APPENZELLER TICKER
APPENZELLER TICKER (Archiv 9. Dezember 2020 bis 28. Februar) 2021 Mehrzweckhalle Gerbe verschoben +++ 236 offene Lehrstellen in Ausserrhoden +++ Nick Spörri startet an Junioren-WM

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 26. Februar - 14:41 Uhr

Heiden: Baustart Mehrzweckhalle Gerbe verschoben

(gk) Der Gemeinderat Heiden muss den für diesen Sommer geplanten Baustart der Mehrzweckhalle Gerbe auf Sommer 2022 verschieben. Das teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit. Die Verschiebung erfolgt laut Mitteilung aufgrund der offenen Einsprachen gegen das Bauprojekt und der dadurch bestehenden Planungsunsicherheit. Bereits früher wurde in verschiedenen Szenarien geprüft, wann der Baustart idealerweise erfolgen soll. Aufgrund der zu erwartenden Lärmemissionen soll der Baustart mit Rücksicht auf den Schulbetrieb mit Beginn der Sommerferien erfolgen. Die ersten Werkarbeiten wurden gemäss Submissionsgesetz öffentlich ausgeschrieben. Die Bekanntgabe der Arbeitsvergaben erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Der Gemeinderat hat aufgrund der Verzögerung des Baustarts entschieden, einen Projektausschuss die Finanzierungsmöglichkeiten für die Mehrzweckhalle Gerbe und ihre Auswirkungen auf die Verschuldung vertieft prüfen lassen. Die Erkenntnisse daraus wird der Gemeinderat der Bevölkerung im Rahmen des Voranschlags 2022 und des Finanzplans 2023 – 2025 zur Kenntnis bringen..

Freitag, 26. Februar - 13:58 Uhr

236 offene Lehrstellen in Ausserrhoden

(KK) Die Lehrstellensituation in Appenzell Ausserrhoden präsentiert sich im Mehrjahresvergleich trotz Corona-Pandemie stabil. Dies teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit. Per Ende Februar wurden 258 Lehrverträge vom Departement Bildung und Kultur genehmigt. Für den Lehrbeginn 2021 steht noch etwa die gleiche Zahl offener Lehrstellen zur Verfügung.

Zurzeit ist die Besetzung der Lehrstellen für den Sommer 2021 voll im Gange. Die aktuellen Zahlen lassen gemäss Medienmitteilung auf eine stabile Lehrstellensituation schliessen. Eine Zurückhaltung bei der Besetzung der Lehrstellen sei nicht spürbar. Aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen fehlt in gewissen Branchen die Möglichkeit zum Schnuppern. Trotz dieser Schwierigkeit zeige sich, dass nicht weniger Lehrverträge abgeschlossen werden. «Die Lehrbetriebe zeigen sehr grosses Interesse an der Ausbildung von Lernenden», schreibt der Kanton.

Per Ende Februar sind 258 Lehrverhältnisse bei der Abteilung Berufsbildung zur Genehmigung eingereicht worden. Dies entspricht dem Mittel der letzten fünf Jahre. Daraus lässt sich schliessen, dass Schulabgängerinnen und Schulabgänger sowie Eltern, Lehrpersonen und alle am Berufswahlprozess Beteiligten mit grossem Engagement ihren Beitrag zu dieser Situation leisten.

Aktuell stehen noch 236 Lehrstellen über alle Berufsgruppen hinweg zur Verfügung (www.berufsberatung.ch/lena).

Freitag, 26. Februar - 10:37 Uhr

Nick Spörri für Weltmeisterschaften der Junioren selektioniert

Europacupfahrer Nick Spörri aus Teufen nimmt an der Junioren-WM teil.

Europacupfahrer Nick Spörri aus Teufen nimmt an der Junioren-WM teil.

Bild: Andre Ziltener

(pd) Swiss-Ski hat die Selektionen für die alpinen Junioren-Ski-Weltmeisterschaften in Bansko (BUL) vorgenommen. Die Titelkämpfe der Alpinen finden vom 1. bis 5. März statt. Dank guter Leistungen während der aktuellen Saison wurde der Teufner Nick Spörri als einer von vier Athleten selektioniert. Ein nächster Schritt in der Karriere des 20-Jährigen.

Freitag, 26. Februar - 10:02 Uhr

Simon Ehammer: Erste Teilnahme an Hallen-EM der Aktiven

Simon Ehammer, Athlet des TV Teufen, wird die Schweiz an der Hallen-EM im Siebenkampf vertreten.

Simon Ehammer, Athlet des TV Teufen, wird die Schweiz an der Hallen-EM im Siebenkampf vertreten.

Bild: Ulf Schiller / KEYSTONE

(mc) Swiss Athletics hat die Rekordzahl von 24 Athletinnen und Athleten für die Hallen-Europameisterschaft selektioniert, darunter den Steiner Mehrkämpfer Simon Ehammer vom TV Teufen. Für den 21-Jährigen ist es die erste Teilnahme bei den Aktiven. Ehammer hält mit 6092 Punkten den Schweizer Hallenrekord im Siebenkampf. Es sind zwölf Athleten aus elf Nationen gemeldet.

Die Hallen-EM wird vom 4. bis 7. März in Torun (Polen) ausgetragen.

Freitag, 26. Februar - 9:43 Uhr

E-Bike wegen tiefstehender Sonne angefahren

(KapoAI) Am Donnerstag fuhr ein 32-jähriger Mann mit seinem Traktor auf der Lehnstrasse in Meistersrüte. Bei der Verzweigung wollte er laut der Medienmitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei nach links zum Rosenböhleli abbiegen. Wegen der Blendung durch die tiefstehende Sonne übersah er den entgegenfahrenden 67-jährigen E-Bikefahrer. Es kam zu einer heftigen Kollision, wobei der E-Bikefahrer stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Er wurde mit der Ambulanz vom Spital Appenzell geborgen.

23:10 Uhr

Spektakuläre Lichter auf dem Säntis sorgen für Aufregung

(evw) Am Donnerstagabend war zwischen 20 und 20.30 Uhr auf der Säntis-Webcam etwas zu sahen, das wie ein grosser gelber Feuerball aussah und die ganze Region hell erleuchten liess. Gemäss FM1Today haben die spektakulären Bilder auch für Aufregung gesorgt: Bei der Notrufzentrale Appenzell Innerrhoden seien deswegen mehrere Meldungen eingegangen. Diese konnte Entwarnung geben: Die Lichter seien bei einer grösseren Militärübung entstanden.

Screenshot: saentis.roundshot.co
16:27 Uhr

Sandra Nater offiziell nominiert

(pd) In einer brieflichen Nomination hat die FDP Herisau Sandra Nater offiziell als Kandidatin für das Gemeindepräsidium Herisau nominiert. Die Wahl erfolgte ohne Gegenstimme. Von 77 eingegangen Stimmen sprachen sich 76 für Sandra Nater aus, die einzige Enthaltung stammt von der Kandidatin selbst, wie es in der Medienmitteilung heisst. «Mit Sandra Nater sind die Chancen intakt, das Gemeindepräsidium wieder durch ein Mitglied der FDP zu besetzen», wird zudem Präsidentin Barbara Rüst zitiert.

Mit der Nomination erfolgt gemäss der Mitteilung offiziell der Startschuss der Wahlkampagne. Diese setzt neben klassischen Mitteln auch auf verschiedene Onlineformate. In den letzten Wochen wurden Bildmaterial und Videos produziert, die offizielle Webseite ist online: sandra-nater.ch. Wie die Partei mitteilt, können dank der Öffnungen ab Anfang März auch Begegnungen mit Sandra Nater stattfinden. Diese finden statt am 13. und 27. März von 9:30 bis 12:30 auf dem Obstmarkt und am 19. März von 16 bis 19 vor dem Gutenberg-Zentrum (Änderungen aufgrund der Corona-Bestimmungen vorbehalten).

15:34 Uhr

Gewerbeverband AR sieht Affront gegen Gastronomie

(pd) Der Gewerbeverband AR heisst die vom Bundesrat verkündeten Anpassungen der Coronamassnahmen nur bedingt gut. Dass der Detailhandel und die Fachgeschäfte am 1. März wieder öffnen dürfen, betrachtet der Verband gemäss Mitteilung als «konsequente und unumgängliche Folge der Entwicklung der Coronazahlen». Insbesondere die Gastronomie wird aus Sicht des Ausserrhoder Gewerbeverbands jedoch weiterhin unverhältnismässig und unverständlich unfair behandelt. Der Gewerbeverband AR hoffte vor dem Entscheid vom Mittwoch auf die zahlreichen Rückmeldungen der Kantonsregierungen, die während der Vernehmlassung gegenüber dem Bund betont hatten, dass die Gastronomie – immer unter Umsetzung der bestehenden Schutzkonzepte – ebenfalls per 1. März ganz oder teilweise zu öffnen sei. Dass sich auch die Ausserrhoder Regierung für mehr Lockerungsschritte stark gemacht hat, als vom Bundesrat vorgeschlagen wurde, nimmt der Gewerbeverband im Sinne einer Unterstützung für das hiesige Gewerbe zur Kenntnis. Auch die Gesellschaft nimmt Schaden Der Schaden, der die teilweise Verlängerung des Lockdowns anrichtet, ist enorm, schreibt der Gewerbeverband. Zwar sind Entschädigungslösungen vorhanden und sie werden von Ausserrhoden auch im unterstützenden Sinne für das Gewerbe umgesetzt. Der administrative Aufwand, der für die Gewerbebetriebe dadurch zusätzlich anfällt, ist gemäss Mitteilung jedoch sehr hoch. Zudem leide die Gesellschaft, wenn lokale Restaurants nicht öffnen könnten. Es fehlen lokale Anziehungs- und Austauschorte, was gemäss Verband dazu führt, dass die Gesellschaft nicht mehr miteinander redet und sich nicht mehr begegnet. Das lokale Zusammenleben geht verloren. Auch die Einschränkung der Anzahl Personen wiegt aus Sicht des Gewerbeverbandes in Hinblick auf eine zufriedene Gesellschaft schwer und ist nicht zuletzt – wenn auch schlecht messbar – ebenfalls gesundheitsschädigend. Im Bezug auf die aktuell angespannte Situation in den Spitälern – einem wiederkehrenden und nachvollziehbaren Argument der Gesundheitsämter für die Legitimation des Lockdowns – stützt sich der Gewerbeverband auf die offiziell kommunizierte Entwicklung der Falls Zahlen ab und stellt fest, dass diese stark rückläufig sind.

Donnerstag, 25. Februar - 13:31 Uhr

Kündigung der Schulleiterin in Wald

(GK) An der letzten Gemeinderatssitzung musste der Gemeinderat Wald die Kündigung der Schulleiterin Astrid Gygax zur Kenntnis nehmen. Sie verlässt laut Medienmitteilung die Schule per Ende Juli. Dies, weil in ihrem 2. Job eine Pensumerhöhung unabdingbar ist, welche keinen Freiraum mehr zulässt für das 40-Prozent-Pensum der Schulleitung.

Donnerstag, 25. Februar - 10:09 Uhr

Schliessung des Polizeipostens Speicher

(KK) Der Polizeiposten in Teufen wird im kommenden Frühling renoviert und ausgebaut. Während der Umbauphase wird die polizeiliche Grundversorgung im Appenzeller Mittelland vom Polizeiposten Speicher aus gewährleistet, bevor dieser anschliessend geschlossen wird. Das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit.

A policeman in the police jacket of the cantonal police Appenzell Outer-Rhodes stands beside a police car, on May 6, 2015, in Herisau, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)Die Jacke eines Beamten der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden vor einem Polizeiauto, am Mittwoch, 6. Mai 2015, in Herisau. (KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

A policeman in the police jacket of the cantonal police Appenzell Outer-Rhodes stands beside a police car, on May 6, 2015, in Herisau, Switzerland. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Jacke eines Beamten der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden vor einem Polizeiauto, am Mittwoch, 6. Mai 2015, in Herisau. (KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Der Regionalpolizeiposten Teufen wird an die heutigen Anforderungen und Bedürfnisse angepasst. Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten starten im März und dauern rund vier Monate. Während dieser Umbauphase wird der Polizeiposten Teufen vorübergehend geschlossen. In dieser Zeit wird die polizeiliche Grundversorgung von Speicher aus sichergestellt. Die Öffnungszeiten werden dabei den in Teufen bekannten Schalterzeiten angepasst (Montag 8 – 12 Uhr, Dienstag bis Freitag 13.30 – 17 Uhr und Samstag 10 – 12 Uhr).

Ab Juli 2021 wird der erweiterte und gleichzeitig sanierte Regionalpolizeiposten Teufen der Bevölkerung im Appenzeller Mittelland wieder zur Verfügung stehen. Gleichzeitig wird der Polizeiposten in Speicher geschlossen. Diese Dienststelle ist heute im Normalbetrieb pro Woche noch vier Stunden geöffnet und weist einen äusserst geringen Kundenverkehr auf. Ein Weiterbetrieb wäre nicht mehr gerechtfertigt. Somit wird die polizeiliche Grundversorgung im Appenzeller Mittelland ab Mitte 2021 in Teufen konzentriert und von einem zeitgemässen Regionalpolizeiposten aus erfolgen.

Donnerstag, 25. Februar - 8:00 Uhr

SP AI sagt dreimal Nein

(pd) Die Sozialdemokratische Partei Appenzell Innerrhoden sagt zu den drei nationalen Abstimmungsvorlagen vom 7. März «Nein». Das «Freihandelsabkommen mit Indonesien» sieht bei der Palmölproduktion Kontroll- und Nachhaltigkeitskriterien vor, die nach Meinung der SP viel zu wenig greifen. Die Kontrolle der «elektronischen ID (E-ID)» dürfe nicht privatisiert werden, sondern müsse Aufgabe des Staates sein. Bei der dritten Vorlage trage der indirekte Gegenvorschlag zur «Initiative zum Verhüllungsverbot» der verbesserten Stellung von Frauen in unserer Gesellschaft deutlicher Rechnung.

Mittwoch, 24. Februar - 17:10 Uhr

«Trauern im Pavillon» Appenzell abgesagt

(pd) Das auf den 4. März geplante «Trauern im Pavillon» muss wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Der nächste Anlass ist am Donnerstag, 6. Mai geplant. Lea Siegmann-Würth, Ärztin und Spitalseelsorgerin am Kantonsspital St. Gallen, wird zum Thema «Organspende - Wann ist der Körper wirklich tot?» referieren. «Trauern im Pavillon» ist ein Angebot der katholischen und reformierten Kirche Appenzell, des Spitals Appenzell und vom Hospiz-Dienst Appenzell.

Mittwoch, 24. Februar- 10:57 Uhr

«MidnightSports» in Herisau verschoben

(pd) Im Oktober hätten im Rahmen des Projekts «MidnightSports Herisau» die Sporthalle Ebnet samstagabends für die Jugend geöffnet werden sollen. Nachdem der Saisonstart aufgrund der Corona-Pandemie bis heute nicht erfolgen konnte, haben Gemeinderat und Projektgruppe entschieden, den Start auf Herbst 2021 zu verschieben. Das teilte die Gemeindekanzlei am Mittwoch mit.

«MidnightSports» ist ein Projekt der Stiftung «IdéeSport». Ziel ist es, Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren kostenlosen Raum für Begegnung und Bewegung zu bieten. Die Jugendlichen sind laut Medienmitteilung an der Planung und Durchführung der Sportabende direkt beteiligt. In der Projektgruppe für «MidnightSports Herisau» sind nebst «IdéeSport» die Schule, die Jugendarbeit und die Hauswartdienste vertreten.

Mittwoch, 24. Februar - 9:56 Uhr

Arbeitsgruppe in Teufen für neue Gemeindeordnung bestimmt

Im Zuge der Totalrevision der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat die politischen Gruppierungen Teufens um Mitwirkung angefragt. Die Gruppierungen haben nach erfolgter Vernehmlassung folgende Mitglieder in die Arbeitsgruppe entsendet: Jakob Brunnschweiler (FDP), Felix Leu (SP), Christian Meng (SVP), Ueli Naef (Einwohnerverein Tobel-Teufen) und Monika Näf-Schnider (Einwohnerverein Niederteufen-Lustmühle). Seitens Gemeinde werden neben Gemeindepräsident Reto Altherr, der die Arbeitsgruppe leitet, die beiden Gemeinderätinnen Kathrin Dörig und Pascale Sigg-Bischof sowie Gemeindeschreiber Markus Peter mitwirken.
Der Gemeinderat hat gemäss Mitteilung an seiner Sitzung vom 16. Februar die entsandten Personen als Mitglieder der Arbeitsgruppe gewählt. Zudem wurde die Firma BDO AG mit der externen Projektbegleitung betraut. (gk)

Dienstag, 23. Februar - 13:48 Uhr

Weniger Verkehr wegen Corona in Ausserrhoden

(kk) Der Ausserrhoder Strassenverkehr hat im letzten Jahr um rund sechs Prozent abgenommen. Grund dafür ist die Coronapandemie. Das teilte die Kantonskanzlei am Dienstag mit. Die Kurven des Mobilitätsverhaltens zeigen laut der Medienmitteilung den starken Einbruch während des Lockdowns im Frühjahr, dann den Wiederanstieg im Sommer und folgend die erneute Abnahme im Spätherbst und gegen die Weihnachtstage, als die Arbeitnehmenden wieder vermehrt ins Homeoffice wechselten und die Gastronomie eingeschränkt wurde.

Insgesamt nahm der Verkehr in Ausserrhoden weniger stark ab als in den Agglomerationen des Mittellandes. Das ist einerseits auf die Siedlungs- und die Wirtschaftsstruktur des Kantons und andererseits auf den Tagesausflugsverkehr zurück zu führen. Die geschlossenen Grenzen, das gute Wetter, die wegfallenden Alternativen und das Bedürfnis draussen zu sein, führten tageweise auch zu Verkehrsspitzen auf den einschlägigen Routen in den Alpstein.

Die Mobilität ging auch kilometermässig zurück. Die im Mittel zurückgelegte Tagesdistanz der Bevölkerung in der Schweiz sank von rund 22 km im Februar auf 5 km im April, stieg dann wieder auf knapp 20 km im September und sank dann im Dezember auf rund 15 km. Der geringere Strassen- und Güterverkehr führte auch zu Mindereinnahmen von rund 700‘000 Franken in der Strassenrechnung des Kantons, weil weniger Benzinzoll und weniger LSVA eingenommen wurden.

Insgesamt sind die Verkehrszahlen des Jahres 2020 wegen der speziellen Situation mit der Pandemie nicht aussagekräftig als Grundlage für technische Aspekte oder für das Erkennen langfristiger Trends. Für fachliche Betrachtungen wie etwa Lärmberechnungen sind weiterhin die Verkehrszahlen 2019 massgebend, die auf der Homepage des kantonalen Tiefbauamts der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen

Dienstag, 23. Februar - 11:01 Uhr

Fahnenübernahme des Infanteriebataillon 61 auf der Schwägalp

(pd) Die Fahnenübernahme des Infanteriebataillon 61 erfolgte am Montag bei frühlingshaften Bedingungen am Fusse des Säntis. Es war der Start in einen erneut von der Pandemie beeinflussten Dienst.

Anders als andere Wiederholungskurse dieses Jahr leistet das «61i» diesen trotzdem, weil es laut Medienmitteilung eine Bereitschaftsformation der Armee ist. So seien in der aktuellen Lage Echt-Einsätze zu Gunsten ziviler Behörden, Sanitätstruppen oder anderem möglich. Um den Auftrag zu erfüllen, ersuchte der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Christoph Hürlimann, die Truppe, die Schutzmassnahmen lückenlos zu befolgen. Weiter erwartet er von jedem «61er» Ehrgeiz, Disziplin und Kameradschaft: «Gemeinsam sind wir stark», sagte er. Mit diesen Worten übergab der Kommandant an den Armeeseelsorger, Hauptmann Markus Saxer, welcher der Truppe für die kommenden Wochen eine Kameradschaft wünschte, die trägt.

Dienstag, 23. Februar - 9:20 Uhr

16-Jähriger stürzt mit Motorrad

(KapoAI) Am frühen Montagabend war ein 16-Jähriger auf der Entlastungsstrasse unterwegs von Steinegg in Richtung Appenzell. Dabei fuhr er laut Polizeibericht aus noch nicht geklärten Gründen in den rechtsseitigen Zaun und geriet in der Folge über die Gegenfahrbahn, wo er zum Stillstand kam. Der Motorradlenker zog sich diverse Verletzungen zu. Im Einsatz standen der Rettungsdienst vom Spital Appenzell, die Rega und drei zufällig anwesende Angehörige der Feuerwehr Rüte.

Montag, 22. Februar - 16:23 Uhr

SVP AR sagt dreimal Ja

(PD) Die Delegierten der SVP AR haben mittels Online-Umfrage die Parolen für die kommenden Abstimmungen vom 7. März gefasst.

Die SVP AR spricht sich laut Medienmitteilung für das Freihandelsabkommen mit Indonesien aus. Das Freihandelsabkommen sei ein Wettbewerbsvorteil der Schweiz gegenüber der EU und beinhalte auch weitreichende Nachhaltigkeitsprinzipien, schreibt die Partei. Des Weiteren haben sich die Delegierten für die E-ID ausgesprochen. Die Digitalisierung sei unsere Zukunft und eine wertvolle Unterstützung im Online-Verkehr, zumal die E-ID freiwillig sei.

Schliesslich haben sich die Delegierten auch für ein Ja zur Volksinitiative über das Verhüllungsverbot ausgesprochen. Mit einem Verhüllungsverbot wird laut Mitteilung nicht nur der frauenfeindliche Gesichtsschleier verboten, es werde auch die Problematik der Hooligans und Extremisten angegangen, indem auch deren Gesichtsvermummung künftig verboten werde. «In der Schweiz zeigt man einander das Gesicht und versteckt sich nicht unter einem Kapuzenpulli und auch nicht in einem Gesichtsschleier», so die SVP. Die Initiative sei zudem keineswegs islamfeindlich, sondern fördere die Gleichstellung zwischen Mann und Frau sowie die Würde aller Muslima in unserem Land.

Montag, 22. Februar - 08:49 Uhr

Appenzeller Bahnen sparen Strom

(PD) Bisher konnte die Bremsenergie auf dem abschüssigen Abschnitt zwischen Vögelinsegg und St. Gallen nur genutzt werden, wenn gleichzeitig ein anderes Fahrzeug in diesem Abschnitt bergauf fuhr. Der Rest der Bremsenergie musste über Bremswiderstände vernichtet werden. In einem umfangreichen Projekt haben die Appenzeller Bahnen gemäss Medienmitteilung eine bestehende Gleichrichteranlage mit einem Wechselrichter ergänzt. Diese Anlage können nun Strom aus dem Mittelspannungsnetz der St. Galler Stadtwerke in das Bahnnetz der AB liefern und gleichzeitig Strom aus überschüssiger Bremsenergie zurück ins Netz speisen. Die bis anhin vernichtete Energie kann dadurch rückgewonnen und wieder genutzt werden.

Erhebliche Energieeinsparungen

Die Realisierung des Projekts ermöglicht laut den Appenzeller Bahnen grosse Energieeinsparungen. Bereits in den ersten Monaten seit Inbetriebnahme des Wechselrichters konnten monatlich von 221 MWh bezogener Energie 22 MWh wieder zurückgespiesen werden. Zum Vergleich: 24 MWh entsprechen ungefähr dem Jahresenergieverbrauch von fünf Einfamilienhäusern. Über das ganze Jahr wird eine Einsparung von 10-15 Prozent des Jahresenergiebedarfs für die Bahnstromversorgung der Linie Trogen-St.Gallen erwartet.

Vom Jungfraugebiet ins Appenzellerland

Das komplette Energierückspeisesystem ERS inklusive stationärem Wechselrichter wurde durch die Schweizer Unternehmung Simatex AG entwickelt, produziert und geliefert. Seit 2017 hat Simatex AG drei ähnliche Anlagen bei den Jungfraubahnen im Berner Oberland in Betrieb genommen. Dieses System wurde nun eigens für AB modifiziert und den Begebenheiten optimal angepasst. Es verfügt über neuste Technologien und anspruchsvollen Regelalgorithmen. Das Projekt befindet sich nun ein Jahr in der Testphase, um Erkenntnisse zu gewinnen und Optimierungen anzubringen. Im Mai 2021 soll ein erstes aussagekräftiges Fazit bezüglich Wirtschaftlichkeit möglich sein. Anschliessend können weitere Ausbauten auf dem Netz der AB oder bei anderen geeigneten Bahnunternehmungen geprüft werden.

Sonntag, 21. Februar - 8:52 Uhr

Herisau: Unbekannte erbeuten Bargeld und Schmuck

(kapo/dwa) Am Samstagabend sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Herisau eingebrochen. Die Täter erbeuteten Bargeld und Schmuck im Wert von einigen tausend Franken.

Die Unbekannten verschafften sich während der Abwesenheit der Bewohner gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus. Sie durchsuchten sämtliche Räumlichkeiten und Schränke und ergriffen mit ihrer Beute schliesslich die Flucht. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden schätzt in ihrer Mitteilung, dass ein Sachschaden von mehreren hundert Franken entstanden ist. Zur Spurensicherung wurde der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei aufgeboten.

Freitag, 19. Februar - 17:25 Uhr

Gemeinderat Lutzenberg erfreut über Entscheid

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat diese Woche die Stimmrechtsbeschwerde zur Abstimmung in Lutzenberg vom 7. März über den Baurechtsvertrag mit der Fortimo AG abgewiesen. Der Beschluss des Regierungsrates stelle den Gemeinderat Lutzenberg sehr zufrieden. Das teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit.

Gemeinderat Rudolf Gantenbein erklärte auf Anfrage: «Wir freuen uns über den Entscheid.» Vizegemeindepräsidentin Esther Albrecht ergänzt: «Wir sehen uns darin bestätigt, genügend und umfassend über das bevorstehende Projekt informiert zu haben.»

Wie es in der Medienmitteilung weiter heisst, sei die Lutzenberger Behörde davon überzeugt, mit diesem zukunftsweisenden Bauvorhaben den richtigen Weg für Lutzenberg eingeschlagen zu haben. Der Gemeinderat freue sich über die positiven Rückmeldungen von Seiten der Bevölkerung, sieht zuversichtlich der kommenden Abstimmung vom 7. März entgegen und empfiehlt der Bevölkerung die Annahme des Baurechtsvertrags.

Gegen den Urnengang hatte der ehemalige Gemeinderat Hans Dörig eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht. Er machte mehrere Gründe geltend. Unter anderem kritisierte er, dass eine Vernehmlassung nicht durchgeführt worden sei, obwohl die Gemeindeordnung dies vorgeschrieben hätte. Der Regierungsrat hielt im Entscheid zur Abstimmungsbeschwerde fest, dass über Zweck und Tragweite der Vorlage mit den für die Meinungsbildung bedeutenden Aspekten ausreichend orientiert werde.
Ob der Beschwerdeführer den Entscheid ans Obergericht weiterzieht, ist derzeit noch offen. (dsc)

Freitag, 19. Februar, 17:20 Uhr

Einbrecher in Heiden unterwegs

Die Einbrecher in Heiden verursachten einen hohen Sachschaden.

Die Einbrecher in Heiden verursachten einen hohen Sachschaden.

Bild: Silas Stein / DPA

(kpar) Am Donnerstagabend ist es zu einem Einschleichediebstahl in Heiden gekommen. Die Täter erbeuteten gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei Bargeld und Schmuck. Erfolgt ist der Einbruch in das Einfamilienhaus während der Abwesenheit des Besitzers. Im Gebäudeinnern wurden sämtliche Räumlichkeiten und Behältnisse aufgebrochen und durchsucht. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Freitag, 19. Februar, 14:50 Uhr

Weitere Schritte am Lindenplatz in Heiden

Die Kreuzung Lindenplatz ist als Unfallschwerpunkt bekannt.

Die Kreuzung Lindenplatz ist als Unfallschwerpunkt bekannt.

Bild: APZ

(gk) Im vergangenen Spätsommer wurde auf der Kreuzung Lindenplatz ein Provisorium in Betrieb genommen. Mit der neuen Knotenform kann nun die Gemeinde Heiden die Nordstrasse ausbauen. Das Submissionsverfahren für die Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten ist am Laufen. Die Vergabe der Arbeiten durch den Gemeinderat erfolgt gemäss einer Mitteilung Anfang März. Gestartet wird mit den Arbeiten voraussichtlich Ende April.

Die Kreuzung am Lindenplatz war beim kantonalen Tiefbauamt und bei der Kantonspolizei als Unfallhäufungsstelle bekannt. Die Auswirkungen des provisorischen Umbaus auf das Unfallgeschehen werden jetzt überwacht. Das Ziel ist, dass die Anzahl Unfälle und insbesondere auch die Unfallschwere sinken. Die Anfangsphase sei erfolgsversprechend verlaufen, heisst es. Die Kantonspolizei bestätigt, dass seit dem Umbau keine registrierten Unfälle vorliegen. Bevor im Frühling ein detailliertes Monitoring erfolgt, sind noch moderate Anpassungen geplant. Die Erkenntnisse aus der Überwachung fliessen dann in das Projekt für den definitiven Umbau der Kreuzung ein.

Der Zeitpunkt für einen definitiven Umbau der Kreuzung ist noch offen. Bevor nicht abschliessend geklärt ist, wie das künftige Verkehrsregime auf der Seeallee aussieht, kann das Projekt nicht erarbeitet werden.

Der Fussgängerstreifen bei der Einmündung Weidstrasse wurde aus Sicherheitsgründen entfernt. Es habe sich nun gemäss Schreiben aber gezeigt, dass ein Übergang über die Gruberstrasse fehlt. Bis zum definitiven Umbau der Kreuzung wird darum ein Streifen westlich des alten Übergangs markiert.

Freitag, 19. Februar, 12:40 Uhr

E-Bike-Fahrer nach Unfall in Heiden verletzt

Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Bild: KPAR

(kpar) Am Donnerstagnachmittag ist es in Heiden zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei hat sich der Zweiradlenker dabei leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich um 13 Uhr. Ein 27-jähriger Autolenker fuhr von Grub kommend auf der Werdstrasse durch Heiden. Er beabsichtigte, nach links in die Rosentalstrasse abzubiegen. Zum selben Zeitpunkt befuhr jedoch ein 72-jähriger E-Bikelenker den Kreuzungsbereich auf der Hauptstrasse in Richtung Grub und es kam zur Kollision. Der Lenker des E-Bikes wurde durch Passanten ins Spital gebracht. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Freitag, 19. Februar, 10:55 Uhr

Ablauf der ausserordentlichen Urnenabstimmung in Innerrhoden festgelegt

Die Landsgemeinde in Appenzell kann auch in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden.

Die Landsgemeinde in Appenzell kann auch in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden.

Bild: Hanspeter Schiess

(rk) Am 16. Februar hat die Standeskommission entschieden, dass im Mai und Juni Urnenabstimmungen zur Abwicklung der Kantons- und Bezirksgeschäfte abgehalten werden. Nun hat sich auch gemäss einer Mitteilung die Eckpunkte für den Ablauf der Abstimmungen festgelegt.

Statt an der Landsgemeinde können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 9. Mai an der Urne über die kantonalen Geschäfte abstimmen. Zur Abstimmung kommen alle Geschäfte, die für die Landsgemeinde vorgesehen waren. Neben den Wahlen sind dies der Landsgemeindebeschluss zur Ausarbeitung einer neuen Kantonsverfassung, die Revision der Gerichtsorganisation, das Gesetz über Ausbildungsbeiträge, das Bibliotheksgesetz, die Revision des Strassengesetzes, der Verzicht auf die Fortsetzung des Bauprojekts AVZ+, der Kredit für den Kreisel Schmittenbach und der Gegenvorschlag zur Initiative Pro Windenergie. Über die Initiative selber wird nicht abgestimmt, da sie am 15. Februar zurückgezogen wurde.

Stehen bisherige Mandatsträgerinnen und Mandatsträger für eine Wiederwahl zur Verfügung, werden Bestätigungswahlen durchgeführt. Bei diesen gilt eine Person als wiedergewählt oder in einem bestimmten Amt als bestätigt, wenn gegen sie nicht bis zum 12. März ein Gegenvorschlag eingereicht wird. Für die auf diese Weise Gewählten wird keine Urnenwahl mehr durchgeführt. Ersatzwahlen werden an der Urne vorgenommen. Ebenfalls eine Urnenwahl wird vorgenommen für den regierenden Landammann.

Die Urnenabstimmungen in den Bezirken des inneren Landesteils finden am 16. Mai statt. Die Geschäftsordnungen für diese Abstimmungen werden durch die Bezirksräte festgelegt. Allfällige zweite Wahlgänge und Nachwahlen werden am 27. Juni durchgeführt. Dieser Termin gilt sowohl für Kantons- als auch für Bezirkswahlen.

Freitag, 19. Februar, 9:15 Uhr

Volksschulgesetz in Vernehmlassung

Die Vernehmlassung des neuen Volksschulgesetzes dauert bis zum 30. April.

Die Vernehmlassung des neuen Volksschulgesetzes dauert bis zum 30. April.

Bild: Alexander Wagner / FOTO Wagner

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden schickt gemäss einer Mitteilung die Totalrevision des Gesetzes über die Volksschule in die Vernehmlassung. Das neue Gesetz soll die Anstellungsbedingungen der Lehrpersonen verbessern und bildet den gültigen Lehrplan der Ausserrhoder Volksschule ab.

Das totalrevidierte Gesetz über die Volksschule (Volksschulgesetz) soll das kantonale Gesetz über Schule und Bildung (Schulgesetz) ablösen. Das Schulgesetz wurde ursprünglich als Rahmengesetz konzipiert, welches das ganze Bildungswesen umfasste. Das neue Volksschulgesetz ist ein Organisationsgesetz, mit dem zeitgemässe rechtliche Grundlagen (stufengerechtes Regelwerk) mit klarer Systematik und einheitlichen Begrifflichkeiten geschaffen werden. Mit dem Volksschulgesetz soll zudem die Altersentlastung für Lehrpersonen der Volksschule wie auch für Lehrpersonen der kantonalen Schule eingeführt werden. Da wo notwendig, kann der Regierungsrat weitere Ausführungsbestimmungen erlassen.

Das geltende Recht regelt zudem die Anstellungsverhältnisse der Lehrpersonen der Gemeinden in der Anstellungsverordnung Volksschule. Die Grundsätze des Anstellungsverhältnisses erfordern aber eine Grundlage in einem Gesetz. Daher werden sie in das Volksschulgesetz integriert, und die Anstellungsverordnung wird aufgehoben. Die Besoldung soll aber weiterhin einheitlich in der Besoldungsverordnung durch den Kantonsrat geregelt werden. Daher schickt der Regierungsrat auch diese Verordnung gleichzeitig in die Vernehmlassung.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 30. April. Interessierte können die Unterlagen online abrufen unter www.ar.ch/vernehmlassungen.

Donnerstag, 18. Februar, 17:25 Uhr

Wiederholungskurs im Appenzellerland

Nebst der Sicherstellung der Einsatzfähigkeit wird in diesem Wiederholungskurs vor allem der Angriff im scharfen Schuss geübt. Die Regionen Appenzellerland und Toggenburg bieten mit ihren Übungsanlagen und den grosszügigen Schiessplätzen dafür geeignete Bedingungen.

Nebst der Sicherstellung der Einsatzfähigkeit wird in diesem Wiederholungskurs vor allem der Angriff im scharfen Schuss geübt. Die Regionen Appenzellerland und Toggenburg bieten mit ihren Übungsanlagen und den grosszügigen Schiessplätzen dafür geeignete Bedingungen.

Bild: Eveline Beerkircher

(pd) Das Infanteriebataillon 61 leistet seinen Wiederholungskurs dieses Jahr erneut in den Regionen Appenzellerland und Toggenburg. Dies lässt sich einer Medienmitteilung entnehmen. Im Gegensatz zu anderen abgesagten Dienstleistungen ist das Inf Bat 61 Bereitschaftsformation und hält sich somit bereit, bei Bedarf eingesetzt zu werden.

Am 22. Februar findet am Fusse des Säntis, auf der Schwägalp, die Fahnenzeremonie statt. Der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Christoph Hürlimann, stimmt in diesem Rahmen die frisch eingerückte Truppe auf die kommende Dienstleistung ein. Damit gibt er den Startschuss für einen intensiven, lehrreichen und herausfordernden Wiederholungskurs. Aufgrund der gegenwärtigen Pandemielage verbleibt die Truppe während der gesamten Dienstdauer am Truppenstandort.

Donnerstag, 18. Februar, 15:20 Uhr

Kollision zwischen Auto und Velofahrer

Das Unfallfahrzeug wurde nur leicht beschädigt.

Das Unfallfahrzeug wurde nur leicht beschädigt.

Bild: KPAR

(kpar) In Speicher ist es am Mittwoch zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelofahrer gekommen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei schreibt, hatte sich der Velofahrer mittelschwere Verletzungen zugezogen und musste ins Spital gebracht werden.

Der Unfall geschah auf der Höhe Trogenerstrasse 1. Um 17.15 Uhr fuhr ein 31-jähriger Automobilist von Trogen kommend durch Speicher. Er beabsichtigte, links in Richtung Teufen abzubiegen. Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 57-jähriger Rennradlenker den Kreuzungsbereich auf der Hauptstrasse in Richtung Trogen und es kam zur Kollision. Am Fahrrad entstand Totalschaden. Der Schaden am Auto wird auf einige Hundert Franken geschätzt.

Donnerstag, 18. Februar, 14:00 Uhr

CVP AI erachtet Lockerungsschritte des Bundesrates als ungenügend

Die CVP AI fordert, dass auch Restaurants ab dem 1. März wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

Die CVP AI fordert, dass auch Restaurants ab dem 1. März wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

Bild: Chris Iseli / FRE

(pd) Für die CVP AI sind die vom Bundesrat auf den 1. März vorgeschlagenen Öffnungsschritte ungenügend. Das legt sie in einer Medienmitteilung dar. Zwar begrüsse sie, dass die Ladengeschäfte ab 1. März wieder öffnen können, doch würden klar definierte Lockerungsschritte fehlen. Mit solchen würden Planbarkeit und Perspektive geschaffen, was sowohl für die Bevölkerung als auch für die Wirtschaft wichtig ist.

Konkret fordert die Partei, dass alle Branchen und Betriebe, bei denen grössere Menschenansammlungen begrenzt oder ausgeschlossen sind, allfällige Ansteckungen effizient rückverfolgt werden können und bisher nachweislich keine grossflächigen Ansteckungen erfolgt sind, in absehba-rer Zeit wieder öffnen können. Weiter erachtet sie, dass es wichtig sei, dass auch ab dem 1. März Restaurants, welche über ein funktionierendes Schutzkonzept verfügen, ihre Tätigkeit wieder aufnehmen können. Dies wäre vor allem für Appenzell Innerrhoden mit seiner bedeutenden Tourismusbranche wichtig.

