit der Gemeinde erfolgen darf. Für den Erhalt der medizinischen Grundversorgung wird gemäss Mitteilung zudem eine aktive Unterstützung seitens der Regierung und der kantonalen Verwaltung eingefordert. Ebenfalls erwartet der Gemeinderat, dass geprüft wird, wie der Wegfall kantonaler Leistungen im Vorderland ausgeglichen werden kann. «Der Gemeinderat Heiden will ein gutes und breites Gesundheitsangebot verbunden mit dem Erhalt möglichst vielen Arbeitsplätzen», heisst es in der Mitteilung. Derzeit werden verschiedene Möglichkeiten geprüft. (gk)

Freitag, 14. Mai - 8:57 Uhr

Hoher Kasten mit ungewohntem Verlust

Nach einer Reihe erfolgreicher Geschäftsjahre resultiert bei der Kastenbahn für das vergangene Jahr «ein ungewohnter und hoher» Verlust, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Infolge der vorübergehenden Betriebsschliessung während der Bauphase auf dem Gipfel sowie eines Rückgangs der Gästezahlen im Coronajahr 2020 um über einen Drittel weist es einen Verlust von 335'616 Franken aus.

Wie die Kastenbahn mitteilt, sei das Gesamtergebnis allerdings nicht so schlecht, wie der ausgewiesene Verlust auf den ersten Blick vermuten lasse. Aussagekräftiger sei der EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Dieser beläuft sich auf positive 584'563 Franken (Vorjahr 1'415'217). Damit sank die EBITDA-Marge innert eines Jahres von 48,0 auf 32,5%. Der Verwaltungsrat hätte gemäss Mitteilung die Möglichkeit gehabt, die Abschreibungen zu reduzieren, damit unter dem Strich eine positive Zahl resultiert. Das war für die Verantwortlichen jedoch keine Option. Sie hielten an den betriebsnotwendigen Abschreibungen von 862’269 Franken und damit an ihrer langfristig orientierten Strategie fest. Das führte zum ausgewiesenen Verlust für das vergangene Jahr.

Dabei hatte das Jahr 2020 gut begonnen. Im Januar fuhren laut Mitteilung sogar doppelt so viele Gäste gegenüber dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre auf den Ostschweizer Aussichtsberg. Mitten in der Revision kam am 14. März 2020 der Lockdown und die Schweizer Seilbahnen mussten ihren Betrieb einstellen. Die Kastenbahn machte das Beste aus der Situation und zog kurzerhand die Bauarbeiten am neuen Tunnel und Schräglift in der Bergstation vor. Dank kooperativer Arbeit der Behörden traf die Baubewilligung am 7. Mai 2020 ein. Die Bauarbeiten wurden noch am gleichen Tag aufgenommen und der Tagbau im oberen Teil des Tunnels konnte bis zum verspäteten Start der Sommersaison abgeschlossen werden. Begleitet von einem Schutzkonzept mit reduzierter Kabinenkapazität, wurde der Bahnbetrieb am 4. Juli 2020 wieder aufgenommen. Allerdings benutzten bedeutend weniger Gäste die Seilbahn. Mit Ausnahme des Septembers lagen die Frequenzen jeden Monat um 8–28% unter den Zahlen des Vorjahres. Insbesondere das attraktive Gruppengeschäft fiel vollständig weg. So ging bis zum vorgezogenen Saisonschluss am 1. November 2020 die Zahl der beförderten Gäste um über einen Drittel von 209’824 auf 128’397 zurück. (pd)

Freitag, 14. Mai - 8:19 Uhr

Schreinerwettbewerb an der Freizeitarbeiten-Ausstellung

Alle drei Jahre führt das BBZ Herisau in Zusammenarbeit mit dem Schreinermeisterverband beider Appenzell anlässlich der Freizeitarbeiten-Ausstellung einen Schreinerwettbewerb durch. Der Startschuss für die diesjährige Ausstellung war letzten Herbst, als Thema wurde «Schubladen-Variationen» vorgegeben. Ansonsten waren die Stifte völlig frei. Auch die ganze Arbeitsplanung mussten sie selbständig vornehmen, was auch eine Herausforderung darstellte. Nicht wenige waren sogar froh, dass die diesjährige Freizeitarbeiten-Ausstellung um rund einen Monat verschoben wurde. Am Ende haben sich 25 Schreinerlehrlinge am Wettbewerb beteiligt und in den beiden Kategorien 1./2.-Lehrjahr und 3./4.-Lehrjahr um einem Spitzenplatz und um ein hohes Preisgeld gekämpft.

Zeno Fässler aus Appenzell (Holzin AG, Appenzell; 3./4.-Lehrjahr, 3. Platz) mit seiner gewellten Kommode.

Zeno Fässler aus Appenzell (Holzin AG, Appenzell; 3./4.-Lehrjahr, 3. Platz) mit seiner gewellten Kommode.

Bild: PD

Am Mittwoch fand eine kleine Rangverkündigung mit den drei Bestplatzierten der beiden Kategorien statt. Daniel Ackermann, Präsident des Schreinermeisterverbandes, lobte das hochstehende Niveau der Arbeiten. Man spüre die Freude am Schreinerberuf, diese gelte es beizubehalten. Für die Jury sei die Aufgabe nicht einfach, aber sehr befriedigend gewesen. In der Tat ist der Ideenreichtum der jugendlichen Frauen und Männer beeindruckend. Grobes Eichenholz wurde ebenso verwendet, wie feines Nussbaumholz. Die Oberflächen sind verwinkelt und stehen schräg zueinander, was die Erstellung der Verbindungen höchst anspruchsvoll macht. Schliesslich sind viele Möbel so elegant gestaltet, dass man raten muss, wo sich eine Schublade öffnen könnte.

Überragender Sieger war Jann Diebold aus Walzenhausen. Der 3.-Lehrjahr-Stift der Anhorn AG kreierte eine Kommode mit vier Schubladen, deren blaue Deckflächen ins Auge springen. In aufwendiger Laubsägearbeit hat er eine Landschaft mit Tannen, Tieren und zwei Fallschirmspringer ausgeschnitten und aufgeleimt. Danach füllte er die restliche Fläche mit blauem Epoxidharz, wodurch der Eindruck eines eindunkelnden Himmels entsteht. Als ob das nicht schon genug aufwendig wäre, sind die Flächen entlang der Diagonalen zueinander angewinkelt. Das macht nicht nur die Verarbeitung anspruchsvoll, sondern sorgt auch für eine Leichtigkeit und einen lebendigen Eindruck des Bildes. Zahlreiche Abende und freie Tage investierte Jann Diebold in sein Möbel und in der vergangenen Woche kam es zu einigen Nachtschichten. Doch auf die Frage, was er mit dem Möbel machen möchte, antwortet er überraschend: «Am liebsten verkaufen.» (clf)

Mittwoch, 12. Mai - 16:19 Uhr

Falschinfos zum Witzweg beim Bahnhof Walzenhausen

(PE) Der Appenzeller Witzweg gehört zu den beliebtesten Wanderrouten der Schweiz. Leider sind die beim Bahnhof Walzenhausen vermittelten Informationen teilweise nicht mehr aktuell. So gibt es zwischen Heiden und Walzenhausen kein geöffnetes Restaurant mehr. Einzig die Bäckerei-Café «Hecht» in Wolfhalden hat eine Gartenwirtschaft eingerichtet, die aber am Samstagnachmittag, Sonntag und Montag geschlossen ist. Weiter wurde die Zahl der Witztafeln von 80 auf 40 reduziert, und auch das Hotel Walzenhausen und damit die touristische Auskunftsstelle existiert nicht mehr.

Mittwoch, 12. Mai - 16:25 Uhr

Systemumstellung bei Appenzeller Kantonalbank

(PD) An Pfingsten wechselt die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) gemäss Medienmitteilung mit vier weiteren Kantonalbanken auf eine neue IT-Plattform. Aus diesem Grund kommt es von Freitagabend, 21. Mai, bis Pfingstmontag, 24. Mai, zu Unterbrüchen und einzelne Services sind nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.

Mittwoch, 12. Mai - 15:11 Uhr

Gemeinderat Heiden hat sich konstituiert

(GK) An seiner Sitzung vom 11. Mai hat sich der Gemeinderat Heiden für das Amtsjahr 2021/2022 konstituiert. Aufgrund der Rücktritte von Vize-Gemeindepräsidentin Susann Metzger und Gemeinderat Martin Engler aus verschiedenen Funktionen mussten Ergänzungswahlen vorgenommen werden. Die Verteilung der Ressorts bei den bestehenden Gemeinderatsmitgliedern bleibt unverändert. Corina Nef übernimmt das Ressort Bildung, Jugend und Sport von Susann Metzger. Die Führung des Ressort Standort und Kultur geht von Martin Engler zu Stefan Züst über. Als neuer Vize-Gemeindepräsident wurde Hans-Peter Häderli gewählt.

Mittwoch, 12. Mai - 14:07 Uhr

Berggasthaus Aescher startet in neue Saison

Ralph Ribi

(PD) Das Berggasthaus Aescher startet am Auffahrtswochenende in die neue Saison. Im Gasthaus kann in diesem Jahr wieder übernachtet werden. Laut Medienmitteilung gibt es neben dem Zweisiedlerhotel neu auch ein 4-Bett- sowie ein Gruppenzimmer. Auch neue Events sind im Angebot, etwa «Supermond-Outdoor-Übernachtungen» auf der Aescher-Terrasse oder Yoga zum Sonnenaufgang.

Mittwoch, 12. Mai - 13:04 Uhr

Zwei neue Verwaltungsräte für Assekuranz AR

(KK) Hansueli Lüthi und Verwaltungsrätin Vreni Aemisegger haben beide per Ende Mai 2021 ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Assekuranz AR erklärt. Wie die Kantonskanzlei am Mittwoch mitteilt, wurden für die restliche Amtsdauer 2019-2023 daher zwei neue Verwaltungsrats-Mitglieder gesucht.

Annika Mauerhofer

Annika Mauerhofer

Die Ausschreibung für die beiden Vakanzen wurde im Februar gestartet; das Prozedere begleitete eine Wahlkommission. Gesucht wurden Mitglieder mit vertiefen Kenntnissen und Erfahrung im Bereich Immobilien/Bauwesen und im Bereich Recht.

Gilgian Leuzinger

Gilgian Leuzinger

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat nun die Vorschläge der Wahlkommission und den Entscheid des Verwaltungsrates der Assekuranz AR bestätigt und Annika Mauerhofer aus Speicher (Gerichtsschreiberin Obergericht Trogen) sowie Gilgian Leuzinger aus Bühler (Bauingenieur ETH / Wirtschaftsingenieur) als neue Verwaltungsratsmitglieder der Assekuranz AR gewählt.

Mittwoch, 12. Mai - 11:12 Uhr

Drei Unfälle in Ausserrhoden

(KapoAR) Am Dienstag ereigneten sich auf den Ausserrhoder Strassen drei Unfälle. Unbestimmte Verletzungen zog sich ein Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Herisau zu. Wie die Kantonspolizei mitteilt, hatte der 66-jähriger Lenker seinen Personenwagen parallel zu den Gleisen der Appenzeller Bahnen auf einem Parkplatz beim Bahnhofplatz abgestellt. Kurz vor 14.45 Uhr fuhr er in Richtung Güterstrasse und versuchte sein Fahrzeug zu wenden. Bei diesem Manöver übersah er einen vom Kreisel kommenden Lenker mit seinem Fahrrad und kollidierte in der Folge mit diesem. Am Personenwagen entstand geringer Schaden. Der Lenker des Fahrrades zog sich unbestimmte Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital überführt werden.

Selbstunfall in Herisau: Am Fahrzeug entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Selbstunfall in Herisau: Am Fahrzeug entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: PD

Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken ist bei einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen in Lutzenberg entstanden. Personen wurden nicht verletzt. Ein 33-jähriger Lenker fuhr um 14.50 Uhr mit seinem Lieferwagen von Thal kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Lutzenberg. Im Bereich Hof verlor er in einer leichten Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und kollidierte in der Folge mit einem Beleuchtungskandelaber.

Zu einem Selbstunfall kam es auch in Herisau. Ein 43-jähriger Automobilist fuhr um 18.50 Uhr mit seinem Fahrzeug von Herisau kommend auf der Huebstrasse in Richtung Degersheim. Dabei verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Zaun und einer ansteigenden Böschung. Am Fahrzeug entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Mittwoch, 12. Mai - 10:33 Uhr

Mitte AR für Ausbau der Volksrechte

Die Mitte AR hat ihre Vernehmlassung zur Kantonsverfassung mit einer Gruppe erarbeitet, in der Mitglieder aller Altersklassen, beider Geschlechter und verschiedener Regionen vertreten waren. Wie es in der Mitteilung heisst, plädiert die Partei «mit Überzeugung dafür, dass eine echte und tiefgreifende Totalrevision» durchgeführt wird, welche zukunftsgerichtet und identitätsstiftend wirkt. Sie begrüsst, dass alle aktuellen tagespolitischen Fragen im Entwurf Eingang gefunden haben. Die Mitte AR ruft aber zu weiteren Innovationen und mutigen Entscheiden auf.

Die Mitte AR spricht sich für das Stimmrechtsalter 16, das Ausländerstimmrecht, das Proporzverfahren für die Wahl des Kantonsrates und den Wechsel vom «Landammann» zu einem Regierungspräsidium aus. Sie ist auch für die Bekenntnisse zum Umwelt und Klimaschutz. Hinsichtlich der Volksrechte und der Mitwirkung an den politischen Meinungsbildungsprozessen beurteilt die Mitte AR die Vorlage aber als nicht zukunftsweisend und mangelhaft. Es fehlt etwa eine Verfassungsgrundlage für die Parteien, welche für die politische Willensbildung im Kanton unerlässlich sind. Das Regierungspräsidium soll neu nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einem stillen Kämmerlein im Regierungsgebäude zugeteilt werden. Hier spricht sich die Mitte AR klar für eine Volkswahl aus. Das Regierungspräsidium soll auch nicht als simpler Automatismus bei allen Mitgliedern des Regierungsrates durchgereicht werden.

Die Behörden schöpfen ihre Legitimation nicht nur aus der Verfassung, sondern auch aus einer möglichst breiten Akzeptanz ihrer Entscheide. Diese Akzeptanz kann mit direktdemokratischen Instrumenten, mit politischen Parteien und mit einer aktiven Mitwirkung der Bevölkerung erreicht werden. Dafür könnten beispielsweise die Volksmotion mit einer Handvoll Unterschriften, aber auch die Einzelinitiative wie in Zürich oder andere innovative Ansätze näher geprüft werden. Nur wenn neben dem Petitions- und Stimmrecht mindestens ein anderes Instrument eingeführt wird, welches einer einzelnen Person das Gefühl gibt, im Kanton wahrgenommen zu werden, kann über die vom Regierungsrat gewollte Abschaffung der Volksdiskussion diskutiert werden.

Die Mitte AR spricht sich für die Variante der Präambel ohne Anrufung von Gott aus. Als Kompromiss kann sie sich die Berufung auf «eine höhere Macht» vorstellen. Mit Blick auf die Religionsfreiheit und auf die multikulturelle Gesellschaft erscheint die Anrufung von Gott nicht mehr gerechtfertigt.

Mittwoch, 12. Mai - 8:13 Uhr

«Experiment Nichtrauchen» verlost Preise für zwei Ausserrhoder Klassen

1‘880 Schulklassen aus der ganzen Schweiz haben am Wettbewerb «Experiment Nichtrauchen» teilgenommen; davon waren 30 Klassen aus Appenzell Ausserrhoden. Die 9. Sekundarklasse von Samuel Dürmüller der Oberstufe Herisau und die 8. Sekundarklasse von Hans Koller der Oberstufe Teufen haben einen Preis gewonnen. Das teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit.

