APPENZELLER TICKER: Meteoswiss warnt vor starkem Schneefall im Appenzellerland +++ Frau stürzt mit Velo und verletzt sich +++ Gegner in Quarantäne: Spiel des UH Appenzell entfällt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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11:42 Uhr

Meteoswiss warnt vor starkem Schneefall

Droht uns ein September-Schneesturm? Im Appenzellerland ist mit starkem Schneefall zu rechnen, warnt Meteoswiss.

Droht uns ein September-Schneesturm? Im Appenzellerland ist mit starkem Schneefall zu rechnen, warnt Meteoswiss.

Bild: APZ

(mc) Eine Kaltfront sorgt in der Nacht auf Freitag für eine markante Abkühlung. Meteoswiss warnt nun vor starkem Schneefall im Appenzellerland. Es gilt die «Gefahrenstufe 3» für die Zeit zwischen Freitag- und Sonntagmorgen. Erwähnt werden unter anderem Urnäsch, Brülisau und Gonten.

Meteoswiss geht davon aus, dass am Alpennordhang oberhalb von 1800 Metern 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee fallen.

Die Schneefallgrenze liegt am Freitagmorgen bei 1500 Metern und sinkt gegen Abend auf 1100 Meter. Auf der Schwägalp, die auf 1278 Metern über Meer liegt, könnte es also unangenehm kühl und für Auto- und Töfffahrer rutschig werden. Die erwarteten Neuschneemengen sollen oberhalb von 1200 Metern 20 bis 40 Zentimeter betragen.

Donnerstag, 24. September - 11:31 Uhr

Velofahrerin in Urnäsch gestürzt

Bei einem Sturz verletzte sich eine Velofahrerin an der Hand.

Bei einem Sturz verletzte sich eine Velofahrerin an der Hand.

Bild: kpar

(kpar) Eine 59jährige Velofahrerin war am Mittwoch auf der Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Urnäsch unterwegs. Im Ortsteil Sulzbrunnen geriet die Frau gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei mit dem Velo gegen den rechtsseitigen Randstein und stürzte. Dabei zog sie sich Frakturen an der Hand zu. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gefahren. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Donnerstag, 24. September - 10:53 Uhr

Wegen Quarantäne: Spiel des UH Appenzell abgesagt

Der Gegner des UH Appenzell kann am Samstag nicht antreten.

Der Gegner des UH Appenzell kann am Samstag nicht antreten.

Bild: PD

(mc) Am Samstag, 26. September, hätten die Zweitligisten des UH Appenzell das Heimspiel gegen die Nesslau Sharks austragen sollen. Die Partie findet nicht statt. Auf der Website des UH Appenzell heisst es, dass sich bei den Toggenburgern elf Spieler in kantonsärztlicher Quarantäne befinden.

Aufgrund eines Coronafalls hatten die NLB-Frauen des UH Appenzell zuletzt nicht zum Meisterschaftsspiel gegen Aergera Giffers antreten können. Am Samstag, 26. September nehmen die Innerrhoderinnen den Spielbetrieb wieder auf. Um 16 Uhr ist das punktelose Schlusslicht UC Yverdon in der Sporthalle Gringel in Appenzell zu Gast.

Donnerstag, 24. September - 10:16 Uhr

Nach 17 Jahren am Empfang in Pension

Karin Aemisegger war die erste Anlaufstelle für Einwohnerinnen und Einwohner von Herisau.

Karin Aemisegger war die erste Anlaufstelle für Einwohnerinnen und Einwohner von Herisau.

Bild: PD

(gk) Ende September geht Karin Aemisegger in Pension. Sie war über 17 Jahre für die Gemeinde am Empfang die erste Anlaufstelle für die Einwohnerinnen und Einwohner. «Ich habe die vielseitige Aufgabe sehr gern gemacht und dabei vieles erlebt. Einmal wollte zum Beispiel jemand wissen, wo er das Landsgemeindelied auf CD kaufen kann», erzählt Karin Aemisegger.

Solche Anekdoten gibt es einige, auch wenn im Alltag die einfachen Auskünfte, der Verkauf der Tages-GA oder das telefonische Verbinden mit der gesuchten Person überwogen. Natürlich erlebte sie am Empfang auch unzufriedene Bürgerinnen und Bürger und musste besänftigend wirken, «aber ich behalte das Schöne, die Begegnungen und die zahlreichen Zeichen der Wertschätzung in Erinnerung.» Zum Beispiel als sie von einer Kundin einen grossen Blumenstrauss erhielt, die ihr so «etwas zurückgeben» wollte.

Gemäss einer Mitteilung der Gemeindekanzlei Herisau haben Claudia Altherr-Mathies, Joëlle Germann und Jacqueline Himmelberger als Sachbearbeiterinnen Empfang am 14. September mit unterschiedlichen Pensen und einer neuen Aufgabenzuteilung ihre Stelle angetreten.

Donnerstag, 24. September - 09:30 Uhr

Die neue Sulzbachbrücke in Oberegg ist befahrbar

Die neue Brücke über das Sulzbachtobel

Die neue Brücke über das Sulzbachtobel

Bild: Peter Eggenberger

(pe) Die neue Brücke über den Sulzbach auf der Strecke von Berneck nach Oberegg ist provisorisch für den Verkehr freigegeben. Derzeit dominieren Anpassungsarbeiten vor allem im Bereich der unteren Brückenzufahrt das Baugeschehen.

Kernstück der neuen Linienführung ist die neue, rund 50 Meter lange und acht Meter breite Brücke, die eine weitgehende Begradigung des kritischen Abschnitts ermöglichte.

Zuvor hatte die Strassenführung über extrem enge Kurvenradien mit geringen Sichtweiten verfügt und die Fahrbahn, die auch Postautos der Linie Heiden-Berneck-Heerbrugg befahren, war schmal. Zudem war es immer wieder zu Steinschlag gekommen. Die Sanierung im Sulzbachtobel ist weitgehend abgeschlossen.

Mittwoch, 23. September - 18:51 Uhr

Leserbild: Alpabfahrt Obstmarkt Herisau

Leser Toni Küng fotografierte in Herisau.

Leser Toni Küng fotografierte in Herisau.

Bild: Toni Küng
Mittwoch, 23. September - 16:48 Uhr

Walzenhausen: Heisse Rennen für Jungbürger

Acht Jungbürgerinnen und Jungbürger fuhren auf der Kartbahn in Montlingen um Zeit und Millimeter, danach ging es auf die Meldegg.

Acht Jungbürgerinnen und Jungbürger fuhren auf der Kartbahn in Montlingen um Zeit und Millimeter, danach ging es auf die Meldegg.

Bild: PD

(iks) In Walzenhausen wurden acht Jungbürgerinnen und Jungbürger begrüsst. Traditionell führte die Jungbürgerfeier vorerst auf die Kartbahn in Montlingen. Nach anfänglichem verhaltenem Fahren ging es schon bald um Millimeter und gelungene Überholmanöver, stets unter den Augen des aufmerksamen Kart-Teams. Zum Schluss dann strahlende Gesichter überall und am Sonntag wohl da und dort Muskelkater, waren das Fazit des gelungenen Auftaktes der Jungbürgerfeier.

Nach dem „Austoben“ auf der Kartbahn lud die Gemeinde auf der Meldegg zum feinen Nachtessen ein. Die Stimmung war sehr gut. Es wurde gelacht und geplaudert. Vor dem Dessert lud Gemeindepräsident Michael Litscher zu einer humorvollen «Bürger-Eintrittsprüfung». Gefragt war geografisches, historisches und politisches Wissen. Danach bekräftigte er, dass Bürgerinnen und Bürger mitreden und mitbestimmen könnten, gleich schon am 27. September bei der nächsten Wahl und verschiedenen Abstimmungen. Er motivierte zum Engagement, sei es in Dorfvereinen oder in der Politik.

Mittwoch, 23. September - 13:50 Uhr

Ausserrhoder Regierung gibt grünes Licht zur Umsetzung des Aktionsplans «Frühe Kindheit»

Im Aktionsplan «Frühe Kindheit» sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt.

Im Aktionsplan «Frühe Kindheit» sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt.

Bild: Sandra Ardizzone / LTA

(kk) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat das Konzept und den dazugehörigen Aktionsplan «Frühe Kindheit» verabschiedet. Im Aktionsplan sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt. Es werden die Zuständigkeiten definiert, die Finanzierung geregelt sowie Handlungsempfehlungen für die Gemeinden und Angebote formuliert. Damit setzt der Regierungsrat die Grundpfeiler der frühen Förderung im Kanton für die nächsten Jahre. Die Umsetzung in enger Kooperation mit den Gemeinden kann beginnen.

Das Versprechen an die Bevölkerung aus dem vergangenen sowie aus dem aktuellen Regierungsprogramm, attraktive Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern und Jugendlichen zu schaffen, ist mit dem Konzept und den dazugehörigen Aktionsplan «Frühe Kindheit» einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Dem vom Regierungsrat verabschiedeten Dokument liegt die Annahme zugrunde, dass Kinder ab Geburt auf eine liebevolle Umgebung angewiesen sind und im Mittelpunkt der persönlichen Entwicklung der Kinder die Familie steht. Mit dem Aktionsplan will der Regierungsrat die Eltern und weitere Bezugspersonen von kleinen Kindern während dieser zentralen Phase bestmöglich unterstützen.

Erarbeitet wurde das Konzept von den Departementen Gesundheit und Soziales sowie Bildung und Kultur zusammen mit ausgewählten Vertretungen aus der Praxis und den Gemeinden. Das Konzept steckt den Handlungsrahmen für das Engagement des Kantons und der Gemeinden ab. Der im Konzept enthaltene Aktionsplan beinhaltet fünf Handlungsfelder. Im Zentrum steht dabei die Stärkung der Eltern und der Angebote vor Ort. Die bestehenden Angebote sollen besser koordiniert, die Qualität weiterentwickelt und der Zugang zu den Angeboten verbessert werden. Hierzu ist unter anderem geplant, dass jede Gemeinde eine geeignete Person für diesen Bereich benennt, sodass die Koordination aller Angebote effektiver umgesetzt werden kann.

Der Aktionsplan, der ebenso wie das Konzept der Gemeindepräsidienkonferenz zur Stellungnahme unterbreitet wurde, soll nun in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden umgesetzt werden. Dazu hat der Regierungsrat das Departement für Gesundheit und Soziales beauftragt, die Umsetzung des Aktionsplans in den Gemeinden zu koordinieren und ein fachliches Begleitgremium zu bilden. Zudem ist eine regelmässige Überprüfung und allfällige Anpassung der Massnahmen vorgesehen, um auf veränderte Rahmenbedingungen und Erkenntnisse reagieren zu können.

Mittwoch, 23. September - 12:11 Uhr
Oberegg stimmt am 29. November über das Budget 2021 ab.

Oberegg stimmt am 29. November über das Budget 2021 ab.

Martina Basista

Oberegg budgetiert Ertragsüberschuss von 162'000 Franken

(gk) Das Budget 2021 im Bezirk Oberegg liegt vor. Bei einem konsolidierten Gesamtertrag von rund 9,296 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von rund 9,134 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 162‘000 Franken. Bei gesamthaften Abschreibungen von 595‘400 Franken, dem er­wähnten Ertragsüberschuss und einer Nettoinvestitionszunahme von 1,883 Millionen Franken resultiert ein Selbstfinanzierungsgrad von 39 Prozent; mittelfristig ist ein solcher von 100 Prozent an­zustreben, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Die Orientierungsversammlung vom 4. November 2020 beginnt um 19.30 Uhr im Vereinssaal. Nebst Informationen über das Budget wird über laufende Projekte innerhalb des Bezirks sowie über den Schulbe­trieb orientiert. Die Abstimmung über das Budget 2021 findet am 29. November 2020 statt.

Mittwoch, 23.September - 09:22 Uhr

Nach Unfall: Autofahrerin muss Ausweis abgeben

Die Autofahrerin touchierte die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens.

Die Autofahrerin touchierte die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Am Dienstag ist es in Teufen zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Autofahrerin wurde der Führerausweis eingezogen.

Laut Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei lenkte die 60-jährige Frau ihr Auto auf der Bühlerstrasse in Richtung Teufen. Im Bereich der Hasenränke geriet sie über die Sicherheitslinie und stiess mit ihrem Fahrzeug gegen die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden am Lastwagen wird auf über tausend Franken geschätzt. Aufgrund der Umstände und Verdacht von Medikamentenkonsum wurde bei der Frau eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Ihr Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 23.September - 08:55 Uhr

12-jährige Velofahrerin in Teufen angefahren

Der Lieferwagen fuhr rückwärts aus dem Parkplatz und kollidierte mit der Velofahrerin.

Der Lieferwagen fuhr rückwärts aus dem Parkplatz und kollidierte mit der Velofahrerin.

(KapoAR) In Teufen hat sich am Dienstagmittag ein Unfall zwischen einem Fahrrad und einem Lieferwagen ereignet. Ein Mädchen erlitt gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei unbestimmte Verletzungen.

Kurz nach 12 Uhr fuhr ein 31-jähriger Arbeiter mit seinem Lieferwagen im Stofel rückwärts aus einem Parkplatz. Im selben Moment befuhr ein 12-jähriges Mädchen den Bereich mit ihrem Fahrrad. In der Folge kam es zur Kollision. Die junge Velofahrerin stürzte zu Boden. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst am Unfallort betreut und anschliessend mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Am Velo entstand geringer, am Lieferwagen kein Sachschaden.

Dienstag, 22. September – 15:55 Uhr

Kollision zwischen Auto und Mofafahrer in Trogen

(kapo/rms) Am Dienstag ist es in Trogen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad gekommen. Ein 56-jähriger Autofahrer beabsichtige von einer Zufahrtsstrasse her, über einen Bahnübergang, auf die Hauptstrasse einzufahren. Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 15-jähriger Mofafahrer den Strassenabschnitt auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf und es kam zur Kollision.

Die Kollision ereignete sich auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf.

Die Kollision ereignete sich auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf.

Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Der Mofafahrer touchierte die Front des Personenwagens, rutschte über die Motorhaube und erlitt dadurch unbestimmte, eher geringere Verletzungen. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Sachschaden an Motorfahrrad und Auto wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Dienstag, 22. September - 15:23 Uhr

Sanierung der Mehrzweckanlage Schwellbrunn: Baueingabe erfolgt im Oktober

So soll die Mehrzweckanlage Schwellbrunn dereinst aussehen.

So soll die Mehrzweckanlage Schwellbrunn dereinst aussehen.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat Schwellbrunn hat an seiner letzten Sitzung Beschlüsse über die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckanlage gefasst: Ursprünglich wurden die Gesamtkosten mit 6,2 Millionen Franken veranschlagt. Gegenüber dem Abstimmungsedikt ist der Gesamtbetrag für das Projekt um circa 1,1 Millionen Franken (brutto) grösser. Der Gemeinderat hat beschlossen, diesen Betrag mit Spendengeldern im Umfang von 600'000 Franken sowie einer Kreditüberschreitung von 518'000 Franken als gebundene Ausgaben zu finanzieren.

Die Baueingabe des Projekts wurde vom Gemeinderat genehmigt und erfolgt im Oktober 2020. Der Baubeginn wird vom Gemeinderat auf Ende März 2022 verschoben, da ein Beginn der Arbeiten im Frühling bautechnisch sinnvoll erscheint.

Am Freitag um 20 Uhr findet in der Mehrzweckanlage Sommertal eine Orientierungsversammlung statt. Der Gemeinderat wird an der Versammlung das Projekt im Detail vorstellen sowie offene Fragen klären.

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Dienstag, 22. September - 14:20 Uhr

Zahl der Coronafälle in Ausserrhoden und Innerrhoden erneut gestiegen

In Ausser- und Innerrhoden gibt es 6 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus.

In Ausser- und Innerrhoden gibt es 6 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Bild: Urs Lindt / freshfocus

(wec) Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Ausserrhoden erneut gestiegen. Aktuell vermeldet der Kanton 161 kumulierte Fälle, das sind vier mehr im Vergleich zum vergangenen Freitag. Zurzeit befinden sich in Ausserrhoden acht Covid-19-Erkrankte in Isolation, drei Personen sind hospitalisiert.

Auch in Innerrhoden sind die Coronafallzahlen seit vergangenem Freitag angestiegen. Die Webseite des Kantons vermeldet 33 laborbestätigte Fälle (kumuliert). Das sind zwei mehr als am vergangenen Freitag. Vier Personen befinden sich derzeit in Isolation, sieben in Quarantäne.

Dienstag, 22. September - 11:34 Uhr

Witzwanderweg: Stille Örtchen sind gefragt

Das neue WC im Högli, Wolfhalden.

Das neue WC im Högli, Wolfhalden.

