APPENZELLER TICKER
APPENZELLER TICKER (Archiv 2.Juni - 21.Juli) Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab +++ Covid-Impfung ohne Anmeldung in Innerrhoden +++ Herisauer Badi-Fäscht mit Bettina Castaño

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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11:45 Uhr

Ambühl gibt Leitung Asylzentrum ab

Stefan Ambühl, der langjährige Leiter des Asylzentrums Appenzell, gibt die Leitung des Asylzentrums per 30. September aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig ab. Die Standeskommission bedauert gemäss Mitteilung der Ratskanzlei den Weggang, hat aber Verständnis für den Schritt.

Stefan Ambühl

Stefan Ambühl

Bild: PD

In der Zeit bis zur vorzeitigen Pensionierung am 30. Juni 2022 wird Stefan Ambühl weiterhin für den Kanton tätig sein, sofern es die Umstände erlauben. Die Standeskommission hat mit Blick auf die in der letzten Zeit stetig leicht gesunkenen Asylzahlen beschlossen, die freiwerdende Leitungsstelle mit einem Pensum von 80 Prozent zur Wiederbesetzung auszuschreiben. (rk)

08:42 Uhr

Covid-Impfung ohne Anmeldung in Innerrhoden

Innerrhoden vereinfacht das Impfen. Vom 28. Juli bis am 25. August können sich gemäss Mitteilung der Ratskanzlei impfwillige Personen ab 12 Jahren jeweils am Mittwoch zwischen 17 und 19 Uhr ohne Voranmeldung zum kantonalen Impfzentrum begeben und impfen lassen. Kinder zwischen 12 und 16 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Die persönlichen Daten werden anhand der Krankenversicherungskarte und des Identitätsausweises vor Ort erfasst. Anschliessend erfolgt direkt die erste Impfung und es wird ein zweiter Impftermin vereinbart.

Ordentliche Anmeldungen zur Covid-Impfung sind gemäss Mitteilung weiterhin über https://ai.impfung-covid.ch oder die Impfhotline 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bezirk Oberegg haben die Möglichkeit, sich beim Impfzentrum in Heiden zu impfen. Die Anmeldung erfolgt unter https://ar.impfung-covid.ch oder telefonisch über die kantonale Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97. (rk)

Freitag, 23. Juli - 07:44 Uhr

Herisauer Badi-Fäscht mit Bettina Castaño

Das 60-Jahr-Jubiläum des Herisauer Freibads Sonnenberg konnte im vergangenen Jahr nicht gefeiert werden. Deshalb findet bei gutem Wetter am 21. August das Badi-Fäscht zum 61. Geburtstag statt. Zu den Aktivitäten zählen gemäss Medienmitteilung unter anderem XXL-Outdoor-Spiele und ein Wettbewerb. Besucherinnen und Besucher können mit Schnupper-Workouts und Massagen Angebote des Sportzentrums ausprobieren.

Nach einer Ansprache von Gemeindepräsident Max Eugster wird kurz vor Mittag ein Apéro offeriert. Ab 16 Uhr tischt das Freibad-Restaurant spanische Gerichte auf. Passend dazu ist von 18 bis 19 Uhr eine Flamenco-Show mit Bettina Castaño zu bestaunen. Detaillierte Informationen zum Badi-Fäscht sind unter sportzentrum-herisau.ch zu finden. (pd)

Donnerstag, 22. Juli - 16:44 Uhr

Von Autofahrer übersehen: Frau auf Rennvelo verletzt sich schwer

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die Velofahrerin verletzte sich schwer.

Wie die Kantonspolizei Ausserrhoden mitteilt, fuhr die 54-jährige Frau kurz nach 8 Uhr mit ihrem Rennrad auf der Appenzellerstrasse von Gonten in Richtung Urnäsch. Zur selben Zeit war ein 58-jähriger Mann mit seinem Auto von der Zürchersmühle in Richtung Appenzell unterwegs. Bei der Verzweigung Färchen beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei übersah er die Radfahrerin. Bei der Kollision und dem darauffolgenden Sturz verletzte sich die Velofahrerin schwer und musste mit unbestimmten Beckenverletzungen mit dem Helikopter ins Spital geflogen werden. Es entstand zudem Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

13:57 Uhr

Neues Anmeldeverfahren für die Arbeitslosenversicherung

Seit dem 1. Juli 2021 muss die Anmeldung für die Arbeitslosenversicherung (ALV) und die Stellenvermittlung in Appenzell A.Rh. durch die betroffenen Personen persönlich oder elektronisch direkt bei der Regionalen Arbeitsvermittlung (RAV) in Herisau erfolgen. Nur noch wenige Kantone haben zuletzt die Erstanmeldungen durch die Gemeinden vorgenommen. Als Folge einer Anpassung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes wurden nun auch in Ausserrhoden die örtlichen Arbeitsämter aufgehoben, wie die Gemeindekanzlei Trogen mitteilt. Das RAV ist unter der Telefonnr. 071 353 63 60 erreichbar. Die elektronische Anmeldung für die ALV erfolgt über www.arbeit.swiss. (gk)

Donnerstag, 22. Juli - 08:38 Uhr

Infoveranstaltung zu Tempo 30 in Trogen

Im Zusammenhang mit der Auflage der 30-Zone im Dorfkern der Gemeinde Trogen gingen zahlreiche Einsprachen ein. Es sei dem Kanton Appenzell Ausserrhoden und der Gemeinde Trogen ein Anliegen, die Beweggründe für die 30-Zone und die rechtliche Situation aufzuzeigen, teilt die Gemeindekanzlei mit. Am 9. September 2021 findet nun eine Öffentliche Versammlung zur Tempo 30-Zone im Dorfkern statt. Der Bevölkerung bietet sich die Möglichkeit, die Einsprachepunkte darzulegen und Fragen zu stellen. Ein breiter Informationsaustausch ist wichtig. An der Versammlung werden Vertreter des kantonalen Tiefbauamtes, der Kantonspolizei und des Gemeinderates anwesend sein. Der Einladungsflyer wird rechtzeitig an alle Haushaltungen versandt.

AR 11.07.2021 - Trogen: "Die schönste Orte der Ostschweiz" historische Stadtkern rund um den ehem. Landsgemeindeplatz

AR 11.07.2021 - Trogen: "Die schönste Orte der Ostschweiz" historische Stadtkern rund um den ehem. Landsgemeindeplatz

Tobias Garcia

Aufgrund der hängigen Einsprachen wird die im Jahre 2004 rechtskräftig erlassene Begegnungszone wieder signalisiert, soweit die Signale wegen der Bauarbeiten auf dem Landsgemeindeplatz entfernt wurden. Dies wird während den Sommerferien erfolgen. Die Begegnungszone gilt bis auf weiteres. (gk)

Mittwoch, 21. Juli - 17:00 Uhr

Grundbuchamt Trogen ab 2022 in Speicher

Das Grundbuchamt Speicher wird ab kommendem Jahr auch das Grundbuch Trogen führen. Die Gemeinderäte von Speicher und Trogen haben gemäss einer Medienmitteilung einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet.

In Trogen führt bisher die derzeitige Gemeindeschreiberin das Grundbuchamt. In beiden Bereichen habe die Geschäftslast in den vergangenen Jahren laufend zugenommen, sodass das Pensum trotz einer verwaltungsinternen personellen Entlastung für beide Ämter in Personalunion nicht mehr ausreiche, heisst es in der Mitteilung. Die von einer externen Beratungsfirma durchgeführte Verwaltungsanalyse habe diese Tatsache bestätigt. Es wäre ein weiteres Teilzeitpensum notwendig gewesen.

In absehbarer Zeit kommt es zu Pensionierungen in der Verwaltung. Aufgrund der zunehmenden Spezialisierungen sei es nicht realistisch, die Gemeindekanzlei und das Grundbuchamt von der gleichen Person zu führen. «Zudem ist die verwaltungsinterne Stellvertretung nicht geregelt und der Kanton signalisiert, dass er eine Regionalisierung der Grundbuchämter anstrebt», heisst es in der Mitteilung weiter.

Unter Berücksichtigung dieser Ausgangslage hat der Gemeinderat beschlossen, das Grundbuchamt ab 1.01.2022 in die Gemeinde Speicher auszulagern. Speicher wird das Grundbuchamt entsprechend personell aufstocken und die Grundbuchgeschäfte von Trogen in Speicher führen. Gemäss abgeschlossenem Vertrag werden die Personal-, Raum- und Nebenkosten abhängig von der Anzahl Grundstücke und der Anzahl Geschäfte pro Jahr abgerechnet. Die Grundbuchgebühren, Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern für Grundbuchgeschäfte in Trogen werden 1:1 der Erfolgsrechnung der Gemeinde Trogen gutgeschrieben. (gk)

Mittwoch, 21. Juli - 15:28 Uhr

Neue Sachbearbeiterin auf Gemeindekanzlei Bühler

Der Gemeinderat Bühler hat Cristina Ravaioli aus Altstätten als neue Sachbearbeiterin Gemeindekanzlei und Stellvertretung Gemeindeschreiberin und Einwohnerkontrolle gewählt. Sie hat gemäss Medienmitteilung ihre Ausbildung bei der Gemeinde Teufen absolviert. Sie hat ihre Stelle am 1. Juli angetreten. Patrizia Hörler-Inauen ist nach ihrer Mutterschaftsauszeit zur Gemeindeverwaltung zurückgekehrt. Sie wird das Erbschaftsamt und die Homepageverantwortung übernehmen sowie als Springerin für verschiedene Abteilungen fungieren. Nach dem Weggang von Christine Lehmann-Leuener konnte der Gemeinderat Bühler Margrit Holderegger-Nef als Zivilstandsbeamtin anstellen. (gk)

Mittwoch, 21. Juli - 11:19 Uhr

Mit Armeelastwagen kollidiert

Am Dienstag ist es in Waldstatt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen der Armee gekommen. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden.

Eine 19-jährige Frau fuhr gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kurz vor 11 Uhr auf der Bahnstrasse in Richtung Urnäsch. Im Hirschenkreisel beabsichtigte sie in Richtung Urnäsch abzufahren. Zur selben Zeit befuhr eine 59-jährige Frau den Kreisel von Schönengrund in Richtung Herisau. Dabei übersah die Lenkerin den herannahenden Personenwagen. Um eine Kollision zu verhindern, wich die 19-jährige Frau dem einfahrenden Personenwagen aus und kollidierte seitlich-frontal mit einem am Kreisel stehenden Lastwagen der Armee. Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

Mittwoch, 21. Juli - 08:19 Uhr

Personelle Wechsel in der Gemeindekanzlei Walzenhausen

Ende April 2021 hat der Gemeinderat Walzenhausen Noemi Graf als neue Gemeindeschreiberin und Leiterin der Finanzverwaltung gewählt. Die Gemeindekanzlei und die Finanzverwaltung werden somit künftig durch eine Person geleitet, welche durch eine Sachbearbeitungsstelle unterstützt wird. Der Stellenantritt als Gemeindeschreiberin erfolgt per 1. August 2021, die Übernahme der Leitung der Finanzverwaltung erfolgt nach dem Stellenaustritt infolge Pensionierung des aktuellen Stelleninhabers, Markus Keel, per 1. Januar 2022. Das Pensum in der Gemeindekanzlei und Finanzverwaltung beläuft sich nach wie vor auf total 150 Stellenprozente. Der Gemeinderat hat die verbleibenden 50 Stellenprozent intern besetzt. Andrea Jüstrich, welche zurzeit als Sachbearbeiterin in der Bauverwaltung angestellt ist und Yvonne Oberlin, welche ihre Anstellung als Gemeindeschreiberin infolge Mutterschaft aufgibt, werden die Gemeindekanzlei und die Finanzverwaltung ab 1. Januar 2022 mit einem 50 Prozent-Pensum im Jobsharing unterstützen. (gk)

Dienstag, 20. Juli - 18:18 Uhr

Sprechstunde mit Steiner Gemeinderat

Der Gemeinderat Stein führt eine Sprechstunde für die Bevölkerung ein. Die erste sogenannte «Stunde der offenen Tür» findet am 22. September statt. Wie die Gemeindekanzlei am Dienstag mitteilt, seien dem Gemeinderat der Dialog und die direkte Kommunikation mit der Bevölkerung und weiteren interessierten Kreisen wichtig. Daher habe sich der Gemeinderat intensiv Gedanken gemacht, wie der Dialog und die Kommunikation verbessert und ausgebaut werden können. Der Steiner Gemeinderat bietet nun den Bürgerinnen und Bürgern in einer monatlichen Sprechstunde die Möglichkeit, persönliche Anliegen direkt und unbürokratisch vorzubringen und bei den Behördenmitgliedern zu platzieren. Es sind laut Mitteilung pro Sprechstunde jeweils zwei Ratsmitglieder anwesend. Die Sprechstunde findet in der Regel einmal im Monat im Gemeindehaus, Sitzungszimmer im Obergeschoss, statt. Eine telefonische Voranmeldung ist erforderlich (071 367 11 13). (gk)

Dienstag, 20. Juli - 13:32 Uhr

Entscheid über Volksinitiative kommt im Spätsommer

Das Initiativkomitee «Kein Mobilfunk auf öffentlichem Grund» hat am 18. Februar eine Initiative beim Gemeinderat Walzenhausen eingereicht. Anlässlich der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 29. April informierte der Gemeinderat, dass die eingereichte Initiative, unter Beizug von Fachpersonen, seit geprüft wird. Weiter wurde gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei informiert, dass es sich dabei um eine komplexe Angelegenheit handle und dafür noch Zeit benötigt werde. Es könne jedoch davon ausgegangen werden, dass sich der Gemeinderat in der zweiten Hälfte der Abklärungen befinde. Zurzeit geht der Gemeinderat davon aus, dass er im Spätsommer 2021 über das Zustandekommen und die Gültigkeit der Initiative entscheiden kann. Sobald der Gemeinderat bezüglich der Initiative einen Entscheid gefällt hat, wird eine entsprechende Mitteilung dazu publiziert, so die Gemeindekanzlei. (gk)

Dienstag, 20. Juli - 10:22 Uhr

Zukunft Schulhaus Bild in Walzenhausen offen

Der Gemeinderat Walzenhausen hat anlässlich seiner letzten Sitzungen die Ideen und Überlegungen der Schulkommission zum weiteren Vorgehen bezüglich der Sanierung der MZA und der damit verbundenen Schulraumplanung behandelt und die Arbeiten im Zusammenhang mit der Ausarbeitung eines Vorprojektes an die Gisel+Partner AG vergeben.

Das Schulhaus Bild

Das Schulhaus Bild

Bild: PD

Neben der Sanierung der MZA wurde gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei im Zusammenhang mit der Gesamtschulraumplanung der Platzbearf und die Möglichkeiten in den einzelnen Schulhäusern ermittelt. Das Schulhaus Bild, welches zwei Klassen beherbergt, weist einen starken Renovationsbedarf aus, welcher mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Aus diese Grund wird auch die Option zur längerfristigen Auflösung des Schulhauses Bild und entsprechender Schaffung von Schulräumen im Bereich des Dorfzentrums und dem Dorfteil Wilen in Betracht gezogen. Die erarbeiteten Lösungsansätze sollen der Bevölkerung anlässlich einer Orientierungsversammlung im November ein erstes Mal vorgestellt werden. Um zudem die Stimmung der Bevölkerung in Bezug auf die künftige Schulraumgestaltung abzuholen, ist geplant, im Jahr 2022 eine entsprechende Grundsatzabstimmung durchzuführen. (gk)

Dienstag, 20. Juli - 08:40 Uhr

Neue Schulleitung ad Interim in Bühler

Eva Graf

Eva Graf

Bild: PD

Nach dem Ausscheiden von Andrea Vetsch ist die Primarschule Bühler auf der Suche nach einer neuen Schulleitung. Nun wurde von der Schulkommission und dem Gemeinderat Eva Graf als neue Schulleitung ad Interim gewählt. Dies für den Zeitraum bis zur Wahl des definitiven Schulleiters oder der definitiven Schulleiterin. Diese Stelle ist derzeit ausgeschrieben. Mit Eva Graf konnte gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei eine kompetente und erfahrene Persönlichkeit für diese wichtige Position gefunden werden konnte. Sie verfügt über lange Erfahrung als Schulleiterin und hat bereits auch erfolgreich Schulleiterin ad Interim gearbeitet. Zudem verfügt sie neben der pädagogischen Grundausbildung zur Lehrperson über die Ausbildung zur zertifizierten Schulleiterin, Mediatorin und einen Master in Schulentwicklung. Graf wird bei ihrer Arbeit von den Teammitgliedern Ladina Derungs und Regina Alig unterstützt. Sie tritt die Stelle ab 1. August 2021 an und wird an zwei Tagen in der Woche an der Schule anwesend sein. (gk)

Montag 19. Juli - 16:34 Uhr

Video zum Einweihungsakt Landsgemeindeplatz Trogen

Nach jahrelanger Planung und einem Jahr Bauzeit wurde der neugestaltete Landsgemeindeplatz in Trogen am 25. Juni offiziell eingeweiht. Leider konnte die Einweihung wegen den Covid-19-Massnahmen nur in einem kleinen Rahmen stattfinden. Damit die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei diesen Moment nachträglich miterleben kann, hielt der Filmemacher Thomas Karrer den Einweihungsakt fest. Der Kurzfilm ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal des Kantons (https://youtu.be/wLuCwHNwDhI) aufgeschaltet und kann auch bei der Gemeinde Trogen eingesehen werden. Das grosse Einweihungsfest auf und rund um den Landsgemeindeplatz findet vom 26. bis 28. August 2022 statt. (kk)

Montag, 19. Juli - 14:12 Uhr

Regierung stützt Reduktion Öffnungszeiten Notfallstation in Heiden

Am 12. Juli gab der Spitalverbund Ausserrhoden (Svar) bekannt, dass der stationäre Bereich des Spitals Heiden vorzeitig per Ende Juli 2021 geschlossen wird. Gleichzeitig werden die Öffnungszeiten der Notfallstation reduziert, wie der Svar damals ebenfalls mitteilte. Aktuell ist der Notfall rund um die Uhr geöffnet. Ab dem 1. August ist die Station täglich nur noch von 8 bis 18 Uhr in Betrieb.

Nun meldet sich die Ausserrhoder Regierung zu Wort. «Die Anpassung der Öffnungszeiten der Notfallstation werden vom Kanton nicht beanstandet», heisst es in der am Montag verschickten Medienmitteilung.

Das Spital Heiden, aufgenommen am Montag, 26. April 2021, in Heiden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das Spital Heiden, aufgenommen am Montag, 26. April 2021, in Heiden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Wie es im Communiqué weiter heisst, haben sich der Regierungsrat und der Verwaltungsrat des Svar im Zusammenhang mit dem Entscheid zur Schliessung des Spitals Heiden darauf verständigt, dass der Spitalverbund den Leistungsauftrag für den Standort Heiden nur so lange erfüllen müsse, wie das betrieblich möglich sei. «Die Angebote können nur aufrechterhalten werden, wenn das nötige Personal dafür noch vorhanden ist und die Qualität keine Einbussen erfährt», steht in der Mitteilung. Es sei von vornherein klar gewesen, dass die Kommunikation der Spitalschliessung umgehende Auswirkungen haben werde und dass Mitarbeitende, die eine neue Stelle finden, nicht am vorzeitigen Weggang gehindert werden sollen. Aus diesem Grund sei stets eine Schliessung des Spitals Heiden spätestens per Ende 2021 kommuniziert worden.

Nach Meinung der Regierung ist die Notfallversorgung im Vorderland weiterhin gewährleistet. So erwähnt sie in der Mitteilung, dass der Rettungsdienst des Svar mit Standort Heiden und die Vorgaben für die Hilfsfristen unverändert bleiben. Auch stünden den Ausserrhoder Patientinnen und Patienten nach wie vor die Notfallstationen des Spitals Herisau sowie der weiteren Spitäler zur Verfügung.

Der Regierungsrat weist daraufhin, dass bereits 2019 mehr als die Hälfte der Vorderländer Bevölkerung bei einem Notfall nicht das Spital Heiden aufgesucht hatte. Weiter bestehe 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr der ambulante Notfalldienst der Appenzellischen Ärztegesellschaft. Der Svar betreibt ausserdem für das gesamte Kantonsgebiet eine telefonische Triagestelle (0844 55 00 55). Die Anrufenden werden je nach Bedarf an den geeigneten medizinischen Leistungserbringer verwiesen. (kk)

Montag, 19. Juli - 13:21 Uhr

Wärmepumpenanlage für Gemeindehaus Stein

Im Gemeindehaus in Stein wird in diesem Sommer die über 30-jährige Ölheizung durch eine Wärmepumpenanlage mit Erdsonde ersetzt. Die Bau- und Strassenkommission hat dafür ein Submissionsverfahren durchgeführt. Die eingereichten Offerten liegen gemäss Medienmitteilung im Bereich des Kostenvoranschlages von insgesamt 105'000 Franken. Der Gemeinderat erteilte die Kreditfreigabe gemäss den eingereichten Offerten an die regionalen Unternehmungen. Die Bau- und Strassenkommission wird beauftragt, die Sanierungsarbeiten zu koordinieren und zu beaufsichtigen.Die Hauptarbeiten werden ab Mitte August 2021 durchgeführt und die neue Heizungsanlage ist ab September 2021 in Betrieb.

Montag, 19. Juli - 11:45 Uhr

Unterflurbehälter bei der Stiftung Waldheim

In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Kehrichtverwertung Rheintal KVR und der Stiftung Waldheim konnte die Gemeinde Walzenhausen auf dem Grundstück der Stiftung vier Unterflurbehälter realisieren. Zwei der Behälter mit einem Fassungsvermögen von je 6.5 Kubikmeter stehen gemäss der Mitteilung der Gemeindekanzlei der Bevölkerung aus dem Dorfteil Lachen zur Verfügung.

Anlässlich der Eröffnung durch Michael Litscher, Gemeindepräsident, Lukas Züst, Leiter Werkhof, Werner Brunner, Geschäftsleiter Waldheim, Ueli Graf, Leiter Finanzen Waldheim und Roger Aeschlimann, Baumeister, wurde der erste Gebührensack entsorgt.

Zulässig für die Entsorgung in den Unterflurbehältern sind ausschliesslich die offiziellen Gebührensäcke des Zweckverbands der Kehrichtverwertung Rheintal KVR. Bündel mit Gebührenmarken und schwarze Säcke mit Gebührenmarken sind nicht zulässig.

Mit der Wiedereröffnung der Wertstoffsammelstelle Almendsberg im September 2021 stehen der gesamten Bevölkerung weitere Unterflurbehälter für offizielle Gebührensäcke des Zweckverbands der Kehrichtverwertung Rheintal KVR zur Verfügung.

Walzenhausen baut in den nächsten Jahren ein Unterflurnetz auf dem gesamten Gemeindegebiet auf. Sobald zusätzliche Unterflurbehälter realisiert werden können, welche insbesondere entlang der Hauptverkehrsflüsse liegen, erfolgt eine entsprechende Information. (gk)

Montag, 19. Juli - 07:36 Uhr

EVP unterstützt Totalrevision der Gemeindeordnung Herisau

Aus Sicht der EVP ist der nichtparlamentarischen Kommission und dem Gemeinderat ein guter Entwurf gelungen. «Er ist ein Zeichen, dass unser politisches Milizsystem intakt ist», schreibt die Partei in ihrer Mitteilung. Insbesondere begrüsst die EVP, dass die vorgelegte Gemeindeordnung entschlackt und so formuliert wurde, dass die kantonale Verfassungsrevision nicht gleich wieder zu Anpassungen führen wird.

Die Ausweitung des Stimmrechts auf Ausländerinnen und Ausländer begrüsst die EVP. Die Hürden mit der Wohnsitzpflicht und dem erforderlichen Gesuch seien nach wie vor hoch. Es ermöglicht jedoch interessierten Menschen ihre Integration selber noch stärker in die Hand zu nehmen und am Gemeindeleben zu partizipieren. Zudem seien viele Menschen aus dieser Personengruppe in systemrelevanten Berufen tätig, wie die letzten Monate gezeigt haben.

Potenzial sieht die EVP vor allem im Bereich des Initiativrechts. Hier fehle einerseits die zeitliche Beschränkung für die Unterschriftensammlung. Andererseits scheine die Unterschriftenzahl im Vergleich mit dem Referendum zu tief.

Gut gelungen sei die Neugliederung im Zusammenhang mit dem Einwohnerrat. Die EVP steht ausdrücklich hinter der abschliessenden Budgetverantwortung, biete diese doch Gewähr für eine vertiefte und breite politische Auseinandersetzung. (pd)

Sonntag, 18. Juli - 10:23 Uhr

Lernfahrer verliert Kontrolle über Motorrad

(kapo/chs) Am Samstag ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Der Lernfahrer hat sich dabei verletzt.

Der Fahrer verletzte sich beim Selbstunfall mittelschwer.

Der Fahrer verletzte sich beim Selbstunfall mittelschwer.

Bild: Kapo AR

Kurz nach 15.30 Uhr fuhr eine Gruppe Motorradfahrschüler von Urnäsch in Richtung Jakobsbad. Ausgangs Urnäsch, in einer Linkskurve, verlor einer der Teilnehmer die Kontrolle über seinen Töff und kam über den rechten Fahrbahnrand hinaus. Dabei kollidierte der 37-jährige Mann gemäss Mitteilung der Polizei mit einem Zaunpfahl und stürzte in die angrenzende Wiese.

Der Lenker wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Spital überführt. Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf einige Hundert Franken.

Freitag, 16. Juli - 15:29 Uhr

Gewinner der Freizeitarbeitenausstellung stehen fest

Maurus Fritsche aus Appenzell präsentiert seinen restaurierten Traktor.

Maurus Fritsche aus Appenzell präsentiert seinen restaurierten Traktor.

Bild: PD

(pd) Die Kommission Freizeitarbeiten blickt gemäss einer Mitteilung erfolgreich auf die Freizeitarbeitenausstellung 2021 zurück. Und sie hat die Gewinner erkoren. Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des aktuellen Organisationskomitees und den Mitgliedern der Kommission Freizeitarbeiten AR/AI vergab vier Preise für die originellsten Arbeiten.