Der Bundesrat hat die Kantone eingeladen, sich im Rahmen einer Vernehmlassung zu den geplanten Öffnungsschritten zu äussern. Die CVP AI erwartet von der Standeskommission, dass sie die vorgeschlagenen Massnahmen unterstützt, darüber hinaus aber eine klare Strategie und weitere Lockerungen verlangt.

Donnerstag, 18. Februar, 11:55 Uhr

Die Fraktion «Die Mitte AR/EVP» ist enttäuscht über Energiegesetz

Die Fraktion «Die Mitte/EVP» ist über das Energiegesetz enttäuscht und fordert eine deutliche Beschleunigung des Vorgehens. So sollen alternative Energie wie beispielsweise Solarstrom gefördert werden.

Die Fraktion «Die Mitte/EVP» ist über das Energiegesetz enttäuscht und fordert eine deutliche Beschleunigung des Vorgehens. So sollen alternative Energie wie beispielsweise Solarstrom gefördert werden.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

(pd) Seit dem genehmigten Energiekonzept 2017-2025 hat sich der Kanton Appenzell Ausserrhoden vorgenommen, den Energieverbrauch insbesondere in den Wohnbauten zu senken. Erneuerbare CO2-neutrale Energien sollen zum Einsatz kommen und fossile Energien reduziert werden.

Die Fraktion «Die Mitte AR/EVP» erachtet die Vorlage des Regierungsrates jedoch gemäss Mitteilung als «mutlos und bremsend» bezüglich des weiteren Vorgehens und lässt eine klare Linie vermissen. Die Korrekturen der Kommission Bau und Volkswirtschaft (KBV) würden zumindest in eine gute Richtung gehen. Um die Zielsetzungen des Pariser Abkommens zu erreichen, müsste das Gesetz jedoch konkretisiert und verbindlicher formuliert werden. Die Mitte/EVP-Fraktion will die entsprechenden Anträge stellen. Die enge Betrachtung der Mehrkosten bei der Erneuerung der Wärmeerzeugung würde die hohen Brennstoffkosten von aktuell ca. 42 Millionen oder die ergänzenden Sanierungsmassnahmen über den Lebenszyklus einer Anlage völlig ausblenden, heisst es im Schreiben weiter. Diese Mittel könnten aber investiert und damit eine markante Veränderung in der Energieanwendung erreicht werden.

Donnerstag, 18. Februar, 9:25 Uhr

Waldstatt präsentiert ausgeglichene Jahresrechnung

Der Gemeinderat von Waldstatt verabschiedete die Jahresrechnung am 16. Februar.

Der Gemeinderat von Waldstatt verabschiedete die Jahresrechnung am 16. Februar.

Bild: PD

(gk) Die Erfolgsrechnung 2020 der Gemeinde Waldstatt schliesst gemäss einer Mitteilung mit einem positiven Gesamtergebnis von 47'427 Franken und einem operativen Verlust von 80'833 Franken ab.

Damit schliesst die Jahresrechnung 2020 trotz eines Einbruchs der Steuererträge der juristischen Personen um fast 60 Prozent mit einem positiven Gesamtergebnis ab. Auch beim Steuerertrag der natürlichen Personen wurde das Budgetziel nicht erreicht. Coronabedingt konnten zudem weniger Einnahmen aus der Unterbringung von Militäreinheiten sowie Erträge aus dem Schwimmbadbetrieb realisiert werden. Auch der Beitrag aus dem Finanz- und Lastenausgleich fiel tiefer aus als geplant. Jedoch konnten viel höhere Einnahmen aus Sondersteuern verbucht werden. Sowohl bei den Grundstückgewinnsteuern, den Handänderungssteuern als auch bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern konnten wesentliche Mehrerträge generiert werden.

Die Jahresrechnung untersteht dem fakultativen Referendum.

Mittwoch, 17. Februar, 17:20 Uhr

Industrie AR unterstützt Dölf Biasotto

Regierungsrat Dölf Biasotto ist der einzige, der für das Amt des Landammanns kandidiert.

Regierungsrat Dölf Biasotto ist der einzige, der für das Amt des Landammanns kandidiert.

Bild: APZ

(pd) Der Vorstand der Industrie AR hat sich gemäss einer Mitteilung mit der Kandidatur von Regierungsrat und Volkswirtschaftsdirektor Dölf Biasotto als Landammann befasst. Gemäss Schreiben engagiert sich Biasotto in seiner Funktion als Volkswirtschaftsdirektor für die Ausserrhoder Wirtschaft stark. Deshalb empfiehlt der Vorstand der Industrie AR am 7. März Dölf Biasotto zur Wahl als Landammann von Appenzell Ausserrhoden.

Mittwoch, 17. Februar, 15:45 Uhr

Stein erhöht die Wasserpreise

Die neuen Wasserpreise in Stein gelten ab dem 1. Oktober.

Die neuen Wasserpreise in Stein gelten ab dem 1. Oktober.

Bild: A3512/_roland Weihrauch / DPA

(gk) Die Gemeinde Stein will gemäss einer Mitteilung den Wasserpreis erhöhen. Denn die aktuellen finanziellen Mittel der Wasserversorgung würden nicht ausreichen, um die künftigen Aufwände aus eigenen Mitteln zu stemmen. Aus diesem Grund schlug die Wasserkommission vor, die Erstellung von neuen Leitungen sowie den Ersatz von über 100-jährigen Leitungen über die Investitionsrechnung zu finanzieren, sofern die Aktivierungsgrenze von 50'000 Franken überschritten wird. Damit könnten die Projekte mit erhöhter Dringlichkeit verwirklicht werden. Mit der Erhöhung des Wasserpreises soll im gleichen Schritt das Prinzip der Eigenwirtschaftlichkeit wiederhergestellt werden.

Die beabsichtigte Erhöhung der Verbrauchsgebühren von bisher CHF 1.80 / m3 auf neu CHF 2.30 / m3 sowie der Grundgebühr von bisher CHF 18.00 auf neu 30.00 pro m3 Qmax Zählergrösse erachtet die Gemeinde Stein als zweckmässig. Im Vergleich zum Wasserpreis mit anderen Gemeinden in er Region seien die neuen Tarife noch immer im unteren Bereich ange-siedelt. Der Gemeinderat ist überzeugt, mit dieser Erhöhung die Kosten für die Wasserversorgung langfristig tragen zu können und die notwendigen Instandhaltungen der Leitungen vornehmen zu können. Die neuen Gebühren gelten ab dem 1. Oktober.

Mittwoch, 17. Februar, 14:00 Uhr

Herisaus Gemeinderat soll bei sieben Mitgliedern bestehen bleiben

Der Herisauer Gemeinderat in seiner heutigen Zusammensetzung.

Der Herisauer Gemeinderat in seiner heutigen Zusammensetzung.

Bild: PD

(gk) Seit Jahren kommt das Thema regelmässig aufs Tapet: Ist es zweckmässig oder überholt, dass Herisaus Exekutive aus sechs Gemeinderätinnen/Gemeinderäten mit einem Arbeitspensum von je dreissig Prozent plus einem vollamtlichen Gemeindeoberhaupt besteht? Auch der parlamentarischen Kommission zur Vorbereitung der Revision der Gemeindeordnung liess diese Frage keine Ruhe. Darum beschlossen die Mitglieder, die Betroffenen direkt zu fragen.

Der Gemeinderat folgte der Einladung gemäss einer Mitteilung in globo. Und er machte deutlich: Die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder soll nicht geändert werden. Klar sei, dass es in jedem Ressort Zeiten gebe, in denen das Arbeitspensum von dreissig Prozent für die Führung nicht ausreiche. Mehrbelastungen seien immer möglich und hingen teilweise auch mit der Art und Weise zusammen, wie ein Gemeinderat oder eine Gemeinderätin das Amt wahrnehme. Nicht zeitgemäss hingegen sei die Entschädigung der nebenamtlichen Mitglieder des Gemeinderats, die in Diskrepanz zur Verantwortung stehe. Die Initiative, diesen Missstand zu ändern, muss jedoch vom Gemeinderat ausgehen und hat nichts mit der Revision der Gemeindeordnung zu tun.

Seit November 2020 arbeitet die nicht parlamentarische Kommission zur Vorbereitung der Revision der Gemeindeordnung im Auftrag des Gemeinderates. Sie nimmt zum Vorentwurf Stellung und soll wenn möglich bis im April dieses Jahres eine bereinigte Fassung erstellen. Die Revision bezweckt die Aktualisierung der Gemeindeordnung aus dem Jahr 2000. Hat die Kommission ihre Arbeit getan, wird der Entwurf vom Gemeinderat beraten. Dieser wird ihn anschliessend der Öffentlichkeit zur Vernehmlassung zustellen. Nach allenfalls weiteren Anpassungen wird die revidierte Gemeindeordnung dem Einwohnerrat vorgelegt. Das letzte Wort hat das Stimmvolk.

Mittwoch, 17. Februar, 11:15 Uhr

Strassenkreuzung Bendlehn in Speicher wird umgebaut

Die Strassenkreuzung bei der Bahnhaltestelle Bendlehn in Speicher wird umgebaut. Die Lichtsignalanlage entfällt.

Die Strassenkreuzung bei der Bahnhaltestelle Bendlehn in Speicher wird umgebaut. Die Lichtsignalanlage entfällt.

Bild: PD

(kk) Die unübersichtliche Strassenkreuzung auf der Kuppe im Bendlehn in Speicher soll zusammen mit der Haltestelle der Appenzeller Bahnen erneuert werden. Das lässt sich einer Medienmitteilung entnehmen, welche der Kanton versandte. Geplant sind eine hindernisfreie Haltestelle, eine Strassen-Mittelinsel und den Rückbau des Lichtsignals. Damit sollen die Sicherheit und der Komfort für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Bahnbenützende erhöht werden.

Bahn- und Strassenprojekt sind eng miteinander verknüpft. Die Verantwortlichen von Bahn und Kanton haben darum ein gemeinsames Projekt ausgearbeitet, das über ein eisenbahnrechtliches Verfahren durch das Bundesamt für Verkehr genehmigt werden soll. Kantonale Bewilligungen sind nicht erforderlich. Allerdings müssen sich der Kanton und die Gemeinde Speicher finanziell beteiligen. Die zusätzlichen Arbeiten für die Verbesserung der Kreuzung kosten rund 850‘000 Franken. Davon übernimmt der Kanton 600‘000 Franken, der Rest trägt die Gemeinde. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat den Kredit genehmigt. Das kantonale Tiefbauamt wird zudem ein Finanzierungsgesuch einreichen für eine Mitfinanzierung im Rahmen des Agglomerationsprogramms St. Gallen-Bodensee.

Die Planauflage ist in diesen Tagen gestartet. Das Genehmigungsverfahren wird rund ein Jahr dauern, sodass die Realisierung ab Frühjahr 2022 möglich ist.

Mittwoch, 17. Februar, 9:40 Uhr

Kino Rosental ist geöffnet für Privatvorstellungen

Allein im Kino mit dem eigenen Lieblingsfilm: Die Idee hatte einst das Kult-X in Kreuzlingen. Das Kino Rosental hat sie nun übernommen.

Allein im Kino mit dem eigenen Lieblingsfilm: Die Idee hatte einst das Kult-X in Kreuzlingen. Das Kino Rosental hat sie nun übernommen.

Bild: Kevin Roth

(pd) Ab sofort kann in Heiden das Kino Rosental privat genutzt werden. «Bring your own Movie» heisst das Motto, und bedeutet, dass mit der eigenen DVD oder BluRay die grosse Kinoleinwand genossen werden kann. Bis zu fünf Personen können somit nach Covid-Vorschriften den Lieblingsfilm in Kinoatmosphäre schauen.

Die Betreiber hatten diese Idee, damit das Kino während der Pandemiepause nicht in Vergessenheit gerät. Das Privatkino kostet nichts. Wer möchte, darf gerne etwas spenden. Anmeldung per Mail an info@kino-heiden.ch.

Dienstag, 16. Februar, 18:15 Uhr

FDP AI fordert in einem offenen Brief ein Ende des Lockdowns

Die Restaurant sind derzeit wegen der Pandemie geschlossen.

Die Restaurant sind derzeit wegen der Pandemie geschlossen.

Bild: Michel Canonica

(pd) In einem offenen Brief an den Bundesrat, die Mitglieder des Stände- wie auch des Nationalsrats sowie der Standeskommission fordert die FDP AI ein Ende des Lockdowns per 1. März. Die Schliessung der Gastronomie, Detailhändler des nicht-täglichen Bedarfs und Fitness-Studios geht gemäss Meinung der Partei zu weit, da mit den Schutzkonzepten der Kontakt zu anderen Personen bereits auf ein Minimum beschränkt wird. Von dieser Schliessung seien nicht nur die Betriebe selbst betroffen, sondern auch deren Zulieferer. Die Wertschöpfungskette funktioniere so nicht mehr.

Die Risikogruppen, bei denen eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 eine Covid-19-Krankheit entwickeln, seien sehr klein. Diese Personen müssten eben zu Hause bleiben, heisst es im Schreiben weiter. Mehr als 75 Prozent der Schweizer Bevölkerung würden nicht zur Risikogruppe gehören. Dennoch würden sie durch Lock- oder Shutdowns und das Verbot von Grossveranstaltungen «massiv in ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Freiheit eingeschränkt». Deshalb eine weitere Forderung der FDP AI: Ein verbindlicher Zeitplan, wie im Frühsommer auch Grossveranstaltungen wieder durchgeführt werden können.

Dienstag, 16. Februar, 16:20 Uhr

Weltgebetstag im evangelischen Kirchgemeindehaus in Herisau

Am 5. März findet der Weltgebetstag statt. Auch in Herisau werden dazu Feiern vorbereitet. Diejenigen im Alterszentrum können dieses Jahr nur von den Bewohnern besucht werden. Um 16.15 Uhr feiern die Kinder im Kirchgemeindehaus an der Poststrasse 14A und um 20 Uhr findet die einzige öffentliche Veranstaltung dazu ebenfalls im Kirchgemeindehaus statt.

Am 5. März findet der Weltgebetstag statt. Auch in Herisau werden dazu Feiern vorbereitet. Diejenigen im Alterszentrum können dieses Jahr nur von den Bewohnern besucht werden. Um 16.15 Uhr feiern die Kinder im Kirchgemeindehaus an der Poststrasse 14A und um 20 Uhr findet die einzige öffentliche Veranstaltung dazu ebenfalls im Kirchgemeindehaus statt.

Bild: Alessandro Della Bella / KEYSTONE

(pd) Vanuatu liegt östlich von Australien und gilt als das gefährdetste Land der Welt. Die 83 Inseln, die sich über 1300 Kilometer erstrecken, sind fast alle vulkanischen Ursprungs. Neben Erdbeben und Vulkanausbrüchen bedrohen saisonal auch Zyklone den kleinen Pazifikstaat.

Aus diesem Land kommt 2021 die Weltgebetstags-Liturgie zu uns, und die Frauen haben sich den Bibeltext vom Hausbau auf festem Grund aus der Bergpredigt dazu ausgewählt. Sie fragen: «Worauf bauen wir?». Die von einer ökumenischen Gruppe vorbereitete Feier findet am 5. März um 20 Uhr im Saal des Kirchgemeindehauses an der Poststrasse 14A in Herisau statt.

Dienstag, 16. Februar, 13:58 Uhr

Immobilien Appenzell AG in neuen Händen

Heidi Gobbo, Ruedi Müller, Martin Oberle, Sascha Roth, Reto Mock.

Heidi Gobbo, Ruedi Müller, Martin Oberle, Sascha Roth, Reto Mock.

Bild: PD

(pd) Nach elfjähriger Tätigkeit auf dem regionalen Immobilienmarkt hat Heidi Gobbo ihre Immobilien Appenzell AG gemäss einer Mitteilung in neue Hände übergeben: Die TFP Treuhand AG um Reto Mock, Martin Oberle und Sascha Rot übernimmt die Firma. Damit erweitert die neue Besitzerin ihr Geschäftsfeld. Von nun an erhalten die Kunden nebst den Treuhand- und Beratungsdienstleistungen auch Immobiliendienstleistungen aus ein und demselben Unternehmen. Heidi Gobbo ist in reduziertem Pensum weiterhin in der Firma für Verkehrswertschätzungen und Verkaufsaufträge von Immobilien aller Art zuständig.

Dienstag, 16. Februar, 11:00 Uhr

Holzschlag im Heinrichsbad in Herisau

Durch die Durchforstung wurde der Wald ökologisch aufgewertet. Die entstandenen Lücken helfen bei der natürlichen Verjüngung des Baumbestandes

Durch die Durchforstung wurde der Wald ökologisch aufgewertet. Die entstandenen Lücken helfen bei der natürlichen Verjüngung des Baumbestandes

Bild: PD

(gk) Seit den Sportferien sind im Heinrichsbad Forstarbeiten in Gang. Entlang der Kasernenstrasse musste der Forstbetrieb am Säntis gemäss einer Mitteilung aus Sicherheitsgründen einzelne Bäume fällen, weil sie krank waren und ein Risiko für die Verkehrsteilnehmenden darstellten. Zahlreiche Eschen seien von einer Pilzkrankheit betroffen, dem sogenannten Eschentriebsterben. Auch entlang der Waldeggstrasse waren aus Sicherheitsgründen Baumfällungen nötig, heisst es im Schreiben weiter. Bei dieser Gelegenheit entfernte der Forstbetrieb auch kranke oder vom Sturm beschädigte Bäume im Innern des Waldstücks, um der Naturverjüngung Licht zu verschaffen.

Dienstag, 16. Februar, 9:15 Uhr

SVP-Vorderland hat Abstimmungsparolen gefasst

Die SVP-Vorderland unterstützt grossmehrheitlich die nationalen Abstimmungsvorlagen.

Die SVP-Vorderland unterstützt grossmehrheitlich die nationalen Abstimmungsvorlagen.

Bild: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(pd) Die SVP-Vorderland hat die Parolen für die kommenden Abstimmungen gefasst: Die Initiative über das Verhüllungsverbot wie auch das Freihandelsabkommen mit Indonesien wird gemäss einer Mitteilung einstimmig zur Annahme empfohlen. Und das Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste (E-ID) fand mehrheitlich Zustimmung. Über die Nomination des Landammanns wurde auf kantonaler Ebene bereits an einer vergangenen Versammlung befunden; die SVP AR unterstützt die Kandidatur von Dölf Biasotto. Aufgrund der Coronapandemie hat die SVP-Vorderland die Parolenfassung auf dem elektronischen Weg durchgeführt.

Montag, 15. Februar – 14:50 Uhr

Arbeitsinspektorat AR intensiviert Kontrollen zur Umsetzung der Corona-Schutzkonzepte

(pd) Im Arbeitsinspektorat von Appenzell Ausserrhoden wurden zu Beginn des Jahres die personellen Kapazitäten aufgrund einer Weisung des BAG erhöht, und so können seit Anfang Januar bis zu 100 Kontrollen pro Woche bei Betrieben und öffentlichen Institutionen durchgeführt werden. Bei den Kontrollen werden sowohl die Schutzkonzepte als auch die Einhaltung der Home Office-Pflicht überprüft. Die Überprüfung wird protokollarisch festgehalten. Einerseits erhalten die Verantwortlichen so die Sicherheit, dass ihre Massnahmen korrekt sind, und andererseits erfahren sie, welche Punkte verbessert werden müssen.

Die grosse Mehrheit der Betriebe und Unternehmen zeigt ein grosses Interesse an einer konsequenten Umsetzung und schätzt es, dass das kantonale Arbeitsinspektorat sie in der korrekten Umsetzung unterstützt. So nehmen die Betriebe ihre Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Kunden und Kundinnen wahr, und gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag, damit eine positive Entwicklung der Pandemie unterstützt werden kann.

In einzelnen Fällen kommt es zu kleineren Beanstandungen, wie Fehlen der Schriftlichkeit des Schutzkonzepts oder kleinere Bereinigungen in der Sortimentsbeschränkung. Bussen oder Anzeigen mussten bis heute jedoch keine ausgesprochen werden. Die Überprüfungen erfolgen in allen Wirtschaftsbereichen und Branchen sowie in öffentlich zugänglichen Betrieben und Institutionen.

Montag, 15. Februar – 14:40 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle übers Wochenende kumuliert auf 3074 gestiegen. 125 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 54 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 169 Laborbestätigte Hospitalisationen und 59 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3758 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Freitag um 3 auf 857 gestiegen. In Isolation befinden sich 19 Personen, 10 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Montag, 15. Februar – 14:30 Uhr

Ausstellung «Heimspiel 2021» mit neuem Format

(pd/rms) Das Heimspiel ist eine länderübergreifende Kunstausstellung und gibt vom 10. Dezember 2021 bis zum 30. Januar 2022 wieder Einblick in das aktuelle regionale Kunstschaffen. Hierfür wird ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem sich bildende Künstler aus Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein sowie aus den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden, St.Gallen, Thurgau und Glarus bewerben können.

Bewerbungsfrist bis Ende März 2021

Die vollständige Bewerbung in PDF-Format kann vom 15. Februar an bis spätestens 28. März 2021 über www.heimspiel.tv eingereicht werden. Zum Wettbewerb eingeladen sind alle Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu einem der erwähnten Kantone oder Länder.

Das Format wurde seit der letzten Durchführung im Jahr 2018 weiterentwickelt. Neu wählen im Rahmen eines Wettbewerbs die erwähnten Institutionen die Kunstschaffenden aus und konzipieren ihre Ausstellungen basierend auf den eingegangenen Dossiers. Hierfür stehen die Häuser in engem Austausch untereinander. Die diesjährigen Ausstellungen finden im Kunsthaus Glarus, dem Kunstmuseum St.Gallen, in der Kunst Halle Sankt Gallen und der Kunsthalle Appenzell sowie im Kunstraum Dornbirn statt. Die gemeinsame Eröffnung findet im Kunstmuseum St.Gallen statt.

Montag, 15. Februar – 13:40 Uhr

Illegale Geldspielparty in Bühler aufgelöst

(Kapo AR/rms) Über das vergangene Wochenende musste die Kantonspolizei von Appenzell Ausserrhoden mehrere Personen wegen Widerhandlungen gegen die Covid-19-Verordnung büssen. Dies teilt sie am Montag mit.

Am Freitagabend, kurz vor 21.00 Uhr, führte die Kantonspolizei in einer Liegenschaft in Bühler eine Kontrolle durch und traf dabei im Untergeschoss 17 Personen, welche alle gegen die Covid-19-Verordnung verstossen hatten, an. Von den Angetroffenen konnten 15 Personen im Ordnungsbussenverfahren gebüsst werden. Der Gastgeber und eine weitere Person werden wegen anderer Widerhandlungen an die Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Im Vordergrund stehen dabei allfällige Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz über Geldspiele.

Montag, 15. Februar – 10:50 Uhr

Verkehrsunfall in Lutzenberg – Sachschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken entstanden

(Kapo AR/rms) Am Sonntag ist es in Lutzenberg zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Ein 37-jähriger Autofahrer war kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Sportwagen von Rheineck bergwärts in Richtung Lutzenberg unterwegs und bog im Bereich Friedegg nach links in Richtung Walzenhausen ab. Bei diesem Abbiegemanöver verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem aus Richtung Walzenhausen entgegenkommenden Personenwagen.

Der 37-jährige Autofahrer war kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Sportwagen in Lutzenberg unterwegs.

Der 37-jährige Autofahrer war kurz nach 18.00 Uhr mit seinem Sportwagen in Lutzenberg unterwegs.

Kapo AR

An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. Der Lenker des Sportwagens musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen und seinen Führerausweis noch auf der Unfallstelle abgeben.

Montag, 15. Februar – 10:45 Uhr

Valentin in der katholische Kirche Herisau

(pd) Am vergangenen Sonntag wurde erstmals in der katholischen Kirche Herisau auf Initiative von Seelsorger Jürgen Kaesler ein Valentinstagsgottesdienst mit dem Pfarreirat Herisau gefeiert. Es konnte die stimmgewaltige Sängerin aus Vorarlberg, Nina Oberhauser und Julia Leventin am Piano gewonnen werden. Mit Lovesongs wie Somebody loves me, The Rose und anderen Liebesliedern wurde die Eucharistiefeier unter der Leitung von Reto Oberholzer umrahmt. Kaesler hielt eine persönliche Ansprache zum heiligen Valentin. Der Pfarreirat überraschte am Schluss der Feier die Gäste, deren Anzahl coronabedingt auf 50 Personen beschränkt blieb, mit einer schönen Rose, die alle Teilnehmenden geschenkt bekamen. Es war einhellige Meinung, diese schöne Feier auch im nächsten Jahr zu veranstalten.

Montag, 15. Februar – 09:30 Uhr

Urs Freund kandidiert für den Ausserrhoder Kantonsrat

(pd/rms) Urs Freund will im Ausserrhoder Kantonsrat die Nachfolge von Gilgian Leuzinger antreten. Dies teilt er am Montag mit. Die Ersatzwahl findet am 11. April 2021 statt.

Der gelernte Landwirt hat als Zweitausbildung eine Maurerlehre absolviert und arbeitet heute hauptsächlich auf dem eigenen Hof. Er ist Anlagewart beim Wärmeverbund und betätigt sich nebenbei als Kundenmaurer. Seit 2016 gehört Freund dem Gemeinderat Bühler an und präsidiert unter anderem die Hochbaukommission. In seine Amtszeit fällt die erfolgreiche Sanierung des mittleren Schulhauses.

Freund bringt sowohl Erfahrung als selbständiger Unternehmer als auch einen breiten Wissensschatz als Gemeinderat von Bühler mit.

Freund bringt sowohl Erfahrung als selbständiger Unternehmer als auch einen breiten Wissensschatz als Gemeinderat von Bühler mit.

PD

«Durch mein Engagement im Gemeinderat habe ich einen tiefen Einblick in die Aufgaben der Verwaltung gewonnen und kenne die aktuellen Herausforderungen», sagt Freund und ergänzt, «die im Kantonsrat gefassten Beschlüsse haben meist direkte Auswirkungen auf die Gemeinden. Deshalb würde ich gerne künftig meine Meinung und mein Wissen auch im Kantonsrat einfliessen lassen.»

Als selbständiger Unternehmer wisse Freund, dass jeder Franken zuerst verdient werden muss, bevor er ausgegeben wird. Entsprechend wichtig sei ihm eine massvolle und nachhaltige Finanzpolitik: «Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht abschätzbar. Wir sind in einer herausfordernden Zeit, die uns Einiges abverlangen wird. Entsprechend sorgsam gilt es mit den Kantonsfinanzen zu wirtschaften.» Aus Freunds Sicht soll jetzt hauptsächlich dort investiert werden, wo der grösste, nachhaltige Nutzen erzielt wird.

Freitag, 12. Februar – 16:00 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle seit Donnerstag kumuliert auf 3070 gestiegen. 136 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 80 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 169 Laborbestätigte Hospitalisationen und 58 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3758 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Donnerstag nicht gestiegen (kumuliert 854). In Isolation befinden sich 21 Personen, 14 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Freitag, 12. Februar – 15:25 Uhr

Bei Waldarbeiten verunfallt: 63-Jähriger stirbt bei Forstarbeiten

(kapo/dar) Ein 63-jähriger Mann ist am Freitagmorgen bei Waldarbeiten tödlich verunfallt, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt. Der 63-jährige Waldbesitzer war kurz vor 11 Uhr zusammen mit einem Landwirt in einem Waldstück in Herisau mit Forstarbeiten beschäftigt. Nachdem sie bereits eine Buche verarbeitet hatten, fällten sie die nächste und bearbeiteten diese weiter. Während der Landwirt mit dem Abtransport des Stammes beschäftigt war, astete der 63-Jährige die restlichen noch am Boden liegenden Teile des Baumes ab.

«Dabei dürfte er zu spät realisiert haben, dass sich eine wenige Meter entfernte und vom Sturm geschädigte Buche löste und in seine Richtung fiel», schreibt die Kantonspolizei. In der Folge wurde der 63-Jährige vom fallenden Baum erfasst, zog sich dabei tödliche Verletzungen zu und verstarb noch auf der Unfallstelle.

Ein Förster bei der Arbeit.

Ein Förster bei der Arbeit.

Symbolbild: Nadia Schärli
Freitag, 12. Februar – 10:10 Uhr

Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen in Oberegg/AI

(Kapo AI/rms) Am Donnerstag fuhr eine 59-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Dorfstrasse durch Oberegg/AI in Richtung Heiden. Sie wollte bei einer Verzweigung nach links abbiegen und musste wegen Gegenverkehr anhalten.

Verletzt wurde durch die Auffahrkollision niemand.

Verletzt wurde durch die Auffahrkollision niemand.

Kapo AI

Hinter ihr fuhr ein 80-jähriger Mann mit seinem Auto und bemerkte das stillstehende Auto zu spät, weshalb er in dessen Heck fuhr. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand allerdings Sachschaden von rund 4000 Franken. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.

Freitag, 12. Februar – 10:00 Uhr

Besuch von Andrea Caroni an der Kanti Trogen

(pd/rms) Ständerat Andrea Caroni besuchte am Donnerstag die Kantonsschule Trogen und diskutierte mit Lernenden des zweiten Ausbildungsjahres am Gymnasium. Dies teilt die Kanti mit. Caroni, selbst Absolvent der Kantonsschule Trogen, gab Einblicke in Aufgaben und Wirkungsfelder eines Ständerates. Aktuelle politische Themen, wie etwa das Stimmrechtalter 16 oder die Initiative zum Verhüllungsverbot wurden besprochen. Raum blieb aber auch für Anekdoten aus dem Alltag eines Politprofis. So wies Caroni auf die Wichtigkeit von Fremdsprachen hin. Und prompt musste er für ein Schülervotum die Sprache wechseln – mit Bravour.

Ständerat Andrea Caroni besuchte am Gymnasium Lernende des zweiten Ausbildungsjahres.

Ständerat Andrea Caroni besuchte am Gymnasium Lernende des zweiten Ausbildungsjahres.

PD

Vieles sei in Zeiten der Pandemie brach, heisst es weiter. «Umso erfreulicher ist, dass Andrea Caroni dennoch den direkten Kontakt zu Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Trogen pflegt.» Er habe dem Publikum zu verstehen gegeben, dass genau solche Anlässe zu den schönen Seiten seines Berufes zählen würden.

Donnerstag, 11. Februar – 15:05 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle seit Mittwoch kumuliert auf 3066 gestiegen. 141 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 80 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 169 Laborbestätigte Hospitalisationen und 58 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3758 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 1 auf 854 gestiegen. In Isolation befinden sich 23 Personen, 21 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Donnerstag, 11. Februar – 15:00 Uhr

Alle Covid-19-Tests der Kantonsschule Trogen negativ

(pd/rms) Die am vergangenen Montag durchgeführten 101 Covid-19-Tests an der Kantonsschule Trogen sind alle negativ. Auf Anordnung des kantonsärztlichen Dienstes wurde in allen sechsten Klassen der Kanti und in einer Klasse der Fachmittelschule FMS eine PCR-Testung durchgeführt.

Während der Skiferien wurden Fälle mit mutierten Covid-19-Viren festgestellt. Deshalb wurden auf Anordnung des kantonsärztlichen Dienstes alle Jugendlichen der vier sechsten Gymnasialklassen der Kantonsschule und einer Klasse der Fachmittelschule FMS getestet. Die erweiterte Ausbruchstestung brachte keine neuen Ansteckungen zu Tage. Seit Donnerstag findet wieder normaler Präsenzunterricht für die betroffenen Klassen statt.

Seit längerem ausgedehnte Testungen

Appenzell Ausserrhoden führt seit längeren im Rahmen des Covid-19-Ausbruchsmanagements ausgedehnte Testungen durch und hat damit gute Erfahrungen gemacht. An den Schulen von Appenzell Ausserrhoden sind die Covid-19-Fallzahlen bisher sehr tief. Pro Woche betrug die durchschnittliche Positivitätsrate bei Lernenden bis anhin zwischen 0,03 % bis höchstens 0,64 %. Dem Kanton ist es ein grosses Anliegen, die Ansteckungsrate weiterhin tief zu halten und Übertragungsketten frühzeitig zu unterbrechen.

Donnerstag, 11. Februar – 10:00 Uhr

Ausserrhoder Kantonsrat tagt in Waldstatt

(pd/rms) Die nächsten beiden Sitzungen des Ausserrhoder Kantonsrates finden in Waldstatt statt. Dies teilt er am Donnerstag mit. Besucherinnen und Besucher sind aufgrund der Platzverhältnisse nicht zugelassen. Die Sitzungen können aber auf dem Youtube-Kanal des Kantons verfolgt werden, erreichbar via www.ar.ch.

Das Büro des Kantonsrates hat im letzten Herbst aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen, bis mindestens Juni 2021 auswärts zu tagen. Im Kantonsratssaal in Herisau können die geltenden Abstands- und Hygieneregeln allerdings nicht eingehalten werden, heisst es. Die Sitzungen am 22. Februar 2021 und 29. März 2021 finden daher im Mehrzweckgebäude in Waldstatt statt. Damit kehrt der Kantonsrat nach Sitzungen im Mittel- und Vorderland wieder ins Hinterland zurück.

«Sitzungen der Parlamente auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene sind gemäss Covid-19-Verordnung des Bundes zur besonderen Lage nach wie vor zulässig. Parlamentssitzungen sind explizit von der Beschränkung der Personenzahl für Veranstaltungen ausgenommen», schreibt der Kantonsrat weiter. Die Mitglieder müssten vor Ort anwesend sein, damit der Rat beschlussfähig ist. Videokonferenzen des Kantonsrates sind in Appenzell Ausserrhoden gesetzlich ausgeschlossen. Auch Veranstaltungen zur Meinungsbildung der Parlamente sind bundesrechtlich weiterhin mit bis zu 50 Personen erlaubt. Damit können auch Kommissions- und Fraktionssitzungen durchgeführt werden.

Donnerstag, 11. Februar – 09:35 Uhr

Unfall zwischen Auto und E-Bike in Herisau

(Kapo AR/rms) Am Mittwoch ist es in Herisau zwischen einem Auto und einem E-Bike zu einem Unfall gekommen. Kurz nach 13.00 Uhr befuhr eine E-Bikefahrerin die Güterstrasse. An der Verzweigung zur St. Gallerstrasse beabsichtigte die Frau nach links abzubiegen, weshalb sie entsprechend einspurte und an der Kreuzung anhielt.

Die Unfallstelle in Herisau.

Die Unfallstelle in Herisau.

Kapo AR

Ein zur selben Zeit von St. Gallen herkommender Autofahrer beabsichtigte nach links auf die Güterstrasse abzubiegen. In der Folge touchierte das Auto die wartende E-Bikerin und sie kam zu Fall. Dabei erlitt die Frau unbestimmte Verletzungen am Bein. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Donnerstag, 11. Februar – 09:30 Uhr

Zwei Sonderausstellungen im Museum in Urnäsch

(pd) Auch das Appenzeller Brauchtumsmuseum am Dorfplatz in Urnäsch musste in den letzten Monaten mit Coronabedingten Einschränkungen leben. Trotzdem sind die Verantwortlichen für 2021 optimistisch und bereiten zwei Sonderausstellungen für das laufende Jahr vor.

Bereits am 27. März, sofern das Museum bis dann wieder geöffnet werden darf, wird die bis am 16. Januar 2022 dauernde Sonderausstellung über die Urnäscher Streichmusik eröffnet. Nachdem die Mäddel Fuchs-Ausstellung bereits abgebaut ist, ist Kuratorin Ursula Karbacher zusammen mit Wälti Frick intensiv daran, die neue Sonderausstellung einzurichten. Vom 19. Juni bis am 24. Oktober 2021 ist eine Kurz-Sonderausstellung in Vorbereitung, die sich mit der Rolle der Frauen im appenzellischen Brauchtum befasst. Gemäss den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bleibt das Brauchtumsmuseum mindestens bis Ende Februar geschlossen. Die Tourist-Information ist jeweils am Vormittag offen.

Die 3. Generation der «Aldere» mit (von links): Emil Zimmermann, Ueli Alder, Hansueli Alder, Arthur Alder und Erwin Walder.

Die 3. Generation der «Aldere» mit (von links): Emil Zimmermann, Ueli Alder, Hansueli Alder, Arthur Alder und Erwin Walder.

PD

Die Museums-Verantwortlichen sind zudem zuversichtlich, dass in den nächsten Monaten zwei Anlässe durchgeführt werden können, die in den letzten Wochen coronabedingt ausfallen mussten: Das Schuppelzauren und die Ausstellung «Huube ond Hüet». Das Schuppelzauren und die damit verbundene Sonderausstellung zum Spasschlausen werden im November/Dezember 2021 sowie im Januar 2022 im Erdgeschoss des Brauchtumsmuseum stattfinden. Die Silvesterchlausen-Ausstellung «Huube ond Hüet», ist vom 7. bis 9. Januar 2022 im Mehrzweckgebäude in der Au geplant.

Mittwoch, 10. Februar – 14:45 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle seit Dienstag kumuliert auf 3061 gestiegen. 147 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 78 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 169 Laborbestätigte Hospitalisationen und 57 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3562 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Dienstag um 4 auf 853 gestiegen. In Isolation befinden sich 24 Personen, 33 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 1 Person in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Mittwoch, 10. Februar – 11:10 Uhr

Neue Rechte und Pflichten für Gemeindeangestellte in Herisau

(pd/rms) Die Gemeinde Herisau hat ein neues Personalreglement und eine neue Personalverordnung. Den Mitarbeitenden steht künftig ein Gesundheitsmanagement zur Verfügung, das dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden dient und ihre Leistungsfähigkeit und Kompetenzen fördert. Dazu wird eine Fachstelle benannt, welche die Massnahmen koordiniert und die Abteilungen bei deren Umsetzung unterstützt. Zudem werden Angestellte mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen mit einem Case Management begleitet, können gemäss Verordnung aber auch zur Mitwirkung an Eingliederungsmassnahmen verpflichtet werden.

Mittwoch, 10. Februar – 10:40 Uhr

Malcolm Green singt in Teufen gegen den Corona-Blues

(pd) Zum Valentinstag in diesen Zeiten möchte die Pfarrei Teufen ein Zeichen setzen: Zuversicht und die Freude am Leben trotz allem soll im Gottesdienst am kommenden Sonntag spürbar werden. Die gottesdienstliche Feier am kommenden Sonntag, 14. Februar um 10.00 Uhr in der Katholischen Kirche besteht nicht aus klassischen Elementen, sondern aus kurzen Impulsen und persönlichen Statements, die musikalisch umrahmt werden von Malcolm Green, dem bekannten St.Galler Gospelsänger.