Das Ziel von Experiment Nichtrauchen ist es, Kinder- und Jugendliche für ein rauch- und nikotinfreies Leben zu begeistern. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler verpflichten sich dazu, während 6 Monaten keine Tabak- und Nikotinprodukten zu konsumieren. Von den 1'880 Schulklassen blieben 1’468 blieben die ganze Zeit über rauch- und nikotinfrei. Damit liegt die Erfolgsquote bei 78 Prozent.

9. Sekundarklasse von Samuel Dürmüller, Schule Herisau Ebnet West

9. Sekundarklasse von Samuel Dürmüller, Schule Herisau Ebnet West

In Appenzell Ausserrhoden haben 27 Klassen das Experiment erfolgreich abgeschlossen. Die Klasse von Samuel Dürmüller der Oberstufenschule Herisau Ebnet West und die Klasse von Hans Koller der Oberstufenschule Hörli in Teufen hatten Losglück und gewannen einen der Reisegutscheine im Wert von 500 Franken.

8. Sekundarklasse von Hans Koller, Schulhaus Hörli Teufen

8. Sekundarklasse von Hans Koller, Schulhaus Hörli Teufen

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Tabak und Nikotin ist in der Jugendphase besonders wichtig: 80 Prozent aller Raucherinnen und Raucher beginnen vor ihrem zwanzigsten Lebensjahr mit dem Konsum. Experiment Nichtrauchen und stop2drop haben das Ziel, zum Nachdenken anzuregen und für ein rauch- und nikotinfreies Leben zu werben.

«Die jährlich hohe Teilnahme der Klassen aus Appenzell Ausserrhoden zeigt uns, dass das Bedürfnis und der Wille zum Erhalt einer Nikotin-Abstinenz immer noch gross ist. Die Jugend ist bei den heutigen vielfältigen Produktangeboten und Konsumformen beim Verzicht besonders gefordert. Nicht zu unterschätzen ist auch der Gruppendruck, welcher oft zum ersten Konsumerlebnis führen kann. Unsere Präventionseinsätze an Schulen zeigen dies auf», so Markus Meitz, Leiter der Abteilung Gesundheitsförderung Appenzell Ausserrhoden. (kk)

Dienstag, 11. Mai - 14:30 Uhr

Bühlerer Jahresrechnung mit Punktlandung

Die Gemeinde Bühler hielt im Voranschlag ein Minus von 749'000 Franken fest. Tatsächlich geworden ist es ein Aufwandüberschuss von 745'000.

Die Gemeinde Bühler hielt im Voranschlag ein Minus von 749'000 Franken fest. Tatsächlich geworden ist es ein Aufwandüberschuss von 745'000.

Bild: Reto Martin

(gk) Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Bühler schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 744'315 Franken ab. Dies bei einem Gesamtaufwand von 11,9 Millionen und einem Gesamtertrag von 11,2 Millionen Franken. Dies entspricht ziemlich genau dem Budget. Der Gemeinderat genehmigte die Jahresrechnung gemäss einer Mitteilung in Anwesenheit von allen sieben Mitgliedern einstimmig.

Details zur Jahresrechnung 2020 werden an der öffentlichen Versammlung vom 28. Mai vorgestellt und sind vorgängig auf der Homepage www.buehlerar.ch zu finden. Die Abstimmung über die Jahresrechnung 2020 findet am 13. Juni statt.

Dienstag, 11. Mai - 11:55 Uhr

Arbeitslosenquote liegt neu bei 2,0 Prozent

Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats April in Appenzell Ausserrhoden 141 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden, währenddessen sich auf der andern Seite 95 Personen neu anmelden mussten.

Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats April in Appenzell Ausserrhoden 141 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden, währenddessen sich auf der andern Seite 95 Personen neu anmelden mussten.

Bild: Severin Bigler / ©

(kk) In Appenzell Ausserrhoden waren gemäss einer Mitteilung Ende April 1'057 Personen auf Stellensuche. Das sind 46 weniger als im Vormonat. 631 sind hiervon ganz ohne Beschäftigung. Von den 426 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 109 in der Kündigungsfrist. Weitere 248 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 69 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt somit mit 2,0 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat.

Dienstag, 11. Mai - 10:42 Uhr

Neue Leiterin der Abteilung Pflegeheime und Spitex in Appenzell Ausserrhoden

Claudia Baldegger tritt ihre Stelle am 1. August an.

Claudia Baldegger tritt ihre Stelle am 1. August an.

Bild: PD

(kk) Claudia Baldegger wird per 1. August die Leitung der Abteilung Pflegeheime und Spitex im kantonalen Amt für Soziales übernehmen. Das schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Baldegger tritt die Nachfolge von Yvonne Blättler-Göldi an, die die kantonale Verwaltung nach sechseinhalb Jahren Ende Juni verlassen wird. Die Abteilung Pflegeheime und Spitex ist unter anderem zuständig für die Bewilligung und Aufsicht von Alters- und Pflegeheimen sowie Spitex-Organisationen. Auch obliegt ihr die Aufsicht über die Pflegefinanzierung.

Claudia Baldegger hat einen Master of Science in Pflegewissenschaften und verfügt über Berufserfahrung in Lehre und Forschung auf Tertiärstufe sowie Berufspraxis im Umfeld der Spitex. Die vergangenen zehn Jahre hat sie als Dozentin für Pflege und Pflegewissenschaft an der Fachhochschule Ost gearbeitet.

Dienstag, 11. Mai - 9:10 Uhr

Schweizer Mühlentag in Appenzell

Am Samstag kann die Wasserradanlage der Hofersäge in Appenzell besichtigt werden.

Am Samstag kann die Wasserradanlage der Hofersäge in Appenzell besichtigt werden.

Bild: PD

(pd) Immer am Samstag nach Auffahrt findet der Schweizer Mühlentag statt. Dieses Jahr öffnen rund 100 historische Wasserradanlagen ihre Türen. Dazu gehört als eine der wenigen Anlagen der Ostschweiz auch die Wasserradanlage der Hofersäge an der Weissbadstrasse 3a in Appenzell.

Die Hofersäge gehörte ursprünglich zur Dorfmühle, der wohl ältesten Mühle in Appenzell, die 1878 abgebrochen wurde. Das Wasser wird seit jeher ob dem «Wuhr» gefasst und in einem Kanal zur Hofersäge geführt. Das heute noch bestehende, 5,5 Meter Durchmesser aufweisende, mittelschlächtige Wasserrad aus Holz und Metall bildete den Antrieb der Sägerei, die 1515 erstmals Erwähnung fand und bis 1973 in Betrieb war. Seit 2001 treibt es über eine historische Transmissionsanlage einen 15 kW-Asynchrongenerator an und dient damit der Erzeugung von elektrischem Strom. Das Wasserrad ist gemäss einer Mitteilung am Samstag den ganzen Tag in Betrieb und kann frei besichtigt werden.

Der diesjährige Schweizer Mühlentag ist weiter dem Thema «Anbau von alten Getreidesorten» gewidmet. Das Kultivieren von alten Getreidesorten und deren Verarbeitung sind auch in Appenzell Innerrhoden wieder aktuell geworden. Die Grundlage dazu legte das 2016 von der Bäckerei «Böhli» lancierte Projekt «Appenzeller Dinkel». Im Sommer 2020 wurde die Interessensgemeinschaft Ackerbau Appenzellerland gegründet. Im Herbst 2020 wurden dann für die diesjährige Ernte auf rund 14 Hektaren Dinkel, Emmer, Roggen und auch Raps angesät. Die vom Landwirtschaftsamt zusammen mit der Bäckerei «Böhli» gestaltete Sonderausstellung findet im früheren Sägereigebäude statt und ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Montag, 10 Mai - 16:18 Uhr

FC Appenzell lässt Punkt liegen

Die Frauen des FC Appenzell verlieren in der 1.-Liga-Aufstiegsrunde zu Hause gegen Balerna mit 1:3. Nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit fallen sämtliche Treffer der Partie in den letzten 20 Minuten; drei davon in den letzten Spielminuten. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen. Aber nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Appenzellerinnen in der 87. Minute durch Brigitte Koster leisten sich die Inner­rhoderinnen zwei individuelle Fehler und geben den Punkt­gewinn unnötig aus der Hand. Dank des Auswärtssieges stossen die Tessinerinnen in der Aufstiegsrunde auf Rang zwei vor. Die Appenzellerinnen der engagierten Trainer Juan und Bruno Isler belegen derweil weiterhin den fünften Platz. (mk)

Montag, 10 Mai - 15:33 Uhr

Bühler überzeugt beim Schlusslicht

Die Erstligistinnen des FC Bühler gewinnen auswärts gegen den FFC Südost ZH mit 6:0. Die Frauen vom Rotbach zeigen bei sommerlichen Temperaturen eine sehr gute Leistung in Witikon und sichern sich einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg. Aufgrund vieler Abwesenheiten hütete Feldspielerin Michèle Wüst das Tor und Regisseurin Simone Scherrer wurde in die Innenverteidigung zurückbeordert. An ihrer Stelle durfte dafür Natascha Frei im Mittelfeld die Fäden ziehen. Und ebendiese war es, die Bühler mit einem Weitschuss früh in Führung brachte. Der Einbahnfussball nahm in der Folge richtig Fahrt auf, Bühler kombinierte toll. Nach 17 Minuten vollendete erneut Natascha Frei eine dieser Kombinationen und erhöhte auf 2:0. Und in der 26. Minute machte Julia Zahner dann mit einem Schuss aus gut und gerne 25 Metern bereits den Deckel auf die Partie. Bühler liess anschliessend einige Möglichkeiten aus, liess aber hinten gar nichts zu. Zur Pause stand es schliesslich bereits 4:0. Als Torschützin durfte sich Selina Ramelli ins Skore eintragen. Kurz vor der Halbzeit konnte sich Bühler gar den Luxus erlauben, einen Handelfmeter zu verschiessen. Die sonst sehr sichere Schützin Simone Scherrer, scheiterte an der aufmerksamen Torfrau des Heimteams. Mösli und Tzikas treffen in der zweiten Halbzeit Die zweite Halbzeit verlief dann gemächlicher. Bühler hatte das Spiel aber jederzeit im Griff und erhöhte nach gut einer Stunde auf 5:0. Torschützin war Karin Mösli auf Vorlage von Ramelli. Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte schliesslich Melina Tzikas in der 73. Minute. Mit dem klaren und vor allem auch spielerisch überzeugenden Pflichtsieg verschaffen sich die Ausserrhoderinnen Luft am Tabellenende. Am Sonntag will man an die Leistung anknüpfen und gegen Blue Stars ZH weitere Punkte holen. Anpfiff auf der heimischen Göbsimühle ist um 14 Uhr. (ro)

Montag, 10 Mai - 14:05 Uhr

Mehr Geld für energetische Sanierungen in Ausserrhoden

Seit mehr als 20 Jahren fördert Appenzell Ausserrhoden Massnahmen, welche den Energieverbrauch und den CO2-Ausstoss im Gebäudebereich reduzieren. Aber noch nie sei die Nachfrage nach Fördermitteln so gross gewesen wie im vergangenen Jahr, teilt die Kantonskanzlei am Montag mit. In den ersten Monaten des laufenden Jahres sei der Trend unverändert. Der Regierungsrat hat nun zusätzliche Mittel genehmigt

Der Regierungsrat ist gemäss Communiqué erfreut über die Zunahme der energetischen Sanierungsaktivitäten im Kanton. Trotz der absehbaren Finanzierungslücke verzichtete er im Herbst 2020 auf einen Zusicherungsstopp, um die für Planer und Liegenschaftsbesitzer wichtige Kontinuität der Förderung nicht zu unterbrechen. Mit den seit Januar geltenden Vorgaben fokussiert das neue Förderprogramm 2021 Plus noch stärker auf Sanierungsmassnahmen, die bezüglich CO2-Reduktion und Energieeinsparung eine optimale Wirkung aufweisen, gleichzeitig aber volkswirtschaftlich günstige Auswirkungen in der Region haben. Dabei wird angestrebt, maximal von möglichen Bundesmitteln zu profitieren.

Der Regierungsrat hat nun weitere Finanzmittel im Umfang von 450‘000 Franken für die Überverpflichtungen 2020 sowie 460‘000 Franken für die voraussichtlich zusätzlich benötigten Mittel für das Jahr 2021 genehmigt. Damit können weitere Bundesgelder über insgesamt 920‘000 Franken ausgelöst werden. Für die beiden Jahre stehen damit gemäss Kantonskanzlei erstmalig Fördermittel von jeweils deutlich über 3 Millionen Franken für die energetische Sanierung von Gebäudehüllen, den Umstieg auf erneuerbare Heizenergie sowie die diesbezügliche Beratung von Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer zur Verfügung. Der Regierungsrat sieht im kantonalen Aufgaben- und Finanzplan für die kommenden Jahre eine weitere Zunahme der nötigen Fördermittel vor. (kk)

Montag, 10. Mai - 12:57 Uhr

Blockierte Wanderer beim Seealpsee gerettet

Am Sonntag stand die Rega-Crew der Basis St. Gallen für zwei Wanderer im Einsatz, die beim Seealpsee im Schnee blockiert waren. Mit Unterstützung eines Bergretters des Schweizer Alpen-Club SAC konnten sie gemäss Medienmitteilung unverletzt evakuiert werden. (pd)

Montag, 10. Mai 11:55 Uhr

66 Geschwindigkeitsübertretungen in 3,5 Stunden

Über das vergangene Wochenende führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf verschiedenen Strassenabschnitten Verkehrskontrollen durch. Dabei mussten laut Medienmitteilung mehrere Personen zur Rechenschaft gezogen werden.

Am Samstag wurden in Stein, Teufen und Urnäsch auf Ausserortsstrecken Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Innerhalb von rund 3,5 Stunden gab es insgesamt 66 Geschwindigkeitsübertretungen. Während 52 Fahrzeuglenker ihre Busse im Ordnungsbussenverfahren erledigen können, werden 14 Personen bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Fünf von ihnen mussten ihren Führerausweis noch auf der Stelle abgeben. Sie waren mit Geschwindigkeiten zwischen 121 und 142 km/h unterwegs.

Am Sonntag führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit Experten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden in Gais und Urnäsch Motorradkontrollen durch. Dabei wurden rund 320 Töfffahrer zur Kontrolle angehalten. Im Verlauf der mehrstündigen Kontrolle mussten 48 Motorräder wegen technischer Mängel beanstandet werden, zwei erhalten ein Aufgebot zur Nachprüfung beim zuständigen Strassenverkehrsamt. Insgesamt wurden 3 Motorradlenker bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und 41 mussten mittels Ordnungsbussenverfahren gebüsst werden. (KapoAR)

10:24 Uhr

Beat Schlatter zu Gast im «Gespräch an der Kanzel»

Der Schweizer Kabarettist, Schauspieler und Drehbuchautor Beat Schlatter diskutierte im Teufener Gespräch an der Kanzel mit Diakon und Pfarreileiter Stefan Staub über das Leben, die Gesellschaft und den Glauben an Gott.

Beat Schlatter mit Pfarreileiter Stefan Staub.

Beat Schlatter mit Pfarreileiter Stefan Staub.