Gewonnen hat in der Holzbranche: Lea Preisig aus Schwellbrunn. Preisig ist Schreinerin im 2. Lehrjahr, Blumer Schreinerei, Waldstatt, und hat einen Salontisch gefertigt. In der Metallbranche machte Maurus Fritsche aus Appenzell das Rennen. Er restaurierte ein Traktor Steyr 190. Fritsche ist Landwirtschaftsmechaniker im 3. Lehrjahr, Ritter Landtechnik AG, Oberriet. In der Dienstleistungsbranche gewann Lorena Köfer aus Appenzell. Sie fertigte ein Biermeter-Bild. Köfer ist Fachfrau Gesundheit im 3. Lehrjahr, Alterszentrum Gontenbad. Und bei den Gruppenarbeiten stach der Jury das Tiny House von Mike Locher und Jana Loher aus Herisau ins Auge. Sie sind beide Schreiner im 3. Lehrjahr bei der Danuser AG, Herisau.

An der Freizeitarbeitenausstellung vergangenen Mai in Urnäsch wurden mehr als 130 Ausstellungsstücke von Lernenden der Appenzeller Lehrbetriebe präsentiert. Die Lernenden stellten ihre Objekte auch online aus. Die virtuelle Ausstellung war zwischen dem 13. und 30. Mai auf www.freizeitarbeiten.ch zugänglich. Die nächste Freizeitarbeitenausstellung findet vom 22. bis zum 24. April 2022 in Walzenhausen statt.

Freitag, 16. Juli - 09:11 Uhr

Appenzeller Kantonalbank wächst weiter

Heinz Stähli, Niederlassungsleiter Oberegg im neuen Beratungszimmer.

Heinz Stähli, Niederlassungsleiter Oberegg im neuen Beratungszimmer.

Bild: PD

(pd) Die Appenzeller Kantonalbank hat ihr Halbjahresergebnis 2021 vorgelegt. Und diesem ist zu entnehmen, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die 1899 gegründete Bank weiter wachsen und ihre Bilanzsumme um 4,6 Prozent auf 3,9 Milliarden Franken erhöhen konnte. Gleichzeitig sank jedoch der Betriebsertrag gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um fünf Prozent auf 20,8 Millionen Franken. Dies vor allem wegen des weiterhin tiefen Zinsniveaus, welches sich gemäss Mitteilung immer stärker auf die Margen auswirke.

Donnerstag, 15. Juli - 17:00 Uhr

Projekt Schaumetzgerei wird beendet

Die Schaumetzgerei hätte im alten Schlachthaus in Heiden untergebracht werden sollen.

Die Schaumetzgerei hätte im alten Schlachthaus in Heiden untergebracht werden sollen.

Bild: Archiv

(pd) Seit rund zwei Jahren haben sich zahlreiche interessierte Akteure aus der Landwirtschaft, Gastronomie, öffentlichen Ämtern, Organisationen sowie Tourismus an dem Aufbau des PRE-Projekts Schaumetzgerei Heiden beteiligt. Das Ziel war es, im derzeit ungenutzten Schlachthaus in Heiden eine Schaumetzgerei und Kundenmetzgerei mit einer stark regionalen Verankerung zu errichten. Doch daraus wird nichts. Wie das Projektteam nun im Rahmen einer Mitteilung bekannt gibt, wird das Vorhaben abgebrochen. Begründung: Das Interesse aus der Landwirtschaft war zu gering, um einen Verein zu gründen, der die Schaumetzgerei betrieben hätte.

Donnerstag, 15. Juli - 13:00 Uhr

Toni Bernet geht in Pension

Selina Covini, Simon Frehner und Toni Bernet.

Selina Covini, Simon Frehner und Toni Bernet.

Bild: PD

(pd) Toni Bernet geht gemäss einer Mitteilung nach 33 Jahren bei der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland Ende Juli in Pension. Bernet startete im Jahr 1988 als Bankverwalter in der Raiffeisenbank Waldstatt und war nach der Fusion der beiden Raiffeisenbanken Urnäsch und Waldstatt zur Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland Kundenberater in Waldstatt und in Urnäsch. Simon Frehner, Vorsitzender der Bankleitung, und Selina Covini, Leiterin Privatkundenberatung, übergaben ihm in seiner Heimat, der Geschäftsstelle Waldstatt, feierlich ein Geschenk aller Mitarbeitenden und die besten Wünsche, verbunden mit einem grossen Dankeschön für sein langjähriges Wirken. Toni Bernet freut sich nun auf den neuen Lebensabschnitt mit mehr Zeit in seinem Garten und beim Velofahren.

Donnerstag, 15. Juli - 11:30 Uhr

Müllener Touristik wird an Kuoni verkauft

Martin und Nadja Rechsteiner-Müllener und Ana Giger-Denzler, Verkaufsleiterin Region Ostschweiz - KUONI).

Martin und Nadja Rechsteiner-Müllener und Ana Giger-Denzler, Verkaufsleiterin Region Ostschweiz - KUONI).

Bild: PD

(pd) Das Reisebüro Müllener Touristik in Herisau und Appenzell wird verkauft. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor, die am Donnerstag versandt wurde. Mit einer Übernahmevereinbarung werden die bestehenden Arbeitsverhältnisse sowie die Weiterführung der Kundenbeziehungen an DER Touristik Suisse – zu deren Markenhaus Kuoni zählt – übertragen. Ab dem bevorstehenden Herbst werden die Reisebüros unter «Kuoni Reisen/ Müllener Touristik» firmieren, wobei der Übergang gemäss Mitteilung «nahtlos erfolgt und keine Änderungen an laufenden Beratungen und Buchungen mit sich bringt».

Die Müllener Touristik besteht seit 1986. Die vergangenen Monate hätten das Familienunternehmen aufgrund der Pandemie stark gefordert. Die Mitarbeitenden bleiben mit ihrem Angebotsportfolio auch im neuen Unternehmen bestehen. Allerdings zieht sich die Gründerfamilie zurück. Verwaltungsratspräsident Martin Rechsteiner ist stolz, dass es gelungen ist, ein Unternehmen wie DER Touristik Suisse für die Weiterführung der jahrzehntelangen Arbeit zu gewinnen : «Wir übergeben unsere beiden Filialen in sehr kompetente Hände. Die Marke Kuoni verfügt über jene Ressourcen, die es für die Zukunft braucht und steht wie die Müllener Touristik für Tradition, Beratungskompetenz und ein hochwertiges, breites Angebot für alle Kundensegmente. Wir sind überzeugt, damit die richtige Lösung für unsere Kunden und unsere Mitarbeiterinnen gefunden zu haben. »

Donnerstag, 15. Juli - 10:14 Uhr

Franziska Reutegger mit bestem BMS-Ergebnis ihres Jahrgangs

Franziska Reutegger ist die Tochter von Regierungsrat Hansueli Reutegger.

Franziska Reutegger ist die Tochter von Regierungsrat Hansueli Reutegger.

Bild: PD

(pd) Franziska Reutegger hatte im Seniorenheim Bad Säntisblick in Waldstatt die Lehre als Fachfrau Gesundheit absolviert. Diese schloss sie mit der Note 5.5 ab. Anschliessend entschloss sich Reutegger, die Berufsmaturität in St.Gallen zu absolvieren.

Vergangenen Mittwoch durfte sie dann zusammen mit weiteren 140 Maturandinnen und Maturanden in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales das Zeugnis entgegennehmen. Gross war die Freude, als verkündet wurde, dass sie mit der Note 5.6 gemäss einer Mitteilung das beste Ergebnis ihres Lehrgangs erreicht hat.

Zurücklehnen kommt für Franziska Reutegger nun jedoch nicht in Frage. Die Arbeit im Bereich der Pflege und der Umgang mit den Menschen gefällt ihr sehr gut. Nun arbeitet sie wieder im Seniorenheim Bad Säntisblick und wird sich für eine weiterführende Ausbildung entscheiden.

Donnerstag, 15. Juli - 08:32 Uhr

Irene Bossart Bucher wirtet seit 15 Jahren im Restaurant Reutegg

(pe) Seit 15 Jahren führt Irene Bossart Bucher die an der Wanderroute Heiden – St. Anton (Oberegg) gelegene Wirtschaft Reutegg. Gemeinsam mit ihrem Gatten Werner hatte sie das Restaurant nach 33jährigem Dornröschenschlaf zu neuem Leben erweckt.

Irene Bossart Bucher führt die Wirtschaft Reutegg seit 15 Jahren, nachdem sie zuvor 17 Jahre lang im Kreuz, Wolfhalden, gewirtet hatte.

Irene Bossart Bucher führt die Wirtschaft Reutegg seit 15 Jahren, nachdem sie zuvor 17 Jahre lang im Kreuz, Wolfhalden, gewirtet hatte.

Bild: PE

1973 wurde die aussichtsreich gelegene Wirtschaft Reutegg geschlossen. 2006 erfolgte die Wiederbelebung des heimeligen Restaurants durch die neuen Eigentümer Irene und Werner Bossart Bucher. Vorher hatte das Ehepaar 17 Jahre lang das am Appenzeller Witzwanderweg gelegene Wirtshaus Kreuz in Wolfhalden AR geführt. In die Reutegg integriert wurde Orte-Buchverlag, der später an den Appenzeller Verlag überging. Nach dem Tod von Werner Bucher im Jahr 2019 entschied sich Irene Bossart fürs Weitermachen, womit ein gerne aufgesuchtes Restaurant vor dem Verschwinden bewahrt geblieben ist. Geöffnet ist die Wirtschaft Reutegg von Freitag bis Montag.

Mittwoch, 14. Juli - 16:28 Uhr

Drei Lernende der Gemeindeverwaltung Herisau schliessen Ausbildung ab

Die erfolgreichen Lernenden Uros Miljkovic, Silja Zurbriggen und Janick Huber (von links).

Die erfolgreichen Lernenden Uros Miljkovic, Silja Zurbriggen und Janick Huber (von links).

Bild: PD

(gk) Die Gemeindeverwaltung Herisau ist nach eigenen Angaben ein bedeutender Ausbildungsbetrieb. Auch in diesem Jahr haben in den vergangenen Tagen drei Lernende erfolgreich ihre Prüfungen abgelegt und ihre Fähigkeitszeugnisse erhalten, heisst es in einer Medienmitteilung. Abgeschlossen haben die drei Lernenden Janick Huber, Uros Miljkovic und Silja Zurbriggen alle als Kaufmann respektive Kauffrau EFZ. Die Gemeinde gratuliert den jungen Berufsleuten, dankt für ihren Einsatz und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mittwoch, 14. Juli – 14:51 Uhr

Baumwipfelpfad oder Skimanufaktur könnten Prix Montagne gewinnen

(red) Zum elften Mal verleihen die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete sowie die Schweizer Berghilfe den Prix Montagne. Unter den sechs nominierten Projekten aus verschiedenen Bergregionen des Landes finden sich mit dem Baumwipfelpfad Mogelsberg und der Innerrhoder Skimanufaktur Timbaer zwei Kandidaten aus der Region.

Der Baumwipfelpfad Neckertal, Mogelsberg, hat Chancen auf den Prix Montagne 2021.

Der Baumwipfelpfad Neckertal, Mogelsberg, hat Chancen auf den Prix Montagne 2021.

Bild: Hanspeter Schiess

Eine Jury mit Ex-Skirennfahrer Bernhard Russi hat gemäss einer Medienmitteilung die Finalisten aus 59 eingereichten Projekten gekürt. Kriterien waren die nachgewiesene Wirtschaftlichkeit sowie der Modellcharakter. «Was alle Nominierten verbindet, ist ein starkes Konzept in dem die lokale Vernetzung eine zentrale Rolle spielt», sagt der Jurypräsident. Der Preis wird jährlich verliehen und ist mit 40'000 Franken dotiert. Zusätzlich wird der Publikumspreis Prix Montagne im Wert von 20'000 Franken verliehen. Bundesräting Viola Amherd wird an der Preisverleihung vom 7. September in Bern Ehrengast sein. Die Online-Abstimmung läuft bis am 19. August unter www.prixmontagne.ch

Mittwoch, 14. Juli - 10:19 Uhr

Bieler Architekten gewinnen Projektwettbewerb für Gmünden-Areal

(kk) Auf dem Areal Gmünden in Teufen sollen die Gefängnisse erneuert werden sowie ein Neubau für ein zentrales Strassenverkehrsamt und Räumlichkeiten für die Regional- und Verkehrspolizei entstehen. Dazu hat der Regierungsrat Ende September 2020 einen Projektwettbewerb eröffnet. Die Bieler Sollberger Bögli Architekten AG hat diesen gewonnen, wie es in einer Medienmitteilung der Kantonskanzlei heisst.

So könnte der Neubau ider Gefängnisse Gmünden dereinst aussehen.

So könnte der Neubau ider Gefängnisse Gmünden dereinst aussehen.

Visualisierung: PD

15 Planungsteams haben am Wettbewerb teilgenommen. Die Aufgabenstellung mit zwei unabhängig realisierbaren, eigenständigen Bauwerken, die auch die bestehenden Gebäude möglichst einbinden sollen, sei anspruchsvoll gewesen, schreibt der Kanton. Sowohl die innerbetrieblichen Abläufe, aber auch der Anspruch, in vielen Bereichen die Synergien zu nutzen und optimal zu verbinden, sei für die Planungsteams herausfordernd gewesen.

Anspruchsvolle Anforderungen erfüllt

Alle Planungsteams haben gute Lösungsvorschläge für die Planungsaufgabe eingereicht. Das Siegerprojekt der Bieler Sollberger Bögli Architekten AG lässt mit dem Erhalt der bestehenden Bauten und durch die Kombination mit den Neubauten langfristige und flexible Entwicklungen zu, was im Sinne der Nachhaltigkeit und der Wirtschaftlichkeit ist. Die sorgfältige Ausarbeitung des Projekts belegt die intensive Auseinandersetzung mit der gestellten Aufgabe.

Das Konzept der Bieler Architekten ermöglicht eine langfristig flexible Entwicklung der Gesamtanlage in vielen denkbaren Varianten. Ebenso ist eine Etappierung der Bauarbeiten möglich. Der Erhalt der Bestandsbauten wird aus ökologischen wie auch aus finanziellen Gründen begrüsst.

Kostenvorgaben eingehalten

Die Kostenvorgaben für die Gefängnisse betragen rund 23,5 Mio. Franken, wovon der Bund einen Drittel übernimmt. Für das Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle sind 10,8 Mio. Franken und für die Verkehrs- und Regionalpolizei gut 2,1 Mio. Franken im Finanzplan eingestellt. Die Kosten des Siegerprojektes liegen im Vergleich zu den fünf weiteren ausgezeichneten Projekten im unteren Mittelfeld und werden derzeit nochmals detailliert überprüft.

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat vom Wettbewerbsresultat Kenntnis genommen und die ausgezeichneten Projekte besichtigt. Voraussichtlich im Herbst 2021 wird der Regierungsrat über das weitere Vorgehen entscheiden. Für die Realisierung des Projekts wird aufgrund der Kredithöhe eine Volksabstimmung nötig sein.

Mittwoch, 14. Juli - 09:26 Uhr

Selbstunfall in Walzenhausen

Der Schaden am Unfallfahrzeug wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt.

Der Schaden am Unfallfahrzeug wird auf mehrere Zehntausend Franken geschätzt.

Bild: KPAR

(kpar) In Walzenhausen ist es am Dienstagabend zu einem Selbstunfall gekommen. Kurz nach 17.30 Uhr lenkte ein 56-Jähriger sein Auto auf der schmalen Zufahrtsstrasse in Richtung Ledi. Dabei touchierte der Mann gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei den rechtsseitigen Holzzaun, geriet anschliessend über den linken Strassenrand, überfuhr eine Hecke und stiess schliesslich nach rund 20 Metern gegen eine Gartenmauer. Der Autofahrer blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken. Der entstandene Flur- und Sachschaden wird auf einige Tausend Franken geschätzt. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass ein medizinisches Problem beim Fahrer zum Unfall geführt hatte.

Dienstag, 13. Juli - 18:06 Uhr

Schliessung des Sportzentrums Herisau wegen einer Revision

Das Sportzentrum in Herisau wird jährlich revidiert

Das Sportzentrum in Herisau wird jährlich revidiert

Bild: APZ

(gk) Das Sportzentrum Herisau bleibt aufgrund der jährlichen Revision vom 19. Juli bis 8. August 2021 geschlossen. Dies teilt die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. Gäste mit einem Hallenbad-Abo haben während der Schliessungszeit freien Eintritt ins Freibad Sonnenberg, welches durchgehend geöffnet hat.

Dienstag, 13. Juli - 14:33 Uhr

Motorradfahrer erleidet Verletzungen im Beinbereich

(kpar) Ein 21-jähriger Lenker fuhr am Montagabend um 18.30 Uhr mit seinem Motorrad von Altstätten kommend auf der Stossstrasse in Richtung Gais. In der Rechtskurve unmittelbar vor dem Stoss geriet der Zweiradfahrer mit seiner Maschine ins Rutschen, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Drahtzaun und einem Eisenpfahl.

Der Unfall ereignete sich auf der Stossstrasse in Richtung Gais.

Der Unfall ereignete sich auf der Stossstrasse in Richtung Gais.

Bild: KPAR

Anschliessend kam der Lenker mit seinem Motorrad rund 40 Meter unterhalb der Strasse in der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Der Motorradfahrer erlitt durch den Sturz schwere, unbestimmte Verletzungen im Beinbereich. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst am Unfallort erstversorgt und anschliessend mit der Rega ins Spital überflogen. Für die Bergung des total beschädigten Motorrades wurde die Pikettgarage aufgeboten.

Dienstag, 13. Juli - 14:00 Uhr

Flussbett der Urnäsch wird gesichert

(kk) In der Gemeinde Urnäsch erfolgen zurzeit Unterhaltsarbeiten an der Urnäsch im Abschnitt Hinteregg bis Grünau. Rund elf baufällige, quer zur Fliessrichtung verlaufende Beton- und Holzschwellen werden entfernt, da sie ihre Funktion zur Stabilisierung der Gewässersohle nicht mehr erfüllen und ein Hindernis für Wasserlebewesen sind, schreibt die Kantonskanzlei in einer Medienmitteilung. Die Bauarbeiten erfolgen im Auftrag des kantonalen Tiefbauamtes.

Die naturnahe Sicherung des Flussbettes erfolgt mit dem Einbau von Wasserbausteinen und Totholz.

Die naturnahe Sicherung des Flussbettes erfolgt mit dem Einbau von Wasserbausteinen und Totholz.

Bild: PD

Die Urnäsch verläuft am Dorfrand von der Gemeinde Urnäsch grösstenteils geradlinig durch das Landwirtschaftsgebiet zwischen Grünau und Hinteregg. Vor rund 70 Jahren wurde hier die Flusssohle mit Querschwellen stabilisiert, um grössere Tiefenerosionen zu vermeiden. Die Lebensdauer dieser Schwellen ist nun erreicht. Sie zeigen sich teilweise komplett unterspült, weisen grosse Verformungen auf und müssen deshalb entfernt werden. Als Ersatz folgt jetzt eine naturnahe Sicherung des Flussbetts mir einem Einbau von Wasserbausteinen und Totholz. Damit wird die ökologische Längsvernetzung wiederhergestellt und die Gewässerdynamik erhöht. Lokal können sich so vermehrt Fischunterstände, Kolke und Totwasserzonen als wichtige Lebensräume entwickeln.

Dienstag, 13. Juli - 10:22 Uhr

Am 28. August wird in Herisau «usegstuehlet»

Das «Usegstuehlet» im Herisauer Dorfzentrum findet bereits zum fünften Mal statt.

Das «Usegstuehlet» im Herisauer Dorfzentrum findet bereits zum fünften Mal statt.

Bild: APZ (Herisau, 22. August 2017)

(pd) «Usegstuehlet», das vergnüglich-gemütliche Zusammensein im Dorfzentrum Herisau, wird am Samstag, 28. August, stattfinden. Dies hat das Organisationsteam beschlossen. Wegen der unsicheren Situation im Zusammenhang mit der Coronapandemie musste der Entscheid über eine Durchführung hinausgeschoben werden. Jetzt aber sind die Verantwortlichen zuversichtlich, «Usegstuehlet» soll dieses Jahr im üblichen Rahmen stattfinden.

Die Organisatoren rechnen mit rund 30 Teilnehmenden, welche von 14 bis 24 Uhr auf Strassen und Plätzen im Herisauer Dorfzentrum mit vielfältigen Aktivitäten für gemütliche Atmosphäre sorgen werden. Spannende Begegnungen und spontane Gespräche, Freunde treffen, flanieren und verweilen, das ist «Usegstuehlet».

Das Organisationsteam freut sich, wenn Ladenbesitzer, Gastronomiebetriebe, Vereine und Privatpersonen am Anlass teilnehmen. Ob Spieltisch, Jam-Session, Zaubershow oder einfach Kaffee und Kuchen, die Ideen der Teilnehmenden machen eine unscheinbare Strassenecke zum lebendigen Treffpunkt. Was die aktuelle Coronasituation betrifft, gilt nach Absprache mit dem Ausserrhoder Arbeitsinspektorat das Schutzkonzept des Bundes vom 26. Juni 2021. Teilnehmende Gastrobetriebe und Ladengeschäfte haben ihre eigenen Schutzkonzepte.

Weil dieses Jahr der Entscheid über die Durchführung erst spät gefällt werden konnte, sind die Organisatoren auf Spontanität angewiesen. Wer am «Usegstuehlet» teilnehmen will, kann sich bis 17. Juli per Mail (info@usegstuehlet.ch) oder über die Homepage www.usegstuehlet.ch/anmeldung-2021 anmelden. Teilnehmende, die am «Usegstuehlet» vor zwei Jahren mitgemacht haben, sind bereits über die diesjährige Durchführung informiert worden.

Dienstag, 13. Juli - 08:51 Uhr

Lastwagen prallt in parkiertes Auto

(kpar) Am Montagmorgen wollte in Gais ein 57-jähriger Chauffeur kurz vor 09.45 Uhr im Bereich Möser mit seinem Lastwagen Waren anliefern und stellte sein Fahrzeug zu diesem Zweck im leicht abfallenden Gelände ab. In der Folge verliess er die Führerkabine und begab sich gegen das Heck seines Lastwagens, als sich dieser plötzlich in Bewegung setzte und rückwärts gegen einen parkierten Personenwagen prallte.

Am parkierten Auto entstand Totalschaden.

Am parkierten Auto entstand Totalschaden.

Bild: KPAR

Am parkierten Personenwagen entstand Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt. Der Lastwagen wurde durch die Staatsanwaltschaft sichergestellt. Ein Gutachter soll klären, ob der Vorfall auf einen technischen Defekt am Lastwagen zurückzuführen ist.

Montag, 12. Juli - 16:41 Uhr

Urnäsch hat Energieziele übertroffen

(gk) Nach 2017 hat Urnäsch nun das Energiestadt-Label das zweite Mal erfolgreich erneuern können. Die Labelkommission des Trägervereins Energiestadt habe kontrolliert, ob die Gemeinde die Vorgaben für die Auszeichnung noch erfüllt und gestützt darauf, das Energiestadt-Label für weitere vier Jahre verliehen, heisst es in einer Medienmitteilung.

Die Gemeinde Urnäsch darf seit 2013 das Energiestadt-Label tragen.

Die Gemeinde Urnäsch darf seit 2013 das Energiestadt-Label tragen.

Bild: APZ

Das erfreuliche Ergebnis des Reaudits motiviert gemäss der Mitteilung, sich weiterhin für eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik in der Gemeinde einzusetzen. Die Gemeinde Urnäsch wurde im Herbst 2013 in den Kreis der Energiestädte aufgenommen. Im 2017 konnte das erste Reaudit zufriedenstellend mit 60 Prozent, im Frühling 2021 nun das zweite Reaudit mit respektablen 64 Prozent abgeschlossen werden. Urnäsch darf sich nun weitere vier Jahre, bis 2024, mit dem Label Energiestadt schmücken. Im Rahmen der Reaudits hat die Labelkommission die Umsetzung der im 2017 beschlossenen Massnahmen überprüft und feststellen können, dass Urnäsch sein individuell berechnetes energiepolitisches Handlungspotenzial genutzt hat und das minimale Ziel von mindestens 50 Prozent übertroffen hat. Im Zuge der Zertifizierung ist das Aktivitätenprogramm überarbeitet und alle Massnahmen definiert worden, die für Urnäsch in den nächsten vier Jahren energiepolitisch sowie finanziell Sinn machen.

Entwicklung der Auditierung:

Montag, 12. Juli - 12:06 Uhr

Maria Gmünder löst beim «Bädli» Ursula Kuratli

(pd) Maria Gmünder ist neue Betriebsleiterin des Appenzeller Heilbads und damit Nachfolgerin von Ursula Kuratli, die fast 30 Jahre lang den Betrieb leitete. Dies teilt das Unternehmen in einer Medienmitteilung mit. Maria Gmünder (1966, von Appenzell) wirtete sieben Jahre lang im Speiserestaurant «Rössli am Kaien» und war danach fast zehn Jahre lang Spa-Managerin und Teamleiterin im Hotel «Panorama Resort & Spa» auf dem Feusisberg. Für den Verwaltungsrat des Appenzeller Heilbads waren dies ideale Voraussetzungen, Maria Gmünder als Betriebsleiterin und damit als Nachfolgerin von Ursula Kuratli zu wählen.

Maria Gmünder war zwei Jahr lang stellvertretende Betriebsleiterin, nun löst sie Ursula Kuratli ab.

Maria Gmünder war zwei Jahr lang stellvertretende Betriebsleiterin, nun löst sie Ursula Kuratli ab.

Bild: PD

Seit über zwei Jahren ist Maria Gmünder als stellvertretende Betriebsleiterin im Heilbad tätig und hat dabei Betrieb, Mitarbeitende und Gäste kennengelernt. Bis Mitte Jahr wurde sie von Ursula Kuratli begleitet, die 28 Jahre lang den Betrieb leitete und Wesentliches zur Weiterentwicklung des Heilbads beigetragen hat.

Montag, 12. Juli - 10:27 Uhr

Neun Lehrpersonen an der Schule Herisau feiern ein Jubiläum

Neun Lehrer in Herisau feierten im Schuljahr 2020/21 ein Jubiläum.

