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Beim Entsorgen den Stau umgehen +++ Kantonale Urnenabstimmung erstmals auf Voteinfo +++ Bleiker, Kobler, Costa und Frischknecht verlassen SC Herisau

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 16. April - 15:52 Uhr

Webcam beim WinWin-Markt: Beim Entsorgen den Stau umgehen

(GK) Beim WinWin-Markt stauen sich in Spitzenzeiten die Autos. Die Gemeinde Herisau und die Stiftung Tosam haben bereits verschiedene Massnahmen ergriffen, um die Situation zu verbessern. Wie die Gemeindekanzlei nun mitteilt, können sich Kundinnen und Kunden vor der Abfahrt über eine Webcam ein Bild vom aktuellen Andrang verschaffen. So können sie beim Gang zur Recyclingstelle die Phasen mit hohen Kundenfrequenzen umgehen. Die Webcam ist einsehbar unter www.herisau.ch/de/aktuellesherisau/aktuelles/abfall/abfallorte oder auf der Webseite der Stiftung Tosam. Um den Datenschutz zu gewährleisten, sind die Bilder stark verpixelt.

Freitag, 16. April - 14:16 Uhr

Kantonale Urnenabstimmung erstmals auf «Voteinfo»

(RK) Die von der Bundeskanzlei zusammen mit dem Bundesamt für Statistik und dem Statistischen Amt des Kantons Zürich entwickelte App «Voteinfo» ist in Innerrhoden neu auf kantonaler Ebene im Einsatz. Die App bildet laut Mitteilung der Ratskanzlei das Abstimmungsgeschehen der kantonalen Urnenabstimmung vom 9. Mai ab. Interessierte haben damit die Möglichkeit, auf dem Smartphone jederzeit Informationen aus dem Mandat abzurufen. Auch die Abstimmungsergebnisse werden am Abend des Abstimmungssonntags in der App aufgeschaltet. Die Aufschaltung der kantonalen Abstimmungsunterlagen und -ergebnisse in der App «Voteinfo» soll in Zukunft für Landsgemeindegeschäfte weitergeführt werden.

Bereits im Einsatz ist die App auf Bundesebene. Die Unterlagen und Resultate der eidgenössischen Abstimmungen sind seit 2019 in der App abgebildet. Dies gilt auch für die Resultate aus Appenzell I.Rh. Nutzerinnen und Nutzer können so erfahren, wie die Bezirke und der Kanton abgestimmt haben. Für alle Abstimmungen können Push-Meldungen abonniert werden. Die App «Voteinfo» kann für Android und iOS gratis heruntergeladen werden.

Freitag, 16. April - 11:55 Uhr

Bleiker, Kobler, Costa und Frischknecht verlassen den SC Herisau

(PD) Erstligist SC Herisau gibt die Abgänge von Bleiker, Kobler, Costa und Frischknecht bekannt. Der Verteidiger Sandro Bleiker hat sich laut Medienmitteilung entschieden, seine Schlittschuhe an den Nagel zu hängen. «Bleiki» kämpfte jahrelang für das Herisauer Fanionteam und spielte sich so in die Herzen der Fans, so der Verein. Er war beliebt im Team und hat sich nun entschieden, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Gian-Reto Kobler, der Bündner Stürmer in den SCH-Reihen, macht eine Pause und widmet sich nach einer Saison im Appenzellerland zu 100 Prozent seinem Studium. Der Herisauer Elia Costa, welcher bereits alle Stufen in unserem Nachwuchs durchlaufen hat, beginnt ebenfalls ein Studium. Der Stürmer Nick Frischknecht, welcher auf die letzte Saison nach einem Abenteuer in einer kanadischen Juniorenliga bei den South Muskoka Shields zum SC Herisau gestossen ist, tritt im Sommer seinen Dienst in der Rekrutenschule an.

Freitag, 16. April - 9:55 Uhr

Appenzellerin holt Silber an Chemie-Olympiade

(PD) Kürzlich fand die Finalwoche der Chemie-Olympiade statt. Für einmal nicht in den Labors der ETH Zürich, sondern zu Hause. Die besten 17 von insgesamt 406 Teilnehmenden lösten laut der Medienmitteilung anspruchsvolle Chemie-Aufgaben und wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Mara Gmünder von Gymnasium St. Antonius holte Silber. Gold holten Sandro Pfammatter, Kollegium Spiritus Sanctus Brig (VS), Jessica Kurmann, Aprentas Ausbildungszentrum Muttenz (BL), Antoine Chèvre, CEJEF Division Technique Délémont (JU), Anastasia Sandamirskaya, Hulls School Zurich (ZH). Mit der Goldmedaille qualifizieren sich die vier Berufsschüler und Gymnasiasten auch für die Internationale Chemie-Olympiade 2021. Diese wird im Juli von Japan organisiert und online durchgeführt.

Freitag, 16. April - 8:54 Uhr

Heimatschutz zeichnet Goba aus

(PD) Der «Goldene Schemel», der Anerkennungspreis für Baukultur der Heimatschutz-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden, wurde am kürzlich Gabriela Manser von der Goba AG, überreicht. Die beiden Neubauten in Gontenbad knüpfen vorbildlich an die traditionelle Appenzellische Baukultur an. Besonders gelobt wurde laut Medienmitteilung vom Heimatschutz das kleinere Gebäude, das Bürohaus mit dem Laden. Dabei handelt es sich um eine Holzkonstruktion, die drei aufeinandergestellten Tischen gleicht. Die unter den Tischplatten durchlaufenden, tragenden Balken sind nicht weniger als 27 Meter lang. Abgestützt sind sie auf je fünf Zwischenwände. Diese langen Balken enden im Innern vor der Fassade und zeigen, dass sich die Holzkonstruktion selbst trägt. Dass dieser «radikale Holzbau» auch noch vollständig aus heimischen Fichten besteht, wurde von der Jury zusätzlich gelobt.

Donnerstag, 15. April - 13:45 Uhr

Boiler in Brand geraten

(KapoAR) In der Nacht auf Donnerstag ist es in Stein zu einem Brand in einem Bauernhaus mit angrenzendem Stall gekommen. Verletzt wurde niemand.

Wie Ausserrhoder Kantonspolizei berichtet, erhielt die Notrufzentrale kurz vor 2 Uhr die Meldung, dass im Bereich Gmeinwies ein Wasserboiler im Keller in Brand geraten sei. Die alarmierten Feuerwehren von Stein und Teufen-Bühler-Gais stellten kein offenes Feuer, jedoch eine starke Rauchentwicklung fest. Während der Feuerwehrarbeiten zeigte sich eine starke Hitzeentwicklung in den Wänden zwischen dem Wohnhaus und dem Stall. Dieser Bereich wurde in der Folge freigelegt und es konnte offenes Feuer erkannt werden, welches sofort gelöscht wurde. In der Zwischenzeit hat sich das Feuer in den Wandzwischenräumen im Stallbereich weiterverbreitet, wodurch eine erneute Rauchentwicklung im Dachstock entstand. Um an den Brandherd zu gelangen, musste die Feuerwehr Teile des Daches aufbrechen. Nach rund vier Stunden waren sämtliche Glutnester gelöscht und es konnte ein Grossbrand verhindert werden. Personen oder Tiere wurden keine verletzt. Die Brandursache dürfte auf einen Defekt des Wasserboilers zurückzuführen sein.

Es standen rund 70 Angehörige der Feuerwehren Stein und Teufen-Bühler-Gais, sowie Spezialisten der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und der Assekuranz im Einsatz. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf rund 120'000 Franken.

Donnerstag, 15. April - 10:54 Uhr

Hof Weissbad: Thomas Rechsteiner offiziell neuer Verwaltungsratspräsident

Thomas Rechsteiner und Sepp Breitenmoser.

Thomas Rechsteiner und Sepp Breitenmoser.

Bild: Urs Bucher

(PD) Zum zweiten Mal in Folge konnte die Generalversammlung der Hof Weissbad AG nicht in gewohntem Rahmen stattfinden. Sepp Breitenmoser, Verwaltungsratspräsident, hat in seiner letzten GV dem Umstand Bedauern ausgedrückt, dass die Covid-19 Beschränkungen eine GV in der Gringel Turnhalle verunmöglichten. Stattdessen fand die GV ohne physische Präsenz der Aktionärinnen und Aktionäre statt. Von insgesamt 4065 Aktionären haben sich gemäss Mitteilung 1799 (44 Prozent) an der brieflichen Stimmabgabe beteiligt. Insgesamt waren 7747 Aktienstimmen vertreten, was 47 Prozent des stimmberechtigten Kapitals entspricht. Sämtliche Anträge des Verwaltungsrates wurden mit mehr als 96 Prozent angenommen. Bei den Wahlgeschäften wurde Thomas Rechsteiner, bisher einfaches Mitglied des Verwaltungsrats, als neuer Präsident gewählt. Er folgt als erst dritter Präsident des Verwaltungsrates der Hof Weissbad AG auf Sepp Breitenmoser, der aus dem Verwaltungsrat ausscheidet und nach 19 Jahren das Präsidium übergibt. Stephan Bauer wurde für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren gewählt. Sepp Breitenmoser blickt auf seine Zeit als Verwaltungsratspräsident zurück und hebt die Bautätigkeit zur Weiterentwicklung der Hof Weissbad AG als prägendste Ereignisse hervor. Mit Investitionen von mehr als 70 Millionen und mehr als 200 Mitarbeitenden ist die Hof Weissbad AG ein bedeutender Betrieb in Innerrhoden. Hier gestaltend an vorderster Front Verantwortung zu übernehmen war für Sepp Breitenmoser Verpflichtung und Ansporn gleichermassen.

Roland Dähler stand nach 11 Jahren nicht mehr zur Wiederwahl an, da seine Aufgabe als Landammann seine ganze Aufmerksamkeit verlangt. Sepp Breitenmoser verdankt an der Generalversammlung das grosse Schaffen von Roland Dähler und hebt seine engagierte Arbeit in den strategischen Fragestellung besonders hervor. Thomas Rechsteiner, neuer Präsident des Verwaltungsrates, bedankte sich bei den Aktionärinnen und Aktionären für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

Donnerstag, 15. April - 8:31 Uhr

Heiden sucht Kommissionsmitglied

(PD) Durch die Wahl von Stefan Züst in den Heidler Gemeinderat tritt er aus der Kommission Planung und Baubewilligung zurück. Der Gemeinderat sucht per 1. Juni 2021 Interessierte für die Nachfolge. Die Mitglieder der Kommissionen unterstützen gemäss Mitteilung die Gemeinde darin, ihre Aufgaben effizient und sinnvoll zu lösen. Innerhalb der zugewiesenen Kompetenzen wickeln sie Geschäfte selbständig ab. Daneben haben sie häufig auch eine vorberatende Funktion für den Gemeinderat. Wer hat Interesse in dieser Kommission mitzuarbeiten? Alle interessierten Personen werden gebeten, ihre Kandidaturen bis Dienstag, 25. Mai an gemeinde@heiden.ar.ch einzureichen.

Mittwoch, 14. April - 16:25 Uhr

Appenzeller Versicherung verabschiedet Geschäftsführer

(PD) Das Geschäftsjahr 2020 der Appenzeller Versicherung war gemäss Communiqué wiederum von einer harten Konkurrenzsituation geprägt, welche die Prämien auf tiefem Niveau halten. Dank einer regen Bautätigkeit konnten die Prämien dennoch um 3,4 Prozent auf rund 3,2 Millionen Franken gesteigert werden. Dazu haben auch die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Maklern sowie das Engagement im Fürstentum Liechtenstein beigetragen. Wie die Appenzeller Versicherung mitteilt, habe die Pandemie das Geschäftsergebnis kaum beeinflusst. So weise es dank erfreulicher Kapitalgewinne nach einer Zuweisung von 50000 Franken an den Fonds für Prämienrückerstattungen einen Reingewinn von knapp 150000 Franken aus. Aussergewöhnlich hoch war im Jahr 2020 die Schadenquote, die im Berichtsjahr weit über dem langjährigen Mittel lag. Dank einer guten Rückversicherung und ausreichenden Reserven konnte die Gesellschaft jedoch alle daraus entstehenden Ansprüche problemlos abgegolten werden. Für einen Versicherungsnehmer erweist es sich oft erst im Schadenfall, ob er den richtigen Partner als Versicherer gewählt hat, so das Unternehmen, das auch die Generalversammlung 2020 wieder auf schriftlichem Weg durchführen wird. Ernst Rüesch trat 1996 die Stelle als Geschäftsführers an, die er aufgrund gesundheitlicher Probleme 2015 abgeben musste. Seither stand er der Gesellschaft mit einem 50-Prozent-Pensum zur Verfügung. Eine weitere schwere gesundheitliche Störung führte 2019 zu einer sofortigen Arbeitsniederlegung. Im Juni 2020 wurde das Arbeitsverhältnis schliesslich einvernehmlich aufgelöst, da keine Aussicht auf Besserung bestand. Der Verwaltungsrat, die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden danken ihm für seine Arbeit und wünschen ihm das Allerbeste.

Mittwoch, 14. April - 13:56 Uhr

Schriftliche GV der Raiffeisenbank Appenzell mit hoher Beteiligung

(PD) Aufgrund der aktuellen Situation entschied sich der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Appenzell dazu, auch in diesem Jahr anstelle der Generalversammlung eine schriftliche Abstimmung gemäss der Covid-Verordnung des Bundesrates durchzuführen. Sämtliche Mitglieder waren eingeladen, ihre Stimmen zu den einzelnen Geschäften bis zum 12. April schriftlich abzugeben.

Allen Anträgen des Verwaltungsrates wurde laut Medienmitteilung der Bank mit über 97 Prozent Ja-Stimmenanteil stattgegeben. Die Traktanden über die Genehmigung der Bilanz- und Erfolgsrechnung, der Verzinsung der Anteilscheine zu 6 Prozent und der Entlastung der Organe wurden mit überwältigendem Mehr gutgeheissen. Auch die Wahlen in den Verwaltungsrat fielen eindeutig aus. Claudia Zanotelli (bisher), Ernst Koller (bisher), Albert Manser-Rechsteiner (bisher) und Andreas Tischhauser (bisher) wurden für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Als Präsident des Verwaltungsrates wurde Urs Goldener-Bischofberger bestätigt. Zudem wurde Ernst & Young (EY) als neue Revisionsstelle für die Geschäftsjahre 2021 bis 2023 gewählt.

Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 13. April. Der Verwaltungsrat bestätigte in der Folge das Resultat. 2085 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern nutzten die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Die Stimmbeteiligung war gemäss Mitteilung somit rund doppelt so hoch als an einer Generalversammlung.

Mittwoch, 14. April, 11:30 Uhr

Camille Kappeler tritt im zweiten Wahlgang nochmals an

Ist mit 27 Jahren die noch jüngste verbliebene Kandidatin: Camille Kappeler möchte für die SP Rotbach den freien Bühlerer Kantonsratssitz gewinnen.

Ist mit 27 Jahren die noch jüngste verbliebene Kandidatin: Camille Kappeler möchte für die SP Rotbach den freien Bühlerer Kantonsratssitz gewinnen.

Bild: PD

(asz) In Bühler stellten sich gleich vier Kandidaten für die Nachfolge Gilgian Leuzingers im Kantonsrat zur Verfügung. Am vergangenen Wahlsonntag konnte Urs Freund 168 Stimmen für sich verbuchen, Sandra Rechsteiner 157, Camille Kappeler 141, und Raphael Brauchli 67 Stimmen. Brauchli legte denn auch schon dar, dass er für den zweiten Wahlgang nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Freund und Rechsteiner wollen es hingegen nochmals versuchen. Nun hat auch Kappeler bekannt gegeben, dass sie am 2. Mai erneut antreten wird. Die vielen Stimmen, die sie im ersten Wahlgang erhalten habe, seien sehr motivierend, gibt Kappeler an. Deshalb halte sie ihre Kandidatur aufrecht.

Bruno Streule als Grossrat in Rüte

Mittwoch - 14. April - 8:13 Uhr

(PD) Die AVA schlägt Bruno Streule, Brülisau, als Kandidaten zur Wahl als Grossrat in Rüte vor. Wie die Arbeitnehmervereinigung schreibt, sei der sportbegeisterte Familienvater stark in der Region verwurzelt und habe einen breiten Wissens- und Erfahrungsschatz vorzuweisen. Er sei bereit, sich aktiv und engagiert im Grossen Rat für den Kanton einzusetzen.

Bruno Streule

Bruno Streule

Bild: PD

Bruno Streule ist 40 Jahre alt und wuchs in Brülisau auf, wo er auch heute mit seiner Frau Jacqueline und seinen zwei Kindern lebt. Nach seiner Ausbildung zum Koch und verschiedenen Saisonstellen im In- und Ausland, bildete er sich kontinuierlich weiter. Nach der Handelsschule und dem Lehrmeisterkurs schloss er als Marketingplaner FA und später als diplomierter Verkaufsleiter ab. Seine berufsbegleitenden Studiengänge erlaubten eine direkte praktische Umsetzung und wurden mit verschiedenen Kader- und Führungskursen ergänzt. 2017 absolvierte er schliesslich den Executive Master of Business Administration an der Fachhochschule Ostschweiz. Über vierzehn Jahre arbeitete Bruno Streule innerhalb der Migros Ostschweiz und der Migros Industrie in verschiedenen leitenden Positionen, zuletzt als Leiter Marketing und Kommunikation der Fitness- und Freizeitanlagen sowie der Klubschulen. Aktuell arbeitet er als Verwaltungsleiter im Bezirk Rüte, weshalb ihm die politischen Strukturen und Abläufe in Appenzell Innerrhoden bestens vertraut sind.

Für die Öffentlichkeit engagiert sich Bruno Streule aktiv in verschiedenen Vereinen und Organisationen. Zudem ist er seit sechs Jahren Kassier der Kirchgemeinde Brülisau. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie draussen in der Natur und mit Musik.

Dienstag, 13. April, 16:55 Uhr

Appenzell Ausserrhoden erlässt Deponieplanung

36 potentielle Deponiestandorte hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden in seiner neusten Planung definiert.

36 potentielle Deponiestandorte hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden in seiner neusten Planung definiert.

Bild: Eddy Schambron / FRE

(kk) Appenzell Ausserrhoden hat in den Jahren 2019 und 2020 seine Abfall- und Deponieplanung gesamthaft überarbeitet. Der Regierungsrat hat nun gemäss einer Mitteilung die revidierte Abfall- und Deponieplanung erlassen. Die Deponieplanung bezeichnet gemäss Schreiben 36 potentiell gut geeignete Standorte für Deponien des Typs A und B im Kanton, die nun im Richtplan eingetragen werden und den Bedarf für die nächsten 20 Jahre abzudecken vermögen.

Bei den im Richtplan vermerkten Deponiestandorten besteht somit eine Chance, dass diese tatsächlich realisiert werden können. Dies setzt aber voraus, dass auch die betroffenen Grundeigentümer einverstanden sind. Die Eigentümer der Standorte seien gemäss Mitteilung in einem separaten Schreiben vorgängig über den Eintrag im Richtplan informiert worden. Als nächster Schritt wird die Abfall- und Deponieplanung dem Bund zur Kenntnis gebracht. Weitere Informationen zur Abfall- und Deponieplanung sind unter www.ar.ch/afu abrufbar.

Dienstag, 13. April, 15:15 Uhr

KGV und AVA unterstützen Monika Rüegg Bless und Köbi Signer

Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und Landesfähnrich Köbi Signer müssen sich auf die diesjährigen Wahlen hin Gegenkandidaten stellen.

Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und Landesfähnrich Köbi Signer müssen sich auf die diesjährigen Wahlen hin Gegenkandidaten stellen.

Bild: Hanspeter Schiess

(pd) Am 9. Mai werden die kantonalen Wahlen in Appenzell Innerrhoden an einer ausserordentlichen Urnenabstimmung durchgeführt. Der kantonale Gewerbeverband (KGV) und die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) sprechen in einer gemeinsamen Medienmitteilung den amtierenden Mitgliedern der Standeskommission und des Kantonsgerichts das Vertrauen aus. Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und Landesfähnrich Köbi Signer würden ihre Departemente «umsichtig, gewissenhaft und engagiert» führen, heisst es im Schreiben. Von «Denkzettel-Reaktionen», weil sich in einzelnen Sachfragen Kontroversen gebildet hätten, raten der KGV wie auch die AVA ab.

Dienstag, 13. April - 12:06 Uhr

Kampfwahlen um Heidler Kantonsratssitz

Silvan Graf will in Heiden Kantonsrat werden.

Silvan Graf will in Heiden Kantonsrat werden.

Bild: PD

(pd/cal) Am 2. Mai entscheidet sich in Heiden, wer die Nachfolge von SVP-Kantonsrat Alexander Rohner antritt. Zumindest Silvan Graf und Sven Gerig werden wieder antreten, wie sie auf Anfrage mitteilen. Peter Niedermayer verzichtet dagegen auf den zweiten Wahlgang. Im ersten Wahlgang erreichte niemand das absolute Mehr. Am meisten Stimmen holte SP-Kandidat Silvan Graf (537), gefolgt von SVP-Mann Sven Gerig (276) und dem parteilosen Peter Niedermayer (262).

Auch SVP-Kandidat Sven Gerig ist im zweiten Wahlgang dabei.

Auch SVP-Kandidat Sven Gerig ist im zweiten Wahlgang dabei.

Bild: PD

Nachdem ihm so viele Stimmberechtigte bereits im ersten Wahlgang das Vertrauen ausgesprochen hätten, sei er motiviert, sich dem zweiten Wahlgang zustellen, wird Graf in einer Medienmitteilung der Ortsgruppe SP-Heiden zitiert. Damit bestehe die Chance, dass Heiden den jüngsten Kantonsrat nach Herisau entsenden könne. Erfreulich ist gemäss der SP, dass die Mitte Vorderland bereits ihre Unterstützung für den zweiten Wahlgang zugesagt hat. Silvan Graf werde glaubhaft die Interessen der jungen Generation vertreten.

Dienstag, 13. April, 10:50 Uhr

CVP AI hat Parolen gefasst

Die Landsgemeinde findet aufgrund der Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Die Entscheidungen fallen an der Urne.

Die Landsgemeinde findet aufgrund der Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Die Entscheidungen fallen an der Urne.

Bild. Hanspeter Schiess

(pd) Nach einer virtuellen Landsgemeindeversammlung haben die Mitglieder der CVP AI die Parolen für die ausserordentliche Urnenabstimmung vom 9. Mai online gefasst. Die Resultate sind deutlich: alle Sachgeschäfte werden gemäss einer Mitteilung zur Annahme empfohlen. Kontrovers diskutiert wurde der Verzicht auf die Fortsetzung des Bauprojekts «Ambulantes Versorgungszentrum Plus». Schlussendlich habe jedoch die Mehrheit der Partei den Projektrückzug als einzig sinnvolle Lösung (27 Ja / 11 Nein / 2 Enthaltung) erachtet. Weiter hat sich die Parteibasis für die Wiederwahl der bisherigen Amtsinhaber ausgesprochen. Die vielen Gegenvorschläge habe man mit Befremden zur Kenntnis genommen.

Dienstag, 13. April: 9:14 Uhr

Raphael Brauchli tritt nicht mehr an

Raphael Brauchli wollte den Graben zwischen den Parteien im Kantonsrat etwas verkleinern. Doch seine Ambitionen stiessen auf wenig Resonanz: Er erhielt im ersten Wahlgang nur 67 Stimmen.

Raphael Brauchli wollte den Graben zwischen den Parteien im Kantonsrat etwas verkleinern. Doch seine Ambitionen stiessen auf wenig Resonanz: Er erhielt im ersten Wahlgang nur 67 Stimmen.

Bild: Astrid Zysset

(asz) In Bühler stellten sich gleich vier Kandidaten für die Nachfolge Gilgian Leuzingers im Kantonsrat zur Verfügung. Am vergangenen Wahlsonntag konnte Urs Freund 168 Stimmen für sich verbuchen, Sandra Rechsteiner 157 und Camille Kappeler 141 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 270 Stimmen. Abgeschlagen war der vierte Kandidat, Raphael Brauchli, mit 67 Stimmen. Wie dieser auf Anfrage hin nun mitteilt, werde er nicht mehr für den zweiten Wahlgang am 2. Mai zur Verfügung stehen. Er gebe das Feld frei.

Montag, 12.April - 16:34 Uhr

SC Herisau verlängert mit Eigengewächsen

(PD) Erstligist SC Herisau gibt Vertragsverlängerungen für kommende Saison bekannt. Die Brüder Marco und Timo Koller sowie die beiden Feldspieler Marc Inauen und Luca Noser werden gemäss Medienmitteilung auch in der Saison 2021/2022 in der 1. Liga für die Appenzeller auflaufen. «Das erfüllt uns mit sehr viel Stolz, da alle vier Spieler bereits eine längere Herisauer Vergangenheit haben und schon zu Juniorenzeiten den Bär auf der Brust trugen», schreibt der Verein. Der Verteidiger Marco Koller spielt seit Kindesbeinen beim SCH. Er geht in seine 14. Saison in der 1.Mannschaft und kommt bereits auf fast 300 Ligaspiele. Der 28-jährige Timo Koller geht auch bereits in seine 13. Saison und gehört nun schon seit einigen Jahren zum Captainteam der 1. Mannschaft. Der Stürmer hat im Dress des SC Herisau fast 150 Ligatore erzielt. Marc Inauen hat in den letzten Jahren den Übertritt aus dem Herisauer Nachwuchs gemeistert und geht nun schon in die 5. Saison als Mitglieder des 1. Liga-Kaders. Der erst 19-jährige Verteidiger Luca Noser geht nach der kurzen Corona-Saison nun in seine erste volle Saison in der 1. Liga. Er habe sich nach sehr kurzer Angewöhnungszeit bereits zu einem soliden Wert in der Herisauer Verteidigung entwickelt, so der SCH.

Montag, 12.April - 14:20 Uhr

Mit Farben gegen Innerrhoder Abstimmungsflut

(RK) Die Abstimmungsunterlagen für die kantonale Urnenabstimmung vom 9.Mai in Appenzell Innerrhoden werden in den nächsten Tagen bei den Stimmberechtigten eintreffen. Dies teilte die Ratskanzlei am Montag mit. Später folgen die Unterlagen für die Bezirksabstimmungen vom 16.Mai und diejenigen für die eidgenössische Abstimmung vom 13.Juni. Damit das Abstimmungsmaterial leichter zugeordnet werden kann, wurde jeder Abstimmung eine eigene Farbe zugeteilt. Dies soll helfen, Verwechslungen beim Ausfüllen und Versand der Unterlagen zu vermeiden, so die Ratskanlzei.

Die Stimm- und Wahlzettel für die kantonale Abstimmung vom 9. Mai sind rot. Das Couvert und der Stimmrechtsausweis sind ebenfalls rot markiert. Bei der kantonalen Abstimmung ist insgesamt über neun Sachvorlagen und zehn Wahlen abzustimmen. Die Abstimmungszettel für die Sachvorlagen sind oben rechts nummeriert, die Wahlzettel enthalten dort einen Buchstaben. Die Unterlagen wurden bereits versandt und sollten in den nächsten Tagen in den Haushalten ankommen.

Für die Stimmunterlagen der Bezirksabstimmungen am 16.Mai wurde die Farbe Gelb gewählt. Diese Unterlagen werden rund eine Woche nach den Unterlagen der kantonalen Abstimmung bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern eintreffen.

Am 13. Juni findet zudem eine eidgenössische Abstimmung statt. Die Unterlagen dieser Abstimmung sind grau. Im Bezirk Oberegg findet dann auch die Wahl einer Vermittlerin oder eines Vermittlers statt. Dieser Zettel ist ebenfalls grau.

Allfällige zweite Wahlgänge oder Nachwahlen des Kantons und der Bezirke werden am 27. Juni durchgeführt. Diesen Wahlen wurde die Farbe Grün zugewiesen.

Montag, 12.April - 13:26 Uhr

Zwei Selbstunfälle – zwei Lenker ohne Ausweis unterwegs

(KapoAR) Am Sonntagabend ist es in Schwellbrunn und Heiden zu zwei Selbstunfällen gekommen. In beiden Fällen waren die Lenker nicht im Besitz eines Führerausweises.

In Schwellbrunn erlitten Fahrer und Beifahrer eher leichte Verletzungen.

In Schwellbrunn erlitten Fahrer und Beifahrer eher leichte Verletzungen.

Bilder: KapoAR

Wie Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr kurz nach 20 Uhr ein 23-jähriger Mann zusammen mit seinem 24-jährigen Beifahrer von Dicken bei Degersheim in Richtung Schwellbrunn. Im Bereich Moosegg verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über seinen Personenwagen. Er geriet über den rechten Strassenrand hinaus in ein steiles Wiesenbord. Dabei überschlug sich der Wagen mehrfach und kam rund 20 Meter unterhalb der Fahrbahn auf den Rädern zum Stillstand. Beide Fahrzeuginsassen erlitten gemäss Polizeibericht eher leichte Verletzungen und wurden mit dem Rettungsdienst in ein Spital überführt.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dem Lenker der Führerausweis auf Probe bereits zu einem früheren Zeitpunkt abgenommen wurde. Der 23-Jährige musste eine Blut- und Urinprobe abgeben und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Am Auto entstand Totalschaden. Zur Bergung des Fahrzeuges musste die Pikettgarage sowie die Feuerwehr Schwellbrunn aufgeboten werden.

In Heiden besass der Fahrer nur einen Lernfahrausweis.

In Heiden besass der Fahrer nur einen Lernfahrausweis.

In Heiden ereignete sich kurz nach 22.15 Uhr ein weiterer Selbstunfall. Ein 18-jähriger Automobilist fuhr von Oberegg in Richtung Heiden. Bei der Örtlichkeit Wässern, in einer Rechtskurve, verlor er die Kontrolle über seinen Personenwagen. Dabei geriet er über die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einer Stützmauer. Der Lenker musste mit unbestimmten Verletzungen ins Spital überführt werden. Abklärungen ergaben, dass der Fahrer nur einen Lernfahrausweis für Personenwagen besass. Da der Verdacht auf Fahrunfähigkeit bestand, verfügte die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe. Das Auto wurde sichergestellt. Zur Fahrzeugbergung musste die Pikettgarage sowie die Regiwehr aufgeboten werden. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf einige Tausend Franken.

Montag, 12. April - 8:14 Uhr

SP AI gegen Ausarbeitung einer neuen Kantonsverfassung

(PD) Die SP Appenzell Innerrhoden (SP AI) unterstützt beim Urnengang am 9.Mai die Wahl von Landammann Roland Dähler sowie die Wiederwahl von Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und Landesfähnrich Jakob Signer. Sie lehnt gemäss Medienmitteilung hingegen die Ausarbeitung einer neuen Kantonsverfassung in der vorgeschlagenen Form ab.