Bild: Erich Gmünder

«Vom Punk zum Prediger» betitelte der «Blick »vor einer Woche einen Artikel über Beat Schlatter, der zum Anlass seines 60. Geburtstag entstanden war. Der Zürcher ist in vielseitigen Welten unterwegs: als Musiker, Comedian, Schauspieler und eben manchmal auch als Prediger an der Kanzel. Im Gespräch mit Stefan Staub stellte sich Schlatter offen und ehrlich Fragen über das Leben als Schauspieler, seine Rollen, das Rampenlicht und über seine Leidenschaft für Postkarten und den heiligen Antonius. Wie für die meisten Kulturschaffenden ist die aktuelle Situation auch für Schlatter eine Herausforderung. Er lebt von seinem Ersparten und kann es kaum erwarten, bis das Leben auf der Bühne wieder losgeht. 2020 hat Schlatter ein Buch über seine Postkartensammlung herausgebracht. Was hinter seiner Leidenschaft für Postkarten steckt? Für Schlatter sind Postkarten Stimmungs- und Emotionsträger. Sie werden mit Erinnerungen in Verbindung gebracht und lösen Emotionen aus. Das Sammeln von Erinnerungen gehört für Schlatter zu seinem Beruf als Schauspieler dazu, denn die Emotionen daraus fliessen später in seine Rollen ein. Spannend auch, dass der reformierte Schlatter eine Faszination für katholische Mystik und Heilige hat. Besonders der heilige Antonius hat es ihm, seit Dreharbeiten in Lissabon, angetan und ihm schon einige verloren geglaubte Dinge zurückgebracht. Angesprochen auf das Thema, was die Kirche besser machen könne, um wieder mehr Menschen anzusprechen meint Schlatter: «Die Kirche sollte mehr Kollaborationen machen, mit dem Sport, der Kultur, mit der Wirtschaft oder der Politik.» Durch solche Kollaborationen und einer neuen Gestaltung von Kirche könnten sich die Menschen wieder mehr für die Kirche interessieren und die Kirchenräume neu entdecken. Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt von stimmungsvollen Tönen des professionellen Klarinettisten Markus Egger und Alessandro Fiore an Piano und Orgel. (Natalie Fuchs)

Montag, 10. Mai - 8:16 Uhr

Wolfhalden mit zwei Gemeindeschreiberinnen

Der Gemeinderat Wolfhalden hat sich für eine Jobsharing Lösung für die Stelle der Gemeindeschreiberin ausgesprochen und Sandra Eichbaum als zweite Gemeindeschreiberin gewählt. Sie tritt die Stelle mit einem Pensum von 50 Prozent per 1. September 2021 an. Die bisherige Gemeindeschreiberin Sarah Niederer arbeitet ab 1. Juni 2021 im Teilzeitpensum weiter. Das teilte die Gemeinde am Montag mit.

Sandra Eichbaum

Sandra Eichbaum

Bild: PD

Sandra Eichbaum ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie lebt mit ihrer Familie in St. Gallen. Ursprünglich Lehrerin, absolvierte sie ein Studium der Politikwissenschaft, des Staats- und des Völkerrechts an der Universität Zürich. Während sowie nach dem Studium war sie in verschiedenen Funktionen in der Verwaltung auf kommunaler, kantonaler sowie eidgenössischer Ebene tätig. Unter anderem arbeitete sie als Berufsbeiständin im Kanton Thurgau sowie als Gemeinderatsschreiberin in einer kleineren Einheitsgemeinde im Kanton St. Gallen.

Der Gemeinderat ist gemäss Mitteilung überzeugt, mit dieser Konstellation eine ideale und zukunftsweisende Lösung gefunden zu haben. Während der Übergangsphase wird Claudius Platzer, Leiter Erbschaftsamt Heiden, Sarah Niederer im Bereich Erbschaftsamt und Notariat unterstützen. (gk)

Sonntag, 9. Mai - 18:34 Uhr

Innerrhoder Stimmvolk sagt Ja zu zehn Sachgeschäften

Die Innerrhoder Stimmbevölkerung sagte Ja zu allen Sachgeschäften.

Die Innerrhoder Stimmbevölkerung sagte Ja zu allen Sachgeschäften.

Bild: Hannes Thalmann

(mc) Die Stimmberechtigten von Appenzell Innerrhoden hatten am Sonntag über insgesamt zehn kantonale Sachgeschäfte an der Urne zu entscheiden. Sämtliche Vorlagen wurden angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug je nach Geschäft zwischen 55,6 und 57,5 Prozent.

Das Resultat zur umstrittenen Vorlage über den Verzicht auf die Fortsetzung des Spitalprojekts AVZ+ fiel deutlich aus: 4422 Personen stimmten für den Stopp des Projekts, 2131 sprachen sich dagegen aus.

Der Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Initiative «Pro Windenergie» wurde deutlich angenommen. 4410 Stimmberechtigte legten ein Ja in die Urne. 1969 Personen lehnten das Geschäft ab. Damit kommt es zu einer Anpassung des Energiegesetzes.

Einen relativen hohen Nein-Anteil (2742 Nein, 3688 Ja) gab es für den Kredit für die Erstellung eines Kreisels an der Entlastungsstrasse im Raum Schmittenbach. Vorgesehen ist ein Kantonsbeitrag in der Höhe von 2,71 Millionen Franken.

Mit der Zustimmung zum Beitrag an die Breitbanderschliessung (5244 Ja, 1166 Nein), ist der Weg offen für schnelleres Internet in Appenzell Innerrhoden.

Umstrittener war die Vorlage zur Revision des Strassengesetzes. Diese wurde mit 4177 Ja zu 2034 Nein angenommen.

Das Bibliotheksgesetz fand eine Zustimmung von 5388:927.

5482 Stimmberechtigte sprachen sich für die Ausarbeitung einer neuen Kantonsverfassung, aus, deren 843 waren dagegen.

Die Revision der Gerichtsorganisation (Zwangsmassnahmengericht und Vermittlerämter) wurde mit 5523 Ja- zu 730 Nein-Stimmen angenommen. Die weiteren Erlasse wurden mit 5514:718 angenommen.

Das Gesetz über Ausbildungsbeiträge fand eine Zustimmung von 5664:708.

Sonntag, 9. Mai - 15:54 Uhr

Miryam Mazenhauer schafft EM-Limite im ersten Anlauf

Miryam Mazenauer ist beim Saisonstart in Form

Miryam Mazenauer ist beim Saisonstart in Form

Bild: PD

(hk) Was für ein Einstand in die Freiluftsaison für Kugelstösserin Miryam Mazenauer: Gleich in ihrem ersten Wettkampf erfüllte die Athletin des TV Teufen die Limite für die U23-Europameisterschaften in Bergen (NOR) von 14.50 m. National kennt die Kugelstösserin aus Bühler aktuell kaum Konkurrenz. Umso wichtiger für die Absolventin der Sportlerschule Appenzellerland, internationale Ziele angehen zu können.

Der Wettkampf in Alle diente einem ersten Formtest nach intensiven Trainingswochen. Gleich zweimal übertraf die angehende Primarlehrerin die geforderte Limite von 14.50 m. Sie gewann mit 14.78 m. Damit ist der Einstand in die Saison mehr als geglückt und man darf gespannt dem weiteren Saisonverlauf entgegensehen. Mit dieser Leistung ist Mazenauer zufrieden, denn athletisch ist sie schon gut in Form. Zudem ist sie überzeugt, mit exaktem Techniktraining ihre Weiten deutlich verbessern zu können.

Samstag, 8. Mai - 13:39 Uhr

Kontrolle über Motorrad verloren: 16-Jähriger holt sich Oberschenkelbruch bei Selbstunfall

Der 16-Jährige verlor die Kontrolle über sein Motorrad und prallte in einen Kandelaber.

Der 16-Jährige verlor die Kontrolle über sein Motorrad und prallte in einen Kandelaber.

Bild: Kapo AR

(kapo AR/nat) In der Nacht auf Samstag ist es in Heiden zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers gekommen. Der 16-Jährige verlor kurz vor der Kreuzung beim Kohlplatz die Kontrolle über seinen Töff, kam von der Strasse ab und prallte in einen Kandelaber.

Beim Sturz hat sich der junge Mann einen Bruch des Oberschenkels zugezogen und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Am Motorrad entstand Totalschaden.

Samstag, 8. Mai - 11:03 Uhr

Verstoss gegen Covid-19-Verordnung: Jugendliche erhalten Busse wegen Party in Garage

(kapo AR/nat) Am späten Freitagabend erhielt die Kantonspolizei Ausserrhoden eine Meldung über eine private Veranstaltung in Schwellbrunn. Gemäss Mitteilung bestand der Verdacht, dass gegen die geltende Personenregelung im Zusammenhang mit der Covid-19-Verordnung verstossen wird.

Die ausgerückten Polizisten trafen in einer Garage auf 17 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Alle Teilnehmenden wurden gebüsst.

Freitag, 7. Mai - 16:37 Uhr

Mitte-Partei Vorderland gegründet

12 Mitglieder und Sympathisanten gründeten kürzlich im Dunant Plaza in Heiden die Partei «Die Mitte Vorderland AR». Wie es in der Mitteilung heisst, würden Wählerinnen und Wähler eine politische Heimat bekommen, welche eine lösungsorientierte Politik extremen Positionen vorziehen.

In den Vorstand der Mitte Vorderland AR wurden Mitglieder aus drei verschiedenen Gemeinden im Vorderland gewählt. Parteipräsident ist Werner Rüegg, Kantonsrat, Heiden, weiter wirken im Vorstand Michel Bawidammann, Schulleiter, Walzenhausen, Silvia Büchel, Gemeinderätin, Heiden, Trudi Langenegger, Schachen b. Reute und Norbert Näf, früherer Gemeindepräsident und Kantonsrat, Heiden, mit.

Claudia Frischknecht, Parteipräsidentin der Kantonalpartei Mitte Appenzell Ausserrhoden gab in ihrem Grusswort der Freude Ausdruck, dass nun in allen drei Regionen des Kantons Appenzell Ausserrhoden eine Mitte-Partei besteht. Bei der Wahl von Werner Rüegg als Präsident lobte Norbert Näf dessen grosses Engagement im Kantonsrat, insbesondere für den Einsatz für ein griffiges Energiegesetz, welches der Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden einen aktiven Beitrag gegen den Klimawandel ermöglicht. Ein starker öffentlicher Verkehr und eine bessere Wahrnehmung und Vertretung im Kanton mit dem reinen Hinterländer Männer-Gremium im Regierungsrat seien weitere Ziele der Mitte Vorderland AR. Die Mitte Vorderland AR wird sich bei Bedarf mit Ortszusammenkünften auch der lokalen Politik in den Dörfern des Vorderlandes annehmen.

Auch die beschlossene Schliessung des Spital Heiden war Thema an der Gründungsversammlung. Die Schliessung wurde bedauert und vom Kanton und dem Spitalverbund sozial verträgliche und zukunftsträchtige Lösungen für die betroffenen Mitarbeitenden verlangt. Bei der künftigen Entwicklung des Spitalareals solle der Kanton offen sein gegenüber jeglichen Lösungen, die wieder Arbeitsplätze im Zentrum von Heiden ermöglichen. Die Mitte spricht sich in der Mitteilung für Entwicklungen mit einem wirtschaftlichen Fokus und nicht für eine simple Wohnüberbauung aus. Das Appenzeller Vorderland brauche rasch Perspektiven für das Spitalareal. (pd)

Freitag, 7. Mai - 15:26 Uhr

Hoher Kasten: Bergbahn und Gastronomie nehmen Betrieb auf

Der Schräglift auf dem Gipfel des Hohen Kasten wird im Sommer eröffnet.

Der Schräglift auf dem Gipfel des Hohen Kasten wird im Sommer eröffnet.

Visualisierung: PD

(pd) Die Kastenbahn eröffnet nach einer sechsmonatigen Bauphase am Samstag die Saison. Die Seilbahn wie auch die Gastronomie auf dem Gipfel starten laut einer Medienmitteilung mit einem eingeschränkten Angebot. Die Baustelle im neu erweiterten Tunnel ist fast fertig. Aufgrund von Lieferverzögerungen infolge des Lockdowns wird der neue Schräglift jedoch erst im Sommer installiert.

Rund 2,7 Millionen Franken wurden von der Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG für die Tunnelverbreiterung und eine neue Inszenierung der Bergstation investiert. Um das letzte Hindernis für Personen mit eingeschränkter Mobilität zu beheben, wurde der Tunnel verbreitert und Platz gemacht für einen neuen Schräglift. Trotz aufwendiger Arbeiten und unerwartet hartem Fels sei alles daran gesetzt worden, den geplanten Eröffnungstermin einzuhalten. Die Baustelle im Tunnel ist noch nicht ganz abgeschlossen. Insbesondere fährt anstelle des neuen Schräglifts erst eine provisorische Kabine von der Bergstation ins Untergeschoss des Berggasthauses. Wesentliche Bestandteile der neuen Liftkabine kommen aus dem Ausland. Wegen des Lockdowns im Herkunftsland verzögert sich der Liefertermin um mehrere Monate. Die Inbetriebnahme und die feierliche Einweihung sind für Sommer vorgesehen. Der Tunnel ist allerdings schon heute ohne Einschränkung und gefahrlos begehbar.

Die Sonnenterrasse auf dem Hohen Kasten ist ab dem 8. Mai während der Öffnungszeiten der Seilbahn mit begrenzter Platzanzahl und einem eingeschränkten Angebot geöffnet. Auch das Gasthaus Rössli in Brülisau öffnet seinen Betrieb schrittweise. Aktuell ist die Sonnenterrasse von Freitag bis Sonntag bei schönem Wetter geöffnet.

Freitag, 7. Mai - 15:10 Uhr

Neuer Stellvertreter für Innerrhoder Kantonsarzt

Markus Schmidli, designierter Kantonsarzt-Stellverteter AI.

Markus Schmidli, designierter Kantonsarzt-Stellverteter AI.

Bild: PD

(rk) Nach dem Rücktritt von Markus Köppel als Kantonsarzt-Stellvertreter hat die Standeskommission Markus Schmidli aus Schwellbrunn auf den 1. Juli 2021 unbefristet als neuen Kantonsarzt-Stellvertreter gewählt. Der Schwerpunkt der Arbeit wird gemäss Communiqué wie bereits für Markus Köppel in der Bewältigung der Corona-Pandemie auf kantonaler Ebene liegen.

Freitag, 7. Mai - 12:03 Uhr

Feierlicher Gottesdienst für Konfirmanden in Wald

(pd) In der Kirche Wald wurden kürzlich Enya Brunetta, Reto Hohl, Lara Sprecher und Dario Steiner konfirmiert. Den Gottesdienst gestalteten die Konfirmanden mit Pfarrerin Doris Engel Amara.

Freitag, 7. Mai - 10:44 Uhr

Standeskommission will Wolfbestände stärker regulieren können

Die Schadensschwelle für die Regulierung des Wolfbestandes ist in den Augen der Standeskommission zu hoch.

Die Schadensschwelle für die Regulierung des Wolfbestandes ist in den Augen der Standeskommission zu hoch.


Bild: Benjamin Manser

(rk) Der Bundesrat will den Abschuss schadenstiftender Einzelwölfe erleichtern und den Schutz von Nutztierherden verstärken. Er schlägt eine entsprechende Änderung der Jagdverordnung vor. Der Standeskommission gehen die Vorschläge für eine Erleichterung der Regulierung der Wolfsbestände gemäss einer Mitteilung zwar in die richtige Richtung, insgesamt aber zu wenig weit. Sie beantragt eine weitere Senkung der Schadensschwelle für eine Regulierung des Wolfbestands.

Mit der Revision der Jagdverordnung strebt der Bund eine Erleichterung der Regulierung von Wolfsbeständen sowie des Abschusses schadenstiftender Einzelwölfe durch Senkung der entsprechenden Schadenschwellen an. Zudem soll der Schutz der Nutztierherden mit weiteren Massnahmen und teilweise höheren Finanzhilfebeiträgen des Bundes für den Herdenschutz verstärkt werden. Die vorgeschlagene Revision der Jagdverordnung ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass das Schweizer Stimmvolk am 27. September 2020 eine Revision des Jagdgesetzes knapp ablehnte, mit welcher die Kantone die Möglichkeiten einer Regulierung der Wolfsbestände erhalten hätten.