Neun Lehrer in Herisau feierten im Schuljahr 2020/21 ein Jubiläum.

Bild:
Sandra Ardizzone

(pd) Neun Lehrpersonen der Schule Herisau feierten im zu Ende gehenden Schuljahr 2020/21 ein Dienstjubiläum. Es sind dies Claudia Thommen (30 Jahre, Ebnet West), Margrith Hartmann (25 Jahre, Landhaus), Oliver Rüegg (20 Jahre, Ifang), Corinne Baer (10 Jahre, Landhaus), Andrea Neff (10 Jahre, Ifang), Claudia Buob (10 Jahre Waisenhaus), Rebekka Widmer (10 Jahre, Ebnet West), Ellen Reiber (10 Jahre, Ebnet West) und Nicole Monastra (10 Jahre, Ebnet Ost). Die Gemeinde dankt für die langjährige Tätigkeit.

Montag, 12. Juli - 09:18 Uhr

Sandra Nater verlässt das Volkskunde-Museum per Ende Jahr

Sandra Nater leitet das Volkskunde-Museum Stein und ist Gemeinderätin in Herisau.

Sandra Nater leitet das Volkskunde-Museum Stein und ist Gemeinderätin in Herisau.

Bild: Claudio Weder

(pd) Sandra Nater, langjährige Geschäftsführerin des Volkskunde-Museums in Stein, wird ihr Arbeitsverhältnis per 31. Dezember auflösen. Nach 16-jähriger Führungstätigkeit hat sie sich entschieden, sich beruflich neu zu orientieren. «Nun ist es für mich Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen», lässt sich Sandra Nater aus einer Medienmitteilung zitieren. Und weiter: «Der Entscheid ist mir alles andere als leicht gefallen, steckte ich doch immer volles Herzblut, riesige Begeisterung und grosses Engagement in meinen Job – dies immer mit dem Blick für unser Museum.»

Sandra Nater ist seit dem 1. Dezember 2005 als Geschäftsführerin tätig. «Während ihrer langjährigen Tätigkeit konnte sie zusammen mit ihrem Team mit viel Engagement das Museum gestalten, weiterentwickeln und die Museumslandschaft im Appenzellerland bereichern», heisst es in der Mitteilung. Die Verwaltung hat nun einen Personalausschuss gebildet, der sich mit der Lösung der Nachfolge von Sandra Nater befasst.

Sonntag, 11. Juli - 12:22 Uhr
Die Ambulanz brachte den Verunfallten ins Spital.

Die Ambulanz brachte den Verunfallten ins Spital.

Symboldbild: pd

75-Jähriger verunfallt mit E-Bike

(kapo/stm) Der 75-Jährige fuhr am Samstagnachmittag mit seinem E-Bike von Heiden kommend in Richtung Eggersriet. Im Bereich Halten kam er aus noch nicht bekannten Gründen zu Fall, verletzte sich dabei und musste in der Folge mit Verdacht auf eine Hirnerschütterung durch den Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am E-Bike entstand laut Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden geringer Schaden.

Samstag, 10. Juli - 12:08 Uhr

Stefanie Danner punktet bei der Mitte Hinterland AR und bei der EVP

(pd) Die Mitte Hinterland AR hat am Donnerstag gemeinsam mit der Fraktionspartnerin EVP ein Kandidaten-Hearing für die Ergänzungswahl des Gemeinderats von Herisau am 22. August durchgeführt. Dabei habe die 37-jährige Stefanie Danner die Anwesenden von sich überzeugen können, heisst es in einer Medienmitteilung. Im Casino Herisau stellten sich die bekannten Kandidatinnen und Kandidaten, Patrick Kobler, Monika Baumberger und Stefanie Danner separat den gezielten Fragen von Mitte-Parteipräsident Stefan Ries, nachdem sie sich jeweils kurz vorgestellt hatten. In einer offenen Fragerunde konnten die Kandidierenden schliesslich auch individuelle Fragen der Anwesenden beantworten.

Nach der SP unterstützt auch die Mitte Hinterland Stefanie Danner.

Nach der SP unterstützt auch die Mitte Hinterland Stefanie Danner.

Bild: PD

Bei den Mitgliedern der Mitte Hinterland AR hinterliess die Controllerin, Stefanie Danner, einen sehr guten Gesamteindruck. Sie habe sich mit den kommenden Herausforderungen der Gemeinde Herisau auseinandergesetzt und sie analysiert, heisst es in der Mitteilung. Es sei der Eindruck entstanden, dass das Fehlen von politischen Erfahrungen hierfür kein Nachteil war, da ihr Blick auf die Situation nicht von «Scheuklappen» behindert wurde. Für die verschiedensten Fragen hatte Danner gemäss der Mitte Hinterland AR klare und glaubhafte Antworten und Rezepte. Mit ihren deutlich erkennbaren Kompetenzen, ihrer geradlinigen und sympathischen Art sowie den politischen Werten, die nahe bei denen der Mitte liegen, konnte sie die Mitglieder von sich überzeugen.

Die Mitte Hinterland AR ist sicher, dass Stefanie Danner nicht nur sehr viel Kompetenz und Tatkraft in den Gemeinderat bringen, sondern dem Gremium als Ganzes auch Frische verleihen kann. Trotz bisher wenig Bekanntheitsgrad und politischen Erfahrungen stellt sie eine Chance für die Gemeine Herisau dar. Die Mitte empfiehlt deshalb Stefanie Danner am 22. August zur Wahl.

Samstag, 10. Juli - 10:47 Uhr

Rega bringt E-Bikefahrerin nach Selbstunfall in Schwellbrunn ins Spital

(kapo/stm) Eine 54-jährige Lenkerin fuhr am Freitagabend, kurz nach 20.30 Uhr, mit ihrem E-Bike von Schwellbrunn kommend in Richtung Degersheim. Im Bereich Enweg verlor sie in einer Rechtskurve ohne Dritteinwirkung die Herrschaft über ihr E-Bike, kam zu Fall, rutschte über die Gegenfahrbahn und prallte dort gegen die Leitplanke. Dabei zog sie sich laut Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden schwere Kopfverletzungen zu und musste durch die Rettungsflugwacht ins Spital überführt werden.

Mit diesem E-Bike verunfallte die 54-Jährige in Schwellbrunn.

Mit diesem E-Bike verunfallte die 54-Jährige in Schwellbrunn.

Bild: KPAR

Die Strasse zwischen Schwellbrunn und Degersheim musste während rund einer Stunde in beide Richtungen gesperrt werden.

Freitag, 9. Juli - 14.13 Uhr

Zahl der Personen auf Stellensuche um vier Prozent gesunken

(kk) In Appenzell Ausserrhoden waren Ende Juni gemäss einer Mitteilung der Kantonskanzlei 1006 Personen auf Stellensuche. Das Total der Stellensuchenden hat gegenüber dem Vormonat um 45 Personen abgenommen, was einer Abnahme von mehr als vier Prozent entspricht. Von den 1006 beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben Personen, sind 585 ganz ohne Beschäftigung.

1006 Stellensuchende waren Ende Juni beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Ausserrhoden eingeschrieben.

1006 Stellensuchende waren Ende Juni beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Ausserrhoden eingeschrieben.

Bild: Manuela Jans-Koch

Von den 421 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 95 in der Kündigungsfrist. Weitere 253 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 73 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung.

Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt mit 1,9 Prozent um 0,1 Prozentpunkte tiefer als im Vormonat.

Freitag, 9. Juli - 10:49 Uhr

Hüpfburgen-Funpark in Bühler bis 30. Juli offen

(pd) Der Sportplatz Bühler hat sich in den letzten Tagen zu einem Kinderparadies verwandelt. Vom 10. bis 30. Juli gastiert der grösste Hüpfburgen-Funpark der Schweiz im Appenzellerland, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Spass, Action und Bewegung: Der Hüpfburgen-Funpark in Bühler ist bei den Kindern sehr beliebt.

Spass, Action und Bewegung: Der Hüpfburgen-Funpark in Bühler ist bei den Kindern sehr beliebt.

Bild: PD

Bei trockenem Wetter können sich Kinder und Jugendliche auf den rund 30 farbenfrohen Hüpfburgen im Freien austoben und die etwa 25 Meter lange Wasserrutschbahn hinuntersausen. Der Hüpfburgen-Funpark ist während 21 Tagen am Stück jeweils von 10 bis 19 Uhr offen. Bei schlechter Witterung ist in der angrenzenden Sporthalle für Spass gesorgt. Erstmals in der Geschichte des Hüpfburgen-Funparks in Bühler können die Eintrittstickets vorab online gebucht werden. Die Online-Buchung ist eine der Massnahmen, die zum sicheren Besuch beiträgt. Weitere Massnahmen setzen die Veranstalter gemäss den Vorschriften der kantonalen Behörden um. Diese haben die Durchführung der Veranstaltung bewilligt. Gestartet wird am Samstag, 10. Juli, mit einem musikalischen Highlight. Zur Eröffnung spielen die Fidelen Rotbachtaler von 10 bis 12 Uhr auf und sorgen so für ausgelassene Stimmung.

Freitag, 9. Juli - 09:37 Uhr

Die Störung der Notrufnummern ist behoben

(kpar) Die Notrufnummern der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und der Feuerwehr sind wieder in Betrieb. Die Rufnummern 117, 118, 144 und 112 sind für Notrufe wieder verfügbar

Freitag, 9. Juli - 08:38 Uhr

Kantonspolizei ist nur über Mobiltelefonnummer erreichbar

(kpar) Die Kantonspolizei ist über die Mobiltelefonnummer 079 564 36 09 erreichbar. Im Verlauf der vergangenen Nacht stellte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eine Störung der Notruf-Nummern 117, 118, 144 und 112 fest. Die Kantonale Notrufzentrale ist bis auf weiteres nicht über die Notfallnummer erreichbar. Bis auf Widerruf ist die Notrufzentrale über die Mobilnummer 079 564 36 09 erreichbar. Es betrifft die gesamte Festnetztelefonie. Weiter ist die Kantonspolizei direkt über die Regionalpolizeiposten Herisau, Teufen und Heiden, welche durchgehend besetzt sind, zu erreichen.

Die Kantonspolizei AR ist zurzeit nur per Hany erreichbar.

Die Kantonspolizei AR ist zurzeit nur per Hany erreichbar.

Bild: APZ

Der Sanitätsnotruf 144 ist über die 079 199 31 05 erreichbar. Die Einsatzfähigkeit der Kantonspolizei ist durch die Störung nicht beeinträchtigt. Es sind zusätzliche Patrouillen im Kantonsgebiet unterwegs. Gemäss den aktuellsten Erkenntnissen betrifft die Störung noch weitere Kantone. Die Ursache ist zurzeit nicht bekannt und wird durch Spezialisten des Telefonanbieters abgeklärt beziehungsweise behoben.

Donnerstag, 8. Juli - 14:37 Uhr

Brände in Teufen und Heiden glimpflich verlaufen

(KapoAR) Um 9.50 Uhr wurde die Feuerwehr Teufen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stofel gerufen. In einer Waschküche geriet ein Raumluftwäschetrockner in Brand. Der Bereich der Waschküche wurde durch den starken Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Der Trockner geriet in Brand.

Der Trockner geriet in Brand.

Bild: PD

In Heiden wurde die Regiwehr um 13 Uhr an die Örtlichkeit Risi, ebenfalls an einen Brand, gerufen. Ein 81-jähriger Mann beabsichtige mit einem Heissluftföhn ein Kleidungsstück zu trocknen. In der Zwischenzeit legte sich der Mann kurz zum Schlafen hin, worauf er durch einen plötzlichen Knall aufwachte und den Brand im Zimmer feststellte. Ein Anwohner, welcher auf die Situation aufmerksam wurde, alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Hausbewohner konnten das Haus mit Hilfe des Nachbarn noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

In beiden Fällen brachten die Feuerwehren die Brände schnell unter Kontrolle und konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Personen wurden keine verletzt. Zur Klärung der Brandursache wurde bei beiden Ereignissen der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei aufgeboten. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 8. Juli - 11:31 Uhr

Spitalbataillons 75 beendet den Wiederholungskurs

Das Spitalbataillons 75 absolvierte vom 21. Juni bis am 9. Juli seinen Wiederholungskurs im Raum Ostschweiz und in Zürich. Während ihrer Dienstleistung trainierten die Soldaten ihr Können in unterschiedlichen Funktionen des Spitalbetriebs im Stadtspital Triemli in Zürich. Der Stab und eine Kompanie waren während der Dauer der Dienstleistung im Appenzeller Vorderland stationiert.

Die Vögelinsegg mit Aussicht auf Alpstein und Bodensee bot einen idealen Rahmen für die Fahnenabgabe.

Die Vögelinsegg mit Aussicht auf Alpstein und Bodensee bot einen idealen Rahmen für die Fahnenabgabe.

Bild: PD

Am vergangenen Mittwoch fand auf der Vögelinsegg die feierliche Fahnenabgabe statt. Der geschichtsträchtige Ort mit der Aussicht auf den Alpstein und den Bodensee bot die ideale Kulisse für die Zeremonie. Musikalisch umrahmt wurde die Fahnenabgabe vom Inspektionsspiel Herisau, welches mit dem Landsgemeindelied «Ode an Gott» die Feier zusätzlich unterstrich.

Die Kantonsratspräsidentin von Appenzell Ausserrhoden, Claudia Frischknecht, richtete den Dank der Bevölkerung an die Truppe. Der Einsatz Corona 20 habe gezeigt, wie wichtig es sei, im Ernstfall auf die Unterstützung der Schweizer Armee zählen zu können. Auch der Bataillonskommandant, Oberstleutnant Tobias Marthy, zeigte sich mit der Leistung der Truppe zufrieden. Einmal mehr hat das Spitalbataillon 75 bewiesen, dass es im Notfall seine Leistungen zugunsten der zivilen Behörden kompetent und zuverlässig erbringen kann.

Donnerstag, 8. Juli - 10:26 Uhr

Bau der Mehrzweckhalle Gerbe nochmals verschoben

(gk) Der Gemeinderat von Heiden hat beschlossen, den Start für den Neubau der Mehrzweckhalle auf Sommer 2024 zu legen. Er nutze die Zeit, um die laufenden Einsprachen zu behandeln und gleichzeitig die Finanzierung dieser Grossinvestition sicherzustellen, heisst es in einer Mitteilung. Ende Februar 2021 erfolgte die Mitteilung, dass der Abbruch und der anschliessende Neubau der Mehrzweckhalle Gerbe auf Sommer 2022 verschoben wird. Gleichzeitig wurde ein Projektausschuss eingesetzt. Dieser hat die Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Auswirkungen auf die Verschuldung eingehend analysiert und schlägt eine Verschiebung des Baustarts auf Sommer 2024 vor.

Zudem sollen bei der Ausführung Einsparungen im Umfang von rund 1 Mio. Franken erreicht werden. Der Gemeinderat hat diese Vorschläge genehmigt. Dem Gemeinderat ist die Finanzierung von wichtigen Investitionen ein grosses Anliegen. Mit dem Bau der MZH Gerbe erhöht sich die Nettoverschuldung in einem Mass, welches in den nächsten Jahren zu einer wahrscheinlichen Überschreitung der gesetzlichen Limite führt. Aufgrund dessen wurden im Rahmen der Finanzplanung verschiedene Massnahmen festgelegt. Die Verschiebung des Neubaus der MZH Gerbe ist eine davon. Die weiteren Massnahmen werden mit dem Voranschlag 2022 im Herbst vorgestellt. Zusätzlich sind bei diesem Projekt weiterhin Einsprachen offen. Die Verschiebung erfolgt deshalb auch unter dem Gesichtspunkt, den beteiligten Planern und Bauunternehmern eine bessere Planungssicherheit zu bieten, so die Mitteilung weiter.

Donnerstag, 8. Juli - 08:28 Uhr

Regiedebüt von Philipp Langenegger

(pd) Am Wochenende fanden die Dreharbeiten zum Appenzeller Krimi «Austerlingen» statt. Das Drehbuch dazu hat die Gaiser Autorin Anita Glunk geschrieben. Im Heubode (Bühler, Gais) wurde gedreht mit bekannten SchauspielerInnen welche von weither angereist waren. Aus Basel Caroline Felber, Heini Hophan aus Zürich und der bekannte Kabarettist Thomas Götz aus Weinfelden. Ebenso spielt Hans-Peter Ulli aus Stein den Gemeindepräsidenten von Austerlingen. Es war das Regiedebüt von Philipp Langenegger, welcher die Hauptrolle des Journalisten Harry Leu übernimmt. Ebenso spielt die Serviertocher Laura Schnider, welche 1948 umgebracht wurde Nadine Landert aus Zürich. Im November findet die Uraufführung in der Stuhlfabrik Herisau statt.

Die Dreharbeiten für den Krimi fanden unter anderem in Bühler statt.

Die Dreharbeiten für den Krimi fanden unter anderem in Bühler statt.

Bild: PD
Mittwoch, 7. Juli - 13:41 Uhr

Coworking-Spaces im Appenzellerland soll zu weniger Verkehr führen

(pd) In Herisau, Teufen und Trogen sollen drei Coworking-Spaces etabliert werden. Diese drei Gemeinden weisen gemäss einer kürzlich durchgeführten Potenzialanalyse von VillageOffice in Appenzell Ausserrhoden das grösste Potenzial auf für einen erfolgreichen Aufbau und Betrieb. Ein erster Coworking-Pilot ist in Trogen bereits angelaufen, Teufen und Herisau folgen diesem Weg. Coworking im ländlichen Raum fördert die lokale Wertschöpfung, entlastet Verkehrsinfrastrukturen und verbessert die Lebensqualität. Das Projekt wurde von der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee initiiert und wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes durch den Kanton Appenzell Ausserrhoden unterstützt, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Flexibles Arbeiten, wo man zu Hause ist: So könnte ein Coworking-Space im Appenzellerland dereinst aussehen.

Flexibles Arbeiten, wo man zu Hause ist: So könnte ein Coworking-Space im Appenzellerland dereinst aussehen.

Bild: PD
Mittwoch, 7. Juli - 10:28 Uhr

«Hesch mer no es Papier?» als Musikhit

(ker) Generationen von Kindern kennen ihn: Der sprechende Zwerg im Herisauer Kinderparadies Sedel bedankt sich artig für jedes Papierli, das man ihm in den breit grinsenden Mund schiebt. «Mmmh...Danke...hesch mer no es Papier?» fragt er unermüdlich und gross und Klein versuchen diesem Wunsch nachzukommen und halten so den Park sauber. für diese Leistung wird der Zwerg jetzt musikalisch geehrt. «Du bisch en Abfall Kavalier», singt die Gruppe Kaboom in einem Musikvideo auf Youtube. Die vier Plüschfiguren machen dabei ganz nebenbei ein bisschen Werbung für das beliebte Ausflugsziel.

Hier gehts zum Song: https://www.youtube.com/watch?v=aBEtja5ppDU

Mittwoch, 7. Juli - 8:26 Uhr

(pd) Die SP Herisau unterstützt die Kandidatur der parteilosen Stefanie Danner für den Gemeinderat. Alle drei kandidierenden Personen, Patrick Kobler, Monika Baumberger und Stefanie Danner, stellten sich in der Sektionsversammlung vor und beantworteten Fragen der Anwesenden. Dies schreibt die SP in einer Medienmitteilung.

Die Sozialdemokraten sprechen sich für Stefanie Danner aus.

Die Sozialdemokraten sprechen sich für Stefanie Danner aus.

Bild: PD

Im Bewusstsein, dass keine SP-nahe Kandidatur zur Auswahl steht, habe Stefanie Danner die Sektionsmitglieder überrascht und vor allem mit ihrer modernen Sichtweise und ihrer sachbezogenen Argumentation überzeugt, heisst es in der Mitteilung. Finanzpolitische Fakten stellt sie bewusst anderen bestehenden Ansprüchen wie Wohn- und Ausbildungsqualität, Familienfreundlichkeit und Mobilitätsformen gegenüber.

Mit Stefanie Danner können nach Meinung der SP zusätzliche und vor allem auch jüngere Bevölkerungskreise im Gemeinderat eine Stimme bekommen - ein Gewinn für Herisau und den schon heute breit aufgestellten Gemeinderat. Die SP Herisau empfiehlt daher Stefanie Danner zur Wahl in den Gemeinderat.

Dienstag, 6. Juli - 17:17 Uhr

Mit Traktor über Böschung gestürzt – schwer verletzt

(KapoAR) Am Montag, kurz vor 20.30 Uhr fuhr ein 20-jähriger Mann mit einem Traktor auf der Heidenerstrasse von Altstätten in Richtung Reute. Im Bereich Bruggtobel, in einer Linkskurve, verlor er die Kontrolle über das Gefährt. Dabei kam er rechts von der Strasse ab, fuhr eine steile Böschung hinunter und kam rund 30 Meter unterhalb der Fahrbahn zum Stillstand. Der schwer verletzte Lenker wurde am Unfallort durch den aufgebotenen Rettungsdienst betreut und mit der Rega ins Spital überführt.

Der verunglückte Traktor musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Der verunglückte Traktor musste von der Feuerwehr geborgen werden.

Bild: PD

Der gesamte Sachschaden beläuft sich auf rund zwölftausend Franken. Der Traktor musste durch den Abschleppdienst geborgen werden. Da sich der Unfall im Grenzgebiet der beiden Kantone Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen ereignete, standen nebst der Kantonspolizei St. Gallen und Ausserrhoden auch die Feuerwehren von Oberegg-Reute und Oberriet im Einsatz.

Dienstag, 6. Juli - 14:32 Uhr

Jägernachwuchs in Appenzell Ausserrhoden

(kk) Am 15. und 16. Juni haben zwei Jungjägerinnen und sechszehn Jungjäger die anspruchsvolle Jagdprüfung des Kantons Appenzell Ausserrhoden erfolgreich bestanden. Am vergangenen Freitag fand in Trogen die Prüfungsfeier im Beisein von Landammann Dölf Biasotto statt.

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Appenzell Ausserrhoder Jagdausbildung 2020/2021.

Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Appenzell Ausserrhoder Jagdausbildung 2020/2021.

Bild: PD

Die Ausbildung zum Jäger und zur Jägerin in Appenzell Ausserrhoden dauert rund anderthalb Jahre und endet in einer anspruchsvollen Jagdprüfung. Diese umfasst zwei Teile: Im ersten Ausbildungsteil findet eine praktische Überprüfung der Waffenhandhabung zusammen mit der Schiessprüfung statt. Das Bestehen dieses Teils ist Voraussetzung zur Zulassung zum zweiten, theoretischen Prüfungsteil. Hier haben die Kandidatinnen und Kandidaten ihr Wissen in acht Fächern zu beweisen. Die Ausbildung und die Prüfungen sind anspruchsvoll. Besonders schwierig war die Situation für den aktuellen Lehrgang, der unter den bekannten Widrigkeiten der Coronapandemie durchgeführt werden musste. Im aktuellen Jagdlehrgang haben zwei Kandidatinnen und sechzehn Kandidaten von ursprünglich 27 zur Prüfung angetretenen Personen die Jagdprüfung am 15. und 16. Juni bestanden. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 67 Prozent.

Am letzten Freitag übergab der Vorsteher des Departements Bau und Volkswirtschaft, Landammann Dölf Biasotto, den erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer schlichten Feier im Kulturraum des Fünfeckpalastes in Trogen den Fähigkeitsausweis. In seiner Ansprache forderte er die neuen Jägerinnen und Jäger auf, mit vorbildlichem Handeln und als offene, objektive Gesprächspartner gegenüber der Öffentlichkeit einen Beitrag für die positive Wirkung der Jagd zu leisten. Er sprach die Brevetierten auf das grosse Privileg an, in unserer modernen und hektischen Zeit wirklich jagen zu dürfen. Die Gesellschaft vertraut den Jägerinnen und Jägern das Wohl der Wildtiere und der Natur an. Dem gerecht zu werden erfordert Verantwortungsbewusstsein, Freude und Passion. Schliesslich fordert der Präsident des Patentjägervereins Appenzell Ausserrhoden, Felix Ludwig, die Jungjägerinnen und Jungjäger zu einem respektvollen Umgang mit der Ausübung der Jagd auf. Er wünscht den neuen Jagdkameraden viel Freude und Erfolg in der kommenden Jagdsaison. Würdig umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Ausserrhodische Jagdhornbläsergruppe Waldkauz.

Dienstag, 6. Juli - 11:56 Uhr

Daniel Keller arbeitete 43 Jahre für die G. Bopp & Co. AG

(pe) Fast 43 Jahre lang stand Daniel Keller im Dienst der Feindrahtweberei G. Bopp & Co. AG in Wolfhalden. Dieser Tage wurde er von der Firmenleitung in den Ruhestand verabschiedet. In Wolfhalden aufgewachsen, absolvierte Keller in der Knoepfel AG, Walzenhausen, die Ausbildung zum Maschinenmechaniker. 1979 trat er in den Dienst der Firma Bopp, die zu den weltweit führenden Herstellern von Metallgeweben für verschiedenste industrielle Bedürfnisse gehört.

Daniel Keller (2. von rechts) wurde von Martin Jeitler (Verkauf), David Rolny (Finanzen) und Willi Langenegger, Betriebsleiter (von links) verabschiedet.

Daniel Keller (2. von rechts) wurde von Martin Jeitler (Verkauf), David Rolny (Finanzen) und Willi Langenegger, Betriebsleiter (von links) verabschiedet.

Bild: PD

Rasch hatte sich Keller in die heute 120 Mitarbeitende umfassende Belegschaft integriert, und dank seiner grossen Zuverlässigkeit und der stetigen Weiterbildung wurde er zum Leiter der Fachbereiche Infrastruktur und mechanischer Unterhalt befördert. In seiner Berufszeit hat er verschiedene bauliche Erweiterungen und eine beeindruckende Modernisierung des Maschinenparks miterlebt und mitgeprägt.

