APPENZELLER TICKER
(Archiv 22. Juli bis 19. September) Punktgewinn trotz Personalnot für FC Heiden +++ Aktive Bodenpolitik im Zentrum +++ Mint-Label für Kantonsschule Trogen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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16:10 Uhr

Punktgewinn trotz Personalnot für FC Heiden

Dass es für die Vorderländer nach zuletzt überzeugenden Leistungen gegen Rebstein 2 kein Selbstläufer wird, war schon vor Anpfiff klar. Gleich drei nominelle Stammspieler fehlten an diesem Nachmittag und mit dem bis anhin überzeugenden Braunwalder nahm ein angeschlagener Spieler auf der Bank Platz. Seinen Part übernahm Nachwuchsmann Thürlemann, was verdeutlicht, wie es um Heidens Personalsituation steht. Dem gegenüber hatte Rebstein-Trainer Torregrosa mehr Möglichkeiten. Solche hatte auch sein Angreifer Emini, doch in der ersten halben Stunde liess Rebsteins Nummer Elf gleich drei sogenannte „Hundertprozentige“ liegen. Richtig eng wurde es auch nach 32 Minuten, als der äusserst präsente Abwehrchef Gächter mittels Kopfball nur die Latte traf.

Strittiges Tor zur Führung
Auf der anderen Seite machten die Gastgeber vor allem in der Startphase ordentlich Druck. Eine erste Chance durch Fessler (7.) blieb ungenutzt, ehe Gächter nach knapp zehn Minuten eine abgefälschte Hereingabe Köberls auf der Torlinie klärte. Derweil schnappte die Abseitsfalle von Heiden Mal für Mal zu, was bei den Gästen für Unmut in Form von Reklamationen sorgte. So schoss der Puls der Torregrosa-Schützlinge fünf Minuten vor der Pause nochmals in die Höhe, als Fessler aus stark abseitsverdächtiger Position zur schmeichelhaften Führung für die Hausherren traf. Die Halbzeitpause kam kurze Zeit später wohl zum richtigen Zeitpunkt.

Sturzenegger hält vieles, aber nicht alles
Den Gästen bekam der Pausentee wohl besser. Shahini bot sich nach 55 Zeigerumdrehungen die nächste dicke Möglichkeit, doch auch ihm war das Glück an diesem Nachmittag nicht hold. Es muss aber auch gesagt werden, dass Heiden-Hüter Sturzenegger einen prächtigen Tag erwischte. Die Partie wurde indes immer ruppiger und bot nebst Fussball auch Provokationen und Rudelbildungen, an denen beide Mannschaften ihren Anteil hatten. Richtig bitter wurde es für die Gäste in Minute 69, als Kapitän Hüppi nach einem unglücklichen Foulspiel seine zweite gelbe Karte sah und folgerichtig vom Platz musste. Doch der Platzverweis beflügelte eher die Gäste wie die Gastgeber. Da Heiden-Stürmer Eyiden bei seiner Chance (77.) ausserdem im dümmsten Momentan ins Straucheln geriet, klappte es in Minute 81 doch noch mit dem ersten – und letztlich einzigen – FCR-Treffer. Einen Querpass Shahinis drückte Kamalanathan zum vielumjubelten Ausgleich und gleichzeitigen Endstand über die Linie. (lua)

Sonntag 19. September - 15:19 Uhr

Aktive Bodenpolitik im Zentrum

Die Baubehördentagung fand dieses Jahr in Urnäsch statt. Sie setzte den Akzent auf das Thema «Aktive Bodenpolitik», wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei mitteilt. Fachleute aus der Praxis zeigten den Nutzen einer aktiven Bodenpolitik. Anschliessend erfolgte ein Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden und der Planenden.
Rund 50 Mitglieder von Gemeindebehörden, Bauverwaltungen, Organisationen und Unternehmungen nahmen am Anlass teil. Eröffnet wurde die Tagung durch Landammann Dölf Biasotto, Vorsteher des Departementes Bau und Volkswirtschaft. «Appenzell Ausserrhoden entwickelt sich zum bevorzugten Wohnkanton der Ostschweiz» – lautet die Vision im Ausserrhoder Regierungsprogramm 2020–2023. Eine aktive Bodenpolitik spielt gemäss Mitteilung eine zentrale Rolle, um bestehende Innenentwicklungsreserven zu aktivieren. Mit den Projekten Arealentwicklung und Hausanalyse unterstütze der Kanton eine aktive Bodenpolitik bereits. Zudem werden im kantonalen Baugesetz verschiedene Instrumente den Gemeinden zur Förderung einer aktiven Bodenpolitik als Grundlage zur Verfügung gestellt. Im Austausch mit den Gemeinden sollen diese Instrumente für eine aktive Bodenpolitik jedoch im Hinblick auf die heutigen Voraussetzungen überprüft, weiterentwickelt und allenfalls ergänzt werden, schreibt das Baudepartement. Eine aktive Bodenpolitik gehe über den reinen Kauf und Verkauf von Liegenschaften hinaus. Drei Referenten gingen den Fragen nach, was eine aktive Bodenpolitik überhaupt ist und mit welchen planerischen Ansätzen eine solche angestossen werden kann. Als Einstieg spannte der Ausserrhoder Kantonsplaner Markus Fäh, erläuterte das Thema aus Sicht des Kantons. Anschliessend referierte Paul Dominik Hasler, Team Netzwerk Altstadt, welche planerischen Herausforderungen in der Entwicklung der Ortskerne bestehen und welche partizipativen Ansätze anzugehen sind, um die Entwicklung der Ortskerne gemeinsam mit der Bevölkerung anzustossen.
Matthias Wehrlin, Atelier Wehrlin, betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit einer klaren Vorstellung für die Innenentwicklung einer Gemeinde. Nur anhand von konkreten planerischen Vorstellungen und basierend auf eindeutigen Spielregeln könne die Entwicklung aktiv durch die öffentliche Hand gesteuert werden. Je früher die planerischen Rahmenbedingungen bekannt seien, desto grösser sei der Einfluss der öffentlichen Hand in einem Entwicklungsprozess.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurde in einem Austausch mit den Gemeinden und den Planenden die Möglichkeiten und Instrumente für eine aktive Bodenpolitik erarbeitet und diskutiert. (kk)

16:05 Uhr

Mint-Label für Kantonsschule Trogen

Seit ihrer Gründung im Jahr 1821 engagiert sich die Kantonsschule Trogen im Unterricht gemäss Medienmitteilung besonders in den Bereich Wissenschaft und Technik und fördert die Lernenden, ihre Kompetenzen in den sogenannten Mint-Fächern zu erweitern. Neu darf die Kanti das Label «Mint-aktives Gymnasium» der «Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)» tragen. Die Jury hob die Selbstständigkeit und Eigenmotivation der Lernenden hervor. Auch der vor kurzem erlangte erste Preis beim schweizerischen Wettbewerb «Science on the Move» sowie die innovative und schülerzentrierte Schulentwicklung konnten überzeugen. Malena Widmer, Gymnasiastin des Schwerpunktfachs Biologie/Chemie, wird in der Mitteilung zitiert: «In diesem Fach können naturwissenschaftlich begeisterte Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse vertiefen, aber es geht weit über das rein Fachliche hinaus: Die Teilnahme am Science-Wettbewerb war für uns eine einzigartige Chance. Wir haben im Team eng zusammengearbeitet und ein grossartiges Projekt auf die Beine gestellt.» Die Rektorin, Elisabeth Steger Vogt zeigt sich über die Anerkennung erfreut: Man sei eines der ersten «mint-aktiven» Ostschweizer-Gymnasien. Diese Auszeichnung honoriere die vielen Initiativen in der Talentförderung und die Schulgemeinschaf. (pd)

14:40 Uhr

Roland Klinger wird ordentlicher Staatsanwalt

Der seit März 2019 befristet als ausserordentlicher Staatsanwalt tätige Roland Klinger wird als ordentlicher in Innerrhoden angestellt. Die Standeskommission hat gemäss Mitteilung der Ratskanzlei auf Empfehlung der Fachkommission Strafverfolgung die Umwandlung der Anstellung beschlossen. Klinger hat im März 2019 seine Tätigkeit als ausserordentlicher Staatsanwalt aufgenommen. Die vorerst auf ein Jahr befristete Anstellung hat die Standeskommission zweimal verlängert, letztmals im November 2020 bis zum 31. März 2022. Mit der Tätigkeit von drei Staatsanwälten konnten die aufgrund gestiegener Fallzahlen über mehrere Jahre aufgestauten Pendenzen schrittweise auf ein vertretbares Mass abgebaut werden. Die Standeskommission hat die vom Grossen Rat auf den Beginn des Jahrs 2021 neu gewählte Fachkommission Strafverfolgung beauftragt, die personellen Ressourcen der Staatsanwaltschaft unter Berücksichtigung des Arbeitsanfalls, der Entwicklung der Fallzahlen und der Verfahrensdauer der Fälle zu überprüfen. Die Fachkommission sieht einen Bedarf für eine Umwandlung in eine definitive Planstelle. (rk)

Freitag, 17.September - 9:40 Uhr

Zinsanpassungen bei der APPKB

Das anhaltend tiefe Zinsniveau an den Geld- und Kapitalmärkten veranlasst die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) dazu, per 1. Oktober 2021 die Konto-Zinssätze anzupassen. Auf den Spar- sowie Freizügigkeitskonten vergütet die APPKB neu gemäss Medienmitteilung 0.02 % anstelle von bisher 0.03%. Zudem ändert sich der Zinssatz auf den Sparen 3 Konten von 0.15 % auf neu 0.10%. Bei den Privat- und Servicekonten gilt neu einheitlich 0.00 %. Die Zinsvorteile für Kinder, Jugendliche und Studierende bleiben auf allen Konten bestehen. (pd)

Donnerstag, 16. September - 19:40 Uhr

Auto brennt in Herisau vollständig aus – Ursache unklar

Beim Brand wurde niemand verletzt. Das Auto brannte hingegen komplett aus.

Beim Brand wurde niemand verletzt. Das Auto brannte hingegen komplett aus.

Bild: Kapo AR

Ein 43-jähriger Autofahrer ist am Donnerstag um kurz vor 15.30 Uhr mit seinem zweijährigen Sohn von St.Gallen-Winkeln in Richtung Herisau gefahren. Eingangs Herisau nahm der Lenker Rauchgeruch im Fahrzeuginnern wahr und hielt das Auto auf Höhe der St.Gallerstrasse 11 an. Zusammen mit seinem Kind verliess er anschliessend das Fahrzeug. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, geriet der Wagen unmittelbar danach in Brand.

Ein in der Nähe parkiertes Fahrzeug wurde aufgrund der hohen Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt.

Ein in der Nähe parkiertes Fahrzeug wurde aufgrund der hohen Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt.

Bild: Kapo AR

Beim Vorfall wurden die Personen nicht verletzt. Weiter schreibt die Polizei, dass die ausgerückte Feuerwehr Herisau das Feuer rasch unter Kontrolle hatte. «Während den Löscharbeiten musste jedoch die St.Gallerstrasse kurzzeitig gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden.»

Der Personenwagen wurde durch den Brand komplett zerstört.

Der Personenwagen wurde durch den Brand komplett zerstört.

Bild: Kapo AR

Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund zehntausend Franken. Die Brandursache ist momentan unbekannt und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt. (kapo/lex)

Donnerstag, 16. September: 17:20 Uhr

Kantonsrat Werner Rüegg wird Vorstandsmitglied bei Travail.Suisse Ostschweiz

Werner Rüegg, Heiden.

Werner Rüegg, Heiden.

Bild: PD

(pd) Der Vorstand von Travail.Suisse Ostschweiz hat an seiner vergangenen Sitzung Felix Bischofberger, Altenrhein, zum neuen Präsidenten bestimmt. Zudem wurde gemäss einer Mitteilung Kantonsratmitglied Werner Rüegg, Heiden, zum Vorstandsmitglied gewählt. Rüegg ist Regionalsekretär des Personalverbandes Transfair und somit laut Schreiben «versiert in der Branche des öffentlichen Verkehrs». «Mit diesen beiden Personen sind wir überzeugt, dass wir unsere politische Arbeit intensivieren können», lässt sich Othmar Widmer, Präsident Syna Region Ostschweiz, zitieren.

Travail.Suisse Ostschweiz ist der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden in der Ostschweiz, dem zehn Verbände angehören. Diese Verbände vertreten schweizweit 150’000 Mitglieder aus den verschiedensten Branchen und Bereichen der Privatwirtschaft und des Service public.

Donnerstag, 16. September: 16:50 Uhr

Ausserrhoder Regierungsrat stellt den Walzenhauser Neuzuzüger die Parteiunabhängigen vor

Regierungsrat Alfred Stricker stellte die PU und sein Amt in kurzen Worten vor.

Regierungsrat Alfred Stricker stellte die PU und sein Amt in kurzen Worten vor.

Bild: Isabelle Kürsteiner

(pd) Unlängst begrüsste die Gemeinde Walzenhausen 37 Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger. Gemeindepräsident Michael Litscher hiess die Anwesenden willkommen. Und auch Regierungsrat Alfred Stricker als Vertreter der Parteiunabhängigen (PU) war mit von der Partie. Stricker erläuterte gemäss einer Mitteilung die Belange von Kanton und der Parteiunabhängigen ebenso wie von weiteren Vereinen und Gruppierungen. Nach dem Dorfrundgang mit Isabelle Kürsteiner verschob sich die Gruppe in den Ortsteil Wilen, um gemeinsam zur Meldegg zu wandern, wo das Mittagessen folgte. Damit bot sich den Neuzugezogenen Gelegenheit fürs Kennenlernen und sie hatten einen ersten Überblick über die Vielfalt der Gemeinde Walzenhausen in kultureller, politischer, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.

Donnerstag, 16. September: 15:45 Uhr

SP AI fordert Corona-Gratistests für alle

Die SP AI fordert eine Weiterführung der Gratistests ab Oktober.

Die SP AI fordert eine Weiterführung der Gratistests ab Oktober.

Bild: Patrick Huerlimann

(pd) Die Sozialdemokratische Partei Appenzell Innerrhoden (SP AI) begrüsst den Ausbau der Corona-Test- und Impfmöglichkeiten in Appenzell Innerrhoden. Das schreibt sie in einer Mitteilung. Zudem fordert sie die Weiterführung der Gratistests ab Oktober. Dies ermögliche auch nicht geimpften Jugendlichen und Menschen mit kleinem Einkommen den Zugang zum Corona-Zertifikat und minimiere Einbussen bei Branchen mit Zertifikatspflicht. Auch Schülerinnen und Schüler sowie Studierende in Ausbildungsstätten mit Zertifikatspflicht könnten dann ohne finanzielle Barrieren weiterhin ihr Recht auf Bildung wahrnehmen.

Donnerstag, 16. September – 11:02 Uhr

20'000 Franken Sachschaden nach Auffahrkollision

Aufgrund von Unterhaltsarbeiten musste eine Lenkerin auf der Umfahrungsstrasse Teufen anhalten. Es kam zu Auffahrkollision

Aufgrund von Unterhaltsarbeiten musste eine Lenkerin auf der Umfahrungsstrasse Teufen anhalten. Es kam zu Auffahrkollision

Bild: KPAR

Eine Automobilistin fuhr am Mittwochmorgen kurz vor 8 Uhr von Teufen kommend auf der Umfahrungsstrasse Richtung St. Gallen. Vor der Leuenbachbrücke musste sie ihr Fahrzeug aufgrund von Unterhaltsarbeiten anhalten. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei realisierte dies die nachfolgende, 37-jährige Lenkerin zu spät und prallte in der Folge mit ihrem Auto gegen das Heck des stehenden Fahrzeugs. Die beiden Lenkerinnen blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20'000 Franken. (kpar)

Bei der Auffahrkollision gab es Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Bei der Auffahrkollision gab es Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Bild: KPAR
15:56 Uhr

Stefanie Danner übernimmt Ressort Technische Dienste

Stefanie Danner

Stefanie Danner

Nach der Wahl von Stefanie Danner hat der Herisauer Gemeinderat am 14. September erstmals seit Mai wieder in Komplettbesetzung getagt. Bei der Konstituierung gab es nach den Rochaden im Juni keine Veränderungen: Die neue Gemeinderätin Stefanie Danner übernimmt gemäss Medienmitteilung der Gemeinde die Leitung des Ressorts Technische Dienste, die seit dem Wechsel von Gemeinderat Florian Hunziker ins Ressort Soziales vakant gewesen ist. Damit wird sie auch Präsidentin der Kommission für Technische Dienste sowie der Feuer- und Zivilschutzkommission. Ausserdem ist Danner Stellvertreterin von Gemeinderätin Irene Hagmann im Ressort Schule. (gk)

12:16 Uhr

FDP Vorderland für «Ehe für alle»

Die Mitglieder der FDP Appenzeller Vorderland haben per online-Umfrage die Parolen für die Abstimmungsvorlagen vom 26. September gefasst. Deutlich abgelehnt wird die 99%-Initiative der JUSO. Etwas kritischer dagegen waren die Mitglieder gemäss Mitteilung bei der «Ehe für alle». Sie stimmten dieser Vorlage aber mehrheitlich zu und folgten damit bei beiden Vorlagen der Parolenfassung der Kantonalpartei. (pd)

10:23 Uhr

Jungbürgerfeier in Urnäsch

Kürzlich fand die Jungbürgerfeier mit den 2003er in Urnäsch statt. Um 14.30 Uhr besammelte sich die kleine Gruppe am Bahnhof. Mit dem Auto ging es hoch zur Schwägalp. Von dort ging es bequem mit der Schwebebahn nach oben auf den Säntis-Gipfel. Auf dem Gipfel erwartete die Jungbürgerinnen und Jungbürger eine interessante Führung zur Entstehung der Säntis Schwebebahn. Nachdem viel Neues gehört wurde, liessen sich die Jungbürgerinnen und Jungbürger mit einem feinen Apéro verwöhnen. Am Schluss blieb noch etwas Zeit für eine Besichtigung der Dauer-Ausstellung zum Thema Wetter auf dem Säntisgipfel. Mit der letzten Talfahrt ging es dann zurück auf die Schwägalp. Bevor der Weg zurück ins Dorf in Angriff genommen wurde, wurde die herrliche Stimmung auf der Schwägalp noch etwas genossen. Anschliessend liessen sich die Jungbürgerinnen und Jungbürger im Restaurant Löwen mit einem Abendessen verwöhnen. Im offiziellen Teil wurden ihnen die politischen Rechte und Pflichten etwas nähergebracht. Anschliessend folgte ein gemütliches Zusammensein bis sich die Jungbürgerinnen und Jungbürger nach einer gelungenen Jungbürgerfeier schliesslich auf den Heimweg machten. (pd)

Mittwoch, 15. September - 8:48 Uhr

Ausserrhoder Gewerbeverband sagt Nein 99%-Initiative

Der Vorstand des Gewerbeverband Appenzell Ausserrhoden hat die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht beteuern» analysiert. Für die Abstimmungsvorlage vom 26. September hat der Vorstand die Nein-Parole beschlossen, wie es in einer kurzen Mitteilung heisst. (pd)

15:07 Uhr

Autofahrer übersieht Lastwagen

Am Dienstagmorgen, 14. September 2021, ist es in Heiden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen. Beide Lenker blieben unverletzt.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr kurz nach 07.30 Uhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Personenwagen vom Kohlplatz her Richtung Asylstrasse. Bei der dortigen Verzweigung beabsichtigte er, links Richtung Oberegg abzubiegen. Beim Einfahren in die Hauptstrasse übersah er einen von Heiden herannahenden Lastwagen. In der Folge kam zu einer Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen. Der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken. (KapoAR)

14:24 Uhr

PU AR zu den eidgenössischen Abstimmungen

Im Hinblick auf die bevorstehenden eidgenössischen Abstimmungen haben die PU AR mittels einer Umfrage ein Stimmungsbild betreffend Abstimmungsverhalten ihrer Mitglieder erhoben. Um den Wählenden einen Einblick in das Abstimmungsverhalten zu ermöglichen, haben die PU AR gemäss Medienmitteilung für einmal entschieden, sich zu den beiden bevorstehenden Abstimmungen zu äussern. «Dies, obwohl die PU AR im Selbstverständnis vor allem in der kantonalen Politik engagiert sind», wie es im Communiqué heisst.

Zwei Drittel der PU-Mitglieder sprechen sich gegen eine Annahme der 99%-Initiative aus. Dies insbesondere, weil die möglichen Konsequenzen für die KMU, welche in Ausserrhoden das wesentliche Standbein der Volkswirtschaft sind, nicht absehbar seien.

Auch bei der «Ehe für alle» gibt es eine Zwei-Drittel-Mehrheit, in diesem Fall allerdings für eine Annahme der Vorlage. Auch beim ablehnenden Drittel sei die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare weitgehend unbestritten, die Möglichkeit der gemeinsamen Adoption eines Kindes oder der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin stossen aber auf Skepsis. (pd)

13:44 Uhr

TVA-Handball-Damen mit gutem Spiel gegen starken Gegner

Im ersten 2. Liga-Meisterschaftsspiel der Saison trafen die Innerrhoderinnen zuhause auf ein starkes Arbon 2. Sie erlitten trotz guter Leistung eine 19:26-Niederlage.

Arbon 2 trat in Appenzell mit sieben ehemaligen Spielerinnen aus der Nationalliga B an und überzeugte durch ein cleveres Spiel. Die 13 Innerrhoderinnen unter der Leitung von Reto Valaulta zeigten aber insgesamt eine ansprechende bis gute Darbietung. Zu gefallen wusste unter anderem Torhüterin Lea Fässler, welche auch einen Siebenmeter abwehrte und June Fritsche mit sechs Treffern in sechs Versuchen. Die Innerrhoderinnen verzeichneten aber zu viele Ballverluste und technische Fehler.

Die Gastgeberinnen gerieten in der Wührehalle gleich, aber nicht entscheidend ins Hintertreffen. So stand es nach 24 Minuten 6:10. Dieser Rückstand konnte bis auf zwei/drei Tore Differenz verkleinert werden. Beim Stande von 9:12 zur Pause war die Partie noch nicht entschieden. Nach Wiederbeginn kam es noch besser. in der 41. Minute konnte Andrina Inauen zum 16:16 ausgleichen. Die fThurgauerinnen schalteten aber einen Gang höher und erzielten fünf Treffer in Folge. Beim Stande von 16:21 war die Partie nach 49 Minuten zumindest vorentschieden. Appenzell gelangen in den letzten 19 Minuten nur noch drei Treffer und Arbon deren zehn. (mk)

11:15 Uhr

UH Appenzell gelingt Saisonauftakt

Zum Auftaktspiel der Saison trat UH Appenzell gegen Lejon Zäziwil an. Am Sonntag ging es weiter mit einer Cuprunde 1/16-Final. Die Appenzellerinnen entschieden beide Spiele knapp für sich.

Gleich zum Saisonbeginn standen die NLB-Damen dem UH Lejon Zäziwil gegenüber. Der Start gelang den Innerrhoder Damen gut. Sie zogen ihr Spiel auf und waren daher vermehrt im Ballbesitz. Nicht überraschend ging der UH Appenzell in der fünften Minute in Führung. Torschützin war Nicole Fässler auf Pass von Lea Fritsche. Vor der ersten Drittelspause tankte sich Vanessa Speck durch und erhöhte zum 0:2. Im zweiten Drittel zogen die Innerrhoderinnen ihr Spiel wieder auf und erspielten sich Torchancen. In der 36. Minute gingen sie 0:3 in Führung durch eine schöne Ballstafette. Die Debütantin Larinja Speck schoss ihr erstes Tor für die NLB-Damen auf Zuspiel von Melanie Born. Leider musste vor der zweiten Pause der erste Gegentreffer hingenommen werden. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die zweite Pause. Dem Trainertrio war klar, dass die Bernerinnen nun etwas unternehmen mussten. Deshalb starteten sie mit zwei Linien, um das Tempo möglichst hoch zu halten. Ein Weitschuss wurde von einer Bernerin ins Tor abgelenkt und die Appenzellerinnen bauten den Vorsprung wieder aus. Lejon Zäziwil begann ihr schnelles Spiel aufzuziehen, was ihnen mehr Platz verschaffte. Sie holten bis zum 4:4 auf, was die Verlängerung bedeutete. Voller Überzeugung, sich den Zusatzpunkt zu sichern, ging der UH Appenzell aufs Spielfeld. Wiederum Larinja Speck brachte den Ball eiskalt im Tor unter. Schliesslich wurde die Partie 4:5 nach Verlängerung gewonnen und die Appenzellerinnen liessen die ersten zwei Punkte dieser Saison auf ihrem Konto gutschreiben.

Am Sonntag hiess der Gegner Team Aarau, 1. Liga. Appenzell nahm auf Papier klar die Favoritenrolle ein. Es war ein harziger Start ins Spiel. Die Aarauerinnen liessen nicht viel Platz und gingen hartnäckig in die Zweikämpfe. Das erste Drittel verlief torlos. Auch im zweiten Drittel kamen die Appenzellerinnen nicht wie gewünscht in Fahrt. Die Gegnerinnen blockten alle Torschüsse oder unterbanden die Angriffe bereits in der Mittelzone. Folglich erzielten sie einen Doppelschlag. Die Damen mussten darauf Reaktion zeigen und das Spiel wieder unter Kontrolle bringen. In der 36. Minute gelang Karin Fässler durch einen Weitschuss der Anschlusstreffer. Überzahlsituationen blieben ungenutzt. Somit war das Ziel im letzten Drittel klar. Die Partie musste mit allen Mitteln gewonnen werden. Mit mehr Wille und Überzeugung traten die Damen auf. Schliesslich traf Samira Eberle zum Ausgleichstreffer. Eine Minute vor dem Spielende rettete ein Freischlag direkt vor dem gegnerischen Tor den UH Appenzell vor der Verlängerung. Die Torhüterin liess sich durch einen platzierten Schuss in die nahe Ecke erwischen. Glücklicherweise konnte auch dieser harzige Match gewonnen werden und die Damen ziehen in die 1/8-Finals des Schweizer Cups ein. (nfä)

Dienstag, 14. September - 9:33 Uhr

Alina Loacker gewinnt Anerkennungspreis 2021 des Lions-Club Herisau

Bereits zum vierten Mal konnte die Präsidentin des Lions Club Herisau Annette Joos kürzlich in der Wyburg Herisau den Jugendanerkennungspreis überreichen. Alina Loacker ist gemäss Medienmitteilung die würdige Gewinnerin. Mit dem Titel ihrer Maturaarbeit «Klimawandel für Primarschüler: Wie man den Kindern die Zukunft erklärt» hat die 18 jährige ein hochaktuelles Thema gewählt.

Aline Loacker und Annette Joos

Aline Loacker und Annette Joos

Bild: PD

Nach der Begrüssungslaudatio der Lions-Club-Präsidentin gab Alina Loacker den Anwesenden einen Einblick in ihre Beweggründe, sich diesem Thema zu widmen. Die heutige Jugend ist die 1. Generation, die die Klimakrise zu spüren bekommt und etwas ändern kann. Wohl reden alle über den Klimawandel, aber ob alle die Komplexität verstehen ist eine andere Sache, gerade bei Kindern. Genau da setzt Alina Loacker mit ihrer Arbeit an. Sie hat eine Unterrichtseinheit entwickelt, die die Kinder über den Klimawandel aufklärt und ihnen zeigt, was sie im Alltag tun können, um ihr Leben umweltbewusster zu gestalten. Da geht es nicht um weltbewegende Aktionen, sondern um kleine Änderungen in den Alltagsgewohnheiten, die viel bewirken können. Alina Loacker hat nicht nur die Unterrichtseinheit geschrieben, sondern sie auch gleich bei drei Klassen im Appenzellerland selber vermittelt und unterrichtet. Mittlerweile sind weitere 15 Klassen dazugekommen. Sie erlebt, dass die Kinder grosses Interesse zeigen und sich voll in das Thema eingeben. Der weitere Studienweg führt Alina Loacker nach Bern, wo sie sich für Sozialwissenschaften und Geografie eingeschrieben hat. Im Anschluss an ihr Referat stellte sie sich kompetent und überzeugend den Fragen der Gäste. (pd)

16:12 Uhr

1. Saisonsieg für Herisau

Am vergangenen Wochenende konnte der FC Herisau den ersten Saisonsieg einfahren. Der 4:1-Sieg gegen Au-Berneck war absolut verdient. Nach dem verkorksten Start im letzten Spiel ging man voller Überzeugung und Konzentration in die Partie und konnte sich die ersten guten Chance ausarbeiten. Nach 22. Minuten schaltete das Heimteam blitzschnell um, ein erster Abschluss konnte noch von einem Verteidiger geblockt werden, dieser fiel jedoch Joel Ehrbar direkt vor die Füsse und er konnte die verdiente Führung erzielen. Diese Führung gab den Herisauern merklich Selbstvertrauen. Die Gäste aus dem Rheintal versuchten zwar Chancen zu erarbeiten, doch das Heimteam stand kompakt und verteidigte gut. Kurz vor der Pause schalteten die Hausherren abermals schnell um und konnten im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Joel Kurzbauer traf vom Punkt in den Winkel. Mit dieser 2:0-Führung ging es in die Pause. Nach dem Wechsel starteten die Gäste druckvoll und wurden unter Mithilfe der Herisauer belohnt: Ein Eigentor brachte den Gästen neue Hoffnung. Nach einer kurzen Druckphase der Gäste konnte man sich wieder fangen. In der 68. Minute erlief Joel Ehrbar einen zu kurz geratenen Rückpass und schob abgeklärt zur 3:1-Führung ein. Jetzt war das Momentum ganz klar auf Seiten des Heimteams und nur vier Minuten später konnte Kaan Yildirim auf 4:1 erhöhen. Au-Berneck versuchte nochmals ranzukommen, die Defensive der Herisauer liess jedoch nichts mehr zu. Damit konnte man im vierten Saisonspiel den ersten Sieg einfahren. (eng)

15:52 Uhr

Monica Sittaro übernimmt

Der Verwaltungsrat des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (Svar) trauert um seinen Präsidenten. Andreas Zollinger ist am vergangenen Mittwoch überraschend verstorben. Der Verlust greife schwer, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zollinger habe in seiner Amtszeit eine tragende Rolle im Svar eingenommen.

Monica Sittaro

Monica Sittaro

In dieser herausfordernden Situation bleibt der Verwaltungsrat vollumfänglich handlungsfähig, so der Svar weiter. Monica Sittaro führt in ihrer Rolle als Vizepräsidentin das Gremium bis auf weiteres interimistisch. Das Gremium sei bereit, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und sämtliche anstehenden Aufgaben wahrzunehmen. Dabei erachtet es der Verwaltungsrat als besonders wichtig, die Geschäftsleitung weiterhin im laufenden Veränderungsprozess zu unterstützen. (pd)

11:43 Uhr

In Gruppe unterwegs: Zwei Motorradfahrer stürzen

Zwei Motorradfahrer haben sich am Sonntag bei einem Verkehrsunfall in Urnäsch unbestimmte Verletzungen zugezogen. Das teilte die Kantonspolizei am Montag mit.

Ein 35-jähriger Lenker fuhr gemäss Mitteilung kurz vor 13.30 Uhr als Mitglied einer Gruppe von fünf Motorradfahrern von Waldstatt kommend in Richtung Dorf Urnäsch. Höhe Abzweiger Fürtli verlor er nach einem Überholmanöver die Herrschaft über sein Motorrad, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte dort mit einem Betonelement. Der letzte Fahrer der Fünfergruppe, ein 34-Jähriger, realisierte zu spät, dass sein Kollege gestürzt war und kollidierte in der Folge frontal mit dem in der Fahrbahn liegenden Motorrad.

Die beiden Verunfallten zogen sich unbestimmte Verletzungen zu und mussten mit der Rettungssanität bzw. der Rettungsflugwacht ins Spital überführt werden. An den Motorrädern entstand Totalschaden. (kapoAr)

11:06 Uhr

Bischoff köpfelt Heiden zum Sieg

Bei bester Flutlichtatmosphäre gastierte der Vorderländer Viertligist am Freitagabend auf der Sportanlage Widnau in Ruggell. Dabei behielten sie dank einem Kopfballtreffer von Julian Bischoff das bessere Ende für sich.

Es war sozusagen das vorgezogene Spitzenspiel. Obschon die Tabelle nach drei Runden noch wenig aussagekräftig ist, standen sich an diesem Abend der Tabellenführer (Heiden) und sein erster Verfolger (Ruggell) gegenüber. Beide Teams erspielten sich zuvor sieben Punkte aus drei Spielen, was die Affiche durchaus spannend machte. Die Startphase verlief derweil auch sehr ausgeglichen. Zwar kam es hüben wie drüben zum Torszenen, der Grossteil des Spiels spielte sich jedoch im Mittelfeld ab. Nach 20 Minuten kam Heiden dann besser ins Spiel, was sich prompt mit zwei guten Möglichkeiten belegen liess: Zunächst wurde ein Freistossball in einem unübersichtlichen Durcheinander von den Hausherren auf der Torlinie geklärt (21.), ehe Müllers Geschoss drei Minuten später an die Latte prallte. Heiden spielte zwischenzeitlich besser, ohne jedoch Dominanz an den Tag zu legen. So war das torlose Remis zur Pause die logische Konsequenz. Nach dem Pausentee waren es dann die Gastgeber, welche den besseren Start erwischten, doch Heiden-Hüter Sturzenegger machte gleich zwei Topchancen der Liechtensteiner (52., 55.) zunichte. Seine Kollegen verstanden dies als Wachruf und investierten nun wieder mehr in ihr Spiel - und sie sollten sich noch belohnen. Nachdem Fessler in Minute 65 noch am glänzend reagierenden Marxer scheiterte, machte es der eingewechselte Bischoff drei Minuten später besser. Ein perfekt getretener Freistoss von Müller köpfelte Heidens Urgestein vorbei an Marxer zur unterdessen nicht ganz unverdienten Führung. Die Hausherren liessen sich jedoch nicht beirren und starteten zu einer furiosen Schlussphase, während dem bei den Gästen zum Schluss die Kräfte nachliessen. Dies veranschaulicht eine Szene in Minute 79, als Fessler perfekt durchbrach, für seinen Querpass aber schlicht keine Anspielpartner postiert war. Kommt hinzu, dass Abwehrchef Boller wenige Minuten vor Abpfiff mit Krämpfen den Platz verlassen musste. Ruggell witterte nun seine Chance und warf nochmals alles nach vorne - das eigene Unvermögen oder Heidens starker Rückhalt Sturzenegger verhinderten jedoch den Punktgewinn für den FCR in Extremnis. Eine rassige Partie, die mit Heiden letztlich einen glücklichen und doch verdienten Sieger fand. Oder um es in den Worten von Heiden-Trainer Yusuf Koru auszudrücken: «Ein Sieg für die Moral.» (lua)

10:27 Uhr

Bühler verliert gegen Staad 1:4

Nach Kloten und Wil mussten die Erstligistinnen des FC Bühler im happigen Startprogramm der laufenden Saison gegen den nächsten noch verlustpunktlosen Gegner antreten. Staad, wesentlich stärker als in der letzten Saison, als Bühler gleich zweimal gewann, war wieder eine zu grosse Hürde und der FC Bühler steht nach der 1:4-Niederlage weiterhin ohne Punkte da.

Dabei begann die Partie gut für die Spielerinnen vom Rotbachtal. Kompakt stehend und sehr gut organisiert, liessen sie nicht viel zu. Offensiv wurde es nach einem Eckball und Freistoss gefährlich aber der Torerfolg bleib aus. Staad hatte nach einer Viertelstunde zwei Chancen, welche ebenfalls ungenutzt blieben. Dann war Bühler wieder an der Reihe. Karin Mösli setzte sich auf rechts gut durch und flankte auf die alleinstehende Sina Eichrodt im Herzen des Strafraums. Die sonst technisch versierte Eichrodt konnte das Spielgerät nicht wie gewünscht kontrollieren und wurde vor dem entscheidenden Tap-in gerade noch gestört. Drei Minuten später ging ein Schuss von Simone Scherrerknapp über das Tor. Es war ein richtiges Hin- und Her, denn auch die Gastgeberinnen hatten Möglichkeiten. Besonders die langen Bälle auf die schnellen Stürmerinnen, sorgten für Sonderefforts in der FCB-Defensive. Der Druck wurde grösser und Staad war nun spielbestimmend. Das 1:0 schien nur noch eine Frage der Zeit. In der 40. Minute war es soweit. Bühler konnte a) nicht befreien und b) stimmte die Zuordnung nicht, was dazu führte, dass eine Staaderin aus kurzer Distanz den Ball versenken konnte. Bühler hatte mit Sina Eichrodt postwendend den Ausgleichstreffer auf dem Fuss, doch die Torhüterin hatte etwas dagegen. Ein Weitschuss des Heimteams ging mit dem Pausenpfiff ebenfalls ganz knapp daneben.

Entscheidung aufgrund zwei Gegentoren nach Eckbällen

Die ganze Entschlossenheit in der zweiten Halbzeit das Spiel zu drehen, verfloss jäh in der 48. Minute. Nach einem Eckball köpfte eine Staaderin den Ball in die Maschen. Schockiert vom Gegentreffer, war Bühler nicht in der Lage zu reagieren. Obwohl auch Staad einen Gang zurückschaltete, gelang ihnen in Minute 70 das 3:0 nach gleichem Muster wie beim 2:0. Eckball- Kopfball – Tor.

Als Simone Scherrer in der 76. Minute mit einem «Briefkasten-Tor» aus gut 45 Metern die Schlussfrau des Heimteams erwischte und auf 3:1 verkürzte, keimte nochmals etwas Hoffnung auf. Sarina Fritsche und Karin Mösli wurde die Chance geboten das 3:2, doch beide rutschten im dümmsten Moment weg. Nach einem Fehlpass zum Gegner gelang der stark spielenden Captainne des FC Staad in der letzten Minute gar das 4:1 aus grosser Distanz.

