APPENZELLER TICKER
Erfolgreicher UHC Herisau +++Fahrunfähig in Verkehrskontrolle geraten +++ Abgelenkt und mit Leitplanke kollidiert

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Drucken
Teilen

Feedback: redaktion-appenzellerzeitung@chmedia.ch

Montag, 6. Dezember - 14:51 Uhr

Der UHC Herisau kommt mit 4 Punkten aus der Doppelrunde

Nach einer zuletzt dürftigen Leistung gegen Unihockey Limmattal war die Mannschaft des UHC Herisau am vergangenen Wochenende gegen den zweitplatzierten UHC Pfannenstiel Egg auf Wiedergutmachung aus. Nach einer schön vorgetragenen Freistossvariante lancierte Schilling den freistehenden Meier vor dem Tor, welcher zum 1:0 einschieben konnte. Es brauchte in der 17. Minute einen abgelenkten Weitschuss von Pfannenstiel Egg um das Skore wieder auszugleichen. In der 27. Minute war es Conzett, welcher sich an der Bande durchtankte und mit seiner scharfen Hereingabe ein Eigentor provozierte. Die erneute Führung hielt bis kurz vor Drittelende, ehe Kellermüller nach einem blitzsauberen Konter zum 2:2 Ausgleich traf.

Die Partie gestaltete sich im letzten Drittel offener. Nach rund vier Minuten ging der UHC Pfannenstiel Egg erstmals in Führung. Kurze Zeit später war es Conzett der sich den Ball in der offensiven Zone erkämpfte und Meier vor dem Tor bediente, welcher seinen zweiten persönlichen Treffer realisieren konnte. Weitere drei Minuten später war es Niederöst von Pfannenstiel Egg, der den Ball nach einem Freistoss zum 4:3 ins Herisauer Gehäuse hämmerte. Nach dem Timeout wurde Zwicker mustergültig von Silas Stucki bedient und stellte den Ausgleich wieder her. Und es kam noch besser für den UHC Herisau, welcher nur 30 Sekunden später in Überzahl agieren konnte. Patrick Mittelholzer sorgte mit einem satten Schuss für die erneute Führung. Nun waren es die Zürcher welche ihrerseits das Time-Out nahmen, welches die Wirkung ebenfalls nicht verfehlte. In der 59. Minute war es Suter, welcher für das 5:5 verantwortlich war. So musste die Verlängerung über den Ausgang der Partie entscheiden. Diese Verlängerung war exakt 21 Sekunde alt, ehe Scharfenberger mittels Distanzschuss den Zusatzpunkt für den UHC Pfannenstiel Egg sicherte.

Dank überragendem Conzett zum Auswärtssieg in Uznach

Mit den Jona-Uznach Flames wartete am Folgetag ein direkter Konkurrent um die Playoffplätze auf die Appenzeller. Bereits nach drei Minuten waren die Herisauer mit 2:0 in Front. Nachdem Conzett in der ersten Spielminute Meier bediente und dieser einhändig den Führungstreffer erzielen konnte, versenkte er den Ball nur zwei Minuten später wuchtig selbst im Tor. Die Flames hatten in den ersten Minuten nicht viel entgegen zu setzten. Als sich die Herisauer in der 17. Minute in der Zone der St. Galler fest spielen konnte, war es Rüegg, der zum 3:0 aus Sicht der Herisauer einnetzen konnte. Den finalen Pass gab erneut Joel Conzett.

Mit der Führung im Rücken gab der UHC Herisau im zweiten Drittel die Zügel etwas aus den Händen. Die Flames konnten bis zur Spielmitte gleich drei Mal reüssieren. Dass es nach 30 Spielminuten nicht 3:3 stand war Stefan Meier zu verdanken, welcher zwischenzeitlich das vierte Tor für die Herisauer markierte. Andreas Zwicker war es dann in der 36. Spielminute, welcher die Herisauer nach einem schönen Angriff wieder mit zwei Längen in Führung schoss. Auf diesen Treffer hatte das Heimteam aus Uznach aber erneut eine Antwort bereit. Schneider verkürzte noch vor Drittelsende zum 4:5 aus Sicht der St. Galler.

Im letzten Drittel war es dann Joel Conzett, welcher zur persönlichen Kür ansetzte. Während er in der 45. Minute im Powerplay den Ball im gegnerischen Tor versenkte, überlistete er den Torhüter der Flames drei Minuten später mit einem gekonnten Schuss einhändig ins hohe Eck. Diese Tore sollten vorentscheidend sein. Dem 7:5 der Flames folgte eine 5-Minütige 6:5-Unterzahl, in welcher die Herisauer aber dank beherzter Defensivarbeit, etwas Glück und Torhüter Jud keinen weiteren Treffer mehr hinnehmen mussten. (jw)

Montag, 6. Dezember - 14:15 Uhr

Kantonspolizei und Grenzschutz kontrollieren im Appenzeller Vorderland

Verkehrskontrolle der Kantonspolizei Zürich beim Bahnhof Glanzenberg. Fotografiert am 2. November 2021.

Verkehrskontrolle der Kantonspolizei Zürich beim Bahnhof Glanzenberg. Fotografiert am 2. November 2021.