Malcolm Green ist ein bekannter St. Galler Gospelsänger.

Malcolm Green ist ein bekannter St. Galler Gospelsänger.

PD

Der Gottesdienst will der Frustration und dem Verdruss quasi ins Gesicht lachen und ihr mitteilen, dass das Licht immer stärker ist als das Dunkel. Green wird begleitet von Alessandro Fiore am Piano. Der Gottesdienst wird live gestreamt unter www.kath-teufen.ch. Zu diesem speziellen Gottesdienst ist eine Anmeldung erforderlich, da die Besucherzahl beschränkt ist: anlass@kath-teufen.ch oder telefonisch unter 071 333 13 52 (jeweils vormittags).

Mittwoch, 10. Februar – 10:15 Uhr

Kommunale Ergänzungswahlen in Heiden: SP nominiert Urs Weber für den Gemeinderat und Silvan Graf für den Kantonsrat

Urs Weber

Urs Weber

PD

(pd/rms) «Die SP Heiden freut sich, die Kandidaturen für die kommunalen Ergänzungswahlen vom 11. April 2021 bekanntzugeben», heisst es am Mittwoch in einer Medienmitteilung. Am vergangenen Montag habe die Partei in einer virtuellen Sitzung einstimmig Urs Weber für den Gemeinderat und Silvan Graf für den Kantonsrat nominiert.

Urs Weber ist bekannt als engagierter Lehrer und Schulleiter von Heiden, der in seiner langjährigen Amtszeit Bedeutendes bewirkt hat. Er möchte seine Erfahrungen und Werte zum Wohle der Gemeinde Heiden einbringen.

Silvan Graf

Silvan Graf

PD

Silvan Graf, ein junger angehender Landwirt mit einem spannenden, vielfältigen Werdegang, war bereits in der Verfassungskommission aktiv. Nun möchte er sich im Kantonsrat für einen ökologischen, sozial gerechten und lebensnahen Kanton Appenzell Ausserrhoden einsetzen.

Die SP Heiden ist überzeugt, mit diesen Kandidaten eine geeignete Alternative bieten zu können und empfiehlt die beiden Bewerber den Heidler Stimmberechtigten zur Wahl.

Mittwoch, 10. Februar – 10:00 Uhr

Drei Verkehrsunfälle auf schneebedeckten Strassen in AR

(Kapo AR/rms) Am Dienstag ist es auf schneebedeckten Strassen im Kanton Appenzeller Ausserrhoden zu drei Verkehrsunfällen gekommen. In allen Fällen entstand Sachschaden. Personen blieben unverletzt.

Ein 34-Jähriger fuhr um 07.45 Uhr mit seinem Auto von Teufen in Richtung Bühler. Im Bereich des Ortseinganges bemerkte der Mann, dass der voranfahrende Personenwagen vor einem Fussgängerstreifen abbremste. In der Folge kam der Mann mit seinem Personenwagen auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und stiess trotz eines versuchten Ausweichmanövers gegen das vordere Auto. Das Auto kam schliesslich auf dem rechtsseitigen Bahntrassee zum Stillstand. Dieses konnte rasch vom Geleise entfernt werden, weshalb für die Bahn eine kurze Beeinträchtigung entstand. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. An den Personenwagen entstand Sachschaden.

Das in Bühler verunfallte Auto konnte rasch vom Geleise entfernt werden.

Das in Bühler verunfallte Auto konnte rasch vom Geleise entfernt werden.

Kapo AR

In Hundwil kam ein 40-jähriger Mann kurz nach 08.15 Uhr mit seinem Auto ins Rutschen. Der Autofahrer war auf der Nebenstrasse in Richtung Zürchersmühle unterwegs. In einer Linkskurve im Bereich Äschen rutschte das Auto über den rechten Strassenrand hinaus und stiess gegen eine Signalisationstafel. Am Auto entstand Sachschaden von einigen tausend Franken. Der Personenwagen musste durch den aufgebotenen Abschleppdienst abtransportiert werden. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.

Um 08.30 Uhr lenkte ein Fahrer sein Auto von Wald in Richtung Heiden. In der scharfen Linkskurve, dem Nasenrank, geriet der 39-Jährige auf der schneebedeckten Strasse ins Schleudern. In der Folge stiess das Auto gegen die rechtsseitige, stark ansteigende Böschung. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Am Auto entstand geringer Sachschaden.

Der 39-jährige Autofahrer geriet im Nasenrank ins Schleudern.

Der 39-jährige Autofahrer geriet im Nasenrank ins Schleudern.

Kapo AR
Mittwoch, 10. Februar – 09:20 Uhr

Kanzleineubau in Urnäsch auf Kurs

(pd/rms) Obwohl die Bauarbeiten nach den Weihnachtsferien zeitweise wetterbedingt geruht haben, ist man beim Bau der neuen Urnäscher Gemeindekanzlei «auf Kurs». Dies teilt der Gemeinderat am Mittwoch mit.

Nachdem im März 2020 das erste und im Juni 2020 das zweite Paket der Arbeiten für den Kanzleineubau vergeben worden sind, erfolgen nun in einem dritten Paket folgende weitere Arbeitsvergaben im Rahmen des Kostenvoranschlages:

  • Arbeitsvergaben: Äussere Malerarbeiten an die ARGE Alder/Langenauer, Herisau/Urnäsch; Metallbauarbeiten an die Metallround AG, Engelburg; Türen an die Koster AG Holzwelten, Arnegg; Einbaumöbel und Küche, Trockenbauarbeiten und allgemeine Schreinerarbeiten an die ARGE Schreinerarbeiten Kanzlei, Urnäsch. Die Baukommission hat den Zuschlag dem wirtschaftlich günstigsten Angebot erteilt unter Einhaltung des Gesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen.
  • Kosten: Von den Gesamtkosten von 4,6 Millionen Franken sind bereits Arbeiten in der Grössenordnung von 3,8 Millionen Franken fix vergeben. «Aufgrund davon kann gesagt werden, dass wir die Kosten gut im Griff haben», sagt Gemeinderat und Baupräsident Chläus Hörler.
  • Bezug bis Ende Jahr: Stand heute, ist man zuversichtlich, dass der Terminplan und somit der Bezugstermin im Dezember, eingehalten werden können.
  • Baubeginn: Mit den Bauarbeiten für das unmittelbar neben der neuen Gemeindekanzlei geplante Wohnhaus soll voraussichtlich Ende April 2021 begonnen werden. Die Gemeindekanzlei und das Wohnhaus sind lediglich über die gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden. In dem von einem privaten Investor geplanten Mehrfamilienhaus in Massivbauweise und mit vorgehängter Holzfassade sind acht unterschiedlich grosse Wohnungen vorgesehen; deren Bezug ist auf den Herbst 2022 geplant.
Dienstag, 9. Februar – 14:15 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle seit Montag kumuliert auf 3053 gestiegen. 144 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 79 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 167 Laborbestätigte Hospitalisationen und 57 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3562 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Montag um 1 auf 849 gestiegen. In Isolation befinden sich 22 Personen, 33 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 1 Person in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Dienstag, 9. Februar – 12:00 Uhr

Neuzugang aus Winterthur: Yanick Hägele tritt SC Herisau bei

(pd/rms) Mit Yanick Hägele ist es den Appenzellern gelungen, für die kommende Saison 2021/2022 einen jungen Stürmer mit viel Potential (Jahrgang 2001) zu verpflichten. Dies teilt der Schlittschuh-Club Herisau am Dienstag mit.

Yanick verstärkt ab nächster Saison den Sturm des SC Herisau.

Yanick verstärkt ab nächster Saison den Sturm des SC Herisau.

PD

Der 20-jährige Yanick spielte diese Saison für die Elite B von Winterthur und amtete dort als Captain. Er unterschrieb für 1 Jahr und wird zukünftig mit der Nummer 56 auflaufen. Der SC Herisau freut sich enorm, dass sich ein weiterer junger Spieler für den Club entschieden hat und wünscht Yanick bereits heute viel Erfolg und Spass mit seinen neuen Teamkollegen.

Dienstag, 9. Februar – 11:45 Uhr

Hohe Unterrichtsqualität an der Schule Schwellbrunn

(pd) Im Oktober 2020 wurde die Schule Schwellbrunn durch das Departement Bildung und Kultur extern evaluiert. Die Ergebnisse zeigen ein erfreuliches Bild.

Die Schule Schwellbrunn setzt sich mit den Themen Integration und integrative Schulung intensiv auseinander und gestaltet den Unterricht auf allen drei Zyklen nach diesen Prinzipien. Es wird eine Schul- und Klassenkultur gelebt, die für einen respektvollen, familiären Umgang und gegenseitige Akzeptanz sorgt. In den Unterrichtsräumen herrscht eine angenehme Stimmung und lernförderliche Arbeitsatmosphäre.

In den Unterrichtsteams arbeiten die Lehr- und Fachpersonen effizient, bedarfs- und ressourcenorientiert zusammen. Sie gestalten gemeinsam einen dem neuen Lehrplan entsprechenden Unterricht und sorgen für differenzierte, flexible Lernangebote, die der optimalen Förderung der Lernenden dienen und zu aktivem Lernen anregen.

Die Ergebnisse der Evaluation basieren auf dem hohen Engagement und der guten Zusammenarbeit zwischen der Schulkommission, der Schulleitung und dem Gesamtteam der Schule Schwellbrunn. Die Schulführung leistet mit ihrer professionellen Vorgehensweise einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Schulqualität.

Für die nächsten Jahre setzte die Abteilung Regelpädagogik zwei Entwicklungsschwerpunkte. Diese wurden zusammen mit dem Schulpräsident und der Schulleitung besprochen und als sinnvoll und machbar betrachtet. Zur Förderung der Schulentwicklungsarbeit erweitert die Schule Schwellbrunn Kooperationsgefässe für die pädagogische Zusammenarbeit verschiedener Unterrichtsgruppen. Ausserdem optimiert sie die Ressourcennutzung, um so der Schaffung eines starken und tragenden Schulsystems noch besser gerecht zu werden. In drei Jahren werden die Entwicklungsschwerpunkte durch das Amt für Volksschule und Sport überprüft.

Dienstag, 9. Februar – 10:15 Uhr

Corina Nef kandidiert für den Gemeinderat Heiden

(pd) Die vor bald 31 Jahren in Heiden geborene und aufgewachsene Corina Nef stellt sich als Kandidatin für den Gemeinderat Heiden zur Verfügung.

Nach ihrem Studium BA in Logopädie an der Universität Fribourg kehrte sie wieder in die Ostschweiz zurück. Sie arbeitet als Logopädin in der Heilpädagogischen Schule Wiggenhof, Rorschacherberg und in der Kleinschule tipiti in Heiden. Seit knapp vier Jahren wohnt sie mit ihrem Mann an der Weidstrasse in Heiden.

Corina Nef arbeitet als Logopädin in der Heilpädagogischen Schule Wiggenhof, Rorschacherberg und in der Kleinschule tipiti in Heiden.

Corina Nef arbeitet als Logopädin in der Heilpädagogischen Schule Wiggenhof, Rorschacherberg und in der Kleinschule tipiti in Heiden.

PD

Sie bringt durch ihre jahrelange Vorstandsarbeit als Juniorenverantwortliche von Floorball Heiden grosse Erfahrung und ein breites soziales Netzwerk mit. Ein wesentlicher Anteil ihrer Arbeit ist die Kommunikation mit und für Menschen. Sie möchte sich für die breite Bevölkerung und für ihre Heimat Heiden engagieren, so dass wir weiterhin mit hoher Zufriedenheit in unserem attraktiven Dorf leben dürfen.

Die Lesegesellschaft Bissau unterstützt die Kandidatur ihres Mitglieds und ist von der sehr motivierten und vielseitig interessierten Heidlerin überzeugt. Die Ergänzungswahl in den Heidler Gemeinderat findet am 11. April statt.

Montag, 8. Februar – 16:00 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle übers Wochenende kumuliert auf 3033 gestiegen. 135 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 82 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 167 Laborbestätigte Hospitalisationen und 57 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3562 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Freitag um 2 auf 848 gestiegen. In Isolation befinden sich 25 Personen, 34 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 1 Person in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Montag, 8. Februar - 15:25 Uhr

FDP Gais nimmt andere Parteien in die Pflicht

Die Gemeinde Gais: Im April stehen Ersatzwahlen an.

Die Gemeinde Gais: Im April stehen Ersatzwahlen an.

Bild: APZ

(pd) Andreas Winkler setzt sich seit 2007 als Gemeinderat für Gais ein. Nun tritt er im Sommer 2021 zurück. Die Ersatzwahl findet am 11. April statt. An diesem Termin wird auch ein neues Mitglied der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) gewählt. An seiner Sitzung Anfang Februar hat der Vorstand der FDP Gais gemäss Mitteilung unter anderem die anstehenden Wahlen diskutiert. In Bezug auf den frei werdenden Gemeinderatssitz ging der Blick zuerst zurück zu den Gesamterneuerungswahlen 2019. Damals traten mit Jaap van Dam (VdA) und Urs Bossard (SP) zwei Gemeinderatsmitglieder aus dem Mitte-Links-Spektrum zurück. Da von dieser Seite keine Kandidaturen anstanden, stellte die FDP mit Erfolg Doris Oetiker auf. Diese Kandidatur erfolgte in Absprache und mit unterstützender Zustimmung der anderen Parteien in der Gemeinde. Als unabhängiger Kandidat wurde Dylan McGhee gewählt. So sind laut Medienmitteilung aktuell fünf der sieben Gemeinderatssitze von der FDP besetzt. «Der Vorstand ist nun einhellig der Meinung, dass jetzt für die Nachfolge von Andy Winkler die anderen Parteien in der Pflicht stehen», heisst es in der Mitteilung. Weiter begründet dies der FDP-Vorstand mit dem Wunsch nach Meinungsvielfalt im Gemeinderat. Hinsichtlich der RGPK stehe nach Ansicht der FDP die Qualifikation einer Kandidatin oder eines Kandidaten an erster Stelle und erst sekundär die politische Einstellung. Einerseits evaluiert die FDP deshalb mögliche Kandidaturen, anderseits lädt sie Gaiserinnen und Gaiser ausdrücklich dazu ein, selber die Initiative zu ergreifen und sich für die Gemeinde zu engagieren. Neben dem zu besetzenden Sitz in der RGPK gibt es auch Vakanzen in der Finanzkommission, der Kulturkommission sowie im Zählbüro für Urnenabstimmungen.

Montag, 8. Februar - 12:19 Uhr

Einwohnerzahl der Gemeinde Walzenhausen steigt um 13 Personen

(gk) Die Einwohnerzahl der Gemeinde Walzenhausen hat sich wie bereits 2019 auch 2020 sehr erfreulich entwickelt. Dies teilt die Gemeindekanzlei in einer Medienmitteilung mit. Demnach lebten Ende Dezember 2020 in Walzenhausen 2'028 Personen. Das ist eine Zunahme von 13 Personen beziehungsweise 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gemeinde Walzenhausen verzeichnete gemäss der Mittelung im 2020 neben den Zu- und Wegzügen, 20 Geburten und 14 Todesfälle.

Die neuen Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinderat Walzenhausen wurden am Neuzuzügeranlass 2020 begrüsst.

Die neuen Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinderat Walzenhausen wurden am Neuzuzügeranlass 2020 begrüsst.

Bild: PD
Freitag, 5. Februar – 13:45 Uhr

Strassensicherung nach Erdrutsch in Walzenhausen

(pd/rms) Die grosse Schneeschmelze und der anhaltende Regen der letzten Tage führte bei der ehemaligen Deponie Heldholz vor dem Ortsteil Lachen in Walzenhausen zu Rutschungen bis an den Rand der Kantonsstrasse. Als Sofortmassnahme wurde die talseitige Fahrbahn gesperrt. Der Verkehr wird seitdem zur Entlastung des ungesicherten Strassenrandes mittels einer Lichtsignalanlage einspurig auf der Bergseite geführt.

Das kantonale Tiefbauamt sieht von einer provisorischen Strassensicherung ab.

Das kantonale Tiefbauamt sieht von einer provisorischen Strassensicherung ab.

PD

Für diesen Strassenabschnitt besteht ein baureifes Sanierungsprojekt, das ab 2022 realisiert werden sollte. Das kantonale Tiefbauamt sieht daher von einer provisorischen Strassensicherung ab und zieht die Umsetzung des Projektes vor. Die Bauarbeiten werden möglichst schnell ausgeschrieben. Der Start ist aber noch unbestimmt. Insgesamt werden die Arbeiten mindestens zwei Bausaisons dauern.

Freitag, 5. Februar – 13:30 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle seit Donnerstag kumuliert bei 3012 geblieben. 152 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 85 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 167 Laborbestätigte Hospitalisationen und 56 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3542 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 1 auf 846 gestiegen. In Isolation befinden sich 28 Personen, 41 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Freitag, 5. Februar – 10:00 Uhr

Landwirtschaftliche Betriebsstrukturdatenerhebung 2021 findet statt

(pd/rms) Die landwirtschaftliche Betriebsstrukturdatenerhebung 2021 in Appenzell Ausserrhoden findet vom 8. bis 20. Februar statt. Die Datenerfassung für alle Landwirtschaftsbetriebe inklusive Hobbybetriebe erfolgt wie im letzten Jahr elektronisch.

Grundlage für Massnahmen

Die Erhebung der landwirtschaftlichen Betriebsstrukturdaten bildet die Grundlage für den Vollzug der agrarpolitischen und tierseuchenpolizeilichen Massnahmen sowie des Gewässer-, Umwelt- und Tierschutzes. Sie dient aber auch zum frühzeitigen Erkennen von Marktentwicklungen in der Landwirtschaft. So müssen die Kantone gemäss eidgenössischer Tierseuchenverordnung alle Tierhaltungen der Klauentiere und die Tiere der Pferdegattungen, die Hausgeflügel, die Bienen sowie die Aquakulturbetriebe erfassen.

Alle Tierhaltungen inklusive Hobbybetriebe ab gewissen Mindesttierbeständen und/oder Mindestflächen sind registrierungspflichtig. Ebenso sind alle Betriebe, die ab ihrem Hof verarbeitete Produkte und/oder nicht selbst produzierte Primärprodukte direkt an den Konsumenten verkaufen, meldepflichtig.

Die Informationen zur landwirtschaftlichen Betriebsstrukturdatenerhebung wurden den Betrieben bereits zugestellt. Neuregistrierungen können unter der Telefonnummer: 071 353 67 59 (Amt für Landwirtschaft, Direktzahlungen und Tierzucht) getätigt werden.

Freitag, 5. Februar – 10:00 Uhr

Neue Unterstützungsangebote im Kanton Appenzell Innerrhoden zu Coronazeiten

(pd/rms) «Immer mehr Menschen leiden unter den Folgen der Pandemie», schreibt das Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag in einer Mitteilung. Abstand halten, Isolation und Unsicherheiten würden sich auch auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirken. «Damit lassen Betroffene wir nicht alleine. Eine Vielzahl von kantonalen und regionalen Unterstützungsangeboten können helfen», heisst es weiter.

Im Kanton Appenzell Innerrhoden gibt es verschiedenste Beratungsstellen und Unterstützungsangebote, wie zum Beispiel die Pro Senectute (Telefonnummer: 071 788 10 21) oder die Sozialberatungsstelle (Telefonnummer: 071 788 10 24). Weitere Anlaufstellen sind unter www.ai.ch/coronavirus-beratung zu finden. Es ist wichtig, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen, um aktiv das persönliche Wohlergehen zu stärken und zu sichern.

«Wertvolle Anregungen finden sich auch in der Broschüre ‹Ich heb mir Sorg!›», schreibt das Gesundheits- und Sozialdepartement. Die Broschüre wurde unter der Leitfrage «Was tut mir gut und wie kann ich mir selber etwas Gutes tun?» vom Ostschweizer Forum für Psychische Gesundheit erarbeitet. Sie beinhaltet Ideen und Anregungen, welche wertvolle Impulse geben, um gut durch die Coronazeit zu kommen und kann auf der Website des Kantons unter http://www.ai.ch/coronavirus-beratung heruntergeladen werden. Zudem erhalten alle Abonnentinnen und Abonnenten des Appenzeller Volksfreunds die Broschüre als Beilage in der Ausgabe vom 6. Februar 2021.

Freitag, 5. Februar – 09:15 Uhr

Ralf Bürki wird neuer Leiter Landesbauamt

(pd/rms) Ralf Bürki ist zum neuen Leiter des Landesbauamts gewählt worden. Dies teilt Die Standeskommission am Freitag mit. Der Neugewählte übernimmt die Aufgaben am 1. Mai 2021. Sein Vorgänger, Andreas Forrer, wird den Kanton Appenzell Innerrhoden per Ende März verlassen.

Der Neugewählte ist in Oberegg aufgewachsen und wohnt heute mit seiner Familie in Flawil.

Der Neugewählte ist in Oberegg aufgewachsen und wohnt heute mit seiner Familie in Flawil.

PD

Bürki absolvierte nach der Lehre als Vermessungszeichner die Ingenieurschule St.Gallen und schloss das Studium als Bauingenieur HTL ab. Danach arbeitete er einige Jahre als Projektingenieur für Geoinformationssysteme und anschliessend als Projektingenieur in den Bereichen Gewässerschutz und Hydrometrie im Amt für Umwelt und Energie des Kantons St.Gallen. Seit 2016 ist Ralf Bürki Niederlassungsleiter eines St.Galler Ingenieurbüros.

Freitag, 5. Februar – 09:10 Uhr

Herisauer Casino Konzerte beendigen Saison

(pd) Angesichts von kaum mehr zu erwartenden Lockerungen der Covid- Massnahmen im Kulturbereich sind die Konzerte der laufenden Saison abgesagt worden. Die ausfallenden Programme werden in der Saison 21/22 mit Beginn im Oktober zur Aufführung gelangen.

Donnerstag, 4. Februar – 17:20 Uhr

Restaurant «Swiss Alpine» wird mit «Grünen Stern» gekürt

Tobias Funke leitet das Gasthaus zur Fernsicht in Heiden. Er ist dort Küchenchef und Geschäftsführer. Das Gasthaus besteht aus den beiden Restaurants Incantare und Swiss Alpine. Letzteres ist nun mit einem «Grünen Stern» vom Restaurantführer Michelin ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum ersten Mal an Restaurants in der Schweiz vergeben.

Tobias Funke ist Küchenchef und Geschäftsführer des Gasthauses zur Fernsicht in Heiden.

Tobias Funke ist Küchenchef und Geschäftsführer des Gasthauses zur Fernsicht in Heiden.

Bild: Oli – Glanzlicht Fotog/«Aargauer Zeitung»

«Wir haben Restaurants ausgewählt, die sich durch den Einsatz lokaler, regionaler Produkte aus teils eigenem Anbau, die Schonung der Ressourcen, Verzicht auf Produkte aus Massentierhaltung, Abfallmanagement und Recycling sowie durch den Einsatz saisonal verfügbarer Produkte hervorheben», schreibt Michelin auf ihrer Website. Von insgesamt 19 Restaurants, die mit dem «Grünen Stern» gekürt wurden, ist mit dem «Swiss Alpine» das einzige Restaurant aus der Ostschweiz vertreten.

Donnerstag, 4. Februar – 16:25 Uhr

Einbruchdiebstahl und Fahrzeugaufbrüche in Herisau

(Kapo AR/rms) In der Nacht auf Mittwoch ist es in Herisau zu einem Einbruch in einen Geschäftsbetrieb sowie zu mehreren Fahrzeugaufbrüchen gekommen. Das Deliktsgut und der Sachschaden belaufen sich auf mehrere Tausend Franken.

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt in einen Einkaufsladen an der Melonenstrasse. Im Gebäudeinnern durchsuchte die Täterschaft die Verkaufts- und Büroräumlichkeiten. Dabei entwendete sie Wertsachen sowie Lebensmittel und weitere Gegenstände im Gesamtwert von rund 4'000 Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Hundert Franken.

Im selben Zeitraum sind an der Oberdorfstrasse und an der Birkenstrasse in Herisau fünf Personenwagen aufgebrochen worden. Dabei wurden jeweils die Seitenscheiben mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen und aus dem Fahrzeuginnern Wertgegenstände entwendet. Der gesamte Sachschaden sowie das Deliktsgut beträgt einige Tausend Franken. In diesem Zusammenhang macht die Polizei darauf aufmerksam, keine Wertsachen im Fahrzeug aufzubewahren und vor allem diese nicht sichtbar zu deponieren.

Donnerstag, 4. Februar – 16:05 Uhr

Selbstunfall in Trogen – keine Verletzten

(Kapo AR/rms) Am Donnerstag ist es in Trogen zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 22-Jähriger Autofahrer war kurz nach 6.15 Uhr auf der Bühlerstrasse in Richtung Trogen unterwegs. Kurz vor der Wissegg sprang von links ein Fuchs auf die Fahrbahn.

Das verunfallte Auto.

Das verunfallte Auto.

Kapo AR

Der Mann versuchte dem Tier auszuweichen, worauf er die Kontrolle über sein Auto verlor und mit dem rechtsseitigen Röhrenzaun kollidierte. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund fünftausend Franken. Die Beschädigung am Röhrenzaun wird auf etwa tausend Franken geschätzt.

Donnerstag, 4. Februar – 14:30 Uhr

Aktuelle Coronalage im Appenzellerland

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle kumuliert auf 3012 gestiegen. 162 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 97 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie gab 167 Laborbestätigte Hospitalisationen und 56 Todesfälle. Verimpft wurden in Ausserrhoden bis jetzt 3542 Dosen.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 6 auf 845 gestiegen. In Isolation befinden sich 24 Personen, 32 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Donnerstag, 4. Februar – 13:45 Uhr

Jahresversammlung des Verbands der Katholischen Kirchgemeinden von Appenzeller Ausserrhoden schriftlich durchgeführt

(pd/rms) Der Verband der Katholischen Kirchgemeinden von Appenzell Ausserrhoden hat aufgrund der Covid-19 Einschränkungen gegen Ende des letzten Jahres die Jahresversammlung auf schriftlichem Weg durchgeführt. Dies teilt der Zentralrat am Donnerstag mit. Die Delegierten der Kirchgemeinden haben allen traktandierten Wahlgeschäften, der Jahresrechnung 2019 und dem Budget 2020 zugestimmt. Auch bestätigten die Vertreter der Kirchgemeinden die Aufschaltung der von einer Arbeitsgruppe erarbeiteten neuen Verbands-Homepage: www.kirchear.ch.

Die acht Kirchgemeinden von Appenzell Ausserhoden sind in drei Seelsorgeeinheiten unterteilt: Seelsorgeeinheit Appenzeller Hinterland, Seelsorgeeinheit Gäbris (Mittelland) und Seelsorgeeinheit über dem Bodensee (Vorderland).

«Die gemeinsame Homepage zeigt in kurzen Filmbeiträgen, wie sich die Kirche in verschiedenen Bereichen einsetzt», heisst es weiter. Stellvertretend für viele engagierte Kirchenmitglieder geben sechs Portraits einen Eindruck der kirchlichen Jugend- und Sozialarbeit aber auch des Verkündigungs- und Bildungsauftrags der Pfarreien. Der Verband nimmt Stellung zu aktuellen kirchlichen Themen. In einer kurzen Video-Botschaft erklärt der Bischof von St. Gallen das duale System, in dem staatskirchliche und kirchliche Institutionen zusammenwirken.

Mittwoch, 3. Februar – 13:50 Uhr

Alljährliche Instandhaltearbeiten der Säntis-Schwebebahn abgeschlossen – Publikumsbetrieb am Freitag wieder auf

(pd/rms) «Die anspruchsvollen Arbeiten auf dem Berg, im Maschinenraum und der Strecke konnten erfolgreich abgeschlossen werden», teilt die Säntis-Schwebebahn AG am Mittwoch mit. Drei Wochen stand die Bahn still. Neben den ordentlichen Unterhaltsarbeiten wurde im Säntisgipfelgebäude auch die Abwasserreinigungsanlage revidiert sowie der Gästelift erneuert. Somit sind die Aufzüge auf dem Säntis wieder auf den aktuellsten Sicherheitsstandard für Personenaufzüge in öffentlichen Gebäuden.

«Die Herkulesaufgabe für das Schwebebahn-Team bestand jedoch im Austausch des oberen Zugseils», heisst es weiter. Trotz widerlichen Wetterbedingungen sei das neue 2,5 Kilometer lange Zugseil für die Bahn erfolgreich eingesetzt worden.

Bei schönem Wetter fährt die Schwebebahn nun wieder gemäss Fahrplan. «Somit sind die frische Bergluft, das einzigartige Gipfelpanorama und die neue Erlebniswelt auf dem Säntis für unsere Gäste wieder frei zugänglich», schreibt die Säntis-Schwebebahn AG. Aufgrund der aktuelle Situation biete sie ihren Gästen auf dem Säntis ein Takeaway-Angebt an.

Das ausgediente Zugseil wird dem Brückenbauer Toni Rüttimann aus Pontresina geschenkt. «Toni El Suizo», wie er genannt wird, baut seit vielen Jahren Fussgängerbrücken in Lateinamerika und Südostasien. Gebaut wird immer in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Damit stellt er sicher, dass die Leute die Brücken auch wirklich wollen und brauchen.

Mittwoch, 3. Februar – 10:30 Uhr

Ausfallentschädigung für Kulturschaffende

(pd/rms) Neu können auch Kulturschaffende in Appenzell Ausserrhoden wieder Finanzhilfen für coronabedingte Ausfälle beantragen. Dies teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit. «Nachdem der Bund die Covid-19-Kulturverordnung angepasst hat, übernimmt der Kanton die entsprechende Ausweitung der Anspruchsberechtigten», heisst es. Betroffene könnten für den Zeitraum ab dem 19. Dezember 2020 beim Amt für Kultur Ausfallentschädigungen beantragen. Sollte das Bundesparlament in der Frühjahrssession dem Vorschlag des Bundesrates zustimmen, würde der anrechenbare Schadenszeitraum rückwirkend zudem bis zum 1. November 2020 ausgedehnt. Gesuchformulare und weiterführende, laufend aktualisierte Informationen sind auf der Webseite des Kantons zu finden: www.ar.ch/corona oder www.ar.ch/kulturfoerderung.

Das Erziehungsdepartement des Kantons Appenzell Innerrhoden teilte ungefähr das Gleiche mit: «Neben den Kulturunternehmen können nun auch wieder Kulturschaffende für COVID-bedingte finanzielle Schäden Gesuche für Ausfallentschädigungen einreichen», heisst es. Kulturschaffende mit Wohnsitz in Innerrhoden fänden die benötigten Dokumente auf der Webseite des Kulturamts. Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum 1. November 2020 bis 31. Januar 2021 müssten dort bis spätestens 28. Februar 2021 eingegeben werden. Die Formulare sowie das Merkblatt zur Ausfallentschädigung für Kulturschaffende sind auf den Webseiten des Kantons unter www.ai.ch/coronavirus-kultur verfügbar.

Mittwoch, 3. Februar – 09:30 Uhr

Appenzell Innerrhoder-Nationalrat engagiert sich für das «Solarfaltdach Kronberg»

Er setzt auf erneuerbare Energielösungen: Appenzell Innerrhoder-Nationalrat Thomas Rechsteiner.

Er setzt auf erneuerbare Energielösungen: Appenzell Innerrhoder-Nationalrat Thomas Rechsteiner.

PD

(pd/rms) Die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat ihr 4‘000 Quadratmeter grosses Solarfaltdach – nach 13-monatiger Bauzeit – am 22. Juni 2020 in Betrieb genommen, zusammen mit der Luftseilbahn Jakobsbad-Kronberg AG. Seither kann sich auch die Öffentlichkeit mit Solar-Engagements (ab 200.- Franken) am Projekt beteiligen und damit einen wertvollen Beitrag für die erneuerbare Energiezukunft leisten. Als Gegenwert erhalten sie eine personalisierte Panelbeschriftung, attraktive Geschenkgutscheine für die Kronberg Erlebniswelt sowie ein Zertifikat mit persönlicher Widmung.

Kürzlich hat sich auch der Appenzell Innerrhoder-Nationalrat Thomas Rechsteiner am Projekt beteiligt. Dies teilt die SAK am Mittwoch mit.« Er fand schnell Gefallen am Angebot und beteiligte sich gleich zweifach am Solarfaltdach, einmal privat und einmal als Unternehmer», heisst es.

Investition in die Energiezukunft

Das Solarfaltdach ist in seiner Bauweise, installiert über einen Parkplatz, weltweit einzigartig. Voll ausgefahren spendet die Konstruktion 152 Personenwagen auf dem Parkplatz Schatten und produziert mit seinen 1'320 Panels 350'000 Kilowatt pro Stunde Solarstrom im Jahr. Dies entspricht einem jährlichen Strombedarf von rund 70 Haushalten.

Rechsteiner setzt seit Jahren auf erneuerbare Energielösungen. Innovation und umweltgerechte Stromproduktion passen zu Appenzell, wie er sagt: «Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Teil unserer Stromversorgung, da sie unserer Natur Sorge tragen. In Appenzell können wir von nachhaltigen Technologien – wie der Photovoltaik – sehr profitieren, da wir oberhalb der Nebelgrenze Zuhause sind und mehr Sonnenstunden geniessen. Ich habe mich am Solarfaltdach engagiert, weil ich privat und geschäftlich selbst auf Elektromobilität setze und mich mit dieser Beteiligung – zumindest in der Philosophie – noch grüner fortbewegen kann.»

Dienstag, 2. Februar – 16:20 Uhr

Papiersammlung in Teufen und Bühler abgesagt




Bild: Nik Roth

(pd) Die Papiersammlung von Teufen und Bühler von Samstag 13. Februar 2021 findet coronabedingt nicht statt. Die nächste Vereins-Papiersammlung ist am Samstag 1. Mai 2021 vorgesehen.

Dienstag, 2. Februar – 11:35 Uhr

Gupf-Besitzer Migg Eberle wird geehrt

Migg Eberle, Besitzer Gupf und «Dorfkönig» von Rehetobel.

Migg Eberle, Besitzer Gupf und «Dorfkönig» von Rehetobel.

Bild: Michel Canonica

(pd) Der Rehetobler Gemeinderat hat zusammen mit der Kulturkommission ein Reglement geschaffen mit dem Namen «Rehetobel dankt». Für den Zeitraum von 2020 bis 2069 ist jeweils eine jährliche Ehrung vorgesehen. Geehrt werden können Rehetoblerinnen und Rehetobler, Mitglieder von Rehetobler Vereinen oder Personen, welche nicht in Rehetobel wohnen, die sich jedoch in einem oder mehreren Bereichen (Soziales, Sport, Kultur, Musik oder Politik) in besonderer Art und Weise verdient gemacht haben. Es werden Leistungen geehrt, die das Dorf gegen Aussen und Innen bekannter, attraktiver, freundlicher gemacht haben.

Die erste Münze «Rehetobel dankt» wurde an Gupf-Besitzer Migg Eberle überreicht. Eberle ist am 29. April 1980 von St. Margarethen nach Rehetobel, in die Hofmüli, gezogen. Später sehnte er sich wieder nach etwas mehr Weitsicht und kaufte das Gasthaus Gupf. Am 30. November 2009 ist er - nach beinahe 30 Jahren in Rehetobel - nach Bad Ragaz umgezogen. «Migg Eberle hat in der Gemeinde während dieser Zeit und auch heute noch einiges bewegt», schreibt der Gemeinderat. Nicht nur mit dem «Gupf», welcher über die Landesgrenzen hinaus ein Begriff für höchste Gastronomie geworden sei, sondern auch mit dem Dorfhus Gupf, das dem Dorf zu neuem Glanz verholfen habe.

Dienstag, 2. Februar – 10:37 Uhr

Ausserrhoder Gewerbeverband unterstützt Dölf Biasotto

(pd/rms) Der Vorstand des Ausserrhoder Gewerbeverband empfiehlt Volkswirtschaftsdirektor Dölf Biasotto (FDP) zur Wahl als Ausserrhoder Landammann. Dies teilt er am Dienstag mit. «Auch wenn es sich bei dieser Wahl um eine Einerkandidatur handelt und das Anciennitätsprinzip gelebt wird, ist der Vorstand des Gewerbeverband AR der Überzeugung, dass Dölf Biasotto des Amtes als Landammanns würdig ist», heisst es. Schon oft und gerade auch in jüngster Zeit, wo Coronamassnahmen und Hilfeforderungen für das Gewerbe Schlagzeilen machen, habe der Gewerbeverband ein grosses Engagement von Dölf Biasotto für das örtliche Gewerbe gespürt.

Montag, 1. Februar – 15:50 Uhr

Zwei Motorräder in Wienacht-Tobel entwendet

(Kapo AR/rms) In der Nacht auf Sonntag sind in Wienacht-Tobel Unbekannte in einen Hausanbau eingestiegen und haben zwei Motorräder entwendet. Die Täterschaft verschaffte sich Zugang zu den Räumlichkeiten, welche als Lager und Werkstatt dienen. Dort wurden zwei Motorräder, Marke KTM 25 SX und Husqvarna FC 250, behändigt und entwendet. Die Täterschaft dürfte die Fahrzeuge über eine Wiese talwärts weggerollt haben. Der Wert der Motorräder beläuft auf zirka 8'000 Franken.

Personen, die Angaben zu diesem Fall machen können, werden gebeten sich an den Regionalpolizeiposten Heiden zu wenden: 071 253 93 11.

Die zwei Motorräder sehen wie folgt aus:

Das Motorrad der Marke KTM 25 SX.

Das Motorrad der Marke KTM 25 SX.

Symbolbild: Kapo AR
Das Motorrad der Marke Husqvarna FC 250.

Das Motorrad der Marke Husqvarna FC 250.

Symbolbild: Kapo AR
Montag, 1. Februar – 15:00 Uhr

AR Regierungsrat spricht Nothilfe für Erdbebenopfer in Kroatien zu

(pd/rms) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 10‘000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Betroffenen der Erdbeben in Kroatien zu gesprochen. Dadurch werden die Hilfeleistungen, koordiniert durch den kroatischen Katastrophenschutz in Zusammenarbeit mit der Lokalregierung, im Rahmen unterstützt.

Das Land wurde Ende letzten Jahres von zwei verheerenden Erdbeben heimgesucht. Das letzte traf den Landkreis Sisak-Moslavina, insbesondere die Städte Petrinja, Glina und Sisak, aber auch viele kleinere Siedlungen. Es forderte Menschenleben und verursachte riesige Materialschäden.