Freitag, 7. Mai - 8:42 Uhr

Regierungsrat kritisiert Revision des Sexualstrafrechts

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden begrüsst im Rahmen der Vernehmlassung über eine Revision des Sexualstrafrechts das Ziel der Vorlage, alle sexuellen Handlungen gegen den Willen einer Person unter Strafe zu stellen. Der Regierungsrat kritisiert aber gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei, dass mit der Schaffung des neuen Straftatbestands des sexuellen Übergriffs eine Art der «unechten Vergewaltigung» eingeführt würde.

Mit der überfälligen Revision des Sexualstrafrechts soll die Schweiz unter anderem die Vorgaben der von ihr unterzeichneten Istanbul-Konvention erfüllen. Der Regierungsrat begrüsst in seiner Stellungnahme aus diesem Grund die Bestrebungen auf Bundesebene, das Sexualstrafrecht zu reformieren. Alle sexuellen Handlungen gegen den Willen einer Person – egal welchen Geschlechts – sollen unter Strafe gestellt werden.

Nicht nachvollziehbar ist für den Regierungsrat die Kritik an der Revision, wonach es vermehrt zu Falschanschuldigungen kommen werde, da auch das neue Gesetz nichts an der grundlegenden Problematik ändert, dass die Beweisbarkeit im Einzelfall schwierig sein kann. Im Detail schlägt der Regierungsrat verschiedene Änderungen an der Vorlage vor. So lehnt er den neuen Straftatbestand des sexuellen Übergriffs ab und befürwortet stattdessen einen stufenweisen Aufbau der Tatbestände der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung. Der Regierungsrat begrüsst im Weiteren den Vorschlag eines neuen Straftatbestands des Groomings (gezielte Kontaktaufnahme von Erwachsenen mit Minderjährigen in Missbrauchsabsicht) und die Ausgestaltung der sexuellen Belästigung als Offizialdelikt beim Kinder- und Jugendschutz. (kk)

Freitag, 7. Mai - 8:01 Uhr

Einweihung Landsgemeindeplatz auf August 2022 verschoben

Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit wegen den Corona-Schutzmassnahmen wird die Einweihung des neugestalteten Landsgemeindeplatzes in Trogen auf den 26. bis 28. August 2022 verschoben. Das teilte die Gemeindekanzlei mit.

Mit viel Engagement habe das Organisationskomitee auf das letzte Juni-Wochenende 2021 ein abwechslungsreiches Festwochenende geplant. Leider macht die aktuelle Pandemielage dem OK einen Strich durch diese Pläne. Der Bundesrat hat frühestens auf Ende Mai 2021 weitere Lockerungen in Aussicht gestellt.

Der neue Landsgemeindeplatz in Trogen

Der neue Landsgemeindeplatz in Trogen

Bild: Hanspeter Schiess Fotografie

Das Landsgemeindeplatzfest baut bei der Verpflegung auf die Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastrobetriebe auf und verzichtet auf eine eigene Festwirtschaft. Inbesondere für die vollständige Öffnung der Gastronomie gibt es jedoch keinerlei Zusagen. Auch in bezug auf die Anzahl Teilnehmer und mögliche Vorschriften für Schutzmassnahmen sind Einschätzungen nicht möglich. Das OK hat sich gemäss Mitteilung deshalb schweren Herzens für eine Verschiebung des Festes um ein Jahr entschieden. Es wird lediglich im kleinen Kreis eine offizielle Einweihung mit Setzen des noch fehlenden Schachtdeckels geben.

Donnerstag, 6. Mai - 15:38 Uhr

FDP fordert nach Spitalschliessung Ausgleich fürs Vorderland

(pd) Nun äussert sich auch die FDP Vorderland zum Aus des Spitals in Heiden. In einer Medienmitteilung bedauert der Vorstand die Schliessung, obwohl der Entscheid seit längerem zu erwarten war. Die Partei äussert in der Mitteilung aber auch Kritik. Die Verantwortlichen hätten es erneut versäumt, die Zahlen der einzelnen Häuser zu präsentieren. In Anbetracht der Bedeutung und Folgen für das Vorderland wäre eine grössere Transparenz umso wichtiger gewesen. Zudem schreibt die Partei, dass eine Strategieänderung oder alternative Szenarien zum Erhalt des Spitals in den vergangenen Jahren nie erkennbar gewesen sei.

Die Partei stellt auch mehrere Forderungen. Sie verlangt die Sicherstellung eines medizinischen Notfalldienstes sowie die Gründung einer Projektgruppe unter Leitung des Kantons und unter Beteiligung von Gemeinde sowie Handwerker- und Gewerbeverein, um mögliche Nutzungsvarianten für das Areal zu erarbeiten. Ziel dabei müsse sein, möglichst viele der verlorenen Arbeitsplätze sinnvoll zu ersetzen sowie insbesondere die Gesundheitsversorgung im Vorderland im Bereich ambulanter Behandlungen und präventiver Vorsorge wirtschaftlich nachhaltig zu sichern.

Die FDP äussert sich zudem zur Gesamtsituation des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (Svar). Es dürfe davon ausgegangen werden, dass nur wenige Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Vorder- und Mittelland nach Herisau gehen würden, da St.Gallen näher ist und eine bessere Infrastruktur wie auch ein qualitativ hochstehendes Angebot biete. Das Einzugsgebiet dürfte mit Herisau, dem Hinterland und einem Teil von Innerrhoden nicht ausreichen, um den Spitalstandort Herisau nachhaltig wirtschaftlich zu betreiben zu können, schreibt die FDP. Der Svar müsse bis Ende 2022 beweisen, dass die beiden verbleibenden Standorte wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden können. «Wenn nicht, müssen auch diese beiden verbleibenden Standorte in Frage gestellt werden – alles andere wäre inkonsequent», so die FDP.

Die Partei will zudem einen finanziellen regionalen Ausgleich für etwaige Unterstützungsbeiträge für Herisau. In der Mitteilung heisst es, beschliesse der Kanton ab 2022 finanzielle Zuschüsse an den Svar, die über die geltenden gesetzlichen Abgeltungen hinausgehen, sei der gleiche Betrag an die Vorder- und Mittelländer Gemeinden nach einem vordefinierten Schlüssel als Struktur-Erhalt-Ausgleichszahlung zu verteilen.

Donnerstag, 6. Mai - 15:00 Uhr

Speicher: Konfirmation unter dem Motto «Freiheit»

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Speicher sowie Pfarrerin Sigrun Holz.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Speicher sowie Pfarrerin Sigrun Holz.

Bild: PD

(pd) Elf Jugendliche sind in Speicher konfirmiert worden. Die Feier stand unter dem Motto «Freiheit». Die Konfirmanden und Pfarrerin Sigrun Holz gestalteten einen stimmungsvollen Festgottesdienst.

Donnerstag, 6. Mai - 14:46 Uhr

Trachtenchor Heiden: Kein Beizli am Häädler Frühlingsmarkt

(pd) Kommende Woche findet der Häädler Frühlingsmarkt statt. In der Vergangenheit durfte der Trachtenchor die Gäste an diesem Anlass kulinarisch und musikalisch verwöhnen und führte ein Trachtenchor-Beizli. Die diesjährigen Auflagen des Veranstalters lassen eine solche Form der Gastronomie nicht zu. Daher wird der Chor gemäss einer Mitteilung nicht am Frühlingsmarkt vertreten sein. Die Mitglieder des Chors hoffen auf das nächste Jahr und freuen sich, Gönner, Gäste und Freunde dannzumal wieder bewirten zu dürfen. Nun bleibt dem Chor nur die Hoffnung auf Verständnis und insbesondere Gesundheit.

Donnerstag, 6. Mai - 14:18 Uhr

Erlass der Tourismusabgabe hilft nur kurzfristig

(pd) Der Ausserrhoder Gewerbeverband AR begrüsst gemäss einer Mitteilung, dass der Regierungsrat den Erlass der Tourismusabgabe 2021 beschlossen hat. Dies sei eine hilfreiche kurzfristige Massnahme für die Betriebe. Zur Erhaltung der Branche brauche es aber die Lockerung des bestehenden teilweisen Berufsverbots.

Der Gewerbeverband AR vereinigt einen grossen Teil der lokalen Wirtschaft in Ausserrhoden. Diese sorge für Wertschöpfung, für Arbeits- und Ausbildungsplätze und noch für viel mehr. Die KMU stünden für ein gutes Zusammenleben, für gesellschaftlichen Austausch sowie für Lebensqualität. Für Hotelbetriebe, Parahotelbetriebe, Restaurationsbetriebe sowie Anbietende von gewinnorientierten touristischen oder auf Freizeit ausgerichteten Aktivitäten sei der Erlass der Abgaben für das gesamte Jahr angemessen und von hoher Wichtigkeit.

Die Tourismusabgaben, die jährlich um die 200'000 Franken Einnahmen in die Kantonskasse ausmachen, sind zweckgebunden und werden via Apenzellerland Tourismus AG für Tourismusförderungsmassnahmen eingesetzt. Aufgrund dieser Tatsache versteht der kantonale Gewerbeverband die Massnahme des Regierungsrates zwar als akute Hilfemassnahme für die durch die Coronamassnahmen gebeutelten Betriebe, mittelfristig werde diese Massnahme aber zum Nachteil für die betroffenen Betriebe verkommen, da unter anderem wichtige Marketingarbeit nicht mehr in gewünschtem Ausmass verrichte werden könnte. Einen deutlich höheren Nutzen für die Betriebe, den Ausserrhoder Tourismus und letztlich auch für den Kanton brächte eine baldige Aufhebung der einschneidenden Corona-Massnahmen.

Donnerstag, 6. Mai - 11:14 Uhr

Jahresrechnung von Heiden besser als budgetiert

Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Heiden schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 68‘000 Franken ab. Dies entspricht einer Besserstellung um 903‘000 Franken gegenüber dem Voranschlag. Dieser hatte laut Medienmitteilung der Gemeindekanzlei mit einem Aufwandüberschuss von 835‘000 Franken gerechnet. Der Gemeinderat beantragt, den Überschuss dem Eigenkapital gutzuschreiben, das so neu 4.7 Millionen Franken beträgt.

Der Grund für den Besserabschluss ist der Buchgewinn aufgrund der Entwidmung des Grundstücks Nr. 458, Langmoos. Auch mit diesem Sondereffekt bleibe das operative Ergebnis mit 33‘000 Franken negativ, teilt der Gemeinderat mit. Das ebenfalls negative Betriebsergebnis von 1.3 Millionen Franken unterstreiche die Wichtigkeit der laufenden Bestrebungen für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt, die mit zu erwartenden Mindereinnahmen aus der anhaltenden Corona-Pandemie noch verstärkt wird.

Mit 15.4 Millionen Franken sind die Fiskalerträge um 1.2 Millionen Franken tiefer als im Vorjahr ausgefallen. Die Einnahmen bei den juristischen Personen gingen um 400'000 Franken auf 1.25 Millionen Franken zurück. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von rund 25 Prozent, welcher auf die Folgen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen ist. Bei den natürlichen Personen steigerte sich der Ertrag auf 11.7 Millionen Franken bzw. eine Erhöhung um 3.5 Prozent zum Vorjahr. Bei den Sondersteuern wurden insgesamt 368'000 Franken weniger eingenommen als im Vorjahr.

Die Steuerertragsentwicklung ist aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen rund um die Covid19-Pandemie weiterhin schwierig einzuschätzen, wobei bei den juristischen Personen mit einer deutlichen Erholung gerechnet werden darf, so der Gemeinderat

Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf ein Total von 6.7 Millionen Franken; budgetiert war ein Betrag von 13.6 Millionen Franken. Die Differenz von rund 7 Millionen Franken ist auf die Verschiebung des Baustarts der geplanten Mehrzweckhalle Gerbe zurückzuführen, der neu auf Sommer 2022 vorgesehen ist. Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2020 zuhanden des fakultativen Referendums verabschiedet. Die Referendumsfrist läuft vom 10. Mai bis 8. Juni. (pd)

Donnerstag, 6. Mai - 8:27 Uhr

Primarschule in Trogen ausgezeichnet

Unter dem Titel «Biodiversität macht Schule» zeichnet der WWF das Schulhaus Niederen in Trogen für seinen kinder- und naturgerechte Pausenplatz aus.

«Dieser Naturspielplatz öffnet meine Sinne und meine Seele. Er ergänzt den Schulbetrieb ideal. Eine Schule muss schön sein, ein Ort, an dem sich die Kinder gerne aufhalten». Das Statement der Schulleiterin Maria Etter zeigt deutlich, worauf bei den Primarschülerinnen und -schüler in Trogen Wert gelegt wird, nämlich auf eine Umgebung, die die Kreativität fördert, die aber auch entspannend wirkt, die den manchmal strengen Schulalltag unterbricht. Die Auszeichnung mit einer attraktiven Emaille-Tafel und ein Beratungsangebot soll weitere Schulen und Lehrer animieren, es Trogen gleichzutun. Martin Zimmermann, Geschäftsführer beim WWF Appenzell und im Regiobüro des WWF verantwortlich für terrestrische Biodiversität, fasst das Projektziel „Biodiversität macht Schule“ so zusammen: „Eine naturnahe und bewegungsfreundliche Schulhaus- oder Kindergartenumgebung tut den Kindern gut. Der Pausenplatz kann ein faszinierender Begegnungsort für die Schülerinnen und Schüler mit der Natur sein.» Die WWF-Sektionen der Kantone St. Gallen, beider Appenzell, sowie dem Thurgau machte sich deshalb zusammen mit Bioterra, der Liechsteinischen Gesellschaft für Umweltschutz (LGU) der Unterstützung weiterer Stiftungen und Gartenbauexperten in der Nordostschweiz auf die Suche nach naturnahen, kindgerechten Schulhausumschwüngen. 40 Schulen und Kindergärten wurden in einer ersten Phase für ihre naturnahen und bewegungsfreundlichen Spiel- und Pausenplätze ausgezeichnet. (pd)

Mittwoch, 5. Mai - 17:58 Uhr

Erweiterung Machbarkeitsstudie Schwimmbad Ledi

Im Mai 2019 hat der Gemeinderat Walzenhausen die Machbarkeitsstudie zum Projekt zur Erweiterung und Sanierung des Schwimmbads Ledi genehmigt und die Anpassung des Teilzonenplans Ledi in Auftrag gegeben. Mit Beschluss vom 30. März hat der Regierungsrat den entsprechenden Teilzonenplan genehmigt. Der Gemeinderat hat gemäss Medienmitteilung nun bei der Bodenrechtskommission des Departements Bau und Volkswirtschaft das Gesuch um Abparzellierung eingereicht, damit anschliessend der Erwerb des Grundstücks durch die Gemeinde erfolgen kann.