Sandra Ardizzone / LTA

In der Nacht auf Samstag, 4. Dezember, hat die Ausserrhoder Kantonspolizei gemeinsam mit dem Bundesamt für Zoll- und Grenzsicherheit im Appenzeller Vorderland koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt. Involviert waren verschiedene Fachdienste der Kantonspolizei, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Rahmen der mehrstündigen Kontrolle wurden rund 150 Fahrzeuge und deren Insassen kontrolliert. Bei sieben Fahrzeugführenden wurden Anzeichen von Alkoholsymptomen oder möglicher Fahrunfähigkeit wegen Medikamenten- oder Drogenkonsum festgestellt. Während drei Personen ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben mussten, erhielten weitere vier ein mehrstündiges Fahrverbot. Alle werden an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Montag, 6. Dezember - 11:38 Uhr

Soziale Integration der aus dem Ausland zugezogenen Bevölkerung im Fokus

Das Integrationsprogramm 2018-2021 von Appenzell Ausserrhoden wird um zwei Jahre verlängert und mit der Integrationsagenda Schweiz zusammengelegt. Diese zweijährige Zwischenphase erlaube es, Erkenntnisse aus der Umsetzung der 2019 eingeführten Integrationsagenda Schweiz zu gewinnen und Synergien optimal zu nutzen, schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung. Die enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und Gemeinden hat sich bewährt und wird weitergeführt. Um die integrationspolitischen Ziele zu erreichen, soll die chancengleiche Teilnahme der aus dem Ausland zugezogenen Personen am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben gefördert werden.

Das Integrationsprogramm soll einen wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit leisten

Das Integrationsprogramm soll einen wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit leisten

Gaetan Bally / KEYSTONE

In der zweijährigen Zwischenphase bis zur Einführung des dritten Programms liegt der Fokus verstärkt auf der Förderung der sozialen Integration für alle aus dem Ausland zugezogenen Personen. Die gesellschaftliche Teilnahme im Rahmen der individuellen Interessen und Möglichkeiten sowie die Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Herkunft sollen gestärkt werden. Die Umsetzung dieser Ziele wird durch Fördermassnahmen wie Erstinformationsgespräche, Potentialabklärungen, Sprachförderung, Förderunterricht, berufsvorbereitende Kurse oder Arbeitsmarkteinsätze unterstützt.

Ziel der Integrationsagenda Schweiz ist, dass zwei Drittel der 16- bis 25-jährigen fünf Jahre nach der Einreise in einer nachobligatorischen Ausbildung und rund die Hälfte aller Erwachsenen in den ersten Arbeitsmarkt integriert sind. Damit soll eine längerfristige und nachhaltige Selbständigkeit und Unabhängigkeit von der Sozialhilfe gewährleistet werden. Ein weiterer Fokus liegt bei der sprachlichen Integration und den Kenntnissen von Land und Kultur. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Kinder im Vorschulalter gerichtet: 80 Prozent von ihnen sollen sich beim Eintritt in den Kindergarten in deutscher Sprache verständigen können.

In Appenzell Ausserrhoden wird seit 2014 in enger Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden das kantonale Integrationsprogramm erfolgreich umgesetzt, womit ein wichtiger Beitrag zur Chancengleichheit geleistet wird. Durch eine gute Integration, der aus dem Ausland zugezogenen Personen, wird der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes gesichert. Die entsprechende Programmvereinbarung mit dem Bund, Staatssekretariat für Migration, wurde von allen 20 Gemeinden und vom Regierungsrat genehmigt und konnte Ende November 2021 abgeschlossen werden. (kk)

Montag, 6. Dezember - 08:26 Uhr

Autofahrer prallt in Leitplanke

Das Unfallfahrzeug.

Das Unfallfahrzeug.

Bild: PD

Am Sonntagabend fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem Auto von Appenzell in Richtung Stein. Auf Höhe Enggenhüttenstrasse 92 verlor er wegen einer momentanen Unaufmerksamkeit die Herrschaft über das Fahrzeug und kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke, wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Fahrer und Beifahrerin blieben unverletzt. (kpai)

Sonntag, 5. Dezember, 09:45 Uhr

Einbruchdiebstahl in Einfamilienhaus

In Waldstatt wurde eingebrochen.

In Waldstatt wurde eingebrochen.

Bild: Ppampicture / iStockphoto

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der vergangenen Woche gewaltsam Zutritt in ein Ferienhaus in Waldstatt. Danach durchsuchte sie sämtliche Räume sowie verschiedene Behältnisse und verliess das Gebäude wieder durch die Sitzplatztüre. Die Abklärungen der Kantonspolizei sind im Gange. (kapo/red)

Sonntag, 5. Dezember, 09:34 Uhr

Verkehrsunfall in Schwellbrunn

In Schwellbrunn kam es zu einem Verkehrsunfall.

In Schwellbrunn kam es zu einem Verkehrsunfall.