Montag, 1. Februar – 13:56 Uhr

Gidiopfarrer Waldstatt: Von Julian Rüegg zu Gian Mattia Gantenbein

(pd) Jeweils am Aschermittwoch findet in den Gemeinden Herisau und Waldstatt die Kinderfasnacht mit den Gidio-Umzügen statt. Dieses Jahr wurden sie vom Regierungsrat wegen nicht einzuhaltenden Corona-Schutzmassnahmen verboten. Dies verhindert, dass der amtierende Waldstätter Gidio-Pfarrer Julian Rüegg am 17. Februar bekanntgeben kann, wer seine Nachfolge antritt. Entsprechend fand der Akt unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorgezogen im Nachgang an die Einsammlung der Christbäume statt.

Julian Rüegg übergibt das Gidio-Buch an Gian Mattia Gantenbein.

Julian Rüegg übergibt das Gidio-Buch an Gian Mattia Gantenbein.

Bild: PD

Rüegg bestimmte Gian Mattia Gantenbein zu seinem Nachfolger. Gemäss Überlieferung ist der 13-Jährige bereits der 111. Träger dieser Würde, die aber gleichzeitig eine Bürde ist: Der Waldstätter Gidiopfarrer hat nicht nur den Umzug am Aschermittwoch sowie die Verbrennung des Strohmannes am Funkensonntag zu organisieren, sondern auch einen aus Episoden des (Schul-)Jahres zusammengetragenen Lebenslauf der fiktiven Person Gidio Hosestoss zu verfassen. Dieser wird jeweils im Anschluss an den Trauerumzug als Predigt verlesen.

Während der Waldstätter «Gidio Hosestoss» jeweils aus einem erfundenen Grund stirbt, erstickt derjenige in Herisau alljährlich an einem Leckerli. Heuer hätte jener Trauerumzug zu Ehren des Sohns von Josua Silvester Hosestoss und Lisebös Eulalia Hosestoss, geborene Chuefödle, zum 177. Mal stattfinden sollen. Zudem ist in dieser Gemeinde die aus Erwachsenen bestehende «Leckerlikommission» für die Organisation des traditionsreichen Kinderfasnachts-Anlasses zuständig.

Sonntag, 31. Januar – 17:23 Uhr

Nebst Simon Ehammer glänzt auch Mirjam Mazenauer

Simon Ehammer ging erstmals in dieser Saision im Stabhochsprung an den Start.

Simon Ehammer ging erstmals in dieser Saision im Stabhochsprung an den Start.

Bild: Keystone

(pd) Nach seinen Glanzleistungen in St. Gallen steigerte sich Simon Ehammer in Magglingen weiter. Die Kaderathleten von Swiss Athletics konnten sich dort ein weiteres Mal für internationale Grossanlässe empfehlen. Simon Ehammer bestätigte seine Frühform mit einem weiteren Sieg über 60 Meter Hürden in 7.80 Sekunden. Er steigerte sich um weitere drei Hundertstel und unterbot erneut die EM-Limite. Erstmals in dieser Saison ging der Zehnkämpfer auch im Stabhochsprung an den Start. Mit 5.00 Metern belegte er Platz 2 unter den Spezialisten. Damit steigerte er sich gegenüber der letzten Hallensaison gleich um 30 Zentimeter. Siegreich beendete der Zehnkämpfer auch den Weitsprung, mit 7.72 Metern gelang ihm eine Steigerung, und kommt damit den 8.00 Metern wieder näher. Im Kugelstossen kam er nicht ganz an sein Toppergebnis von St.Gallen heran. Mit 13.76 Metern übertraf er aber wiederum seine Weiten aus dem Vorjahr.

Mirjam Mazenauer gewinnt den ersten Wettkampf der neuen Saison mit 14.85 Metern.

Mirjam Mazenauer gewinnt den ersten Wettkampf der neuen Saison mit 14.85 Metern.

Bild: PD

Nahtlos an die Vorjahreserfolge anschliessen konnte die Kugelstösserin Mirjam Mazenauer. Die amtierende Schweizer Meisterin gewann ihren ersten Wettkampf der neuen Saison überlegen mit 14.85 Metern, damit nähert sie sich bereits wieder ihren Vorjahresresultaten.

Immer besser in Fahrt kommt Antonia Gmünder, die Mehrkämpferin glänzte gleich mit zwei persönlichen Bestleistungen. Im Weitsprung steigerte sie sich auf 5.50 Meter und belegte damit bei den Spezialistinnen Rang 6. Ihre aufsteigende Form bestätigte sie mit der nächsten persönlichen Bestleistung im Kugelstossen. 10.66 Meter reichten zu Platz 9. Im Hochsprung erreichte Gmünder mit 1.61 Metern ein weiteres Toppresultat, nur vier Athletinnen sprangen an diesem Wochenende höher.

Sonntag, 31. Januar – 11:30 Uhr

Weidstadel gerät in Vollbrand – keine Verletzten

Beim Eintreffen der Feuerwehr Speicher stand der Weidstadel in Vollbrand.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Speicher stand der Weidstadel in Vollbrand.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR/nat) Kurz vor 3 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale in Herisau in der Nacht auf Sonntag die Meldung, dass in Speicherschwendi ein Weidstadel brenne. Die unverzüglich alarmierte Feuerwehr Speicher traf bei ihrem Eintreffen einen leeren Weidstadel an, welcher in Vollbrand stand. Die Feuerwehr konnte ein Ausbreiten des Feuers auf den nahen Wald verhindern und den Brand unter Kontrolle bringen.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden weder Menschen noch Tiere im Stadel. «Noch am Abend haben sich dort Leute aufgehalten», sagt Anton Sonderegger, Sprecher der Kantonspolizei Appenzell gegenüber FM1Today. Um wie viele Personen es sich handelt und ob dort eine illegale Party gefeiert wurde, könne man noch nicht sagen. Im Stall habe es aber einen Ofen gehabt. Die Polizei führt nun Befragungen durch.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt. Zur Klärung der Brandursache wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgeboten.

Es befanden sich keine Personen oder Tiere im Stadel.

Es befanden sich keine Personen oder Tiere im Stadel.

Bild: Kapo AR
Samstag, 30. Januar - 16:43 Uhr

FDP zeigt Unverständnis über die neue Initiative der IG Tüüfner Engpass

Die FDP Teufen will die weiteren Abklärungen abwarten und lehnt deshalb die Initiative ab.

Die FDP Teufen will die weiteren Abklärungen abwarten und lehnt deshalb die Initiative ab.

Bild: David Scarano

(pd) Die FDP Teufen spricht sich gegen die angekündigte Initiative der IG Tüüfner Engpass aus. Der Zeitpunkt dafür sei unpassend, heisst es in einer Medienmitteilung. Dies auch insbesondere deshalb, weil die Lancierung eines Tunnel-Objektkredits dem Inhalt des gemeinsamen offenen Briefs widerspreche, in welchem lediglich die Abstimmung über einen Projektkredit gefordert worden sei.

Die FDP Teufen hatte abgesehen davon im September 2020 ein geeintes Teufen und ein koordiniertes, gemeinsames Vorgehen gegenüber dem Kanton und den Appenzeller Bahnen über die Parteigrenzen hinaus gefordert. Aufgrund dessen wurde Ende November 2020 ein gemeinsamer offener Brief an den Gemeinde-und Regierungsrat adressiert. Anlässlich einer Medienkonferenz der Appenzeller Bahnen, des Kantons, der Gemeinde und des Bundesamtes für Verkehr (BAV) im Dezember 2020 wurde über das weitere Vorgehen informiert. Es sind weitere Abklärungen geplant.

Einerseits wollen die Appenzeller Bahnen bis im Sommer eine Machbarkeitsstudie zu einem Doppelspur-Tunnel erarbeiten und andererseits führt das Bundesamt für Verkehr auf dem gesamten Appenzellerbahnnetz Trogen –St. Gallen –Appenzell parallel dazu eine Korridorstudie durch. Der Vorstand der FDP Teufen begrüsst gemäss der Medienmitteilung diese weiteren Abklärungen und insbesondere die Durchführung der durch das BAV in Auftrag gegebene und verbindlich geltende Korridorstudie sehr.

Freitag, 29. Januar - 17:10 Uhr

Drei Flaschen Wein zum 104. Geburtstag

Auch mit 104 Jahren erfreut sich Paul Bürki noch guter Gesundheit.

Auch mit 104 Jahren erfreut sich Paul Bürki noch guter Gesundheit.

Bild: PD

(gk) Am Donnerstag feierte Paul Bürki seinen 104. Geburtstag im Betreuungszentrum Heiden. Im Namen des Gemeinderats gratulierte Gemeindepräsident Gallus Pfister dem Jubilar zum hohen Geburtstag. Der älteste Heidler ist wohl auch einer der ältesten Schweizer. Paul Bürki trinkt noch immer gerne jeden Tag sein Gläschen Wein. Deshalb wurden ihm vom Gemeindepräsidenten drei Flaschen Wein als Geschenk überreicht – natürlich unter den nötigen Schutzmassnahmen. Bürki erfreut sich weiterhin guter Gesundheit. Zu Ehren des Jubilaren erklang von 12 bis 12.15 Uhr das Vollgeläut der evangelischen Kirche Heiden.

Freitag, 29. Januar - 13:55 Uhr

Herisau: Neuer Kantonsrat, neue Einwohnerräte

(GK) Auf Ende des Amtsjahres am 31. Mai haben Kantonsrat Peter Erny (SVP) und die Einwohnerräte Hans-Walter Bodenmann, Peter Erny und Reto Sonderegger (alle SVP) ihren Rücktritt erklärt. Nun stehen laut der Medienmitteilung der Gemeindekanzlei Herisau die Nachfolger fest. Als Ersatzleute für die vier Zurücktretenden stellen sich gemäss den Ergebnissen bei den Wahlen 2019 Peter Alder (SVP) als Kantonsrat sowie für den Einwohnerrat Anita Hug, Roman Hutter und Michael Schmucki (alle SVP) zur Verfügung. Amtsantritt für die vier neuen Ratsmitglieder ist am 1. Juni.

Freitag, 29. Januar - 8:50 Uhr

Roman Dobler wird Departementssekretär in Innerrhoden

(RK) Als Nachfolger des in Pension gehenden Franz Büsser wird Roman Dobler, Niederteufen, neuer Departementssekretär des Justiz-, Polizei- und Militärdepartements sowie Leiter des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz. Der bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen als Staatsanwalt tätige Roman Dobler wird die neue Stelle mit einem Pensum von 80 Prozent am 1. Juli antreten. Das teilte die Innerrhoder Ratskanzlei am Freitag mit.

Roman Dobler

Roman Dobler

Bild: PD

Franz Büsser, Departementssekretär des Justiz-, Polizei- und Militärdepartements sowie Leiter des Amts für Militär, lässt sich auf den 31. August vorzeitig pensionieren. Aus den eingegangenen Bewerbungen hat die Standeskommission Roman Dobler, Niederteufen, gewählt. Er wird ab Sommer als Departementssekretär amten und gleichzeitig das neu formierte Amt für Militär und Bevölkerungsschutz leiten.

Roman Dobler hat nach dem Erlangen des Masterabschlusses in Rechtswissenschaften an der Hochschule St.Gallen in verschiedenen Kantonen staatsanwaltliche Funktionen versehen, bevor er im März 2015 seine heutige Stelle als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft St.Gallen angetreten hat. Im Militärdienst ist er seit 2018 im Grad eines Majors stellvertretender Bataillonskommandant des Aufklärungsbataillons 5. Roman Dobler ist Vater von zwei Kleinkindern. Er wird seine neue Stelle im Justiz-, Polizei- und Militärdepartement bereits am 1. Juli antreten. So kann die lückenlose Übergabe der Kaderstelle sichergestellt werden, da Roman Dobler den ganzen Monat August Militärdienst leisten wird.

Donnerstag, 28. Januar – 17:00 Uhr

Bezirksrat Oberegg gibt Auskunft

(pd/rms) Mario Wolf hat auf Ende des Amtsjahres 2020/2021 seine Demission als Vermittler für den Bezirk Oberegg eingereicht. Dies teilt der Bezirksrat am Donnerstag mit. Ein Rücktritt ist auch aus der Schulkommission zu verzeichnen. Claudia Enzler hat sich entschlossen, ebenfalls auf Ende des Amtsjahres 2020/2021, aus der Schulkommission zurückzutreten. Die Verabschiedung und Verdankung erfolgt anlässlich der hoffentlich stattfindenden Informations- und Orientierungsversammlung vom 7. April.

Weiter teilt der Bezirksrat mit, dass die Schulliegenschaften an das Fernwärmenetz der Energie Oberegg AG angeschlossen werden; die bisherige Heizung mit fossilen Brennstoffen kann dadurch stillgelegt beziehungsweise ausgebaut werden. An die Investitionen ist, auf entsprechendes Gesuch hin, aus dem Kantonalen Förderprogramm ein Beitrag von 18'681 Franken gesprochen worden.

Ausserdem sei die Standeskommission durch den Grossen Rat beauftragt worden, den im vergangenen Sommer erlassenen Beschluss über ausserordentliche Urnenabstimmungen in eine ordentliche Grossratsverordnung zu überführen. «Obwohl der Bezirk Oberegg nur in Bezug auf kantonale Wahlen und Abstimmungen betroffen ist, da in Oberegg auf kommunaler Ebene seit langer Zeit an der Urne abgestimmt wird, hat sich der Bezirksrat zur vorgeschlagenen Verordnung geäussert», heisst es. Die Anregungen beschränke sich jedoch auf einige wenige Punkte.

Der Bezirksrat gibt auch bekannt, sich entschlossen zu haben, die zum Verkauf stehende Stockwerkeigentumseinheit im «Bären» zu erwerben. Die ehemalige Zahnarztpraxis ist mit Datum vom 30. Dezember 2020 in das Eigentum des Bezirks überführt worden.

Donnerstag, 28. Januar – 16:30 Uhr

Streifkollision in Grub

(Kapo AR/rms) Am Donnerstag ist bei einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen in Grub Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken entstanden. Ein 23-jähriger Lenker war kurz nach 7 Uhr mit einem Lieferwagen vom Kaien – auf der teilweise schneebedeckten Hauptstrasse – in Richtung Heiden unterwegs.

An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Kapo AR

Im Bereich Unterrechstein verlor er die Herrschaft über den Lieferwagen, kam über die Fahrbahnmitte und streifte dort einen entgegenkommenden Personenwagen. Nach der Kollision schleuderte der Lieferwagen weiter und blieb schliesslich rechts neben der Fahrbahn im tiefen Schnee stecken. Verletzt wurde dabei niemand.

Donnerstag, 28. Januar – 16:00 Uhr

Strassensicherung in Walzenhausen

(Kapo AR/rms) An der Kantonsstrasse Walzenhausen – St.Margrethen im Ortsteil Aeschi hat das Tiefbauamt am Strassenrand Deformationen und eine teils erodierte und abgerutschte Böschung festgestellt. Dies teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit. Der Strassenrand und die Böschung seien sofort auf die Standfestigkeit geprüft worden. «Die Untersuchungen haben gezeigt, dass der jetzige Zustand keine Sicherheit mehr aufweist. Der Schwerverkehr und das Postauto fahren aufwärts beim Kreuzen mit dem entgegenkommenden Verkehr notgedrungen am talseitigen ungesicherten Strassenrand», heisst es weiter.

Die Untersuchungen des Tiefbauamts haben gezeigt, dass der jetzige Zustand keine Sicherheit aufweist.

Die Untersuchungen des Tiefbauamts haben gezeigt, dass der jetzige Zustand keine Sicherheit aufweist.

Kapo AR

Das Tiefbauamt hat umgehend Baumassnahmen zur Sicherung des Strassenrandes eingeleitet. Damit die Strasse schnell wieder in beide Richtungen befahrbar wird, kommt ein einfaches Sicherungssystem zum Einsatz. Die Strasse erhält so wieder ein standfestes Bankett. Ab dem kommenden Montag, 1. Februar, muss der Verkehr im Einbahnregime mit einer lokalen Umfahrung über Leuchen und Heldstadel geführt werden.

Donnerstag, 28. Januar – 15:05 Uhr

Dachlawinen: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mahnt zur Vorsicht

(Kapo AR) Auf den Dächern liegt noch viel Schnee. Die wärmeren Temperaturen und die damit verbundenen Regenfälle führen aktuell dazu, dass sich auf den Dächern teilweise vereiste Dachlawinen lösen und in die Gassen und Strassen donnern. Helfen Sie mit, Unfälle zu verhindern und halten Sie genügend Abstand von gefährlichen Stellen. Sorgen Sie als Hauseigentümer dafür, dass von Ihrer Liegenschaft keine unnötige Gefahr ausgeht und sperren Sie gefährliche Bereiche nötigenfalls ab.

Donnerstag, 28. Januar – 12:00 Uhr

Kunst in der Klinik: Lilly Langenegger

(pd) Eigentlich hätte Lilly Langeneggers Kunst in der Hirslanden Klinik Stephanshorn vom 6. Januar bis 30. März stattfinden sollen, aber die Corona-Geschichte spielt dagegen. Nun hat die Klinik-Leitung die Idee etwas sehr Erfreuliches zu machen, teilt sie am Donnerstag mit: «Die Klinik bedankt sich bei der Künstlerin Lilly Langenegger für die Ausstellung abwechslungsreicher Bilder, die den Mitarbeitenden und Patienten grosse Freude bereiten und Farbe in die Klinik bringen, vom 6. Februar bis 29. März.» Lillys Kunstwerke können auf ihrer Website www.lilly-langenegger.changeschaut werden.

Donnerstag, 28. Januar – 11:50 Uhr

Verletzter bei Kollision zwischen Velo und Lieferwagen

(Kapo AI/rms) Ein 37-jähriger Velofahrer ist am Mittwoch um kurz vor 12.00 Uhr auf der Forrenböhlstrasse bergwärts gefahren und wollte bei der Verzweigung mit der Sonnenhalbstrasse nach links abbiegen. Gleichzeitig war ein 31-jähriger Lieferwagenfahrer auf der vortrittsberechtigen Sonnenhalbstasse in Richtung Dorf Appenzell unterwegs. Es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wodurch der Velofahrer stürzte und sich schwere Beinverletzungen zuzog. Zum Unfallzeitpunkt waren die Strassen schneebedeckt und es schneite.

Donnerstag, 28. Januar – 11:40 Uhr

Auto kollidiert mit Militärlastwagen in Herisau

(Kapo AR/rms) In Herisau ist bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Militärfahrzeug am Mittwoch Sachschaden entstanden. Ein 78-jähriger Autofahrer was um 14.50 Uhr auf der Cilanderstrasse unterwegs und wollte von dieser nach links in Richtung Schwänlikreisel abbiegen.

Der 78-jährige Autofahrer wollte von der Cilanderstrasse nach links in Richtung Schwänlikreisel abbiegen.

Der 78-jährige Autofahrer wollte von der Cilanderstrasse nach links in Richtung Schwänlikreisel abbiegen.

Kapo AR

Bei diesem Vorhaben kam es zu einer Kollision mit einem aus dem Kreisel kommenden und in Richtung Industriestrasse fahrenden, vortrittsberechtigten Militärlastwagen. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Verletzt wurde niemand.

Donnerstag, 28. Januar – 11:30 Uhr

Verkehrsunfall in Schachen b. Reute – zwei Fahrzeuge kollidiert

(Kapo AR/rms) Am Mittwoch ist es in Schachen b. Reute zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein 21-Jähriger war um 11.30 Uhr mit seinem Fahrzeug von Oberegg in Richtung Berneck unterwegs. In Schachen b. Reute bog er nach links in die Rohnenstrasse ein und verlor dabei auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle.

Das verunfallte Auto. Der Fahrer war von Oberegg in Richtung Berneck unterwegs.

Das verunfallte Auto. Der Fahrer war von Oberegg in Richtung Berneck unterwegs.

Kapo AR

Sein Fahrzeug rutschte geradeaus auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Auto. An den beiden Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Verletzt wurden niemand.

Mittwoch, 27. Januar, 16:01 Uhr

Eröffnung einer zusätzlichen Kindergartenklasse in Speicher

(gk) In Speicher steigen die Schülerzahlen kontinuierlich an. Dies hat zur Folge, dass auf das Schuljahr 2021/22 eine zusätzliche Kindergartenklasse geführt werden muss. Das teilte die Gemeinde am Mittwoch mit.

Es sind im Dorf Speicher seit dem Sommer 2019/20 gesamthaft 27 Kindergartenkinder mehr zu verzeichnen, dies ohne die Kinder der Speicherschwendi, dort wird eine Basisstufe geführt. Die Schulkommission hat verschiedene Optionen geprüft, sie beantragte dem Gemeinderat, zusammen mit dem Ressort Hochbau, in der gemeindeeigenen Liegenschaft Dorf 46 einen weiteren Kindergarten einzurichten. Das Gebäude wurde bereits als Schulhaus mit integrierten Wohnungen für Lehrpersonen um das Jahr 1850 erbaut. Zurzeit sind darin eine Kindergartenklasse und der Rückzugsraum für den Waldkindergarten einquartiert. Mit dem neuen Kindergarten, der ebenfalls in dem Gebäude untergebracht wird, verbleiben noch zwei Wohnungen in diesem stattlichen Haus. Der Standort für einen weiteren Kindergarten am Dorfplatz liegt aus Sicht der Zuteilung der Kinder aus verschiedenen Dorfteilen ideal, auch der attraktive Spielplatz ist bereits vorhanden und kann genutzt werden. An der vergangenen Sitzung stimmte der Gemeinderat diesem Vorhaben im Grundsatz zu. Das Ressort Bildung ist in Zusammenarbeit mit dem Hochbau aufgefordert, umgehend ein konkretes Umbauprojekt mit Zeit- und Kostenplan auszuarbeiten und dem Gemeinderat zur Genehmigung zu unterbreiten, damit die Räumlichkeiten auf das neue Schuljahr bereit sind.

Mittwoch, 27. Januar - 11:11 Uhr

Schwellbrunn: Silvano Huber kandidiert für den Gemeinderat

(pd) Silvano Huber stellt sich zur Wahl als Mitglied des Gemeinderates zur Verfügung. Er ist 1990 geboren, kinderlos und wohnt mit seiner Lebenspartnerin in der Egg 68. Beruflich ist der ausgebildete Elektro-Teamleiter als technischer Sachbearbeiter Kalkulation bei der Firma Etavis Grossenbacher AG angestellt. Er ist laut Medienmitteilung in diversen Vereinen tätig und hatte auch in mehreren eine Vorstandsfunktion inne. Seit zwei Jahren engagiert er sich in der Liegenschaftskommission der Gemeinde Schwellbrunn. Die Kandidatur von Silvano Huber wird von der SVP unterstützt. Die Wahl findet am 11. April statt.

Dienstag, 26. Januar – 14:45 Uhr

SP AI setzt auf wirksame Kompensation von Erwerbsausfällen

(pd/rms) «Wir nehmen die offensivere Kommunikation der Standeskommission zu Massnahmen während der Corona-Pandemie in unserem Kanton erfreut zur Kenntnis», schreibt die Sozialdemokratische Partei Appenzell Innerrhoden (SP AI) am Dienstag in einer Medienmitteilung. Damit vermittele die Regierung in diesen herausfordernden Zeiten vermehrt Klarheit und Sicherheit.

Für die SP AI, heisst es weiter, ist die Ankündigung der Standeskommission, einschneidende Erwerbsausfälle von Unternehmungen unbürokratisch durch schnelle und angemessene Wirtschaftshilfen abzufedern, zentral. Unternehmen und Selbständige seien während der bundesrätlich verordneten Schliessungsmassnahmen weiterhin unverschuldet gefährdet. Die von Bund und Kanton zur Verfügung gestellten À-fonds-perdu-Beiträge würden zur Deckung der Fixkosten dienen. Einen grossen Anteil würden Geschäftsmieten ausmachen.

«Bereits in der ersten Schliessungswelle im Frühling 2020 konnten nicht überall einvernehmliche Lösungen für einen Erlass von Geschäftsmieten gefunden werden», schreibt die SP AI. Sie setze auf die von der Innerrhoder Regierung angekündigte schnelle, unbürokratische und wirksame Kompensation von Erwerbsausfällen. So könnten während der Pandemie Einkommen und Arbeitsplätze gesichert und befürchtete zusätzliche Ungleichheiten verhindert werden. «Es stellt sich allerdings die Frage, weshalb Innerrhoden keine kulantere Regelung anwendet, wie beispielsweise St. Gallen und Thurgau, die weiter gehen als die schweizweite Mindestlösung.»

Dienstag, 26. Januar – 09:25 Uhr

SP Herisau nominiert Max Eugster fürs Gemeindepräsidium

(pd/rms) Die SP Herisau hat aus der Not eine Tugend gemacht, schreibt die Partei am Dienstag in einer Mitteilung: «Da keine Nominationsversammlung unter den herrschenden Corona-Einschränkungen möglich war, konnten sich alle SP-Mitglieder brieflich zur Kandidatur von Gemeinderat Max Eugster als Gemeindepräsident äussern.»

Präsident Peter Federer überreicht GR Max Eugster das Abstimmungsresultat.

Präsident Peter Federer überreicht GR Max Eugster das Abstimmungsresultat.

PD

Mit einer Stimmbeteiligung von mehr als zwei Drittel wurde Max Eugster ohne Gegenstimme als offizieller Kandidat der SP für das Amt formell nominiert. Er freue sich über die breite Unterstützung aus seiner Partei und auf den bevorstehenden Wahlkampf.

Dienstag, 26. Januar – 09:05 Uhr

Selbstunfall unter Alkoholeinfluss – Autofahrerin kollidiert mit Schneehaufen

(Kapo AI/rms) Eine 59-jährige Frau ist am Sonntag gegen 16.15 Uhr mit ihrem Auto in Appenzell auf der Rütistrasse unterwegs gewesen. Als sie an der Einmündung links abbog, verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem am Fahrbahnrand liegenden Schneehaufen. Die Autofahrerin blieb unverletzt. An ihrem Fahrzeug entstand ein leichter Sachschaden.

Das verunfallte Fahrzeug.

Das verunfallte Fahrzeug.

Kapo AI

Die Polizei stellte bei der unfallverursachenden Frau Alkoholsymptome fest, weshalb die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden bei der Lenkerin eine Blutprobe anordnete. Der Führerausweis der Lenkerin wurde von der Polizei abgenommen – zu Handen des Strassenverkehrsamtes.

Montag, 25. Januar - 16:21 Uhr

Kulturgruppe Appenzell muss Anlass verschieben

(PD) Wie so viele Vereine hält die Kulturgruppe Appenzell in diesen Tagen ihre Hauptversammlung schriftlich ab. Und wie so viele Kultur-Veranstalter muss sie wieder einen Anlass verschieben – zum zweiten Mal. Am 6. Februar hätte das Duo Luna-tic das Appenzeller Publikum wieder einmal erfreut. Das ist aber nicht möglich. Die beiden Frauen haben aber versprochen, im November 2022 in Appenzell aufzutreten.

Ob der geplante März-Anlass stattfinden kann, weiss im Moment niemand. Die Kulturgruppe gibt die Hoffnung noch nicht auf. Falls die Corona-Lage es verlangt, müssen auch «Pasta Del Amore» - auf die sich die Kulturgruppe schon lange freut – später genossen werden.

Da nicht absehbar ist, wie sich die Pandemie und die damit verbunden Massnahmen entwickeln, kann die Kulturgruppe kein Jahresprogramm 2021 präsentieren. Sobald es möglich ist, werden aber spontane Veranstaltungen organisiert. Das Kultur-Abo 2020 bleibt für alle Veranstaltungen in diesem Jahr gültig. Schon geplant sind ganz besondere Filmnächte im August. Infos unter: www.kultur-appenzell.ch

Montag, 25. Januar - 15:21 Uhr

Geglückter Start für Antonia Gmünder

(hk) Am nationalen Hallenmeeting in St.Gallen knüpfte der Zehnkämpfer Simon Ehammer an seine Erfolge der vergangenen Saison an und qualifizierte sich über die Hürden für die Hallen-EM vom 4. bis 7.März in Torun, Polen

Eigentlich würden jetzt Berichte um Berichte über die Hallensaison erscheinen, 2021 ist aber alles anders, pandemiebedingt sind auch die Leichtathleten stark eingeschränkt. Es gibt in dieser Saison nur vier Meetings für die Kaderathleten, plus die nationalen Titelkämpfe bei den Aktiven.

TV-Teufen-Mitglied Antonia Gmünder

TV-Teufen-Mitglied Antonia Gmünder

Bild: Michel Canonica

Für den TV Teufen nutzten zwei Angehörige des Nationalkaders einen ersten Start mit dem Hallenmeeting in St.Gallen. Für die beiden Mehrkämpfer Antonia Gmünder und Simon Ehammer stand nach intensivem Wintertraining ein Formtest im Vordergrund.

Fulminant startete Simon Ehammer in die neue Saison. Der Absolvent der Sportler-RS demonstrierte eindrücklich, dass er an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen will. Nach Platz 2 im Vorlauf, wuchs er im 60m Hürdenfinal gleich beim ersten Start über sich hinaus und gewann mit 7.84sec klar und qualifizierte sich damit für die kommenden Hallen-EM.

Bis anhin stellten für Ehammer die Würfe den Schwachpunkt dar, das sollte nicht länger so bleiben. Mit intensivem Wintertraining will er auch in den Würfen den internationalen Anschluss schaffen. In St.Gallen verbesserte er nun seine persönliche Bestleistung im Kugelstossen um 47cm auf 14.22m. Im Weitsprung kam er noch nicht an seine letztjährigen internationalen Spitzenwerte heran. Er gewann den Wettkampf mit 7.63m.

Antonia Gmünder lief über die 60m Hürden mit 9.00sec auf Platz 4 und stiess die Kugel auf 10.36m, damit erreichte sie beinahe ihre Bestleistung aus der vergangenen Freiluftsaison. Im Weitsprung landete sie in ihrem weitesten Sprung auf 5.17m und belegte damit Rang 7. Damit darf auch die St.Galler Mehrkämpferin in Teufner Farben optimistisch in die neue Saison blicken.

Sonntag. 24. Januar - 16:14 Uhr

U17-2 Team der Appenzeller Bären gewinnt beim Wettbewerb «Sport rauchfrei» 2020

(pd) Das Los hat entschieden: Beim Wettbewerb «Sport rauchfrei» 2020 von «cool and clean» gehört das U17-2 Team des VBC Appenzell-Gonten zu den grossen Gewinnern. Die Spielerinnen erhalten den stolzen Betrag von 1000 Franken in die Vereinskasse.

Das U17-2-Team der Appenzeller Bären.

Das U17-2-Team der Appenzeller Bären.

Bild: PD

375 Teams und 17 Vereine machten im letzten Jahr am Wettbewerb «Sport rauchfrei» von «cool and clean» mit. Die Teams mussten für die Teilnahme einen Ehrenkodex für einen Sport ohne Tabak unterschreiben, Vereine ihre Statuten mit der Ethik-Charta und einem Rauchfrei-Artikel ergänzen. Insgesamt haben so rund 4700 Sportlerinnen und Sportler den Ehrenkodex «Sport rauchfrei» unterschrieben und sich damit bereit erklärt, während dem Sportbetrieb die Vereinbarungen betreffend Tabakkonsum einzuhalten.

Sonntag, 24. Januar - 14:11 Uhr

Automobilistin verunfallt beim Einbiegen

(KapoAR) Am Samstagnachmittag, kurz nach 15.30 Uhr, lenkte eine 32-jährige Frau ihr Fahrzeug auf der Hauptstrasse von Schachen bei Reute Richtung Oberegg. Im Bereich Städeli bog eine 66-jährige Automobilistin in die Hauptstrasse ein. Dabei kam es zwischen den beiden Autos zu einer Auffahrkollision.

Beim Unfall entstand Sachschaden.

Beim Unfall entstand Sachschaden.

PD

Die Fahrzeuglenkerinnen blieben beim Unfall unverletzt. Der Sachschaden beträgt rund zehntausend Franken. Beide Personenwagen waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Samstag, 23 Januar, 14:39 Uhr
Der junge Mann war dabei, das Dach dieses Bauernhauses vom Schnee zu befreien.

Der junge Mann war dabei, das Dach dieses Bauernhauses vom Schnee zu befreien.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserhoden

23-jähriger Dachdecker stürzt in Teufen von Hausdach

Ein 23- und ein 24-jähriger Dachdecker waren am Freitagvormittag, kurz nach 10 Uhr, damit beschäftigt, das Dach eines Bauernhauses in Teufen vom Schnee zu befreien. Während den Räumungsarbeiten löste sich plötzlich der Schnee. Der 23-Jährige wurde durch die Schneemassen mitgerissen und stürzte rund 4,5 Meter in die Tiefe.

Durch den Sturz zog er sich mittelschwere Beinverletzungen zu, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt. Der Verunfallte musste mit dem aufgebotenen Rettungsdienst in ein nahegelegenes Spital überführt werden.

Samstag, 23. Januar, 11:18 Uhr
An den Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden von 16'000 Franken.

An den Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden von 16'000 Franken.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Kollision in Herisau – keine Verletzten

(stm/kapo) Am Freitagnachmittag, kurz nach 14 Uhr, fuhr eine 64-jährige Fahrzeuglenkerin von St.Gallen herkommend in Richtung Herisau. Beim Abbiegen in die Güterstrasse übersah sie einen 70-jährigen Automobilisten, welcher von Herisau Richtung St.Gallen fuhr. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Personenwagen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt.

Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Die beiden Personenwagen mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 16'000 Franken.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bei der Kollision wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden
Freitag, 22. Januar, 15:40 Uhr

Kanton Appenzell Ausserrhoden übernimmt Corona-Mehrkosten der Spitäler

Den Spitälern sind aufgrund des Lockdowns erhebliche Mehrkosten entstanden.

Den Spitälern sind aufgrund des Lockdowns erhebliche Mehrkosten entstanden.

Bild: Martina Basista

(kk) Der Regierungsrat hat gemäss einer Mitteilung Ausgaben im Umfang von 757‘000 Franken in Form einer Kreditüberschreitung genehmigt. Dieses Geld kommt den Spitälern zu Gute. Vom 17. März 2020 bis zum 26. April 2020 war es Gesundheitseinrichtungen nämlich untersagt, nicht dringend angezeigte medizinische (elektive) Eingriffe und Therapien durchzuführen. Gleichzeitig wurden während des Lockdowns sämtliche Gesundheitsinstitutionen im Kanton verpflichtet, ihre Kapazitäten umfassend der Versorgung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten zur Verfügung zu stellen. Mehrkosten, die bei den Spitälern aufgrund der Aufträge des Kantons effektiv angefallen sind und nicht durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung oder über den stationären Tarif abgegolten sind, werden vom Kanton nun finanziert. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung von Testcontainern in Herisau und Heiden, die Beschaffung von Material für die mobilen Equipen und Testzentren sowie der Ausbau der Intensivpflegestation zur Behandlung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten mit entsprechender Sicherstellung des Fachpersonals. Ausgeglichen werden auch die Minusstunden des Personals des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden (SVAR).

In erster Linie wurde der SVAR als Grundversorger in die Pflicht genommen, sodass dieser mit 612‘000 Franken am meisten erhält. Mit insgesamt 95‘000 Franken werden die Berit Klinik AG, die Hirslanden Klinik am Rosenberg, die Rheinburg-Klinik sowie die Klinik Gais AG entschädigt. 50‘000 Franken stehen für noch nicht bekannte Mehraufwendungen zur Verfügung. Die Ertragsausfälle der Spitäler, die durch das Verbot von elektiven Eingriffen entstanden sind, sind gemäss Schreiben nicht Gegenstand dieses Beschlusses.

Freitag, 22. Januar, 13:50 Uhr

Über 65-Jährige können sich ab Samstag für eine Impfung registrieren

Ab Samstag, 23. Januar, können sich impfwillige Innerrhoderinnen und Innerrhoder online für eine Covid-19-Impfung im Impfzentrum registrieren. Dazu aufgerufen sind in erster Linie Personen über 65 Jahren.

Ab Samstag, 23. Januar, können sich impfwillige Innerrhoderinnen und Innerrhoder online für eine Covid-19-Impfung im Impfzentrum registrieren. Dazu aufgerufen sind in erster Linie Personen über 65 Jahren.

Bild: Pablo Gianinazzi / KEYSTONE/Ti-Press

(kk) Ab Samstag, 23. Januar, besteht für die Innerrhoder Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich online unter www.ai.ch/coronavirus-impfung für eine Covid-19-Impfung im Impfzentrum des kantonalen Spitals zu registrieren. Für die Registrierung braucht es gemäss einer Mitteilung einen Internetzugang sowie ein SMS-fähiges Mobiltelefon. Wenn kein Internet oder Handy zur Verfügung steht, kann die Registrierung auch über Familienangehörige, Nachbarn oder sonstige Bekannte vorgenommen werden. Gemäss Angaben der Softwareherstellerin funktioniert die Anmeldung am besten über den Browser «Google Chrome». Aber auch die Impfhotline unter Telefonnummer 071 788 99 66 steht weiterhin für die Registrierung zur Verfügung. Sobald freie Impftermine verfügbar sind, werden den registrierten Personen diese per SMS angeboten. Das Angebot umfasst sowohl die erste Impfung als auch die zweite Impfung nach vier Wochen.

Zurzeit werden in erster Linie alle über 65-Jährigen aufgerufen, sich für die Covid-19-Impfung zu registrieren. In zweiter Linie ist das jetzige Angebot an Gesundheitspersonen mit Patientenkontakt gerichtet.

Bei der Onlineanmeldung erfolgt die Registrierung nur im Impfzentrum, nicht aber bei den Hausarztpraxen. Risikopersonen mit chronischen Vorerkrankungen, insbesondere jene unter 65 Jahren, werden gemäss Schreiben gebeten, sich für eine Impfung weiterhin an ihre betreuenden Hausärztinnen und Hausärzte zu wenden.

Freitag, 22. Januar, 11:15 Uhr

Umgebaute Bankfiliale in Herisau eröffnet

Die Kundinnen und Kunden werden neu auf dem "Dorfplatz" begrüsst.

Die Kundinnen und Kunden werden neu auf dem "Dorfplatz" begrüsst.

