APPENZELLER TICKER

Auch in Wolfhalden wird die Gemeindeverwaltung geschlossen +++ Hohe Nachfrage nach Impfungen in Innerrhoden +++ Gemeindeverwaltung Lutzenberg für Publikum geschlossen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Feedback: redaktion@appenzellerzeitung.ch

Freitag, 15. Januar - 14:01 Uhr

Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeitet im Homfeoffice

(gk) Aufgrund der Homeoffice-Pflicht seitens Bundesrat werden die Mitarbeitenden der Verwaltung der Gemeinde Wolfhalden nur noch beschränkt anwesend sein. Bereits die Schliessung im Frühling 2020 hat gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei gezeigt, dass ein Grossteil der Anfragen auf telefonischem oder elektronischem Weg gelöst werden kann. Sollte sich während dem Telefongespräch herausstellen, dass eine physische Anwesenheit auf der Verwaltung unumgänglich ist, so kann ausnahmsweise ein Termin vereinbart werden.

Die Mitarbeitenden der Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeiten ab Montag grösstenteils im Homeoffice.

Die Mitarbeitenden der Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeiten ab Montag grösstenteils im Homeoffice.

Bild: Ralph Ribi
Freitag, 15. Januar - 10:55 Uhr

Innerrhoden will mehr testen

In Innerrhoden könnte bis Ende Januar ein Grossteil der Personen über 65 Jahren geimpft werden.

In Innerrhoden könnte bis Ende Januar ein Grossteil der Personen über 65 Jahren geimpft werden.

Bild: Keystone

(rk) Die Lage im Kanton Appenzell Innerrhoden ist weiterhin fordernd, die Fallzahlen konnten aber auf hohem Niveau stabilisiert werden. Dies teilt der Ratskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Seit Anfang Jahr wurden dem Gesundheitsamt rund 70 positive Labormeldungen und drei neue Hospitalisationen gemeldet. Der 7-Tages-Schnitt liegt aktuell unter dem schweizerischen Durchschnitt. Gleichzeitig gibt es jedoch nur sehr wenige Anmeldungen für Covid-19-Tests. Speziell im Hinblick auf die Verbreitung der Virus-Mutationen aus Südafrika und dem Vereinigten Königreich sind Tests jedoch weiterhin von grosser Bedeutung. Bei Kontakten mit Personen aus den entsprechenden Regionen ist es besonders wichtig, auch bei leichten Symptomen einen Test durchführen zu lassen. Dabei hilft die Angabe, dass es einen solchen Kontakt gab, der gezielten Nachverfolgung der Virus-Mutation. Während sich weniger Personen testen lassen, ist die Nachfrage nach Impfungen konstant hoch. Bislang wurden mehr als 500 Personen im Kanton gegen Covid-19 geimpft. Mit den zusätzlichen Impfdosen von Moderna kann bis Ende Januar voraussichtlich ein Grossteil der Personen im Alter von über 65 Jahren, die sich für eine Impfung angemeldet haben, geimpft werden. Weitere Anmeldungen dieser Personengruppe können bei der Impfhotline oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorgenommen werden. Aktuelle Angaben zu den Fallzahlen im Kanton Appenzell I.Rh. sind auf www.ai.ch/coronavirus zu finden und diejenigen für die ganze Schweiz auf www.covid19.admin.ch.

Donnerstag, 14. Januar - 13:14 Uhr

Termine nur noch nach Voranmeldung auf der Gemeinde Lutzenberg

(gk) Das Büro des Gemeinderates hat beschlossen, dass die Gemeindeverwaltung Lutzenberg aufgrund der epidemiologischen Lage ab sofort und bis auf Widerruf für das Publikum geschlossen bleiben wird.

Aufgrund der Homeoffice-Pflicht seitens Bundesrat werden die Mitarbeitenden nur noch beschränkt anwesend sein. Mittlerweile können die meisten Anliegen vielfach telefonisch gelöst werden. Sollte sich während dem Telefongespräch herausstellen, dass für die Lösung des Anliegens eine physische Anwesenheit auf der Verwaltung unumgänglich ist, so kann laut Mitteilung der Gemeindekanzlei ausnahmsweise ein Termin vereinbart werden. Diese sollen so kurz wie möglich gehalten werden.

Donnerstag, 14. Januar - 11:04 Uhr

Fotovoltaikanlage auf Tisca-Gebäude in Urnäsch

(PD) Die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat Ende 2020 auf dem kürzlich sanierten Dach des Textilunternehmens Tisca in Urnäsch eine 1700 m2 grosse Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Mit einer Leistung von 315 kW produziert der Liegenschaftsmieter, die Firma Swifiss, aus nachhaltigem Solarstrom Desinfektionsmittel. Das Bauprojekt realisierte die SAK im Rahmen ihres Angebots Photovoltaik-Contracting, welches Unternehmen ermöglicht, ohne Baukosten einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 leisten zu können.

Die SAK hat in der Ostschweiz bereits 30 Photovoltaik-Projekte auf Gewerbe- und Industriedächern realisiert. Im Spätjahr 2020 kamen zwei weitere Grossanlagen dazu. Neben Urnäsch ging in der Gemeinde Speicher im Oktober 2020 eine rund 750 m2 grosse Anlage mit einer Leistung von 135 kW ans Netz.

Donnerstag, 14. Januar - 10:03 Uhr

Darum lehnte Wald das Entschädigungsreglement ab

(GK) Bei einer Stimmbeteiligung von 57,4 Prozent hat die Stimmbevölkerung von Wald am Herbst 2020 das auf Anregung der Geschäftsprüfungskommission überarbeitete Entschädigungsreglement mit 183 Nein-Stimmen gegen 174 Ja-Stimmen abgelehnt. Um Anhaltspunkte bezüglich der Argumente zu gewinnen, die zur Ablehnung geführt haben, verschickte der Gemeinderat im Oktober einen anonym auszufüllenden Fragebogen. 38 Rückmeldungen gingen laut Medienmitteilung der Gemeindekanzlei ein. Die Auswertung der Antworten auf die Frage «Meine Gründe für eine Ablehnung des Entschädigungsreglements» ergab folgendes:

15x Die Entwicklung der Gemeindefinanzen (Dorfzentrum / SPAR / Kanzlei) lässt m.E. keine Erhöhung zu.

24x Die Pauschalentschädigung für das Gemeindepräsidium ist zu hoch.

16x Die Pauschalentschädigung für das Vizepräsidium ist zu hoch.

11x Die Pauschalentschädigung für die Gemeinderäte ist zu hoch.

11x Die Pauschalentschädigung für das GPK-Präsidium ist zu hoch

23x Die Entschädigung für Gemeinderäte muss dem tatsächlichen Zeitaufwand angepasst sein, d.h. sie soll nicht pauschal für alle gleich hoch sein.

15x Ich bin mit der Arbeit des Gemeinderats nicht zufrieden

23x Ich bin mit der Arbeit des Gemeinderats zufrieden

Da sich aus diesen Bewertungen im Verhältnis zu den 357 Abstimmenden zahlenmässig kein eindeutiger Trend ableiten lässt, hat der Gemeinderat Wald entschieden, das Thema vorläufig ruhen zu lassen und sich anderen Notwendigkeiten zu widmen.

Mittwoch, 13. Januar – 12:24 Uhr

Herisau/Teufen: Zwei Unfälle auf schneebedeckter Strasse – keine Verletzten

(Kapo AR/rms) Am Dienstag, 12. Januar, ist es in Schachen bei Herisau sowie in Teufen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.

Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein Salzstreufahrzeug von Schachen bei Herisau Richtung Degersheim und beabsichtigte, im Bereich Baldenwil links abzubiegen. Aufgrund des Gegenverkehrs hielt der Lenker sein Fahrzeug an. Der hinter ihm fahrende Automobilist bremste ebenfalls bis zum Stillstand ab. Die nachfolgende, 25-jährige Autolenkerin, bemerkte die beiden stillstehenden Fahrzeug zu spät.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Kapo AR
Es entstand Sachschaden von einige Zehntausend Franken.

Es entstand Sachschaden von einige Zehntausend Franken.

Kapo AR

Aufgrund der prekären Strassenverhältnisse gelang es ihr nicht mehr, ihren Personenwagen rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Sie lenkte ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit dem entgegenkommenden Personenwagen einer 48-jährigen Frau kollidierte. Beide Lenkerinnen haben sich beim Unfall nicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Zehntausend Franken.

Kurz nach 18.00 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto von Speicher nach Teufen. Bei der Bahnhofkreuzung beabsichtigte er, rechts Richtung Teufen Dorf zu fahren. Dabei rutschte der Wagen auf der schneebedeckten Fahrbahn gerade aus über die Kreuzung in eine Signalisationstafel.

Das Auto des 22-jährigen Fahrers rutschte beim Abbiegen in eine Signalisationstafel.

Das Auto des 22-jährigen Fahrers rutschte beim Abbiegen in eine Signalisationstafel.

Kapo AR

Der Autofahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeug war aber nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf knapp zehntausend Franken.

Dienstag, 12. Januar – 15:35 Uhr

24 Neuinfizierte in Ausserrhoden, 13 Neuinfizierte in Innerrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle kumuliert auf 2710 gestiegen. Das sind 24 mehr als am Vortag. 220 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 189 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. In Spitalpflege befinden sich Stand Dienstag laut Angaben des Kantons 23 Personen, davon 0 auf der Intensivstation. Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie gab es 40.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 13 auf 769 gestiegen. In Isolation befinden sich 37 Personen, 41 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 3 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben

Dienstag, 12. Januar – 10:30 Uhr

Selbstunfall in Wolfhalden

(Kapo AR/rms) Am Montag, 11. Januar, ist bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Wolfhalden Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken entstanden. Ein 49-jähriger Autofahrer war um 19.30 Uhr mit seinem Fahrzeug von Thal kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Wolfhalden unterwegs.

Am Fahrzeug des 49-Jährigen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Am Fahrzeug des 49-Jährigen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Kapo AR

Im Bereich Vorderhasli verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, rutschte über den linken Fahrbahnrand hinaus und kam dort, in der abfallenden Böschung, zum Stillstand. Verletzt wurde keiner.

Dienstag, 12. Januar – 09:30 Uhr

Autolenker missachtet Vortritt: Sachschaden von rund 10'000 Franken entstanden

(Kapo AI/rms) Ein 76-jähriger Autolenker war am Samstag, 9. Januar, auf der Steinerstrasse in Appenzell Innerrhoden unterwegs. Er wollte bei der Verzweigung in die Enggenhüttenstrasse nach links in Richtung Appenzell abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von je rund 10'000 Franken.

Der 76-jähriger Autolenker kollidierte mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr.

Der 76-jähriger Autolenker kollidierte mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr.

Kapo AI
Dienstag, 12. Januar - 8:52 Uhr

Kunst am Bau für das neue Hallenbad in Appenzell

(pd) Unter der Federführung der Innerrhoder Kunststiftung wurde ein Wettbewerb für Kunst am Bau beim neuen Hallenbad Appenzell ausgearbeitet. Fünf Kunstschaffende mit Bezug zum Kanton Appenzell Innerrhoden wurden für eine Projekteingabe eingeladen.

Die Jury hat laut Medienmitteilung der Ratskanzlei Roswitha Gobbo, Appenzell, und Christian Meier, Shanghai/Appenzell, mit der Weiterbearbeitung ihrer Projektvorschläge beauftragt. Ihre Eingaben hätten durch ihre künstlerische Qualität und die sorgfältige Bezugnahme zum Ort überzeugt.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

PD

Die Innerrhoder Kunststiftung, welche das zeitgenössische Kunstschaffen im Kanton fördert, hat in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und den Architekten des Hallenbads ein Wettbewerbsprogramm ausgearbeitet und diese Partner auch in die Jury berufen.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

Montag, 11. Januar - 17:06 Uhr

100 Christbäume eingesammelt

Damit in der Waldstatt am Funkensonntag jeweils der Gidio Hosestoss verbrennt werden kann, sammeln alljährlich Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein. Auch dieses Jahr geschah dies, doch statt die Tännchen bis zum 21. Februar zwischenzulagern, wurden sie beim Mehrzweckgebäude durch den Häckseldienst Baumann zerkleinert und das dabei entstandene Häckselgut in die Zürchersmühle abgeführt.

Auslöser für die Premiere war der am 4. Dezember 2020 vom Regierungsrat bekanntgegebene Beschluss, dass sämtliche Winterbräuche mit Menschenansammlungen (Silvesterklausen, Fasnacht) auf dem Kantonsgebiet verboten sind. Davon betroffen sind auch die Gidio-Umzüge in den Gemeinden Herisau und Waldstatt, welche jeweils am Aschermittwoch stattfinden.

Alljährlich sammeln Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein.

Alljährlich sammeln Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein.

PD

Auf die in der Bevölkerung geschätzte Tradition, dass Oberstufenschüler nach dem Dreikönigstag die Christbäume einsammeln, wollte der diesjährige Gidio-Pfarrer Julian Rüegg aber trotzdem nicht verzichten. So beschloss er nach Rücksprache mit der Gemeinde, dass die Bäume wie gewohnt zusammengeführt, aber sogleich gehäckselt werden.

Unterstützt wurde der «Zweit-Sekler» dabei von seinem Amtsvorgänger Manuel Roth, von weiteren 16 Schulkolleginnen und -kollegen, von seinen Eltern Christine und Marcel Rüegg-Mettler, von Heiri Müller sowie den Gemeindemitarbeitern Walter Gantenbein und Hansjörg Nufer. Diese fuhren mit vier zur Verfügung gestellten Fahrzeugen die «Kehricht-Route» ab und sammelten mit den Jugendlichen die Christbäume ein.

Für den Einsatz erhielten alle Beteiligten Getränke, Wienerli mit Bürli sowie Backwaren als Dessert, zur Verfügung gestellt von den vier einheimischen Detaillisten Getränke Wyss, Metzgerei Sturzenegger, Bäckerei Gerig und Holzofenbäckerei Engetschwiler.

Montag, 11. Januar - 14:17 Uhr

Mehrere tausend Franken Sachschaden durch Sprayereien in Appenzell

(Kapo AI) Am vergangenen Wochenende vom 8. bis 11. Januar wurden im Dorf Appenzell verschiedene Wände mit Sprayereien verunstaltet. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, wurden sowohl Mauern in privatem als auch in öffentlichem Eigentum besprüht. Der bisher bekannte Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei sucht Zeugen unter der Telefonnummer 071 787 95 00.

Am Wochenende wurden in Appenzell mehrere Wände mit Sprayereien versehen.

Am Wochenende wurden in Appenzell mehrere Wände mit Sprayereien versehen.

Symbolbild

Dunant zügelte von Heiden nach Trogen

Beinahe vergessen ist die Zeitspanne, die der Humanist in Trogen verbrachte.

Henry Dunant

Henry Dunant

Str / PHOTOPRESS-ARCHIV

Verarmt und von der Welt vergessen, traf Henry Dunant im Jahre 1887 in Heiden ein, wo er in der von der Familie Stähelin geführten Pension «Paradies» unterhalb des Bahnhofs eine Bleibe fand. Familie Stähelin verkaufte die Pension 1890 und erwarb in Trogen das oberhalb der Strasse in Richtung Altstätten/Oberegg gelegene «Grand Hotel Lindenbühl». Allerdings täuscht der pompöse Name, war doch das «Lindenbühl» wesentlich kleiner als das «Paradies». Am 15. Oktober 1890 wechselte auch Dunant nach Trogen. Ein Grund mag der bescheidene Tagespensionspreis von 2 Franken 80 für Kost und Logis gewesen sein, waren doch Dunants finanzielle Verhältnisse alles andere als rosig. Schon bald aber fühlte er sich im weit abseits des Dorfzentrums gelegenen Haus sehr einsam. In der Folge bat er seine Freunde in Heiden, ihm eine Rückkehr ins Vorderland zu ermöglichen. Dieser Wunsch ging am 30. April 1892 in Erfüllung. Dank der Vermittlung von Dr. med. Hans Altherr, Chefarzt und Nationalrat (1848 – 1927), konnte Dunant im Vorderländer Bezirkskrankenhaus ein Zimmer beziehen. Hier wurde er 1901 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, und hier verstarb er am 30. Oktober 1910.