Bild: Daniel Ammann

Eine Autolenkerin fuhr am Samstagabend von der Örtlichkeit Risi in Richtung Schwellbrunn. In einer Rechtskurve rutsche sie auf der schneebedeckten Strasse über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen und kollidierte mit dem rechtsseitig ansteigenden Wiesenbord. Am Fahrzeug entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine Mitfahrerin klagte über Schmerzen in der Schulter und suchte selbstständig einen Arzt auf. (kapo/red)

Samstag, 4. Dezember, 16:15 Uhr

Junglenker fährt mit Auto in Holzschopf

Am frühen Freitagabend fuhr ein 18-jähriger Mann mit einem Kleinwagen von Urnäsch in Richtung Gonten. Kurz vor dem Jakobsbad verlor er auf der schneebedeckten Strasse die Herrschaft über das Fahrzeug, schlitterte durch den rechtsseitigen Zaun und danach in einen nahen Holzschopf. Der junge Mann blieb unverletzt. (kapo/vat)

Kapo AI
Samstag, 4. Dezember, 10:51 Uhr

Verkehrsunfall in Trogen

In Trogen kam es zu einem Verkehrsunfall.

In Trogen kam es zu einem Verkehrsunfall.

Bild: kapo

Ein Personenwagenlenker fuhr am Freitag, kurz nach 17 Uhr, von Bühler in Richtung Trogen. Bei der Örtlichkeit Sand geriet er aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit ins Rutschen, prallte gegen den rechtsseitigen Röhrenzaun und in der Folge auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte er mit der korrekt entgegenkommenden Lenkerin eines Lieferwagens. Bei der Kollision entstand hoher Sachschaden an beiden Fahrzeuge sowie am Zaun. (kapo/red)

14:29 Uhr

Informationsabend über den Polizeiberuf

Für die Polizeischule 2022 sucht die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden gemäss Medienmitteilung Bewerberinnen und Bewerber. Am Mittwoch, 8. Dezember, 19.30 Uhr, führt die Kantonspolizei in Speicher (Buchensaal) nun einen Informationsabend zum Polizeiberuf durch. Verschiedene Polizeiangehörige bringen die vielfältigen Aufgaben der Polizei und Impressionen aus dem Polizeialltag näher. Während der Besichtigung des neuen Einsatzleitfahrzeuges bestehen viele Möglichkeiten für den persönlichen Austausch. (KapoAR)

12:06 Uhr

Viele Unfälle auf Ausserrhoder Strassen

Am Donnerstag kam es gleich zu mehreren Verkehrsunfällen in Appenzell Ausserrhoden. Der Sachschaden ist hoch, Personen wurden nicht verletzt.

In Schwellbrunn fuhr gemäss Polizeibericht ein 18-jähriger Lenker kurz vor 7.45 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Bubenstigstrasse in Richtung Herisau. In der Folge verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte dort mit einem korrekt parkierten Personenwagen. An den Fahrzeugen entstand Schachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

In Niederteufen lenkte ein 57-Jähriger seinen Personenwagen kurz nach 11 Uhr von Stein kommend auf der Steinerstrasse bergwärts in Richtung Teufen. In einer Linkskurve kam er über den rechten Fahrbahnrand, überquerte ein Steinbeet und prallte schliesslich frontal in eine Betonmauer. Der Schaden beläuft sich auf rund 20'000 Franken.

In Schachen bei Reute fuhr ein 39-jähriger Lenker mit seinem Lieferwagen um 16.15 Uhr in Richtung Reute. Im Bereich Wolftobel verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen. An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Wenige Minuten später kam es an der gleichen Örtlichkeit zu einem Folgeunfall. Dabei lenkte eine in Richtung Oberegg fahrende 40-jährige Automobilistin ihr Fahrzeug aufgrund der am Fahrbahnrand abgestellten Unfallfahrzeuge auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Auch bei dieser Kollision entstand mehrere Tausend Franken Schaden an den Fahrzeugen.

In Herisau fuhr ein 36-jähriger um 16.20 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Degersheimerstrasse in Richtung Dorfzentrum. Kurz vor dem ‹Schwänli-Kreisel› geriet er mit seinem Fahrzeug ins Rutschen, kam über den rechten Fahrbahnrand sowie das angrenzende Trottoir und kollidierte dort schliesslich mit dem Brückengeländer. Am Brückengeländer und dem Fahrzeug entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

In Heiden fuhr ein 40-jähriger Lenker kurz vor 18.30 Uhr mit seinem Personenwagen von Oberegg kommend in Richtung Kaien. Im Bereich Gstalden verlor er bei einem Ausweichmanöver die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den Fahrbahnrand in die angrenzende Wiese und überschlug sich dort. Am Personenwagen entstand Totalschaden.

In Gais lenkte ein 56-Jähriger seinen noch mit Sommerreifen ausgerüsteten Personenwagen um 18.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Bühler. Dabei verlor er im Bereich Strahlholz die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Personenwagen. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

In Trogen fuhr ein 33-jähriger mit seinem Personenwagen auf der Hauptstrasse in Richtung Wald. Dabei verlor er in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Personenwagen. An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken. (KapoAR)

11:58 Uhr

Anpassungen Prämienverbilligung

Die Standeskommission hat die Richtprämien zur Berechnung der individuellen Prämienverbilligungen für das Jahr 2022 festgelegt: Erwachsene 3654 Franken (2021: 3487); Junge Erwachsene 2688 (2021: 2799); Kinder 810 (2021 839).