Bild: PD

(pd) Der Witzwanderweg verzeichnet einen regelrechten Ansturm. Der Wanderweg von Heiden über Wolfhalden bis Walzenhausen führt nicht nur an rund 40 Tafeln mit originellen Witzen vorbei, sondern bietet immer wieder Weitblick in tolle Landschaften und auf den Bodensee. An diversen Stellen wurden in den letzten Jahren Grillstellen eingerichtet und erneuert, was das schwindende Angebot an Einkehrmöglichkeiten erträglicher macht. So lässt sich auf der 8 Kilometer langen Strecke verweilen, was früher oder später zwangsläufig dazu führt, dass sich manch einer nach einem WC umsieht.

Seit Mitte September steht nun ein zweites WC im Högli, Wolfhalden. Das erste wurde bereits im Frühjahr bei der Klus aufgestellt. Auslöser waren wiederholte Rückmeldungen von Anwohnern, dass manch ein Wanderer oder eine Wanderin es nicht bis zu den WCs am Ende der Wanderung in Walzenhausen und Heiden geschafft hätten. Die Aufwände für den Unterhalt tragen die drei Gemeinden gemeinsam.

Das WC bei der Klus wurde bereits im Frühjahr eingerichtet.

Das WC bei der Klus wurde bereits im Frühjahr eingerichtet.

Bild: PD
Dienstag, 22. September - 11:09 Uhr

Kantischüler üben sich als Firmenchefs

Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Bild: PD

(pd) Und plötzlich sind sie CEOs: Während fünf Tagen bekommen gut 40 Schülerinnen und Schüler der Kanti Trogen derzeit einen Einblick in die Wirtschaft. In eine Projektwoche verpackt, machen die Jugendlichen als Geschäftsleitungsmitglieder ihrer fiktiven Firma erste Bekanntschaften mit Produktionsauslastung, Firmenstrategien oder Personalfragen. Nicht in gewohnter Umgebung in der Kantonsschule Trogen, sondern in den Räumen der Huber+Suhner AG in Herisau werden den Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Trogen die Zusammenhänge der Wirtschaft näher gebracht.

Mit der Wirtschaftswoche soll das Interesse und das Verständnis für die Wirtschaft gefördert werden. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den sie am meisten interessierenden Bereich eines Unternehmens besser kennen zu lernen. Organisiert wird die seit vielen Jahren stattfindende Projektwoche im Auftrag der Industrie AR in Zusammenarbeit mit der Kanti Trogen. Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Dienstag, 22. September - 09:48 Uhr

Präsidiumswechsel beim Kiwanis-Club Säntis

Patrik Scheiwiller (links) übernimmt das Präsidium des Kiwanis-Club Säntis von René Wohnlich.

Patrik Scheiwiller (links) übernimmt das Präsidium des Kiwanis-Club Säntis von René Wohnlich.

Bild: PD

(pd) Beim Kiwanis-Club Säntis wechselt das Präsidium im Jahresturnus. An der kürzlichen Amtsübergabe übernahm Patrik Scheiwiller das Präsidialamt von René Wohnlich. Neuer Vizepräsident ist Hans-Peter Trachsler. In seinem Amtsjahr will Scheiwiller – ganz im Sinne der internationalen Kiwanis-Serviceorganisation – den Kindern im Appenzeller Hinterland «fröhliche Erlebnisse schaffen», wie es in einer Mitteilung heisst.

Als soziales Projekt wird als nächstes die Weihnachtspäckli-Aktion in den Gemeinden Herisau und Waldstatt angesteuert. Weitere Projekte sind in Arbeit. «Unter Einhaltung der Hygienevorschriften möchten wir soweit möglich wieder in ein normales Clubleben zurückfinden», schreibt der Verein. Für die rund 37 Kiwanis-Mitglieder stehen interessante Vorträge, Besichtigungen und gesellige Treffen im Hotel Landhaus Säntis in Herisau an.

Dienstag, 22. September - 09:01 Uhr
Corinne Speck-Hengartner will in den Bezirksrat Appenzell.

Corinne Speck-Hengartner will in den Bezirksrat Appenzell.

Bild: PD

Corinne Speck-Hengartner kandidiert als Bezirksrätin in Appenzell

(pd/wec) Am 27. September wählt der Bezirk Appenzell die Nachfolge von Alfred Koller, der vor einem Monat zum stillstehenden Hauptmann gewählt wurde. Nun, fünf Tage vor den Wahlen, gibt die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) bekannt, dass mit Corinne Speck-Hengartner eine geeignete Kandidatin gefunden werden konnte.

Corinne Speck-Hengartner ist 40 Jahre alt und wohnt in Meistersrüte. Aufgewachsen ist sie in Egnach im Kanton Thurgau. Sie hat ursprünglich eine Lehre als Geomatikerin gemacht und arbeitet heute Teilzeit in einem Ingenieurbüro im Bereich Tiefbau. Sie ist verheiratet mit Markus Speck und Mutter von zwei Kindern (9 und 7 Jahre alt). Seit vielen Jahren engagiert sie sich in Vereinsvorständen und bei der Organsation von Anlässen.

Montag, 21. September - 18:44 Uhr

Gemeinde Heiden übernimmt Fotovoltaikanlage beim Schulhaus Gerbe

Die Turnhalle Gerbe in Heiden.

Die Turnhalle Gerbe in Heiden.

Bild: Jesko Calderara

(gk) Der Gemeinderat Heiden hat der Übernahme der bestehenden Fotovoltaikanlage auf dem Schulhaus Gerbe zu einem Preis von 250'000 Franken zugestimmt. Die bestehende Anlage erzeugt auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern eine Leistung von 96 Kilowatt peak (kWp). Im Zuge des Neubaus der Sporthalle Gerbe ist eine Erweiterung geplant, welche danach auf einer Fläche von 1'400 Quadratmetern eine Leistung von rund 200 kWp aufweist. Damit könnten rund 50 durchschnittliche Haushalte mit Strom versorgt werden, wie die Gemeinde mitteilt.

Die produzierte Energie wird primär für den Eigengebrauch des Schulhauses und der Sporthalle Gerbe genutzt. Der überschüssige Strom wird verkauft. Mit dieser Investition können die Energieausgaben langfristig reduziert werden. Zusätzlich kann die Gemeinde Heiden einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Montag, 21. September - 16:21 Uhr

Herisau: Gossauerstrasse auf dem Weg zur Flaniermeile

Auch die Vorplätze von Häusern wurden in die Sanierung der oberen Gossauerstrasse einbezogen.

Auch die Vorplätze von Häusern wurden in die Sanierung der oberen Gossauerstrasse einbezogen.

Bild PD

(gk) Bald ist Halbzeit in einem wichtigen Projekt der Zentrumsentwicklung, der Aufwertung der oberen Gossauerstrasse. Andrea Groll, als Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde zuständig für die Grossbaustelle, zieht Zwischenbilanz.

Seit April läuft die Sanierung und Aufwertung der Gossauerstrasse ab dem Denner bis zum Restaurant Drei Könige. Sind die Bauarbeiten im Zeitplan?

Andrea Groll: Ja, wir sind sogar eine Woche besser dran als geplant, so dass wir die erste Bauetappe voraussichtlich bis am 16. Oktober abschliessen können. Für die Anwohner ist die Zufahrt dann über den Winter wieder ungehindert möglich.

Andrea Groll, Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde Herisau

Andrea Groll, Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde Herisau

Bild: PD

Was wurde bisher gemacht?

Wir haben vom Denner bis zum Abzweiger Grueb die Werkleitungen ersetzt und die ganze Pflästerung inklusive Trottoir erneuert.

Sind Sie zufrieden mit dem Resultat?

Sehr zufrieden. Ich habe richtig Freude an der Pflästerung, das war keine einfache Sache, ich habe bis nach Süddeutschland recherchiert, um die optimale Lösung zu finden. Nun haben wir auf der Fahrbahn eine Pflästerung, die deutlich leiser ist als früher, so dass die Lärmgrenzwerte deutlich unterschritten werden sollten. Und das erst noch mit einheimischen Steinen aus der Innerschweiz.

Wie sieht es mit dem Trottoir aus, Pflastersteine sind doch unpraktisch für Rollstuhlfahrer?

Auf dem Trottoir haben wir die Pflästerung mit einer ebenen, geflammten Oberfläche verwendet. Vertreter der Rollstuhlfahrer haben bereits zurückgemeldet, dass darauf das Gehen und Fahren gut funktioniert. Und das Trottoir hebt sich nur noch geringfügig vom Strassenniveau ab, das ist ein weiterer Vorteil für Kinderwagen etc. Auch die privaten Vorplätze haben wir erneuert, dort konnten die Besitzer die Art der Pflastersteine mitbestimmen.

Welche Probleme mussten bewältigt werden?

Eigentliche Probleme hatten wir nicht, aber das ganze Projekt ist technisch anspruchsvoll. Dazu kommt, dass die Häuser und Geschäfte immer zugänglich bleiben mussten. Alle mussten lernen, mit der ungewohnten Situation umzugehen. Aber insgesamt herrscht grosses Verständnis und ein gutes Einvernehmen. Die Rückmeldungen auf den fast fertigen ersten Abschnitt sind positiv, gerade auch von Gewerblern, die sich über den aufgewerteten Aussenraum freuen, weil es auch ihren Laden attraktiver macht.

Gibt es auch Anekdoten zu erzählen?

Es kam vor, dass Autofahrer die Absperrung nicht beachteten und den Pflastersteine setzenden Arbeitern buchstäblich auf den Leib rückten, um doch vorbeizufahren. Schön war, dass das Personal des angrenzenden Becks Abderhalden den Arbeitern auf herzliche Art und Weise belegte Brötli oder Kaffee offerierte. Auch von der Anwohnerschaft wurden die Bauarbeiter ähnlich geschätzt. Der freundliche gegenseitige Umgang war bemerkenswert.

Wie geht es weiter?

Nun folgen noch Umgebungsarbeiten, zum Beispiel gestalten wir das Pärkli vor dem Denner einladender. Nach der Winterpause startet im April die zweite Etappe vom Restaurant Drei Könige bis zum Platz, sobald es nicht mehr gefriert. Hintergrund ist die Tatsache, dass wir eine provisorische Trinkwasserversorgung legen müssen, und dies kann nur oberirdisch geschehen. Dann folgen bis Ende Oktober die ähnlichen Abläufe wie dieses Jahr, so dass wir die sanierte und aufgewertete obere Gossauerstrasse im Herbst der Öffentlichkeit übergeben können. Eine wichtige Achse im Zentrum von Herisau wird dann eine frische und doch traditionelle Atmosphäre ausstrahlen. Der Strassenzug erhält nach der Einweihung auch eine Weihnachtsbeleuchtung.

Montag, 21. September - 15:58 Uhr

Heiden: Daniela Burkard wird Gemeindeschreiber-Stellvertreterin

Daniela Burkard.

Daniela Burkard.

Bild: PD

(gk/wec) Der Gemeinderat Heiden hat Daniela Burkard, die seit 2014 die Einwohnerdienste der Gemeinde leitet, per 7. September 2020 zur neuen Gemeindeschreiber-Stellvertreterin gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Marianne Thürlemann, die auf Ende September ihre Kündigung eingereicht hat. Im Zuge der Neubesetzung der Stellvertretung des Gemeindeschreibers habe sich mit Daniela Burkard eine ideale Kandidatur ergeben, die es gleichzeitig erlaube, zwei Abteilungen zusammen zu legen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Aufgrund dessen und um Synergien der beiden Abteilungen Kanzlei und Einwohnerdienste zu nutzen wurde beschlossen, diese zur neuen Abteilung Dienste zusammenzulegen. Die neue Abteilung wird durch Gemeindeschreiber Marco Stübi geleitet. Daniela Burkard übernimmt dessen Stellvertretung und behält die fachliche und organisatorische Führung der bisherigen Einwohnerdienste.

Montag, 21. September - 11:35 Uhr

Herisau: Obstmarkt-Projekt wird Ende Oktober vorgestellt

Der Herisauer Obstmarkt soll saniert werden.

Der Herisauer Obstmarkt soll saniert werden.

Bild: APZ

(gk) Ende Oktober kann das Siegerprojekt für die Sanierung und Neugestaltung des Obstmarktes der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dies schreibt die Gemeinde Herisau in einer Medienmitteilung. Nachdem die Wahl der Jury eindeutig war, befindet als nächstes der Gemeinderat über das Geschäft. Anschliessend soll es am 23. Oktober dem Einwohnerrat und vom 24. bis 31. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das Siegerprojekt ist in einem Wettbewerb mit fünf teilnehmenden Projektteams gekürt worden. Auf dessen Basis soll aufgrund der Rückmeldungen aus der Bevölkerung, der Haltung des Gemeinderates sowie der Juryempfehlung ein Vorprojekt erarbeitet werden. Dafür müssen der Gemeinderat und der Einwohnerrat einen Planungskredit bewilligen.

Ein wichtiger Partner bei der Neugestaltung ist der Kanton, dem etwa die Hälfte des in die Planung einbezogenen Bodens gehört (vor allem Bahnhofstrasse und Kasernenstrasse).

Montag, 21. September - 11:02Uhr

In Ausserrhoden kann der Grundbuchauszug neu übers Internet bezogen werden





Symbolbild: Severin Bigler / LTA

(kk) In Ausserrhoden haben Banken, Pensionskassen und Versicherungen neu die Möglichkeit, den Grundbuchauszug selbst und direkt elektronisch über das Internet zu beziehen. Dies schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung. Der Kanton hat sich dafür dem Auskunftsportal «Terravis» angeschlossen. Auch kantonale und kommunale Amtsstellen, welche Grundbuchdaten für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen, sollen das Auskunftsportal nutzen können.

Der Grundbuchauszug gibt Auskunft über Eigentümerschaft, Erwerbsdatum, Fläche, Grundlasten und Dienstbarkeiten eines Grundstücks. Bis anhin konnten Grundbuchauszüge schriftlich oder per Onlineformular bestellt werden; die Zustellung erfolgte per Post. Der Ausserrhoder Bevölkerung stehen auch künftig nur diese Wege für die Bestellung eines Grundbuchauszugs offen.

Montag, 21. September - 09:57 Uhr
Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt.

Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt.

Bild: Kapo AR

Reute: Motorradfahrer nach Verkehrsunfall verletzt

(kpar) In Reute ist es am Sonntag, 20. September, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden fuhr ein 71-jähriger Autolenker um 12.15 Uhr auf der Schwellmühlestrasse in Richtung Steingocht. Bei der Verzweigung Heidenerstrasse beabsichtigte er nach links in Richtung Reute zu fahren. Beim Abbiegen übersah er einen 34-jährigen Motorradfahrer, welcher von Reute in Richtung Mohren unterwegs war. Es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Montag, 21. September - 09:00 Uhr

Fussball: FCA Damen mit klarem Sieg gegen Blue Stars Zürich

Die Innerrhoder Torschützinnen Larissa Mazenauer, Nadine Fässler und Barbara Dorsa (stehend von links) sowie das glückliche Geburtstagskind Joëlle Mazenauer.

Die Innerrhoder Torschützinnen Larissa Mazenauer, Nadine Fässler und Barbara Dorsa (stehend von links) sowie das glückliche Geburtstagskind Joëlle Mazenauer.

Bild: Martin Kradolfer

(mk) Vor heimischem Publikum gewannen die Damen des FC Appenzell am vergangenen Samstagabend gegen den Tabellennachbarn Blue Stars aus Zürich mit 4:1 (3:0). Besonders in der ersten Hälfte erspielten sich die Gäste nur wenig gute Chancen.

Nach einem ersten schnellen Angriff über die linke Seite der Gäste erspielten sich die Einheimischen mehr Spielanteile und überzeugten durch ihre beachtliche Laufbereitschaft. Zudem waren die Zürcherinnen von der aggressiven (aber nicht unfairen) Spielweise der Appenzellerinnen etwas überrascht. Als in der 12. Minute die einheimischen Spielerinnen Offside reklamierten statt konsequent weiter zu spielen, musste die hellwache einheimische Torhüterin Anna Frei herauslaufend in höchster Not retten.

Aber dann war die Reihe an den Gastgeberinnen. In der 14. Minute lief Nadine Fässler durch die gegnerische Abwehr, kam vor der Torhüterin an den Ball und schoss zum 1:0 ein. In der 20. Minute lagen die Innerrhoderinnen bereits mit 2:0 vorne, als Barbara Dorsa die in der letzten Zeit erfolgreiche Larissa Mazenauer lancierte, welche das Zuspiel von rechts im Tor versenkte. In der 42. Minute später nahm Nadine Fässler der gegnerischen Innenverteidigerin das Spielgerät ab und im Fünfmeterraum konnte Barbara Dorsa ohne Mühe zum 3:0 einschieben.