Montag, 11. Januar - 08:16 Uhr

Junge Wirtschaftskammer erhält neuen Präsidenten

(pd) Patrick Fässler («Die Mobiliar») aus Appenzell hat für das Jahr 2021 das Präsidium der Jungen Wirtschaftskammer Appenzellerland (Junior Chamber International JCI) übernommen. Sein Amt wird er laut Medienmitteilung wie seine Vorgängerinnen und Vorgänger während einem Jahr ausüben. Neuer Vizepräsident ist Luca Rechsteiner (BSG Unternehmensberatung AG) aus Appenzell. Der Vorstand wird komplettiert von Marcel Brülisauer (Kassier), Kevin Friedauer (Aktuar) und Sarah Langenauer (Past-Präsidentin). Als Jahresmotto hat der neue Präsident «mit Gnuss im Schuss» gewählt.

Präsident Patrick Fässler, Past-Präsidentin Sarah Langenauer und Vizepräsident Luca Rechsteiner

Präsident Patrick Fässler, Past-Präsidentin Sarah Langenauer und Vizepräsident Luca Rechsteiner

Mit verschiedenen Anlässen im Jahresprogramm 2021 sollen die wichtigen Kontakte unter den Mitgliedern vertieft werden. Nach einem Jahr mit wenigen persönlichen Kontakten, freuen sich die Mitglieder, wenn das Miteinander hoffentlich statt digital wieder physisch erlebt werden kann. In den letzten Wochen und Monaten wurde vielen Personen bewusst, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung ist. Aus diesem Grund wird sich die Junge Wirtschaftskammer auch weiterhin für andere engagieren.

Die JCI Appenzellerland ist eine Non-Profit-Organisation. Die Mitglieder im Alter bis 40 Jahre setzen sich aus kreativen und offenen Führungskräften aus der Region zusammen, die bereit sind, durch ihre aktive Mitarbeit etwas zu bewegen.

Sonntag, 10. Januar - 13:45 Uhr

Selbstunfälle in Urnäsch und Walzenhausen

(Kapo AR/mlb) Ein 57-jähriger Autofahrer lenkte sein Fahrzeug am Samstag, kurz vor 12 Uhr, von der Schwägalp in Richtung Urnäsch. In einer Rechtskurve, im Bereich Chräzerli, rutschte das Auto aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse rechts neben die Fahrbahn, kollidierte mit einigen Strassenpfählen und kam in der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt, wie die Kantonspolizei Ausserrhoden in einer Medienmitteilung schreibt.

Ein 57-Jähriger Autolenker kam in Urnäsch aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse von der Fahrbahn ab.

Ein 57-Jähriger Autolenker kam in Urnäsch aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse von der Fahrbahn ab.

Bild: PD

In Walzenhausen fuhr ein 28-jähriger Mann mit seinem Auto vom Dorfzentrum in Richtung Lachen. In einer Linkskurve im Bereich Lebau verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet über das rechtsseitige Trottoir und kollidierte mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und am Röhrenzaun entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Der Lenker musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen und seinen Führerausweis abgeben, heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 8. Januar – 11:55 Uhr

Grosse Nachfrage nach Covid-19-Impfungen im Kanton Appenzell Innerrhoden

(pd/rms) Bereits wenige Tage nach dem Start der Impfaktion gegen das Coronavirus sind im Kanton Appenzell Innerrhoden alle Termine ausgebucht. Dies teilt das kantonale Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mit. Anhand der grossen Nachfrage nach Covid-19-Impfungen führt das Impfzentrum eine Warteliste für Personen über 65 Jahren (Telefon Impfhotline: 071 788 99 66; Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr). Personen, die sich angemeldet haben, werden aufgeboten, sobald weitere Impfdosen verfügbar sind. Personen unter 65 Jahren, welche zur Risiko- gruppe gehören, werden gebeten, sich bei ihrer Hausarztpraxis zu melden. Informationen zum Impfstart von weiteren Personengruppen erfolgen zu gegebener Zeit.

Das Gesundheits- und Sozialdepartement bittet die Bevölkerung, sich entweder bei einer Hausarztpraxis oder dem Impfzentrum für eine Impfung anzumelden und nicht an beiden Orten gleichzeitig. Für Einwohner des Bezirks Oberegg bestehe die Möglichkeit, sich entweder beim Impfzentrum des Spitals Appenzell oder bei der Hausarztpraxis Bären beziehungsweise bei der eigenen ausserkantonalen Hausarztpraxis für eine Impfung anzumelden.

«Während die Impfaktion im Kanton Appenzell Innerrhoden gut angelaufen ist», heisst es in der Medienmitteilung weiter, «bleibt die allgemeine epidemiologische Lage weiterhin kritisch.» Der Reproduktionswert sei momentan sehr hoch, wobei dieser bei einem kleinen Kanton mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet sei. Bereits 33 neue Fälle wurden für Januar 2021 bestätigt. «Nach 188 Ansteckungen im November und 168 im Dezember 2020, deutet das noch nicht auf eine Beruhigung der Situation hin.» Entsprechend sei es wichtig, weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und sich bei Symptomen sofort testen zu lassen.

Freitag, 8. Januar – 11:33 Uhr

Vom 11. bis 29. Januar fährt die Säntis-Schwebebahn wegen Instandhaltearbeiten nicht

(pd/lim) Der Betrieb der Schwebebahn ist in den letzten drei Januarwochen eingestellt. Während dieser Zeit sollen die jährlichen Instandhaltearbeiten durchgeführt werden. Die vielen Einzelsysteme der Schwebebahn werden laut Mitteilung geprüft und gemäss den Vorschriften von Aufsichtsbehörden und Herstellerfirmen gewartet. Als spezielle Aufgabe stehe dieses Jahr der Ersatz des oberen Zugseils an. Im Dezember hat die Firma Fazer in Romanshorn das neue 2,5 Kilometer lange Zugseil produziert. Der Austausch ist ab dem 18. Januar geplant. Das
alte, bestehende Zugseil wird mit einer auf dem Säntis positionierten Winde hinaufgezogen.

Mitarbeiter der Säntis-Schwebebahn begutachten das neue Zugseil.

Mitarbeiter der Säntis-Schwebebahn begutachten das neue Zugseil.

Bild: PD

Bei schönem Wetter fährt die Schwebebahn an den Wochenenden 16./17. sowie 23./24. Januar. Da die Restaurants auf dem Säntis bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, wird den Gästen auf dem Säntis Take-Away angeboten. Auch auf der Schwägalp betreibt das Team für Outdoor-Gäste einen Take-Away.

Freitag, 8. Januar – 09:33 Uhr

Zwei Beförderungen bei der Appenzeller Kantonalbank

(pd/rms) Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat per 1. Januar 2021 zwei Mitarbeiterinnen befördert: Aline Hautle zur Handlungsbevollmächtigten und Yvonne Fässler zur Prokuristin. Dies teilt die APPKB am Freitag mit.

Aline Hautle (links) und Yvonne Fässler wurden per 1. Januar 2021 befördert.

Aline Hautle (links) und Yvonne Fässler wurden per 1. Januar 2021 befördert.

PD

Hautle arbeitet im Kundenservice und ist zudem verantwortlich für das Mobile- und E-Banking der APPKB. Fässler treibt die Digitalisierung des Unternehmens voran und betreut verschiedene Projekte.

Freitag, 8. Januar – 08:58 Uhr

Firmenabo Ostwind für Innerrhoder Staatspersonal

(RK) Mit dem öffentlichen Verkehr an ihren Arbeitsplatz anreisende Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung können künftig von einem verbilligten Abonnement für den Ostwind-Verbund profitieren. Die Standeskommission hat einen entsprechenden Vertrag mit dem Tarifverbund Ostwind abgeschlossen. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Der Tarifverbund Ostwind ermöglicht es Unternehmen, ihren Mitarbeitenden vergünstigte Abonnemente für den öffentlichen Verkehr im Ostwind-Gebiet abzugeben. Das Unternehmen muss sich am entsprechenden Angebot des Tarifverbunds mit bestimmten Beiträgen pro Mitarbeitende beteiligen. Die Angestellten können dann für das Ostwind-Gebiet vergünstigte Jahresabonnemente beziehen. Die Standeskommission hat beschlossen, dass der Kanton Appenzell I.Rh. am Angebot Firmenabo Ostwind teilnimmt.

Das Firmenabo Ostwind können die Mitarbeitenden, die mit dem öffentlichen Verkehr an ihren Arbeitsort fahren, im Vergleich zum üblichen Ostwind-Jahresabonnement um 30% günstiger kaufen. Den Lernenden der kantonalen Verwaltung und der kantonalen Anstalten wird ab dem nächsten Schuljahr das Firmenabo Ostwind Junior gratis abgegeben. Im Gegenzug entfallen die bisher den Lernenden ausgerichteten Monats- und Jahrespauschalen an die Fahrkosten für die Berufsschule und die überbetrieblichen Kurse.

Die Kosten hängen von der Anzahl der Mitarbeitenden ab, die das Angebot nutzen werden. Derzeit wird mit einem Aufwand von rund Fr. 5'000.- pro Jahr gerechnet. Mit diesem Angebot kann ein aktiver Beitrag zu einer besseren Nutzung des öffentlichen Verkehrs geleistet und die Attraktivität der kantonalen Verwaltung als Arbeitgeber erhöht werden.

Donnerstag, 7. Januar – 11:24 Uhr

32 Neuinfizierte und 40. Todesfall in Ausserrhoden – 6 Neuinfizierte in Innerrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronfälle kumuliert auf 2615 gestiegen. Das sind 32 mehr als am Vortag. In Spitalpflege befinden sich Stand Donnerstag laut Angaben des Kantons 18, davon 1 auf der Intensivstation. Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie gab es 40 (+1).

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 6 auf 744 gestiegen. In Isolation befinden sich 50 Personen (+1) und in Quarantäne deren 82 (unverändert). Weiterhin befinden sich zwei an Covid-19 erkrankte Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Donnerstag, 7. Januar – 9:24 Uhr

10 Bewohner im Seniorenwohnheim Brenden geimpft

Am Dreikönigstag wurde im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg gegen Covid-19 geimpft.

Am Dreikönigstag wurde im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg gegen Covid-19 geimpft.

Samuel Golay / KEYSTONE/Ti-Press

(gk) Im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg haben sich zehn Bewohnerinnen und Bewohner bereit erklärt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Impfungen wurden ihnen gemäss einer Mitteilung der Gemeindekanzlei am Dreikönigstag durch den Walzenhauser Arzt Inigo Götz und die Heimleiterin verabreicht.

Mittwoch, 6. Januar – 15:55 Uhr

Kantone AR und AI melden 69 neue Coronafälle

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Mittwoch meldete der Kanton kumuliert 2583 Fälle (Vortag: 2526). In Spitalpflege befinden sich aktuell 17 Personen, davon 2 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 738 Coronafälle, 12 mehr als am Vortag. Derzeit sind 49 Personen in Isolation, 82 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen im Spital. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Mittwoch, 6. Januar – 10:00 Uhr

Planung eines Geh- und Radwegs entlang der Enggenhüttenstrasse beauftragt

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden hat beschlossen, die Möglichkeiten für den Bau eines Rad- und Gehwegs entlang der Enggenhüttenstrasse zu prüfen. Dies teilt sie am Mittwoch mit. «Erste Abklärungen haben ergeben, dass ein separater Bau eines solchen Wegs, ähnlich wie bei der Kantonsstrasse zwischen Haslen und der Rotbachbrücke, möglich wäre», heisst es.

Baut der Kanton den Rad- und Gehweg als eigenes Projekt, muss er für die Kosten aufkommen. Im Gegenzug kann er bei einem Bau auf eigene Kosten davon profitieren, dass er bis zu einem substanziellen Ausbau der Enggenhüttenstrasse durch den Bund weiterhin als Kanton ohne Nationalstrasse gilt und deshalb Bundesbeiträge von rund 1.5 Millionen Franken pro Jahr erhält.

«Die Standeskommission hat dem Bau- und Umweltdepartement den Auftrag erteilt, ein Projekt für die Erstellung eines Geh- und Radwegs entlang der Enggenhüttenstrasse auszuarbeiten», so die Medienmitteilung weiter.

Mittwoch, 6. Januar – 09:30 Uhr

Herisau: Unbekannte Täterschaft bricht in Einfamilienhaus ein

(Kapo AR/rms) Am Dienstag ist in Herisau eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schwellbrunnerstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich gegen 4.30 Uhr gewaltsam Zutritt und durchsuchte im Gebäudeinnern die Räume nach Wertgegenständen. Durch die Geräusche wurde die Hausbewohnerin auf den Einbruch aufmerksam, weshalb diese Nachschau hielt. Die Täterschaft ergriff darauf die Flucht und fuhr mit einem unbekannten Auto davon.

Mittwoch, 6. Januar – 09:15 Uhr

Landesschulkommission des Kantons Appenzell Innerrhoden wählt Nachfolge von Lehrpersonen am Gymnasium St.Antonius

(pd/rms) Am Gymnasium St.Antonius werden auf Ende des Schuljahrs 2021/22 Giuseppe Favale, Rüdiger Scholz und Harald Sprenger pensioniert. Sie unterrichten die Fächer Mathematik und Physik. Um eine geordnete Übergangsregelung und fundierte Einarbeitung der neuen Lehrpersonen zu gewährleisten, hat die Landesschulkommission des Kantons Appenzell Innerrhoden bereits jetzt drei zukünftige Lehrpersonen gewählt.

Das Gymnasium St.Antonius bekommt drei neue Lehrpersonen.

Das Gymnasium St.Antonius bekommt drei neue Lehrpersonen.

Archivbild: PD (15. Oktober 2015

)

Andreas Meier, Gossau, unterrichtete bereits als Stellvertreter am hiesigen Gymnasium und hält zurzeit ein Kleinstpensum an der Schule. Er tritt seine Festanstellung am 1. August 2021 mit einem grösseren Teilpensum an. Ebenfalls am 1. August 2021 wird Lukas Lippert, welcher momentan noch in Madrid an der Schweizerschule auf der Gymnasialstufe unterrichtet, die Stelle als Lehrperson im Grundlagenfach Mathematik sowie im Schwerpunktfach Physik und angewandte Mathematik antreten. Lea Sophia Kehrli, Othmarsingen, wird den Unterricht erst per Beginn des Schuljahrs 2022/23 aufnehmen und die Fachschaft Mathematik und Physik mit einem Teilpensum ergänzen.

Dienstag, 5. Januar – 13:00 Uhr

Kantone AR und AI melden 41 neue Coronafälle

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Dienstag meldete der Kanton kumuliert 2526 Fälle (Vortag: 2487). In Spitalpflege befinden sich aktuell 16 Personen, davon 1 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 726 Coronafälle, 2 mehr als am Vortag. Derzeit sind 41 Personen in Isolation, 58 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen im Spital. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Dienstag, 5. Januar – 10:30 Uhr

Militärisches Festakt in Herisau

(pd/rms) Am Montag fand hinter der altehrwürdigen «Rossstallung» bei der Kaserne Herisau ein militärisches Festakt statt – eine Eröffnungsfeier für 37 Teilnehmer des zweijährigen Grundausbildungslehrgangs (GAL) 2021-2022 der Berufsunteroffizierslehrganges der Armee (Busa). Unter den Neuen befinden sich vier Frau und ein Gast aus Deutschland.

36 Teilnehmer darunter vier Frauen und ein Gasteilnehmer aus Deutschland haben alle Selektionsprüfungen bestanden.

36 Teilnehmer darunter vier Frauen und ein Gasteilnehmer aus Deutschland haben alle Selektionsprüfungen bestanden.

Bild: PD

In den kommenden zwei Jahren sollen die höheren Unteroffiziere das Rüstzeug erhalten, in Rekruten- und Kaderschulen zu unterrichten. Im Beisein von Divisionär Germaine Seewer, Kdt HKA, und zahlreicher militärischer Gäste, hiess Brigadier Heinz Niederberger, Kommandant der Busa, die Gäste willkommen. Er begrüsste die Teilnehmer der beiden Grundausbildungslehrgänge sowie alle, die an ihrer Seite und mit ihnen die Verantwortung für den Erfolg ihrer Ausbildung tragen.