Beim Selbstbehalt hat die Standeskommission gemäss Medienmitteilung gegenüber dem zu Ende gehenden Jahr keine Änderung vorgenommen. Die Bandbreite liegt auch 2022 nach wie vor bei 7 bis 12 Prozent. Die Standeskommission hat im Weiteren die Berechnung des massgeblichen Gesamteinkommens leicht angepasst. Infolge einer Änderung im kantonalen Steuerrecht werden neu Dividenden aus Beteiligungen an Gesellschaften in bestimmten Fällen privilegiert gehandhabt und steuerlich in Abzug gebracht. Damit verringert sich das steuerbare Einkommen. Um eine Gleichbehandlung mit Steuerpflichtigen ohne einen solchen Abzug zu gewährleisten, muss beim Gesamteinkommen, welches als Grundlage für die Berechnung der Prämienverbilligung herangezogen wird, eine entsprechende Aufrechnung vorgenommen werden. Für die Prämienverbilligung ist weiterhin keine Anmeldung erforderlich. Das Gesundheitsamt führt die Berechnungen von Amtes wegen anhand der Steuerveranlagungen aus und teilt den Versicherten den Verbilligungsanspruch mittels Verfügung mit. Die Verbilligung wird direkt den jeweiligen Krankenversicherern ausbezahlt. Sofern die Berechnungsgrundlagen vorliegen, werden die ersten Zahlungen im ersten Quartal 2022 vorgenommen. (rk)

Freitag, 3. Dezember - 8:44 Uhr

Chlausfeier in Heiden abgesagt

Bereits 2020 konnte die Chlausgruppe des Männerchors Heiden den beliebten Chlaustrott mit Tieren und Säckliverteilung an alle Kinder, die ein Sprüchli aufsagen oder ein Liedli singen, infolge der Pandemiebestimmungen nicht durchführen. Nun muss sie auch die diesjährige Ausgabe absagen. Das teilte die Chlausgruppe am Freitag mit.

Samichlaus und Schmutzli füllen so zwischen 250 und 300 Chlaussäckli ab. Der Einkauf für eine solche Menge sei eine Herausforderung. «Die jüngsten Entwicklungen von Covid-19 lassen für den Chlaustag vom 6.Dezember nichts Gutes erahnen, wie der Oberchlaus bei Sondierungen in Erfahrung bringen konnte», heisst es weiter. Der Kanton müsse sich bekanntlich an die Vorschriften des Bundes halten. Die Chlausgruppe habe zwar ein ihrer Ansicht nach griffiges Schutzkonzept erarbeitet, doch scheine dieses im Hinblick auf die derzeit massiv steigenden Zahlen von infizierten Personen, nicht zu genügen. Obwohl seitens des Bauamtes von Heiden alles aufgegleist war, und das EW Heiden die Elektrisch-Installationen samt dem Strom gratis abgegeben hätte, könne die Chlaustruppe die zu erwartenden Auflagen nicht erfüllen. Aber auch der Samichlaus wäre für seinen Einsatz parat gewesen. «Es tut den Samichläusen und Schmutzlis sehr leid, dass sie die Kinder auch 2021 nicht im gewohnten Rahmen sehen können. Sie sind somit genötigt, den Chlausanlass sehr kurzfristig absagen zu müssen», teilt die Chlausgruppe mit. Chlausbesuche im Freien werden durchgeführt. Wer einen Samichlaus bei sich zuhause wünscht, kann sich auch noch kurzfristig unter 071 891 43 13 / 079 822 06 35 oder unter hilty.heiden@bluewin.ch anmelden. (pd)

Donnerstag, 2. Dezember – 15:32 Uhr

Stein: Olivia Schweizer wird Gemeindeschreiberin

Der Gemeinderat von Stein hat Olivia Schweizer, wohnhaft in Wittenbach, zur Gemeindeschreiberin gewählt. Sie tritt ihr Amt per 1. März 2022 an und wird im März durch ihren Vorgänger Fabian Hüni eingearbeitet.

Olivia Schweizer tritt im kommenden März die Stelle als Gemeindeschreiberin in Stein an.

Olivia Schweizer tritt im kommenden März die Stelle als Gemeindeschreiberin in Stein an.

Bild: PD

Olivia Schweizer ist 25-jährig, hat aber trotz ihres jungen Alters schon viele Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung gesammelt. Sie arbeitet zurzeit im Frontoffice einer grösseren St.Galler Gemeinde und hat dadurch Einblicke in diverse Themenbereiche der Verwaltung. Durch ihre kaufmännische Ausbildung in der öffentlichen Verwaltung sowie die schulischen Weiterbildungen bringe sie das notwendige Wissen mit, um die Funktion als Gemeindeschreiberin zu erfüllen, teilt die Gemeindekanzlei mit. (gk)

Donnerstag, 2. Dezember – 15:24 Uhr

Neue Haltestelle und erweitertes Angebot

Am Sonntag, 12. Dezember, tritt schweizweit der neue Fahrplan in Kraft. Die Appenzeller Bahnen (AB) erweitern das Angebot auf den Linien Rheineck-Walzenhausen und Trogen-St.Gallen-Appenzell. Anpassungen auf der Linie Rorschach-Heiden ermöglichen gemäss Mitteilung des Unternehmens eine attraktive Verbindung am Morgen auf den neuen IC5 nach St.Gallen-Zürich. Am Güterbahnhof St.Gallen wird die neue Haltestelle in Betrieb genommen. Der Fahrplan der Linien Frauenfeld-Wil, Gossau-Appenzell-Wasserauen und Altstätten-Gais bleibt unverändert. Die Taschenfahrpläne werden ab diesem Fahrplanwechsel nicht mehr produziert. Auch bei den PubliCar-Angeboten und auf PostAuto-Linien gibt es Anpassungen.