Staad gewann das Spiel aufgrund der besseren Chancenauswertung verdient aber insgesamt sicher zu hoch. Bühler musste aufgrund der vielen Absenzen Tribut zahlen und konnte mangels Kräften in der zweiten Halbzeit nicht genügend reagieren. Das Spiel war aber verbessert gegenüber den ersten zwei Partien gegen Kloten und Wil. Um am kommenden Sonntag auf der heimischen Göbsimühle gegen die favorisierten Tessinerinnen aus Gambarogno zu punkten, braucht es nochmals eine klare Steigerung. (ro)

09:28 Uhr

Urnäsch holt gegen Herisau 2 einen Punkt

Bei strömendem Regen trennen sich die Viertligisten Urnäsch und Herisau 2 am Freitagabend mit einem Unentschieden. Kaum betraten die Spieler das Spielfeld, stand es schon direkt nach Anpfiff 0:1 für die Gäste aus Herisau. Ein Herisauer stand nach einem langen Ball plötzlich allein vor dem letzten Mann der Urnäscher, Ammann hatte keine Chance und die Gäste platzierten ihren ersten Torschuss ins Netz. In der nächsten Viertelstunde kamen die Urnäscher besser ins Spiel zurück. So gelang es Brandenberger, mit einem platzierten Schuss das Spiel nach 20 min wieder auszugleichen. Trotz des anhaltenden Regens kämpften sich beide Mannschaften durch die erste Hälfte. Sowohl die Heimmannschaft als auch die Gäste versuchten ihre Chancen zu Nutzen, um in Führung zu gehen. Doch es blieb bis zur Pause beim 1:1.

In der zweiten Halbzeit regnete es geradezu in Strömen. Dies beeinträchtigte das laufende Spiel. Teilweise rollte der Ball nicht mehr auf dem nassen Boden. Von einem gepflegten Fussballspiel konnte nicht mehr die reden sein. Das Spiel endete 1:1-Unentschieden. (gül)

Montag, 13. September - 8:34 Uhr

Helferanlass Hüpfburgenfun-Park Bühler

Am Sonntag fand der Anlass für die Helfenden, welche am Hüpfburgen-Funpark 2021 in der Festwirtschaft mitgeholfen haben statt. Rund 90 der total 156 Helfenden folgten der Einladung an und trafen sich zum reichhaltigen Brunch auf dem Kronberg und vergnügten sich danach im Tal beim Rodeln. (pd)

Sonntag, 12. September - 16:29 Uhr

Verkehrsunfall auf der Schwägalp

Beim Unfall entstand hoher Sachschaden.

Beim Unfall entstand hoher Sachschaden.

Bild: Daniel Ammann

(kpar) Am Samstagnachmittag fuhr ein Mann mit seinem Auto von Urnäsch in Richtung Schwägalp. Oberhalb des «Chräzerlirank» setzte er gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei zu einem Überholmanöver an und geriet beim Einbiegen auf seine Fahrspur über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dabei kollidierte der Lenker mit einem Metallpfahl. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Samstag, 11. September - 11:44 Uhr

Sachschaden bei Selbstunfall in Schwellbrunn

Ein Autofahrer ist in der Nacht von Freitag auf Samstag von Schwellbrunn in Richtung Waldstatt gefahren. In der engen Linkskurve im Bereich Rotschwendi fuhr er aus unerklärlichen Gründen geradeaus den steilen Abhang hinunter. 20 Meter unterhalb der Fahrbahn stoppte ein Baum seine Fahrt.

Bild: Kapo AR

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Lenker erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde durch die aufgebotene Ambulanz versorgt. (kapo/lex)

16:45 Uhr

Zertifikatspflicht für Besucher im Svar

Michel Canonica

Nach den Entscheidungen des Bundesrats hat der Spitalverbund Ausserrhoden (Svar) die Einführung der Zertifikatspflicht per Montag, 13. September, beschlossen. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Konkret gilt im Spital Herisau, im Spital Heiden und im Psychiatrischen Zentrum AR ab Montag die Zertifikatspflicht für Patientenbesucher/innen, Restaurantgäste, Gäste öffentlicher Veranstaltungen, Gäste Weiterbildungsveranstaltungen sowie für weitere externe Gäste

Keine Zertifikatspflicht gilt für Mitarbeitende, Personen unter 16 Jahren, Stationäre Patienten, Ambulante Patienten (inkl. Sprechstunde), Kursteilnehmende der Physiotherapiekurse, Max. 1 Begleitperson von eintretenden Patienten, welche unterstützungsbedürftig sind, Max. 1 Begleitperson einer Gebärenden während der Geburt sowie für Väter (Besucher) von Neugeborenen auf dem Wochenbett (& Geschwister, sofern <16J).

Das Covid-Zertifikat wird an allen Standorten an der Rezeption überprüft. Personen, welche ein aktuelles Zertifikat und einen amtlichen Ausweis vorlegen können, erhalten einen farbigen Bändel. Damit findet die Überprüfung jeweils nur einmal pro Tag und Person statt. Zusätzlich gilt bei den Patientenbesuchen: Patienten dürfen gleichzeitig von maximal zwei Personen besucht werden, Maximal vier Besucher gleichzeitig in einem Mehrbettzimmer, Besucher dürfen keine Covid-19-Symptome aufweisen sowie müssen allgemeine Hygiene- und Abstandsregeln weiterhin eingehalten werden. Die Maskenpflicht gilt weiterhin für alle Personen in den Spitalräumlichkeiten. Stoffmasken sind nicht erlaubt.

Unter www.svar.ch/corona finden Interessierte zu jeder Zeit, die jeweils aktuell gültigen Regeln im Svar. (pd)

16:22 Uhr

Fahrradfahrer verletzt sich bei Auffahrunfall

Unbestimmte Verletzungen im Gesicht hat sich am Freitagmittag ein Velofahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Heiden zugezogen.

Ein 53-jähriger Lenker fuhr gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kurz vor 12 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Werdstrasse in Richtung Rehetobel. Dabei realisierte er zu spät, dass der vor ihm fahrende Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen angehalten hatte, um Fussgängern das Überqueren der Strasse zu ermöglichen. In der Folge prallte der Fahrradfahrer gegen das Heck des Personenwagens. Der Velofahrer zog sich unbestimmte Verletzungen im Gesicht zu und musste schliesslich mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt werden. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden. (kpar)

14:57 Uhr

Grosses Fest zum Stiftungsjubiläum

Die Stiftung Pro Innerrhoden feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet das Jubiläumsfest vom 18. September. Den ganzen Tag über finden auf dem Kanzleiplatz und in den angrenzenden Gebäuden Konzerte, Lesungen und weitere Darbietungen statt.

Der Kabarettist Simon Enzler hat den diesjährigen Innerrhoder Kulturpreis erhalten. Er wird am grossen Jubiläumsfest mit von der Partie sein.

Der Kabarettist Simon Enzler hat den diesjährigen Innerrhoder Kulturpreis erhalten. Er wird am grossen Jubiläumsfest mit von der Partie sein.

Bild: Ralph Ribi

Die 1971 per Landsgemeindeentscheid geschaffene Stiftung Pro Innerrhoden engagiert sich seither für die hiesige Kultur. Das Jubiläum der Stiftung wird dieses Jahr von Mai bis November mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert. Den Höhepunkt bildet gemäss Mitteilung der Ratskanzlei das Jubiläumsfest vom 18. September. Von 10 bis 16.30 Uhr werden auf dem Kanzleiplatz und in den angrenzenden Gebäuden Konzerte, Lesungen, Theater und weitere spannende Aktivitäten geboten.

Im Festzelt auf dem Kanzleiplatz liegt der Fokus auf der musikalischen Unterhaltung. Unter anderem sorgt die «Appenzeller Musik» mit Antonia und Christian Manser, Albert Graf, Pia Dobler und Paul Inauen für heimische Klänge. Dass Wort und Musik hervorragend zusammenpassen, zeigt der jüngste Kulturpreisträger der Stiftung Pro Innerrhoden, Simon Enzler: Zusammen mit dem Appenzeller Echo wird der wortgewandte Kabarettist bestimmt für Heiterkeit, aber wohl auch für nachdenkliche Momente sorgen.

Im kleinen Ratssaal präsentiert Joe Manser, ein weiterer Innerrhoder Kulturpreisträger, Geschichten im Innerrhoder Dialekt. Fotoimpressionen aus Innerrhoden zeigt Kurt Haberstich, Bildband- und Buchautor, Wanderer und Bergsteiger. Die in Gonten aufgewachsene Andrea Maria Keller lebt als freischaffende Lyrikerin und Lektorin in Bern. Sie lädt zu einer Lyriklesung, musikalisch umrahmt vom «Kammermusik-Trio Rempfler» mit Antonia, Leonie und Elenie.

Ottilia Dörig, Leiterin des Innerrhoder Kulturamts, führt durch die Gesprächsrunde «Kulturschaffen in Innerrhoden ‒ eine Standortbestimmung». Mit den Podiumsteilnehmenden geht sie Fragen zum aktuellen Kulturleben und Kulturschaffen im Kanton nach und wagt mit ihnen einen Blick in die Zukunft. Es diskutieren Agathe Nisple, Kulturvermittlerin, Ursula Schmid, Kunsthalle Ziegelhütte, Martina Obrecht, Co-Leiterin Museum Appenzell, Silvio Signer, Präsident Kulturgruppe Appenzell, und Barbara Betschart, Leiterin Roothuus Gonten ‒ Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik.

Ticketing

Für die Darbietungen im kleinen Ratssaal und in der Volksbibliothek werden Tickets ausgegeben. Die Tickets können bis zum 17. September 2021 bei Appenzellerland Tourismus AI, Hauptgasse 4, Appenzell, Telefon 071 788 96 41, bezogen werden. Am Jubiläumsfest selber werden Tickets beim Infostand unter den Rathausbögen vergeben. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Das Festzelt wird so hergerichtet, dass dort für Besuchende keine Zertifikats- und Maskenpflicht gilt. Für den Besuch von Veranstaltungen im kleinen Ratssaal, im Museum und in der Volksbibliothek muss demgegenüber ein Covid-Zertifikat vorgewiesen werden. Es besteht jedoch keine Maskenpflicht. Unter den Rathausbögen steht ein Zelt für unentgeltliches Testen bereit.

Im Rahmen des Jubiläums werden die Kulturpreisträgerinnen und Kulturpreisträger der Stiftung Pro Innerrhoden in etwas anderer Weise nochmals ins Rampenlicht gerückt. Im Auftrag der Stiftung hat der Oberegger Historiker David Aragai für alle Preisträgerinnen und -träger in der freien Internet-Enzyklopädie Wikipedia einen Eintrag erstellt.

Eine Übersicht zum Jubiläumsprogramm und weitere Informationen finden sich online unter www.ai.ch/50-jahre-spi.

Freitag, 10. September - 14:03 Uhr

Schellenschmied Peter Preisig hat den Kulturpreis «Di goldig Bechue» erhalten

Der Herisauer Schellenschmied Peter Preisig ist erster Preisträger des neu lancierten Kulturpreises «Di goldig Bechue». Das teilte der Appenzeller Verlag am Freitag mit. Preisig erhielt kürzlich den mit 5000 Franken dotierten Preis und symbolisch eine von der Herisauer Künstlerin Vera Marke geschaffene goldene Bechue überreicht. Verliehen wird der Preis vom «Appenzeller Magazin». Trägerin ist die Frieda und Ulrich Steingruber-Stiftung, die damit Personen oder Institutionen für ihre Verdienste im kulturellen oder gesellschaftlichen Bereich ehren möchte. Im Frühling wurden den Leserinnen und Lesern fünf Nominierte vorgestellt: nebst Preisträger Peter Preisig Schauspielerin Jeanne Devos (Heiden/Zürich) sowie die in Kultur, Gesellschaft und Stiftungen engagierten Manuela Stieger (Trogen), Werner Frischknecht (Herisau) und Silvio Signer (Appenzell). (pd)

Neue Ausgabe «Appenzell Innerrhoden – passt genau»

Das Faltblatt «Appenzell Innerrhoden – passt genau» wurde aktualisiert und aufgefrischt. Im Fokus steht wie bisher Appenzell I.Rh. als attraktiver Wohn- und Arbeitsort.

Wie die Ratskanzlei mitteilt, hat aufgrund der grossen Beliebtheit des Leporellos das Amt für Wirtschaft die Publikation überarbeitet und aktualisiert. Das Faltblatt informiert über die verschiedenen Standortvorteile von Appenzell I.Rh. Es zeigt, wie sich der Kanton durch ein ausgezeichnetes Bildungswesen, zukunftsgerichtete Ausbildungs-, sowie innovative Gewerbe- und Industriebetriebe auszeichnet. Auch die naturnahen Wohnmöglichkeiten, ein weitreichendes Freizeitangebot, ausgiebige Einkaufsmöglichkeiten und eine bürgernahe Kantonsverwaltung sind Vorteile Innerrhodens.

Als Wirtschaftsstandort bietet Appenzell I.Rh. sehr gute Rahmenbedingungen für Unternehmen. Diese setzen sich aus einer moderaten Steuerbelastung für juristische Personen, welche im Jahr 2019 erneut um 2 Prozent gesenkt wurde, niedrigen Sozialabgaben sowie motivierten und qualifizierten Arbeitnehmenden zusammen. Im interkantonalen Vergleich liegt heute die Steuerbelastung des Reingewinns und des Kapitals von Aktiengesellschaften in Appenzell I.Rh. auf den ersten Rängen.

Der Kanton Appenzell I.Rh. steht im schweizerischen Vergleich zum frei verfügbaren Einkommen auf dem ersten Rang. Zu diesem Ergebnis kam die Credit Suisse, nachdem sie in einer Studie die wichtigsten Faktoren zur finanziellen Wohnattraktivität und dem frei verfügbaren Einkommen in den Schweizer Kantonen geprüft hat. Schnell erreichbare Naherholungsgebiete und Freizeitmöglichkeiten, niedrige Gesundheitskosten, abwechslungsreiche Arbeitsmöglichkeiten und loyale Arbeitgeber runden das Bild eines attraktiven Wohnkantons ab. (rk)

16:50 Uhr

Bezirk Oberegg mit zwei statt drei Tageskarten

Wie der Bezirk Oberegg kürzlich mitteilte, war die Nachfrage nach den Gemeinde-Tageskarten, über die letzten Jahre hinweg, sehr unterschiedlich, tendenziell aber rückläufig - und dies ohne Berücksichtigung des letzten Jahres (Corona). Obwohl sich der Verkauf der Karten defizitär entwickelt hat, bleibt das Angebot von Tageskarten in Oberegg vorläufig bestehen. Dem Bedürfnis entsprechend wird das tägliche Angebot gemäss Mitteilung allerdings ab Dezember 2021 auf zwei statt wie bisher drei Karten redimensioniert. (bk)

14:35 Uhr

EVP AR: Nein zur «Ehe für alle», Ja zur 99%-Initiative

EVP AR hat die Abstimmungsparolen für den 26.September gefasst. Die Partei lehnt die Vorlage «Ehe für alle» einstimmig ab. Sie befürwortet hingegen die 99%-Initiative deutlich.

Wie die Partei mitteilt, kam sie nach einer fundierten Auseinandersetzung zu gesellschaftlichen, rechtlichen, persönlichen und christlichen Gesichtspunkten zum Schluss, die Vorlage «Ehe für alle» abzulehnen.

Die EVP anerkenne das Bedürfnis homosexuell empfindender Menschen nach einer sicheren und stabilen Beziehung. In diesem Zusammenhang sei es auch notwendig, bestehende Lücken im Partnerschaftsgesetz zu schliessen. Auf der Ebene einer Partnerschaft mache eine Gleichbehandlung von homo- und heterosexuell empfindenden Paaren Sinn, so die EVP.

Für die EVP widerspricht die aktuelle Vorlage allerdings der Bundesverfassung. Diese bestimme eindeutig, dass die Fortpflanzungsmedizin nur heterosexuellen Paaren offenstehe. «Es gibt aus biologischer Sicht einen eindeutigen Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Paaren», so die Partei Die Gesellschaft müsse wieder den Mut finden, ungleiches auch ungleich zu behandeln. Zudem schafft die Zulassung der Samenspende für lesbische Paare eine neue Ungleichheit zu schwulen Partnerschaften. Damit werden die Forderungen nach der Leihmutterschaft geradezu heraufbeschworen, so die EVP.

Die EVP AR spricht sie gegen die Vorlage aus, weil diese nicht Probleme löse, sondern weitere schaffe und daher nicht zielführend sei.

Mit ihrer JA-Parole zur 99%-Initiative unterstreicht die EVP AR, dass die aktuell laufende Umverteilung von Erwerbstätigen zu vermögenden Personen leicht korrigiert werden soll. Während der Medianlohn in den letzten Jahren um ca. 13 % gestiegen ist haben sich die verfügbaren Vermögenswerte in Privatbesitz im gleichen Zeitraum um knapp 80 % erhöht.

Auf der Gesetzesstufe wird das Parlament die Möglichkeit haben die Details zu regeln, so dass Wohneigentum, Übergaben von KMU oder Auszahlungen der Pensionskassen nicht höher besteuert werden. Insbesondere stellt sich die EVP AR in der Mitteilung vehement gegen die laufende Kampagne der Initiativgegner. Einmal mehr werde versucht, mit fadenscheinigen Argumenten und Behauptungen Angst zu verbreiten. «Es wäre ein Armutszeugnis für das mehrheitlich bürgerliche Parlament, wenn ein Gesetz entstehen würde, welches noch linker ist als die Initianten selbst», so die EVP. (pd)

Donnerstag, 9. September - 11:13 Uhr
Der Grund für den Absturz ist noch nicht bekannt.

Der Grund für den Absturz ist noch nicht bekannt.

Kapo AI

Berggänger im Alpstein abgstürzt

Ein 60-Jähriger ist auf dem Wanderweg Altenalp in Richtung Seealpsee zu Fall gekommen und stürzte in steil abfallendes Gelände ab. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden ereignete sich der Vorfall am Mittwochnachmittag. Der Mann und seine Begleitung war von der Altenalp in Richtung Seealpsee unterwegs gewesen. Der Mann kam während des Abstiegs aus noch unbekannten Gründen zu Fall und stürzte das steil abfallende Gelände hinunter. Wie es in einer Mitteilung heisst, konnte ein weiterer Wanderer den Verunfallten lokalisieren und betreuen. Der Verunfallte zog sich beim Fall diverse Verletzungen zu. Er wurde durch die ausgerückte Rettungsflugwacht geborgen und in Spitalpflege überführt. (kapo/tn)

Donnerstag, 9. September - 8:40 Uhr

Selbstunfall wegen gesundheitlichem Problem

Am Mittwochmittag ist es in Hundwil zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Aufgrund gesundheitlicher Probleme des Mannes wurde er ins Spital überführt.

Kurz vor 12.00 Uhr lenkte ein 81-Jähriger sein Auto von Hundwil in Richtung Appenzell. In einer Linkskurve kurz vor dem Sonderaukreisel geriet der Mann laut Mitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden über den rechten Fahrbahnrand hinaus und fuhr gegen die steile Strassenböschung. Der Autofahrer blieb unverletzt. Wegen Verdacht auf gesundheitliche Probleme wurde der Mann durch den alarmierten Rettungsdienst ins Spital überführt. Die aufgebotene Pikettgarage transportierte den Personenwagen ab. (kpar)

16:06 Uhr

Fahren und Bremsen üben

Zum elften Mal sind in dieser Woche Herisauer Primarschülerinnen und -schüler an den obligatorischen Microscooter-Kursen ausgebildet worden.

«Egal ob in Bern, Zürich, Herisau: Die Themen sind die gleichen», sagt René Lauper. Seit 2007 erteilt er mit seinem Projekt «New Mobility Safety» Microscooter-Kurse, fast 70'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich instruieren lassen. Der Zustand der Kickboards und ähnlichen Gefährte sei oft mangelhaft, die korrekte Einstellung nicht immer bekannt, meint der Kursleiter, der auch nach Erreichen der Pension mit breitem Fachwissen und grosser Leidenschaft unterrichtet. Das richtige Bremsen falle schwer. Entsprechend ist die Schulung der jungen Benützerinnen und Benützer wichtig. Am Montag und Dienstag hielten sich die 2. Primarklassen Herisaus für eine Doppellektion auf dem Areal des Regiobus-Depots auf.

Gelber Slalom und Faltblatt

Es sei positiv, dass die Schule die Kurse vor längerem als obligatorisch erklärt habe, meint Dölf Alpiger. Er hat bei seiner Ausbildung zum BASPO-Sportkoordinator René Lauper kennengelernt. Dank der «Friedrich und Anita Frey-Bücheler-Stiftung» sind die Kurse für die Eltern kostenlos. Die Kinder widmen sich dem Montieren des Helmes und der Knieschoner, sie bringen die Lollypopübung und den gelben Slalom hinter sich. Sie hören Informationen – und sie fahren und bremsen intensiv. «Die zehn goldenen Micro-Regeln im Strassenverkehr», heisst der Titel eines Faltblattes, das die Kinder nach Hause nehmen. «Schaut diese Hinweise mit euren Eltern an. Sie wissen vielleicht auch nicht alles», fordert René Lauper sie auf. (pd)

13:11 Uhr

Andreas Zollinger überraschend gestorben

Andreas Zollinger ist am Mittwochmorgen überraschend zu Hause verstorben. Das teilte das Gesundheits- und Umweltdepartements der Stadt Zürich mit. Zollinger war während 22 Jahren im Stadtspital Zürich tätig, zuletzt als Medizinischer Direktor und Co-Spitaldirektor. Seit Juni 2020 war er zudem Verwaltungsratspräsident des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (Svar), seit über fünf Jahren Mitglied des Verwaltungsrats.

Wie es in der Mitteilung heisst, ist das Stadtspital Zürich in tiefer Trauer um einen einfühlsamen Menschen sowie herzlichen Kollegen und um einen vorausschauenden und engagierten Spitaldirektor und Medizinischen Direktor. Andreas Zollinger war seit 1999 am Stadtspital tätig, zunächst als Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin, seit 2006 als Mitglied der Spitalleitung und seit 2010 als Medizinischer Direktor. Die Entwicklung des Stadtspitals Zürich sei ihm sehr am Herzen gelegen. Im August 2021 hat er in seiner Rolle als Medizinischer Direktor die Funktion als Co-Spitaldirektor übernommen. Andreas Zollinger hat sich mit seiner ganzen Energie und mit seinem fundierten Wissen in seinen verschiedenen Rollen und zuletzt als Co-Spitaldirektor voll und ganz für das Stadtspital Zürich eingesetzt.

In der Medienmitteilung des Svar wird Andreas Zollinger ebenfalls als ein herzlicher und einfühlsamer Mensch und Kollege beschrieben. Er habe sich in den vergangenen fünf Jahren mit ganzer Kraft in seine Funktion als Verwaltungsrats, zuletzt auch als Verwaltungsratspräsident, für den Svar eingesetzt. Die Entwicklung des Svar lag ihm dabei zu jeder Zeit spürbar sehr am Herzen. «Unsere Gedanken sind bei all den Menschen, die Andreas Zollinger nahestanden. Seine grossen Leistungen sowie seine zugängliche Art werden uns stets in guter Erinnerung bleiben», schreibt der Spitalverbund. Die Koordination der Aufgaben von Andreas Zollinger übernimmt gemäss Mitteilung Monica Sittaro, Vizepräsidentin des Verwaltungsrats. (pd)

08:28 Uhr

Appenzeller Wettschiessen-Final in Teufen

Am Wochenende wurde auf der Schiessanlage Teufen das Wettschiessen der Jung- und Jugendschützen aus den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden ausgetragen. Die Nachwuchsschützen aus Ausserrhoden holten je zwei Doppelsiege.

Tristan Kappeler, Sieger Martin Graf Martin Philipp Aregger aus Oberegg

Tristan Kappeler, Sieger Martin Graf Martin Philipp Aregger aus Oberegg

Bild: PD

Alle Teilnehmer hatten ein zehnschüssigen Programm zu absolvieren. Die Jugendschützen hatten mit den Verhältnissen vor Ort ein wenig zu kämpfen. Eine spezielle Auszeichnung, den Pechvogelpreis, erhielt jener Teilnehmer, welcher mit dem höchsten Resultat im Achtelfinal ausgeschieden ist. Bei den Jugendschützen waren Remo Knechtle aus Gonten mit 71 Punkten, bei den Jungschützen Adrian Rusch Adrian mit 72 Punkten aus Eggerstanden die Sieger des Pechvogelpreises. Beim Jugendschützenfinal Siegte Martin Graf mit 69 Punkten vor seinem Vereinskollegen Tristan Kappeler mit 65 Punkten, beide aus Heiden. Der dritte Rang ging an Philipp Aregger mit 67 Punkten nach Oberegg.

Die Jungschützen hatten das Wetter einigermassen gut im Griff. Beim Final Siegte Simona Künzler aus Heiden mit 70 Punkten, mit einem Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang von Marco Bösch. Der dritte Rang sicherte sich Christoph Breitermoser aus Meistersrüte.

Die Resultate zeigten, wie gut in beiden Kantonen in den Vereinen gearbeitet wird. Ausserrhoden zählt derzeit nur 85 Jungschützen, die Zahlen sind rückläufig. In diesem Jahr sind es wiederum 30 weniger, das liegt vielleicht auch an der Pandemie. Bei den Jugendschützen ist die Beteiligung mit 25 Schützen stabil. Aber auch im Innerrhoden sieht es nicht besser aus, auch sie haben Mühe mit dem Jungschützen, nur bei den Jugendschützen haben sie dieses Jahr mehr Teilnehmer. www.ksv-ar.ch oder www.ksv-ai.ch (chp)

Dienstag, 7. September - 18:58 Uhr

Clarissa Wufka hat die Führung der Coop-Filiale Urnäsch übernommen

(pd) Clarissa Wufka leitet seit dem 1. September den Coop Urnäsch. Dies teilt das Unternehmen in einer Medienmitteilung mit. Die 25-Jährige absolvierte ihre Ausbildung zur Detailhandelsfachfrau im Bereich Textilien – mit Bachelorabschluss in Businessmanagement – im Kanton Bern. Vor drei Jahren zog sie in die Ostschweiz und im vergangenen Herbst begann sie im Coop Heerbrugg das betriebsinterne Aspirantenprogramm. Nach erfolgreichem Abschluss wechselte sie im Mai als stellvertretende Geschäftsführerin in den neuen Coop St. Margrethen.

Clarissa Wufka ist neue Leiterin des Coop Urnäsch.

Clarissa Wufka ist neue Leiterin des Coop Urnäsch.

Bild: PD

In Urnäsch übernimmt Clarissa Wufka die Nachfolge der bisherigen Geschäftsführerin Nadia Geisser (25), die neu den Coop Rheineck leitet. Clarissa Wufka blickt ihrer neuen Aufgabe in Urnäsch zuversichtlich entgegen: «Ich freue mich auf die neue Herausforderung und darauf, meine Erfahrungen im Team einzubringen und mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen.»

Dienstag, 7. September - 14:29 Uhr

919 Personen in Appenzell Ausserrhoden sind auf Stellensuche

(kk) In Appenzell Ausserrhoden hat im August das Total der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat um 32 Personen abgenommen. Dies teilt der Kanton in einer Medienmitteilung mit. Neu sind 919 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungs­zentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 509 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 410 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 94 in der Kündigungsfrist. Weitere 256 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 60 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs oder ähnliches) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt gemäss der Mitteilung mit 1,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat.

In Appenzell Ausserrhoden beträgt die Arbeitslosenquote 1,6 Prozent.

In Appenzell Ausserrhoden beträgt die Arbeitslosenquote 1,6 Prozent.

Bild: Benjamin Manser

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 499 Männer und 420 Frauen. 369 Stellensuchende (Vormonat 381) sind über 50-jährig. 17.4 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen. In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 79 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 1,3 Prozent um 0,3 Prozentpunkte tiefer als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

56 Millionen Franken für Kurzarbeitsentschädigungen

Im August haben die Personalberater und -beraterinnen im RAV Appenzell Ausserrhoden 525 Beratungsgespräche durchgeführt. Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats 142 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden, während dessen sich auf der andern Seite 110 Personen neu anmelden mussten.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 56 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 888 Betriebe für ein Total von 2'087'163 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen noch 200 Betriebe über eine aktive Bewilligung für Kurzarbeit.

Dienstag, 7. September - 10:17 Uhr

Der TCS AR führte seine HV durch

(pd) Er habe unter anderem das Amt des Vizepräsidenten innegehabt, sei Organisator der Mitgliederausflüge, versierter Gestalter und OK-Chef des Oldtimertreffs gewesen, sagte Präsident Heinz Jucker am Montag über Herbert Hänni. Nach 18 Jahren hatte dieser auf die 68. HV des TCS Appenzell Ausserrhoden den Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Für seine Verdienste war er 2018 zum Ehrenmitglied gewählt worden. «Es freut mich, dass Herbert Hänni mit der Organisation der Ausflüge weiter für uns arbeitet.»

Präsident Heinz Jucker (links) verabschiedet Herbert Hänni aus dem Vorstand.

Präsident Heinz Jucker (links) verabschiedet Herbert Hänni aus dem Vorstand.

Bild: PD

2021 sei kein Wahljahr, erklärte Jucker den 70 Stimmberechtigten im Casino Herisau. Im Vorstandsamt bleiben nebst dem Präsidenten der Vizepräsident Christian Baumberger (Kommunikation, Werbung), Micheline Schicho (Finanzen), Peter Aeschlimann (Informationstechnologie, Oldtimertreff) und Thomas Naef (Weiterbildung). Man prüfe Möglichkeiten, auf die kommende HV den Vorstand zu ergänzen und zu verjüngen, erklärte Jucker.

Gewinn in Absagen begründet

Der TCS sei kein Autoclub, sondern der grösste Mobilitätsclub der Schweiz, rief der Präsident in Erinnerung. Zu den Gästen gehörten Landammann Dölf Biasotto, Nationalrat David Zuberbühler sowie Vertretungen der Polizei und kantonaler Amtsstellen. Der Herisauer Gemeindepräsident Max Eugster sagte in seinem Grusswort, wegen der Klimaentwicklung sei über das Mobilitätsverhalten nachzudenken. «Ich freue mich, dass der TCS für eine ausgewogene Verkehrspolitik einsteht.» Die Mitglieder gedachten Res Steininger; der langjährige Redaktor ist im Mai gestorben.

Die Geschäfte gingen ohne Wortmeldung und Opposition über die Bühne. Corina Fuchs wurde anstelle von Hans Heierli ins Revisionsteam gewählt. Die finanzielle Situation ist stabil. Bei einem Aufwand von rund 111‘000 Franken weist die Rechnung für das vergangene Jahr ein Plus von 24‘000 Franken auf. «Wir hätten gerne auf den Gewinn verzichtet und dafür Anlässe durchgeführt», meinte Jucker. Man sehe aber, wie viel der TCS im «Normalfall» (wenn es keine pandemiebedingte Absagen gäbe) für Veranstaltungen, seine Mitglieder und die Verkehrssicherheit aufwende.

69 «Super-Jubilare»

Die Mitgliederzahl betrug per Ende 2020 rund 7000. Der Präsident wies auf die Vorteile bei einem Wechsel von der Einzelmitgliedschaft zum neuen Paar-/Familienmodell hin. 92 Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder gehören seit 25 Jahren dem TCS an, 69 Personen sind seit 50 Jahren Mitglied. Jene unter diesen «Super-Jubilaren», die anwesend waren, durften eine Mütze und einen Jubiläumswein entgegennehmen. Heinz Jucker teilte mit, dass die Jubiläums-Roadshow «125 Jahre TCS» vom 7. bis 9. Oktober auf dem Gallusplatz in St.Gallen Halt macht.

Für den unterhaltenden Teil des Abends war der Rheintaler Peter Lenzin eingeladen worden. Er beeindruckte mit vielfältigen musikalischen und sprachlichen Fähigkeiten. «Was gibt es Schöneres als ein Saxophon? Zwei Saxophone!» Er bespielte sie gleichzeitig. Lenzin trug auf einem mazedonischen Dudelsack Töne der Rockgruppe ACDC vor. Er brachte eine Blockflöte sogar über das Nasenloch zum Erklingen und die HV-Besucherinnen und -besucher zum Staunen.

Dienstag, 7. September - 08:46 Uhr

Sandra Eichbaum hat ihre Stelle in Wolfhalden am 1. September angetreten

(gk) Sandra Eichbaum, vom Gemeinderat Wolfhalden bereits im Mai als zweite Gemeindeschreiberin gewählt, hat ihre Stelle mit einem Pensum von 50 Prozent per 1. September angetreten. Dies teil die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. Zusammen mit der bisherigen Gemeindeschreiberin Sarah Niederer wird die Stelle neu im Jobsharing geführt.

Sandra Eichbaum wird von Gemeindepräsident Gino Pauletti begrüsst.

Sandra Eichbaum wird von Gemeindepräsident Gino Pauletti begrüsst.

Bild: PD

Sandra Eichbaum ist jeweils montags, dienstags und donnerstags anwesend. Sarah Niederer wird mittwochs und freitags auf der Gemeindekanzlei sein. Je nach Ressortzugehörigkeit werden die anfallenden Geschäfte unter den Gemeindeschreiberinnen aufgeteilt. Für eine vereinfachte Absprache und Koordination der Arbeiten sind beide Gemeindeschreiberinnen jeweils am Dienstagnachmittag gemeinsam vor Ort. Ab Oktober wird Sandra Eichbaum zudem das Erbschaftsamt von Claudius Platzer, welcher das Amt interimistisch seit Juni geführt hat, sukzessive übernehmen, heisst es in der Mitteilung.

Montag, 6. September - 18:39 Uhr

Heiden holt mit Willensleiter den nächsten Dreier

Viertligist FC Heiden überzeugt über weite Strecken gegen Montlingen's Reserven. Trotz dreier Fessler-Tore überragt beim FCH das starke Kollektiv - auch wenn die Personaldecke dünn ist.

FC Heiden gewinnt gegen Montlingen mit 4:2.

FC Heiden gewinnt gegen Montlingen mit 4:2.

Bild: LUA

Die Gebrüder Koru, welche bei Heidens Fanionteam die Geschicke leiten, waren an diesem Nachmittag nicht zu beneiden. Aufgrund diverser Ausfälle gaben mit Camavdic und Krizevac - sie spielen sonst bei den Senioren - zwei verdiente Ehemalige ihr Comeback im «Eins.» Trotzdem griffen die Räder von Beginn weg, untermauert durch die erste Topchance von Köberl nach wenigen Sekunden. Nach einem weiten Ball von Boller strauchelte Heidens Flügel aber im dümmsten Moment, womit den Gästen ein Blitz-Rückstand erspart blieb. Doch Heiden blieb am Drücker und hatte mit Samuel Fessler den Mann der Stunde. Nach sieben Zeigerumdrehungen bewies der Youngster Stürmerinstinkt und drückte die Kugel per Nachschuss über die Linie, nach dem Frei seinen Kopfball zuvor noch stark pariert hatte. Auf der Gegenseite bot sich knapp fünf Minuten später FCM-Stürmer Haltiner die grosse Chance zum Ausgleich. Der Angreifer, der ansonsten in Montlingens 1. Mannschaft verteidigt, sah seinen Abschluss aber vom glänzend reagierenden Reich pariert.

Das Tor des Tages zur vermeintlichen Vorentscheidung

Doch die Gastgeber hatten an diesem Nachmittag so richtig Lust auf Fussball - und so spielten sie auch. In Minute 22 wurde erneut Fessler lanciert und der Stürmer bewies zum zweiten Mal seinen Torinstik. Bei seinem Flachschuss von der Strafraumgrenze gab es für Frei nichts zu halten. Das Tor des Tages gehörte aber Dautaj: Nur zwei Minuten nach Heidens zweitem Treffer zirekelte er einen Freistoss von halblinks zentimetergenau in den Winkel. Mit drei Toren Vorsprung ging es in die Halbzeitpause und unter den Zuschauern wurde innig diskutiert, ob dies bereits die Vorentscheidung war.

Dass die Spannung nicht gänzlich verloren ging, war den Gästen geschuldet, die zu keiner Zeit aufsteckten und trotz allem eine ansehnliche Partie spielten. Ins Spiel zurück fanden sie nach 55 Minuten. Ein zu kurz geratener Rückpass Widmers wurde von Meier erlaufen und zum Anschlusstreffer verwertet. Die Oberrheintaler witterten nun ihre Chance und gingen wieder beherzter zu Werke. Dabei konnten sie in Spielminute 73 erneut jubeln, als Räss mit einem platzierten Flachschuss auf ein Tor verkürzte. Doch die Spannung hielt nicht lange: Nur vier Minuten später baute Fessler mit seinem dritten Treffer das Skore wieder aus - zu einem Zeitpunkt, als auch die beiden Senioren unterdessen mitmischten. Dabei blieb es bis zum Schluss. Dank einer starken Willensleistung feierten an diesem Nachmittag die Vorderländer ihre Punkte fünf, sechs und sieben der laufenden Meisterschaft.

4. Liga, Gruppe 3
Sportplatz Gerbe, Heiden - 100 Zuschauer

FC Heiden - FC Montlingen II 4:2 (3:0)

7. Min. 1-0 S.Fessler, 22. Min. 2-0 S.Fessler, 24. Min. 3-0 Dautaj, 55. Min. 3-1 Meier, 73. 3-2 R.Räss, 77. Min. 4-2 S.Fessler

Verwarnungen: keine

Heiden: Reich; Widmer, Boller, Braunwalder; L.Köberl, Knöpfler; R.Fessler, N.Bischoff, P.Köberl; Dautaj, S.Fesslerr
Eingewechselt: Redjepi, Krizevac, Eyiden, Camavdic

Montag, 6. September - 17:10 Uhr

Innerrhoder holten in Rorschacherberg beim 2:2 (1:1) nur einen Zähler

(mk) Für die 1. Mannschaft des FC Appenzell wäre beim Aufsteiger Rorschacherberg im dritten Meisterschaftsspiel mehr möglich gewesen als nur ein 2:2 (1:1) Unentschieden.

Der erst 32jährige "Oldie" Raphael Breu (links) im Zweikampf in einem Laufduell mit einem St.Galler.

Der erst 32jährige "Oldie" Raphael Breu (links) im Zweikampf in einem Laufduell mit einem St.Galler.

Bild: PD

Nach keiner guten Partie zu Beginn der Meisterschaft bei Neckertal-Degersheim, einem guten Spiel gegen Wittenbach enttäuschten nur die Innerrhoder beim FC Rorschacherberg mit einer mittelmässigen Partie wieder. Dies obwohl nach zweimaligem Rückstand die Innerrhoder nicht aufgaben und sich wieder zurückkämpften. Auf dem etwas holprigen Platz fehlte aber der letzte Biss. Etwa im Verhältnis von 8:6 verzeichneten die Innerrhoder aber etwas mehr gute Chancen als die Seebuben. Insgesamt waren es bei den Gästen 11 Spieler, welche nicht nur Verfügung standen. Davon etwa gleichviele verletzte wie abwesende Akteure. Und von den fünf welche als Auswechselspieler zur Verfügung standen, waren ebenfalls zwei angeschlagen und einer sehr lange abwesend. So kam als Aussenverteidiger nochmals Raphael Breu zum Einsatz, der eigentlich Ende letzte Saison zu den Senioren wechseln wollte und dort auch bereits zum Einsatz kam. Mit fünf gegen Rorschacherberg und zwei gegen Appenzell kam es zu etlichen Verwarnungen.