Aufgrund der aktuell vorgenommenen Abklärungen bezüglich der Technik des Schwimmbads hat sich laut Gemeinderat herausgestellt, dass diese ebenfalls zu sanieren ist, weil die Anlage nicht mehr den technischen, elektrischen, räumlichen, chemischen, betrieblichen und sicherheitstechnischen Richtlinien entspricht. In den letzten Jahren konnte die veraltete Anlage mit Einzelmassnahmen, welche die dringend notwendigen Funktionen sicherstellten, betrieben werden. Eine Erneuerung sei unumgänglich und habe zur Folge, dass ein entsprechend grösserer Platzbedarf benötigt wird, als dies der aktuelle Technikraum bietet, heisst im Schreiben. Der Gemeinderat hat beschlossen, die vorhandene Machbarkeitsstudie mit dem Inhalt der Erweiterung der Räumlichkeiten in Abhängigkeit mit dem Flächen- und Raumbedarf der Wassertechnikanlage inkl. zusätzlicher Massnahmen für eine bessere Bewirtschaftung und einen zukünftigen Betrieb zu erweitern. Hierfür wurde ein Zusatzkredit in der Höhe von rund 16'500 Franken gesprochen. Zusammen mit den bereits vorhandenen Grundlagen bilden die neu gewonnenen Erkenntnisse aus der ergänzenden Machbarkeitsstudie die Basis für die Ausarbeitung des Vorprojektes. (pd)

Mittwoch, 5. Mai - 17:25 Uhr

Urnäsch führt Beratungsangebot Haus-Analyse weiter

Die Gemeinde Urnäsch hat sich bereits im Rahmen des Regierungsprogrammes 2007 bis 2011 und 2012 bis 2015 sowie 2016 bis 2019 am Programm Haus-Analyse beteiligt. Das Angebot hat sich gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei in den letzten Jahren gut etabliert und seit dem Start dieses Projekts haben im Kanton bald 200 und in Urnäsch fünf Liegenschaftsbesitzer vom Haus-Analysen Angebot Gebrauch gemacht. Das Beratungsangebot wird nun mit einer unbefristeten, jährlich kündbaren Leistungsvereinbarung weitergeführt. Mit der Haus-Analyse wird Hauseigentümern von älteren, dorfbildprägenden Liegenschaften in der Bauzone ein bewährtes Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, um die baulichen und wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese dienen als Entscheidungsgrundlage um die Sanierung der alten Häuser sinnvoll an die Hand zu nehmen. Die Kosten pro Haus-Analyse werden wie bisher im Rahmen von 4‘500 bis 6‘000 Franken liegen und zu je einem Drittel getragen durch den Kanton, den Hauseigentümer und die Gemeinde. Diese stellt auch die erforderlichen Grundbuchdaten kostenlos zur Verfügung. (pd)

Mittwoch, 5. Mai - 10:45 Uhr

Ortsplanung-Mitwirkung in Wolfhalden verlängert

Seit Beginn der Volksdiskussion am 6. April sind viele Einwohnerinnen und Einwohner von Wolfhalden mit ihren Fragen an die Ortsplanungskommission herangetreten. Das Interesse ist gemäss Mitteilung der Gemeinde gross und der Diskussions- und Klärungsbedarf vorhanden. Aus diesem Grund hat sich der Gemeinderat auf Antrag der Ortsplanungskommission dazu entschieden, den laufenden Mitwirkungsprozess zum kommunalen Richtplan bis zum 30. Juni zu verlängern.

Der Gemeindepräsident, Gino Pauletti, wird an einer Informationsveranstaltung nochmals die Ausgangslage und den Prozess der Richtplanrevision erläutern. Des Weiteren wird ein Überblick über die verschiedenen Dokumente des Richtplans gegeben und deren Zweck erklärt. Aufgrund der aktuellen Situation und der Vorgaben bezüglich Abstandsregeln wird die Veranstaltung an zwei Abenden abgehalten. Die erste Durchführung findet am Montag, 10. Mai und die zweite am Donnerstag, 27. Mai jeweils um 18.30 Uhr im Kronensaal Wolfhalden statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Veranstaltung beschränkt. Anmeldungen nimmt die Gemeindeschreiberin Sarah Niederer (sarah.niederer@wolfhalden.ar.ch oder telefonisch 071 898 82 70) entgegen. Für die bilaterale Klärung von Fragen werden zwei Fragestunden im Beisein des Raumplanungsbüros ERR angeboten. Termine für die Fragestunden am Donnerstag, 3. Juni 2021 und Dienstag, 8. Juni ab 14 Uhr können via Webseite www.mitwirkung-wolfhalden.ch oder telefonisch bei der Gemeindeschreiberin Sarah Niederer gebucht werden.

Unterlagen und Informationen zur Ortsplanung sind seit 6. April auf der eigens eingerichteten Homepage (www.mitwirkung-wolfhalden.ch) aufgeschaltet. Zudem sind die Unterlagen im Gemeindehaus, Dorf 36, aufgelegt. Stellungnahmen und Anregungen können auch schriftlich innerhalb des Mitwirkungsprozesses bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden. Nach der Prüfung aller Eingaben wird einzeln oder gesamthaft Stellung genommen.

Mittwoch, 5. Mai - 8:34 Uhr

Impfzentrum in Heiden zügelt

Ab Montag, 17. Mai, ist das kantonale Impfzentrum in Heiden neu im Untergeschoss der Turnhalle an der Asylstrasse zu finden. Der neue Standort liegt gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei etwa 100 Meter vom bisherigen entfernt.

Noch bis und mit Auffahrt, 13. Mai, wird in der unterirdischen Sanitätshilfsstelle beim Spital Heiden geimpft. Das Impfzentrum ist seit Beginn des Impfprogramms am 18. Januar aktiv, und bis Auffahrt werden hier rund 6000 Impfungen verabreicht worden sein. Der Betrieb ist eingespielt und läuft rund, teilt die Kantonskanzlei mit. Nun bietet sich die Möglichkeit, mit diesem Betrieb unter die nahegelegene Turnhalle an der Asylstrasse 24 umzuziehen. Die Gründe: Damit werde es ab dem 17. Mai mehr Platz für die Warte- und Ruheräume geben. Tageslicht und bessere Heizmöglichkeiten werden zudem für Besuchende wie Mitarbeitende ein angenehmeres Ambiente bieten. «An der Leistungsfähigkeit des kantonalen Impfzentrums wird sich nichts ändern, es ist vorbereitet für den in Bälde erwarteten Zuwachs an Impfkontingenten», teilt der Kanton mit. Pro Woche können im Impfzentrum Heiden fast 1400 Impfungen verabreicht werden. Der Umzug an den neuen und der Rückbau am alten Ort werden vom Zivilschutz durchgeführt, der auch aktiv den Betrieb der Impfzentren in Heiden und Herisau unterstützt.

Dienstag, 4. Mai - 18:09 Uhr

Beat Schlatter zu Gast in Teufen

Beat Schlatter

Beat Schlatter

Bild: PD

(pd) Am kommenden Sonntag ist Beat Schlatter in der katholischen Kirche Teufen als Gast im «Gespräch an der Kanzel». Der 60-Jährige hat ein bewegtes Leben. Der ehemalige Musiker einer Punk-Band steht seit den 80er-Jahren auf der Bühne. Er war Gründungsmitglied und Koautor des Kabaretts Götterspass, mit dem er national und im weiteren deutschsprachigen Raum bekannt wurde.

Schlatter ist nicht nur Kabarettist und Schauspieler, sondern mittlerweile auch ein viel beachteter Drehbuchautor. Der Mann mit dem trockenen Humor und mit den geradezu klischee-behafteten Rollen hat auch eine spirituelle Ader. Wie oder was denkt ein schauspielerisches Original über Liebe, Verlust, Erfolg und Misserfolg - das Leben, den Tod und über den Glauben an Gott? Im Gottesdienst, der um 10 Uhr beginnt, spricht Beat Schlatter mit Diakon und Pfarreileiter Stefan Staub über sein Leben, das er nach dem Erlöschen der Bühnenbeleuchtung lebt und gibt einen Einblick in seine Gedankenwelt und sein Menschsein.

Anmeldung erforderlich: anlass@kath-teufen.ch

Dienstag, 4. Mai - 16:15 Uhr

Öffentliche Dorfführungen in Appenzell finden wieder statt

Bild: PD

(pd) Nach einer saison- und coronabedingten Pause können per Anfang Mai die Dorfführungen in Appenzell wieder stattfinden. Jeden Dienstag und Donnerstag werden interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf einem geführten Rundgang die farbigen Fassaden, die kunstvollen «Tafeen», die prächtige Pfarrkirche und auch vermeintlich unscheinbare Winkel und Häuser samt den spannenden Geschichten dahinter gezeigt.

Dazu gibt es Ausführungen zu den Bräuchen im Jahreslauf, Erklärungen zur Landsgemeinde und Anekdoten aus der Geschichte und Gegenwart des kleinsten Kantonshauptortes der Schweiz. Die Teilnahme ist gratis, es besteht die Pflicht zum Tragen einer Maske. Die Gruppengrösse ist auf 14 Personen beschränkt, sodass die momentan geltenden Vorgaben für Veranstaltungen im Freien eingehalten werden können.

Nachdem im vergangenen Sommer das Interesse an den Führungen rege und das Echo positiv waren, hat sich Appenzellerland Tourismus AI entsprechend vorbereitet und es werden nach Bedarf zwei Gruppen gebildet. Treffpunkt ist jeweils dienstags und donnerstags um 10.15 Uhr vor der Tourist Info Appenzell.

Dienstag, 4. Mai - 10:31 Uhr

Oberegg: Versuch einer Verkehrsanordnung gescheitert

(Kapo AI) Die Rüteggstrasse in Oberegg ist eine Privatstrasse und darf von den Anstössern und zur Bewirtschaftung des Waldes befahren werden. Der private Strasseneigentümer bezahlt den Unterhalt für die Strasse aus eigener Tasche und sorgt für den Winterdienst. Der Holzlagerplatz im Bereich der Verzweigung Rüteggstrasse / Naturstrasse Holzerswald wurde bereits vor Jahren immer mehr als Parkplatz entdeckt und benutzt. Vor allem in den Wintermonaten kam es öfter zu Problemen mit parkierten Autos, die den Weg versperren, schreibt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in einer Mitteilung.

Die Rüteggstrasse wurde mit einem Fahrverbot belegt, die entsprechende Verkehrsanordnung wurde am 12. September 2017 im amtlichen Publikationsorgan, dem Appenzeller Volksfreund, publiziert und nicht angefochten. Daraufhin erfolgte die rechtmässige Signalisation des Fahrverbots für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder mit der Zusatztafel «Zubringerdienst gestattet» an der Rüteggstrasse ab Zufahrt zu den Objekten Ebenaustrasse 88 und 90.

Das Verbotssignal an der Rüteggstrasse in Oberegg.

Das Verbotssignal an der Rüteggstrasse in Oberegg.

Bild: Kapo AI

Im Mai 2019 wurde eine Petition mit 58 Unterschriften an den Landesfähnrich eingereicht. Sie verlangte die Aufhebung der Verkehrsanordnung mit dem Ziel, dass Autos wieder zum Holzlagerplatz fahren können, um dort zu parkieren. Im August 2019 einigten sich der Strasseneigentümer und Vertreter von Bezirk und kantonaler Signalisationskommission auf einen einjährigen Versuchsbetrieb. In dieser Zeit sollte das Fahrverbotssignal nur während der Wintermonate am verfügten Standort stehen. Während der übrigen Zeit, also während der schneefreien Monate, sollte das Signal rund 150 Meter in Richtung Rütegg verschoben werden, damit die Zufahrt zum Holzlagerplatz möglich bleibt.

Weil der Winter 2019/20 recht schneearm war, wurde der Versuch um ein Jahr verlängert. Der Winter 2020/21 war äusserst schneereich und der Versuch konnte unter reellen Bedingungen durchgeführt werden.

Im April 2021 wurde der Versuchsbetrieb auf Einladung von Landesfähnrich Jakob Signer hin durch den Strasseneigentümer und Vertreter von Bezirk und kantonaler Signalisationskommission ausgewertet. Im Sommerhalbjahr 2020 wurde der Holzlagerplatz sehr rege als Parkplatz benutzt, Autos mit AI-Kontrollschildern waren aber eher die Ausnahme. Im schneereichen Winter 2020/21, als das Verbotssignal unten an der Rüteggstrasse montiert war, wurde trotz Fahrverbot ebenfalls häufig parkiert, wiederum vorwiegend ausserkantonale Fahrzeuge. Anlässlich mehrerer Polizeikontrollen wurden diverse Bussen ausgestellt.

«Leider ist der Versuch gescheitert» – so die einhellige Erkenntnis. Offenbar haben sich die Nutzer dermassen an die Signalisation «oben» im Sommerhalbjahr gewöhnt, dass sie die Signalisation «unten» im Winterhalbjahr nicht mehr wahrnehmen (wollen). Diese saisonale Differenzierung, die Grundidee des knapp zweijährigen Versuchs, hat nicht funktioniert.

Auf das Wiedererwägungsgesuch der Petitionäre wird nicht weiter eingegangen. Das ordentlich verfügte Fahrverbot vom 12. September 2017 bleibt bestehen.

Dienstag, 4. Mai - 8:36 Uhr

Herisau: «Usegstuehlet» noch in der Schwebe

Ob «Usegstuehlet», das vergnügliche Zusammensein im Dorfzentrum Herisau, dieses Jahr stattfinden wird, ist noch offen. Die Organisatoren haben laut Medienmitteilung den Entscheid über eine definitive Durchführung am Samstag, 28. August, verschoben. Grund dafür ist die unsichere Situation im Zusammenhang mit der Coronapandemie.

«Wegen der aktuellen Corona-Situation entscheiden wir – unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) – kurzfristig über die Durchführung von ‚Usegstuehlet‘», sagt OK-Präsident Raphael Froidevaux. Die Idee von «Usegstuehlet» lebe vom Kontakt unter den Menschen und zurzeit sei noch nicht klar, ob dies am 28. August möglich sein werde. Sobald bekannt ist, welche Corona-Massnahmen Ende August gelten, wird das Organisationskomitee Usegstuehlet in Absprache mit den Verantwortlichen für das gleichzeitig stattfindende Rosengarten-Fest den Entscheid über die Durchführung fällen und darüber aktuell informieren

«Usegstuehlet» hat im Zentrum von Herisau 2015 erstmals stattgefunden. Auch in den folgenden zwei Jahren herrschte jeweils am letzten August-Samstag auf den Gassen und Plätzen bis weit in den Abend hinein eine gute Stimmung und viel Betrieb in südländischer Atmosphäre. Im Jahre 2018 musste der Anlass wetterbedingt abgesagt werden und 2019 klappte es dann wieder mit der Durchführung. Letztes Jahr verhinderte Corona den Anlass und dieses Jahr hoffen alle Beteiligten, dass «Usegstuehlet» und das Rosengartenfest stattfinden können. (pd)

Montag, 3. Mai - 16:29 Uhr

Frühlingsmarkt Heiden findet in kleinerer Ausführung statt

(gk) Nach einem marktlosen Jahr 2020 hat sich die Gemeinde Heiden dazu entschieden, den Frühlingsmarkt, wenn auch in kleinerer Ausführung, durchzuführen. Er findet am Samstag, 15. Mai, statt. Wegen Covid-19 gilt ein Schutzkonzept. Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich an die Massnahmen zu halten. Auf der ganzen Marktstrasse muss eine Maske getragen werden, es gilt Einbahnprinzip und Speisen und Getränke dürfen nur ausserhalb der Marktstrasse konsumiert werden.

Montag, 3. Mai - 15:56 Uhr

Kantonsrat wählt Walter Kobler zum neuen Präsidenten des Obergerichts

Nachdem der Präsident des Obergerichts, Ernst Zingg, seinen Rücktritt per 31. Mai 2021 bekannt gegeben hatte, hat der Kantonsrat am Montag seine Nachfolge für den Rest der Amtsdauer 2019 bis 2023 bestimmt. Der Rat hat einstimmig bei einer Enthaltung den bisherigen Vizepräsidenten des Obergerichts, Walter Kobler aus Heiden, gewählt.

Manuel Hüsser, neuer Vizepräsident des Obergerichts.

Manuel Hüsser, neuer Vizepräsident des Obergerichts.

Bild: David Scarano

Als neuer Vizepräsident wurde ebenfalls einstimmig bei einer Enthaltung Manuel Hüsser gewählt. Hüsser war am 7. März 2021 vom Stimmvolk als vollamtlicher Oberrichter gewählt worden. Zuvor war er als Vizepräsident am Kantonsgericht tätig. Manuel Hüsser ist 45-jährig. Nach Tätigkeiten am Bezirksgericht Bülach und am Obergericht Zürich fand er 2011 den Weg ins Appenzellerland. Kobler wie auch Hüsser waren die einzigen Anwärter für das jeweilige Amt.