Eine Tangokomposition der Appenzeller Bahnen am Bahnhof St.Gallen.

Eine Tangokomposition der Appenzeller Bahnen am Bahnhof St.Gallen.

Bild: PD

Kürzere Fahrzeit nach Zürich

Die Veränderungen im Detail: Die Reisezeit von Heiden nach Zürich dauert bei der Verbindung mit dem IC5 1 Stunde 37 Minuten. Am Morgen gibt es laut Mitteilung drei weitere attraktive Verbindungen nach St.Gallen. Zudem ergeben sich mit dem Winterfahrplan zwischen St.Gallen und Heiden bis zu 10 Minuten kürzere Reisezeiten.

Haltestelle Güterbahnhof St.Gallen

Die Haltestelle Güterbahnhof St.Gallen der AB wird ab dem Fahrplanwechsel offiziell in den Fahrgastbetrieb genommen. Die umliegenden Quartiere beim Güterbahnhof erhalten eine Bahnverbindung Richtung Hauptbahnhof und Innenstadt sowie eine direkte Verbindung ins Appenzellerland. Auch im Hinblick auf die bauliche Entwicklung des Gebiets werde mit der neuen Anbindung durch den öffentlichen Verkehr die Attraktivität für das Quartier gesteigert, teilen die AB mit. Die neue Kreuzungsstelle für die Züge federt allfällige Verspätungen ab und verbessert die Fahrplanstabilität.

Anpassungen auf der Linie Trogen-St.Gallen-Appenzell

Der Viertelstundentakt wird am Abend von Speicher über St.Gallen-Teufen um einen Zug verlängert. Diese Verbindung um 19.11 Uhr ab St.Gallen fährt bis nach Gais. Damit erhalten die Fahrgäste eine zusätzliche, schnelle Verbindung mit Abfahrt 18.03 Uhr ab Zürich über Teufen bis nach Gais. In Gais wird das Fahrzeug über Nacht abgestellt. Dies ermöglicht eine neue Frühverbindung mit Abfahrt 5.05 Uhr ab Gais mit Anschluss in St.Gallen nach Zürich. Ergänzend zu diesen Massnahmen werden kleinere Anpassungen im Minutenbereich gemacht.

Verlängerter Halbstundentakt ab Walzenhausen

Auf der Linie Rheineck-Walzenhausen gibt es Anpassungen im Minutenbereich. Nun fährt der Zug genau im Halbstundentakt, jeweils Abfahrt xx:05 Uhr und um xx:35 Uhr ab Rheineck. Am Morgen gibt es neu zwei zusätzliche Verbindungen zwischen Rheineck und Walzenhausen. Der Halbstundentakt wird somit bis 8.35 Uhr verlängert.

Ausbau bei PubliCar und Postauto

Der PubliCar Appenzell weitet per Fahrplanwechsel sein Gebiet aus. Der Rufbus fährt neu zum Bahnhof Gais und weiter bis zur Klinik Gais. Mit dieser Anbindung werden die sozialen Einrichtungen Alterszentrum Gais, die Alterssiedlung Gais sowie die Hausgemeinschaft zur Oase ans Netz von PubliCar angebunden. Der Ein- und Ausstieg erfolgt nach Bestellung entlang der genannten Strassen, ohne Haustürservice.

Für Fahrten ab Oberegg, Post nach Heiden entfällt von Montag bis Samstag die Reservationspflicht. Neu fährt der PubliCar ab 21.18 Uhr im Stundentakt ab Oberegg, Post entlang der offiziellen Haltestellen nach Heiden.

Auf der PostAuto-Linie 225 Heiden-Lachen-Walzenhausen verkehren die Postautos um 11.01 Uhr ab Heiden beziehungsweise um 11.31 Uhr ab Walzenhausen, Bild neu ganzjährig von Montag bis Freitag. Bei der Linie 230 Heiden-Wald-Trogen gibt es abends bessere Anschlüsse. Durch die Vorverlegung der beiden Postautos ab Trogen um zwei Minuten auf 17.28 Uhr und 18.28 Uhr entstehen in Kaien schlanke Anschlüsse für die Weiterfahrt auf der Linie 121 Richtung Rehetobel-St.Gallen.

Keine Taschenfahrpläne mehr

Die Produktion von gedruckten Taschenfahrplänen wird im Gebiet des Tarifverbundes Ostwind per Dezember 2021 mehrheitlich eingestellt. Die AB empfiehlt, Fahrplanabfragen via SBB-App oder www.appenzellerbahnen.ch zu tätigen. Mitteilungen zu Verkehrsunterbrüchen, Störungsmeldungen oder Verspätungen halten die Fahrgäste stets auf dem Laufenden. Die AB-Verkaufsstellen in Appenzell und Heiden stehen bei Fragen zur Verfügung und stellen Kundinnen und Kunden gewünschte Fahrpläne per Post zu.(pd)

Donnerstag, 2. Dezember – 11:32 Uhr

Landammann Dölf Biasotto richtet Videobotschaft an die Bevölkerung

Der Ausserrhoder Landammann und Vorsteher des Departements Bau und Volkswirtschaft, Regierungsrat Dölf Biasotto, wendet sich in der Adventszeit mit einer Video-Ansprache an die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden. Er bittet im rund zehnminütigen Video darum, weiterhin konsequent die geltenden Regeln zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. In der Bekämpfung der Pandemie gelte es, zusammenzuhalten und sich mit gegenseitigem Respekt und Toleranz zu begegnen.