In den vergangenen 25 Jahren hat Daniel Keller seinen Arbeitsweg von Berneck nach Wolfhalden täglich mit dem Mountainbike und Muskelkraft zurückgelegt. «Ich wollte etwas für meine Fitness und auch die Umwelt tun», blendet der Jungpensionär zurück, der auch in Zukunft auf das Velo als Transportmittel setzt. Die Firmenleitung würdigte Kellers grosse Verdienste mit der Übergabe eines zu seiner Mobilität passenden Geschenks, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Dienstag, 6. Juli - 10:37 Uhr

Ein 42-jähriger Lenker zog sich unbestimmte Kopfverletzungen zu

(kpai) Am Montagnachmittag fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Traktor auf der Gontenstrasse in Richtung Appenzell. Aus noch unbekannten Gründen verlor das Fahrzeug das linke Vorderrad. In der Folge überschlug sich der Traktor, wobei sich der Lenker unbestimmte Kopfverletzungen zuzog. Für die medizinische Versorgung und die Räumung und Absicherung der Unfallstelle waren der Rettungsdienst St.Gallen, der Rapidresponder Teufen mit einem zusätzlichen Mitarbeiter sowie die Feuerwehr Appenzell und die Firma Aeschbacher Transport AG zwecks Bergung des Unfallfahrzeugs im Einsatz.

Der Traktor verlor das Vorderrad und überschlug sich in der Folge.

Der Traktor verlor das Vorderrad und überschlug sich in der Folge.

Bild: Kpai
Dienstag, 6. Juli - 10:16 Uhr

Halter holt Gold und Bronze mit der Schweizer Staffel

(pd) Der Herisauer Mountainbiker Nicolas Halter wurde am Wochenende im italienischen Pila Europameister in der Kategorie der 15-Jährigen. Zudem gewann er mit der Schweizer Staffel Bronze.«Ich bin überglücklich über diesen Titel und freue mich auf die nächsten Rennen im Europameistertrikot», kommentiert Nicolas Halter seinen Erfolg vom Samstag.

Nicolas Halter mit der Goldmedaille.

Nicolas Halter mit der Goldmedaille.

Bild: PD

106 Fahrer waren in Pila (Aostatal/I) auf trockener, aber anspruchsvoller Strecke am Start. Es waren vier Runden zu fahren. «Ich startete gut und konnte als Dritter in den Trail», blickt der 14-jährige Absolvent der Sportlerschule Appenzellerland zurück. Er versuchte nachher, etwas Kraft zu sparen. In der zweiten Rennhälfte fuhr er sehr offensiv. Zu dritt ging es in die letzte Runde. «Ich attackierte einige Male. Bald waren wir nur noch zu zweit. In der Schlussphase konnte ich mich leicht von meinem letzten Gegner lösen und kam nach einer knappen Stunde mit 10 Sekunden Vorsprung ins Ziel.»

Solide Runde in der Staffel

Am Mittwoch hatte Halter mit dem Schweizer Nationalteam als zweiter von drei Fahrern die Staffel absolviert. «Ich konnte eine solide Runde hinlegen.» Eine gute Teamleistung wurde mit dem Bronzeplatz belohnt. Zudem sicherte sich der Herisauer dank seiner starken Zeit den zweitbesten Startplatz für das Hauptrennen. Am Donnerstag bestritt Halter das Eliminations-Rennen: Es starteten vier Fahrer miteinander, zwei qualifizierten sich nach dem etwa 45 Sekunden dauernden Lauf für die nächste Runde. «Ich kam bis in den Halbfinal. Dort schied ich als Dritter leider aus, konnte mir im kleinen Final aber noch den fünften Rang sichern.» Nicolas Halter gehört seit 2018 der Sportlerschule Appenzellerland an und besucht aktuell noch die Sekundarschule Herisau. Nach den Sommerferien beginnt er eine sportfreundliche Lehre bei der Firma Bühler in Uzwil. Er fährt für das KA BOOM Raceteam vom RMC Gossau.

Montag, 5. Juli - 16:23 Uhr

Die Mitte Hinterland AR äussert sich zur Herisauer Gemeindeordnung.

Die vorliegende Teilrevision der Herisauer Gemeindeordnung scheint der Vorwegnahme gewisser Elemente der neuen Kantonsverfassung mehrheitlich Rechnung zu tragen, dennoch sollte nach Ansicht dder Mitte Hinterland AR angesichts der Verflechtung eine Teilrevision gut durchdacht sein. In einer Medienmitteilung begrüsst die Partei im Grundsatz die Änderungen hinsichtlich einer Digitalisierungsstrategie, des bedingten Ausländerstimmrechts, der konstituierenden Sitzung des Einwohnerrates, der Konferenzen des Gemeinderates und die Entschlackung von übergeordneten Bestimmungen.

Die Mitte Hinterland AR sieht trotz der Teilrevision noch Lücken in der Herisauer Gemeindeordnung.

Die Mitte Hinterland AR sieht trotz der Teilrevision noch Lücken in der Herisauer Gemeindeordnung.

Bild: David Scarano

(pd) Die Mitte Hinterland AR glaubt, dass wenn die Kantonsverfassung erfolgreich revidiert werden wird – wovon sie ausgeht – weitere Elemente Auswirkung auf die Gemeindeordnung haben werden. Es wer dann eine weitere Revision der Gemeindeordnung an die Hand genommen werden müssen. In ihrer Stellungnahme weist die Mitte Hinterland AR daraufhin, dass eine digitale Kommunikation und Information wichtig ist, wobei der Fokus auch auf den Online-Transaktions- und Interaktionsmöglichkeiten zwischen Einwohner und Behörden liegen sollte.

Weiter wird ausgeführt, dass in der Teilrevision formelle Anpassungen und wichtige Details überprüft werden sollten. Es wird in der Gemeindeordnung beispielsweise nicht ausgeführt, in welcher Zeit die Unterschriften für eine Initiative gesammelt werden müssen. Notwendige Anpassungen sieht die Mitte Hinterland AR auch bei den Bestimmungen zum Einwohnerrat respektive dessen Oberaufsicht. Es wird angeregt, dass an Dritte übertragene Aufgaben ebenfalls der Oberaufsicht des Einwohnerrats unterstellt werden sollten. Hinsichtlich der kommunalen Ombudsstelle wird vorgeschlagen, vorerst auf eine Änderung zu verzichten und die neue Kantonsverfassung abzuwarten.

Montag, 5. Juli - 11:45 Uhr

Herisauer Sommernachts-Fest findet wieder nicht statt

Das Sommernachts-Fest zieht jeweils viel Volk an.

Das Sommernachts-Fest zieht jeweils viel Volk an.

Bild: APZ

(pd) Das Herisauer Sommernachts-Fest muss erneut abgesagt werden. Der beliebte Anlass geht jeweils am 31. Juli zwischen Altem Zeughaus und Postplatz über die Bühne. Aufgrund der sehr kurzen Planungsunsicherheitsphasen der vergangenen Monate und der aktuell geltenden Vorschriften des Bundes könne der Anlass nicht optimal durchgeführt werden, teilt der Veranstalter Sunshine Productions mit. «Wir sind natürlich traurig, hoffen aber auf ein umso schöneres Fest im Jahr 2022 im gewohnten Rahmen.» Die nächste Ausgabe findet – wie bisher mit Feuerwerk, Live-Bands und Lampionumzug – am 31. Juli 2022 - statt.

Montag, 5. Juli - 10:12 Uhr

Jäger und Albin souverän

(tmo) Am vergangenen Samstag wurde in Urnäsch der Appenzeller Kantonale Nachwuchsschwingertag durchgeführt. Die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Herisau und Wolfhalden ergattern sich je einen Kategoriensieg. Mit Marco Ackermann stand ein weiterer Herisauer im Schlussgang.

Die Kategoriensieger (v.l.): Manuel Albin (Kat. 11/12/13), Lorin Rhyner (Kat. 09/10), Yanick Siegenthaler (Kat. 07/08), Mathias Jäger (Kat. 06), Kilian Kolb (Kat. 04/05).

Die Kategoriensieger (v.l.): Manuel Albin (Kat. 11/12/13), Lorin Rhyner (Kat. 09/10), Yanick Siegenthaler (Kat. 07/08), Mathias Jäger (Kat. 06), Kilian Kolb (Kat. 04/05).

Bild: Lorenz Reifler

In der jüngsten Kategorie (2011/12/13) standen sich dem Schwingklub Wolfhalden angehörige Manuel Albin und der St.Galler Nino Streuli gegenüber. Mit fünf Siegen war Albin dem Festsieg bereits vor dem Schlussgang äusserst nahe, allerdings liess er auch im alles entscheidenden Gang nichts anbrennen und triumphierte in seiner Kategorie mit sechs Siegen souverän. Mit Lars Fürer (Schwingklub Wolfhalden), Florian Bösch und Kilian Burch (beide Schwingklub Herisau) konnten die beiden Schwingklubs drei weitere Auszeichnungen entgegen nehmen. Mit einer ebenso beeindruckenden Leistung wie Albin trat der Schwellbrunner Mathias Jäger in der Kategorie mit Jahrgang 2006 auf. Im Schlussgang stand er dem Innerrhoder Ramon Mock gegenüber, wobei er auch dieses Duell bereits nach kurzer Gangdauer zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Mario Bösch, welcher ebenfalls Ambitionen auf den Kategoriensieg hegen konnte, fiel leider bereits früh aus der Entscheidung, mit drei Siegen erkämpfte er sich dennoch souverän das angestrebte Eichenlaub.

Ackermann auf der Zielgeraden ausgebremst

Auch der aus Schönengrund stammende Marco Ackermann (Kat. 07/08) hatte die Möglichkeit den Kategoriensieg in den eigenen Reihen zu halten. Im Schlussgang traf er auf den grossgewachsenen Thurgauer Yanick Siegenthaler. Trotz guter Gegenwehr musste sich der junge Ausserrhoder am Ende geschlagen geben, wobei ihm der vierte Schlussrang dennoch das verdiente Eichenlaub einbrachte. Auch Werner Rusch und Fabio Rechsteiner reihten sich mit einer soliden Leistung unter die Zweiggewinner. In der ältesten Kategorie (04/05) konnten die Herisauer zwar nicht um den Festsieg mithalten, mit dem Ehrenplatz von Matthias Eisenhut und dem sechsten Schlussrang von Michael Tobler ergatterten sich die Herisauer dennoch zweimal den wohlverdienten Zweig. Ebenso erkämpften sich die jungen Appenzeller mit Marco Graf (Schwingklub Wolfhalden) und Andreas Meier (Schwingklub Herisau) in der Kategorie 09/10 zweimal die Auszeichnung. Insgesamt blieben 42 der rund 110 abgegebenen Zweige im Appenzellerland. Dies ist als tolle Mannschaftsleistung zu werten und lässt mit Freude auf weitere Schwingfeste blicken.

Montag, 5. Juli - 10:09 Uhr

Fahrplananpassungen auf Postauto-Linie 225

(pd) Die Bauarbeiten im Gebiet Walzenhausen, Moos führen während knapp drei Wochen auf der PostAuto-Linie 225 zu Einschränkungen und Anpassungen der Fahrzeiten und Linienführung. Ein Ersatzfahrplan gibt Auskunft über die Anpassungen.

Die Postautolinie Wolfhalden–Lachen–Walzenhausen verkehrt im Juli teilweise eingeschränkt.

Die Postautolinie Wolfhalden–Lachen–Walzenhausen verkehrt im Juli teilweise eingeschränkt.

Jolanda Riedener

In «Walzenhausen Moos» werden vom Montag, 12. Juli, bis Freitag, 30. Juli, Bauarbeiten ausgeführt. Die Postautos der Linie 225 können die Strecke Wolfhalden–Lachen–Walzenhausen deshalb nicht wie gewohnt bedienen. Von Montag–Freitag fährt am Morgen und Abend ein Kleinbus via Lachen: - Ab Wolfhalden, Dorf um 6.59, 7.29, 17.29 und 19.29 Uhr nach Walzenhausen - Ab Walzenhausen, Bahnhof um 7.59, 16.59 und 17.45 nach Wolfhalden. Am 13. und vom 28. bis 30. Juli 2021 ist der Betrieb via Lachen vollständig eingestellt (das gilt auch für die Abendkurse der Linie 223). An diesen Tagen verkehren sämtliche Postautos via Zelg. Am Wochenende vom 17./18. Juli 2021 ist der Betrieb via Lachen tagsüber eingestellt; die Abendkurse der Linie 223 verkehren wie gewohnt. Der Ersatzfahrplan ist unter www.postauto.ch/lachen abrufbar. Aufgrund der kurzfristigen Planung konnten die Online-Fahrpläne nicht aktualisiert werden; die notwendigen Informationen zur Baustelle sind jedoch aufgeführt. An den Haltestellen werden die Fahrpläne per 12. Juli ausgewechselt , heisst es in einer Mitteilung.

Samstag, 3. Juli - 14:01 Uhr

20 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz wegen Brand in Sauna

Bild: Kapo AR

(kapo/nat) Ein Anwohner meldete der Kantonalen Notrufzentrale am späten Freitagabend einen Brand im Bereich Baldenwil. Die alarmierte Feuerwehr stellte einen Brand in einer freistehenden Sauna fest und konnte diesen rasch unter Kontrolle bringen. Personen wurden laut Medienmitteilung der Kantonspolizei keine verletzt.

Die Brandursache wird nun durch den Kriminaltechnischen Dienst untersucht. Es standen rund 20 Angehörige der Feuerwehr Herisau im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Samstag, 3. Juli - 11:25 Uhr

Sachschaden von mehreren Tausend Franken nach Unfall in Herisau

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kapo AR

(kapo/nat) Ein 21-jähriger Mann war am Freitagmorgen mit seinem Lieferwagen in Herisau unterwegs und fuhr rückwärts die Sonnenbergstrasse hoch. Dabei übersah er das Fahrzeug einer 50-jährigen Frau, welche in die entgegengesetzte Richtung befuhr. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken entstand.

Freitag, 2. Juli - 18:55 Uhr

FDP-Gemeinderatskandidatin Monika Baumberger startet den Wahlkampf

Die FDP Herisau hat Monika Baumberger offiziell als Kandidatin für den Gemeinderat nominiert. Dies teil die Partei in einer Medienmitteilung mit. Mit der Nomination erfolgt offiziell der Startschuss der Wahlkampagne.

Monika Baumberger ist seit 2015 Einwohnerrätin. Nun kandidiert sie als Gemeinderätin.

Monika Baumberger ist seit 2015 Einwohnerrätin. Nun kandidiert sie als Gemeinderätin.

Bild: PD

Hinsichtlich der aktuell geltenden Massnahmen gegen die Corona-Pandemie wurde die Nomination schriftlich durchgeführt. Präsidentin Barbara Rüst bedauert diesen Schritt, da sie der Parteibasis gerne die Gelegenheit geboten hätte, die Kandidatin persönlich kennen zu lernen. Umso erfreulicher sei der grosse Rücklauf und die Einstimmigkeit der Wahl: Von 54 eingegangen Stimmen, sprachen sich 53 für Monika Baumberger aus, die einzige Enthaltung stammt von der Kandidatin selbst.

Gemäss Rüst zeigt das klare Votum, dass die Wahlkommission der Parteibasis eine kompetente, bestens vernetzte Persönlichkeit als Gemeinderätin vorgeschlagen hat. Mit Monika Baumberger stellt sich eine Frau für das Amt als Gemeinderätin zur Verfügung, welche sich seit über 20 Jahren in der Gemeinde Herisau und im Kanton politisch und gesellschaftlich engagiert. Seit 2015 ist sie Mitglied des Einwohnerrates von Herisau und seit 2019 präsidiert sie die Geschäftsprüfungskommission. Durch ihre vielfältigen Engagements für die Spitex Appenzellerland, in der Bürgerrechtskommission oder für den Mittagstreff des Club60plus in Herisau verfüge Monika Baumberger über ideale Voraussetzungen als Gemeinderätin von Herisau, schreiben die Freisinnigen. Sie kenne die politischen Abläufe und Prozesse, sei bestens vernetzt und aufgrund ihrer Arbeit zugunsten der Gesellschaft geschätzt und breit akzeptiert.

Freitag, 2. Juli - 13:47 Uhr

Reformierte Landeskirche beider Appenzell äussert sich zur Verfassung

Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell unterstützt in seiner Vernehmlassung die vom Regierungsrat vorgeschlagene Variante B für die Präambel. Die Variante A bezieht sich auf das natürliche Bewusstsein, dem Kirchenrat ist dagegen gemäss einer Medienmitteilung das Vertrauen auf Gott für die Bevölkerung des Kantons Appenzell Ausserrhoden auch in Zukunft wichtig. Auch fehlt dem Kirchenrat in den Präambel-Vorschlägen zur neuen Verfassung die Offenheit, wie sie in der aktuellen Kantonsverfassung von 1995 mit dem Passus «über die Grenzen hinweg» zum Ausdruck kommt. Ein Bekenntnis zur Offenheit, kombiniert mit dem Vertrauen auf Gott wünscht sich der Kirchenrat als Präambel für unsere neue Ausserrhoder Verfassung.

Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell möchte beim Diskriminierungsverbot auf eine Aufzählung verzichten.

Der Kirchenrat der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell möchte beim Diskriminierungsverbot auf eine Aufzählung verzichten.

Bild: Benjamin Manser

Beim Diskriminierungsverbot möchte der Kirchenrat auf die vorgeschlagene Aufzählung gänzlich verzichten. Dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, sage mehr aus als eine dem Zeitgeist entsprechende Aufzählung, die nie abschliessend sein könne und dadurch gerade wieder eine neue Verletzung der Gleichstellung darstelle, heisst es in der Mitteilung. Die Gleichheit vor dem Gesetz gilt uneingeschränkt für alle Menschen.

Der Kirchenrat begrüsst die Formulierung im Verfassungsentwurf sehr. Der Schutz vor einem Zwang in Glaubens- und Gewissensangelegenheiten wird im besonderen Mass verdeutlicht und ist im Vergleich zur aktuellen Verfassung ausführlicher und vor allem positiver formuliert. Auch begrüsst der Kirchenrat die Aufnahme von Sozialzielen in der neuen Kantonsverfassung. Ganz besonders wichtig ist ihm der Schutz der Familie, wobei es zentral ist, dass der Begriff Familie weit gefasst ist. Wo immer Kinder in einer Gemeinschaft leben, soll die Familie geschützt sein.

Freitag, 2. Juli – 09:53 Uhr

«Schweizer Dorf des Jahres»: Stein und Rehetobel unter den zwölf Finalisten

In Stein wird das Vereinsleben gepflegt.

In Stein wird das Vereinsleben gepflegt.

Bild: Martina Basista

(pd) Die «Schweizer Illustrierte», «L'illustré» und der «Corriere del Ticino» küren diesen Sommer das Schweizer Dorf des Jahres. Gesucht wird ein Dorf mit einem besonders aktiven Vereinsleben: Zu den zwölf Finalisten gehören Rehetobel und Stein. Die Leserschaft sowie eine prominent besetzte Jury wählte die Finalisten aus allen vier Sprachregionen aus. Das Publikum kann nun abstimmen, welche Ortschaft den Titel holt.

In Rehetobel gibt es zahlreiche Vereine.

In Rehetobel gibt es zahlreiche Vereine.

Bild: APZ

Ob Turnverein, Jodlerchor oder Freunde der Kaninchenzucht: Vereine gehören zur DNA der Schweiz, sie prägen unseren Alltag und sind für viele Menschen eine wichtige Stütze sowie wertvolle Freizeitbeschäftigung. Geschätzt gibt es landauf, landab bis zu 100‘000 Vereine.

Um die grosse Bedeutung des Vereinslebens in den kleineren Gemeinden zu würdigen, wird dieses Jahr das «Schweizer Dorf des Jahres» gesucht, wo sich besonders viele, aktive, traditionsreiche, aussergewöhnliche oder solidarische Vereine engagieren. Wo Jung und Alt in den Vereinen am Gesellschaftsleben teilnehmen.

Bis Ende Mai konnten die Leserinnen und Leser Vorschläge einreichen. Dabei kam eine vielseitige Auswahl von mehreren Dutzend Dörfern zusammen. Eine prominent besetzte Jury mit Persönlichkeiten aus allen vier Sprachregionen (Moderatorin Christa Rigozzi, Kochbuch-Autorin Nadia Damaso, Alpentainer Marc Trauffer, Moderator Jean-Marc Richard, SAB-Direktor Thomas Egger, Volg-Vertreterin Luana Covre) bewertete die eingereichten Vorschläge nach Vielfalt, Originalität und Engagement. Folgende zwölf Gemeinden haben die Jury am meisten überzeugt und stehen nun im Finale um den Titel «Schweizer Dorf des Jahres»: Chavornay (VD), Evolène (VS), Gampel (VS), La Punt Chamues-ch (GR), Les Bois (JU), Lungern (OW), Menzingen (ZG), Mörel-Filet (VS), Moleno (TI), Muotathal (SZ), Rehetobel (AR), Stein (AR).

Die Abstimmung für das «Schweizer Dorf des Jahres» findet sich unter. www.dorfdesjahres.ch

Freitag, 2. Juli – 09:13 Uhr

Auto kollidiert in Herisau mit Verkehrsinsel

Von Fuchs überrascht und mit Verkehrsinsel kollidiert.

Von Fuchs überrascht und mit Verkehrsinsel kollidiert.

Bild: KPAR

(kpar) Ein 26-jähriger Automobilist fuhr am Freitag kurz vor 1.00 Uhr von St.Gallen kommend auf der St.Gallerstrasse Richtung Zentrum von Herisau. Dabei liess er sich laut einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei von einem die Strasse überquerenden Fuchs überraschen, verlor die Herrschaft über sein Auto und kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Am Fahrzeug entstand grosser Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Freitag, 2. Juli – 08:57 Uhr

Heiden: Täterschaft steigt durchs Fenster ein

(kpar) Eine unbekannte Täterschaft ist in der Nacht auf Donnerstag in Heiden in eine Liegenschaft eingebrochen. Die Täterschaft verschaffte sich laut Angaben der Ausserrhoder Kantonspolizei in der Zeit zwischen Mittwoch, 30. Juni, 22.15 Uhr und Donnerstag, 1. Juli 7.35 Uhr über ein Fenster Zugang in einen Werkraum im Untergeschoss der Liegenschaft. Dort wurde eine Verbindungstüre aufgewuchtet. In der Folge wurden verschiedene Räume und Behältnisse durchsucht. Es entstand Schaden in noch nicht bestimmter Höhe.

Donnerstag, 1. Juli – 19:53 Uhr

So viele Lehrabschlüsse von Geflüchteten wie noch nie

(gk) Am Donnerstag wurden auf der Beratungsstelle für Flüchtlinge in Herisau die Lehrabschlüsse von 14 Lernenden gefeiert. Bei der Feier waren neun Lehrabgänger, ihre Ausbildungsverantwortlichen sowie eine Pflegemutter anwesend. Insgesamt haben in diesem Jahr 14 von der Beratungsstelle für Flüchtlinge (BfF) betreute Lernende die Lehre abgeschlossen und damit laut Medienmitteilung so viele wie noch nie.

Zum erfolgreichen Lehrabschluss gab es von Yvonne Varan-Koopmann Gratulationen und ein Geschenk.

Zum erfolgreichen Lehrabschluss gab es von Yvonne Varan-Koopmann Gratulationen und ein Geschenk.

Bild: PD

BfF-Leiterin Yvonne Varan-Koopmann würdigte die Leistung der Lehrabgänger, die bis zum Erreichen dieses Ziels einen langen Weg zurückgelegt haben: «Die meisten haben eine Flucht hinter sich mussten sich in einer komplett anderen Welt mit einer fremden Sprache zurechtfinden. Sie alle haben einen Arbeitgeber gefunden, der sich auf sie eingelassen hat und mit der Berufsausbildung eine Perspektive ermöglicht.»

Die Berufsausbildung verbessere nicht nur die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und auf wirtschaftliche Selbstständigkeit, sondern helfe auch bei der Integration sowie beim Knüpfen neuer Kontakte und bringe Sicherheit in der neuen Sprache. Sie gebe den jungen Männern aus Afghanistan, Eritrea und Syrien Bestätigung. Und sie seien damit anderen Geflüchteten, die noch am Anfang dieses Weges stehen, ein Vorbild. «Sie können stolz auf das sein, was sie erreicht haben, und noch mehr auf sich selber», sagte Yvonne Varan-Koopmann. Sie bedankte sich auch bei den Lehrbetrieben. Für die Integration brauche es Arbeitgebende, die einem Menschen mit Fluchterfahrung die Chance geben, eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Donnerstag, 1. Juli – 18:49 Uhr

Marlis Hörler Böhi neue Präsidentin des Vereins Henry-Dunant-Museum

(pd) Diese Woche hat im Dunant-Museum-Heiden die Mitgliederversammlung stattgefunden. Im Anschluss wurde das Museum wegen des anstehenden Umbaus geschlossen. An der Versammlung wurde Norbert Näf nach fünfzehn Jahren, zehn davon als Präsident, verabschiedet. Seine engagierte Tätigkeit für das Museum und seine Weiterentwicklung wurden gewürdigt und verdankt.

Wechsel im Vorstand des Vereins Henry-Dunant-Museum: Jennifer Abderhalden (neue Vizepräsidentin), Marlis Hörler Böhi (neue Präsidentin) und der abtretende Präsident Norbert Näf.

Wechsel im Vorstand des Vereins Henry-Dunant-Museum: Jennifer Abderhalden (neue Vizepräsidentin), Marlis Hörler Böhi (neue Präsidentin) und der abtretende Präsident Norbert Näf.

Bild: PD

In seiner Ära wurde die Neupositionierung eingeleitet. Ein sichtbares Ergebnis in diesem Zusammenhang ist die Eröffnung des Dunant-Plaza im Haus Krone als temporärer Ausstellungs- und Veranstaltungsort bis zur Neueröffnung des Museums im Dunant-Haus.

Die Führung des Vereins übernehmen neu Marlis Hörler Böhi als Präsidentin und Jennifer Abderhalden als Vizepräsidentin. Die Mitglieder des Vorstandes wurden wieder gewählt, zudem ergänzte die Versammlung das Gremium mit Stefan Züst Heiden, und Hans-Peter Hotz, Rehetobel. Läuft alles nach Plan, wird das Dunant-Museum-Heiden im Frühling 2023 wiedereröffnet.