In der 71. Minute gelang den Gästen das 3:1 und in der 78. Minute kam nochmals etwas Gefahr vor Anna Frei auf. Die Appenzellerinnen legten nun wieder einen Zacken zu, denn die Partie war noch nicht zu Ende. Und in der 86. Minute war es dann aber soweit. Barbara Dorsa erzielte nach einem Zuspiel der erfahrenen und wertvollen Nadine Fässler mit einem «Lupfer» über die gegnerische Schlussfrau das endgültig siegbringende 4:1. Die Appenzellerinnen überzeugten gegenüber der letzten Partie mit einer Leistungssteigerung und einer guten Teamdarbietung. Zufrieden sein durften die Verantwortlichen auch mit der guten Schiedsrichterleistung. Mit sieben Punkten aus vier Partien und 17 erzielten Toren liegen die Innerrhoderinnen auf dem sehr guten vierten Rang.

Sonntag, 20. September - 15:10 Uhr

Beim Herausfahren aus dem Parkplatzareal: Auto kollidiert in Speicher mit einen Lieferwagen

(kapo/ok) Kurz nach 10.30 Uhr fuhr am Samstagmorgen eine 74-jährige Autolenkerin in Speicher aus einem Parkplatzareal. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, beabsichtigte die Person in Richtung Kalabinthstrasse zu fahren.

Bild: Kapo

Beim Herausfahren aus dem Parkplatzareal konnte sie nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr in die Seite eines vorbeifahrenden Lieferwagen. Gemäss der Medienmitteilung entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Sonntag, 20. September - 14:00 Uhr

Nach positivem Coronatest: Frauen von UH Appenzell in Quarantäne

Eine Spielerin von UH Appenzell wurde vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Eine Spielerin von UH Appenzell wurde vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Bild: Monika Schmid

(pf) Die Frauen von Unihockey Appenzell konnten am Wochenende die NLB-Meisterschaft nicht fortsetzen. Das Heimspiel gegen Aergera Giffers wurde abgesagt, nachdem in der vergangenen Woche eine Innerrhoder Spielerin positiv auf Corona getestet worden war. Gestützt auf den kantonsärztlichen Entscheid wurde die Mannschaft von UH Appenzell in Quarantäne gesetzt. Die betroffene Akteurin sowie ihre Mitspielerinnen würden keine Symptome aufweisen, teilen die Verantwortlichen auf der Vereins-Website mit.

UH Appenzell geht davon aus, dass die Partien vom kommenden Wochenende (auswärts gegen Visp und zuhause gegen Yverdon) stattfinden werden. Als Folge der Coronapandemie und unter dem Aspekt, dass Absagen von Spielen zu erwarten waren, besteht für die neue Saison im Unihockey eine neue Regelung: Es wird nicht mehr in absoluten Punkten gerechnet, sondern die Tabelle aufgrund eines Punktequotienten (Punkte pro Spiel) erstellt.

Freitag, 18.September - 17:29Uhr

Mit dem Töffli durchs Appenzellerland

Die Töffli sind im Appenzellerland wieder unterwegs.

Die Töffli sind im Appenzellerland wieder unterwegs.

Bild: Reto Martin

(pd) Der Töffli-Trail geht in die zweite Runde. Am Samstag, 26. September, finden sich auf den Appenzeller Strassen motivierte Töffli-Fahrer und Fahrerinnen. Die Teilnehmenden starten um 11 Uhr in Schwende und fahren dann eine 40 Kilometer lange Strecke durch das Appenzellerland. Auf dem Weg befinden sich mehrere Challenges, die es zu bewältigen gilt. Einige mit, andere ohne Töffli – aber gewiss mit Spiel, Spannung und Geschicklichkeit. Ab 18 Uhr ist für Abendessen und musikalische Unterhaltung gesorgt. Organisiert wird der Event erneut von der Emils Gugge Appenzell. Anmelden unter: www.toefflitrail.ch

Freitag, 18.September - 16:52 Uhr

Kopf-an-Kopf-Rennen

(PD) Nach einem spannungsgeladenen Final-Lauf zum Hochhamm entscheidet Bruno Fritsche die «Zubi Trophy 2020» für sich. Bei den Frauen kann Iris Bechtiger ihren Titel der Hügelkönigin nicht verteidigen. Elin Keller, Newcomerin und Nachwuchstalent im Trailrunning, entscheidet die diesjährige Hügelchallenge klar für sich.

4 Bilder

Die «Zubi Trophy» besteht aus 5 Trail-Läufen an 5 Abenden unter der Woche. Die Strecken haben es in sich: sie sind zwischen 7 und 8.2 km lang, weisen teils bis zu 626 Höhenmeter auf und führen die Teilnehmenden auf einen ikonischen Appenzeller Hügel. Trailrunning-Begeisterte von Hobbysportlerin bis Profi machen bei der Challenge mit.

Der Schlusslauf der dritten «Zubi Trophy» auf dem Hochhamm war wie die vier vorangegangenen Etappen geprägt von Wetterglück und lockerer, familiärer Stimmung. Doch so spannend war das Finale noch nie: Bei den Herren kämpften vier Läufer um den 1. Platz: Bruno Fritsche (Appenzell), Thomas Rusch (Appenzell), Gregor Metzger (Ganterschwil) und Jörg Stähli (Siegershausen). Obwohl Metzger den Final-Lauf zwar für sich entschieden hat, reichte es nicht für den Gesamtsieg. Der 2. Platz von Fritsche reichte, um die «Zuby Trophy 202»0 für sich zu entscheiden.

Obwohl bei den Damen Elin Keller (Schönengrund) den 1. Platz zwar so gut wie auf sicher hatte, fehlte es auch hier nicht an Spannung: wie nahe wird sie an die Bestzeit der Herren herankommen? An der Spitze sprangen auch Lena Steuri (Herisau) und Iris Bechtiger (Wald), Vorjahressiegerin mit. Das Resultat? Sehr nahe! Keine drei Minuten nach Metzger flog sie ins Ziel. Das Podest komplettierten Steuri und Bechtiger.

Neben dem sportlichen Aspekt kam auch der Genuss nicht zu kurz. So warteten die Gastgeber von Waldegg, Hundwiler Höhe und Gäbris jeweils nach Rennende mit einem stärkenden Läufermenu auf. Beim Schlussevent auf dem Hochhamm wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Teller Spaghetti und der sensationellen Abendstimmung hoch über Schönengrund und Urnäsch belohnt.

15:03 Uhr

City Cat für Heiden

(pd) Der Gemeinderat Heiden hat den Ersatzkauf für das Strassenreinigungsfahrzeug bewilligt. Gemäss langfristiger Fahrzeugplanung wäre der Ersatz der City Cat bereits im Jahr 2015 vorgesehen gewesen. Aufgrund der guten steten Fahrzeugwartung konnte laut Mitteilung der Gemeinde damit aber zugewartet werden.

Zur Offertstellung wurden fünf Firmen eingeladen. Der Zuschlag für das Kommunalfahrzeug im Gesamtwert von rund CHF 147‘000 ging an eine Heidler Firma.

Freitag, 18.Septenber - 14:03 Uhr

170'000 Franken für die Ausserrhoder Kultur

Karin Bucher und Thomas Karrer: Ihr Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» bekommt 25'000 Franken.

Karin Bucher und Thomas Karrer: Ihr Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» bekommt 25'000 Franken.

Bild: APZ

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat auf Empfehlung des Kulturrates ein Projekt im Umfang von 25‘000 Franken aus dem Kulturfonds unterstützt. Das Departement Bildung und Kultur sprach von Mitte März bis Mitte Juni zudem für 53 Gesuche weitere 146‘419 Franken. Das teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit.

Die besondere Unterstützung erhielt das Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» von Thomas Karrer und Karin Bucher. Dieses ist die konsequente Weiterentwicklung ihres Artist in Residence-Aufenthaltes und wartet mit einem besonderen filmdramaturgischen Ansatz auf: Hauptprotagonistin sei die Stadt Chandigarh selber.

Freitag, 18.September - 12:57 Uhr

Mehr Coronafälle in Ausser- und Innerrhoden

Ausserrhoden zählt sechs Neuinfektionen, Innerrhoden vier.

Ausserrhoden zählt sechs Neuinfektionen, Innerrhoden vier.

Bild: Michael Probst / AP

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronfälle erneut gestiegen. Im Vergleich zum Dienstag meldet der Kanton 6 bestätigte Neuinfektionen. Kumuliert sind es nun 157.

Aktuell sind inklusive Verdachtsfälle zwei Personen hospitalisiert. 10 Covid-19-Erkrankte befinden sich in Isolation. Die Anzahl Personen in Quarantäne, die im Kanton wohnen, beträgt derzeit 114. 47 sind aus einem Risikogebiet in die Schweiz eingereist. Das Total der Quarantänefälle seit Ende April liegt bei 722.

Auch in Appenzell Innerrhoden ist die Anzahl Coronafälle gestiegen. Stand Freitag sind es kumuliert nun 31. Das sind 4 mehr als am Dienstag. 6 Personen befinden sich in Isolation, 41 in Quarantäne.

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Freitag, 18.September -10:26 Uhr

Gemeinsame Spitalliste: Ausserrhoden mit wichtiger Rolle

Das Spital Herisau: Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen.

Das Spital Herisau: Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen.

Michel Canonica

(KK) Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen wollen die Spitalplanung in den Bereichen Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie gemeinsam angehen. Dies gaben die fünf Kantone im Februar bekannt. Jetzt wurde die socialdesign ag mit der Projektleitung beauftragt. Das teilten die beteiligten Kantone am Freitag mit.

Die Kantone wollen laut Medienmitteilung eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen. Ziel ist es, die Spitallisten anzugleichen. Im Idealfall würden – wenn geografisch sinnvoll – gleichlautende Spitallisten entstehen. Somit könnten die Kantone Synergien nutzen und Voraussetzungen schaffen, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu dämpfen. In einem ersten Schritt wird nun das Projektteam anhand einer Modellplanung die Auswirkungen der gemeinsamen Planung prüfen.

Die Projektorganisation wird unter dem Vorsitz von Appenzell Ausserrhoden durch die Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren der fünf Kantone geführt. Das operative Projektteam wiederum setzt sich aus verschiedenen Vertretern der Teilnehmerkantone zusammen. Die externe Projektleitung wurde ausgeschrieben; den Zuschlag erhielt die socialdesign ag aus Bern. Die Beratungsfirma bringt laut Mitteilung diverse Projekterfahrungen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen mit. Sie hat bereits in interkantonalen Projekten zu Themen der Gesundheitsversorgung mitgewirkt. Unter ihrer Leitung beginnt nun die Projektarbeit. Das Projekt soll bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Freitag, 18.September - 8:42 Uhr

Neuer Bahnhof in Teufen wird eingeweiht

(PD) Zwischen 1. Juli 2019 und Ende August 2020 wurde Bahnhof Teufen modernisiert. Wie das Unternehmen schreibt, sei die Zeit des mühsamen Einsteigens in die Züge der Appenzeller Bahnen (AB) Geschichte. Ebenso gehöre das Warten unter freiem Himmel bei strömendem Regen der Vergangenheit an. Der Abschluss des Bahnhofumbaus wird am 25. September um 17 Uhr mit einem kleinen Fest gefeiert – unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen.

Die Appenzeller Bahnen laden die Bevölkerung ein, gemeinsam bei Wurst und Getränk den neugestalteten Teufner Bahnhof in Augenschein zu nehmen. In je einem kurzen Grusswort werden AB-Direktor Thomas Baumgartner, Regierungsrat Dölf Biasotto sowie Gemeinderatspräsident Reto Altherr darauf eingehen, was sich in den letzten Monaten auf und unter dem Areal getan hat.

Donnerstag, 17. September - 20:53 Uhr

Clara Marti feierte den «rundesten» aller Geburtstage

Clara Marti bekam einen Blumenstrauss und einen Gutschein, um sich selber wieder einmal Blumen zu kaufen.

Clara Marti bekam einen Blumenstrauss und einen Gutschein, um sich selber wieder einmal Blumen zu kaufen.

Bild: PD

(pd) Am 5. September feierte Clara Marti ihren 100. Geburtstag im Alters- und Pflegeheim Quisisana in Heiden. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde Heiden hervor. Im Namen des Gemeinderats gratulierten Gemeindepräsident Gallus Pfister und Gemeinderätin Silvia Büchel der Jubilarin zum «rundesten» aller Geburtstage.

Aufgrund Clara Martis grosser Freude an Blumen erhielt sie zusätzlich zum Blumenstrauss einen Gutschein, um sich selber Mal wieder eine blumige Freude machen zu können.

Donnerstag, 17. September - 16:19 Uhr

Attraktives Cuplos für NLB-Frauen des UH Appenzell

Können die NLB-Frauen in der nächsten Cuprunde gegen das NLA-Team UHC Laupen erneut jubeln?

Können die NLB-Frauen in der nächsten Cuprunde gegen das NLA-Team UHC Laupen erneut jubeln?

Bild: PD

Die Auslosung für die Achtelfinals im Schweizer Cup bescheren den Unihockeyanerinnen des UH Appenzell (NLB) einen Gegner aus der NLA. Am 24. Oktober spielen die Innerrhoderinnen vor eigenem Anhang gegen den UHC Laupen.

Die Innerrhoderinnen haben in der letzten Cuprunde den Zweitligisten
La Chaux-de-Fonds 11:2 geschlagen. Laupen siegte in der Meisterschaft zum Saisonauftakt gegen FB Riders 5:3. Mit Hanka Lacková, steht eine ehemalige tschechischen Internationale im Kader der Zürcherinnen.

Donnerstag, 17.September - 15:24 Uhr

Leserbild: Besuch aus dem nahen Wald

Leser Bernhard Lutz aus Wald fotografierte einen Fuchs in seinem Garten.

Leser Bernhard Lutz aus Wald fotografierte einen Fuchs in seinem Garten.

Bild: PD
Donnerstag, 17.September - 15:17 Uhr

Herisauer Schüler für Award nominiert

(PD) Der Herisauer Schüler Samuel Aegerter ist für den «Sternenwoche»-Award nominiert worden. Die «Sternenwoche» ist eine gemeinsame Aktion von Unicef und der Zeitschrift «Schweizer Familie». Gemäss Medienmitteilung von Unicef engagieren sich Kinder in der Schweiz und in Liechtenstein mit Sammelideen für Kinder in Not.

Seit 2004 haben über 100'000 Kinder bereits mehr als 7 Millionen Franken gesammelt. Wie Unicef mitteilt, kommt der Erlös der diesjährigen «Sternenwoche» burundischen Flüchtlingskindern zugute, die im Nachbarland Ruanda Zuflucht gesucht haben.

Samuel Aegerter wurde gemeinsam mit Hannah Schäfer in der Kategorie Freunde und Geschwister nominiert. Sie haben Kräuterkissen zum Einschlafen hergestellt. Hierzu haben sie Stoffhüllen genäht, Kräuter gesammelt, getrocknet und die Schlaf-Duftkissen in der Nachbarschaft verkauft.

Die Gewinner werden am Montag, 28. September, bekannt gegeben. Auch dieses Jahr werden die kreativsten Sammelideen der Kinder von einer Fachjury nominiert und schliesslich ein Sieger in jeder der vier Kategorien gekürt.

Donnerstag, 17.September - 10:25 Uhr

Projektwettbewerb für das Areal Gmünden

Die Strafanstalt Gmünden muss erneuert werden.

Die Strafanstalt Gmünden muss erneuert werden.

Bild: PD

(KK) Im Rahmen eines Projektwettbewerbs für das Areal Gmünden in Teufen sollen die Erneuerung der Gefängnisse, ein Neubau für ein zentrales Strassenverkehrsamt und Räumlichkeiten für die Regional- und Verkehrspolizei geprüft werden. Der Regierungsrat hat dafür 480‘000 Franken freigegeben. Das gab die Kantonskanzlei am Donnerstag bekannt.

Die Gebäulichkeiten der Strafanstalt sind sanierungsbedürftig. Sie entsprechen laut Medienmitteilung nicht mehr den Mindestanforderungen des Bundes und des Ostschweizer Strafvollzugskonkordates. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat im Mai 2019 beschlossen, die Strafanstalt in ähnlicher Grösse weiterzuführen. Das kantonale Gefängnis, 2007 in Betrieb genommen, kann gemäss Regierung mit baulichen Massnahmen verbessert weiterbetrieben werden. Das Rote Haus soll ertüchtigt und weiter für den offenen Strafvollzug genutzt werden. «Für die restlichen Gebäude lohnen sich Sanierungen nicht mehr, sie sollen durch Neubauten ersetzt werden», heisst es in der Mitteilung.