Biasotto wünscht der Bevölkerung frohe Festtage, Zeit, Ruhe und trotz allem schöne Momente, damit alle mit Zuversicht ins 2022 starten können. (kk)

Donnerstag, 2. Dezember – 10:39 Uhr

Appenzeller Bergkräuter: Wetter beeinträchtigt die Ernte

Sieben Bauernfamilien aus Appenzell und Umgebung bauen Kräuter für den Appenzeller Alpenbitter an. Kürzlich haben sie ihre Ernte 2021 abgeliefert. Aufgrund des Wetters fiel sie gemäss einer Medienmitteilung geringer aus als in den vergangenen Jahren.

Mitglieder des Vereins Appenzeller Bergkräuter mit einem Teil der Ernte 2021 im Brennraum der Appenzeller Alpenbitter AG.

Mitglieder des Vereins Appenzeller Bergkräuter mit einem Teil der Ernte 2021 im Brennraum der Appenzeller Alpenbitter AG.

Bild: PD

Pfefferminze, Lavendel, Zitronenmelisse: Diese und sechs weitere Kräuter produzieren Appenzeller Bäuerinnen und ihre Familien für die Appenzeller Alpenbitter AG. Die Kräuterfrauen sind im Verein Appenzeller Bergkräuter zusammengeschlossen und haben die diesjährige Ernte dem Familienunternehmen Appenzeller Alpenbitter AG geliefert. Vereinspräsidentin Ida Signer: «Der Ertrag wurde leider durch den späten Frühling und den verregneten Sommer geschmälert.» Trotzdem: Die Kräuterfrauen sind sichtlich stolz auf ihre Arbeit – und der Bedarf an Pfefferminze und Zitronenmelisse lasse sich fast vollständig mit lokalen Kräutern decken.

Regionalprojekt seit sieben Jahren

Die Idee für das Projekt Appenzeller Bergkräuter entstand 2012. Die Appenzeller Alpenbitter AG klärte damals die Möglichkeiten für eine regionale Kräuterproduktion ab, gleichzeitig suchte das kantonale Landwirtschaftsamt auf Einladung des Bundes förderungswürdige Projekte mit regionaler Bedeutung. Das passte zusammen, 2014 wurde das Kräuterprojekt gestartet. «Seither beziehen wir Kräuter soweit möglich aus der Region», sagt Pascal Loepfe-Brügger, Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG. Einige der 42 Kräuter und Gewürze, die nach 120-jährigem Geheimrezept verarbeitet werden, stammen jedoch seit jeher aus anderen Weltgegenden. «Orangen, zum Beispiel, gedeihen nun einmal nicht im Appenzellerland.»

«Kräuterfrau» Edith Räss mit Lavendel vom eigenen Feld.

«Kräuterfrau» Edith Räss mit Lavendel vom eigenen Feld.

Bild: PD

Sieben geheime Mischungen

Aus den getrockneten und geschnittenen Kräutern entstehen Kräutermischungen für sieben Teilprodukte. Die Mischung erfolgt hinter den verschlossenen Türen der Kräuterkammer. Dafür zuständig sind die Geheimnisträger Beat Kölbener und Walter Regli. Nur diese beiden Mitglieder der Gründerfamilie kennen das 1902 kreierte Geheimrezept. Die sieben Mischungen werden teils destilliert, teils mazeriert, also kalt in Alkohol angesetzt. Nach der individuellen Lagerung mischt der Brennmeister die sieben Teilprodukte und filtriert das Ganze – fertig ist der Appenzeller Alpenbitter. (pd)

Donnerstag, 2. Dezember – 09:35 Uhr

Zum Leutnant befördert

Im Offiziers-Kader der Schweizer Armee wird Michaela Hälg aus Schachen bei Herisau per 4. Dezember zum Leutnant befördert. Dies geht aus einer Mitteilung des Kreiskommandos von Appenzell Ausserrhoden hervor.

Mittwoch, 1. Dezember – 15:01 Uhr

Kantonale Aktionswoche «Wie geht’s dir?»

Die kantonale Abteilung Gesundheitsförderung sensibilisiert in einer Aktionswoche vom 6. –12. Dezember die Ausserrhoder Bevölkerung für die Stärkung ihrer psychischen Gesundheit.

Die Massnahmen aufgrund der Covid-19 Pandemie sind gemäss Medienmitteilung mit tiefgreifenden Veränderungen des Alltags und des gesellschaftlichen Zusammenlebens verbunden. Dies sei für die psychische Gesundheit besonders herausfordernd. Studien und Berichte zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene eine höhere psychische Belastung aufgrund der Corona-Krise haben als Erwachsene. Ängste, Depressionen und Krisen haben bei ihnen zugenommen. Dies bestätigen auch Zahlen der Dargebotenen Hand (Tel. 143) und der Pro Juventute (Tel. 147), welche niederschwellige Beratungsangebote anbieten. Die Vorweihnachtstage als eine Zeit der Stille und des Nachdenkens sowie mit weniger Tageslicht können für viele Menschen ohnehin schwierig sein. Wenn sich negative Gefühle häufen und verstärkende Faktoren wie Einsamkeit, Krankheit, Stress oder Konflikte hinzukommen, kann dies auch die Psyche stark belasten. Umso wichtiger ist es darüber zu sprechen.