Bild: PD

(PD) Die Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland hat die umgebaute Bank am Platz 7 in Herisau eröffnet. Mit den neuen Räumlichkeiten wollte das Unternehmen gemäss einer Mitteilung mehr Raum für persönliche Begegnungen und die individuelle Beratung schaffen. Die Gäste werden beim Dorfbrunnen am Dorfplatz begrüsst wo auch Ein- und Auszahlungen an den Automaten sowie Tresorfachbesuche möglich sind. Mit der guten Stube, dem Stammtisch und dem Garten stehen verschiedene Aufenthalts- und Beratungsbereiche zur Verfügung. In den Obergeschossen entstanden Beratungszimmer, neue Arbeitsbereiche für die Mitarbeitende wie auch ein Beratungs- und Veranstaltungsraum im Dachgeschoss mit Kamin und Terrasse. In den nächsten Wochen werden auch die Geschäftsstellen in Urnäsch und Waldstatt auf das neue Konzept hin umgestaltet.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, konnte es 2020 ein gutes Ergebnis erzielen. Die Hypothekarforderungen stiegen um 4,2 Prozent auf 846 Millionen Franken und die Kundengelder erhöhten sich um 7,7 Prozent auf 823 Millionen. Insgesamt resultierte ein Jahresgewinn von 0,82 Millionen Franken. Mit dem erwirtschafteten Gewinn könne die Kapitalausstattung weiter gestärkt werden, heisst es weiter.

Freitag, 22. Januar, 9:15 Uhr

APPKB senkt Zinssätze für Vorsorgekonten

Die Appenzeller Kantonalbank senkt die Zinssätze per 1. März.

Die Appenzeller Kantonalbank senkt die Zinssätze per 1. März.

Bild: "sqback", / www.imago-images.de

(PD) Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsumfelds sieht sich die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) gemäss einer Mitteilung gezwungen, die Zinssätze im Vorsorgebereich per 1. März anzupassen. Beim Sparen 3 Konto beträgt die Reduktion 0,1 Prozent auf neu 0,15 Prozent. Der Zinssatz des Freizügigkeitskontos wird von 0,05 auf neu 0,03 Prozent reduziert.

Donnerstag, 21. Januar – 18:38 Uhr

(red.) Für das ganze Team eine Herkulesaufgabe: Die Säntis-Schwebebahnen AG ersetzt ein 2.5 Kilometer langes Seil. Keine einfache Aufgabe – wenn man die Wettersituation der letzten Tage bedenkt. Im Video von TVO sehen Sie, wie diese Arbeit gemacht wird. Zudem erklärt Michael Wehrli, Technischer Bereichsleiter der Säntisbahn, wie zuerst der Schnee und dann der Föhn ihre Arbeit erschwert haben.

Donnerstag, 21. Januar – 10:00 Uhr

Auffahrunfall in Stein – zwei Verletzte

(Kapo AR/rms) Am Mittwoch, 20. Januar, ist es in Stein zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein 73-Jähriger war um 15:45 Uhr mit seinem Auto in Stein auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil unterwegs. Bei der Örtlichkeit Schachen bemerkte er zu spät, möglicherweise aufgrund der tiefstehenden Sonne, dass der Personenwagen vor ihm abbremste, um auf der rechten Seite zu parkieren.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Kapo AR

Infolge dessen stiess er mit seinem Auto gegen das Heck des vorderen Fahrzeuges. Der 73-Jährige und seine 67-jährige Mitfahrerin erlitten unbestimmte Verletzungen und mussten mit der Ambulanz ins Spital überführt werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 21. Januar – 09:30 Uhr

2. Sekundarklassen der Oberstufe Bühler-Gais in Quarantäne

(pd/rms) An der Oberstufe Bühler-Gais wurden diese Woche fünf Lernende in den 2. Sekundarklassen positiv auf Covid-19 getestet und daraufhin sofort isoliert. Dies teilt die Kantonskanzlei am Donnerstag mit. Der kantonsärztliche Dienst habe für die übrigen Lernenden und die Lehrpersonen der 2. Sekundarklassen Quarantäne verordnet. Ausgenommen davon seien nur Lernende, die in den letzten drei Monaten positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurden und heute gesund sind.

«Ab heute werden die 2. Sekundarklassen per Fernunterricht beschult», heisst es in der Medienmitteilung. Die Klassenlehrpersonen würden die Lernenden im Laufe des Tages via Videokonferenz mit den notwendigen Informationen versorgen. Ab Freitag werde der Fernunterricht dann nach «normalem» Stundenplan stattfinden.

Der Fernunterricht ist mindestens bis 29. Januar vorgesehen. Falls es die Situation zulässt, wird der Präsenzunterricht nach den Sportferien am 10. Februar wieder aufgenommen.

Mittwoch, 20. Januar, 17:20 Uhr

Teufen heisst 1,3 Millionen Franken für Wasserversorgung gut

Das Investitionsprogramm der Wasserversorgung soll zur Versorgungssicherheit beitragen.

Das Investitionsprogramm der Wasserversorgung soll zur Versorgungssicherheit beitragen.

Bild: A3512/_roland Weihrauch / DPA

(gk) Der Gemeinderat hiess gemäss einer Mitteilung das Investitionsprogramm der Wasserversorgung Teufen für die Jahre 2021 bis 2023, welches von der Umweltschutzkommission ausgearbeitet wurde, gut. Bis ins Jahr 2023 sind somit Nettoinvestitionen in der Höhe von 1,3 Millionen Franken geplant, welche über die Spezialfinanzierung (beispielsweise Gebühreneinnahmen) gedeckt sind. Unter anderem beinhaltet das Investitionsprogramm verschiedene Erschliessungen und diverse Leitungserneuerungen auf dem gesamten Gemeindegebiet.

Mittwoch, 20. Januar, 13:00 Uhr

Gemeinsamer Arbeitsplatz in Trogen

Coworking Spaces respektive Büros, wo mehrere Leute unabhängig voneinander arbeiten, werden immer beliebter.

Coworking Spaces respektive Büros, wo mehrere Leute unabhängig voneinander arbeiten, werden immer beliebter.

Bild: Irene Hung-König / BRU

(gk) Für die Erstellung einer Potenzialanalyse für ein Coworking Space in Trogen hat der Gemeinderat gemäss einer Mitteilung einen Beitrag von 3'000 Franken bewilligt. Die REGIO Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee führt zusammen mit der Organisation «Village Office» ein Projekt zum Aufbau von Coworking Spaces im Kanton Appenzell Ausserrhoden durch. Nachdem der Gemeinderat im vergangenen Oktober grundsätzlich sein Interesse an einer solchen Analyse angemeldet hatte, fand im Dezember ein erster Austausch mit der REGIO und Village Office statt.

Parallel zu dieser Interessensbekundung hat sich ohne Wissen der Gemeinde eine Gruppe aus der Bevölkerung zusammengeschlossen und ist daran, die Idee eines gemeinsamen Arbeitsplatzes im Dorf zu realisieren. Im Moment läuft für die kommenden Monate an verschiedenen Orten ein Pilotprojekt. Es haben sich bereits einige Personen für die gemeinsame Nutzung von Arbeitsräumlichkeiten gemeldet. Nun haben sich die beiden Gruppierungen zusammengeschlossen. Mit dem gemeinsamen Vorgehen wird nun in einem 1. Schritt die Potenzialanalyse erstellt. Konkretisiert sich das Projekt, werden die Trogner Initianten bei der Weiterentwicklung durch Village Office professionell unterstützt.

Mittwoch, 20. Januar, 10:55 Uhr

Standeskommission stellt 3,5 Millionen für Härtefälle zur Verfügung

Mit dem Härtefall-Programm werden Betriebe unterstützt, die Umsatzverluste im Zusammenhang mit den behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hinzunehmen haben.

Mit dem Härtefall-Programm werden Betriebe unterstützt, die Umsatzverluste im Zusammenhang mit den behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hinzunehmen haben.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

(rk) Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind ebenfalls viele Unternehmen von den vom Bund verordneten Betriebsschliessungen und Einschränkungen betroffen. Dank der Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigungen, EO-Erwerbsersatz und der Gewährung von Covid-19-Krediten über die Banken hätten die Firmen die Verluste aber bis jetzt grösstenteils ohne weitere Unterstützung des Kantons finanzieren können, schreibt die Standeskommission in einer Mitteilung. Je länger die Krise dauert, desto lauter wird jedoch in der ganzen Schweiz der Ruf nach Unterstützung der betroffenen Unternehmen.

Die Standeskommission stellt für die Härtefall-Unterstützung aufgrund der Coronapandemie einen maximalen Beitrag von 3.5 Millionen Franken zur Verfügung. Ebenfalls können Bundesgelder von 1.8 Millionen Franken für betroffene Unternehmen eingesetzt werden. Die Härtefall-Unterstützung soll einen Beitrag zur Erhaltung von Arbeitsplätzen bei vor der Krise noch gesunden Unternehmen leisten. Um die Verschuldung der Unternehmen nicht zu erhöhen, gewährt Appenzell Innerrhoden im Vergleich zu anderen Kantonen keine Darlehen, sondern sogenannte A-fonds-perdu-Beiträge, also Beiträge, welche nicht zurückbezahlt werden müssen. Diese sollen zur Deckung von Fixkosten der Unternehmen verwendet werden.

Unterstützt werden Betriebe, die Umsatzverluste im Zusammenhang mit den behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie hinnehmen müssen. Dies können Gastrobetriebe, Reisebüros, Detailhändlerinnen und -händler, Fitnesscenter oder Unternehmen aus weiteren betroffenen Branchen sein, welche entweder einen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent im Jahr 2020 oder während der vergangenen 12 Monate verzeichnen oder welche mindestens 40 Tage behördlich geschlossen wurden. Unterstützungsgesuche sind beim Amt für Wirtschaft einzureichen. Die Gesuche werden dann von der Wirtschaftsförderungskommission geprüft.

Mittwoch, 20. Januar, 8:55 Uhr

Gemeindearchiv Wolfhalden wird aufgearbeitet

Wolfhalden will sein Archiv aufräumen.

Wolfhalden will sein Archiv aufräumen.

Bild: Severin Bigler / ©

(gk) Die Gemeindekanzlei Wolfhalden will gemäss einer Mitteilung ihr Archiv aufarbeiten. Bisher seien die Unterlagen weder vollständig klassiert noch erschlossen und archivkonform gelagert. Das kantonale Archivgesetz schreibt unter anderem aber die Sicherung von archivwürdigen Dokumenten sowie den Zugang zum kantonalen und kommunalen Archivgut vor. Um diesem Anliegen gerechtzuwerden, hat der Gemeinderat der Firma Eberle AG Bazenheid den Auftrag erteilt, das Gemeindearchiv entsprechend aufzuarbeiten.

Dienstag, 19. Januar, 16:50 Uhr

Neujahrskonzert der Appenzeller Kantonalbank ist auf Youtube

Fast 2000 Mal wurde das Video auf Youtube bereits angeklickt.

Fast 2000 Mal wurde das Video auf Youtube bereits angeklickt.

Bild: Donato Caspari

(PD) Spezielle Situationen erfordern spezielle Lösungen: So fand das diesjährige Neujahrskonzert der Appenzeller Kantonalbank in digitaler Form statt. Seit vergangenem Sonntag ist auf der Website des Unternehmens respektive auf Youtube ein Video des traditionellen Konzerts abrufbar. Bisher wurde es fast 2000 Mal angeschaut und die Reaktionen auf diese spezielle Ausgabe in digitaler Form seien gemäss einer Mitteilung allesamt sehr positiv.

Dienstag, 19. Januar, 14:40 Uhr

Teufner Gemeinderat reagiert auf offenen Brief der IG

Eine Tunnelabstimmung in Teufen wird es so schnell nicht geben.

Eine Tunnelabstimmung in Teufen wird es so schnell nicht geben.

Bild: PD

(gk) An seiner vergangenen Sitzung hat der Teufner Gemeinderat den offenen Brief, welcher von der FDP Teufen, dem Gewerbeverein und der IG Tüüfner Engpass unterzeichnet wurde, zur Kenntnis genommen. Im Zentrum dieses Briefes stand die Ermöglichung der ursprünglich für den 27. September 2020 geplanten Abstimmung betreffend Projektierungskredit für einen Bahntunnel zwischen Bahnhof bis Stofel.

Wie der Gemeinderat aber im Rahmen einer Mitteilung deutlich macht, sei eine Abstimmung aktuell nicht möglich. Grund ist die vom Bundesamt für Verkehr veranlasste Korridorstudie für die ganze Linie Trogen – St. Gallen - Appenzell. Mit der Korridorstudie wird bestimmt, welche Infrastrukturen für das Fahrplanangebot im Jahr 2035 erforderlich sind. Die Ergebnisse werden bis Ende Juni erwartet und gelten für den Bund, die Bestellerkantone sowie die Appenzeller Bahnen AG als verbindlich. Anschliessend werden die nächsten Schritte für die Erstellung der notwendigen Infrastrukturen eingeleitet. Aus der Korridorstudie wird demnach hervorgehen, welche Möglichkeiten für die Ortsdurchfahrt Teufen bestehen. Die Ergebnisse dieser Studie sind daher für die Festlegung des weiteren Vorgehens aus Sicht Gemeinde zwingend abzuwarten.

Dienstag, 19. Januar, 12:30 Uhr

Petition Areal Bächli wurde eingereicht - und vom Gemeinderat Teufen zur Kenntnis genommen

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden plant auf dem Areal Bächli in Teufen ein Provisorium für Führerprüfungen einzurichten.

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden plant auf dem Areal Bächli in Teufen ein Provisorium für Führerprüfungen einzurichten.

Bild: Gaetan Bally / KEYSTONE

(gk) Noch vor Jahresende wurde auf der Gemeindekanzlei Teufen die von 198 Personen unterzeichnete Petition Nutzungskonzept Areal Ausbildungszentrum Bächli (AZB) eingereicht. Der Gemeinderat hat gemäss einer heute versandten Mitteilung die Petition zur Kenntnis genommen. Im Zentrum der Eingabe steht das Anliegen der Petitionäre, dass das Areal für die Einrichtung des provisorischen Zentrums für Führerprüfungen aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Wohngebiet nicht als geeignet erachtet wird.

Diese Auffassung könne der Gemeinderat nachvollziehen, lässt sich dem Schreiben weiter entnehmen. In diesem Sinne wurde das zuständige kantonale Departement gebeten, Alternativen zu prüfen. Der Gemeinderat bewertet das Areal als strategisch bedeutsames Grundstück, welches verschiedene zukünftige Nutzungsmöglichkeit bietet. Daher seien die Kaufabsichten gegenüber dem Kanton erneuert worden. Ergänzend wurden die Planungs- und Umweltkommission mit der Überprüfung einer Arealentwicklung, respektive der Abfassung eines Berichtes zur Altlastensanierung beauftragt.

Dienstag, 19. Januar, 10:20 Uhr

Gemeindeverwaltung Stein ist im Homeoffice

Die Gemeindeverwaltung Stein empfiehlt, die Kontakte mit den Mitarbeitenden aufgrund der Pandemie auf ein Minimum zu beschränken.

Die Gemeindeverwaltung Stein empfiehlt, die Kontakte mit den Mitarbeitenden aufgrund der Pandemie auf ein Minimum zu beschränken.

Bild: Martina Basista

(gk) Die neuerlichen Anordnungen der Bundesbehörden zur Eindämmung der Coronapandemie haben auch Auswirkungen auf die Gemeindeverwaltung Stein. Insbesondere die angeordnete Homeoffice-Pflicht wird ab sofort auch in der Verwaltung umgesetzt, wie sich einer Mitteilung entnehmen lässt. Das heisst, dass das Personal so weit als möglich Arbeiten von zu Hause aus erledigen wird.

Die Schalter-Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bleiben bis auf weiteres bestehen. Aufgrund der Homeoffice-Pflicht könne es aber sein, dass einzelne Mitarbeiter der Verwaltung bei spontanen Besuchen nicht anwesend sind. Daher empfiehlt die Gemeinde, sich vorgängig telefonisch anzumelden, wenn die Anwesenheit einer bestimmten Person gewünscht wird oder notwendig ist.

Dienstag, 19. Januar, 8:35 Uhr

Steuererklärung vollständig online einreichen

In den nächsten Tagen wird in Appenzell Ausserrhoden die Steuererklärung 2020 verschickt.

In den nächsten Tagen wird in Appenzell Ausserrhoden die Steuererklärung 2020 verschickt.

Bild: APZ

(kk) Die kantonale Steuerverwaltung Appenzell Ausserrhoden bietet seit vier Jahren die Möglichkeit, Steuererklärungen via ‚eSteuern‘ elektronisch zu erledigen. Bis anhin war es aber immer noch nötig, die Freigabequittung auszudrucken und unterschrieben der Steuerverwaltung zuzustellen.

Ab diesem Jahr können Ausserrhoder Steuerpflichtige (Privatpersonen) ihre Steuererklärung fürs 2020 gemäss einer Mitteilung neu mit allen Belegen und Dokumenten vollständig elektronisch einreichen. Bei einer vollelektronischen Einreichung sind also weder Unterschrift/Freigabequittung noch physische Beilagen notwendig.

Sofern die Bank des Steuerpflichtigen elektronische Steuerauszüge zur Verfügung stellt, können diese Daten neu auch direkt in die Steuererklärung importiert werden. Dabei werden die eSteuerauszüge im pdf-Format aus der Computerablage hochgeladen und direkt in die persönliche Steuererklärung übernommen.

Montag, 18. Januar, 17:00 Uhr

«Schneeschaufeln macht Spass.» Das schreibt Luciano Pau zu seinem Leserbild, das er in Herisau aufgenommen hat. Die Freude ist den beiden auf dem Bild aber auch anzusehen.

Montag, 18. Januar, 15.20 Uhr

IG Tüüfner Engpass beginnt mit dem Sammeln der Unterschriften

Noch verkehren die Züge der Appenzeller Bahnen oberirdisch durch Teufen. Die IG Tüüfner Engpass will künftig aber einen Tunnel.

Noch verkehren die Züge der Appenzeller Bahnen oberirdisch durch Teufen. Die IG Tüüfner Engpass will künftig aber einen Tunnel.

Bild: David Scarano

Heute beginnt die IG Tüüfner Engpass mit dem Sammeln der Unterschriften. Der Initiativtext lautet: «Der Gemeinderat Teufen wird hiermit ersucht, über einen Objektkredit von geschätzten 35 Millionen Franken für den Bau eines Bahntunnels zwischen Bahnhof und Stofel abstimmen zu lassen.» Gemäss einer Medienmitteilung der IG ist es das erklärte Ziel, den Stimmberechtigten der Gemeinde zu ermöglichen, ihre Meinung über eine Tunnellösung doch noch kund zu tun.

Die IG Tüüfner Engpass geht dabei explizit von einem einspurigen Tunnel zwischen Bahnhof Teufen und Stofel aus. Sie hat eigene Berechnungen angestellt und legt sich auf Mehrkosten gegenüber der Doppelspur von 35 Millionen Franken fest. Dieser Betrag sei gemäss IG für die Gemeinde finanziell verkraftbar. Ein doppelspuriger Tunnel würde hingegen zu ungleich höheren Belastungen der Gemeinderechnung führen, heisst es in der Mitteilung weiter, da der Bund über den Bahninfrastrukturfonds die günstigste Lösung finanziert, die Mehrkosten aber von der Gemeinde getragen werden müssten. (pd)

Montag, 18. Januar, 13.35 Uhr

«Buch und Literatur Ost+» geht in die dritte Runde

Die Eingabefrist für «Buch und Literatur Ost+» ist der 31. Mai.

Die Eingabefrist für «Buch und Literatur Ost+» ist der 31. Mai.

Bild: PD

Das von den Ostschweizern Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein initiierte Förderprogramm «Buch und Literatur Ost+» geht in die nächste Runde. Die beteiligten Kantone und die Kulturstiftung Liechtenstein haben gemäss einer Mitteilung die benötigten Mittel für die kommenden vier Jahre bewilligt und damit den Weg für die aktuelle Ausschreibung geebnet.

Ergänzend zu den bestehenden Förderinstrumenten der einzelnen Kantone will das Förderprogramm «Buch und Literatur Ost+» die Zusammenarbeit über die Spartengrenzen hinweg sowie die konstruktive Auseinandersetzung zwischen Literaturschaffenden, Übersetzenden, Verlagen, Bibliotheken aber auch Literaturhäusern und –veranstaltenden, Vermittelnden und dem Publikum stärken. Ausgangs- und Angelpunkt der Projekte soll ein bestehender Text sein.

Eingeladen sind alle interessierten Kulturschaffenden insbesondere aus dem Literatur- und Verlagswesen, ihre Projektideen einzugeben. Gefragt ist zum einen die Arbeit im Verbund oder als Netzwerk, zum anderen besteht die Vorgabe, einen bereits publizierten Text einer anderen Person als Ausgangspunkt des Projekts zu nehmen und diesen zu überdenken, (neu) zu übersetzen, fortzuschreiben oder zu diskutieren. Voraussetzung für eine Teilnahme ist ein persönlicher, inhaltlicher oder künstlerischer Bezug zur Ostschweiz oder zum Fürstentum Liechtenstein. Das Förderprogramm für die Literatur und das Buch ist als offener Prozess angelegt. Die Frist läuft bis 31. Mai. (kk)

Montag, 18. Januar, 11.38 Uhr

Frau ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss baut Unfall

Das Unfallfahrzeug blieb im Schnee stecken.

Das Unfallfahrzeug blieb im Schnee stecken.

Bild: KPAI

Am späten Samstagabend fuhr eine 45-jährige Frau auf der Engelgasse in Appenzell. Auf der schneebedeckten Strasse geriet das Fahrzeug gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei über den Strassenrand hinaus und blieb im Schnee stecken. Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.60 mg/l. Zudem stellte sich heraus, dass die Frau keinen gültigen Führerausweis besitzt. (kpai)

Montag, 18. Januar - 08:20 Uhr

Unfälle in Herisau und Urnäsch

(kpar) Am Sonntag ist es auf schneebedeckten Strassen zu drei Verkehrsunfällen gekommen. In allen Fällen entstand Sachschaden. Personen blieben unverletzt. In Herisau lenkte um 10.15 Uhr ein 48-Jähriger sein Auto auf der Hauptstrasse in Richtung Waldstatt. In der Absicht an der Alpsteinstrasse zu seinem Wohnort abzubiegen, stellte er den rechten Blinker und holte mit seinem Personenwagen links aus, bevor er rechts abbog. Eine nachfolgende 22-jährige Frau interpretierte das Abbiegemanöver falsch und wollte rechts vorbeifahren. In der Folge kam es zur Kollision. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Bei einem Unfall in Herisau war ein Rettungsfahrzeug involviert.

Bei einem Unfall in Herisau war ein Rettungsfahrzeug involviert.

Bild: KPAR

In Urnäsch lenke um 14.10 Uhr ein Autofahrer sein Fahrzeug auf der schneebedeckten Strasse in Richtung Schwägalp. Im Tal beabsichtigte der Fahrzeuglenker nach rechts zu einer Liegenschaft abzubiegen. Ein nachfolgender, 24-jähriger Autofahrer wurde dabei überrascht und versuchte trotz Gegenverkehr links vorbeizufahren. In der Folge kam es mit dem entgegenkommenden Auto zur Kollision. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Der an den beteiligten Personenwagen entstandene Sachsachaden wird auf über zehntausend Franken geschätzt. Am Sonntagabend um 21.20 Uhr kam es beim Kreuzweg in Herisau zwischen einem Rettungsfahrzeug, welches sich auf einer Dringlichkeitsfahrt befand, und einem Personenwagen zur Kollision. Die Ambulanz passierte die von der Gossauerstrasse her die mit einer Lichtsignalanlage geregelte Kreuzung bei Rot, mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht. Eine von der St.Gallerstrasse herkommende Autofahrerin befuhr die Kreuzung, aufgrund der grün geschalteten Ampel. Sie bemerkte das Rettungsfahrzeug zu spät und stiess trotz Vollbremsung mit ihrem Auto gegen das Heck der Ambulanz. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden am Rettungsfahrzeug wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Freitag, 15. Januar - 14:01 Uhr

Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeitet im Homeoffice

(gk) Aufgrund der Homeoffice-Pflicht seitens Bundesrat werden die Mitarbeitenden der Verwaltung der Gemeinde Wolfhalden nur noch beschränkt anwesend sein. Bereits die Schliessung im Frühling 2020 hat gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei gezeigt, dass ein Grossteil der Anfragen auf telefonischem oder elektronischem Weg gelöst werden kann. Sollte sich während dem Telefongespräch herausstellen, dass eine physische Anwesenheit auf der Verwaltung unumgänglich ist, so kann ausnahmsweise ein Termin vereinbart werden.

Die Mitarbeitenden der Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeiten ab Montag grösstenteils im Homeoffice.

Die Mitarbeitenden der Gemeindekanzlei Wolfhalden arbeiten ab Montag grösstenteils im Homeoffice.

Bild: Ralph Ribi
Freitag, 15. Januar - 10:55 Uhr

Innerrhoden will mehr testen

In Innerrhoden könnte bis Ende Januar ein Grossteil der Personen über 65 Jahren geimpft werden.

In Innerrhoden könnte bis Ende Januar ein Grossteil der Personen über 65 Jahren geimpft werden.

Bild: Keystone

(rk) Die Lage im Kanton Appenzell Innerrhoden ist weiterhin fordernd, die Fallzahlen konnten aber auf hohem Niveau stabilisiert werden. Dies teilt der Ratskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Seit Anfang Jahr wurden dem Gesundheitsamt rund 70 positive Labormeldungen und drei neue Hospitalisationen gemeldet. Der 7-Tages-Schnitt liegt aktuell unter dem schweizerischen Durchschnitt. Gleichzeitig gibt es jedoch nur sehr wenige Anmeldungen für Covid-19-Tests. Speziell im Hinblick auf die Verbreitung der Virus-Mutationen aus Südafrika und dem Vereinigten Königreich sind Tests jedoch weiterhin von grosser Bedeutung. Bei Kontakten mit Personen aus den entsprechenden Regionen ist es besonders wichtig, auch bei leichten Symptomen einen Test durchführen zu lassen. Dabei hilft die Angabe, dass es einen solchen Kontakt gab, der gezielten Nachverfolgung der Virus-Mutation. Während sich weniger Personen testen lassen, ist die Nachfrage nach Impfungen konstant hoch. Bislang wurden mehr als 500 Personen im Kanton gegen Covid-19 geimpft. Mit den zusätzlichen Impfdosen von Moderna kann bis Ende Januar voraussichtlich ein Grossteil der Personen im Alter von über 65 Jahren, die sich für eine Impfung angemeldet haben, geimpft werden. Weitere Anmeldungen dieser Personengruppe können bei der Impfhotline oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorgenommen werden. Aktuelle Angaben zu den Fallzahlen im Kanton Appenzell I.Rh. sind auf www.ai.ch/coronavirus zu finden und diejenigen für die ganze Schweiz auf www.covid19.admin.ch.

Donnerstag, 14. Januar - 13:14 Uhr

Termine nur noch nach Voranmeldung auf der Gemeinde Lutzenberg

(gk) Das Büro des Gemeinderates hat beschlossen, dass die Gemeindeverwaltung Lutzenberg aufgrund der epidemiologischen Lage ab sofort und bis auf Widerruf für das Publikum geschlossen bleiben wird.

Aufgrund der Homeoffice-Pflicht seitens Bundesrat werden die Mitarbeitenden nur noch beschränkt anwesend sein. Mittlerweile können die meisten Anliegen vielfach telefonisch gelöst werden. Sollte sich während dem Telefongespräch herausstellen, dass für die Lösung des Anliegens eine physische Anwesenheit auf der Verwaltung unumgänglich ist, so kann laut Mitteilung der Gemeindekanzlei ausnahmsweise ein Termin vereinbart werden. Diese sollen so kurz wie möglich gehalten werden.

Donnerstag, 14. Januar - 11:04 Uhr

Fotovoltaikanlage auf Tisca-Gebäude in Urnäsch

(PD) Die SAK (St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat Ende 2020 auf dem kürzlich sanierten Dach des Textilunternehmens Tisca in Urnäsch eine 1700 m2 grosse Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Mit einer Leistung von 315 kW produziert der Liegenschaftsmieter, die Firma Swifiss, aus nachhaltigem Solarstrom Desinfektionsmittel. Das Bauprojekt realisierte die SAK im Rahmen ihres Angebots Photovoltaik-Contracting, welches Unternehmen ermöglicht, ohne Baukosten einen Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 leisten zu können.

Die SAK hat in der Ostschweiz bereits 30 Photovoltaik-Projekte auf Gewerbe- und Industriedächern realisiert. Im Spätjahr 2020 kamen zwei weitere Grossanlagen dazu. Neben Urnäsch ging in der Gemeinde Speicher im Oktober 2020 eine rund 750 m2 grosse Anlage mit einer Leistung von 135 kW ans Netz.

Donnerstag, 14. Januar - 10:03 Uhr

Darum lehnte Wald das Entschädigungsreglement ab

(GK) Bei einer Stimmbeteiligung von 57,4 Prozent hat die Stimmbevölkerung von Wald am Herbst 2020 das auf Anregung der Geschäftsprüfungskommission überarbeitete Entschädigungsreglement mit 183 Nein-Stimmen gegen 174 Ja-Stimmen abgelehnt. Um Anhaltspunkte bezüglich der Argumente zu gewinnen, die zur Ablehnung geführt haben, verschickte der Gemeinderat im Oktober einen anonym auszufüllenden Fragebogen. 38 Rückmeldungen gingen laut Medienmitteilung der Gemeindekanzlei ein. Die Auswertung der Antworten auf die Frage «Meine Gründe für eine Ablehnung des Entschädigungsreglements» ergab folgendes:

15x Die Entwicklung der Gemeindefinanzen (Dorfzentrum / SPAR / Kanzlei) lässt m.E. keine Erhöhung zu.

24x Die Pauschalentschädigung für das Gemeindepräsidium ist zu hoch.

16x Die Pauschalentschädigung für das Vizepräsidium ist zu hoch.

11x Die Pauschalentschädigung für die Gemeinderäte ist zu hoch.

11x Die Pauschalentschädigung für das GPK-Präsidium ist zu hoch

23x Die Entschädigung für Gemeinderäte muss dem tatsächlichen Zeitaufwand angepasst sein, d.h. sie soll nicht pauschal für alle gleich hoch sein.

15x Ich bin mit der Arbeit des Gemeinderats nicht zufrieden

23x Ich bin mit der Arbeit des Gemeinderats zufrieden

Da sich aus diesen Bewertungen im Verhältnis zu den 357 Abstimmenden zahlenmässig kein eindeutiger Trend ableiten lässt, hat der Gemeinderat Wald entschieden, das Thema vorläufig ruhen zu lassen und sich anderen Notwendigkeiten zu widmen.

Mittwoch, 13. Januar – 12:24 Uhr

Herisau/Teufen: Zwei Unfälle auf schneebedeckter Strasse – keine Verletzten

(Kapo AR/rms) Am Dienstag, 12. Januar, ist es in Schachen bei Herisau sowie in Teufen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.

Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein Salzstreufahrzeug von Schachen bei Herisau Richtung Degersheim und beabsichtigte, im Bereich Baldenwil links abzubiegen. Aufgrund des Gegenverkehrs hielt der Lenker sein Fahrzeug an. Der hinter ihm fahrende Automobilist bremste ebenfalls bis zum Stillstand ab. Die nachfolgende, 25-jährige Autolenkerin, bemerkte die beiden stillstehenden Fahrzeug zu spät.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden.

Kapo AR
Es entstand Sachschaden von einige Zehntausend Franken.

Es entstand Sachschaden von einige Zehntausend Franken.

Kapo AR

Aufgrund der prekären Strassenverhältnisse gelang es ihr nicht mehr, ihren Personenwagen rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Sie lenkte ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit dem entgegenkommenden Personenwagen einer 48-jährigen Frau kollidierte. Beide Lenkerinnen haben sich beim Unfall nicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Zehntausend Franken.

Kurz nach 18.00 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto von Speicher nach Teufen. Bei der Bahnhofkreuzung beabsichtigte er, rechts Richtung Teufen Dorf zu fahren. Dabei rutschte der Wagen auf der schneebedeckten Fahrbahn gerade aus über die Kreuzung in eine Signalisationstafel.

Das Auto des 22-jährigen Fahrers rutschte beim Abbiegen in eine Signalisationstafel.

Das Auto des 22-jährigen Fahrers rutschte beim Abbiegen in eine Signalisationstafel.

Kapo AR

Der Autofahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeug war aber nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf knapp zehntausend Franken.

Dienstag, 12. Januar – 15:35 Uhr

24 Neuinfizierte in Ausserrhoden, 13 Neuinfizierte in Innerrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronafälle kumuliert auf 2710 gestiegen. Das sind 24 mehr als am Vortag. 220 Personen befinden sich derzeit in Isolation, 189 enge Kontaktpersonen in Quarantäne. In Spitalpflege befinden sich Stand Dienstag laut Angaben des Kantons 23 Personen, davon 0 auf der Intensivstation. Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie gab es 40.

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 13 auf 769 gestiegen. In Isolation befinden sich 37 Personen, 41 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 3 Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben

Dienstag, 12. Januar – 10:30 Uhr

Selbstunfall in Wolfhalden

(Kapo AR/rms) Am Montag, 11. Januar, ist bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Wolfhalden Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken entstanden. Ein 49-jähriger Autofahrer war um 19.30 Uhr mit seinem Fahrzeug von Thal kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Wolfhalden unterwegs.

Am Fahrzeug des 49-Jährigen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Am Fahrzeug des 49-Jährigen entstand Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Kapo AR

Im Bereich Vorderhasli verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, rutschte über den linken Fahrbahnrand hinaus und kam dort, in der abfallenden Böschung, zum Stillstand. Verletzt wurde keiner.

Dienstag, 12. Januar – 09:30 Uhr

Autolenker missachtet Vortritt: Sachschaden von rund 10'000 Franken entstanden

(Kapo AI/rms) Ein 76-jähriger Autolenker war am Samstag, 9. Januar, auf der Steinerstrasse in Appenzell Innerrhoden unterwegs. Er wollte bei der Verzweigung in die Enggenhüttenstrasse nach links in Richtung Appenzell abbiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von je rund 10'000 Franken.

Der 76-jähriger Autolenker kollidierte mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr.

Der 76-jähriger Autolenker kollidierte mit einem Personenwagen, welcher auf der Hauptstrasse geradeaus in Richtung Hundwil fuhr.

Kapo AI
Dienstag, 12. Januar - 8:52 Uhr

Kunst am Bau für das neue Hallenbad in Appenzell

(pd) Unter der Federführung der Innerrhoder Kunststiftung wurde ein Wettbewerb für Kunst am Bau beim neuen Hallenbad Appenzell ausgearbeitet. Fünf Kunstschaffende mit Bezug zum Kanton Appenzell Innerrhoden wurden für eine Projekteingabe eingeladen.

Die Jury hat laut Medienmitteilung der Ratskanzlei Roswitha Gobbo, Appenzell, und Christian Meier, Shanghai/Appenzell, mit der Weiterbearbeitung ihrer Projektvorschläge beauftragt. Ihre Eingaben hätten durch ihre künstlerische Qualität und die sorgfältige Bezugnahme zum Ort überzeugt.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

PD

Die Innerrhoder Kunststiftung, welche das zeitgenössische Kunstschaffen im Kanton fördert, hat in enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und den Architekten des Hallenbads ein Wettbewerbsprogramm ausgearbeitet und diese Partner auch in die Jury berufen.

Die ausgearbeiteten Projekte werden im Rahmen der Eröffnung des Hallenbads der Öffentlichkeit vorgestellt.

Montag, 11. Januar - 17:06 Uhr

100 Christbäume eingesammelt

Damit in der Waldstatt am Funkensonntag jeweils der Gidio Hosestoss verbrennt werden kann, sammeln alljährlich Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein. Auch dieses Jahr geschah dies, doch statt die Tännchen bis zum 21. Februar zwischenzulagern, wurden sie beim Mehrzweckgebäude durch den Häckseldienst Baumann zerkleinert und das dabei entstandene Häckselgut in die Zürchersmühle abgeführt.

Auslöser für die Premiere war der am 4. Dezember 2020 vom Regierungsrat bekanntgegebene Beschluss, dass sämtliche Winterbräuche mit Menschenansammlungen (Silvesterklausen, Fasnacht) auf dem Kantonsgebiet verboten sind. Davon betroffen sind auch die Gidio-Umzüge in den Gemeinden Herisau und Waldstatt, welche jeweils am Aschermittwoch stattfinden.

Alljährlich sammeln Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein.

Alljährlich sammeln Oberstufenschüler am Samstag nach dem Dreikönigstag auf dem Gemeindegebiet die Christbäume ein.

PD

Auf die in der Bevölkerung geschätzte Tradition, dass Oberstufenschüler nach dem Dreikönigstag die Christbäume einsammeln, wollte der diesjährige Gidio-Pfarrer Julian Rüegg aber trotzdem nicht verzichten. So beschloss er nach Rücksprache mit der Gemeinde, dass die Bäume wie gewohnt zusammengeführt, aber sogleich gehäckselt werden.

Unterstützt wurde der «Zweit-Sekler» dabei von seinem Amtsvorgänger Manuel Roth, von weiteren 16 Schulkolleginnen und -kollegen, von seinen Eltern Christine und Marcel Rüegg-Mettler, von Heiri Müller sowie den Gemeindemitarbeitern Walter Gantenbein und Hansjörg Nufer. Diese fuhren mit vier zur Verfügung gestellten Fahrzeugen die «Kehricht-Route» ab und sammelten mit den Jugendlichen die Christbäume ein.

Für den Einsatz erhielten alle Beteiligten Getränke, Wienerli mit Bürli sowie Backwaren als Dessert, zur Verfügung gestellt von den vier einheimischen Detaillisten Getränke Wyss, Metzgerei Sturzenegger, Bäckerei Gerig und Holzofenbäckerei Engetschwiler.

Montag, 11. Januar - 14:17 Uhr

Mehrere tausend Franken Sachschaden durch Sprayereien in Appenzell

(Kapo AI) Am vergangenen Wochenende vom 8. bis 11. Januar wurden im Dorf Appenzell verschiedene Wände mit Sprayereien verunstaltet. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, wurden sowohl Mauern in privatem als auch in öffentlichem Eigentum besprüht. Der bisher bekannte Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Kantonspolizei sucht Zeugen unter der Telefonnummer 071 787 95 00.

Am Wochenende wurden in Appenzell mehrere Wände mit Sprayereien versehen.

Am Wochenende wurden in Appenzell mehrere Wände mit Sprayereien versehen.

Symbolbild

Dunant zügelte von Heiden nach Trogen

Beinahe vergessen ist die Zeitspanne, die der Humanist in Trogen verbrachte.