Zentrales Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle

Gleichzeitig lässt der Kanton auch einen Neubau für ein zentrales Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle prüfen. Heute werden die Fahrzeugprüfungen an verschiedenen inner- und ausserkantonalen Standorten durchgeführt. Deshalb ist geplant, ab 2027 alle Führerschein- und Fahrzeugprüfungen an einem zentralen Standort durchzuführen. Der Regierungsrat erachtet gemäss Mitteilung das Areal Gmünden dafür als geeignet. Deshalb soll der Neubau eines zentralen Strassenverkehrsamtes im Rahmen des Projektwettbewerbs ebenfalls geprüft werden. Weil der Kanton St. Gallen den heutigen Prüfungsort in Winkeln per Ende Jahr gekündigt hat, sollen die praktischen Fahrprüfungen – rund 1400 Auto- und rund 400 Motorradfahrprüfungen – ab nächstem Jahr provisorisch im Ausbildungszentrum Bächli in Teufen durchgeführt werden.

An einem zentralen Strassenverkehrsamt könnten auch Synergien mit der Regional- und Verkehrspolizei genutzt werden. Dies betrifft vor allem die von der Polizei durchgeführten Kontrollen, Expertisen und Erstabklärungen bei Unfällen. Auch die Nähe der Regional- und Verkehrspolizei zu den Gefängnissen würde Vorteile bieten. Aus diesem Grund umfasst das Wettbewerbsverfahren ebenfalls die Schaffung von Räumlichkeiten für die Regional- und Verkehrspolizei.

Der Regierungsrat hat das Departement Finanzen beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Departement Inneres und Sicherheit einen Projektwettbewerb für alle drei Teile – Gefängnisse, Strassenverkehrsamt sowie Regional- und Verkehrspolizei – durchzuführen. Die Resultate des Wettbewerbs werden dem Regierungsrat unterbreitet, der daraufhin über eine vollständige, teilweise oder etappierte Umsetzung der Projekte entscheiden wird. Für die Realisierung der Projekte wird aufgrund der Kredithöhe eine Volksabstimmung nötig sein.

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Strafanstalt Gmünden wird saniert

Die Strafanstalt Gmünden bei Niederteufen soll umgebaut werden und einen Neubau erhalten. Eine Schliessung ist somit vom Tisch. Der Regierungsrat reagiert damit auf jahrelange Kritik.
Alessia Pagani
Donnerstag, 17.September - 8:35 Uhr

Waldstatt führt interimistisch das Grundbuchamt Urnäsch

Waldstatt (im Bild) und Urnäsch arbeiten enger zusammen.

Waldstatt (im Bild) und Urnäsch arbeiten enger zusammen.

Bild: PD

(GK) Infolge Mutterschaftsurlaub der Sachbearbeiterin Grundbuchamt Urnäsch von Oktober 2020 bis Februar 2021 wird das Grundbuchamt Urnäsch interimistisch durch die Gemeinde Waldstatt geführt. Das teilte die Gemeindekanzlei Urnäsch am Donnerstag mit.

Seit der Pensionierung von Grundbuchverwalter Peter Nef Anfang Juni 2019 arbeitet das Grundbuchamt Urnäsch enger mit dem Grundbuchamt Waldstatt zusammen, weil Urnäsch über keinen Grundbuchverwalter mit Patent mehr verfügt. Marcel Ehrbar vom Grundbuchamt Waldstatt deckt laut Mitteilung seither die Aufgaben als öffentliche Urkundsperson in Grundbuchsachen auf der Gemeinde Urnäsch im Rahmen von 10 bis 15 Stellenprozent ab. Infolge des bevorstehenden Mutterschaftsurlaubes der Sachbearbeiterin Grundbuchamt Claudia Schweizer von Oktober 2020 bis Februar 2021, werden die beiden Grundbuchämter noch näher zusammenrücken. Während des Ausfalls von Claudia Schweizer werden sämtliche Aufgaben des Grundbuchamtes Urnäsch während der Dauer von rund 16 Wochen durch das Grundbuchamt Waldstatt erbracht.

Donnerstag, 17.September - 8:31 Uhr

Personalreglement und 14 Antworten

Der Herisauer Einwohnerrat tagte für einmal im Kantonsratssaal.

Der Herisauer Einwohnerrat tagte für einmal im Kantonsratssaal.

Bild: PD

(PAG) Der Einwohnerrat hat sich an seiner gestrigen Sitzung mit der Teilrevision des Personalreglements der Gemeinde befasst. Die wichtigsten Änderungen betreffen unter anderem flexiblere Pensionierungen bis zum 70. Altersjahr sowie angepasste Regelungen bei Kündigungen, Feiertagen und Datenschutz. Grund für die Revision ist die gesuchte Parität zur kantonalen Gesetzgebung. Die Fraktionen von links und rechts anerkennen den Handlungsbedarf. Trotzdem wurde die Abstimmung vertagt. Der Grund war Uneinigkeit bezüglich der Einführung eines zehntägigen Vaterschaftsurlaubs. Ein solcher scheint zwar unbestritten, dennoch beantragten sowohl die Parlamentarische Kommission (PK) als auch die FDP-Fraktion eine zweite Lesung. Begründet wurde dies mit der bevorstehenden eidgenössischen Abstimmung zur Änderung des Erwerbsersatzgesetzes. Eine Debatte zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht zweckdienlich, sagte PK-Präsidentin Eva Schläpfer. Die zweite Lesung findet im Dezember statt. Die Sitzung war zudem der jährlichen Fragestunde gewidmet. Vor allem die Situation beim Win-Win-Markt brannte den Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten unter den Nägeln.

Mittwoch, 16.September - 17:14 Uhr

Gemeinde finanziert Fahrtkosten von Schulklassen für Museumsbesuch

Das Volkskundemuseum in Stein zeigt kantonales Kulturgut.

Das Volkskundemuseum in Stein zeigt kantonales Kulturgut.

Bild: APZ

(gk) Zwischen dem Gemeinderat Stein und dem Appenzeller Volkskundemuseum fand in den letzten Wochen ein intensiver Austausch statt. Das teilte die Gemeindekanzlei am Mittwoch mit. Im Volkskundemuseum in Stein sei Kulturgut des gesamten Kantons untergebracht. Dem Gemeinderat ist es laut Medienmitteilung wichtig, dass das Museum auch von Schülerinnen und Schülern aus ganzen Kanton besucht werden kann. Gemäss Rückmeldung des Volkskundemuseums sind allerdings die Kosten für die Fahrt nach Stein relativ hoch.

Um die Schulen in Ausserrhoden zu unterstützen, hat der Gemeinderat Stein nun entschieden, ab dem neuen Jahr die Fahrtkosten für die An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr von je einer Schulklasse pro Gemeinde vollständig zu übernehmen. Dadurch sollen zukünftig vermehrt Schulklassen das Museum besuchen und sich vom kantonalen Kulturgut inspirieren lassen, schreibt die Gemeindekanzlei. Das Volkskundemuseum wird für die Schulklassen ein spezielles, interaktives Angebot bereithalten.

Mittwoch, 16.September - 16:57 Uhr

TVA siegt dank Steigerung in der zweiten Halbzeit

Die ballführende Carina Graf konnte sich - hier unterstützt von Zeden Zürcher (Nummer 24) und Katja Müller (18) - mehrmals gut ins Szene setzen

Die ballführende Carina Graf konnte sich - hier unterstützt von Zeden Zürcher (Nummer 24) und Katja Müller (18) - mehrmals gut ins Szene setzen

Bild: PD

(MK) Die in dieser Saison von Reto Valaulta trainierten 2. Liga-Frauen der Handballriege des TV Appenzell konnten in einer coolen Partie bei der SG Uzwil/Gossau I 18:15 (7:7) gewinnen.

Beide Teams waren sich lange ebenbürtig. Bis zur 44. Minute führten meist die St.Gallerinnen. Die Innerrhoderinnen steigerten sich aber, nach 55 Minuten lagen sie mit 17:14-Toren vorn. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand.

Mehrere Male gut in Szene setzen konnten sich unter anderem Carina Graf und Andrina Inauen wie auch Rahel Inauen erzielten ebenfalls mehrere Treffer. Auch die beiden Torfrauen trugen zum Erfolg bei.

Mittwoch, 16.September - 15:23 Uhr

Gemeinde reagiert auf Petition

Gemeindepräsident Paul König nimmt die Unterschriften entgegen.

Gemeindepräsident Paul König nimmt die Unterschriften entgegen.

Bild: APZ

(GK) Am 7. September überreichten Petitionäre dem Gemeindepräsidenten von Speicher, Paul König, eine Petition mit 989 Unterschriften für die Parkplatzbewirtschaftung. An der damaligen öffentlichen Versammlung wurden Befürchtungen laut, dass der Gemeinderat das Begehren nicht ernst nehme.

Wie es in der Mitteilung der Gemeindekanzlei heisst, habe der Gemeindepräsident noch am Forum seine Zusage gegeben, dass das Anliegen so schnell wie möglich im Gemeinderat behandelt werde. Am 9. September wurde die Petition dann im Gemeinderat traktandiert.

Laut Communiqué begrüsst der Gemeinderat, dass Einwohnende von ihren Mitwirkungsrechten Gebrauch machen. Und die Petition nehme aus Sicht des Gemeinderates ein aktuelles Thema auf. Der Gemeinderat hat drei Massnahmen verabschiedet. In der kommunalen Abstimmungsvorlage «Räumliche Entwicklung Gemeindeverwaltung und SDAM» vom 27.September sei die Schaffung von Parkplätzen für Mitarbeitende der Verwaltung und des SDAM ein Teilprojekt. Die Sachvorlage werde vom Gemeinderat zur Annahme empfohlen. Aufgrund der Petition soll die Projektleitung bei der Umsetzung dieses Projektes noch einmal sorgfältig Alternativen zur geplanten Erweiterung von Parkplätzen prüfen, Alternativen vorschlagen und Massnahmen umsetzen. Zudem wird die Kommission Bau und Umwelt (KBU) beauftragt, die Petition in die Arbeit des aktuellen Projektes «Parkierungsreglement und Parkplatzbewirtschaftung» einfliessen zu lassen. Und als dritte Massnahme werde die Gemeindekanzlei beauftragt, zu prüfen, in welcher Form ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten bei den Mitarbeitenden der Gemeinde gefördert werden könne und entsprechende Vorschläge zuhanden des Gemeinderates zu machen.

In der Mitteilung heisst es, dass der Gemeinderat die Petition sehr ernst nehme. Die Befürchtungen seien unbegründet. Er unterstreiche auch seine zustimmende Position für die Abstimmungsvorlage «Räumliche Entwicklung Gemeindeverwaltung und SDAM». Aus Sicht des Gemeinderates sei es mit diesen Massnahmen auch möglich, der Vorlage zuzustimmen ohne dass befürchtet werden müsse, dass zusätzliche Parkplätze entgegen dem Willen der Petitionäre geschaffen werden.

Mittwoch, 16.September - 12:07 Uhr
Simon Ehammer beim Leichtathletik-Meeting Gala dei Castelli in Bellinzona.

Simon Ehammer beim Leichtathletik-Meeting Gala dei Castelli in Bellinzona.

Bild: Alessandro Crinari / KEYSTONE/Ti-Press

Ehammer, der Überflieger

(ker) Seinen Luxuskörper präsentierte Simon Ehammer jüngst in der «Schweizer Illustrierten». Der Titel «Weltklasse made in Appenzell» ist nicht übertrieben, denn der 20-Jährige führt die Weltjahresbestenliste an. «Und das Coole ist», sagt Ehammer, «dass es erst im Dezember wieder einen Wettkampf auf Spitzenniveau gibt.» Also mindestens ein halbes Jahr lang der Weltbeste – nicht schlecht, oder?

Mittwoch, 16.September - 11:33 Uhr

Auffahrkollision in Herisau

Drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt.

Drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Ein Autofahrer hat sich am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall in Herisau leicht verletzt. Beteiligt waren drei Personenwagen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr eine 32-Jährige um 7 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der St.Gallerstrasse in Richtung Gossauerstrasse. Dabei realisierte sie zu spät, dass die beiden Fahrzeuge vor ihr angehalten hatten. Sie prallte in das Heck des vor ihr stehenden Personenwagens und schob diesen gegen das dritte Fahrzeug. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker des mittleren Personenwagens zog sich leichte Verletzungen zu.

Mittwoch, 16.September - 10:58 Uhr

Anstatt-Jahrmarkt in Speicher

(PD) Der diesjährige Jahrmarkt in Speicher mit Chilbitanz und auch die Viehschau fallen den Coronamassnahmen zum Opfer. Die Arbeitsgruppe Jahrmarkt und die Generationenkommission suchten nach Möglichkeiten, einen Ersatzanlass auf die Beine zu stellen und haben als Mitstreiter die Bauern von Speicher und die Sonnengesellschaft für einen «Anstatt-Jahrmarkt» gefunden. Rund um einen Bauernmarkt soll gestaunt, begutachtet, gegessen, gelacht werden. Thema des Anlasses am Samstag, 19.September, 10 bis 15 Uhr, Zentralschulhausplatz, ist die lokale Ernährungsproduktion. Bauern von Speicher stellen an Marktständen ihre Produkte vor und erklären, wie sie diese Produkte erzeugen.

Speicher erhält ein Alternativprogramm.

Speicher erhält ein Alternativprogramm.

Bild: Urs Bucher

Mit der Ernährung befassen sich auch die Beiträge der Sonnengesellschaft Speicher, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Eines der zentralen Anliegen der Sonnengesellschaft in ihren Anfängen war die Verbesserung der Ernährungssituation der Bevölkerung. Unter anderem gründete sie eine «Erdäpfelanstalt» und einen Lebensmittelverein.

Der kulinarische Beitrag besteht in einer Tavolata, zu der alle Besucherinnen und Besucher eingeladen sind. An dieser Tavolata werden die im April vor dem Zellerhof auf Veranlassung der Sonnengesellschaft gemeinschaftlich gepflanzten und kürzlich geernteten Kartoffeln aufgetischt, eine Hommage an die Gründer der «Erdäpfelanstalt».

Neben den erwähnten drei Hauptpunkten Markt, Theater und Tavolata sind verschiedene andere Aktivitäten und Darbietungen geplant, haben sich doch noch weitere Gruppierungen bereit erklärt, einen Beitrag zum Gelingen dieses «Anstatt-Jahrmarktes» zu leisten. Die Coronamassnahmen werden eingehalten.

Theatralische Zeitreise

Der unterhaltende Beitrag besteht in einer theatralischen Aktion unter dem Titel «Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe». Mit dabei in dieser theatralischen Aktion: Johann Heinrich Tobler, Sängervater und Mitgründer der Sonnengesellschaft, und Johanna Vontobel, eine junge Frau von heute, gespielt von den Schauspielern Philipp Langenegger und Jeanne Devos. Die beiden diskutieren über Essen damals und heute, über die Hungerjahre, die zur Gründung der Sonnengesellschaft führten, über moderne Essgewohnheiten und -debatten und über einen ganz speziellen Röschtigraben. Text: Peter Surber, Regie: Karin Bucher. Beginn 11.30 Uhr zum Auftakt der anschliessenden Tavolata.

Mittwoch, 16.September - 08:55 Uhr

Hansruedi Götti ist Schweizer Meister 2020

Zuoberst auf dem Podest: Hansruedi Götti.

Zuoberst auf dem Podest: Hansruedi Götti.

Bild: PD

(PD) Nach dem dreifachen Vizetitel 2019 errang Hansruedi Götti an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften 25/50m in Thun den 1. Platz in der Kategorie Sportpistole 25m. Mit 576 Punkten liess der erfolgreiche Schütze des Pistolen-Sportschützen-Vereins Teufen seine Kontrahenten Ueli Krauer, LU und Adrian Staub, BL mit 1 und 3 Punkten Rückstand hinter sich.

Doch damit nicht genug: In den Disziplinen 50m B-Programm, 25m Standardpistole und 25m CISM Centralfeuerpistole Schnellfeuer errang Hansruedi Götti mit teils knappem Abstand den jeweils 3. Platz und damit drei weitere Bronzemedaillen. Mit einem 7. Rang mit der Centralfeuerpistole 25m Individual reichte es in der CISM Kombination immerhin noch für Platz 5.

Mittwoch, 16.September - 08:37 Uhr

Silber in London für Appenzeller Alpenbitter AG

Prämiert: Der Gin 27 erhielt Silber.

Prämiert: Der Gin 27 erhielt Silber.

Bild: PD

(PD) Grosse Ehre für die Appenzeller Alpenbitter AG: Ihr Gin 27 wurde bei der London Spirits Competition (LSC) 2020 mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Gib 27 die Jury überzeugt. Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Verpackung waren die Beurteilungskriterien, die Silbermedaille das Resultat. Die London Spirits Competition zeichnet laut den Veranstaltern Spirituosen aus, die Konsumentinnen und Konsumenten tatsächlich kaufen möchten – und die nicht einfach auf gut Glück produziert werden.