Ausgleich aus grosser Distanz

Die Appenzeller verzeichneten zu Beginn etwas mehr vom Spiel. In der 14. Minute wurde ein Schuss von Lars Manser gehalten. Elf Minuten später wurde Raphael King freigespielt, zielte aber ganz knapp am rechten Pfosten vorbei. Knapp vor Ablauf der ersten halben Stunde gingen die Einheimischen etwas unterwartet in Führung. Torhüter Michael Räss liess einen Freistoss nach vorne abprallen und ein Rorschacherbergler versorgte im Nachschuss den Ball im Netz. In der 35. Minute donnerte dann Fabian Koller aus rund 35 Meter einen Freistoss mitten unter die Latte zum 1:1 Ausgleich, wobei sich die Abwehrmauer der St.Galler etwas unmotiviert auflöste, wie eine Videosequenz im «Netz» zeigt. Nur drei Minuten später setzte sich Lars Manser auf der rechten Seite durch und schoss ganz knapp am linken Pfosten vorbei. Vier Minuten vor dem Seitenwechsel wurde ein Freistossball von aussen zu Raphael King in die Mitte weitergeleitet, der seinen Kopfball aus kurzer Distanz vom Keeper abgewehrt sah.

In den zweiten 45 Minuten konnten die Gäste nicht mehr ganz an die Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Zehn Minuten nach Wiederbeginn landete ein abgefälschter Ball hinter dem Netz des Innerrhoder-Gehäuses und glücklicherweise nicht im Tor. In der 56. Minute lagen die Gäste aber wieder im Rückstand. Nach einem Eckball gelangte ein erster Kopfball bei einem zweiten Rorschacher welcher mit dem Kopf aus kurzer Distanz den Ball im Gehäuse der Appenzeller unterbrachte. Gleich danach sah Simon Baumann einen Schuss zur Ecke gelenkt. Freistehend verlief eine Schussabgabe von Kevin Streule nicht wunschgemäss, sodass der Ball neben das Tor flog. In der 68. Minute landete ein Ball der Platzherren am Aussenpfosten. Als in der 72. Minute Lars Manser im gegnerischen Strafraum unsanft vom Ball getrennt wurde, wäre wohl ein Strafstoss alles andere als falsch gewesen.

Innerrhoder liegen im Mittelfeld der Tabelle

Doch gleich danach gelangten die Gäste dennoch zum 2:2 Ausgleich. Simon Baumann drückte aus rund 16 Meter ab und traf ins linke Eck. Der Druck der Innerrhoder wurde nun wieder etwas geringer. In der 87. Minute liess sich die Abwehr der Gäste auf der rechten Seite ausspielen. Die Mannen vom Bodensee brachten den freiliegenden Ball aber glücklicherweise nicht im "Kasten" unter und so blieb es beim 2:2 Unentschieden. In der Tabelle liegen die Innerrhoder weiterhin im Mittelfeld und spielen am nächsten Sonntag bei Besa 1 in St.Gallen.

Appenzell spielte mit: Michael Manser; Andrej Hörler, Florian Dörig, Lars Schneider, Raphael Breu; Fabian Koller (ab 70.Minute Andreas Rusch), Simon Baumann; Raphael King (ab 87. Minute Luca Kid), Jonas Signer, Lars Manser, Kevin Streule (ab 74. Minute Marco Räss).

Montag, 6. September 16:51 Uhr

Appenzell schlägt im Schweizer Cup den NLB-Verein Oerlikon/Polizei mit 2:1

(mk) Die Innerrhoder Frauen haben im Schweizer Cup schon mehrmals für erfolgreiche Resultate gesorgt. In der 1. Runde dieser Saison schlugen sie am Sonntagnachmittag auf Schaies bei grosser Wärme nun den Nationalliga B-Verein Oerlikon/Polizei auch mit dem notwendigen Wettkampfglück mit 2:1 (2:1).

Fabienne Weissinger (vorne) erfreute mit einem Traumtor.

Fabienne Weissinger (vorne) erfreute mit einem Traumtor.

Bild: PD

Cheftrainer Juan Isler zeigte sich mit der Leistung seiner Frauen sehr zufrieden. Appenzell konnte sich gegenüber dem ersten Meisterschaftsspiel vor Wochenfrist merklich steigern und kämpfte bis zum Umfallen. Die Einheimischen standen gut sowie kompakt,  schlossen auch die Reihen und gaben den Zürcherinnen wenig Raum. So mussten diese oft mit weiten Bällen operieren und liefen nicht wenige Male ins Offside. Vor allem in der stärkeren ersten Hälfte gelang es den Einheimischen gepflegt von hinten herauszuspielen. Beide Trainer mussten auf verschiedene Spielerinnen verzichten, wo die Ersatzbank der Gäste mit vier Akteurinnen noch doppelt so gross besetzt war, wie diejenige der Innerrhoderinnen. Und bei den Einheimischen kam es auch zu Positionswechseln. So agierte Salome Rohner statt in der Abwehr als rechte Aussenläuferin und setzte dort durchaus Akzente. Die Gäste vergaben zu viele Chancen und nahmen die Partie nach eigenen Angaben etwas auf die zu leichte Schulter.

Partie mit schönen Tore

«Freudenschreie» gab es bei den Einheimischen bereits in der 3. Minute, als Salome Rohner von rechts die in der Mitte frei stehende Barbara Dorsa sah, welche den Flankenball aus kurzer Distanz mit dem Kopf im Tor versenkte. Als in der 9. Minute die einheimische Torhüterin Anna Frei ausgespielt wurde, war das Tor frei, aber der Ball landete im Aussennetz. Die Gäste hatten nun etwas mehr Spielanteile. In der 23. Minute wurde Salome Rohner im gegnerischen Strafraum eigentlich gefoult. Ein Pfiff des Schiedsrichters blieb allerdings aus und der Befreiungsschlag der Gäste landete bei Fabienne Weissinger, welche mit einem Schuss aus gegen 40 Meter unter die Latte zum 2:0 traf. Salome Rohner musste sich erstmals pflegen lassen, biss aber auf die Zähne. Nach einer guten halben Stunde schloss dann die gegnerische Nummer neun einen Angriff über die rechts erfolgreich mit dem Anschlusstreffer ab. Auf der Gegenseite traf Fabienne Weissinger knapp nicht. Anschliessend wehrte Anna Frei mit der Faust ab und zeigte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff mit einer Fussabwehr eine Glanztat.

Wenige Minuten nach Wiederbeginn konnte die einheimische Torhüterin einen Freistoss abwehren. In der 54. Minute landete nach einem Corner der Ball am Pfosten des einheimischen Gehäuses und Corinne Schiegg konnte klären. 180 Sekunden später gelang es Janica Fässler eine durchbrechende Zürcherin vom Spielobjekt zu trennen. Im Gegenstoss lenkte die Gäste-Keeperin einen Knaller von Joëlle Mazenauer zur Ecke. Dann gab es viel Arbeit für Physiotherapeut Simon Baumann. Zuerst musste sich längere Zeit Janica Fässler pflegen und einige Minuten später ersetzen lassen und dann gleich auch wieder Salome Rohner, welche aber bis zum Schluss mittun konnte.

Nächste Cuprunde am 9./10. Oktober

In der 66. Minute «klärte» bei einem Freistoss für die Zürcherinnen die Latte für die Einheimischen. Weiter konnte Anna Frei einen Schuss aus abseitsverdächtiger Position halten. Die Gäste drückten nun auf den Ausgleich, während die Platzherrinnen einige Nadelstiche durch Gegenstösse setzten. Adriana Hörler klärte mit dem Kopf zur Ecke. Bei einem Schuss von Melissa Schenk war die gegnerische Torhüterin zur Stelle. In der sechsminütigen Nachspielzeit hatte die gegnerische Nummer sechs den Ausgleich auf dem Fuss, spielte aber einen Querpass statt selber zu schiessen.

Und so blieb es beim umjubelten 2:1 Erfolg der Einheimischen, für welche am nächsten Sonntag zuhause die Meisterschaft gegen Balerna weiter geht. Die nächste Cuprunde folgt am Wochenende vom 9./10. Oktober.

Appenzell spielte mit: Anna Frei; Janica Fässler (ab 75. Minute Elisabeth Inauen), Vanessa Keel, Fabienne Weissinger, Corinne Schiegg; Aline Schiegg, Adriana Hörler, Melissa Schenk, Salome Rohner; Joëlle Mazenauer (ab 85. Minute Rahel Wyss).

Montag, 6. September - 15:32 Uhr

Einstimmiges Ja der SP zur 99%-Initiative und zur «Ehe für alle»

(pd) Die SP Appenzell Ausserrhoden beschloss an ihrer Delegiertenversammlung ihre Parolen zu den eidgenössischen Vorlagen vom 26. September.

Die «Ehe für alle» war bei der SP AR unbestritten.

Die «Ehe für alle» war bei der SP AR unbestritten.

Bild: KEYSTONE/Peter Klauzner


Die Pro-Argumente zur 99%-Initiative wurden von Rui Bechtold der Juso vorgestellt. Gekontert wurden seine Argumente von Philipp Kessler von den Jungfreisinnigen AR. Die Delegierten der SP AR erachteten gemäss einer Medienmitteilung die steuerliche Entlastung der Arbeit als wichtiger ein als eine potenzielle Kapitaleinkommensschmälerung der Reichsten 1 Prozent.

Bei der «Ehe für alle» waren das Ja- und das Nein-Komitee vertreten. Joel Müller auf der Pro-Seite betonte das Recht auf Gleichstellung aller Menschen. Heidina Jordi als Gegnerin störte sich an der unnatürlichen Lebensform, die dem Rollenbild und den Aufgaben von Mann und Frau in der Ehe zuwiderlaufen. Die Delegierten waren entschieden für eine klare rechtliche Lösung einerseits für die heiratswilligen gleichgeschlechtlichen Paaren sowie auch für eine Klärung der garantierten Kinderrechte in der Familie.

SP kritisiert David Zuberbühler

Der Vorstand der SP AR bedauerten anlässlich der Diskussion um die «Ehe für alle» sehr, dass sich der Ausserrhoder Nationalrat David Zuberbühler - auch Mitglied im schweizerischen Nein-Komitee - leider einmal mehr einer kritischen Debatte im eigenen Kanton nicht stellen wollte. Jemand der eine konstruktive Auseinandersetzung mit den politischen Gegnerinnen und Gegner wiederholt verweigert, ist nach Ansicht des SP-Vorstandes nicht geeignet, die Interessen der ganzen Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden in Bern zu vertreten.

Montag, 6. September - 11:59 Uhr

Bühlerinnen gewinnen im Cup auswärts gegen Küsnacht mit 7:4 (3:2)

(rom) Es passierte genau das was nicht passieren sollte. Die Frauen von der Zürcher Goldküste lancierten ihre schnelle Stürmerin und diese traf flach ins lange Eck zum 1:0. Gespielt waren im Cupspiel der Frauen zwischen dem FC Küsnacht ZH und dem FC Bühler erst zehn Minuten. Ein Weckruf für die sich noch zu ordnen versuchenden Frauen vom Rotbachtal? Nein.

Doch noch zufriedene Gesichter bei den Bühlerinnen nach dem Spiel.

Doch noch zufriedene Gesichter bei den Bühlerinnen nach dem Spiel.

Bild: PD

In der 21. Minute erhielt Küsnacht einen Freistoss auf halbrechts. Eine grossgewachsene Zürcherin köpfte wuchtig, zum Glück auf die toll reagierende Joëlle Büchler im Tor des FCB. Leider reagierte eine Zürcherin schneller und verwertete den Abpraller zum 2:0. Bühler war schockiert und fand den Rhythmus weiterhin nicht. Viele «Stockfehler» und ungenaue Zuspiele waren die Folge. Die tieferklassigen Gastgeberinnen kümmerte das wenig und sie setzten einige Nadelstiche. Nach und nach kam Bühler besser ins Spiel und kombinierte endlich wie geplant. Mit zwei schön herausgespielten Toren von Claudia Ferreira und Karin Mösli innert zwei Minuten schaffte es Bühler auszugleichen.

Doch es ging nicht mit dem 2:2 zum Pausentee. Die Zürcherinnen erwischten die hoch stehende Abwehr des FCB mit einem Steilpass. Obwohl Joëlle Büchler sehr gut herauskam und abwehren konnte, prallte der Ball genau vor die Füsse einer Spielerin des FC Küsnacht. Die Bühlererinnen, nur zuschauend, liessen diese gewähren und aus gut und gerne 35 Metern das 3:2 zu schiessen.

Einbahnfussball in Hälfte zwei

Mehr Laufarbeit, konzentrierter im Passspiel und aggressiver. Das verlangten die Trainer in der Pause. Es wurde gut umgesetzt. Drei Minuten nach Wiederanpfiff, pressten Sina Eichrodt und Karin Mösli und eroberten so den Ball. Karin Mösli traf mit ihrem Weitschuss zum 3:3. Es folgten turbulente Minuten. Küsnacht kam mit einem der wenigen Angriffe im zweiten Spielabschnitt zu einem Eckball. Der Schuss landete über die überraschte Joëlle Büchler direkt im Tor. Wieder musste Bühler einem Rückstand nachlaufen.

Die Rotbach-Elf reagierte stark. Die heute positiv auffallende Lisa Val passte auf Sina Eichrodt. Die junge Bühlererin dribbelte zwei Spielerinnen aus und zwang die Zürcher Torfrau zu einer Glanztat. Das Spielgerät gelangte vor die Füsse von Selina Ramelli, die aus kurzer Distanz wieder egalisierte. Der Bann war gebrochen. Von nun an spielte nur noch Bühler. Den zuvor glänzend kämpfenden Frauen vom Zürcher Nobelort ging die Puste aus. Viele Chancen für Bühler waren die Folge. Belinda Bischof’s Schuss zischte am Lattenkreuz vorbei. In der 73. Minute traf Karin Mösli mit ihrem dritten persönlichen Treffer und nach glänzender Vorarbeit von Sina Eichrodt zur erstmaligen Führung für die Gäste aus dem Appenzeller Mittelland. Zehn Minuten später erhöhte die eingewechselte Melina Tzikas von der Strafraumgrenze zum 4:6. Nur zwei Minuten nach ihrer Einwechslung traf Sarina Fritsche nach schöner Einzelaktion zum 4:7 Endstand.

Hoffen auf das grosse Los

Wie es in Cupspielen immer wieder vorkommt, musste sich Bühler gegen einen unterklassigen Gegner - Küsnacht spielt in der 3. Liga - regelrecht die Zähne ausbeissen. Dank der Leistungssteigerung in Hälfte zwei, wurde das Spiel dann doch klar und verdient gewonnen. Jetzt hofft das Team natürlich wieder auf das grosse Los am 10. Oktober für die 1/16-Finals. Wird es nach St. Gallen, GC, Lugano, Yverdon und Luzern in den vergangenen Jahren, vielleicht wieder ein Team aus der höchsten Spielklasse?

In einer Woche geht es zuerst in der Liga weiter. Gegen das Spitzenteam aus Staad brauchte es eine weitere Steigerung. Vor allem an den defensiven Amnesien muss unter der Woche gearbeitet werden, wollen erste Punkte in der Meisterschaft her.

Bühler spielte mit:

Joëlle Büchler, Selina Ramelli, Michèle Wüst, Nadja Loser, Belinda Bischof, Natascha Frei, Sabrina Ehrbar (46. Leana Quarella), Claudia Ferreira (54. Melina Tzikas), Lisa Val, Karin Mösli, Sina Eichrodt (81. Sarina Fritsche)

Montag, 6. September - 08:40 Uhr

Das sind die Preisträger der Ausserrhoder Heckenmeisterschaft

(PD) Hecken sind weithin sichtbare Elemente des Appenzellerlandes und wichtige Lebensräume für Vögel, Kleinsäuger und Insekten. Der Bauernverband AR, das Amt für Landwirtschaftsamt, die Fachstelle Natur und Landschaft AR, wollten darum zusammen mit Pro Natura St. Gallen-Appenzell und dem WWF Appenzell herausfinden, wer im Kanton Appenzell Ausserrhoden die schönste Hecke auf seinem Grundstück besitzt, beziehungsweise als Landwirt die wertvollsten Hecken pflegt und bewirtschaftet. Die Auszeichnung sollte eine Aufmunterung an andere Landwirte sein, es ihnen gleichzutun.

Die Preisträger der Ausserrhoder Heckenmeisterschaft 2021 mit ihren Familien.

Die Preisträger der Ausserrhoder Heckenmeisterschaft 2021 mit ihren Familien.

Bild: PD

In seinem Grusswort anerkannte Beat Brunner, Präsident des Ausserrhoder Bauernverbandes, die Leistungen der Bauernfamilien, indem sie hochwertige Lebensmittel produzieren und gleichzeitig Biodiversität schützen und fördern. Landammann Dölf Biasotto dankte den Bauern und Bäuerinnen und den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern für ihr Engagement zugunsten der Natur und Landschaft. «Hecken sind traditionelle Elemente der Ausserrhoder Kulturlandschaft. Und somit ein Produkt der nachhaltigen Pflege über Generationen», so Dölf Biasotto. Landschaftsqualität und wertvolle Naturräume seien wichtige Themen im aktuellen Ausserrhoder Regierungsprogramm 2020 - 2023. Sie würden wesentlich zur Lebensqualität auch für uns Menschen beitragen. Eine hohe Lebensqualität sei mitentscheidend, um Appenzell Ausserrhoden zum bevorzugten Wohnkanton der Ostschweiz zu entwickeln.

Gute Zusammenarbeit zwischen Pächter und Besitzerin

Dieses Engagement wird beispielsweise bei Jakob Frehner deutlich, der als Biobauer schon eine grosse Sensibilität für die Bedürfnisse der Natur mitbringt. Die mit dem dritten Preis ausgezeichnete Hecke liegt abgelegen in einem Dreieck zwischen Wald, Trogen und Landmark. «Der Blick auf das Appenzeller Hügelland ist wunderschön. Eine prächtige Blumenwiese zieht das Auge an. Ebenso schön, wie vielfältig ist die 200 Meter lange Hecke, die sichelförmig das Grundstück umfasst», beschreibt Projektleiter Alfred Brülisauer (WWF) in seiner Laudatio die Hecke. Jakob Frehner ist Pächter und Heckenpfleger. Die Eigentümerin Susi Ruth Iff und ihr verstorbener Mann liessen die Hecke 1994 pflanzen.

Noch einen Punkt mehr von der Fachjury erhielt die Hecke von Hansjürg und Evelyn Hebeisen. Diese 200 Meter lange Hecke säumt den Wiesenbach in Herisau und wird mit Neupflanzungen und gezielter Pflege dauernd weiterentwickelt. Hansjürg Hörler (Bauernverband AR), bezeichnete die Hecke als ein Juwel. «Die Bio-Bauernfamilie verstehe es bestens, Wiesen und Weiden mit Ihren Kühen zu nutzen und mit Biodiversitätsförderflächen wie dieser Hecke zu vernetzen. Wichtig ist ständiges Beobachten und die Freude an der Vielfalt angesiedelter Tiere wie hier dem selten vorkommenden Neuntöter».

Hecken in der Stierweid in Herisau gewinnen

27 Arten sind in dem aussergewöhnlich schön vernetzten Heckensystem im Weiler Stierweid bei Herisau zu finden - initiiert von Grundeigentümer Dieter Schiess und gepflegt von Pächter Ernst Frischknecht. Gefördert werden die Hecken auch vom Ornithologischen Verein und dem Verein Mensch und Natur. «Mit dieser Unterstützung ist es für den Pächter Ernst Frischknecht sicher einfacher, gleich drei Hecken mit einer Länge von 150, 180 und 200 Meter in Schuss zu halten», erklärte Andres Scholl (Leiter Abteilung Natur und Wildtiere) in seiner Laudatio. Hier wachsen Wildrosen, Sanddorn, Felsenbirnen, Linguster, Holunder, Haselsträucher, Hartriegel, aber auch grössere Gehölze wie Traubenkirsche, Vogelbeere oder Eschen. Der erste Preis ging deshalb an die Hecken in der Stierweid bei Herisau.

Mit den ausgezeichneten Hecken zeigt sich sehr deutlich für was Hecken oftmals stehen; für Zusammenarbeit. Traditionell pflegt die Hecke wer «hagpflichtig» ist. Also eine Aufteilung unter anstossenden Eigentümern oder Bewirtschaftern. Sehr grossse, alte, dornige oder schwerzugängliche Hecken verlangen aber heutzutage oftmals auch die Hilfe Dritter. Also von Interessierten wie Ornithologen, Umweltverbänden, Naturschutzvereinen oder Hegestunden der Jäger.

Samstag, 4. September - 15:14 Uhr

Anhaltendes Motorrad zu spät bemerkt: Kollision zwischen Personenwagen und Zweiradlenker in Heiden

Am Samstag ist es in Heiden zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, hat sich der Zweiradlenker dabei leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Der 52-jährige Mann beabsichtigte am Samstagnachmittag mit seinem Motorrad beim Heidler Coop in Richtung Grub zu fahren. Ein hinter ihm fahrender Personenwagenlenker bemerkte zu spät, dass das Motorrad vor ihm beim dortigen Stoppsignal anhielt. In der Folge kam es zu einer Auffahrkollision, bei welcher der Motorradlenker stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen beträgt gemäss der Mitteilung ungefähr tausend Franken. (kapo/ok)

Samstag, 4. September - 13:15 Uhr
Beim Unfall entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken.

Beim Unfall entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Auffahrunfall mit Elektro-Skateboard in Waldstatt

Am Freitagnachmittag fuhr ein 25-jähriger Mann mit seinem elektrisch angetriebenen Skateboard in Waldstatt auf der Dorfstrasse Richtung Herisau. Dabei bemerkte er nicht, dass vor ihm ein Personenwagen an einem Fussgängerstreifen anhielt um einer Fussgängerin den Vortritt zu gewähren. In der Folge prallte der Mann aus noch unbekannten Gründen in das Heck des stehenden Personenwagens.

Mit diesem Elektro-Skateboard war der 25-Jährige unterwegs.

Mit diesem Elektro-Skateboard war der 25-Jährige unterwegs.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Der 25-Jährige hat sich beim Aufprall verletzt und musste mit dem aufgebotenen Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt. Am Personenwagen entstand ein Sachschaden von einigen Tausend Franken. (kpar/stm)

Freitag, 3. September, 15:24 Uhr

Kurt Geser wechselt nach Walzenhausen

Der ehemalige Gemeindepräsident von Herisau, Kurt Geser, hat eine neue Stelle. Er wechselt als Bauverwalter nach Walzenhausen. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit.

Geser ersetzt Ernst Wessner. Dieser war seit Mai 2018 als Bauverwalter tätig. Er verlässt die Verwaltung aufgrund des bevorstehenden Ruhestandes Ende September 2021.

Wie die Gemeindekanzlei mitteilt, bringe Kurt Geser eine breite Erfahrung im Baubereich und der Liegenschaftsverwaltung mit. Als ehemaliger Leiter Bauberatungen und Baubewilligungen in einer öffentlichen Verwaltung sowie als ehemaliger Gemeindepräsident erfüllt er die fachlichen Voraussetzungen bestens. Geser wird zu einem Pensum von 90 Prozent angestellt und tritt seine Stelle per 13. September 2021 an. Das Büro Bauverwaltung ist wie bis anhin von Montag bis Donnerstag besetzt. Aufgrund des bereits kommunizierten Wechsels von Andrea Jüstrich als Sachbearbeiterin der Bauverwaltung in die Gemeindekanzlei und Finanzverwaltung per 1. Januar 2022 wird die Stelle der Sachbearbeitung Bauverwaltung mit einem Pensum von 50 bis 60 Prozent ausgeschrieben. (gk)

15:00 Uhr

Zwei Einbrecher in Herisau verhaftet

Während die Hausbewohner geschlafen haben, ist es in der Nacht auf Freitag in Herisau zu einem Einschleichediebstahl in ein Einfamilienhaus gekommen. Die beiden Täter flüchteten, konnten aber später durch die Kantonspolizei verhaftet werden.

Kurz vor 2.30 Uhr schlichen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden zwei Männer im Alter von 33 und 23 Jahren in ein Einfamilienhaus in Herisau ein. Während die beiden Bewohner schliefen entwendeten sie diverse Wertgegenstände. Dabei erwachten die Hausbesitzer und meldeten sich sofort bei der Polizei. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei konnte im Zuge der Fahndung zwei marokkanische Staatsangehörige festnehmen. Sie trugen das gestohlene Deliktsgut auf sich und wurden in Haft genommen. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft wird jetzt abgeklärt, ob die beiden Männer noch für weitere Straftaten in Frage kommen. (KapoAR)

14:24 Uhr

Leistungsvereinbarung mit der Appenzellerland Sport erneuert

Der Ausserrhoder Regierungsrat erneuert die Leistungsvereinbarung mit der Sportlerschule in Teufen um weitere vier Jahre (2022-2025). Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Mit der Erneuerung setzt Ausserrhoden gemäss Medienmitteilung ein wichtiges Zeichen in der Förderung der Vereinbarkeit von Ausbildung und Leistungssport von talentierten Jugendlichen.

Die Sportlerschule sei in den letzten Jahren zunehmend zu einem Aushängeschild des Appenzellerlands geworden. Die Schul- und Ausbildungspartnerschaften mit der Kantonsschule Trogen, dem Berufsbildungszentrum Herisau und den Sekundarschulen Teufen, Herisau und Trogen sowie verschiedenen sportaffinen Lehrbetrieben tragen mit ihrem Engagement, ihrer flexiblen und auf individuellen Förderung ausgerichteten Ausbildungen entscheidend dazu bei, heisst es in der Mitteilung.

Mit der erneuerten Vereinbarung leistet Appenzell Ausserrhoden wiederum einen Pro-Kopf-Beitrag sowie einen Pauschalbeitrag aus dem kantonalen Sportfonds. Pro Jahr insgesamt rund 190'000 Franken.

Die Förderung der sportlichen Talente im Kanton ermögliche ein hohes Mass an Stabilität und eine planerische Sicherheit für den Betrieb der Sportlerschule. Für die jungen Sporttalente sei es wichtig, ihre sportlichen Ambitionen mit einer Ausbildung verbinden zu können. Die sportliche Nachwuchsförderung soll denn auch die drei Eckpunkte Training, Schule, Familie nach Möglichkeit optimal verbinden. Vor allem auf Sekundarstufe I ist es gemäss Communiqué wichtig, die Nähe zum sozialen Umfeld behalten zu können. «All dies sind für den Regierungsrat Gründe für die Fortführung des Appenzeller Sportschulmodells, um damit den sportlichen Talenten auch bei weiterführenden Ausbildungsschritten beste Rahmenbedingungen zu bieten», heisst es abschliessend. (kk)

10:44 Uhr

Herisau: Knabe von Auto erfasst

Am Donnerstag ist in Herisau ein Kind von einem Auto erfasst und verletzt worden. Wie die Kantonspolizei mitteilt, lief um 13.10 Uhr ein achtjähriger Knabe an der Bahnhofstrasse hinter einem stehenden Lastwagen von der linken Strassenseite her über den Fussgängerstreifen. Als er die Hälfte des Fussgängerstreifens überquert hatte, wurde er von einem Auto erfasst, welches vom Dorf in Richtung Bahnhof fuhr. Die 26-jährige Autolenkerin hatte den Knaben erst bemerkt, als dieser hinter dem Lastwagen hervortrat. Sie konnte eine Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern. Das Kind erlitt eine Hirnerschütterung sowie Schürfungen und wurde mit der Ambulanz ins Kinderspital überführt. (KapoAR)

10:44 Uhr

Jungbürgerfeier und Neuzuzügerbegrüssung in Herisau finden nicht statt

Im September finden mit der Jungbürgerfeier und der Neuzuzügerbegrüssung normalerweise zwei Anlässe statt, die für den Herisauer Gemeinderat eine grosse symbolische Bedeutung haben. In diesem Jahr müssen die beiden Anlässe gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei «mit grossem Bedauern» abgesagt werden, da in der gegenwärtigen Lage keine verlässliche Planung für unbeschwerte Feiern ohne Einschränkungen möglich sei. Für den Gemeinderat sei dies umso bedauerlicher, als dass bereits die Neuzuzügerbegrüssung 2020 abgesagt werden musste. Er hofft laut Mitteilung auf eine nachhaltige Normalisierung der Lage, damit die Jungbürgerfeier, die Neuzuzügerbegrüssung und viele andere gesellschaftliche Anlässe im kommenden Jahr ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. (gr)

Freitag, 3. September - 8:41 Uhr

Tumbler fängt Feuer

Am Donnerstagmittag befüllte eine Frau in Meistersrüte ihren Tumbler in der Waschküche mit nasser Wäsche und startete das Gerät. Nach kurzer Zeit ertönte gemäss der Medienmitteilung der Kantonspolizei AI ein Knall und die Frau bemerkte beissenden Rauch. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, welche den Brand schnell löschen konnte. Durch das besonnene Handeln der Bewohner und dem gezielten Eingreifen der Stützpunktfeuerwehr Appenzell konnte grösserer Sachschaden vermieden werden, schreibt die Polizei. Als Brandursache steht zurzeit ein technischer Defekt im Vordergrund. Weitere Abklärungen erfolgen durch die Kantonspolizei. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt. (kapoAI)

18:17 Uhr

Lesung mit Arno Camenisch in der Kanti Trogen

Wenn er liest, ist es wie Musik, Rhythmus, Sprache. Er spielt mit der Klangfarbe der Stimme, überraschenden Phrasierungen und ungewohnten Pausen. Wenn Arno Camenisch liest, zieht er Menschen und Räume in seinen Bann, dann sehen wir die Bilder dieses Dorfes seiner Jugend, die Beiz der Tante, die Werkstatt des Grossvaters, das Plateau oberhalb des Dorfes, auf dem das Unfassbare passiert ist – vor bald 50 Jahren. Wir hören den noch jungen Rhein um die hausgrossen Felsblöcke rauschen, die Stille im Dorf, wenn die Totenglocke läutet. Wir spüren den Schmerz, die Trauer über einen unsagbaren Verlust und denken an unsere eigenen Verluste, spüren vergangenen Schmerz und lachen trotzdem, wenn die Knie vom Bueb butterweich werden, weil jetzt beim Besuch des alten Doktors sicherlich rauskommt, dass er der Tante eine Marylong geklaut hat, um sie mit den Freunden zu rauchen. «Was wir zu sagen haben, war heute Abend auf der Bühne zu sehen und zu hören», antwortet Arno Camenisch auf ein versuchtes Interview nach seiner Lesung in der Kantonsschule Trogen. Er muss weiter. Er liest danach in Ilanz, dann Luzern, Morges, Lindau. Er und Roman Nowka, der ihn auf der Gitarre begleitet, untermalt und in eine weitere Klangfarbe einbettet, haben kaum einen Tag frei und müssen früh auf den Zug. Das Publikum, sichtlich ergriffen von der intensiven Stunde, dankt den beiden Künstlern mit viel Applaus, grossem Andrang am Bücher- und CD-Tisch und freundlicher Beachtung des Kollektentopfes. (cke)

17:11 Uhr

Sommerhöck der Parteiunabhängigen bei herbstlichem Wetter

Immer unterwegs sein ohne die Orientierung zu verlieren. Innehalten und zurückschauen und mit Zuversicht vorwärtsblicken. Und dabei das zu begehende Wegstück kraftvoll mitgestalten. Unter diesem Motto sprach Regierungsrat Alfred Stricker zu den zahlreich erschienen PU-Mitgliedern. In Anlehnung an beste Lesegesellschafts-Tradition wurden Texte unterschiedlicher Autorinnen und Autoren wie Stefan Sonderegger, Ludwig Hasler und Sahra Wagenknecht vorgetragen. Fazit: Politische Arbeit braucht die Fähigkeit, selbstkritisch über sich und sachlich über Andere nachzudenken. Mit grossem Applaus wurde die perfekt zubereitete geistige Nahrung von den Anwesenden verdankt.

Mit vollen Köpfen widmete man sich anschliessend den leeren Mägen und mit Hilfe der ausgezeichneten Sternen-Küche wurde auch diesem Missstand gründlich zu Leibe gerückt. Und wie es die Tradition gebietet wurden schliesslich die PU-internen Liederbüchli hervorgeholt. Begleitet von der regierungsrätlichen Handharmonika verschmolzen unterschiedliche Gesangsbegabungen zu einem einigermassen wohltönenden Ganzen und liessen den Abend in angeregter und entspannter Stimmung ausklingen. (pd)

15:34 Uhr

EDU lehnt «Ehe für alle» ab

Die EDU Appenzellerland hat die Parolen für die Abstimmungen vom 26.September gefasst. Die lehnt beide Vorlagen einstimmig ab. Den Grundgedanken der 99%-Initiative könne sie unterstützen, schreibt die Partei. Sie macht auch einen Handlungsbedarf aus. Arm und Reich könne man aber aus sehr unterschiedlichen Gründen sein. So wäre eine differenziertere Vorgehensweise angebrachter. Dazu sei die Initiative zu schwammig formuliert, so die EDU. Unklar sei, ab welcher Höhe mehr besteuert werden müsste, und wie die Mehreinnahmen genau umverteilt würden. Ebenso seien bei uns im internationalen Vergleich die Einkommen gleichmässiger verteilt und bewährte Ansätze seien bereits vorhanden. Nein sagt die EDU auch zur «Ehe für alle».
Homosexuelle Paare hätten bereits durch die eingetragene Partnerschaft eine rechtliche Grundlage, was Erbrecht, Todesfall und anderes betrifft. Zudem sei das Wort «Ehe» über Jahrhunderte klar definiert als ein Bund zwischen Mann und Frau. Werde das Wort «Ehe» für verschiedenste Verbindungen gebraucht, wede dem Wort jeglicher Sinn und Bedeutung genommen, so die EDU. Weiter sei das neue Gesetz mit einer Samenspende für lesbische Paare verknüpft. Einerseits ist dies laut der EDU eine Diskriminierung der schwulen Paare, welche dann bald darauf die Einführung der Leihmutterschaft fordern könnten, andererseits werde kaum auf das Kindswohl geachtet, welches ein Recht hat, den leiblichen Vater kennen zu dürfen, so die Partei abschliessend. (pd)

10:20 Uhr

37-jähriger Mann während Gabelstaplerkurs schwer verletzt

Bei einer Gabelstaplerausbildung hat sich ein Kursteilnehmer schwere Verletzungen im Beckenbereich zugezogen.

Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich der Arbeitsunfall am Mittwochvormittag in einer Werkhalle an der Industriestrasse in Appenzell. Ein Kursteilnehmer fuhr mit einem Stapler rückwärts, wobei es zur Kollision mit einem 37-jährigen Mann kam. Dieser zog sich schwere Verletzungen im Beckenbereich zu. Die sofort alarmierten Rettungskräfte des Rettungsdienstes Appenzell konnten den Mann vor Ort medizinisch erstversorgen. Im Anschluss wurde er mit der Rega in ein Zentrumspital überflogen. Die genauen Umstände werden durch die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden abgeklärt. (KapoAI)

08:57 Uhr

Ausserrhoder Amtsblatt 1834 bis 2020 online

Über 180 Jahre lang erschien das Ausserrhoder Amtsblatt wöchentlich in gedruckter Form. Seit Juli 2020 wird es ausschliesslich elektronisch publiziert. Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden stellt jetzt auch alle gedruckten Ausgaben ab 1834 ins Internet. Das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit.

Das Amtsblatt als offizielles staatliches Publikationsorgan wurde gestützt auf die erste Kantonsverfassung im Jahr 1834 eingeführt. Diese schrieb vor, dass der Grosse Rat, damals das gesetzgebende Organ des Kantons, Verhandlungen und Beschlüsse durch den Druck bekannt zu machen habe. Bis heute sind die Verhandlungen des Regierungsrates und des Kantonsrates inklusiv neuer oder revidierter Gesetze ein zentraler Inhalt; daneben enthalten die Amtsblätter amtliche Anzeigen und Bekanntmachungen.

Über 180 Jahre lang erschien das Amtsblatt wöchentlich in gedruckter Form; seit Juli 2020 ist es nur noch elektronisch verfügbar. Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden stellt nun auch alle gedruckten Ausgaben der Jahre 1834 bis Juni 2020 ins Internet. Mittels Volltextsuche und benutzerfreundlicher Navigation sind bisher schwer auffindbare Inhalte schnell zu finden. Verschiedenste Fragestellungen können nun online erforscht werden: Politisch Interessierte finden beispielsweise Abstimmungsresultate, Familienforschende Niederlassungsbewilligungen und Einbürgerungen, Lokalhistorikerinnen und Lokalhistoriker die Anzahl der Gasthäuser ihrer Gemeinde.

Das Online-Angebot kann über die Website des Staatsarchivs Appenzell Ausserrhoden via Direktlink https://archives-quickaccess.ch/staar konsultiert werden. Das seit Juli 2020 elektronisch publizierte Amtsblatt ist über www.amtsblatt.ar.ch einsehbar.

Donnerstag, 2. September - 08:47 Uhr

Appenzell gelingt Heimsieg gegen Wittenbach

Die Drittligisten des FC Appenzell haben am Montagabend im Heimspiel gegen Wittenbach in einer tollen Partie als Team überzeugt und sichern sich dank des 1:0-Sieges die ersten drei Punkte der Saison. Trotz viel Regens im Vorfeld der Partie machte es Anlagewart Roman Pracht möglich, dass die Montagabendpartie auf der Sportanlage Schaies auf Naturrasen durchgeführt werden konnte. Gegenüber dem ersten Meisterschaftsspiel konnten sich die Innerrhoder gegen Wittenbach 1 spielerisch und kämpferisch deutlich steigern, und weil auch die St. Galler keine schlechte Leistung boten, kam es zu einer Partie auf gutem Niveau. Die Innerrhoder überzeugten vor allem durch eine gute Teamleistung aller 16 eingesetzten Akteure, wobei Simon Baumann noch etwas mehr auffiel. Auch Schiedsrichter Joël Breu aus Heiden zeigte eine gute und aufmerksame Leistung. Den Siegtreffer für die Innerrhoder, die im Verlauf des Spiels auch zweimal Aluminium trafen, erzielte Abwehrspieler Lars Schneider per Kopfball in der 42. Minute nach einem Eckball von Fabian Koller. (mk)

Mittwoch, 1. September - 16:48 Uhr

Zuzug Pfranger erzielte bereits drei Tore für den SC Herisau

Michael Pfranger vom EHC Arosa absolvierte letzte Saison vier Partien für den SC Herisau.