Montag, 3. Mai - 15:18 Uhr

SC Herisau kann weitere Eigengewächse halten

Das Team nimmt für die Saison 2021/2022 immer mehr seine endgültige Form an. Der 24-jährige Samuel Grüter wird auch in der Saison 2021/2022 für den SC Herisau auflaufen. Er hat gemäss Mitteilung alle Juniorenstufen bei den Appenzellern durchlaufen und geht bereits in seine 5. Saison mit der 1. Mannschaft. Joel Bohlhalder hat letztes Jahr nach guten Leistungen den Schritt aus dem 3.- ins 1.-Liga-Team geschafft. Verteidiger Yanneck Hofstetter verlängert seinen Vertrag ebenfalls. (pd)

Montag, 3. Mai - 11:13 Uhr

Unbekannter bedient sich aus Ladenkasse – Täterschaft ermittelt

Die Täterschaft, die am Freitagabend, in einem Lebensmittelgeschäft in Wolfhalden einen grösseren Geldbetrag erbeutet hatte, konnte ermittelt und verhaftet werden. Dies teilte die Ausserrhoder Kantonspolizei am Montag mit.

Es handelt sich um einen 21-jährigen Schweizer. Er ist gemäss Medienmitteilung geständig und wird sich für sein Handeln vor der Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden verantworten müssen.

Der unbekannte Täter betrat um 20.40 Uhr das Geschäft in Wolfhalden und forderte von der Angestellten die Herausgabe von Bargeld bzw. griff in der Folge in die Kasse und entnahm aus dieser einen Geldbetrag von rund 2'000 Franken in Noten. Anschliessend flüchtete er mit seiner Beute zu Fuss. Personen wurden nicht verletzt. Der Täter war unbewaffnet. (KapoAR)

Montag, 3. Mai - 8:36 Uhr

Ausserrhoden: Impfen für alle ab 19. Mai

Zurzeit werden in Ausserrhoden noch Personen aus den Prioritätengruppen gemäss Bundesvorgaben geimpft. Ab dem 19. Mai ist gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei die Impfung gegen Covid-19 für alle weiteren Bewohnerinnen und Bewohner (älter als 16 Jahre) möglich. Die Impftermine werden abgestuft nach Prioritätengruppe und danach gemäss Zeitpunkt der Anmeldung vergeben. Aktuell sind rund 7100 Personen angemeldet. «Von den Impfwilligen ist noch etwas Geduld gefragt. Eine frühzeitige Anmeldung verbessert jedoch die Planungen des Kantons», heisst es in der Mitteilung.

Bis anhin wurden die Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder entsprechend der Priorisierung des Bundesamtes für Gesundheit geimpft. Zurzeit werden noch Personen über 65 Jahren, Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten, Erwachsene aus betreuten Gemeinschaftseinrichtungen sowie Nachzügler aus den früheren Prioritätengruppen geimpft. Bis jetzt sind gemäss Kanton 20,1 % (11‘116 Personen) der Ausserrhoder Bevölkerung (55‘363) einmal geimpft, 12,8 % (7‘065 Personen) haben auch die Zweitimpfung erhalten.

Voraussetzung für die Impfung ist eine Anmeldung, die online unter https://ar.impfung-covid.ch/ gemacht werden kann. Die Anmeldung ist für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Appenzell Ausserrhoden seit Jahresbeginn offen. Der Regierungsrat ruft alle auf, sich und ihre Familien, Freunde sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen durch eine Impfung zu schützen. Personen ohne Internetanschluss können sich auch über die Hotline des Kantons unter 071 353 67 97 oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt anmelden. Nach der Anmeldung erfolgt das Aufgebot zum Impftermin in der Regel per SMS.

Bis anhin haben sich rund 40 % der Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden für eine Impfung angemeldet. Ziel ist, dass sich ein möglichst grosser Teil der Bevölkerung impfen lässt. Deshalb hat der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden erneut eine Kampagne gestartet und ruft alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons zur Impfung auf. Alle Ausserrhoder Haushalte erhalten in den nächsten Tagen ein Flugblatt mit den Informationen zur Anmeldung. Zudem schaltet der Kanton Online-Inserate, die direkt zum Anmeldeportal für die Impfung führen. Bei der Anmeldung für die Impfung kann das Impfzentrum ausgewählt werden. Das Impfzentrum Heiden ist dabei weniger stark ausgelastet als das Impfzentrum Herisau. Impfungen werden auch in vielen hausärztlichen Praxen durchgeführt. (KK)

Montag, 3. Mai - 8:15 Uhr

FC Bühler: Trotz guter Leistung keine Punkte gegen Tabellenführer

(RO) Gegen einen grundsoliden und abgezockten Tabellenführer Winterthur zeigte Bühler die geforderte Steigerung zur Vorwoche. Dennoch erfolgte die Heimreise bei der 0:3-Niederlage ohne Punkte. Das Team erspielte sich einige Möglichkeiten. So konnte Melina Tzikas in der 25. Minute gut lanciert, alleine auf die Torhüterin ziehen und abschliessen. In diesem Duell obsiegte die Schlussfrau vom Team der Schützenwiese. Die Formkurve Bühlers zeigt wieder nach oben, was nun, mit der am kommenden Wochenende beginnenden Abstiegsrunde von Nöten ist.

Aufgrund der aktuellen Lage, wird die Saison nun nach Abschluss der Vorrunde verkürzt und ein neuer Modus angewendet. Die Tabelle wird zweigeteilt. Dabei spielen die ersten sechs den Aufstieg in die NLB, die letzten sechs um den Abstieg in die zweite Liga aus. Bühler findet sich in der zweiten Tabellenhälfte. Da nur der Tabellenletzte und zusätzlich er schlechtere der beiden Zweitletzten aus der Gruppe Ost und West absteigen, ist die Chance durchaus da, dass auch in der kommenden Spielzeit 1. Liga-Frauenfussball auf der Göbsimühle gespielt und geschaut werden kann. Bühler derzeit auf dem rettenden drittletzten Platz. Mindestens diesen zu halten, ist das Ziel für die nächsten fünf Spiele.

Sonntag, 2. Mai - 12:30 Uhr

Andreas Pargätzi und Raouf Selmi schaffen in Grub die Wahl

Andreas Pargätzi ist neuer Gruber Gemeindepräsident.

Andreas Pargätzi ist neuer Gruber Gemeindepräsident.

Bild: PD

Der neue Gruber Gemeindepräsident heisst Andreas Pargätzi. Der 37-Jährige holte 176 Stimmen. 154 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wählten seinen Herausforderer Christian Zürcher. Pargätzi ist seit 2020 Gemeinderat und löst nun Gemeindepräsidentin Katharina Zwicker ab, die Ende Monat aufhört. Bereits im ersten Wahlgang erzielte der 37-Jährige das beste Ergebnis und verpasste das absolute Mehr nur um vier Stimmen.

Raouf Selmi wurde als Gemeinderat gewählt.

Raouf Selmi wurde als Gemeinderat gewählt.

Bild: PD

In Grub gibt es zudem ein neues Gemeinderatsmitglied. Gewählt wurde Raouf Selmi. Mit 185 Stimmen setzte sich Selmi deutlich gegen Yves Schläpfer durch, der 141 Stimmen holte. Die Gesamtstimmbeteiligung lag bei 52,5 Prozent.

Urs Freund (SVP) ersetzt in Bühler Gilgian Leuzinger (FDP)

Die FDP Bühler kann ihren Kantonsratssitz nicht verteidigen. Nachfolger von Gilgian Leuzinger wird Urs Freund von der SVP. 211 Stimmberechtigte wählten Freund. Knapp dahinter folgt SP-Kandidatin Camille Kappeler mit 203 Stimmen. Dritte wurde die von der FDP unterstütze parteilose Sandra Rechsteiner mit 165 Stimmen. Die Wahlen lockten viele Bühlerinnen und Bühler an die Urnen. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 54,3 Prozent.

Urs Freund (SVP) ist neuer Bühler Kantonsrat.

Urs Freund (SVP) ist neuer Bühler Kantonsrat.

Bild: PD

Bereits im ersten Wahlgang konnte Freund am meisten Stimmen für sich verbuchen. Auf den weiteren Rängen folgten Rechsteiner, Kappeler und Brauchli (Die Mitte Mittelland AR). Brauchli verzichtete auf den zweiten Wahlgang.

Sonntag, 2. Mai - 11:43 Uhr

Heiden rutscht nach links

(CAL) Silvan Graf ist neuer Heidler Kantonsrat. Der 27-jährige SP-Kandidat erhielt im 2. Wahlgang 613 Stimmen. Graf setzte sich gegen Sven Gerig von der SVP klar durch. Gerig bekam 359 Stimmen. Graf ersetzt Kantonsrat Alexander Rohner (SVP), der per Ende Mai zurücktritt. Die Stimmbeteiligung lag bei 36,6 Prozent.

Silvan Graf ist in Heiden als Kantonsrat gewählt worden.

Silvan Graf ist in Heiden als Kantonsrat gewählt worden.

Bild: PD

Im ersten Wahlgang schaffte niemand das absolute Mehr. Bereits am 11. April erzielte allerdings Graf mit Abstand das beste Resultat. Der parteilose Peter Niedermayer lag damals hinter Gerig auf dem dritten Rang und verzichtete auf den zweiten Wahlgang. Die FDP unterstütze deshalb im 2. Wahlgang den SVP-Bewerber. Nach den Wahlen vom Sonntag steht fest: In Heiden stellt die SP mit Silvan Graf, Annegret Wigger und Hannes Friedli künftig drei der fünf Kantonsrätinnen und Kantonsräte. Dazu kommen Werner Rüegg (Die Mitte Vorderland AR) und Susann Metzger (PU).

Samstag, 1. Mai - 7:27 Uhr

Unbekannter bedient sich aus Ladenkasse

(kapo/dwa) Ein unbekannter Mann hat am Freitagabend in einem Lebensmittelgeschäft in Wolfhalden Geld erbeutet. Nach den bisherigen Erkenntnissen betrat der Täter um 20.40 Uhr den Laden und forderte von der Angestellten Bargeld. In der Folge griff er in die Kasse und stahl daraus einen grösseren Geldbetrag in Noten. Anschliessend flüchtete er zu Fuss. Personen wurden nicht verletzt.

Symbolbild: Keystone

Nach ersten Erkenntnissen war der Täter unbewaffnet. Er trug eine Hygienemaske und wird des Weiteren wie folgt beschrieben:

  • rund 20 Jahre alt
  • etwa 190 Zentimeter gross
  • schlank
  • schwarze Kleidung, schwarze Wollmütze
  • blonde Haare
  • sprach Ostschweizer Dialekt

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, sich unter Telefon 071-343-66-66 zu melden.

Freitag, 30. April - 15:45 Uhr

In Innerrhoden können sich alle über 16 Jahren für Impfung anmelden

Nach zwei Impfungen ist man gegen Covid-19 geschützt.

Nach zwei Impfungen ist man gegen Covid-19 geschützt.

Bild: Patrick Pleul / dpa-Zentralbild

(kk) Das Innerrhoder Gesundheits- und Sozialdepartement bittet alle Personen über 16 Jahren, die sich gegen Covid-19 impfen lassen wollen, sich zeitnah anzumelden. Wer vor den Sommerferien im Juli vollständig geimpft sein möchte, müsse bereits im Mai die erste Impfdosis erhalten, so die Mitteilung. Die zweite Impfdosis wird vier Wochen nach der ersten Impfdosis verabreicht. 15 Tage nach der zweiten Impfdosis gilt man als vollständig geimpft.

Der Kanton Appenzell Innerrhoden. erwartet für die Monate Mai und Juni grössere Lieferungen an Impfdosen. Aus diesem Grund wurde die Anmeldung für die Covid-19-Impfung für alle Personen im Kanton über 16-Jahren Anfang April geöffnet. Die Onlineanmeldung unter ai.impfung-covid.ch ist einfach gehalten und beansprucht nur wenige Minuten. Weitere Informationen zur Impfung finden sich unter www.ai.ch/coronavirus/impfung. Telefonische Anfragen beantwortet die Impf-Hotline unter 071 788 99 66 während der Bürozeiten.

Freitag, 30. April - 15:27 Uhr

Noemi Graf wird Gemeindeschreiberin in Walzenhausen

Noemi Graf wird in Walzenhausen Gemeindeschreiberin sowie Leiterin der Finanzverwaltung.

Noemi Graf wird in Walzenhausen Gemeindeschreiberin sowie Leiterin der Finanzverwaltung.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat Walzenhausen hat Noemi Graf aus Lutzenberg als Gemeindeschreiberin und Leiterin der Finanzverwaltung gewählt. Noemi Graf bringt gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei breite Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit. Aktuell ist sie Leiterin eines regionalen Betreibungsamtes. Graf wird mit einem Pensum von 100 Stellenprozenten angestellt. Per 1. August wird sie die Aufgaben als Gemeindeschreiberin übernehmen, da die aktuelle Stelleninhaberin Ende August Nachwuchs erwartet. Bis Ende des Jahres wird sich Graf zudem in die Aufgaben der Finanzverwaltung einarbeiten, um per 1. Januar 2022 zusätzlich die Leitung der Finanzverwaltung zu übernehmen. Der aktuelle Stelleninhaber geht Ende 2021 in den Ruhestand.

Die Gemeindekanzlei und die Finanzverwaltung werden somit künftig durch eine Person geleitet, die durch eine Sachbearbeitungsstelle unterstützt wird. Das Pensum in der Gemeindekanzlei und Finanzverwaltung beläuft sich nach wie vor auf total 150 Stellenprozente.

Freitag, 30. April - 15:09 Uhr

Frühlingsmarkt mit Eintopfservice

Am Frühlingsmarkt wird ein Eintopfservice angeboten.

Am Frühlingsmarkt wird ein Eintopfservice angeboten.

Bild: Pius Amrein

(pd) Der traditionelle Frühlingsmarkt im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden in Herisau findet dieses Jahr am Samstag, 8. Mai von 9 bis 16 Uhr statt. Im Angebot sind Balkon- und Blumenbeetpflanzen, Gemüse sowie Blumen- und Gemüsesetzlinge. Zum Verkauf kommen Qualitätspflanzen, die in den eigenen Anlagen und Gewächshäusern kultiviert worden sind. Auch der Eintopfservice für mitgebrachte Blumenkisten, wird angeboten.

Diesjähriger Gast ist die Regionalgruppe Appenzell von Bioterra, die Schweizer Organisation für Garten und Umwelt. Der Frühlingsmarkt im Psychiatrischen Zentrum hat Tradition und ist gemäss Veranstaltern für Patientinnen und Patienten, Bewohner und Bewohnerinnen sowie für Angehörige und Mitarbeitende ein Höhepunkt im Klinikalltag. Menschen mit psychischen Behinderungen und Patientinnen/Patienten, die sich in einer momentanen Krise befinden, finden in der Feldgruppe und der Gärtnerei des PZA eine sinnvolle Beschäftigung unter Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal. Produkte aus der Gärtnerei sowie aus dem Holz- und Textilatelier können jederzeit im E-Shop unter www.spitalverbund.ch/shop bestellt werden.

Freitag, 30. April - 14:36 Uhr

Elf «Rondom»-Wege in Innerrhoden eröffnet

Eine von elf neuen Routen in Appenzell Innerrhoden: «Rondom Schlatt».

Eine von elf neuen Routen in Appenzell Innerrhoden: «Rondom Schlatt».

Bild: PD

(pd) Auf elf neuen «Rondom»-Wegen können seit diesem Frühling die Innerrhoder Dörfer erwandert und entdeckt werden. Appenzellerland Tourismus AI erschliesst mit diesen neuen Routen gemäss einem Communiqué Möglichkeiten für abwechslungsreiche Spaziergänge mit ungewohnten Ein- und Ausblicken. Die elf Rundwege laden zu spannenden Spaziergängen um die unterschiedlichen Innerrhoder Dörfer ein. Mit einer Marschzeit zwischen 45 Minuten («Rondom Kau», «Rondom Eggestande») und zwei Stunden («Rondom Appezöll») sind die konditionell und technisch sehr einfachen Wege für jedermann geeinet.