Der Gin 27 (Appenzell Dry Gin) ist nach seinem Produktionsort benannt: Weissbadstrasse 27, Appenzell. Zu früheren Auszeichnungen gehören gemäss Mitteilung eine Silbermedaille am World-Spirits Award 2018 und Bronze an der Wine & Spirit Competition IWSC 2017.

Dienstag, 15.September - 17:17 Uhr

Nur der Meister war stärker

(PD) Trotz Covid-19 und folglich Absage der Schweizer Meisterschaften 2020 haben die Schweizer Seilziehclubs entschieden, Trainingsturniere durchzuführen. Kürzlich fand das erste Turnier der Gewichtsklasse Frauen in Mosnang statt, in welcher sich die Gontnerinnen in solider Form bewiesen haben.

Da lediglich vier Teams am Start waren, gab es eine Doppelrunde – heisst, sechs Begegnungen in der Vorrunde. Vom ersten Pull an, setzten die Appenzellerinnen einen höheren Druck gegen die Rivalen aus und konnten die Vorrunde ohne Punkteverlust beenden. Auch das Halbfinale gegen Mosnang reagierten die Frauen um den Trainer Franz Fässler gekonnt.

Die Gontnerinnen schafften den Finanleinzug.

Die Gontnerinnen schafften den Finanleinzug.

Bid: PD

Die schnelle und kraftvolle Taktik der Gontnerinnen verlangte ihnen einiges ab. So mussten sie sich im ersten Finalzug gegen den amtierenden Schweizer Meister aus Sins geschlagen geben. Seil auf – Spannen – Bereit – Pull, dann startete der zweite Finalzug. Kein Vergleich zum ersten Zug, hatten die Appenzellerinnen ihre Taktik gefunden und sicherten sich nach 40 Sekunden das zweite Pull. Das Glück beim Platzlos war nicht auf der Seite von Franz Fässler und so mussten die Gontnerinnen den entscheidenden Zug auf dem «schlechteren» Boden ausüben. Das Pull leicht verpasst, konnten sie nichts mehr richten gegen Sins. Die Enttäuschung und der Frust war anfänglich bei den Athletinnen deutlich zu sehen. Doch für ein Trainingsturnier mit neuen Athleten ist es dennoch eine zufriedenstellende Leistung.

Dienstag, 15.September - 14:29 Uhr

Brunchen mit Bundesrat Ueli Maurer

(PD) Am Sonntag, 27. September, gastiert Bundesrat Ueli Maurer im Hotel Krone in Gais. Der Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements hat gemäss Medienmitteilung die Einladung der SVP Gais-Bühler-Teufen zum gemeinsamen Brunch angenommen. Er wird die Gelegenheit nutzen, am Abstimmungssonntag ein paar Worte an die Gäste zu richten und über die aktuellen Herausforderungen aus seinem Departement zu berichten.

Bundesrat Ueli Maurer ist am 27. September Gast der SVP Gais-Bühler.

Bundesrat Ueli Maurer ist am 27. September Gast der SVP Gais-Bühler.

Christian Bruna / EPA

Der Anlass ist öffentlich und beginnt um 9 Uhr. Auf Grund der Corona-Schutzmassnahmen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Wer die Möglichkeit für ein persönliches Treffen mit dem Bundesrat nutzen möchte, muss sich vorab bei Jakob Freund unter der Nummer 071 793 18 69 oder per Mail jakob.freund@bluewin.ch anmelden. Für die Teilnahme am Brunch wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Dienstag, 15.September - 12:11 Uhr

Polizei kontrolliert Viehtransporte

Die Polizei hat über 35 Tiertransporte kontrolliert.

Die Polizei hat über 35 Tiertransporte kontrolliert.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Im Ebnet in Herisau hat am Montag die Verkehrsgruppe der Ausserrhoder Kantonspolizei anlässlich des regelmässig stattfindenden Viehmarkts eine Verkehrs- und Tiertransportkontrolle durchgeführt. Beteiligt war auch das kantonale Veterinäramt.

Während der mehrstündigen Kontrolle wurden laut Medienbericht über 35 Tiertransporte überprüft. Ein Fahrzeughalter wird bei der Staatsanwaltschaft wegen diverser Übertretungen zur Anzeige gebracht. Ein Fahrzeug wird beim Strassenverkehrsamt zur Nachprüfung gemeldet.

Im Rahmen der Kontrolle wurden auch im Sinne der Prävention die Transporteure über die bestehenden Vorschriften informiert. Die Kantonspolizei hat gemäss Bericht festgestellt, dass der Grossteil der kontrollierten Viehtransporte die Strassen- und Tiertransportvorschriften einhalte. Den Landwirten und Transporteuren könne ein gutes Zeugnis ausgestellt werden, heisst es in der Medienmitteilung abschliessend.

Dienstag, 15.September - 11:16 Uhr

Mit Auto kollidiert: Zwei Kinder verletzt

(KapoAR) In Herisau und in Urnäsch ist es am Montag zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, bei denen je ein Kind verletzt wurde.

Laut Mitteilung der Kantonspolizei fuhr um 12 Uhr ein 61-jähriger Autolenker in Herisau auf der Bachstrasse an die Verzweigung Wiesental. Er hielt an und liess eine Velofahrerin passieren. Anschliessend fuhr er los und übersah aber eine neunjährige Velofahrerin. Sie kollidierte leicht mit der rechten, vorderen Ecke des Personenwagens und kam zu Fall. Beim Sturz verletzte sie sich leicht und musste sich später in ambulante Behandlung begeben.

Kurz nach 16.30 Uhr beabsichtigte ein achtjähriges Mädchen in Urnäsch, Höhe Schwägalpstrasse 23, beim Fussgängerstreifen über die Strasse zu rennen. Zur selben Zeit fuhr ein 73-jähriger Autolenker in Richtung Schwägalp. Das Mädchen prallte gegen die rechte Seite des Autos und kam zu Fall. Sie zog sich leichte Verletzungen zu. Bei beiden Unfällen entstand geringer Sachschaden.

Dienstag, 15.September - 10:56 Uhr

Achtung: Die Kühe kommen

(KapoAR) Diesen Samstag, 19.September, findet die dritte gemeinsame Alpabfahrt 2020 in Appenzell Ausserrhoden statt. Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist die Hauptstrasse Schwägalp-Urnäsch (Fahrtrichtung Urnäsch) deshalb für den privaten Verkehr zwischen 8 und 13 Uhr gesperrt. Zudem muss auf den Strecken Urnäsch-Waldstatt und Urnäsch-Hundwil zwischen 8 und 17 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden.

Diesen Samstag ist wieder Alpabfahrt.

Diesen Samstag ist wieder Alpabfahrt.

Bild: Raphael Rohner
Dienstag, 15.September - 10:15 Uhr

Kantonsrat tagt im Vorderland

(kk) Die nächsten beiden Sitzungen am 2. November und
7. Dezember des Ausserrhoder Kantonsrates finden in der Mehrzweckanlage in Walzenhausen statt. Das teilte am Dienstag die Kantonskanzlei mit.

Blick auf Walzenhausen: Das Parlament wird nun zweimal in der Mehrzweckanlage tagen.

Blick auf Walzenhausen: Das Parlament wird nun zweimal in der Mehrzweckanlage tagen.

Bild: Benjamin Manser

Da die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung des Coronavirus weiterhin gelten, könne das Parlament nicht in den Kantonsratsaal in Herisau zurückkehren, heisst es in der Mitteilung. Das Büro des Kantonsrates wolle die Gelegenheit nutzen, Sitzungen in allen drei ehemaligen Bezirken des Kantons durchzuführen. Nach dem Mittelland sei das Vorderland an der Reihe.

Besucherinnen und Besucher sind in Walzenhausen willkommen. Sie können die Sitzungen von der Galerie aus verfolgen. Um eine Anmeldung unter kantonsrat@ar.ch wird aber gebeten. Die Sitzungen werden auch live im Internet auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen, erreichbar via www.ar.ch.

Dienstag, 15.September - 08:32 Uhr

Schulterschluss von Ausserrhoder Parteien

(PD) Ein solcher Schulterschluss ist im Appenzellerland eher selten: In einem überparteilichen Communiqué werben sämtliche bürgerliche Parteien für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, über die das Schweizer Volk am 27. September abstimmt.

Wie es in der Mitteilung heisst, hätten sich die Delegierten sämtlicher bürgerlicher Parteien im Kanton Appenzell Ausserrhoden mit klaren Mehrheiten für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ausgesprochen.

Ein Eurofighter hebt ab, im Hintergrund eine F/A-18 Hornet.

Ein Eurofighter hebt ab, im Hintergrund eine F/A-18 Hornet.

Bild: Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Die Delegierten der FDP, SVP, CVP, EDU sowie Jungfreisinnigen AR würden die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge als zentral erachten, wenn es um die zukünftige Sicherheit der Schweiz gehe. Auch die Appenzellische Offiziersgesellschaft unterstützt die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge.

Die bürgerlichen Parteien argumentieren, Sicherheit sei kein Luxus. Sicherheit sei ein Grundbedürfnis und die Grundlage unserer Demokratie und für eine funktionierende Wirtschaft. Sie geht damit auf den Vorwurf der Gegner ein, die von Luxuskampfjets sprechen.

Im Communiqué ziehen die Parteien auch Vergleiche mit der Coronapandemie. Zwar könne man mit Kampfflugzeugen eine solche nicht bekämpfen. Die Pandemie habe uns aber gelehrt, dass es wenige Wochen dauern könne, bis sich die Situation in unserem Land dramatisch verändere. Und genau deshalb sei es wichtig, vorzusorgen und die Luftwaffe zu erneuern. «Die jetzigen Flugzeuge stammen aus den Jahren 1978 und 1996, werden 2030 ausser Betrieb gestellt und müssen ersetzt werden», heisst es abschliessend im Communiqué.

Montag, 14.September - 17:33 Uhr

WWF-Präsident kritisiert Ausserrhoden

Dieter Bürgi, Jurist aus Trogen und Co-Präsident WWF Appenzell, beim Kamingespräch der PU AR.

Dieter Bürgi, Jurist aus Trogen und Co-Präsident WWF Appenzell, beim Kamingespräch der PU AR.

Bild: PD

(PD) Entspricht die gelebte Praxis den politischen Vorgaben zur Energiepolitik? Wo liegen mögliche Handlungsspielräume brach? Und was ist prioritär zu tun? Diesen und anderen Fragen zur kantonalen Energiepolitik stellte sich Dieter Bürgi, Co-Präsident des WWF Appenzell anlässlich des zehnten Kaminfeuergesprächs der PU AR kürzlich in Heiden.

In seinem einleitenden Referat erteilte Dieter Bürgi dem Kanton keine Bestnoten. Zwar bestehe ein griffiges und modernes Energiekonzept, in der Praxis passiere aber noch wenig. Als Beispiel nannte er die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn). Hier weise die kantonale Verwaltung nur schon bei der Erarbeitung der entsprechenden Vorlage einen mehrjährigen Rückstand auf, ganz zu schweigen von einer zeitgerechten Umsetzung.

Ebenso bestehe bei der energietechnischen Sanierung kantonaler Liegenschaft noch etlicher Handlungsbedarf. Dies sei deshalb von Bedeutung, weil dem Kanton – und auch den Gemeinden - eine grosse Vorbildwirkung zukäme.

Fotovoltaik-Anlagen auf Kirchendächern

Die nachfolgende Diskussion beleuchtete insbesondere die Finanzierbarkeit nötiger Massnahmen durch Private. Dabei stehen in der Regel die Investitionskosten bei Sanierungen im Vordergrund, obwohl zum Beispiel die Lebenszeitkosten von Wärmepumpen oft niedriger sind als jene von Ölheizungen.

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Ebenfalls zu diskutieren gaben die in der Praxis immer wieder erlebten unterschiedlicher Interessen und Anliegen verschiedener an Baubewilligungen beteiligter Instanzen. Die PU AR sind laut Mitteilung überzeugt, dass es hier in Zukunft grössere Flexibilität brauche, so dass etwa Fotovoltaik-Anlagen auf Kirchendächern nicht mehr aus denkmalpflegerischen Gründen verboten werden sollten. Dies insbesondere auch deshalb, weil die eigentliche Bausubstanz dadurch ja nicht beeinträchtigt werde. Auch auf Stufe Gemeinde sei eine reine Paragrafenreiterei kontraproduktiv, so die PU.

Montag, 14.September 15:03 Uhr

Kampf um Sekundenbruchteile

(gr) Rund 400 Buben und Mädchen aus 11 Vereinen des Appenzellischen Turnverbandes (ATV) beteiligten sich am Sonntag an den Jugendstafetten-Meisterschaften auf dem Sportplatz Feld in Urnäsch.

6 Bilder

Die Einzelläufe am Sonntagmorgen folgten Schlag auf Schlag. Bereits bei den Vorläufen, die über einen der fünf Finalplätze entschieden, zeigten die Mädchen und Knaben gute Leistungen. Adrian Sonderegger, Wolfhalden und Vanessa Knöpfel, Hundwil, über 80m sowie Mahina Gloor, Wolfhalden, und Silvan Kähli, Hundwil, über 60m holten sich den Titel «De schnellscht Jugendriegler» oder «Di schnellscht Jugendrieglerin».

Bei den Staffelwettbewerben gehörten wiederum Hundwil und Wolfhalden zu den Siegern. In der Pendelstaffete kam Hundwil gar zu einem Vierfachsieg. Den Abschluss des fröhlichen Wettkampfes bildete die Rundbahnstaffete, an der sich 98 Vierermannschaften beteiligten. Dabei fiel die Entscheidung jeweils früh. Denn wer nicht über die nötige Kondition verfügte, kam schon von Beginn weg ins Hintertreffen. Hundwil war mit insgesamt sechs Wanderpreisen die erfolgreichste Jugi am ATV-Anlass.

Montag, 14. September - 13:09 Uhr

Causa Locher: Lars Syring in Untersuchungskommission gewählt

(PD) Die Rücktritte von Ratspräsident Gottfried Locher und Ratsmitglied Sabine Brändlin beschäftigen die Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz weiter. So standen die ersten Traktanden der September-Synode im Berner Expo- Gelände im Zeichen des Umgangs mit der aktuellen Krise, wie die Landeskirche am Montag mitteilte.

Lars Syring, Pfarrer in Bühler.

Lars Syring, Pfarrer in Bühler.

Bild: APZ

Die 77 anwesenden Delegierten wählten sieben Mitglieder in eine Untersuchungskommission. Mit von der Partie ist Lars Syring aus Bühler, der die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell vertritt. Die Untersuchungskommission gewährleistet laut Medienmitteilung, dass die mit der rechtlichen Untersuchung beauftragte Kanzlei Rudin Cantieni Rechtsanwälte AG ihren Auftrag erfüllen kann. Die Untersuchungskommission beurteilt den Bericht der Kanzlei, zieht daraus die nötigen Schlüsse und stellt der Synode den Antrag. Die Kommission soll von September 2020 bis Juni 2021 bestehen und ihre Ergebnisse an der Sommer-Synode 2021 vorlegen.

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Gottfried Locher verlässt Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz

Der Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS), Gottfried Locher, scheidet aus seinem Amt aus. Dies hat er am Mittwoch in einem Schreiben an den Synodepräsidenten mitgeteilt, wie es in einer Medienmitteilung der Kirche vom Mittwochabend heisst.
Montag, 14. September – 12:19 Uhr

Einbruch in Gewerbebetrieb – Portemonnaie geklaut

(kapo/rms) Übers Wochenende ist in einen Gewerbebetrieb an der Entlastungsstrasse in Appenzell eingebrochen worden. Die bislang unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch Einschlagen eines Fensters Zutritt und durchsuchte diverse Räumlichkeiten. Es wurde ein Portemonnaie eines Mitarbeiters weggenommen.

Montag, 14. September - 11: 00 Uhr

Trogener Adventsmarkt abgesagt

Der beliebte Trogener Adventsmarkt 2020 findet wegen der Coronapandemie nicht statt. Das gab der Veranstalter am Montag bekannt. Wie es in der Medienmitteilung heisst, sei dies wohl die schwierigste Entscheidung, die der Vereinsvorstand je treffen musste.

Was in früheren Jahren als besonders heimelig und stimmungsvoll von den Besuchern und den Marktfahrern empfunden wurde, werde für den Trogener Adventsmarkt nun zum Stolperstein. Die engen Platzverhältnisse in den Gassen und den vielen Innenräumen der historischen Häuser, Beizen und der Kirche in Trogen, in denen das Markttreiben traditionellerweise stattfindet, verunmöglichen es laut den Veranstaltern, ein wirkungsvolles Schutzkonzept zu erstellen.

Wegen der Coronapandemie findet in diesem Jahr kein Trogener Adventsmarkt statt.