Michael Pfranger vom EHC Arosa absolvierte letzte Saison vier Partien für den SC Herisau.

Bild: PD

Kurz vor Saisonstart vermeldet Erstligist SC Herisau den Zuzug von Michael Pfranger. Der wirblige Stürmer des EHC Arosa absolvierte in der vergangenen Saison vier Partien mit einer B-Lizenz für den SCH. Der 21-jährige Flügelspieler erzielte dabei drei Tore und verbuchte drei Assists. Pfranger wird in der Mannschaft von Trainer René Stüssi die Nummer 88 tragen.

Am 1. September um 20 Uhr empfängt Herisau im heimischen Sportzentrum Ligakonkurrent Rheintal zu einem Testspiel. (red)

15:26 Uhr

Einen Hauch «Weltklasse Zürich» erleben

Für viele Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 15 Jahren war der Kantonalfinal des «UBS Kids Cup» und die Qualifikation für den «Swiss Athletics Sprint» auf dem Sportplatz Ebnet in Herisau nur eine Zwischenetappe. Sie hatten nur ein Ziel vor Augen, nämlich sich für den Schweizer Final zu qualifizieren. Für die Sieger wartet ein besonderes Highlight: am 11. September einen Hauch «Weltklasse Zürich» zu erleben. Gegen 230 Knaben und Mädchen nahmen auf dem Sportplatz Ebnet am dreiteiligen Kantonalfinal teil.

In 18 Kategorien lieferten sich Mädchen und Knaben zwischen 7 und 15 Jahren beider Appenzell einen harten und spannenden Kampf. Zahlreich waren die Zuschauer, die die Teilnehmer lautstark unterstützten. Zwei der Favoriten, Chiara Lenzi, Teufen, und Valentin Mettler, Herisau, mussten verletzt Forfait geben. Das Aufwärmen übernahm die Winterthurerin Chiara Scherrer, Schweizermeisterin über 3000 Steeple, die auch für Autogramme zur Verfügung stand.

Das Tageshöchstresultat mit 2218 Punkten – 7.67 Sekunden über 60 m, 63.18 m im Weitwurf und 5.67 m im Weitsprung – stellte Erwin Mettler, Herisau auf vor Lamek Ghirmay, Speicher, mit 1991 Punkten auf. Bei den Mädchen lieferten sich Lana Lauper und Amelia Widmer, beide Teufen, einen spannenden Zweikampf um den Tagessieg, den Lauper mit 2060 zu 2013 Punkten für sich entschied. Mit einem beachtlichen Resultat von 2087 Punkten wartete der Schweizer Meister Jeremiah Mundy, Teufen, mit der Höchstweite im Ballwurf mit 65.03 Metern auf.

Am Morgen fand die Ausscheidung zum «Swiss Athletics Sprint» statt, bei dem rund 170 Mädchen und Knaben starteten. Die je sechs schnellsten Läufer jeder Kategorie über 50 m, 60 m oder 80 m ermittelten die Sieger, die zum Schweizerischen Final in Neuhausen zugelassen sind. Dabei schaffte Erwin Mettler, Herisau, die 80 m in 9.94 Sek. (Vorlauf 10.00). Bei den Mädchen lief Tanja Zuberbühler, Teufen, in 11.19 Bestzeit. Die Medaillen und Diplome für die sechs Schnellsten überreichte ATV-Präsident Christian Giger. (gr)

15:27 Uhr

Im Wiesenbord gelandet

Am Dienstag ist es in Rehetobel zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Kurz nach 21.00 Uhr fuhr gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei ein 51-jähriger Automobilist von Speicherschwendi in Richtung Rehetobel. Bei der Örtlichkeit Habsat geriet er mit seinem Personenwagen in einer Linkskurve über den rechten Strassenrand hinaus und fuhr über die Strassenböschung. Im angrenzenden Wiesenbord kam das Fahrzeug schliesslich zum Stillstand. Der Fahrzeugführer und seine Beifahrerin konnten das Auto unverletzt verlassen. Am Personenwagen entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

11:19 Uhr

Mit Motorfahrrad gestürzt

Am Dienstag ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Mofa gekommen. Der jugendliche Lenker wurde verletzt ins Spital geflogen.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 15-jähriger Mofalenker kurz vor 18 Uhr von Waldstatt in Richtung Schönengrund. Bei der Örtlichkeit Obere Au geriet er mit dem Vorderrad nach rechts und touchierte den Randstein des Trottoirs. In der Folge stürzte der Jugendliche und blieb verletzt auf dem Trottoir liegen. Die ausgerückte Ambulanzbesatzung versorgte den Jugendlichen am Unfallort. Er wurde anschliessend mit unbestimmten Verletzungen mit der Rettungsflugwacht ins Spital geflogen. (KapoAR)

Mittwoch, 1. September - 08:28 Uhr

CVP AI: Stimmfreigabe bei «Ehe für alle»

Die Mitglieder der CVP AI haben online die Parolen für die eidgenössische Volksabstimmung vom 26. September gefasst. Die Partei empfiehlt die 99%-Initiative der Juso ganz klar zur Ablehnung. Die Abstimmung zur «Ehe für alle» fiel mit nur einer Stimme Unterschied äusserst knapp aus, weshalb der Vorstand gemäss Medienmitteilung zu dieser Vorlage Stimmfreigabe beschlossen hat.

Die Juso verlangt mit ihrer Initiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» (), dass Kapitaleinkommen ab einem bestimmten Betrag anderthalbfach besteuert werden sollen. Die Einnahmen, die durch die höhere Besteuerung erzielt werden, sollen für die Senkung der Einkommenssteuern für Personen mit mittleren oder tiefen Arbeitseinkommen oder für höhere Sozialleistungen eingesetzt werden. Damit wollen die Initianten den Reichtum stärker umverteilen, als dies heute bereits geschieht.

Die 99%-Initiative der Juso verfehlt gemäss der CVP AI ihr Ziel, denn die Steuerbelastung auf dem Kapital sei bereits heute hoch. Eine noch höhere Besteuerung würde den Standort Schweiz schwächen sowie Arbeitsplätze und Wohlstand gefährden. Nicht nur «Reiche» wären betroffen, sondern z.B. auch viele KMU. Ausserdem würden die Auswirkungen der Initiative das Sparen verhindern, was schädliche Folgen für den Wirtschaftsstandort Schweiz hätte.

Wie die CVP AI schreibt, sind verschiedene Formen des familiären Zusammenlebens heute Realität geworden. Die klassische Ehe mit Kindern steht einer Vielzahl alternativer Familienmodelle gegenüber, darunter auch der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Mit der Vorlage «Ehe für alle» würden die gesetzlichen Bestimmungen der Realität angepasst, was die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare ermöglichen würde. Daraus ergeben sich gegenüber der eingetragenen Partnerschaft diverse Vorteile, so zum Beispiel bei der Einbürgerung, im Bereich der Fortpflanzungsmedizin oder der Adoption.

Die Meinungen in der CVP AI zur «Ehe für alle» gingen auseinander. Einerseits entspreche es ihrer Definition von Freiheit, dass der Staat den Menschen nicht vorschreiben soll, wie sie ihr Privat- und Familienleben zu gestalten haben. Andererseits weicht jedoch die Ausweitung der Samenspende stark von der zur Fortpflanzungsmedizin bestehenden Verfassungsgrundlage ab. Sie sei zudem nur schwer mit den Wert- und Moralvorstellungen der Partei vereinbar, wonach die medizinisch unterstützte Fortpflanzung nur sehr restriktiv angewendet werden soll.

Die CVP AI könne die Forderungen nach Gleichberechtigung bei der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft verstehen, schreibt sie weiter. Ob die Zulässigkeit der Samenspende mit dieser Vorlage jedoch ausgeweitet werden soll, sei eine Frage, die stark von den eigenen Wertvorstellungen abhängt. Dies hat sich auch im knappen Abstimmungsresultat der Parolenfassung manifestiert. Darum hat der Vorstand der CVP AI zu diesem Geschäft Stimmfreigabe beschlossen. (pd)

15:11 Uhr

Mehr Sicherheit für Fussgänger in Gais

Auf der Langgasse, der Kantonsstrasse durch Gais, wird auf Höhe Gemeindepark eine Mittelinsel gebaut. Die Sicherheit für die Fussgängerinnen und Fussgänger beim Queren der Strasse wird gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei damit deutlich erhöht. Die Bauarbeiten starten Mitte September. Die Kosten betragen rund 290'000 Franken und werden vom Kanton und der Gemeinde Gais getragen.

Die Neugestaltung des Gemeindepärklis in Gais befindet sich in der Endphase. Im Zuge der Fertigstellungsarbeiten wird der südöstliche Fahrbahnrand der Kantonsstrasse verschoben und damit Platz für eine Mittelinsel geschaffen. Die Fussgänger können künftig die beiden Fahrspuren der Kantonsstrasse im Schutz dieser Mittelinsel überqueren. Insbesondere für Kinder und ältere Personen bedeutet das klar mehr Sicherheit. Die Fussgängerströme sollen auf die neue Querungsstelle konzentriert werden; das verleiht dem Streifen beim Gemeindepärkli eine grössere Präsenz und erhöht die Sicherheit zusätzlich.

Der Fussgängerstreifen bei der Kirche und der Streifen am östlichen Ende des Gemeindeparks werden darum im Zuge der Sanierung entfernt. Der Gehweg südlich der Kantonsstrasse wird neu über die Einmündung der Schulhausstrasse geführt. So entsteht eine Trottoirüberfahrt mit Vortritt für die Fussgänger. Auf der Schulhausstrasse wird ein Lastwagenfahrverbot signalisiert.

Im Kostenvoranschlag sind Gesamtkosten von 290'000 Franken ausgewiesen. Die Gemeinde Gais beteiligt sich mit einem Beitrag von 70'000 Franken. Das Projekt des Kantons ist rechtskräftig. Die Bauarbeiten starten Mitte September und dauern rund sieben Wochen. Der Verkehr entlang der Langgasse wird einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Schulhausstrasse und das südliche Trottoir werden für die Bauarbeiten gesperrt und Umleitungen signalisiert. (kk)

10:41 Uhr

Grünliberale Partei (GLP) Appenzellerland gegründet

Am Montag trafen sich rund 30 Personen im Lindensaal in Teufen und gründeten die Grünliberale Partei (GLP) Appenzellerland.

Wie die Partei miteilit, fand Anfang 2021 das erste digitale Netzwerktreffen mit rund zehn GLP-Sympathisanten aus dem Appenzellerland statt, um über eine mögliche Gründung einer Regionalpartei zu diskutieren. Schnell wuchs die Gruppe auf 30 Personen an und die ersten Aufgaben wurden verteilt. Dabei bildete sich ein Kernteam aus vier Personen, die sich auch für den Vorstand der GLP Appenzellerland zur Verfügung stellten und an der ersten Versammlung einstimmig gewählt wurden. Dies sind Tina Grosjean aus Speicher, Markus Ehrbar aus Oberegg, Remy Chenevard aus Herisau und Samuel Fitzi aus Bühler. An der Gründungsversammlung wurden zudem Alexander Assmus aus Teufen, Sacha Lüthi aus Wald, Michael Lechner aus Bühler und Lukas D’Olif aus Appenzell in den achtköpfigen Vorstand gewählt. Tina Grosjean und Alexander Assmus übernehmen gemeinsam das Co-Präsidium und Markus Ehrbar die Finanzen. Die weiteren Ressorts werden an der ersten Vorstandssitzung verteilt.

Gleichzeitig zur offiziellen Gründung wurden die ersten Abstimmungsparolen gefasst. Die Anwesenden sprachen sich geschlossen für ein Ja zur «Ehe für alle» aus – die Gleichstellung stelle schliesslich eines der Hauptanliegen der neu gegründeten Partei dar, wie es in der Mitteilung heisst. Alle Menschen sollen die gleichen Möglichkeiten haben, unabhängig davon, wen sie lieben oder welches Geschlecht sie haben. Die «99%-Initiative» wurde mit fünf Nein- zu null Ja-Stimmen bei neun Enthaltungen abgelehnt. (pd)

10:41 Uhr

Falsche Polizisten treiben auch in Appenzell Innerrhoden ihr Unwesen

Während der letzten Tage gelangten mehrere Meldungen von möglichen Betrugsversuchen an die Kantonspolizei. Diese warnt die Bevölkerung mit einer Mitteilung.

Die Gauner sprechen meistens Hochdeutsch und geben sich als Polizisten aus.

Die Gauner sprechen meistens Hochdeutsch und geben sich als Polizisten aus.

Symbolbild

Die Masche ist nicht neu aber sie wird immer wieder von verschiedenen Tätergruppierungen angewendet. Betrüger rufen oft von einer gefälschten Telefonnummer aus an. Oftmals erscheint im Display der angerufenen Personen sogar die Notrufnummer 117. Das kann von technisch versierte Gaunern problemlos so manipuliert werden. Die Gauner sprechen meistens Hochdeutsch und geben sich als Polizisten aus. Unterschiedliche Szenarien, etwa Einbrüche in der Wohngegend, ein Verkehrsunfall eines Angehörigen, Unregelmässigkeiten auf der Bank oder es wird um Unterstützung bei polizeilichen Ermittlungen nachgefragt. Unabhängig vom geschilderten Szenario verlangen die Gauner früher oder später, dass ihr Opfer Geld oder Wertsachen bereitstellen, auf der Bank abholen, irgendwo deponieren oder gar überweisen soll. Etwas, das die echte Polizei nie tun würde.

Empfehlungen der Kantonspolizei

  • Seien Sie grundsätzlich kritisch, wenn eine Polizistin oder ein Polizist nach Wertsachen fragt.
  • Die echte Polizei verlangt nie, dass Sie Bargeld oder Wertsachen übergeben oder hinterlegen sollen. Gehen Sie nie auf solche Forderungen ein.
  • Sprechen die Anrufer hochdeutsch, kann das ein weiter Hinweis auf einen Betrugsversuch sein.
  • Geben Sie am Telefon keine persönlichen Informationen, Passwörter oder Angaben zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Sind Sie nicht sicher, ob wirklich die Polizei am Telefon ist? Beenden Sie sofort das Gespräch und melden Sie den Anruf der Polizei unter der Nummer 117.
  • Sprechen Sie mit Bekannten über diese Betrugsform und verbreiten Sie unsere Präventionsempfehlungen. Weitere Hinweise zu diesem und anderen Themen finden Sie auf www.skppsc.ch
Montag, 30. August - 19:12 Uhr

Gerechtes Unentschieden nach spannender Partie

(mkn) Nach einer 2:0 Führung spielten die Appenzellerinnen 1. Liga-Damen des FC Appenzell bei Blue Stars Zürich am Sonntagnachmittag nicht gleich gut weiter und die Zürcherinnen konnten noch zum 2:2 ausgleichen.

Barbara Dorsa (links) und Brigitte Koster versuchen eine Zürcherin zu stoppen.

Barbara Dorsa (links) und Brigitte Koster versuchen eine Zürcherin zu stoppen.

Bild: PD

Die Innerrhoderinnen reisten mit 14 Akteurinnen nach Zürich. Das Tor hütete Anna Frei. Die frühere (vor ihrer längeren Verletzungspause) bezieungsweise jetzige zweite Torhüterin Rahel Wyss kam als Feldspielerin zum Einsatz. Hätten die Appenzellerinnen so weiter gespielt wie in den ersten 20 Minuten, hätten sie zur Pause wohl mehr als 2:0 in Führung liegen müssen, meinte Trainer Juan Isler. Stattdessen glich Blue Stars Zürich noch in der ersten Hälfte zum 2:2 aus. Schlussendlich war das Unentschieden für beide Teams gerecht. Die Zuschauer hatten eine unterhaltsame Partie gesehen.

Gute Leistung von Joèlle Mazenauer

Die Gäste sind gut ins Spiel gestartet. Bereits in der 3. Minute zielte aber Barbara Dorsa zu hoch. Aber auch die Einheimischen kamen zu Möglichkeiten, so nach Minuten zu einem Pfostenschuss. In der 14. Minute durften die Gäste jubeln. Chiara Lardelli erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und lancierte flach Brigitte Koster, welche hoch in die lange Ecke zum 1:0 einschoss. Nur fünf Minuten weiter fing Joèlle Mazenauer - welche insgesamt seine sehr starke Leistung zeigte - einen Rückpass zur einheimischen Torhüterin ab, konnte alleine aufs Tor laufen und versenkte das Leder zum 2:0 für Appenzell. In der 29. Minute zielte Joèlle Mazenauer in die Hände des Goalies. In der Folge liessen die Innerrhoderinnen die «blauen Sterne» mehrmals ins Abseits laufen. Dann war aber die Reihe doch an den Einheimischen, welche in der 33. und 37. Minute zum 2:2 ausglichen. Bevor Joèlle Mazenauer knapp neben das Gehäuse zielte, verzeichneten die Zürcherinnen einen zweiten Pfostenschuss.

Gleich nach Wiederbeginn bekundeten die Gäste Mühe den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen, aber schlussendlich war es Abseits. Erneut schoss Joèlle Mazenauer knapp am Tor vorbei. Einige Male verloren die Appenzellerinnen die Bälle nach kurzen Passfolgen und nach einer knappe Stunde scheiterte Chiara Lardelli an der einheimischen Abwehr. Nach 66 Minuten liess sich Torhüterin Anna Frei durch einen Schuss aus ungefähr 45 Meter nicht erwischen und klärte zur Ecke. Blue Stars bot einen schnellen Fussball, spielte über die Seiten und liess den Ball laufen. Die Appenzellerinnen konnten aber gut dagegenhalten. Da Torhüterin Anna Frei in der 88. Minute nach einem Eckball wiederum erfolgreich war, blieb es beim gerechten Remis.

Im Cup gegen Oerlikon/Polizei ZH

Nach dem geglückten Start kommt es für die Innerrhoderinnen nächsten Sonntag zuhause zum Cupspiel gegen das in die Nationalliga B aufgestiegene Oerlikon/Polizei ZH.

Appenzell spielte bei Blue Stars mit: Anna Frei; Salome Rohner (ab 85. Minute Sabrina Niederer), Vanessa Keel (ab 72. Minute Rahel Wyss), Corinne Schiegg, Fabienne Weissinger (ab 17. Minute Elisabeth Inauen); Adriana Hörler, Chiara Lardelli, Brigitte Koster, Melissa Schenk; Joèlle Mazenauer, Barbara Dorsa.

Montag, 30. August - 15:00 Uhr

FC Teufen-Bühler holt einen Punkt nach 0:4-Rückstand

(ro) Schier Unglaubliches ereignete sich am Samstagnachmittag auf dem Landhaus in Teufen. Nach einer lethargischen ersten Halbzeit des FC Teufen-Bühler, steigerte sich die Truppe vom Trainerduo Pieli/Waldburger zum zweiten Spielabschnitt enorm und holte einen 0:4-Rückstand gegen Fortuna auf.

Der FC Teufen-Bühler steigerte sich gegen Fortuna in der zweiten Halbzeit und holte noch einen Punkt.

Der FC Teufen-Bühler steigerte sich gegen Fortuna in der zweiten Halbzeit und holte noch einen Punkt.

Bild: PD

Die Spieluhr war bei Minute 12 angelangt, als das Unheil seinen Beginn nahm. Heinz Lendenmann spielte Ball und leider auch Fuss des Gegners und für den Unparteiischen blieb nichts anderes als auf den weissen Punkt im Strafraum zu zeigen. Goalie Manser links, Ball nach recht – 0:1 für die Gäste. Das Tor war kein Weckruf, im Gegenteil. Zwei Minuten später klingelte es nochmals. 3.-Liga-Absteiger Fortuna spielte schön über links. Der agile Stürmer vernaschte einen Verteidiger und versenkte trocken im kurzen Eck. Dann endlich ein Lebenszeichen der Mittelländer. Zuerst verfehlte Tobi Hofstetters Seitenfallzieher das Tor knapp und in der 23. Minute hatte der St. Galler Keeper mächtig zu kämpfen Simon Bär’s Geschoss aus gut und gerne 40 Meter. Wieder war es Bär, der einzige neben Keeper Manser, der in der ersten Halbzeit eine genügende Leistung zeigte, der am Anschlusstreffer am nächsten war.

Teufen-Bühler dreht in der zweiten Halbzeit mächtig auf

Wohl etwas überrascht, dass er nach einem Eckball noch an den Ball kam und dem Spielgerät deswegen nicht genügend Druck geben konnte, landete das Runde statt im Eckigen in den Händen des St. Galler Torhüters. Im Gegenzug machten es die Gäste besser. Der junge Manser, der wie gesagt ansonsten eine tadellose Partie ablieferte, unterlief einen Ball. Der Stürmer am hinteren Pfosten dankte und schob zum 0:3 ein. In der Folge hatten beide Teams gute Möglichkeiten. Dass der Schuss von Mario Gygax vom Innenpfosten zurück ins Feld flog, war dann aber vor allem Pech. Das Prädikat «Unvermögen» verdiente dann die nächste Aktion. Daniel Campos, Verteidiger von Teufen-Bühler, wollte zum Torhüter zurückspielen. Der Pass geriet viel zu kurz und wurde zur idealen Vorlage eines Fortunesen. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und vollstreckte zum 0:4-Pausenstand.

Die Pausenansprache von Trainer Pieli und einige Wechsel schienen Wirkung zu zeigen. Teufen-Bühler war wie verwandelt. Endlich initiativ und zweikampfwillig, war ein anderes Team zu sehen.

Nächstes Spiel gegen Speicher

Die Druckphase trug aber erst nach einer Stunde Früchte. Lukas Kern, per Einwurf von Simon Bär bedient, traf zum 1:4. Die Aufholjagd begann. Nico Weiler traf die Latte und in der 77. Minute bediente Kern den ebenfalls eingewechselten Palangkas. Der junge Grieche netzte zum 2:4 ein. Lag da noch was drin? Ja. Debütant Ben Czudor setzte sich auf der Seite durch und via Kern gelangte der Ball zu Weiler und es stand 3:4. Goalgetter Kern war es dann, der in der 86. Minute, nach Vorlage von Joel Bruderer zum Ausgleich traf. In der 90. Minute ging ein Kopfball von Kern knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit hatte Fortuna aber auch noch zwei Möglichkeiten, die Partie wieder auf seine Seite zu kippen. Schlussendlich blieb es beim leistungsgerechten Remis. Beide Teams dominierten je eine Halbzeit und boten den Zuschauenden eine gute Unterhaltung.

Am kommenden Donnerstag trifft das Gruppierungsteam Teufen-Bühler im Mittelland-Derby auf den ebenfalls aus der 3. Liga abgestiegenen FC Speicher. Anpfiff ist um 20 Uhr auf dem Sportplatz Buchen in Speicher.

Teufen-Bühler war wie folgt aufgestellt:

Nicola Manser, Andrin Sutter, Andre Sick, Daniel Campos, Simon Bär, Mario Gygax, Nico Weiler, Tobias Hofstetter, Lukas Benz, Adrian Meier, Thierry Alder, Joel Bruderer, Stefanos Palangkas, Heinz Lendenmann, Lukas Kern, Ben Czudor

Montag, 30. August - 11:59 Uhr

Heimniederlage für die Frauen des FC Bühler

(ro) Auch das zweite Spiel der Saison ging für die Frauen des FC Bühler verloren. Das ambitionierte und starke Wil war über 90 Minuten das bessere Team und nahm deswegen die Punkte verdient mit in die Äbtestadt.

Sina Eichrodt vom FC Bühler hat den Ball im Visier.

Sina Eichrodt vom FC Bühler hat den Ball im Visier.

Bild: PD

Wieder begann die Partie alles andere als ideal. Neben den beiden Stammverteidigerinnen Zahner und Quarella, fielen kurzfristig auch Tzikas, Kern und Ferreira aus. Die Partie begann gleich mit gutem Tempo. Wil übernahm die Initiative, doch Bühler war es, welches nach einer Balleroberung und einer gute Ballstaffette über Mösli und Wild eine erste Chance hatte. Der Schuss ging knapp daneben. In der achten Minute konterten die Gäste mustergültig. Über links wurde der Ball in die Mitte gepasst und musste von der Abnehmerin nur noch ins Tor geschoben werden. Nach einer Viertelstunde passierte nach gleichem Muster beinahe das zweite Tor. Zwei Stürmerinnen trafen zum Glück für Bühler den Ball vor dem Tor nicht. Langsam kam auch Bühler ins Spiel und erspielte sich Chancen. Die Beste, ein Schuss der jungen Melina Wild aus nächster Nähe, konnten die Gäste grad noch blockieren. Mitten in der besten Phase des FCB, wurden die Ambitionen des Heimteams auf Punkte arg zerstört. Der Doppelpack der Wilerinnen in den Minuten 26. und 29. war matchentscheidend. Das zweite Tor roch zwar nach Abseits, dennoch war der Ballverlust im Aufbauspiel des FCB wohl das entscheidendere Argument für den Gegentreffer. Der dritte Treffer wurde dann sehr gut mit einem Doppelpass über Bühlers linke Seite herausgespielt. Pausenstand 0:3.

Bühler in der zweiten Halbzeit leicht verbessert

Während der Pause wurde die Defensive neu organisiert. Grundsätzlich blieb das Bild das Bild aber das gleiche. Die Gäste waren spielstärker. Joëlle Büchler konnte sich in der 54. Minute auszeichnen, als sie einen Schuss aus kürzester Distanz abwehrte. Kurz darauf schnupperte Bühler am Torerfolg. Der gute Schuss von Frei verfehlte das weisse Gehäuse knapp. Die endgültige Entscheidung dann in der 58. Minute. Erneut mit einem Steilpass, schafften es die Gäste vor das FCB-Tor zu kommen. Die Stürmerin, gemäss Zuschauenden vermutlich wieder aus einer Abseitsposition gestartet, ersprintete sich den Ball noch und konnte flach in die Mitte spielen, wo eine weiss/schwarze zum 0:4 einnetzte.

In der Schlussphase retteten Loser, Büchler und Scherrer ihre Farben dreimal vor dem fünften Treffer. Mit diesem klaren Sieg und vor allem der dominanten Spielweise untermauerte Wil seine Ambitionen in dieser Saison und für Bühler wurde klar, dass die Punkte gegen andere Teams geholt werden müssen.

Nächstes Spiel im Cup

Am kommenden Wochenende findet die erste Cuprunde statt. Bühler trifft dabei auswärts auf den FC Küsnacht am Zürichsee. Die Zürcherinnen spielen in der 3. Liga. Bühler möchte die zweite Runde erreichen und wird deswegen mit dem bestmöglichen Aufgebot an die Göldküste reisen.

Bühler spielte mit:

Joëlle Büchler, Selina Ramelli (60. Lisa Val), Michèle Wüst, Nadja Loser, Rahel Meier, Simone Scherrer, Belinda Bischof, Sabrina Ehrbar, Karin Mösli, Natascha Frei, Melina Wild (46. Sina Eichrodt)

Kein Einsatz: Julia Zahner, Sina Kern, Claudia Ferreira, Melina Tzikas,

Montag, 30. August - 11:53 Uhr

FC Teufen verliert in Überzahl

(cfa) Am Sonntagnachmittag trafen auf dem Landhaus der FC Teufen 1 und der SC Brühl 2 aufeinander. Die Gäste aus St. Gallen mussten dabei ab der 31. Minute mit einem Mann weniger agieren. Dennoch konnten sie die Partie mit 2:4 gewinnen.

Bei regnerischen Verhältnissen starteten beide Teams verhalten in die Partie. Bis zur 30. Minute passierte bis auf die eine oder andere Halbchance auf beiden Seiten wenig. Dann wurde Lukas Kern mit einem langen Ball lanciert. Der Teufner Stürmer versuchte den Ball über den herausstürmenden Torhüter der Gäste zu lupfen. Dieser konnte den Ball zwar halten, doch nach dem Ermessen der Schiedsrichterin tat er dies ausserhalb des Strafraums. Dies zog folgerichtig einen Platzverweis für den Schlussmann des SC Brühls nach sich.

SC Brühl in Unterzahl stärker

Der Platzverweis weckte die Mannen aus St. Gallen aber regelrecht auf. Nur vier Minuten nach dem Rückschlag konnten die Gäste die Führung erzielen. Der FC Teufen konnten die Überzahl nur selten ausnutzen und so ging es mit dem 0:1 in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel brachten die Hausherren wenig Erbauliches zustande. Die Gäste ihrerseits verteidigten gut und hielten sich auch mit Zeitspiel nicht zurück. Einen Spielfluss gab es in Hälfte zwei deshalb nur selten. Doch der SC Brühl stand zu zehnt nicht nur defensiv solide, immer wieder wurden sie auch selbst gefährlich. In der 67. Minute konnten die Gäste nach einem Konter das 0:2 erzielen. Die Aufgabe für die Heimmannschaft wurde dadurch nicht einfacher und aus dem Spiel heraus fehlte es an Tempo und Kreativität. Der eigentliche Feldspieler im Tor der Gäste bekundete deshalb selten Mühe mit seiner neuen Aufgabe. Nach einem Standard erzielte Nico Weiler dann aber doch noch den Anschlusstreffer für den FC Teufen. Der scharfe Ball von Locher prallte vom Körper des Stürmers ab und fiel unhaltbar ins Tor.

Auch dieses Gegentor schien die Gäste nicht zu verunsichern. Nur wenige Minuten später dann die vermeintliche Entscheidung. Nach einem direkten Freistossversuch fälschte die Mauer der Teufner den Ball unhaltbar ab. Das 1:3 für den SC Brühl. Doch noch war nicht Schluss. In der 89. Minute fiel der erneute Anschlusstreffer für die Hausherren. Said Sleman fiel der Ball nach einem Eckball vor die Füsse und für einmal sah der Torwart der Gäste nicht Stilsicher aus. Es gab wieder Hoffnung auf dem Landhaus in Teufen. Doch wieder jubelten die St. Galler nach einem Freistoss. Mohamed versenkte den Ball diesmal mit einem Schlenzer über die Mauer im Tor. Danach war die Partie zu Ende.

Montag, 30. August - 11:45 Uhr

FC Heiden gewinnt auswärts beim FC Rheineck mit 6:1

(lua) Nach dem ernüchternden Saisonstart mit nur einem Punkt gegen die Staader Reserven wollte der FC Heiden den ersten Dreier vehement. Ihnen gegenüber standen die vor Wochenfrist siegreichen Rheinecker, welche an diesem Tag aber mit leeren Händen den Platz verliessen - sechs Gästetore sorgten für klare Verhältnisse.

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt holte der FC Heiden in Rheineck die ersten drei Punkte.

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt holte der FC Heiden in Rheineck die ersten drei Punkte.

Bild: PD

Die Partie begann auch Sicht der Gastmannschaft ideal: Bereits nach fünf Minuten durfte Boller einen Foulelfmeter treten, nachdem zuvor Fessler regelwidrig gestoppt wurde. Er tat dies souverän und brachte seine Farben bereits früh in Front. Auch in der Folgezeit hatte Heiden die klareren Chancen, wobei Köberl mittels Lattenfreistoss dem Tor am nächsten kam. Die Gäste investierten viel in ihr Offensivspiel, während dem die Hausherren erst nach rund 26 Zeigerumdrehungen ein erstes Mal gefährlich - und letztlich vergebens - in Tornähe kamen. Heiden dominierte die Partie und wollte noch vor der Pause verpasstes nachholen.

Doppelter Fessler bringt Vorentscheidung
Gesagt, getan: In Minute 38 brachte erneut Köberl einen gefährlichen Ball mittels Freistoss auf das Rheinecker-Gehäuse. FCR-Schlussmann Hüttenmoser konnte den Schuss nur nach vorne abprallen, lassen wo Samuel Fessler zum null zu zwei abstaubte. Heiden nahm nun wieder Fahrt auf und es sollte noch besser kommen. Erneut schaffte es Fessler in den Totomat - doch anders als fünf Minuten zuvor skorte dieses Mal Mittelfeldspieler Raphael Fessler, der in der 43. Minute auf Querpass von Bischoff traf. Innert fünf Minuten führten die beiden Brüder die Vorentscheidung herbei, ehe es im Rheinecker Regen in die Pause ging. Auch im Anschluss liessen die Vorderländer wenig zu - auch wenn Rheineck-Captain Keller nach 56 Minuten nach seinem Distanzversuch wohl selber wusste, dass das Abspiel zu seinen besser postierten Mitspielern wohl die bessere Lösung gewesen wäre.

Zum Schluss wird es kitschig
So nahm die Partie ihren Lauf und bot in den Schlussminuten noch Stoff für Fussballromantiker. Zunächst besorgte Keller (81.) den Rheinecker Ehrentreffer, ehe Bischoff (83.) mittels Distanzschuss postwendend antwortete. Die Partie war gelaufen, doch die letzten beiden Höhepunkte kamen kurz vor Schluss. Zunächst profitierte Lanter in Minute 88 von einen Rheinecker Stellungsfehler und verwandelte souverän zum eins zu fünf. Für Lanter war es das vorläufig letzte Spiel im FCH-Dress - er wird einen Auslandaufenthalt absolvieren und anschliessend seinen Lebensmittelpunkt in die Nordwestschweiz verlegen. Zwei Minuten später war es Reich überlassen, mit dem sechsten Heiden-Tor den Schlusspunkt zu setzen - jener Reich, der im Kader der Vorderländer die Position des Ersatztorhüters inne hat und an diesem Nachmittag aus Personalmangel als Feldspieler mit auf's Matchblatt genommen wurde. Geschichten, die nur der Fussball schreibt.

FC Rheineck II - FC Heiden 1:6 (0:3)

Stapfenwis, 80 Zuschauer

5. 0-1 (P) Boller, 38. 0-2 S.Fessler, 43. 0-3 R.Fessler, 81. 1-3 Keller, 83. 1-4 J.Bischoff, 88. 1-5 Lanter, 90. 1-6 Reich


FC Heiden: Sturzenegger; Braunwalder, Widmer, Boller, P.Köberl; Knöpfler, L.Köberl; R.Fessler, Müller; N.Bischoff, S.Fessler
Eingewechselt: Reich, Redjepi, J.Bischoff, Lanter

Montag, 30. August - 11:31 Uhr

17-jährige Lernfahrerin verletzt sich bei Unfall in Hundwil

Die 17-jährige Lernfahrerin stiess mit ihrem Roller gegen einen Strassenmarkierungspfahl und kam zu Fall.

Die 17-jährige Lernfahrerin stiess mit ihrem Roller gegen einen Strassenmarkierungspfahl und kam zu Fall.

Bild: KPAR

(kpar) Am Sonntag ist in Hundwil eine Rollerfahrerin mit ihrem Zweirad gestürzt. Eine 17-jährige Lernfahrerin lenkte ihr Motorroller von Waldstatt kommend in Richtung Hundwil. Am Dorfeingang, in der Rechtskurve beim Friedhof, stiess die junge Frau gegen einen Strassenmarkierungspfahl am rechten Fahrbahnrand und kam zu Fall. Dabei erlitt sie unbestimmte Verletzungen im Beckenbereich. Die wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst am Unfallort betreut und anschliessend ins Spital überführt.

Montag, 30. August - 11:11 Uhr

Autofahrer gerät auf nasser Fahrbahn ins Schleudern

Beim Unfall auf der Schwägalp blieb der Fahrer unverletzt.

Beim Unfall auf der Schwägalp blieb der Fahrer unverletzt.

Bild: KPAr

(kpar) Am Sonntagnachmittag hat sich auf der Schwägalp ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Um 16.25 Uhr lenkte ein 28-Jähriger sein Auto von der Schwägalp in Richtung Urnäsch. In einer Kurve unterhalb der Passhöhe geriet der Personenwagen auf der nassen Fahrbahn in Schleudern. Das Auto drehte sich um die eigene Achse, rutschte über die Gegenfahrbahn und das angrenzende Wiesenbord und kam schliesslich am Waldrand, durch Tannen gestoppt, zum Stillstand. Der Autofahrer konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen. Am Auto entstand Totalschaden. Für die Fahrzeugbergung wurde der Abschleppdienst aufgeboten

Montag, 30. August - 10:17 Uhr

So schön kann Fussball sein: Die Viertligisten Bühler und Fortuna spielen 4:4

Schier Unglaubliches ereignete sich am Samstagnachmittag auf dem Landhaus in Teufen. Nach einer lethargischen ersten Halbzeit, steigerte sich die Truppe vom Trainerduo Pieli/Waldburger zum zweiten Spielabschnitt enorm und holte einen 0:4-Rückstand auf.

Symbolisch für die erste Halbzeit: Die gelb/blauen Spieler aus Teufen-Bühler am Boden.

Symbolisch für die erste Halbzeit: Die gelb/blauen Spieler aus Teufen-Bühler am Boden.

Bild: PD

Die Spieluhr war bei Minute 12 angelangt, als das Unheil seinen Beginn nahm. Heinz Lendenmann spielte Ball und leider auch Fuss des Gegners und für den Unparteiischen blieb nichts anderes als auf den weissen Punkt im Strafraum zu zeigen. Goalie Manser links, Ball nach recht – 0:1 für die Gäste. Das Tor war kein Weckruf, im Gegenteil. Zwei Minuten später klingelte es nochmals. 3.-Liga-Absteiger Fortuna spielte schön über links. Der agile Stürmer vernaschte einen Verteidiger und versenkte trocken im kurzen Eck. Dann endlich ein Lebenszeichen der Mittelländer. Zuerst verfehlte Tobi Hofstetters Seitenfallzieher das Tor knapp und in der 23. Minute hatte der St.Galler Keeper mächtig zu kämpfen Simon Bär’s Geschoss aus gut und gerne 40 Meter. Wieder war es Bär, der einzige neben Keeper Manser, der in der ersten Halbzeit eine genügende Leistung zeigte, der am Anschlusstreffer am nächsten war. Wohl etwas überrascht, dass er nach einem Eckball noch an den Ball kam und dem Spielgerät deswegen nicht genügend Druck geben konnte, landete das Runde statt im Eckigen in den Händen des St.Galler Torhüters. Im Gegenzug machten es die Gäste besser. Der junge Manser, der wie gesagt ansonsten eine tadellose Partie ablieferte, unterlief einen Ball. Der Stürmer am hinteren Pfosten dankte und schob zum 0:3 ein. In der Folge hatten beide Teams gute Möglichkeiten. Dass der Schuss von Mario Gygax vom Innenpfosten zurück ins Feld flog, war dann aber vor allem Pech. Das Prädikat «Unvermögen» verdiente dann die nächste Aktion. Daniel Campos, Verteidiger von Teufen-Bühler, wollte zum Torhüter zurückspielen. Der Pass geriet viel zu kurz und wurde zur idealen Vorlage eines Fortunesen. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und vollstreckte zum 0:4-Pausenstand.