13 Absolventen des Kurses 2019-2020 haben den zweijährigen Kurs erfolgreich bestanden, wobei die Brevetierung im Zelt bei der Kaserne erfolgte und die 34 Busa-Anwärter des Grundausbildungslehrganges 2020/2021 haben die Hälfte ihrer Ausbildung und damit zahlreiche Herausforderungen sowie Prüfungen erfolgreich gemeistert.

Dienstag, 5. Januar – 09:25 Uhr

SP Appenzell Innerrhoden sagt Dreikönigsaktion ab

(pd/rms) Die Sozialdemokratische Partei (SP) Appenzell Innerrhoden verzichtet dieses Jahr aus Corona-Schutzmassnahmen auf ihre übliche Aktion am Dreikönigstag. Sie hofft, im kommenden Jahr wieder Kuchen an Passanten verteilen zu können.

Montag, 4. Januar – 14:00 Uhr

Aktuelle Coronalage in AR und AI: Fallzahl steigt weiter an

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Montag meldete der Kanton kumuliert 2487 Fälle. In Spitalpflege befinden sich aktuell 16 Personen, davon 1 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 724 Coronafälle. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben. Derzeit sind keine Personen im Spital.

Montag, 4. Januar – 10:55 Uhr

«Pisteträmpele» am Osteregg-Hang

Der Versuch «Pistenpräparation wie vor 50 Jahren» am Skilift Urnäsch war ein Erfolg.

Der Versuch «Pistenpräparation wie vor 50 Jahren» am Skilift Urnäsch war ein Erfolg.

Bild: PD

(pd) Was tun, wenn zwar Schnee liegt, die Präparation der Piste mit dem Pistenfahrzeug aber nicht möglich ist, da die Schneemenge dafür nicht ausreicht? Diese Frage stellte sich für den Betriebsleiter des Skilifts Urnäsch, Koni Weiss, und seine Mitarbeiter. Die Anlage ohne eine vorgängige Pistenpräparation einfach in Betrieb zu nehmen, war aufgrund der Sicherheitsauflagen nicht zulässig und somit keine Option. Die Erinnerung an die «guten alten Zeiten», in denen die Piste noch ohne Fahrzeug mit «Trämpele» hergerichtet wurde, führte zu einem möglichen Lösungsansatz: Über Facebook, Homepage und Mailverteiler an alle Frondienstler und Bügelpatinnen wurde zum «Pistenträmpele» am Osteregg-Hang am 3. Januar aufgerufen.

Zur Überraschung der Verantwortlichen erschien eine grosse Anzahl Urnäscherinnen und Urnäscher an der Talstation. Jung und Alt fanden sich zeitig ein, wurden mit dem Skilift hochtransportiert und «trämpeleten» die ganze Piste gemeinsam hinunter zur Talstation. Da sich weit über 50 Personen an der Aktion beteiligten, konnte der Pistenverantwortliche die Piste bereits nach dem ersten Durchgang freigeben. Um 10 Uhr legte Koni Weiss den Hauptschalter definitiv auf «on». Somit ist neben dem Ponylift nun auch der grosse Skilift am Osteregg-Hang in Betrieb. Bei der gesamten «Nostalgie-Aktion» wie auch beim täglichen Betrieb werden die Schutzmassnahmen des Bundes und des Kantons eingehalten und umgesetzt.

Montag, 4. Januar – 10:20 Uhr

«Die Mitte Mittelland AR» wird gegründet

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern.

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern.

Bild: APZ

(pd) Am Abend vom 21. Januar 2021 wird im Appenzeller Mittelland eine «Die Mitte»-Partei gegründet. Die Vorbereitungen dafür werden von den zukünftigen Vorstandsmitgliedern Rahel Indermaur, Raphael Brauchli, Parteisekretär Florian Indermaur und der designierten Parteipräsidentin Romina Cvetanovic getroffen. Die Gründungsversammlung wird aufgrund der geltenden Bestimmungen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Situation in kleinem Rahmen durchgeführt (siehe Hinweis).

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern und sich für die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen, heisst es in einer Mitteilung. «Das vergangene Jahr war prägend und zeigte, weshalb es wichtig ist, das Gesundheitswesen zu optimieren, die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben zu fördern und die Infrastruktur des Mittellandes zu stärken, um das Mittelland auch als Wohnort noch attraktiver zu gestalten.» Bereits jetzt können sich Personen melden, welche Interesse daran haben, sich mit dem Vorstand «für ein florierendes Mittelland und eine aktive Politik der Mitte» einzusetzen.

Hinweis: Die Gründungsversammlung findet am 21. Januar 2021, um 19.30 Uhr, via Zoom statt: https://us02web.zoom.us/j/83926962885

Samstag, 2. Januar – 13:27 Uhr

Das Neujahrsbaby im Spital Heiden heisst Rio Leon Ulmann

(pd/lex) An Neujahr war in den Geburtenabteilungen der Spitäler Herisau und Heiden viel los. Bereits um 00.26 Uhr hat Rio Leon Ulmann im Spital Heiden das Licht der Welt erblickt, wie der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung vom Samstag schreibt.

Rio Leon war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross.

Rio Leon war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross.

Rio Leon ist somit das Neujahrsbaby 2021. Er war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross. Gesamthaft haben im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden am 1. Januar 2021 sieben Neugeborene das Licht der Welt erblickt. «Alle Babys sind wohlauf und die Eltern überglücklich», heisst es weiter in der Mitteilung.

Eine gute Stunde später wurde mit Moana um 01.39 Uhr das erste Baby 2021 im Spital Herisau geboren.

Moana ist das erste Baby 2021, welches im Spital Herisau geboren wurde.

Moana ist das erste Baby 2021, welches im Spital Herisau geboren wurde.

ZVG
Freitag, 1. Januar - 08:34 Uhr

Ruhiger Silvester in Ausserrhoden

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden war am Silvester auf dem gesamten Kantonsgebiet, speziell auch in den Hinter- und Mittelländer Gemeinden präsent. Insgesamt verlief der Silvestertag sehr ruhig.

Chlausengruppen liessen sich originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen

Chlausengruppen liessen sich originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen

Bild: Kapo SG

An Silvester waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden unterwegs. Vereinzelt gingen Hinweise ein, wonach Chlausengruppen unterwegs seien und dadurch gegen die aktuell geltenden Covid-Vorschriften verstossen würden. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, konnte die Polizei trotz starker Präsenz keine solche Feststellungen machen. Viel mehr liessen sich einige Chlausengruppen originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen.

Auch auf den Strassen des Kantons verlief der Silvester sehr ruhig. Einzig in der Gemeinde Waldstatt kam zu einem kleinen Verkehrsunfall. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Es blieb bei Sachschaden.

Donnerstag, 31. Dezember - 13:41 Uhr

Gottesdienst im Gedenken an Bruder Gerold Neff

(pd) Am Montag wurde in der Gruft des Klosters Engelberg Bruder Gerold Neff beigesetzt. Er war am frühen Heiligabend im Alter von 93 Jahren verstorben. Mitbrüder aus Kamerun, heute im Einsatz in der Schweiz, gestalteten den eindrücklichen Gottesdienst mit und begleiteten durch feine, besinnliche afrikanische Gesänge und Rhythmen. Auch eine stattliche Delegation von Gontnerinnen und Gontner nahm Abschied und erwies die letzte Ehre. Abt Christian Meyer würdigte 57 Jahre unermüdlichen und selbstlosen Engagements, bei Bauten und Ausstattungen für die zwei Klöster der Benediktiner, vor allem aber im Aufbau einer staatlich anerkannten Schreinerausbildung, jedoch auch in der Gefängnisseelsorge und für die Ärmsten. Rund 700 Lehrlinge führte Bruder Gerold zum Abschluss. Nicht von ungefähr verlieh die FDP Schweiz international dem initiativen, stets freundlichen und humorvollen Gontner den Auslandschweizer-Preis 2010 als Anerkennung für sein Lebenswerk. In grosser Dankbarkeit und Hochachtung gedenkt die Pfarrei Gonten Bruder Gerold speziell im Sonntagsgottesdienst vom kommenden Sonntag, 3. Januar 2021, 9.15 Uhr, in seiner heimatlichen Pfarrkirche.

Bruder Gerold Neff wurde 93. Jahre alt.

Bruder Gerold Neff wurde 93. Jahre alt.

Bild: PD
Mittwoch, 30. Dezember - 16:36 Uhr

Innerrhoden schafft mehr papierlose Zahlungsmöglichkeiten

(rk) Die Innerrhoder Verwaltung bietet seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen E-Rechnungen an. Damit werde das bisher schon beim Strassenverkehrsamt eingeführte Angebot der einfachen elektronischen Zahlungsabwicklung auch in weiteren Ämtern möglich, schreibt die Ratskanzlei in einer Mitteilung.

Innerrhoden baut das Angebot an papierlosen Zahlungsmöglichkeiten bei den Amtsstellen aus.

Innerrhoden baut das Angebot an papierlosen Zahlungsmöglichkeiten bei den Amtsstellen aus.

Bild: Manuela Jans

Ab sofort besteht die Möglichkeit, nebst den Rechnungen des Strassenverkehrsamts neu auch solche weiterer Ämter über E-Banking zu empfangen. Das elektronische Angebot wird erweitert auf zum Beispiel Rechnungen des Handelsregisteramts, der Einwohnerkontrolle, des Zivilstandsamts sowie der Kurtaxe. Damit sind mit Ausnahme der Steuerrechnungen, der Rechnungen des Grundbuchamts sowie der Kanalbenützungs- und Kehrichtgrundgebühren sämtliche Rechnungen der kantonalen Verwaltung papierlos erhältlich.

Mittwoch, 30. Dezember - 11:17 Uhr

Sven Gerig kandidiert für den Kantonsrat

(pd) Bekanntlich hat in Heiden Alex Rohner per Ende Mai 2021 seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat erklärt. Im Hinblick auf die am 11. April stattfinden Ersatzwahlen hat die Ortsgruppe Heiden der SVP Vorderland für die Nachfolge Sven Gerig nominiert. Der Kandidat engagiert sich seit Jahren im politischen Umfeld von Heiden, wo er Mitglied der Finanzkommission ist. Zudem präsidiert er die im vergangenen Frühjahr gegründete Regionalsektion SVP-Vorderland. Während 20 Jahren diente Gerig in verschiedenen Führungsfunktionen in der Feuerwehr. Der 42-jährige Betriebsökonom FH arbeitet in einem Ostschweizer Industriebetrieb als Controller Finanzen und belegt berufsbegleitend einen Master-Studiengang an der HWZ. Im Parlament sieht der Kandidat seine Schwerpunkte im Bereich Finanz- und Standortpolitik, heisst es in einer Mitteilung der SVP. Speziell finanziell gesunde öffentliche Haushalte sind ein Kernanliegen des Kandidaten. Hierfür und für gute Rahmenbedingungen von Industrie und Gewerbe will sich Gerig im Kantonsparlament einsetzen.

Sven Gerig ist Präsident der SVP Vorderland. Nun strebt er den Sprung in den Kantonsrat an.

Sven Gerig ist Präsident der SVP Vorderland. Nun strebt er den Sprung in den Kantonsrat an.

Bild: PD
Dienstag, 29. Dezember - 10:39 Uhr

Schlittelweg am Kronberg wird wieder geöffnet

(pd) Die Innerrhoder Regierung hat den kantonalen Skigebieten aufgrund der positiven Entwicklungen rund um die Covid-Pandemie eine Betriebsbewilligung erteilt. Auch der längste Schlittelweg in der Ostschweiz ist ab morgen Mittwoch, 30. Dezember wieder geöffnet. Mit rund 7 Kilometern vom Kronberg-Gipfel nach Jakobsbad gehört er zu den abwechslungs- und aussichtsreichsten Schlittelwegen in der Region, heisst es in einer Mitteilung.

Die Schneeverhältnisse sind derzeit ausgezeichnet zum Schlitteln.

Die Schneeverhältnisse sind derzeit ausgezeichnet zum Schlitteln.

PD

Die Restaurants bleiben geschlossen, dafür dürfen Takeaway-Stationen ohne Sitzgelegenheiten betrieben werden. Der Kronberg verfügt über je eine Station auf dem Berg und im Tal. Besuchern wird empfohlen, sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebszustände zu informieren. Automatische Auskunft: 071 794 14 14 oder www.kronberg.ch.

Dienstag, 29. Dezember - 10:05 Uhr

Drei Verkehrsunfälle enden mit Sachschaden

(KapoAR) Am Montagnachmittag war die Ausserrhoder Kantonspolizei wegen der Schneefälle stark gefordert. Eine 32-jährige Lenkerin fuhr am Montag kurz nach 14.30 Uhr mit ihrem Auto vom Dorf Bühler kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Gais. Dabei verlor sie in einer Linkskurve die Herrschaft über ihren PW, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem korrekt entgegenkommenden Lieferwagen. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Um 16.15 Uhr fuhr ein 40-jähriger mit seinem Auto vom Dorf Urnäsch kommend in Richtung Schwägalp. Dabei verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand hinaus und rutschte dort rund 15 Meter einen Hang hinunter. Es entstand Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Ein 28-jähriger Automobilist fuhr kurz nach 16.30 Uhr mit seinem Auto von Grub in Richtung Rorschach. Dabei verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, rutschte seitlich über die Gegenfahrbahn in den angrenzenden Parkplatz und kollidierte dort mit einer Hecke und einem Briefkasten. Der gesamte Schaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Montag, 28. Dezember - 11:05 Uhr

Appenzell Ausserrhoden hält am Präsenzunterricht fest

(kk) Schüler der Volksschule, des Berufsbildungszentrums Herisau und der Kantonsschule Trogen werden ab 4. Januar weiter Präsenzunterricht erhalten. Für diesen Entscheid wurden am 23. Dezember im Departement Bildung und Kultur epidemiologische, pädagogische, organisatorische und politische Einflussfaktoren erneut sorgfältig geprüft, heisst es in einer Mitteilung. Aktuell gibt es keine erhärteten Fakten, vom regulären Schulstart abzuweichen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung und sozialen Austausch. Diesem Umstand ist wenn immer möglich Rechnung zu tragen.

Auch die Schüler der Mittelschule besuchen den Unterricht.

Auch die Schüler der Mittelschule besuchen den Unterricht.

Samuel Golay

Appenzell Ausserrhoden beobachtet die Entwicklung der Lage weiterhin aufmerksam. Sollten sich markante Änderungen abzeichnen, die eine Abweichung von diesem Entscheid erzwingen, wird dies kommuniziert werden. Die Schulen haben bewiesen, dass sie sehr kurzfristig angemessen reagieren können.

Montag, 28. Dezember - 09:12 Uhr

Auf der Schwägalpstrasse verunfallt

(KapoAR) Eine 64-jährige Automobilistin fuhr am Sonntag kurz nach 16 Uhr mit ihrem Fahrzeug von der Schwägalp kommend talwärts in Richtung Urnäsch. Bei der Örtlichkeit Streuechräzeren verlor sie auf der teilweise mit Schnee bedeckten Fahrbahn die Herrschaft über ihr Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und dem Röhrenzaun entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Sonntag, 27. Dezember - 13:07 Uhr

Fahrzeugeinbrüche in Herisau während Festtagen

(red.) In der Zeit vom Donnerstagnachmittag, 24. Dezember 2020, 14.30 Uhr bis Freitagabend, 25. Dezember 2020, 21.30 Uhr fanden in Herisau insgesamt fünf Einbruchdiebstähle in abgestellte Personenwagen statt. Die Täterschaft schlug in allen Fällen mit einem unbekannten Gestand eine Seitenscheibe ein und behändigte in der Folge aus dem Fahrzeuginnern, Ausweisdokumente, Wert- und verschiedene Gebrauchsgegenstände. Der entstandene Schaden beläuft sich laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf mehrere Tausend Franken.

Sonntag, 27. Dezember - 12:58 Uhr
Dinor ist das erste «Christkindli», das dieses Jahr an Weihnachten in Appenzell Ausserrhoden zur Welt kam.

Dinor ist das erste «Christkindli», das dieses Jahr an Weihnachten in Appenzell Ausserrhoden zur Welt kam.