Wegen der Coronapandemie findet in diesem Jahr kein Trogener Adventsmarkt statt.

Bild: APZ

Ausstellung wird durchgeführt

Der Trogener Adventsmarkt funktioniert nach einem speziellen Konzept: Menschen mit Beeinträchtigung, welche in Institutionen wohnen und arbeiten, bieten ihre Werke am Markt zum Verkauf an. Zudem helfen sie beim Auf- und Abbau und der Durchführung des Marktes ihren Fähigkeiten und Begabungen entsprechend aktiv mit. «Die Absage hilft auch, diese Menschen zu schützen», schreiben die Veranstalter.

Einen Lichtblick gibt es aber: Die Bilderausstellung in der Kirche findet trotz Corona statt. Künstlerinnen und Künstler mit Beeinträchtigung stellen in der Kirche wie immer am Trogener Adventsmarkt ihre Kunstwerke aus. Diese können von Kirchengängern und Besuchern gekauft werden. Die Ausstellung dauert bis Anfangs Januar.

Der 35. Trogener Adventsmarkt findet am 4.Dezember 2021 statt.

Montag, 14. September – 9:34 Uhr

Unfall mit Motorrad: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sucht Zeugen

(kapo/rms) Am Sonntagabend ist ein Motorradlenker um zirka 18 Uhr auf der Gaiserstrasse von Meistersrüte her in Richtung Appenzell gefahren. In der Linkskurve bei der Aebisegg geriet er aus bis jetzt unbekannten Gründen in die rechtsseitige Leitplanke und stürzte. Dabei zog er sich Beinverletzungen zu und begab sich in Spitalpflege.

Die Unfallstelle bei der Aebisegg.

Die Unfallstelle bei der Aebisegg.

Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sucht nun Zeugen, welche genauere Angaben zum Unfallhergang machen können. Wer Information hat, wird gebeten sich telefonisch zu melden, unter: 071 788 95 00.

Montag, 14. September - 9:24 Uhr

Abenteuerpfad eingeweiht

(iks) Am Wochenende wurde der Abenteuerpfad - infolge Pandemie mit Verzögerung - auf dem Kirchplatz in Walzenhausen eingeweiht. Er führt auf sieben Kilometern rund um die Gemeinde. Via App und QR Codes kann die Detektivgeschichte von Aaron und Lena via 30 Tafeln verfolgt werden. Zuletzt winkt eine Überraschung.

Gemeindepräsident Michael Litscher blickte zurück. Was 2017 mit der Anfrage von fünf angehenden Primarlehrerinnen begonnen hatte, wurde mit Hilfe von Sponsoren und vielen Personen weiterentwickelt und professionalisiert. Aus einem Probebetrieb eines Studienprojektes entwickelte sich ein dauerhaftes Angebot, der Abenteuerpfad, den der Gemeinderat ideell und finanziell unterstützt. Die 30 Tafeln seien vom Werkhofteam einbetoniert worden.

Der Abenteuerweg führt rund um Walzenhausen. Nur dank vieler Helfender konnte er realisiert werden. Die Detektivgeschichte ist für Kinder ab acht Jahren , Gruppen, Familien und Schulen ein Erlebnis.

Der Abenteuerweg führt rund um Walzenhausen. Nur dank vieler Helfender konnte er realisiert werden. Die Detektivgeschichte ist für Kinder ab acht Jahren , Gruppen, Familien und Schulen ein Erlebnis.

Bild: PD

Vom Studienprojekt zum Themenweg

Die beteiligten fünf Rheintaler Studentinnen, heute ausgebildete Lehrerinnen, fanden in Pit Fritz einen engagierten Wanderweg-Beauftragten. Nach einem Jahr Arbeit entstand ein professioneller Erlebniswanderweg. Pit Fritz erklärte die Vorgehensweise: «Die ganze Abenteuergeschichte wurde mit Kindern vertont. Sie kann entlang des Wanderwegs an 30 Stationen mittels QR-Code und einer entsprechenden App bequem auf dem Smartphone angehört oder abgespeichert werden, um an einer der Feuerstellen während des Essens alles nachzuhören.»

Zwei Stunden Hörerlebnis

Der Abenteuerweg ist 7 Kilometer lang. Um die Detektivgeschichte abzuhören benötigt es 2 Stunden. Michael Litscher brachte es auf den Punkt: «Die Möglichkeit, während einer Wanderung mit sensationeller Aussicht, Familienfeuerstellen, dem Kloster Grimmenstein und einer Burgruine eine spannende Detektivgeschichte zu hören, ja sogar selber zu entscheiden, wie die Geschichte weitergehen soll und zum Schluss noch eine Überraschung beim Mercato abzuholen, lockt sicher zahlreiche grössere und kleinere Kinder, Familien und Schulklassen nach Walzenhausen.»

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08:49 Uhr
Paul Signer, der erste Gast auf dem «roten Stuhl».

Paul Signer, der erste Gast auf dem «roten Stuhl».

Ennio Leanza / KEYSTONE

Paul Signer auf dem roten Stuhl

(jab) Es ist nicht seine erste Veranstaltung – Andreas Ennulat hat in seinen Jahren als Pfarrer in Wolfhalden viele Veranstaltungen – auch gesellschaftspolitisch orientierte – organisiert. Nun freut er sich auf die Moderation der Veranstaltungsreihe «der rote Stuhl», welche die SP Vorderland am 15. September startet.

Andreas Ennulat, Moderator des «roten Stuhls »

Andreas Ennulat, Moderator des «roten Stuhls »

Woher stammt die Idee für den Anlass «der Rote Stuhl»?

Andreas Ennulat: Die Idee hat der Vorstand der Sozialdemokratischen Partei (SP) Vorderland entwickelt.

Welche Absicht streckt hinter dem «roten Stuhl»?

Der Anlass bietet der politisch interessierten Öffentlichkeit die Gelegenheit, mit einem Regierungsvertreter in Kontakt zu treten, diesen wahrzunehmen und sich mit Themen auseinanderzusetzen, die für den Kanton wichtig sind.

Ist diese Veranstaltung nur an ein politisch interessiertes Publikum gerichtet?

Nein, auch Personen, die politisch nicht sehr affin sind, sind herzlich eingeladen. Auch solche, die den Kandidaten, welcher auf dem roten Stuhl Platz nimmt, einfach nur kennen lernen wollen.

«Der rote Stuhl» ist eine dreijährige Veranstaltungsreihe. Wie ist das zu verstehen?

Halbjährlich wird ein Vertreter des Ausserrhoder Regierungsrates auf dem Stuhl Platz nehmen und sich den Fragen stellen. Wir beginnen mit Finanzdirektor Paul Signer, ein halbes Jahr später, im Oktober, wird Yves Noël Balmer auf dem Stuhl Platz nehmen. So geht es dann im Halbjahrestakt weiter mit verschiedenen Politikern, die sich den Themen ihres Ressorts widmen.

Wie wird dieser Abend ablaufen?

Derjenige, der auf dem roten Stuhl Platz nimmt, wird erst zu zwei oder drei verschiedenen Themenfeldern befragt. Danach wird die Diskussionsrunde geöffnet und die Anwesenden können Fragen stellen. Insgesamt schätze ich, dass die Veranstaltung anderthalb Stunden dauern wird. Anschliessend können sich die Besucherinnen bei einem Apéro austauschen.

Wer wird Regierungsrat Paul Signer befragen?

Das wird Silvan Graf aus Heiden sein sowie Jens Weber, der Präsident der SP Appenzell Ausserrhoden.

Welche Themen werden besprochen – was erwarten Sie?

Paul Signer wird zu der anstehenden Verfassungsrevision sowie zu den Kantonsfinanzen befragt werden. Yves Balmer wird sich wahrscheinlich den Fragen bezüglich des Spitalkonzeptes und des Asylwesens stellen.

Wird sich der Anlass nur um politische Themen drehen oder sind auch persönliche Fragen erlaubt?

Natürlich sind auch persönliche Fragen erlaubt. Ob der Befragte diese dann aber beantwortet, liegt ganz bei ihm.

War es einfach, die Politiker für Ihre Idee zu gewinnen?

Der Regierungsrat hat in globo auf meine Anfrage hin gerne zugesagt.

Zu guter Letzt: Wird der Stuhl wirklich rot sein?

Ja – der Stuhl, auf welchem die Politiker Platz nehmen werden, wird definitiv rot sein.

«Der rote Stuhl» findet am Dienstag, 15. September, 19.30 Uhr, im Saal der «Linde» Heiden statt.

Sonntag, 13. September - 15:36 Uhr

Schwellbrunner gewinnt Silber an Swiss Skills

Erfolg für einen Appenzeller an den Schweizer Berufsmeisterschaften: Walter Sturzenegger aus Schwellbrunn sicherte sich in Spiez die Silbermedaille bei den Jung-Fleischfachleuten. Der Neunzehnjährige hat die Lehre bei der Metzgerei Fässler in Appenzell absolviert. (ker)

Die besten Schweizer Jung-Fleischfachleute, Ramon Hegner (3), Arianne Aeschlimann (1) und Walter Sturzenegger (2).

Die besten Schweizer Jung-Fleischfachleute, Ramon Hegner (3), Arianne Aeschlimann (1) und Walter Sturzenegger (2).

Bild: PD
Sonntag, 13. September - 11:30 Uhr

Motorradfahrer verletzt sich in Speicher bei Selbstunfall

(pd/lim) Kurz vor 15 Uhr fuhr am Samstag eine Gruppe von Motorradfahrern von Speicher in Richtung Trogen. Auf der Trogenerstrasse, im Bereich Sägli, verlor ein 34-jähriger die Kontrolle über seinen Töff. Während er stützte, sprang er ab dem Motorrad. Dieses rutschte auf die Gegenfahrbahn und prallte in den entgegenkommenden Personenwagen eines 53-jährigen Fahrzeuglenkers.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund zehntausend Franken.

Der Sachschaden beläuft sich auf rund zehntausend Franken.

Bild: Kapo AR

Der Motorradfahrer musste laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden mit eher leichten Verletzungen mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Zweirad sowie am Personenwagen entstand Sachschaden von rund zehntausend Franken.

Weil Flüssigkeiten ausliefen, musste zur Reinigung der Fahrbahn die Feuerwehr Speicher aufgeboten werden. Die Strecke Speicher–Trogen war während rund eineinhalb Stunden nur einspurig befahrbar.

Samstag, 12. September - 15:43 Uhr

Wollschwein fällt auf Strasse aus Anhänger und verletzt sich schwer – Tierarzt muss es einschläfern

(kapo/bro) Am Freitagnachmittag hat eine Lenkerin auf der Strecke Heiden-Kaien während der Fahrt ein Wollschwein verloren. Das Tier verletzte sich beim Sturz aus einem Anhänger so schwer, dass es erlöst werden musste, teilt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einem Communiqué mit.

Eine Frau hat auf der Strasse ein Wollschwein verloren. Dieses verletzte sich so schwer, dass der Tierarzt es einschläfern musste.

Eine Frau hat auf der Strasse ein Wollschwein verloren. Dieses verletzte sich so schwer, dass der Tierarzt es einschläfern musste.

Bild: Kapo AR

Aus laut Polizei bislang unbekannten Gründen löste sich während der Fahrt der Seitenladen des Anhängers. In der Folge fiel das Schwein zwischen Seitenladen und Blachenverdeck hinaus und prallte auf die Fahrbahn. Der aufgebotene Tierarzt musste das Tier aufgrund des Ausmasses der Verletzungen erlösen. Warum es zu diesem Vorfall kam, wird durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt.

Samstag, 12. September - 12:01 Uhr

Leserbild: Spätsommer im Vorderland

Leser Walter Schmidt hat den Weitblick über das Appenzeller Vorderland von Rehetobel aus mit seiner Kamera festgehalten.

Leser Walter Schmidt hat den Weitblick über das Appenzeller Vorderland von Rehetobel aus mit seiner Kamera festgehalten.

Bild: Walter Schmidt
Samstag, 12. September - 11:11 Uhr

Betrunkener 29-jähriger fährt in Rehetobel mit einem Lieferwagen in eine Baustellenabschrankung

(pd/lim) Gegen 16 Uhr fuhr am Freitag ein 29-jähriger Mann mit einem Lieferwagen samt Anhänger von Wald in Richtung Heiden. Im dortigen Baustellenbereich kam ihm ein Postauto entgegen. Deshalb fuhr er rückwärts. Dabei kollidierte er laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden mehrfach mit einer Baustellenabschrankung und touchierte anschliessend einen parkierten Personenwagen.

Die Unfallstelle in Rehetobel - der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Die Unfallstelle in Rehetobel - der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Bild: PD

Danach parkierte der Lenker den Lieferwagen auf der Baustelle und verliess vor dem Eintreffen der Polizeipatrouille die Unfallstelle. Der Mann konnte jedoch wenig später durch die Polizei angehalten werden.

Beim Lenker wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ihm wurde der Ausweis auf der Stelle abgenommen. Verletzt wurde laut Mitteilung niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Tausend Franken.

Freitag, 11. September - 15:40 Uhr

Martina Enderlin wird neue Koordinatorin des Vereins «alsam»

Martina Enderlin.

Martina Enderlin.

Bild: PD

(pd) Martina Enderlin ist auf einem Bauernhof im Appenzellerland geboren und lebt heute wieder hier. Neben ihrer neuen Tätigkeit als Koordinatorin hat sie ein eigenes Coaching-Angebot und ist eine leidenschaftliche Sängerin. Mit ihrer Schwester bildet sie das Musikduo «Enderlin Chicks». Ausserdem betreibt sie ein Webdesignunternehmen. Auch in diesem Bereich arbeitet sie mehrheitlich mit Coaches und Therapeuten. Somit kann die gelernte Köchin bereits auf ein spannendes Netzwerk für die Plattform «alsam» zurückgreifen, die sich auch zukünftig mit diversen Themen im Bereich Gesundheit im Appenzellerland beschäftigen wird. Martina Enderlin hat gemäss einer Mitteilung die Koordination des Vereins bereits per 1. September übernommen und wird durch das Team von Appenzellerland Tourismus AR in der administrativen Vereinsführung unterstützt.

Freitag, 11. September - 14:52 Uhr

Ausserrhoder Baubehördentagung: «Mit Vielfalt zu mehr Attraktivität»

(kk) Die diesjährige Baubehördentagung setzte den Akzent auf das aktuelle Thema Biodiversität und die Gestaltung in der Siedlung. 60 Fachleute aus Praxis und Planung zeigten in Heiden mit Anregungen und guten Beispielen den Wert der natürlichen Vielfalt und der gestalterischen Attraktivität für Siedlungen auf.

«Appenzell Ausserrhoden entwickelt sich zum bevorzugten Wohnkanton der Ostschweiz» – so die Vision im Ausserrhoder Regierungsprogramm 2020–2023. Attraktive und vielfältige Siedlungen und Wohngebiete spielen gemäss einer Mitteilung dabei eine wichtige Rolle. Sechs Referenten gingen den Fragen nach, ob eine vielfältige und naturnahe Umgebung tatsächlich gefragt und attraktiv ist; wie naturnahe Siedlungen gelingen, ob es sich lohnt, in Vielfalt und Naturnähe zu investieren und letztendlich, wie vielfältige Grünräume gelingen, trotz zunehmender Überbauung und Verdichtung.

Freitag, 11. September - 14:30 Uhr

300 Arbeitsstunden für ein sauberes Herisau

(gk) Gegen 150 Sekundarschülerinnen und -schüler haben heute Freitag im Rahmen des nationalen «Clean-Up-Day» während zwei Stunden Abfall gesammelt. Ab 11.30 Uhr wurden vor dem Schulhaus Ebnet West die üblichen und die aussergewöhnlichen Abfallfunde zusammengetragen: Regenschirme, Glühbirnen, eine Radkappe, ein kaputter Eishockeyschläger und als Prunkstück das Spielwerk eines Klaviers.

Stolz präsentieren die Sammler ihre Fundstücke.

Stolz präsentieren die Sammler ihre Fundstücke.

Bild: PD

Dank der grossen Putzaktion der ersten Oberstufe samt Lehrkräften ist es wieder deutlich sauberer in Herisaus Gassen und Rabatten. Im Vorfeld und teils am Tag selber hatten sich die Jugendlichen mit den Themen Littering sowie Plastikmüll bei uns, aber auch in den Meeren beschäftigt.

Freitag, 11. September - 10:55 Uhr

Schwellbrunnerin kocht bei den SRF-Landfrauen

(pd/ker) Am Freitag, 25. September, startet 14. Staffel der SRF-Serie Landfrauenküche. Die erste Reise geht nach Schwellbrunn zu Marianne Dietrich. Einen Appenzeller Schweinebraten mit Speck möchte die 38-Jährige ihren sechs Berufskolleginnen zur Hauptspeise servieren und auch eine vegetarische Variante davon. Denn – und das ist wirklich neu– zum ersten Mal in der Geschichte von «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» gehört eine Vegetarierin zur Gruppe.