Teufen-Bühler dreht mächtig auf – Kern macht den Unterschied

Die Pausenansprache von Trainer Pieli und einige Wechsel schienen Wirkung zu zeigen. Teufen-Bühler war wie verwandelt. Endlich initiativ und zweikampfwillig, war ein anderes Team zu sehen.

Die Druckphase trug aber erst nach einer Stunde Früchte. Lukas Kern, per Einwurf von Simon Bär bedient, traf zum 1:4. Die Aufholjagd begann. Nico Weiler traf die Latte und in der 77. Minute bediente Kern den ebenfalls eingewechselten Palangkas. Der junge Grieche netzte zum 2:4 ein. Lag da noch was drin? Ja. Debütant Ben Czudor setzte sich auf der Seite durch und via Kern gelangte der Ball zu Weiler und es stand 3:4. Goalgetter Kern war es dann, der in der 86. Minute, nach Vorlage von Joel Bruderer zum Ausgleich traf. In der 90. Minute ging ein Kopfball von Kern knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit hatte Fortuna aber auch noch zwei Möglichkeiten, die Partie wieder auf seine Seite zu kippen. Schlussendlich blieb es beim leistungsgerechten Remis. Beide Teams dominierten je eine Halbzeit und boten den Zuschauenden eine gute Unterhaltung.

Montag, 30. August - 08:35 Uhr

Steinegg Stiftung hat zum Rosengartentag eingeladen

(gr) Trotz veränderlichem Wetter – «Usegstuehlet» musste abgesagt werde – fand der traditionelle Rosengartentag der Stiftung Steinegg im Rosengarten hinter der Windegg am Samstag mit einem kulinarisch und musikalischen Rahmenprogramm statt. Dieser Tag hat Tradition und ist für die Bevölkerung von Herisau und Gäste ein vergnüglich-gemütliches Erlebnis. Jung und alt kommt zusammen im «Rosengartenpärkli», man trifft sich und plaudert, lernt alte und neue Freunde kennen und lässt sich bei Speis und Trank verwöhnen. Für die musikalische Unterhaltung war eine Bläsergruppe des Musikvereins und die Herisauer «Strings» besorgt.

Trotz regnerischem Wetter war der diesjährige Rosengartentag in Herisau gut besucht.

Trotz regnerischem Wetter war der diesjährige Rosengartentag in Herisau gut besucht.

Bild: gr

Selbst der 97-jährige Heinrich Tanner, der Gründer der Steinegg Stiftung, freute sich über den guten Besuch und traf allseits alte Bekannte und Freunde. Annette Joos-Baumberger hiess die illustre Gästeschar willkommen und wies auf Bedeutung des Rosengarten der Stiftung Steinegg hin. Der Rosengarten ist auch bekannt als Ort der Erholung und der Begegnung sowie ein Teil des Kulturpfades von Herisau. Seit 2004 ist die Steinegg Stiftung Besitzerin des Rosengartens und ist durch die Neugestaltung ein Schmuckstück und öffentlich zugängig für festliche und Private Anlässe.

Sonntag, 29. August - 15:45 Uhr

Unfälle in Wolfhalden und Urnäsch

Beim Unfall in Wolfhalden wurden das Auto und der Zaun beschädigt. Die Lenkerin blieb unverletzt.

Beim Unfall in Wolfhalden wurden das Auto und der Zaun beschädigt. Die Lenkerin blieb unverletzt.

Bild: KPAR

(kpar) Am Freitag und Samstag ist es in Wolfhalden und Urnäsch zu Selbstunfällen gekommen. Am Freitagnachmittag lenkte eine 65-jährige Frau ihr Auto von Wolfhalden abwärts in Richtung Zelg. Unmittelbar nach der Brücke im Bereich Bruggmühle geriet die Autofahrerin gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei über die Gegenfahrbahn und stiess gegen den linksseitigen Röhrenzaun. Das Auto sei anschliessend nach rechts abgewiesen und in der Böschung gestoppt worden. Die Frau blieb unverletzt. Am Fahrzeug und am Zaun entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Ein 27-jähriger Lernfahrer lenkte am Samstagnachmittag sein Motorrad von der Schwägalp in Richtung Urnäsch. In einer scharfen Rechtskurve unterhalb des Chräzerli kam der Zweiradfahrer gemäss Schreiben auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen und stürzte. Das Motorrad stiess gegen die Mauer am rechten Strassenrand. Der Mann blieb unverletzt. Am Motorrad entstand jedoch Sachschaden.

Freitag, 27. August - 13:42 Uhr

Appenzell Innerrhoden verlängert Walk-In-Impfangebot

Aufgrund der grossen Nachfrage verlängert Appenzell Innerrhoden sein Walk-In-Angebot.

Aufgrund der grossen Nachfrage verlängert Appenzell Innerrhoden sein Walk-In-Angebot.

Bild: Christian Merz / KEYSTONE

(rk) Seit dem 26. Juli wird die Walk-In-Impfung im Impfzentrum am kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell angeboten. Seither haben gemäss einer Mitteilung über 400 Personen das Angebot genutzt und sich gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat nun beschlossen, das Angebot zu verlängern.

Das Impfzentrum bietet darum an folgenden Tagen Covid-19-Impfungen ohne Voranmeldung an:

Dienstags von 8 bis 10 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 bis 12 Uhr sowie von 17 bis 19 Uhr (am St.Mauritius, 22. September, nur von 14 bis 17 Uhr), und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.

Die impfwilligen Personen haben die Krankenversicherungskarte und eine Identitätskarte oder Reisepass mitzunehmen. Ein Folgetermin für die nötige zweite Impfdosis wird vor Ort vereinbart. Da während den Walk-In-Zeiten zum Teil mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist, empfiehlt die Kantonsregierung, einen individuellen Impftermin zu vereinbaren. Entsprechende Termine können online unter https://ai.impfung-covid.ch oder telefonisch über die Covid-19-Hotline 071 788 99 66 vereinbart werden.

Freitag, 27. August - 11:34 Uhr

Thomas Stahr will in Wald als Gemeinderat aufhören

(gk) Zurzeit ist ein Sitz im Gemeinderat Wald vakant. Diese Aufgaben sind, damit nichts Wichtiges liegen bleibt, auf die anderen sechs Gemeinderätinnen und Gemeinderäte verteilt. Nun hat Gemeinderat Thomas Stahr, Ressort Finanzen, ebenfalls seinen Rücktritt kommuniziert. Dies teil die Gemeinde Wald in einer Medienmitteilung mit.

Gemeinderat Thomas Stahr ist für das Ressort Finanzen zuständig.

Gemeinderat Thomas Stahr ist für das Ressort Finanzen zuständig.

Bild: PD

Es sei ihm aus beruflichen und privaten Gründen leider nicht mehr möglich, das verantwortungsvolle Amt eines Gemeinderats mit den dafür notwendigen zeitlichen Ressourcen auszuüben, schreibt Stahr in einem Schreiben an die Gemeindepräsidentin. Er will deshalb spätestens auf Ende Amtsjahr 21/22 zurücktreten. Sollte sich vorher jemand für das Ressorts interessieren, könnte die Übergabe auch früher erfolgen.

Freitag, 27. August - 9:46 Uhr

«Usegstuehlet» in Herisau ist abgesagt

Das diesjährige «Usegstuehlet» wird wegen der schlechten Wetterprognosen nicht durchgeführt.

Das diesjährige «Usegstuehlet» wird wegen der schlechten Wetterprognosen nicht durchgeführt.

Bild: Archiv

(pd) Das für morgen Samstag im Dorfzentrum von Herisau geplante «Usegstuehlet» findet gemäss einer Mitteilung nicht statt. Das Organisationsteam (OK) hat die Absage des Anlasses wegen der schlechten Wetterprognosen mit Regen und auch kühleren Temperaturen am Donnerstagabend beschlossen. Ein weiterer Grund für die Absage ist der Umstand, dass wegen der geltenden Corona-Schutzkonzepte ein Ausweichen in Innenräume nicht möglich gewesen wäre. Nach der diesjährigen Absage von «Usegstuehlet» geben die Organisatoren aber nicht auf. Am letzten Samstag im August 2022 soll «Usegstuehlet» unter dem Motto «Vom Dorf fürs Dorf» wieder durchgeführt werden. (pd)

Donnerstag, 26. August - 18:26 Uhr

Keine Kandidaturen für den Gemeinderat Grub

In Grub werden am 26. September keine Gemeinderatswahlen durchgeführt.

In Grub werden am 26. September keine Gemeinderatswahlen durchgeführt.

Bild: APZ

(gk) Nachdem am letzten Sonntag bei der Gemeinderats-Ergänzungswahl in Grub keine offizielle Kandidatur vorlag und niemand das absolute Mehr erreichte, ist auch die Meldefrist für den zweiten Wahlgang am Mittwoch, unbenutzt abgelaufen. Es habe sich niemand für einen zweiten Wahlgang zur Verfügung gestellt, schreibt die Gemeinde Grub in einer Medienmitteilung. Aus diesem Grund werde der Gemeinderat in nächster Zeit über die weiteren Schritte entscheiden.

Donnerstag, 26. August, 16:27 Uhr

Zusätzliche Walk-in-Termine in Appenzell Ausserrhoden

Die Walk-in-Termine erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Die Walk-in-Termine erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Bild: Archiv

(kk) Vergangenen Dienstag konnte sich die Ausserrhoder Bevölkerung von 13.30 bis 21 Uhr in den beiden Impfzentren Herisau und Heiden ohne Voranmeldung impfen lassen. Das Angebot der so genannten Walk-in Impfungen wurde noch breiter angenommen, als in der Vorwoche; diesmal liessen sich insgesamt 355 Personen spontan impfen (Vorwoche 299). Es kam sogar zu Wartezeiten vor den Impfzentren. Deshalb wird neu das Impfen ohne vorherige Anmeldung gemäss einer Mitteilung erweitert und an drei zusätzlichen Impftagen (Mittwoch, 1. September, 15 – 21 Uhr, Samstag, 4. September von 8 bis 15.30 Uhr und am Samstag, 11. September, von 8 bis 15.30 Uhr) in den beiden Impfzentren Herisau und Heiden angeboten.

In den vergangenen beiden Tagen war zudem das mobile Impfteam des Kantonalen Führungsstabs (KFS) in den Gemeinden Walzenhausen (32 Impfungen) und Reute (22 Impfungen) unterwegs. Heute werden auch in der Schulanlage Urnäsch von 17.30 – 19.30 Uhr Walk-In Impfungen angeboten.

Donnerstag, 26. August, 14:14 Uhr

Kommission zur weiteren Nutzung der Spitalliegenschaft eingesetzt

Wie die Liegenschaft des Spitals Heiden nach dessen Schliessung künftig genutzt wird, ist derzeit offen.

Wie die Liegenschaft des Spitals Heiden nach dessen Schliessung künftig genutzt wird, ist derzeit offen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(kk) Der Regierungsrat hat am 20. April 2021 dem Antrag des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (SVAR) auf Schliessung des Spitals Heiden zugestimmt. Das Departement Finanzen wurde daraufhin beauftragt, die Verträge für die Rückübertragung der Immobilie mit dem SVAR per 31. Dezember vorzubereiten und dem Regierungsrat zur Genehmigung zu unterbreiten. Mit der geordneten Übernahme der Spitalimmobilie durch den Kanton auf das kommende Jahr hin wurde eine Arbeitsgruppe beauftragt. Zusätzlich wurde vom Regierungsrat eine besondere Kommission mit Mitgliedern des Kantons, der Gemeinde und des Vereins «Appenzellerland über dem Bodensee» eingesetzt. Diese befasst sich hauptsächlich mit der Weiterentwicklung und Nutzung der Liegenschaft nach dem 01. Januar 2022.

Die beiden Kommissionen haben nun gemäss einer Mitteilung die Arbeit aufgenommen und werden dem Regierungsrat bis Ende Oktober Bericht erstatten.

Donnerstag, 26. August - 10:23 Uhr

FDP AR fasst Parolen zu den eidgenösssichen Vorlagen vom 26. September

Monika Bodenmann übergibt das Präsidium der FDP AR an Monika Gessler.

Monika Bodenmann übergibt das Präsidium der FDP AR an Monika Gessler.

Bild: PD

(pd) Die Delegierten der FDP Appenzell Ausserrhoden haben am Mittwochabend ihre Versammlung nach langer Zeit wieder physisch durchgeführt. Sie wählten gemäss einer Medienmitteilung Monika Gessler (Heiden) einstimmig als neue Präsidentin und verabschiedeten ihre Vorgängerin Monika Bodenmann mit viel Herz. Zudem haben die FDP-Mitglieder die NEIN-Parole für «99%-Initiative» und die JA-Parole für die «Ehe für alle» gefasst. Beide Vorlagen kommen am 26. September zur Abstimmung.

Donnerstag, 26. August - 09:56 Uhr

Andrea Caroni empfängt die Mitglieder der Eidgenössischen Gerichtskommission

Die Mitglieder der Eidgenössischen Gerichtskommission vor dem Gerichtsgebäude in Trogen.

Die Mitglieder der Eidgenössischen Gerichtskommission vor dem Gerichtsgebäude in Trogen.

Bild: Karin Erni

(ker) Der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni präsidiert die Eidgenössische Gerichtskommission. Traditionell tagt diese im zweiten Amtsjahr des Präsidenten in dessen Heimat. Nach der Übernachtung im Hotel Heiden fuhren die Parlamentarier heute nach Trogen. Dort zeigte ihnen Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr den neuen Landsgemeindeplatz. Kantonsbibliothekarin Heidi Eisenhut führte durch den Obergerichtssaal, wo Obergerichtspräsident Walter Kobler die Gäste begrüsste. Anschliessend begaben sich die Kommissionsmitglieder zur Kanti Trogen, wo die Tagung stattfand.

Mittwoch, 25. August - 18:42 Uhr

Alle Bewerber bestehen die diesjährige Innerrhoder Jagdprüfung

(rk) Am Montag haben elf Jungjägerinnen und Jungjäger den ersten Teil der zweiteiligen Jagdprüfung absolviert. Beim sogenannten praktischen Teil werden die Fächer Waffenhandhabung, schiessen mit Kugel und Schrot sowie das Distanzenschätzen geprüft. Als Experten fungierten die Jagdaufseher und ein Wildhüter des Kantons St.Gallen

Gruppenfoto der Jungjägerinnen und Jungjäger sowie Prüfungsexperten Alle Jungjägerinnen und Jungjäger haben den ersten Teil der Innerrhoder Jagdprüfung bestanden.

Gruppenfoto der Jungjägerinnen und Jungjäger sowie Prüfungsexperten Alle Jungjägerinnen und Jungjäger haben den ersten Teil der Innerrhoder Jagdprüfung bestanden.

Bild: PD

Alle zur Prüfung angetretenen Jungjägerinnen und Jungjäger haben diese erfolgreich bestanden und dürfen den Innerrhoder Jagdlehrgang bis zur theoretischen Abschlussprüfung im Frühjahr 2023 weiterführen. Das Niveau war durchwegs hoch, was sowohl für die Kursteilnehmenden als auch für die Ausbilder des Patentjägervereins spricht.

Mittwoch, 25. August - 15:22 Uhr

Kids-Fussballcamp in Davos mit vielen Appenzellern

(pd) Bereits zum 34. Male fand während den Sommerferien das traditionelle Fussballcamp unter der Leitung von Jost Leuzinger (ehemaligen Spitzenfussballer von YB / St. Gallen und Trainerausbildner) in Davos statt. Dabei waren auch 13 Kids aus dem Appenzellerland. Bei strahlendem Wetter wurden nebst täglichen Trainings auch andere interessante Aktivitäten ausgeführt.

Die fussballbegeisterten Kinder aus dem Appenzellerland mit Jost Leuzinger

Die fussballbegeisterten Kinder aus dem Appenzellerland mit Jost Leuzinger

Bild: PD

In früheren Jahren waren einige spätere Fussballgrössen an den Camps in Davos dabei und verbrachten eine Woche im Bündnerland. So lernten Alex Frei, Michael Lang, Fabian Frei, Marc Zellweger und Philipp Muntwiler eihr Fussball-ABC unter anderem auch in Davos. Wer weiss, vielleicht spielen auch Kids aus dem diesjährigen Camp später einmal in einer höheren Liga.

Mittwoch, 25. August - 14:07 Uhr

Ausserrhoder Regierungsrat hebt Höchstgrenze von 300'000 Franken für Härtefallmassnahmen auf

(kk) Seit dem 25. Januar können beim Amt für Wirtschaft und Arbeit Gesuche um Unterstützung im Rahmen der Härtefallmassnahmen eingereicht werden. Viele Unternehmen können aufgrund des coronabedingten Umsatzrückgangs ihre Fixkosten nicht mehr decken. Mit einem A-fonds-perdu-Beitrag im Rahmen des Härtefallprogrammes werden die betroffenen Unternehmen finanziell unterstützt. Dabei werden die ungedeckten Fixkosten, welche durch den Umsatzrückgang während den Corona-Massnahmen entstanden sind, finanziell ausgeglichen. Der A-fonds-perdu-Beitrag ist pro Unternehmen auf 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes der Jahre 2018 und 2019 und bis anhin bei einer Entschädigung von maximal 300‘000 Franken begrenzt.

Viele Restaurants leiden unter den Massnahmen.

Viele Restaurants leiden unter den Massnahmen.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Seit Anfang April besteht nun eine landesweit einheitliche Regelung für die Berechnung und die Höchstgrenzen der Beiträge an Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als fünf Millionen Franken. Die Beurteilung der Bemessungshöhe erfolgt durch den Kanton, jedoch wird die Entschädigung vollumfänglich vom Bund getragen. Dabei hat der Bund die Höchstgrenze für A-Fonds-perdu-Beiträge an Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als fünf Millionen Franken neu auf fünf Millionen Franken festgelegt. Um einer Ungleichbehandlung zwischen kleineren und grösseren Unternehmen entgegenzuwirken, hat der Regierungsrat gemäss einer Mitteilung nun die bisherige Höchstgrenze für A-Fonds-perdu-Beiträge von 300'000 Franken aufgehoben und die kantonale Covid-19-Härtefallverordnung angepasst. Damit gelten für Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis fünf Millionen Franken neu die Höchstgrenzen nach Bundesrecht von maximal einer Million Franken.


Aufgrund des aktuellen Kenntnisstandes ist davon auszugehen, dass einige wenige Unternehmen die bisherige Höchstgrenze von 300‘000 Franken bei den ungedeckten Fixkosten überschreiten. Die betroffenen Unternehmen werden direkt vom Amt für Wirtschaft und Arbeit angegangen, welches für die Abwicklung und Umsetzung des Härtefallprogrammes verantwortlich ist.

Mittwoch, 25. August - 11:29 Uhr

Volle Kapelle auf der Meglisalp

(pd) Die Eucharistiefeier am Sonntag auf der Meglisalp musste wegen Unsicherheit des Wetters in der Kapelle Maria zum Schnee gefeiert werden. Mit den 18 Sängern des Schötze-Chörli Stein und den 22 Gottesdiensteilnehmern füllte sich der Raum fast vollständig. Für die Empore war das Chörli zu gross, so wurden die Sänger im Chorraum der Kapelle stationiert. Dennoch konnten alle Gottesdienstteilnehmer das Chörli in der Tracht und bei seinen Vorträgen sehen, heisst es in einer Mitteilung.

Das Schötze-Chörli Stein begleitete den Gottesdienst.

Das Schötze-Chörli Stein begleitete den Gottesdienst.

Bild: PD

Das Thema der Lesung war die Entscheidung für den Gott Israels oder für die Götter Kanaans oder Mesopotamiens, woher Abraham stammte. Im Buch Josua heisst es, dass das Volk sich geschlossen für Jahwe, den Gott Israels entschied. Auch das Evangelium berichtet von einer Entscheidung. Aber nicht ganz so geschlossen ist die Reaktion im Evangelium gegenüber Jesus. Ein Teil kehrte sich von ihm ab. Dies ist wohl etwas, was in der jungen Kirche geschah um das Jahr hundert, als 70 Jahre nach dem Tod Jesu. Diskussionen um die Deutung des Abendmahles dürften zu Abspaltung geführt haben. Ein Thema, das auch zur Zeit der Reformation sehr aktuell war. Dass ein Chörli aus dem traditionell reformierten Stein AR auftrat, wird als Zeichen von Ökumene gewertet, das mit Humor auch in der Eucharistie angesprochen wurde.

Mittwoch, 25. August - 10:59 Uhr

Junge Mitte AR: Ehe für alle ist überfällig und die 99%-Initiative verfehlt ihr Ziel

Mitglieder der Jungen Mitte Appenzell Ausserrhoden.

Mitglieder der Jungen Mitte Appenzell Ausserrhoden.

Bild: PD

(pd) Die Mitglieder der jungen Mitte Appenzell Ausserrhoden haben sich am 20. August zu ihrer ersten Parolenfassung für die eidgenössische Volksabstimmung vom 26. September 2021 versammelt. Die Partei spricht sich gemäss einer Mitteilung einstimmig für die Ehe für alle aus und erachtet die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren als längst überfällig. Im Gegensatz spricht sie sich grossmehrheitlich gegen die 99%-Initiative aus und erkennt, dass sich die Initiative auch für Personengruppen benachteiligend auswirkt, welche eigentlich davon profitieren sollten.

Als Jungpartei setzt sich die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden für eine fortschrittliche und moderne Schweiz ein. In Bezug auf die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren hinkt die Schweiz mit dem diskriminierenden Partnerschaftsgesetz im europäischen Vergleich hinterher und es ist nun Zeit für die überfällige Ehe für alle. Die Bundesverfassung garantiert ein Recht auf Ehe und Familie und obwohl Homo- und Bisexualität in der Gesellschaft weitgehend anerkannt sind, bleibt die Zivilehe diesen Bevölkerungsgruppen verwehrt. Für die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden ist auch klar, dass die Ehe für alle nicht gegen das Kindeswohl spricht. Die Mitglieder sagen deshalb einstimmig Ja zur Ehe für alle!

Die genaue Ausgestaltung der 99%-Initiative ist noch offen und dennoch ist für die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden klar, dass nicht nur Wohlhabende zur Kasse gebeten werden. So verfehlt die Initiative ihr Ziel und gefährdet beispielsweise auch wichtige Innovationen und KMUs. Eine fiktiv überhöhte Besteuerung lehnt die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden deshalb grossmehrheitlich ab. Für eine Entlastung der mittleren und tiefen Einkommen sollen bestehende Instrumente verstärkt oder andere Möglichkeiten geprüft werden.

Mittwoch, 25. August - 09:55 Uhr

Markante Kupferhülle für Nebengebäude der Dorfkirche Herisau

(gk) Dieser Tage wurde das Nebengebäude der Dorfkirche fertig eingekleidet. Durch die Kupferschindeln werde es sich wie selbstverständlich in seine Umgebung einfügen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde. Noch schillert das neue Gebäude im Tageslicht. Grund dafür sind die rund 5200 strukturierten Kupferschindeln, mit denen es in den vergangenen Wochen eingekleidet worden ist. Gebremst wurden die Arbeiten von der schlechten Witterung zum Sommerbeginn.

Schon bald wird der Glanz der Schindeln einer Patina weichen, die dem Gebäude einen dem Ort entsprechenden, würdigen Charakter verleihen wird. Dabei unterstützt das "Schindelkleid" das aus dem vieleckigen Grundriss entstehende Volumen. Dadurch erhält das Nebengebäude einen eigenständigen Charakter, ohne dabei die umliegenden Bauten zu konkurrenzieren. Es bietet künftig Platz für eine breite Vielfalt kleinerer Veranstaltungen.

Dienstag, 24. August - 14:30 Uhr

36-Jähriger muss nach Selbstunfall den Führerschein abgeben

Das Unfallfahrzeug.

Das Unfallfahrzeug.

Bild: PD

(KapoAR) Am Montag, kurz nach 21 Uhr fuhr ein 36-jähriger Mann mit seinem Auto vom Zentrum Walzenhausen in Richtung Wolfhalden. Im Bereich Högle verlor der Autofahrer in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der der Strasse ab und blieb circa 20 Meter unterhalb der Strasse in einem Waldstück stehen. Aufgrund von Anzeichen auf Fahrunfähigkeit wurde dem Mann der Führerausweis zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen, wie die Kantonspolizei mitteilt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Dienstag, 24. August - 11:40 Uhr

Sportzentrum-Restaurant wird ausgeschrieben

Für das Restaurant im Sportzentrum wird ein neuer Pächter gesucht.

Für das Restaurant im Sportzentrum wird ein neuer Pächter gesucht.

Bild: Archiv

(gk) Die Gemeinde Herisau erarbeitet derzeit das Gemeindesportanlagenkonzept (GESAK). Parallel dazu überprüft sie verschiedene Bereiche des Sportzentrums im Hinblick auf eine Optimierung der Organisation und des breiten Angebotes. Als erste Massnahme daraus läuft nun gemäss einer Mitteilung das Bewerbungsverfahren für eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter für den Bereich Gastronomie per 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung. Die Neubesetzung soll dazu beitragen, das Angebot des Sportzentrums im Bereich Gastronomie auf das künftige Angebot der anderen Bereiche abzustimmen.

Dienstag, 24. August - 9:30 Uhr

Covid 19-Testzentrum in Teufen zieht um

Das Drive in-Testzentrum ist seit März vergangenen Jahres auf dem Zeughausplatz in Teufen in Betrieb. Jetzt zieht es um.

Das Drive in-Testzentrum ist seit März vergangenen Jahres auf dem Zeughausplatz in Teufen in Betrieb. Jetzt zieht es um.

Bild: Archiv

(kk) Appenzell Ausserrhoden war der erste Ostschweizer Kanton, der Mitte März 2020 ein Drive in-Testzentrum auf dem Zeughausareal in Teufen in Betrieb nahm. Da die Gemeinde Teufen das Zeughausareal künftig wieder selber benötigt, zieht die Teststrasse nun gemäss einer Mitteilung auf das Areal des ehemaligen Ausbildungszentrums Bevölkerungsschutz um, das sich ebenfalls in Teufen befindet. Der Betrieb auf dem Areal Bächli wird am kommendem Freitag, 27. August aufgenommen.

In den kommenden Wochen werden ebenfalls die Telefonzentrale der kantonalen Corona-Hotline und die Administrationsstelle für die Zertifikatserteilung ins kantonseigene Areal Bächli umziehen, wie es im Schreiben weiter heisst. Sollte die Impfquote weiter sinken, könnte dereinst auch ein zentrales Impfzentrum auf dem Areal eingerichtet werden. Die bisherigen Impfzentren in Herisau und Heiden würden dann so lange geschlossen, bis die Impfbereitschaft wieder zwei Impfzentren nötig macht.

Montag, 23. August - 15:35 Uhr

150-Jahr-Feier der Lesegesellschaft Lachen-Walzenhausen

(irs) Am Samstag lud die Lesegesellschaft Lachen-Walzenhausen zu ihrer 150-Jahr-Feier in die Firma Just. Das Jubiläum wurde gebührend und mit bekannten Rednern gefeiert.«Petrus muss ein Lesegesellschafter sein». Mit diesen Worten begrüsste Präsident Hans-Ulrich Sturzenegger die geladenen Gäste bei strahlendem Sonnenschein, nachdem bei einem feinen Apéro bereits Alphornmusik und wunderschöne Klänge des Hackbrettduos Kellerheims die Anwesenden verzaubert hatten.

Hans-Ulrich Sturzenegger, Präsdient der Lesegesellschaft Lachen-Walzenhausen, mit Regierungsrat Alfred Stricker.

Hans-Ulrich Sturzenegger, Präsdient der Lesegesellschaft Lachen-Walzenhausen, mit Regierungsrat Alfred Stricker.

Bild: Iris Oberle

Speziell sei schon mal, ein Jubiläum mit einem Jahr Verspätung zu feiern, leitete Regierungsrat Alfred Stricker seine Rede ein. Coronabedingt konnte die Feier letztes Jahr nicht durchgeführt werden. Stricker zeigte sich überwältigt vom Zusammenhang und vom Engagement der Leute; wie eine Lesegesellschaft so lange überdauern könne und ein solch schönes Fest auf die Beine gestellt wurde. Den Erfolg erkläre er sich damit, weil man unterschiedliche Meinungen zulasse und immer nach gemeinsamen Lösungen gesucht wurde. Stricker erinnerte sich an einen Besuch an einer Veranstaltung vor zehn Jahren, als unter dem damaligen Präsidenten Peter Gut bereits über Gemeindefusionen diskutiert wurde. Weitblick - das zeichne die Lesegesellschaft aus - wohl auch wegen der traumhaften Weitsicht auf den Bodensee.

Referat über die Bedeutung der Lesegesellschaften

Auch der Gemeindepräsident Michael Litscher begrüsste alle Anwesenden und erzählte von seinem ersten Besuch eines Anlasses im Jahr 2012: «Was ist das für ein kunterbunter Haufen und was mach ich hier?,» dachte er sich damals. Litscher dankte für die vielen spannenden Themen und das Engagement, welches die Lesegesellschaft einbringt, und überreichte dem Präsidenten einen grosszügigen Check.

Hanspeter Strebel, Historiker und Publizist, führte in die Geschichte und Entstehung der Lesegesellschaften ein: als Lesen noch ein Privileg der Gelehrten war, wie sich aus Informationshunger und Wissensdurst Lesezirkel entwickelten, wie Lesemappen ihren Weg gingen und vieles mehr. Wie sich die Lesegesellschaft Lachen-Walzenhausen zu ihren Anfangszeiten vor allem mit landwirtschaftlichen Themen befasste und sich erst später öffentlichen Themen zuwandte. Strebel erwähnte eine auffällige Dichte an Lesegesellschaften im Vorderland. Die Zahl derer sei zwar zurückgegangen, bemerkenswert jedoch die Zunahme an Mitgliedern. Und noch immer stehe die Pflege und der Austausch von unterschiedlichen Meinungen im Vordergrund.

Erinnerungen aus Lesegesellschaften Bissau, Aussertobel und Lachen

In einer Gesprächsrunde plauderten Hans-Ulrich Sturzenegger, Eva Schläpfer, Journalistin und Buchautorin sowie Max Frischknecht, Ur-Heidler, über Anekdoten der drei Lesegesellschaften. Was sie alle gemeinsam hatten: regelmässige Ausflüge der Mitglieder mit überdurchschnittlichem Alkoholkonsum. Nach dem Mittagessen gab es für die Teilnehmenden eine Führung durch die Firma Just.

Montag, 23. August - 14:05 Uhr

Wolfsriss im Gebiet Gross-Langboden Urnäsch

(kk) In der Nacht von Freitag auf Samstag, 21. August, ist in Urnäsch im Gebiet Gross-Langboden eine Ziege durch einen Wolf gerissen worden. Einzeln durchziehende Wölfe können zu jeder Jahreszeit in der Region nachgewiesen werden, so auch in diesem Sommer, heisst es in einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei. Im Toggenburger Alpgebiet kam es bereits zu mehreren Wolfsrissen an Schafen. Ob es sich beim Riss der Ziege in Urnäsch um den gleichen Wolf handelt wie im Toggenburg, ist Gegenstand der laufenden DNA-Analysen.

Im Appenzellerland ist ein Wolf unterwegs.

Im Appenzellerland ist ein Wolf unterwegs.

Alexandra Wey / KEYSTONE

Die gerissene Ziege auf der Alp Gross-Langboden in Urnäsch, Appenzell Ausserrhoden, war nicht durch Herdenschutzmassnahmen geschützt. Nach dem Wolfsriss wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert. Um weitere Schäden an Nutztieren zu reduzieren, ist ein wirkungsvoller Herdenschutz auf der Weide mit mehreren stromführenden Drähten nötig. Wenn möglich sollten die Schafe und Ziegen nachts eingestallt werden.

Montag, 23. August - 11:31 Uhr

Rollerfahrer verletzt sich bei Auffahrtskollision mit Rollerfahrerin

In Waldstatt ist es zu einem Unfall zwischen zwei Rollern gekommen.

In Waldstatt ist es zu einem Unfall zwischen zwei Rollern gekommen.

Bild: KPAR

(kpar) Am Sonntag ist es in Waldstatt zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Rollern gekommen. Kurz nach 14 Uhr fuhr eine Gruppe von Rollerfahrern von Hundwil in Richtung Waldstatt, wie es in einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden heisst. Bei der Verzweigung Mooshalde bemerkte der hinterste Rollerfahrer, ein 56-jähriger Mann, zu spät, dass die vor ihm fahrende Lenkerin ihr Fahrzeug abbremste und es kam zu einer Auffahrkollision. Der 56-Jährige stürzte und verletzte sich leicht, sodass er mit der aufgebotenen Ambulanz ins Spital überführt werden musste. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Montag, 23. August - 09:56 Uhr

«Der Mensch braucht einen Glauben»

(pd) TV-Legende Beni Thurnheer war am Sonntag zu Gast im «Gespräch an der Kanzel» in der katholischen Kirche Teufen und stellte sich den Fragen von Diakon und Pfarreileiter Stefan Staub. Beni Thurnheer vermisst das Rampenlicht nicht. Denn auch wenn er offiziell keine Sendungen mehr moderiert, wird er doch immer wieder als Moderator oder Gast eingeladen. Man kennt ihn eben, den «Beni National» und freut sich, wenn man ihn wieder sieht. Und auch wenn die Sendung bereits vor neun Jahren abgesetzt wurde, erinnern sich noch heute zumindest all jene, die vor 2000 geboren wurden, an die legendären Samstagabende mit «Benissimo». Auch mit seiner Pensionierung hatte Thurnheer, wie er erzählt, weniger zu kämpfen als erwartet. Mit 60 fing er an, sein Pensum jedes Jahr um zehn Prozent zu reduzieren und bereitete sich so auf seinen neuen Alltag nach der Pension vor. Er dankt sogar dem Herrgott ein wenig dafür, dass er in den besten Jahren der Fernsehgeschichte ein Teil davon war und aufhören konnte, als die Schnelllebigkeit und die technischen Entwicklungen immer mehr zunahmen.

Beni Thurnheer und Stefan Staub.

Beni Thurnheer und Stefan Staub.

Bild: PD

Aufgewachsen in der damals ruhigen Arbeiterstadt Winterthur, wurden für Beni Thurnheer die Heimspiele des FC Winterthur ein Highlight, das zu seinem Traumberuf Sportreporter führte. Ein Traum, der 1973 dank eines Sportreporter-Nachwuchswettbewerbs des Schweizer Radios und Fernsehens tatsächlich in Erfüllung ging. Angesprochen auf das Thema Kirche meint Thurnheer, dass man als Kirche unbedingt an den eigenen Werten festhalten sollte, denn jeder Mensch glaube an etwas, wenn nicht an Gott, dann an etwas anderes. Den Glauben der grossen Kirchen sieht Thurnheer damit als unersetzbar. «Ans Gute zu Glauben ist das Beste, was es gibt. Und das bietet die Kirche.» Für Thurnheer wäre eine Einheit der christlichen Kirchen das Ideal. Ganz der Sportreporter vergleicht er die Lage mit einer Fussballmannschaft: «Es kommt nicht darauf an, welche Taktik man spielt. Wichtig ist aber, dass alle Spieler derselben Taktik folgen.» Die Sängerin Ramona Künzli und Alessandro Fiore am Piano sorgten für eine feierliche musikalische Begleitung des Gottesdienstes. Das Gespräch kann unter www.kath-teufen.ch nachgeschaut werden.

Montag, 23. August - 09:25 Uhr

Einbrecher erbeuten Wertsachen

(KapoAR) In Speicherschwendi ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag in zwei Einfamilienhäuser eingebrochen worden. Eine bislang unbekannte Täterschaft habe sich gewaltsam Zutritt zu den Gebäuden verschafft, teilt die Kantonspolizei mit.

ARCHIV - 08.10.2016, Baden-Württemberg, Rottweil: ILLUSTRATION - Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf (gestellte Szene). (zu dpa: &quot;Wohnungseinbrüche 2018 in Deutschland&quot;) Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Silas Stein)

ARCHIV - 08.10.2016, Baden-Württemberg, Rottweil: ILLUSTRATION - Ein fiktiver Einbrecher hebelt mit einem Brecheisen eine Tür im Keller eines Wohnhauses auf (gestellte Szene). (zu dpa: "Wohnungseinbrüche 2018 in Deutschland") Foto: Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Silas Stein)

Silas Stein / DPA

In der Abwesenheit der Besitzer durchsuchte die Täterschaft die Gebäude nach Wertsachen. Das Deliktsgut und der Schaden belaufen sich auf mehrere Tausend Franken. Für die Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst aufgeboten. Ein möglicher Tatzusammenhang wird abgeklärt.

Sonntag, 22. August - 12:15 Uhr

Sachschaden bei Verkehrsunfall in Trogen

Der Unfall ereignete sich im Wehrlisacker. Verletzt wurde niemand.

Der Unfall ereignete sich im Wehrlisacker. Verletzt wurde niemand.

Bilder: Kapo AR

(kapo/lex) Am Samstag hat sich in Trogen ein Unfall zwischen zwei Autos ereignet. Wie die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden schreibt, ist ein Autofahrer von Trogen in Richtung Altstätten gefahren. In einer engen Rechtskurve geriet er über die Fahrbahnmitte hinaus und kollidierte seitlich mit einer korrekt entgegenkommenden Autofahrerin.

Beim Unfall wurde niemand verletzt. An beiden Autos entstand jedoch Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Samstag, 21. August - 17:54 Uhr

Kuh im Shoppingrausch: Im Appenzeller Dorfzentrum betritt eine Kuh eine Parfümerie

(pd/ok) Unter den Augen einiger Schaulustiger hat am Samstagnachmittag eine Kuh der «Parfümerie Stefani» in der Appenzeller Innenstadt einen Besuch abgestattet. Welches Parfüm die Kuh erwerben wollte, und ob das nötige Kleingeld dafür vorhanden war – ob es sich also um eine Cashcow handelte – ist unklar.

Bild: PD

Gegenüber 20 Minuten sagt die Verkäuferin des Geschäfts, die Kuh habe keinen grossen Schaden angerichtet: «Zwei, drei Düfte sind auf den Boden gefallen, zerbrochen ist aber nichts.» Zuerst sei sie etwas erschrocken, als die Kuh plötzlich im Laden stand. Doch seien einkaufsfreudige Kühe in der Appenzeller Hauptgasse kein Novum: «Letztes Jahr hat während einer Alpabfahrt eine Kuh das Schuhgeschäft gegenüber betreten», so die 23-Jährige.