Wie die Partei schreibt, unterstützt sie die Wahl von Roland Dähler zum regierenden Landammann. Sie nehme die Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Corona-Krise als konstruktiv wahr. Auch die Unterstützung der Wiederwahl von Frau Statthalter Monika Rüegg Bless und von Landesfähnrich Jakob Signer ist für die SP AI unbestritten. Monika Rüegg Bless stehe in der Spitalfrage auf der Seite der SP AI. Zudem habe sie bei der Kurzarbeitsentschädigung während der zweiten Welle der Corona-Krise «sofort und unbürokratisch auf schleppende Auszahlungen reagiert und Verbesserungen versprochen». Jakob Signer nimmt laut Mitteilung mit der angekündigten Probephase zur Verkehrsberuhigung im Dorfzentrum Appenzell ein wichtiges Anliegen der SP AI auf.

Die Ausarbeitung einer neuen Kantonsverfassung geht der SP AI zu wenig weit. Sie plädiert im Communiqué für eine inhaltliche Revision der Kantonsverfassung, die breit abgestützt von einem Verfassungsrat begleitet wird. Alle anderen Vorlagen werden von der SP AI unterstützt. Der Rückzug des Kredits zum AVZ+ sei ein wichtiger Schritt zu einer realitätsbezogenen Gesundheitsversorgung. Mit dem Energiegesetz werde die Grundlage zum Windpark Oberegg und zur Umsetzung der Energiestrategie 2050, die in Innerrhoden an der Urne angenommen wurde, gelegt.

Sonntag, 11. April - 14:22 Uhr

Lorenz Borer ist neues Mitglied der GPK Rehetobel

(cal) Die Geschäftsprüfungskommission in Rehetobel ist wieder komplett. Lorenz Borer schaffte die Wahl problemlos. Das FDP-Mitglied erhielt 334 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 176 Stimmen.

Sonntag, 11. April - 13:41 Uhr

Andreas Pargätzi verpasst in Grub die Wahl als Gemeindepräsident

(cal) In der Gemeinde Grub ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Gemeinderat Andreas Pargätzi verpasste im ersten Wahlgang das absolute Mehr um vier Stimmen. Pargätzi erhielt 161 Stimmen. 93 Stimmen holte Christian Zürcher, der gar nicht offizieller Kandidat war. Auf Vereinzelte entfielen 74 Stimmen. Auch der einzige Gemeinderatskandidat, Raouf Selmi, schaffte die Wahl nicht. Er bekam 151 Stimmen und lag damit 13 Stimmen unter dem absoluten Mehr. Stimmen erhielten zudem Yves Schläpfer (108) und Christian Zürcher (39). Die Wahlbeteiligung lag bei 49,3 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 2. Mai statt.

Ob Andreas Pargätzi Gruber Gemeindepräsident wird, entscheidet sich in einem zweiten Wahlgang.

Ob Andreas Pargätzi Gruber Gemeindepräsident wird, entscheidet sich in einem zweiten Wahlgang.

Bild: PD
Sonntag, 11. April - 13:15 Uhr

Urs Langenauer ist neuer Präsident der GPK Urnäsch

Urs Langenauer ist neuer Präsdident der GPK Urnäsch.

Urs Langenauer ist neuer Präsdident der GPK Urnäsch.

Bilder: PD

(gk) Mit der Wahl von Urs Langenauer als Präsident und Jakob Meier als Mitglied ist die Geschäftsprüfungskommission Urnäsch wieder komplett. Beide Kandidaten haben sehr gute Wahlresultate erzielt. Der in Urnäsch aufgewachsene fast 50-jährige Urs Langenauer ist bereits fünf Jahre Mitglied der GPK. Er wird mit einem klaren Ergebnis von 399 Stimmen gewählt. Das absolute Mehr beträgt 214 Stimmen.

Köbi Meier wurde neu in die GPK Urnäsch gewählt.

Köbi Meier wurde neu in die GPK Urnäsch gewählt.

Das neu gewählte Mitglied in die GPK Urnäsch, Köbi Meier, Jahrgang 1963, lebt schon über 26 Jahre in Urnäsch. Er wird ebenfalls mit einem sehr guten Ergebnis von 419 Stimmen gewählt. Das absolute Mehr beträgt 213 Stimmen. Die Stimmbeteiligung liegt bei durchschnittlich 27 Prozent.

Sonntag, 11. April - 12:58 Uhr

Silvano Huber in den Schwellbrunner Gemeinderat gewählt

(pd) Silvano Huber ist von den Stimmberechtigten in Schwellbrunn als neues Mitglied des Gemeinderates gewählt worden. Huber erzielte bei einer Stimmbeteiligung von 26,35 Prozent 208 der insgesamt 260 Stimmen.

Silvano Huber sitzt neu im Schwellbrunner Gemeinderat.

Silvano Huber sitzt neu im Schwellbrunner Gemeinderat.

Bild: PD
Sonntag, 11. April - 12:49 Uhr

Keiner der Kantonsratskandidaten in Bühler erreicht Absolutes Mehr – Zwei neue GPK-Mitglieder bestimmt

(pd) Bei den Ergänzungswahlen in den Kantonsrat in der Gemeinde Bühler hat keiner der vier Kandidaten das Absolute Mehr von 270 Stimmen erreicht. Von den 538 gültigen Stimmen konnte Urs Freud mit 168 am meisten auf sich vereinen. Sandra Rechsteiner machte 157 Stimmen, Camille Kappeler deren 141 und Raphael Brauchli brachte es auf 67 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,5 Prozent. Der zweite Wahlgang findet am 2. Mai statt.

Die Bühlerer Stimmberechtigten haben allerdings zwei neue Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission bestimmt. Mit 470 beziehungsweise 474 Stimmen wurden Lukas Joller und Fredy Manser gewählt.

Sonntag, 11. April - 12:24 Uhr

Marlis Hörler Böhi zur Gemeindepräsidentin von Wald gewählt – Jakob Egli hat das Nachsehen

(pd) Marlis Hörler Böhi setzt sich in der Wahl ums Gemeindepräsidium von Wald gegen Jakob Egli durch. Hörler Böhi konnte 316 der 400 eingelegten Stimmen auf sich vereinen, Jakob Egli erzielte 77 Stimmen. Die Stimmbeteiligung in der Vorderländer Gemeinde lag bei hohen 62,38 Prozent.

Marlis Hörler Böhi setzte sich gegen Jakob Egli durch und wurde zur neuen Gemeindepräsidentin von Wald gewählt.

Marlis Hörler Böhi setzte sich gegen Jakob Egli durch und wurde zur neuen Gemeindepräsidentin von Wald gewählt.

APZ
Sonntag, 11. April - 12:16 Uhr

Rudolf Gantenbein übernimmt Gemeindepräsidium in Lutzenberg

(pd) Rudolf Gantenbein ist am Sonntag von den Stimmberechtigten der Gemeinde Lutzenberg als neuer Gemeindepräsident gewählt worden. Auf Gantenbein entfielen 168 der 215 eingelegten Stimmen.

Zudem ist Alfred Lässer als neues Mitglied des Gemeinderates gewählt worden. Lässer erhielt 151 der 192 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 26,66 Prozent.

Rudolf Gantenbein wurde am Sonntag zum neuen Gemeindepräsidenten von Lutzenberg gewählt.

Rudolf Gantenbein wurde am Sonntag zum neuen Gemeindepräsidenten von Lutzenberg gewählt.

APZ
Sonntag, 11. April - 12:08 Uhr

Kurt Brenner neu in der Geschäftsprüfungskommission Reute

(pd) Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Reute haben am Sonntag Kurt Brenner in die Geschäftsprüfungskommission gewählt. Brenner erhielt bei einer Stimmbeteiligung von 30,4 Prozent 151 der 153 eingelegten Stimmen.

Sonntag, 11. April - 11:59 Uhr

Didier Grieb und Philippe Lenggenhager in den Gemeinderat Waldstatt gewählt

(pd) Bei der Ergänzungswahlen in der Gemeinde Waldstatt sind am Sonntag Didier Grieb und Philippe Lenggenhager als neue Mitglieder des Gemeinderates gewählt worden. Grieb erhielt 351 der 727 Stimmen, Lenggenhager deren 334. Die Stimmbeteiligung lag bei 30,5 Prozent.

Die beiden neu gewählten Gemeinderäte Philippe Lenggenhager und Didier Grieb.

Die beiden neu gewählten Gemeinderäte Philippe Lenggenhager und Didier Grieb.

PD
Sonntag, 11. April - 11:48 Uhr

Andrea Keiser neu im Gaiser Gemeinderat

Andrea Keiser sitzt neu im Gemeinderat Gais.

Andrea Keiser sitzt neu im Gemeinderat Gais.

PD

(pd) Andrea Keiser wurde bei der Ergänzungswahl am Sonntag als neue Gemeinderätin von Gais gewählt. Bei einer Stimmbeteiligung von 28,21 Prozent erhielt Andrea Keiser 528 der 582 Stimmen - dies macht 90,72 Prozent aller eingelegten Stimmen aus.

Daneben wurde Patric Toggweiler von den Stimmberechtigten in die Geschäftsprüfungskommission gewählt. Toggweiler erhielt 593 der 607 Stimmen, was 97,69 Prozent aller eingelegten Stimmen ausmacht. Die Stimmbeteiligung lag bei 28,99 Prozent.

Sonntag, 11. April - 11:37 Uhr

Karin Berweger in die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Stein gewählt

(pd) Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinde Stein haben am Sonntag Karin Berweger als neues Mitglied in die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission gewählt. Berweger erhielt 312 der 320 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 31.84 Prozent.

Karin Berweger ist neu in die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Stein gewählt worden.

Karin Berweger ist neu in die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Stein gewählt worden.

PD
Samstag, 10. April - 14:11 Uhr

Katze auf der Fahrbahn: Rennvelofahrer verunfallt in Waldstatt

(kapo/chs) Am Freitag ist es in Waldstatt zu einem Selbstunfall eines Radfahrers gekommen. Der Lenker hat sich dabei verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Der Velofahrer hat sich beim Sturz den Oberarm gebrochen.

Der Velofahrer hat sich beim Sturz den Oberarm gebrochen.

Bild: Kapo AR

Kurz vor 16 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann mit seinem Rennrad auf einer Nebenstrasse in Richtung Waldstatt. Im Bereich Steblen sprang ihm unvermittelt eine Katze vor sein Fahrrad. Wie es in der Polizeimeldung heisst, leitete er sofort eine Vollbremsung ein und versuchte dem Tier auszuweichen. Trotz dieses Manövers kam die Katze unter das Vorderrad und der Velofahrer kam zu Fall.

Der Lenker zog sich beim Sturz einen Bruch des Oberarmes zu und musste mit dem aufgebotenen Rettungsdienst in ein Spital überführt werden. Der Sachschaden am Rennrad wird auf einige Hundert Franken geschätzt. Die Katze wurde ebenfalls verletzt und musste durch den Tierarzt eingeschläfert werden.

Freitag, 9. April - 17:12 Uhr

Weniger Stellensuchende in Ausserrhoden

(KK) Das Total der Stellensuchenden in Appenzell Ausserrhoden hat gegenüber dem Vormonat um sechs Personen abgenommen. Neu sind
1103 Personen gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 643 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 460 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 129 in der Kündigungsfrist. Weitere 252 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 79 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt mit 2,1 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat.

Freitag, 9. April - 16:38 Uhr

Appenzeller Kantone unterstützen Vorsorgeportal für Bühnenkünstler

(KK) Das im März 2021 lancierte Online-Portal www.sein-oder-nichtsein.ch lädt die Bühnenkünstlerinnen und -künstler ein, sich mit ihrer Vorsorge zu befassen. Wie die beiden Appenzeller Kantone in einer gemeinsamen Mitteilung festhalten, wird auf der Seite auf ein Netzwerk von erfahrenen Ambassadors verwiesen, die eine kostenlose Besprechung anbieten. Diese Ansprechpersonen wurden in Zusammenarbeit mit den Kulturabteilungen verschiedener Kantone ausgesucht und werden für ihr Engagement entschädigt. Um die Beratungsqualität sicherzustellen, nehmen sie regelmässig an Weiterbildungen teil. Die beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden teilen sich die Kosten für eine Ambassadorin.

Freitag, 9. April - 13 Uhr

Nationaler Tag der Notrufnummer in Heiden und Herisau

(PD) Der nationale Tag der Notrufnummer 144, der jährlich am 14.4. stattfindet, soll die Bevölkerung auf die Wichtigkeit dieser Telefonnummer aufmerksam machen und das richtige Verhalten in Notfallsituation in Erinnerung rufen. Daneben wird laut Mitteilung des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (SVAR) an diesem Tag auch die Arbeit der Rettungsdienste im Fokus stehen.

Der Rettungsdienst des Spitalverbunds hat im vergangenen Jahr 3085 Einsätze im Kanton und den umliegenden Gebieten absolviert und Menschen in Notsituationen geholfen. Er hält an den drei Stützpunkten in Herisau, Teufen und Heiden Rettungsfahrzeuge und Fachpersonal vor, um bei Notfällen eine schnelle und professionelle Versorgung sicherzustellen. Dies an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Auch wenn die einheitliche Notrufnummer 144 seit über 20 Jahren in der ganzen Schweiz etabliert ist, ist diese der Bevölkerung nach wie vor nicht flächendeckend bekannt. Um dieser Tatsache entgegenzuwirken und für den Notfall wichtige Zeit zu gewinnen, organisiert der Rettungsdienst SVAR am 14.April sowohl in Herisau wie auch in Heiden eine Aktion für die Bevölkerung: Auf dem Parkplatz der Migros Walke in Herisau sind von 8 bis 11 Uhr Rettungssanitäter inklusive einem Rettungswagen vor Ort und überreichen den Passantinnen und Passanten kleine Überraschungen, welche auf die Notrufnummer 144 aufmerksam machen und beantworten gerne Fragen. Gleichentags wiederholt sich diese Aktion in Heiden auf dem Dunantplatz (neben Hotel Heiden) von 13 bis 16 Uhr. Die Aktion richtet sich an Passantinnen und Passanten. Es handelt sich nicht um eine öffentliche Veranstaltung. Die Corona-Schutzmassnahmen werden zu jeder Zeit eingehalten. Der SVAR macht den Nationalen Tag der Notrufnummer am 14.4 zudem auf www.instagram.com/spitalverbund zum Schwerpunktthema.

Freitag, 9. April - 11:35 Uhr

Ausserrhoder Bauernverband wählt neue Vorstandsmitglieder

(PD) Die Delegiertenversammlung des Bauernverbandes AR musste coronabedingt schriftlich durchgeführt werden.

Revisoren Jakob Meier, Reto Preisig, Geschäftsführerin Priska Frischknecht.

Revisoren Jakob Meier, Reto Preisig, Geschäftsführerin Priska Frischknecht.

Bild: PD

An der schriftlichen Abstimmung der Geschäftsjahre 2019 und 2020 haben 70 Prozent Prozent der Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben. Am 6. April haben die Revisoren Reto Preisig und Jakob Meier sowie die Geschäftsführerin Priska Frischknecht die Stimmzettel ausgezählt. Alle Traktanden, die Jahresberichte, Jahresrechnungen mit Revisorenberichten und die Gesamterneuerungswahl des Vorstandes im 2020 und die Ersatzwahl der neuen Vorstandsmitglieder im 2021 erhielten eine grossmehrheitliche Zustimmung mit vereinzelten Gegenstimmen und Enthaltungen. Für die abtretenden Vorstandsmitglieder Bruno Walser, Walter Zellweger und Aline Raschle wurden Jeannine Riegg, Gais, Christian Brunner, Urnäsch und Ruth Tanner, Niederteufen mit grossem Mehr in den Vorstand gewählt. Die verbleibenden Vorstandsmitglieder Beat Brunner (Präsident), Stefan Freund (Vizepräsident), Andreas Aemisegger (Öffentlichkeitsarbeit), Jakob Oertle (Viehwirtschaft) und Matthias Tobler (Schafmarkt) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Thomas Hody hat seinen Rücktritt als Revisor bereits auf die Delegiertenversammlung des letzten Jahres eingereicht. Oliver Schmid, Teufen wird künftig die Revisoren Reto Preisig, Stein und Jakob Meier, Rehetobel in der jährlichen Kontrolle unterstützen.

Der Bauernverband AR, als Mitglied beim Lehrbetriebsverbund AI AR SG FL, übernimmt für die Lernenden während der Ausbildung die Kosten der überbetrieblichen Kurse und beteiligt sich mit einem Bildungsbeitrag beim Schweizer Bauernverband (SBV) an den Ausbildungskosten. Das Bildungskonto des BVAR weist seit Jahren einen Minussaldo auf. Mit der Zustimmung der Delegierten, den Bildungsbeitrag um 30 Rappen pro Hektare auf 2.30 Franken zu erhöhen, gehört dieses Defizit wohl bald der Vergangenheit an.

Die bisherigen Jahresbeiträge, das heisst der Grundbeitrag von 40 Franken, die Wiese von 9 Franken sowie die Weide von 4.50 Franken pro Hektare Landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) wurden mit einer Gegenstimme und fünf, beziehungsweise sechs Enthaltungen gutgeheissen.

Freitag, 9. April - 8:03 Uhr

Wäldler Rechnung schliesst mit Gewinn ab

(GK) Der Gemeinderat Wald hat die Jahresrechnung 2020 genehmigt und dem fakultativen Referendum unterstellt. Sie schliesst mit einem Gewinn von rund 500 000 Franken gut ab. Wie der Gemeinderat schreibt, setzt sich damit die mittlerweile schon länger andauernde Gewinnperiode im dritten Jahr in Folge fort. Noch nie seit Einführung des harmonisierten Rechnungsmodells im Jahr 2013/14 hatte die Gemeinde einen solch hohen Gewinn, heisst es weiter. Dazu beigetragen haben einerseits weniger Kosten als budgetiert mit insgesamt minus 226'000 Franken auf betrieblicher Stufe, und andererseits vor allem deutlich höhere Fiskaleinnahmen von gut 488'000 Franken als budgetiert. Von diesen 488'000 fallen 525'000 Franken auf zwei Einnahmequellen: Grundstücksgewinnsteuern und Erbschaftssteuern.

Donnerstag, 8. April - 17:02 Uhr

Auszeichnung für Remo Nüesch am Schaffhauser Frühjahrsschwinget

Werner Schlegel (oben) triumphiert am Schaffhauser Frühjahrsschwinget.

Werner Schlegel (oben) triumphiert am Schaffhauser Frühjahrsschwinget.

Bild: Lorenz Reifler

(T.Mock) Es war im Februar 2020, als die Nordostschweizer Aktivschwinger am Lichtmessschwinget in Gais und am Hallenschwinget in Niederurnen das letzte Mal zusammengreifen konnten. Seit den Bundesratsbeschlüssen vom 1. März ist es nun den Schwingern bis und mit Jahrgang 2001 wiederum möglich, Trainings und Wettkämpfe zu bestreiten.

Das erste Kräftemessen der Aktivschwinger wurde am Ostermontag am Schaffhauser Frühjahrschwinget in Schaffhausen unter Ausschluss jeglicher Zuschauer durchgeführt. Dies bot zumindest der Nachwuchsmannschaft die Gelegenheit, eine erste Standortbestimmung durchzuführen. Eine kleine Delegation des Schwingklub Gais griff ebenfalls ins Geschehen ein. Der 20-jährige aus Teufen stammende Remo Nüesch erkämpfte sich hierbei die einzige Appenzeller Auszeichnung. Mit vier Siegen und zwei Niederlagen reichte es ihm auf den zufriedenstellenden siebten Schlussrang. Den restlichen Appenzeller Nachwuchs-Aktivschwinger gelang der Wettkampf nur bedingt nach ihren Vorstellungen, wobei bereits die Möglichkeit an Wettkämpfen teilzunehmen als gewisses Glück einzustufen ist. Mit dem 19-jährigen Toggenburger Aushängeschild Werner Schlegel triumphierte der Topfavorit auf den Festsieg. Im Schlussgang bezwang der junge Teilverbandskranzer den Thurgauer Lars Hugelshofer und gewann mit sechs Siegen souverän das erste Aktivschwingfest seit über einem Jahr.

Seit den Mehrheitsbeschlüssen der drei Gremien (Zentralvorstand, Technische Kommission, Aktivenrat) ist es seit 17. März schweizweit 120 Spitzenschwingern wieder erlaubt, in Vierergruppen und unter Auflagen Trainings zu absolvieren. Die Nordostschweizer hielten diesem Entscheid nach dem Motto «alle oder keiner» als einziger Teilverband dagegen. Da weitere Lockerungen von Seiten des Bundesrates schwer abzuschätzen sind, erklärte sich der Verband allerdings dazu bereit, bis zum 13. April die selektionierten Schwinger dieser Leistungsgruppe bekannt zu geben. Für den Moment hält der Zentralvorstand aber am Grundsatz fest, dass ordentliche Schwingfeste erst dann wieder stattfinden werden, wenn der allgemeine Breitensport vom Bundesrat freigegeben wird und alle Schwinger mindestens einen Monat trainieren konnten.

Donnerstag, 8. April - 13:29 Uhr

Maschinen auf Baustelle gestohlen

(KapoAR) Bei einem Diebstahl auf einer Baustelle in Herisau ist hoher Sachschaden entstanden. Laut Mitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden verschaffte sich die unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen Donnerstag, 1. April, 15.30 Uhr und Dienstag, 6. April , 14 Uhr über ein Baugerüst Zugang zum Dach eines Wohnblocks, brach dort eine Baustellenwerkzeugbox auf und entwendete aus dieser verschiedene Maschinen und Zubehör im Gesamtwert von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 8. April - 11:43 Uhr

Friedhofstrasse in Walzenhausen wird gesichert

(GK) Die Schneeschmelze und die ergiebigen Niederschläge im Januar haben in Walzenhausen entlang der Kantonsstrasse im Heldholz und im Äschi bei der Gemeindestrasse beim Friedhof zu beachtlichen Hangrutschungen geführt. Dabei ist gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei ein Abriss nördlich des Strassenabschnittes, welcher horizontal zwischen dem Friedhofgebäude und «Haus im Ruthen» verläuft, entstanden. Als Sofortmassnahme wurde das Maximalgewicht auf 3.5 Tonnen beschränkt und eine seitliche Abschrankung angebracht.

Die Abklärungen haben nun ergeben, dass Instabilitäten in Hängen mit vorhandener Neigung von ca. 30 Grad meist auf Wasser im Untergrund oder einen ungünstigen Untergrundaufbau zurückzuführen sind. Bei der Friedhofstrasse ist gemäss Mitteilung anzunehmen, dass die letztmalig angebrachte Aufschüttung aus den 1960/1970er Jahre seinerzeit nicht fachgerecht eingebracht bzw. die Problematik infolge Hangwasser nicht erkannt wurde. Das Hangwasser bahnt sich den Weg in stärker durchlässigen Zonen/Lagen durch die mehrere Meter mächtige Schüttung hindurch. Früher punktuell angebrachte Sicherungsmassnahmen wurden ebenfalls von der Rutschung in Mitleidenschaft gezogen und vermögen dem Hangdruck nicht ausreichend Widerstand zu leisten.

Gemäss dem geotechnischen Bericht muss die Strasse bzw. der Hang zeitnahe mit Bodenverdübelungen entlang dem talseitigen Strassenrand gesichert werden. So kann die Stabilität im Strassenbereich nachhaltig gewährleistet werden. Zudem wird eine Drainagebohrung für die Entwässerung vorgenommen. Ein Aufschub der Arbeiten hätte allfällige weitere Rutschungen und Schäden an der Strasse oder Friedhofgelände zur Folge. Die Kosten für diese Massnahmen belaufen sich gesamthaft auf zirka 200'000 Franken.

Donnerstag, 8. April - 08:54 Uhr

Saisonbeginn für den Wochenmarkt

(GK) Am Samstag, 10. April, findet der erste Wochenmarkt dieses Jahres statt. Bis im November bieten Händler aus der Region auf dem Obstmarkt in Herisau jeweils am Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr saisonales Obst und Gemüse, Fleisch, Käse, Backwaren und Blumen an. Wechselnde Gaststände mit weiteren Produkten ergänzen das Angebot. Die geltenden Schutzbestimmungen werden eingehalten.

Mittwoch, 7. April - 17:10 Uhr

Mehrere Unfälle auf schneebedeckten Strassen

(KapoAR) Die Schneefälle haben in Appenzell Ausserrhoden am Mittwoch zu mehreren Unfällen geführt. Der Sachschaden ist gemäss Polizeibericht hoch, Personen wurden nicht verletzt.

In Teufen lenkte ein 34-Jähriger kurz vor 5 Uhr seinen Personenwagen auf der Haslenstrasse in Richtung Appenzell. Dabei kam er in einer langezogenen Linkskurve über den rechten Fahrbahnrand hinaus in die angrenzende Wiese. Dort überschlug sich das Fahrzeug mehrmals, bis es schliesslich wieder auf den Rädern zum Stillstand kam.

In Heiden fuhr ein 38-jähriger Lenker um 5 Uhr mit seinem Personenwagen samt Anhänger auf der Schützenstrasse in Richtung Dorf. Ausgangs einer Linkskurve verlor er auf der schneebedeckten Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte schliesslich mit einem Kandelaber. Am Fahrzeug, dem Anhänger und dem Kandelaber entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

In Herisau fuhr eine 30-jährige Automobilistin kurz nach 6 Uhr mit ihrem Fahrzeug auf der Güterstrasse in Richtung St. Gallerstrasse. Dabei verlor sie in der Linkskurve vor der Unterführung die Herrschaft über ihren Personenwagen, rutschte geradeaus und kollidierte dort mit der Mauer. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf einige Tausend Franken.

In Speicher lenkte ein 28-Jähriger seinen Personenwagen kurz nach 06.30 Uhr von St. Gallen kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf Speicher. Im Bereich Vögelinsegg verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Auch hier entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

In Stein fuhr ein 38-jähriger Lenker kurz vor 9 Uhr mit seinem Personenwagen von Hundwil kommend auf der schneebedeckten Fahrbahn in Richtung Appenzell. Im Bereich Hargarten verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Fahrbahnmitte und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lastwagen. An den Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

Mittwoch, 7. April - 13:29 Uhr

Weibelwohnung wird umgenutzt

(GK) In der ehemaligen Weibelwohnung im Haus zum Baumgarten in Herisau entstehen zusätzliche Büros für die Abteilung Soziales. Die Räume sollen im Juni bezogen werden.

Wie Gemeindekanzlei mitteilt, besteht in der Abteilung Soziales bereits seit Längerem Bedarf nach zusätzlichen Räumen. Nun wird die ehemalige Weibelwohnung im Haus zum Baumgarten umgenutzt, die seit dem Auszug des früheren Gemeindeweibels im vergangenen Jahr nicht mehr benötigt wird. Im selben Gebäude sind heute bereits die Regionale Berufsbeistandschaft und die Sozialhilfe untergebracht.

Für den Umbau hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit über 175‘000 Franken gesprochen. Verglichen mit der Anmietung zusätzlicher Büroräume ist das eine kostengünstige Lösung, die zudem durch die Konzentration an einem Standort betriebliche Vorteile bringt. Die Kosten für das Mobiliar sind bereits im Kredit enthalten, genauso wie Ohnehinkosten in der Höhe von 50‘000 Franken, die bei einer Weitervermietung für den aufgelaufenen Unterhalt fällig geworden wären. Vorgesehen ist, noch Mitte April mit dem Umbau zu beginnen und die zusätzlichen Räume im Juni zu beziehen.

Mittwoch, 7. April - 10:59 Uhr

Nebengebäude der Herisauer Dorfkirche aufgerichtet

(PD) Das neue Nebengebäude der Herisauer Dorfkirche hat in den vergangenen Tagen laut Mitteilung der Gemeindekanzlei viele Blicke auf sich gezogen - und das nicht nur wegen des Tännchens auf dem Dach: Der Grundriss ist vieleckig, das Dach besitzt sechs verschiedene Neigungen und orientiert sich an der Geometrie des Chorraums in der Kirche. Der vielschichtige Innenraum wird durch einen Mittelpfosten mit zehn Seitenflächen aufgespannt.

Die Aufrichte wurde kurzfristig angesetzt, weil das Wetter stimmen musste. Der Elementbau mit einem Gesamtgewicht von 22 Tonnen wurde innerhalb von 16 Stunden an zwei Arbeitstagen von sieben Zimmerleuten montiert. Den traditionellen Zimmermannsklatsch – ein Gesang begleitet von Tanz – konnten sie nach der Aufrichte aufgrund der Covid-Vorschriften allerdings nicht aufführen. Dies soll bei der Eröffnungsfeier nachgeholt werden. Nach seiner Fertigstellung wird das neue Nebengebäude Raum bieten für eine Vielzahl kleinerer Veranstaltungen.

Mittwoch, 7. April - 8:15 Uhr

Rechnung von Wolfhalden schliesst besser ab als budgetiert

(GK) Die Erfolgsrechnung der Gemeinde Wolfhalden schliesst mit einem Aufwandüberschuss von knapp 230'000 Franken ab. Das teilte die Gemeindekanzlei kürzlich mit. Gegenüber dem Voranschlag beträgt der Besserabschluss rund 97'000 Franken. Durch das negative Jahresergebnis sinkt das Eigenkapital von 14,5 auf 14,2 Mio. Franken.

Der Gemeinderat nimmt gemässs Mitteilung den Besserabschluss nur bedingt erfreut zur Kenntnis. Die Reduktion des Aufwandüberschusses ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen weisen diverse Posten Mehrerträge und Minderaufwände auf. Zum anderen konnten durch den Verkauf kleinerer Liegenschaften im Finanzvermögen, wie nicht mehr genutzte Hydrantenhäuser, zusätzliche Einnahmen generiert werden. Die in der Jahresrechnung 2019 getätigten zusätzlichen Abschreibungen resp. deren Auflösung in 2. Stufe wirken sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. Des Weiteren mussten aufgrund von Verzögerungen bei Projekten noch keine Abschreibungen getätigt werden. Zusammen ergeben diese Faktoren ein Mehrertrag von 224'000 Franken Demgegenüber führt der dritte Faktor – die Mindereinnahmen bei den Steuern in der Höhe von 127'000 Franken - zum eingangs genannten Besserabschluss von rund Fr. 97'000.00.

Bei den Fiskalerträgen sind die grössten Schwankungen gegenüber den Vorjahren zu verzeichnen. Die Gewinnsteuern bei den juristischen Personen sind im Rechnungsjahr 2020 komplett weggefallen. Bei der Kapitalbesteuerung juristischer Personen gab es einen massiven Einbruch. Die Einkommenssteuer bei natürlichen Personen fiel nur leicht tiefer aus als budgetiert. Demgegenüber kann die Gemeinde Wolfhalden wiederum ausserordentliche Mehrerträge bei den Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern verzeichnen. Vor allem die Grundstückgewinnsteuern fielen mit 739'697.60 Franken gegenüber den budgetierten 200'000 Franken weit über den Erwartungen aus.

Nichtsdestotrotz müsse Wolfhalden im Vergleich zu den übrigen Gemeinden Appenzell Ausserrhodens bei der Steuerkraft mit einem Minus von 15 Prozent den grössten Rückgang hinnehmen, schreibt der Gemeinderat. Nachdem die Gemeinden aus Datenschutzgründen keinen Zugriff haben resp. ihnen kein Einblick in die Details der verschiedenen Steuererträge gewährt wird, können die Gründe, welche zu den massiven Veränderungen geführt haben, nicht nachvollzogen werden.