Donnerstag, 1. Juli – 17:26 Uhr

Gido Karges erneut «regierender» Präsident der Innerrhoder FDP

Der Vorstand der FDP AI: David Zimmermann (Kassier und Aktuar), Gido Karges (Präsident), Luca Rechsteiner (Vizepräsident).

Der Vorstand der FDP AI: David Zimmermann (Kassier und Aktuar), Gido Karges (Präsident), Luca Rechsteiner (Vizepräsident).

Bild: PD

(pd) Anlässlich der Jahreshauptversammlung der FDP.Die Liberalen im Jahr 2019 stellten Gido Karges, damaliger FDP-Präsident, und Luca Rechsteiner, damaliger Vizepräsident, den Parteimitgliedern ihre Idee vor, das Präsidium der Innerrhoder FDP ähnlich dem Amt des Landammans im Zweijahresturnus abwechselnd zu besetzen. Dieser Modus generiere regelmässig neue Ideen für die Weiterentwicklung der Partei. Ausserdem werde so keiner von beiden «amtsmüde». Die Mitglieder segneten diesen Turnus ab.

Folgerichtig wurde an der HV 2021, die am Dienstagabend im Hotel Säntis stattfand, nun wieder Gido Karges zum «regierenden» Präsidenten gewählt, und Luca Rechsteiner als «stillstehender» Vizepräsident bestätigt. Aktuar David Zimmermann wurde ebenfalls bestätigt. Er übernimmt zusätzlich das Amt als Kassier von Josef Holderegger, der sich altershalber aus dem Vorstand zurückzieht.

Der scheidende Präsident Luca Rechsteiner blickte auf eine trotz der Corona-Massnahmen erfolgreiche Amtszeit zurück. Bei den meisten kantonalen und eidgenössischen Abstimmungen seien die Argumente und die Parolen der FDP AI bei den Innerrhoderinnen und Innerrhodern auf offene Ohren gestossen, so die Mitteilung. Auch die sorgfältig ausgearbeiteten Antworten auf zahlreiche Vernehmlassungen des Kantons hätten dazu beigetragen, liberale Lösungen in die Innerrhoder Gesetzgebung einfliessen zu lassen.

Gido Karges übernahm nach seiner Wahl zum Präsidenten die Leitung der HV und dankte Luca Rechsteiner für seine Arbeit während der vergangenen zwei Jahre. Für seine Amtszeit stellte Karges einen konsequent liberalen Kurs der Partei in Aussicht, der sich weder rechts noch links noch grün anbiedern werde. Die Innerrhoder Liberalen hätten klare Positionen zu allen gesellschaftlichen Themen, die immer die grösstmögliche Freiheit und Eigenverantwortung der Bürger zum Ziel hätten. Die mit der Freiheit einhergehende Eigenverantwortung schliesse den notwendigen Gemeinsinn mit ein. Die Innerrhoder Liberalen stünden deshalb auch für freiwilliges Engagement in diversen sportlichen, kulturellen und sozialen Organisationen, Vereinen und Projekten. Die Förderung des Wohlstandes aller Einwohner des Kantons sei ein zentrales Anliegen liberaler Politik. Der Schlüssel zum Wohlstand von morgen liege im Fortschritt. Innovation und technischer Fortschritt, nicht (Denk-)Verbote, würden die Gesellschaft und unsere Umwelt weiterbringen.

Mit Blick nach Bundesbern gab Gido Karges seiner Hoffnung Ausdruck, dass das neu zu besetzende Präsidium der FDP Schweiz von einer klassisch liberalen Person übernommen wird, die dann in der ganzen Schweiz im Sinne der Innerrhoder FDP politisieren werde.

Im Anschluss an die HV genossen Mitglieder und Gäste einen feinen Znacht im Hotel Säntis.

Donnerstag, 1. Juli – 16:53 Uhr

Rennvelofahrer verletzt sich bei Sturz

Selbstunfall in Heiden: Sachschaden am Rennvelo, leicht verletzter Fahrer.

Selbstunfall in Heiden: Sachschaden am Rennvelo, leicht verletzter Fahrer.

Bild: KPAR

(kpar) Leichte Verletzungen hat sich am Donnerstagmittag in Heiden ein Rennvelofahrer zugezogen. Der 55-Jährige fuhr kurz nach 11.30 Uhr mit seinem Rennrad von der Poststrasse kommend über den Schmittenbühl- Richtung Rosentalstrasse. Auf dem steil abfallenden Strässchen verlor er gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei auf der nassen Fahrbahn die Herrschaft über sein Rennvelo, stürzte und verletzte sich dabei leicht. Am Rennrad entstand Sachschaden in der Höhe von rund zweitausend Franken.

Donnerstag, 1. Juli – 15:47 Uhr

Mit Superkombi in die Appenzeller Wandersaison

(pd) Appenzellerand Tourismus AR, zubischuhe,ch und der Verein Appenzeller Wanderwege AR (VAW) lancieren das Zubi Sommeralbum mit dem Appenzeller Wander(s)pass. Ab dem 3. Juli können Wanderinnen und Wanderer im Appenzellerland Sticker und Stempel sammeln. Dazu gibt es mehrere Belohnungen.

Neu zusammen erhältlich: Appenzeller Wander(s)pass und Zubi Sommeralbum.

Neu zusammen erhältlich: Appenzeller Wander(s)pass und Zubi Sommeralbum.

Bild: PD

Das Zubi Sommeralbum und der Appenzeller Wander(s)pass waren im vergangenen Jahr ein Erfolg. Nun gibt es die zwei Angebote in einer Superkombi. Bei beiden Produkten können die Wanderinnen und Wanderer auf je sechs Etappen Sticker und Stempel sammeln und dabei die Vielfalt und den Reichtum der Landschaft im Appenzellerland entdecken. Die Etappen befinden sich grösstenteils auf der signalisierten Jubiläumsroute des VAW, der dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert.

Die sechs Etappen des Zubi Sommeralbums befinden sich gänzlich auf der Jubliäumsroute des VAW. Während die erste Etappe in Walzenhausen beginnt, endet die letzte und sechste Etappe auf der Schwägalp. Dazwischen liegen 79 Kilometer voller unentdeckter Orte und traumhafter Weitsicht. Die Wanderinnen und Wanderer kommen auf jeder Etappe an vier Stickerboxen vorbei. Sobald das Zubi Sommeralbum komplett gefüllt ist, winkt für die Sammlerinnen und Sammler ein Rucksack.

Beim Appenzeller Wander(s)pass werden die Wandernden mit kulinarischen Leckerbissen belohnt. Auf den ebenfalls sechs Etappen befindet sich je eine Stempelbox, bei welcher Stempel für die Gutscheine und den Wettbewerb im Wander(s)pass gesammelt werden. Die gestempelten Gutscheine können in verschiedenen Restaurants auf der Jubliäumsroute des VAW eingelöst werden. Der Hauptpreis des Wettbewerbs ­ist ein Wanderwochenende in Heiden.

Die Stempel- und die Stickerboxen sind ab dem 3. Juli aufgestellt. Während das Zubi Sommeralbum bis Ende August mit Stickern befüllt werden kann, läuft der Appenzeller Wander(s)pass bis Ende November. Die Superkombi, aber auch die Angebote als einzelnes Produkt, können online unter www.appenzeller-wanderpass.ch sowie www.zubisommeralbum.ch, in den Tourist Informationen Heiden und Urnäsch oder im Hauptgeschäft von zubischuhe.ch bezogen werden.

Donnerstag, 1. Juli – 15:13 Uhr

SM-Gold für Alina Tobler

Alina Tobler, Dreispringerin aus Walzenhausen.

Alina Tobler, Dreispringerin aus Walzenhausen.

Bild: Michel Canonica (17.2.2021)

(ibr/red) Alina Tobler aus Walzenhausen hat an den Schweizer Meisterschaften der Leichtathleten in Langenthal ihren Titel im Dreisprung verteidigt. Als Favoritin angetreten, gab sich die Athletin des LC Brühl keine Blösse: Tobler sprang in ihrem besten Versuch 12,85 m weit und kam damit bis auf sechs Zentimeter an ihre Saisonbestleistung heran. Es ist ihr zweiter Meistertitel in Folge.

Donnerstag, 1. Juli – 15:00 Uhr

Fahnenabgabe des Spitalbataillon 75 auf der Vögelinsegg

(pd) Das Spitalbataillon 75 leistet seit dem 21. Juni und noch bis am 9. Juli seinen Wiederholungskurs im Raum Ostschweiz und in Zürich. Während ihrer Dienstleistung trainieren die Soldaten ihr Können in unterschiedlichen Funktionen des Spitalbetriebs im Stadtspital Triemli in Zürich. Der Stab und eine Kompanie sind während der Dauer der Dienstleistung im Appenzeller Vorderland stationiert. Der Wiederholungskurs neigt sich dem Ende zu und wird gemäss einer Medienmitteilung mit einer feierlichen Fahnenabgabe am Mittwoch, 7. Juli um 17 Uhr auf der Vögelinsegg in Speicher formell abgeschlossen.

11:38 Uhr

Michael Bischof übernimmt

Michael Bischof

Michael Bischof

Michael Bischof übernimmt per 1. Juli, als Nachfolger von Claudius Platzer, die Leitung des Betreibungsamtes Appenzeller Vorderland sowie des Konkursamtes Appenzell Ausserrhoden. Er arbeitet seit 2011 auf dem Betreibungs- und Konkursamt in Heiden und weist fundierte Erfahrungen als bisheriger Stellvertreter des Leiters des Betreibungs- und Konkursamtes aus. Als neue stellvertretende Betreibungsbeamtin wurde Karin Bischofberger gewählt. Karin Bischofberger ist Fachfrau Schuldbetreibungsrecht GFS und arbeitet ebenfalls bereits seit 2011 auf dem Betreibungs- und Konkursamt in Heiden. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen als Leiterin der Kanzlei des Betreibungs- und Konkursamtes. Gleichzeitig wurde Nordin Aemisegger zur stellvertretenden Konkursbeamtin gewählt. Infolge dieser Personalwechsel wurde, zur Vervollständigung des Teams, per 1. Juli Luzia Fässler als Sachbearbeiterin Betreibung und Konkurs gewählt. Aufgrund steigender Fallzahlen und laufend zunehmender Arbeitslast wurde zudem eine zusätzliche 50-Prozent-Stelle geschaffen. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens wurde der bisherige Leiter Claudius Platzer per 1. Juli als Sachbearbeiter Betreibung und Konkurs gewählt. Als bisheriger Amtsleiter stellt Claudius Platzer dem Team seine fundierten Erfahrungen bis auf weiteres zur Verfügung. (gk)

Donnerstag, 1. Juli -09:38 Uhr

Unfall nach Sekundenschlaf

In Waldstatt ist am Mittwoch ein Autofahrer kurz eingenickt und gegen ein parkiertes Auto geprallt. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, lenkte der 78-jährige Mann um 15.10 Uhr sein Auto auf der Dorfstrasse in Waldstatt in Richtung Schönengrund. Im Bereich der Liegenschaft 12 geriet er gemäss eigenen Angaben aufgrund eines Sekundenschlafs nach rechts und prallte gegen ein parkiertes Auto, welches parallel zur Strasse abgestellt war. Aufgrund der Umstände wurde dem Mann der Führerausweis abgenommen. Das Auto des Unfallverursachers erlitt Totalschaden. Am parkierten Personenwagen entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken.(KapoAR)

Mittwoch, 30. Juni - 16:55 Uhr

Flawa stellt Schutzmaske für Gehörlose vor

Bild: PD

(pd) Die Delegiertenversammlung des Schweizerischen Hörbehindertenverbands Sonos fand am 11. Juni 2021 im Alters- und Pflegeheim Haus Vorderdorf in Trogen statt. Vor 110 Jahren wurde der Schweizerische Dachverband für Gehörlose und Hörbehinderte gegründet.

Der Verband blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Trotz Corona – durch die geltende Maskenpflicht werden Hörbehinderte, die auf Lippenlesen angewiesen sind, seit Beginn der Covid-Pandemie massiv benachteiligt. Der Schweizerische Hörbehindertenverband Sonos hat deshalb gemeinsam mit der Flawa Consumer GmbH eine medizinische Schutzmaske des Typs II mit einem transparenten Sichtfenster entwickelt.

Mit dem Einsatz von gehörlosen Produktionsmitarbeitenden wurden die ersten Prototypen der Maske hergestellt und in zwei Schulen getestet. Anhand der Rückmeldungen der gehörlosen Schülerinnen und Schülern und den Lehrpersonen wurde die Maske bis zur Marktreife weiterentwickelt. Sie ist ab sofort über den Flawa Consumer Onlineshop erhältlich.

Medizinische Flawa-Schutzmaske Typ II mit transparentem Sichtfenster

Medizinische Flawa-Schutzmaske Typ II mit transparentem Sichtfenster

Bild: PD

An der Delegiertenversammlung präsentierte Claude Rieser, CEO und Technical Director der Flawa Consumer GmbH, die gemeinsam entwickelte transparente Schutzmaske. «Wir haben die Vision, den Menschen ein sicheres Lächeln zurückzugeben», sagte er.

Neben Hörbeeinträchtigten sind Lehrpersonen, Heilpädagogen, Gebärdensprach- und Kodier-Dolmetscher sowie Personen, die mit älteren oder ganz jungen Menschen arbeiten, von den Herausforderungen in der Kommunikation mit Maske betroffen. Mit Hilfe der Maske mit transparentem Sichtfenster können Betroffene wieder die Mimik sehen und erkennen, wie sich ihr Gegenüber fühlt. Für Hörbehinderte, die auf das Lippenlesen angewiesen sind, ist die Maske mit transparentem Sichtfenster eine spürbare Erleichterung in der Kommunikation mit ihren Mitmenschen während der Covid-19-Pandemie und dem damit verbundenen Social Distancing.

«Ich freue mich, dass die neuen Masken an der Delegiertenversammlung von Sonos verteilt wurden und insbesondere, wenn sich so viele Verantwortungsträger (Apotheken, Supermärkte, Behörden und Spitäler) wie möglich für die transparente Maske entscheiden und diese ihren Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. So verstehe ich diese im Gespräch deutlich besser», erklärt Anika Heinrich, hörbehinderte Mitarbeiterin bei Sonos.

www.hoerbehindert.ch

Mittwoch, 30. Juni - 16:35 Uhr

Wertstoffsammelstelle Walzenhausen: Erste Bauetappe abgeschlossen

(gk) In Walzenhausen konnten die Betonarbeiten für die Grüngutmulde und für die Stützmauer planmässig abgeschlossen werden, wie die Gemeindekanzlei berichtet. Mit der zukünftigen Grüngutlösung kann das Grüngut bequem und sicher von oben mittels Förderband in die Mulde entsorgt werden. Das mühevolle Heraufschleppen der Behälter entfällt nach der Wiedereröffnung im September 2021. Grüngut kann auch während der Bauphase jeweils am Samstag von 8 bis 13 Uhr abgegeben werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ebenso sind die Aushubarbeiten für die zehn Unterflurbehälter im Gange. In den Unterflurbehältern werden zukünftig Glas, Aluminium, Altkleider und Gebührensäcke des KVR entsorgt. Die Arbeiten für den Sichtschutz und die automatisierten Toranlagen wurden an die dafür spezialisierte Alpstein Tor AG, die Elektroarbeiten an die Elektra Walzenhausen vergeben.

Mittwoch, 30. Juni - 16:01 Uhr

Neuer Leitender Arzt Gastroenterologie am Spital Herisau

Dr. med. Mert Batur beginnt seine Stelle am 1. Juli im Svar.

Dr. med. Mert Batur beginnt seine Stelle am 1. Juli im Svar.

Bild: PD

(pd) Die Geschäftsleitung des Spitalverbunds AR (Svar) hat Dr. med. Mert Batur zum Leitenden Arzt Gastroenterologie am Spital Herisau gewählt. Gemäss einer Medienmitteilung beginnt Batur am 1. Juli 2021 mit einem 100-Prozent-Pensum im Svar. Batur wechselt vom Krankenhaus Wermelskirchen (D) ins Spital Herisau. In Wermelskirchen war Batur seit 2018 als Oberarzt Innere Medizin und Gastroenterologie tätig.

Die Gastroenterologie befasst sich mit Erkrankungen der Verdauungsorgane. Hierbei nimmt die Spiegelung (Endoskopie) von Magen- und Darmtrakt einen grossen Raum ein. Diese wird nicht nur bei der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen eingesetzt, sondern auch bei Vorsorgeuntersuchungen, bei denen die frühzeitige Entdeckung und Beseitigung von Vorstufen (z. B. Polypen) ernsthafte Erkrankungen wie Darmkrebs gar nicht erst entstehen lassen.

Das Angebot der Gastroenterologie wurde in den letzten Jahren von der Bevölkerung und den Hausärzten vermehrt nachgefragt. Im Spital Herisau wurde deshalb in den vergangenen Monaten ein zusätzlicher Eingriffsraum geschaffen, in dem «eine moderne Einrichtung in angenehmer Atmosphäre ein konzentriertes Arbeiten auf hohem medizinischem Niveau ermöglicht», heisst es in der Mitteilung. Durch diese Investitionen werde eine Zukunft der medizinischen Versorgung in der Region sicherstellt, die auch qualitativ den Vergleich mit anderen Spitälern nicht scheuen müsse.

Mittwoch, 30. Juni - 11:04 Uhr

Rehetobel: Lastwagenanhänger ausgeschert

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) Am Dienstag ist in Rehetobel ein Lastwagenanhänger auf die Gegenfahrbahn ausgeschert und gegen ein Auto geprallt. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.

Gemäss Angaben der Kantonspolizei lenkte um 14.30 Uhr ein 23-jähriger Chauffeur seinen Anhängerzug vom Kaien kommend, auf der Wäldlerstrasse, in Richtung Wald. In der engen Rechtskurve scherte der am Lastwagen angekoppelte Anhänger auf der nassen Fahrbahn aus. Der Lastwagenanhänger stiess mit dem Heck gegen ein zum selben Zeitpunkt entgegenkommendes Auto. Die Insassen dieses Personenwagens blieben unverletzt, obwohl das Auto im linken Frontbereich erfasst wurde und Totalschaden erlitt. Die aufgebotene Pikettgarage musste das beschädigte Auto aufladen und abtransportieren. Der Sachschaden am Lastwagenanhänger wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Mittwoch, 30. Juni - 10:28 Uhr

Neuer kantonaler Ratgeber zum Gleichstellungsgesetz

Sexuelle Belästigung ist nicht nur am Arbeitsplatz verbreitet.

Sexuelle Belästigung ist nicht nur am Arbeitsplatz verbreitet.

Bild: Hanspeter Bärtschi

(kk) Seit 25 Jahren verbietet das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (GlG) Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts am Arbeitsplatz. Dennoch ist das Gesetz bei Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden noch immer nicht genügend bekannt. Nun hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden einen neuen Ratgeber herausgegeben. Dieser unterstützt die Beteiligten durch umfassende Informationen zu ihren Rechten und dem Vorgehen bei Diskriminierungen im Erwerbsleben.

Das GlG verbietet die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts im Erwerbsleben: Von der Anstellung, über den Lohn, die Weiterbildung, Beförderung, Arbeitsbedingungen, Kündigung bis zur sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz. «Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es wesentlich, diese Rechte zu kennen und zu wissen, wie sie eingefordert werden können», heisst es in der Mitteilung des Kantons.

Seit 1998 werden alle deutschsprachigen Entscheide zu Diskriminierungen im Erwerbsleben in der Datenbank gleichstellungsgesetz.ch dokumentiert. Die Mehrheit der insgesamt 934 Fälle (Stand Januar 2021) sind in den Bereichen Lohngleichheit, diskriminierende Kündigung und sexuelle Belästigung verzeichnet. Im besonderen Masse werden Diskriminierungen aufgrund von Schwangerschaft und Mutterschaft beobachtet. Die neue Informationsbroschüre unterstützt Arbeitnehmende ebenso wie Arbeitgebende mit Beispielen aus der Praxis dabei, Ungleichbehandlung zu erkennen und zeigt das weitere Vorgehen auf.

Online-Umfrage zu sexueller Belästigung

Sexuelle Belästigung ist nicht nur am Arbeitsplatz verbreitet. Fast 60 Prozent der Frauen erlebten bereits sexuelle Belästigung als alltägliches Phänomen in den unterschiedlichsten Formen (gfs.bern, 2019). Daher brauche es dringend eine breitere und vertiefte Diskussion zum Umgang mit sexuellen Übergriffen, schreibt der Kanton.

Das sensitive und tabuisierte Thema der sexuellen und sexistischen Belästigung ist Fokus einer geplanten Kampagne. Zum Start dieser Kampagne sollen über eine Online-Umfrage Erkenntnisse zur Situation in Appenzell Ausserrhoden gesammelt werden, um gezielte Massnahmen für eine gewaltfreie Gesellschaft ohne sexuelle und sexistische Übergriffe zu ergreifen. Das Amt für Soziales, Abteilung Chancengleichheit, ist auf der Suche nach Erfahrungsberichten von betroffenen Frauen und Männern. Die Umfrage ist ab sofort auf www.ar.ch/belaestigt aufgeschaltet und kann von allen Interessierten ausgefüllt werden.

Mittwoch, 30. Juni - 09:20 Uhr

Heftige Streifkollision in Urnäsch

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) In Urnäsch ist es am Dienstagmittag zu einer heftigen Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden. Gemäss Angaben der Kantonspolizei lenkte eine 67-Jährige kurz nach 12 Uhr ihr Auto von der Zürchersmühle über die kurvenreiche Nebenstrasse in Richtung Jakobsbad. In einer Linkskurve, im Bereich Lehnen, geriet die Frau mit ihrem Auto in über die Strassenmitte. Zur selben Zeit befuhr ein 42-jähriger Mann mit einem Lieferwagen den Strassenbereich aus der Gegenrichtung. In der Folge kam es zur Streifkollision. Der Schaden am Lieferwagen wird auf über tausend Franken geschätzt.

Bild: Kapo AR
Dienstag, 29. Juni - 17:05 Uhr

Haltestelle Vorderhaus wird verschoben

(gk) Um dem rechtlichen Rahmen an einen behindertengerechten, barrierefreien Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel zu entsprechen, unterbreitete das kantonale Tiefbauamt dem Gemeinderat Teufen ein Projekt zur Sanierung der Bushaltestelle Vorderhaus zur Vernehmlassung. Dies schreibt die Gemeindekanzlei in einer Medienmitteilung.

Die Bushaltestelle Vorderhaus in Teufen soll behindertengerecht umgebaut werden.

Die Bushaltestelle Vorderhaus in Teufen soll behindertengerecht umgebaut werden.

Archivbild: Reto Martin

Erwähntes Projekt sieht eine Verschiebung der Bushaltestellen um je ungefähr 20 Meter Richtung Speicher und Richtung Teufen vor. Die geplanten Fahrbahnhaltestellen werden mit einer erhöhten Haltekante projektiert, was eine beidseitige bauliche Anpassung des Strassenrandes auf einer Länge von 45 Metern notwendig macht. Der Baustart ist für den Herbst vorgesehen. Der Gemeinderat habe dem Projekt im Rahmen der Vernehmlassung zugestimmt, heisst es in der Mitteilung. Die Planauflage erfolgt durch den Kanton. Neubau

Dienstag, 29. Juni - 15:07 Uhr

Öffentliche Defibrillatoren in Herisau, Urnäsch und Waldstatt

(pd) In allen drei 24-Stunden Bereichen der Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland hängt seit Kurzem ein sogenanntes «AED-Gerät» (automatischer externer Defibrillator). Dies teilt die Bank in einer Medienmitteilung mit. Die öffentlich zugänglichen Defibrillatoren sind für Notfälle mit Herz-Kreislauf-Stillständen jederzeit einsatzbereit und greifbar für die Bevölkerung. Auch Personen ohne fachspezifische Kenntnisse sind dank der integrierten Intelligenz und den klaren Sprachanweisungen des Gerätes in der Lage, den Zeitraum bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Damit schenkt die Raiffeisenbank Appenzeller Hinterland gemäss eigenen Angaben nicht nur ihren Mitarbeitenden, sondern auch der ganzen Region etwas mehr Sicherheit. Umso wichtiger sei es, dass AED-Geräte zentral und jederzeit zugänglich sind, heisst es in der Mitteilung. Mit der Zurverfügungstellung des Standortes könne man helfen, Leben zu retten.

Simon Frehner, Vorsitzender der Bankleitung, zeigt den Nottfallkoffer.

Simon Frehner, Vorsitzender der Bankleitung, zeigt den Nottfallkoffer.

Bild: PD
Dienstag, 29. Juni - 13:54 Uhr

Platz beim Werkhof Furt in Urnäsch wird neu gestaltet

(kk) Im Werkhof Furt in Urnäsch wurde eine sanierungsbedürftige Remise abgerissen. Das kantonale Tiefbauamt hat gemäss einer Medienmitteilung der Kantonskanzlei den freigewordenen Platz ökologisch aufgewertet. Der Kanton verfolgt damit konsequent die Strategie, dass Nebenflächen so extensiv und naturnah wie möglich gestaltet, gepflegt und unterhalten werden.

Die extensiv gestaltete Fläche im Werkhof Furt in Urnäsch.

Die extensiv gestaltete Fläche im Werkhof Furt in Urnäsch.

Bild: PD

Im vergangenen Winter hat das kantonale Tiefbauamt eine Remise im Werkhof Furt in der Gemeinde Urnäsch abgerissen. Das Gebäude wurde wegen eines Neubaus nicht mehr verwendet. Das frei gewordene Gelände werde nicht als Werkareal benötigt, heisst es in der Medienmitteilung. Die Verantwortlichen beabsichtigten, die Fläche ökologisch aufzuwerten und einen Beitrag zu den Zielen des Regierungsprogramms 2020-2023 zu leisten. Die Nebenfläche wurde so extensiv und naturnah wie möglich gestaltet. Jetzt gilt es, diese Flächen entsprechend zu pflegen.

Begleitet wurde die Aktion kantonsintern von Andres Scholl, Abteilungsleiter Natur und Wildtiere im Amt für Raum und Wald. Alle vorgeschlagenen Massnahmen haben Mitarbeitende des kantonalen Tiefbauamtes einfach und unkompliziert umgesetzt. Damit konnten die Aufwertungsflächen nicht nur naturnah und kostengünstig, sondern auch unterhaltsarm gestaltet werden. Zukünftig bietet eine blütenreiche Ruderalflur, Gehölzgruppen, Stein- und Holzinseln Lebensraum für Insekten und Kleintiere.