Die kantonale Abteilung Gesundheitsförderung sensibilisiert mit der «Wie geht’s dir?»-Aktionswoche vom 6.–12. Dezember die Ausserrhoder Bevölkerung erneut für die Stärkung der psychischen Gesundheit. Plakate, Flyer und ein digitaler Clip in Bussen und Zügen sollen das Thema beleuchten und Handlungsoptionen aufzeigen. Auch die «Wie geht’s dir?»-App unterstützt dabei. Darüber können Nutzende die Gefühlswelt entdecken, ein Tagebuch der Emotionen führen und wertvolle Tipps rund um die psychische Gesundheit finden. Zudem gibt die App auf die Gemütslage zugeschnittene Empfehlungen. Diese können helfen, positive Gefühle zu empfinden und zu verstärken – oder aber negative Gefühle auszuhalten und den Umgang mit ihnen zu verbessern. Die App soll dadurch die Wahrnehmung für den eigenen Gefühlszustand schärfen. «Das Smartphone wird damit zum persönlichen Hosentaschen-Coach», so Markus Meitz, Leiter der Abteilung Gesundheitsförderung. (kk)

Mittwoch, 1. Dezember - 08:44 Uhr

Einbruchdiebstahl in Herisau

Am Dienstagnachmittag ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Herisau eingebrochen. Dabei ist ein Schaden in noch nicht bestimmter Höhe entstanden.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich am Dienstag, 30. November 2021, in der Zeit zwischen 13.30 und 18.12 Uhr, auf der Nordseite des Gebäudes über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Liegenschaft. Anschliessend durchsuchte sie laut Ausserrhoder Kantonspolizei sämtliche Räume sowie verschiedene Behältnisse und verliess das Gebäude wieder in unbekannter Richtung.

Mittwoch, 1. Dezember - 08:37 Uhr

Massnahmen gegen die fünfte Coronawelle: Heute Mittwoch, ab 10 Uhr, informieren die Ostschweizer Kantonsregierungen gemeinsam

Die Entwicklung der Coronapandemie, vor allem das Auftauchen der neuen Omikron-Variante, macht Gegenmassnahmen nötig. Der Bundesrat hat solche nach einer Krisensitzung am Dienstag in die Vernehmlassung gegeben. Aber auch die Regierungen beider Appenzell sowie der Kantone St.Gallen und Thurgau reagieren jetzt: Sie haben gemeinsam Massnahmen gegen die Pandemie beschlossen.

Heute Mittwoch, 10 Uhr, treten Vertreterinnen und Vertreter der vier Kantonsregierungen in St.Gallen gemeinsam vor die Medien. Informieren werden die Thurgauer Regierungspräsidentin Monika Knill, die Innerrhoder Statthalterin Monika Rüegg Bless, der Ausserrhoder Landammann Dölf Biasotto und der St.Galler Gesundheitsdirektor Bruno Damann.

Anders als bei früheren Medienorientierungen zur Coronapandemie wird es diesmal keinen Livestream aus dem Regierungsgebäude geben. Dies wegen der Auslastung der Staatskanzlei durch die parallel laufende Novembersession des St.Galler Kantonsrates im Olma-Areal. «Tagblatt online» hingegen wird wie üblich ab 10 Uhr mit einem Liveticker direkt aus der Medienorientierung über das dort Gesagte informieren. (SK/vre)

16:20 Uhr

Bühler: Neue Leitung Einwohnerkontrolle und Stellvertretung Gemeindeschreiberin gewählt

Daniela Inauen.

Daniela Inauen.

Bild: pd

Nach dem Ausscheiden von Cristina Ravaioli im September 2021 und der Kündigung von Sandra Mohsin im Oktober 2021 war die Gemeindeverwaltung Bühler auf der Suche nach einer neuen Leitung Einwohnerkontrolle / Stellvertretung Gemeindeschreiberin. Als Übergangslösung konnte Dorothea Brühwiler die Aufgabe wahrnehmen. Dies schreibt die Gemeinde Bühler in einer Mitteilung. Mohsin wird die Gemeindeverwaltung per Ende Januar 2022 verlassen. Brühwiler wird bis auf weiteres als Springerin fungieren, bis die offenen Stellen besetzt und die Nachfolger:innen eingearbeitet sind. Nun konnte Daniela Inauen als neue Leitung Einwohnerkontrolle / Stellvertretung Gemeindeschreiberin sowie Aktuarin diverser Kommissionen gewählt werden. Frau Inauen war Stellvertreterin des Amtsleiters und Sachbearbeiterin der Verwaltungspolizei Appenzell Innerroden und hat darum ein breites Fachwissen und eine langjährige Verwaltungserfahrung. Der Gemeinderat ist überzeugt mit Frau Inauen eine Kompetente Anschlusslösung gefunden zu haben, freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht Frau Inauen viel Freude und Erfolg bei der neuen Herausforderung. (gk)

14:34 Uhr

Prix Heiden geht an Andreas Stehli und Häädler Frauen

Die Co-Präsidentinnen Regula Nyffenegger und Ursula Locher nehmen den Preis stellvertretend für ihre Mitglieder entgegen.