Dienstag, 6. April - 16:34 Uhr

Bänziger Kipper GmbH regelt Nachfolge

(PD) Die im Jahr 1962 durch Willi Bänziger gegründete Bänziger Kipper GmbH aus Trogen hat Nachfolge geregelt. Markus Bänziger, der die Unternehmensführung mehr als 30 Jahren innehatte, übergibt an seinen Sohn Stefan Bänziger: «Mein Vater wird mir in naher Zukunft weiterhin unterstützend und beratend zur Seite stehen. Ich freue mich jedoch riesig darauf, die Verantwortung zu übernehmen und unser Familienunternehmen in die Zukunft zu führen.»

In diesen Tagen hat das Unternehmen zudem seine langjährige Mitarbeiterin Marianne Ladner geehrt. Während 25 Jahren hat sie sich stets als loyale und ausgezeichnete Chauffeuse für das Unternehmen eingesetzt; nun geht sie in Pension, sie bleibt dem Unternehmen jedoch als Aushilfe erhalten.

Jodlergruppe Hirschberg Appenzell mit neuem Lied

Bruno Fässler, Mirjam Bösch-Fässler und Nicolas Senn

Bruno Fässler, Mirjam Bösch-Fässler und Nicolas Senn

Bild: PD

(PD) Am kommenden Samstag, 10. April, 18.40 Uhr, tritt die Jodlergruppe Hirschberg Appenzell bei «Potzmusig» auf SRF1 auf. In der Sendung von Nicolas Senn präsentiert die Innerrhoder Formation ihr neues Lied «Freudeträne». Musik, Text und Arrangement stammen von Jack Säuberli. Das Video, das laut Medienmitteilung ab Freitag auf Youtube zu sehen ist, wurde unter anderem am Fälensee gedreht. «Freudeträne» ist ab sofort als Download erhältlich.

Dienstag, 6. April, 11:53 Uhr

FDP Gais unterstützt Andrea Keiser

(PD) Die FDP Gais unterstützt Andrea Keiser für die anstehenden Ersatzwahlen in den Gemeinderat. Wie die Partei mitteilt, stellte sich die Kandidatin an einer virtuellen Versammlung vor und erhielt die einhellige Unterstützung der teilnehmenden Mitglieder. Mit der ausgebildeten Umweltnaturwissenschaftlerin werden die Kompetenzen des Gemeinderates sinnvoll erweitert, schreibt die FDP. Andrea Keiser ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und engagiert sich bereits als Co-Präsidentin der Ludothek.

Bereits vor einiger Zeit nominierte die FDP Patric Toggweiler für die Wahl in die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK). Der Wirtschaftsprüfer und Revisionsexperte ist in Gais aufgewachsen. Nach dem Masterabschluss in Accounting and Finance an der Universität St.Gallen war er bei PricewaterhouseCoopers tätig. Seit 2017 ist er Mitglied der Geschäftsleitung der Gaiser IDP Treuhand AG.

Dienstag, 6. April - 11:08 Uhr

Swisslosgelder für Innerrhoder Sportvereine

Die Innerrhoder Standeskommission hat gemäss Medienmitteilung auf Antrag der Sportkommission über die Verwendung des Swisslos-Sportfondsgewinnanteils des Kantons im Jahr 2020 entschieden.

Der Anteil des Kantons am Gesamtgewinn der Wetten, die von der Swisslos und der Sport-Toto-Gesellschaft durchgeführt werden, betrug 2020 rund 870'000 Franken. Davon gelten 20 Prozent, also 177'225 Franken, als Sportfonds-Gewinnanteil. 80 Prozent der jährlichen Zuweisung an den Sportfonds gehen an die Sportvereine für den Sportbetrieb, Trainingslager, die Leiterausbildung und Ähnliches. Die restlichen 20 Prozent fliessen in den Swisslos-Sportfonds. Aus diesem werden einmalige Beiträge geleistet, beispielsweise für die Erstellung und den Unterhalt von Bauten und Anlagen, die Beschaffung von Geräten sowie an spezielle Grossveranstaltungen.

Die Standeskommission hat beschlossen, im laufenden Jahr die Sportvereine des Kantons aus den Swisslos-Sportfondgewinnanteilen 2020 mit einem Kopfquotenbeitrag von gesamthaft 24'397 Franken für die durchgeführten Sportlager mit 10'316 Franken, für die Aus- und Weiterbildung mit 11'898 Franken und bei den Wettkampfkosten und Verbandsbeiträgen mit 76'099 Franken zu unterstützen. Dies ergibt einen Gesamtbetrag von 141'710 Franken.

19 Vereinen hat die Standeskommission für geplante Anschaffungen von Trainingsgeräten und Verschleissmaterial Beiträge in der Höhe von gesamthaft 23'645.30 Franken gewährt. Der verbleibende Betrag des Swisslos-Sportfondsgewinnanteils 2020 fliesst in den Swisslos-Fonds. Dieser weist per 31. Dezember 2020 einen Saldo von 330'868.55 Franken aus. (kk)

Dienstag, 6. April - 9:11 Uhr

Zwei Herisauer Meister mit Zug

Dario Allenspach.

Dario Allenspach.

(PD) Die 18-jährigen Dario Allenspach und Jan Rutz, die im SC Herisau gross geworden sind, wurden am Osterwochenende mit den U-20-Elite-Junioren des EV Zug Schweizer Meister. Der Stürmer und der Torhüter (beides ehemalige Absolventen der Sportlerschule Appenzellerland) setzten sich im Final mit den Zentralschweizern in zwei Spielen gegen Biel durch. Am Samstag gewann Zug auswärts 7:2, am Montag zuhause 6:4. Allenspach gehörte in der laufenden Saison zum Stamm der EVZ-Academy-Mannschaft in der Swiss League und kam auf neun Tore und zwölf Assists. Zudem verzeichnete der U-20-Nationalspieler in diesem Winter sein Debüt in der obersten Spielklasse und freute sich über ein Tor gegen Ambri: In jener Partie vom 19. März wurde er zum besten Zuger gewählt.

Ein anderer ehemaliger Herisauer und Sportschüler wechselt den Verein innerhalb der Swiss League: David Eugster spielt ab der kommenden Saison für La Chaux-de-Fonds. Gemäss Mitteilung der Neuenburger hat der 21jährige Stürmer einen Vertrag über ein Jahr unterzeichnet. Eugster wechselte 2016 aus Herisau in die Nachwuchsorganisation des EVZ, absolvierte in der Saison 2020/21 mit der EVZ-Academy in der Swiss League 45 Spiele und erzielte dabei acht Tore und sieben Assists. Zudem kam Eugster dreimal in der ersten Mannschaft der Zentralschweizer zum Einsatz.

Montag, 5. April - 16:11 Uhr

Mit Mountainbike auf dem Biketrail gestürzt

Mit dem Mountainbike gestürzt

Das Gefährt des verletzten Mountainbikers.

Das Gefährt des verletzten Mountainbikers.

Bild: KPAR

(kpar) Am Ostermontag stürzte ein Mountainbiker auf der Talfahrt von St.Anton nach Reute und verletzte sich. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei meldet, befuhren kurz nach 8.30 Uhr zwei Biker den Trail von St.Anton herkommend talwärts in Richtung Reute. Im Waldstück oberhalb Reute kam der an zweiter Stelle fahrende, 38-jährige Mountainbiker ohne Drittverschulden zu Fall und zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Der Velohelm verhinderte dabei schwerere Kopfverletzungen. Der Mountainbiker wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren.

Montag, 5. April - 12:44 Uhr

Raser in Stein mit 158km/h ausserorts unterwegs

(kapo/lim) Über die Ostertage führte die Kantonspolizei Ausserrhoden auf dem gesamten Kantonsgebiet während mehrerer Stunden Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein 25 jähriger Autofahrer passierte laut Mitteilung am Karfreitagmittag die Messstelle auf einer Ausserortsstrecke (80 km/h) in Stein mit 158 km/h.

Mehrere Lenker waren massiv zu schnell unterwegs.

Mehrere Lenker waren massiv zu schnell unterwegs.

Symbolbild: iStockphoto

Ein 48 jähriger Motorradfahrer fuhr am Ostersonntag nachmittags in Urnäsch ebenfalls auf einer Ausserortsstrecke mit 146 km/h an der Messstelle vorbei. Die beiden Motorfahrzeuglenker werden wegen eines Raserdelikts bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Ihre Fahrzeuge wurden sichergestellt und die Führerausweise auf der Stelle abgenommen.

Sieben weiteren Lenkern wurden aufgrund der Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten die Führerausweise eingezogen. Sie werden laut Mitteilung ebenfalls zur Anzeige gebracht. Sie passierten die jeweiligen Messstellen im 80iger-Bereich mit Geschwindigkeiten zwischen 120 und 136 km/h.

19 weitere Lenker werden wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen zur Anzeige gebracht. Sie befuhren die Kontrollstellen mit Geschwindigkeiten zwischen 105 und 117 km/h. Rund 140 Personen wurden wegen der Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ordnungsbussenverfahren gebüsst.

Montag, 5. April - 10:03 Uhr

Corona-Selbsttests gibt's in der Rot-Tor-Apotheke in Appenzell

(pd/lim) Schweizweit sind in Apotheken ab dem 7. April Corona-Selbsttests verfügbar. Jede Person kann gratis fünf Selbsttests pro Monat beziehen. Die Abgabe erfolgt gegen Vorweisen der persönlichen Krankenversicherungskarte. Ohne die Versicherungskarte können keine Selbsttests bezogen werden.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es die Selbsttests bei der Rot-Tor-Apotheke in Appenzell, wie das kantonale Gesundheitsdepartement mitteilt. Und zwar zu den normalen Öffnungszeiten, wochentags von 8 bis 12.30 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 8 bis 16 Uhr. Montags ist die Apotheke geschlossen. Ein separat markierter Bereich mit Einbahnsignalisierung zeigt den Weg zu den Selbsttests. Aufgrund der aktuellen Coronamassnahmen ist die Anzahl Personen in der Apotheke auf 8 limitiert, weshalb mit Wartezeiten zu rechnen sei, heisst es weiter. «Aktuell sind für die Bevölkerung genügend Selbsttests vorhanden.»

Sich selber auf Corona testen – das ist bald möglich.

Sich selber auf Corona testen – das ist bald möglich.

Bild: PD

Die Selbsttests werden per Nasenabstrich durchgeführt. Die Teststäbchen müssen jedoch nicht so tief eingeführt werden wie etwa bei einem PCR-Test. Ein Ergebnis ist innert weniger Minuten verfügbar. Im Vergleich zu den PCR-Tests, wie sie von Gesundheitsfachpersonen durchgeführt werden, sind die Resultate bei Selbsttests weniger genau. Es könne vorkommen, dass der Selbsttest das Virus nachweist, auch wenn es nicht mehr vorhanden ist. Ein positives Testergebnis müsse daher mittels PCR-Test verifiziert werden, heisst es weiter. Diese Abstriche werden wie bisher bei der Hausärztin oder dem Hausarzt und dem Spital Appenzell angeboten. Anmeldungen unter der Covid-19-Hotline, 071 788 75 57.

Sonntag, 4. April - 10:11 Uhr

Autolenker prallt in Kirchenmauer in Grub

(kapo/stm) In der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, fuhr ein 18-jähriger Autolenker in Begleitung eines Beifahrers von Grub SG herkommend in Richtung Grub AR. Auf der kurvenreichen Strasse kam er laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden innerorts auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte schliesslich am linken Strassenrand mit der Kirchenmauer. Abklärungen zum Unfallhergang sind im Gange. Durch den Verkehrsunfall entstand am Fahrzeug und an der Kirchenmauer ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Verletzt wurde durch den Verkehrsunfall niemand.

Samstag, 3. April - 14:03 Uhr

Strassenpfähle beschädigt, in Wiese gelandet

(kpar) Am Karfreitag kurz vor 19 Uhr verursachte ein Autolenker in Trogen einen Selbstunfall. Der 25-jährige Lenker fuhr auf der Bühlerstrasse Richtung Bühler. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei beschleunigte er nach dem Dorfausgang das leistungsstarke Fahrzeug derart stark, dass das Fahrzeugheck ausbrach und der Lenker die Herrschaft über sein Auto verlor. Dabei geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und schleuderte schliesslich über den rechten Fahrbahnrand in die angrenzende Wiese. Dabei wurden das Fahrzeug und zwei Strassenpfähle beschädigt. Verletzt wurde durch den Verkehrsunfall niemand.

Freitag, 2. April - 9:26 Uhr

Kostenlose Covid-Tests am Spital Appenzell

(pd/red.) Um Corona-Ansteckungen über die Ostertage zu verhindern, werden am Spital Appenzell Covid-19-Schnelltests angeboten. Das Testcenter ist an allen Osterfeiertagen vormittags geöffnet und die Tests sind kostenfrei, wie es in einem Communiqué heisst.

Das Corona-Testcenter am Spital Appenzell bleibt an allen Ostertagen von 9 bis 12 Uhr geöffnet. «Durch den Einsatz von Antigen-Schnelltests kann bereits nach 30 Minuten festgestellt werden, ob eine Person das Virus trägt oder nicht», schreibt die Ratskanzlei des Kantons. Der Test selbst ist kostenfrei und steht allen zur Verfügung. «Zum Schutz der eigenen Familienangehörigen und Nächsten ruft das Gesundheitsamt die Bevölkerung dazu auf, vor dem geplanten Ostertreffen einen Corona-Schnelltest durchzuführen.» Das Verfahren dauere nicht lange, bringe Sicherheit und beuge weiteren Ansteckungen vor.

Die nötige Voranmeldung zum Schnelltest ist während den Ostertagen über die Covid-19-Hotline unter Telefon 071-788-75-57 täglich von 8 bis 11 Uhr möglich.

Donnerstag, 1. April - 14:13 Uhr

Öffnungszeiten Hotline und Testzentrum Teufen über Ostern

(KK) Die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden kann sich über die Ostertage an die nachfolgenden Stellen wenden, falls Symptome der Ansteckung mit dem Coronavirus auftreten. In der Medienmitteilung schreibt der Kanton, dass Personen, die Symptome haben, sich umgehend in Selbstisolation begeben müssen, bis sie 24 Stunden symptomfrei sind.

Ostersamstag, 3. April: Die kantonale Hotline (+41 71 353 67 97) ist bedient von 08.30 bis 11.00 Uhr.

Ostermontag, 5. April: Die kantonale Hotline (+41 71 353 67 97) ist bedient von 08.30 bis 11.00 Uhr.

Ein Test im Testzentrum Teufen ist gleichentags möglich. Die Anmeldung muss vorher über die Hotline erfolgen. Die Hotline ist am Karfreitag und Ostersonntag nicht bedient; das Testzentrum in Teufen ist von Karfreitag bis und mit Ostersonntag geschlossen.

In dringenden Fällen und bei starken Symptomen kann über die Ostertage via 0844 55 00 55 55 (ärztliche Notrufzentrale Appenzell Ausserrhoden) beim Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden ein Testtermin vereinbart werden. Für Notfälle steht unter der Notfallnummer 144 (schweizweit) oder 0844 55 00 55 (ärztliche Notrufzentrale Appenzell Ausserrhoden) rund um die Uhr Hilfe zur Verfügung. Die Ausserrhoder Corona-Informationen sind auf www.ar.ch/corona abrufbar.

Donnerstag, 1. April - 13:22 Uhr

Seit 25 und 10 Jahren im Dienst der Gemeinde Herisau

Bruno Hanselmann

Bruno Hanselmann

Bild: pd

(PD) Am 1. April 1996 hatte Bruno Hanselmann seinen ersten Arbeitstag im heutigen Oberstufenschulhaus Ebnet Ost, damals noch das Realschulhaus. «Seither ist es mir nie langweilig geworden», sagt der Hauswart, der sein 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Herisau feiert. Der grösste Meilenstein, den Hanselmann in dieser Zeit miterlebt hat, war laut der Medienmitteilung der Gemeinde Herisau die Einführung des Oberstufenschulmodells «Neigung» im Jahr 2010, von dem er begeistert ist: «So wäre ich gerne nochmals zur Schule gegangen.» Im Projekt habe er sich mit seinem Fachwissen einbringen können, wie auch als Berufsbildner für Fachleute Betriebsunterhalt EFZ, die ihre Lehre auf der Gemeinde Herisau absolvierten. Dass für Hanselmann auf das 25-Jährige kein weiteres Dienstjubiläum mehr folgen wird, steht jetzt schon fest: Im September wird der Jubilar pensioniert.

Das zehnjährige Dienstjubiläum kann Peter Kleiner, ebenfalls am 1. April, feiern. Er ist seit 2011 als Landschaftsgärtner im Fachbereich Gartenbauamt/Friedhof tätig.

Donnerstag, 1. April - 9:44 Uhr

Osterbotschaft des Ausserrhoder Landammanns

(KK) Der Ausserrhoder Landammann Alfred Stricker appelliert vor den Osterfeiertagen in einem rund sechsminütigen Video an den Zusammenhalt der Bevölkerung. Auch der Regierungsrat von Appenzell Ausserhoden verstehe es allzu gut, dass Corona langsam «gnüegelet». «Trotzdem müssen wir zueinander Sorge tragen, nicht uns bekämpfen», sagt der Ausserrhoder Landammann. Riskant seien daher die sinkende Akzeptanz der politischen Vorgaben für den Gesundheitsschutz. Dies dürfe nicht der Weg sein, um Corona zu überwinden und in eine gute Zukunft zu reisen. Der Weg müsse ein Miteinander sein, ein «Sorge tragen» zueinander. Appenzell Ausserrhoden bleibe auf diesem Weg faktenorientiert und liberal. Landammann Alfred Stricker wünscht der Bevölkerung frohe Ostern und ein gutes Gespüri bei der Suche nach dem ganz persönlichen Osternest.

Donnerstag, 1. April - 9:29 Uhr

Appenzeller Bahnen testen Hygienemaskenspender

Projektbeteiligte am Bahnhof St. Gallen (v.l.n.r.): Silvan Schlumpf, Senior Engineer Lasrag AG; Erika Egger, Leiterin Marketing/Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Appenzeller Bahnen AG; Denise Ammann, Verkaufsmanagerin, Flawa Consumer GmbH, Markus Winiger, Mitinhaber Lasrag AG.

Projektbeteiligte am Bahnhof St. Gallen (v.l.n.r.): Silvan Schlumpf, Senior Engineer Lasrag AG; Erika Egger, Leiterin Marketing/Kommunikation und Mitglied der Geschäftsleitung, Appenzeller Bahnen AG; Denise Ammann, Verkaufsmanagerin, Flawa Consumer GmbH, Markus Winiger, Mitinhaber Lasrag AG.

Bild: PD

(PD) Den Fahrgästen der Appenzeller Bahnen sowie der Frauenfeld-Wil-Bahn stehen ab sofort fünf Hygienemaskenspender zur Verfügung. Das teilte das Bahnunternehmen am Donnerstag mit. Am Pilotprojekt beteiligt sind laut Medienmitteilung zudem die Flawa Consumer GmbH und der Automatenhersteller Lasrag AG. Für eine erste Testphase sind die AB-Bahnhöfe Herisau, Appenzell und St.Gallen sowie die FWB-Haltestellen Wil und Frauenfeld Marktplatz mit den Hygienemaskenspender ausgerüstet.

Das Projekt läuft in einer fünfmonatigen Testphase. Erika Egger, Leiterin Marketing/Kommunikation der Appenzeller Bahnen: «Die Maskentragepflicht wird von unseren Kundinnen und Kunden bereits sehr konsequent umgesetzt. Mit diesen Hygienemaskenspendern möchten wir zusätzliche Unterstützung zur Umsetzung der BAG-Massnahmen bieten.»

In den Hygienemaskenspendern werden die zwei Maskentypen IIR und FFP2 der Flawa Consumer GmbH aus Flawil angeboten. Der Preis liegt bei 3 Franken pro Stück beim Typ FFP2. Eine 2er-Packung der Maske Typ IIR kostet 1 Franken. Flawa begann Mitte April 2020 als erstes Schweizer Unternehmen mit der Produktion von Universalschutzmasken. Derzeit produziert Flawa bis zu 500'000 FFP2-Masken pro Woche.

Mittwoch, 31. März - 17:19 Uhr

Auto ist in Speicher mit Bahn kollidiert

(kapo) Am Mittwoch um kurz nach 8 Uhr ist es in Speicher zu einem Unfall gekommen. Eine Autofahrerin hat gemäss Mediencommuniqué der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden im Dorf beabsichtigt, von einer Liegenschaft über den Bahnübergang auf die Hauptstrasse in Speicher einzufahren. Die 34-Jährige habe dabei die in Betrieb stehende Wechselblinkanlage nicht wahrgenommen und es sei zur Kollision mit dem Zug gekommen, welcher vom Bahnhof Speicher in Richtung St.Gallen unterwegs gewesen sei.

Am Mittwochmorgen ist in Speicher ein Auto mit der Bahn kollidiert.

Am Mittwochmorgen ist in Speicher ein Auto mit der Bahn kollidiert.

Bild: Kapo AR

Alle involvierten Personen blieben dabei gemäss Mitteilung unverletzt. An Zug und Auto sei Sachschaden von mehreren Tausend Franken entstanden. Über die Dauer der Unfallaufnahme sei für die Zugspassagiere ein Bahnersatz organisiert worden.

Mittwoch, 31. März - 15:45 Uhr

Kollision zwischen Auto und Traktor in Speicher

(kapo) Ein 79-jähriger Mann hat am Mittwoch um kurz nach 10 Uhr einen landwirtschaftlichen Traktor mit Anhänger auf der Hauptstrasse in Richtung Teufen gelenkt. Ausgangs Speicher hat der Traktorführer laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden beabsichtigt, nach links zu einer Gewerbeliegenschaft abzubiegen. Im selben Moment sei das Gefährt von einer nachfolgenden, 53-jährigen Autofahrerin überholt worden, wobei es zu einer seitlichen Kollision gekommen sei. Die Fahrzeuginsassen blieben gemäss Communiqué unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden am Traktor wurde als gering eingeschätzt.

In Speicher ist es am Mittwoch zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.

In Speicher ist es am Mittwoch zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.

Bild: Kapo AR
Mittwoch, 31. März - 13:55 Uhr

Baubeginn der 2. Etappe an der Gossauerstrasse in Herisau

(pd) Ab kommendem Dienstag wird die Gossauerstrasse auf dem Abschnitt Grueb bis Platz saniert. Wie die Gemeinde Herisau am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, bleibt der Durchgang für Fussgängerinnen und Fussgänger jederzeit möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November.

Nachdem die Gossauerstrasse im vergangenen Jahr auf dem Abschnitt Spittel bis Grueb saniert worden sei, ist nun der Abschnitt Grueb Richtung Platz an der Reihe. Die Arbeiten beginnen nach Ostern am Dienstag, 6. April. Gemäss Communiqué werden Abschnitt für Abschnitt die Kanalisations- und Werkleitungsarbeiten ausgeführt, die Strasse wieder fundiert und die Pflästerung verlegt.

Am 6. April beginnt die 2. Etappe der Sanierungsarbeiten an der Gossauerstrasse in Herisau.

Am 6. April beginnt die 2. Etappe der Sanierungsarbeiten an der Gossauerstrasse in Herisau.

Bild: PD

Die Gossauerstrasse bleibe für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt. Der bereits sanierte Abschnitt Spittel bis Grueb könne im Gegenverkehr befahren werden. Die öffentlichen Parkplätze im Bereich der 2. Bauetappe werden vorübergehend aufgehoben, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Zu- und Wegfahrt zu den Gewerbebetrieben wird jeweils signalisiert. Für Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt der Durchgang gewährleistet.

Mittwoch, 31. März - 10:37 Uhr

Osterspende der evangelisch-reformierten Landeskirche an die HEKS

(pd) Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell hat zu Gunsten der Hilfe im In- und Ausland einen Beitrag von 10'000 Franken beschlossen. Je 5'000 Franken gehen an HEKS Schweiz und HEKS International, wie die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt.

Das Hilfswerk der evangelischen Kirche Schweiz (HEKS) sei im In- und Ausland gut vernetzt und regional verankert. Menschen mit tiefem Einkommen, ältere Menschen, aber auch Sans-Papiers wurden und werden durch die Corona-Pandemie auch in der Schweiz noch stärker an den Rand gedrängt. Menschen, die ihre Arbeit verloren haben und nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete, ihre Heizkosten oder gar ihr Essen bezahlen sollen, brauchen sofort Unterstützung. Wie es im Communiqué weiter heisst, geht es darum, diese schwierige Zeit durchzustehen, um dann baldmöglichst in den Arbeitsmarkt zurückzufinden. Im Ausland engagiere sich das HEKS in rund 30 Ländern, in Europa laufen aktuell in 11 Ländern regionale Projekte.

Dienstag, 31. März - 08:53 Uhr

Sportzentrum Herisau öffnet für unter 20-Jährige

(pd) Das Sportzentrum ist aufgrund der behördlichen Verordnung für die breite Bevölkerung weiterhin geschlossen. Wie die Gemeindekanzlei Herisau am Dienstag in einer Medienmitteilung schreibt, sind jedoch am Karsamstag das Schwimmbad von 10 bis 17 Uhr und die Eishalle von 12 bis 17 Uhr für unter 20-Jährige geöffnet.

Während der Frühlingsferien vom 12. bis 24. April sei das Hallenbad wiederum täglich für unter 20-Jährige geöffnet. Massagen können gemäss Communiqué durchgehend von allen Altersgruppen unter 071 353 30 00 gebucht werden.

Dienstag, 30. März - 16:37 Uhr

Gas und Bremse verwechselt: Lernfahrerin verursacht in Herisau Sachschaden

Die Unfallstelle am Herisauer Obstmarkt.

Die Unfallstelle am Herisauer Obstmarkt.

Bild: PD

(KapoAR) Am Dienstagvormittag, 30. März, kurz nach 11 Uhr befuhr eine 35-jährige Lernfahrerin mit einem Auto den Obstmarktkreisel und beabsichtigte, in Richtung Kasernenstrasse auszufahren. Dabei verwechselte die Frau Gas- und Bremspedal, geriet über den linksseitigen Verkehrsteiler und stiess gegen eine Signalisationstafel. Um Schlimmeres zu verhindern, griff ihr Begleiter ein und konnte das Auto zurück auf die rechte Fahrspur lenken. Ein zum selben Zeitpunkt entgegenkommendes Auto wurde durch die umgeknickte Tafel getroffen und im Heckbereich beschädigt. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen und der Strassensignalisation entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Dienstag, 30. März - 15:47 Uhr

Blumen statt Züge: Das Postbüro Waldstatt zieht um

(pd) Die Schaltergeschäfte in der Post Waldstatt sind seit mehreren Jahren deutlich rückläufig. Die Post sucht seit 2017 gemeinsam mit der Gemeinde nach einer nachhaltigen Alternative, damit Einwohnerinnen und Einwohner auch in Zukunft ihre Postgeschäfte im Dorf erledigen können. Mit der Viola Floristik und Gärtnerei konnte ein idealer Partner gefunden werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bis im Herbst bleibt die Post Waldstatt noch am Bahnhof.

Bis im Herbst bleibt die Post Waldstatt noch am Bahnhof.

Bild: APZ

Das Geschäft zügelt in einen Neubau mitten im Dorf, der voraussichtlich im 4. Quartal dieses Jahres bezugsbereit ist. Die Kundinnen und Kunden können dann ihre Postgeschäfte während der Öffnungszeiten an der bedienten Posttheke erledigen. Diese sind von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr, samstags durchgehend von 8 bis 15 Uhr. Bis zum Umzug bleibt die heutige Postfiliale unverändert in Betrieb. Als Ergänzung zum Postangebot in Waldstatt bietet die Post auch den Hausservice an. Auch eine Postfachanlage soll es voraussichtlich am neuen Standort wieder geben.

Dienstag, 30. März - 10:50 Uhr

Wahlempfehlung der FDP Heiden

Peter Niedermayer will für Heiden in den Kantonsrat.

Peter Niedermayer will für Heiden in den Kantonsrat.

PD

(pd) Basierend auf einer Mitgliederumfrage unterstützt die FDP Heiden die Kandidatur von Peter Niedermayer für den Kantonsrat und die Kandidaturen von Corina Nef und Stefan Züst-Merz für den Gemeinderat. Dies schreibt die Partei in einer Mitteilung. Peter Niedermayer bringt mit seiner beruflichen Erfahrung und seiner ehemaligen Tätigkeit in Gemeinderat und Kommissionen die Voraussetzungen mit, um sich im Kantonsrat gut vernetzen und die Interessen der Gemeinde Heiden adäquat vertreten zu können.

Mit den beiden Kandidaturen von Corina Nef und Stefan Züst-Merz verspricht sich die FDP Heiden nicht nur die Sicherstellung der Meinungsvielfalt sondern mit Corina Nef auch eine gute und notwendige Vertretung der jüngeren Generationen im Gemeinderat.

Dienstag, 30. März - 10:09 Uhr

Unsichere Finanzlage wegen Corona: Herisau verschiebt Einführung eines Waldkindergartens

(gk) Die Prüfung eines Waldkindergartens gehört zu den Legislaturzielen 2019 bis 2023 des Gemeinderats. Die Schule Herisau ist diesem Auftrag nachgekommen und hat ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet. Dieses sieht ein freiwilliges naturpädagogisches Angebot vor, in dessen Rahmen Kinder aus allen Quartieren die Kindergartenzeit im Wald verbringen können.

Ein Naturkindergarten fördert nicht nur das Bewusstsein für die Umwelt, sondern verbessert auch das Immunsystem und die Motorik der Kinder.

Ein Naturkindergarten fördert nicht nur das Bewusstsein für die Umwelt, sondern verbessert auch das Immunsystem und die Motorik der Kinder.

Bild: Pius Amrein

Obwohl der Gemeinderat dem Konzept grosses Lob ausspricht, hat er nun entschieden, die Einführung eines Waldkindergartens dem Einwohnerrat vorerst nicht zu beantragen. Grund dafür ist die wirtschaftliche Entwicklung des Finanzhaushalts im Zuge der Coronapandemie. Sollte ein Waldkindergarten nicht eine andere Kindergartenklasse ersetzen können, würden jährliche Mehrkosten von 143‘000 bis 149‘000 Franken entstehen. Der Gemeinderat werde sich erneut mit dem Konzept befassen, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie überblickt werden können, so die Mitteilung.

Dienstag, 30. März - 08:52 Uhr

Mit dem Motorrad auf Lernfahrt verunfallt

Das beschädigte Unfallfahrzeug.

Das beschädigte Unfallfahrzeug.

Bild: PD

(KapoAR) Ein 33-jähriger Lenker fuhr um 15.30 Uhr mit seinem Motorrad über die Umfahrungsstrasse von Teufen in Richtung St.Gallen. Ausgangs einer leichten Linkskurve verlor er beim Bremsen die Herrschaft über sein Motorrad, teilt die Kantonspolizei mit. Die Maschine kippte auf die linke Seite und rutschte in der Folge auf der Fahrbahn weiter, bis sie schliesslich zum Stillstand kam. Am Motorrad entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker blieb unverletzt.