Gemäss Umweltziel Nummer 8 des aktuellen Regierungsprogrammes sollen verkehrsnahe Flächen nach ökologischen Kriterien gepflegt werden. Die getroffenen Massnahmen im Werkhof Furt zeigen, wie funktionale Flächen und naturnahe Nebenflächen bestens nebeneinander existieren und sich ergänzen können.

Dienstag, 29. Juni - 13:54 Uhr

Ausserrhoder SVP hält Verfassungsentwurf für «überladen»

(pd) Die SVP AR führte mit den Parteimitgliedern einen Workshop zur Vernehmlassung der Kantonsverfassung durch. Nach einem Inputreferat durch Regierungsrat Alfred Stricker diskutierten die Teilnehmer sämtliche Artikel der Verfassung und legten die Grundsätze der Partei fest. Der Verfassungsentwurf ist um einiges länger als die aktuell geltende Fassung, entsprechend ist es der SVP gemäss einer Medienmitteilung ein Anliegen, dass die Kantonsverfassung trotz ihrer Wichtigkeit schlank und lesbar ausgestaltet wird. In der jetzigen Fassung sei die Kantonsverfassung überladen. Es werde eine Ablehnung und damit ein Totalschaden riskiert.

Die SVP will sich für die Einführung des Proporzwahlrechts bei Kantonsratswahlen einsetzen.

Die SVP will sich für die Einführung des Proporzwahlrechts bei Kantonsratswahlen einsetzen.

Bild: Ralph Ribi

Dass die Verfassung modernisiert werden soll, begrüsst die SVP explizit. Dennoch dürften die bewährten Traditionen nicht in Vergessenheit geraten. So ist es der SVP ein Anliegen, dass der Landammann nicht nur durch die Regierung bestimmt, sondern zumindest durch den Kantonsrat gewählt wird. Ausserdem hält die SVP am Begriff des Landammanns fest. Dies entspreche der Appenzeller Tradition und dürfe nicht in Vergessenheit geraten, mahnt die Partei. Ähnlich traditionsverbunden ist nach Ansicht der SVP die Nennung Gottes in der Präambel. Gott sei religionsunabhängig, abgesehen davon hätten auch die islamische oder buddhistische Kultur Götter in ihrer Religion. Zudem legt die SVP im Rahmen der Präambel grossen Wert auf die Eigenverantwortung. Dieser wichtige Grundsatz komme in den vorgeschlagenen Fassungen zu wenig zur Geltung, heisst es in der Stellungnahme.

Darüber hinaus lehnt die SVP das Stimmrechtsalter 16 sowie das Ausländerstimmrecht ab. Es sei nicht ersichtlich, weswegen das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden soll. Die Zahl sei willkürlich gewählt. Mit Rechten sollen auch Pflichten kommen. Die SVP lehnt es daher ab, in politischen Angelegenheiten zusätzlich Rechte zu verleihen, ohne dass 16-Jährige auch die Pflichten von Volljährigen übernehmen müssen. Auch das Ausländerstimmrecht wird abgelehnt. Wer am politischen Leben teilhaben möchte, kann sich jederzeit einbürgern lassen, die Hürden sind mittlerweile tief. Die SVP lebt den Grundsatz Integration vor Partizipation.

Im Rahmen der demokratischen Rechte äusserst begrüssenswert ist für die SVP die Einführung des Finanzreferendums, dadurch wird die Demokratie zusätzlich gestärkt. Es sei daher auch davon abzusehen, die Volksdiskussion abzuschaffen. Dies käme einem Demokratieabbau gleich, was die SVP ablehnt. Aus ähnlichen Gründen wird sich die Partei auch dafür einsetzen, dass der Aufgaben- und Finanzplan künftig durch den Kantonsrat genehmigt werden muss. Dadurch wird der Stellenwert der Planung des Regierungsrates höher gewichtet und der Kantonsrat hat ein nützliches Steuerungsinstrument.

Abschliessend begrüsst die SVP die Einführung des Proporzwahlverfahrens. Aufgrund der rechtlichen Entwicklung sei eine Änderung des Wahlverfahrens des Kantonsrates unumgänglich. Das Proporzwahlverfahren habe sich bewährt und sei in der Schweiz üblich.

Dienstag, 29. Juni - 10:34 Uhr

Schutzkonzept in der Innerrhoder Verwaltung wird angepasst

(rk) Der Bundesrat hat am 23. Juni den fünften Öffnungsschritt präsentiert. Aufgrund der beschlossenen Lockerungen hat die Standeskommission das Schutzkonzept für die kantonale Verwaltung angepasst. Dabei geht es insbesondere um die Maskentragpflicht, wie die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung schreibt.

In den Büros der Innerrhoder Verwaltung muss man keine Maske mehr tragen, sofern der Abstand eingehalten werden kann.

In den Büros der Innerrhoder Verwaltung muss man keine Maske mehr tragen, sofern der Abstand eingehalten werden kann.

Bild:
Severin Bigler

Grund für die Anpassungen sind die stetig sinkenden Ansteckungszahlen und der Fortschritte bei der Impfung der Bevölkerung. In den öffentlich zugänglichen Bereichen der Verwaltung, namentlich in den Treppenhäusern, den Gängen und Toiletten der Verwaltungsgebäude, gibt es zwar nach wie vor eine Maskenpflicht. In anderen Bereichen, also in den Büros, Sitzungszimmern oder Schaltern der Verwaltung gilt aber, dass auf das Tragen einer Maske verzichtet werden kann, wenn der Abstand mindestens 1,5 Meter beträgt oder am betreffenden Ort Plexiglaswände oder andere Abtrennungen installiert sind.

Die Bevölkerung wird in der Mitteilung nach wie vor ersucht, ihre Anliegen möglichst telefonisch oder elektronisch zu erledigen. Ist dies nicht möglich, wird darum gebeten, vorgängig telefonisch oder per E-Mail einen Termin zu vereinbaren.

Dienstag, 29. Juni - 10:14 Uhr

Unbestimmte Verletzungen nach Sturz mit Mountainbike

(kpar) Am Montagabend war in Hundwil eine 27-jährige Frau zusammen mit einer Kollegin auf einer Biketour unterwegs. Auf der abfallenden Buchbergstrasse kam die Velofahrerin zu Fall und stürzte über das Vorderrad kopfvoran auf den Asphalt. Sie zog sich dabei unbestimmte Verletzungen am Kopf und im Schulterbereich zu. Sie wurde am Unfallort durch den aufgebotenen Rettungsdienst betreut und anschliessend mit dem Helikopter ins Spital geflogen.

Die Mountainbikerin musste nach den Sturz ins Spital geflogen werden.

Die Mountainbikerin musste nach den Sturz ins Spital geflogen werden.

Bild: APZ
18:22 Uhr

Teufen schafft Ligaerhalt dank weniger Strafpunkten

Nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Rüthi bleiben die Teufner dank geringerer Anzahl an Strafpunkten in der 3. Liga. Bereits vor dem Spiel war klar, dass dem Teufen eine Niederlage ohne zusätzliche Strafpunkte zum Klassenerhalt reichte. Deshalb liess Trainer Marco Pola die Spieler, welchen bei einer gelben Karte eine Strafe drohte, auf der Bank. Trotz dieser Ausgangslage spielten die Gäste munter nach vorne. Wenige Minuten nach dem Anpfiff spielten sich die Teufner das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. Nach einem Querpass von Neuländner netzte Robin Boppart zum 0:1 ein. Auch in der Folge waren die Gäste das bessere Team. Bis kurz vor der Halbzeitpause hatten die Hausherren noch keinen Schuss auf das Tor von Altmeister Hans Höhener zu verbuchen. Dies änderte sich in der 44. Minute, als Allgäuer eine Hereingabe von rechts in die Maschen schieben konnte. Doch damit noch nicht genug. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schoss Schneider Rüthi gar in Führung. Nur eine gelbe Karte Nach dem Wiederanpfiff war das Spiel mehrheitlich ausgeglichen. Die Zweikämpfe wurden fair geführt, im ganzen Spiel gab es nur eine gelbe Karte auf der Seite der St. Galler. Chancen gab es auf beiden Seiten, doch bis zur 77. Minute blieben sie ungenutzt. Dann wurde Kern von Clavadetscher lanciert und überlupfte den Keeper der Hausherren gekonnt zum Ausgleich. Doch das Unentschieden hielt nicht lange an. Nur sieben Minuten später erzielte Allgäuer seinen zweiten Treffer zur erneuten Führung für den FC Rühti. Mit diesem Endergebnis schliesst der FC Rüthi die Saison auf dem 3. Platz ab. Der FC Teufen landet dank der geringeren Anzahl an Strafpunkten auf dem 10. Rang und kann sich damit vom Abstieg retten. (cfl)

18:21 Uhr

Speicher steigt trotz Kantersieg ab

Während es für das bereits abgestiegene Heiden die erwartete Kehrauspartie wurde, hatte die Elf aus Speicher noch theoretische Chancen auf den Ligaerhalt. Mit 6:1 Toren demonstrierten die Gastgeber ihre Überlegenheit. Wegen der Strafpunkte müssen sie dennoch den Gang in die 4. Liga antreten. Trotz der Verabschiedung von mehreren langjährigen Stammspielern warf der FC Speicher nochmals alles in die Waagschale. Der Ligaerhalt war rein rechnerisch noch möglich. Dabei mussten die Mittelländer aber nicht nur auf eine Niederlage von Nachbar Teufen in Rü­thi hoffen. Auch in Sachen Strafpunkte hätten die Teufner noch «sündigen» müssen. Die Rahmenbedingungen waren also gegeben – und mit einem Lattenknaller machten die Hausherren bereits in der vierten Minute auf sich aufmerksam. Im Anschluss hatte Heidens Köberl (6.) die Führung auf dem Fuss, doch sie gelang drei Zeigerumdrehungen später FCS-Stürmer Mazenauer. Die Partie war lanciert, doch der Gast spielte so gut wie möglich mit – und belohnte sich dabei in Minute 20 mit dem Ausgleich durch Widmer. Bereits im ersten Durchgang entschieden Sollte es nochmals spannend werden an diesem Nachmittag? Nein. Die Elf von Christian Huber riss das Spieldiktat wieder an sich und erarbeitete sich noch vor dem Pausentee eine komfortable Zwei-Tore-Führung. Zunächst traf Kunz (28.) vom Penaltypunkt, ehe Stillhard fünf Minuten vor der Pause einen missglückten Ausflug von Heiden-Goalie Sturzenegger bestrafte. Speicher kam durch Brunner (51., 60.) und Gavric (90.) noch zu drei weiteren Treffern und sorgte für klare Verhältnisse an diesem Nachmittag. Derweil kam die Kunde aus Rü­thi nach Schlusspfiff, dass Teufen seine Partie mit 2:3 verloren hatte. Die Strafpunkte entschieden aber gegen Speicher. (lua)

Walzenhausen verliert gegen Widnau und Wigoltingen

Der NLA-Vertreter Walzenhausen traf am Samstag zu Hause auf Widnau und Wigoltingen. Zweimal zogen die Vorderländer den Kürzeren.
Walzenhausen startete gegen Widnau nicht wie gewünscht ins Spiel und machte bereits zum Satzbeginn zu viele unnötige Fehler. Diese aufzuholen liess Widnau nicht mehr zu. Im zweiten Satz konnte sich Walzenhausen steigern. Der Satz war ausgeglichen. Nach einer Fehler-Serie von Widnau kam Walzenhausen beim Spielstand von 10:9 zu einem Satzball, konnte diesen aber nicht nutzen. Der Gast entschied auch den zweiten Satz. Der dritte Satz war wieder geprägt von zu vielen unnötigen Fehler im Spiel der Vorderländer. Und auch dieses Mal zeigte Widnau keine Schwächen mehr und gewann klar mit 3:11. Auch gegen Wigoltingen gelang es den Vorderländer nicht, ihre Fehlerquote zu minimieren. Sie machten es dem Gegner zu einfach, der den ersten Satz für sich entschied. Vor allem die zu verhaltenen Zuspiele machten einen druckvollen Angriff nahezu unmöglich. Auch in den weiteren beiden Sätzen haderte Walzenhausen weiter mit sich selbst. Die Inkonstanz war klar ersichtlich. Das Team fand nicht aus seinen Misere heraus. Damit gewann Wigoltingen auch die beiden weiteren Sätzen mit 6:11 und 7:11. (lzü)

11:35 Uhr

Zu dritt mit Roller unterwegs

Am Sonntag hat die Polizei in Herisau einen Roller mit drei Personen angehalten. Der Lenker war zudem nicht fahrfähig.

Um 18.35 Uhr wurde eine Patrouille der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bei der Cilanderstrasse auf einen fahrenden Roller aufmerksam, auf dem drei Personen sassen und die zwei Mitfahrer keinen Helm trugen. Bei der Kontrolle des Trios stellte sich gemäss Medienmitteilung heraus, dass der 17-jährige Rollerlenker zudem in nichtfahrfähigem Zustand unterwegs war. Der Lernfahrausweis wurde eingezogen. Die Beteiligten werden an die zuständige Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (KapoAR)

11:12 Uhr

FC Herisau gewinnt letztes Saisonspiel

Im letzten Saisonspiel des FC Herisau war am Sonntag der FC Uznach zu Gast. Nachdem die Ausserrhoder vor einer Woche bereits den Aufstieg perfekt gemacht hatten, durfte sie sich noch einmal vor heimischem Publikum zeigen. Obwohl es für die Mannschaften um nichts mehr ging, wollte der FCH die zweijährige Ungeschlagenheit auf heimischem Rasen bewahren. Das Heimteam brauchte etwa eine Viertelstunde, bis es das Spieldiktat übernahm. Trotz teilweiser guter Chancen ging man ohne Tore in die Halbzeit. Nach der Pause drückte das Heimteam weiter auf den Führungstreffer. Gerade als das Spiel etwas abflachte, schlug Janick Huber eine Flanke von der linken Seite auf den Kopf von Diogo Gomes, der zum verdienten 1:0 einnickte. Doch die Herisauer vermochten den Raum, welcher ihnen nun geboten wurde, nicht zu nutzen. Der FC Uznach gab sich nicht geschlagen und kam kurz vor Schluss nach einem Eckball zu einem Elfmeter. Doch Pascal Grubenmann blieb Sieger im Duell. In der Nachspielzeit machte Diogo Gomes den Sack zu und vollendete einen Konter mit seinem zweiten persönlichen Treffer an diesem Nachmittag. (eng)

Montag, 28. Juni - 8:43 Uhr

Präsidentenwechsel im Verein Alpengarten Hoher Kasten

Die kürzlich schriftlich durchgeführte Mitgliederversammlung des Vereins Alpengarten Hoher Kasten genehmigt alle Geschäfte, bestätigt den Vorstand, verabschiedet Peter Raschle nach sieben Jahren Präsidentschaft und wählt Albert Elmiger zum neuen Präsidenten.

Vorstand von links nach rechts: Barbara Knorr, Aktuarin, Christa Ebneter, Kassierin, Albert Elmiger, neuer Präsident, Martin Ebneter, Vertreter Kastenbahn, Lydia Frey, Botanikerin, Peter Raschle, bisheriger Präsident.

Vorstand von links nach rechts: Barbara Knorr, Aktuarin, Christa Ebneter, Kassierin, Albert Elmiger, neuer Präsident, Martin Ebneter, Vertreter Kastenbahn, Lydia Frey, Botanikerin, Peter Raschle, bisheriger Präsident.

Bild: PD

86 Mitglieder haben das Abstimmungsformular rechtzeitig zurückgeschickt bei der Talstation der Kastenbahn persönlich abgegeben. Die Vereinsmitglieder erhielten wie gewohnt für diesen Samstag ein Freibillett für einen Besuch des Alpengartens. Nebst dem Vereinsvorstand fand auch die Rheintaler Jät-Equipe den Weg ins Drehrestaurant und setzte mit ihren neuen, hellgrünen T-Shirts einen augenfälligen Farbtupfer.

An der Vorstandssitzung am Nachmittag wurden die Abstimmungs- und Wahlergebnisse zur Kenntnis genommen. Präsident Peter Raschle hat auf dieses Jahr hin sein Amt aus Altersgründen zur Verfügung gestellt. Während seiner siebenjährigen Präsidialzeit wurde das aufwendige Projekt «Europa-Rundweg» realisiert, mit erheblichen Auswirkungen auf den Alpengarten. Sein grosses Engagement in dieser Zeit wurde ihm durch den Vorstand herzlich verdankt, unter anderem mit einer lebenslang beitragsfreien Vereinsmitgliedschaft. In Abwesenheit wurde auch die Arbeit der zurückgetretenen Revisorin Marianne Pfändler gewürdigt. Diese Aufgabe wird in Zukunft durch die Treuhandfirma Altrimo AG, Appenzell, wahrgenommen. Der restliche Vorstand wurde bestätigt, als neuer Präsident Albert Elmiger, Appenzell, gewählt. Während der letzten fast 35 Jahre war er im Land- und Forstwirtschaftsdepartement Appenzell Innerrhoden tätig, zuletzt als Leiter des Meliorationsamtes und des Oberforstamtes. Er freut sich auf diese neue Herausforderung und ist bereit, sich zugunsten des Vereins Alpengarten Hoher Kasten einzusetzen.

Gemäss Jahresbericht wurden im Bergsommer 2020 im Alpengarten nebst Wiesen-Platterbse und Zaunkönig auch der Thymian-Würger und die Schlingnatter neu entdeckt. Während es sich bei letzterer um eine ungiftige Schlange handelt, die ihre Beute vor dem Verschlingen erwürgt, ist der Thymian-Würger ein Vollschmarotzer ohne Blattgrün, der die Wurzeln von Thymian anzapft. Diese Entdeckungen zeigen, dass die Entscheidung, keine neuen Arten anzupflanzen, richtig gewesen ist. Es genügt, die Voraussetzungen für natürliche Lebensräume zu schaffen, geduldig abzuwarten und immer wieder genau hinzuschauen, was uns die Natur aus eigener Kraft beschert. Lassen wir uns auch diesen Sommer von der Natur überraschen. (pd)

Sonntag, 27. Juni - 19:53 Uhr

Motorradlenker verletzt sich bei Selbstunfall in Speicher

(kpar) Am Sonntag um 11.25 Uhr fuhr ein 53-jähriger Mann mit dem Motorrad von Speicherschwendi in Richtung Rehetobel. In einer Linkskurve, unmittelbar vor Zweibrücken, verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er geriet über den rechten Strassenrand hinaus und kollidierte mit einer Streukiste. Durch die Kollision stürzte der Zweiradlenker und zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Bei Unfall in Speicher entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Franken.

Bei Unfall in Speicher entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Franken.

Bild: KPAR
Freitag, 25. Juni - 16:03 Uhr

Aufhebung der Maskenpflicht auf Sekundarstufe in Appenzell Ausserrhoden

Ab kommender Woche dürfen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II wieder ohne Maske in den Unterricht.

Ab kommender Woche dürfen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II wieder ohne Maske in den Unterricht.

Bild: Ennio Leanza / KEYSTONE

(kk) Der Bundesrat hebt die schweizweite Maskenpflicht in der Sekundarstufe II per 26. Juni auf. In Appenzell Ausserrhoden wird die noch bestehende Maskenpflicht auf den Verkehrsflächen der Sek I – Stufe gemäss einer Mitteilung zeitgleich aufgehoben. Somit müssen die Lehrenden und Lernenden der Sek I- und Sek II-Stufe ab dem 26. Juni keine Masken mehr tragen - weder im Innen- noch im Aussenbereich der Schulen. Übergeordnet gelten weiterhin die bundesrätlichen Vorgaben.

Freitag, 25. Juni - 14:47 Uhr

Herrschaft über Auto verloren

Am Auto entstand Totalschaden. Der Lenker jedoch blieb unverletzt.

Am Auto entstand Totalschaden. Der Lenker jedoch blieb unverletzt.

Bild: KPAR

(kpar) Am Freitagmorgen, um 2.15 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Mann in Teufen auf der Umfahrungsstrasse in Richtung St. Gallen. Kurz vor der Ausfahrt Lustmühle verlor er jedoch gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über sein Auto. Er fuhr über die Gegenfahrbahn und geriet über den linken Strassenrand hinaus. Im abfallenden Wiesenbord kam das Fahrzeug schliesslich zum Stillstand. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt, musste sich aber einem Atemalkoholtest unterziehen und den Führerausweis abgeben.

Freitag, 25. Juni - 13:56 Uhr

Finanzhilfen für strategische Geschäftsfelder der Appenzellerland Tourismus AG genehmigt

Wandern ist das meist nachgefragte Freizeitangebot in Appenzell Ausserrhoden und bleibt somit auch der touristische Schwerpunkt im Appenzellerland.

Wandern ist das meist nachgefragte Freizeitangebot in Appenzell Ausserrhoden und bleibt somit auch der touristische Schwerpunkt im Appenzellerland.

Bild: Melanie Duchene / KEYSTONE

(kk) Der Ausserrhoder Regierungsrat genehmigte gemäss einer Mitteilung fünf Anträge der Appenzellerland Tourismus AG (ATAG) zur Förderung touristisch bedeutsamer Geschäftsfelder. Anstelle der bisher zwei strategischen Geschäftsfelder (SGF) Wandern und Lebensart, welche durch die ATAG direkt betreut wurden, kümmert sich die ATAG neu um die Bearbeitung von fünf SGF: Wandern, Velo, Brauchtum, Kultur sowie Seminar & Gruppen. Für diese fünf SGF wurde jeweils eine Leistungsvereinbarung über die Jahre 2021-2023 abgeschlossen, welche die Aufgaben und Ziele sowie die Auszahlung der Finanzhilfen regelt.

Insgesamt belaufen sich die Finanzhilfen auf 1,64 Millionen Franken für die Jahre 2021-2023. Das ist weniger als für die bisherigen drei SGF 2018-2020. Mit 470'000 Franken entfällt der grösste Gesamtbetrag auf das SGF Wandern. Für die anderen SGF stehen Finanzhilfen zwischen 270'000 Franken (SGF Brauchtum sowie Seminar & Gruppen) und 330'000 Franken (SGF Velo) zur Verfügung. Dazu kommen analog zu den Vorjahren Drittmittel sowie Beiträge der Gemeinden in Höhe von mindestens 30 Prozent des Gesamtbudgets.

Freitag, 25. Juni - 11:56 Uhr

Hotel Linde präsentiert ausgeglichenes Budget

Die Genossenschaft Hotel Linde präsentierte an ihrer 17. Generalversammlung gemäss einer Medienmitteilung einen Jahresverlust von knapp 66‘000 Franken. Das Jahr war turbulent für das geschichtsträchtige Haus: Von Januar bis März wurde es umgebaut. Und anschliessend, als das Hotel mit seinen sechs frisch renovierten Zimmern darauf wartete, gebucht zu werden, ging es in den Lockdown. Dafür kamen die Gäste ab Juni reichlich und die wohl gemäss Schreiben «wirtschaftlich erfolgreichsten Sommermonate der letzten Jahre» folgten für die Linde.

Kasia Balinska-Thurnheer hat sich zu diesem Zeitpunkt bereits entschlossen, nach 13 Jahren Vorstandstätigkeit und 17 Jahren als Geschäftsführerin zusammen mit ihrem Mann Edi Thurnheer, der selbst über zwei Jahre in der Linde tätig war, den Bären Urwaldhaus in Rehetobel zu übernehmen. Und so konnte mit Adrian Höhener, dem ehemaligen Bären-Wirt in Hundwil, ein neuer Gastgeber gefunden werden, welcher im Oktober und November nach einer kurzen Übergabezeit im Dezember hätte voll loslegen sollen – mit Betonung auf hätte. Denn dann kam der zweite Lockdown.

Trotzdem war 2020 ein gutes Jahr für die Linde: So konnte einerseits die Hotelauslastung gegenüber den Vorjahren im ersten Halbjahr um über 20 Prozent gesteigert werden und auch der unerwartete Erfolg des Take Away-Geschäftes und mit der Zeit auch der BüezerBeiz minderten entsprechend den Verlust in den ersten Monaten.

Finanzierung noch nicht ganz gesichert

Zum Abschluss der Versammlung erläuterte der Präsident der Stiftung Linde Heiden UP Frey, in deren Besitz die Liegenschaft ist, noch einige Eckpunkte zum anstehenden Bauprojekt. Auch betonte er, dass die Finanzierung noch nicht ganz gesichert sei, er aber zuversichtlich sei, dass zumindest die Minimalvariante des Umbauprojektes realisiert werden könne. Man sei derzeit noch auf der Suche nach weiteren Spenderinnen und Spendern aber auch nach Darlehnensgeberinnen und –geber die bereit seien, die Linde und das Umbauprojekt zu finanzieren. Zudem gehe man nun auch neue Wege und auf «lokalhelden», dem Crowdfunding-Portal der Raiffeisenbank, habe man ein entsprechendes Projekt gestartet.

Freitag, 25. Juni - 10:38 Uhr

Kollision zwischen Auto und Bus in Herisau

Der Unfall ereignete sich kurz nach 12 Uhr. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Der Unfall ereignete sich kurz nach 12 Uhr. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Bild: KPAR

(kpar) Am Donnerstagmittag ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Linienbus gekommen. Ein 20-jähriger Mann fuhr auf der Saumstrasse in Richtung Heinrichsbad. An der Verzweigung zur Kasernenstrasse hielt der Autofahrer an und beabsichtigte anschliessend, nach links einzubiegen. In der Meinung, ein vom Dorf kommender und auf der Kasernenstrasse fahrender Linienbus würde nach rechts in die Saumstrasse abbiegen, fuhr er los. Es kam zum Zusammenstoss. Die Fahrzeugführer und die Buspassagiere blieben gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei unverletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Freitag, 25. Juni – 9:57 Uhr

Covid-Zertifikate in Innerrhoden werden ausgestellt

Online oder auf Papier: In Innerrhoden kann das Covid-Zertifikat bestellt werden.