Samstag, 21. August - 15:57 Uhr

20-Jähriger in Oberegg während landwirtschaftlichen Arbeiten auf offenem Feld verstorben – Ursache unklar

(kapo/ok) Am Freitagvormittag ereignete sich in Oberegg ein Unfall auf offenem Gelände, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden vermeldet. Aus bislang unbekannten Gründen verunfallte dabei ein 20-jähriger Mann, der alleine mit Arbeiten auf einer Wiese beschäftig war.





Symbolbild: Sandra Ardizzone

Trotz sofortiger Notfallversorgung durch Ambulanz und Rega erlag der Mann noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen, heisst es in der Medienmitteilung. Die Unfallursache ist bislang noch unklar und ist aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Samstag, 21. August - 11:11 Uhr

Sachschaden an drei Autos nach Verkehrsunfall in Gais

(kapo/lex) Eine Personenwagenlenkerin ist am Freitag gegen 16.30 Uhr von Bühler in Richtung Gais gefahren. Im Bereich Strahlholz bemerkte sie eine stehende Kolonne vor ihr zu spät.

Symbolbild: Daniel Ammann

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, kollidierte die Lenkerin mit dem hintersten Fahrzeug und schob dieses in das Auto davor. An allen drei Personenwagen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

16:32 Uhr

Schaukäserei mit neuer Website

Die Appenzeller Schaukäserei AG in Stein hat eine neue Website. Mit dem modernen Design, der übersichtlichen Struktur und den überarbeiteten Inhalten will die Schaukäserei gemäss Mitteilung dem Gast den Zugang zu allen wichtigen Informationen rund um den Betrieb und die Dienstleistungsangebote erleichtern. (pd)

13:50 Uhr

Zustand des Innerrhoder Strassennetzes wird ermittelt

In den kommenden Wochen wird durch die Firma Infralab SA mit einem Messfahrzeug das Innerrhoder Kantons-, Bezirks- und Flurstrassennetz befahren. Mit den Aufnahmen kann das Landesbauamt gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei den aktuellen Zustand der Strassen ermitteln.

Ab dem 23. August nimmt die Firma Infralab SA im Auftrag des Landesbauamts während mehrerer Wochen den Strassenzustand im Kanton Appenzell I.Rh. auf. Mit dem Messfahrzeug Automatic Road Analyzer (kurz ARAN ) werden rund 390 km Kantons-, Bezirks- und Flurstrassen befahren und der Zustand der Fahrbahn erfasst. Qualifizierte Fachpersonen der Infralab SA werten die aufgenommenen Daten gemäss der aktuellen Schweizer Norm aus und beurteilen diese. Mit der Zustandserhebung und -beurteilung kann das Landesbauamt den aktuellen Zustand des Strassennetzes im Kanton ermitteln.

Während den Zustandsaufnahmen werden Massnahmenvorschläge für den Strassenunterhalt festgelegt. In Kombination mit der Einpflegung der Aufnahmen in den Strassenunterhaltskataster «Logo» kann das Landesbauamt den Strassenzustand beurteilen und eine zielgerichtete Unterhaltsplanung erstellen.

09:51 Uhr

Selbstunfälle in Heiden und Niederteufen

Am Donnerstag haben in Heiden ein Rollerlenker und in Niederteufen ein Autofahrer je einen Selbstunfall verursacht. Der Zweiradlenker in Heiden musste gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ins Spital gebracht werden. Dem Autofahrer wurde der Führerausweis abgenommen.

Um 15.15 Uhr lenkten ein 73-Jähriger seinen Roller auf der kurvenreichen Nebenstrasse vom Kaien in Richtung Oberegg. In Linkskurve im Bereich Gstalden kam der Zweiradlenker gegen den rechten Strassenrand und stürzte in den Entwässerungsgraben. Der Rollerfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt.

Ein 21-jähriger Autofahrer lenkte sein Fahrzeug um 19.00 Uhr auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Teufen. Unmittelbar nach der Ausfahrt Niederteufen geriet der Personenwagenlenker aufgrund eines Sekundenschlafs gegen die rechtsseitige Leitplanke. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Sachschaden am Auto und an den Werksanlagen wird auf einige Tausend Franken geschätzt. Aufgrund der Umstände wurde der Führerausweis des Autofahrers zuhanden des Strassenverkehrsamtes eingezogen. (KapoAR)

Donnerstag, 19. August 14:52 Uhr

Neuer Präsident für Jungfreisinnige Ausserrhoden

Kürzlich fand die Hauptversammlung der Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) im Restaurant Alpstein in Appenzell statt. Als Rahmenprogramm besuchten die JFAR die Appenzeller Alpenbitter AG.

Im Vorstand der JFAR gab es gemäss Medienmitteilung Neuwahlen. Die Präsidentin Livia Wyss tritt nach sieben Jahren zurück und blickt auf eine lehrreiche und ereignisreiche Zeit zurück. Vorstandsmitglied Philipp Kessler stellt sich als Nachfolge zur Verfügung und wird einstimmig zum Präsidenten der JFAR gewählt. Die JFAR haben mit seiner Kandidatur eine geeignete Nachfolge gefunden, heisst es in der Mitteilung.

Aus dem Vorstand verabschiedet wurden zudem Christine Moser (Aktuarin) und Claudio Bruderer (Verantwortlicher Homepage). Sie haben sich während vielen Jahren im Vorstand der JFAR engagiert. Neu in den Vorstand gewählt wurden Luca Franco, welcher neu für die Homepage verantwortlich ist und Adrian Schmidli, der das freiwerdende Amt von Philipp Kessler als Kassier übernimmt. Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden alle einstimmig wiedergewählt.

Die JFAR lehnen nach kurzer Diskussion die 99%-Initiative der Juso einstimmig ab. Sie bedrohe den Wirtschaftsstandort Schweiz und gefährdet insbesondere Startups und Familienunternehmen. Die Vorlage «Ehe für alle» wird mit einer Enthaltung angenommen. Die JFAR sehen es gemäss Mitteilung als selbstverständlich an, dass auch gleichgeschlechtliche Paare eine Ehe schliessen können sollten. (pd)

11:05 Uhr

Rücktritt von Hans Saxer als Präsident der Geschäftsprüfungskommission

Nach über 25 Mitglied in der Geschäftsprüfungskommission von Schwellbrunn, und davon mehr als 20 Jahre Präsident, hat Hans Saxer seinen Rücktritt auf Ende des Amtsjahrs 2021/2022 mitgeteilt. Der Gemeinderat dankt in seiner Medienmitteilung Saxer für seine langjährige Mitgliedschaft in der Geschäftsprüfungskommission. Eine Würdigung seiner Arbeit erfolge zu einem späteren Zeitpunkt. (gk)

Donnerstag, 19. August - 08:24 Uhr

Stein mit «Wanderbär» ausgezeichnet

Zu seinem 40-Jahr-Jubiläum zeichnet der Verein Appenzell Ausserrhoder Wanderwege (VAW) ein besonderes Infrastrukturprojekt mit dem «Wanderbär» aus. Am Dienstagabend erhielt ihn die Gemeinde Stein für die Wiederherstellung der Verbindung Rose – Badeplatz Strom. Der Wanderbär soll gemäss Medienmitteilung des VAW zukünftig jährlich vergeben werden.

Während des Tages fand die Schulung und das jährliche Treffen der örtlich Beauftragten der Gemeinden für die Wanderwege statt. Im regen Austausch im Saal des Hotel Krone in Gais wie auch draussen im Feld wurden die Standards der Signalisierung, die Problematik des Wegunterhalts und die Veränderungen in den Instrumenten und Vorgaben diskutiert. In seinen einführenden Worten zum Jubiläumsanlass dankte der Präsident des VAW, Urs von Däniken, allen anwesenden Vertretern von Kanton, Gemeinden und Verein für deren Engagement.

Eine Route zu verlegen, eine schwierige Stelle zu sanieren, eine neue Wegführung zu finden oder eine neue Verbindung zu schaffen – das erfordert laut dem VAW von vielen Personen ein hohes Engage­ment, viel Idealismus und auch harte Arbeit. Um dies sichtbar zu machen und die Wertschätzung zu zeigen, hat der VAW den Wanderbär als Auszeichnung geschaffen. Die Jury, bestehend aus Landammann Dölf Biasotto, Monika Bodenmann, Appenzellerland Tourismus, Thomas Baumgartner, Appenzeller Bahnen, Thomas Zuberbühler, zubischuhe.ch und Urs von Däniken, VAW, konnte aus drei nominierten Projekte auswählen. Nach intensiven Diskussionen entschied sie sich, die Gemeinde Stein auszuzeichnen.

Thomas Baumgartner nahm die Anwesenden im Gespräch mit auf eine Wanderung von Herisau über den Syphon nach Hundwil, nach Stein und hinunter ins Sittertobel. Die beeindruckenden Felswände, das steile, rutschige Gelände erforderten für den Wegabschnitt vom ehemaligen Gasthaus Rose hinunter zum Badeplatz Strom aufwendige Leitern, Brücken und Stege, damit er gefahrlos begangen werden kann. «Ein Erlebnis für die ganze Familie ist dieser Weg, der auch bei grösseren Kindern Motivationsprobleme aus dem Weg räumt. Leitern, steile Stege und eine beeindruckende Umgebung bilden den Auftakt und ein Bad mit Brätelspass an der Urnäsch den Abschluss», führte Thomas Baumgartner aus. Er gratulierte der Gemeinde Stein und überreichte deren Vertreter Stephan Bernhardsgrütter den von Köbi Zellweger, Wald, geschnitzten Wanderbären. (pd)

Mittwoch, 18. August - 15:40 Uhr

Robert Piffrader will Gemeinderat in Lutzenberg werden

Kandidat Robert Piffrader

Kandidat Robert Piffrader

Bild: PD

Durch die Wahl im April von Rudolf Gantenbein zum Gemeindepräsidenten ergab sich eine Vakanz im Gemeinderat von Lutzenberg. Robert Piffrader, wohnhaft in Lutzenberg seit August 2018, stellt sich nun für das Amt zur Verfügung, wie die Gemeinde mitteilt. Piffrader ist 56 Jahre alt und im Marketingbereich tätig. Der Gemeinderat unterstützt die Kandidatur von Robert Piffrader. Die Wahl findet am 26.September statt. Dann wäre der Gemeinderat wieder komplett. (pd)

15:24 Uhr

Weltmeister unter sich

Im Museum Appenzeller Bahnen werden bis 24. Oktober historische Lokomotiven und Triebwagen präsentiert.

Die Vorgängerbahnen der heutigen Appenzeller Bahnen AG beschafften in ihrer Geschichte oft Lokomotiven und Triebwagen, die an der Spitze des technischen Fortschritts standen. Einige dieser Fahrzeuge sind, betriebsfähig und restauriert, erhalten geblieben und werden von der Stiftung Historische Appenzeller Bahnen betriebsfähig auf Bestellung eingesetzt. Wegen Bauarbeiten ist derzeit kein Einsatz möglich, weshalb die Triebwagen zurzeit im Museum Appenzeller Bahnen im historischen Fahrzeugdepot der ehemaligen Säntisbahn in Wasserauen besichtigt werden können. Alle waren bei ihrer Indienststellung entweder weltweit die stärksten Fahrzeuge ihrer Kategorie oder hatten andere Alleinstellungsmerkmale. Von der Altstätten-Gais-Bahn stammt beispielsweise der dreiachsige Triebwagen Nr. 2 von 1911 für gemischten Adhäsions-/Zahnradbetrieb, er war das einzige Triebfahrzeug der Welt, bei dem alle bekannten Antriebsarten für elektrische Triebfahrzeuge vorhanden sind. 1929 nahm die Appenzeller Bahn zwei dieselelektrische Mehrzwecktriebwagen mit der für Schmalspur-Dieseltriebwagenweltweit grössten Motorenleistung von 250 PS in Betrieb. Nr. 56 ist im Originalzustand betriebsfähig vorhanden. 1931 nahm die St. Gallen-Gais-Appenzell-Bahn den elektrischen Betrieb auf mit fünf Personentriebwagen für gemischten Adhäsions-/Zahnradbetrieb, die mit 600 PS die grösste Leistung der Welt für diese Kategorie aufwiesen 1933 wurde die Appenzeller Bahn elektrifiziert und nahm als reine Adhäsionsbahn die vier stärksten Schmalspur-Personentriebwagen der Welt mit ebenfalls 600 PS Leistung in Betrieb. (pd)

10:54 Uhr

Kids-Fussballcamp in Davos mit vielen Appenzellern

Bereits zum 34. Male fand während den Sommerferien das traditionelle Fussballcamp unter der Leitung von Jost Leuzinger (ehemaligen Spitzenfussballer von YB / St. Gallen und Trainerausbildner) in Davos statt. Dabei waren auch 13 Kids aus dem Appenzellerland. Bei strahlendem Wetter wurden nebst täglichen Trainings auch andere interessante Aktivitäten ausgeführt.

In früheren Jahren waren einige spätere Fussballgrössen an den Camps in Davos dabei und verbrachten eine Woche im Bündnerland. Alex Frei, Michael Lang, Fabian Frei, Marc Zellweger, Philipp Muntwiler etc. lernten ihr Fussball-ABC unter anderem auch in Davos. Wer weiss, vielleicht spielen auch Kids aus dem diesjährigen Camp später einmal in einer höheren Liga. (pd)

Mittwoch, 18. September - 08:17 Uhr

Heftige Frontalkollision in Meistersrüte

In Meistersrüte kam es am Dienstagabend zu einer heftigen Frontalkollision. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Ein Lenker wurde laut Polizeibericht leicht verletzt.

Eine 50-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto durch Meistersrüte talwärts in Richtung Appenzell. Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen geriet sie mit dem Personenwagen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort heftig mit einem bergwärts fahrenden Lieferwagen. Der Lenker des Lieferwagens zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Spital gebracht. Zur Sicherung der Unfallstelle und zur Bergung der zwei vollständig ineinander verkeilten Fahrzeuge wurden die Stützpunktfeuerwehr Appenzell und der Pannendienst mit einem Kranwagen aufgeboten. (KapoAI)

15:08 Uhr

Mitwirkung für Zukunft Seniorenwohnheim Brenden

Seit 2012 beschäftigen sich die Kommission für das Alter und der Gemeinderat Lutzenberg intensiv mit der Zukunft des Seniorenwohnheim Brenden. Seither wurden viele Varianten geprüft, um am Standort Brenden eine tragfähige Lösung zum Thema Wohnen im Alter zu realisieren. 2025 läuft aufgrund der veralteten Infrastruktur die Betriebsbewilligung aus.

Die Baulandvergabe an die Fortimo AG im Baurecht wurde an der Urnenabstimmung vom 7. März knapp abgelehnt. Dies hat den Gemeinderat gemäss Medienmitteilung dazu veranlasst, eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Einwohnerinnen und Einwohnern und Gemeinderäten zu beauftragen, den Neubau eines Altersheims zu prüfen.

Die Meinung der Lutzenberger- und Wienächtler-Bevölkerung ist dem Gemeinderat Lutzenberg laut Communiqué wichtig. Aus diesem Grund wurde die Bevölkerung via Flugblatt eingeladen, vom 16. August 2021 bis 12. September 2021 auf der angeschafften Mitwirkungsplattform unter www.mitwirken-lutzenberg.ch online Stellung zu nehmen. Die Mitwirkung wird nur während der angegebenen Zeit aufrufbar sein. (gk)

13:32 Uhr

UHC Appenzell eine Runde weiter

Die Damen des UH Appenzell sind in die neue Saison gestartet. Nachdem die letzte Meisterschaft erneut abgebrochen werden musste, waren die Spielerinnen entsprechend motiviert. Das NLB-Team setzte sich im 1/32-Final des Cups mit einem 7:2-Sieg gegen Nachbarverein TSV Fortitudo Gossau (2.Liga) durch.

Die ersten zehn Minuten verliefen ruhig. Die Teams versuchten ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Es gab beidseitig Torchancen, doch keine konnte genutzt werden. Gossau setzte die UHA-Damen früh unter Druck und überraschte sie dadurch in den ersten paar Minuten. Nach einer schönen Kombination gelang es Larinja Speck auf Pass von Corina Zwingli Appenzell in Führung zu bringen. Durch die frühe Führung liessen die Appenzellerinnen aber etwas nach. Dies ermöglichte es den Gossauerinnen, innerhalb weniger Minuten zum 1:1 auszugleichen.

Kurz vor Ende des ersten Drittels traf Ronja Graf auf Zuspiel von Selina Tanner mit einem Volley zum 2:1. Mit diesem enttäuschenden Resultat ging es in die erste Pause. Die Leistung war nicht annähernd so, wie sie hätte sein müssen. Kurz nach dem Wiederbeginn gelang es Laura Inauen auf Assist von Ronja Graf, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Erneut war es die Gossauerin J. Kaufmann, welche zum 2:3 verkürzen konnte. Auch im zweiten Drittel gelang es den Appenzellerinnen noch nicht, ins Spiel zu finden, und es gab zu viele Ballverluste in der eigenen Zone.

Nachdem die Innerrhoderinnen nun endlich im Spiel angekommen waren, startete das Spiel aus ihrer Sicht erst richtig. Mit Treffern von Corina Zwingli, Fabienne Inauen, Vanessa Speck und Larinja Speck bauten die Appenzellerinnen die Führung auf ein 7:2 aus. Das letzte Drittel gehörte einzig den UHA-Damen, da die Kräfte der Gossauerinnen langsam schwanden.

Für die UHA-Damen geht nun die intensive Phase der Saisonvorbereitung los, bevor am 18. September das erste Heimspiel in der Turnhalle Gringel gegen Nesslau Sharks ansteht. (vsp)

TSV Fortitudo Gossau – UH Appenzell 2:7 (1:2, 1:1, 0:4)

10:50 Uhr

Scheiterbeige in Brand geraten: Polizei schliesst Brandstiftung nicht aus

Am späten Freitagabend geriet eine Scheiterbeige an der Waldstrasse in Eggerstanden in Brand. Wie die Innerrhoder Kantonspolizei mitteilt, entdeckten Passanten den Brand. Sofort bekämpften sie das Feuer mit einem Feuerlöscher. Die aufgebotene Feuerwehr Rüte stand mit drei Mann im Einsatz. Aufgrund der ersten Ermittlungen kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sucht Zeugen. (Telefon: 071 788 95 00) (pd)

9:49 Uhr

Appenzellerland bekommt eine GLP

Die GLP gehört zu den erfolgreichsten Parteien der vergangenen Jahren. Im Appenzellerland waren die Grünliberalen aber bislang nicht präsent. Das wird sich nun ändern. Am 30.August wird in Teufen eine GLP Appenzellerland gegründet. In der Mitteilung schreibt sie, das Appenzellerland bekomme eine politische Alternative. Und weiter: «Unsere Zukunft braucht mehr Nachhaltigkeit mit wirtschaftlichem Weitblick.» Dieser Grundsatz habe Menschen aus Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden zusammengeführt. Sie wollen gemeinsam etwas bewegen. Erwähnt wird in der Mitteilung als Beispiel die «Ehe für alle», alle Menschen sollen frei und gleichberechtigt sein. (red)

Dienstag, 17. August - 8:38 Uhr

Bluegrass-Openair in Zürchersmühle mit Workshop

Am Samstag, 21. August findet der 3. Openair Bluegrass i de Müli statt in Urnäsch/Zürchersmühle statt.

Aus Italien reist Red Wine an. Die Band ist gemäss Mitteilung eine der wichtigsten europäischen Bluegrass-Gruppen, die seit 1978 im Geschäft ist und auf eine grosse Fangemeinde zählen kann. Ihr Stil reicht vom traditionellen bis zeitgenössischem Bluegrass. Ebenfalls dabei ist die Band Blueland aus der Slovakei sorgen. Die Gruppe konzentriert sich auf modernen zeitgenössischen Bluegrass. Die dritte Band, 4-Star Grass, wurde in Deutschland gegründet und präsentiert ein vielseitiges Repertoire. Table for Two, ein Duo aus Belgien, macht das Programm voll. Hier steht die Harmonie in verschiedenen Stilen mit Gitarre, Banjo und Mandoline im Mittelpunkt. Jede Band spielt zwei Sets und kurz vor Mitternacht ist noch eine Jam-Session angesagt.

Ein Neuheit des diesjährigen Bluegrass Openairs ist die Durchführung diverser Workshops. Diese finden am Vorabend (20.8.2021) ab 18.00 Uhr am gleichen Ort wie das Festival statt. Durchgeführt werden diese in englischer Sprache durch die europaweit bekannten Musiker Thierry Schoysman (Be) sowie Signe Borch (Dk) und sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es sind genügend Räumlichkeiten vorhanden, so dass eine sichere Durchführung möglich ist. Folgende Workshops werden angeboten: Gitarre, Mandoline, Bluegrass Banjo, Harmonie Gesang.

Da die Platzzahl beschränkt ist, wird eine schnelle Sicherung der Tickets empfohlen. Damit die vom Bund geforderte Rückverfolgung gewährleistet werden kann, muss jeder Besucher im Besitz eines gültigen Tickets sein. Diese Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich und können unter www.bluegrassidemueli.ch bestellt werden. (pd)

14:26 Uhr

Herisau gewinnt im Penaltyschiessen

Am Samstag bestritt die 1. Mannschaft des FC Herisau ihren ersten Ernstkampf der Saison. Im Cup gastierte der SC Bronschhofen auf dem Ebnet. Mit den Gästen, die ebenfalls in der 2. Liga spielen, hatten die Herisauer noch eine Rechnung offen. Letztes Jahr schieden sie gegen denselben Gegner aus dem aus. Das Spiel war ausgeglichen, schnell wurde klar, dass ein Tor entscheidend sein könnte. Beide Hintermannschaften standen kompakt und liessen in der ersten Halbzeit wenig zu. Und so stand es auch noch bei Halbzeit 0:0. Die Partie gestaltete sie auch danach ausgeglichen. Zwar hatten beide Teams mit dem Verlauf der Partie mehr Chancen, aber ein Tor wollte keines fallen und so kam es nach 90 Minuten zum Penaltyschiessen. Die ersten 13 Schützen trafen allesamt. Es war schliesslich Pascal Grubenmann, der zum Helden des Abends avancierte, und den 7. Penalty der Gäste parieren konnte. Der Jubel war gross bei den Herisauern, die Revanche war geglückt. Aufgrund der kämpferischen Leistung ging der Sieg und der Einzug in die nächste Cuprunde in Ordnung. (pen)

13:25 Uhr

Appenzell scheidet im Cup aus

Die 3.-Liga-Mannschaft des FC Appenzell konnte in ihrem ersten Spiel des Ostschweizers Cup nicht an ihre guten Leistungen in der Vorbereitung anknüpfen und verlor beim Viertligisten Berg (TG) nach Penaltyschiessen 3:5 (1:1, 0:0).

Wegen Abwesenden reisten die Innerrhoder mit vier Junioren A an. Die Appenzeller kamen während der gesamten Partie nie richtig in die Partie und boten gegenüber den Vorbereitungsspielen eine deutlich schwächere Leistung. Es wurde mit zu wenig Biss agiert und beim Passspiel wirkten die Gäste unkonzentriert. Beide Mannschaften erspielten sich nicht viele Chancen, aber Berg wollte mehr.

In den ersten Minuten gelangten die Einheimischen etwas mehr vor das von Michael Räss gut gehütete Tor. In der 25. Minute zeigten sich auch die Innerrhoder vor dem Tor der Einheimischen, aber Sokol Shabani fand mit seinem Schuss das Ziel nicht. Drei Minuten weiter liess einer der noch besten Innerrhoder, Jonas Signer, seinen Gegner aus und sein Abschluss führte zu einem Eckball. Kurz vor dem Pausenpfiff lancierte bei einem schönen Angriff Michael Dörig auf der linken Jonas Signer, welcher nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Der Freistoss brachte aber nichts ein.

Nach dem Re-Start versuchten die Gäste (vorübergehend) den Druck etwas zu erhöhen. In der 73. Minute wurde Jonas Signer von Kevin Streule auf der linken Seite angespielt und nach einem guten gezielten Schuss ins rechte Eck erzielte der Erstgenannte das 1:0 für Appenzell. Leider brachten die Gäste das Spiel auch jetzt nicht unter Kontrolle. In der 84. Minute fiel nach einem Angriff über rechts mit einem Geschoss ins weite Eck doch etwas überraschend der Ausgleich. In der Nachspielzeit musste Michael Räss herauslaufend klären und wegen Abseits wurde ein Treffer der Platzherren annulliert. So hiess es nach 90 Minuten 1:1.

So kam es nach neuem, regionalem Reglement gleich zum Elfmeterschiessen. Die je ersten zwei Penaltys brachten beide Equipen ins Ziel, sodass es bei 3:3 weiterging. Dann brachten die Gäste den dritten (daneben) und den vierten Elfmeter (Latte) nicht im Tor unter, während Berg zweimal traf und Appenzell so mit einer 3:5-Niederlage die Heimreise antreten musste. (mk)

Montag, 16. August - 9:52 Uhr

Suchtberatung: Lesungen «Mein Name ist Julia»

Diesen Frühling fand die nationale Aktionswoche «Kinder von suchtkranken Eltern» statt. Die kantonale Beratungsstelle für Suchtfragen AR organisiert nun in Herisau und Teufen am 1. und 8. September 2021 exklusiv zwei Lesungen des Buches «Mein Name ist Julia». Buchautorin Julia Keller erzählt darin gemäss der Medienmitteilung der Kantonskanzlei aus ihrem Leben als betroffenes Kind.

Autorin Julia Keller bei einer Lesung in Werdenberg.

Autorin Julia Keller bei einer Lesung in Werdenberg.

Bild: SGT

In der Schweiz leben rund 100'000 Kinder und Jugendliche mit einem alkoholkranken Elternteil. Alkoholsucht ist eine Krankheit, welche die ganze Familie trifft. Für Kinder von betroffenen Eltern(teilen) bedeutet dies oftmals, dass das Familienklima angespannt, konfliktbeladen und unberechenbar ist. Autorin Julia Keller hat in ihrem Buch «Mein Name ist Julia» ihre Sichtweise als Betroffene verarbeitet. Im Buch beschreibt sie ihre Kindheit mit einer alkoholkranken Mutter und die Bewältigung der Situation – mit tragischem Ausgang.

Die kantonale Beratungsstelle für Suchtfragen hat Julia Keller im September exklusiv für zwei Buchlesungen engagiert, und zwar am 1.September (19h, Stuhlfabrik Herisau) und am 8. September 2021 (19h, Zeughaus Teufen). «Mit der Organisation der Lesungen möchten wir das Tabu brechen und die Öffentlichkeit für die Situation dieser Kinder sensibilisieren», so Markus Meitz, Leiter der Abteilung Gesundheitsförderung.

Die Anlässe sind kostenlos, die Platzzahl ist allerdings beschränkt. Vor Ort besteht die Möglichkeit, die Buchautorin und ihre Kunst kennen zu lernen. An den Anlässen gilt Maskenpflicht sowie eine Registrierung mit Angaben der Kontaktdaten. Gemäss den geltenden Vorschriften wird ein Covid-19-Schutzkonzept umgesetzt. Weitere Informationen sowie den Anmeldeflyer finden Sie unter www.sucht-ar.ch. (kk)

Montag, 16. August - 9:24 Uhr

Teufen im Cup weiter

Am Sonntagnachmittag siegt der FC Teufen mit 4:2 gegen den Viertligisten Eschlikon. In einem umkämpften Cup-Spiel glänzen die Drittligisten aus dem Mittelland keineswegs, der Sieg ist jedoch zu keinem Zeitpunkt in grösserer Gefahr.

Das Spiel der 2. Runde des Cups startete um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Eschlikon. Bei Temperaturen um 30° Celsius wussten die Teams vor dem Anpfiff, dass sie ihre Kräfte gut einteilen müssen. Dennoch starteten die höher klassierten Teufner druckvoll. Nach acht gespielten Minuten lancierte Kern den schnellen Neuländner, welcher von seinem Gegenspieler nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Nico Weiler zimmerte den Ball mit etwas Glück am Torhüter der Thurgauer vorbei zum 1:0. Bis dahin hatten die Viertligisten noch kaum einen Ball berührt und mussten vor allem defensiv arbeiten. Durch den hoher Druck der Gäste liess auch das 2:0 nicht lange auf sich warten. Nachdem mehrere Spieler im Strafraum nicht zum Abschluss kamen, gelangte der Ball am Ende zu Lukas Kern, welcher den Ball via Pfosten im Tor unterbringen konnte.

Danach verringerte der FC Teufen den Druck und auch die Hausherren kamen zu ihren Offensivaktionen. Viel Gefahr strahlten sie aber nicht aus. In der 37. Minute dann bereits die vermeintliche Entscheidung der Partie. Cristian Creo Garcia konnte den Ball wenige Minuten nach seiner Einwechslung zum 3:0 einschieben. Allerdings reagierte nun auch der FC Eschlikon. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss konnte Zudenke Nehoda den Anschlusstreffer erzielen. Das 3:1-Pausenresultat.

Nach dem Pausentee flachte das Spiel ab. Dennoch kamen die Hausherren in dieser Phase zu ihrem zweiten Treffer. Wieder war es der Spieler mit der Nummer 9, welcher nach einer unglücklichen Aktion vom Teufner Schlussmann das 2:3 erzielen konnte. Nach 56 Minuten war die Spannung zurück. Nur 10 Minuten später hatte Cristian Creo nach einem eher streng gepfiffenen Elfmeter die Chance, den zwei-Tore-Abstand wiederherzustellen. Er setzte den Ball aus elf Metern neben das Tor.

Eschlikon konnte den Druck auf den Gegner jedoch kaum erhöhen, weshalb der Ausgleich nie wirklich in der Luft lag. In der 75. Minute die Entscheidung für Teufen. Roman Ehrbar schoss das Leder aus 12 Metern Entfernung unhaltbar ins Tor. Dieser Treffer war dann auch gleichbedeutend mit dem Endstand. (Claudio Fässler)

Gespräch an der Kanzel mit Beni Thurnheer

Beni Thurnheer ist Gast in einem besonderen Gottesdienst in Teufen.

Beni Thurnheer ist Gast in einem besonderen Gottesdienst in Teufen.

Bild: PD

(pd) Beni Thurnheer hat die Radio- und Fernsehlandschaft in der Schweiz geprägt. Seine markante Stimme, sein akribisches Faktenwissen und seine originellen und stets trockenen Gedanken- und Wortspiele haben ihn ausgezeichnet. Doch das ist nicht der ganze Mensch Beni Thurnheer. Es gibt viel mehr hinter den bekannten Bildern: ein sensibler Mensch, der sich ebenso wie jeder andere Mensch seine Gedanken macht über Lebenssinn, Geld, Glück, Zufriedenheit, Sterben und Gott. Im Gottesdienst am Sonntag, 22. August um 10 Uhr ist Beni Thurnheer zu Gast im Gespräch an der Kanzel in der kath. Kirche Teufen. Musikalisch wird der besondere Gottesdienst begleitet durch Alessandro Fiore am Piano und Ramona Künzli (Gesang).

Samstag, 14. August - 22:02 Uhr

FDP findet Nachfolgerin für Präsidentin Monika Bodenmann-Odermatt

(pd) Die Parteileitung der FDP AR freut sich, den Delegierten an ihrer Versammlung am 25. August in Bühler Monika Gessler, die Vizepräsidentin der FDP Heiden, zur Wahl als neue Präsidentin vorzuschlagen. Dies schreibt die Partei in einer Medienmitteilung.

Die neue FDP-Präsidentin Monika Gessler ist Fachspezialistin Verein und Gesellschaft im Zentralsekretariat der SRG SSR in Bern.

Die neue FDP-Präsidentin Monika Gessler ist Fachspezialistin Verein und Gesellschaft im Zentralsekretariat der SRG SSR in Bern.

Bild: PD

Für die Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten und die Vorselektion setzte die Parteileitung eine Findungskommission ein, die mit verschiedenen möglichen Kandidatinnen und Kandidaten Gespräche führte. Der Kommission gehören an: Patrick Kessler (Fraktionspräsident FDP AR und Vizepräsident der Parteileitung), Marcel Walker (Vizepräsident der Parteileitung) und Monika Bodenmann-Odermatt (aktuelle Präsidentin mit beratender Funktion). Mit grosser Freude habe die Findungskommission und die Parteileitung die Zusage von Monika Gessler entgegengenommen, gehört sie doch zu den Wunschkandidaten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Monika Gessler ist Fachspezialistin Verein und Gesellschaft im Zentralsekretariat der SRG SSR in Bern. Sie war von April 2016 bis Juli 2017 Geschäftsführerin der FDP Appenzell Ausserrhoden. In dieser Funktion war sie für den Aufbau der neuen Strukturen verantwortlich. Seit Juni 2015 ist sie Vizepräsidentin der FDP Heiden und seit Juni 2013 Mitglied des Verwaltungsrats des Appenzeller Heilbads. Monika Gessler hat sich in diversen Projekten im Appenzellerland engagiert. So war sie Projektkoordinatorin und Kommunikationsverantwortliche für den Verein Dunant-Jahr 2010 Heiden - ein Projekt des Regierungsprogramms A.Rh. 2007-2011 zum 100. Todestag von Henry Dunant. Sie war mitverantwortlich für die Interviews zur Ausstellung «Laufmaschen – Chancen und soziale Verantwortung; Aufstieg und Fall der Strumpffabrik Media», des historischen Museums Heiden, war Medienverantwortliche des Etappenorts Heiden der Tour de Suisse im Jahr 2014, Revisorin des TCS AR und Vorstandsmitglied im Fussball- und Tennisclub Heiden.

Kandidatin kennt die Strukturen der Partei

Die Parteileitung ist überzeugt, mit Monika Gessler eine ideale Kandidatin für das Amt der Präsidentin gefunden zu haben. Ihre Leidenschaft für Politik, ihre verbindende Persönlichkeit, ihre strukturierte Arbeitsweise und nicht zuletzt ihre fundierten Kenntnisse der Strukturen der Kantonalpartei sind die perfekten Voraussetzungen für das Amt.

Samstag, 14. August – 19:24 Uhr

Kollision zwischen Quadfahrzeug und Auto in Trogen

Bild: kpar

(kpar) Am Samstagmittag kam es in Trogen zu einer Kollision zwischen einem Quad und einem Auto. Ein 28-jähriger Mann fuhr in einer Gruppe von mehreren Quadfahrzeugen von Trogen Richtung Bühler. Kurz nach Wissegg geriet der Mann in einer Rechtskurve auf die andere Fahrbahn und stiess in der Folge mit einem entgegenkommenden Personenwagen zusammen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Samstag, 14. August - 11:58 Uhr

Rega fliegt verletzte Motorfahrradlenkerin ins Spital

(kpar) Am Freitag ist es in Waldstatt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad gekommen. Kurz vor 20 Uhr fuhr eine 27-jährige Frau auf der Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Urnäsch. Nach dem Trüblirank schloss sie auf einen Personenwagen auf, welcher die Fahrt verlangsamte. In der Folge begann die Frau das voranfahrende Auto zu überholen.

Es gab zu einer Kollision zwischen der Motorfahrradlenkerin und dem Auto.

Es gab zu einer Kollision zwischen der Motorfahrradlenkerin und dem Auto.

Bild: KPAR

Auf Höhe des Autos bemerkte sie, dass vor diesem Fahrzeug eine 15-jährige Motorfahrradlenkerin im Begriff war nach links in eine Seitenstrasse abzubiegen. Trotz eingeleitetem Brems- und Ausweichmanöver konnte sie eine Kollision mit der Mofalenkerin nicht mehr verhindern und es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision. Die Zweiradlenkerin erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde mit der Rega ins Spital überführt. Während der Unfallaufnahme musste die Strasse in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Waldstatt für mehrere Stunden gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden

Freitag, 13. August - 16:16 Uhr

Eine Velotour für das Klima

Die Forderung wird am Sonntagnachmittag auf dem Herisauer Obstmarkt überreicht.

Die Forderung wird am Sonntagnachmittag auf dem Herisauer Obstmarkt überreicht.

Bild: Archiv

(pd) Der Ausserrhoder Finanzdirektor Paul Signer erhält am Sonntagnachmittag «dicke Post». Um 13.30 Uhr überreichen im Klimaaktivisten auf dem Obstmarkt ihre Forderung an die Schweizerische Nationalbank (SNB), dass jene aus den fossilen Energien aussteigen soll. Signer soll die Forderung wiederum an die SNB weiterleiten.

Die Aktion ist Teil der «Tour de Climat». Mit dem Velo fahren Klimaaktivisten in 39 Tagen durch die schönsten Gegenden der Schweiz und besuchen dabei alle Kantone und ihre Hauptorte. Damit wollen sie darauf aufmerksam machen, dass die SNB auf die Ziele des Pariser Klimaabkommens hinarbeiten soll. Gemäss einer Mitteilung der Schweizer Kampagnen- und Mobilisierungsorganisation campax, welche die «Tour de Climat» organisiert, weigere sich die SNB, ihren Beitrag zur Erreichung der Schweizer Klimaziele zu leisten.

Freitag, 13. August - 11:42 Uhr

Kunstinstallation auf dem Hohen Kasten eingeweiht

(pd) Auf dem Hohen Kasten wurde am Freitag mit einer Vernissage der neue Tunnel mit Schräglift seiner Bestimmung übergeben. Eine kreative Kunstinstallation macht aus dem einstmaligen schummrigen Tunnelengpass gemäss einer Medienmitteilung ein verspieltes Schmuckstück und lädt die Gäste nach der Ankunft auf dem Berg zum Verweilen ein. Dank dem komfortablen Schräglift ist der Ostschweizer Aussichtsberg nun von der Talstation bis ins Drehrestaurant barrierefrei begeh- und befahrbar. Das Seilbahnunternehmen investierte 2,7 Millionen Franken.

Die Kunstinstallation soll zum Verweilen auf dem Berg einladen.

Die Kunstinstallation soll zum Verweilen auf dem Berg einladen.

Bild: PD

Die Tunnel-Inszenierung «Zauberberg» nimmt die ankommenden Bahngäste mit auf eine Reise in eine sagenhafte Bergwelt, welche am Ende des Tunnels von weitem in die Dunkelheit der Felshöhle hineinleuchtet. Der Berg verbirgt tief im Innern seine Geheimnisse. In Hohlräumen und Nischen bildeten sich über Jahrtausende hinweg Kristalle. Diese faszinierenden Freiräume stehen in Kontrast zu den rauen, mächtigen Felsformationen und nisteten sich wie kleine Landschaften oder Mikrokosmen in den Felsen ein.