Montag, 29. März - 16:23 Uhr

SVP Heiden empfiehlt Gerig, Nef und Züst

(PD) Für die kommenden kommunalen Ergänzungswahlen hat die
SVP Heiden ihre Wahlempfehlungen gefasst. Die Partei dankt in der Medienmitteilung ihrem Mitglied, dem zurücktretenden Kantonsrat Alexander Rohner für seinen Dienst und Einsatz zugunsten des Kantons.
Für diese Vakanz empfiehlt die Ortspartei ihren Präsidenten Sven Gerig zur Wahl. Für die beiden Vakanzen im Gemeinderat Heiden unterstützt
die SVP die beiden Kandidaten der Lesegesellschaft Bissau,
Corina Nef und Stefan Züst-Merz.

Montag, 29. März - 15:37 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(Red) Die Anzahl bestätigter Coronafälle ist in Appenzell Ausserrhoden am Montag auf total 3243 gestiegen. Seit Ausbruch der Pandemie sind 59 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. In Appenzell Innerrhoden beträgt die Anzahl Fälle kumuliert 895. Todesfälle gab es bisher 15.

Montag, 29. März - 14:38 Uhr

Schliessanlage für Entsorgungsplätze in Waldstatt

(GK) Die Kommission Umwelt (KU) der Gemeinde Waldstatt hat aus diversen Gründen beschlossen, die Entsorgungsplätze beim MZG und bei der ARA mit einer Schliessanlage zu versehen. Damit kann gemäss Medienmitteilung das Areal nur noch von Personen betreten werden, die über einen entsprechenden Chip (elektronischer Schlüssel) verfügen. Dieser wird der Waldstätter Bevölkerung gegen ein Depot abgegeben. Auswärtige Personen können diesen Chip ebenfalls gegen eine Gebühr von 100 Franken pro Jahr erwerben. Der Chip funktioniert nur während den Öffnungszeiten.

Der Chip kann auf der Homepage www.waldstatt.ch unter der Rubrik: Online-Schalter > Einwohneramt oder beim Einwohneramt Waldstatt, telefonisch unter der Nummer 071 354 53 34 bestellt werden. Die Schliessanlage wird am 1. April in Betrieb genommen.

Montag, 29. März - 13:30 Uhr

Saisonstart am Kronberg an Ostern

(PD) Diesen Karfreitag, 2. April, sind am Kronberg alle Sommerangebote täglich geöffnet. Dazu gehören neben der Luftseilbahn und der Bobbahn auch der Zipline-Park und die Märliwelt. Der Zipline-Park verfügt über fünf Routen - von leicht bis anspruchsvoll. Die Restaurants auf dem Gipfel und im Tal bieten gemäss Medienmitteilung ein Takeaway-Angebot, unter anderem mit Appenzeller Zwiebelfladen, Würsten vom Grill, eine hausgemachte Spargel-Kokossuppe

Montag, 29. März - 11:21 Uhr

Ersatzneubau Mehrzweckhalle Gerbe: Erste Arbeitsvergaben

(GK) Die ersten Arbeiten für den Neubau der Mehrzweckhalle Gerbe wurden im Submissionsverfahren vergeben. Das teilte die Gemeindekanzlei von Heiden am Montag mit. Wie bereits informiert, kann der Baustart wegen laufender Rechtsverfahren voraussichtlich erst im Sommer 2022 erfolgen. Die ersten Arbeiten wurden wie folgt vergeben: Abbrucharbeiten Hohl AG, Heiden 204‘000 Franken; Schadstoffsanierung Achermann AG, Kloten 30'200 Franken; Baugrube und Kanalisation Hohl AG, Heiden 1'693'270 Franken; Baumeisterarbeiten Hohl AG, Heiden 2'180'812 Franken; Elektroanlagen EW Heiden AG, Heiden 515'883 Franken; Sanitäranlagen Bouygues InTec AG, Wolfhalden 499'444 Franken. Der Gemeinderat und die zuständige Projektgruppe Mehrzweckhalle Gerbe zeigen sich in der Mitteilung erfreut, dass rund 90% der vergebenen Arbeiten von insgesamt 5.1 Millionen Franken an ortsansässige Unternehmen vergeben werden konnten.

Montag, 29. März - 10:21 Uhr

Konfirmation in Hundwil

(PD) Am Palmsonntag wurden in Hundwil acht junge Gemeindeglieder konfirmiert. In ihrer Predigt hatten sie den Lebensweg verglichen mit einer Bergwanderung, die über Hindernisse zu Höhepunkten, und wieder hinab in Täler führt.

Montag, 29. März - 9:21 Uhr

Chiara Lenzi startet mit drei Siegen in die Saison

Am St.Galler Nachwuchs-Meeting schloss Chiara Lenzi (TV Teufen) nahtlos an ihre Vorjahreserfolge an. Sie siegte sowohl im Sprint als auch im Weitsprung überlegen.

Coronabedingt waren für den Nachwuchs über den ganzen Winter keine Wettkämpfe möglich. Mit einer aufwändigen Organisation gelang es aber dem LC Brühl St.Gallen im Athletikzentrum, über 2 Tage verteilt wenigstens 3 Disziplinen in Form eines Mehrkampfs für die Kategorien U16 und jünger anzubieten.

Überfliegerin dieses Meetings war Chiara Lenzi. Mit überlegenen Siegen im Sprint sowie im Weitsprung mit 5.27m und einem 2. Platz im Kugelstossen gewann die U16-Athletin aus Appenzell überlegen mit rund 200 Punkten Vorsprung auch die Mehrkampfwertung gegen eine starke nationale Konkurrenz.

In der Kategorie U14 sorgte Rina Zuberbühler für ein Toppresultat. Sie landete im Weitsprung auf hervorragenden 4.78m und belegte damit Rang 2. Ambra Corciulo sprang mit 4.68m auf Rang 5. In der Mehrkampfwertung erreichten die Athletinnen die Plätze 5 und 6.

In den jüngsten Kategorien, U12, liess Nevio Camiu aus Gais sein Talent aufblitzen mit Rang 3 in der Mehrkampfwertung sowie im Weitsprung. Bei den jüngsten Mädchen erreichten Selina Eugster und Luana Corciulo Rangierungen unter den ersten 10.

Spitzenplatzierung für Moana Schönenberger

Die U14-Athletin Moana Schönenberger nahm mit Erfolg an den Crossmeisterschaften der Kantone Thurgau und Schaffhausen teil. In einem spannenden Lauf lief sie als 4. ins Ziel und verpasste eine Medaille nur knapp.

Sonntag, 28. März - 18:18 Uhr

Motorradfahrer verunfallt vor Jakobsbad

(PD/elo) Auf der Strecke von Urnäsch nach Appenzell verunfallte am Sonntagnachmittag kurz nach 16 Uhr ein Motorradfahrer in einer Rechtskurve vor Jakobsbad. Dieser hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und stürzte in der Folge schwer. Der 38-Jährige zog sich dabei unter anderem sehr schwere Beinverletzungen zu, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am frühen Sonntagabend mitteilt.

Der verunfallte Motorradfahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Der verunfallte Motorradfahrer verletzte sich beim Sturz schwer.

Bild: PD

Im Einsatz standen der Rettungsdienst vom Spital Appenzell und die Rega. Die genaue Unfallursache werde nun im Auftrag der ebenfalls ausgerückten Staatsanwaltschaft durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden abgeklärt, schreibt die Polizei.

Sonntag, 28. März - 17:58 Uhr

Führungen über den Gaiser Dorfplatz

Blick auf Gais.

Blick auf Gais.

Bild: PD

(PD/elo) Unter dem Titel «Hereinspaziert» bietet die Gemeinde Gais neu ab April bis Oktober öffentliche Führungen über den Dorfplatz an. Wie Tourismus Gais schreibt, sollen diese interessierten Personen Einblick in die Geschichte von Gais bieten.

Die öffentlichen Führungen am Dorfplatz finden ab dem 7. April jeweils mittwochs um 10 Uhr statt. Mehr Informationen: www.gais-tourismus.ch

Freitag, 26. März - 17:17 Uhr

Ausserrhodische Kulturstiftung schreibt die Werkbeiträge und Artist in Residence-Stipendien 2021 aus

(PD) Bis zum 30. Juni können sich Kulturschaffende aus den Bereichen Bildende Kunst und Architektur, Angewandte Kunst und Design, Literatur, Spoken Word, Tanz und Theater, Musik und Film mit ihrem Dossier für einen Werkbeitrag oder ein Artist in Residence-Stipendium bewerben. Die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler werden am 8. Dezember 2021 an einer feierlichen Vergabefeier geehrt.

Werkbeiträge sind laut der am Freitag verschickten Medienmitteilung das Hauptanliegen der Stiftungstätigkeit der Ausserrhodischen Kulturstiftung. Die Stiftung will so künstlerisches Schaffen ermöglichen und die Entwicklung von Begabungen fördern. Durch die Werkbeiträge soll Kulturschaffenden erleichtert werden, sich während einer gewissen Zeit ausschliesslich ihrer künstlerischen Arbeit zu widmen Mit den Artist in Residence-Stipendien hat die Ausserrhodische Kulturstiftung zusammen mit dem Kanton einen neuartigen Weg in der Förderung beschritten: Sie finanzieren nicht ein Atelier an einem Ort, sondern fördern projektbezogene Aufenthalte an selbst gewählten Orten, die für die künstlerische Auseinandersetzung sinnvoll sind. Eingabeberechtigt für Werkbeiträge und Artist in Residence-Stipendien sind Kulturschaffende, die in Appenzell Ausserrhoden wohnhaft sind, das Bürgerrecht des Kantons besitzen oder einen besonderen Bezug zum Kanton nachweisen können. Bei der Vergabe spielt die Beurteilung der bisherigen Arbeiten sowie der Entwicklungsmöglichkeiten der Künstler:in eine wichtige Rolle. Eingabeschluss für Werkbeiträge in allen Sparten sowie für Artist in Residence-Stipendien ist der 30. Juni 2021.

Detaillierte Bewerbungsunterlagen und Anmeldung: Ausserrhodische Kulturstiftung, Sekretariat, Martina Montanus, Postfach, 9053 Teufen oder als Download auf www.ar-kulturstiftung.ch.

Freitag, 26. März - 13:54 Uhr

Ortsplanung: Mitwirkungsprozess in Wolfhalden

(PD) Die vom Gemeinderat Wolfhalden eingesetzte Ortsplanungskommission hat sich in den letzten zwei Jahren intensiv mit der Überarbeitung des Richtplanes beschäftigt. Die nun vorliegende Version wird ab 6. April zur Volksdiskussion aufgelegt. Das teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit.

Mit der Annahme des revidierten Raumplanungsgesetzes im Jahr 2013 durch das Schweizer Stimmvolk folgen weitreichende Änderungen in der Raumplanung. Seit dem Startschuss mit der Genehmigung des kantonalen Richtplans durch den Bundesrat im Herbst 2018 hat die vom Gemeinderat eingesetzte Ortsplanungskommission in den letzten zwei Jahren den Richtplan überarbeitet. Ein erster Entwurf wurde diesen Oktober im Rahmen von zwei Workshops einem Fachbeirat bestehend aus einheimischen Vertretern diverser Bereiche zur Stellungnahme vorgelegt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind in die weitere Bearbeitung der Totalrevision des kommunalen Richtplanes eingeflossen.

Die nun vorliegende Version wurde dem Gemeinderat am 2. März zur Genehmigung vorgelegt. Im Anschluss erfolgt nun die Volksdiskussion. Auf eine öffentliche Orientierungsversammlung muss laut Mitteilung aufgrund der unsicheren Planungssituation verzichtet werden. Um dennoch gemeinsam mit der Bevölkerung die Ziele und Spielregeln definieren zu können, wie sich das Dorf als gemeinsamer Lebens- und Arbeitsraum entwickeln soll, hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, auf die digitale Form der Mitwirkung zu setzen.

Der Mitwirkungsprozess zum kommunalen Richtplan findet vom 6. April bis zum 5. Mai statt. Die Unterlagen und ausführliche Informationen zur Ortsplanung sind ab. 6. April auf einer eigens eingerichteten Homepage (www.mitwirkung-wolfhalden.ch) aufgeschaltet. Mit der e-Mitwirkung bietet die Gemeinde Wolfhalden einen benutzerfreundlichen Weg, sich zu den Unterlagen zu äussern. Die Ortsplanungskommission freut sich, wenn die Teilnehmenden ihre Stellungnahme digital erfassen, um eine effiziente und qualitative Auswertung zu ermöglichen. Zudem werden die Unterlagen im Gemeindehaus, Dorf 36, ab dem 6. April 2021 aufgelegt. Persönliche Auskünfte erteilt der Gemeindepräsident Gino Pauletti. Terminanfragen per Mail (gino.pauletti@wolfhalden.ar.ch) oder telefonisch unter 079 460 10 26. Stellungnahmen und Anregungen können auch schriftlich innerhalb des Mitwirkungsprozesses bei der Gemeindekanzlei eingereicht werden. Nach der Prüfung aller Eingaben wird einzeln oder gesamthaft Stellung genommen.

Freitag, 26. März - 12:58 Uhr

Aerosol-Überwachungssystem in Urnäscher Schule

In den Räumen der Urnäscher Schulhäuser wurde vor wenigen Wochen eine digitale Aerosol-Überwachung installiert und in Betrieb genommen. Die Messungen melden der verantwortlichen Personen via Signal ans Handy oder an den Computer, sobald es Zeit ist, den Raum richtig zu lüften. Die ersten Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb seien sehr positiv, teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit.

Der Verein Smart AR hat mit Unterstützung des Amtes für Wirtschaft und Arbeit und des Amtes für Volksschule und Sport ein Aerosol-Überwachungssystem entwickelt, das im Rahmen eines Pilotprojektes in den Schulhäusern in Urnäsch getestet wird. Das Aerosol-Überwachungssystem besteht aus unscheinbaren Sensoren, die in jedem Zimmer montiert sind und in einem regelmässigen Abstand die Luftqualität messen. Via eine Cloud-Lösung schickt das System eine Nachricht an den Computer oder das Handy der zuständigen Personen, sobald es Zeit ist, den Raum zu lüften, um die Luftqualität wieder zu verbessern. Mit gezielter Raumlüftung kann einerseits der Aerosolanteil in der Luft verringert werden – und damit reduziert sich auch die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung durch schlechte Luft – und andererseits kann dank diesem gezielten Lüften auch Heizenergie gespart werden.

Für das Aerosol-Überwachungssystem braucht es ein so genanntes LoRa-Netz (Long Range-Netz) mit einer Antenne und den gewünschten Sensoren. Netz und Antenne sind nicht bewilligungspflichtig und werden von der Gemeinde Urnäsch zur Verfügung gestellt. Die Antennenstrahlung liegt weit unter der von WLAN-Routern. Eine Antenne pro Schulhaus oder gar pro Gemeinde wird voraussichtlich reichen für den Betrieb von zahlreichen Sensoren. Die Software selber basiert auf einer digitalen Plattform, welche für unzählige weitere Anwendungen genutzt werden kann.

Die ersten Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb seien sehr positiv. Die Investitionen für den Aufbau eines LoRa-Netzes sind gemäss Mitteilung sehr gering und generieren ein optimales Nutzen-Kosten-Verhältnis. Wenn sich das Aerosol-Überwachungssystem bewährt, soll es auch in weiteren Ausserrhoder Schulen zur Anwendung kommen. Mit dem Pilotprojekt in Urnäsch konnte ein Meilenstein in der digitalen Transformation des Kantons realisiert werden.

Freitag, 26. März - 11:35 Uhr

Die Mitte Vorderland für Corina Nef und Silvan Graf

(PD) Die Mitte Vorderland AR hat kürzlich in einem digitalen Event alle sechs Kandidierenden für die Ersatzwahl der Gemeinde Heiden in den Gemeinderat und den Kantonsrat befragt. Der öffentliche Anlass wurde gemäss Medienmitteilung von über 70 Teilnehmenden online verfolgt. Mitte-Kantonsrat Werner Rüegg hat den Event moderiert und die Leistungen der abtretenden Gemeinderäte Susann Metzger und Martin Engler sowie des abtretenden Kantonsrats Alexander Rohner gewürdigt. Nebst den Fragen des ehemaligen Mitte- Gemeindepräsident und –Kantonsrat Norbert Näf haben viele Teilnehmenden auch die Gelegenheit genutzt, via Chatfunktion ihre Fragen an die Kandidierenden zu richten. Anschliessend ans öffentliche Podium haben sich die Mitglieder von Die Mitte Vorderland AR digital getroffen, um über die Unterstützung von einzelnen Kandidierenden zu befinden. Für die Wahl in den Gemeinderat unterstützt Die Mitte Vorderland gemäss Mitteilung Corina Nef, welche von der Lesegesellschaft Bissau nominiert wurde. Corina Nef vertritt die junge Generation. Sie habe einen gut gefüllten Ausbildungsrucksack und verfüge als Logopädin in der Sonderschule Wiggenhof und in der tipiti Kleingruppenschule Heiden über die nötige Affinität zur Bildung, um das frei werdende Schulpräsidium zu übernehmen. «Dennoch ist Corina Nef unabhängig und hat im digitalen Meeting mit einer guten Vorbereitung und authentischen Antworten überzeugt», schreibt die Partei. Nef verfüge durch ihre starke Verwurzelung in Heiden und dem grossen Engagement für den Breitensport auch die Fähigkeiten, in einem anderen Ressort die Entwicklung von Heiden massgeblich mitzuprägen. Für den zweiten Sitz im Gemeinderat hat Die Mitte Vorderland AR Stimmfreigabe beschlossen. Sowohl Urs Weber (SP) als auch Stefan Züst (LG Bissau) hätten im digitalen Meeting gezeigt, dass sie das Rüstzeug für eine wirkungsvolle Mitarbeit im Gemeinderat haben.

Die drei Kandidierenden für den Kantonsrat haben im digitalen Meeting bei Fragen zur Kantonsverfassung und zu aktuellen Themen in der kantonalen Politik sehr unterschiedliche Auffassungen und Werthaltungen zum Ausdruck gebracht. Während Silvan Graf sich nach Angaben der Mitte offen gegenüber Stimmrechtsalter 16 oder dem Ausländerstimmrecht gezeigt hat, sind Sven Gerig (SVP) und Peter Niedermayer (parteilos) eher mit einer konservativen und rückständigen Sichtweise aufgefallen. Die Mitte Vorderland AR setzt sich stark dafür ein, dass der Kanton Appenzell Ausserrhoden beim Kampf gegen den Klimawandel eine aktive Rolle einnimmt und mit klaren Energievorschriften insbesondere im Baubereich auch in der Region für die Bevölkerung spürbar bessere Luft sorgt. In diesem Bereich würde sich die Mitte Vorderland AR von Sven Gerig und Peter Niedermayer nicht vertreten fühlen. Auch wenn Silvan Graf politisch deutlich links steht, habe er mit klaren Vorstellungen die Mitglieder der Mitte Vorderland AR überzeugt. Die Mitglieder haben sich einstimmig für die Unterstützung von Silvan Graf für die Wahl in den Kantonsrat ausgesprochen.

Freitag, 26. März - 9:20 Uhr

Totalsperrung auf der Strecke zwischen Appenzell und Wasserauen

(PD) Vom 6. April bis 7. Mai führen die Appenzeller Bahnen (AB) während einer Totalsperrung diverse Bauarbeiten auf der Strecke Appenzell – Wasserauen durch. Dabei werden laut Medienmitteilung die Haltestellen Steinegg, Schwende und Wasserauen barrierefrei umgebaut. Zusätzlich wird die Totalsperrung für weitere Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten genutzt. In dieser Zeit verkehren Bahnersatzbusse anstelle von Zügen. Die Anschlussverbindungen werden gewährleistet. Für die Postautos zwischen Brülisau und Weissbad gelten während der Sperrung veränderte Abfahrts- und Ankunftszeiten.

Die drei Haltestellen Steinegg, Schwende und Wasserauen werden modernisiert und den neusten Sicherheitsstandards angepasst. Mit der Sanierung profitieren alle Fahrgäste von einem barrierefreien Ein- und Aussteigen und von angemessen beleuchteten Perronanlagen. Bei der Haltestelle Wasserauen wird zudem die Parkanlage neugestaltet und bepflanzt. Entlang der Strecke Appenzell - Steinegg werden Gleise gewechselt und die Fahrleitungen erneuert.

Busersatz mit geänderten Abfahrtszeiten

Während der Totalsperrung der Bahnstrecke verkehren Ersatzbusse. Die Abfahrtszeiten weichen teils vom regulären Fahrplan ab. Die Bahnersatzbusse verkehren drei Minuten früher ab Wasserauen, um in Appenzell den Anschluss nach Herisau sicherstellen zu können. Die AB empfehlen den Fahrgästen, vorab den Online-Fahrplan der SBB zu konsultieren. Abfahrtsplakate informieren die Fahrgäste vor Ort über die geänderten Fahrtzeiten und Bahnersatzbusse. Die Anschlussverbindungen in Wasserauen, Weissbad und Appenzell werden gewährleistet. Die Appenzeller Bahnen danken den Anwohnern und Ihren Fahrgästen für das Verständnis und das entgegengebrachte Vertrauen.

Postautos mit geänderten Abfahrtszeiten

Die Bauarbeiten wirken sich auch auf den Fahrplan der Postautos auf der Linie 192 zwischen Weissbad und Brülisau aus. Vom 6. April bis 7. Mai 2021 fahren die Postautos 7 Minuten früher ab Brülisau, Kastenbahn beziehungsweise treffen aus Weissbad 8 Minuten später ein. In Weissbad werden die Anschlüsse von und nach Appenzell gewährleistet. Durch den Bahnersatz dauert die Fahrt von/nach Appenzell einige Minuten länger. Die Online-Fahrpläne sind angepasst. An den Haltestellen werden die Fahrpläne auf Osterdienstag, 6. April 2021 aktualisiert.

Informationsanlass zum Bauprojekt

Unter den gegebenen Umständen rund um Covid-19 ist die Durchführung eines geregelten Infoanlasses nicht möglich. Für die interessierte Bevölkerung werden per sofort an den einzelnen Haltestellen die detaillierten Projektinformationen öffentlich zugänglich gemacht. Zusätzlich wird auf der eigens eingerichteten Website www.appenzellerbahnen.ch/streckensperrung-appenzell-wasserauen das Projekt in einem Video durch die Projektbeteiligten vorgestellt. Für die Bevölkerung besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen oder Anliegen direkt an die Projektbeteiligten zu wenden. Die Kontaktdaten sind auf der Website aufgeführt.

Donnerstag, 25. März - 13:45 Uhr

Neuer Deponieraum in Hundwil geplant

(KK) Das Ausserrhoder Departement Bau und Volkswirtschaft beabsichtigt, eine kantonale Deponiezone und einen Sondernutzungsplan für eine Aushubdeponie im Gebiet Brennern in Hundwil zu erlassen.

Im ganzen Kanton herrscht laut Medienmitteilung ein Mangel an Deponieraum. Eine Tiefbauunternehmung beabsichtigt, im Gebiet Brennern, angrenzend an die Kantonsstrasse Hundwil – Zürchersmühle, eine Deponie für Aushubmaterial mit rund 32‘000 m3 zu erstellen. Die Zuständigkeit für den Erlass von Deponiezonen liegt beim Departement Bau und Volkswirtschaft. Die erarbeiteten Plangrundlagen zeigen auf, dass die kantonalen Anforderungen an eine Aushubdeponie eingehalten werden. Das Departement Bau und Volkwirtschaft beabsichtigt deshalb, hierfür eine kantonale Deponiezone und einen Sondernutzungsplan zu erlassen. Diese regeln unter anderem die Endgestaltung, die Etappierung und die Erschliessung.

Die Planung ist der öffentlichen Mitwirkungen unterstellt. Die Unterlagen für den Teilzonenplan und den Überbauungsplan Brennern sind auf der kantonalen Homepage unter www.ar.ch/arw abrufbar. Interessierte erhalten Gelegenheit, bis zum 17. April 2021 ihre Stellungnahmen zum Vorhaben einzureichen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist keine Informationsveranstaltung möglich.

Donnerstag, 25. März - 10:18 Uhr

Start der Bauarbeiten am neuen Bahnhof Herisau

(PD) Die Bauarbeiten am Bahnhof Herisau beginnen. Als Vorarbeiten für den Bau des neuen Kreisels werden laut Medienmitteilung ab dem 6. April die Werkleitungen umgelegt. Verkehrsbehinderungen seien unumgänglich: Während der Strassenabschnitt vom heutigen Kreisel die Bahnhofstrasse hinauf in Richtung Obstmarkt zweispurig befahrbar bleibt, wird das Strassenstück zwischen Bahnhof- und Gossauerstrasse für den Individualverkehr im Laufe der Bauarbeiten während rund sechs Wochen gesperrt. Abgeschlossen werden die Werkleitungsarbeiten laut Communiqué voraussichtlich Ende Oktober. Auf zwei Abschnitten muss zudem eine Hochspannungsleitung der Axpo umgelegt werden. Diese Arbeiten starten aber erst im Juli und werden auf der Mühlestrasse sowie durch den Strassentunnel ausgeführt. Die Sperrung des Tunnels wird dann nötig sein. Die Kosten der Leitungsumlegungen werden durch die einzelnen Eigentümer der Leitungen getragen. Verantwortlich für die Projektleitung ist das kantonale Tiefbauamt.

Ab Mitte Juli starten die Appenzeller Bahnen mit den Bauarbeiten beim Bahnhof Herisau. Es werden Gleise verschoben und erneuert. Im Zentrum steht die Erweiterung und Erneuerung der Perronanlagen samt Dächern sowie der Bau der neuen hindernisfreien Zugänge zu Perron und Zügen. Für die Fahrgäste entsteht so ein moderner, ansprechender Bahnhof, ausgerüstet mit neusten Kundeninformations- und Sicherheitssystemen. Für die historischen Züge entsteht zusätzlich eine neue Abstellanlage. Für die Gemeinde Herisau werden zudem die Verlängerung der Unterführung bis zum späteren Lift zum Ebnet und die Fundamente für die geplante Passarelle realisiert. Vom 25. Oktober bis 5. Dezember 2021 werden die Hauptarbeiten ausgeführt. Während dieser Zeit wird die Strecke zwischen Gossau bis Wasserauen während 6 Wochen für den Bahnverkehr gesperrt. Es werden Bahnersatzbusse verkehren.

Die diesjährigen Bauarbeiten schaffen die technischen Voraussetzungen für die Infrastrukturprojekte rund um den neuen Bahnhof Herisau. Erst danach können die weiteren Schritte im Kantonsprojekt «Kreisel Bahnhofstrasse» und im Gemeindeprojekt «Bahnhofplatz mit Bushof» in Angriff genommen werden. Mit der vorgelagerten Verschiebung des Kreisels auf die Bahnhofstrasse wird der notwendige Raum für den neuen Bahnhofplatz und Bushof geschaffen. Die Gemeinde wertet derzeit die Vernehmlassung zu ihrem Projekt Bahnhofplatz und Bushof aus. Die Pläne für diese Projekte werden voraussichtlich im Mai aufgelegt.

Für die erste Bauphase ab April 2021 bis Weihnachten 2021 ist mit erhöhtem Baustellenverkehr im Raum Bahnhof Herisau zu rechnen.

Donnerstag, 25. März - 8:24 Uhr

SC Herisau verlängert mit Torhüter-Trio

(PD) Der SC Herisau hat weitere Schlüsselpositionen in seinem Kader für die Saison 2021/2022 fixiert. Valentin Bauer, Flavio Allenspach und Sandro Mischler werden laut Medienmitteilung des Vereins auch künftig das Torhüter-Trio bilden.

Der 25-jährige und bereits erfahrene Valentin Bauer durchlief alle Juniorenstufen beim EHC Uzwil und konnte bereits in der Saison 2012/2013 sein Debut bei den Erwachsenen feiern. Unterdessen kann er schon über 100 Spiele in der 1./2. Liga und im Jahr 2019 eine Teilnahme an der Universade in Krasnojarsk (Weltsportspiele der Studenten) vorweisen. Valentin geht nun in die 3. Saison beim SC Herisau. Der Herisauer Flavio Allenspach begann seine Karriere im Nachwuchs des SC Herisau. Nach einigen Ausbildungsjahren bei verschiedenen Vereinen im Bündnerland (HC Davos, HC Prättigau-Herrschaft, EHC Chur), welche ihm unter anderem verdiente Einsätze in der U16-Nationalmannschaft bescherten, spielt er seit der Saison 2019/2020 in der 1. Mannschaft des SC Herisau. Somit geht auch Flavio in die 3. Saison mit uns. Der 22-jährige Sandro Mischler durchlief alle Nachwuchsabteilungen beim SC Herisau. Er wird wiederum Teil der 1. Mannschaft sein und nebenbei auch noch die 2. Mannschaft mit seinem Können unterstützen.

Mittwoch, 24. März - 18:24 Uhr

Geschmackliche Beeinträchtigung im Waldstätter Trinkwasser ist geklärt

(PD) Am Samstagabend, 6. Februar, entstand im Waldstätter Trinkwasser eine Geschmacksbeeinträchtigung, deren Ursache lange unklar war. Nach sechs Wochen intensiver Abklärungen ist der Grund nun bekannt, wie die Ortskorporation Waldstatt am Mittwoch mitgeteilt hat.

Das Quellwasser wird mit einer Mikrofiltrationsanlage aufbereitet. Dadurch werden allfällige Bakterien ausgefiltert. Dadurch entfällt jegliche chemische Aufbereitung, das Trinkwasser entspricht dem natürlich gereinigten Quellwasser. Einige dieser Quellen befinden sich gemäss Mitteilung im Wald. Beim Abbau von Laub und der Humusbildung entstehen gelöste Huminstoffe, die fürs Trinkwasser aber unbedenklich seien. Anfangs Februar war nebst massiven Niederschlägen gleichzeitig auch eine starke Schneeschmelze zu verzeichnen. Dieser Umstand führte laut Communiqué zu einer erhöhten Einschwemmung von Huminstoffen. In den Mikrofiltern befinden sich durch die periodischen Rückspülungen geringste Spuren von Desinfektionsnebenprodukten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit lösten diese in Kombination mit dem kurzfristig hohen Anteil von Huminstoffen eine nicht voraussehbare chemische Reaktion aus, die zu der geschmacklichen Beeinträchtigung führten. Diese Spuren konnten in den chemischen Analysen jetzt nachgewiesen werden. Offenbar genügte dieser kurzfristige hohe Eintrag für die entstandene Geschmacksbeeinträchtigung.

Die Mikrofiltrationsanlage funktioniert seit der Inbetriebnahme vor rund sieben Jahren tadellos und einwandfrei. Deshalb ist die Ursache der Geschmacksbeeinträchtigung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die starken Niederschläge in Kombination mit der extremen Schneeschmelze zurückzuführen, das dann zu dieser chemischen Reaktion führte. Die Wasserversorgung wird nun inskünftig bei Starkniederschlägen die Quellfassungen im Waldgebiet vorübergehend ausser Betrieb nehmen. Damit dürfte es nach heutigem Kenntnisstand bei diesem einmaligen Fall bleiben. Nach der Klärung der Ursache wird das Waldstätter Quellwasser nun wieder in das Trinkwassernetz eingespiesen.