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Freitag, 11. September - 09:55 Uhr

Kreatives Krafttraining für alle

(pd) Am Samstag, 19. September, von 14 bis 17 Uhr findet bei der Sportanlage Schaies in Appenzell ein Street-Workout-Event statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich inspirieren zu lassen und mitzumachen. Der Verein street-workout.com zeigt, was auf diesem Park alles möglich ist.

Der Park-Event sei für Jung und Alt gleichermassen geeignet, teilen die Organisatoren mit. Neben Workshops in Gruppen, in denen Übungen für jedes Niveau gezeigt werden, kann man frei trainieren und sich Tipps von erfahrenen Street-Workout-Trainern abholen. Shows und ein Wettbewerb runden den kostenlosen Event ab. Die Hygiene- und Sicherheitsvorgaben des Bundes und des Kantons Appenzell Innerrhoden werden eingehalten. Der Verein street-workout.com behält sich vor, die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher eigens zum Contact Tracing aufzunehmen.

Freitag, 11. September - 09:33 Uhr

Erster Coronafall in Innerrhoden seit April

Erstmals seit langem fiel in Innerrhoden wieder ein Test positiv aus.

Erstmals seit langem fiel in Innerrhoden wieder ein Test positiv aus.

Hayoung Jeon / EPA

(ker) Am Donnerstag gab der Kanton Appenzell Innerrhoden den ersten Coronafall seit Ende April bekannt. Eine Person wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich in Isolation. 9 Personen mussten in Quarantäne infolge engen Kontakts mit Infizierten. 12 Personen sind in Quarantäne wegen der Einreise aus einem Risikoland. Insgesamt weist Innerrhoden seit Beginn der Pandemie 26 laborbestätigte Fälle auf. Gestorben ist bisher niemand an Corona.

Donnerstag, 10. September - 17:40 Uhr

Verletzter bei Selbstunfall in Speicher

Das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden.

Das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden.

Bild: PD

(KapoAR) Bei einem Selbstunfall in Speicher hat sich der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger verletzt. Der 67-jährige Autolenker fuhr kurz nach 10 Uhr auf der Haldenstrasse von Speicherschwendi in Richtung Speicher. Am Fahrzeug hatte er einen beladenen Transportanhänger befestigt. Beim Befahren einer Linkskurve geriet er über den rechten Strassenrand, fuhr über das ansteigende Wiesenbord und stiess gegen eine Stützmauer. Das Auto kippte zur Seite und der Anhänger überschlug sich. Der Lenker wurde zur vorsorglichen Untersuchung mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Am Fahrzeug entstand gemäss Polizeimeldung Totalschaden.

Donnerstag, 10. September -16:47 Uhr

Studierende haben Corona getrotzt

(pd/ker) Die Ostschweizer Fachhochschule gab heute die Anwärter auf den «WTT young Leader Award» bekannt. Mit diesem Preis werden jedes Jahr die besten Praxisprojekt-Teams des Fachbereichs Wirtschaft ausgezeichnet. Unter den Nominierten ist auch die Herisauerin Lea Bischofberger (links im Bild).

Das FHS-Projektteam, dem Lea Bischofberger angehört, befasst sich mit dem Thema Dusch-WC:

Das FHS-Projektteam, dem Lea Bischofberger angehört, befasst sich mit dem Thema Dusch-WC:

Bild: PD

Sie gehört zum Team Geberit Vertriebs AG, das eine Analyse des Dusch-WC-Markts durchgeführt hat. Die Jury lobte, wie rasch und erfolgreich die Studierenden während ihren Praxisprojekten auf digitale Kanäle umstellten. Corona habe keine signifikanten Spuren hinterlassen in der Qualität der Arbeiten. Wer den Preis gewinnt, bleibt bis zur Award-Verleihung am 8.Dezember ein Geheimnis.

Donnerstag, 10. September - 16:00 Uhr

Herisauer Soldatendenkmal ist abtransportiert worden

(pag) Anfang Woche musste das Soldatendenkmal vor der Dorfkirche Herisau weichen. Grund dafür sind Sanierungsarbeiten beim Gotteshaus, welche auch den Kirchengarten betreffen. Dieser wird rollstuhlgängig gemacht und mit einem Pavillon ausgestattet.

Das Soldatendenkmal erhält einen neuen Platz.

Das Soldatendenkmal erhält einen neuen Platz.

Karin Erni

Das Soldatendenkmal erinnert an die militärischen Einheiten Appenzell Ausserrhodens und die während des Aktivdienstes 1914–1918 oder an dessen unmittelbaren Folgen verstorbenen Wehrmänner. Auf einer Bronzetafel sind 66 Namen verzeichnet. Nach Abschluss der Arbeiten soll das 1921 erstellte Mahnmal einen neuen Platz im Kirchengarten erhalten. Die Bauarbeiten an der Kirche dauern rund 18 Monate und sollen Ende 2021 abgeschlossen werden.

Donnerstag, 10. September, 13:50 Uhr

8:1-Kantersieg für FC Herisau gegen Neckertal-Degersheim

Der FC Herisau zeigte gegen den FC Neckertal-Degersheim eine starke Mannschaftsleistung.

Der FC Herisau zeigte gegen den FC Neckertal-Degersheim eine starke Mannschaftsleistung.

Bild Michel Canonica

(peg) Die Drittligisten des FC Herisau haben das Auswärtsspiel gegen den FC Neckertal-Degersheim am Mittwoch dank einer tollen Teamleistung 8:1 gewonnen. Die Mannschaft war gut eingestellt und wusste, dass es auf dem kleinen Sportplatz kein einfaches Spiel werden würde.

Nach einer schönen Flanke von der linken Seite köpfte Marvin Müller zum 1:0 ein. Wenig später war Jonas Thönig nach einem Eckball ebenfalls per Kopf zur Stelle und markierte das 2:0 für die Gäste aus Herisau. Danach wurde der Gastgeber ein wenig stärker, doch in dieser Phase erzielte Joel Kurzbauer nach aufsässigem Pressing das 3:0. Noch vor der Pause erhöhte Orhan Ümit mittels direktem Freistosstor zur 4:0-Pausenführung.

Nach Wiederbeginn spielte Herisau abgeklärt und erhöhte durch Joel Ehrbar auf 5:0. Der eingewechselte Remo Wanner traf zum 6:0, ehe die Gastgeber den Ehrentreffer erzielten. Doch Thönig gelang praktisch im Gegenzug ein Traumtor zum 7:1. Kurz darauf markierte Florian Wieland den 8:1-Endstand.

Donnerstag, 10. September 12:42 Uhr

Kollision zwischen zwei Personenwagen in Speicherschwendi

Die Unfallstelle in Speicherschwendi.

Die Unfallstelle in Speicherschwendi.

Bild: PD

(KapoAR) Am Mittwoch, 9. September, um 16.50 Uhr fuhr ein 35-jähriger Automobilist auf der Rehetobelstrasse in Richtung St.Gallen. Im Bereich der Rechtskurve, Höhe Rehetobelstrasse 33, überholte er das voranfahrende Auto eines 79-Jährigen. Dieser hatte die Fahrt verlangsamt und wich gleichzeitig gegen die Strassenmitte aus, da von rechts aus der angrenzenden Wiese ein Traktor in die Hauptstrasse einfahren wollte. Zwischen den beiden Personenwagen kam es zu einer seitlichen Streifkollision. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 10. September, 10:49 Uhr

Freibad Herisau verlängert die Saison um eine Woche

Der Badespass in Herisau ist eine Woche länger als geplant möglich.

Der Badespass in Herisau ist eine Woche länger als geplant möglich.

Bild: APZ

(gk) Das Freibad Sonnenberg hat coronabedingt eine durchzogene Saison hinter sich. Nach dem verspäteten Saisonstart anfangs Juni folgten einige schöne Wochen, was zu rund 21‘500 Eintritten führte.

Wegen der guten Wetterprognosen schliesst das Freibad eine Woche später als üblich, am 20. September. Dies vor allem um den Abonnenten eine Kompensation für die anfangs Saison entgangenen Wochen zu bieten. Dies teilte am Donnerstag die Gemeindekanzlei mit. Die Badegäste seien eingeladen, nochmals eine Runde im Freien zu schwimmen sowie allenfalls ihre Kästli zu leeren.

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09:55 Uhr

Heftige Kollision mit Motorrad

Der Töfffahrer musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Der Töfffahrer musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Bild: PD

(KapoAI) Bei einer Kollision mit einem Personenwagen hat sich ein Motorradlenker in Unterschlatt unbestimmten Verletzungen zugezogen. Laut Medienbericht der Innerrhoder Kantonspolizei war der 50-jährige Mann mit seinem Motorrad von Appenzell her auf der Haslenstrasse in Richtung Haslen unterwegs. Gleichzeitig fuhr von Haslen her ein 58-jähriger Mann mit seinem Personenwagen und wollte bei Unterschlatt in Richtung Schlatt links abbiegen. Es kam zu einer heftigen seitlich frontalen Kollision zwischen den Fahrzeugen. Der Motorradlenker wurde durch die Rega in Spitalpflege geflogen. Im Einsatz stand ebenso die Feuerwehr Haslen.

08:27 Uhr

SVP nur knapp für Hallenbad-Sanierung

Das Hallenbad Speicher ist in die Jahre gekommen.

Das Hallenbad Speicher ist in die Jahre gekommen.

Bild: APZ

(PD) Während die FDP sich gegen die Hallenbad-Sanierung ausgesprochen hat, unterstützt die SVP Speicher die Vorlage. Allerdings fasste die Ortssektion die Ja-Parole nur knapp und dies nach kontroverser Diskussion, wie sie am Donnerstag mitteilte.

An der ordentlichen Hauptversammlung wurden die kantonalen und kommunalen Vorlagen vom 27.September diskutiert. Der Kreisel-Kredit wurde grossmehrheitlich angenommen. Beim Projekt Bahnhof Herisau war die SVP mehrheitlich der Meinung, dass dieser Schritt dringend nötig und das geplante Projekt insgesamt eine sehr gute Lösung sei.

Im Weiteren wurden auch die kommunalen Vorlagen Gemeindehaus und Hallenbad diskutiert. Während ersteres grundsätzlich von der SVP begrüsst wird und der Platzmangel unbestritten ist, wurde beim Hallenbad kontroverser diskutiert. Für das Projekt Gemeindehaus wurde einstimmig die Ja-Parole gefasst. «Wir sind der Auffassung, dass mit dem Erwerb der Immobilie eine einmalige Chance besteht, die Räumlichen Gegebenheiten zu verbessern und die Verwaltung näher beisammen zu konzentrieren», heisst es in der Mitteilung.

Für das Hallenbad wurde knapp die Ja-Parole gefasst. Eine Minderheit war der Meinung, dass das jährlich wiederkehrende Defizit, welches nun noch grösser werden soll, nicht tragbar ist. Die Gemeinde müsse sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren, wozu ein Hallenbad nicht gehöre. Die Befürworter hielten dagegen, dass das Hallenbad einen Mehrwert für Speicher darstelle, welchen sich die Gemeinde leisten könne und solle. Würde dieses Angebot im Speicher wegfallen, hätte es im Mittelland keine entsprechende Möglichkeit mehr, ein Hallenbad zu besuchen. Der Handlungsbedarf aufgrund des Alters war hingegen allgemein akzeptiert und gab kein Anlass zur Diskussion.

08:27 Uhr

Jubiläumsdelegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes findet nicht statt

Die Jubiläumsdelegiertenversammlung des Appenzellischen Feuerwehrverbandes findet nicht statt. Sie war für den 26.September geplant gewesen. Der Verband gab die Absage am Donnerstag bekannt.

In der Mitteilung schreibt er, dass zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Innerrhoden und Ausserrhoden sowie da aktuell ein denkwürdiger und geselliger Anlass mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen nur begrenzt möglich sei, habe sich der Vorstand und das Organisationskomitee in Absprache mit der Assekuranz schweren Herzens entschieden, die DV abzusagen. Die Abstimmung über die ordentlichen Geschäfte erfolgt nun schriftlich.

Mittwoch, 9. September - 18:06 Uhr

67-jährige E-Bike-Fahrerin stürzt in Kaubach

Die Unfallstelle am Kaubach.

Die Unfallstelle am Kaubach.

Bild: PD

(KapoAI) Eine 67-jährige Lenkerin ist am Mittwochnachmittag rund zehn Meter die Böschung hinuntergestürzt. Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, blieb die Frau mit unbestimmten Verletzungen im Wasser liegen. In Zusammenarbeit mit der Rega und dem Ambulanzteam vom Spital Appenzell wurde sie geborgen und anschliessend in Spitalpflege geflogen. Die 67-jährige Frau war mit ihrem E-Bike auf der Gontenstrasse von Appenzell in Richtung Gontenbad unterwegs. Bei der Zufahrt zur Kesselismühle fuhr sie aus noch nicht bekannten Gründen über das Trottoir und anschliessend die steile Böschung hinunter. Das E-Bike blieb in der Böschung liegen, die Lenkerin stürzte in den Kaubach.

Mittwoch, 9. September - 16:46 Uhr

Verzögerung beim Bau des Reservoirs in Schönengrund

Am Spatenstich am 13. August 2019 war beim Reservoir im Mühletobel noch alles auf Kurs.

Am Spatenstich am 13. August 2019 war beim Reservoir im Mühletobel noch alles auf Kurs.

Bild: Karin Erni

(gk) Der Neubau des Reservoirs im Mühletobel ist gemäss einer Mitteilung nicht so vorangekommen, wie es sich die Kommission gewünscht hat. Aus verschiedenen Gründen stand das Projekt still, da das aktuelle Ingenieurbüro aus gesundheitlichen Gründen die Projektarbeiten nicht weiter vorantreiben konnte. Daher wurde die Federführung für das Projekt an die Firma Hagen & Sturzenegger, Wolfhalden übertragen. Dies wurde im Beisein aller beteiligten Personen entschieden. Mit diesem Entscheid hofft die Gemeinde, das grosse Projekt Wasserversorgung einem erfolgreichen Abschluss zuführen zu können.

Mittwoch, 9. September - 10:29 Uhr

Doppelspur: Gemeinde Teufen veröffentlicht Fahrplankonzept 2035

(gk) Der Gemeinderat will der Öffentlichkeit das neue Fahrplankonzept des Bundes vorstellen. Gemäss diesem können Anschlüsse an die schnellen IC-Züge in St.Gallen nur mit einer doppelspurigen Streckenführung in Teufen sichergestellt werden. Das Konzept bildet die Grundlage für die Planung der Infrastrukturausbauten der Appenzeller Bahnen bis ins Jahr 2035. Darin werden auch die fahrplantechnischen Aspekte, welche eine Durchführung der Abstimmung zum Projektierungskredit für die Tunnelvariante vom 27. September 2020 verunmöglichten, dargelegt.

Nur eine Doppelspur durch Teufen soll künftig die Anschlüsse an die IC-Züge in St.Gallen ermöglichen.

Nur eine Doppelspur durch Teufen soll künftig die Anschlüsse an die IC-Züge in St.Gallen ermöglichen.

David Scarano

Um den Inhalt des Schriftstückes verständlich darlegen zu können, wird das Konzept von Fachpersonen der Appenzeller Bahnen und dem Departement Bau und Volkswirtschaft mit entsprechenden Erläuterungen versehen. Die Veröffentlichung soll Ende September auf der Webseite «Zukunft Teufen» erfolgen.

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Gemeinde sagt Abstimmung ab: Tunnel in Teufen ist vom Tisch

In Teufen war eigentlich für den 27. September eine Abstimmung über einen Projektierungskredit für einen Bahntunnel zwischen Bahnhof und Stofel angekündigt. Diese ist nun vom Tisch. Die Appenzeller Bahnen und der Kanton Appenzell Ausserrhoden verlangen die Umsetzung der Doppelspur-Lösung.
Astrid Zysset
Mittwoch, 9. September - 09:46 Uhr

Badi Heiden verlängert Saison

(pd) Die Schwimmbadgenossenschaft Heiden und das Baditeam haben aufgrund der sommerlichen Temperaturen in nächsten Tagen entschieden, die Saison um eine Woche zu verlängern. Der Saisonschluss wird neu am 20. September sein. Die Öffnungszeiten bleiben in diesen Tagen von 9 bis 19 Uhr bestehen. Das Frühschwimmen findet in der Verlängerung nicht statt, heisst es in der Mitteilung.