In Appenzell Ausserrhoden sind mehrere «Christkindli» zur Welt gekommen

(red.) An Heiligabend und an Weihnachten wurden im Spital Herisau und im Spital Heiden mehrere Babys geboren. Alle Neugeborenen sind wohlauf und die Eltern überglücklich, schreibt der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung. Das erste «Christkindli», welches in der Frauenklinik des Spitals Herisau geboren ist, heisst Dinor Bajraj. Dinor hat am 24. Dezember 2020 um 06.33 Uhr das Licht der Welt erblickt. Er war bei der Geburt 3260 Gramm schwer und 46 cm gross.

Am Standort Heiden kam an Heiligabend um 16.07 Uhr Emma Sonderegger auf die Welt. Emma wog 2920 Gramm und war 49 cm gross. Fotos von den Neugeborenen gibt es hier.

Freitag, 25. Dezember - 16:17 Uhr

Auto überschlägt nach Kollision in Trogen

(kapo) In Trogen ist es am Weihnachtsmorgen zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei
Appenzell Ausserrhoden fuhr um 10.55 Uhr eine 49-jährige Automobilistin von Trogen in Richtung Ruppen. Bei der Örtlichkeit Ratholz geriet sie in einer Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn gegen die Strassenmitte. Ausgangs der Kurve kam es mit einem entgegenkommenden Personenwagen eines 62-jährigen Mannes zu einer Kollision.

Bild: Kapo

Durch die Kollision kam der Personenwagen des Mannes von der Strasse ab und überschlug sich im abfallenden Wiesenbord. Personen wurden keine verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 24. Dezember - 11:08 Uhr

Ausserrhoden ohne kantonale Einschränkungen bei Härtefallmassnahmen

Regierungsrat Dölf Biasotto.

Regierungsrat Dölf Biasotto.

Bild: APZ

Durch die bundesrätlichen Coronamassnahmen erleiden Betriebe existenzielle Ertragseinbussen. Die Gastronomie, aber auch zahlreiche andere KMU-Betriebe müssen Umsatzrückgänge verzeichnen. Regierungsrat Dölf Biasotto, Vorsteher des Departementes für Bau und Volkswirtschaft, lud deshalb unter Beisein von Daniel Lehmann, Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit, den Präsident und den Geschäftsführer des Gewerbeverbands Appenzell Ausserrhoden sowie Vertreter aus dem kantonalem Gewerbeverband AR und von Gastro Appenzellerland am Mittwoch zu einem runden Tisch ein.

Gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei zeigten Dölf Biasotto und Daniel Lehmann grosses Verständnis für die Sorgen und Nöte der stark betroffenen Branchen. Dem Bau- und Volkswirtschaftsdirektor sei es wichtig, dass auf die kantonalen Eigenheiten und Bedürfnisse aus den betroffenen Branchen eingegangen werden könne. Dennoch brauche es zwingend eine kantonale Regelung, die bei einer länger anhaltenden Wirtschaftskrise, alle Branchen in gleichem Mass berücksichtigt.

Für Appenzell Ausserrhoden gelten die Rahmenbedingungen des Bundes. «So ist keine Einschränkung bei der Branchen oder der Anzahl der Mitarbeitenden vorgesehen», heisst es in der Mitteilung. Der Umsatz von mindestens 50‘000 Franken pro Jahr bildet die Untergrenze. Für den Bau- und Volkwirtschaftsdirektor ist es ein Anliegen, dass bei den Kriterien auch die volkswirtschaftliche Bedeutung, wie regionale Lieferketten oder das Anbieten von Arbeitsplätzen für Lernende, eine wichtige Rolle spielen.

Regierungsrat Dölf Biasotto wies den Gewerbeverband und den Industrieverein AR nochmals darauf hin, dass Ausserrhoden dank der Zusammenarbeit mit den Ausserrhoder Stiftungen seit Beginn der Pandemie über einen Corona-Nothilfefonds verfügt. Mit diesem Instrument können Kleinstunternehmen und Privatpersonen mit einem einmaligen A-fonds-perdu-Betrag finanziell unterstützt werden. Bis heute konnte dank diesem Fonds zahlreichen Betroffenen geholfen werden. Zudem weist das Amt für Wirtschaft und Arbeit die Unternehmungen auf die Hilfestellungen der Kurzarbeitsentschädigung und Erwerbsersatzordnung hin.

Das Departement Bau und Volkswirtschaft erarbeitet aktuell die notwendigen Grundlagen für die Verordnung zur Umsetzung der Härtefallmassnahmen. Dabei laufen die Bestrebungen, dass eine Umsetzung schnellstmöglich erfolgen kann. Der Zeitplan sieht vor, dass Gesuche gegen Ende Januar des kommenden Jahres über die Homepage des Amtes für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden können.

Donnerstag, 24. Dezember - 11:03 Uhr

Gemeinde Urnäsch unterstützt Kita Rosalie

Auf Gesuch wird die Kita Rosalie nach 2018 und 2019 auch im 2020 finanziell unterstützt. Die Gemeinde beteiligt sich an den Mietkosten der Kita-Räumlichkeiten mit einem Gemeindebeitrag in der Höhe von 20'000 Franken. Das teilte die Gemeine am Donnerstag mit.

Die Kita Rosalie ist ein Gewinn für die Gemeinde Urnäsch.

Die Kita Rosalie ist ein Gewinn für die Gemeinde Urnäsch.

Pd

Im Frühling 2016 startete die Kita Rosalie in Urnäsch mit ihrem ganzjährigen Betreuungsangebot von Kindern ab der 14. Alterswoche bis hin zum 10. Lebensjahr. Die Kita ergänzt laut der Medienmitteilung der Gemeinde seither sinnvoll das schulergänzende Betreuungsangebot, welches ausschliesslich schulpflichtige Kinder während den Schultagen betreut. Kita Rosalie ist mittlerweile im fünften Betriebsjahr.

Der Gemeinderat hat sich im Legislaturprogramm 2020-2023 klar zur Förderung der Familienfreundlichkeit ausgesprochen. Durch ein umfassendes Betreuungsangebot an ausserfamiliärer Betreuung (bestehend aus den Tagesstrukturen und einer Kita) gewinne Urnäsch an Attraktivität als Wohnort für Familien mit Kindern. Der Gemeinderat schätzt und anerkennt das grosse und freiwillige Engagement des Vorstandes. Er ist zuversichtlich, dass die Kita Rosalie nach einem schwierigen 2020, mit einer positiven Belegungsentwicklung das bestehende Angebot in Urnäsch weiterführen kann und damit auch die finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern rechtfertigen wird. Bei der Kita Rosalie stehen im Vorstand personelle Wechsel bevor. Der Gemeinderat unterstützt die Kita Rosalie mit der Erwartung, dass der Kinderbetreuungsdienst auch künftig in Urnäsch angeboten wird.

Ausserdem hat der Gemeinderat folgende Gemeindebeiträge gesprochen:

-       An die Ausserrhodische Kulturstiftung wurde angesichts der schwierigen Situation für die Kulturschaffenden der Jahresbeitrag einmalig von normal 250.00 auf 750.00 Franken erhöht.

- Der Stiftung Columban wird ebenfalls angesichts der zurzeit Pandemie bedingt ausserordentlichen Situation ein einmaliger Gemeindebeitrag im Sinne eines weihnachtlichen "Nachbarschaftsbatzen", in der Höhe von 1'000.00 Franken ausgerichtet.

Mittwoch, 23. Dezember - 16:27 Uhr

Daniel Inauen wird Verkehrsexperte

(RK) Die Standeskommission hat Daniel Inauen, Weissbad, als Verkehrsexperten im Strassenverkehrsamt gewählt. Dies geht aus einer am Mittwoch versandten Medienmitteilung hervor. Inauen ersetzt Erasmo Paggiola, Teamleiter und Verkehrsexperte im Strassenverkehrsamt, der 2022 in Pension gehen wird. Daniel Inauen wird seine neue Stelle mit einem Pensum von 100 Prozent am 1. April 2021 antreten. So könne gemäss Standeskommission sichergestellt werden, dass er bis zur Pensionierung seines Vorgängers die für die neue Aufgabe erforderlichen Fachausbildungen absolvieren und parallel dazu eingearbeitet werden kann. Neuer Teamleiter wird der bisherige Verkehrsexperte Daniel Hubmann.

Mittwoch, 23. Dezember - 13:31 Uhr

Impfzentren in Herisau und Heiden

(KK) Mit den ersten Impfungen wird in Ausserrhoden am 4. Januar 2021 gestartet. Am Mittwoch hat der Kanton über den aktuellsten Stand informiert.

Gemäss den Vorgaben des Bundesrates wird zuerst den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen die Impfung angeboten. Die Impfung wird laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei durch Heim- und Hausärztinnen und -ärzte sowie Fachpersonal vorgenommen und ist freiwillig sowie kostenlos. Derzeit geht der Kanton davon aus, dass er eine erste Lieferung von 975 Dosen des Impfstoffs der Firma BioNTech/Pfizer anfangs Januar 2021 erhält. Sobald weitere Lieferungen des momentan noch einzigen Impfstoffs eintreffen, können weitere Personen geimpft werden. Um einen Impfschutz zu erreichen, muss jede Person zwei Mal mit demselben Impfstoff geimpft werden.

Die Reihenfolge, in der die Impfungen auch in Ausserrhoden erfolgen werden, entspricht den Empfehlungen der EKIF. Grundsätzlich können sich alle Personen ab 16 Jahren impfen lassen. Zuerst können sich besonders gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. In zweiter Priorität kann sich das Gesundheitspersonal impfen lassen, dann folgen Menschen, die mit besonders gefährdeten Menschen zusammenleben. In dritter Priorität folgen Personen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Behindertenheimen Alle übrigen erwachsenen Personen können sich impfen lassen, sobald ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen. Kinder und Schwangere gehören nicht zu den Impfgruppen, da zu wenig gesicherte Studiendaten für diese Gruppen vorliegen.

Abhängig von der Art und Menge der Impfstoffe werden die Möglichkeiten zur Impfung im Kanton laufend angepasst. Wer sich wann und wo impfen lassen kann, wird fortwährend kommuniziert. Der Kanton wird die Bevölkerung aktiv informieren, sobald zu den noch offenen Fragen Klarheit herrscht. Die impfwillige Bevölkerung wird um Verständnis gebeten, dass sie nicht sofort geimpft werden kann, weil zur Zeit der zugelassene Impfstoff nur in sehr kleinen Mengen zur Verfügung steht und weitere Impfstoffe erst noch von der Zulassungsbehörde freigegeben werden müssen. Sobald weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen, informiert der Kanton, wie die Impfungen durchgeführt werden können.

Impfzentren in Herisau und Heiden

Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, können unmittelbar weitere Personen entsprechend dem Impfplan geimpft werden. Die kantonalen Behörden rechnen laut Mitteilung mit einer guten Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Um die erwartet hohe Anzahl an Impfwilligen schnellst möglich impfen zu können, werden zwei Impfzentren eingerichtet, im geschützten Operationssaal in Herisau und in der Sanitätshilfsstelle Heiden; beide Impfzentren befinden sich in der Nähe der dortigen SVAR-Spitäler und sind gut erreichbar.

Die Vorbereitungsarbeiten für die künftigen Impfzentren sind angelaufen; die Infrastruktur wird rechtzeitig bereit stehen und öffnen, sobald genügend Impfdosen für eine grössere Anzahl an Personen verfügbar sind. Die Informationen über Anmeldemöglichkeiten, Öffnungszeiten etc. werden zu gegebener Zeit und früh genug bekanntgegeben. Anmeldungen sollen dann online und über die kantonale Hotline erfolgen können. Neben den Impfzentren wird nach Möglichkeit auch in den hausärztlichen Praxen geimpft. Aber auch hierbei gilt: Wann dies möglich sein wird, hängt von der Art, der Menge und der Verfügbarkeit der jeweiligen Impfstoffe ab.

Rekrutierung von Fachpersonen

Der Betrieb der Impfzentren ist eine grosse Herausforderung. Der kantonale Führungsstab bittet daher Mitarbeitende aus Gesundheitswesen ergänzend um Mithilfe. Aus folgenden Berufsgruppen werden deshalb Personen gesucht: Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Praxisassistenzen (MPA), Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sowie Unterstützungspersonal bzgl. Administration, Hygiene und Pflege. Die Einsätze starten im Januar und dauern voraussichtlich bis Juli 2021.Telefonische Anfragen können an die kantonale Hotline gerichtete werden: 071 353 67 97 Online-Anmeldungen sind möglich unter http://appenzell-ar.staff.cloud/recruiting

Eine wichtige Vorbereitung kann die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden schon heute tun: Einerseits kann bereits vorgängig ein elektronisches Impfbüchlein erstellt werden; dies vereinfacht die Abläufe beim Impfen. Andererseits ist es wichtig, dass alle Personen sich über die Covid-19-Impfung informieren und eine eigene Meinung bilden können. Vertraut werden soll dabei auf wissenschaftlich fundierte und korrekte Informationen. Umfassende Informationen finden Sie unter https://bag-coronavirus.ch/impfung/. Neben diesem Informationsportal des Bundes finden Sie auch zahlreiche Informationen auf der Homepage des Kantons unter www.ar.ch/corona. Für die individuelle Impfentscheidung spielen auch Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsfachpersonen eine wichtige Rolle. Sie beantworten Impfwilligen im direkten Gespräch Fragen rund um die Covid-19-Impfung. Auch die «Infoline Covid-19-Impfung» des Bundes beantwortet unter der Nummer +41 58 377 88 92 täglich von 6 bis 23 Uhr Fragen rund ums Impfen.

Mittwoch, 23. Dezember - 11:10 Uhr

Abfallmulde in Rehetobel brannte

(KapoAR) In Rehetobel ist es am Dienstag zu einem Brand in einer Abfallmulde gekommen. Laut der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Die aufgebotene Feuerwehr Rehetobel-Wald brachte den Brand schnell unter Kontrolle, so dass kein weiterer Schaden entstand. Zum Brand kommen konnte es, da ein 59-jähriger Mann Asche in der Mulde deponierte.

Mittwoch, 23. Dezember - 10:37 Uhr

Regierungsrat stimmt der Strategie zur kantonalen Agrarpolitik zu

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat der Strategie zur kantonalen Agrarpolitik zugestimmt. Das teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit. Die seit 2014 bestehenden Leitsätze werden ersetzt. Die strategischen Grundsätze der Ausserrhoder Agrarpolitik bilden damit die Vorgabe für die landwirtschaftlichen Massnahmen und Projekte aus dem Regierungsprogramm 2020—2023, die kantonalen Fördermassnahmen in der Landwirtschaft und die Haltung und Orientierung des Kantons zu Fragen der Agrarpolitik des Bundes AP22+ sowie zu den laufenden Initiativen wie Trinkwasserinitiative, Pestizid-Initiative oder Massentierhaltungsinitiative.

Das Dokument dient dem Regierungsrat und den Verwaltungsbehörden im landwirtschaftsrelevanten Vollzug als Leitlinie und Entscheidungshilfe. Die Die neue Strategie definiert fünf strategische Grundsätze mit Bezug zum Kulturland, den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten, zur Qualität und Regionalität der Produkte sowie zur Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimapolitik:

Sorgfältig gepflegte und vielfältige appenzellische Kulturlandschaft erhalten: Die Lebensgrundlage der Landwirtschaft ist das gepflegte und vielfältige Kulturland. Der Kanton wird geprägt durch die grüne Hügellandschaft und die Streusiedlung mit sauber gepflegten Einzelhöfen. Mit der Bewirtschaftung des Kulturlandes soll die Landwirtschaft die lokalen Produktionsmöglichkeiten ausschöpfen können. Die Biodiversität soll gestärkt und die Landschaftsvielfalt erhalten werden.

Gute intakte, soziale, gesellschaftliche und wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen: Der Ausserrhoder Regierungsrat erachtet es als wichtig, dass die Agrarpolitik auf die bäuerlichen Familienbetriebe ausgerichtet wird. Gut ausgebildete Bäuerinnen und Bauern mit einem breiten Erfahrungsschatz gewährleisten eine hohe Professionalität. Durch Voraussetzungen wie Topografie, den Bedürfnissen von Mensch, Tier und Natur sind der landwirtschaftlichen Tätigkeit Grenzen in der Produktivitätssteigerung auferlegt. Die stetige Strukturwandel der Preispolitik und auch eine Überbelastung der Bäuerinnen und Bauern soll vermieden werden. Dabei soll eine Verbesserung der sozialen Absicherung der der Hofmitarbeitenden erreicht werden.