Mittwoch, 24. März - 16:38 Uhr

Konfirmation in Urnäsch verschoben

(evw) Die Konfirmation in Urnäsch wurde aufgrund der Einschränkungen zur Bekämpfung der Coronakrise verschoben. Das hat die Evangelische Kirchgemeinde am Mittwoch in einem Mediencommuniqué mitgeteilt. Neu soll die Konfirmation statt am 28. März am 27. Juni stattfinden.

Mittwoch, 24. März - 15:34 Uhr

Heiden setzt Zeichen für mehr Klimaschutz und beteiligt sich an «Earth Hour»

(pd) Während der «Earth Hour» schalten weltweit tausende Städte, Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen für eine Stunde das Licht aus. Wie der Gemeinderat am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, beteiligt sich auch Heiden an der Aktion und schaltet während der «Earth Hour» am 27. März von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtung des Kirchturms aus.

Die «Earth Hour» des WWF sei die weltweit grösste Umweltaktion. Durch das Lichterlöschen werde ein Zeichen für mehr Natur- und Klimaschutz gesetzt. Dabei gehe es nicht um die Stromersparnis während dieser einen Stunde, sondern vielmehr um die Symbolkraft. Der Klimawandel und der Verlust von Lebensräumen treffe uns alle. Im Communiqué des Gemeinderats heisst es: «Machen auch Sie mit und stellen Sie für eine Stunde das Licht aus. Die Aktion kann auch als Anlass dienen, sich über den eigenen Beitrag an den Natur- und Klimaschutz Gedanken zu machen.»

Mittwoch, 24. März - 11:36 Uhr

Nach Selbstunfall verletzt

(KapoAR) Am Dienstagabend hat sich in Reute ein Auto bei einem Selbstunfall überschlagen. Der Lenker wurde dabei verletzt.

Um 22.20 Uhr fuhr ein 34-jähriger Mann laut Medienbericht der Ausserrhoder Kantonspolizei von Schachen bei Reute abwärts in Richtung Reute. Im kurvenreichen Bereich liess sich der Autofahrer gemäss eigenen Angaben aufgrund eines losen Gegenstandes im Auto ablenken und geriet gegen die rechtsseitige Strassenböschung. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam schliesslich wieder auf den Rädern zum Stillstand. Der Autofahrer erlitt unbestimmte Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt. Am Auto entstand Totalschaden.

Mittwoch, 24. März - 9:47 Uhr

Frontalkollision in Schwellbrunn

(KapoAR) Am Dienstagmittag ist es in Schwellbrunn zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Personen wurden nicht verletzt.

Um 13.20 Uhr lenkte in Schwellbrunn ein 22-Jähriger sein Auto vom Dorf her in Richtung Waldstatt. In der engen Rechtskurve beim Säntisblick geriet der Mann laut Polizeibericht mit seinem Personenwagen auf die Gegenfahrbahn und stiess gegen ein entgegenkommendes Auto. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Mittwoch, 24. März - 08:43 Uhr

Stimmrechtsbeschwerde wegen Absage der Landsgemeinde

(RK) Beim Bundesgericht ist eine Stimmrechtsbeschwerde von drei Innerrhoder Stimmberechtigten eingegangen. Mit der Beschwerde wird gemäss Mitteilung der Innerrhoder Ratskanzlei verlangt, dass der Beschluss der Standeskommission vom 16. Februar über die Absage der Landsgemeinde aufgehoben werden soll.

Die Standeskommission hat von der Beschwerde Kenntnis genommen. Da Stimmrechtsbeschwerden grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung haben, werden die Vorbereitungen für die ausserordentlichen Urnenabstimmungen vom 9. und 16. Mai fortgesetzt, soweit das Bundesgericht nicht später ausdrücklich etwas Anderes anordnet, heisst es im Communiqué. Die Standeskommission werde die Öffentlichkeit in dieser Sache wieder informieren, sobald dies das Verfahren zulässt oder Entscheide dies gebieten.

Mittwoch, 24. März - 8:28 Uhr

Erklärvideos vor dem Innerrhoder Urnengang

(RK) Nachdem die diesjährige Landsgemeinde nicht durchgeführt wird und die Meinungsbildung für die Urnenabstimmung wegen der bestehenden Corona-Massnahmen erschwert ist, hat die Standeskommission beschlossen, der Bevölkerung für die Abstimmungsvorlagen vom 9. Mai 2021 Erklärvideos zur Verfügung zu stellen. Sie sind auf der Homepage des Kantons aufgeschaltet. Das teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit.

Die Standeskommission hat Mitte Februar beschlossen, die diesjährige Landsgemeinde wegen der Corona-Pandemie abzusagen. Die Urnenabstimmung über die für die Landsgemeinde vorgesehenen Geschäfte wird am 9. Mai 2021 durchgeführt. Für die Abstimmungsgeschäfte wurde wie üblich ein Mandat erstellt, das den Stimmberechtigten etwa ab Mitte April zur Verfügung stehen wird. Damit man sich schon vorher ein Bild über die Abstimmungsgeschäfte machen kann, hat die Standeskommission zu jedem Geschäft ein kurzes Erklärvideo produzieren lassen. Darin erläutern die jeweiligen Standeskommissionsmitglieder anhand einer PowerPoint-Präsentation ihre Geschäfte. Die Präsentationen sind zwischen drei und gut acht Minuten lang. Sie stehen auf der Informationsseite des Kantons zu den ausserordentlichen Urnenabstimmungen unter www.ai.ch/ao-urnenabstimmungen bereit und lassen sich dort abspielen.

Mit der Aufschaltung der Erklärvideos verbindet die Standeskommission gemäss Mitteilung die Hoffnung, dass die Diskussion über die politischen Geschäfte, die in diesem Jahr wegen der geschlossenen Gasthäuser sowie der Einschränkung von Versammlungen und privaten Besuchen erschwert ist, unterstützt und gefördert werden kann. Mit den Erklärvideos soll ein bewusster Beitrag zur Meinungsbildung im Hinblick auf die ausserordentliche Urnenabstimmung vom 9. Mai geleistet werden, so die Standeskommission.

Dienstag, 23. März - 15:35 Uhr

Neuer Traktor für Urnäsch

Aufgrund anstehender grösserer Reparaturen sind im Urnäsch Investitionsplan 2021 für die Ersatzbeschaffung des Bauamt-Kommunaltraktors ein Investitionsbetrag von 60'000 Franken budgetiert worden. Der neue Kommunaltraktor soll gemäss Mitteilung wie bis anhin im Sommer für das Mähen der Rasensportplätze im Feld und in der Au genutzt werden, sowie im Winter für den Schneebruch bei den Schulhäusern Au und Haltentobel. Die Bau- und Strassenkommission hat zwei Offerten eingeholt und zwei Fahrzeugtypen durch das Bauamt testen lassen. Für die Beschaffung des Vorführmodells der Marke John Deere, Typ 2036R Demo-Maschine, inkl. Rasenmähwerk, Rasenaufnahmegerät hat der Gemeinderat auf Antrag der Bau- und Strassenkommission einen Netto-Kredit in der Höhe von rund 53'000 Franken freigeben. Zudem hat er für die Anschaffung eines grösseren Schneepflugs ein Kredit in der Höhe von knapp 9000 Franken gesprochen.

Dienstag, 23. März - 10:27 Uhr

Von der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes nach Teufen

(PD) Sie hat den Albanischen Sozialpreis erhalten und vor drei Wochen sogar das Bundesverdienstkreuz der Deutschen Regierung: die Schweizerin mit Allgäuer Wurzeln, Sr. Christina Faber, Mitbegründerin der Weggemeinschaft in Shkoddra/Albanien, einem sozialen Zentrum für ausgegrenzte Menschen in den patriarchalen Strukturen des ländlichen Albaniens.

Sr. Christina

Sr. Christina

Bild: PD

Sie wird im Pfarreigottesdienst am kommenden Sonntag, 28. März um 10 Uhr in Teufen zu Gast sein und im Gespräch mit Diakon Stefan Staub aus ihrem Projekt erzählen – zumindest per Livestream. Anlässlich der letzten Pfarreireise in den Südbalkan haben Pfarreiangehörige. Teufen und Bühler Sr. Christina kennengelernt. Ihr Engagement, ihre offene und kernige Art und Weise im Umgang mit der Bevölkerung vor Ort machen die zierliche Ordensfrau zu einer Respektperson im ganzen Land. Sie kennt nach zwanzig Jahren in Albanien keine Furcht, auch wenn sie in einen Gewehrlauf blickt.

Der Palmsonntagsgottesdienst wird durch die bolivianische Musikgruppe «Kallpa» mit lebendiger Musik gestaltet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ein feines Gulasch aus dem Restaurant Hirschen mit nach Hause zu nehmen. Kollekte und Spende für die «Suppe to go» fliessen vollumfänglich in das aktuelle Projekt von Sr. Christina in Albanien.

Dienstag, 23. März - 8:16 Uhr

Mit neuer Führung und Talerpräsenten in den Lenz

(PD) Der Verband der Appenzeller Detailhändler (VDA) führte kürzlich seine Hauptversammlung schriftlich durch. Neu steht laut Medienmitteilung Bruno Inauen der Organisation vor. Der Filialleiter der Breitenmoser Fleischspezialitäten AG löst Alfred Sutter, Böhli AG, an der Verbandsspitze ab. Für Bruno Inauen komplettiert indes Rahel Manser vom «Chäslade» neu den Vorstand. Bei einem Austritt und drei Neueintritten zählt der VDA im aktuellen Geschäftsjahr 64 Mitglieder. Diese blicken auf ein anspruchsvolles Pandemiejahr zurück. «Trotz den grossen Herausforderungen sind die Appenzeller Detailhändler mit einem blauen Auge davongekommen. Dieser Umstand ist nicht zuletzt der einheimischen Bevölkerung zu verdanken, die sich sehr solidarisch mit den Ladenbesitzern zeigte. Zudem kauften auch viele Schweizer Tagestouristen fleissig stationär oder online bei unseren Mitgliedern ein», resümiert der frischgebackene VDA-Präsident. Aufgrund der nicht gegebenen Planungssicherheit verzichten die Appenzeller Detailhändler dieses Jahr auf die Durchführung der Frühlingstage.

Ab sofort kann, wer zehn Taler besitzt, diese bis Ende September 2021 bei der Röhrenhandel Appenzell AG an der Weissbadstrasse oder bei «Wetterfest» an der Marktgasse abgeben. Als Gegenleistung erhält der Kunde ein nützliches Gartenset, beziehungsweise einen bequemen Wanderrucksack von Viktoria. Der Viktoria Rucksack mit RIP-Stop-Aussenmaterial ist federleicht, wasserdicht und weist ein Packvolumen von 20 Litern auf. Die Röhrenhandel Appenzell AG hat ihrerseits ein praktisches Gartenset zusammengestellt, das einen Allzweckroller enthält, auf dem die dazugehörenden 50 Kilogramm Gartenerde rückenschonend transportiert werden können. Giesskanne, Besen, Kübel und Gartenhandschuhe komplettieren die Garnitur.

Jedes Halbjahr stellen zwei neue Detailhändler die Geschenke zur Verfügung. Ab welchem Einkaufsbetrag oder Artikel Kunden überhaupt einen Taler erhalten, entscheiden die mitwirkenden VDA-Mitglieder autonom. In jedem einzelnen Laden ist mittels Info-Steller bei der Kasse deklariert, wofür eine Spezialmünze ausgehändigt wird. Trotz Lockdown wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1700 Münzen eingetauscht (Vorjahr: 1780). Finanziert wird diese Treueaktion einerseits durch die VDA-Vereinskasse und andererseits durch Unterstützung der Appenzeller Kantonalbank.

Montag, 22. März - 14:42 Uhr

Welche Bauernbetriebe haben die schönsten Hecken?

(PD) Hecken bereichern das Appenzellerland. Bauernfamilien, die diese Hecken pflanzen und pflegen, sollen im Rahmen einer vom Bauernverband AR zusammen mit Partnern initiierten Heckenmeisterschaft für ihre Arbeit gewürdigt und ausgezeichnet werden.

Im Frühling verzaubern Hasel, Weissdorn, Heckenrose, Geissblatt, Tierlibaum, Schneeball und Holunder die Landschaft. Hecken und Feldgehölze prägen zusammen mit Wiesen und Weiden die Appenzeller Landschaft. Sie tragen wesentlich zur Schönheit der Appenzeller Landschaft bei. Hecken erfreuen nicht nur unser Auge, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag für die Biodiversität. Denn in Hecken gedeihen Sträucher und Kräuter, welche Vögel, Schmetterlinge, Wiesel, Feldhasen und anderen Tieren Lebensraum und Nahrung bieten. Hecken spielen zudem eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung von Böschungen, beugen Erosionen vor und vernetzen Lebensräume. So ist jeder Meter Hecke wichtig.

Würdigung der Pflege

Hecken brauchen eine fachgerechte Pflege. So leisten Bauernfamilien mit der Pflanzung, dem Erhalt und der Pflege von Hecken einen wertvollen Beitrag für die Natur. Der Bauernverband AR hat zusammen mit dem Landwirtschaftsamt AR, der Fachstelle Natur- und Landschaftsschutz AR, mit Pro Natura St. Gallen-Appenzell und dem WWF Appenzell die Meisterschaft initiiert, um die Leistungen der Landwirtschaft zu Gunsten von Ökologie und Landschaftsbild zu würdigen. Die Trägerschaft ruft Bäuerinnen und Bauern auf, ihre Hecken anzumelden und damit diese Meisterschaft zu bereichern sowie die Leistungen zu Gunsten der Biodiversität sichtbar zu machen.

Bäuerinnen und Bauern aus Appenzell Ausserrhoden sind dazu aufgerufen, ihre schönsten Hecken anzumelden. Im Juni bewertet eine Jury aus Fachleuten die angemeldeten Hecken. An einem Bauernbrunch im September werden die Gewinner verkündet. Die ersten drei Preisträger erwartet ein gemeinsamer Ballonflug mit Partner/in. Die Ränge vier bis sechs werden mit einem Gutschein im Wert von 150 Franken anerkannt.

Bis zum 30. April 2021 können Hecken angemeldet werden bei: Beratungsbüro Ökologie + Landschaft, Alfred Brülisauer, Vogelherdstrasse 14, 9300 Wittenbach, Telefon: 077 447 44 40, Mail: alfred.bruelisauer@outlook.com

Montag, 22. März - 11:07 Uhr

Weniger Straftaten in Ausserrhoden

(KapoAR) Wie andere Kantone auch hat Appenzell Ausserrhoden am Montag die Kriminalstatistik präsentiert. Laut der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei ist die Anzahl Straftaten 2020 zurückgegangen.

Sie liegt in Ausserrhoden bei 1723 (2019: 1778), was einer Abnahme von 3 Prozent entspricht. 47,1 Prozent (39,7 Prozent) der Straftaten waren Vermögensdelikte, 15,3 Prozent (12,8 Prozent) Delikte gegen die Freiheit, 6,2 Prozent (5,3 Prozent) Delikte gegen Leib und Leben, 2,8 Prozent (3,4 Prozent) Delikte gegen die sexuelle Integrität. Die Aufklärungsquote aller Straftaten liegt laut Mitteilung bei 59,5 Prozent (66 Prozent).

Bei den Gewaltstraftaten wurde eine Zunahme von 9 Prozent auf 178 verzeichnet. Die schwere Gewalt nahm mit 2 (4) Straftaten ab. Bei den Straftaten gegen die sexuelle Integrität weist die Statistik eine Abnahme auf 48 Delikte (60) aus. Vergewaltigungen wurden 2 (3), sexuelle Nötigungen keine (4) und sexuelle Belästigungen 3 (2) zur Anzeige gebracht.

Montag, 22. März - 8:50 Uhr

Tagesstrukturen in Stein

(GK) Der Gemeinderat Stein hat aufgrund eines ausgewiesenen Bedürfnisses entschieden, für den Aufbau von schulergänzenden Tagesstrukturen einen einmaligen Beitrag in der Höhe von 12'000 Franken für den Zeitraum August 2021 bis Dezember 2021 zu sprechen. Zudem soll gemäss Medienmitteilung für einen wiederkehrenden Kostenbeitrag von jährlich 25'000 Franken die Stimmbürgerschaft befragt werden. Das Angebot soll nicht von der Gemeinde, sondern von einer unabhängigen Trägerschaft betrieben werden.

Freitag, 19. März - 14:22 Uhr

Der Entwurf für die neue Herisauer Gemeindeordnung ist erarbeitet

Nach sieben intensiven Sitzungen, zahlreichen konstruktiven Debatten, immer wieder sorgfältigem Abwägen von Pro und Contra hat die nicht parlamentarische Kommission zur Vorbereitung der Revision der Herisauer Gemeindeordnung ihre Arbeit abgeschlossen. Das schreibt die Kommission am Freitag in einer Medienmitteilung.

Die Mitglieder dieser Kommission – Hansueli Diem (EVP), Thomas Forster (SP), Nadja Koch (die Mitte), Christian Oertle (SVP), Eva Schläpfer (Gewerbe/ Parteiunabhängige), Benedict Vuilleumier (FDP), Gemeindepräsident Kurt Geser (Vorsitz) sowie Gemeindeschreiber Thomas Baumgartner und Leiter des Rechtsdienst Mathias Schneider (beide mit beratender Stimme) – seien vom nun Vorliegenden überzeugt. An Bewährtem werde nicht gerüttelt und Neues so eingebracht, dass Herisau eine zeitgemässe und zukunftstaugliche Gemeindeordnung erhalte. Der Entwurf geht gemäss Communiqué nun zurück zur Beratung in den Gemeinderat. Dieser werde ihn sodann der Öffentlichkeit zur Vernehmlassung zustellen und nach allenfalls weiteren Anpassungen dem Einwohnerrat vorlegen. Das letzte Wort habe das Stimmvolk.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, hat die Kommission an ihrer letzten Sitzung einstimmig entschieden, einen Artikel in die Gemeindeordnung aufzunehmen, der den Willen der Gemeinde zu einem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, wie auch zur Förderung von erneuerbaren Energiequellen verankert. Bereits in früheren Sitzungen habe die Kommission unter anderem einen Artikel zur Schaffung einer Ombudsstelle als Anlauf- und Beratungsstelle zwischen Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinde, einen zur Einführung des Ausländerinnen- und Ausländer-Stimmrechts sowie einen zur Regelung der digitalen Kommunikation und Information.

Freitag, 19. März - 8:57 Uhr

Jahresabschluss 2020 der Gemeinde Hundwil

Der Gemeinderat Hundwil hat die Jahresrechnung 2020 nach erfolgter externer Revision genehmigt und zu Handen des fakultativen Referendums verabschiedet. Das schreibt die Gemeindeverwaltung am Freitag in einer Medienmitteilung. Einem Aufwand von gut 7'693'650 Franken stehe ein Ertrag von rund 7'706'090 Franken gegenüber. Somit resultiere ein Ertragsüberschuss von 12'440 Franken. Gegenüber dem Voranschlag entspreche das einem Besserabschluss von etwa 206'140 Franken.

Der ansteigenden Verschuldung mit der Negativbilanz der Spezialfinanzierungen muss gemäss Communiqué jedoch trotzdem hohe Beachtung geschenkt werden. Die gesamte finanzielle Situation der Gemeinde müsse reflektiert werden. Die Gemeindeverwaltung schreibt:

«Die extrem tiefe Steuerkraft und die doch hohe, steigende Verschuldung der Gemeinde sind nach wie vor problematisch.»

Im Hinblick auf die Sanierung des über 40-jährigen Schulhaustraktes der Schulanlage Mitledi und dem Projekt Anschluss an die ARA Au St.Gallen seien lösungsorientierte Planungen und Kostenkontrollen extrem wichtig. Das Eigenkapital sei im vergangenen Jahr um 36'140 Frnanken gesunken. Der Besserabschluss gehe insbesondere aus den folgenden Positionen hervor.

In diversen Unterhaltspositionen insbesondere bei den Gemeindestrassen und im Bereich Abwasser seien deutlich weniger Aufwendungen angefallen. Bei den Einnahmen sei der Finanzausgleich um 111'800 Franken höher ausgefallen. Ebenso sind laut Mitteilung in verdankenswerter Weise nachträgliche Spendengelder zur Entlastung der Kosten aus dem Lawinenereignis Schwägalp von 68'203 Franken eingetroffen. Dagegen sei der Fiskalertrag im Total um rund 177'662 Franken tiefer gewesen, als im Voranschlag eingestellt. Im Bereich der Sozialhilfe seien massive Mehrkosten von rund 60'000 Franken eingetreten. Aufgrund von KESB verfügten Fremdplatzierungen und Familienbegleitungen werden uns diese hohen Kosten über längere Zeit treffen, heisst es im Communiqué.

Die Sanierung der Gebäudehülle Mitledi sei in der Investitionsrechnung 2020 mit 700'000 Franken eingeplant gewesen und auf das Jahr 2021 verschoben worden. Der Besserabschluss der Investitionsrechnung entspreche somit in etwa dem Betrag der für die Sanierung der Gebäudehülle Mitledi vorgesehen war.

Donnerstag, 18. März - 16:30 Uhr

Unfälle in Urnäsch wegen schneebedeckter Strasse

(kpar) Am Donnerstagmorgen ist es in Urnäsch innert kurzer Zeit zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Um 07.20 Uhr fuhr ein 33-jähriger Automobilist von Appenzell Richtung Urnäsch. Kurz nach der Chronbachbrücke verlor er beim Beschleunigen auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Personenwagen und rutschte rechts von der Strasse ab. Dabei kollidierte er mit einem Strommast und kam schlussendlich auf einer Holzbeige zum Stillstand. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden. Zur Sicherung und Reparatur des Hochspannungsmastes musste das Elektrizitätswerk Urnäsch aufgeboten werden.

Auf diesem Strassenabschnitt in Urnäsch kam es innerhalb von 30 Minuten zu zwei Unfällen.

Auf diesem Strassenabschnitt in Urnäsch kam es innerhalb von 30 Minuten zu zwei Unfällen.

Bild: Kapo AR

Auf dem gleichen Strassenabschnitt kam es rund 30 Minuten später zu einem weiteren Verkehrsunfall. Kurz vor 8 Uhr lenkte ein 40-jähriger Mann sein Auto von Appenzell herkommend Richtung Urnäsch. Bei der leichten Rechtskurve, unmittelbar vor der Widenbrücke, rutschte er auf der schneebedeckten Strasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Personenwagen einer 57-jährigen Frau. Beide Lenker sowie ein 33-jähriger Mitfahrer blieben unverletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten ebenfalls abgeschleppt werden.

Bei beiden Verkehrsunfällen entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. Der Drittschaden wird auf einige Tausend Franken geschätzt.

Donnerstag, 18. März - 15:23 Uhr

Swisscom baut das Glasfasernetz in Schönengrund aus

(pd) Kürzlich startete Swisscom mit dem Ausbau von Glasfasertechnologien in Schönengrund. Damit löst das Unterehmen gemäss einer Medienmitteilung sein Versprechen ein, in jeder Schweizer Gemeinde bis Ende 2021 Glasfasertechnologien auszubauen. Die Bauarbeiten in Schönengrund haben vor wenigen Tagen gestartet und werden von Cablex, einem Netzbaupartner von Swisscom, verantwortet. Teile der Gemeinde wurden bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgebaut. Nun werden weitere Gebiete ans Glasfasernetz angeschlossen. Die Arbeiten dauern mehrere Monate und werden voraussichtlich im Herbst 2021 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt können die Einwohnerinnen und Einwohner von Schönengrund schneller im Internet surfen als je zuvor, verspricht die Swisscom.

Ab Herbst können die Einwohnerinnen und Einwohner in Schönengrund von schnelleren Internetverbindungen profitieren.

Ab Herbst können die Einwohnerinnen und Einwohner in Schönengrund von schnelleren Internetverbindungen profitieren.

Bild: Keystone
Donnerstag, 18. März - 11:11 Uhr

Urnäsch mit Besserabschluss von 710 000 Franken

(gk) Die revidierte Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Urnäsch schliesst bei einem Gesamtaufwand von rund 20.2 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von knapp 400 000 Franken ab. Dies teilt die Gemeinde in einer Mittelung mit. Budgetiert war ein Defizit von 320 000 Millionen Franken. Somit ergibt sich in der Jahresrechnung ein Besserabschluss von rund 710 000 Franken. Dieser resultiert, weil einerseits drei im 2020 geplante Strassenbauvorhaben nicht realisiert wurden sowie andererseits durch höhere Einnahmen bei den ordentlichen Steuern sowie Sondersteuern.

Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Urnäsch schliesst besser ab als erwartet.

Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Urnäsch schliesst besser ab als erwartet.

Bild: APZ
Donnerstag, 18. März - 08:38 Uhr

Karin Berweger kandidiert für vakanten GPK-Sitz in Stein

(pd) Das GPK-Mitglied Urs Wieland hat per 31. Mai seine Demission eingereicht. Der GPK-Sitz muss deshalb neu besetzt werden. Die vereinigten Präsidien der politischen Parteien (Ortsparteien der FDP und SVP) und Gruppierungen (Gewerbeverein Stein, Landwirtschaftlicher Verein und Lesegesellschaft Stein) schlagen Karin Berweger zur Wahl vor.

Karin Berweger will in die GPK Stein gewählt werden.

Karin Berweger will in die GPK Stein gewählt werden.

Die 1981 Geborene wuchs in Hundwil auf und schloss 2001 ihre Lehre als kaufmännische Angestellte in einem Treuhandbüro in Herisau ab. Seitdem arbeitet Berweger als Sachbearbeiterin Treuhand in einen Treuhandunternehmen in Teufen. Die Ergänzungswahl findet am 11. April statt.

Mittwoch, 17. März - 15:55 Uhr

Unfälle bei winterlichen Verhältnissen in Speicher und Rehetobel

(kapo/pd) Am Mittwochmorgen gegen 6.30 Uhr hat in Speicher ein 26-jähriger Mann sein Auto auf der Rickstrasse abwärts in Richtung Speicherschwendi gelenkt. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Medienmitteilung schreibt, kam der Personenwagen auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und stiess in der Folge gegen die linksseitige Mauer. Dabei habe der Autofahrer Verletzungen im Kniebereich erlitten. Er sei durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gefahren worden. Am Auto entstand gemäss Communiqué Sachschaden von einigen Tausend Franken.

In Rehetobel ist es am Mittwochmorgen wegen der schneebedeckten Strassen zu einer Kollision gekommen.

In Rehetobel ist es am Mittwochmorgen wegen der schneebedeckten Strassen zu einer Kollision gekommen.

Bild: Kapo AR

Ebenfalls am Mittwochmorgen, kurz vor 7 Uhr, ist es auf dem Gemeindegebiet von Rehetobel zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Ein 19-jähriger Autofahrer lenkte sein Fahrzeug von Wald her in Richtung Heiden, heisst es in der Mitteilung. In der Rechtskurve im Bereich Nasen sei das Auto auf der verschneiten Fahrbahn ins Rutschen geraten und dabei auf der Gegenfahrbahn gegen ein entgegenkommendes Auto gestossen. Die Lenkerin habe sich dabei leicht verletzt, weshalb sie nach der Unfallaufnahme selbständig einen Arzt aufsuchte. Die übrigen Fahrzeuginsassen blieben laut Communiqué unverletzt. An den beiden Autos sei Totalschaden entstanden.

Mittwoch, 17. März - 14:28 Uhr

Online-Hearing mit Kandidierenden für neues Gemeindepräsidium in Herisau

(pd) Am 11. April 2021 wählt Herisau nach dem Rücktritt von Kurt Geser als Gemeindepräsident ein neues Gemeindepräsidium. Aufgrund der Coronapandemie gibt es für die beiden Kandidierenden, Sandra Nater (FDP) und Max Eugster (SP) nur wenige Möglichkeiten, sich einem breiten Publikum zu stellen. Der Politausschuss des Gewerbevereins Herisau organisierte deshalb am vergangenen Mittwoch für seine Mitglieder ein Online-Hearing, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dort hätten Max Eugster und Sandra Nater sich mit ihrer Person und den Zielen für das Amt vorgestellt und die Fragen des vom Verein engagierten Moderators, Bruno Eisenhut, beantwortet.

Breit war die Palette der Themen. Bruno Eisenhut habe die beiden Kandidierenden nach der Motivation für das Amt im Gemeindepräsidium sowie deren Ziele zu befragt und sie um eine aktuelle Beurteilung der Lage der Gemeinde im zweiten Corona-Jahr gebeten. Die Gewerbevereinsmitglieder haben die Kandidierenden gemäss Communiqué auch befragt, welche Prioritäten sie im neuen Amt verfolgen würden. Dabei sei etwa die Weiterführung, respektive die Umsetzung der Projekte, Bahnhof, Nordhalde sowie der Obstmarkt zur Sprache gekommen.

Es gebe in den Aussagen der Kandidierenden nur wenige Unterschiede in der vorgesehenen Amtsführung und bei den Prioritäten. Beide planen laut Mitteilung auch keine Steuererhöhung und sehen diese nur als letztes Mittel. Um ein Stimmungsbild zu erhalten, hätten die Mitglieder des Gewerbevereins dann im Anschluss an das Hearing Gelegenheit gehabt, ihre Stimme für einen der Kandidierenden abzugeben. Sandra Nater wie Max Eugster erhielten dabei gleich viele Stimmen, schreibt der Gewerbeverein Herisau im Communiqué.

Mittwoch, 17. März - 10:51 Uhr

Schülerin fährt in Gonten mit Velo in Auto

(kapo/pd) Kurz nach 16 Uhr hat am Dienstagnachmittag ein 42-jähriger Autolenker auf der Dorfstrasse in Gonten angehalten, um eine Person einsteigen zu lassen. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat die nachfolgende 11-jährige Velofahrerin im Schneegestöber das Auto zu spät gesehen und ist in dessen Heck gefahren. Durch den Aufprall der Schülerin sei die Heckscheibe des Autos zerbrochen. Gemäss Communiqué hat das Mädchen einen Helm getragen und sich daher nur leicht im Gesicht verletzt.

Durch den Aufprall des 11-jährigen Mädchens ist die Heckscheibe des Autos zerbrochen.

Durch den Aufprall des 11-jährigen Mädchens ist die Heckscheibe des Autos zerbrochen.

Bild: Kapo AI
Mittwoch, 17. März - 10:14 Uhr

Wegen Corona: Ausserrhoder Regierungsrat passt Spitalliste an

(kk) Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung verpflichtet die Kantone, für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung zu sorgen. Die bisherige Spitalliste Akutsomatik wurde per 1. Januar 2020 in Kraft gesetzt und musste nun aufgrund der Corona-Pandemie, insbesondere zur Sicherstellung der stationären Gesundheitsversorgung, ergänzt werden. Dies schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung. Im Bedarfsfall ist es dem Departement Gesundheit und Soziales möglich, die Leistungsaufträge des Spitalverbunds gemäss der geltenden Spitalliste Akutsomatik auch anderen Listenspitälern mit Standort in Appenzell Ausserrhoden zu erteilen.

Das Spital Herisau.

Das Spital Herisau.