Henry Dunant

Henry Dunant

Str / PHOTOPRESS-ARCHIV

Verarmt und von der Welt vergessen, traf Henry Dunant im Jahre 1887 in Heiden ein, wo er in der von der Familie Stähelin geführten Pension «Paradies» unterhalb des Bahnhofs eine Bleibe fand. Familie Stähelin verkaufte die Pension 1890 und erwarb in Trogen das oberhalb der Strasse in Richtung Altstätten/Oberegg gelegene «Grand Hotel Lindenbühl». Allerdings täuscht der pompöse Name, war doch das «Lindenbühl» wesentlich kleiner als das «Paradies». Am 15. Oktober 1890 wechselte auch Dunant nach Trogen. Ein Grund mag der bescheidene Tagespensionspreis von 2 Franken 80 für Kost und Logis gewesen sein, waren doch Dunants finanzielle Verhältnisse alles andere als rosig. Schon bald aber fühlte er sich im weit abseits des Dorfzentrums gelegenen Haus sehr einsam. In der Folge bat er seine Freunde in Heiden, ihm eine Rückkehr ins Vorderland zu ermöglichen. Dieser Wunsch ging am 30. April 1892 in Erfüllung. Dank der Vermittlung von Dr. med. Hans Altherr, Chefarzt und Nationalrat (1848 – 1927), konnte Dunant im Vorderländer Bezirkskrankenhaus ein Zimmer beziehen. Hier wurde er 1901 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, und hier verstarb er am 30. Oktober 1910.

Montag, 11. Januar - 08:16 Uhr

Junge Wirtschaftskammer erhält neuen Präsidenten

(pd) Patrick Fässler («Die Mobiliar») aus Appenzell hat für das Jahr 2021 das Präsidium der Jungen Wirtschaftskammer Appenzellerland (Junior Chamber International JCI) übernommen. Sein Amt wird er laut Medienmitteilung wie seine Vorgängerinnen und Vorgänger während einem Jahr ausüben. Neuer Vizepräsident ist Luca Rechsteiner (BSG Unternehmensberatung AG) aus Appenzell. Der Vorstand wird komplettiert von Marcel Brülisauer (Kassier), Kevin Friedauer (Aktuar) und Sarah Langenauer (Past-Präsidentin). Als Jahresmotto hat der neue Präsident «mit Gnuss im Schuss» gewählt.

Präsident Patrick Fässler, Past-Präsidentin Sarah Langenauer und Vizepräsident Luca Rechsteiner

Präsident Patrick Fässler, Past-Präsidentin Sarah Langenauer und Vizepräsident Luca Rechsteiner

Mit verschiedenen Anlässen im Jahresprogramm 2021 sollen die wichtigen Kontakte unter den Mitgliedern vertieft werden. Nach einem Jahr mit wenigen persönlichen Kontakten, freuen sich die Mitglieder, wenn das Miteinander hoffentlich statt digital wieder physisch erlebt werden kann. In den letzten Wochen und Monaten wurde vielen Personen bewusst, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung ist. Aus diesem Grund wird sich die Junge Wirtschaftskammer auch weiterhin für andere engagieren.

Die JCI Appenzellerland ist eine Non-Profit-Organisation. Die Mitglieder im Alter bis 40 Jahre setzen sich aus kreativen und offenen Führungskräften aus der Region zusammen, die bereit sind, durch ihre aktive Mitarbeit etwas zu bewegen.

Sonntag, 10. Januar - 13:45 Uhr

Selbstunfälle in Urnäsch und Walzenhausen

(Kapo AR/mlb) Ein 57-jähriger Autofahrer lenkte sein Fahrzeug am Samstag, kurz vor 12 Uhr, von der Schwägalp in Richtung Urnäsch. In einer Rechtskurve, im Bereich Chräzerli, rutschte das Auto aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse rechts neben die Fahrbahn, kollidierte mit einigen Strassenpfählen und kam in der angrenzenden Böschung zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt, wie die Kantonspolizei Ausserrhoden in einer Medienmitteilung schreibt.

Ein 57-Jähriger Autolenker kam in Urnäsch aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse von der Fahrbahn ab.

Ein 57-Jähriger Autolenker kam in Urnäsch aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse von der Fahrbahn ab.

Bild: PD

In Walzenhausen fuhr ein 28-jähriger Mann mit seinem Auto vom Dorfzentrum in Richtung Lachen. In einer Linkskurve im Bereich Lebau verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet über das rechtsseitige Trottoir und kollidierte mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und am Röhrenzaun entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Der Lenker musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen und seinen Führerausweis abgeben, heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 8. Januar – 11:55 Uhr

Grosse Nachfrage nach Covid-19-Impfungen im Kanton Appenzell Innerrhoden

(pd/rms) Bereits wenige Tage nach dem Start der Impfaktion gegen das Coronavirus sind im Kanton Appenzell Innerrhoden alle Termine ausgebucht. Dies teilt das kantonale Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mit. Anhand der grossen Nachfrage nach Covid-19-Impfungen führt das Impfzentrum eine Warteliste für Personen über 65 Jahren (Telefon Impfhotline: 071 788 99 66; Montag bis Freitag von 8.00 bis 11.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr). Personen, die sich angemeldet haben, werden aufgeboten, sobald weitere Impfdosen verfügbar sind. Personen unter 65 Jahren, welche zur Risiko- gruppe gehören, werden gebeten, sich bei ihrer Hausarztpraxis zu melden. Informationen zum Impfstart von weiteren Personengruppen erfolgen zu gegebener Zeit.

Das Gesundheits- und Sozialdepartement bittet die Bevölkerung, sich entweder bei einer Hausarztpraxis oder dem Impfzentrum für eine Impfung anzumelden und nicht an beiden Orten gleichzeitig. Für Einwohner des Bezirks Oberegg bestehe die Möglichkeit, sich entweder beim Impfzentrum des Spitals Appenzell oder bei der Hausarztpraxis Bären beziehungsweise bei der eigenen ausserkantonalen Hausarztpraxis für eine Impfung anzumelden.

«Während die Impfaktion im Kanton Appenzell Innerrhoden gut angelaufen ist», heisst es in der Medienmitteilung weiter, «bleibt die allgemeine epidemiologische Lage weiterhin kritisch.» Der Reproduktionswert sei momentan sehr hoch, wobei dieser bei einem kleinen Kanton mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet sei. Bereits 33 neue Fälle wurden für Januar 2021 bestätigt. «Nach 188 Ansteckungen im November und 168 im Dezember 2020, deutet das noch nicht auf eine Beruhigung der Situation hin.» Entsprechend sei es wichtig, weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und sich bei Symptomen sofort testen zu lassen.

Freitag, 8. Januar – 11:33 Uhr

Vom 11. bis 29. Januar fährt die Säntis-Schwebebahn wegen Instandhaltearbeiten nicht

(pd/lim) Der Betrieb der Schwebebahn ist in den letzten drei Januarwochen eingestellt. Während dieser Zeit sollen die jährlichen Instandhaltearbeiten durchgeführt werden. Die vielen Einzelsysteme der Schwebebahn werden laut Mitteilung geprüft und gemäss den Vorschriften von Aufsichtsbehörden und Herstellerfirmen gewartet. Als spezielle Aufgabe stehe dieses Jahr der Ersatz des oberen Zugseils an. Im Dezember hat die Firma Fazer in Romanshorn das neue 2,5 Kilometer lange Zugseil produziert. Der Austausch ist ab dem 18. Januar geplant. Das
alte, bestehende Zugseil wird mit einer auf dem Säntis positionierten Winde hinaufgezogen.

Mitarbeiter der Säntis-Schwebebahn begutachten das neue Zugseil.

Mitarbeiter der Säntis-Schwebebahn begutachten das neue Zugseil.

Bild: PD

Bei schönem Wetter fährt die Schwebebahn an den Wochenenden 16./17. sowie 23./24. Januar. Da die Restaurants auf dem Säntis bis auf weiteres geschlossen bleiben müssen, wird den Gästen auf dem Säntis Take-Away angeboten. Auch auf der Schwägalp betreibt das Team für Outdoor-Gäste einen Take-Away.

Freitag, 8. Januar – 09:33 Uhr

Zwei Beförderungen bei der Appenzeller Kantonalbank

(pd/rms) Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat per 1. Januar 2021 zwei Mitarbeiterinnen befördert: Aline Hautle zur Handlungsbevollmächtigten und Yvonne Fässler zur Prokuristin. Dies teilt die APPKB am Freitag mit.

Aline Hautle (links) und Yvonne Fässler wurden per 1. Januar 2021 befördert.

Aline Hautle (links) und Yvonne Fässler wurden per 1. Januar 2021 befördert.

PD

Hautle arbeitet im Kundenservice und ist zudem verantwortlich für das Mobile- und E-Banking der APPKB. Fässler treibt die Digitalisierung des Unternehmens voran und betreut verschiedene Projekte.

Freitag, 8. Januar – 08:58 Uhr

Firmenabo Ostwind für Innerrhoder Staatspersonal

(RK) Mit dem öffentlichen Verkehr an ihren Arbeitsplatz anreisende Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung können künftig von einem verbilligten Abonnement für den Ostwind-Verbund profitieren. Die Standeskommission hat einen entsprechenden Vertrag mit dem Tarifverbund Ostwind abgeschlossen. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

Der Tarifverbund Ostwind ermöglicht es Unternehmen, ihren Mitarbeitenden vergünstigte Abonnemente für den öffentlichen Verkehr im Ostwind-Gebiet abzugeben. Das Unternehmen muss sich am entsprechenden Angebot des Tarifverbunds mit bestimmten Beiträgen pro Mitarbeitende beteiligen. Die Angestellten können dann für das Ostwind-Gebiet vergünstigte Jahresabonnemente beziehen. Die Standeskommission hat beschlossen, dass der Kanton Appenzell I.Rh. am Angebot Firmenabo Ostwind teilnimmt.

Das Firmenabo Ostwind können die Mitarbeitenden, die mit dem öffentlichen Verkehr an ihren Arbeitsort fahren, im Vergleich zum üblichen Ostwind-Jahresabonnement um 30% günstiger kaufen. Den Lernenden der kantonalen Verwaltung und der kantonalen Anstalten wird ab dem nächsten Schuljahr das Firmenabo Ostwind Junior gratis abgegeben. Im Gegenzug entfallen die bisher den Lernenden ausgerichteten Monats- und Jahrespauschalen an die Fahrkosten für die Berufsschule und die überbetrieblichen Kurse.

Die Kosten hängen von der Anzahl der Mitarbeitenden ab, die das Angebot nutzen werden. Derzeit wird mit einem Aufwand von rund Fr. 5'000.- pro Jahr gerechnet. Mit diesem Angebot kann ein aktiver Beitrag zu einer besseren Nutzung des öffentlichen Verkehrs geleistet und die Attraktivität der kantonalen Verwaltung als Arbeitgeber erhöht werden.

Donnerstag, 7. Januar – 11:24 Uhr

32 Neuinfizierte und 40. Todesfall in Ausserrhoden – 6 Neuinfizierte in Innerrhoden

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronfälle kumuliert auf 2615 gestiegen. Das sind 32 mehr als am Vortag. In Spitalpflege befinden sich Stand Donnerstag laut Angaben des Kantons 18, davon 1 auf der Intensivstation. Todesfälle seit Ausbruch der Pandemie gab es 40 (+1).

In Appenzell Innerrhoden ist die Zahl der Coronafälle im Vergleich zum Mittwoch um 6 auf 744 gestiegen. In Isolation befinden sich 50 Personen (+1) und in Quarantäne deren 82 (unverändert). Weiterhin befinden sich zwei an Covid-19 erkrankte Personen in Spitalpflege. 15 Personen sind seit Ausbruch der Pandemie verstorben.

Donnerstag, 7. Januar – 9:24 Uhr

10 Bewohner im Seniorenwohnheim Brenden geimpft

Am Dreikönigstag wurde im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg gegen Covid-19 geimpft.

Am Dreikönigstag wurde im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg gegen Covid-19 geimpft.

Samuel Golay / KEYSTONE/Ti-Press

(gk) Im Seniorenwohnheim Brenden in Lutzenberg haben sich zehn Bewohnerinnen und Bewohner bereit erklärt, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Impfungen wurden ihnen gemäss einer Mitteilung der Gemeindekanzlei am Dreikönigstag durch den Walzenhauser Arzt Inigo Götz und die Heimleiterin verabreicht.

Mittwoch, 6. Januar – 15:55 Uhr

Kantone AR und AI melden 69 neue Coronafälle

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Mittwoch meldete der Kanton kumuliert 2583 Fälle (Vortag: 2526). In Spitalpflege befinden sich aktuell 17 Personen, davon 2 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 738 Coronafälle, 12 mehr als am Vortag. Derzeit sind 49 Personen in Isolation, 82 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen im Spital. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Mittwoch, 6. Januar – 10:00 Uhr

Planung eines Geh- und Radwegs entlang der Enggenhüttenstrasse beauftragt

Die Standeskommission des Kantons Appenzell Innerrhoden hat beschlossen, die Möglichkeiten für den Bau eines Rad- und Gehwegs entlang der Enggenhüttenstrasse zu prüfen. Dies teilt sie am Mittwoch mit. «Erste Abklärungen haben ergeben, dass ein separater Bau eines solchen Wegs, ähnlich wie bei der Kantonsstrasse zwischen Haslen und der Rotbachbrücke, möglich wäre», heisst es.

Baut der Kanton den Rad- und Gehweg als eigenes Projekt, muss er für die Kosten aufkommen. Im Gegenzug kann er bei einem Bau auf eigene Kosten davon profitieren, dass er bis zu einem substanziellen Ausbau der Enggenhüttenstrasse durch den Bund weiterhin als Kanton ohne Nationalstrasse gilt und deshalb Bundesbeiträge von rund 1.5 Millionen Franken pro Jahr erhält.

«Die Standeskommission hat dem Bau- und Umweltdepartement den Auftrag erteilt, ein Projekt für die Erstellung eines Geh- und Radwegs entlang der Enggenhüttenstrasse auszuarbeiten», so die Medienmitteilung weiter.

Mittwoch, 6. Januar – 09:30 Uhr

Herisau: Unbekannte Täterschaft bricht in Einfamilienhaus ein

(Kapo AR/rms) Am Dienstag ist in Herisau eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schwellbrunnerstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich gegen 4.30 Uhr gewaltsam Zutritt und durchsuchte im Gebäudeinnern die Räume nach Wertgegenständen. Durch die Geräusche wurde die Hausbewohnerin auf den Einbruch aufmerksam, weshalb diese Nachschau hielt. Die Täterschaft ergriff darauf die Flucht und fuhr mit einem unbekannten Auto davon.

Mittwoch, 6. Januar – 09:15 Uhr

Landesschulkommission des Kantons Appenzell Innerrhoden wählt Nachfolge von Lehrpersonen am Gymnasium St.Antonius

(pd/rms) Am Gymnasium St.Antonius werden auf Ende des Schuljahrs 2021/22 Giuseppe Favale, Rüdiger Scholz und Harald Sprenger pensioniert. Sie unterrichten die Fächer Mathematik und Physik. Um eine geordnete Übergangsregelung und fundierte Einarbeitung der neuen Lehrpersonen zu gewährleisten, hat die Landesschulkommission des Kantons Appenzell Innerrhoden bereits jetzt drei zukünftige Lehrpersonen gewählt.

Das Gymnasium St.Antonius bekommt drei neue Lehrpersonen.

Das Gymnasium St.Antonius bekommt drei neue Lehrpersonen.

Archivbild: PD (15. Oktober 2015

)

Andreas Meier, Gossau, unterrichtete bereits als Stellvertreter am hiesigen Gymnasium und hält zurzeit ein Kleinstpensum an der Schule. Er tritt seine Festanstellung am 1. August 2021 mit einem grösseren Teilpensum an. Ebenfalls am 1. August 2021 wird Lukas Lippert, welcher momentan noch in Madrid an der Schweizerschule auf der Gymnasialstufe unterrichtet, die Stelle als Lehrperson im Grundlagenfach Mathematik sowie im Schwerpunktfach Physik und angewandte Mathematik antreten. Lea Sophia Kehrli, Othmarsingen, wird den Unterricht erst per Beginn des Schuljahrs 2022/23 aufnehmen und die Fachschaft Mathematik und Physik mit einem Teilpensum ergänzen.

Dienstag, 5. Januar – 13:00 Uhr

Kantone AR und AI melden 41 neue Coronafälle

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Dienstag meldete der Kanton kumuliert 2526 Fälle (Vortag: 2487). In Spitalpflege befinden sich aktuell 16 Personen, davon 1 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 726 Coronafälle, 2 mehr als am Vortag. Derzeit sind 41 Personen in Isolation, 58 enge Kontaktpersonen in Quarantäne und 2 Personen im Spital. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Dienstag, 5. Januar – 10:30 Uhr

Militärisches Festakt in Herisau

(pd/rms) Am Montag fand hinter der altehrwürdigen «Rossstallung» bei der Kaserne Herisau ein militärisches Festakt statt – eine Eröffnungsfeier für 37 Teilnehmer des zweijährigen Grundausbildungslehrgangs (GAL) 2021-2022 der Berufsunteroffizierslehrganges der Armee (Busa). Unter den Neuen befinden sich vier Frau und ein Gast aus Deutschland.

36 Teilnehmer darunter vier Frauen und ein Gasteilnehmer aus Deutschland haben alle Selektionsprüfungen bestanden.

36 Teilnehmer darunter vier Frauen und ein Gasteilnehmer aus Deutschland haben alle Selektionsprüfungen bestanden.

Bild: PD

In den kommenden zwei Jahren sollen die höheren Unteroffiziere das Rüstzeug erhalten, in Rekruten- und Kaderschulen zu unterrichten. Im Beisein von Divisionär Germaine Seewer, Kdt HKA, und zahlreicher militärischer Gäste, hiess Brigadier Heinz Niederberger, Kommandant der Busa, die Gäste willkommen. Er begrüsste die Teilnehmer der beiden Grundausbildungslehrgänge sowie alle, die an ihrer Seite und mit ihnen die Verantwortung für den Erfolg ihrer Ausbildung tragen.

13 Absolventen des Kurses 2019-2020 haben den zweijährigen Kurs erfolgreich bestanden, wobei die Brevetierung im Zelt bei der Kaserne erfolgte und die 34 Busa-Anwärter des Grundausbildungslehrganges 2020/2021 haben die Hälfte ihrer Ausbildung und damit zahlreiche Herausforderungen sowie Prüfungen erfolgreich gemeistert.

Dienstag, 5. Januar – 09:25 Uhr

SP Appenzell Innerrhoden sagt Dreikönigsaktion ab

(pd/rms) Die Sozialdemokratische Partei (SP) Appenzell Innerrhoden verzichtet dieses Jahr aus Corona-Schutzmassnahmen auf ihre übliche Aktion am Dreikönigstag. Sie hofft, im kommenden Jahr wieder Kuchen an Passanten verteilen zu können.

Montag, 4. Januar – 14:00 Uhr

Aktuelle Coronalage in AR und AI: Fallzahl steigt weiter an

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Montag meldete der Kanton kumuliert 2487 Fälle. In Spitalpflege befinden sich aktuell 16 Personen, davon 1 auf der Intensivstation. Bislang gab es 39 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Montag kumuliert 724 Coronafälle. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben. Derzeit sind keine Personen im Spital.

Montag, 4. Januar – 10:55 Uhr

«Pisteträmpele» am Osteregg-Hang

Der Versuch «Pistenpräparation wie vor 50 Jahren» am Skilift Urnäsch war ein Erfolg.

Der Versuch «Pistenpräparation wie vor 50 Jahren» am Skilift Urnäsch war ein Erfolg.

Bild: PD

(pd) Was tun, wenn zwar Schnee liegt, die Präparation der Piste mit dem Pistenfahrzeug aber nicht möglich ist, da die Schneemenge dafür nicht ausreicht? Diese Frage stellte sich für den Betriebsleiter des Skilifts Urnäsch, Koni Weiss, und seine Mitarbeiter. Die Anlage ohne eine vorgängige Pistenpräparation einfach in Betrieb zu nehmen, war aufgrund der Sicherheitsauflagen nicht zulässig und somit keine Option. Die Erinnerung an die «guten alten Zeiten», in denen die Piste noch ohne Fahrzeug mit «Trämpele» hergerichtet wurde, führte zu einem möglichen Lösungsansatz: Über Facebook, Homepage und Mailverteiler an alle Frondienstler und Bügelpatinnen wurde zum «Pistenträmpele» am Osteregg-Hang am 3. Januar aufgerufen.

Zur Überraschung der Verantwortlichen erschien eine grosse Anzahl Urnäscherinnen und Urnäscher an der Talstation. Jung und Alt fanden sich zeitig ein, wurden mit dem Skilift hochtransportiert und «trämpeleten» die ganze Piste gemeinsam hinunter zur Talstation. Da sich weit über 50 Personen an der Aktion beteiligten, konnte der Pistenverantwortliche die Piste bereits nach dem ersten Durchgang freigeben. Um 10 Uhr legte Koni Weiss den Hauptschalter definitiv auf «on». Somit ist neben dem Ponylift nun auch der grosse Skilift am Osteregg-Hang in Betrieb. Bei der gesamten «Nostalgie-Aktion» wie auch beim täglichen Betrieb werden die Schutzmassnahmen des Bundes und des Kantons eingehalten und umgesetzt.

Montag, 4. Januar – 10:20 Uhr

«Die Mitte Mittelland AR» wird gegründet

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern.

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern.

Bild: APZ

(pd) Am Abend vom 21. Januar 2021 wird im Appenzeller Mittelland eine «Die Mitte»-Partei gegründet. Die Vorbereitungen dafür werden von den zukünftigen Vorstandsmitgliedern Rahel Indermaur, Raphael Brauchli, Parteisekretär Florian Indermaur und der designierten Parteipräsidentin Romina Cvetanovic getroffen. Die Gründungsversammlung wird aufgrund der geltenden Bestimmungen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Situation in kleinem Rahmen durchgeführt (siehe Hinweis).

«Die Mitte Mittelland AR» möchte das Potential der Region fördern und sich für die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen, heisst es in einer Mitteilung. «Das vergangene Jahr war prägend und zeigte, weshalb es wichtig ist, das Gesundheitswesen zu optimieren, die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben zu fördern und die Infrastruktur des Mittellandes zu stärken, um das Mittelland auch als Wohnort noch attraktiver zu gestalten.» Bereits jetzt können sich Personen melden, welche Interesse daran haben, sich mit dem Vorstand «für ein florierendes Mittelland und eine aktive Politik der Mitte» einzusetzen.

Hinweis: Die Gründungsversammlung findet am 21. Januar 2021, um 19.30 Uhr, via Zoom statt: https://us02web.zoom.us/j/83926962885

Samstag, 2. Januar – 13:27 Uhr

Das Neujahrsbaby im Spital Heiden heisst Rio Leon Ulmann

(pd/lex) An Neujahr war in den Geburtenabteilungen der Spitäler Herisau und Heiden viel los. Bereits um 00.26 Uhr hat Rio Leon Ulmann im Spital Heiden das Licht der Welt erblickt, wie der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung vom Samstag schreibt.

Rio Leon war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross.

Rio Leon war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross.

Rio Leon ist somit das Neujahrsbaby 2021. Er war bei der Geburt 3180 Gramm schwer und 50 cm gross. Gesamthaft haben im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden am 1. Januar 2021 sieben Neugeborene das Licht der Welt erblickt. «Alle Babys sind wohlauf und die Eltern überglücklich», heisst es weiter in der Mitteilung.

Eine gute Stunde später wurde mit Moana um 01.39 Uhr das erste Baby 2021 im Spital Herisau geboren.

Moana ist das erste Baby 2021, welches im Spital Herisau geboren wurde.

Moana ist das erste Baby 2021, welches im Spital Herisau geboren wurde.

ZVG
Freitag, 1. Januar - 08:34 Uhr

Ruhiger Silvester in Ausserrhoden

(kapo/chs) Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden war am Silvester auf dem gesamten Kantonsgebiet, speziell auch in den Hinter- und Mittelländer Gemeinden präsent. Insgesamt verlief der Silvestertag sehr ruhig.

Chlausengruppen liessen sich originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen

Chlausengruppen liessen sich originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen

Bild: Kapo SG

An Silvester waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden unterwegs. Vereinzelt gingen Hinweise ein, wonach Chlausengruppen unterwegs seien und dadurch gegen die aktuell geltenden Covid-Vorschriften verstossen würden. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, konnte die Polizei trotz starker Präsenz keine solche Feststellungen machen. Viel mehr liessen sich einige Chlausengruppen originelle Möglichkeiten einfallen, um auf Corona-konforme Weise das neue Jahr zu begrüssen.

Auch auf den Strassen des Kantons verlief der Silvester sehr ruhig. Einzig in der Gemeinde Waldstatt kam zu einem kleinen Verkehrsunfall. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Es blieb bei Sachschaden.

Donnerstag, 31. Dezember - 13:41 Uhr

Gottesdienst im Gedenken an Bruder Gerold Neff

(pd) Am Montag wurde in der Gruft des Klosters Engelberg Bruder Gerold Neff beigesetzt. Er war am frühen Heiligabend im Alter von 93 Jahren verstorben. Mitbrüder aus Kamerun, heute im Einsatz in der Schweiz, gestalteten den eindrücklichen Gottesdienst mit und begleiteten durch feine, besinnliche afrikanische Gesänge und Rhythmen. Auch eine stattliche Delegation von Gontnerinnen und Gontner nahm Abschied und erwies die letzte Ehre. Abt Christian Meyer würdigte 57 Jahre unermüdlichen und selbstlosen Engagements, bei Bauten und Ausstattungen für die zwei Klöster der Benediktiner, vor allem aber im Aufbau einer staatlich anerkannten Schreinerausbildung, jedoch auch in der Gefängnisseelsorge und für die Ärmsten. Rund 700 Lehrlinge führte Bruder Gerold zum Abschluss. Nicht von ungefähr verlieh die FDP Schweiz international dem initiativen, stets freundlichen und humorvollen Gontner den Auslandschweizer-Preis 2010 als Anerkennung für sein Lebenswerk. In grosser Dankbarkeit und Hochachtung gedenkt die Pfarrei Gonten Bruder Gerold speziell im Sonntagsgottesdienst vom kommenden Sonntag, 3. Januar 2021, 9.15 Uhr, in seiner heimatlichen Pfarrkirche.

Bruder Gerold Neff wurde 93. Jahre alt.

Bruder Gerold Neff wurde 93. Jahre alt.

Bild: PD
Mittwoch, 30. Dezember - 16:36 Uhr

Innerrhoden schafft mehr papierlose Zahlungsmöglichkeiten

(rk) Die Innerrhoder Verwaltung bietet seit einigen Monaten in verschiedenen Bereichen E-Rechnungen an. Damit werde das bisher schon beim Strassenverkehrsamt eingeführte Angebot der einfachen elektronischen Zahlungsabwicklung auch in weiteren Ämtern möglich, schreibt die Ratskanzlei in einer Mitteilung.

Innerrhoden baut das Angebot an papierlosen Zahlungsmöglichkeiten bei den Amtsstellen aus.

Innerrhoden baut das Angebot an papierlosen Zahlungsmöglichkeiten bei den Amtsstellen aus.

Bild: Manuela Jans

Ab sofort besteht die Möglichkeit, nebst den Rechnungen des Strassenverkehrsamts neu auch solche weiterer Ämter über E-Banking zu empfangen. Das elektronische Angebot wird erweitert auf zum Beispiel Rechnungen des Handelsregisteramts, der Einwohnerkontrolle, des Zivilstandsamts sowie der Kurtaxe. Damit sind mit Ausnahme der Steuerrechnungen, der Rechnungen des Grundbuchamts sowie der Kanalbenützungs- und Kehrichtgrundgebühren sämtliche Rechnungen der kantonalen Verwaltung papierlos erhältlich.

Mittwoch, 30. Dezember - 11:17 Uhr

Sven Gerig kandidiert für den Kantonsrat

(pd) Bekanntlich hat in Heiden Alex Rohner per Ende Mai 2021 seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat erklärt. Im Hinblick auf die am 11. April stattfinden Ersatzwahlen hat die Ortsgruppe Heiden der SVP Vorderland für die Nachfolge Sven Gerig nominiert. Der Kandidat engagiert sich seit Jahren im politischen Umfeld von Heiden, wo er Mitglied der Finanzkommission ist. Zudem präsidiert er die im vergangenen Frühjahr gegründete Regionalsektion SVP-Vorderland. Während 20 Jahren diente Gerig in verschiedenen Führungsfunktionen in der Feuerwehr. Der 42-jährige Betriebsökonom FH arbeitet in einem Ostschweizer Industriebetrieb als Controller Finanzen und belegt berufsbegleitend einen Master-Studiengang an der HWZ. Im Parlament sieht der Kandidat seine Schwerpunkte im Bereich Finanz- und Standortpolitik, heisst es in einer Mitteilung der SVP. Speziell finanziell gesunde öffentliche Haushalte sind ein Kernanliegen des Kandidaten. Hierfür und für gute Rahmenbedingungen von Industrie und Gewerbe will sich Gerig im Kantonsparlament einsetzen.

Sven Gerig ist Präsident der SVP Vorderland. Nun strebt er den Sprung in den Kantonsrat an.

Sven Gerig ist Präsident der SVP Vorderland. Nun strebt er den Sprung in den Kantonsrat an.

Bild: PD
Dienstag, 29. Dezember - 10:39 Uhr

Schlittelweg am Kronberg wird wieder geöffnet

(pd) Die Innerrhoder Regierung hat den kantonalen Skigebieten aufgrund der positiven Entwicklungen rund um die Covid-Pandemie eine Betriebsbewilligung erteilt. Auch der längste Schlittelweg in der Ostschweiz ist ab morgen Mittwoch, 30. Dezember wieder geöffnet. Mit rund 7 Kilometern vom Kronberg-Gipfel nach Jakobsbad gehört er zu den abwechslungs- und aussichtsreichsten Schlittelwegen in der Region, heisst es in einer Mitteilung.

Die Schneeverhältnisse sind derzeit ausgezeichnet zum Schlitteln.

Die Schneeverhältnisse sind derzeit ausgezeichnet zum Schlitteln.

PD

Die Restaurants bleiben geschlossen, dafür dürfen Takeaway-Stationen ohne Sitzgelegenheiten betrieben werden. Der Kronberg verfügt über je eine Station auf dem Berg und im Tal. Besuchern wird empfohlen, sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebszustände zu informieren. Automatische Auskunft: 071 794 14 14 oder www.kronberg.ch.

Dienstag, 29. Dezember - 10:05 Uhr

Drei Verkehrsunfälle enden mit Sachschaden

(KapoAR) Am Montagnachmittag war die Ausserrhoder Kantonspolizei wegen der Schneefälle stark gefordert. Eine 32-jährige Lenkerin fuhr am Montag kurz nach 14.30 Uhr mit ihrem Auto vom Dorf Bühler kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Gais. Dabei verlor sie in einer Linkskurve die Herrschaft über ihren PW, kam auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem korrekt entgegenkommenden Lieferwagen. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Um 16.15 Uhr fuhr ein 40-jähriger mit seinem Auto vom Dorf Urnäsch kommend in Richtung Schwägalp. Dabei verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand hinaus und rutschte dort rund 15 Meter einen Hang hinunter. Es entstand Schaden in der Höhe von einigen Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Ein 28-jähriger Automobilist fuhr kurz nach 16.30 Uhr mit seinem Auto von Grub in Richtung Rorschach. Dabei verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, rutschte seitlich über die Gegenfahrbahn in den angrenzenden Parkplatz und kollidierte dort mit einer Hecke und einem Briefkasten. Der gesamte Schaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Montag, 28. Dezember - 11:05 Uhr

Appenzell Ausserrhoden hält am Präsenzunterricht fest

(kk) Schüler der Volksschule, des Berufsbildungszentrums Herisau und der Kantonsschule Trogen werden ab 4. Januar weiter Präsenzunterricht erhalten. Für diesen Entscheid wurden am 23. Dezember im Departement Bildung und Kultur epidemiologische, pädagogische, organisatorische und politische Einflussfaktoren erneut sorgfältig geprüft, heisst es in einer Mitteilung. Aktuell gibt es keine erhärteten Fakten, vom regulären Schulstart abzuweichen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung und sozialen Austausch. Diesem Umstand ist wenn immer möglich Rechnung zu tragen.

Auch die Schüler der Mittelschule besuchen den Unterricht.

Auch die Schüler der Mittelschule besuchen den Unterricht.

Samuel Golay

Appenzell Ausserrhoden beobachtet die Entwicklung der Lage weiterhin aufmerksam. Sollten sich markante Änderungen abzeichnen, die eine Abweichung von diesem Entscheid erzwingen, wird dies kommuniziert werden. Die Schulen haben bewiesen, dass sie sehr kurzfristig angemessen reagieren können.

Montag, 28. Dezember - 09:12 Uhr

Auf der Schwägalpstrasse verunfallt

(KapoAR) Eine 64-jährige Automobilistin fuhr am Sonntag kurz nach 16 Uhr mit ihrem Fahrzeug von der Schwägalp kommend talwärts in Richtung Urnäsch. Bei der Örtlichkeit Streuechräzeren verlor sie auf der teilweise mit Schnee bedeckten Fahrbahn die Herrschaft über ihr Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Röhrenzaun. Am Fahrzeug und dem Röhrenzaun entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Sonntag, 27. Dezember - 13:07 Uhr

Fahrzeugeinbrüche in Herisau während Festtagen

(red.) In der Zeit vom Donnerstagnachmittag, 24. Dezember 2020, 14.30 Uhr bis Freitagabend, 25. Dezember 2020, 21.30 Uhr fanden in Herisau insgesamt fünf Einbruchdiebstähle in abgestellte Personenwagen statt. Die Täterschaft schlug in allen Fällen mit einem unbekannten Gestand eine Seitenscheibe ein und behändigte in der Folge aus dem Fahrzeuginnern, Ausweisdokumente, Wert- und verschiedene Gebrauchsgegenstände. Der entstandene Schaden beläuft sich laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden auf mehrere Tausend Franken.

Sonntag, 27. Dezember - 12:58 Uhr
Dinor ist das erste «Christkindli», das dieses Jahr an Weihnachten in Appenzell Ausserrhoden zur Welt kam.

Dinor ist das erste «Christkindli», das dieses Jahr an Weihnachten in Appenzell Ausserrhoden zur Welt kam.

In Appenzell Ausserrhoden sind mehrere «Christkindli» zur Welt gekommen

(red.) An Heiligabend und an Weihnachten wurden im Spital Herisau und im Spital Heiden mehrere Babys geboren. Alle Neugeborenen sind wohlauf und die Eltern überglücklich, schreibt der Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung. Das erste «Christkindli», welches in der Frauenklinik des Spitals Herisau geboren ist, heisst Dinor Bajraj. Dinor hat am 24. Dezember 2020 um 06.33 Uhr das Licht der Welt erblickt. Er war bei der Geburt 3260 Gramm schwer und 46 cm gross.

Am Standort Heiden kam an Heiligabend um 16.07 Uhr Emma Sonderegger auf die Welt. Emma wog 2920 Gramm und war 49 cm gross. Fotos von den Neugeborenen gibt es hier.

Freitag, 25. Dezember - 16:17 Uhr

Auto überschlägt nach Kollision in Trogen

(kapo) In Trogen ist es am Weihnachtsmorgen zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei
Appenzell Ausserrhoden fuhr um 10.55 Uhr eine 49-jährige Automobilistin von Trogen in Richtung Ruppen. Bei der Örtlichkeit Ratholz geriet sie in einer Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn gegen die Strassenmitte. Ausgangs der Kurve kam es mit einem entgegenkommenden Personenwagen eines 62-jährigen Mannes zu einer Kollision.

Bild: Kapo

Durch die Kollision kam der Personenwagen des Mannes von der Strasse ab und überschlug sich im abfallenden Wiesenbord. Personen wurden keine verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 24. Dezember - 11:08 Uhr

Ausserrhoden ohne kantonale Einschränkungen bei Härtefallmassnahmen

Regierungsrat Dölf Biasotto.

Regierungsrat Dölf Biasotto.

Bild: APZ

Durch die bundesrätlichen Coronamassnahmen erleiden Betriebe existenzielle Ertragseinbussen. Die Gastronomie, aber auch zahlreiche andere KMU-Betriebe müssen Umsatzrückgänge verzeichnen. Regierungsrat Dölf Biasotto, Vorsteher des Departementes für Bau und Volkswirtschaft, lud deshalb unter Beisein von Daniel Lehmann, Leiter Amt für Wirtschaft und Arbeit, den Präsident und den Geschäftsführer des Gewerbeverbands Appenzell Ausserrhoden sowie Vertreter aus dem kantonalem Gewerbeverband AR und von Gastro Appenzellerland am Mittwoch zu einem runden Tisch ein.

Gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei zeigten Dölf Biasotto und Daniel Lehmann grosses Verständnis für die Sorgen und Nöte der stark betroffenen Branchen. Dem Bau- und Volkswirtschaftsdirektor sei es wichtig, dass auf die kantonalen Eigenheiten und Bedürfnisse aus den betroffenen Branchen eingegangen werden könne. Dennoch brauche es zwingend eine kantonale Regelung, die bei einer länger anhaltenden Wirtschaftskrise, alle Branchen in gleichem Mass berücksichtigt.

Für Appenzell Ausserrhoden gelten die Rahmenbedingungen des Bundes. «So ist keine Einschränkung bei der Branchen oder der Anzahl der Mitarbeitenden vorgesehen», heisst es in der Mitteilung. Der Umsatz von mindestens 50‘000 Franken pro Jahr bildet die Untergrenze. Für den Bau- und Volkwirtschaftsdirektor ist es ein Anliegen, dass bei den Kriterien auch die volkswirtschaftliche Bedeutung, wie regionale Lieferketten oder das Anbieten von Arbeitsplätzen für Lernende, eine wichtige Rolle spielen.

Regierungsrat Dölf Biasotto wies den Gewerbeverband und den Industrieverein AR nochmals darauf hin, dass Ausserrhoden dank der Zusammenarbeit mit den Ausserrhoder Stiftungen seit Beginn der Pandemie über einen Corona-Nothilfefonds verfügt. Mit diesem Instrument können Kleinstunternehmen und Privatpersonen mit einem einmaligen A-fonds-perdu-Betrag finanziell unterstützt werden. Bis heute konnte dank diesem Fonds zahlreichen Betroffenen geholfen werden. Zudem weist das Amt für Wirtschaft und Arbeit die Unternehmungen auf die Hilfestellungen der Kurzarbeitsentschädigung und Erwerbsersatzordnung hin.

Das Departement Bau und Volkswirtschaft erarbeitet aktuell die notwendigen Grundlagen für die Verordnung zur Umsetzung der Härtefallmassnahmen. Dabei laufen die Bestrebungen, dass eine Umsetzung schnellstmöglich erfolgen kann. Der Zeitplan sieht vor, dass Gesuche gegen Ende Januar des kommenden Jahres über die Homepage des Amtes für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden können.