Betriebe erzeugen Produkte/Rohstoffe von besonderer Qualität und regionaler Herkunft: In der Produktion soll sich die Landwirtschaft im Berggebiet durch besondere Produkte der regionalen Herkunft abheben. Chancen liegen in einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und den regionalen Verarbeitungsbetrieben, welche die landwirtschaftlichen Produkte verarbeiten. Die Effizienz der Betriebe soll gestärkt und die Umweltbelastung sowie der Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen weiter reduziert werden.

Ressourcenschonende Rohstoffe für gesunde und sichere Lebensmittel: Die Verbesserung der Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung gehören zu den grossen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft: Pflanzenschutzmittel werden in der hiesigen Landwirtschaft kaum eingesetzt. Die Grundwasseranalysen zeigen keine Rückstände. Gleiches gilt für das Nitrat, das durch die Grünlandbewirtschaftung nicht zu Umweltbelastungen führt. Die Tierhaltung verursacht hingegen Ammoniakemissionen, welche die Umwelt belasten. Durch das Ausbringen von Gülle mit einem Schleppschlauch können Emissionen vermindert werden. Gezielte Massnahmen im Stall bringen ebenso Verbesserungen.

Produktion und Nutzung erneuerbarer Energie: Ein beachtliches Potential sieht der Ausserrhoder Regierungsrat in der Produktion und Nutzung erneuerbarer Energie, die durch die Nutzung der Scheunendächer für die Photovoltaik genutzt werden können. Mit dem kantonalen Agrarfonds besteht ein Instrument für Finanzierungshilfen in diesem Bereich.

Die Strategie zur kantonalen Agrarpolitik kann unter www.ar.ch/alw heruntergeladen werden.

Dienstag, 22. Dezember - 10:57 Uhr

Videobotschaft des Ausserrhoder Landammanns

Regierungsrat Alfred Stricker ruft zur Einhaltung der Coronaregeln auf.

Regierungsrat Alfred Stricker ruft zur Einhaltung der Coronaregeln auf.

Bild: Benjamin Manser

(kk) Der Ausserrhoder Landammann und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Regierungsrat Alfred Stricker, wendet sich vor den Festtagen mit einer Video-Ansprache an die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden. Er bittet im rund sechsminütigen Video darum, weiterhin zusammenzuhalten und konsequent die geltenden Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. Dass die Menschen alle so unterschiedlich sind, sei normalerweise eine hohe Qualität - in der Pandemie sei dies aber gleichzeitig eine grosse Herausforderung. Er wünscht der Bevölkerung frohe Festtage, Zeit, Ruhe und trotz allem schöne Momente, damit alle mit Zuversicht ins 2021 starten können. Die Videobotschaft ist auf dem kantonalen youtube-Kanal via www.ar.ch/youtube oder direkt unter https://youtu.be/1r7snVry2LI zu finden.

Dienstag, 22. Dezember - 09:36 Uhr

Bahn und Restaurant am Kronberg in Betrieb

(pd) Die Luftseilbahn am Kronberg darf unter Einhaltung der Schutzmassnahmen weiterhin Personen befördern. Das Berggasthaus sowie das Talrestaurant werden als Takeaway betrieben. Naturliebhaber können weiterhin den präparierten Winterwanderweg zwischen Jakobsbad und dem Kronberg nutzen und auch die Schneeschuh-Routen sind offen. Schneeschuhe können an der Talstation gemietet werden. Im Tal dürfen die Kinder mit ihren eigenen Schlitten die kleinen Hänge im Tal runtersausen, wie es in einer Mitteilung heisst. Einzig der sieben Kilometer lange Schlittelweg vom Berg ins Tal muss geschlossen bleiben.

Die Kronbergbahn fährt, darf aber keine Schlitten transportieren.

Die Kronbergbahn fährt, darf aber keine Schlitten transportieren.

Bild. PD

Besuchern wird dringend empfohlen, sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebszustände zu informieren. Automatische Auskunft: 071 794 14 14 oder www.kronberg.ch.

Dienstag, 22. Dezember 08:30 Uhr

«Die Mitte Appenzell Ausserrhoden» für gut befunden

Nach der Mutterpartei wechselt auch die CVP AR ihren Namen.

Nach der Mutterpartei wechselt auch die CVP AR ihren Namen.

Bild: Keystone

(pd) Vor gut einem Monat haben an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz die anwesenden Delegierten mit über 84 Prozent der Namensänderung der Nationalpartei zur «Die Mitte» zugestimmt. Die Kantonalparteien haben bis 2025 Zeit zu entscheiden, ob sie den neuen Namen übernehmen möchten. Aufgrund der aktuellen Situation wurden die diesjährige Hauptversammlungen der CVP AR und CVP Herisau in schriftlicher Form durchgeführt. Der Vorstand der CVP AR hat sich bereits im Vorfeld zur Urabstimmung der CVP Schweiz mit der Namensänderung der Kantonalpartei auseinandergesetzt und sich dafür ausgesprochen. Somit stand nebst den statutarischen Geschäften bei Parteien vor allem die Abstimmung über die Namensänderung und der damit verbundenen Statutenrevision im Fokus. Die Mitglieder der CVP AR haben gemäss einer Medienmitteilung mit rund 84 Prozent aller eingegangenen Stimmzettel deutlich der Namensänderung zugestimmt. Die Zustimmung bei den Mitgliedern der CVP Herisau lag gar bei 90 Prozent. Die CVP AR wird die Namensänderung analog der nationalen Partei per 1. Januar 2021 vollziehen und künftig als «Die Mitte Appenzell Ausserrhoden» in die Zukunft aufbrechen. Aus der Ortspartei CVP Herisau wird per 1. Januar 2021 die Regionalpartei «Die Mitte Hinterland AR» gebildet. Die Mitte Appenzell Ausserrhoden unterstützt zudem Dölf Biasotto zur Wahl als Landammann.

Montag, 21. Dezember - 15:55 Uhr

Trotz Corona viele Badegäste im Schwimmbad Heiden

Die Badi Heiden war dieses Jahr an 127 Tagen geöffnet.

Die Badi Heiden war dieses Jahr an 127 Tagen geöffnet.

Die Coronakrise hatte starke Auswirkungen auf den Betrieb der Badi Heiden. So war der Mai von den Covid-19-Massnahmen und der Juni vom schlechten Wetter geprägt. Rückblickend konnte das Schwimmbad in dieser Saison an 127 Tagen geöffnet werden. In dieser Zeit besuchten fast 24 000 Gäste die Badi. In einer Medienmitteilung danken die Verantwortlichen allen Badegäste für ihre Treue. (pd)

Montag, 21. Dezember - 13:56 Uhr

Jäger in Innerrhoden erreichen die Abschussziele

(rk) Am Samstag ging in Appenzell Innerrhoden die Jagdsaison auf das Rotwild zu Ende. Somit konnte die Jagdsaison für Schalenwild erfolgreich abgeschlossen werden. Die Jagd 2020 war gemäss einer Medienmitteilung der Ratskanzlei massgebend vom Ausbruch einer schweren Form der Gamsblindheit geprägt, wodurch das Gamswild komplett vom Jagddruck geschont wurde. Die Rehwildjagd verlief plangemäss. Mit einer Abschusszahl von 311 Stück Rehwild wurde eine wunschgemäss hohe Strecke erreicht, welche nebst dem Vorjahr letztmals im Jahr 1998 bei über 300 Tiere lag.

Ein Jäger transportiert seine Beute ins Tal.

Ein Jäger transportiert seine Beute ins Tal.

Bild: PD

Auf der Rotwildjagd konnten die Abschussziele quantitativ mit einem Abschuss von 68 Stück erreicht werden. Unter Berücksichtigung, dass die Jagd im eidgenössischen Jagdbanngebiet dieses Jahr gezwungenermassen ausgesetzt wurde, ist die Zahl der erlegten Hirsche gut. In Appenzell I.Rh. wurde noch nie so viel Rotwild im regulären Jagdgebiet erlegt wie dieses Jahr. Zum ersten Mal konnte die Wildhut eine durch einen Wolf gerissene und genutzte Hirschkuh auffinden. Inwiefern der Wolf die Rotwildjagd bereits beeinflusst, kann noch nicht gesagt werden. Im Rahmen der Steinwildjagd wurden wie geplant fünf Tiere erlegt. Diese sehr anspruchsvolle und relativ junge Jagd hat sich in Appenzell I.Rh. sehr gut etabliert. Die Jagdverwaltung zieht eine positive Bilanz zur Jagdsaison 2020. Die Innerrhoder Jäger haben die Jagd verantwortungsvoll ausgeübt. Sie verstehen es, dank einer rollenden Jagdplanung jährlich auf die gegebenen Umstände zu reagieren und im Sinne der wildlebenden Säugetiere und Vögel wildbiologisch sinnvoll zu jagen. (rk)

Montag, 21. Dezember - 10:19 Uhr

Departement Bildung und Kultur genehmigt 37 Gesuche

Die geförderten Projekte sind in der neusten Ausgabe des Kulturblatts Obacht aufgeführt.

Die geförderten Projekte sind in der neusten Ausgabe des Kulturblatts Obacht aufgeführt.

Bild: APZ

(kk) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat entschieden, auf Empfehlung des Kulturrates das Projekt «Buch und Literatur Ost+» mit 23000 Franken aus dem Kulturfonds zu unterstützen. Dies teilt er in einer Medienmitteilung mit. Das Departement Bildung und Kultur sprach von Mitte März bis Mitte Juni zudem für 37 Gesuche weitere rund 107 000 Franken. Die geförderten Projekte werden im Kulturblatt Obacht Kultur Nr. 38, das in diesen Tagen verschickt wird, einzeln aufgeführt. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Grafikdesign und befasst sich damit indirekt auch ein wenig mit sich selber.

Montag, 21. Dezember - 08:40 Uhr

Innerrhoder SP reagiert auf Antwort der Standeskommission zur Resolution

(pd) Die SP Appenzell Innerrhoden nimmt in einer Medienmitteilung von der Rückmeldung der Standeskommission zu ihrer Resolution «Solidarisch aus der Corona-Krise» Kenntnis. Positiv wertet sie die Möglichkeit zur Kompensation von Erwerbsausfällen und das ökologische Investitionsprogramm. Handlungsbedarf sieht die SP AI weiterhin bei der Unterstützung des Pflegepersonals und bei einer offensiveren Kommunikation der Regierung.

Die Coronamassnahmen haben grosse Auswirkungen auf das Gewerbe.

Die Coronamassnahmen haben grosse Auswirkungen auf das Gewerbe.

Bild: Bruno Kissling
Sonntag, 20. Dezember - 18:17 Uhr

Walzenhausen lädt noch bis am 24. Dezember zu Weihnachtsfenster-Spaziergängen ein

(iks) Einst begann es mit 24 geschmückten Fenstern. Jeden Tag öffneten die Gastgebenden ihr Fenster bei einem Getränk oder einem Snack. Nachdem keine 24 Fenster mehr geschmückt wurden, wechselte der Modus. An den vier Adventssonntagen gab es je eine Gastfamilie, die zu Getränk oder Imbiss einlud. Danach schlief die Aktion in Walzenhausen ein, um von der Kommission Kompass, der Nachfolge des Verkehrsvereins, wieder aufgenommen zu werden. Neu publiziert das Informationsblatt «Treffpunkt» die Adressen der Weihnachtsfenster. So besteht die Möglichkeit, zwischen dem 1. und 24. Dezember die verschiedenen Fenster während eines gemütlichen Marschs zu erlaufen.

Eines der kunstvoll geschmückten Fenster.

Eines der kunstvoll geschmückten Fenster.

Bild: Isabelle Kürsteiner

Da alle Fenster während der gesamten Zeit abends beleuchtet werden, ist die Anzahl nicht massgebend. In der diesjährigen Auflage sind es jedoch wie anfangs wieder 24 geschmückte Fenster, die in Walzenhausen noch einige Tage zum Abendspaziergang einladen.

Sonntag, 20. Dezember - 10:31 Uhr

Zu spät reagiert - Sachschaden an Autos

(KapoAR) Kurz nach 10.30 Uhr am Samstag fuhr eine Fahrzeugkolonne von Gais Richtung Bühler hinter einem Traktor her. Im Bereich Strahlholz bog das landwirtschaftliche Fahrzeug ab, um den nachfolgenden Verkehr vorbeiziehen zu lassen. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Auffahrkollision von drei Personenwagen, wobei der Hinterste mit dem Heck des vor ihm fahrenden Fahrzeuges kollidierte und dieses wiederum in das vorderste Auto geschoben wurde.

Die verunfallten Fahrzeuge in Gais.

Die verunfallten Fahrzeuge in Gais.

Bild: PD

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei blieben sämtliche Fahrzeuglenker unverletzt. Zwei Autos waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 15'000 Franken.

Samstag, 19. Dezember - 11:32 Uhr

Appenzell Innerrhoden erteilt keine Bewilligung für Skigebiete

Bleibt vorerst stehen: Die Ebenalp Bahn in Wasserauen.

Bleibt vorerst stehen: Die Ebenalp Bahn in Wasserauen.

Benjamin Manser

(rk) Wie es in einer Mitteilung der Innerrhoder Ratskanzleit heisst, würde der Kanton Appenzell Innerrhoden aktuell die vom Bundesrat festgelegten Voraussetzungen für die Erteilung von Bewilligungen für den Betrieb von Skigebieten nicht erfüllen. Es heisst weiter:

«Die Skilifte müssen daher ihren Betrieb ab dem 22. Dezember 2020 einstellen. Angesichts der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen verzichtet die Standeskommission auf kantonale Einschränkungen.»

Sie hat einzig eine Sicherungsbestimmung für die Behördenarbeit und eine Präzisierung bei den Meldungen von Quarantänefällen beschlossen.

16:59 Uhr

Unterstützung für Kunstvermittlungsprojekt

Die Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell will mit dem Projekt «Unterwegs mit dem Werkkoffer vom Kunstmuseum in die Schule und retour» das Ziel erreichen, dass künftig mehr Schulklassen die Kunsthalle Ziegelhütte und das Kunstmuseum Appenzell besuchen. Der budgetierte Gesamtaufwand für das Projekt beträgt knapp 50'000 Franken. Der Kanton Appenzell Innerrhoden unterstützt das Projekt mit einem einmaligen Beitrag von 3000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.

Freitag, 18. Dezember - 16:39 Uhr

Andreas Winkler tritt als Gemeinderat zurück

Andreas Winkler tritt als Gemeinderat und Vizepräsident von Gais per Ende des Amtsjahres 2020/21 zurück. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit.

Gemeinderat Andreas Winkler

Gemeinderat Andreas Winkler

Bild: PD

Andreas Winkler wurde im Jahr 2007 gewählt. Nach 14 Jahren engagierter Tätigkeit im Rat erfolgt der Rücktritt laut Medienmitteilung aus persönlichen und beruflichen Gründen. Während seiner Amtsdauer habe er einen grossen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde geleistet, heisst es im Communiqué. Unter anderem leitete er das Ressort «Alter / Alterszentrum». Bis 2017 amtete er zudem als Präsident der Baubewilligungskommission. Zudem wirkte er auch bei der Reorganisation des Gemeinderates aktiv mit. Seine Aufgaben im öffentlichen Dienst hat er all die Jahre mit Freude und Engagement wahrgenommen.

Der Gemeinderat bedauert diesen Rücktritt sehr, kann aber die Gründe für die Demission nachvollziehen. Die Ersatzwahl findet am 11. April 2021 statt.

Freitag, 18. Dezember - 15:04 Uhr

Coronahilfe: Weitere 490‘000 Franken für Kulturschaffende

Der Ausserrhoder Regierungsrat sieht weitere 490‘000 Franken aus dem Lotteriefonds für den Vollzug der Covid-19-Kulturverordnung vor. Mit den Mitteln des Bundes stehen damit laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei für Kulturunternehmen insgesamt weitere 980‘000 Franken zur Verfügung. Die Gelder werden ausgerichtet als Ausfallentschädigungen und als Beiträge an Projekte zur strukturellen Neuausrichtung oder zur Publikumsgewinnung. Darüber hinaus stellt der Bund Mittel für Nothilfe an Kulturschaffende sowie Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich bereit. Beantragt werden können die Hilfen beim Kantonalen Amt für Kultur, dem Verein Suisseculture Sociale und den Laienkulturverbänden.