Michel Canonica

Diese Kompetenzdelegation vom Regierungsrat auf das Departement Gesundheit und Soziales zur Erweiterung der Leistungsaufträge, war bisher in der auslaufenden notrechtlichen Covid-19-Verordnung enthalten. Der Regierungsrat setzt die geringfügig angepasste Spitalliste per 17. März 2021 in Kraft. Die detaillierte Liste ist abrufbar über die Homepage des Kantons unter www.ar.ch/spitalliste.

Mittwoch, 17. März - 9:31 Uhr

Mit Auto in Eggerstanden auf Schneefahrbahn verunfallt

(kapo/pd) Gegen 7 Uhr ist am Dienstagvormittag ein 21-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Eichbergstrasse talwärts in Richtung Eichberg gefahren. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, hat er auf der schneebedeckten Strasse in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren und ist über den Strassenrand hinaus gerutscht. Das Auto sei in der Strassenböschung zum Stillstand gekommen. Gemäss Communiqué entstand nur Sachschaden.

Beim Unfall in Eggerstanden wurde niemand verletzt.

Beim Unfall in Eggerstanden wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo AI
Mittwoch, 17. März - 8:41 Uhr

Aktueller Stand der Kurzarbeit im Kanton Appenzell Innerrhoden

(pd) Kurzarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Liquidität der Unternehmen und wirkt grösseren Entlassungen entgegen. Wie das Arbeitsamt Appenzell Innerrhoden am Mittwoch in einer Medienmitteilung schreibt, erschweren wiederholte Gesetzesänderungen den Vollzug zunehmend und führen zu administrativem Aufwand für die Betriebe und die Vollzugsstellen.

Von Beginn der Coronapandemie im Jahr 2020 bis Mitte März 2021 hätten rund 410 Innerrhoder Betriebe Kurzarbeit beantragt. In dieser Zeit habe das Arbeitsamt 710 Bewilligungen zur Kurzarbeit erteilt. Eingehende Gesuche um Verlängerung oder Neuerteilung von Kurzarbeit bearbeite das Arbeitsamt tagesaktuell. Bis und mit Januar 2021 zahlte die Arbeitslosenkasse Appenzell Innerrhoden den Betrieben gemäss Communiqué Kurzarbeitsentschädigungen in Höhe von 12,2 Millionen Franken aus. Damit leiste die Kurzarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Liquidität der Unternehmen für Lohnzahlungen an die erwerbsfähige Bevölkerung und wirke grösseren Entlassungen entgegen.

Bis Mitte März haben in Appenzell Innerrhoden rund 410 Betriebe Kurzarbeit beantragt.

Bis Mitte März haben in Appenzell Innerrhoden rund 410 Betriebe Kurzarbeit beantragt.

Symbolbild: Britta Gut

Der administrativen Mehraufwand kann bei der Auszahlung von Kurzarbeit zu Verzögerungen führen, heisst es weiter in der Mitteilung. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer der Arbeitslosenkasse Appenzell Innerrhoden betrage zurzeit rund drei Wochen. Ursache für die im Vergleich zum Frühjahr 2020 längere Verfahrensdauer seien wiederholte Anpassungen der Anspruchsvoraussetzungen, die von Bundesrat und Parlament oftmals rückwirkend in Kraft gesetzt werden. Als Folge davon habe die Arbeitslosenkasse bereits getätigte Auszahlungen mehrmals anpassen und korrigieren müssen.

National- und Ständerat beraten zurzeit eine weitere Gesetzesänderung im Bereich Kurzarbeit bezüglich Voranmeldefrist und Bewilligungsdauer, die rückwirkend in Kraft treten soll. Laut Communiqué sollen im Wesentlichen Betriebe, die seit dem 22. Dezember (Gastronomie) und 18. Januar (Detailhandel) von einer Betriebsschliessung betroffen sind und im Schliessungszeitpunkt nicht über eine Kurzarbeitsbewilligung verfügten, ein Gesuch um rückwirkende Bewilligung stellen können.

Dienstag, 16. März - 13:44 Uhr

Verkehrsunfälle auf winterlichen Strassen in Ausserrhoden

(kapo/pd) Am Montag ist es auf den Strassen des Kanton Appenzell Ausserrhoden zu zwei Verkehrsunfällen gekommen. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei wurden dabei keine Personen verletzt, in beiden Fällen ist aber Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken entstanden.

Am Montagmorgen gegen 10.30 Uhr sei ein 21-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Trogenerstrasse von Speicher in Richtung Trogen gefahren. Kurz vor der Säglibachbrücke habe er zu spät bemerkt, dass ein 23-jähriger Mann mit seinem Fahrzeug angehalten habe. In der Folge prallte er laut Communiqué frontal in das Heck des vor ihm stehenden Personenwagens. Dabei sei Sachschaden von mehreren Tausend Franken entstanden. Personen seien keine verletzt worden.

Ein 21-jähriger Mann prallte mit seinem Auto in das eines 23-Jährigen.

Ein 21-jähriger Mann prallte mit seinem Auto in das eines 23-Jährigen.

Bild: Kapo AR

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist am Montagabend kurz vor 22.30 Uhr in Herisau ein 21-jähriger Mann auf der Bahnhofstrasse vom Zentrum in Richtung Bahnhof gefahren. Vor einer scharfen Rechtskurve sei sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen geraten und daraufhin mit einer Hecke am Strassenrand kollidiert. Gemäss Communiqué entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken.

In Herisau ist ein Mann auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen geraten und in der Folge mit einer Hecke am Strassenrand kollidiert.

In Herisau ist ein Mann auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Rutschen geraten und in der Folge mit einer Hecke am Strassenrand kollidiert.

Bild: Kapo AR
Dienstag, 16. März - 11:14 Uhr

Trainingsgemeinschaft Appenzell mit Skiwochenende in Wildhaus

(PD) Mit einem Schutzkonzept können seit einer Woche wieder Skirennen für Jugendliche durchgeführt werden. Vier solche Rennen fanden am letzten Wochenende in Wildhaus und in Alt St. Johann statt. Die Rennfahrerinnen und Rennfahrer der Trainingsgemeinschaft Appenzell freuten sich auf die Wettkämpfe, auch wenn keine Zuschauer erlaubt waren. Die Skirennen finden durch die Abwesenheit der Zuschauer zwar im kleineren Rahmen, aber deshalb auch unter angenehm ruhigen Umständen statt.

Am Samstag wurden für die Animationsfahrer mit Jahrgang 2010 bis 2012 in Wildhaus zwei Minikipp Slaloms ausgesteckt. Im ersten Rennen glänzte Rahel Fuster (SC Brülisau Weissbad) als jüngerer Jahrgang mit einem sehr starken Lauf und fuhr auf Platz 4. Mit nur 0.42 Sekunden Rückstand klassierte sich Linda Manser, ebenfalls vom Skiclub Brülisau Weissbad, direkt hinter ihr. Bei den Knaben fuhr Jan Haas (SC Eggerstanden) unter die ersten Zehn (Patz 9). Im zweiten Rennen konnte Linda Manser erneut einen guten Lauf in den Schnee zaubern und fuhr auf den 5. Rang. Maura Assalve (SC Steinegg) konnte sich im Vergleich zum erstem Lauf steigern und erreichte den guten 7. Platz. Mit Noa Sauter (SC Bühler) und Jan Haas schafften es dann im zweiten Rennen gleich zwei Athleten der TGA in die Top Ten (Plätze 6 und 9).

Die Athletinnen und Athleten der Trainingsgemeinschaft Appenzell bei der Besichtigung des Laufes ins Wildhaus.

Die Athletinnen und Athleten der Trainingsgemeinschaft Appenzell bei der Besichtigung des Laufes ins Wildhaus.

Bild: PD

Am Sonntag starteten dann die älteren Jahrgänge der TGA an den beiden Riesenslaloms in Alt St. Johann. Mit grosser Motivation und schnellen Schwüngen fuhren die Rennfahrerinnen und Rennfahrer drei Podestplätze und mehrere Top Ten Rangierungen heraus. Im ersten Rennen erreichte Ladina Grob (SC Brülisau Weissbad) den starken zweiten Platz. Auch Cedrik Bartholet (SC Oberegg) gelang ein guter Lauf, wodurch er wie Ladina auf dem zweiten Rang landete. Die Fahrt von Cedrik ist vor allem auch deshalb als sehr gut einzuschätzen, da er in seiner Kategorie als jüngerer Jahrgang an den Start geht. Im zweiten Riesenslalom des Tages schaffte es Elodie Tichy (SC Brülisau Weissbad) mit dem dritten Platz ebenfalls aufs Podest.

Dienstag, 16. März - 09:28 Uhr

Kampf ums Herisauer Gemeindepräsidium: Die Mitte Hinterland AR und SVP empfehlen Sandra Nater

(pd) Die Mitte Hinterland AR lud am letzten Freitag zu einem digitalen Hearing der Kandidaten für das Gemeindepräsidium von Herisau ein. Dabei hätten sowohl Sandra Nater als auch Max Eugster einen guten Gesamteindruck hinterlassen. Für die 52-jährige Sandra Nater spreche die dringend benötigte Stabilität und Kontinuität, teilt die Mitte Hinterland AR mit. So habe sie versichert, dass das Gemeindepräsidium für sie ein langjähriges Vorhaben sei, welches sie gerne – vorausgesetzt bei Wahl und Wiederwahl – bis zur Pension ausüben würde.

Die 52-jährige Sandra Nater will Gemeindepräsidentin von Herisau werden.

Die 52-jährige Sandra Nater will Gemeindepräsidentin von Herisau werden.

Bild: PD

Die Mitglieder der SVP Herisau haben sich in einer schriftlichen Umfrage ebenfalls deutlich für Sandra Nater von der FDP ausgesprochen. Die Mitglieder hätten sich zuvor auf den Homepages der Kandidaten informiert, wie die Partei mitteilt. Die SVP Herisau empfiehlt 11. April Sandra Nater als Gemeindepräsidentin für die kommenden zwei Amtsjahre zur Wahl.

Montag, 15. März - 14:26 Uhr

Mehrere Fahrzeugaufbrüche in Herisau

(kapo/red) Eine unbekannte Täterschaft hat in der Zeit von Donnerstag bis Samstag in Herisau fünf Personenwagen aufgebrochen. Dabei wurden gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden jeweils die Seitenscheiben mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen und die offen im Fahrzeug liegenden Wertgegenstände und Bargeld entwendet. Der Sachschaden sowie das Deliktsgut betragen mehrere Tausend Franken.

Montag, 15. März - 13:27 Uhr

Widerhandlung gegen die Corona-Verordnung in Herisau

(kapo/red) Am vergangenen Wochenende wurde die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zu mehreren Verstössen gegen die Covid-19-Verordnung gerufen. Gemäss einer Medienmitteilung vom Montag, musste die Kantonspolizei am Samstag aufgrund mehrerer Hinweise aus der Bevölkerung und während der Patrouillentätigkeit, wegen Verdacht von Übertretungen gegen die Covid-19-Verordnung ausrücken.

Bei einem Hinweis in der Gemeinde Herisau, stellten die ausrückenden Beamten eine Versammlung von 14 Personen im Innenbereich eines Clublokals fest. In der Folge seien 13 Personen im Ordnungsbussenverfahren gebüsst worden. Bei den anderen Kontrollen konnten durch die ausrückenden Beamten gemäss Communiqué keine Verstösse festgestellt werden.

Montag, 15. März - 13:11 Uhr

Kollision in Gonten zwischen Lieferwagen und Appenzellerbahn

(kapo/red) Kurz nach 10 Uhr ist am Montagvormittag ein 57-jähriger Lieferwagenfahrer auf der Steinstrasse talwärts in Richtung Gontenstrasse gefahren. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden vermochte der Lenker auf der schneebedeckten Fahrbahn nicht mehr vor dem Bahnübergang anzuhalten und rutschte noch unter der sich schliessenden Barriere auf das Bahntrassee. Dort sei der Lieferwagen zwischen den mittlerweile geschlossenen Bahnschranken zum Stillstand gekommen.

Der Lenker habe das Fahrzeug sofort verlassen und sei dem Zug der Appenzellerbahnen gestikulierend entgegen gerannt. Obwohl der Zugführer unverzüglich eine Vollbremsung eingeleitet habe, konnte eine heftige Kollision nicht mehr verhindert werden. Am Lieferwagen, am Triebwagen und an der Bahnschrankenanlage ist gemäss Communiqué grosser Sachschaden entstanden.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch grosser Sachschaden.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch grosser Sachschaden.

Bild: Kapo AI


Montag, 15. März - 11:14 Uhr

Aktueller Stand bei den Corona-Härtefällen

(pd) Am 17. März 2020 hat die Standeskommission beschlossen, Unterstützungsleistungen aus dem Wirtschaftsförderungsfonds für Corona-Härtefälle zur Verfügung zu stellen. Die COVID-19-Härtefallordnung des Bundes ist am 1. Dezember 2020 in Kraft getreten. Wie das Volkswirtschaftsdepartement am Montag in einer Mitteilung schreibt, sind bis vergangenen Freitag dem 12. März, 49 Anträge beim Amt für Wirtschaft eingegangen, davon wurden 32 entschieden, 29 positiv. Drei der Anträge mussten somit abgelehnt werden.

Die Beurteilung der Härtefallgesuche wurde gemäss den Richtlinien des Bundes und des Kantons durchgeführt, heisst es weiter im Communiqué. Während die variablen Lohnkosten durch die Kurzarbeitsentschädigung oder die Erwerbsausfallentschädigung ausgeglichen werden, soll die Härtefall-Unterstützung die durch den Umsatzverlust ungedeckten Fixkosten abfedern. Für alle Unternehmen werden die gleichen Regeln angewendet. Die eingehenden Härtefall-Anträge werden nach einem vordefinierten Beurteilungsraster bearbeitet.

Ziel der Härtefall-Unterstützung sei es, Arbeitsplätze längerfristig zu erhalten. In den letzten Wochen hat die Wirtschaftsförderungskommission deshalb gemäss Mitteilung das Härtefallprogramm optimiert. Neben der Berücksichtigung weiterer ungedeckter Fixkosten wurden auch die Auflagen zu Gunsten der Unternehmen verbessert. Die Rückzahlungspflicht, die bei Schliessung des Betriebs wirksam geworden wäre, sei auf das Minimum von drei Jahren festgelegt worden. Dies entspreche den in der Härtefall-Verordnung festgelegten Sperrfristen für die Auszahlung von Dividenden. Bei Härtefallauszahlungen unter 10'000 Franken sei die Rückzahlungspflicht sogar gänzlich gestrichen worden.

Montag, 15. März - 8:13 Uhr

Familie Freund aus Bühler schenkte kostenlos Biomilch aus

(PD) Seit bald zwei Jahren ist der Milchautomat auf dem Hof von Heidi und Urs Freund in Bühler in Betrieb. Am Samstag lud die Familie zum Tag der Gratis-Biomilch ein. «Mit dieser Aktion danken wir einerseits unseren treuen Kundinnen und Kunden und stellen andererseits Interessierten unseren modernen Milchautomaten vor», erklärt Urs Freund, während er einem Neukunden den Automaten erklärt. «Bei uns kann während 24 Stunden pro Tag und 365 Tagen im Jahr frische Biomilch direkt ab Hof bezogen werden. Die Zahl der Kundinnen und Kunden ist während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen», erklärt Heidi Freund. Denn dank dem Automaten könne völlig kontaktlos Milch für den täglichen Bedarf gekauft werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Der Milchautomat auf dem Hof von Heidi und Urs Bühler ist einfach zu bedienen. Hier kann immer frische Biomilch bezogen werden.

Der Milchautomat auf dem Hof von Heidi und Urs Bühler ist einfach zu bedienen. Hier kann immer frische Biomilch bezogen werden.

Bild: PD

Während die meisten Kundinnen und Kunden ihr Gefäss direkt mitbringen, können vor Ort auch mehrfach verwendbare Milch-Flaschen gekauft werden. «Dies ist ökologisch, schont die Umwelt und entlastet den Abfallsack», sagt Urs Freund. Während acht Stunden wurde am Samstag Gratis-Biomilch abgegeben. Das einmalige Angebot wurde rege genutzt. «Es war ein richtiges Kommen und Gehen. Dank der relativ langen Aktions-Zeit kam es praktisch zu keinen Wartezeiten. Und falls es mal solche Gab, wurden diese mit einem kurzen «Schwatz» überbrückt. Zudem konnten die Abstands- und Hygieneregeln bestens eingehalten werden», freut sich Heidi Freund. Sie ist überzeugt, dass einige der Kundinnen und Kunden, die heute das erste Mal beim Automaten Milch bezogen haben, bald zu Stammkundschaft gehören: «Viel bequemer und frischer als hier kann man nirgends Milch beziehen. Es gibt aber immer wieder Personen, die Respekt vor dem ersten Bezug haben. Die Befürchtungen den Automaten bedienen zu können sind jedoch unbegründet. Es ist ein Kinderspiel.»

Sonntag, 14. März - 15:00 Uhr

Herisau, Schwellbrunn, Trogen, Urnäsch: Mehrere Automobilisten verunfallen auf schneebedeckten Strassen

(kapo/chs) Am Samstag, kurz vor Mittag, ereignete sich an der Alpsteinstrasse in Herisau ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Ein Automobilist fuhr von Waldstatt kommend in Richtung Herisau. Von der Alpsteinstrasse wollte er nach links auf die Erlenbachstrasse fahren. Beim Abbiegemanöver kam es zur Kollision mit einer auf der Hauptstrasse in Richtung Waldstatt fahrenden Personenwagenlenkerin. Wie die Polizei mitteilt, entstand an den beiden Fahrzeugen Sachschaden von einigen Tausend Franken.

Ebenfalls am Samstag, um 21.50 Uhr, verlor ein Autofahrer auf der schneebedeckten Strasse in Schwellbrunn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Autofahrer fuhr von Schönengrund in Richtung Schwellbrunn. Auf der verschneiten Strasse im Bereich Risi verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über die Fahrbahn hinaus. Beim Aufprall in das angrenzende Wiesenbord entstand am Fahrzeug ein Schaden von ca. 15'000 Franken.

Beim Selbstunfall entstand ein Sachschaden von ca. 10'000 Franken.

Beim Selbstunfall entstand ein Sachschaden von ca. 10'000 Franken.

Bild: Kapo AR

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 2.30 Uhr, ereignete sich in Trogen, Schopfacker, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Ein Automobilist fuhr von Trogen in Richtung Wald. Kurz nach dem Feuerwehrdepot geriet er auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen, überquerte die Fahrbahn und kollidierte mit einem Kandelaber. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug um die eigene Achse gedreht und die Fahrzeugfront total beschädigt. Gemäss Polizeimeldung entstand ein Sachschaden von ca. 10'000 Franken.

Ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag fuhr eine Personenwagenlenkerin im Dorf Urnäsch in eine Hausmauer und entfernte sich von der Unfallstelle. Um 4.30 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale in Herisau die Meldung, dass soeben ein Auto mit lautem Knall in eine Hausmauer geprallt sei. Beim Eintreffen der Polizei war das Unfallfahrzeug bereits abtransportiert. Die nachfolgenden Abklärungen führten zum beschädigten Auto, welches in der Nähe auf einem Privatparkplatz abgestellt war. Kurze Zeit später konnte die verantwortliche Fahrzeuglenkerin angetroffen und befragt werden. Sie fuhr am frühen Sonntagmorgen auf der Schwägalpstrasse in Richtung Urnäsch. Im Dorfzentrum in einer leichten Linkskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr über den rechten Strassenrand hinaus in die Fussgängerunterführung. Dabei touchierte das Auto mit dem rechten Vorderrad eine Mauer, wodurch das Rad abgeschlagen wurde.

Ohne sich um den Schaden zu kümmern, liess die Lenkerin ihr total beschädigtes Fahrzeug durch Drittpersonen abschleppen. Sie muss sich nun wegen pflichtwidrigem Verhalten nach einem Verkehrsunfall verantworten.

Freitag, 12. März - 15:24 Uhr

Jahresrechnung von Lutzenberg schliesst mit Ertragsüberschuss

(gk) Die Erfolgsrechnung 2020 der Gemeinde Lutzenberg schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 320000 Franken. Budgetiert hatte der Gemeinderat ursprünglich einen Aufwandüberschuss von zirka 180000 Franken. Der resultierende Ertragsüberschuss wird gemäss Mitteilung dem Eigenkapitalkonto gutgeschrieben. Zum Resultat haben mitunter die erheblichen Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern beigetragen, die aufgrund der Veräusserung der Neubauwohnungen im Tan in Wienacht in die Gemeindekasse geflossen sind. Allerdings sei zur Kenntnis zu nehmen, dass die ordentlichen Steuern um rund 1,8 Prozent unter Budget liegen, streicht der Gemeinderat heraus.

Die Kurzfassung der Jahresrechnung, beinhaltend eine umfassende Berichterstattung, wird Anfang April in alle Haushaltungen versandt. Auf eine öffentliche Versammlung wird – wie in den Vorjahren – verzichtet. Das Inserat zum Start der 20-tägigen Referendumsfrist erscheint am 10. April. Für allfällige Fragen zu Rechnungsdetails steht Finanzverwalter Hans Künzler zur Verfügung.

Freitag, 12. März - 11:41 Uhr

Infanteriebataillon beendet WK im Appenzellerland

Fahnenabgabe des Infanteriebataillon 61 auf der Schwägalp.

Fahnenabgabe des Infanteriebataillon 61 auf der Schwägalp.

Bild: PD

(pd) Das Infanteriebataillon 61 leistete in den vergangenen Wochen seinen Wiederholungskurs im Appenzellerland und im Toggenburg. Im Gegensatz zu anderen Formationen ist das Inf Bat 61 Bereitschaftsform und hielt sich somit gemäss Communiqué bereit, bei Bedarf eingesetzt zu werden. Obschon der WK unter speziellen Rahmenbedingungen stattfand, habe die Truppe ihren Dienst durch die Einhaltung strikter Hygiene- und Sicherheitsmassnahmen wie vorgesehen leisten können.

Auch die teilweise kritische Berichterstattung in den Medien über Sinn und Zweck des Dienstes tat der Motivation der Angehörigen des Inf Bats 61 gemäss Mitteilung keinen Abbruch. So absolvierten diese ein anspruchsvolles Ausbildungs- und Übungsprogramm. Schwergewichtig wurden beispielsweise das Zusammenspiel der Spezialistenfunktionen wie der Minenwerfer, der Späher und der Führungsstaffel trainiert. Auch wurde der Stab des Bataillons innerhalb einer Stabsrahmenübung durch die Territorialdivision 4 beübt. Bei Gefechtsübungen wurden zudem durch die Züge und Kompanien Einsatzverfahren trainiert–sowohl bei Tag, wie auch bei Nacht.

Aufgrund der Pandemielage verblieb die Truppe während der gesamten Dienstdauer am Truppenstandort, was auch die Wochenenden beinhaltete.

Der WK fand unter Einahltung der Schutzmassnahmen statt.

Der WK fand unter Einahltung der Schutzmassnahmen statt.

Bild: PD

Am Mittwoch fand auf der Schwägalp die Fahnenzeremonie statt. Bataillonskommandant, Oberstleutnant Christoph Hürlimann, zog dabei Fazit der zu Ende gehenden Dienstleistung und verabschiedete die Truppe aus ihrem zweiten Pandemie-WK. Das Inf Bat 61 bedankt sich für die Gastfreundschaft der Region und das Verständnis für das möglicherweise etwas grössere Verkehrsaufkommen in den vergangenen Tagen und Wochen.

Freitag, 12. März - 10:29 Uhr

Neueinrichtung der Bibliothek Herisau kommt dank Crowdfunding

Die Bibliothek Herisau wird diesen Sommer neu eingerichtet.

Die Bibliothek Herisau wird diesen Sommer neu eingerichtet.

Bild: APZ

(pd) Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1994 wurden Einrichtung und Räumlichkeiten der Bibliothek Herisau nicht grundlegend verändert. Nun ist es Zeit für eine Auffrischung. Dank erfolgreichem Crowdfunding und grosszügiger Spenden können mit einer neuen Einrichtung erste Schritte zur Umsetzung der Vision unternommen werden. Die Bibliothek soll neben der Ausleihe von Büchern und Medien vermehrt auch ein multifunktionaler Ort sein.

Die Bibliothek Herisau leiht künftig nicht nur Bücher und Medien aus, sondern präsentiert sich auch als ein Ort des Verweilens, der Begegnung und des Austausches. Mit der neuen Einrichtung wird ein kleines Café realisiert. Kinder werden eine eigene Umgebung vorfinden. Sie können dort in Bilderbüchern stöbern, die Angebote der Ludothek entdecken und spielen. Schliesslich werden Voraussetzungen für Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen geschaffen. Ein Teil der neu beschafften Regale sind mit Rädern ausgestattet, dadurch kann bei Bedarf durch Zusammenschieben Platz geschaffen werden.

Gestützt auf einen Beschluss der Hauptversammlung hat der Vorstand des Bibliotheksvereins ein Innenarchitekturbüro mit den Planungsarbeiten beauftragt. Die Gemeinde Herisau als Eigentümerin der Räume wird für die räumliche Sanierung sorgen, was mit rund 110'000 Franken veranschlagt wird. Der Umbau und die neue Einrichtung kosten insgesamt rund 350‘000 Franken. Dazu kommt eine Reserve von etwas mehr als 20'000 Franken. Auf der Basis der bestehenden Grobkonzepte und anderer Vorarbeiten wird die Neueinrichtung nun detailliert geplant. Der Umbau erfolgt im Sommer. Gemäss Planung wird die Bibliothek zwischen dem 8. Juli und 8. August 2021 geschlossen. In dieser Zeit erfolgen die Umbau- und Neueinrichtungsarbeiten. Ab Dienstag 10. August 2021 wird der Bibliotheksbetrieb wieder aufgenommen.

Der Vorstand freut sich, dass das Projekt dank grosszügigen Beiträgen und Spenden realisiert werden kann. Lokale Stiftungen haben gemäss einem Communiqué grosszügige Beiträge von mehr als 240'000 Franken geleistet. Schliesslich spendeten Privatpersonen und lokale Unternehmungen in einem Crowdfunding-Projekt 22'780 Franken.

Freitag, 12. März - 9:36 Uhr

Neue Parkplatzbewirtschaftung in Herisau ist umgesetzt

(GK) Im Dezember hat der Gemeinderat Herisau eine Reihe von Anpassungen zur Harmonisierung der Parkplatzbewirtschaftung beschlossen. Diese Änderungen sind nun grösstenteils umgesetzt. Beim Badi-Parkplatz laufen derzeit die nötigen Bauarbeiten. Das teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit.

Mit den vom Gemeinderat im Dezember beschlossenen Massnahmen ist das Parkieren nun auf allen öffentlichen Parkplätzen von 12 bis 13.30 Uhr gratis. Zudem wurde die kostenpflichtige Zeit beim Sportzentrum um insgesamt vier Stunden verkürzt und gilt nun wie auf den übrigen öffentlichen Parkplätzen von 8 bis 19 Uhr. Das soll insbesondere den Vereinen zugutekommen. Weiter wurden die Tarife auf den Langzeitparkplätzen Ebnet, Cilander sowie Industrie- und Mühlestrasse angepasst. Dadurch sollen weniger Plätze durch Pendelnde besetzt sein und vielmehr Kundinnen und Kunden von Gewerbe und Gastronomie sowie Anwohnenden zur Verfügung stehen.

Während die meisten vom Gemeinderat beschlossenen Massnahmen bereits umgesetzt sind, laufen derzeit noch die baulichen Anpassungen zur Einführung der Bewirtschaftung auf dem Badi-Parkplatz Sonnenberg. Die Einsprachefrist gegen die Verkehrsbeschränkung verstrich im Februar ungenutzt. Die Beteiligten versuchen, die Einschränkungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten, und danken für das Verständnis. Wann die Bewirtschaftung des Badi-Parkplatzes beginnt, steht noch nicht fest. Voraussichtlich wird das im Juni der Fall sein.

Freitag, 12. März - 08:42 Uhr

EVP empfiehlt Max Eugster

(PD) Die EVP konnte die beiden Kandidierenden an einem Online-Hearing näher kennenlernen. Wie die Partei mitteilt, überzeugte Max Eugster mit pragmatischen und konkreten Vorstellungen im Zusammenhang mit der aktuellen Situation und der Zukunft von Herisau.

Die EVP sei sich bewusst, dass die Unterschiede gerade in der Politik auf Gemeindeebene nicht gross sein können, weil alle Kandidierenden das Ziel verfolgen eine Gemeinde zu entwickeln. Dies zeigte sich auch in den allgemeinen Aussagen zur aktuellen Lage der Gemeinde und deren Entwicklung. Max Eugster konnte gemäss Mitteilung darlegen, wie Herisau durch die anspruchsvolle Zeit geführt werden könnte. Er zeichnete sich durch pragmatische Ansätze und klare Vorstellungen z.B. in Bezug auf Sportzentrum oder Zentrumsentwicklung aus. Weiter war der klare Wille spürbar alle politischen Kräfte einzubinden und lösungsoffen die Herausforderungen anzugehen. Max Eugster streifte ebenfalls die wichtigen Grundlagen wie Gemeindeordnung und Ortsplanungsrevision die demnächst neu gelegt werden müssen. Dazu forderte er auf, als Dorf selbstbewusster aufzutreten.

Die EVP empfiehlt nun Max Eugster am 11. April zum neuen Gemeindepräsident zu wählen.

Donnerstag, 11. März - 15:06 Uhr

Wichtiger Schritt zur neuen Kirchenverfassung

(PD) Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn eröffnet der Kirchenrat die Vernehmlassung für die neue Kirchenverfassung der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell. Die Vernehmlassung dauert laut Medienmitteilung bis Freitag, 4. Juni 2021 und steht allen Interessierten offen. Die Kirchgemeinden, die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden und weitere interessierte Kreise werden den Link zu den auf der Webseite der Landeskirche www.ref-arai.ch aufgeschalteten Dokumenten direkt erhalten.

Rund 60 Interessierte haben aktiv am Konsultationsverfahren für eine neue Kirchenverfassung der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell teilgenommen. Sie haben ihre Wünsche, Visionen und Ideen für eine zukunftsgerichtete Kirche in verschiedenen Arbeitsgruppen eingebracht und diskutiert. An einer Plenumssitzung im Herbst 2019 mit allen Arbeitsgruppenmitgliedern wurden die Inhalte und Thesen zur Weiterbearbeitung dem Kirchenrat übergeben. Eine Fachkommission unter Beizug von Lorenz Engi, Privatdozent an der Universität St. Gallen und Delegierter für Religionsfragen des Kantons Zürich, hat die Thesen und Ideen im Verlauf des Jahres 2020 in einen Verfassungstext gegossen. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres hat der Kirchenrat den Verfassungsentwurf in zwei Lesungen verabschiedet und kann den Entwurf nun termingerecht in die Vernehmlassung geben.