Donnerstag, 24. Dezember - 11:03 Uhr

Gemeinde Urnäsch unterstützt Kita Rosalie

Auf Gesuch wird die Kita Rosalie nach 2018 und 2019 auch im 2020 finanziell unterstützt. Die Gemeinde beteiligt sich an den Mietkosten der Kita-Räumlichkeiten mit einem Gemeindebeitrag in der Höhe von 20'000 Franken. Das teilte die Gemeine am Donnerstag mit.

Die Kita Rosalie ist ein Gewinn für die Gemeinde Urnäsch.

Die Kita Rosalie ist ein Gewinn für die Gemeinde Urnäsch.

Pd

Im Frühling 2016 startete die Kita Rosalie in Urnäsch mit ihrem ganzjährigen Betreuungsangebot von Kindern ab der 14. Alterswoche bis hin zum 10. Lebensjahr. Die Kita ergänzt laut der Medienmitteilung der Gemeinde seither sinnvoll das schulergänzende Betreuungsangebot, welches ausschliesslich schulpflichtige Kinder während den Schultagen betreut. Kita Rosalie ist mittlerweile im fünften Betriebsjahr.

Der Gemeinderat hat sich im Legislaturprogramm 2020-2023 klar zur Förderung der Familienfreundlichkeit ausgesprochen. Durch ein umfassendes Betreuungsangebot an ausserfamiliärer Betreuung (bestehend aus den Tagesstrukturen und einer Kita) gewinne Urnäsch an Attraktivität als Wohnort für Familien mit Kindern. Der Gemeinderat schätzt und anerkennt das grosse und freiwillige Engagement des Vorstandes. Er ist zuversichtlich, dass die Kita Rosalie nach einem schwierigen 2020, mit einer positiven Belegungsentwicklung das bestehende Angebot in Urnäsch weiterführen kann und damit auch die finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Geldern rechtfertigen wird. Bei der Kita Rosalie stehen im Vorstand personelle Wechsel bevor. Der Gemeinderat unterstützt die Kita Rosalie mit der Erwartung, dass der Kinderbetreuungsdienst auch künftig in Urnäsch angeboten wird.

Ausserdem hat der Gemeinderat folgende Gemeindebeiträge gesprochen:

-       An die Ausserrhodische Kulturstiftung wurde angesichts der schwierigen Situation für die Kulturschaffenden der Jahresbeitrag einmalig von normal 250.00 auf 750.00 Franken erhöht.

- Der Stiftung Columban wird ebenfalls angesichts der zurzeit Pandemie bedingt ausserordentlichen Situation ein einmaliger Gemeindebeitrag im Sinne eines weihnachtlichen "Nachbarschaftsbatzen", in der Höhe von 1'000.00 Franken ausgerichtet.

Mittwoch, 23. Dezember - 16:27 Uhr

Daniel Inauen wird Verkehrsexperte

(RK) Die Standeskommission hat Daniel Inauen, Weissbad, als Verkehrsexperten im Strassenverkehrsamt gewählt. Dies geht aus einer am Mittwoch versandten Medienmitteilung hervor. Inauen ersetzt Erasmo Paggiola, Teamleiter und Verkehrsexperte im Strassenverkehrsamt, der 2022 in Pension gehen wird. Daniel Inauen wird seine neue Stelle mit einem Pensum von 100 Prozent am 1. April 2021 antreten. So könne gemäss Standeskommission sichergestellt werden, dass er bis zur Pensionierung seines Vorgängers die für die neue Aufgabe erforderlichen Fachausbildungen absolvieren und parallel dazu eingearbeitet werden kann. Neuer Teamleiter wird der bisherige Verkehrsexperte Daniel Hubmann.

Mittwoch, 23. Dezember - 13:31 Uhr

Impfzentren in Herisau und Heiden

(KK) Mit den ersten Impfungen wird in Ausserrhoden am 4. Januar 2021 gestartet. Am Mittwoch hat der Kanton über den aktuellsten Stand informiert.

Gemäss den Vorgaben des Bundesrates wird zuerst den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen die Impfung angeboten. Die Impfung wird laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei durch Heim- und Hausärztinnen und -ärzte sowie Fachpersonal vorgenommen und ist freiwillig sowie kostenlos. Derzeit geht der Kanton davon aus, dass er eine erste Lieferung von 975 Dosen des Impfstoffs der Firma BioNTech/Pfizer anfangs Januar 2021 erhält. Sobald weitere Lieferungen des momentan noch einzigen Impfstoffs eintreffen, können weitere Personen geimpft werden. Um einen Impfschutz zu erreichen, muss jede Person zwei Mal mit demselben Impfstoff geimpft werden.

Die Reihenfolge, in der die Impfungen auch in Ausserrhoden erfolgen werden, entspricht den Empfehlungen der EKIF. Grundsätzlich können sich alle Personen ab 16 Jahren impfen lassen. Zuerst können sich besonders gefährdete Personen impfen lassen, also ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen. In zweiter Priorität kann sich das Gesundheitspersonal impfen lassen, dann folgen Menschen, die mit besonders gefährdeten Menschen zusammenleben. In dritter Priorität folgen Personen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Behindertenheimen Alle übrigen erwachsenen Personen können sich impfen lassen, sobald ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen. Kinder und Schwangere gehören nicht zu den Impfgruppen, da zu wenig gesicherte Studiendaten für diese Gruppen vorliegen.

Abhängig von der Art und Menge der Impfstoffe werden die Möglichkeiten zur Impfung im Kanton laufend angepasst. Wer sich wann und wo impfen lassen kann, wird fortwährend kommuniziert. Der Kanton wird die Bevölkerung aktiv informieren, sobald zu den noch offenen Fragen Klarheit herrscht. Die impfwillige Bevölkerung wird um Verständnis gebeten, dass sie nicht sofort geimpft werden kann, weil zur Zeit der zugelassene Impfstoff nur in sehr kleinen Mengen zur Verfügung steht und weitere Impfstoffe erst noch von der Zulassungsbehörde freigegeben werden müssen. Sobald weitere Impfstoffe zur Verfügung stehen, informiert der Kanton, wie die Impfungen durchgeführt werden können.

Impfzentren in Herisau und Heiden

Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, können unmittelbar weitere Personen entsprechend dem Impfplan geimpft werden. Die kantonalen Behörden rechnen laut Mitteilung mit einer guten Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Um die erwartet hohe Anzahl an Impfwilligen schnellst möglich impfen zu können, werden zwei Impfzentren eingerichtet, im geschützten Operationssaal in Herisau und in der Sanitätshilfsstelle Heiden; beide Impfzentren befinden sich in der Nähe der dortigen SVAR-Spitäler und sind gut erreichbar.

Die Vorbereitungsarbeiten für die künftigen Impfzentren sind angelaufen; die Infrastruktur wird rechtzeitig bereit stehen und öffnen, sobald genügend Impfdosen für eine grössere Anzahl an Personen verfügbar sind. Die Informationen über Anmeldemöglichkeiten, Öffnungszeiten etc. werden zu gegebener Zeit und früh genug bekanntgegeben. Anmeldungen sollen dann online und über die kantonale Hotline erfolgen können. Neben den Impfzentren wird nach Möglichkeit auch in den hausärztlichen Praxen geimpft. Aber auch hierbei gilt: Wann dies möglich sein wird, hängt von der Art, der Menge und der Verfügbarkeit der jeweiligen Impfstoffe ab.

Rekrutierung von Fachpersonen

Der Betrieb der Impfzentren ist eine grosse Herausforderung. Der kantonale Führungsstab bittet daher Mitarbeitende aus Gesundheitswesen ergänzend um Mithilfe. Aus folgenden Berufsgruppen werden deshalb Personen gesucht: Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Praxisassistenzen (MPA), Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sowie Unterstützungspersonal bzgl. Administration, Hygiene und Pflege. Die Einsätze starten im Januar und dauern voraussichtlich bis Juli 2021.Telefonische Anfragen können an die kantonale Hotline gerichtete werden: 071 353 67 97 Online-Anmeldungen sind möglich unter http://appenzell-ar.staff.cloud/recruiting

Eine wichtige Vorbereitung kann die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden schon heute tun: Einerseits kann bereits vorgängig ein elektronisches Impfbüchlein erstellt werden; dies vereinfacht die Abläufe beim Impfen. Andererseits ist es wichtig, dass alle Personen sich über die Covid-19-Impfung informieren und eine eigene Meinung bilden können. Vertraut werden soll dabei auf wissenschaftlich fundierte und korrekte Informationen. Umfassende Informationen finden Sie unter https://bag-coronavirus.ch/impfung/. Neben diesem Informationsportal des Bundes finden Sie auch zahlreiche Informationen auf der Homepage des Kantons unter www.ar.ch/corona. Für die individuelle Impfentscheidung spielen auch Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheitsfachpersonen eine wichtige Rolle. Sie beantworten Impfwilligen im direkten Gespräch Fragen rund um die Covid-19-Impfung. Auch die «Infoline Covid-19-Impfung» des Bundes beantwortet unter der Nummer +41 58 377 88 92 täglich von 6 bis 23 Uhr Fragen rund ums Impfen.

Mittwoch, 23. Dezember - 11:10 Uhr

Abfallmulde in Rehetobel brannte

(KapoAR) In Rehetobel ist es am Dienstag zu einem Brand in einer Abfallmulde gekommen. Laut der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Die aufgebotene Feuerwehr Rehetobel-Wald brachte den Brand schnell unter Kontrolle, so dass kein weiterer Schaden entstand. Zum Brand kommen konnte es, da ein 59-jähriger Mann Asche in der Mulde deponierte.

Mittwoch, 23. Dezember - 10:37 Uhr

Regierungsrat stimmt der Strategie zur kantonalen Agrarpolitik zu

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat der Strategie zur kantonalen Agrarpolitik zugestimmt. Das teilte die Kantonskanzlei am Mittwoch mit. Die seit 2014 bestehenden Leitsätze werden ersetzt. Die strategischen Grundsätze der Ausserrhoder Agrarpolitik bilden damit die Vorgabe für die landwirtschaftlichen Massnahmen und Projekte aus dem Regierungsprogramm 2020—2023, die kantonalen Fördermassnahmen in der Landwirtschaft und die Haltung und Orientierung des Kantons zu Fragen der Agrarpolitik des Bundes AP22+ sowie zu den laufenden Initiativen wie Trinkwasserinitiative, Pestizid-Initiative oder Massentierhaltungsinitiative.

Das Dokument dient dem Regierungsrat und den Verwaltungsbehörden im landwirtschaftsrelevanten Vollzug als Leitlinie und Entscheidungshilfe. Die Die neue Strategie definiert fünf strategische Grundsätze mit Bezug zum Kulturland, den sozialen und wirtschaftlichen Aspekten, zur Qualität und Regionalität der Produkte sowie zur Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimapolitik:

Sorgfältig gepflegte und vielfältige appenzellische Kulturlandschaft erhalten: Die Lebensgrundlage der Landwirtschaft ist das gepflegte und vielfältige Kulturland. Der Kanton wird geprägt durch die grüne Hügellandschaft und die Streusiedlung mit sauber gepflegten Einzelhöfen. Mit der Bewirtschaftung des Kulturlandes soll die Landwirtschaft die lokalen Produktionsmöglichkeiten ausschöpfen können. Die Biodiversität soll gestärkt und die Landschaftsvielfalt erhalten werden.

Gute intakte, soziale, gesellschaftliche und wirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen: Der Ausserrhoder Regierungsrat erachtet es als wichtig, dass die Agrarpolitik auf die bäuerlichen Familienbetriebe ausgerichtet wird. Gut ausgebildete Bäuerinnen und Bauern mit einem breiten Erfahrungsschatz gewährleisten eine hohe Professionalität. Durch Voraussetzungen wie Topografie, den Bedürfnissen von Mensch, Tier und Natur sind der landwirtschaftlichen Tätigkeit Grenzen in der Produktivitätssteigerung auferlegt. Die stetige Strukturwandel der Preispolitik und auch eine Überbelastung der Bäuerinnen und Bauern soll vermieden werden. Dabei soll eine Verbesserung der sozialen Absicherung der der Hofmitarbeitenden erreicht werden.

Betriebe erzeugen Produkte/Rohstoffe von besonderer Qualität und regionaler Herkunft: In der Produktion soll sich die Landwirtschaft im Berggebiet durch besondere Produkte der regionalen Herkunft abheben. Chancen liegen in einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und den regionalen Verarbeitungsbetrieben, welche die landwirtschaftlichen Produkte verarbeiten. Die Effizienz der Betriebe soll gestärkt und die Umweltbelastung sowie der Verbrauch von nicht erneuerbaren Ressourcen weiter reduziert werden.

Ressourcenschonende Rohstoffe für gesunde und sichere Lebensmittel: Die Verbesserung der Nachhaltigkeit und die Ressourcenschonung gehören zu den grossen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft: Pflanzenschutzmittel werden in der hiesigen Landwirtschaft kaum eingesetzt. Die Grundwasseranalysen zeigen keine Rückstände. Gleiches gilt für das Nitrat, das durch die Grünlandbewirtschaftung nicht zu Umweltbelastungen führt. Die Tierhaltung verursacht hingegen Ammoniakemissionen, welche die Umwelt belasten. Durch das Ausbringen von Gülle mit einem Schleppschlauch können Emissionen vermindert werden. Gezielte Massnahmen im Stall bringen ebenso Verbesserungen.

Produktion und Nutzung erneuerbarer Energie: Ein beachtliches Potential sieht der Ausserrhoder Regierungsrat in der Produktion und Nutzung erneuerbarer Energie, die durch die Nutzung der Scheunendächer für die Photovoltaik genutzt werden können. Mit dem kantonalen Agrarfonds besteht ein Instrument für Finanzierungshilfen in diesem Bereich.

Die Strategie zur kantonalen Agrarpolitik kann unter www.ar.ch/alw heruntergeladen werden.

Dienstag, 22. Dezember - 10:57 Uhr

Videobotschaft des Ausserrhoder Landammanns

Regierungsrat Alfred Stricker ruft zur Einhaltung der Coronaregeln auf.

Regierungsrat Alfred Stricker ruft zur Einhaltung der Coronaregeln auf.

Bild: Benjamin Manser

(kk) Der Ausserrhoder Landammann und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Regierungsrat Alfred Stricker, wendet sich vor den Festtagen mit einer Video-Ansprache an die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden. Er bittet im rund sechsminütigen Video darum, weiterhin zusammenzuhalten und konsequent die geltenden Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus einzuhalten. Dass die Menschen alle so unterschiedlich sind, sei normalerweise eine hohe Qualität - in der Pandemie sei dies aber gleichzeitig eine grosse Herausforderung. Er wünscht der Bevölkerung frohe Festtage, Zeit, Ruhe und trotz allem schöne Momente, damit alle mit Zuversicht ins 2021 starten können. Die Videobotschaft ist auf dem kantonalen youtube-Kanal via www.ar.ch/youtube oder direkt unter https://youtu.be/1r7snVry2LI zu finden.

Dienstag, 22. Dezember - 09:36 Uhr

Bahn und Restaurant am Kronberg in Betrieb

(pd) Die Luftseilbahn am Kronberg darf unter Einhaltung der Schutzmassnahmen weiterhin Personen befördern. Das Berggasthaus sowie das Talrestaurant werden als Takeaway betrieben. Naturliebhaber können weiterhin den präparierten Winterwanderweg zwischen Jakobsbad und dem Kronberg nutzen und auch die Schneeschuh-Routen sind offen. Schneeschuhe können an der Talstation gemietet werden. Im Tal dürfen die Kinder mit ihren eigenen Schlitten die kleinen Hänge im Tal runtersausen, wie es in einer Mitteilung heisst. Einzig der sieben Kilometer lange Schlittelweg vom Berg ins Tal muss geschlossen bleiben.

Die Kronbergbahn fährt, darf aber keine Schlitten transportieren.

Die Kronbergbahn fährt, darf aber keine Schlitten transportieren.

Bild. PD

Besuchern wird dringend empfohlen, sich vor dem Besuch über die aktuellen Betriebszustände zu informieren. Automatische Auskunft: 071 794 14 14 oder www.kronberg.ch.

Dienstag, 22. Dezember 08:30 Uhr

«Die Mitte Appenzell Ausserrhoden» für gut befunden

Nach der Mutterpartei wechselt auch die CVP AR ihren Namen.

Nach der Mutterpartei wechselt auch die CVP AR ihren Namen.

Bild: Keystone

(pd) Vor gut einem Monat haben an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz die anwesenden Delegierten mit über 84 Prozent der Namensänderung der Nationalpartei zur «Die Mitte» zugestimmt. Die Kantonalparteien haben bis 2025 Zeit zu entscheiden, ob sie den neuen Namen übernehmen möchten. Aufgrund der aktuellen Situation wurden die diesjährige Hauptversammlungen der CVP AR und CVP Herisau in schriftlicher Form durchgeführt. Der Vorstand der CVP AR hat sich bereits im Vorfeld zur Urabstimmung der CVP Schweiz mit der Namensänderung der Kantonalpartei auseinandergesetzt und sich dafür ausgesprochen. Somit stand nebst den statutarischen Geschäften bei Parteien vor allem die Abstimmung über die Namensänderung und der damit verbundenen Statutenrevision im Fokus. Die Mitglieder der CVP AR haben gemäss einer Medienmitteilung mit rund 84 Prozent aller eingegangenen Stimmzettel deutlich der Namensänderung zugestimmt. Die Zustimmung bei den Mitgliedern der CVP Herisau lag gar bei 90 Prozent. Die CVP AR wird die Namensänderung analog der nationalen Partei per 1. Januar 2021 vollziehen und künftig als «Die Mitte Appenzell Ausserrhoden» in die Zukunft aufbrechen. Aus der Ortspartei CVP Herisau wird per 1. Januar 2021 die Regionalpartei «Die Mitte Hinterland AR» gebildet. Die Mitte Appenzell Ausserrhoden unterstützt zudem Dölf Biasotto zur Wahl als Landammann.

Montag, 21. Dezember - 15:55 Uhr

Trotz Corona viele Badegäste im Schwimmbad Heiden

Die Badi Heiden war dieses Jahr an 127 Tagen geöffnet.

Die Badi Heiden war dieses Jahr an 127 Tagen geöffnet.

Die Coronakrise hatte starke Auswirkungen auf den Betrieb der Badi Heiden. So war der Mai von den Covid-19-Massnahmen und der Juni vom schlechten Wetter geprägt. Rückblickend konnte das Schwimmbad in dieser Saison an 127 Tagen geöffnet werden. In dieser Zeit besuchten fast 24 000 Gäste die Badi. In einer Medienmitteilung danken die Verantwortlichen allen Badegäste für ihre Treue. (pd)

Montag, 21. Dezember - 13:56 Uhr

Jäger in Innerrhoden erreichen die Abschussziele

(rk) Am Samstag ging in Appenzell Innerrhoden die Jagdsaison auf das Rotwild zu Ende. Somit konnte die Jagdsaison für Schalenwild erfolgreich abgeschlossen werden. Die Jagd 2020 war gemäss einer Medienmitteilung der Ratskanzlei massgebend vom Ausbruch einer schweren Form der Gamsblindheit geprägt, wodurch das Gamswild komplett vom Jagddruck geschont wurde. Die Rehwildjagd verlief plangemäss. Mit einer Abschusszahl von 311 Stück Rehwild wurde eine wunschgemäss hohe Strecke erreicht, welche nebst dem Vorjahr letztmals im Jahr 1998 bei über 300 Tiere lag.

Ein Jäger transportiert seine Beute ins Tal.

Ein Jäger transportiert seine Beute ins Tal.

Bild: PD

Auf der Rotwildjagd konnten die Abschussziele quantitativ mit einem Abschuss von 68 Stück erreicht werden. Unter Berücksichtigung, dass die Jagd im eidgenössischen Jagdbanngebiet dieses Jahr gezwungenermassen ausgesetzt wurde, ist die Zahl der erlegten Hirsche gut. In Appenzell I.Rh. wurde noch nie so viel Rotwild im regulären Jagdgebiet erlegt wie dieses Jahr. Zum ersten Mal konnte die Wildhut eine durch einen Wolf gerissene und genutzte Hirschkuh auffinden. Inwiefern der Wolf die Rotwildjagd bereits beeinflusst, kann noch nicht gesagt werden. Im Rahmen der Steinwildjagd wurden wie geplant fünf Tiere erlegt. Diese sehr anspruchsvolle und relativ junge Jagd hat sich in Appenzell I.Rh. sehr gut etabliert. Die Jagdverwaltung zieht eine positive Bilanz zur Jagdsaison 2020. Die Innerrhoder Jäger haben die Jagd verantwortungsvoll ausgeübt. Sie verstehen es, dank einer rollenden Jagdplanung jährlich auf die gegebenen Umstände zu reagieren und im Sinne der wildlebenden Säugetiere und Vögel wildbiologisch sinnvoll zu jagen. (rk)

Montag, 21. Dezember - 10:19 Uhr

Departement Bildung und Kultur genehmigt 37 Gesuche

Die geförderten Projekte sind in der neusten Ausgabe des Kulturblatts Obacht aufgeführt.

Die geförderten Projekte sind in der neusten Ausgabe des Kulturblatts Obacht aufgeführt.

Bild: APZ

(kk) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat entschieden, auf Empfehlung des Kulturrates das Projekt «Buch und Literatur Ost+» mit 23000 Franken aus dem Kulturfonds zu unterstützen. Dies teilt er in einer Medienmitteilung mit. Das Departement Bildung und Kultur sprach von Mitte März bis Mitte Juni zudem für 37 Gesuche weitere rund 107 000 Franken. Die geförderten Projekte werden im Kulturblatt Obacht Kultur Nr. 38, das in diesen Tagen verschickt wird, einzeln aufgeführt. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Grafikdesign und befasst sich damit indirekt auch ein wenig mit sich selber.

Montag, 21. Dezember - 08:40 Uhr

Innerrhoder SP reagiert auf Antwort der Standeskommission zur Resolution

(pd) Die SP Appenzell Innerrhoden nimmt in einer Medienmitteilung von der Rückmeldung der Standeskommission zu ihrer Resolution «Solidarisch aus der Corona-Krise» Kenntnis. Positiv wertet sie die Möglichkeit zur Kompensation von Erwerbsausfällen und das ökologische Investitionsprogramm. Handlungsbedarf sieht die SP AI weiterhin bei der Unterstützung des Pflegepersonals und bei einer offensiveren Kommunikation der Regierung.

Die Coronamassnahmen haben grosse Auswirkungen auf das Gewerbe.

Die Coronamassnahmen haben grosse Auswirkungen auf das Gewerbe.

Bild: Bruno Kissling
Sonntag, 20. Dezember - 18:17 Uhr

Walzenhausen lädt noch bis am 24. Dezember zu Weihnachtsfenster-Spaziergängen ein

(iks) Einst begann es mit 24 geschmückten Fenstern. Jeden Tag öffneten die Gastgebenden ihr Fenster bei einem Getränk oder einem Snack. Nachdem keine 24 Fenster mehr geschmückt wurden, wechselte der Modus. An den vier Adventssonntagen gab es je eine Gastfamilie, die zu Getränk oder Imbiss einlud. Danach schlief die Aktion in Walzenhausen ein, um von der Kommission Kompass, der Nachfolge des Verkehrsvereins, wieder aufgenommen zu werden. Neu publiziert das Informationsblatt «Treffpunkt» die Adressen der Weihnachtsfenster. So besteht die Möglichkeit, zwischen dem 1. und 24. Dezember die verschiedenen Fenster während eines gemütlichen Marschs zu erlaufen.

Eines der kunstvoll geschmückten Fenster.

Eines der kunstvoll geschmückten Fenster.

Bild: Isabelle Kürsteiner

Da alle Fenster während der gesamten Zeit abends beleuchtet werden, ist die Anzahl nicht massgebend. In der diesjährigen Auflage sind es jedoch wie anfangs wieder 24 geschmückte Fenster, die in Walzenhausen noch einige Tage zum Abendspaziergang einladen.

Sonntag, 20. Dezember - 10:31 Uhr

Zu spät reagiert - Sachschaden an Autos

(KapoAR) Kurz nach 10.30 Uhr am Samstag fuhr eine Fahrzeugkolonne von Gais Richtung Bühler hinter einem Traktor her. Im Bereich Strahlholz bog das landwirtschaftliche Fahrzeug ab, um den nachfolgenden Verkehr vorbeiziehen zu lassen. In diesem Zusammenhang kam es zu einer Auffahrkollision von drei Personenwagen, wobei der Hinterste mit dem Heck des vor ihm fahrenden Fahrzeuges kollidierte und dieses wiederum in das vorderste Auto geschoben wurde.

Die verunfallten Fahrzeuge in Gais.

Die verunfallten Fahrzeuge in Gais.

Bild: PD

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei blieben sämtliche Fahrzeuglenker unverletzt. Zwei Autos waren nicht mehr fahrbar und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt rund 15'000 Franken.

Samstag, 19. Dezember - 11:32 Uhr

Appenzell Innerrhoden erteilt keine Bewilligung für Skigebiete

Bleibt vorerst stehen: Die Ebenalp Bahn in Wasserauen.

Bleibt vorerst stehen: Die Ebenalp Bahn in Wasserauen.

Benjamin Manser

(rk) Wie es in einer Mitteilung der Innerrhoder Ratskanzleit heisst, würde der Kanton Appenzell Innerrhoden aktuell die vom Bundesrat festgelegten Voraussetzungen für die Erteilung von Bewilligungen für den Betrieb von Skigebieten nicht erfüllen. Es heisst weiter:

«Die Skilifte müssen daher ihren Betrieb ab dem 22. Dezember 2020 einstellen. Angesichts der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen verzichtet die Standeskommission auf kantonale Einschränkungen.»

Sie hat einzig eine Sicherungsbestimmung für die Behördenarbeit und eine Präzisierung bei den Meldungen von Quarantänefällen beschlossen.

16:59 Uhr

Unterstützung für Kunstvermittlungsprojekt

Die Heinrich Gebert Kulturstiftung Appenzell will mit dem Projekt «Unterwegs mit dem Werkkoffer vom Kunstmuseum in die Schule und retour» das Ziel erreichen, dass künftig mehr Schulklassen die Kunsthalle Ziegelhütte und das Kunstmuseum Appenzell besuchen. Der budgetierte Gesamtaufwand für das Projekt beträgt knapp 50'000 Franken. Der Kanton Appenzell Innerrhoden unterstützt das Projekt mit einem einmaligen Beitrag von 3000 Franken aus dem Swisslos-Fonds.

Freitag, 18. Dezember - 16:39 Uhr

Andreas Winkler tritt als Gemeinderat zurück

Andreas Winkler tritt als Gemeinderat und Vizepräsident von Gais per Ende des Amtsjahres 2020/21 zurück. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit.

Gemeinderat Andreas Winkler

Gemeinderat Andreas Winkler

Bild: PD

Andreas Winkler wurde im Jahr 2007 gewählt. Nach 14 Jahren engagierter Tätigkeit im Rat erfolgt der Rücktritt laut Medienmitteilung aus persönlichen und beruflichen Gründen. Während seiner Amtsdauer habe er einen grossen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde geleistet, heisst es im Communiqué. Unter anderem leitete er das Ressort «Alter / Alterszentrum». Bis 2017 amtete er zudem als Präsident der Baubewilligungskommission. Zudem wirkte er auch bei der Reorganisation des Gemeinderates aktiv mit. Seine Aufgaben im öffentlichen Dienst hat er all die Jahre mit Freude und Engagement wahrgenommen.

Der Gemeinderat bedauert diesen Rücktritt sehr, kann aber die Gründe für die Demission nachvollziehen. Die Ersatzwahl findet am 11. April 2021 statt.

Freitag, 18. Dezember - 15:04 Uhr

Coronahilfe: Weitere 490‘000 Franken für Kulturschaffende

Der Ausserrhoder Regierungsrat sieht weitere 490‘000 Franken aus dem Lotteriefonds für den Vollzug der Covid-19-Kulturverordnung vor. Mit den Mitteln des Bundes stehen damit laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei für Kulturunternehmen insgesamt weitere 980‘000 Franken zur Verfügung. Die Gelder werden ausgerichtet als Ausfallentschädigungen und als Beiträge an Projekte zur strukturellen Neuausrichtung oder zur Publikumsgewinnung. Darüber hinaus stellt der Bund Mittel für Nothilfe an Kulturschaffende sowie Finanzhilfen für Kulturvereine im Laienbereich bereit. Beantragt werden können die Hilfen beim Kantonalen Amt für Kultur, dem Verein Suisseculture Sociale und den Laienkulturverbänden.

Gesuchformulare und weiterführende, laufend aktualisierte Informationen sind auf der Webseite des Kantons zu finden www.ar.ch/corona oder www.ar.ch/kulturfoerderung. Für Gesuche gelten folgende Eingabefristen: 31. Januar 2021, 31. Mai 2021, 30. September 2021 und 30. November 2021.

Freitag, 18. Dezember - 11:15 Uhr

Gesundheitsdirektor Balmer trifft sich mit Spitalmitarbeitern

(KK) Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer tauschte sich am Donnerstag mit Vertretern der Pflege, der Inneren Medizin, der Intensivstation und der Anästhesiologie im Spital Herisau aus. Mit seinem Besuch nahm er laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei Einblick in die Situation der Mitarbeitenden vor Ort und dankte ihnen herzlich: «Ihr enormer Einsatz für die Bewältigung der Krise verdient grössten Respekt». Er wünschte allen Ärztinnen, Ärzten und dem Pflegepersonal trotz Pandemie besinnliche Festtage.

Freitag, 18. Dezember - 08:42 Uhr

Kantonsrat Gilgian Leuzinger tritt zurück

(GK) Auf Ende Amtsjahr 2020/2021 hat Gilgian Leuzinger seinen Rücktritt aus dem Kantonsrat eingereicht. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit.

Gilgian Leuzinger

Gilgian Leuzinger

Gilgian Leuzinger wurde im Jahr 2000 als Vertreter der Gemeinde Bühler in den Kantonsrat gewählt. Im Amtsjahr 2008/2009 amtete er als dessen Präsident. Er hatte in seiner Amtszeit auch die Leitung der parlamentarischen Kommission für die Erarbeitung des Kantonsratsgesetzes, welches nun seit bald 2 Jahren in Kraft ist. In seinem Rücktrittsschreiben bezeichnet Gilgian Leuzinger die vergangenen 21 Jahre im Rat als äusserst spannend, lehrreich und vielseitig. Er dankt der Bevölkerung von Bühler für das ihm in all den Jahren erwiesene Vertrauen in eine Aufgabe, die er sehr gerne wahrgenommen habe.

Der erste Wahlgang für die kommunalen Ergänzungswahlen findet am 11. April 2021 statt. Zu wählen sind dann auch zwei Mitglieder in die Geschäftsprüfungskommission. Mit seinem Wegzug aus der Gemeinde hat Martin Waldburger bereits im Laufe dieses Jahres seinen Rücktritt eingereicht. Durch die Wahl als neue Gemeindeschreiberin von Bühler, mit Amtsantritt 1. Februar 2021, scheidet auch Sandra Eugster-Tanner aus der GPK aus.

Donnerstag, 17. Dezember - 16:27 Uhr

Gemeinderat Rehetobel für Variante 3

Der Gemeinderat von Rehetobel unterstützt in seiner Antwort auf die Vernehmlassung zur Volksinitiative «Starke Ausserhoder Gemeinden» vollumfänglich die Variante 3 des Gegenvorschlages. Dieser sieht eine Streichung der Namen der Gemeinden aus der Verfassung und eine Aufnahme einer neuen Rechtsgrundlage für administrative und finanzielle Unterstützung von Gemeindefusionen vor.

Die nun von der Regierung angestossen Diskussion über die künftigen Gemeindestrukturen wird laut Mitteilung begrüsst. Gleichzeitig hält der Gemeinderat aber auch fest, dass dieses Thema in der Vergangenheit nicht als prioritär oder als dringlich behandelt wurde. Dennoch sei es wichtig, dass erste grundsätzliche Weichenstellungen für die zukünftige Ausgestaltung des Kantons vorgenommen werden. Von zentraler Bedeutung ist, dass der Prozess für eine Gemeindefusion von den jeweiligen Einwohnerinnen und Einwohnern der betroffenen Gemeinden erfolgt. Ein «verordneter» Fusionsentscheid durch den Kanton, mithin die Ausübung eines «Zwangs» provoziere Widerstände, die die angestrebte Zusammenarbeit auf Jahre erschweren oder behindern könnten. Die unterstützte Variante 3 ermögliche einen von der Basis getragenen, von der kommunalen Politik unterstützten und vom Kanton geförderten kooperativen Fusionsprozess. «Die Legitimation und Akzeptanz eines solchen Vorgehens ist für alle Beteiligten ungleich höher als eine <Zwangsverheiratung> von unwilligen Partnern», schreibt der Gemeinderat.

Donnerstag, 17. Dezember - 11:04 Uhr

Rücktritte aus Einwohnerrat und Kantonsrat

Auf Ende Amtsjahr am 31. Mai 2021 haben laut der Herisauer Gemeindekanzlei drei Einwohnerräte ihren Rücktritt erklärt: Peter Erny, Hans-Walter Bodenmann und Reto Sonderegger (alle SVP). Peter Erny tritt zudem auch aus dem Kantonsrat zurück. Die Ersatzleute für die Zurücktretenden werden gemäss den Ergebnissen der Wahlen im März 2019 angefragt.

Donnerstag, 17. Dezember - 09:17 Uhr

Erweiterung des Weiterbildungsprogramms für Hausarztmedizin

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat erweitert das Weiterbildungsprogramm für Hausarztmedizin «Praxisassistenz und Curriculum» auf zwei Halbjahresstellen. das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag mit. Damit soll laut Mitteilung die Weiterbildung in der Hausarztmedizin noch stärker gefördert werden. Eine gut funktionierende hausärztliche Grundversorgung wirke kostendämpfend, was der Zielsetzung des Regierungsprogramms 2020-2023 entspreche, so der Kanton.

Mit dem Weiterbildungsprogramm für Hausarztmedizin unterstützt Ausserrhoden seit 2010 jährlich eine sechs Monate dauernde Ausbildung von Assistenzärztinnen und -ärzten in einer Hausarztlehrpraxis. Ab dem Jahr 2021 wird dieses Angebot auf maximal zwei Halbjahresstellen erweitert und mit dem Zentrum für Hausarztmedizin am Kantonspital St. Gallen (KSSG) eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Ziel der Unterstützung dieser Weiterbildung ist die Förderung einer langfristig qualifizierten Hausarztmedizin.

Schweizweit bieten 25 Kantone Praxisassistenzstellen an. Für das Jahr 2020 konnte in Appenzell Ausserroden eine Stelle für 6 Monate besetzt werden.

Mittwoch, 16. Dezember - 17:19 Uhr

48‘000 Franken für gemeinnützige Institutionen

(KK) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat 48‘000 Franken aus dem Lotteriefonds an gemeinnützige Institutionen vergeben: 33‘000 Franken erhalten Organisationen im Kanton und in der Region, 3‘000 Franken werden für ein nationales Projekt eingesetzt und 12‘000 Franken gehen für Projekte der Entwicklungshilfe ins Ausland.

Es wurden laut Medienmitteilung zehn Gesuche eingereicht, wovon drei Gesuche den Kanton, zwei die übrige Schweiz, vier die Entwicklungshilfe und eines die Katastrophen- und Humanitärhilfe betreffen. Wegen beschränkter finanzieller Mittel mussten das Nothilfegesuch sowie zwei Gesuche im Rahmen der Entwicklungshilfe abgelehnt werden.

Auf kantonaler Ebene wird der Verein historische Appenzeller Bahnen für die Aussenrenovation und Rück­führung in den Originalzustand des Buffetwagens Cr 10 mit einem Beitrag von 26‘000 Franken unterstützt. Beiträge erhalten auch Schloss Herdern (2‘000 Franken) und die Appenzellische Gemeinnützige Gesell­schaft (5‘000 Franken). Für das gesamtschweizerische Beratungsangebot für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen von Terre des femmes wurden 3‘000 Franken gesprochen. Je 6‘000 Franken werden für zwei Entwicklungshilfeprojekte in Indien und Mali eingesetzt.

Mittwoch, 16. Dezember - 14:19 Uhr

So bewirtschaftet die Gemeinde Herisau 2021 ihre Parkplätze

(GK) Gut ein Jahr nach der Ablehnung des neuen Parkierungsreglements durch die Stimmberechtigten hat der Gemeinderat Herisau einen Strauss von aufeinander abgestimmten Einzelmassnahmen beschlossen.

Mit den Änderungen werden laut Mitteilung der Gemeinde die dringendsten Defizite der Parkplatzbewirtschaftung behoben. So wird im Sinne einer Vereinheitlichung künftig auf progressive Tarife, wie sie etwa beim Alten Zeughaus bestehen, verzichtet. Die Gebühr beträgt dort nun fix 1 Franken pro Stunde und nicht mehr 1.50 Franken ab der vierten Stunde.

Ebenfalls aus Gleichbehandlungsgründen wird die Mittagszeit von 12 Uhr bis 13.30 Uhr, gleich wie die 30 Minuten Gratisparkzeit, neu auf allen bewirtschafteten Parkplätzen in der ganzen Gemeinde gratis sein. Dies gilt neu also auch auf dem Ebnet sowie beim Sportzentrum. Beim Sportzentrum wird zudem die gebührenpflichtige Zeit am Morgen um eine Stunde und am Abend um drei Stunden verkürzt (bisher 7 Uhr bis 22 Uhr) und so an die übrigen Parkplätze angeglichen. Davon profitieren insbesondere Vereine.

Badi-Parkplatz wird bewirtschaftet

Das gleiche Parkierungsregime wie beim Sportzentrum soll auch für die Badi-Parkplätze Sonnenberg gelten. Zudem sind in der Badesaison vom 1. Juni bis 31. August auch die Sonntage künftig gebührenpflichtig. Durch den in den letzten Jahren stark gewachsenen Siedlungsdruck in der Umgebung wurde der Badi-Parkplatz zunehmend von Langzeitparkierenden genutzt und stand nicht mehr den Schwimmbadbesuchenden oder anderen Nutzern zur Verfügung. Teilweise wurde gar festgestellt, dass Fahrzeuge wochenlang parkiert blieben.

Ebenfalls vereinheitlicht werden die Tarife auf dem Ebnet. Während bisher für Langzeitparkierer sehr günstige 0.25 Franken pro Stunde reichten, gilt nun auch hier 1 Franken pro Stunde. Die zentrale 12-Stunden-Parkmöglichkeit bleibt also bestehen, soll aber für Langzeitparkierer unattraktiver werden. Grund: Die Parkplätze sind derzeit oft durch Pendler und Dauerparkierende belegt und stehen deshalb den Anwohnern, dem Gewerbe und Kurzzeitparkierenden tagsüber nur beschränkt zur Verfügung.