Die elf Routen sind weiss signalisiert. Die weissen Wegweiser sind sogenannten wandernahen Angeboten» vorbehalten, eine Art Sammelkategorie, die gerade auch einfache Spazierwege und Wege durch Quartiere mit dieser Signalisationsfarbe abdeckt.

Ziel der Initianten war es, jeden «Rondom»-Weg auch mit einem Regenschirm in der Hand begehen zu können. Denn gerade bei garstigem Wetter oder in der Nebensaison vergrössert sich so die Auswahl an Wandervorschlägen. Wer sich auf eine der Routen begibt, entdeckt die unterschiedlichen «Charaktere» der vermeintlich ähnlichen Dörfer. Das Projekt ist ein Beispiel der Zusammenarbeit zwischen den Standortbezirken, die sich in den Bereichen Streckenführung und Finanzierung stark engagierten und der lokalen Tourismusorganisation. Die elf Rondom-Wege sind ein Produkt aus dem Projekt «Appenzell 2020» unter dem Dach der Neuen Regionalpolitik (NRP). Sie werden in der komplett überarbeiteten und Ende Mai neu herausgegebenen Wanderbroschüre erscheinen und sind auch unter www.appenzell.ch/wandervorschlaege samt Beschrieb, Kartenausschnitt und Routendetails zu finden.

Freitag, 30. April - 11:06 Uhr

Stosswallfahrt verschoben

Weil die derzeitigen Corona-Regelungen die Durchführung einer Wallfahrt mit einer erheblichen Anzahl Beteiligter ausschliessen, wird die auf den 9. Mai angesetzte Stosswallfahrt auf den 13. Juni 2021 verschoben. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Gemäss den Corona-Regelungen des Bundesrats sind Veranstaltungen nur sehr eingeschränkt erlaubt. Grundsätzlich gilt eine Grenze von 15 Personen. Zwar dürfen seit kurzem wieder Publikumsveranstaltungen im Freien mit 100 Personen durchgeführt werden, dabei gilt jedoch eine Sitzpflicht. Grössere Wallfahrten wie die Stosswallfahrt sind weiterhin nicht erlaubt.

Die Standeskommission hat beschlossen, die Stosswallfahrt auf den 13. Juni zu verschieben. Das ist der Sonntag vor dem eigentlichen Schlachtdatum vom 17. Juni. Sie hofft gemäss Mitteilung, dass der Bundesrat bis dann weitere Öffnungsschritte beschliesst, die es möglich machen, dass in diesem Jahr doch noch eine würdige Wallfahrt durchgeführt werden kann. (rk)

Freitag, 30. April - 8:51 Uhr

Italienischer Wolf in Innerrhoden

(RK) Am 5. März wurde in Innerrhoden eine Geiss durch einen Wolf gerissen. Wie die Ratskanzlei mitteilt, hat die Wildhut hat DNS-Spuren entnommen und zur Individualbestimmung eingeschickt. Das Ergebnis liegt nun vor. Der genetisch nachgewiesene Wolf M169 stammt gemäss Medienmitteilung aus Italien und wurde am 20. Februar in der Valle Maggia im Tessin ebenfalls genetisch nachgewiesen. In der Zwischenzeit wurde in Innerrhoden im Gebiet Sonnenhalb auch eine durch einen Wolf gerissene Hirschkuh gefunden.




Bild: PD

«Dies alles zeigt, dass zurzeit Alpenweit sehr viel Dynamik in der Wolfspopulation vorherrscht», heisst es in der Mitteilung. Wölfe wandern sehr weite Strecken an und ab. Die Tatsache, dass bereits zwei gerissene Hirschkühe aufgefunden werden konnten, deute darauf hin, dass der Wolf seinen natürlichen Platz im Ökosystem einnimmt und seinen Einfluss auf wildlebende Paarhufer ausübe. Inwiefern sich die Wolfsanwesenheit auf die Entwicklung der Rotwildbestände abzeichnen wird, kann gemäss Mitteilung noch nicht gesagt werden. Die Jagdverwaltung beobachte die Entwicklung und werde regelmässig dazu informieren.

Donnerstag, 29. April - 15:31 Uhr

Neue Rehetobler Finanzverwalterin nimmt Tätigkeit im August auf

(GK) Der Gemeinderat von Rehetobel hat Umesha Perera aus Lutzenberg zur neuen Finanzverwalterin der Gemeinde gewählt. Perera wird gemäss einer Mitteilung ihre Verwaltungsausbildung im Juni/Juli auf einer grösseren Stadtverwaltung im Kanton St.Gallen abschliessend und am 2. August ihre Stelle im Rahmen eines Vollpensums auf der Gemeindeverwaltung antreten. Für die Ausführung der Arbeiten in der Finanzverwaltung bis anfangs August und für die Sicherstellung der anschliessenden Einführung der neuen Mitarbeiterin, wurde Roger Keller, eine externe Fachperson aus dem Treuhand/Finanzbereich, zeitlich befristet im Rahmen eines 60-Prozent-Arbeitspensums an drei Tagen pro Woche angestellt.

Die Gemeinde Rehetobel hat ab dem 2. August einen neue Finanzverwalterin.

Die Gemeinde Rehetobel hat ab dem 2. August einen neue Finanzverwalterin.

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Donnerstag, 29. April - 14:02 Uhr

James Bommeli, Dario Eigenmann und Sandro Gartmann verbleiben beim SC Herisau

Dario Eigenmann

Dario Eigenmann

Bild: PD

(PD) Der SC Herisau gibt drei weitere Vertragsverlängerungen bekannt. Wie es in einer Mitteilung heisst läuft Dario Eigenmann auch in der Saison 2021/2022 mit dem Bären auf der Brust auf. Der Stürmer mit überragenden Skorerwerten ist eine Bank im Team von Trainer René Stüssi. Der 26-Jährige wird gemäss des Schlittschuhclubs Jahr für Jahr stark von anderen Vereinen umworben. Seine Erfahrung und Persönlichkeit werden im Team enorm geschätzt.

James Bommeli

James Bommeli

Bild: PD

Ebenfalls ein weiteres Jahr beim SC Herisau bleibt James Bommeli. Der 26-jährige Ex-Junioren-Internationale ist ein Herisauer Urgestein und seine Hartnäckigkeit auf dem Eis sei unbezahlbar. Er wird von seinen Gegnern in der 1. Liga nicht umsonst als der «nervigste» Spieler in den Herisauer Reihen bezeichnet. Bommeli geht bereits in die 8. Saison mit dem Fanionteam des SC Herisau.

Der 31-jährige Bündner Verteidiger Sandro Gartmann spielt in der Saison 2021/2022 ebenfalls im Herisauer Team. Nachdem der ehemalige NLB-Spieler bereits in der letzten, verkürzten Saison einige Spiele gemacht hat, wird er nun fixer Bestandteil der 1. Mannschaft. Der Bruder von Dario Gartmann wird mit seiner routinierten Spielweise und seinen Leaderqualitäten vom Team geschätzt.

Donnerstag, 29. April - 11:38 Uhr

Im Dorfkern von Trogen wird einheitliches Temporegime eingeführt

(KK) Im Jahre 2010 startete der Kanton den Versuch einer Tempo-30-Zone rund um die Kreuzung am Landsgemeindeplatz Trogen. Diese habe sich bewährt und soll jetzt ausgedehnt und definitiv umgesetzt werden, wie die Kantonskanzlei am Donnerstag mitteilt. Demnach wird die angrenzende Begegnungszone auf dem Gemeindestrassennetz aufgehoben und in die Tempo-30-Zone integriert. Mit wenigen Verkehrsschildern kann so gemäss Mitteilung ein einheitliches Verkehrsregime im ganzen Dorfkern geschaffen werden.

Aktuell gelten im Zentrum von Trogen drei verschiedene Geschwindigkeitsregimes. Nebst der ordentlichen Innerortsgeschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde auf Teilen der Kantonsstrasse sind im engeren Dorfkern eine Tempo-30-Zone und eine Begegnungszone mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 Kilometern pro Stunde signalisiert. Für die Verkehrsteilnehmenden ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Zudem sind viele Verkehrstafeln für eine korrekte Signalisation nötig. Die Bauarbeiten rund um den historischen Landsgemeindeplatz im national geschützten Ortszentrum von Trogen sind nahezu abgeschlossen. Die Vereinheitlichung des Verkehrsregimes soll der letzte Mosaikstein werden. Beschlossen haben die Massnahme die Kantonspolizei, der Gemeinderat und das kantonale Tiefbauamt.

Die Aufhebung der Begegnungszone wurde sorgfältig abgewogen. Für alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere auch für die Kinder, führt die Zonenänderung zu einer Vereinheitlichung der zu beachtenden Verkehrsregeln. Die unterschiedlichen Vortrittsberechtigungen entfallen. Weil die Strassen der Begegnungszone sehr schmal und unübersichtlich seien, werde keine markante Tempoveränderung erwartet, heisst es weiter.

Die Unterlagen zur Verkehrsanordnung liegen während der Auflagefrist im Bausekretariat der Gemeinde Trogen oder im kantonalen Tiefbauamt zur Einsicht bereit oder können unter www.ar.ch/tba eingesehen werden. Die Auflagefrist startet am 12. Mai.

Donnerstag, 29. April - 11:01 Uhr

Kollision zwischen Auto und Rennvelo

(KPAR) Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, hat sich am Mittwoch in Heiden ein Velofahrer bei einer Kollision mit einem Auto unbestimmte Verletzungen zugezogen. Ein 26-Jähriger beabsichtigte gemäss Mitteilung mit seinem Auto von einer Liegenschaft auf die Obereggerstrasse einzufahren. Zum selben Zeitpunkt befuhr der 43-jähriger Rennradfahrer den Strassenbereich von Oberegg herkommend. In der Folge kam es zur Kollision und der Velofahrer kam zu Fall. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst an Unfallort betreut und anschliessend ins Spital überführt. Am Fahrrad und am Auto entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Beim Einbiegen kam es zur Kollision mit dem Velofahrer.

Beim Einbiegen kam es zur Kollision mit dem Velofahrer.

Bild: PD
Donnerstag, 29. April - 10:51 Uhr

Verbesserungen für Radfahrende in Teufen

(KK) Auf der Kantonsstrasse Stein – Teufen muss im Abschnitt von der Abwasserreinigungsanlage bis zum Ende des Klösterliwalds der Deckbelag ersetzt werden. Gleichzeitig soll der Radstreifen aufwärts verbreitert werden. Wie die Kantonskanzlei am Donnerstagmorgen mitteilt, ist die talseitige Böschung instabil und es kommt immer wieder zu Rutschungen, weshalb Stützmauern nötig sind. Der Einlenker in die Battenhausstrasse wird ebenso aufgewertet und mit einer Abbiegehilfe für Radfahrende ergänzt. Im Abschnitt vom Klösterliwald bis zum Knoten Hinterbüel wird durch die Reduktion der Trottoirbreite eine Verbesserung für Radfahrende ermöglicht.

Die Planauflage ist gemäss Mitteilung erfolgt. Einsprachen sind keine eingegangen. Die Bauarbeiten starten demnächst und dauern bis voraussichtlich Ende Oktober. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage einspurig geführt. Die Gesamtkosten für das Bauvorhaben belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Franken. Die Gemeinde übernimmt 170‘000 Franken. Der Bund hat zudem einen Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm gesprochen.

Die Böschung auf der Steinerstrasse in Teufen ist teilweise instabil, weshalb Stützmauern nötig sind.

Die Böschung auf der Steinerstrasse in Teufen ist teilweise instabil, weshalb Stützmauern nötig sind.

Bild: PD
Mittwoch, 28. April - 17:03 Uhr

Gemeinderat Heiden kritisiert fortschreitende Verschiebung von kantonalen Leistungen nach Herisau

(PD) Der Gemeinderat Heiden nimmt «mit grosser Betroffenheit» den regierungsrätlichen Entscheid zur Schliessung des Spitalstandorts Heiden zur Kenntnis. Wie er am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, verliere die Gemeinde einen ihrer grössten Arbeitgeber sowie einen bedeutenden Auftraggeber für das Gewerbe. Für Heiden und das gesamte Vorderland bedeute dies einen grossen Verlust an Standortattraktivität.

Mit dem Verlust von 180 Arbeitsplätzen sind rund 130 Kündigungen verbunden. Der Gemeinderat Heiden spricht im Communiqué den betroffenen Mitarbeitenden sein Mitgefühl aus. Er nimmt dabei den Spitalverbund in die Pflicht. Dieser stehe in einer besonderen Verantwortung, die Mitarbeitenden professionell und umfassend zu unterstützen.

Angesichts der wirtschaftlichen Situation des Svar zeigt der Gemeinderat ein «gewisses Verständnis» für den drastischen Entscheid des Regierungsrats. Der Gemeinderat sieht jedoch – im Gegensatz zum Regierungsrat – die Grundversorgung des Vorderlands gefährdet. Für ambulante Behandlungen, für die bis anhin die Notfallstation aufgesucht werden konnte, fehle ein alternatives Angebot, hält der Gemeinderat fest. Für kleinere Verletzungen sei eine regionale Versorgung äusserst wichtig und eine Weiterleitung an die Spitäler in St.Gallen oder Herisau unverhältnismässig. Auch der Wegfall der ambulanten Sprechstunden oder der Röntgenmöglichkeiten müsse zum Beispiel durch ein Ärztehaus kompensiert werden.

Der Gemeinderat Heiden plant nun die Einberufung eines Gremiums, welches in übergreifender Zusammenarbeit nach neuen Möglichkeiten sucht. Vom Svar und vom Regierungsrat erwartet er gemäss Mitteilung dafür Unterstützung und ein breites Entgegenkommen. Ebenfalls kritisiert der Gemeinderat «die immer weiter fortschreitende Verschiebung von kantonalen Leistungen nach Herisau». Im Sinne einer angemessenen Berücksichtigung sämtlicher Regionen fordert der Gemeinderat, dass der Wegfall der Leistungen im Gesundheitsbereich in anderen Bereichen kompensiert werden müsse.

Mittwoch, 28. April - 16:42 Uhr

Ralph Nessensohn neu Verwaltungsrat bei der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland

Aufgrund der Coronasituation haben sich Verwaltungsrat und Bankleitung der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland entschieden, die geplante Generalversammlung abzusagen und dafür eine schriftliche Abstimmung durchzuführen. Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 26. April. 2‘837 Genossenschafter nutzten laut Medienmitteilung die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Die Stimmbeteiligung war somit um einiges höher als an einer Generalversammlung. Die Traktanden über die Genehmigung der Bilanz- und Erfolgsrechnung, der Verzinsung der Anteilscheine zu 3 Prozent und der Entlastung der Organe wurden gutgeheissen. Ralph Nessensohn wurde als neuer Verwaltungsrat und Ernst & Young AG (EY) als neue Revisionsstelle gewählt.

Wie die Bank weiter mitteilt, wurden die beiden Geschäftsstellen in Urnäsch und Waldstatt im April nach der Umgestaltung in neuem Gewand eröffnet. Zukünftig wird die Beratung in Urnäsch personell ausgebaut. Karl Meier ist auch in Zukunft für Firmenkunden sowie für finanzielle Belange rund um die Landwirtschaft zuständig. Neu wird ab diesem Sommer Individualkundenberaterin Sina Lanter für die Beratungsthemen Finanzieren, Anlegen und Vorsorgen für Privatkunden auf der Geschäftsstelle in Urnäsch präsent sein.

Mittwoch, 28. April - 15:35 Uhr

Neue Geschäftsführerin im Alterszentrum Gontenbad

(PD) Der langjährige Institutionsleiter des Alterszentrums Gontenbad, Eric Weiss, wird am 30. September in Pension gehen. Der Stiftungsrat hat nun Barbara Schärli als neue Geschäftsführerin gewählt.