Kein Informationsanlass

Eigentlich hätte der Kirchenrat den Vernehmlassungsstart gerne für eine Zusammenkunft mit den Kirchgemeinden genutzt. Einerseits um den Verfassungsentwurf vorzustellen, aber auch um offene Fragen zu beantworten. Auf Grund von Corona ist das im Moment nicht möglich. Als Alternative bietet der Kirchenrat den Ansprechpartnern die Kontaktnahme via Videokonferenzen an. Insbesondere für die Kirchgemeinden des Appenzeller Hinterlandes ist die Einhaltung des Terminplans wichtig. In der heutigen Verfassung sind noch alle Kirchgemeinden namentlich erwähnt und erst die neue Verfassung lässt Fusionen zu, wie sie die Kirchgemeinden Herisau, Waldstatt, Schwellbrunn und Schönengrund anstreben. Im Anschluss an die Vernehmlassung zur Kirchenverfassung wird der Kirchenrat den Verfassungsentwurf überarbeiten und definitiv zu Handen der Synode verabschieden. Die Synode wird den Verfassungsentwurf in zwei Lesungen behandeln. Die Kirchenvolksabstimmung in der Landeskirche ist für 2022 vorgesehen und das Inkrafttreten am 1. Juli 2022.

Donnerstag, 11. März - 14:27 Uhr

Zehnjähriger stürzt mit Velo

(KapoAI) Am Dienstagmittag kurz vor 12 Uhr fuhr ein 10-jähriger Schüler mit dem Velo auf dem Weg vom Hallenbad Appenzell in Richtung Mettlenweg. Im Bereich der Unterführung bei der Entlastungsstrasse stürzte der Schüler aus noch nicht geklärten Gründen und zog sich eine Knieverletzung zu. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich laut Medienbericht der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden angeblich eine Frau und ein Mann mit einem Hund in diesem Bereich. Diese Personen und allfällig weitere Zeugen werden ersucht, sich bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zu melden. Telefon: 071 788 95 00.

Donnerstag, 11. März - 13:38 Uhr

Projektstudie für Spar-Gebäude in Wald

Der Gemeinderat Wald ist immer noch daran, für das jetzige Spar-Gebäude eine Nachfolgelösung zu realisieren. Für eine Projektstudie respektiv ein Vorprojekt hat der Gemeinderat laut Mitteilung der Gemeindekanzlei einen Kredit in Höhe von 20'000 Franken für Spezialisten gesprochen. Der Auftrag für das Vorprojekt ist an Architekt Ueli Sonderegger, Heiden erteilt worden.

Donnerstag, 11. März - 11:42 Uhr

Walzenhausen sucht: Gemeindeschreiberin und Leiter Altersheim

(GK) Thomas Aepli hat seine Anstellung als Leiter des Alterswohnheims Almendsberg in Walzenhausen per Ende September 2021 gekündigt. Er ist seit Juli 2018 Heimleiter und hat sich gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei dazu entschieden, seinen Lebensmittelpunkt ins Bündnerland zu verlegen. Die Stelle wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben. Die Gemeindeschreiberin, Yvonne Oberlin, welche seit März 2019 bei der Gemeindeverwaltung Walzenhausen angestellt ist, sieht Ende August 2021 Mutterfreuden entgegen. Auch diese Stelle wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben.

Mittwoch, 11. März, 11:11 Uhr

Rudolf Gantenbein will Gemeindepräsident von Lutzenberg werden

Durch den Rücktritt von Maria Heine Zellweger ist per 1. Juni ein neuer Lutzenberger Gemeindepräsident zu wählen. Auch Gemeinderat Peter Schalch wird zur gleichen Zeit zurücktreten. Daher wird auch ein Sitz im Gemeinderat frei.

Rudolf Gantenbein

Rudolf Gantenbein

Bild: dsc

Nun stehen Kandidaten bereit. Wie die Gemeindekanzlei mitteilt, kandidiert Gemeinderat Rudolf Gantenbein als Nachfolger von Maria Heine Zellweger. Gantenbein ist 68 Jahre alt, von Beruf Architekt und wohnt seit 25 Jahren in Wienacht-Tobel. Seit September 2020 ist er Gemeinderat sowie Ressortverantwortlicher Finanzen. Zwei Jahre lang war Rudolf Gantenbein zuvor auch GPK-Mitglied gewesen. Danach wurde er als GPK-Präsident gewählt. Diese Amt hatte er 15 Jahre lang ausgeübt, bis er es 2017 abgab. Durch seine damalige Position als GPK-Präsident sind ihm Verwaltungsabläufe sowie vergangene und dank dem jetzigen Sitz im Gemeinderat auch aktuell laufende Geschäfte bestens bekannt, schreibt die Gemeindekanzlei.

Für den durch den Weggang von Gemeinderat Peter Schalch freiwerdenden Sitz im Gemeinderat kandidiert Alfred Lässer. Alfred Lässer ist gemeinsam mit seiner Familie per 1. Februar 2021 in die Gemeinde Lutzenberg gezogen. Der 52-jährige Kandidat ist selbständiger Informatikdienstleister und war viele Jahre Präsident der EDU St. Gallen. Heute ist er Mitglied der EDU Appenzellerland.

Sollte Gemeinderat Rudolf Gantenbein an der Abstimmung vom 11. April 2021 als Gemeindepräsident gewählt werden, würde ein weiterer Sitz im Gemeinderat frei werden.

In den letzten Monaten haben diverse Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Lutzenberg grosses politisches Interesse gezeigt. Der Gemeinderat würde deren direktes Mitwirken im Gemeinderat sehr begrüssen und lädt sie ein, sich an den nächsten Ergänzungswahlen zur Verfügung zu stellen.

Am 11. April 2021 finden Ergänzungswahlen in den Gemeinderat Lutzenberg statt.

Mittwoch, 10. März - 16:51 Uhr

Gold für Appenzeller Alpenbitter

(PD) Der Appenzeller Alpenbitter hat am internationalen Spirituosenwettbewerb ISW geglänzt. Der Traditionslikör gewinnt am beim Likörtasting 2021 Gold. Pascal Loepfe-Brügger, Geschäftsführer der Appenzeller Alpenbitter AG, zeigt sich in der Medienmitteilung stolz auf den Zuwachs in der Medaillensammlung: «Es freut uns enorm, dass unser Produkt auch knapp 120 Jahre nach seiner Erfindung noch im Trend liegt und bei Wettbewerben immer wieder überzeugt.» Der ISW, mit vollem Namen «Meininger's International Spirits Award», existiert seit 2004. Seit Anfang Jahr gilt ein neuer Modus. Statt einer jährlichen Prämierung verschiedenster Spirituosen bewerten die Juroren neu jeden Monat eine andere Kategorie.

Mittwoch, 10. März - 15:51 Uhr

Ausserrhoder «Kulturlandsgemeinde» 2021 findet statt

(Red) Gute Nachrichten aus dem Zeughaus Teufen: Das Kulturfestival «Kulturlandsgemeinde» am 9. Mai 2021 wird stattfinden. «Reduziert, konzentriert, spontan, mit oder ohne Publikum. Am Sonntag, 9. Mai 2021 im und vor dem Zeughaus Teufen, einiges möglicherweise online», so die Ankündigung der Kulturlandsgemeinde via Instagram.

Der Titel «alles bleibt anders» wird von der im Vorjahr verschobenen Veranstaltung übernommen. Anders wird das Konzept. Statt wie bisher in den künstlerischen nach Antworten zeitgeistlicher Themen zu suchen, sollen bewusst Fragen aufgeworfen werden, die dann 2022 wieder aufgegriffen werden sollen.

Mittwoch, 10. März - 13:43 Uhr

Polizei zieht vorübergehend Sattelschlepper aus dem Verkehr

(KapoAR) Am Dienstag führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eine Schwerverkehrskontrolle durch. Während es bei der Mehrheit der Angehaltenen nichts zu beanstanden gab, musste laut Medienbericht kurz nach 7.30 Uhr ein Sattelschlepper mit Anhänger wegen technischen Mängeln und ungenügender Sicherung des mitgeführten Gefahrengutes vorläufig stillgelegt werden.

Der verantwortliche Lenker wird an die Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden zur Anzeige gebracht. Er konnte seine Fahrt, nachdem er die Ladung ordnungsgemäss gesichert hatte, kurz vor 16 Uhr wieder fortsetzen

Mittwoch, 10. März - 8:40 Uhr

Zwei Elektroladestationen in Gais

(PD) Die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat in Gais zusammen mit der Gemeinde zwei öffentliche Ladestationen in Betrieb genommen. Diese befinden sich laut Medienmitteilung auf dem Schulhausparkplatz. Sie können mittels App von eCarUp und anderer Roaming-Anbieter bedient werden. Kunden laden ihre Elektrofahrzeuge mit Naturstrom auf. Roland Lussmann, Gemeindeschreiber Gemeinde Gais, freut sich laut Mitteilung über die neue Doppelladestation: Mit der installierten Doppelladestation würden Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit erhalten, ihr Elektroauto bequem während des Aufenthalts in der Gemeinde aufzuladen.

Mittwoch, 10. März - 8:29 Uhr

Strassensanierung in Schwellbrunn

(GK) Die Tiefbaukommission der Gemeinde Schwellbrunn will die Strecke der Strasse Sommertal bis zur ARA umfassend sanieren. Die Strasse zeigt laut der Medienmitteilung der Gemeindekanzlei diverse Risse und offene Fugen. Aufgrund dieser Ausgangslage hat der Gemeinderat der Strassensanierung über den Betrag von 122'000 Franken zugestimmt und die Arbeitsvergabe an die Firma Slongo AG, Herisau, vergeben. Die betroffenen Anwohner werden frühzeitig über den Baustart informiert.

Dienstag, 9. März - 16:07 Uhr

Gaiser Nachtpatrouillen werden weitergeführt

(GK) Nach diversen Vandalenakten setzte die Gemeinde Gais nächtliche Patrouillen ein, um die Sicherheit zu erhöhen. Diese werden 2021 weitergeführt. Wie die Gemeinde mitteilt, hat der Gemeinderat die Auswertung und Statistik der Patrouillen zur Kenntnis genommen. Der Rat sei überzeugt, dass diese präventiven Aktivitäten auch zur Beruhigung im Dorf beigetragen haben und nächtliche Störungen sowie Sachbeschädigungen reduziert werden konnten, heisst es im Bericht der Gemeindekanzlei. Es wurden im vergangenen Jahr gesamthaft 39 (Vorjahr 42) nächtliche Patrouillen durchgeführt.

Dienstag, 9. März - 14:51 Uhr

Weniger Stellensuchende in Innerrhoden

(RK) Ende Februar waren in Innerrhoden mit 130 Personen 11 Stellensuchende weniger verzeichnet als im Vormonat (141, Vorjahresmonat 152). Davon sind nach Angaben der Ratskanzlei 87 (89, 104) Personen effektiv arbeitslos. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 0,97 Prozent. 43 Personen sind zurzeit in arbeitsmarktlichen Massnahmen integriert, erzielen einen Zwischenverdienst oder befinden sich in der Kündigungsfrist.

Dienstag, 9. März - 11:50 Uhr

TGA startet in die Rennsaison

(PD) Die Athletinnen und Athleten der Trainingsgemeinschaft Appenzell (TGA) starteten am letzten Samstag auf der Ebenalp in die aktuelle Rennsaison. Mit gleich zwei vom Skiclub Urnäsch organisierten Rennen freuten sich alle Beteiligten auf einen Schneesportreichen Saisonstart.

Aufgrund der Corona-Massnahmen fanden diesen Winter noch keine Skirennen für die TGA Rennfahrerinnen und Rennfahrer statt. Mit abwechslungsreichen Trainings wie Parallelläufen, Trainings mit Zeitmessungen oder auch mal einem Super G mit Sprung, konnten die Kinder aber trotzdem eine spannende Saison erleben. Im Januar waren die Verhältnisse durch den vielen Neuschnee vor allem auch gut, um die Fähigkeiten im tiefen Pulverschnee oder auf der Buckelpiste zu verbessern. Es freuten sich aber alle, als klar wurde, dass der Skiclub Urnäsch das alljährliche Kinderskirennen auf der Ebenalp durchführen kann.

Am frühen Morgen wurde zuerst ein Minikipp-Rennen für die jüngeren Jahrgänge und ein Slalom für die Älteren durchgeführt. Leonie Fuster (SC Brülisau Weissbad) fuhr dabei in der Kategorie U9 mit einem schnellen Lauf auf den zweiten Platz. In der Kategorie U13 machten die TGA-Fahrerinnen die ersten vier Plätze gleich unter sich aus. Emilia Assalve (SC Steinegg) gewann vor Chiara Potocnik (SC Bühler) und knapp dahinter platzierten sich Livia Signer (SC Brülisau Weissbad) und Timea Baumann vom SC Steinegg auf den Plätzen drei und vier. Weitere Siege holten Ladina Grob (SC Brülisau Weissbad), Nico Sutter (SC Brülisau Weissbad) und Cedrik Bartholet (SC Oberegg). Mit Tim Neff (SC Brülisau Weissbad) klassierte sich ein weiterer TGA-Fahrer auf dem Podest (Rang 2, Kategorie U13).

Am Nachmittag startete dann der Riesenslalom. Dabei konnten die Athletinnen Chiara Potocnik, Emilia Assalve, Livia Signer, Lorena Manser (SC Brülisau Weissbad) und Lavinia Messmer (SC Bühler) in der Kategorie U13 gleich alle Plätze von eins bis fünf einfahren. Mit Ladina Grob und Nico Sutter waren gleich zwei weitere TGA-Rennfahrer in ihrer jeweiligen Kategorie die Schnellsten. Direkt hinter Nico klassierte sich Tim Neff und in der Kategorie Knaben U11 konnte Jan Haas (SC Eggerstanden) einen weiteren Podestplatz herausfahren. Auch Laurin Fritsche (SC Brülisau Weissbad) gelang ein schneller Lauf, wodurch er den zweiten Platz erreichte

Dienstag, 9. März - 8:43 Uhr

Stimmrechtsbeschwerde in Herisau abgewiesen

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden weist eine Stimmrechtsbeschwerde ab, die sich gegen die Ungültigerklärung der Volksinitiative «Stopp dem Wildwuchs von Mobilfunkantennen» durch den Einwohnerrat Herisau richtet. Das teilte die Kantonskanzlei am Dienstag mit.

In Herisau wurde im März 2020 die Volksinitiative «Stopp dem Wildwuchs von Mobilfunkantennen» eingereicht. Der Einwohnerrat Herisau erklärte die Volksinitiative Anfang Dezember 2020 für ungültig mit der Begründung, sie widerspreche übergeordnetem Recht. Gegen diesen Beschluss wurde beim Regierungsrat eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht.

Der Regierungsrat bestätigt laut Medienmitteilung die Auffassung des Einwohnerrates Herisau, dass die Initiative übergeordnetem Recht widerspricht. Die Volksinitiative verlangt, dass neue Mobilfunkanlagen in der Gemeinde Herisau nur noch erstellt werden dürfen, wenn sie zwingend nötig sind, um ein Funkloch beheben zu können. Damit sollen Mobilfunkantennen fast vollständig ausgeschlossen werden, und es wird im Ergebnis weitgehend ein Verbot von neuen Mobilfunkantennen verlangt. «Diese Forderung ist zu restriktiv, weil sie nicht genügend Spielraum für die künftige Entwicklung der Mobilfunknetze und der Standortplanung belässt», heisst es in der Mitteilung. Für kommunale Regelungen, welche nicht planungsrechtlich motiviert sind und über die Bestimmungen des Bundes zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung hinausgehen oder gar ein Moratorium oder Verbot für neue Antennenanlagen bestimmen, lässt das geltende Bundesrecht keinen Raum.

Die Initiative lasse sich nicht so interpretieren, dass sie bundesrechtskonform umgesetzt werden könne.

Montag, 8. März - 15:41 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(Red) Die Anzahl bestätigter Coronafälle ist in Appenzell Ausserrhoden am Montag auf total 3092 gestiegen. Seit Ausbruch der Pandemie sind 58 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. In Appenzell Innerrhoden beträgt die Anzahl Fälle kumuliert 863. Todesfälle gab es bisher 15.

Montag, 8. März - 13:46 Uhr

200 Teilnehmer am 15. Appenzeller Kinderskirennen

(PD) Vergangenen Samstag fand auf der Ebenalp das 15. Appenzeller Kinderskirennen statt. Dabei trafen sich wie jedes Jahr rund 200 Kinder, welche nach einer einjährigen Wettkampfpause wieder um den Sieg kämpfen durften. Zuschauer am Pistenrand waren aus bekannten Gründen nicht erlaubt, was aber den Ehrgeiz der Kids nicht schmälerte. Die perfekten Pistenverhältnisse machten den Renntag zu einem Genuss. Einzig die ständig schwankende Nebelgrenze erschwerten die Bedingungen für einige Athleten.

Die vorgängige Prüfung des Anlasses durch das Amt für Bevölkerungsschutz des Kantons Appenzell Innerhoden und das Arbeitsinspektorat beider Kantone ermöglichte anschliessend den Kids ein unvergessliches Kinderskirennen. Dank des vom Organisator, Werner Altherr und des Präsidenten des Skiclubs Urnäsch, Marcel Gabathuler, sorgfältig erarbeitete Schutzkonzepts, konnte der Anlass bedenkenlos durchgeführt werden.

Montag, 8. März - 13:30 Uhr

1109 Personen in Ausserrhoden auf Stellensuche

Das Total der Stellensuchenden hat in Appenzell Ausserrhoden gegenüber dem Vormonat um drei Personen zugenommen. Neu sind laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei 1109 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 668 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 441 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 117 in der Kündigungsfrist. Weitere 244 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 80 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt unverändert bei 2,2 Prozent.

Montag, 8. März - 9:20 Uhr

Brand eines nicht ganzjährig bewohnten Alpgebäudes

Ein nicht ganzjährig bewohntes Gebäude ist auf der Innerrhoder Alp Dornesseln niedergebrannt. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden.

In der Nacht auf Montag, kurz nach 3 Uhr, ging die Meldung ein, wonach es auf der Alp im Bezirk Schwende brenne. Laut Polizeibericht rückten die Feuerwehren von Schwende, Rüte und Appenzell sofort mit insgesamt 90 Angehörigen der Feuerwehr aus. Weil die Örtlichkeit recht abgelegen ist, mussten rund 2,5 km Wasserschläuche verlegt werden. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf den nahen Stall verhindern. Im Einsatz war auch das Amt für Umwelt. Die Kantonspolizei von Appenzell Innerrhoden sucht nun die Brandursache.

Sonntag, 7. März - 17:15 Uhr

Teufner Abwasser wird künftig nach St.Gallen geleitet

Die Kläralage ARA St. Gallen-Au.

Die Kläralage ARA St. Gallen-Au.

Bild: Benjamin Manser

(red.) Die Stimmberechtigten von Teufen heissen den Investitionskredit über 8.17 Millionen Franken für den Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage Au in St. Gallen mit einem deutlichen Ja gut. 2255 Ja-Stimmen stehen 185 Nein-Stimmen gegenüber. Die Stimmbeteiligung betrug 52,89 Prozent.

Das Projekt sieht vor, dass Abwasser von Teufen künftig zur Abwasserreinigungsanlage (ARA) Au in St. Gallen zu leiten. Die bestehende ARA Mühltobel in Teufen muss hierfür zu einem Pumpwerk und einem Rückhaltebecken umgebaut werden, Leitungen bis zum Anschluss ans städtische Abwassernetz, Pumpwerke sowie mehrere Rückhaltebecken werden erstellt. Mit dieser Lösung können ab 2035 Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser entfernt werden. (red.)

Sonntag, 7. März - 16:42 Uhr

Manuel Hüsser folgt auf Ernst Zingg

Manuel Hüsser wird ins Ausserrhoder Obergericht gewählt.

Manuel Hüsser wird ins Ausserrhoder Obergericht gewählt.

Bild: David Scarano

(dsc) Der von allen Parteien unterstützte Manuel Hüsser hat die Wahl ins Ausserrhoder Obergericht geschafft. Der parteilose, aktuelle Vizepräsident des Kantonsgerichts aus Gais erhielt 14305 Stimmen, Vereinzelte 147. Manuel Hüsser ersetzt Ernst Zingg, der nach 14 Jahren im Amt auf Ende Mai seinen Rücktritt erklärt hat.

Sonntag, 7. März - 15:41 Uhr

Dölf Biasotto wird mit 12'494 Stimmen Ausserrhoder Landammann

Dölf Biasotto bekleidet ab 1. Juni das Amt des Ausserrhoder Landammanns.

Dölf Biasotto bekleidet ab 1. Juni das Amt des Ausserrhoder Landammanns.

Bild: Mea McGhee

(mc) Dölf Biasotto wird Nachfolger von Landammann Alfred Stricker. Der Urnäscher wird mit dem Glanzresultat von 12'494 Stimmen gewählt. Biasotto, seit 2017 Bau- und Volkswirtschaftsdirektor von Appenzell Ausserrhoden, war der einzige Kandidat. Die Stimmbeteiligung betrug 39,5 Prozent. «Ich fühle mich getragen und freue mich ausserordentlich», sagte Biasotto kurz nachdem sein Ergebnis bekannt worden war.

Sonntag, 7. März - 11:06 Uhr

Dank Einsatz eines Polizeihundes: Vermisster Mann in Heiden gefunden

Polizeihund Jango vom Grafenfels.

Polizeihund Jango vom Grafenfels.

Bild: Kapo AR

(kapo/nat) Am Freitagnachmittag ging bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in der Nähe des Spitals Heiden ein verlassenes Auto steht und die Türen geöffnet sind. Die Abklärungen der ausgerückten Patrouille ergaben, dass der Autobesitzer am frühen Nachmittag vom Spital entlassen wurde. Laut Communiqué der Kantonspolizei Ausserrhoden liessen die Umstände vor Ort den Schluss zu, dass dem 46-jährigen Mann etwas zugestossen sein könnte.

Es wurde ein Polizeihundeführer mit dem Polizeihund Jango vom Grafenfels aufgeboten. Kurze Zeit, nachdem der Polizeihund Jango auf die Fährte geschickt wurde, folgte er einer Spur und konnte den vermissten Mann in einem Garten liegend aufspüren. Unterkühlt und gesundheitlich angeschlagen wurde er mit der Ambulanz ins Spital überführt.

Samstag, 6. März - 17:38 Uhr

Simon Ehammer im Stabhochsprung mit einem Nuller

Simon Ehammer beim Kugelstossen an der Hallen-EM.

Simon Ehammer beim Kugelstossen an der Hallen-EM.

Bild: Darko Vojinovic / AP

(mc) Der Mehrkämpfer Simon Ehammer aus Stein muss an der Hallen-EM im polnischen Torun einen Dämpfer verkraften: Im Stabhochsprung scheitert der 21-jährige Athlet des TV Teufen dreimal an seiner Anfangshöhe von 4,50 Metern. Damit vergibt Ehammer seine Chancen auf eine Medaille nach starken Leistungen in fünf Disziplinen.

Ehammer startete am Samstag mit persönlicher Bestzeit über 60 Meter (6,75 Sekunden). Er blieb damit sogar unter der Hallen-EM-Limite in dieser Disziplin. Im Weitsprung realisierte Ehammer 7,89 Meter. Im Kugelstossen erreichte er 14,75 Meter. Den ersten Wettkampftag beendete Ehammer mit übersprungenen 1,95 Metern im Hochsprung.

Den zweiten Wettkampftag nahm er aus Position zwei und mit 33 Punkten Rückstand auf Topfavorit Kevin Mayer in Angriff. Über 60 Meter Hürden büsste der Appenzeller weitere 10 Punkte auf den Franzosen ein. Mit der zweitbesten Laufzeit von 7,82 Sekunden war Ehammer vor dem Stabhochsprung und dem abschliessenden 100-m-Lauf auf Silberkurs.

Samstag, 6. März - 11:33 Uhr

Autolenker gerät auf Gegenfahrbahn – Frontalkollision und beschädigte Fahrzeuge

Unfallendlage auf der Enggenhüttenstrasse.

Unfallendlage auf der Enggenhüttenstrasse.

Bild: Kapo AI

(kapo/nat) Am Freitagabend fuhr ein 50-jähriger Mann von Enggenhütten her in Richtung Appenzell. Während dieser Fahrt geriet er aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lernfahrer. Alle Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, entstand an beiden Autos Totalschaden. Die Feuerwehr Gonten wurde zwecks Verkehrsregelung und Schadenplatzräumung aufgeboten.

Samstag, 6. März - 09:52 Uhr

Aus ungeklärten Gründen: 55-jährige Autolenkerin fährt auf Haslenstrasse in Betonpfahlzaun

Das beschädigte Unfallfahrzeug.

Das beschädigte Unfallfahrzeug.

Bild: Kapo AI

(kapo/nat) Am frühen Freitagabend fuhr eine 55-jährige Frau mit ihrem Auto von Haslen in Richtung Appenzell. In Unterschlatt fuhr sie aus nicht geklärten Gründen in den rechtsseitigen Betonpfahlzaun und beschädigte dabei ihr Fahrzeug, teilt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in einem Communiqué mit. Die Autolenkerin blieb unverletzt.

Freitag, 5. März - 15:58 Uhr

Verschmutzung der Glatt rasch melden

(GK) Verschmutzungen können für Gewässer und ihre Bewohner schwere Folgen bis hin zu Fischsterben haben. Wer bei Verschmutzungen die Augen offen hält und zum Telefon greift, kann die Umwelt vor Schäden bewahren. Das teilte die Herisauer Gemeindekanzlei am Freitag mit.

Bachbewohner reagieren laut Medienmitteilung oft sehr empfindlich auf eine Verschmutzung des Gewässers. Bei einem Vorfall in der Glatt starben im vergangenen Jahr mindestens 60 Fische. Es war kantonsweit das einzige gemeldete Fischsterben 2020. Allerdings verging seit 2014 kein Jahr mehr ohne ein solches Ereignis, wie die Schadendienststatistik des kantonalen Amtes für Umwelt zeigt. Die Glatt bei Herisau ist besonders häufig von Gewässerverschmutzungen betroffen.

Passantinnen und Passanten, die das Wasser aufmerksam beobachten, können in einem solchen Fall Schlimmeres verhindern: Wer beispielsweise ungewöhnlich viel Schaum, auffallende Verfärbungen oder gar eine grössere Zahl toter Fische im Wasser entdeckt, soll sich möglichst rasch bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden unter 071 343 66 66 melden. Diese verständigt den Pikettdienst des Amtes für Umwelt. Erfolgt die Alarmierung rechtzeitig, kann diese Fachstelle mit den weiteren Einsatzkräften Massnahmen einleiten und so vielleicht verhindern, dass das Leben in einem Bachabschnitt für längere Zeit abstirbt.

Freitag, 5. März - 14:25 Uhr

Nick Spörri macht sieben Plätze gut

Nick Spörri aus Teufen hat an der Junioren-WM in Bansko drei Rennen bestritten. Der elfte Rang im Slalom war sein bestes Ergebnis.

Nick Spörri aus Teufen hat an der Junioren-WM in Bansko drei Rennen bestritten. Der elfte Rang im Slalom war sein bestes Ergebnis.

Bild: PD

(mc) Der Skirennfahrer Nick Spörri hat an der Junioren-WM in Bansko im Slalom den elften Rang erreicht. Der Teufner verbesserte sich im zweiten Lauf um sieben Plätze. Sein Landsmann Fadri Janutin holte Silber. Spörri hatte zwei weitere WM-Einsätze. Im Super-G erreichte er den 18. Rang, ein gutes Ergebnis, trainiert doch Spörri diese Disziplin nur selten. Im Riesenslalom fiel er im zweiten Lauf aus. Die wegen Corona verkürzte WM ist für die Junioren beendet.

Freitag, 5. März - 10:58 Uhr

Telefonbetrüger treiben in Innerrhoden ihr Unwesen

Anrufe von «falschen Polizisten» sollen unbedingt beendet und der richtigen Polizei gemeldet werden.

Anrufe von «falschen Polizisten» sollen unbedingt beendet und der richtigen Polizei gemeldet werden.

Bild: KPAI

(kpai) In mindestens 14 Fällen haben «falsche Polizisten» in Appenzell Innerrhodern in den vergangenen Tagen versucht, das Vertrauen von meist älteren Personen zu gewinnen. Bei der Kantonspolizei gingen 14 Meldungen, wonach «falsche Polizisten» mit glaubhaften Geschichten das Vertrauen der meist älteren Personen zu gewinnen versuchten. Bisher hätten die angerufenen Personen richtig reagiert, indem sie die Gespräche sofort beendeten und die Polizei informierten.

Die Innerrhoder Kantonspolizei ruft die Bevölkerung auf, sich niemals von unbekannten Personen telefonisch zu einer Geldzahlung oder der Herausgabe von Wertgegenständen überreden zu lassen. Misstrauen sei auch immer dann angebracht, wenn die Anrufer schnelles Handeln fordern.

Die Polizei weist darauf hin, dass die Betrüger ihre Masche dauernd ändern und am Telefon sehr überzeugend wirken. Misstrauische Opfer würden sogar aufgefordert, die Identität des Anrufers durch einen Rückruf auf die Notrufnummer 117 oder eine andere Telefonnummer zu überprüfen. Wer jedoch der Aufforderung «Bleiben Sie in der Leitung, nach dem Piepton können Sie die 117 eingeben» Folge leistet, landet – im Glauben, dass er nun mit der richtigen Notrufzentrale verbunden ist – wieder bei den Betrügern. Die Polizei rät:

«Lassen Sie sich nicht durch eine im eigenen Display aufleuchtende Anrufnummer 117 täuschen - auch das kann von den Betrügern manipuliert worden sein.»

Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sprechen Mundart und würden die Leute am Telefon nie über deren finanzielle Verhältnisse befragen oder Geld oder Wertsachen zur sicheren Aufbewahrung verlangen.

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden empfiehlt deshalb dringend, solche Gespräche zu beenden. Erst wenn ein Gespräch wirklich abgeschlossen sei, soll man sich danach via Notrufnummer 117 bei der richtigen Polizei melden und den Vorfall schildern.

Freitag, 5. März - 09:11 Uhr

«Die Schutzmassnahmen sind ein Witz»: Armeeangehöriger des Infanterie-Bataillons 61 in Waldstatt bemängelt Umgang mit Covid-19

(nat) Der Wiederholungskurs des Infanterie-Bataillons 61 in Waldstatt findet trotz Coronapandemie statt. Dies, weil es sich um eine Bereitschaftsformation handelt und Echt-Einsätze möglich sind. Derzeit sind dort über 100 Armeeangehörige stationiert.

Trotz Covid-19 würde nicht ausreichend auf die Hygienemassnahmen geachtet und somit sei die Ansteckungsgefahr gross, berichtet ein Betroffener aus dem Bataillon 61, der anonym bleiben will, gegenüber «FM1Today». Als Beweis hat er dem Online-Portal folgendes Foto zukommen lassen und sagt: «Es ist wirklich nicht schön, hier auf die Toilette zu gehen.»

«Saubere WCs sehen für mich sicher nicht so aus. Hier muss das Ansteckungsrisiko enorm gross sein.»
So sehen die Toiletten im WK in Waldstatt aus.

So sehen die Toiletten im WK in Waldstatt aus.