Mittwoch, 9. September 08:52 Uhr

Ausserrhoden meldet leicht weniger Arbeitslose im August

(kk) Das Total der Stellensuchenden in Ausserrhoden hat gegenüber dem Vormonat um drei Personen abgenommen. Neu sind 1'083 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 690 ganz ohne Beschäftigung sind. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liege neu bei 2,2 Prozent, teilt das Departement Bau und Volkswirtschaft mit.

Symbolbilder (gestellte Szene!) vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Baden. Aufgenommen am 1. Februar 2017.

Symbolbilder (gestellte Szene!) vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) in Baden. Aufgenommen am 1. Februar 2017.



Sandra Ardizzone / AGR

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 608 Männer und 475 Frauen. 394 Stellensuchende (Vormonat 393) sind über 50 jährig. 11,7 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen. In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 131 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 2,2 Prozent auf gleichem Niveau wie die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 27 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 850 Betriebe für ein Total von 1'035'000 wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden.

Dienstag, 8. September - 17:16 Uhr

Neue Tempo-30-Zonen in Teufen

(gk) Ein verkehrstechnisches Gutachten habe ergeben, dass im Gebiet Bächli bei vielen Ausfahrten und Fussgängerquerungen ungenügende Sichtverhältnisse herrschen, teilt die Gemeinde Teufen mit. Um die Gefahrenpunkte zu entschärfen, hat die Baukommission den Gemeinderat um die Einführung einer Tempo-30-Zone in diesem Gebiet ersucht. Der Gemeinderat hat diesem Ansinnen zugestimmt. Die Kosten für die Umsetzung belaufen sich auf 80'000 Franken.

In zwei Gebieten der Gemeinde Teufen soll neu Tempo 30 gelten.

In zwei Gebieten der Gemeinde Teufen soll neu Tempo 30 gelten.

Kenneth Nars / BLZ

Des Weitern hat sich der Gemeinderat für die Einführung einer Tempo-30-Zone auf der Göbsi- und Schlatterlehnstrasse ausgesprochen. Nebst der Temporeduktion wird die unübersichtliche Parkplatzsituation vor der Badeanstalt entschärft. Zukünftig wird auf der Schlatterlehnstrasse nur noch eine einseitige Längsparkierung mög-lich sein. Für die Umsetzung der Massnahmen werden 22'000 Franken veranschlagt.

Dienstag, 8. September - 16:21 Uhr

Teufen will sein Abwasser in St.Gallen klären lassen

Wegen des Anschlusses von Teufen, Stein und Hundwil soll die ARA St.Gallen-Au bis 2025 ausgebaut werden.

Wegen des Anschlusses von Teufen, Stein und Hundwil soll die ARA St.Gallen-Au bis 2025 ausgebaut werden.

Benjamin Manser

(gk) Der Gemeinderat von Teufen hat den Anschluss an die ARA Au in St.Gallen beschlossen. Es ist noch die Zustimmung der Stimmberechtigten nötig. In Zusammenhang mit der Zuleitung des Abwassers an die ARA Au wurde ein Vertrag zwischen den Gemeinden Teufen, Stein und Hundwil genehmigt, welcher die Modalitäten wie beispielsweise die Leitungsnutzung regelt. Der ARA-Anschluss an das St.Galler Netz wird zu voraussichtlichen Nettoinvestitionskosten von zirka 8,2 Millionen Franken zu Lasten der Spezialfinanzierung führen, wie die Gemeinde mitteilt. In den Investitionskosten ist die Umnutzung der ARA Mühltobel enthalten. Die für den Anschluss und die damit verbundenen Investitionskosten notwendige Urnenabstimmung ist auf den 7. März 2021 geplant.

Dienstag, 8.September - 15:59 Uhr

GFI portiert Kathrin Birrer für den Grossen Rat

(pd) An ihrer 51. Hauptversammlung schlägt die Gruppe für Innerrhoden GFI Kathrin Birrer als Nachfolgerin von Monika Rüegg Bless im Grossen Rat vor. Kathrin Birrer, Jahrgang 1972, ist in Appenzell aufgewachsen. Die Physiotherapeutin ist Mitglied bei den Arbeitnehmern und der GFI. Letztes Jahr habe sie in einer nicht einfachen Situation Aufgaben im Kirchenrat Appenzell wahrgenommen, teilt die GFI mit.

Von ihrem beruflichen Hintergrund her bringe Kathrin Birrer wertvolle Erfahrungen aus dem aktuellen gesundheitlich-medizinischen Bereich in den Grossen Rat, ganz abgesehen von ihrer Rolle als Frau und Mutter. Eine bodenständige, aufgeschlossene Haltung und eine eigene Meinung zeichneten sie aus, so die GFI.

Dienstag, 8.September 10:17 Uhr

Kanton informiert Bevölkerung über Asylzentrum Sonneblick

(kk) Am Donnerstag, 19. November, um 19 Uhr findet im Mehrzweckgebäude von Walzenhausen ein Informationsanlass für die Bevölkerung statt. Dabei wird der Betrieb, das Betreuungs- und Beschäftigungsprogramm sowie das Sicherheitskonzept vorgestellt. Der Bevölkerung wird die Gelegenheit geboten, Fragen an die Verantwortlichen zu richten und die künftige Leiterin des Zentrums, Ines Hausser, kennenzulernen. Mit ihr werde im Sonneblick ein bereits eingespieltes Team von Mitarbeitenden des Zentrums Landegg seine Arbeit fortsetzen, heisst es in einer Mitteilung der Kantonskanzlei.

Der Sonneblick Walzenhausen wird schon bald ein Durchgangszentrum für Asylsuchende.

Der Sonneblick Walzenhausen wird schon bald ein Durchgangszentrum für Asylsuchende.

Michel Canonica

Am 24. April gab das höchste Schweizer Gericht grünes Licht für das Asylzentrum Sonneblick in Walzenhausen. Formell muss von der Gemeinde Walzenhausen noch die Baubewilligung erteilt werden. Da das bestehende Asylzentrum Landegg der Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden im Frühjahr 2021 geschlossen werden muss, laufen die Vorbereitungsarbeiten für den Sonneblick Walzenhausen auf Hochtouren, wie die Kantonskanzlei mitteilt.

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Dienstag, 8. September - 09:21 Uhr

Walzenhausen eröffnet Abenteuerpfad

(pd) Der Abenteuerpfad Walzenhausen ist zwar bereits seit Juli begehbar, aus Corona-Gründen erfolgt die offizielle Einweihung aber erst am kommenden Samstag, wie die Initianten mitteilen. Das Ziel des Abenteuerpfads ist es, Kinder ab acht Jahren mit einer Abenteuergeschichte zum Wandern zu motivieren.

Entlang dieses Wanderwegs können Besucher mit dem Smartphone auf 30 Tafeln einen QR-Code scannen, wonach jeweils der nächste Teil einer Detektivgeschichte ertönt. Durch Lösen verschiedener Rätsel finden sie schlussendlich den Schatz, und jedem jungen Wanderer winkt eine kleine Überraschung, die er als Erinnerung mit nach Hause nehmen darf. Samstag, 12. September, ab 11 Uhr, Kirchplatz Walzenhausen.

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Montag 7. September - 18:01 Uhr

Erfolgreiches erstes Openair-Konzert in Wald

(pd) Unter besten Bedingungen fand am 4. September in Wald das erste Openair-Konzert statt. Mit den Solo-Auftritten von Femi Luna aus der Ostschweiz und Roli Frei aus Basel gelang der «IG Wald miteinander» als Fortsetzung der im Januar und Februar lancierten Stubenkonzerte eine gelungene Premiere. Gut 70 Gäste besuchten das Konzert.

Der Parkplatz hinter dem Restaurant Schäfli war zu einem Mini-Openair-Gelände umgestaltet und ein alter Holzanhänger zu einer kultigen Bühne umgebaut worden. Um 19.30 Uhr startete der Event mit Femi Luna. Die Junge Sängerin faszinierte mit ihrer klangvollen und voluminösen Stimme. Nach einer kurzen Pause betrat der in Musikkreisen bekannte Roli Frei, der Singer- Songwriter aus Basel mit über 50 Jahren Bühnenerfahrung, die Bühne. Mit seiner einzigartigen gefühlvollen Stimme, die sowohl im leisen und feinen Tonspektrum überzeugte, als auch wenn er damit lautstark und kraftvoll seine Emotionen zum Ausdruck brachte, begeisterte er das Publikum.

Wetterglück, eine einmalige Landschaftskulisse und zufriedene Gäste sorgten für ein einzigartiges Ambiente. Es wird wohl nicht das letzte Openair in Wald gewesen sein.

Montag, 7. September - 16:23 Uhr

Ein Altbundesrat auf dem Holzweg

Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz hält die Eröffnungsrede.

Alt Bundesrat Hans-Rudolf Merz hält die Eröffnungsrede.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

(pd) Im Jahr 2020 feiert Waldstatt sein 300-jähriges Jubiläum. Aus diesem besonderen Anlass wurde ein Themen- und Erlebnisweg kreiert. Ursprünglich war neben der Eröffnung am Samstag ein grosses Fest für die Bevölkerung am Freitag- und Samstagabend sowie eine grosse Klassenzusammenkunft geplant gewesen. Diesen Plänen machte aber Corona einen Strich durch die Rechnung und so hofft das OK auf eine Durchführung des grossen Festes im Jahr 2021.

Gegenwärtig ist geplant, einen kleinen Festakt sowie die offizielle Holzweg-Eröffnung mit geladenen Partnern und Sponsoren nach den Vorgaben des BAG zu feiern. Anschliessend ist die Bevölkerung ab 11.00 Uhr eingeladen, sich ein Bild des Holzweges zu machen und auf einem individuellen Rundgang den Holzweg und die Posten zu entdecken. Bis 17 Uhr sind einige Stationen betreut und für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.

Programm: 10 bis 10.45 Uhr offizieller Festakt und Eröffnung Holzweg mit Reden von Hans-Rudolf Merz (Altbundesrat AR), Andreas Gantenbein (Gemeindepräsident Waldstatt) und Beat Müller (Präsident Verein 300 Jahre Waldstatt Ab 11 Uhr Freie Begehung des Holzweges für die Bevölkerung

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Montag, 7. September - 16:03 Uhr

Ausserrhoder Freibäder schliessen die Tore

(pag) Entsprechend dem Wetter geht die Badesaison in Ausserrhoden langsam aber sicher zu Ende. Vier der sieben Freibäder hatten am Wochenende das letzte Mal ihre Türen für die Gäste geöffnet, darunter die Schwimmbäder Rehetobel und Ledi in Walzenhausen, das Freibad Rotenwies in Gais und das Freibad in Teufen. In Waldstatt läuft der Betrieb noch bis kommenden Samstag, 12. September, weiter. In Heiden sogar noch einen Tag länger - Saisonschluss in der Vorderländer Badi ist am kommenden Sonntag, 13. September.

Das Freibad Sonnenberg in Herisau präsentiert sich trotz Schönwetter fast menschenleer.

Das Freibad Sonnenberg in Herisau präsentiert sich trotz Schönwetter fast menschenleer.

Alessia Pagani

In Herisau lassen sich die Verantwortlichen noch ein Türchen offen. Geplant ist der Saisonschluss am kommenden Sonntag, 13. September. Sollte sich eine Schönwetterfront abzeichnen, wird das Saisonende um eine Woche, auf den 20. September, verschoben. Der Betrieb in Freibad Sonnenberg würde sich dann auf den Vormittag beschränken.

Montag, 7. September - 15:21 Uhr

21-Jährige gewinnt Anerkennungspreis des Lions-Club Herisau

(pd) Die 21-jährige Tabea Keller aus Walzenhausen wurde Anfang September vom Lions-Club Herisau mit dem Anerkennungspreis 2020 geehrt. Sie hat sich in ihrer Maturaarbeit dem Thema «Demenz» gewidmet. Mit dem Anerkennungspreis würdigt der Lions-Club Herisau seit zwei Jahren junge Appenzellerinnen und Appenzeller, die Herausragendes leisten.

Tabea Keller, Gewinnerin des Anerkennungspreises, und Monika Bodenmann-Odermatt, neue Präsidentin des Lions-Club Herisau.

Tabea Keller, Gewinnerin des Anerkennungspreises, und Monika Bodenmann-Odermatt, neue Präsidentin des Lions-Club Herisau.

Bild: PD

In ihrer Maturaarbeit hat Tabea Keller die nationale Demenzstrategie des Kantons St. Gallen und beider Appenzell analysiert. Mit dieser Analyse stiess sie nicht nur an der Kantonsschule auf Interesse, sondern auch bei der Organisation «Alzheimer Schweiz» sowie beim Kanton Appenzell Ausserrhoden. Dieser engagierte sie sogar kurzerhand für die Mitarbeit am kantonalen Demenzkonzept.

Frauenpower herrscht übrigens erstmals auch an der Spitze des Lions-Club Herisau. Mit Monika Bodenmann-Odermatt hat nämlich zum ersten Mal eine Frau das Präsidium übernommen. Es war dann auch ihr vorbehalten, den mit 1000 Franken dotierten Anerkennungspreis an Tabea Keller zu überreichen.

Montag, 7. September - 11:19 Uhr

Mehrzweckanlage Walzenhausen wird für 10 Millionen saniert

(gk) Die Mehrzweckanlage Walzenhausen ist seit 1983 in Betrieb und wird intensiv genutzt. In den Jahren 2013 bis 2016 erfuhr der Bau bereits eine Teilsanierung. Der Gemeinderat hat anlässlich seiner letzten Sitzung die Zeitplanung für die nächste Sanierungsetappe genehmigt. Es wird mit einer Bauzeit von Frühling 2023 bis Frühling 2026 gerechnet.

Das Mehrzweckgebäude von Walzenhausen (unten links im Bild) soll eine weitere Sanierungsetappe erfahren.

Das Mehrzweckgebäude von Walzenhausen (unten links im Bild) soll eine weitere Sanierungsetappe erfahren.

Benjamin Manser

Die lange Baudauer sei insbesondere dem Umstand der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes und der umfassenden Arbeiten geschuldet, heisst es in einer Mitteilung. Die geplanten Investitionskosten von rund 10 Millionen werden in den Aufgaben- und Finanzplan aufgenommen. Die Planungsarbeiten, welche auch die Schulraumplanung beinhaltet, sind bereits seit 2019 im Gange und dauern noch bis 2022. Eine erste Information über die geplanten Arbeiten sind auf Herbst 2021 vorgesehen. Die Abstimmung erfolgt voraussichtlich im November 2022.

Montag, 7. September - 10:26 Uhr

Alpabfahrten sind im Gang

(ker) Obwohl die Daten der Ausserrhoder Alpabzüge coronabedingt nicht publiziert werden dürfen, finden diese in diesen Tagen statt. Leser Ruedi Rüegger aus Schönholzerswilen fotografierte in Urnäsch den Senn mit Lediwagen:

Ein Lediwagen kommt von der Alp.

Ein Lediwagen kommt von der Alp.

Leserbild: Ruedi Rüegger

Auf diesem Gefährt werden die verschiedenen Utensilien zur Käseherstellung von der Alp ins Tal gefahren. Obwohl nur noch sehr wenige Bauern auf ihrer Alpwirtschaft selbst käsen, bildet dieses Gefährt zusammen mit den Schweinen und weiteren Pferden den traditionellen Abschluss der Alpabfahrt.

Montag, 7. September - 10:01 Uhr

FDP Speicher spricht sich überraschend gegen Hallenbadsanierung aus

(pd/ker) Die Mitglieder der FDP Speicher sprachen sich an ihrer Versammlung überraschend gegen die Hallenbadvorlage aus, über die am 27. September abgestimmt wird. Der Gemeinde Speicher würden durch das rund 40-jährige Bauwerk hohe Investitionskosten und ein zu erwartendes Defizit von über 700'000 Franken pro Jahr drohen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die mangelnde Bereitschaft anderer Gemeinden, sich an den Betriebskosten zu beteiligen, stelle ebenfalls ein grosses Problem dar.

Das Hallenbad Buchen soll nach dem Willen der FDP Speicher zugunsten einer besseren Busverbindung zum St.Galler Blumenwies aufgegeben werden.

Das Hallenbad Buchen soll nach dem Willen der FDP Speicher zugunsten einer besseren Busverbindung zum St.Galler Blumenwies aufgegeben werden.

Bild: APZ

Die Mitglieder der FDP fordern, dass der Gemeinderat die Frage zur Zukunft des Hallenbads regional betrachten solle. Dafür biete der zu erwartende massive Ausbau des Hallenbads Blumenwies in St.Gallen eine grosse Chance – für Vereine, Familien, Schwimmer aber auch für das sehr wichtige Schulschwimmen. Die FDP regt an, das Hallenbad Blumenwies besser mit dem öffentlichen Verkehr anzubinden. Die Verlängerung der bestehenden Buslinie von Speicher über die Speicherschwendi ins St.Galler Neudorf wäre langfristig eine sinnvollere Investition.

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