Damit eine Tarifharmonisierung der Langzeitparkplätze erreicht wird, sollen auch die 12 Langzeitparkplätze auf dem Cilander-Parkplatz und die 10 Plätze an der Industriestrasse mit dem gleichen Tarif versehen werden.

Insgesamt werden die Parkplatzgebühren mit der Vereinheitlichung übersichtlicher. Gleichzeitig gelingt es dank den Mehreinnahmen auf dem Ebnet, die Mindereinnahmen zu kompensieren und so die Spezialfinanzierung für Unterhalt und Bau von Parkplätzen im Lot zu halten. Keine Massnahmen werden bezüglich Parkleitsystem getroffen. Es wurden verschiedene Varianten geprüft, um die Auffindbarkeit der Parkplätze zu erhöhen, aber für Herisau fällt der Nutzen im Vergleich zu den hohen Kosten sehr gering aus. Die Änderungen in der Parkplatzverordnung liegen in der Kompetenz des Gemeinderates und treten auf anfangs 2021 in Kraft.

Mittwoch, 16. Dezember - 10:09 Uhr

Postautolinie Herisau-Hundwil-Stein-St.Gallen fährt vorerst weiter wie bisher

(PD) Im Aggloprogramm St.Gallen Bodensee sowie im öV-Konzept 2018-2022 des Kantons Appenzell Ausserrhoden ist eine Verkürzung der heutigen Linie 180 Herisau–Hundwil–Stein–St. Gallen auf den Abschnitt Herisau-Lustmühle und die Einführung eines Halbstundentaktes vorgesehen. Wie es in einer Mitteilung beider Kantone heisst, zeige die Planung, dass eine Kürzung der Linie auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2021 für die nächsten Jahre vom Tisch sei. Die Postautolinie, die gute Anschlüsse auf die Bahn in Herisau und St.Gallen ermöglicht, werde wie bisher weiterbetrieben.

Laut Mitteilung sei eine Verkürzung der Buslinie 180 derzeit nicht sinnvoll, weil ein attraktiver ganztägiger Umstieg zwischen Postauto und Appenzeller Bahn in der Lustmühle fehle. Es wurden auch Alternativen geprüft, wie eine Aufteilung der Linie in je eine Buslinie Hundwil–Herisau und Hundwil–St. Gallen. Das führe gegenüber dem heutigen Angebot aber zu wesentlich längeren Fahrzeiten sowie höheren Kosten.

Auf Dezember 2021 wird laut Mitteilung geprüft, den Stundentakt zu den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag zum Halbstundentakt zu verdichten. Diese Zusatzkurse würden voraussichtlich aber nur zwischen Waldstatt und Lust­mühle verkehren. Mit dem Umstieg auf die Appenzeller Bahnen ergäben sich zusätzliche Verbindungen von/nach St.Gallen mit stabilen Anschlüssen an die schnellen Intercity-Züge von/nach Zürich.

Längerfristig könnte aber gemäss Medienmitteilung eine Verkehrszunahme auf der Strasse in Herisau und in der Liebegg dazu führen, dass die Linie 180 nicht mehr fahrbar sei. «Ob eine Anbindung in der Lustmühle über den ganzen Tag mög­lich wird, hängt von der mittel- und längerfristigen Entwicklung des Fahrplanes der Appenzeller Bahnen ab. Die Kantone werden deshalb in einigen Jahren ein neues Angebotskonzept mit Einbindung von weiteren Linien prüfen», heisst es abschliessend.

17:50 Uhr

Trogen ist für Fusionsmodelle

Mittelland; Gemeinden Ausserrhoden; Trogen; Lokales; Torgen Gemeinde Dorf Landsgemeindeplatz

Mittelland; Gemeinden Ausserrhoden; Trogen; Lokales; Torgen Gemeinde Dorf Landsgemeindeplatz

Martina Basista

Im Rahmen der Vernehmlassung zur Teilrevision der Kantonsverfassung über mögliche Gemeindefusionen favorisiert der Trogner Gemeinderat mehrheitlich, die Fusionsmodelle näher zu prüfen. Im Vordergrund steht dabei gemäss Mitteilung die erste Variante, welche die Reduktion auf vier Gemeinden vorsieht. Diese Lösung führe gemäss Mitteilung zu Gemeindegrössen, die in Bezug auf die Führung der Gemeinde und der Verwaltung am meisten Optimierungspotenzial hat. Vorstellbar seien auch 4 bis 16 Gemeinden. Dies hätte laut Mitteilung den Vorteil, dass die Gemeinden auf die Bildung einzelner neuer Gemeindekreise mehr Einfluss nehmen können. Es trifft zu, dass bei allen Modellen noch vieles unbekannt sei, schreibt der Gemeinderat. Dies sei aber insbesondere bei den Fusionsmodellen 4 oder 4 bis 16 Gemeinden nachvollziehbar. Weitere Details sollen dann erarbeitet werden, wenn sich klare Mehrheiten für bestimmte Varianten abzeichnen, damit diese in einer Volksabstimmung einander gegenübergestellt werden können. Unabhängig vom Modell für künftige Gemeindestrukturen begrüsst es der Gemeinderat, dass zum Thema eine breite Diskussion stattfinden kann. Strukturreformen wurden durch eine eingereichte Initiative angeregt. Dass die Regierung weitere Modelle vorlegt, ermöglicht eine umfassende Debatte.

Dienstag, 15. Dezember - 13:56 Uhr

Mehr als 2000 Coronafälle in Ausserrhoden

(Red) Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat bei den Coronafällen die 2000er-Marke durchbrochen. Am Dienstag meldete der Kanton, dass sich seit Ausbruch der Pandemie kumuliert 2028 Personen infiziert haben. Das sind 30 mehr als Vortrag.

Aktuell befinden sich 14 Personen in Spitalpflege, 1 davon auf der Intensivstation. Die Anzahl Todesfälle beträgt kumuliert 32 (+1).

In Appenzell Innerrhoden sind es derzeit total 624 Coronafälle (+4). 15 Personen starben bislang an den Folgen von Covid-19.

Dienstag, 15. Dezember - 13:39 Uhr

Keine Lohnanpassungen für Lutzenberger Gemeindepersonal

(GK) Nicht nur die Kantonsangestellten müssen auf Lohnerhöhungen, verzichten. Der Gemeinderat Lutzenberg hat gemäss Medienmitteilung an seiner Sitzung vom 7. Dezember beschlossen, beim Gemeinde- und Altersheimpersonal coronabedingt gänzlich auf Lohnmassnahmen zu verzichten und somit keine Lohnanpassungen vorzunehmen.

Dienstag, 15. Dezember - 10:24 Uhr

Kabel durchtrennt: Glasfaser-Störung in Bühler

Aufgrund von Baggerarbeiten eines Drittunternehmens in der Dorfstrasse in Bühler kam es am Montagmorgen kurz vor 9 Uhr zur Durchtrennung von Glasfaserkabeln der SAK. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Betroffen sind rund 60 Kunden, welche Internet-Services der Provider Swisscom, Salt, Leucom, iWay und von der SAK selbst beziehen. Die Störungsbehebung ist laut Medienmitteilung derzeit in vollem Gange.

Die betroffenen Kunden in den Gebieten Böhl, Meisterböhl und Steig seien am Dienstag mit einem Briefschreiben von der SAK informiert worden. Mit sämtlichen Providern steht die SAK laut Mitteilung zur Sicherstellung ihrer eigenen Kundenkommunikation zudem in engem Kontakt.

Dienstag, 15. Dezember - 08:55 Uhr

Silvesterapéro in Oberegg abgesagt

(BK) Nachdem noch vor einigen Wochen sinkende Ansteckungszahlen auf eine Lockerung der getroffenen Massnahmen gegen Ende Jahr hoffen liessen, sieht sie Situation derzeit schlechter denn je aus.

Inzwischen hat der Bundesrat die entsprechenden Vorkehrungen und Massnahmen wieder landesweit koordiniert und dem Bezirksrat Oberegg bleibt laut Medienmitteilung nichts Anderes übrig, den beliebten und traditionellen Silvester-Apéro beim Bären für dieses Jahr abzusagen.

Montag, 14. Dezember - 17:10 Uhr

Fehlendes Schutzkonzept: Herisauer Bar muss schliessen

(KapoAR) Am Freitagabend führte die Ausserrhoder Kantonspolizei laut Medienbericht zusammen mit Mitarbeitenden des Arbeitsinspektorates Kontrollen in Gastgewerbebetrieben bezüglich Covid-Massnahmen durch. In einem Restaurant und einer Bar in Herisau wurden Mängel festgestellt. Während im Restaurant Nachbesserungsbedarf beim Schutzkonzept bestand, wurde in der Bar festgestellt, dass diese über kein Schutzkonzept verfügte. Die Bar musste auf Verfügung des Arbeitsinspektorates unverzüglich geschlossen werden. Die verantwortlichen Wirte werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Über das Wochenende führte die Kantonspolizei auf dem gesamten Kantonsgebiet stichprobenartige Kontrollen im Zusammenhang mit der neu geltenden Sperrstunde um 19.00 Uhr durch. Es konnte festgestellt werden, dass alle Betriebe die seit vergangenen Samstag geltenden Covid-Vorschriften umsetzten. Insgesamt kann den kontrollierten Betrieben seitens der Polizei ein gutes Zeugnis ausgestellt werden.

Die Kantonspolizei appelliert an alle Einwohner/Innen, die aktuell geltenden Covid-Vorschriften weiterhin strikte einzuhalten, um eine weitere Ausbreitung des Virus eindämmen zu können.

Montag, 14. Dezember - 16:44 Uhr

Marketingleiterin verlässt Sportzentrum

(GK) Isabelle Bechtiger-Lanter, Bereichsleiterin Marketing/Verkauf, verlässt das Sportzentrum Herisau. Grund ist laut Mitteilung der Gemeinde die Reorganisation der betrieblichen Struktur im Sportzentrum sowie die Anpassung des Stelleninhalts. Bechtiger-Lanter wird ihre Aufgaben auf Ende Jahr übergeben.

Bechtiger-Lanter habe in den vergangenen 12 Jahren viel geleistet für das Sportzentrum, heisst es in der Mitteilung. Nebst den Marketingaufgaben habe sie federführend mehrere Grossevents wie das 40-Jahr-Jubiläum des Herisauer Sportzentrums und Eishockey-Länderspiele organisiert, die Eisdisco ins Leben gerufen, mit der Kulturlandsgemeinde Sport und Kunst miteinander verbunden sowie viele kleinere Veranstaltungen und Dutzende von Trainingslagern organisiert. Zudem hat sie den Social-Media-Auftritt des Sportzentrums geplant und umgesetzt sowie 2019 die neue Webseite initialisiert.

Montag, 14. Dezember - 14:04 Uhr

Videoporträts für Partner des Appenzeller Regionalmarketing

In den vergangenen Monaten wurden die 26 Partnerbetriebe des Appenzeller Regionalmarketing durch ein Filmteam besucht und es entstanden Videoporträts der Produzenten und Handwerker. Das teilte die Organisation am Montag mit.

Das Appenzeller Regionalmarketing, grundsätzlich für die überregionale Präsenz einheimischer Lebensmittelproduzenten und Handwerker zuständig, hatte aufgrund der Covid-Pandemie im laufenden Jahr weitaus weniger Messeauftritte zu organisieren. Umso gelegener kam das vor einiger Zeit für 2020 geplante Jahresprojekt, über jeden Partnerbetrieb ein Videoporträt zu drehen. Mit der Smovie Film fand man einen innovativen Partner zur Umsetzung der Idee.

Es entstanden für jedes Mitglied zwei Filme, eine Kurzversion von 30 Sekunden und eine längere Variante von rund eineinhalb Minuten. Unter dem gemeinsamen Leitsatz «Qualität aus Tradition» werde in den Videos deutlich, mit wie viel Bewusstsein und Liebe für die Herkunft der Produkte, Rohstoffe oder Techniken die einheimischen Betriebe arbeiten und das oft schon seit mehreren Generationen, heisst es in der Mitteilung. Die Filme werden an zukünftigen Messeauftritten, im Internet unter appenzell.ch und auch auf Social Media verwendet, wo sie bereits auf grosses Interesse und viel positives Echo stossen.

Montag, 14. Dezember - 11:11 Uhr

Herisauer Verein spendet 10'000 Franken

Feierliche Übergabe: Richard Hinrichs, Präsident Verein Familiensache, Brigitta Oertle, Leiterin Pflege Betreuung und Dr. Jürg Streuli, Leiter Palliative Care Abteilung.

Feierliche Übergabe: Richard Hinrichs, Präsident Verein Familiensache, Brigitta Oertle, Leiterin Pflege Betreuung und Dr. Jürg Streuli, Leiter Palliative Care Abteilung.

Bild: PD

(red) Der Herisauer Verein Familiensache hat im vergangenen Jahr bei der Chäshalle erfolgreich eine Advents-Stobe durchgeführt – für einen guten Zweck. Den Erlös von 10'000 Franken spendet die Organisation gemäss einer Medienmitteilung nun der Palliative-Care-Abteilung des Ostschweizer Kinderspitals.

Der Verein wurde vor über einem Jahr gegründet. Rund zehn Familien beteiligen sich daran. Wegen der Covid-19-Pandemie entfällt die diesjährige Advents-Stobe.

Samstag, 12. Dezember - 11:31 Uhr

«Saufgelage ohne Abstand»: Der «Blick» zeigt Video aus dem «Hörnli»

Ein Ausschnitt aus dem Video.

Ein Ausschnitt aus dem Video.

Screenshot: Blick.ch

(lim) Ein Video aus dem Appenzellerland macht im Netz gerade die Runde. «Saufgelage ohne jeden Abstand» titelt der «Blick.» In der Beiz Hörnli auf Schwellbrunner Boden stieg am Freitagabend spät ein Fest wie zu Zeiten, als es noch kein Corona gab. Gemäss «Blick» trafen sich dort 30 Männer zum Jodeln. Ohne Abstand, dicht beisammen, wie ein Video des Abends zeigt. Die Polizei setzte dem Treiben schliesslich ein Ende.

Die Kantonspolizei Ausserrhoden bestätigt den Vorfall gegenüber dem Newsportal: «Der Wirt meldete uns die Situation, und dass er die Gäste nicht aus dem Lokal bringt. Eine Patrouille ging vorbei und forderte die Männer auf, das Lokal zu verlassen. Die Abklärungen, wer gegen die Regeln verstossen hatte, sind im Gange», so Sprecher Marcel Wehrlin.

Samstag, 12. Dezember - 09:51 Uhr

Teure Kollision in Lustmühle

(KapoAR) Am Freitag kollidierten in Lustmühle zwei Autos. Ein Mann verletzte sich leicht. An den Fahrzeugen entstand laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden beträchtlicher Sachschaden.

Um 12.05 Uhr lenkte ein 51-Jähriger sein Auto von Stein kommend in Richtung St. Gallen. In Lustmühle geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es mit einem entgegenkommenden Auto zur Kollision, wobei sich der 51-Jährige leichte Verletzungen zuzog. Er suchte nach der Unfallaufnahme durch die Polizei einen Arzt auf. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden wird auf zwanzigtausend Franken geschätzt. Für den Abtransport der Personenwagen wurde die Pikettgarage aufgeboten.

Freitag, 11. Dezember - 16:21 Uhr

Farbtupfer für eine gute Sache

(PD) Mit pinker, blauer und gelber Siloballenfolie der Lutzenbeger Firma Aemisegger Agro-Bedarf konnte auch dieses Jahr Aufmerksamkeit für die Krebsprävention geschaffen werden. Die Farbe Pink steht für Brustkrebs, Blau für Prostatakrebs und Gelb für Kinderkrebs. Ausserdem werden pro Rolle laut Medienmitteilung drei Euro für den guten Zweck gespendet. Aufgeteilt wird der Betrag zu gleichen Teilen vom Hersteller (Trioplast, Schweden), dem Händler (Aemisegger Agro-Bedarf, Lutzenberg) und dem Verbraucher (Lohnunternehmer, Landwirt). So kamen dieses und letztes Jahr 6147 Franken zusammen. Dieser Betrag wird an Pink Ribbon Schweiz übergeben. Mit der Folie wurden ca. 45 000 Rundballen gewickelt.

Freitag, 11. Dezember - 16:21 Uhr

«Bären »Hundwil: CD-Taufe Two-gether vom 17. und 19. Dezember verschoben

Aufgrund der heutigen Beschlüsse muss die CD Taufe von Stefan Baumann und Goran Kovacevic, welche an zwei Abenden im Restaurant Bären in Hundwil stattgefunden hätten, verschoben werden. «Trotz grosser Nachfrage und Interesse bleibt unter den neu geltenden Verordnungen nichts anderes übrig, als die beiden Veranstaltungen zu stornieren», schreiben die Veranstalter in einer Medienmitteilung. Sobald dann im 2021 sich die Welt wieder «normal» drehe, werden Stefan Baumann und Goran Kovacevic ihr breites Spektrum an musikalischem Talent im «Bären »zum Besten geben.

Freitag, 11. Dezember - 11:46 Uhr

Junglenker verursacht Selbstunfall

Nach einer Rutschpartie blieb das Auto im Schnee stecken.

Nach einer Rutschpartie blieb das Auto im Schnee stecken.

Bild: KPAI

(kpai) Ein 18-jähriger Autolenker fuhr am Mittwochabend von Meistersrüte her Richtung Appenzell. In der Linkskurve bei der Äbisegg geriet das Fahrzeug gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei auf der mit Schneematsch bedeckten Strasse ins Rutschen, durchbrach den Kettenzaun und blieb im Schnee ausserhalb der Fahrbahn stecken. Der Junglenker blieb unverletzt.

Freitag, 11. Dezember - 11:32 Uhr

Totalschaden nach Schlitterpartie

Das Auto rutschte auf der schneebedeckten Strasse und stiess gegen eine Stützmauer.

Das Auto rutschte auf der schneebedeckten Strasse und stiess gegen eine Stützmauer.

Bild: KPAI

(kpai) Am Mittwochmorgen fuhr ein 22-jähriger Mann mit einem Firmenfahrzeug von Gontenbad her Richtung Appenzell. Auf der schneebedeckten Strasse geriet das Fahrzeug gemäss Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei ausser Kontrolle, schlitterte über die Gegenfahrbahn und das Trottoir in die dortige Stützmauer. Der Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Freitag, 11. Dezember - 10:24 Uhr

Knabe muss mit Beinverletzungen ins Spital

Eine 78-jährige Autolenkerin kollidiert mit einem Knaben. Dieser erleidet Verletzungen am Bein.

Eine 78-jährige Autolenkerin kollidiert mit einem Knaben. Dieser erleidet Verletzungen am Bein.

Bild: KPAR

(kpar) Am Donnerstag fuhr eine 78-jährige Autolenkerin um 15.15 Uhr auf der Kasernenstrasse Richtung Dorfzentrum. Auf Höhe der Kasernenstrasse 33 wollte ein 8-jähriger Junge von rechts die Strasse auf dem Fussgängerstreifen überqueren. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei schreibt, kam es in der Folge zu einer Kollision zwischen dem Knaben und der rechten Fahrzeugseite. Der Knabe zog sich dabei Verletzungen am Bein zu und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am Personenwagen entstand geringer Sachschaden.

Freitag, 11. Dezember - 9:54 Uhr

Provisorium für Fahrprüfungen im Bächli Teufen verspätet sich

(KK) Das kantonale Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden plant ab Januar 2021 auf dem Areal des Ausbildungszentrums Bächli Teufen ein Provisorium zur Durchführung der Fahrprüfungen für Auto und Motorrad. Dies nachdem der Kanton St. Gallen die Zusammenarbeit am bisherigen Standort in Winkeln/St.Gallen wegen Eigenbedarf gekündigt hat.

Aufgrund hängiger Rechtsmittel (Einsprachen von Anwohnern) kann der geplante Betrieb laut Medienmitteilung das Ausserrhoder Kantonskanzlei nicht im Januar beginnen. Das Strassenverkehrsamt St. Gallen bietet kurzfristig Hand und ermöglicht eine Verlängerung der ursprünglichen Zusammenarbeit bis März 2021. Bis dahin wollen die Verantwortlichen die hängigen Einsprachen in Teufen bereinigen.

Fahrprüfungen auf dem Areal des AZ Bächli in Teufen sind eine befristete Übergangslösung. Die Standortevaluation für ein neues Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle sei in Arbeit, schreibt der Kanton. «Es ist geplant, dass ab 2027 alle Fahr- und Fahrzeugprüfungen an einem Standort im Kanton durchgeführt werden können», heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 11. Dezember - 9:48 Uhr

Altersheim Torfnest wird Teil des Gesundheitszentrums Appenzell

Auf den 1. Januar 2021 hin wird das Altersheim Torfnest in Oberegg organisatorisch ins Gesundheitszentrum Appenzell integriert. Die Betriebsführung geht auf das Gesundheitszentrum über. Der bisherige Heimleiter, Remo Jucker, hat daher im Einvernehmen beschlossen, sich anderweitig zu orientieren. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

2018 hat die Landsgemeinde das Gesetz über das Gesundheitszentrum Appenzell angenommen. Im Gesetz sind die Strukturen und Aufgaben des Gesundheitszentrums geregelt. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2019 bilden das Spital Appenzell, das Bürgerheim und das Alters- und Pflegezentrum das zentral geführte Gesundheitszentrum Appenzell.

Schon bei der Erarbeitung der Grundlagen für das Gesundheitszentrum Appenzell bestand die Absicht, das Altersheim Torfnest ebenfalls in dieses zu überführen. Für diesen Schritt war es damals aber noch zu früh, weil im Torfnest der notwendige betriebliche Ausbau von einer reinen Altersinstitution zu einem Alters- und Pflegeheim noch nicht umgesetzt war. Im Gesetz wurde aber festgehalten, dass das Gesundheitszentrum Appenzell nach einer Übergangszeit von höchstens vier Jahren auch die Betriebsführung des Altersheims Torfnest übernehmen soll.

Der betriebliche Entwicklungsprozess vom Altersheim zu einer Institution mit einem zusätzlichen Pflegeangebot konnte inzwischen abgeschlossen werden. Das Torfnest wird daher auf den 1. Januar 2021 hin organisatorisch unter das Dach des Gesundheitszentrums Appenzell gestellt. Das Alters- und Pflegeheim Torfnest wird dadurch neben dem Spital Appenzell, dem Bürgerheim und dem Alters- und Pflegezentrum zu einem weiteren gleichwertigen Teil des Gesundheitszentrums.

Mit dieser Integration geht auch die Leitung des Alters- und Pflegeheims Torfnest auf die Geschäftsführung des Gesundheitszentrums über. Vor Ort braucht es keine umfassende Heimleitung mehr. Die personelle Leitung im Torfnest wird einer Standortleitung Pflege übertragen. Der bisherige Heimleiter, Remo Jucker, wird sich aufgrund dieser Situation neu orientieren.

Im Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner des Torfnests dürfte sich auf absehbare Zeit kaum etwas ändern. Auch hinsichtlich der Arbeit für das Personal bleibt es grundsätzlich beim Bisherigen. Die Integration in eine grössere Struktur hat allerdings immer auch Änderungen in der Organisation und Betriebskultur zur Folge. Die Verantwortlichen sind sich dieses Umstands bewusst und werden diesen Prozess sorgsam und unter engem Einbezug aller Beteiligten vornehmen.

Freitag, 10. Dezember - 09:28 Uhr

Ohne Pensenerhöhung geht es nicht

Alexandra Köfer gibt ihre Stelle im Sekretariat des Land- und Forstwirtschaftsdepartement von Innerrhoden per 31. März 2021 auf. Die bisherige 80%-Stelle wird neu mit einem Pensum von 100 Prozent ausgeschrieben. Die Standeskommission hat laut Medienmitteilung die Stellensituation auf dem Sekretariat überprüft. Sie hat festgestellt, dass ergänzende oder neu geschaffene Aufgaben bestehen, die ohne eine leichte Erhöhung der Ressourcen nicht vollständig wahrgenommen werden könnten. Es handelt sich in erster Linie um administrative oder Sachbearbeitungsaufgaben beim Oberforstamt, beim Departementssekretariat sowie beim Meliorationsamt. Die Standeskommission hat deshalb eine Pensenerhöhung um 20 Stellenprozente beschlossen.

Donnerstag, 10.Dezember - 17:26 Uhr

Weihnachtlicher Blickfang

(PE) Der Stall mit lebendigen Ochsen, Schafen und Eseln auf der Waldegg in Teufen gehört zu den weihnachtlichen Attraktionen in der Region. Besonderer Blickfang sind die heiligen drei Könige in Lebensgrösse, die staunen und zur Kamera greifen lassen.

Donnerstag, 10. Dezember - 09:50 Uhr

Regierungsrat legt die Grenzwerte für die Prämienverbilligung 2021 fest

An der Dezembersitzung hat der Kantonsrat im Rahmen des Voranschlags 2021 für die Prämienverbilligung in der Krankenversicherung 33,7 Millionen Franken genehmigt. Davon bezahlt der Bund rund 18,3 Millionen Franken; 15,4 Millionen Franken übernimmt der Kanton. Das teilte der Kanton am Donnerstag mit.

Nach den Vorgaben des Bundes müssen die Prämien für Kinder neu zu 80 Prozent verbilligt werden. Für die jungen Erwachsenen in Ausbildung hat der Regierungsrat entschieden, die Prämien um 50 Prozent zu verbilligen. Den Kinderabzug hat er auf dem kantonalen gesetzlichen Minimum von 2‘000 Franken belassen. Die herabgesetzten Obergrenzen beim Vermögen um 20 Prozent und die Anpassungen beim Einkommen werden hingegen beibehalten. Der Selbstbehalt wird auf 46 Prozent gesenkt. Damit soll mit den vom Kantonsrat bewilligten Mitteln ein möglichst grosser Anteil von Personen in Appenzell Ausserrhoden Prämienverbilligung erhalten.

Personen, die mutmasslich Anspruch auf eine Prämienverbilligung haben, werden von den Sozialversicherungen Appenzell Ausserrhoden angeschrieben. Ein Antrag auf Prämienverbilligung ist bis spätestens 31. März 2021 möglich. Weitere Informationen zur Prämienverbilligung finden sich auf www.sovar.ch.

Donnerstag, 10. Dezember - 08:59 Uhr

Weihnachtsstimmung in Walzenhausen

Seit Ende November sorgt neben der weihnächtlichen Strassenbeleuchtung im Dorfzentrum von Walzenhausen auch der rund sieben Meter hohe Weihnachtsbaum bei der Kirche für Vorfreude auf die Weihnachtstage. Die diesjährige Weisstanne wurde laut Mitteilung der Gemeindenvon der Familie Guthöhrlein, Nord, Walzenhausen gespendet und durch den Werkhof an seinen neuen Standort im Dorfzentrum transportiert, aufgerichtet und zusammen mit der Elektra geschmückt. Die Tanne sorgt während der Adventszeit für weihnächtliche Stimmung. Der Gemeinderat dankt der Familie Guthöhrlein für die Spende des diesjährigen Weihnachtsbaums und wünscht allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Walzenhausen besinnliche Advents- und Weihnachtstage.

Mittwoch, 9. Dezember - 18:00 Uhr

Corona: 15.Todesfall in Innerrhoden

(red) In Ausserrhoden steigen die Coronazahlen weiter an. Am Mittwoch meldete der Kanton kumuliert 1894 Fälle. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) 628. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen es in den letzten 2 Wochen auf 100 000 Einwohner hochgerechnet gab. Er ist leicht zurückgegangen. Am Vortrag lag er laut BAG bei 631. In Spitalpflege befinden sich aktuell 21 Personen, davon 3 auf der Intensivstation. Bislang gab es 30 Todesfälle.

In Innerrhoden gibt es Stand Mittwoch kumuliert 584 Coronafälle. Die 14-Tage-Inzidenz beträgt laut BAG 409 (Vortrag 353). Der Kanton weist damit weiterhin den tiefsten Wert in der Schweiz auf. 15 Personen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an den Folgen von Covid-19 gestorben (Vortag 14).

Mittwoch, 9. Dezember - 16:10 Uhr

Frontalkollision in Speicher

(kapoAR) Am Mittwoch ist es in Speicher zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, lenkte ein 49-jähriger Mann sein Auto um 7.30 Uhr von St. Gallen in Richtung Speicher. Im Bereich Vögelinsegg wollte zur selben Zeit ein 65-jähriger Autofahrer aus einer Tiefgarage in die Hauptstrasse einfahren. Dabei übersah er das von St. Gallen kommende Fahrzeug. Der Sachschaden an den beiden Personenwagen wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.

Mittwoch, 9. Dezember - 15:49 Uhr

Künstlerkollektiv auf Altersheimtour

(IKS) Im Appenzeller Vorderland versüssen Kunstschaffende Heimbewohnerinnen und -bewohnern den Advent.

Es begann alles in Wolfhalden, um genau zu sein in der «Blume» an der «Zoge-n-am-Boge-­Stubete». Der Wolfhäldler Johannes Brändli spielte und nach und nach lernten sie sich kennen: Musiker, Tontechniker, Schauspielende und eine Autorin. Diese taten sich unter der Leitung von Johannes Brändli zusammen und das Künstlerkollektiv Appenzeller Vorderland war geboren.

Eines der Ziele des Kollektivs sind Konzerte in der «Linde» in Heiden im kommenden Jahr. An diese Anlässe bringt jeder der Teilnehmenden ein Projekt mit, das von den anderen unterstützt wird. Auch die Zusammensetzung der Gruppe ändert sich je nach Unterfangen. Zudem muss der Begriff Konzert weit gesehen werden, denn es kann während des Programms auch gezeichnet oder gesprochen werden. Zur offenen Gruppe gehören neben Johannes Brändli aus Wolfhalden derzeit rund ein Dutzend Künstler aus der Region. Im aktuellen Adventsprojekt aktiv dabei sind: Christian Betschon, Heiden, Johannes Brändli, Wolfhalden, Simone Fuston, Wolfhalden, Nicole Montavon, Niederwil, Tomy Poms, Walzenhausen, Rosmarie Ruppolo Kästner, Walzenhausen, und Caterina Ruppolo, Walzenhausen.

Aktuell veranstaltet das Künstlerkollektiv Appenzeller Vorderland an den Adventssamstagen kleine Weihnachtsprogramme für Alterswohnheime. In Walzenhausen fand kürzlich das erste statt; im Freien. Umhüllt von Nebel und bei null Grad wagten sich einige Frauen und Männer ins Freie, um warm eingepackt Musik, Gesang und Gedichten zu lauschen. Beim Erklingen der Weihnachtslieder und während der gesprochenen Beiträge strahlten die Augen des Publikums. Ob solo oder im Kollektiv, die Künstler brillierten und liessen die Herzen der Zuhörerschaft höherschlagen. Der Applaus dankte es den Vortragenden. Nach einer guten halben Stunde verabschiedeten sich die Künstlerinnen und Künstler mit besten Wünschen für eine schöne Vorweihnachtszeit.

Auf die Frage, ob die Gruppe auch für Anlässe engagiert werden kann, schmunzelt eine Frau und erklärt lachend: «Man kann uns kaufen.» Auftreten sei natürlich gut, aber eine Gage müsse schon sein. Gerade in den heutigen Zeiten mehr denn je. Das Programm wird auch die restlichen Samstage vor Heilig­abend bei Altersheimen im Vorderland vorgetragen. Die Orte werden aber nicht veröffentlicht, um kein auswärtiges Publikum anzuziehen, das die Bewohnerinnen und Bewohner gefährden könnte.

Mittwoch, 9. Dezember - 13:40 Uhr

Swiss-Skills: Drei Ausserrhoder Medaillengewinner geehrt

Walter Sturzenegger, Sascha Schweitzer, Landammann Alfred Stricker, Andrin Sutter.

Walter Sturzenegger, Sascha Schweitzer, Landammann Alfred Stricker, Andrin Sutter.

Bild: PD

(KK) Im Rahmen der Swissskills Championships 2020 fanden in den vergangenen Wochen insgesamt über 55 dezentrale Berufswettbewerbe mit über 600 Teilnehmenden statt. Appenzell Ausserrhoden wurde von neun Nachwuchskräften in acht verschiedenen Berufen vertreten. Drei Teilnehmende haben laut einer Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei einen Spitzenplatz belegt und eine Medaille erkämpft.

Sascha Schweitzer aus Wolfhalden bei den Gerüstbauern EFZ und Walter Sturzenegger aus Schwellbrunn bei den Fleischfachleuten EFZ holten je eine Silbermedaille. Andrin Sutter aus Teufen erreichte als Konstrukteur EFZ den dritten Platz und erhielt eine Bronzemedaille. Die drei Medaillengewinner wurden im Rahmen einer Sitzung der Berufsbildungskommission vom Ausserrhoder Landammann Alfred Stricker für ihre ausgezeichneten Leistungen geehrt. Alle drei Medaillengewinner betonten, dass sie ohne die Unterstützung der Lehrbetriebe nicht so weit gekommen wären.

Sascha Schweitzer konnte sich bei der täglichen Arbeit in der Firma Bläsi AG in Rheineck auf die Swissskills vorbereiten. Walter Sturzenegger, der bereits eine zweite Ausbildung zum Koch EFZ begonnen hat, wurde durch seinen Lehrbetrieb, die Metzgerei Fässler in Appenzell, die Liebe zum Beruf vorgelebt und mitgegeben. Andrin Sutter, im Endspurt der Ausbildung zum Konstrukteur EFZ bei Bühler Uzwil, hat schon klare Zukunftspläne. Nach der Lehre will er unbedingt die Berufsmaturität absolvieren.

Mittwoch, 9. Dezember - 10:52 Uhr

Fast 5 Millionen Franken für Abwasserprojekte

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat den Gemeinden Teufen, Stein und Hundwil Beiträge von insgesamt 4,93 Millionen Franken für die Ableitung ihrer Abwässer nach St. Gallen zugesichert. Das teilte der Kanton am Mittwoch mit.

In einem ersten Schritt wird laut Mitteilung die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hundwil-Schmitte aufgehoben und das Abwasser ab 2021 in das Abwassernetz von Stein/Teufen gepumpt. In einem zweiten Schritt soll die ARA in Teufen stillgelegt und das Abwasser der drei Gemeinden via Haggenbrücke in das Gebiet der Stadt St. Gallen geleitet werden. Vorher wird die ARA Au in St. Gallen erweitert. Eine Absichtserklärung für dieses Vorhaben besteht bereits seit 2008. Die gesamten Arbeiten sollen im Jahr 2025 abgeschlossen sein.

Das Stimmvolk von Hundwil nahm die Vorlage zum Abwasserprojekt am 29. November mit einem Ja-Stimmenanteil von über 80 Prozent deutlich an. In der Gemeinde Teufen kommt das Sachgeschäft voraussichtlich im nächsten Jahr vor das Volk.

Der Kanton fördert die Abwasseranschlüsse von kleineren ARA an grosse, regionale Anlagen. Erhöhte Betriebssicherheit, verbesserte Reinigungseffizienz und ökologische Gründe, wie z.B. grössere Vorfluter und neuerdings auch die Entfernung von Spurenstoffen auf den grossen ARA, sprechen dafür. Die Kantonsbeiträge werden über einen separaten Fonds für Gewässerschutzprojekte finanziert. Dieser Fonds wird seit den 1990er Jahren von den Gemeinden gespiesen: Die Gebühren für die Gemeinden bemessen sich anhand der Restschmutzfracht, die von ihren Kläranlagen in die Gewässer eingeleitet werden.

Während es im Jahr 2015 noch 16 öffentliche ARA in Appenzell Ausserrhoden gab, sind bereits nach 2025 voraussichtlich nur noch die Hälfte davon in Betrieb. Bedingt durch die Anschlüsse an grosse St. Galler Anlagen und die Pulveraktivkohle-Stufe der ARA Herisau werden mittelfristig über 90 Prozent des Abwassers aus dem Kanton von ökologisch kritischen Spurenstoffen (wie Arzneimitteln, Kosmetika etc.) befreit werden. Dies ist laut Mitteilung im schweizerischen Vergleich ein sehr hoher Anteil.

Mittwoch, 9. Dezember - 08:34 Uhr

Webseite des Zukunftsprojekts Kirchenpark

Der «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» ist das Zukunftsprojekt der Evangelisch-reformieren Kirchgemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn und Waldstatt. Im November mussten geplante Informationsveranstaltungen in den vier Kirchgemeinden coronabedingt abgesagt weden. Um dem Informationsbedürfnis der Kirchbürger gleichwohl gerecht zu werden hat die Projektleitung des Kirchenparks gemäss Medienmitteilung die Webseite www.kirchenpark.ch aufgeschaltet. Hier wird über den Stand des Projekts informiert und ein Forum bietet Gelegenheit zur Diskussion. Wer stets über den Projektfortschritt im Bilde sein will, der kann einen Newsletter abonnieren. Unter dem Projektnamen «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» arbeiten die vier Kirchgemeinden auf den Zusammenschluss zu einer grossen Hinterländer Kirchgemeinde hin. Das Projekt «Kirchenpark Appenzeller Hinterland» soll im Herbst 2022 den Kirchgemeindemitgliedern zur Abstimmung unterbreitet werden.

Dienstag, 8. Dezember - 14:54 Uhr

Fachhochschule: Diplomierte aus dem Appenzellerland

(PD) 116 Fach- und Führungskräfte haben dieses Jahr erfolgreich einen Weiterbildungsmaster am Campus St.Gallen der OST – Ostschweizer Fachhochschule abgeschlossen und dafür ihr Diplom erhalten. Unter den Absolventinnen und Absolventen, die insgesamt zwölf verschiedenen Studiengängen angehören, befinden sich laut Medienmitteilung mehrere Personen aus dem Appenzellerland.

Über den Titel «Executive Master of Business Administration (EMBA)» dürfen sich Marco Keel aus Niederteufen und Anjan Sartory aus Gais freuen. Für den erfolgreichen Abschluss des «MAS in Business Administration» sind Ahmet Aksöyek aus Teufen, Manuela Büchler aus Herisau, Patrick Haltmann aus Appenzell, Lisa Kathrein aus Grub und Stefan Klauser aus Herisau diplomiert worden. Zu den im Appenzellerland wohnhaften Diplomierten zählen weiter Sabin Bärlocher aus Speicher, Absolventin des «MAS in Psychosozialer Beratung», Jeanette Fink aus Herisau, Absolventin des «MAS in Health Service Management» und Manuel Egger, ebenfalls aus Herisau, Absolvent des «MAS in Real Estate Management».




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