Gesuchformulare und weiterführende, laufend aktualisierte Informationen sind auf der Webseite des Kantons zu finden www.ar.ch/corona oder www.ar.ch/kulturfoerderung. Für Gesuche gelten folgende Eingabefristen: 31. Januar 2021, 31. Mai 2021, 30. September 2021 und 30. November 2021.

Freitag, 18. Dezember - 11:15 Uhr

Gesundheitsdirektor Balmer trifft sich mit Spitalmitarbeitern

(KK) Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer tauschte sich am Donnerstag mit Vertretern der Pflege, der Inneren Medizin, der Intensivstation und der Anästhesiologie im Spital Herisau aus. Mit seinem Besuch nahm er laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei Einblick in die Situation der Mitarbeitenden vor Ort und dankte ihnen herzlich: «Ihr enormer Einsatz für die Bewältigung der Krise verdient grössten Respekt». Er wünschte allen Ärztinnen, Ärzten und dem Pflegepersonal trotz Pandemie besinnliche Festtage.

Freitag, 18. Dezember - 08:42 Uhr

Kantonsrat Gilgian Leuzinger tritt zurück

(GK) Auf Ende Amtsjahr 2020/2021 hat Gilgian Leuzinger seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat eingereicht. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit.

Gilgian Leuzinger

Gilgian Leuzinger

Gilgian Leuzinger wurde im Jahr 2000 als Vertreter der Gemeinde Bühler in den Kantonsrat gewählt. Im Amtsjahr 2008/2009 amtete er als dessen Präsident. Er hatte in seiner Amtszeit auch die Leitung der parlamentarischen Kommission für die Erarbeitung des Kantonsratsgesetzes, welches nun seit bald 2 Jahren in Kraft ist. In seinem Rücktrittsschreiben bezeichnet Gilgian Leuzinger die vergangenen 21 Jahre im Rat als äusserst spannend, lehrreich und vielseitig. Er dankt der Bevölkerung von Bühler für das ihm in all den Jahren erwiesene Vertrauen in eine Aufgabe, die er sehr gerne wahrgenommen habe.

Der erste Wahlgang für die kommunalen Ergänzungswahlen findet am 11. April 2021 statt. Zu wählen sind dann auch zwei Mitglieder in die Geschäftsprüfungskommission. Mit seinem Wegzug aus der Gemeinde hat Martin Waldburger bereits im Laufe dieses Jahres seinen Rücktritt eingereicht. Durch die Wahl als neue Gemeindeschreiberin von Bühler, mit Amtsantritt 1. Februar 2021, scheidet auch Sandra Eugster-Tanner aus der GPK aus.

Donnerstag, 17. Dezember - 16:27 Uhr

Gemeinderat Rehetobel für Variante 3

Der Gemeinderat von Rehetobel unterstützt in seiner Antwort auf die Vernehmlassung zur Volksinitiative «Starke Ausserhoder Gemeinden» vollumfänglich die Variante 3 des Gegenvorschlages. Dieser sieht eine Streichung der Namen der Gemeinden aus der Verfassung und eine Aufnahme einer neuen Rechtsgrundlage für administrative und finanzielle Unterstützung von Gemeindefusionen vor.

Die nun von der Regierung angestossen Diskussion über die künftigen Gemeindestrukturen wird laut Mitteilung begrüsst. Gleichzeitig hält der Gemeinderat aber auch fest, dass dieses Thema in der Vergangenheit nicht als prioritär oder als dringlich behandelt wurde. Dennoch sei es wichtig, dass erste grundsätzliche Weichenstellungen für die zukünftige Ausgestaltung des Kantons vorgenommen werden. Von zentraler Bedeutung ist, dass der Prozess für eine Gemeindefusion von den jeweiligen Einwohnerinnen und Einwohnern der betroffenen Gemeinden erfolgt. Ein «verordneter» Fusionsentscheid durch den Kanton, mithin die Ausübung eines «Zwangs» provoziere Widerstände, die die angestrebte Zusammenarbeit auf Jahre erschweren oder behindern könnten. Die unterstützte Variante 3 ermögliche einen von der Basis getragenen, von der kommunalen Politik unterstützten und vom Kanton geförderten kooperativen Fusionsprozess. «Die Legitimation und Akzeptanz eines solchen Vorgehens ist für alle Beteiligten ungleich höher als eine <Zwangsverheiratung> von unwilligen Partnern», schreibt der Gemeinderat.

Donnerstag, 17. Dezember - 11:04 Uhr

Rücktritte aus Einwohnerrat und Kantonsrat

Auf Ende Amtsjahr am 31. Mai 2021 haben laut der Herisauer Gemeindekanzlei drei Einwohnerräte ihren Rücktritt erklärt: Peter Erny, Hans-Walter Bodenmann und Reto Sonderegger (alle SVP). Peter Erny tritt zudem auch aus dem Kantonsrat zurück. Die Ersatzleute für die Zurücktretenden werden gemäss den Ergebnissen der Wahlen im März 2019 angefragt.

Donnerstag, 17. Dezember - 09:17 Uhr

Erweiterung des Weiterbildungsprogramms für Hausarztmedizin

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat erweitert das Weiterbildungsprogramm für Hausarztmedizin «Praxisassistenz und Curriculum» auf zwei Halbjahresstellen. das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit. Damit soll laut Mitteilung die Weiterbildung in der Hausarztmedizin noch stärker gefördert werden. Eine gut funktionierende hausärztliche Grundversorgung wirke kostendämpfend, was der Zielsetzung des Regierungsprogramms 2020-2023 entspreche, so der Kanton.

Mit dem Weiterbildungsprogramm für Hausarztmedizin unterstützt Ausserrhoden seit 2010 jährlich eine sechs Monate dauernde Ausbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten in einer Hausarztlehrpraxis. Ab dem Jahr 2021 wird dieses Angebot auf maximal zwei Halbjahresstellen erweitert und mit dem Zentrum für Hausarztmedizin am Kantonspital St. Gallen (KSSG) eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Ziel der Unterstützung dieser Weiterbildung ist die Förderung einer langfristig qualifizierten Hausarztmedizin.

Schweizweit bieten 25 Kantone Praxisassistenzstellen an. Für das Jahr 2020 konnte in Appenzell Ausserroden eine Stelle für 6 Monate besetzt werden.

Mittwoch, 16. Dezember - 17:19 Uhr

48‘000 Franken für gemeinnützige Institutionen

(KK) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 48‘000 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 33‘000 Franken erhalten Organisationen im Kanton und in der Region, 3‘000 Franken werden für ein nationales Projekt eingesetzt und 12‘000 Franken gehen für Projekte der Entwicklungshilfe ins Ausland.

Es wurden laut Medienmitteilung zehn Gesuche eingereicht, wovon drei Gesuche den Kanton, zwei die übrige Schweiz, vier die Entwicklungshilfe und eines die Katastrophen- und Humanitärhilfe betreffen. Wegen beschränkter finanzieller Mittel mussten das Nothilfegesuch sowie zwei Gesuche im Rahmen der Entwicklungshilfe abgelehnt werden.

Auf kantonaler Ebene wird der Verein historische Appenzeller Bahnen für die Aussenrenovation und Rück­führung in den Originalzustand des Buffetwagens Cr 10 mit einem Beitrag von 26‘000 Franken unterstützt. Beiträge erhalten auch Schloss Herdern (2‘000 Franken) und die Appenzellische Gemeinnützige Gesell­schaft (5‘000 Franken). Für das gesamtschweizerische Beratungsangebot für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen von Terre des femmes wurden 3‘000 Franken gesprochen. Je 6‘000 Franken werden für zwei Entwicklungshilfeprojekte in Indien und Mali eingesetzt.

Mittwoch, 16. Dezember - 14:19 Uhr

So bewirtschaftet die Gemeinde Herisau 2021 ihre Parkplätze

(GK) Gut ein Jahr nach der Ablehnung des neuen Parkierungsreglements durch die Stimmberechtigten hat der Gemeinderat Herisau einen Strauss von aufeinander abgestimmten Einzelmassnahmen beschlossen.

Mit den Änderungen werden laut Mitteilung der Gemeinde die dringendsten Defizite der Parkplatzbewirtschaftung behoben. So wird im Sinne einer Vereinheitlichung künftig auf progressive Tarife, wie sie etwa beim Alten Zeughaus bestehen, verzichtet. Die Gebühr beträgt dort nun fix 1 Franken pro Stunde und nicht mehr 1.50 Franken ab der vierten Stunde.

Ebenfalls aus Gleichbehandlungsgründen wird die Mittagszeit von 12 Uhr bis 13.30 Uhr, gleich wie die 30 Minuten Gratisparkzeit, neu auf allen bewirtschafteten Parkplätzen in der ganzen Gemeinde gratis sein. Dies gilt neu also auch auf dem Ebnet sowie beim Sportzentrum. Beim Sportzentrum wird zudem die gebührenpflichtige Zeit am Morgen um eine Stunde und am Abend um drei Stunden verkürzt (bisher 7 Uhr bis 22 Uhr) und so an die übrigen Parkplätze angeglichen. Davon profitieren insbesondere Vereine.

Badi-Parkplatz wird bewirtschaftet

Das gleiche Parkierungsregime wie beim Sportzentrum soll auch für die Badi-Parkplätze Sonnenberg gelten. Zudem sind in der Badesaison vom 1. Juni bis 31. August auch die Sonntage künftig gebührenpflichtig. Durch den in den letzten Jahren stark gewachsenen Siedlungsdruck in der Umgebung wurde der Badi-Parkplatz zunehmend von Langzeitparkierenden genutzt und stand nicht mehr den Schwimmbadbesuchenden oder anderen Nutzern zur Verfügung. Teilweise wurde gar festgestellt, dass Fahrzeuge wochenlang parkiert blieben.

Ebenfalls vereinheitlicht werden die Tarife auf dem Ebnet. Während bisher für Langzeitparkierer sehr günstige 0.25 Franken pro Stunde reichten, gilt nun auch hier 1 Franken pro Stunde. Die zentrale 12-Stunden-Parkmöglichkeit bleibt also bestehen, soll aber für Langzeitparkierer unattraktiver werden. Grund: Die Parkplätze sind derzeit oft durch Pendler und Dauerparkierende belegt und stehen deshalb den Anwohnern, dem Gewerbe und Kurzzeitparkierenden tagsüber nur beschränkt zur Verfügung.

Damit eine Tarifharmonisierung der Langzeitparkplätze erreicht wird, sollen auch die 12 Langzeitparkplätze auf dem Cilander-Parkplatz und die 10 Plätze an der Industriestrasse mit dem gleichen Tarif versehen werden.

Insgesamt werden die Parkplatzgebühren mit der Vereinheitlichung übersichtlicher. Gleichzeitig gelingt es dank den Mehreinnahmen auf dem Ebnet, die Mindereinnahmen zu kompensieren und so die Spezialfinanzierung für Unterhalt und Bau von Parkplätzen im Lot zu halten. Keine Massnahmen werden bezüglich Parkleitsystem getroffen. Es wurden verschiedene Varianten geprüft, um die Auffindbarkeit der Parkplätze zu erhöhen, aber für Herisau fällt der Nutzen im Vergleich zu den hohen Kosten sehr gering aus. Die Änderungen in der Parkplatzverordnung liegen in der Kompetenz des Gemeinderates und treten auf anfangs 2021 in Kraft.

Mittwoch, 16. Dezember - 10:09 Uhr

Postautolinie Herisau-Hundwil-Stein-St.Gallen fährt vorerst weiter wie bisher

(PD) Im Aggloprogramm St.Gallen Bodensee sowie im öV-Konzept 2018-2022 des Kantons Appenzell Ausserrhoden ist eine Verkürzung der heutigen Linie 180 Herisau–Hundwil–Stein–St. Gallen auf den Abschnitt Herisau-Lustmühle und die Einführung eines Halbstundentaktes vorgesehen. Wie es in einer Mitteilung beider Kantone heisst, zeige die Planung, dass eine Kürzung der Linie auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2021 für die nächsten Jahre vom Tisch sei. Die Postautolinie, die gute Anschlüsse auf die Bahn in Herisau und St.Gallen ermöglicht, werde wie bisher weiterbetrieben.

Laut Mitteilung sei eine Verkürzung der Buslinie 180 derzeit nicht sinnvoll, weil ein attraktiver ganztägiger Umstieg zwischen Postauto und Appenzeller Bahn in der Lustmühle fehle. Es wurden auch Alternativen geprüft, wie eine Aufteilung der Linie in je eine Buslinie Hundwil–Herisau und Hundwil–St. Gallen. Das führe gegenüber dem heutigen Angebot aber zu wesentlich längeren Fahrzeiten sowie höheren Kosten.

Auf Dezember 2021 wird laut Mitteilung geprüft, den Stundentakt zu den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag zum Halbstundentakt zu verdichten. Diese Zusatzkurse würden voraussichtlich aber nur zwischen Waldstatt und Lust­mühle verkehren. Mit dem Umstieg auf die Appenzeller Bahnen ergäben sich zusätzliche Verbindungen von/nach St.Gallen mit stabilen Anschlüssen an die schnellen Intercity-Züge von/nach Zürich.

Längerfristig könnte aber gemäss Medienmitteilung eine Verkehrszunahme auf der Strasse in Herisau und in der Liebegg dazu führen, dass die Linie 180 nicht mehr fahrbar sei. «Ob eine Anbindung in der Lustmühle über den ganzen Tag mög­lich wird, hängt von der mittel- und längerfristigen Entwicklung des Fahrplanes der Appenzeller Bahnen ab. Die Kantone werden deshalb in einigen Jahren ein neues Angebotskonzept mit Einbindung von weiteren Linien prüfen», heisst es abschliessend.

17:50 Uhr

Trogen ist für Fusionsmodelle

Mittelland; Gemeinden Ausserrhoden; Trogen; Lokales; Torgen Gemeinde Dorf Landsgemeindeplatz

Mittelland; Gemeinden Ausserrhoden; Trogen; Lokales; Torgen Gemeinde Dorf Landsgemeindeplatz

Martina Basista

Im Rahmen der Vernehmlassung zur Teilrevision der Kantonsverfassung über mögliche Gemeindefusionen favorisiert der Trogner Gemeinderat mehrheitlich, die Fusionsmodelle näher zu prüfen. Im Vordergrund steht dabei gemäss Mitteilung die erste Variante, welche die Reduktion auf vier Gemeinden vorsieht. Diese Lösung führe gemäss Mitteilung zu Gemeindegrössen, die in Bezug auf die Führung der Gemeinde und der Verwaltung am meisten Optimierungspotenzial hat. Vorstellbar seien auch 4 bis 16 Gemeinden. Dies hätte laut Mitteilung den Vorteil, dass die Gemeinden auf die Bildung einzelner neuer Gemeindekreise mehr Einfluss nehmen können. Es trifft zu, dass bei allen Modellen noch vieles unbekannt sei, schreibt der Gemeinderat. Dies sei aber insbesondere bei den Fusionsmodellen 4 oder 4 bis 16 Gemeinden nachvollziehbar. Weitere Details sollen dann erarbeitet werden, wenn sich klare Mehrheiten für bestimmte Varianten abzeichnen, damit diese in einer Volksabstimmung einander gegenübergestellt werden können. Unabhängig vom Modell für künftige Gemeindestrukturen begrüsst es der Gemeinderat, dass zum Thema eine breite Diskussion stattfinden kann. Strukturreformen wurden durch eine eingereichte Initiative angeregt. Dass die Regierung weitere Modelle vorlegt, ermöglicht eine umfassende Debatte.

Dienstag, 15. Dezember - 13:56 Uhr

Mehr als 2000 Coronafälle in Ausserrhoden

(Red) Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat bei den Coronafällen die 2000er-Marke durchbrochen. Am Dienstag meldete der Kanton, dass sich seit Ausbruch der Pandemie kumuliert 2028 Personen infiziert haben. Das sind 30 mehr als Vortrag.

Aktuell befinden sich 14 Personen in Spitalpflege, 1 davon auf der Intensivstation. Die Anzahl Todesfälle beträgt kumuliert 32 (+1).