Barbara Schärli

Barbara Schärli

Bild: PD

Barbara Schärli hat gemäss Medienmitteilung ihre ersten beruflichen Sporen als Pflegefachfrau im Kantonsspital St. Gallen sowie in der Klinik am Rosenberg in Heiden absolviert. Nach verschiedensten Aus- und Weiterbildungen ist sie bis zu ihrem Stellenantritt im Alterszentrum Gontenbad bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden tätig. Sie baute dort den Fachbereich Jugend auf, ist seit vielen Jahren für Belange von Frauen und Kindern im Bereich Opferhilfegesetz eingesetzt und ist heute verantwortlich für die Koordinationsstelle und die Fachstelle gegen Häusliche Gewalt. Frau Schärli ist Stv. Dienstchefin. Zudem ist sie Rechtsfachfrau HF und Rechtsagentin des Kantons St.Gallen. Barbara Schärli wohnt in Appenzell und wird die Funktion am 1. September 2021 übernehmen.

Mittwoch, 28. April - 13:26 Uhr

SP fordert eine volkswirtschaftliche Perspektive für das Vorderland

(PD) Die SP Vorderland zeigt Verständnis für die Schliessung des Spitals Heiden, sie fordert nun aber eine volkswirtschaftliche Perspektive für das Vorderland. Wie die Partei in einer Mitteilung schreibt, scheine die Schliessung unumgänglich zu sein. Die in der Gesundheitspolitik eingeführten marktwirtschaftlichen Instrumente lassen den kleinen Spitälern keine ökonomische Chance, obwohl dort – wie auch in Heiden – gute Arbeit geleistet werde. Trotzdem sei dieser Entscheid bitter für das Personal, so die SP. 180 Angestellte mit ihren Angehörigen müssten sich neu orientieren, einen anderen Arbeitsplatz und möglicherweise auch einen neuen Wohnort suchen. In dieser schwierigen Situation ist der Svar gemäss der SP, aber auch der Regierungsrat als Aufsichtsorgan gefordert, einen grosszügigen Sozialplan zu finanzieren und individuelle Unterstützung zu leisten.

Die Schliessung des Spitals stellt laut der Partei jedoch auch einen volkswirtschaftlichen Verlust für Heiden und die Region Vorderland dar. So seien verschiedenste Zulieferbetriebe von der Schliessung betroffen. Ausserdem muss die Region damit rechnen, dass ein Teil der Angestellten ihren Wohnsitz verlegen wird. «Vor diesem Hintergrund ist es verständlich, dass sich die Vorderländer gegenüber Herisau zunehmend benachteiligt fühlen», heisst es in der Mitteilung. Aus Sicht der SP-Vorderland müssen deshalb Regierungs- und Kantonsrat ein klares politisches Zeichen setzen und Gegensteuer geben. Möglichkeiten, das Vorderland volkswirtschaftlich zu unterstützen, seien überall da gegeben, wo es um kantonale Unterstützung geht, sei das im öffentlichen Verkehr, bei der Tourismus- und Kulturförderung oder im Bereich der Arealentwicklung, insbesondere bei der Umnutzung des jetzigen Spitalstandortes. «In diesen schwierigen Zeiten braucht nicht nur das Personal, sondern auch das Vorderland eine verlässliche volkswirtschaftliche Perspektive», so die SP

Mittwoch, 28. April - 11:54 Uhr

FDP Heiden unterstützt Sven Gerig

(PD) Die FDP Heiden empfiehlt Sven Gerig von der SVP für den Kantonsrat. Er verfüge gemäss Mitteilung der Partei über die notwendige politische Erfahrung, eine solide Berufs- und Lebenserfahrung und habe sein Fachwissen erfolgreich in der Finanzkommission sowie in Projektgruppen eingebracht. Mit den verbleibenden Kantonsrätinnen und Kantonsräten Annegret Wigger (SP), Susann Metzger (PU), Hannes Friedli (SP) und Werner Rüegg (Die Mitte) seien die Vertreterinnen und Vertreter von Heiden deutlich links ausgerichtet.

SVP-Kantonsratskandidat Sven Gerig

SVP-Kantonsratskandidat Sven Gerig

Bild: pd

Das politische System funktioniere nur gut mit einer ausgewogenen Vertretung der Bevölkerung, so die FDP. Deshalb zähle in der Legislative Kantonsrat anders als im Gemeinderat nicht nur die Person, sondern auch die Parteizugehörigkeit. «Wählen wir also Sven Gerig als Nachfolger von Alexander Rohner (beide SVP) und sichern damit eine bürgerliche Vertretung von Heiden im Kantonsrat», schreibt die Partei abschliessend.

Mittwoch, 28. April - 8:13 Uhr

Dominik Brülisauer als regierender Hauptmann in Schlatt-Haslen

(PD) Die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) unterstützt die Kandidatur von Dominik Brülisauer als regierender Hauptmann von Schlatt-Haslen. Wie die Vereinigung in der Mitteilung schreibt, biete der aktuell stillstehende Hauptmann mit seiner Erfahrung und seiner gradlinigen und zuvorkommenden Art Gewähr für eine gute Führung des Bezirks.

Dominik Brülisauer

Dominik Brülisauer

Bild: PD

Dominik Brülisauer ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er arbeitet als Zimmermann. Seit 2016 ist er Mitglied im Bezirksrat Schlatt-Haslen und amtet seit drei Jahren als stillstehender Hauptmann. Dominik Brülisauer sei sehr gut vernetzt, kenne Land und Leute bestens und habe die nötige Erfahrung, um als regierender Hauptmann den Bezirk Schlatt-Haslen zu führen.

Dienstag, 27. April - 16:59 Uhr

So beeinflusst Corona den Hospiz- und Entlastungsdienst AR

(PD) «Alles wie immer»: schreibt Sigrun Holz, Präsidentin des Hospiz- und Entlastungsdienst AR in ihren einleitenden Worten zum Jahresbericht 2020. Sie ergänzt «So dachten wir, als wir die Jahresplanung für 2020 erstellten: Hauptversammlung, Weiterbildungen für die Freiwilligen in der Begleitung von schwer erkrankten und sterbenden Menschen». Nichts mehr wie immer. Als im März der Lockdown verhängt wurde, bedeutete dies einen grossen Einschnitt. Von März bis Mitte Juni mussten alle Einsätze abgesagt werden, sowohl im Spital Herisau und in den Heimen, aber auch bei den Kranken und Sterbenden zu Hause. Ab Mitte Juni konnten dann Einsätze wieder aufgenommen werden, unter Einhaltung aller Schutzmassnahmen.

Werner Krüsi löst als Kassier des Hospiz- und Entlastungsdienst AR Peter Baer ab.

Werner Krüsi löst als Kassier des Hospiz- und Entlastungsdienst AR Peter Baer ab.

Bild: PD

Trotz der Einschränkungen konnten im Jahr 2020 insgesamt total 1176 Einsatzstunden von 28 Freiwilligen in den 10 angeschlossenen Gemeinden leisten. Dies entspricht 28 vollen Arbeitswochen pro Jahr, die die Freiwilligen im Einsatz waren. Auf die diesjährige Hauptversammlung hin hat der Kassier Peter Baer, Trogen, seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Peter Baer war seit der Gründung des Vereins 2014 und der Erweiterung 2017 mit den sieben Hinterländer Gemeinden mit ausserordentlich grossem Engagement für die Finanzen engagiert. Auch die Personalentwicklung sowie die Förderung und Anerkennung für die Freiwilligen, lag ihm sehr am Herzen. Einstimmig gewählt wurde Werner Krüsi aus Speicher für das Amt des Kassiers. Vorgängig war Krüsi seit 2014 für die Revision der Kasse zuständig. Als neuer Revisor konnte Markus Schefer, Speicher, gewonnen werden. Alle weiteren Vorstandsmitglieder aus dem Hinterland (Annekäthi Daberkow, Esther Furrer, Cornelia Kühnis, Iris Schmid Hochreutener) sowie diejenigen aus Speicher und Trogen (Präsidentin Sigrun Holz, Thomas Sonderegger, Marco Süess) wurden einstimmig bestätigt.Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Hauptversammlung als auch zum Verein finden sich auf der Homepage www.hospiz-ar.ch . Einsatzleitung: Angela Koller, 077 537 20 36, für Herisau, Hundwil, Schönengrund, Schwellbrunn, Stein, Urnäsch, Waldstatt und Tamara Spycher, 079 942 64 39 für Speicher, Trogen, Wald.

Dienstag, 27. April - 13:54 Uhr

Neues Kivo-Mitglied in Schönengrund

(PD) Die Stimmberechtigten der Kirchgemeinde Schönengrund haben am letzten Sonntag beschlossen, dass über künftige Geschäfte nur noch an der Urne abgestimmt wird. Damit wird es eine Zusammenkunft in dieser Form nicht mehr geben. Die Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt arbeiten auf eine mögliche Fusion hin, worüber aber noch in jeder dieser Kirchgemeinden 2022 separat abgestimmt werden muss. Die Rechnung und das Budget wurden von den 18 Stimmberechtigten einstimmig genehmigt. Die Stimmbeteiligung betrug 7,1 Prozent. Andrea Zweifel wurde für 15 Jahre Sonntagschule, Walter Allmendinger für 15 Jahre Geschäftsprüfungskommission, Vreni Knaus für 15 Jahre als Mesmerin, Susanna Suhner für 10 Jahre als Religionslehrerin geehrt.

Sandra Wickli wurde als neue Synodale und Erika Rechsteiner als neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Schönengrund gewählt. Vreni Knaus ist seit 15 Jahren als Mesmerin tätig und wurde dafür geehrt.

Sandra Wickli wurde als neue Synodale und Erika Rechsteiner als neues Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Schönengrund gewählt. Vreni Knaus ist seit 15 Jahren als Mesmerin tätig und wurde dafür geehrt.

Bild: PD

Für die scheidende Brigitte Knaus wurde Erika Rechsteiner in die Kirchenvorsteherschaft gewählt und für die zurückgetretene Lydia Engler wurde Sandra Wickli als Synodale gewählt. Pfarrer Harald Greve hat das ordentliche Pensionsalter erreicht, bleibt aber noch solange im Dienst, bis alles Fusionsverhandlungen soweit getätigt sind, dass er sein Amt in jüngere Hände übergeben kann.

Dienstag, 27. April - 11:01 Uhr

Hand in Hand - ein Stück Himmel auf die Erde bringen

(PD) Kürzlich veranstaltete die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Herisau wie im vergangenen Frühjahr eine breit angelegte Gartenaktion. Tatkräftige Helferinnen und Helfer betonierten die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme und legten einen Weidentunnel für die Kinder an. Nach ökologischen Kriterien erfolgte die Bepflanzung des Steingartens am Südhang mit Wildstauden, welche Nahrung bieten für Bienen und Insekten. Zusätzliche Sträucher sorgen für mehr Geborgenheit und erhalten gleichzeitig die Aussicht. So soll der Aufenthalt nicht nur für Kinder und Erwachsene sondern auch für die belebte Umgebung angenehmer und attraktiver sein.

Die Helferinnen und Helfer betonierten am Gartenbautag die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme.

Die Helferinnen und Helfer betonierten am Gartenbautag die Fundamente für sieben grosse Sonnenschirme.

Bild: PD

Über zwanzig motivierte Mitwirkende aus ganz verschiedenen Altersgruppen folgten dem Aufruf von Kirchenvorsteher Gerold Schurter, der «tolle Gemeinschaft», einen «anspruchsvollen Fitnesspark mit Training an der frischen Luft» und «praktische Fitnessgeräte» versprach. So war es. In kleinen Teams machten sich die Beteiligten an die Arbeit, bei bester Verpflegung durch eine Küchengruppe. Obwohl die Betonmischmaschine nicht mit der Begeisterung der Bauarbeiter mithalten konnte, was zusätzliche Handarbeit erforderlich machte, hiess es am Ende: «Gemeinsam so etwas ganz Praktisches zu machen, tut einfach gut. Man lernt sich anders kennen, und am Ende hat man etwas Sichtbares für die Menschen geschaffen, das bestehen bleibt.» Die reformierte Kirchgemeinde Herisau setzt sich aktiv dafür ein, dass Menschen in Herisau die Gastfreundlichkeit Gottes erleben. In der Tat fand der Gartensommer mit einem wöchentlichen Treff im Jahre 2020 einen grossen Zuspruch. Im Garten und im Kirchgemeindehaus gibt es ab dem 27. Mai bis September 2021 erneut an zehn Donnerstagen einen Gartensommertag mit Kaffee und Kuchen von 14 Uhr bis 17 Uhr, anschliessend einen Apero mit musikalischem Auftakt und Grillieren (Nähere Informationen unter www.ref-herisau.ch).

Dienstag, 27. April - 08:58 Uhr

SC Herisau verlängert mit weiteren Leadern

(PD) Kevin Homberger verlängert seinen Vertrag für die Saison 2021/2022. Leider fiel der 31-jährige Verteidiger letzte Saison fast komplett wegen einer Verletzung aus. Jetzt ist er wieder fit und steigt mit beinahe 200 Spielen für den SC Herisau in seine 14. Saison, wie der Club mitteilt.

Verteidiger Gianni Olbrecht bleibt ebenfalls ein weiteres Jahr bei den Appenzellern. Der gebürtige Thurgauer steigt somit auch bereits in seine 8. Saison.

Mit Marc Pace bleibt ein weiterer Leitwolf dem SC Herisau treu. Marc absolviert bereits seine 12. Saison beim Schlittschuh-Club und trägt Jahr für Jahr mit seinen Leistungen dazu bei, dass der SC Herisau seit dem Aufstieg 2017 immer die Playoffs erreicht hat.

17:17 Uhr

Der Appenzeller Badmintonnachwuchs überzeugt an den Schweizer Meisterschaften

Elf Jugendliche des Badmintonclubs Trogen-Speicher und der Sportlerschule Appenzellerland standen am Wochenende in Arlesheim an den Schweizer Juniorenmeisterschaften im Einsatz, neun von ihnen kehrten mit Medaillen nach Hause.

Dreimal Silber für Timo Baldegger

Dreimal Silber für Timo Baldegger

Bild: PD

Herausragend war insbesondere die Leistung von Timo Baldegger. In seinem ersten U19-Jahr gleich der Sprung in alle drei Disziplinenfinals. Im Herreneinzel war er im Endspiel auf dem besten Weg zum Titel, in Führung liegend musste er mit eintretenden Krampferscheinungen aber den Sieg schliesslich seinem Gegner überlassen. Im gemischten Doppel gewann er mit Adina Panza von der Sportlerschule ebenso Silber wie im Herrendoppel mit Adrian Joliat vom BC Courrendlin. Ein persönliches Glanzresultat erreichte auch Andri Niedermann. Der Sportlerschüler gewann im Herrendoppel in seinem ersten U19-Jahr die Bronzemedaille und im Einzel wurde er starker Fünfter. In der Kategorie U15 nahmen gleich sechs Klubspielerinnen und -spieler teil. Bis in den Final schaffte es Leander Züst zusammen mit Keishin Rimmer vom BC Adliswil. Sie gewannen Silber. Mit Lian Ubieto und Zeno Baldegger erreichte in dieser Disziplin ein weiteres Klubduo die Halbfinals, wo sie im vereinsinternen Duell knapp verloren. Drei weitere Bronzemedaillen gingen in dieser Altersklasse auf das Konto von Vivien Schläpfer, Julia Cecchinato und Anic Metzger. Cecchinato und Metzger gewannen die Medaille im Damendoppel. Vivien Schläpfter gewann die bronzene Auszeichnung im Einzel. Zudem sicherte sie sich mit ihrer Partnerin Fux (BC Brig) Silber im Damendoppel. Alissa Rüegg und Melia Ubieto schieden trotz starker Leistungen in der ersten Runde aus. (che)