Online oder auf Papier: In Innerrhoden kann das Covid-Zertifikat bestellt werden.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

(rk) Seit Mitte Juni werden in Appenzell Innerrhoden Covid-Zertifikate für Geimpfte, Genesene und Getestete ausgestellt. Vollständig Geimpften und Genesenen wird empfohlen, ihr Zertifikat im Hinblick auf die Sommerferien jetzt zu bestellen. Ab Ende Juni können sich gemäss Mitteilung der Ratskanzlei neu Jugendliche ab zwölf Jahren gegen Covid-19 impfen lassen.

Das Gesundheits- und Sozialdepartement weist darauf hin, dass das Covid-Zertifikat für Geimpfte nur in dem Kanton beantragt werden kann, in welchem die Impfung durchgeführt wurde. Informationen zu den verschiedenen Zertifikaten und den Bestellvorgängen finden sich online unter www.ai.ch/covid-zertifikat.

Der Bund hat diese Woche beschlossen, die Gültigkeitsdauer des Zertifikats von 180 Tagen auf ein Jahr zu verlängern. Die bestehenden Zertifikate werden automatisch verlängert. Entsprechend muss kein neues Zertifikat bestellt werden. Bei Fragen steht die kantonale Covid-Zertifikatsstelle telefonisch unter 071 788 99 66 und via E-Mail an covidzertifikat@gsd.ai.ch zur Verfügung.

Impfung für Jugendliche

Jugendliche in Appenzell Innerrhoden zwischen 12 und 15 Jahren haben voraussichtlich ab Montag, 28. Juni, die Möglichkeit, sich über das Forumular auf ai.impfung-covid.ch für die Covid-19-Impfung anzumelden.

Die Impfung bei Jugendlichen wird im Impfzentrum gemäss Communiqué nur in Begleitung einer erziehungsberechtigen Person durchgeführt. Empfohlen wird die Impfung besonders Jugendlichen, die wegen einer chronischen Erkrankung bereits stark beeinträchtigt sind und möglichst jede zusätzliche Infektion verhindern möchten. Wertvoll sei eine Impfung zudem für all jene, die mit einer immungeschwächten Person zusammenleben. Für eine medizinische Impfberatung können sich die betroffenen Personen an ihre Kinder- oder Hausarztpraxis wenden. Weitere Informationen hierzu finden sich auf www.ai.ch/impfen.

Impfungen ab Juli nur noch im Impfzentrum

Damit der verfügbare Impfstoff auch bei der aktuell tieferen Nachfrage effizient eingesetzt werden kann, werden ab dem 1. Juli Impfungen nur noch im Impfzentrum Appenzell angeboten. Anmeldungen sind online unter ai.impfung-covid.ch oder telefonisch an die Impf-Hotline unter 071 788 99 66 möglich. Einwohnerinnen und Einwohner aus Oberegg registrieren sich nach wie vor beim Impfzentrum in Heiden online unter ar.impfung-covid.ch oder telefonisch unter 071 353 67 97.

Die Impfquote in Innerrhoden liegt aktuell bei den über 65-Jährigen bei rund 69 Prozent und bei den 16- bis 65-Jährigen bei rund 40 Prozent.

Freitag, 25. Juni – 9:38 Uhr

Bruno Eisenhut ist neuer Präsident der IG Sport Region Herisau

(pd) Die IG Sport Region Herisau hat kürzlich ihre zwölfte Delegiertenversammlung im Sportzentrum durchgeführt und einen neuen Präsidenten gewählt. Zu den Gästen gehörten Herisaus Gemeindepräsident Max Eugster und Alt-Regierungsrat Hans Höhener. Letzterer ist seit 2004 Verwaltungsratspräsident sowie Delegierter der Sportlerschule Appenzellerland und hielt ein Referat über deren Tätigkeiten, Ziele und Visionen.

Bruno Eisenhut (rechts) wird Nachfolger von Markus Koch (links) als Präsident der IG Sport Region Herisau. Gründungspräsident Patrik Kobler kandidiert für den Gemeinderat Herisau.

Bruno Eisenhut (rechts) wird Nachfolger von Markus Koch (links) als Präsident der IG Sport Region Herisau. Gründungspräsident Patrik Kobler kandidiert für den Gemeinderat Herisau.

Für Hans Höhener ist klar, Herisau soll als sportlicher Standort gestärkt und gefördert werden. Zu dieser Stärkung könnte beispielsweise ein Haus des Sportes dienen. Ziel ist es, Nachwuchssportlern in Herisau besser unterzubringen und das Sportangebot auszuweiten. Zudem sei laut Hans Höhener mit einem möglichen Haus des Sportes eine Standorterweiterung der Sportlerschule Appenzellerland in Herisau denkbar. Dafür sei wichtig, dass das Thema Dreifachturnhalle in Herisau in Angriff genommen werde. Diesbezüglich ist die IG Sport Region Herisau mit der Sportschule Appenzellerland im stetigen Austausch.

Auch Gründungspräsident der IG Sport Region Herisau sowie Gemeinderatskandidat Patrik Kobler gehörte zu den Gästen. In einer kurzen Vorstellung stellte Kobler klar, er sei bereit, den Herisauer Sportvereinen im Gemeinderat eine Stimme zu geben. Die Sportstättenplanung sei für ihn eine Herzensangelegenheit. Diese Anliegen unterstützt die IG Sport Region Herisau und empfiehlt Patrik Kobler zur Wahl in den Gemeinderat.

Die Standard-Anträge wie Protokoll, Jahres- sowie Revisionsbericht wurden einstimmig angenommen, der Mitgliederbeitrag an die IG Sport Region Herisau bleibt unverändert. Änderungen gab es dafür innerhalb des IG-Vorstands. Amanda Gatti, die seit 2016 für die sportliche Leitung verantwortlich war, gab ihren Rücktritt bekannt. Die Position übernimmt Markus Koch, der als Präsident zurücktrat.

Als Nachfolger wurde Bruno Eisenhut gewählt. Der ehemalige Schwinger präsidierte sechs Jahre lang den Appenzellischen Turnverband und kennt die Herisauer Sportvereine bestens. Auch aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit ist Eisenhut in der Gemeinde und im Kanton bestens vernetzt. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Helena Städler, die den Bereich Marketing und Kommunikation übernimmt.

Donnerstag, 24. Juni - 15:11 Uhr

Impfung für 12- bis 15-Jährige ab 28. Juni in Ausserrhoden

Georgios Kefalas / KEYSTONE

In Appenzell Ausserrhoden können sich 12- bis 15-Jährige ab kommendem Montag, 28. Juni, impfen lassen. Das teilte die Kantonskanzlei am Donnerstag. Die online-Anmeldung ab sofort möglich Die Jugendlichen werden in den Impfzentren in Herisau und Heiden geimpft. In Appenzell Ausserrhoden leben rund 2’100 12- bis 15-Jährige.

Die Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfehlen die Covid-19-Impfung allen Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, um sich vor einer Infektion zu schützen. Die Impfempfehlung richtet sich laut Mitteilung besonders an Jugendliche, die wegen einer chronischen Erkrankung bereits stark beeinträchtigt sind und möglichst jede zusätzliche Infektion verhindern möchten. Wertvoll sei eine Impfung zudem für alle Jugendlichen, die mit einer besonders gefährdeten Person zusammenleben. Weiter schreibt die Kantonskanzlei, dass vor dem Impftermin die 12- bis 15-Jährigen mit den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson eine persönliche Risiko-Nutzen-Analyse machen und so entscheiden sollen, ob und wann die Impfung durchgeführt werden soll.

Die Anmeldung zur Impfung ist ab sofort unter www.ar.ch/corona möglich. Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren werden mit dem einzigen für diese Altersgruppe zugelassenen Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Die Impfungen werden ab Montag in den Impfzentren Herisau und Heiden durchgeführt. Die Jugendlichen müssen dabei entweder von einem gesetzlichen Vertreter oder einer gesetzlichen Vertreterin persönlich ins Impfzentrum begleitet werden oder die von der gesetzlichen Vertretung unterzeichnete Einwilligungserklärung ins Impfzentrum mitbringen. Das Formular für die Einwilligungserklärung kann bei der online-Anmeldung heruntergeladen werden. Neben der Einwilligungserklärung muss zwingend auch die Krankenkassenkarte ins Impfzentrum mitgebracht werden. (kk)

Weitere Informationen finden Sie unter www.ar.ch/corona.

09:54 Uhr

Hotel Heiden: Gute Bettenauslastung mit Schweizer Gästen

Die 49. ordentliche Generalversammlung der Hotel Heiden AG fand auch dieses Jahr auf dem schriftlichen Weg statt. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten gemäss Medienmitteilung allen Anträgen zu. Der Betrieb kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken und profitierte davon, dass im vergangenen Sommer viele Gäste das Appenzellerland zum ersten Mal entdeckten.

Nach einem guten Start ins Jahr wurde der Betrieb im ersten Lockdown während zehn Wochen geschlossen. Diese Zeit wurde genutzt, die Digitalisierung voranzutreiben: Self Check-in, Zimmerschlüssel auf dem Handy oder Online-Buchung des Wellnessangebotes gehören heute zum Standard. Seit der Wiedereröffnung an Pfingsten 2020 war das Hotel Heiden stets gut gebucht. Die Zimmerauslastung lag 2020 bei sehr erfreulichen 70 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Zahlreiche neue Gäste aus der Schweiz entdeckten das Appenzellerland und kamen nach ihrem ersten Besuch wieder. In der ersten Jahreshälfte 2021 waren bereits weitere Rekordmonate zu verbuchen. Die Jahresrechnung 2020 schliesst trotz einem Umsatzrückgang erfreulich ab. Der Brutto Betriebserfolg konnte von rund 1.67 Millionen auf 1.82 Millionen Franken gesteigert werden. Im Gegensatz zur guten Bettenauslastung hat laut Communiqué der Bereich Food & Beverage umsatzmässig stark gelitten. Es fehlten Seminare und Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Generalversammlungen.

Anträge genehmigt und neue Verwaltungsrätin gewählt

Die Aktionärinnen und Aktionäre haben allen Anträgen, unter anderem auch der Verlängerung der bereits früher bewilligten Kapitalerhöhung um 2,4 Millionen Franken, des Verwaltungsrates zugestimmt. Für den unbesetzten Sitz im Verwaltungsrat wurde der Generalversammlung die Wahl von Sabrina Huber (Teufen) für die verbleibende Restamtsdauer bis 2023 vorgeschlagen. Sie wurde mit einem sehr guten Resultat gewählt. Als Expertin für Marketing und Unternehmenskommunikation sowie Tourismusfachfrau nimmt sie sich innerhalb des Verwaltungsrates speziell diesen Kompetenzfeldern an.

Das vergangene Jahr haben der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung auch genutzt, die Zukunft der Hotel Heiden AG zu planen. Auf Basis der bestehenden Strategie wurde an der Weiterentwicklung für die kommenden Jahre gearbeitet. Nach den Investitionen in den Jahren 2003 (Anbau), 2010/2011 (Wellnessanlage) und 2017 (Zimmer 3. Stock) wurde in den letzten 10 Jahren primär in Unterhalt und Ersatz investiert. Die Zimmer im 1. und 2. Stock sowie der Gästebereich im Erdgeschoss entsprechen nur noch bedingt dem heutigen Anspruch und sollen einem grösseren Umbau unterzogen werden. Derzeit läuft eine intensive Planungsphase, sodass den Aktionärinnen und Aktionären das geplante Projekt Ende August 2021 vorgestellt werden kann. «Damit setzen die Verantwortlichen der Hotel Heiden AG auf eine klare Vorwärtsstrategie», heisst es in der Medienmitteilung. (pd)

Donnerstag, 24. Juni - 8:05 Uhr

Kollision: Abbiegendes Auto überholt

In Herisau ist es am Mittwoch zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Wie die Kantonspolizei mitteilt, fuhr ein 62-Jähriger um 13.30 Uhr mit seinem Auto von Schachen bei Herisau in Richtung Degersheim. Bei der Kantonsgrenze beabsichtigte er nach links abzubiegen. Zum selben Zeitpunkt setzte ein nachfolgender, 21-jähriger Mann mit seinem Personenwagen zum Überholen an. Es kam zur seitlichen Kollision. An den beiden Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (KapoAR)

17:22 Uhr

WC-Anlage auf dem Dorfplatz Speicher

2017 wurde der Spielplatz Dorf in Speicher realisiert. Er erfreut viele Nutzerinnen und Nutzer. Das Bedürfnis nach einer öffentlichen WC-Anlage ist gemäss der Mitteilung Gemeindekanzlei gross. Der Gemeinderat hat die Notwendigkeit erkannt und bereits im Voranschlag 2021 entsprechend einen Betrag aufgenommen. Inzwischen wurden verschiedene Varianten geprüft und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt. Der Einbau der öffentlichen WC-Anlage in den Geräteraum des Friedhofgebäudes in der Höhe von 122'000 Franken wurde genehmigt. (gk)

15:28 Uhr

FDP für Proporz erst ab neun Sitzen

Die totalrevidierte Kantonsverfassung hat auch die Ausserrhoder FDP beschäftigt. Im Sinne einer Pulsmessung wurde jedem Parteimitglied die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen einer Online-Umfrage zu zentralen Themen verlauten zu lassen. Dieses Stimmungsbild diente gemäss Mitteilung als Ausgangslage für einen Workshop Ende Mai auf der Schwägalp. Wie die Partei mitteilt, biete die von der Verfassungskommission und dem Regierungsrat vorgeschlagenen Änderungen viel Stoff für kontroverse und grundsätzliche Debatten. Die Frage, ob Gott in der Präambel zu nennen ist, lässt die FDP noch unbeantwortet. Es finde sich keine klare Mehrheit. Die Partei lehnt die Präambel aber aus einem anderen Grund ab. Es sei inhaltlich nicht mit der liberalen Tradition des Kantons zu vereinbaren, dass wie vorgeschlagen «die Gesellschaft für das Wohl der Einzelnen zu sorgen hat». Diese Umkehr von der Eigenverantwortung hin zu einer kollektiven Verantwortung wird von der FDP klar abgelehnt.

Die Freisinnigen äussern sich auch zur Debatte um die Bezeichnung des Kopfs der Regierung. Für die FDP besteht ein Konnex zwischen der Bezeichnung «Landammann/Regierungspräsident» und des Wahlkörpers. Wenn «Landammann» beibehalten werden soll, dann soll das Volk zur Legitimation befragt werden. Sofern jedoch ein Begriffswechsel eine Mehrheit findet, dann müsse der Kantonsrat die Wahlbehörde sein. Auf keinen Fall kommt es für die FDP in Frage, dass die Regierung das Regierungspräsidium bestimmt.

Die Diskussion um die Gemeindestrukturen und der Volksentscheid dazu werden je nach Ausgang Einfluss auf die möglichen Varianten im Verfassungskontext haben. So steht für eine Mehrheit der Ausserrhoder FDP die Frage des richtigen Wahlverfahrens in einer gewissen Abhängigkeit zu künftigen Gemeindestrukturen. Sofern sich die Gemeindestrukturen mittelfristig an der aktuellen Situation orientieren, hat die Basisbefragung der FDP laut Medienmitteilung gezeigt, dass sich eine Mehrheit ein Wahlsystem in der Nähe des heutigen Mischsystems wünscht.

Nachdem das heute geltende Wahlsystem den bundesgerichtlichen Anforderungen nicht mehr in jeder Beziehung gerecht werde, hat die FDP AR einen Alternativvorschlag ausgearbeitet. Dieser nimmt die Möglichkeit von Majorzwahlen bis zu einer gewissen Sitzanzahl im Kantonsrat auf, verpflichtet aber Gemeinden mit 9 Sitzen und mehr zu einer Proporzwahl. Die FDP bittet den Regierungsrat in der Mitteilung, diese Option zu prüfen. «Dieser Vorschlag berücksichtigt die geltende Bundesrechtssprechung, ist nahe am bestehenden, bewährten Modell und bringt die notwendige Flexibilität mit sich, auch bei Gemeindefusionen unverändert beibehalten werden zu können», so die Partei. (pd)

13:29 Uhr

Kommandobunker Haslen öffnet monatlich einmal

Der Kommandobunker Haslen, ebenso im Besitz des Vereins Festungsmuseum Heldsberg, öffnet ab sofort jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr bis Oktober, so erstmals am kommenden Samstag 26. Juni. Zusätzlich offen ist er auch wie das Festungsmuseum in St. Margrethen am 1. August. Weitere Infos unter www.festung.ch

12:02 Uhr

Michael Friedli wird neuer leitender Staatsanwalt

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Michael Friedli zum neuen leitenden Staatsanwalt gewählt. Er wird seine Aufgabe am 1. August 2022 von seinem Vorgänger Christian Bötschi übernehmen, der gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei Ende Juli 2022 in den Ruhestand geht.

Michael Friedli

Michael Friedli

Michael Friedli wuchs in Roggwil auf. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg i.Ue. und Montpellier (F) erwarb Friedli das Anwaltspatent im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Er verfügt über ein CAS in Forensics der Hochschule Luzern und hat im Jahr 2019 das Nachdiplomstudium als Executive Master of Public Administration (MPA) an der Universität Bern erfolgreich abgeschlossen. Michael Friedli leitet seit 13 Jahren die Jugendanwaltschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Seit 2016 ist er Stellvertreter des leitenden Staatsanwaltes und übernahm zudem ab 2015 die Funktion des Kommunikationsbeauftragten der Ausserrhoder Staatsanwaltschaft. Christian Bötschi wird auf Ende Juli 2022 nach 37 Dienstjahren in den Ruhestand treten. (kk)

11:55 Uhr

Regierungsrat tagt in Speicher

An der traditionellen Landsitzung des Regierungsrates war turnusgemäss die Gemeinde Speicher der Tagungsort der Regierungsratssitzung vom 22. Juni. Im Anschluss an die Sitzung fand gemäss Mitteilung der Gemeinde der Austausch zwischen dem Gemeinderat Speicher und dem Ausserrhoder Regierungsrat statt. Dabei hatte der Gemeinderat Speicher die Möglichkeit, die wichtigsten Herausforderungen der Gemeinde präsentieren zu können. Gemeindepräsident Paul König gab einen kurzen Überblick über die grossen Infrastrukturprojekte, wie Sanierung Hallenbad, Arealentwicklung Buchen, Sanierung des Gemeindehauses und Erweiterung der Sozialen Dienste Appenzeller Mittelland. Auch wurde der Stand der Organisationsentwicklung der Gemeindeverwaltung aufgezeigt. Der Regierungsrat beantwortete im Anschluss die Fragen des Gemeinderates. Unter anderem waren die Totalrevision der Kantonsverfassung und die Initiative «Starke Ausserrhoder Gemeinden» Gegenstand des Austausches. (pd)

Mittwoch, 23. Juni - 07:43 Uhr

Lastwagen und Auto sind in Heiden kollidiert

(pd/mas) Am Dienstag ist es in Heiden zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden.

Am Dienstag kam es in Heiden zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.

Am Dienstag kam es in Heiden zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.

Bild: Kapo AR

Ein Chauffeur lenkte kurz nach 8 Uhr seinen Lastwagen von Heiden in Richtung Grub. Aufgrund der scharfen Linkskurve beim ehemaligen Restaurant Schweizerbund geriet der Lastwagen mit der Hinterachse über die Strassenmitte. Zum selben Zeitpunkt war in diesem Bereich ein Personenwagen aus der Gegenrichtung unterwegs. Es kam zur seitlichen Kollision. Am Auto und am Lastwagen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Dienstag, 22. Juni - 15:06 Uhr

Herrmann Hohl feierlich verabschiedet

Kürzlich wurde in der Kirchgemeinde Hundwil Herrmann Hohl feierlich verabschiedet. Viele Jahre lang versah er regelmässig am Sonntag den Orgeldienst der Gemeinde. Er verstand es ausgezeichnet, Brücken zu schlagen von der traditionellen reformierten Gesangskultur zur Appenzellermusik und hat so viele Herzen bewegt und in leidvollen Momenten getröstet. Zudem half er lange, für eine sachkundige Pflege des alten Instrumentes zu sorgen. Nun möchte er sich auf den Dienst in seiner Wohngemeinde Trogen konzentrieren. Der Kirchenpräsident Heinz Naef überreichte ihm mit dem herzlichen Dank und den besten Wünschen der Gemeinde ein kleines Geschenk. (pd)

Dienstag, 22. Juni - 14:52 Uhr

Pro-Natura-Lokalgruppe gegründet

Dieser Tage wurde auf dem Dunantplatz in Heiden eine Pro-Natura-Lokalgruppe gegründet. Die Lokalgruppe «Heiden Natur» wird gemäss den Statuten von Pro Natura praktisch, gesellschaftlich und politisch in den Bereichen Natur- , Landschaft und Umweltschutz tätig sein, heisst es im Mediencommuniqué. Entsprechende Projekte und Aktionen werden von der Kerngruppe vorbereitet und den Gruppenmitgliedern zur Auswahl unterbreitet, so dass demnächst ein entsprechendes Programm präsentiert werden kann. Aktuell besteht die Heidler Lokalgruppe aus 27 Mitgliedern, welche sich für die Schaffung von naturnahen Grünräumen mit einer möglichst grossen Biodiversität einsetzen werden. Wer sich von diesen Zielen angesprochen fühlt und die Aktivitäten von «Heiden Natur» aktiv oder passiv unterstützen und mittragen möchte, ist willkommen. «Heiden Natur» erhebt keine Mitgliederbeiträge. (pd)

Interessierte können sich telefonisch unter 071 888 38 37 oder per E-Mail info@solartoys.ch bei Peter Wüthrich melden.

Dienstag, 22. Juni - 10:24 Uhr

Erfolgreicher Start der Gartensommertage 2021

Kürzlich wehte die Fahne mit dem orangen Punkt das erste Mal in diesem Jahr im Garten des evang.-ref. Kirchgemeindehauses in Herisau. Der erste Gartensommertag konnte bei heissem Sommerwetter durchgeführt werden. Von 14 bis 20 Uhr bewirteten freiwillige und angestellte Mitarbeitende eine bunt gemischte Schar von Gästen aus allen Generationen. Am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und am Abend bei Wurst oder Käse vom Grill fanden viele spannende Begegnungen und Gespräche statt. Die Kinder konnten sich im Sandhaufen, auf der Rutschbahn den Schaukeln oder am Zeichnungstisch vergnügen. Heidi Meier bereicherte mit ihrem musikalischen Beitrag am späten Nachmittag den Anlass. Einige der Gäste hätten gerne das Tanzbein geschwungen. Da die geeignete Tanzfläche fehlte, verzichteten sie aber doch darauf. Es sind weitere acht Gartensommertage geplant. Der nächste findet am 8. Juli statt. Eingeladen sind alle, die Zeit und Lust haben, Menschen zu treffen, Gespräche zu führen und etwas Feines zu trinken und zu essen. (pd)

Dienstag, 22. Juni - 08:40 Uhr

Dritte Kandidatin für vakanten Herisauer Gemeinderatssitz

Stefanie Danner kandidiert als Herisauer Gemeinderätin. Das teilte die 37-Jährige am Montagabend mit. Danner gehört gemäss Medienmitteilung keiner politischen Partei an. Sie sei aber aufgrund ihrer Persönlichkeit und Erfahrungen davon überzeugt, die für dieses Amt benötigten Qualitäten mitzubringen. «Als jüngste Kandidatin für die Ersatzwahl am 22. August beeinflusst natürlich auch mein relativ junges Alter meine Entscheidungen und trägt zu einem vielfältigeren Meinungsbild im Gemeinderat bei», schreibt sie.

Stefanie Danner

Stefanie Danner

Bild: PD

Im Jahr 2009 hat sie den Bachelor in Betriebsökonomie an der FHS St.Gallen (neu OST) abgeschlossen. Erste Berufserfahrung sammelte sie bei Ernst & Young Zürich in der Wirtschaftsprüfung sowie anschliessend in der Beratung im In- und Ausland. Ab 2014 wechselte sie in verschiedenen Positionen wie Financial Analyst, Finance Manager und Controllerin in die Industrie. Seit 2020 leitet sie die Konzerncontrolling-Abteilung der GreatStar Europe AG in Erlen, TG.

Danner wohnt laut Mitteilung seit einigen Jahren in Herisau. «Ich fühle mich mit Herisau sehr verbunden und möchte einen aktiven Beitrag zur Entwicklung und Gestaltung der Gemeinde leisten, deshalb kandidiere ich als Gemeinderätin», schreibt sie weiter.

Bislang haben Patrik Kobler und Monika Baumberger (FDP) ihre Kandidatur bekanntgegeben. (red)

Montag, 21. Juni - 14:31 Uhr

Schwellbrunns Siegesserie gerissen

Drei Tage, fünf Spiele. Die Anstrengungen der letzten Tage konnten die Schwellbrunner Erstliga-Faustballer in Dägerlen anfangs nicht verbergen. Das Heimteam gewann den ersten Satz mit 11:7. Die Hinterländer steigerten sich und brachten die Sätze zwei und vier mit jeweils 8:11 ins Trockene. Für den entscheidenden fünften Satz konnte Schwellbrunn nicht mehr an die Leistungen der letzten Tage anknüpfen und verlor gegen die Zürcher das Spiel.

Gegen Rebstein starteten die Appenzeller routiniert und fuhren den ersten Satz mit 11:7 ein. Während im zweiten Durchgang, trotz einer 10:12 Niederlage, der Kampfgeist noch aufrecht erhalten werden konnte, kamen die Schwellbrunner im dritten Satz mit 5:11 unter die Räder. Trotz müden Beinen spielten die Hinterländer im vierten Satz überzeugt auf. Ein Wechsel im Angriff brachte neuen Schwung in die Offensive und der Satz konnte mit 11:8 gewonnen werden. Das Spiel musste, wie so oft diese Saison, im entscheidenden fünften Satz ausgemacht werden. Dort gingen sie früh mit vier Punkten in Führung, ehe man die Rheintaler wieder bis auf einen Punkt herankommen liess. Mit einem Schlussfurioso gewannen die Appenzeller doch noch das Spiel.