Gäste solle in eine Entdeckerstimmung versetzt werden

Der Tunnel wird durch die Inszenierung mit Bildern, Farben und Geräuschen gleichsam zum Intro, zum «Vorfilm» der stillen Eindrücklichkeit der Bergwelt auf dem Hohen Kasten. Er steht durch Enge und Dunkelheit im grösstmöglichen Kontrast zur späteren Aussicht. Unerwartete Momente im Tunnel versetzen die Gäste in eine Entdecker- und Ferienstimmung.

Ein Spiegel-Umlenksystem holt das Abbild der Aussenwelt in den Tunnel. Das Periskop wurde speziell für diesen Ort entwickelt. Es ermöglicht eine surreal wirkende Optik auf das Panorama der Vorarlberger und Tiroler Alpenwelt, gleichsam als Vorgeschmack darauf, was die Gäste auf dem Aussichtsberg erwartet.

Freitag, 13. August - 10:16 Uhr

25 Jahre bei der Appenzeller Kantonalbank

Thomas Dörig arbeitet seit 1996 bei der Appenzeller Kantonalbank.

Thomas Dörig arbeitet seit 1996 bei der Appenzeller Kantonalbank.

Bild: PD

(pd) Die Appenzeller Kantonalbank hat ein Dienstjubiläum zu vermelden. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, ist Thomas Dörig seit mittlerweile 25 Jahren angestellt. 1996 startete er als Agenturleiter in Gonten. Bis zur Schliessung der Agentur 2004 arbeitete er jeweils halbtags in Gonten und am Hauptsitz in Appenzell. Anschliessend wechselte er als Privatkundenberater ganz nach Appenzell. Bis zum Erweiterungsbau der Bank im Jahr 2009 kümmerte er sich in der Kundenhalle um die Kundinnen und Kunden. Seither ist Thomas Dörig Teil des Kundenservice und hilft bei unterschiedlichsten Fragen, Anliegen und Problemen weiter. Zudem betreut er auf technischer Seite alle Karten der Appenzeller Kantonalbank, die Zahl-App TWINT sowie die Geldautomaten.

16:05 Uhr

Faustball: Schwellbrunn holt sich mit einer hartnäckigen Leistung die Vollrunde

Mit zwei Siegen hat Schwellbrunn den Kopf aus der Schlinge gezogen.

Mit zwei Siegen hat Schwellbrunn den Kopf aus der Schlinge gezogen.

Archivbild

(jfk) Der Start der Hinterländer auf heimischem Kunstrasen verlief harzig. Diesen Zustand wussten die Gäste aus Elgg-Ettenhausen auszunutzen. Nicht mit besseren Leistungen, aber mit weniger Fehlern holte sich das Auswärtsteam die ersten beiden Sätze mit 9:11 und 8:11. Als sie dann noch im dritten Satz in Führung gingen, sah es schlecht aus für die Appenzeller. Doch nach dem erneuten Seitenwechsel gelang dem Heimteam der Turnaround. Mit einigen Rotationen und vor allem mit einem mentalen Steigerungslauf drückte es dem Spiel seinen Stempel auf. Schwellbrunn gewann den dritten Satz mit 11:9, steigerte sich besonders in der Offensive und holte sich so die Oberhand zurück. Es folgte zweimal ein Satzgewinn mit 11:6, welche nach einem Entfesselungskampf in bester Houdini-Manier zum Schwellbrunner Sieg führte. Beeindruckend war vor ihren die mentale Leistung, mit der sie sich auch mit dem Rücken zur Wand nicht einschüchtern liessen. Wie so oft in dieser Saison entschieden sie so ein Spiel über fünf Sätze für sich.

Gegen Jona knüpften die Hinterländer gleich an diese Leistung an und gewann den ersten Satz mit 11:9. Doch die Gegenabwehr wurde ebenfalls härter und ein Abnützungskampf zeichnete sich ab. Nachdem sich Jona den zweiten Durchgang mit 11:13 schnappte waren es die beiden Anschläger, welche das Spiel gegenseitig prägten. Mit fantastischen Angaben holten sie einen Grossteil der Punkte. Doch in diesem hochstehenden Schlagabtausch war Schwellbrunn ein wenig zwingender, stabiler und hartnäckiger. So holten sie sich die nächsten beiden Durchgänge knapp mit 11:9 und 12:10. Somit war kurz vor Mitternacht die Vollrunde perfekt.

Die Appenzeller zeigten einmal mehr mentale Stärke und Kampfesgeist. Mit diesen zwei Siegen holen sie sich die Tabellenführung zurück, können jedoch noch vom Zweitplatzierten Dägerlen, welche weniger Spiele verbuchen, überholt werden. Für das Ende des Rennens zeichnet sich also ein enger Spitzenkampf ab.

Beziehungsweg in Stein

Zum Perlenweg für geduldige und kombinationsfreudige Kinder und Erwachsene ist seit Anfang Juli in Stein der «Beziehungsweg» mit dem Titel «Der Liebe nachgehen» hinzugekommen. An acht Stationen können sich junge und langjährige Paarbeziehungen noch bis im Herbst herausfordern lassen. Sie erhalten dabei die Gelegenheit, den bisherigen gemeinsamen Weg körperlich, sinnlich und geistig gegenwärtig werden zu lassen und gemeinsam «blinde Flecken» der Routine und des Alltäglichen zu entdecken und gemeinsam über mögliche Veränderungen nachzudenken.

Der von der evangelischen Kirchgemeinde Stein ermöglichte und von Pfarrerin Irina Bossart realisierte Weg beginnt beim Reservoir in Stein und führt auf dem Hügelrücken westwärts in Richtung Hundwil. Der grösste Teil der 8 Tafeln steht im Höggwald und es braucht, wie beim Perlenweg, etwas Beobachtungsgabe, um den Weg zu den Thementafeln zu finden. Ein Routenplan liegt beim Startpunkt auf. Das Unterwegssein in der Natur und die Beschäftigung mit den Fragestellungen und Arbeitsanweisungen machen den Weg zu einem besonderen Erlebnis unabhängig von der Witterung. Der gemeinsame Austausch über Themen, die oft in der Hektik des Familien- und Arbeitsalltages an den Rand gedrängt werden, verlangen etwas Mut und die Bereitschaft, nicht immer sofort die Worte zu finden, um einen Eindruck oder ein Verhalten zu erklären.

Der Blick auf gemeinsame Wochen, Monate und Jahre sensibilisiert für Veränderungen und bietet die Chance, Veraltetes über Bord zu werfen und neue Perspektiven zu entdecken. Deutlich wird, dass es ohne persönliches Engagement nicht geht und dass starre oder idealistische Vorstellungen, wie «es zu sein hat», nicht hilfreich sind. Liebe wird zur Arbeit an sich und am gemeinsamen Weg. Das können die Besucher handfest und praktisch erfahren, wenn sie im Wald unterwegs sind.

Am Ende des Parcours stehen die Besucher am Waldrand und der Blick fällt über die Hügel des Appenzellerlandes bis über den Bodensee. Die Frage «Wo gömmer dure?» stellt sich dort unmittelbar und die Spuren im Gras zeigen, dass verschiedene Wege gewählt wurden, um an den Ausgangspunkt zurückzukehren. (pd)

13:48 Uhr

Auffahrkollision in Waldstatt

Am Mittwoch ist es in Waldstatt zu einer Auffahrkollision gekommen. Es entstand gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden Sachschaden.

Um 18.50 Uhr fuhr eine 39-jährige Frau auf der Mooshaldenstrasse von Hundwil kommend in Richtung Herisau. Bei der Verzweigung Mooshaldenstrasse/Herisauerstrasse bemerkte sie zu spät, dass das voranfahrende Auto abbremste und es kam zu einer Auffahrfahrkollision. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 12. August - 8:39 Uhr

Spektakulärer Unfall beim Herisauer Gemeindehaus

Am Mittwoch ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr um 16.25 Uhr eine 54-jährige Automobilistin von der Eggstrasse abwärts und bog nach links in die Poststrasse ein, um in Richtung Alpsteinstrasse zu fahren. Gleichzeitig fuhr ein 25-jähriger Lernfahrer mit dem Personenwagen vom Platz in Richtung Alpsteinstrasse. Um eine seitliche Kollision mit dem abbiegenden Wagen zu verhindern, wich der Lernfahrer nach rechts aus. Er geriet über das Trottoir hinaus und kollidierte mit der Treppe zum Haupteingang des Gemeindehauses, wo sich der Personenwagen anschliessend überschlug. Der Wagen kam auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand.

Der 25-jährige Lernfahrer und sein 27-jähriger Begleiter wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

16:42 Uhr

Autofahrerin übersieht E-Biker

Am Mittwoch ist es in Gais zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Elektrofahrrad gekommen. Der Zweiradlenker wurde verletzt.

Kurz nach 11 Uhr fuhr eine 62-jährige Autolenkerin gemäss der Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei von der Quartierstrasse untere Brunnen an die Dorfstrasse und beabsichtigte nach rechts in Richtung Gais in die Hauptstrasse einzubiegen. Dabei übersah sie einen 67-jährigen Mann mit dem Elektrofahrrad, der auf dem Trottoir abwärts in Richtung Bühler, Dorf fuhr. Der Zweiradlenker kollidierte mit der Front des Personenwagens. Durch den Sturz zog er sich mittelschwere Verletzungen zu und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Franken. (KapoAR)

15:20 Uhr

Der neue SCH-Nachwuchschef stellt sich vor

Marco Capaul

Marco Capaul

Marco Capaul ist der neue Nachwuchschef beim SC Herisau. Der Churer bringt einen grossen Erfahrungsschatz mit - und hat sich bereits klare Ziele gesetzt. Der Verein hat kürzlich ein Interview mit ihm publiziert. Hier ein Auszug:

Das U17-Team spielt bereits in der Top-Liga. Das U20-Team nicht. Was ist Ihr Plan diesbezüglich?

Marco Capaul: Das war eine der ersten Fragen, die mir gestellt wurde. Und ich bin der Meinung, man sollte einen Aufstieg in die U20-Top mindestens prüfen. Einerseits könnte man so die Diskrepanz zwischen U17 und U20 ausgleichen und andererseits steigert das auch die Attraktivität des Clubs.

Aber so ein Aufstieg müsste auch von den Spielern mitgetragen werden.

Natürlich! Und das Ganze ist auch nicht zu unterschätzen. Die U20-Top-Liga ist noch einmal ein ziemlicher Niveau-Sprung. Ausserdem finden diese Spiele dann in der ganzen Schweiz statt. Oft Freitag und Sonntag. Dazu braucht es Transportmöglichkeiten und das Commitment des Teams.

Ich vermute, der Trainingsplan würde sich auch ändern.

Ja. Deshalb müssen wir das Thema in der Vereinsführung erst besprechen. Denn ein Aufstieg hat logistische, organisatorische und finanzielle Folgen.

Und hat das Team spielerisch das Zeug dazu?

Dazu kann ich Stand heute noch nicht viel sagen. Ich werde die Teams in den kommenden Wochen kennenlernen und mir ein Bild machen. Klar ist aber auch: Ein Aufstieg sollte in jedem Fall nicht überstürzt werden. Das kann auch ein längerfristiges Ziel sein. Bei einem Verein wie dem SC Herisau geht es in erster Linie darum, möglichst vielen Jungen die Chance zu geben, Eishockey zu spielen. Wenn wir es schaffen, möglichst viele von unserem Sport zu überzeugen und diese perfekt auf allen Stufen zu fördern, wird sich die Qualität und der Erfolg auf den einzelnen Stufen von allein einstellen.

Der 48-jährige Marco Capaul begann seine Eishockey-Kariere beim EHC Chur. Nach dem Durchlaufen der Nachwuchs-Abteilung wechselte er gemäss Mitteilung für ein Jahr nach Lugano. Anschliessend folgten elf Jahre in Rapperswil. Seine aktive Zeit liess er wiederum beim EHC Chur auslaufen. Währenddessen arbeitete er nebenbei in einem Temporär-Büro und begann gleichzeitig, Traineraufgaben wahrzunehmen. Später übernahm er das vollamtliche Amt des Nachwuchschefs in Chur, das er bis Ende April 2021 innehatte. Seit dem 1. Juli ist er nun beim SC Herisau mit einem 60-Prozent-Pensum angestellt. Er führt als Nachwuchschef den kompletten Nachwuchs, ist für die Ausrichtung und Koordination der einzelnen Stufen zuständig und wird bei den U17- und U20-Teams auch noch als Headcoach tätig sein. Marco Capaul lebt in Chur, ist verheiratet und hat zwei Kinder. (pd)

Mittwoch, 11. August - 8:37 Uhr

Kollision in Herisau

Am Dienstagmittag kollidierten in Herisau zwei Personenwagen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Eine 34-jährige Lenkerin wollte um 12.30 Uhr mit ihrem Personenwagen von einer Tankstelle an der Alpsteinstrasse nach links in die Hauptstrasse einbiegen und ihre Fahrt anschliessend in Richtung Dorfzentrum fortsetzen. Dabei übersah sie bei der Einfahrt in die Alpsteinstrasse einen vom Zentrum in Richtung Waldstatt fahrenden Personenwagen. (KapoAR)

Dienstag, 10. August - 18:46 Uhr

Kantonspolizei sucht nach Diebstahl in Herisau Zeugen

In der Zeit zwischen Montagnachmittag und Dienstagmittag ist in Herisau ein Motorrad entwendet worden. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.

Das Motorrad wurde zwischen Montag und Dienstag entwendet.

Das Motorrad wurde zwischen Montag und Dienstag entwendet.

Bild: KPAR

Die unbekannte Täterschaft entwendete das Motorrad zwischen Montag, 17 Uhr. und Dienstag, 11.30 Uhr, ab einem Vorplatz an der Gossauerstrasse 66 in Herisau. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Motorrad durch die Täterschaft aufgeladen und anschliessend abtransportiert worden ist. Die Kantonspolizei AR sucht Personen, welche sachdienliche Hinweise machen können und bittet diese, sich bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau 071 343 66 66) zu melden.

Dienstag, 10. August - 15:20 Uhr

Einen Blick in die neuen Rosenau-Schulzimmer werfen

Die neuen Schulzimmer im Schulhaus Rosenau sind 2020 fertig geworden.

Die neuen Schulzimmer im Schulhaus Rosenau sind 2020 fertig geworden.

Bild: PD

(gk) Im Sommer 2020 konnten die neuen Schulzimmer im Schulhaus Rosenau der Schuleinheit Landhaus in Herisau bezogen werden. Damals sei es leider noch nicht möglich gewesen, die neuen Räume den Eltern und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, heisst es in einer Medienmitteilung der Gemeinde. Das holt die Schule Herisau nun nach und lädt am Samstag, 21. August, zum Einweihungsmorgen ein. Der Anlass beginnt um 9 Uhr mit einer Ansprache im Zimmer der 5. Klasse Haueis/Holenstein, welche die Feier mitgestalten wird, und dauert bis 11 Uhr.

Dienstag, 10. August - 13:57 Uhr

AR Informatik AG ist ISO-27001-zertifiziert

(pd) Cyberbedrohungen gelten mittlerweile als eines der grössten Risiken weltweit. Die Anzahl der Angriffe nimmt täglich zu und auch in Appenzell Ausserrhoden häufen sich gezielte Angriffe auf IT-Systeme. Nicht zuletzt deshalb hat sich die AR Informatik AG (ARI) als zentraler Informatikdienstleister des Kantons nach dem internationalen Standard ISO/IEC 27001:2013 zertifizieren lassen. Dies teilt das Unternehmen in einer Medienmitteilung mit.

Johannes Dörler und Christoph Schwalm von der AR Informatik AG mit der ISO-Zertifikat.

Johannes Dörler und Christoph Schwalm von der AR Informatik AG mit der ISO-Zertifikat.

Bild: PD

«Das ISO-27001-Zertifikat bestätigt, dass ARI über die nötigen Grundlagen verfügt, um die Informationssicherheit der hochsensiblen Daten unserer Kunden aus Verwaltung, Spitalverbund, Schulen, Polizei und vielen weiteren Organisationen unter dem Dach des Kantons zu gewährleisten. Es zeigt auch, dass die Mitarbeitenden mit Informationssicherheit generell sehr bewusst umgehen», so CISO Christoph Schwalm. Mit der Zertifizierung gemäss ISO/IEC 27001:2013 feiert ARI nach eigenen Angaben einen weiteren, wichtigen Meilenstein in ihrer jungen Geschichte. Von der erfolgreichen Zertifizierung und dem Bewusstsein der ARI-Mitarbeitenden in Bezug auf Sicherheitsrisiken und deren Prävention profitiere nicht nur ARI selbst, sondern auch ihre Kunden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Dienstag, 10. August - 11:08 Uhr

Kollektiv der Atombombenopfer von Nagasaki gedacht

(chf) Am Montag wurde bei der Peace Bell in Heiden die jährliche Gedenkfeier an den Atombombenangriff auf Nagasaki vor 76 Jahren abgehalten und von den Teilnehmenden die Peace Bell geläutet. Im Beisein des ehemaligen Schweizer Spitzendiplomaten und Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, und des Heidler Gemeindepräsidenten Gallus Pfister, hielt Maria Helena Nyberg, Vorstandsmitglied der Schweizer Sektion der Women’s International League for Peace and Freedom (WILPF), die Gedenkrede. Die 1915 gegründete WILPF ist die älteste internationale Frauen-Friedens-Organisation.

Bewegende Momente: Die Teilnehmenden an der Gedenkfeier läuten gemeinsam die «Peace Bell» beim Henri-Dunant-Museum.

Bewegende Momente: Die Teilnehmenden an der Gedenkfeier läuten gemeinsam die «Peace Bell» beim Henri-Dunant-Museum.

Bild: Christof Lampart

Dass in Zeiten von Corona sich so viele Menschen vor der Peace Bell in Heiden versammelten, sei ein starkes Zeichen, so Nyberg. Würden doch so die 67’000 Personen in Japan, die nach den beiden Bombenabwürfen verdampften und verbrannten, und die mehr als 200'000 Frühtodesfälle, die bis zum Ende des Jahres starben, aber auch die 230'000 Spätopfer, die bis 1950 den Auswirkungen der Primärverstrahlung zum Opfer fielen, geehrt. Heiden erweise sich so erneut als ein Ort, an dem eine «Gemeinschaft der Friedensbewegten» am Werk sei, sagte Nyberg.

Soziale Netze komplett ausgelöscht

Jedoch reiche das Grauen dieser Massaker weit über die nackten Zahlen hinaus. Denn es seien damals von einem Moment auf den anderen nicht nur kriegsnotwendige Gebäude und Infrastruktur zerstört worden, sondern unwiederbringlich unschuldige Menschen, die alle ein eigenes soziales Netz von Angehörigen, Freunden und Kollegen pflegten. «Die physische Infrastruktur einer Stadt kann mit der Zeit wieder aufgebaut werden, aber menschliche Verbindungen, soziale Geflechte aus dem Nichts aufzubauen, über die erlittenen psychischen Schmerzen hinweg, kann Generationen dauern», mahnte Nyberg. Es wäre deshalb wünschenswert und von grosser symbolischer Bedeutung, wenn die Schweiz sich endlich offiziell gegen den Besitz von Atomwaffen ausspräche und den UN-Atomwaffenverbotsvertrag ratifizierte, denn: «Eine durch Atomwaffen angeblich garantierte Sicherheit ist nicht die Sicherheit, die wir wollen. Menschliche Sicherheit wird nicht durch Waffen garantiert, schon gar nicht durch Atomwaffen.»

Musikalisch sehr schön und bewegend umrahmt wurde die Gedenkfeier durch die beiden japanischen Musikerinnen Hiroko Haag (Piano und Gesang) und Yuko Ishikawa (Violine), welche japanische Lieder vortrugen; unter anderem auch das berühmte Lied «Die Glocken von Nagasaki».

Dienstag, 10. August - 9:13 Uhr

Motorradlenker kollidiert mit Mauer

Das Unfallfahrzeug.

Das Unfallfahrzeug.

Bild: PD

(kpar) Am Montag fuhr ein 32-jähriger Lenker kurz vor 17.30 Uhr mit seinem Motorrad in einer Vierergruppe von Rehetobel kommend in Richtung Speicherschwendi. Im Bereich Habset verlor er nach einem Überholmanöver die Herrschaft über sein Motorrad und kollidierte in einer Linkskurve mit einer rechts an die Strassen angrenzenden Mauer. Dabei zog er sich gemäss Polizeimeldung unbestimmte Verletzungen im Schulterbereich zu und musste durch die Rettungssanität ins Spital überführt werden. Am Motorrad entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Montag, 9. August - 16:36 Uhr

E-Biker verletzt sich bei Sturz am Kopf

Unbestimmte Kopfverletzungen hat sich am Sonntagmorgen ein 63-jähriger Mann bei einem Selbstunfall mit seinem E-Bike in Teufen zugezogen.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr der Lenker um 10.45 Uhr von der Bündtstrasse talwärts in Richtung Dorf Teufen. Dabei verlor er beim Bremsen die Herrschaft über sein Fahrrad, kam zu Fall und zog sich beim Sturz unbestimmte Verletzungen am Kopf zu. Der Verunfallte musste durch die Rettungssanität ins Spital überführt werden. Am Fahrrad entstand Schaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken. (kpar)

Montag, 9. August - 13:42 Uhr

Teufen ohne Mühe gegen Urnäsch weiter

Der FC Teufen gewinnt in der ersten Runde des Cups gegen den FC Urnäsch mit 5:1. Gegen tapfer kämpfende Viertligisten sind die Teufner zwar die bessere Mannschaft, das Heimteam kann über weite Strecken jedoch gut mithalten. Am Freitagabend trafen die beiden Teams auf dem Sportplatz in Urnäsch aufeinander. Bei perfektem Fussballwetter machten die Gäste von Anfang an Druck und pressten hoch. Bereits nach sechs Minuten belohnten sie sich für den betriebenen Aufwand. Cyrill Rohner schlenzte einen Ball aus 15 Metern unhaltbar in die Maschen. Das 1:0 für den Drittligisten. Danach versuchten auch die Hausherren mutiger aufzuspielen. Es ergaben sich Chancen auf beiden Seiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. In der 31. Minute folgte dann das 2:0 für die Teufner. Luca Locher konnte den Ball nach der Vorlage von Roman Ehrbar im Tor unterbringen. Nur wenige Minuten später folgte die nächste Grosschance für den FC Teufen. Doch weder Locher noch Ehrbar oder Weiler gelang es, den Ball ins gegnerische Tor zu schiessen. Kurz vor der Pause fiel das 3:0 aber doch noch. Torschütze war Roman Ehrbar. Nach dem Pausentee wechselte der FC Teufen gleich viermal. Mit einem Vorsprung von drei Toren wollte Trainer Michael Knechtle allen Spielern die Chance auf Spielzeit gewähren. Die Urnäscher kämpften indes wacker weiter und kamen nun auch immer wieder zu Offensivaktionen. In der 57. Minute wurden sie dafür belohnt. Nach einem Foul im Strafraum liess sich Bieg die Chance nicht nehmen und nutzte den zugesprochenen Penalty.
Im Anschluss flachte die Partie etwas ab. Viele Wechsel auf beiden Seiten liessen keinen grossen Spielfluss mehr aufkommen. Chancen hatten jedoch beide Teams. Nach 75 Minuten machte Cristian Creo den Sack für die Teufner zu und erhöhte die Differenz wieder auf drei Tore. Kurz vor Schluss erzielte Luca Locher gar noch seinen zweiten persönlichen Treffer zum Endstand von 5:1. (clf)

10:57 Uhr

Ausserrhoder überfällt Bahnhofskiosk in St.Gallen

Am Sonntag ist es bei einem Kiosk am Hauptbahnhof St.Gallen zu einem unbewaffneten Raub gekommen. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich laut Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen um einen 35-jährigen im Kanton Appenzell Ausserrhoden wohnhaften Schweizer, der kurz nach der Tat angehalten werden konnte.

Der Täter betrat um 11:30 Uhr vermummt den Kiosk in der Hauptunterführung und begab sich zur Kasse. Dort forderte er unbewaffnet von einer Angestellten das in der Kasse enthaltene Geld. Anschliessend verliess der Täter gemäss Medienbericht mitsamt dem Deliktgut im Wert von mehreren hundert Franken das Geschäft Richtung Rosenberg. Anlässlich der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der mutmassliche Täter durch eine Patrouille der Stadtpolizei angehalten werden. Die Kantonspolizei tätigt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen weitere Ermittlungen.

10:39 Uhr

Andreas Zuberbühler wird PU-Ehrenpräsident

Andreas Zuberbühler

Andreas Zuberbühler

Bild: PD

Coronabedingt erst letzten Samstag haben sich die Parteiunabhängigen AR zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung getroffen. Präsidentin Arlette Schläpfer hielt in ihrem Jahresbericht Rückschau auf die stattgefundenen politischen und leider mehrheitlich ausgebliebenen gesellschaftlichen Höhepunkte des Vereinslebens. Erfreut konnte sie gemäss Medienmitteilung berichten, dass bei einem Vereinsaustritt sieben Neueintritte verzeichnet werden können. Somit präsentiert sich die aktuelle Zusammensetzung der PU AR wie folgt: 1/3 der Mitglieder sind Frauen, 2/3 Männer. 50 Prozent kommen aus dem Vorderland, 41 Prozent aus dem Hinterland und 9 Prozent aus dem Mittelland. «Hier läge also noch Potenzial brach», schreibt die PU AR. Die Altersstruktur zeige ebenfalls Handlungsbedarf auf. 30 Prozent der Mitglieder sind zwischen 35 und 54 Jahren alt, 40 Prozent zwischen 55 und 65 Jahren und 30 Prozent sind älter als 65 Jahre. Deshalb hat der Vorstand das Projekt «Potenzial ausschöpfen» gestartet. Ebenfalls konnte über die Formierung eines PU-Wahlausschusses informiert werden, welchem im Hinblick auf die Gesamterneuerungswahlen 2023 erhebliche Bedeutung zukommt.

Für den frei gewordenen Sitz im Vorstand wurde mit Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin Margrit Müller erfreulicherweise eine ausgezeichnete Kandidatin gefunden, welche dann auch mit grossem Beifall einstimmig gewählt wurde. Der weitere Vorstand bleibt unverändert.

Mit mehr als nur einem bisschen Wehmut hat die Präsidentin anschliessend das Rücktrittschreiben von Andreas Zuberbühler vorgelesen, der nach seinem letztjährigen Rücktritt als Präsident noch ein Jahr als Vizepräsident im Vorstand verblieb. Das Schreiben endete mit den Worten: «Jede Zeit hat ihre Köpfe und jeder Kopf hat seine Zeit. … Es war mir eine Ehre…». Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Andreas Zuberbühler mit Akklamation zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsidenten gewählt und als Dank erhielt er einen «Schittschtock» mit geheimem Innenleben für gemütliche Stunden. (pd)

Montag, 9. August - 9:30 Uhr

Arbeitslosenquote sinkt in Ausserrhoden auf 1,7 Prozent

Das Total der Stellensuchenden hat in Ausserrhoden gegenüber dem Vormonat um 55 Personen abgenommen, was einer Abnahme von mehr als 5 Prozent entspricht. Neu sind gemäss der Medienmitteilung der Kantonskanzlei 951 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungs­zentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 520 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 431 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 98 in der Kündigungsfrist. Weitere 270 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 63 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt mit 1,7 Prozent um 0,2 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat. (kk)

Montag, 9. August - 8:29 Uhr

FC Heiden: Ersatzgeschwächt und chancenlos

Nach dem Abstieg startet Neo-Viertligist Heiden mit einem Negativerlebnis in die neue Spielzeit. Im Cupspiel verlieren die ersatzgeschwächten Vorderländer gegen den überlegenen Gast Weinfelden-Bürglen mit 1:8.

Mit dem FC Weinfelden-Bürgeln begrüssten die Hausherren an diesem Nachmittag einen Leidensgenossen. Wie der FCH stiegen auch die Thurgauer in der letzten Saison in die 4. Liga ab, weshalb auf dem Papier eine Affiche auf Augenhöhe erwartet werden konnte. Doch bereits die ersten Minuten liessen erahnen, dass die Gäste an diesem Nachmittag schwer zu knacken sind. Auf der anderen Seite hatten die Gastgeber erstaunlich Mühe, ins Spiel zu finden. Erst nach 35 Minuten liess sich die erste Torchance durch Fessler notieren - zu einem Zeitpunkt, an dem die Partie bereits entschieden schien. Die Gäste führten bereits mit drei Toren, die nicht zwingend, aber letztlich auch nicht unverdient waren. Die Thurgauer investierten schlicht mehr in ihr Spiel.

Eine delikate Aufgabe für das Trainer-Duo Koru. Die FCH-Übungsleiter hatten viel Gesprächsstoff für die Halbzeitbesprechung. Zwar spielten die Gäste in Durchgang zwei weiterhin nach vorne, doch Heiden hielt - wesentlich besser als in der ersten Halbzeit - dagegen und zeigte sich offensiv präsenter. Dennoch war es der Weinfelder Wick, der - wie bereits Züllig in der ersten Hälfte - nach 53 Zeigerumdrehungen zum Doppeltoschützen avancierte. Heiden nutzte das Spiel nun als Vorbereitung auf die neue Saison, erspielte sich zahlreiche Chancen und kam in der 65. Minute zum Ehrentreffer. Der 17 jährige Fessler traf auf Flanke des gleichaltrigen Redjepi herrlich per Volley. Der zweite Durchgang machte Mut, doch zum Schluss liess bei Heiden die Energie - sowohl in den Beinen wie wohl auch in den Köpfen - nach. Dies bestraften die Thurgauer brutal mit vier weiteren Toren in der Schlussviertelstunde. Eine bittere Lektion für ersatzgeschwächte Vorderländer, bei denen an diesem Nachmittag einige Stammkräfte fehlten. (lua)

Sonntag, 8. August - 15:27 Uhr

19-Jähriger fährt zu schnell: Unfall mit hohem Sachschaden in Schwellbrunn

(kapo/chs) Am Samstag kam es in Schwellbrunn, Bereich Säntisblick zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden über mehrere Tausend Franken.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden über mehrere Tausend Franken.

Bild: Kapo AR

Kurz vor 21 Uhr fuhr ein 19-jähriger Mann mit einem Personenwagen von Schwellbrunn Richtung Waldstatt. Auf Höhe Säntisblick 186 kam er ausgangs einer Kurve aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit über die Fahrbahnmitte und kollidierte seitlich frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei niemand. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden über mehrere Tausend Franken.

Freitag, 6. August - 17:29 Uhr

Covid-Impfung ohne Anmeldung auch in Ausserrhoden

Im August, September und Oktober können sich Impfwillige in Appenzell Ausserrhoden an verschiedenen Tagen ohne Voranmeldung in den Impfzentren in Herisau und Heiden gegen Covid-19 impfen lassen. Das teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit.

An folgenden Terminen dürfen sich impfwillige Personen in den Impfzentren Herisau und Heiden ohne Voranmeldung impfen lassen:

·       Mittwoch, 18. August, 13.30 - 21 Uhr

·       Dienstag, 24. August, 13.30 - 21 Uhr

·       Dienstag, 7. September, 13.30 - 21 Uhr

·       Samstag, 25. September, 8.00 - 15.30 Uhr

·       Mittwoch, 13. Oktober, 13.30 - 21 Uhr

·       Samstag, 23. Oktober, 8.00 - 15.30 Uhr

Die persönlichen Daten werden beim Besuch in den Impfzentren anhand der mitzubringenden Krankenversicherungskarte und eines Identitätsausweises vor Ort erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung, und es wird ein zweiter Impftermin vereinbart. Es kann allenfalls zu Wartezeiten in den Zentren kommen.

Ordentliche Anmeldungen zur Covid-Impfung sind selbstverständlich weiterhin über https://ar.impfung-covid.ch/ oder die Ausserrhoder Impfhotline +41 71 353 67 97 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.ar.ch/corona. (KK)

13:51 Uhr

Neuer Lift für die Neue Kanzlei

Nachdem Ende 2020 die Liftanlage in der Landeskanzlei erneuert wurde, wird nun auch in der Neuen Kanzlei der Lift ersetzt. Ab dem 17. August wird der alte Aufzug durch die Schindler Aufzüge AG demontiert und zwischen dem 23. August und dem 10. September 2021 eine neue Anlage eingebaut.

Die Anzahl der Parkplätze auf dem Kanzleiplatz ist gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei wegen der Bauarbeiten bis zum Ende der Umbauphase am 13. September 2021 reduziert. Zudem wird Material für den Umbau angeliefert. Entsprechend ist die Anfahrt zur Kanzlei erschwert und eine Beeinträchtigung des Verkehrsflusses nicht auszuschliessen.

Die neue Liftanlage ist voraussichtlich ab dem 13. September wieder in Betrieb. Während der Umbauphase kann ein barrierefreier Zugang zu den Ämtern in der Neuen Kanzlei leider nicht gewährleistet werden. Man kann sich aber telefonisch beim Weibel- und Supportdienst melden (071 788 93 58 oder 59), damit eine individuelle Lösung für die nachgesuchte Dienstleistung gefunden werden kann. Ein Informationsaushang mit Kontaktmöglichkeit wird am Eingang der Neuen Kanzlei angebracht. (rk)

09:36 Uhr

Innerrhoden erweitert das Angebot der Walk-In-Impfungen

Ende Juli wurde das Angebot der Walk-In-Impfungen lanciert. Impfwillige Personen aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden. können sich ohne Voranmeldung beim kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell gegen das Coronavirus impfen lassen. Wie die Ratskanzlei mitteilt, stösst das Angebot bei der Innerrhoder Bevölkerung auf grosse Nachfrage und wird deswegen ausgeweitet.

Aufgrund der grossen Nachfrage wird das Angebot der Walk-In-Impfungen auf insgesamt drei Wochentage ausgeweitet. Ab Dienstag, 10. August, können sich impfwillige Personen ab 12 Jahren jeweils am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr beim Impfzentrum am Gesundheitszentrum Appenzell spontan impfen lassen. Mitzubringen sind die Krankenversicherungskarte sowie die Identitätskarte oder der Reisepass. Das Angebot ist vorerst bis zum 25. August 2021 befristet. Kinder zwischen 12 und 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Im Impfzentrum werden anhand der Krankenversicherungskarte und des Identitätsausweises die persönlichen Daten erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung und der zweite Impftermin wird vereinbart.

Covid-Impfungen mit Anmeldung sind weiterhin über https://ai.impfung-covid.ch oder die Impfhotline 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich beim Impfzentrum in Heiden impfen zu lassen. Die Anmeldung erfolgt unter https://ar.impfung-covid.ch oder telefonisch über die kantonale Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97. (rk)

Freitag, 6. August - 08:39 Uhr

Autofahrer übersieht Mountainbiker in Reute

Leichte Verletzungen hat sich am Donnerstagnachmittag ein Fahrradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Reute zugezogen.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr der 47-jähriger Lenker um 15.20 Uhr mit seinem Personenwagen von Altstätten kommend bergwärts in Richtung Mohren und wollte dort nach links in die Ahornstrasse einbiegen. Er übersah einen entgegenkommenden Mountainbikefahrer und kollidierte mit diesem. Der Fahrradfahrer zog sich leichte Verletzungen zu und musste durch die Rettungssanität ins Spital überführt werden. Am Mountainbike und dem Personenwagen entstand geringer Sachschaden. (KapoAR)

13:15 Uhr

Schweizer Cup im Faustball: Schwellbrunn fordert NLA-Club

Im Achtelfinal des Schweizer-Cups zeigt Schwellbrunn gegen den NLA-Verein aus Oberentfelden eine starke Leistung.

Die Oberentfelder reisten als haushohe Favoriten ins Appenzellerland. Nicht umsonst stehen sie in der Nationalliga A momentan auf dem vierten Rang. Umso überraschender war es, dass das zwei Ligen tiefer klassierte Heimteam von Beginn weg gut mithielt. Die Hinterländer zeigten sich nämlich bissig, leisteten defensiv gute Gegenwehr und erzielten im Angriff aktiv Punkte gegen die Aargauer. Mit diesem ausgeglichenen Startsatz standen die Aussenseiter plötzlich mit einem Satzball da. Geholfen dabei hatte die Regelung, dass Schwellbrunn wegen des Ligenunterschieds in jedem Satz mit drei Punkten Führung startete. Doch die Aargauer wehrten den Satzball ab und verwerteten nach harter Gegenwehr ihrerseits ihren dritten Satzball zum 11:13. Nach dem Seitenwechsel rieben sich dann manche Zuschauer die Augen. Schwellbrunn spielte grandios auf und dominierte Oberentfelden regelrecht. Mit dieser bärenstarken Leistung ging das Heimteam gleich mit 8:1 in Führung. Diesen Vorsprung liessen sie sich in Folge nicht nehmen. Sie zogen ihr Spiel durch und gewannen den zweiten Satz überraschenderweise klar mit 11:4 und machten so eine kleine Sensation perfekt.

Doch eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Oberentfelden tätigte Wechsel und zeigte von da an ihre Klasse. Abgeklärt nahmen sie das Heft in die Hand und spielten dominant auf. Sie gewannen die nächsten vier klar Sätze mit 8:11, 6:11, 8:11 und 7:11. Besonders im Angriff zeigten die, mit Nationalspieler bestückten Aargauer, zu welchem hochklassigen Faustball sie fähig sind. Schwellbrunn hielt immer noch sehr gut mit, konnte aber nicht ganz an die Leistung des zweiten Satzes anknüpfen.

Trotz der Niederlage dürfen die Appenzeller zufrieden sein mit ihrer Leistung. Sie haben gezeigt zu welcher Gegenwehr sie fähig sind. Weiter geht es nächsten Mittwoch mit einer Meisterschaftsrunde am 11.08. um 19.30 Uhr in Schwellbrunn. (jfk)

Donnerstag, 5. August - 08:56 Uhr

Coop Herisau wird modernisiert

Der Coop Herisau wird ab kommendem Montag, 9. August, umgebaut und energietechnisch saniert. Trotz der Bauarbeiten bleibt der Supermarkt wie gewohnt geöffnet.

Der Coop Herisau an der Gossauerstrasse 2 erhält in den nächsten Monaten ein komplett neues Gesicht. Das gesamte Gebäude wird gemäss Medienmitteilung in mehreren Etappen energietechnisch saniert, umgebaut und modernisiert. Dabei sorgen die neue Eternit-Fassadenverkleidung sowie die Glasfront für eine frische Optik.