Die Co-Präsidentinnen Regula Nyffenegger und Ursula Locher nehmen den Preis stellvertretend für ihre Mitglieder entgegen.

Bild: pd

Der Prix Heiden ging bereits zum dritten Mal an eine verdiente Persönlichkeit oder an eine Institution für nachhaltige und aussergewöhnliche Leistungen. Andres Stehli schuf als langjähriger Hotelier in der Pension Nord ein Ort der Kulturvermittlung und war damit wichtig für den Häädler Tourismus. Lange Jahre stellte er sein Wissen und seine Arbeitskraft dem Kurverein Heiden als dessen Präsident zur Verfügung. Im historisch-antiquarischen Museum hat er sich mit jährlichen Sonderausstellungen für die Vermittlung unserer Geschichte eingesetzt.

Andreas Stehli erhält den Prix Heiden.

Andreas Stehli erhält den Prix Heiden.

Bild: pd

Aufgrund seines kulturellen Engagements, welches stets ehrenamtlich und unentgeltlich war, ehrt die Gemeinde Heiden Andres Stehli mit dem Prix Heiden. Auch den Häädler Frauen, Preisträgerinnen vom letzten Jahr, wurde der Prix Heiden übergeben. Als einer der grössten Vereine in Heiden übernehmen die Häädler Frauen eine wichtige Funktion im gesellschaftlichen und gemeinnützigen Leben der Gemeinde. Der Verein entstand im Mai 2017 durch die Fusion der Frauengemeinschaft und dem Frauenverein Heiden. Stellvertretend für die über 300 Mitglieder wurden der Preis den beiden Co-Präsidentinnen Regula Nyffenegger und Ursula Locher übergeben. (pd)

11:03 Uhr

Trogener Adventsmarkt abgesagt

Der Trogner Adventsmarkt findet heuer zum zweiten Mal in Folge nicht statt.

Der Trogner Adventsmarkt findet heuer zum zweiten Mal in Folge nicht statt.

Bild: PD

Ein Jahr verspätet sollte am 4. Dezember 2021 der 35. Adventsmarkt in Trogen stattfinden. Nun sehen sich die Veranstalter gezwungen, vor der schwierigen Lage zu kapitulieren. Die Organisatoren bedauern die Absage des Marktes, der laut dem OK als einziger ausschliesslich Produkte von Institutionen für Menschen mit Behinderung anbietet.

Die Regelungen, welche am Freitagnachmittag vom Amt für Wirtschaft des Kantons bekannt gegeben wurden, seien für das OK nicht einhaltbar gewesen. So hätte man neu auch im Aussenbereich nur Menschen mit Covid-Zertifikat begrüssen dürfen. Die Alternative wäre eine Zutrittsbegrenzung auf 1000 Personen gewesen.

Der Markt hätte eingezäunt werden müssen, was bei den Trogener Verhältnissen mit den verschiedenen Nebenschauplätzen in den Gassen so kurzfristig ein Ding der Unmöglichkeit sei - das Problem der Anwohner, die ihr Haus ohne Kontrolle erreichen müssen, ebenfalls ungelöst.

Wie letztes Jahr werden die Institutionen nun eigene Wege suchen und Ersatzevents und überschaubarere Verkaufsmöglichkeiten finden. (Charlotte Kehl/rak)

09:33 Uhr

Ausgebautes Covid-Test-Angebot in Heiden und Herisau

Tägliche Angebote und längere Öffnungszeiten: Ab Mittwoch 1. Dezember gibt es ein ausgebautes Angebot in den kantonalen Covid-Testzentren Herisau und Heiden. Dies schreibt der Kanton in einer entsprechenden Mitteilung. Neu wird an beiden Standorten an jedem Werktag inklusive Samstag getestet.

Mit dieser Ausweitung der Testkapazitäten gibt es nun in allen drei Kantonsteilen ein tägliches Angebot. An allen Standorten werden Personen mit und ohne Symptomen getestet. Allerdings müssen sich Personen mit Symptomen in jedem Fall zwingend anmelden. Für Personen ohne Symptome ist in den Hirslanden-Zentren in Herisau (Bahnhofstr. 23) und Heiden (Dunant-Haus) ein spontanes Erscheinen zu allen Öffnungszeiten möglich. Wer sich anmeldet, geniesst allerdings Vorrang. In Teufen ist ein Walk-In nur am Samstag möglich.

Die Zentren in Herisau und Heiden haben nun Montag bis Mittwoch jeweils von 11 bis 14 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Von Donnerstag bis Samstag gibt es am Abend eine Stunde Verlängerung. Das Zentrum in Teufen ist Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr und in der Regel von 13 bis 17 Uhr (abhängig von den Buchungen) geöffnet, am Samstag von 9 bis 13 Uhr (Walk-In).

Termine in den Zentren Herisau und Heiden werden am besten online vereinbart: www.hirslanden.ch/testzentrum-herisau oder www.hirslanden.ch/testzentrum-heiden. Termine im Testzentrum Teufen sind über die Hotline zu vereinbaren: 071 353 67 97. Die Hotline steht auch bei Problemen mit der Online-Anmeldung zur Verfügung. (rk)




Aktuelle Nachrichten