In Appenzell Innerrhoden sind es derzeit total 624 Coronafälle (+4). 15 Personen starben bislang an den Folgen von Covid-19.

Dienstag, 15. Dezember - 13:39 Uhr

Keine Lohnanpassungen für Lutzenberger Gemeindepersonal

(GK) Nicht nur die Kantonsangestellten müssen auf Lohnerhöhungen, verzichten. Der Gemeinderat Lutzenberg hat gemäss Medienmitteilung an seiner Sitzung vom 7. Dezember beschlossen, beim Gemeinde- und Altersheimpersonal coronabedingt gänzlich auf Lohnmassnahmen zu verzichten und somit keine Lohnanpassungen vorzunehmen.

Dienstag, 15. Dezember - 10:24 Uhr

Kabel durchtrennt: Glasfaser-Störung in Bühler

Aufgrund von Baggerarbeiten eines Drittunternehmens in der Dorfstrasse in Bühler kam es am Montagmorgen kurz vor 9 Uhr zur Durchtrennung von Glasfaserkabeln der SAK. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Betroffen sind rund 60 Kunden, welche Internet-Services der Provider Swisscom, Salt, Leucom, iWay und von der SAK selbst beziehen. Die Störungsbehebung ist laut Medienmitteilung derzeit in vollem Gange.

Die betroffenen Kunden in den Gebieten Böhl, Meisterböhl und Steig seien am Dienstag mit einem Briefschreiben von der SAK informiert worden. Mit sämtlichen Providern steht die SAK laut Mitteilung zur Sicherstellung ihrer eigenen Kundenkommunikation zudem in engem Kontakt.

Dienstag, 15. Dezember - 08:55 Uhr

Silvesterapéro in Oberegg abgesagt

(BK) Nachdem noch vor einigen Wochen sinkende Ansteckungszahlen auf eine Lockerung der getroffenen Massnahmen gegen Ende Jahr hoffen liessen, sieht sie Situation derzeit schlechter denn je aus.

Inzwischen hat der Bundesrat die entsprechenden Vorkehrungen und Massnahmen wieder landesweit koordiniert und dem Bezirksrat Oberegg bleibt laut Medienmitteilung nichts Anderes übrig, den beliebten und traditionellen Silvester-Apéro beim Bären für dieses Jahr abzusagen.

Montag, 14. Dezember - 17:10 Uhr

Fehlendes Schutzkonzept: Herisauer Bar muss schliessen

(KapoAR) Am Freitagabend führte die Ausserrhoder Kantonspolizei laut Medienbericht zusammen mit Mitarbeitenden des Arbeitsinspektorates Kontrollen in Gastgewerbebetrieben bezüglich Covid-Massnahmen durch. In einem Restaurant und einer Bar in Herisau wurden Mängel festgestellt. Während im Restaurant Nachbesserungsbedarf beim Schutzkonzept bestand, wurde in der Bar festgestellt, dass diese über kein Schutzkonzept verfügte. Die Bar musste auf Verfügung des Arbeitsinspektorates unverzüglich geschlossen werden. Die verantwortlichen Wirte werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Über das Wochenende führte die Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet stichprobenartige Kontrollen im Zusammenhang mit der neu geltenden Sperrstunde um 19.00 Uhr durch. Es konnte festgestellt werden, dass alle Betriebe die seit vergangenen Samstag geltenden Covid-Vorschriften umsetzten. Insgesamt kann den kontrollierten Betrieben seitens der Polizei ein gutes Zeugnis ausgestellt werden.

Die Kantonspolizei appelliert an alle Einwohner/Innen, die aktuell geltenden Covid-Vorschriften weiterhin strikte einzuhalten, um eine weitere Ausbreitung des Virus eindämmen zu können.

Montag, 14. Dezember - 16:44 Uhr

Marketingleiterin verlässt Sportzentrum

(GK) Isabelle Bechtiger-Lanter, Bereichsleiterin Marketing/Verkauf, verlässt das Sportzentrum Herisau. Grund ist laut Mitteilung der Gemeinde die Reorganisation der betrieblichen Struktur im Sportzentrum sowie die Anpassung des Stelleninhalts. Bechtiger-Lanter wird ihre Aufgaben auf Ende Jahr übergeben.

Bechtiger-Lanter habe in den vergangenen 12 Jahren viel geleistet für das Sportzentrum, heisst es in der Mitteilung. Nebst den Marketingaufgaben habe sie federführend mehrere Grossevents wie das 40-Jahr-Jubiläum des Herisauer Sportzentrums und Eishockey-Länderspiele organisiert, die Eisdisco ins Leben gerufen, mit der Kulturlandsgemeinde Sport und Kunst miteinander verbunden sowie viele kleinere Veranstaltungen und Dutzende von Trainingslagern organisiert. Zudem hat sie den Social-Media-Auftritt des Sportzentrums geplant und umgesetzt sowie 2019 die neue Webseite initialisiert.

Montag, 14. Dezember - 14:04 Uhr

Videoporträts für Partner des Appenzeller Regionalmarketing

In den vergangenen Monaten wurden die 26 Partnerbetriebe des Appenzeller Regionalmarketing durch ein Filmteam besucht und es entstanden Videoporträts der Produzenten und Handwerker. Das teilte die Organisation am Montag mit.

Das Appenzeller Regionalmarketing, grundsätzlich für die überregionale Präsenz einheimischer Lebensmittelproduzenten und Handwerker zuständig, hatte aufgrund der Covid-Pandemie im laufenden Jahr weitaus weniger Messeauftritte zu organisieren. Umso gelegener kam das vor einiger Zeit für 2020 geplante Jahresprojekt, über jeden Partnerbetrieb ein Videoporträt zu drehen. Mit der Smovie Film fand man einen innovativen Partner zur Umsetzung der Idee.

Es entstanden für jedes Mitglied zwei Filme, eine Kurzversion von 30 Sekunden und eine längere Variante von rund eineinhalb Minuten. Unter dem gemeinsamen Leitsatz «Qualität aus Tradition» werde in den Videos deutlich, mit wie viel Bewusstsein und Liebe für die Herkunft der Produkte, Rohstoffe oder Techniken die einheimischen Betriebe arbeiten und das oft schon seit mehreren Generationen, heisst es in der Mitteilung. Die Filme werden an zukünftigen Messeauftritten, im Internet unter appenzell.ch und auch auf Social Media verwendet, wo sie bereits auf grosses Interesse und viel positives Echo stossen.

Montag, 14. Dezember - 11:11 Uhr

Herisauer Verein spendet 10'000 Franken

Feierliche Übergabe: Richard Hinrichs, Präsident Verein Familiensache, Brigitta Oertle, Leiterin Pflege Betreuung und Dr. Jürg Streuli, Leiter Palliative Care Abteilung.

Feierliche Übergabe: Richard Hinrichs, Präsident Verein Familiensache, Brigitta Oertle, Leiterin Pflege Betreuung und Dr. Jürg Streuli, Leiter Palliative Care Abteilung.

Bild: PD

(red) Der Herisauer Verein Familiensache hat im vergangenen Jahr bei der Chäshalle erfolgreich eine Advents-Stobe durchgeführt – für einen guten Zweck. Den Erlös von 10'000 Franken spendet die Organisation gemäss einer Medienmitteilung nun der Palliative-Care-Abteilung des Ostschweizer Kinderspitals.

Der Verein wurde vor über einem Jahr gegründet. Rund zehn Familien beteiligen sich daran. Wegen der Covid-19-Pandemie entfällt die diesjährige Advents-Stobe.

Samstag, 12. Dezember - 11:31 Uhr

«Saufgelage ohne Abstand»: Der «Blick» zeigt Video aus dem «Hörnli»

Ein Ausschnitt aus dem Video.

Ein Ausschnitt aus dem Video.

Screenshot: Blick.ch

(lim) Ein Video aus dem Appenzellerland macht im Netz gerade die Runde. «Saufgelage ohne jeden Abstand» titelt der «Blick.» In der Beiz Hörnli auf Schwellbrunner Boden stieg am Freitagabend spät ein Fest wie zu Zeiten, als es noch kein Corona gab. Gemäss «Blick» trafen sich dort 30 Männer zum Jodeln. Ohne Abstand, dicht beisammen, wie ein Video des Abends zeigt. Die Polizei setzte dem Treiben schliesslich ein Ende.

Die Kantonspolizei Ausserrhoden bestätigt den Vorfall gegenüber dem Newsportal: «Der Wirt meldete uns die Situation, und dass er die Gäste nicht aus dem Lokal bringt. Eine Patrouille ging vorbei und forderte die Männer auf, das Lokal zu verlassen. Die Abklärungen, wer gegen die Regeln verstossen hatte, sind im Gange», so Sprecher Marcel Wehrlin.

Samstag, 12. Dezember - 09:51 Uhr

Teure Kollision in Lustmühle

(KapoAR) Am Freitag kollidierten in Lustmühle zwei Autos. Ein Mann verletzte sich leicht. An den Fahrzeugen entstand laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden beträchtlicher Sachschaden.

Um 12.05 Uhr lenkte ein 51-Jähriger sein Auto von Stein kommend in Richtung St. Gallen. In Lustmühle geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es mit einem entgegenkommenden Auto zur Kollision, wobei sich der 51-Jährige leichte Verletzungen zuzog. Er suchte nach der Unfallaufnahme durch die Polizei einen Arzt auf. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf zwanzigtausend Franken geschätzt. Für den Abtransport der Personenwagen wurde die Pikettgarage aufgeboten.

Freitag, 11. Dezember - 16:21 Uhr

Farbtupfer für eine gute Sache

(PD) Mit pinker, blauer und gelber Siloballenfolie der Lutzenbeger Firma Aemisegger Agro-Bedarf konnte auch dieses Jahr Aufmerksamkeit für die Krebsprävention geschaffen werden. Die Farbe Pink steht für Brustkrebs, Blau für Prostatakrebs und Gelb für Kinderkrebs. Ausserdem werden pro Rolle laut Medienmitteilung drei Euro für den guten Zweck gespendet. Aufgeteilt wird der Betrag zu gleichen Teilen vom Hersteller (Trioplast, Schweden), dem Händler (Aemisegger Agro-Bedarf, Lutzenberg) und dem Verbraucher (Lohnunternehmer, Landwirt). So kamen dieses und letztes Jahr 6147 Franken zusammen. Dieser Betrag wird an Pink Ribbon Schweiz übergeben. Mit der Folie wurden ca. 45 000 Rundballen gewickelt.

Freitag, 11. Dezember - 16:21 Uhr

«Bären »Hundwil: CD-Taufe Two-gether vom 17. und 19. Dezember verschoben

Aufgrund der heutigen Beschlüsse muss die CD Taufe von Stefan Baumann und Goran Kovacevic, welche an zwei Abenden im Restaurant Bären in Hundwil stattgefunden hätten, verschoben werden. «Trotz grosser Nachfrage und Interesse bleibt unter den neu geltenden Verordnungen nichts anderes übrig, als die beiden Veranstaltungen zu stornieren», schreiben die Veranstalter in einer Medienmitteilung. Sobald dann im 2021 sich die Welt wieder «normal» drehe, werden Stefan Baumann und Goran Kovacevic ihr breites Spektrum an musikalischem Talent im «Bären »zum Besten geben.

Freitag, 11. Dezember - 11:46 Uhr

Junglenker verursacht Selbstunfall

Nach einer Rutschpartie blieb das Auto im Schnee stecken.

Nach einer Rutschpartie blieb das Auto im Schnee stecken.

Bild: KPAI

(kpai) Ein 18-jähriger Autolenker fuhr am Mittwochabend von Meistersrüte her Richtung Appenzell. In der Linkskurve bei der Äbisegg geriet das Fahrzeug gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei auf der mit Schneematsch bedeckten Strasse ins Rutschen, durchbrach den Kettenzaun und blieb im Schnee ausserhalb der Fahrbahn stecken. Der Junglenker blieb unverletzt.

Freitag, 11. Dezember - 11:32 Uhr

Totalschaden nach Schlitterpartie

Das Auto rutschte auf der schneebedeckten Strasse und stiess gegen eine Stützmauer.

Das Auto rutschte auf der schneebedeckten Strasse und stiess gegen eine Stützmauer.

Bild: KPAI

(kpai) Am Mittwochmorgen fuhr ein 22-jähriger Mann mit einem Firmenfahrzeug von Gontenbad her Richtung Appenzell. Auf der schneebedeckten Strasse geriet das Fahrzeug gemäss Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei ausser Kontrolle, schlitterte über die Gegenfahrbahn und das Trottoir in die dortige Stützmauer. Der Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Freitag, 11. Dezember - 10:24 Uhr

Knabe muss mit Beinverletzungen ins Spital

Eine 78-jährige Autolenkerin kollidiert mit einem Knaben. Dieser erleidet Verletzungen am Bein.

Eine 78-jährige Autolenkerin kollidiert mit einem Knaben. Dieser erleidet Verletzungen am Bein.

Bild: KPAR

(kpar) Am Donnerstag fuhr eine 78-jährige Autolenkerin um 15.15 Uhr auf der Kasernenstrasse Richtung Dorfzentrum. Auf Höhe der Kasernenstrasse 33 wollte ein 8-jähriger Junge von rechts die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei schreibt, kam es in der Folge zu einer Kollision zwischen dem Knaben und der rechten Fahrzeugseite. Der Knabe zog sich dabei Verletzungen am Bein zu und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am Personenwagen entstand geringer Sachschaden.

Freitag, 11. Dezember - 9:54 Uhr

Provisorium für Fahrprüfungen im Bächli Teufen verspätet sich

(KK) Das kantonale Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden plant ab Januar 2021 auf dem Areal des Ausbildungszentrums Bächli Teufen ein Provisorium zur Durchführung der Fahrprüfungen für Auto und Motorrad. Dies nachdem der Kanton St. Gallen die Zusammenarbeit am bisherigen Standort in Winkeln/St.Gallen wegen Eigenbedarf gekündigt hat.

Aufgrund hängiger Rechtsmittel (Einsprachen von Anwohnern) kann der geplante Betrieb laut Medienmitteilung das Ausserrhoder Kantonskanzlei nicht im Januar beginnen. Das Strassenverkehrsamt St. Gallen bietet kurzfristig Hand und ermöglicht eine Verlängerung der ursprünglichen Zusammenarbeit bis März 2021. Bis dahin wollen die Verantwortlichen die hängigen Einsprachen in Teufen bereinigen.

Fahrprüfungen auf dem Areal des AZ Bächli in Teufen sind eine befristete Übergangslösung. Die Standortevaluation für ein neues Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle sei in Arbeit, schreibt der Kanton. «Es ist geplant, dass ab 2027 alle Fahr- und Fahrzeugprüfungen an einem Standort im Kanton durchgeführt werden können», heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 11. Dezember - 9:48 Uhr

Altersheim Torfnest wird Teil des Gesundheitszentrums Appenzell

Auf den 1. Januar 2021 hin wird das Altersheim Torfnest in Oberegg organisatorisch ins Gesundheitszentrum Appenzell integriert. Die Betriebsführung geht auf das Gesundheitszentrum über. Der bisherige Heimleiter, Remo Jucker, hat daher im Einvernehmen beschlossen, sich anderweitig zu orientieren. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

2018 hat die Landsgemeinde das Gesetz über das Gesundheitszentrum Appenzell angenommen. Im Gesetz sind die Strukturen und Aufgaben des Gesundheitszentrums geregelt. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2019 bilden das Spital Appenzell, das Bürgerheim und das Alters- und Pflegezentrum das zentral geführte Gesundheitszentrum Appenzell.

Schon bei der Erarbeitung der Grundlagen für das Gesundheitszentrum Appenzell bestand die Absicht, das Altersheim Torfnest ebenfalls in dieses zu überführen. Für diesen Schritt war es damals aber noch zu früh, weil im Torfnest der notwendige betriebliche Ausbau von einer reinen Altersinstitution zu einem Alters- und Pflegeheim noch nicht umgesetzt war. Im Gesetz wurde aber festgehalten, dass das Gesundheitszentrum Appenzell nach einer Übergangszeit von höchstens vier Jahren auch die Betriebsführung des Altersheims Torfnest übernehmen soll.