Die Bauarbeiten starten am Montag, 9. August, mit den ersten Sanierungsarbeiten an den Untergeschossen und der Fassade. Die Umgestaltung des Ladens wird Anfang 2022 in Angriff genommen und die Eröffnung ist im Herbst 2022 geplant. Die Öffnungszeiten bleiben während des ganzen Umbaus unverändert. (pd)

16:19 Uhr

Mehrzweckgebäude: Arbeitsvergaben Fenster und Notausgangstüren

Das Mehrzweckgebäude Waldstatt ist in die Jahre gekommen. Bereits ist es über 40-jährig. Nun ist es gemäss dem Gemeinderat an der Zeit, laufend Renovationen zu machen, damit das Gebäude noch lange seinen Zweck erfüllt, aber auch im energetischen Bereich saniert wird. Im Investitionsplan 2021 wurde für die energietechnische Sanierung der Fenster, West- und Südseite, ein Betrag in der Höhe von 140‘000 Franken eingestellt. Der Gemeinderat hat die entsprechenden Arbeitsvergebungen vorgenommen. Erfreulicher Weise konnten aufgrund der vorliegenden Offerten die Arbeiten der Firma Blumer Techno Fenster AG, Waldstatt, vergeben werden. Weitere Arbeiten wurden an die Dörig Metallbau AG, Waldkirch und M. Meier Bedachungen AG, Waldstatt, vergeben. (gr)

Montag, 4. August - 11:51 Uhr

22 Stunden wandern auf der Route 22

Der Verein Appenzell Ausserrhoder Wanderwege lädt zu einer geführten Wanderung quer durch den ganzen Kanton ein. Die 22-Stunden-Tour findet am Samstag 21. August auf der Route 22 statt.

Die Route 22 (Kulturspur Appenzellerland) führt von Degersheim quer durch den Kanton Appenzell Ausserrhoden bis nach Rheineck im St. Galler Rheintal. Rund 50 Kulturgüter sind zu entdecken, wobei der Begriff Kultur weit gefasst wird. Dazu gehören Ortsbilder, historische Verkehrswege, Museen, Persönlichkeiten, Kunstwerke im öffentlichen Raum, mit der Wirtschaftsgeschichte verbundene Bauwerke und Hinweise auf politische, kirchliche und geografische Begebenheiten. Die Spur folgt auf landschaftlich verschiedenartigen, aussichtsreichen und nach Möglichkeit ungeteerten Wanderwegen.

Dieses Mal stehen aber nicht die Kulturgüter im Vordergrund, sondern die sportliche Herausforderung. Wer schafft die 55 km lange Strecke mit den beachtlichen 2400 Höhenmetern Aufstieg und 2800 Höhenmetern Abstieg? Die geführte Tour richtet sich an geübte Wanderer und Wanderinnen und startet am Samstag 21. August 2021 um 00.22 Uhr in Degersheim, das Eintreffen in Rheineck ist für 22.22 Uhr geplant. So werden wir 22 Stunden auf der Route 22 unterwegs sein. Anmeldeschluss für die geführte Wanderung: Mittwoch 18. August 2021 unter Tel. 079 749 36 55 (pd)

Dienstag, 3. August - 14:14 Uhr

Junglenker verliert in Hundwil Herrschaft über sein Auto

(kpar) Am Montag um 21.50 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit dem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Hundwil. Im Bereich einer unübersichtlichen Rechtskurve, auf Höhe des Friedhofs, überholte er einen Personenwagen. Nach dem Überholmanöver lenkte er den Wagen zurück auf die Fahrbahn und er verlor dabei die Herrschaft über das Auto. Er geriet rechtsseitig über den Strassenrand hinaus und kollidierte dort mit einem Zaun, sowie einer Ortstafel. Personen wurden nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und musste den Führerausweis auf Probe abgeben.

Beim Unfall in Hundwil entstand am Fahrzeug Totalschaden.

Beim Unfall in Hundwil entstand am Fahrzeug Totalschaden.

Bild: KPAR
Dienstag, 3. August - 12:19 Uhr

1900 holte Emil Kellenberger Doppel-Olympiagold und Silber

(iks) Nina Christen wurde Ende Juli an der Olympiade in Tokio die erste Schweizer Olympiasiegerin im Schiessen. Vor 121 Jahren war der Walzenhauser Emil Kellenberger Schweizer Doppel-Olympiasieger und Silbermedaillengewinner in Paris. Der Vorderländer triumphierte 1900 in Paris an den zweiten Olympischen Spielen der Neuzeit. Vier Jahre zuvor massen sich erstmals Athleten in neun Sportarten. Dazu zählte auch das Schiessen, wohl auch weil der Begründer der Neuzeit-Spiele Pierre de Coubertin ein begeisterter Pistolenschütze war. Erstmals mit dabei waren in Paris übrigens Frauen, 22 an der Zahl, jedoch nur in den Disziplinen Tennis und Golf, nicht als Sportschützinnen.

Emil Kellenberger ganz links im Mannschaftswettbewerb und rechts in Walzenhausen.

Emil Kellenberger ganz links im Mannschaftswettbewerb und rechts in Walzenhausen.

Bild: PD

Emil Kellenberger, geboren am 3. April 1864, gewann in Paris mit dem Armeegewehr im 300-Meter Dreistellungskampf eine Goldmedaille und eine weitere im Mannschaftswettbewerb. Edelmetall, Silber, kam beim 300-Meter-Schiesssen kniend hinzu, hier gewann mit Konrad Stäheli ebenfalls ein mehrfacher Schweizer Olympiasieger und Weltmeister. Damit reüssierte Kellenberger in drei der insgesamt 89 Wettbewerbe, ausgetragen von 997 Athleten und Athletinnen aus 24 Nationen mit drei olympischen Medaillen.

Rideau-Fabrikant und Weltmeister

Kellenbergers nationale Schiesserfolge begannen während seiner Zeit als Rideau-Fabrikant mit Sticklokal im Ortsteil Güetli in Walzenhausen. Er schoss wie damals üblich mit einer Militärwaffe, der GP90, einem Karabiner des Jahrgangs 1890 mit 7,65 mm Munition. Das Gewehr ist heute im Gemeindehaus Walzenhausen öffentlich zugänglich. Bereits 1897 holte er den Titel des Schützenkönigs am Kantonalen in Bern und 1898 in Neuenburg. Ein Jahr später wurde er Vizeweltmeister in Den Haag, und im Jahr des Doppel-Olympiasiegs errang er auch den ersten Weltmeistertitel, den er von 1901 bis 1903 in Luzern, Rom und Argentinien verteidigte.

Kurz nach der Jahrhundertwende kaufte er das «Türmlihaus» von A. Künzler-Weilemann im Dorf, um den dort eingerichteten «Grand Bazar» weiter zu führen. Gleichzeitig betätigte er sich als Sektionschef. Emil Kellenberger starb in der Zeit des Zweiten Weltkriegs am 30. November 1943.

Dienstag, 3. August - 12:18 Uhr

SVP Herisau spricht sich für Monika Baumberger als Gemeinderätin aus

(PD) Für die Ergänzungswahlen in den Gemeinderat von Herisau am 22. August stehen drei Kandidierende fest: Patrik Kobler (parteilos), Monika Baumberger (FDP.Die Liberalen) und Stefanie Danner (parteilos). Die Mitglieder der SVP Herisau, die selbst keinen Kandidaten bzw. keine Kandidatin stellen konnte, entschieden sich an der Nominationsversammlung im Restaurant Ramsenhof klar für Monika Baumberger.

Monika Baumberger hat das Vertrauen der SVP.

Monika Baumberger hat das Vertrauen der SVP.

Markus Osterwalder

Mit diesem Entscheid werde die Parteienlandschaft gestärkt, heisst es in einer Mitteilung. Monika Baumbergers Leistungsausweis ist gross. Als Mitglied des Gewerbevereins und als Einwohnerrätin bringt sie Erfahrung in der Legislative (Einwohnerrat) mit, wo sie überdies als Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission amtet. Letztlich wird sie aber auch zur Wahl empfohlen, weil die Mitgliedschaft in einer Partei für Bürgerinnen und Bürger eine Orientierungshilfe darstellt, welche für Abstimmungen und Wahlen in unserem politischen System von grosser Wichtigkeit ist. Überdies sei die SVP Herisau einmal mehr davon überzeugt, dass die FDP die natürliche Partnerin der SVP ist und sein sollte, so die Mitteilung weiter.

Kinder begleiten die Friedensläufer ins Ziel

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Mayors for Peace» fand am Wochenende zum zweiten Mal der Friedenslauf zu Ehren von Henry Dunant zwischen Lustenau und Heiden statt. Die beiden «Laufenden Botschafter des Friedens» vom Österreichischen Roten Kreuz Michael Dorfstätter und Christoph Hohn wurden in diesem Jahr von einer kleinen Gruppe Läuferinnen und Läufern aus beiden Orten begleitet.
Für die Organisation und Begleitung des Laufes sorgten Sandra Grabher vom Jugendrotkreuz Vorarlberg sowie Oliver Bucher und Pascal Rohner vom TV Heiden. Auf dem letzten Teilstück bis zum Dunant-Platz schloss sich eine grosse Gruppe von Kindern des TV Heiden an. Im Kursaal wurden schliesslich alle anlässlich der 1.-August-Feier willkommen geheissen. In den Grussbotschaften des mitlaufenden Bürgermeistes von Lustenau Kurt Fischer und des «Laufenden Botschafters für den Frieden» Michael Dorfstätter betonten beide das Ziel – vor allem im Blick auf die Zukunft der Kinder –, dass der Friedensgedanken in Bewegung zu halten sei und man nicht müde werden dürfe, sich dafür einzusetzen – global und lokal. (pd)

Montag, 2. August - 08:43 Uhr

Kostenloses Krafttraining in Appenzell

Vom 8. August bis 26. September bietet der Verein Street Workout auf dem Street-Workout-Park in Appenzell wöchentlich kostenlose betreute Sporttrainings in Form von Open Classes an.

Auf insgesamt acht verschiedenen Ostschweizer Street Workout Parks wird gemäss der Medienmitteilung über einen Zeitraum von jeweils acht Wochen eine wöchentliche Parkbetreuung angeboten. Street-Workout-Trainerinnen und Trainer sind vom 8. August bis 26. September jeweils sonntags zwischen 14 – 16 Uhr auf dem Park bei der Sportanlage Schaies anwesend. Die freien Trainings sind für alle Teilnehmenden kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Geleitet werden die Open Classes durch ausgebildete Street-Workout-Trainerinnen und -Trainer vom Verein street-workout.com. Die Open Classes sind für jedes Niveau sowie Jung und Alt gleichermassen geeignet. «Wir gehen auf die Bedürfnisse der Interessentinnen und Interessenten ein und möchten aufzeigen, dass das Training auf dem Park kein spezielles Vorwissen benötigt», sagt Eric Manser, Verantwortlicher Training und Ausbildung. Neben geführten Workout-Einheiten in Gruppen kann man auch einfach frei trainieren und sich spezifische Tipps abholen.

Mit dem Ziel, der Bevölkerung in der Ostschweiz eine frei zugängliche, gesunde Freizeitbeschäftigung zu bieten und Begeisterung für Bewegung zu entfachen, unterstützt das Migros-Kulturprozent den Verein street-workout.com bei der Belebung der Parks. (pd)

Sonntag, 1. August - 10:51 Uhr

Verwüstungen auf dem Friedhof Appenzell – Kantonspolizei ersucht um Mithilfe der Bevölkerung

(kapo/sae) Anfangs Mai 2021 wurden diverse Gräber auf dem Friedhof in Appenzell verunstaltet und einige Grabutensilien weggenommen. In den Lokalmedien wurde darüber berichtet und die Kirchenverwaltung informierte die Angehörigen der betroffenen Gräber. Hierauf wurden insgesamt sechs Anzeigen erstattet und die polizeilichen Ermittlungen aufgenommen.

Der Appenzeller Friedhof.

Der Appenzeller Friedhof.

Bild: PD

Bei den betroffenen Grabfeldern handelte es sich laut Innerrhodener Kantonspolizei um solche, mit Sterbedaten im Jahr 2000. In der Nähe dieser Gräber wurde mittels Schild darauf aufmerksam gemacht, dass die Gräber der Verstorbenen mit dem Todesjahr 1999 bis zum 30. April 2021 geräumt werden. Die bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden führten noch nicht zur Täterschaft.

Aus diesem Grund bittet die Polizei um die Mithilfe der Bevölkerung. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden unter der Telefonnummer 071 788 95 00 entgegen.

Samstag, 31. Juli - 14:03 Uhr

Streifkollision zwischen Traktor und Auto

(kapo/sae) Am Freitag ist es in Urnäsch zu einer Streifkollision zwischen einem Traktor und einem Auto gekommen. Um kurz nach 21 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit dem Traktor auf der Hochalpstrasse talwärts in Richtung Dorf. Zur selben Zeit fuhr ein 48-jähriger Automobilist auf der Strasse bergwärts. Beim Kreuzen der beiden Fahrzeuge streifte der Traktor mit dem Doppelrad den Personenwagen.

Der Traktor streifte dieses Fahrzeug mit dem Doppelrad.

Der Traktor streifte dieses Fahrzeug mit dem Doppelrad.

Bild: Kapo AR

Verletzt wurde laut Ausserrhodener Kantonspolizei niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde beim Traktorlenker eine beweissichere Atemalkoholprobe angeordnet.

Samstag, 31. Juli - 10:23 Uhr

Streifkollision von zwei Motorrädern

Eines der Motorräder, die an der Streifkollision beteiligt waren.

Eines der Motorräder, die an der Streifkollision beteiligt waren.

Bild: Kapo AR

(kapo/sae) Am Freitag ist es in Urnäsch zu einer Streifkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Um kurz nach 14:30 Uhr fuhr ein 30-jähriger Mann mit dem Motorrad von der Passhöhe Schwägalp in Richtung Urnäsch. Im Bereich Oberer Grossgarten in einer Linkskurve geriet er über den rechten Fahrbahnrand und touchierte einen Strassenpfahl. Das Motorrad wurde zurück auf die Strasse abgewiesen, geriet über die Fahrbahnmitte und streifte ein bergwärts fahrendes Motorrad eines 30-jährigen Mannes.

Beide Fahrzeuglenker kamen laut Ausserrhodener Kantonspolizei nicht zu Fall. Der 30-Jährige erlitt eine Fraktur am Fuss und wurde durch die Ambulanz betreut. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

15:43 Uhr

Cédric Deillon erhält Tipps vom Europameister

Cédric Deillon und der Schweizer U23-Rekordhalter im Speerwurf Simon Wieland.


Cédric Deillon und der Schweizer U23-Rekordhalter im Speerwurf Simon Wieland.

Bild: PD

65 Leichtathletiktalente haben diese Woche im UBS-Kids-Cup-Camp in Tenero Motivation für eine grosse Sportkarriere getankt. Unter den Teilnehmenden befand sich mit Cédric Deillon auch ein Ausserrhoder. Der Speicherer, der für den TV Teufen startet, konnte sich am Nationalen Jugendsportzentrum in Tenero (CST) in verschiedenen Disziplinen weiterentwickeln und an seinen Techniken feilen. Wertvolle Inputs erhielt er dabei von den Trainerinnen und Trainern von Swiss Athletics – und mit Simon Wieland auch von einem echten Europameister. Der Junioren-Europameister und Schweizer U23-Rekordhalter im Speerwurf war selbst mehrfacher Teilnehmer am UBS-Kids-Cup. Mit der Zeit hat sich sein Talent für die Würfe, speziell den 800-g-Speer, herauskristallisiert. Am Dienstag gab der 20-jährige Berner seinen Erfahrungsschatz an die nächste Generation weiter, wobei er, wie er betont, selber noch täglich dazulerne.

Mit über einer Million Teilnahmen in den vergangenen zehn Jahren bildet der UBS-Kids-Cup die Basis für den jüngsten Aufschwung der Schweizer Leichtathletik. Damit der Höhenflug weitergeht, investieren Weltklasse Zürich, Swiss Athletics und Hauptpartner UBS in eine nachhaltige Nachwuchsförderung. Das Trainingslager am Lago Maggiore bietet den Talenten gemäss Medienmitteilung seit 2012 die Möglichkeit, mit anderen ambitionierten Talenten aus der ganzen Schweiz zusammenzukommen, sich auszutauschen und gegenseitig voneinander zu profitieren. (pd)

Freitag, 30. Juli - 08:56 Uhr

Carolina Eyck statt Katica Illényi und das Péter Sárik Jazztrio

Angekündigt waren die ungarischen Musiker Katica Illényi und das Péter Sárik Jazztrio. Das Programm «Showtime!» muss gemäss Medienmitteilung des Veranstalters für einmal nicht wegen Covid sondern wegen einer unvorhergesehenen Operation abgesagt werden. Als kurzfristiger Ersatz werden die junge Theremin-Virtuosin Carolina Eyck zusammen mit dem Gitarristen Bertram Burkert einspringen und am Freitag, 6. August, 20 Uhr in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell ein Konzert geben.

13:22 Uhr

Schwellbrunner Mountainbike-Event findet wieder statt

Am 14. August kehrt der «Schwellbrunner Mountainbike-Event» zurück. Basierend auf den Vorgaben des BAG hat die Männerriege gemäss Medienmitteilung ein umfassendes Corona-Schutzkonzept erstellt. So sollen beispielsweise Menschenansammlungen im Start-/Ziel-Gelände möglichst vermeiden werden. Dazu wird die Infrastruktur grosszügig erweitert und die Prozesse vereinfacht. Bisherige Teilnehmende müssen sich am Start nicht registrieren sondern können direkt die Startkarte beziehen und losfahren. Gleiches gilt für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche sich über www.bike-event.ch anmelden. Einzig spontan Teilnehmende durchlaufen beim Start eine vereinfachte Registrierung. Mit der erweiterten, frei wählbaren Startzeit zwischen 6:30 und 12:00 wird gleichzeitig eine möglichst breite zeitliche Verteilung der Teilnehmenden angestrebt.

Ansonsten bleibt das Konzept unverändert. Drei unterschiedliche, gut beschilderte Routen (Mini 19 km, Classic 31 km, Challenge 52 km) führen die Teilnehmenden vorwiegend auf Naturstrassen durch das hügelige Appenzeller Hinterland. Viele gemütliche Restaurants entlang der Strecken, aber auch die offiziellen Verpflegungsposten auf dem Hochhamm und dem Fuchsacker, laden zum Verweilen unterwegs ein. Bei Bedarf steht sogar eine Pannenhilfe einsatzbereit. (pd)

10:17 Uhr

Club 60plus Herisau unterwegs

Der diesjährige Sommer zeichnet sich durch überaus wechselhaftes, vielfach nasses Wetter aus. Die gut 30 Wanderer und Wanderinnen vom Club 60plus, die Margrith Graf am Bahnhof Herisau begrüssen konnte, standen denn auch im Nebel. Beim Start der Wanderung in Engelburg schien aber bereits die Sonne und alle waren froh, nach einem kurzen Stück der Strasse nach in den kühlen Wald einzubiegen. Die total 7,1 km lange Route mit moderaten Auf- und Abstiegen führte über Engi zu einer der gesamtschweizerisch 571 Schweizer Familie-Grillstellen. Der Weg dahin führt über die historisch gedeckte Holzbrücke Wannenbrugg. Diese wurde um 1800 gebaut, ist 44 m lang, einspurig befahrbar und steht unter Denkmalschutz. Die Grillstelle Wannen, perfekt vorbereitet vom heutigen Grillmeister Peter Schmid, liegt direkt an der Sitter. Eigentlich hätten Badehose und Tüechli zur Pflichtausrüstung gehört. Infolge der kürzlichen Unwetter war das Wasser jedoch ziemlich kalt und trüb. Einige wenige Mutige wagten es trotzdem, mindestens bis zu den Knien ins Wasser zu waten. Die Sitter, als grösster Nebenfluss der Thur, durchfliesst in unzähligen Windungen vier Kantone und mündet nach 49 km bei Bischofszell in die Thur.

Heimwärts ging es mit dem öffentlichen Verkehr und alle waren sich wohl einig: Es gibt in der Sommerhitze nichts Schöneres als zu einem schattigen Plätzchen am Wasser zu wandern und die Nase mit dem Duft von Wald, Holz, offenem Feuer und warmem Grillgut zu verwöhnen. (pd)

Donnerstag, 29. Juli - 7:48 Uhr

Leserinnenbild

Leserin Angelika Ebneter aus Bühler fotografierte den Sämtisersee

Leserin Angelika Ebneter aus Bühler fotografierte den Sämtisersee

16:55 Uhr

Programmänderung 1. August in Heiden

Aufgrund der Wetterprognosen hat sich der Kurverein entschlossen den 1.-August-Anlass in den Kursaal zu verlegen. Ebenso verzichten die Veranstalter auf das Höhenfeuer und den Lampionumzug. Im Saal gelten gemäss Mitteilung die aktuellen Schutzvorschriften bis zum Sitzplatz Maskenpflicht. Die Festwirtschaft ist ab 18 Uhr in Betrieb. Die Ansprache durch Alice Scherrer erfolgt um 19 Uhr - anschliessend Unterhaltung mit den Appenzeller Vorderländern. Der Lichtergruss aus Lindau ist um 21.55 Uhr und das Feuerwerk um 22.00 Uhr. (pd)

11:13 Uhr

Fehlgeleitete Touristen in Heiden

Im Appenzeller Vorderland weilen derzeit erfreulich viele Touristen. Wer sich über die verschiedenen Möglichkeiten zur Gestaltung des Aufenthalts informieren will, wird vom Wegweiser mit dem international bekannten Symbol «i» ins Dorfzentrum geschickt. Hier befand sich bis vor einigen Jahren gut sichtbar an prominenter Stelle die kantonale (und Vorderländer) Tourist-Information, die dann aus unerfindlichen Gründen in ein seelenloses Herisauer Industriequartier verlegt wurde. Die touristische Informationsstelle von Heiden befindet sich heute im Bahnhofgebäude, womit der Wegweiser um 180 Grad zu drehen wäre. (pe)

Mittwoch, 28. Juli - 09:15 Uhr

Kräuterkammer neu bemalt

Die lokale Künstlerin Vreny Eugster hat die Tür zur legendären Kräuterkammer mit den 42 Kräutern neu bemalt.

Die Künstlerin Vreny Eugster hat die Tür zur legendären Kräuterkammer neu bemalt. Darin mischen die beiden Geheimnisträger Walter Regli (Mitte) und Beat Kölbener jeweils die 42 Kräuter für den Appenzeller Alpenbitter.

Die Künstlerin Vreny Eugster hat die Tür zur legendären Kräuterkammer neu bemalt. Darin mischen die beiden Geheimnisträger Walter Regli (Mitte) und Beat Kölbener jeweils die 42 Kräuter für den Appenzeller Alpenbitter.

Bild: PD

Sie ist in der Region bekannt – und ganz besonders bei der Appenzeller Alpenbitter AG: Für das Familienunternehmen malte Vreny Eugster 1984 Bilder aller 42 Kräuter, die im Alpenbitter enthalten sind, und verzierte einen antiken Schrank, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. 2001 bemalte sie die Tür der Kräuterkammer ein erstes Mal. «Bei der ersten Anfrage war ich noch etwas unsicher, aber natürlich enorm stolz», erzählt sie. «Das Malen der Kräuter und Schriften hat mir dann sehr viel Freude bereitet.» Deshalb sagte sie auch sofort zu, als die Appenzeller Alpenbitter AG sie im vergangenen Jahr erneut für die Bemalung der Tür anfragte. Die Rückkehr in die Kräuterkammer war für Vreny Eugster auch eine Rückkehr zur Bauernmalerei. Denn in der Zwischenzeit ging sie künstlerisch neue Wege. «Devisli» machten Vreny Eugster bekannt Bekannt wurde Vreny Eugster in den 1980er-Jahren durch ihre «Devisli». Diesen traditionellen Innerrhoder Weihnachtsschmuck modellierte sie von Hand aus Zuckerteig und bemalte ihn mit Motiven aus dem bäuerlichen Leben. Der Aufwand war gross, die Nachfrage riesig. «Ich war das ganze Jahr über dran», sagt Vreny Eugster, «und das während mehr als 30 Jahren.» Dann hatte sie Lust auf Neues, besuchte Kurse an der Kunstgewerbeschule und begann, intuitiv zu malen, ganz Verschiedenes. Ihre Bilder zeige sie an mehreren Ausstellungen. Farben sind ihre Leidenschaft, eine zweite ist die Natur. Beides ist in nun in die Gestaltung der beiden Türflügel der Kräuterkammer eingeflossen. Wunder der Natur Vreny Eugster hatte freie Hand und erarbeitete mehrere Entwürfe für die Tür. Nun hat sie neben verschiedenen Kräutern auch eine grosse Blume mit Wurzelknolle und Samen auf den gelben Grund gemalt. «Sie symbolisiert das Wunder der Natur», erklärt sie. «Das ist wunderschön zu malen. Und wenn ich dran bin, kann ich fast nicht mehr aufhören.» Zwischendurch brauche sie aber doch Pausen. Und dann gehts raus in die Natur. (pd)

16:40 Uhr

Innerrhoden nicht mehr coronafrei

Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) steigen die Corona-Fallzahlen in der Schweiz seit einigen Wochen wieder leicht an. In Innerrhoden wurde am 26. Juli ein neuer Fall gemeldet. Zuvor galt der Kanton während eines Monats als coronafrei. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 1245 Personen mit dem Virus infiziert, 16 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In Ausserrhoden wurden innerhalb der vergangenen Woche vier neue Fälle gemeldet. Total haben sich 3934 Personen infiziert, 64 sind gestorben. Ausserrhoden und Innerrhoden sind zurzeit zusammen mit Uri jene Kantone mit der tiefsten Infektionsrate. (wec)

11:40 Uhr

Appenzeller helfen blinden und augenkranken Menschen

Die Einwohnerinnen und Einwohner in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden vertrauten der CBM Christoffel Blindenmission im Jahr 2020 gesamthaft 71’214 Franken an. Davon waren 32’459 Franken für die Augenarbeit bestimmt, wie die Blindenmission am Dienstag mitteilte. Dieser Betrag entspricht laut der Medienmitteilung 649 Grauen-Star-Operationen, die komplett und teilweise erblindeten Menschen in Armutsgebieten die Sehkraft zurückgebracht haben. Von den weltweit rund 43 Millionen blinden Menschen sind 17 Millionen Personen am Grauen Star erblindet. Diese Personen leben vor allem in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Der Graue Star ist die global häufigste Ursache für Blindheit – obwohl er korrigierbar wäre: Die trübe Augenlinse kann in einer Operation entfernt und durch eine künstliche, klare Linse ersetzt werden. Dieser Routineeingriff kostet vor Ort umgerechnet nur rund 50 Franken. Für in Armut lebende Familien sind diese Kosten dennoch zu hoch. Im letzten Jahr ermöglichte die internationale CBM-Föderation 197'000 Graue-Star-Operationen. Die Zahl fiel tiefer aus als 2019 (589'000 Operationen), weil die CBM-geförderten Augenkliniken ihre Dienste während der sich wiederholenden Lockdowns jeweils stark reduzieren bzw. auf die Corona-Nothilfe umstellen mussten. Insgesamt wurden im Jahr 2020 rund 2,4 Millionen Menschen augenmedizinisch untersucht und 900'000 behandelt. (pd)

Dienstag, 27. Juli - 08:37 Uhr

Traditioneller Sennenball im Säntisblick Zürchersmühle

Am Montag nach Jakobi fand der traditionelle Sennenball im Restaurant Säntisblick statt. Zum Tanz spielte die Kapelle Echo vom Säntis aus Hundwil. Die Sennen und ihre Partnerinnen führten Blockweise Tänze vor - unter anderem das Mölirad,ein schöner Männertanz. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt vom Wirtepaar Marie und Hans Knaus. (ln)

Montag, 26. Juli - 16:36 Uhr

Filmnächte im Garten des Kapuzinerklosters

Vom 10. bis 14. August finden die diesjährigen Filmnächte der Kulturgruppe Appenzell im Garten des ehemaligen Kapuzinerklosters statt. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Innerrhoder Kulturstiftung werden dieses Jahr fünf lauschige Nächte und nicht wie sonst zwei stattfinden.

Szene aus dem Film «Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes».

Szene aus dem Film «Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes».

Bild: Ascot Elite

Am Freitag 13. und am Samstag 14. August flimmern von der Kulturgruppe ausgewählte Filme über die Openair-Leinwand, die auf wahren Begebenheiten beruhen. Am Freitag steht der Film «BlackKkKlansman», eine tragisch-komische Story um Journalisten, die unter die Kapuzen der Ku-Klux-Klan-Mitglieder schauen wollen, auf dem Programm. Da der eine Journalist von dunkler Hautfarbe ist, braucht er einen weissen «Strohmann». Die Geschichte um Rassismus, Loyalität und Identität spielt zwar in den USA der Siebzigerjahre, ist aber immer noch hochaktuell. Am Samstag begeben sich die Zuschauenden dann auf den Spuren des Schweizer Umweltaktivisten Bruno Manser in den Regenwald von Borneo zu den Penan, mit denen er zusammenlebte. Er kämpfte für die Rechte der Indigenen und gegen die Abholzung ihres Lebensraums – bis er eines Tages spurlos verschwand. Die bisher teuerste Schweizer Filmproduktion erhielt viel Lob, besonders Hauptdarsteller Sven Schelker, der sich während des 13-wöchigen Drehs in Indonesien physisch und mental alles abverlangte. (pd)

Montag, 26. Juli - 13:22 Uhr

Unbekannter stiehlt Kasse und flüchtet – Polizei sucht Zeugen

In Trogen wurde am Montagmorgen ein Fachgeschäft ausgeraubt.

In Trogen wurde am Montagmorgen ein Fachgeschäft ausgeraubt.

Symbolbild: Reto Martin

(kapoAR/nat) Am Montagmorgen, kurz nach 6 Uhr, ist in Trogen ein Mitarbeiter eines Geschäftes mit Ladenlokal von einem Unbekannten überrascht und ins Geschäft gedrängt worden. Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, forderte der Unbekannte, der eine dunkle Stoffmaske trug, im Lokal die Herausgabe der Kasse und flüchtete zu Fuss in Richtung Speicher. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Die Polizei wurde kurz nach 7 Uhr informiert und leitete eine Fahndung ein. Trotz des Einsatzes verschiedener Polizeikräfte und Polizeihunden verlief die Suche erfolglos. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Täter bewaffnet gewesen sein. Er trug eine Hygiene-Maske und wird von der Polizei wie folgt beschrieben:

  • ca. 35-40 Jahre alt
  • ca. 180 cm gross
  • sportliche Statur
  • schwarze Hose und schwarzer Kapuzenpullover
  • trug eine schwarze Hygiene-Maske aus Stoff
  • dunkle Sonnenbrille
  • sprach gebrochen Deutsch

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Personen, die Angaben zum Vorgefallenen machen können, sich beim Regionalpolizeiposten in Teufen unter der Telefonnummer 071-353-93-33 zu melden.

Montag, 26. Juli - 08:47 Uhr

Zweimal Inselschutzpfosten umgefahren

In Herisau ist es am Samstag und am Sonntag zu je einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. An der Kasernen- und an der Mühlestrasse wurden Inselschutzpfosten umgefahren. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. In einem Fall wurde der Führerausweis abgenommen.

Am Samstagmorgen lenkte gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei eine 53-jährige Frau ihr Auto auf der Kasernenstrasse in Herisau Dorf auswärts. Aufgrund eines unbekannten Fahrzeuggeräusches erschrak die Autofahrerin und geriet in der Folge mit ihrem Auto gegen einen Inselschutzpfosten in der Strassenmitte. Die Kollision führte zu zwei platten Reifen, weshalb das Auto abtransportiert werde musste.

Am Sonntagabend befuhr ein 90-Jähriger mit seinem Auto die Mühlestrasse in Richtung Schwänlikreisel. Unmittelbar vor dem Kreisel prallte der Autofahrer gegen den Inselschutzpfosten. Nach kurzem Halt fuhr der Mann ohne Schadenregulierung weiter. Durch die aufgebotene Polizeipatrouille konnte der fehlbare Lenker, aufgrund Hinweisen von Passanten, an der Huebstrasse angehalten werden. Infolge Anzeichen auf Fahrunfähigkeit wurde ein Amtsarzt aufgeboten. Der Führerausweis wurde dem Mann zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (KapoAR)

Samstag, 24. Juli – 20:01 Uhr

Viel Regen und Hagel über dem Appenzellerland

(red) Am frühen Samstagabend zog ein heftiges Gewitter über das Appenzellerland hinweg. Wie MeteoNews auf Twitter schreibt, fielen in Oberegg innert zehn Minuten mehr als 33 Millimeter Regen. Das sei eine sehr grosse Menge in so kurzer Zeit. Wie die Bilder der Webcam auf dem St.Anton zeigen, hagelte es auch.

Auch in Gais und in Bühler gingen während des Gewitters grosse Mengen Hagel nieder.

Freitag, 23. Juli - 14:38 Uhr

Ausserordentliche Staatsanwälte ernannt

Der gemeinsame Pikettpool für die Staatsanwaltschaften der Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden ist erweitert worden. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit. Vier in Ausserrhoden neu als ordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte tätige Personen sind in Innerrhoden nun als ausserordentliche Staatsanwälte sowie ausserordentliche Jugendanwälte ernannt worden.

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Zusammen mit Ausserrhoden betreibt Innerrhoden seit 2017 einen Pikettpool für beide Staatsanwaltschaften. Gemäss der damals abgeschlossenen Vereinbarung werden die im Rahmen dieses Pools Dienst leistenden Staatsanwältinnen und Staatsanwälte von der Regierung des jeweils anderen Kantons zu ausserordentlichen Staatsanwältinnen und Staatsanwälten ernannt, damit sie auf dessen Gebiet Pikettdienst leisten können.

Bei Strafverfahren stehen einzelnen Opfergruppen besondere Rechte zu. So haben weibliche Opfer von Straftaten gegen die sexuelle Integrität das Recht, von einer Person gleichen Geschlechts einvernommen zu werden. Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern werden zudem regelmässig durch speziell ausgebildete Staatsanwältinnen und -anwälten sowie Jugendanwältinnen und -anwälten durchgeführt. Da bei der Staatsanwaltschaft Innerrhoden derzeit weder eine Staatsanwältin arbeitet noch eine für die Opferbefragungen speziell ausgebildete Person tätig ist, müssen dafür externe Fachpersonen beigezogen werden können. Mit dem Beizug der ausserordentlichen Staatsanwältinnen und -anwälte aus Ausserrhoden kann diese Lücke gemäss Communiqué geschlossen werden.

Auf der Staatsanwaltschaft Ausserrhoden haben in jüngerer Zeit folgende Personen den Dienst als ordentliche Staatsanwältinnen oder -anwälte aufgenommen: Anna Duttweiler, St.Gallen; Anna Eugster, Herisau; Alessandro Götz, St.Gallen; Christoph Reut, St.Gallen.

Damit diese Personen im Rahmen des gemeinsamen Pikettpools auch im Kanton Appenzell I.Rh. tätig sein können, wurden sie von der Standeskommission als ausserordentliche Staatsanwältinnen und -anwälte sowie ausserordentliche Jugendanwältinnen und -anwälte des Kantons Appenzell Innerrhoden gewählt. Die beiden genannten Staatsanwältinnen können in Zukunft von der Staatsanwaltschaft Appenzell I.Rh. auch für Einvernahmen mit weiblichen Opfern sowie Kindern beigezogen werden. (rk)

11:45 Uhr

Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab

Stefan Ambühl, der langjährige Leiter des Asylzentrums Appenzell, gibt die Leitung des Asylzentrums per 30. September aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ab. Die Standeskommission bedauert gemäss Mitteilung der Ratskanzlei den Weggang, hat aber Verständnis für den Schritt.

In der Zeit bis zur vorzeitigen Pensionierung am 30. Juni 2022 wird Stefan Ambühl weiterhin für den Kanton tätig sein, sofern es die Umstände erlauben. Die Standeskommission hat mit Blick auf die in der letzten Zeit stetig leicht gesunkenen Asylzahlen beschlossen, die freiwerdende Leitungsstelle mit einem Pensum von 80 Prozent zur Wiederbesetzung auszuschreiben. (rk)

08:42 Uhr

Covid-Impfung ohne Anmeldung in Innerrhoden

Innerrhoden vereinfacht das Impfen. Vom 28. Juli bis am 25. August können sich gemäss Mitteilung der Ratskanzlei impfwillige Personen ab 12 Jahren jeweils am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr ohne Voranmeldung zum kantonalen Impfzentrum begeben und impfen lassen. Kinder zwischen 12 und 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Die persönlichen Daten werden anhand der Krankenversicherungskarte und des Identitätsausweises vor Ort erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung und es wird ein zweiter Impftermin vereinbart.

Ordentliche Anmeldungen zur Covid-Impfung sind gemäss Mitteilung weiterhin über https://ai.impfung-covid.ch oder die Impfhotline 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich beim Impfzentrum in Heiden zu impfen. Die Anmeldung erfolgt unter https://ar.impfung-covid.ch oder telefonisch über die kantonale Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97. (rk)

Freitag, 23. Juli - 07:44 Uhr

Herisauer Badi-Fäscht mit Bettina Castaño

Das 60-Jahr-Jubiläum des Herisauer Freibads Sonnenberg konnte im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden. Deshalb findet bei gutem Wetter am 21. August das Badi-Fäscht zum 61. Geburtstag statt. Zu den Aktivitäten zählen gemäss Medienmitteilung unter anderem XXL-Outdoor-Spiele und ein Wettbewerb. Besucherinnen und Besucher können mit Schnupper-Workouts und Massagen Angebote des Sportzentrums ausprobieren.

Nach einer Ansprache von Gemeindepräsident Max Eugster wird kurz vor Mittag ein Apéro offeriert. Ab 16 Uhr tischt das Freibad-Restaurant spanische Gerichte auf. Passend dazu ist von 18 bis 19 Uhr eine Flamenco-Show mit Bettina Castaño zu bestaunen. Detaillierte Informationen zum Badi-Fäscht sind unter sportzentrum-herisau.ch zu finden. (pd)

Donnerstag, 22. Juli - 16:44 Uhr

Von Autofahrer übersehen: Frau auf Rennvelo verletzt sich schwer

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die Velofahrerin verletzte sich schwer.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr die 54-jährige Frau kurz nach 8 Uhr mit ihrem Rennrad auf der Appenzellerstrasse von Gonten in Richtung Urnäsch. Zur selben Zeit war ein 58-jähriger Mann mit seinem Auto von der Zürchersmühle in Richtung Appenzell unterwegs. Bei der Verzweigung Färchen beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei übersah er die Radfahrerin. Bei der Kollision und dem darauffolgenden Sturz verletzte sich die Velofahrerin schwer und musste mit unbestimmten Beckenverletzungen mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es entstand zudem Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)




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