Bild: «FM1Today»

Militär weist alle Vorwürfe zurück

Armee-Sprecher Daniel Reist weist die Vorwürfe zurück und betont, die Schutzmassnahmen werden zu jedem Zeitpunkt eingehalten. In der Unterkunft fände zwischendurch eine Grundreinigung statt, die Toiletten würden zwei- bis dreimal pro Tag gereinigt und desinfiziert. «Es ist natürlich möglich, dass ein Kübel nicht sofort geleert wird – hier wäre aber doch auch die Eigeninitiative eines mündigen und volljährigen Angehörigen der Armee gefragt, dies zu melden. Oder aber gerade den Missstand direkt zu beseitigen», so Reist.

Nebst dem Zustand der Toiletten bemängelt der Armeeangehörige auch die Schlafsituation: «Wir sind hier zum Teil zu acht in einem kleinen Zimmer. Ich glaube, dem Virus ist es egal, wenn jedes zweite Kajütenbett nicht besetzt ist.» Letzte Woche sei zudem eine neue Truppe eingerückt und man habe sich in den Schlafsälen «vermischt». Auch diese Aussagen sollen laut Armee nicht stimmen. «Die neue Truppe schläft getrennt und mit den vorgeschriebenen Abständen», erwidert Reist.

Donnerstag, 4. März - 16:54 Uhr

Gedenkminute in Appenzell Ausserrhoden

(red) Am 5. März 2020 verstarb in der Schweiz die erste Person an Corona. Die Gesellschaft ist gemäss einem Communiqué des Kantons Appenzell Ausserrhoden nach wie vor stark gefordert. Der Bund plane zurzeit keine grosse Gedenkveranstaltung.

Bundespräsident Guy Parmelin möchte aber für morgen Freitag, 5. März, zu einem Moment der Besinnung einladen, einer Schweigeminute am Mittag um 11.59 Uhr. Die drei Landeskirchen hätten sich bereiterklärt, um 12 Uhr die Kirchenglocken läuten zu lassen. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden unterstützt laut Mitteilung des Kantons das Anliegen des Bundespräsidenten, den Verstorbenen zu gedenken und sich auf Solidarität und Freundschaft zu besinnen.

Donnerstag, 4. März - 15:57 Uhr

A-Cappella-Festival Appenzell erneut verschoben

(red) Gute Nachricht für alle Fans des A-Cappella-Festivals Appenzell: Gemäss einer Medienmitteilung der Veranstalter fällt zwar der angekündigte Anlass vom 29. April bis 1. Mai 2021 aufgrund der momentan herrschenden Unsicherheiten erneut aus, dennoch wird das Festival wie angekündigt stattfinden. Zwar erst im 2022 – aber das Programm solle wie geplant über die Bühne gehen. Die Verhandlungen mit den Bands laufen und es zeichne sich ab, dass die gebuchten Künstler auch nächstes Jahr am vorgesehenen Abend auftreten werden.

Wer bereits Tickets für das nun zum zweiten Mal verschobene A-Cappella-Festival 2020/2021 besitzt, solle diese sorgfältig aufbewahren. Diese sind gemäss Communiqué im 2022 unbeschränkt gültig: gleicher Wochenabend, gleiches Programm, gleicher Sitzplatz gemäss Nummer auf dem Ticket.

Das 16. A-Cappella-Festival finde somit vom 28. bis 30. April 2022 statt. Der Vorverkauf bleibe weiterhin offen. Für alle drei Konzertabende gebe es noch Plätze und es können weiterhin Tickets bestellt werden. Alles weitere unter www.acappella-appenzell.ch.

«4-In-A-Bar, eines der beliebtesten Vokalensembles Irlands, und alle anderen Top-Formationen freuen sich auf drei Konzertabende im 2022.

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Bild: PD
Donnerstag, 4. März - 14:50 Uhr

Selbstunfall in Hundwil - keine Verletzten

(kapo/evw) Auf der Schwägalp ist es am Mittwoch zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Ein 20-jähriger Autofahrer ist gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden um kurz nach 21.30 Uhr mit seinem Fahrzeug talwärts vom Parkplatz der Schwägalp in Richtung Passhöhe gefahren. In einer Rechtskurve auf Höhe der Kapelle sei er über die Gegenfahrbahn geraten und in der Folge mit der linksseitigen Leitplanke kollidiert. Bei der Kollision entstand gemäss Communiqué Sachschaden von mehreren Tausend Franken, verletzt wurde niemand.

Beim Selbstunfall in Hundwil wurden keine Personen verletzt.

Beim Selbstunfall in Hundwil wurden keine Personen verletzt.

Bild: Kapo AR
Donnerstag, 4. März - 13:53 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(red) In den letzten 24 Stunden ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle im Appenzellerland um acht angestiegen. Laut der Website des BAG steigt die Zahl der seit dem 8. Juni 2020 registrierten Fälle im Kanton Appenzell Ausserrhoden damit auf 3073 an. Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind seit gestern keine positiven Fälle mehr dazugekommen – damit bleibt es dort bei 860 laborbestätigten Fällen seit dem 8. Juni. Todesfälle gab es im Appenzellerland in den letzten 24 Stunden keine zu vermelden. In Ausserrhoden bleibt es damit bei 58 und in Innerrhoden bei 15 Todesfällen.

Donnerstag, 4. März - 10:36 Uhr

Raphael Brauchli stellt sich in Bühler zur Wahl in den Kantonsrat

Der 23-jährige Raphael Brauchli stellt sich in Bühler zur Wahl in den Kantonsrat.

Der 23-jährige Raphael Brauchli stellt sich in Bühler zur Wahl in den Kantonsrat.

Bild: PD

(red) Am 11. April wählen die Stimmberechtigten der Gemeinde Bühler in einer kommunalen Ergänzungswahl ein Mitglied in den Kantonsrat. Die Mitte Mittelland Appenzell Ausserrhoden teilt am Donnerstag in einer Medienmitteilung mit, dass sich in Bühler Raphael Brauchli zur Wahl in den Kantonsrat stellt. Der 23-Jährige sei gelernter Maurer EFZ und lasse sich zum diplomierten Finanzberater IAF ausbilden.

In Anbetracht der aktuellen Situation, der steigenden Verschuldung und den Entwicklungen in der Altersvorsorge wird die jüngere Generation gemäss Communiqué in den kommenden Jahren mit grossen Herausforderungen konfrontiert werden. In einem durchschnittlich 55-jährigen Kantonsrat sollen sich jüngere Stimmen für die Zukunft von allen stark machen. Daher empfehle Die Mitte Mittelland AR Raphael Brauchli zur Wahl in den Kantonsrat.

Brauchli wohne seit zehn Jahren mit kurzem Unterbruch in der Gemeinde Bühler und sei bereits bei den Ergänzungswahlen im März 2019 in der IG Konstruktiv aktiv gewesen. Als Mitglied der Mitte Appenzell Ausserrhoden hat er laut Mitteilung der Gründung der Regionalpartei Mittelland im Januar 2021 massgebend mitgewirkt und ist seither im Parteivorstand tätig. Als designierter Präsident der jungen Mitte AR bereite er deren Gründung vor, welche im Frühsommer 2021 geplant ist. Im Dezember 2020 haben ihn die Mitglieder der Mitte AR zum kantonalen Delegierten der Mitte Schweiz gewählt und er vertrete dort engagiert die Ausserrhoder Anliegen.

In seiner Freizeit ist Raphael Brauchli sportlich aktiv und mit den traditionellen Bräuchen stark verbunden, heisst es im Communiqué weiter. Gemäss der Mitte AR sei es mit den wachsenden Herausforderungen wichtig, für ausgewogene politische Gremien zu sorgen und die jüngere Generation stärker in die Entscheidungen einzubinden.

Donnerstag, 4. März - 09:09 Uhr

Chris Eschbach beendet Unihockeykarriere auf Ende Saison

(red) Nach über zehn Jahren in der NLA-Mannschaft hat sich Chris Eschbach entschieden, seine Unihockeykarriere auf Ende Saison zu beenden. Das hat der UHC Waldkirch-St.Gallen am Donnerstag in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Der rechte Flügel habe die Mannschaft auf und neben dem Feld entscheiden mitgeprägt. Nach fast 230 Spielen betrage das Punktekonto des bald 30-jährigen Waldstätters über 300 Skorerpunkte. Einen solch hohen Wert kann gemäss Communiqué sonst keiner aus der aktuellen Mannschaft ausweisen.

Nach über zehn Jahren wird Chris Eschbach seine Unihockeykarriere auf Ende Saison beenden.

Nach über zehn Jahren wird Chris Eschbach seine Unihockeykarriere auf Ende Saison beenden.

Bild: Paul Wellauer

Chris Eschbach wolle etwas kürzertreten. In der Mitteilung lässt er sich folgendermassen zitieren: «Ich merke, dass mein Körper mit fast 30 Jahren langsam Abnützungserscheinungen zeigt und möchte auch mehr Zeit für mein privates Umfeld haben.» Als Highlight seiner Karriere sehe er die lang erarbeitete Playoff-Qualifikation des vergangenen Jahres. Am Sonntag werde er mit seinem Team im Spiel gegen Uster nochmal alles geben, um die Playoff-Qualifikation zu wiederholen.

Für den sportlichen Leiter Roman Brülisauer hinterlässt der Abschied von Chris Eschbach eine grosse Lücke. Gemäss Communiqué sei es fast unmöglich einen Spieler wie Eschbach eins zu eins zu ersetzen. Gleichzeitig biete der Abgang aber auch die Möglichkeit für jüngere Spieler, im Team vermehrt Verantwortung zu übernehmen.

Mittwoch, 3. März - 16:02 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(Red) Die Anzahl bestätigter Coronafälle seit dem 8. Juni 2020 ist in Appenzell Ausserrhoden am Mittwoch auf total 3065 gestiegen. Das sind nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit BAG 5 mehr als am Vortag. Seit Ausbruch der Pandemie sind insgesamt 58 Personen (+0) an den Folgen von Covid-19 gestorben. In Appenzell Innerrhoden beläuft sich die Anzahl Fälle kumuliert auf 860. Das sind 3 mehr als am Vortag. Todesfälle gab es bislang 15 (+0).

Mittwoch, 3. März - 14:59 Uhr

Rücktritt von Vermittlerin Regina Stadler

(BK) Regina Stadler hat auf die Bezirksgemeinde 2021 hin ihre Demission als Vermittlerin des Bezirks Appenzell eingereicht. Das teilte die Bezirksverwaltung am Mittwoch mit. Sie wurde an der Bezirksgemeinde 2014 als Vermittler-Stellvertreterin und im 2016 als Vermittlerin gewählt.

Mittwoch, 3. März - 10:41 Uhr

Verkehrsunfall zwischen Bahn und Auto in Speicher

(KapoAR) Am Dienstag ist es in Speicher zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Zugskomposition der Appenzeller Bahnen und einem Personenwagen gekommen. Es entstand laut Polizeibericht Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Personen blieben unverletzt.

Ein 64-jähriger Autofahrer wollte kurz vor 13 Uhr sein Fahrzeug im Bereich Skilift Vögelinsegg von einem Vorplatz auf die St. Gallerstrasse lenken. Dabei übersah er, trotz eingeschaltetem Wechselblinklicht, den von St.Gallen heranfahrende Zug. In der Folge kam es zu einer leichten Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.

Mittwoch, 3. März - 8:50 Uhr

Peter Niedermayer kandidiert für den Kantonsrat in Heiden

(PD) Per Ende Mai wird nach dem Rücktritt von Alex Rohner (SVP) ein Heidler Kantonsratssitz frei. Dieser ist heiss begehrt. Am Mittwoch stieg der parteiunabhängige Peter Niedermayer ins Rennen. Er ist nun der dritte Kandidat. Zuvor hatten bereits Sven Gerig (SVP) und Silvan Graf (SP) ihre Ambitionen bekanntgegeben.

Peter Niedermayer

Peter Niedermayer

Bild: PD

Peter Niedermayer ist gemäss Medienmitteilung verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er wohnt seit 1999 in Heiden. Nach seinem Studium an der ETH Zürich und diversen Weiterbildungen arbeitet er seit 2004 bei Raiffeisen Schweiz in St.Gallen. Aktuell ist er Teamleiter in der Informatik und verantwortlich für diverse Systeme zur Unterstützung der gesamten Raiffeisen-Gruppe. Von 2005 bis 2008 war er Mitglied des Gemeinderates in Heiden, leitete das Ressort Bau und Planung und war Präsident der Forstkoporation Vorderland. Er engagierte sich in den vergangenen Jahren in diversen Vereinen: Feuerwehr, Tennis-Club (Kassier) und BSG Vorderland (Kassier und Aktuar).

Über seine Motivation für eine Kandidatur schreibt Niedermayer, dass er sich für Heiden und das Vorderland einsetzen werde, damit auch künftige Generationen die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen erhalten, ihre Ziele in einem attraktiven Appenzell Ausserrhoden zu verwirklichen. «Die Basis dafür bilden gesunde Finanzen, eine nach innen gerichtete qualitative Siedlungsentwicklung und steuerlich gute Rahmenbedingungen für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen», schreibt er.

Dienstag, 2. März - 14:42 Uhr

Verschiedene Geschwindigkeitskontrollen in Ausserrhoden

(kapo/red) Vom Donnerstag 25. Februar bis Montag 1. März hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Laut einer Medienmitteilung wurden dabei zwei Führerausweise auf der Stelle eingezogen.

  • Am Donnerstag führte die Polizei über Mittag im Innerortsbereich in Lustmühle eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Acht Fahrzeugführer mussten gemäss Communiqué zur Anzeige gebracht werden. Sie hätten den Bereich mit Geschwindigkeiten zwischen 69 und 81 Kilometern pro Stunde befahren. 75 Verkehrsteilnehmer seien im Ordnungsbussenverfahren gebüsst worden.
  • An einer Verkehrskontrolle in Teufen wurde am Freitag einem Motorradlenker im Ausserortsbereich der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen, heisst es weiter in der Mitteilung. Der 37-Jährige habe die Strecke mit 132 statt den erlaubten 80 Kilometern pro Stunde befahren. 16 weitere Fahrzeugführer seien im Ordnungsbussenverfahren gebüsst worden.
  • Am Samstag habe ein 23-jähriger Autofahrer in Wienacht-Tobel die Messstelle im Innerortsbereich mit 85 statt den erlaubten 50 Kilometern pro Stunde passiert. Der Führerausweis sei dem Mann auf der Stelle abgenommen worden. Neun weitere Personen wurden laut Communiqué gebüsst.
  • In Stein habe am Sonntag ein Autofahrer die Geschwindigkeitsmessstelle im 80iger-Bereich mit 112 Kilometern pro Stunde befahren, eine Personenwagenlenkerin sei mit 107 Kilometern pro Stunde gemessen worden. Die beiden Personen werden gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Weitere 20 Fahrzeugführer seien im Ordnungsbussenverfahren gebüsst worden.
Im Zeitraum von vier Tagen hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Im Zeitraum von vier Tagen hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden verschiedene Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Symbolbild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE
Dienstag, 2. März - 14:26 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(red) Wie der Website des BAG zu entnehmen ist, ist die Zahl der Neuinfektionen im Kanton Appenzell Ausserrhoden in den letzten 24 Stunden um acht auf 3060 bestätigte Coronafälle gestiegen. Dies sind die absoluten Fallzahlen seit dem 8. Juni 2020. Gemäss Informationen des Kantons befinden sich in Ausserrhoden zurzeit 120 COVID-19-Erkrankte in Isolation.

In Appenzell Innerrhoden meldet das BAG seit gestern drei zusätzliche Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit dem 8. Juni 2020 auf 857 Personen.

Dienstag, 2. März - 14:05 Uhr

Heiden schliesst Jahresrechnung mit ausgeglichenen Ergebnis

(pd) Der provisorische Rechnungsabschluss der Gemeinde Heiden weist einen Ertragsüberschuss von knapp 68'000 Franken aus. Laut einer Medienmitteilung des Gemeinderates Heiden bedeutet dies einen Besserabschluss von rund 900‘000 Franken gegenüber dem Voranschlag 2020, welcher mit einem Aufwandüberschuss von 834'600 Franken gerechnet hatte. Der Gemeinderat habe an seiner 1. Lesung der Jahresrechnung vom ausgeglichenen Jahresergebnis Kenntnis genommen. Die definitiven Zahlen und Detailinformationen werden der Bevölkerung mit der Genehmigung des Jahresberichts nach der Revision zur Kenntnis gebracht.

Dienstag, 2. März - 09:58 Uhr

GFI empfiehlt ein Nein zum Burka-Verbot und der E-ID

(pd/red) Die Gruppe für Innerrhoden (GFI) empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative zum «Verhüllungsverbot» und zum Bundesgesetz für eine elektronische ID. Laut einer Medienmitteilung der GFI hat eine interne Umfrage ein sehr grosses Nein für die E-ID und ein knappes für die Burka-Initiative ergeben.

Im Visier der Initianten stehe vor allem die Verhüllung des ganzen Körpers der Frau mit der sogenannten Burka oder dem Niqab. Es gelte, die Werte der Schweiz und die Freiheit der Frau zu verteidigen. Gemäss Communique sei die Sorge um die schweizerische und christlich-abendländische Kultur durchaus verständlich und begründet. Die Gefahr rühre allerdings kaum von einigen Dutzend Frauen, welche eine Gesichtsverhüllung aus einer anderen Religion tragen.

Die Versuchung, ein Zeichen zu setzen, sei gross. Die GFI schreibt:

«Die Wirkung wird klein sein, weil die Initiative ein Problem lösen will, das kaum existiert beziehungsweise tiefer liegt und anders anzugehen ist.»
Die Gruppe für Innerrhoden (GFI) empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative zum «Verhüllungsverbot».

Die Gruppe für Innerrhoden (GFI) empfiehlt ein Nein zur Volksinitiative zum «Verhüllungsverbot».

Bild: Benjamin Manser / TAGBLATT

E-ID: Nein zur Abgabe staatlicher Hoheit

Mit einem Gesetz über «elektronische Identifizierungsdienste» will das Parlament gemäss Communiqué der GFI einen «digitalen Pass» – einen neuen amtlichen Ausweis, vergleichbar mit realem Pass und ID – schaffen. Ein solcher solle «die Vielzahl von Passwörtern» verringern und die umständlichen Registrierungen wegfallen lassen.

Es würden «strenge Pflichten zum Umgang mit Daten» eingeführt, und der Bund sorge für die Kontrolle der E-ID-Anbieterinnen und sei der «Garant für ein sicheres und vertrauenswürdiges System». Mit der Sicherheit im Internet ist es allerdings nicht gerade zum Besten bestellt, schreibt die Gruppe für Innerrhoden in der Mitteilung. Eine E-ID sei zudem auch vorgesehen für Service-public-Leistungen wie das elektronische Patientendossier. Die GFI schreibt:

«Gerade hier ist eine vertrauenswürdige Lösung zentral.»

Die digitale Identität solle nicht kommerzialisiert werden.

Dienstag, 2. März - 08:52 Uhr

FDP Rehetobel schickt Lorenz Borer ins Rennen um den GPK-Sitz

(PD) Die FDP Rehetobel nominiert anlässlich eines ausserordentlichen Onlinemeetings Lorenz Borer für die Ergänzungswahl für ein Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) vom 11. Dies teilt die Partei in einer Medienmitteilung mit. Lorenz Borer, Jahrgang 1964, ist seit drei Jahren eng mit der Gemeinde verbunden und hat seinen Wohnsitz im letzten Jahr nach Rehetobel an die Bergstrasse verlegt. Seine Wurzeln hat der studierte Molekularbiologe in der Stadt Zürich.

Lorenz Borer wohnt seit drei Jahren in Rehetobel und will nun in die GPK.

Lorenz Borer wohnt seit drei Jahren in Rehetobel und will nun in die GPK.

Bild: PD

Seit seinem 16. Lebensjahr ist er Mitglied der FDP und war von 2006 - 2016 Mitglied der Fachkommission Gesundheitspolitik der FDP Schweiz. Seit 15 Jahren arbeitet er bei Novartis Schweiz. Lorenz Borer zu seiner Nomination: «Ich danke den Mitgliedern der FDP für das Vertrauen, das sie in meine Kandidatur setzen. Rehetobel ist ein wunderbares und selbstbewusstes Dorf mit hoher Lebensqualität, guter Infrastruktur und einem aktivem Vereinsleben. Es lohnt sich, sich dafür einzusetzen – und deshalb engagiere ich mich mit Freude!»

Montag, 1. März - 15:25 Uhr

Camille Kappeler kandidiert für den Kantonsrat in Bühler

(PD) Die SP Rotbach schickt Camille Kappeler ins Rennen um die Ersatzwahl für den Kantonsrat in Bühler. Politischen Fragen begegnet die 27-Jährige laut der Medienmitteilung bisher vor allem in ihrem Studium der Gesellschaftswissenschaften, wo sie einen Schwerpunkt auf die UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 setzt.

Camille Kappeler

Camille Kappeler

Aufgewachsen in Bühler, sei Camille Kappeler noch immer stark in ihrer Heimat verwurzelt, auch wenn sie weit herumgekommen ist. Nach der Matura absolvierte sie ein Praktikum in einem Obdachlosenprojekt in Madagaskars Hauptstadt. Als Vorstandsmitglied einer NGO leitete sie Schulprojekte in Kamerun und der Schweiz mit. Es zeuge von Vielseitigkeit und Belastbarkeit, dass sie dies neben ihrem mittlerweile abgeschlossenem Erststudium in Ethnologie und Medienwissenschaft bewältigen konnte.

Als passionierte Thai- und Kickboxerin versteht sie es gemäss der SP zudem, ausdauernd und unbeirrt an einer Sache zu bleiben. «Im Kampfsport ist der Respekt, den man sich selbst und seinem Gegenüber entgegenbringt das höchste Gut und oft entscheidend für den Ausgang eines Kampfes», wird sie zitiert. Sie möchte auch so politisieren: Respektvoll, unermüdlich, kompromissbereit, reflektiert und für bestmögliche Lösungen für alle und nicht bloss für wenige.

Montag, 1. März - 13:50 Uhr

Coronasituation im Appenzellerland

(Red) Die Anzahl bestätigter Coronafälle seit dem 8. Juni 2020 ist in Appenzell Ausserrhoden am Montag auf total 3052 gestiegen. Das sind nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit BAG 7 mehr als am Freitag. Seit Ausbruch der Pandemie sind insgesamt 58 Personen (+0) an den Folgen von Covid-19 gestorben. In Appenzell Innerrhoden beläuft sich die Anzahl Fälle kumuliert auf 854. Das sind 3 mehr als am Freitag. Todesfälle gab es bislang 15 (+0).

Montag, 1. März - 11:16 Uhr

Ausserrhoder Kapo warnt vor falschen Polizisten

Am Samstag und Sonntag haben mehrere im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnhafte Personen Anrufe von angeblichen Polizisten erhalten und richtig reagiert: Dies teilt die Kantonspolizei am Montag mit. Sie haben sich laut der Medienmitteilung sofort mit einem offiziellen Polizeiposten oder der Kantonalen Notrufzentrale in Verbindung gesetzt. Bei den Anrufen handelte es sich um die Betrugsmasche «Falsche Polizisten».

Verschiedene Personen wurden laut Medienbericht von angeblichen Polizisten, welche hochdeutsch gesprochen haben, angerufen. Dabei wurde erwähnt, dass die Polizei einer Diebesbande auf der Spur sei und Verhaftungen erfolgt seien. In den Unterlagen sei eine Liste mit dem Namen der/des Angerufenen gefunden worden. Nun wolle man sich bezüglich Vermögenswerte informieren.

Die Ausserrhoder Kantonspolizei rät nun eingehend, keinerlei Auskünfte zu erteilen und sich beim örtlichen Polizeiposten zu melden. «Ein echter Polizist der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden wird mit mundart sprechenden Personen nicht hochdeutsch sprechen und sich am Telefon nicht detailliert über verschiedene Vermögenswerte informieren», heisst es in der Mitteilung. Weiter weist die Polizei darauf hin, dass die Täter ihre Betrugsmaschen laufend ändern und immer wieder neue Geschichten erfinden.

Um sich vor der Betrugsmasche zu schützen empfiehlt die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden folgendes:

Echte Polizistinnen und Polizisten

• sprechen schweizerdeutsch.

• würden nie am Telefon nach finanziellen Verhältnissen Fragen.

• werden nie Geld oder Wertsachen zur sicheren Unterbringung verlangen. Personen sollten insbesondere misstrauisch werden, wenn sie am Telefon von jemanden unter Druck gesetzt werden.

Im Weiteren gilt:

• Jüngere Personen sollten ihre älteren Verwandten und Bekannten über die Betrugsmasche informieren und aktiv nachfragen bezüglich merkwürdiger Telefonanrufe.

• Warnungen von Bankangestellten sollten ernst genommen werden.

• Geld darf niemals an eine unbekannte Person übergeben werden.

• Bei Unsicherheit kann beim nächsten Polizeiposten oder bei der Notrufnummer 117 nachgefragt werden. Es gilt aber: Rechtzeitig nachfragen! Ist das Geld erst einmal übergeben, ist es in der Regel verloren.

Montag, 9:20 Uhr

In Produktionsbetrieb eingebrochen: Täter fliehen

(KapoAR) Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich am Sonntag gewaltsam Zutritt in einen Produktionsbetrieb in Waldstatt. Die Unbekannten durchsuchten laut Medienbericht der Kantonspolizei Ausserrhoden die Räumlichkeiten nach Wertsachen. Dabei wurden die zwei unbekannten und schwarz gekleideten Personen durch Produktionsmitarbeiter überrascht, weshalb sie sofort die Flucht ergriffen. Die sofort eingeleitete Gebäudekontrolle und Fahndung durch die Polizei blieb ohne Erfolg. Über das mögliche Deliktsgut können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Montag, 1. März - 8:49 Uhr

Neuer Leiter Konkursamt Appenzell Ausserrhoden

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Michael Bischof zum neuen Leiter des Konkursamtes Appenzell Ausserrhoden gewählt. Er übernimmt laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei seine Aufgabe am 1. Juli als Nachfolger von Claudius Platzer, der in Pension geht.

Michael Bischof

Michael Bischof

Bild: PD

Michael Bischof ist pat. Rechtsagent, dipl. Rechtsfachmann HF sowie dipl. Fachmann Schuldbetreibungs-recht GFS. Er arbeitet seit 2011 auf dem Betreibungs- und Konkursamt in Heiden und weist fundierte Erfahrungen als bisheriger Stellvertreter des Leiters des Konkursamtes aus.

Freitag, 26. Februar - 14:41 Uhr

Heiden: Baustart Mehrzweckhalle Gerbe verschoben

(gk) Der Gemeinderat Heiden muss den für diesen Sommer geplanten Baustart der Mehrzweckhalle Gerbe auf Sommer 2022 verschieben. Das teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit. Die Verschiebung erfolgt laut Mitteilung aufgrund der offenen Einsprachen gegen das Bauprojekt und der dadurch bestehenden Planungsunsicherheit. Bereits früher wurde in verschiedenen Szenarien geprüft, wann der Baustart idealerweise erfolgen soll. Aufgrund der zu erwartenden Lärmemissionen soll der Baustart mit Rücksicht auf den Schulbetrieb mit Beginn der Sommerferien erfolgen. Die ersten Werkarbeiten wurden gemäss Submissionsgesetz öffentlich ausgeschrieben. Die Bekanntgabe der Arbeitsvergaben erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Der Gemeinderat hat aufgrund der Verzögerung des Baustarts entschieden, einen Projektausschuss die Finanzierungsmöglichkeiten für die Mehrzweckhalle Gerbe und ihre Auswirkungen auf die Verschuldung vertieft prüfen lassen. Die Erkenntnisse daraus wird der Gemeinderat der Bevölkerung im Rahmen des Voranschlags 2022 und des Finanzplans 2023 – 2025 zur Kenntnis bringen..

Freitag, 26. Februar - 13:58 Uhr

236 offene Lehrstellen in Ausserrhoden

(KK) Die Lehrstellensituation in Appenzell Ausserrhoden präsentiert sich im Mehrjahresvergleich trotz Corona-Pandemie stabil. Dies teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit. Per Ende Februar wurden 258 Lehrverträge vom Departement Bildung und Kultur genehmigt. Für den Lehrbeginn 2021 steht noch etwa die gleiche Zahl offener Lehrstellen zur Verfügung.

Zurzeit ist die Besetzung der Lehrstellen für den Sommer 2021 voll im Gange. Die aktuellen Zahlen lassen gemäss Medienmitteilung auf eine stabile Lehrstellensituation schliessen. Eine Zurückhaltung bei der Besetzung der Lehrstellen sei nicht spürbar. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen fehlt in gewissen Branchen die Möglichkeit zum Schnuppern. Trotz dieser Schwierigkeit zeige sich, dass nicht weniger Lehrverträge abgeschlossen werden. «Die Lehrbetriebe zeigen sehr grosses Interesse an der Ausbildung von Lernenden», schreibt der Kanton.

Per Ende Februar sind 258 Lehrverhältnisse bei der Abteilung Berufsbildung zur Genehmigung eingereicht worden. Dies entspricht dem Mittel der letzten fünf Jahre. Daraus lässt sich schliessen, dass Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie Eltern, Lehrpersonen und alle am Berufswahlprozess Beteiligten mit grossem Engagement ihren Beitrag zu dieser Situation leisten.

Aktuell stehen noch 236 Lehrstellen über alle Berufsgruppen hinweg zur Verfügung (www.berufsberatung.ch/lena).

Freitag, 26. Februar - 10:37 Uhr

Nick Spörri für Weltmeisterschaften der Junioren selektioniert

Europacupfahrer Nick Spörri aus Teufen nimmt an der Junioren-WM teil.

Europacupfahrer Nick Spörri aus Teufen nimmt an der Junioren-WM teil.

Bild: Andre Ziltener

(pd) Swiss-Ski hat die Selektionen für die alpinen Junioren-Ski-Weltmeisterschaften in Bansko (BUL) vorgenommen. Die Titelkämpfe der Alpinen finden vom 1. bis 5. März statt. Dank guter Leistungen während der aktuellen Saison wurde der Teufner Nick Spörri als einer von vier Athleten selektioniert. Ein nächster Schritt in der Karriere des 20-Jährigen.

Freitag, 26. Februar - 10:02 Uhr

Simon Ehammer: Erste Teilnahme an Hallen-EM der Aktiven

Simon Ehammer, Athlet des TV Teufen, wird die Schweiz an der Hallen-EM im Siebenkampf vertreten.

Simon Ehammer, Athlet des TV Teufen, wird die Schweiz an der Hallen-EM im Siebenkampf vertreten.

Bild: Ulf Schiller / KEYSTONE

(mc) Swiss Athletics hat die Rekordzahl von 24 Athletinnen und Athleten für die Hallen-Europameisterschaft selektioniert, darunter den Steiner Mehrkämpfer Simon Ehammer vom TV Teufen. Für den 21-Jährigen ist es die erste Teilnahme bei den Aktiven. Ehammer hält mit 6092 Punkten den Schweizer Hallenrekord im Siebenkampf. Es sind zwölf Athleten aus elf Nationen gemeldet.

Die Hallen-EM wird vom 4. bis 7. März in Torun (Polen) ausgetragen.