Der betriebliche Entwicklungsprozess vom Altersheim zu einer Institution mit einem zusätzlichen Pflegeangebot konnte inzwischen abgeschlossen werden. Das Torfnest wird daher auf den 1. Januar 2021 hin organisatorisch unter das Dach des Gesundheitszentrums Appenzell gestellt. Das Alters- und Pflegeheim Torfnest wird dadurch neben dem Spital Appenzell, dem Bürgerheim und dem Alters- und Pflegezentrum zu einem weiteren gleichwertigen Teil des Gesundheitszentrums.

Mit dieser Integration geht auch die Leitung des Alters- und Pflegeheims Torfnest auf die Geschäftsführung des Gesundheitszentrums über. Vor Ort braucht es keine umfassende Heimleitung mehr. Die personelle Leitung im Torfnest wird einer Standortleitung Pflege übertragen. Der bisherige Heimleiter, Remo Jucker, wird sich aufgrund dieser Situation neu orientieren.

Im Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner des Torfnests dürfte sich auf absehbare Zeit kaum etwas ändern. Auch hinsichtlich der Arbeit für das Personal bleibt es grundsätzlich beim Bisherigen. Die Integration in eine grössere Struktur hat allerdings immer auch Änderungen in der Organisation und Betriebskultur zur Folge. Die Verantwortlichen sind sich dieses Umstands bewusst und werden diesen Prozess sorgsam und unter engem Einbezug aller Beteiligten vornehmen.

Freitag, 10. Dezember - 09:28 Uhr

Ohne Pensenerhöhung geht es nicht

Alexandra Köfer gibt ihre Stelle im Sekretariat des Land- und Forstwirtschaftsdepartement von Innerrhoden per 31. März 2021 auf. Die bisherige 80%-Stelle wird neu mit einem Pensum von 100 Prozent ausgeschrieben. Die Standeskommission hat laut Medienmitteilung die Stellensituation auf dem Sekretariat überprüft. Sie hat festgestellt, dass ergänzende oder neu geschaffene Aufgaben bestehen, die ohne eine leichte Erhöhung der Ressourcen nicht vollständig wahrgenommen werden könnten. Es handelt sich in erster Linie um administrative oder Sachbearbeitungsaufgaben beim Oberforstamt, beim Departementssekretariat sowie beim Meliorationsamt. Die Standeskommission hat deshalb eine Pensenerhöhung um 20 Stellenprozente beschlossen.

Donnerstag, 10.Dezember - 17:26 Uhr

Weihnachtlicher Blickfang

(PE) Der Stall mit lebendigen Ochsen, Schafen und Eseln auf der Waldegg in Teufen gehört zu den weihnachtlichen Attraktionen in der Region. Besonderer Blickfang sind die heiligen drei Könige in Lebensgrösse, die staunen und zur Kamera greifen lassen.

Donnerstag, 10. Dezember - 09:50 Uhr

Regierungsrat legt die Grenzwerte für die Prämienverbilligung 2021 fest

An der Dezembersitzung hat der Kantonsrat im Rahmen des Voranschlags 2021 für die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung 33,7 Millionen Franken genehmigt. Davon bezahlt der Bund rund 18,3 Millionen Franken; 15,4 Millionen Franken übernimmt der Kanton. Das teilte der Kanton am Donnerstag mit.

Nach den Vorgaben des Bundes müssen die Prämien für Kinder neu zu 80 Prozent verbilligt werden. Für die jungen Erwachsenen in Ausbildung hat der Regierungsrat entschieden, die Prämien um 50 Prozent zu verbilligen. Den Kinderabzug hat er auf dem kantonalen gesetzlichen Minimum von 2‘000 Franken belassen. Die herabgesetzten Obergrenzen beim Vermögen um 20 Prozent und die Anpassungen beim Einkommen werden hingegen beibehalten. Der Selbstbehalt wird auf 46 Prozent gesenkt. Damit soll mit den vom Kantonsrat bewilligten Mitteln ein möglichst grosser Anteil von Personen in Appenzell Ausserrhoden Prämienverbilligung erhalten.

Personen, die mutmasslich Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben, werden von den Sozialversicherungen Appenzell Ausserrhoden angeschrieben. Ein Antrag auf Prämienverbilligung ist bis spätestens 31. März 2021 möglich. Weitere Informationen zur Prämienverbilligung finden sich auf www.sovar.ch.

Donnerstag, 10. Dezember - 08:59 Uhr

Weihnachtsstimmung in Walzenhausen

Seit Ende November sorgt neben der weihnächtlichen Strassenbeleuchtung im Dorfzentrum von Walzenhausen auch der rund sieben Meter hohe Weihnachtsbaum bei der Kirche für Vorfreude auf die Weihnachtstage. Die diesjährige Weisstanne wurde laut Mitteilung der Gemeindenvon der Familie Guthöhrlein, Nord, Walzenhausen gespendet und durch den Werkhof an seinen neuen Standort im Dorfzentrum transportiert, aufgerichtet und zusammen mit der Elektra geschmückt. Die Tanne sorgt während der Adventszeit für weihnächtliche Stimmung. Der Gemeinderat dankt der Familie Guthöhrlein für die Spende des diesjährigen Weihnachtsbaums und wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Walzenhausen besinnliche Advents- und Weihnachtstage.

Mittwoch, 9. Dezember - 18:00 Uhr

Corona: 15.Todesfall in Innerrhoden

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Mittwoch meldete der Kanton kumuliert 1894 Fälle. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) 628. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen es in den letzten 2 Wochen auf 100 000 Einwohner hochgerechnet gab. Er ist leicht zurückgegangen. Am Vortrag lag er laut BAG bei 631. In Spitalpflege befinden sich aktuell 21 Personen, davon 3 auf der Intensivstation. Bislang gab es 30 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Mittwoch kumuliert 584 Coronafälle. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt laut BAG 409 (Vortrag 353). Der Kanton weist damit weiterhin den tiefsten Wert in der Schweiz auf. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben (Vortag 14).

Mittwoch, 9. Dezember - 16:10 Uhr

Frontalkollision in Speicher

(kapoAR) Am Mittwoch ist es in Speicher zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, lenkte ein 49-jähriger Mann sein Auto um 7.30 Uhr von St. Gallen in Richtung Speicher. Im Bereich Vögelinsegg wollte zur selben Zeit ein 65-jähriger Autofahrer aus einer Tiefgarage in die Hauptstrasse einfahren. Dabei übersah er das von St. Gallen kommende Fahrzeug. Der Sachschaden an den beiden Personenwagen wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.

Mittwoch, 9. Dezember - 15:49 Uhr

Künstlerkollektiv auf Altersheimtour

(IKS) Im Appenzeller Vorderland versüssen Kunstschaffende Heimbewohnerinnen und -bewohnern den Advent.

Es begann alles in Wolfhalden, um genau zu sein in der «Blume» an der «Zoge-n-am-Boge-­Stubete». Der Wolfhäldler Johannes Brändli spielte und nach und nach lernten sie sich kennen: Musiker, Tontechniker, Schauspielende und eine Autorin. Diese taten sich unter der Leitung von Johannes Brändli zusammen und das Künstlerkollektiv Appenzeller Vorderland war geboren.

Eines der Ziele des Kollektivs sind Konzerte in der «Linde» in Heiden im kommenden Jahr. An diese Anlässe bringt jeder der Teilnehmenden ein Projekt mit, das von den anderen unterstützt wird. Auch die Zusammensetzung der Gruppe ändert sich je nach Unterfangen. Zudem muss der Begriff Konzert weit gesehen werden, denn es kann während des Programms auch gezeichnet oder gesprochen werden. Zur offenen Gruppe gehören neben Johannes Brändli aus Wolfhalden derzeit rund ein Dutzend Künstler aus der Region. Im aktuellen Adventsprojekt aktiv dabei sind: Christian Betschon, Heiden, Johannes Brändli, Wolfhalden, Simone Fuston, Wolfhalden, Nicole Montavon, Niederwil, Tomy Poms, Walzenhausen, Rosmarie Ruppolo Kästner, Walzenhausen, und Caterina Ruppolo, Walzenhausen.

Aktuell veranstaltet das Künstlerkollektiv Appenzeller Vorderland an den Adventssamstagen kleine Weihnachtsprogramme für Alterswohnheime. In Walzenhausen fand kürzlich das erste statt; im Freien. Umhüllt von Nebel und bei null Grad wagten sich einige Frauen und Männer ins Freie, um warm eingepackt Musik, Gesang und Gedichten zu lauschen. Beim Erklingen der Weihnachtslieder und während der gesprochenen Beiträge strahlten die Augen des Publikums. Ob solo oder im Kollektiv, die Künstler brillierten und liessen die Herzen der Zuhörerschaft höherschlagen. Der Applaus dankte es den Vortragenden. Nach einer guten halben Stunde verabschiedeten sich die Künstlerinnen und Künstler mit besten Wünschen für eine schöne Vorweihnachtszeit.

Auf die Frage, ob die Gruppe auch für Anlässe engagiert werden kann, schmunzelt eine Frau und erklärt lachend: «Man kann uns kaufen.» Auftreten sei natürlich gut, aber eine Gage müsse schon sein. Gerade in den heutigen Zeiten mehr denn je. Das Programm wird auch die restlichen Samstage vor Heilig­abend bei Altersheimen im Vorderland vorgetragen. Die Orte werden aber nicht veröffentlicht, um kein auswärtiges Publikum anzuziehen, das die Bewohnerinnen und Bewohner gefährden könnte.

Mittwoch, 9. Dezember - 13:40 Uhr

Swiss-Skills: Drei Ausserrhoder Medaillengewinner geehrt

Walter Sturzenegger, Sascha Schweitzer, Landammann Alfred Stricker, Andrin Sutter.

Walter Sturzenegger, Sascha Schweitzer, Landammann Alfred Stricker, Andrin Sutter.

Bild: PD

(KK) Im Rahmen der Swissskills Championships 2020 fanden in den vergangenen Wochen insgesamt über 55 dezentrale Berufswettbewerbe mit über 600 Teilnehmenden statt. Appenzell Ausserrhoden wurde von neun Nachwuchskräften in acht verschiedenen Berufen vertreten. Drei Teilnehmende haben laut einer Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei einen Spitzenplatz belegt und eine Medaille erkämpft.

Sascha Schweitzer aus Wolfhalden bei den Gerüstbauern EFZ und Walter Sturzenegger aus Schwellbrunn bei den Fleischfachleuten EFZ holten je eine Silbermedaille. Andrin Sutter aus Teufen erreichte als Konstrukteur EFZ den dritten Platz und erhielt eine Bronzemedaille. Die drei Medaillengewinner wurden im Rahmen einer Sitzung der Berufsbildungskommission vom Ausserrhoder Landammann Alfred Stricker für ihre ausgezeichneten Leistungen geehrt. Alle drei Medaillengewinner betonten, dass sie ohne die Unterstützung der Lehrbetriebe nicht so weit gekommen wären.

Sascha Schweitzer konnte sich bei der täglichen Arbeit in der Firma Bläsi AG in Rheineck auf die Swissskills vorbereiten. Walter Sturzenegger, der bereits eine zweite Ausbildung zum Koch EFZ begonnen hat, wurde durch seinen Lehrbetrieb, die Metzgerei Fässler in Appenzell, die Liebe zum Beruf vorgelebt und mitgegeben. Andrin Sutter, im Endspurt der Ausbildung zum Konstrukteur EFZ bei Bühler Uzwil, hat schon klare Zukunftspläne. Nach der Lehre will er unbedingt die Berufsmaturität absolvieren.

Mittwoch, 9. Dezember - 10:52 Uhr

Fast 5 Millionen Franken für Abwasserprojekte

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat den Gemeinden Teufen, Stein und Hundwil Beiträge von insgesamt 4,93 Millionen Franken für die Ableitung ihrer Abwässer nach St. Gallen zugesichert. Das teilte der Kanton am Mittwoch mit.

In einem ersten Schritt wird laut Mitteilung die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hundwil-Schmitte aufgehoben und das Abwasser ab 2021 in das Abwassernetz von Stein/Teufen gepumpt. In einem zweiten Schritt soll die ARA in Teufen stillgelegt und das Abwasser der drei Gemeinden via Haggenbrücke in das Gebiet der Stadt St. Gallen geleitet werden. Vorher wird die ARA Au in St. Gallen erweitert. Eine Absichtserklärung für dieses Vorhaben besteht bereits seit 2008. Die gesamten Arbeiten sollen im Jahr 2025 abgeschlossen sein.

Das Stimmvolk von Hundwil nahm die Vorlage zum Abwasserprojekt am 29. November mit einem Ja-Stimmenanteil von über 80 Prozent deutlich an. In der Gemeinde Teufen kommt das Sachgeschäft voraussichtlich im nächsten Jahr vor das Volk.

Der Kanton fördert die Abwasseranschlüsse von kleineren ARA an grosse, regionale Anlagen. Erhöhte Betriebssicherheit, verbesserte Reinigungseffizienz und ökologische Gründe, wie z.B. grössere Vorfluter und neuerdings auch die Entfernung von Spurenstoffen auf den grossen ARA, sprechen dafür. Die Kantonsbeiträge werden über einen separaten Fonds für Gewässerschutzprojekte finanziert. Dieser Fonds wird seit den 1990er Jahren von den Gemeinden gespiesen: Die Gebühren für die Gemeinden bemessen sich anhand der Restschmutzfracht, die von ihren Kläranlagen in die Gewässer eingeleitet werden.

Während es im Jahr 2015 noch 16 öffentliche ARA in Appenzell Ausserrhoden gab, sind bereits nach 2025 voraussichtlich nur noch die Hälfte davon in Betrieb. Bedingt durch die Anschlüsse an grosse St. Galler Anlagen und die Pulveraktivkohle-Stufe der ARA Herisau werden mittelfristig über 90 Prozent des Abwassers aus dem Kanton von ökologisch kritischen Spurenstoffen (wie Arzneimitteln, Kosmetika etc.) befreit werden. Dies ist laut Mitteilung im schweizerischen Vergleich ein sehr hoher Anteil.

Mittwoch, 9. Dezember - 08:34 Uhr

Webseite des Zukunftsprojekts Kirchenpark

Der «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» ist das Zukunftsprojekt der Evangelisch-reformieren Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt. Im November mussten geplante Informationsveranstaltungen in den vier Kirchgemeinden coronabedingt abgesagt weden. Um dem Informationsbedürfnis der Kirchbürger gleichwohl gerecht zu werden hat die Projektleitung des Kirchenparks gemäss Medienmitteilung die Webseite www.kirchenpark.ch aufgeschaltet. Hier wird über den Stand des Projekts informiert und ein Forum bietet Gelegenheit zur Diskussion. Wer stets über den Projektfortschritt im Bilde sein will, der kann einen Newsletter abonnieren. Unter dem Projektnamen «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» arbeiten die vier Kirchgemeinden auf den Zusammenschluss zu einer grossen Hinterländer Kirchgemeinde hin. Das Projekt «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» soll im Herbst 2022 den Kirchgemeindemitgliedern zur Abstimmung unterbreitet werden.

Dienstag, 8. Dezember - 14:54 Uhr

Fachhochschule: Diplomierte aus dem Appenzellerland

(PD) 116 Fach- und Führungskräfte haben dieses Jahr erfolgreich einen Weiterbildungsmaster am Campus St.Gallen der OST – Ostschweizer Fachhochschule abgeschlossen und dafür ihr Diplom erhalten. Unter den Absolventinnen und Absolventen, die insgesamt zwölf verschiedenen Studiengängen angehören, befinden sich laut Medienmitteilung mehrere Personen aus dem Appenzellerland.

Über den Titel «Executive Master of Business Administration (EMBA)» dürfen sich Marco Keel aus Niederteufen und Anjan Sartory aus Gais freuen. Für den erfolgreichen Abschluss des «MAS in Business Administration» sind Ahmet Aksöyek aus Teufen, Manuela Büchler aus Herisau, Patrick Haltmann aus Appenzell, Lisa Kathrein aus Grub und Stefan Klauser aus Herisau diplomiert worden. Zu den im Appenzellerland wohnhaften Diplomierten zählen weiter Sabin Bärlocher aus Speicher, Absolventin des «MAS in Psychosozialer Beratung», Jeanette Fink aus Herisau, Absolventin des «MAS in Health Service Management» und Manuel Egger, ebenfalls aus Herisau, Absolvent des «MAS in Real Estate Management».