Mit fünf Siegen aus achten Spielen bleibt Schwellbrunn an der Tabellenspitze. Die nächste Meisterschaftsrunde steht am 30. Juni auf dem heimischen Kunstrasen an. Im Cup steht demnächst die spannende Affiche im Achtelfinal, zu Hause, gegen Oberentfelden an. Die Aargauer grüssen momentan vom zweiten Tabellenrang der höchsten Schweizer Liga. (jsf)

Montag, 21. Juni - 14:16 Uhr

In Geschäftshaus in Speicher eingebrochen

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über das Wochenende gewaltsam Zutritt in verschiedene Büros eines Geschäftshauses in Speicher. Sie durchsuchten gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei die Räumlichkeiten nach Wertsachen und Bargeld und brachen dabei verschiedene Bürotüren und Behältnisse auf. Die Täterschaft entwendete Bargeld von über tausend Franken. Der angerichtete Sachschaden wird auf mehrere Hundert Franken geschätzt. (KapoAR)

Montag, 21. Juni - 11:47 Uhr

FC Herisau steigt auf

Kurz vor 19 Uhr am Samstag gab es kein Halten mehr. Spieler, Staff und mitgereiste Fans des FC Herisau stürmten auf den Platz. Die Erleichterung war allen anzusehen, als der Schiedsrichter die Partie beendete und der 1:0-Sieg gegen Ebnat-Kappel Tatsache war. Damit ist der Aufstieg in die 2. Liga perfekt. Rückblickend auf die vergangenen zwei Jahre ist er mehr als verdient. Bereits letzte Saison waren die Ausserrhoder Tabellenerste, ehe die Saison abgebrochen und nicht gewertet wurde. Ebnat-Kappel machte es dem FCH am Samstag jedoch schwer. Bei sehr heissen äusserlichen Bedingungen hatte die Mannschaft Mühe, Chancen zu erarbeiten. Kaan Yildirim erzielte vor dem Halbzeitpfiff das goldene Tore. Nach dem Seitenwechsel verpasste es der FCH, den Sack zu zumachen. Daher blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Nächsten Sonntag um 16 Uhr findet auf dem Ebnet das letzte Spiel der Saison gegen den FC Uznach statt. (eng)

Montag, 21. Juni - 10:36 Uhr

96 Rehkitze vor Mähtod gerettet

Am Samstag hat in Appenzell Innerrhoden die diesjährige Heuernte begonnen. Aufgrund der Wetterlage fiel die Erntezeit heuer voll in die Setzzeit des Rehwilds. Die seit 2019 von der Jagdverwaltung organisierte Rehkitzrettung mit Drohnen verlief darum erfolgreicher als in den Vorjahren, wie die Ratskanzlei mitteilt.

Dank unermüdlichem und frondienstlichem Einsatz der Jäger, Wildhut und weiterer Helferinnen und Helfer ist es gelungen, insgesamt 96 Rehkitze aufzufinden und vor dem vermeintlichen Mähtod zu retten. Davon wurden 54 sehr junge Rehkitze behändigt, markiert und unter einer Kiste verwahrt, bis die entsprechende Wiese fertig gemäht war. Weitere 42 Kitze, welche bereits Fluchtverhalten zeigten, konnten dank dem Einsatz der Drohnen aufgefunden und aus der zu mähenden Wiese vertrieben werden.

Besonders erfreulich ist für die Ratskanzlei die Tatsache, dass viele Landwirtinnen und Landwirte das Angebot zur Rehkitzrettung genutzt haben und die Anzahl Einsätze im inneren Landesteil (169) im Vergleich zum Vorjahr (153) erneut gesteigert werden konnte. Dies zeige sowohl die gut funktionierende Zusammenarbeit aller Beteiligten als auch deren Bestrebungen, eine tierschutzrelevante und zeitgemässe Rehkitzrettung auszuüben. (rk)

Montag, 21. Juni - 9:58 Uhr

Provisorium für Fahrprüfungen in Herisau

Das geplante Provisorium für Fahrprüfungen im Ausbildungszentrum (AZ) Bächli in Teufen kann nicht rechtzeitig in Betrieb genommen werden. Der Regierungsrat hat gemäss Medienmitteilung nun beschlossen, als Ersatz für den bisherigen Prüfungsort eine Übergangslösung in Herisau zu realisieren.

Das Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden führt jährlich rund 1400 praktische Autofahrprüfungen durch. Hinzu kommen während des Sommerhalbjahres 400 Motorradfahrprüfungen. Bis anhin wurden diese Prüfungen an der Prüfstelle des Kantons St. Gallen, im Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt in Winkeln/St. Gallen, durchgeführt. Die Mitbenutzung wurde per Ende 2020 gekündigt. Seitdem steht dem Strassenverkehrsamt Appenzell Ausserrhoden der Prüfort nur durch eine provisorische Verlängerung der ursprünglichen Zusammenarbeit bis August 2021 zur Verfügung.

Die Nutzung des Ausbildungszentrums Bächli in Teufen als Provisorium für Fahrprüfungen hätte sich laut Communiqué am besten geeignet. Für die Sanierungen von Gebäuden und Platz wurde im Sommer 2020 der notwendige Kredit gesprochen und die Baubewilligung im Frühjahr 2021 erstinstanzlich erteilt. «Da von Anwohnenden Einsprachen eingingen, zeichnen sich Verzögerungen ab, die eine fristgerechte Realisierung der provisorischen Prüfstelle auf dem Areal des AZ Bächli Teufen verunmöglichen», schreibt der Kanton.

500'000 Franken teurer

Aufgrund der Dringlichkeit hat der Regierungsrat beschlossen, die in den vergangenen Monaten ausgearbeitete Ausweichlösung an der Cilanderstrasse in Herisau zu realisieren. Während der Auflagefrist des Baugesuchs für diesen Standort sind keine Einsprachen eingegangen. Aufgrund von aufwendigen baulichen Massnahmen kommt der Prüfplatz in Herisau rund 500‘000 Franken teurer zu stehen als es derjenige in Teufen gewesen wäre.

Neben den entstehenden Mehrkosten bedauert der Regierungsrat, dass keine Lösung im Mittelland gefunden werden konnte und eine weitere kantonale Dienstleistung, wenn auch nur provisorisch, im Hinterland angesiedelt werden muss. Das Gesuch zur Baubewilligung für die Prüfstelle auf dem Areal des AZ Bächli in Teufen wird zurückgezogen. Die bisherige Nutzung des Areals Bächli wird in gewohntem Rahmen fortgeführt.

Fahrprüfungen auf dem Prüfplatz Cilanderstrasse Herisau werden voraussichtlich ab September 2021 durch die Strassenverkehrsämter Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden durchgeführt. Dies als eine befristete Übergangslösung. Das Projekt für ein neues Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle ist in Arbeit. Es ist geplant, dass ab 2027 alle Fahr- und Fahrzeugprüfungen vom Standort Gmünden (Niederteufen) aus durchgeführt werden können. (kk)

Sonntag, 20. Juni - 15:43 Uhr

Junge Mitte will in der Ausserrhoder Politik mitmischen

(pd) Am Freitag, 18. Juni, wurde in Trogen die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden offiziell gegründet. In Anwesenheit der nationalen Parteipräsidentin, Sarah Bünter, haben die Gründungsmitglieder den Statuten zugestimmt und den Parteivorstand sowie das Parteipräsidium gewählt. Die Junge Mitte Appenzell Ausserrhoden ist nun die 26. Sektion.

Der Parteivorstand, bestehend aus Domenica Haldemann, Florian Indermaur, Giada Melaragno, Raphael Brauchli, Markus Giger und Timo Aggeler.

Der Parteivorstand, bestehend aus Domenica Haldemann, Florian Indermaur, Giada Melaragno, Raphael Brauchli, Markus Giger und Timo Aggeler.

Bild: PD

Für den Parteivorstand wurden Raphael Brauchli aus Bühler, Giada Melaragno aus Speicherschwendi, Timo Aggeler aus Herisau, Domenica Haldemann aus Walzenhausen, Markus Giger aus Hundwil und Florian Indermaur aus Herisau vorgeschlagen. Die Gründungsmitglieder haben den Parteivorstand einstimmig gewählt. Die Mitglieder waren sich einig, dass Raphael Brauchli wie vorgesehen das Parteipräsidium innehaben soll. Der Parteivorstand wird sich zusammen mit den Mitgliedern in den nächsten Wochen intensiv mit den Werten der neuen Partei auseinandersetzen. Gerechtigkeit, Menschenwürde, Solidarität und Eigenverantwortung sollen gemäss der Mitteilung auch in Ausserrhoden gestärkt werden.

Sonntag, 20. Juni - 12:00 Uhr

0:4 verloren: Heiden muss Gang in vierte Liga antreten

(lua) Es deutete in der Startphase nicht viel darauf hin, dass die Hausherren an diesem Nachmittag derart deutlich das Feld räumen müssen. Doch ihnen gegenüber stand ein Gegner, der seine Chancen effizient zu nutzen wusste und die Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielte. So muss Heiden nach einem bitteren null zu vier bereits eine Runde vor Schluss den Gang in die 4.Liga antreten.

Heiden kämpfte glücklos.

Heiden kämpfte glücklos.

Bild: PD

Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern, genauer gesagt einem Spieler. Gleich drei Mal kam Heidens Mittelfeldmotor Müller in den ersten zehn Minuten zum Abschluss, besonders sein Versuch in Minute vier verlangte RG-Schlussmann Tobler alles ab. Heiden spielte druckvoll und liess wenig zu - doch dieses Bisschen sollte der Partie zu ihrem Ausgang verhelfen. Mit der ersten (Halb)Chance brachte Zellweger seine Farben nach neun Minuten in Führung, sein Volleyschuss aus der zweiten Reihe schlug sehenswert im Gehäuse von Heidens Sturzenegger ein. Mit Ausnahme einer Egger-Chance (13.) blieben die Gäste offensiv harmlos und hätte Schiedsrichter Schwendener in der 20. Minute bei einer Intervention gegen Müller auf Penalty entschieden, wer weiss welchen Ausgang das Spiel genommen hätte?

Doppelschlag entscheidet Partie innert Minuten
Die Gastgeber spielten beherzt und kamen dem Ausgleich ein ums andere Mal nahe - am nächsten, als ein Köberl-Freistoss kurz vor der Pause von der Latte zurück ins Spiel prallte. So vielversprechend Heidens Auftritt für den zweiten Durchgang schien, so ernüchternd fiel das Fazit nach einer guten Stunde aus. Die Gäste hatten an diesem Nachmittag nicht viele Chancen. Doch diejenigen, die sie hatten, verwerteten sie eiskalt. So erhöhten Egger (51.) und Lopez (55.) innert weniger Minuten auf null zu drei und unterstrichen damit die kaltblütige Abschlusslust der Elf vom Bodensee. Die Hausherren brauchten nun einige Minuten, um sich zu sammeln und wirkten phasenweise von der Rolle. Es spricht jedoch für die Moral der Mannschaft, dass sie trotz heisser Temperaturen und einem Drei-Tore-Rückstand nie aufsteckte und weiter nach vorne spielte. Doch da sowohl Fessler (66.), Dautaj (82.) wie auch Widmer (89.) Möglichkeiten der Kategorie «nur noch reinschieben» ausliessen, kam zu keiner Zeit mehr Spannung auf.

Heiden steht als erster Absteiger fest
Stattdessen setzte Jovanovic in Minute 77 den Schlusspunkt und sorgte für hängende Köpfe auf seiten der Gastgeber - denn die Niederlage besiegelte gleichzeitig Heidens Abstieg nach drei Jahren Liga-Zugehörigkeit. Die Gäste sicherten sicherten sich derweil den Ligaerhalt und können den letzten Spieltag entspannt angehen. Für Heiden endet eine verkorkste Saison am kommenden Sonntag mit einer Kehrauspartie beim FC Speicher, welcher ebenfalls noch um den Verbleib in der 3.Liga kämpft.

Sonntag, 20. Juni - 10:28 Uhr

Geschwächtes Walzenhausen verliert zweimal

(luz) Walzenhausen war heute zu Gast in Jona. Die Gegner waren dieselben wie letztes Wochenende in Walzenhausen. Zum einen der SVD Diepoldsau und zum anderen das Heimteam aus Jona. Die Vorderländer holten sich Verstärkung aus ihrer zweiten Mannschaft, weil mit der zusätzlichen Abwesenheit von Sandro Pfändler massiver Personalmangel im Team von Walzenhausen herrscht.

Walzenhausen spielte auswärts.

Walzenhausen spielte auswärts.

Bild: PD

Obwohl es so oder so sehr schwer war für Walzenhausen heute zu Punkten, entschied man sich den einzigen Angreifer zu schonen fürs zweite, wichtigere Spiel gegen Jona. Jona war bis dato unmittelbar vor Walzenhausen klassiert in der Tabelle. Es war absehbar, dass man mit dieser Aufstellung gegen Diepoldsau chancenlos bleiben wird. Trotz allem waren alle bemüht den Gegner mit allen Mitteln zu fordern.

Die Defensive spielte im Gegensatz zur letzten Meisterschaftsrunde um einiges besser, aber der Klassenunterschied der beiden Angreifer aus der zweiten Mannschaft war klar erkennbar und Walzenhausen vermochte ein Solid aufspielendes Diepoldsau nicht in Bedrängnis zu bringen. Somit gingen die ersten zwei Sätze klar mit 11:3 bzw. 11:2 an Diepoldsau.

Im dritten Satz wechselte Walzenhausen dann den Hauptangreifer Stefan Fehle ein, damit er bereits vor dem Spiel gegen Jona seine Tagesform finden konnte. Er übernahm die Angabe und es schien als hätte Diepoldsau ein wenig zu früh nachgelassen. Zeitweise übernahmen die Vorderländer gar die Führung und forderten den Gegner erstmals richtig. Dieser fand aber postwendend eine Antwort und schaltete nochmals einen Gang hoch was ihnen auch den Sieg im dritten Satz mit 11:8 ermöglichte.

Walzenhausen vs Jona

Nun sollte sich zeigen, ob die Taktik der Vorderländer funktionieren wird oder nicht. Gleich zu beginn war klar, Jona setzte alles daran vor heimischem Publikum nichts anbrennen zu lassen. Trotz eines guten Angriff Spiels seitens Walzenhausen konnte Jonas Defensive praktisch jeden Angriff parieren. Dazu kamen super Pässe und dementsprechend ein sehr druckvolles Angriffspeil mit wenigen Fehlern. Nach dem Walzenhausen den ersten Satz mit 11:5 verlor musste man dringen eine Antwort finden, um in diesem Spiel noch die Wende herbeizuführen.

Aber auch im zweiten Satz machte es nicht den Eindruck, dass der Gegner noch eine Schwäche zeigen wird. Walzenhausen musste vorwiegend aus dem Service agieren, was es bei diesen trockenen Verhältnissen sehr schwierig machte zu Punkten. Selbst wenn die Vorderländer die Gegnerische Defensive durchbrechen konnten, stellte Jona Walzenhausen bereits beim Service wieder unter große Schwierigkeiten und ließen ein sauberes Aufbauspiel selten zu. Auch die letzten zwei Sätze und somit das Spiel gingen klar mit 11:5 und 11:6 an das Heimteam aus Jona.

Samstag, 19. Juni – 17:00 Uhr

Verkehrsunfall in Urnäsch: Sachschaden von einigen Tausend Franken

(kapo/ok) Am Samstagmorgen kollidierten auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch zwei Personenwagen. Wie die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, beabsichtigte ein Personenwagenlenker in Richtung Schwägalp zu fahren und übersah dabei einen vortrittsberechtigten Personenwagen auf der Hauptstrasse.





Symbolbild: Remo Buess

Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, wobei Sachschaden von einigen Tausend Franken entstand. Die beteiligten Personen blieben unverletzt.

Samstag, 19. Juni – 14:06 Uhr

Totalschaden nach Selbstunfall in Grub

(kapo/lex) Am Samstag ist ein Mann mit seinem Auto von Speicher kommend in Richtung Grub gefahren. Kurz nach drei Uhr geriet er bei der Örtlichkeit Riemen über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kollidierte mit einer Mauer.

Symbolbild: Daniel Ammann

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, drehte sich das Fahrzeug dabei um die Längsachse und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. «Am Personenwagen entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt.»

Freitag, 18. Juni – 16:12 Uhr

Veränderung bei Polizeiposten: Teufen wieder in Betrieb, Speicher schliesst

(kpar) Die Renovations- und Erweiterungsarbeiten im Polizeiposten Teufen sind abgeschlossen. Der Betrieb kann laut Medienmitteilung termingerecht wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig wird der Polizeiposten Speicher per Ende Juni definitiv geschlossen.

Der Regionalpolizeiposten im Bahnhof Teufen wurde modernisiert.

Der Regionalpolizeiposten im Bahnhof Teufen wurde modernisiert.

Bild: KPAR

1986 wurde im Bahnhofsgebäude in Teufen der heutige Regionalpolizeiposten in Betrieb genommen. Dieser wurde in den vergangenen Wochen umfangreich renoviert und ausgebaut. Dabei seien sowohl die Bedürfnisse der Kunden wie auch jene der Mitarbeitenden berücksichtigt worden.

Im Verlauf der kommenden Monate werden die Appenzeller Bahnen als Eigentümer das Gebäude einer Sanierung unterziehen und einen Personenlift einbauen. Wie bereits kommuniziert, wird der Polizeiposten Speicher Ende Juni gechlossen. Sämtliche Mittelländer Gemeinden sowie Stein werden somit ab Juli vom Standort Teufen aus bedient.

Der Regionalpolizeiposten Teufen ist ab Samstag, 19. Juni, wieder in Betrieb (Schalteröffnungszeiten: Montag, 8 – 12, Dienstag bis Freitag 13.30 – 17 Uhr und Samstag 10 - 12 Uhr).

Freitag, 18. Juni – 16:03 Uhr

Gais Tourismus: Corina geht, Laura bleibt

(pd) Der Sommer bringt bei Gais Tourismus einige Veränderungen. Neu leitet Gemeinderätin Andrea Keiser die Tourismuskommission. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, gibt Corina Kast das Amt als Geschäftsführerin von Gais Tourismus nach knapp sieben Jahren ab.

Gemeinderätin Andrea Keiser übernimmt die Leitung der Tourismuskommission von Gemeinderätin Doris Oetiker (rechts). Nach sieben erfolgreichen Jahren tritt Geschäftsführerin Corina Kast zurück.

Gemeinderätin Andrea Keiser übernimmt die Leitung der Tourismuskommission von Gemeinderätin Doris Oetiker (rechts). Nach sieben erfolgreichen Jahren tritt Geschäftsführerin Corina Kast zurück.

Bild: PD

Kast trat im August 2014 die vorerst auf ein Jahr befristete Stelle an. Sie war die Nachfolgerin von Ueli Fitzi, der massgeblich verantwortlich zeichnete für einen Aufbruch von Gais Tourismus. Kommissionspräsident war Gemeindepräsident Ernst Koller. Seine Funktion übernahm 2019 Gemeinderätin Doris Oetiker. Nun tritt Andrea Keiser in den Führerstand von Gais Tourismus. Sie ist das neueste Mitglied des Gemeinderates Gais.

Aufbauarbeit mit Wirkung

Die ersten Jahre von Corina Kast waren geprägt davon, auf einem soliden Fundament langfristige Aufbauarbeit zu leisten. Mit Appenzellerland Tourismus sowie externen Fachleuten war es möglich, die Idee eines über die Region ausstrahlenden Weges zu realisieren. Im September 2016 war es soweit: Der Themenweg «Lauras Lieblingsplätze entdecken» wurde eröffnet. Die Geiss Laura ist seit zehn Jahren die Sympathieträgerin des Slogans «Gais naturgemacht», auf den die Gemeinde und der Tourismus setzen.

Mit dem Lauraweg wagte sich Gais Tourismus auf Facebook. Hunderte von Beiträgen sind heute eine Art Tagebuch dessen, was Corina Kast und das Tourismusteam auf die Beine gestellt haben. Beispielhaft genannt seien die Loktaufe der Appenzeller Bahnen in Verbindung mit dem Lauratag oder die Neupositionierung der Feier zum 1. August. Kasts Präsenz im Dorf machte es möglich, dass auf Lauras Facebookseite auch Facetten des Dorflebens aufscheinen konnten.

Slogan «naturgemacht» stärken

Die Tourismuskommission möchte künftig den Begriff «naturgemacht» weiter stärken und vertiefen. Daraus entstand der Preis «ausgezeichnet naturgemacht», der ab dem Jahr 2020 jährlich vergeben werden soll. Die Ausschreibung 2021 läuft. Das jüngste «Kind» ist der Dorftisch, der am 12. Juni eingeweiht wurde. Der Tisch steht für die Idee der Gemeinsamkeit und der gelebten Gemeinschaft. Er lädt in den Sommermonaten dazu ein, in der wohnlichen Stube von Gais – dem Dorfplatz – Platz zu nehmen.

Freitag, 18. Juni – 12:25 Uhr

Der Eingangsbereich des Ausserrhoder Regierungsgebäudes wird umgebaut

(kk) Der Eingangsbereich des Regierungsgebäudes in Herisau ist in die Jahre gekommen und genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Wie der Kanton in einer Mitteilung schreibt, ist beispielsweise der hindernisfreie Zugang nicht zufriedenstellend gewährleistet; auch die Sicherheit sowie der Brandschutz haben Optimierungsbedarf.

Der Eingang zum Ausserrhoder Regierungsgebäude wird umgebaut.

Der Eingang zum Ausserrhoder Regierungsgebäude wird umgebaut.

Bild: Ralph Ribi

Der Eingangsbereich wird über den Sommer neu gestaltet und den heutigen Standards angepasst. Der Haupteingang zum Regierungsgebäude wird ab Freitag, 9. Juli, 12 Uhr, geschlossen. Besuchende und Mitarbeitende gelangen während der Umbauarbeiten via Osteingang (bei Einfahrt Parkgarage) ins Gebäude. Eingeschränkt ist der Zugang während des Umbaus für Rollstuhlfahrende. Sie werden gebeten, sich vor einem Besuch anzumelden.

Besuche auf dem kantonalen Passbüro sind während des Umbaus weiterhin möglich. Termine können wie bis anhin via www.schweizerpass.ch online gebucht werden. Lediglich vom 23. bis 27. August bleibt das Passbüro wegen Umbauarbeiten geschlossen. Weitere Informationen dazu sind auf www.ar.ch/passbuero aufgeschaltet.

Die kantonale Verwaltung ist während der Umbauphase zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Bevölkerung erreichbar. Die Bauarbeiten im Eingangsbereich des Regierungsgebäudes dauern voraussichtlich bis Mitte September.

Freitag, 18. Juni – 10:41 Uhr

Kantischüler gewinnen Wettbewerb und dürfen nach London

Die preisgekrönte Klasse der Kanti Trogen.

Die preisgekrönte Klasse der Kanti Trogen.

Bild: PD

(pd) Das Schwerpunktfach Biologie/Chemie der 5. Klassen an der Kantonsschule Trogen hat kürzlich den diesjährigen Hauptpreis beim schweizweiten englischsprachigen Wettbewerb «Science on the Move» gewonnen und wurde zusätzlich mit dem Preis für die beste Performance geehrt. Nun dürfen die Kantischülerinnen und -schüler gemäss einer Mitteilung der Schule im September für eine «Science Week» nach London reisen und ihrer naturwissenschaftlichen Leidenschaft weiter nachgehen.

«Science on the Move» ist ein nationaler Wettbewerb, der im Schuljahr 2020/21 das sechste Mal stattfand und an dem 25 Klassen teilnahmen. Das Projekt fördert und fordert die Kreativität sowie das Interesse für Naturwissenschaften von Gymnasialschülerinnen und -schülern, die selbst ein hohes Mass an Neugierde und Enthusiasmus auszeichnet. Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema «Smart Systems» – Systeme, die intelligente Lösungen für Probleme unserer Gesellschaft bieten, wie zum Beispiel Systeme zur Tröpfchenbewässerung oder Aquaponicsysteme, die schon im Einsatz sind.

Die 23 Lernenden der Kantonsschule Trogen gaben ihrem Projekt den Namen «Biodive». Es handelt sich hierbei um ein Biodiversitätsprojekt, das Bushaltestellen-Häuschen mit einem speziellen Dach ausrüstet, das Lebensräume für diverse Pflanzen und Tiere bietet, ein System zur Wasserversorgung enthält und mit einem Solarpanel ausgerüstet ist. Gleichzeitig erhalten die Besucher der Bushaltestellen über einen QR-Code Informationen zum Projekt und werden so für die Biodiversitätsthematik sensibilisiert.

Modell des preisgekrönten Projekts «Biodive».

Modell des preisgekrönten Projekts «Biodive».

Bild: PD

Die Kantonsschule Trogen hat bereits fünfmal an dem Wettbewerb teilgenommen und konnte sich jedes Mal für das Finale qualifizieren. Im Jahr 2013 gewann sie ebenfalls den ersten Preis sowie den Preis für die beste Performance.

Freitag, 18. Juni - 09:36 Uhr

Beat Bouquet an der Spitze des Appenzeller Heilbads

(pd) Der neue Verwaltungsratspräsident der Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG heisst Beat Bouquet. Er ersetzt Heinrich Eggenberger, der nach vier Jahrzehnten zurücktritt. An der schriftlich durchgeführten Generalversammlung stimmen die Aktionärinnen und Aktionäre allen Sach- und Wahlgeschäften zu.

Der scheidende Verwaltungsratspräsidenten Heinrich Eggenberger mit dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Beat Bouquet.

Der scheidende Verwaltungsratspräsidenten Heinrich Eggenberger mit dem neuen Verwaltungsratspräsidenten Beat Bouquet.

Bild: PD

381 Aktionärinnen und Aktionäre mit insgesamt 9702 Aktienstimmen haben gemäss einer Medienmitteilung an der schriftlichen Generalversammlung teilgenommen, was eine hohe Stimmbeteiligung von 57 Prozent bedeutet. Die Feststellung der Abstimmungs- und Wahlresultate erfolgte am 17. Juni im Restaurant Mineralbad. Alle Geschäfte wurden mit grossem Mehr gutgeheissen.

Mit 94 Prozent der Aktionärsstimmen wurde Beat Bouquet aus Wald als Verwaltungsratspräsident gewählt. Bouquet verfüge über langjährige unternehmerische Erfahrung dank der Mitwirkung in verschiedenen KMU und aus Verwaltungsratsmandaten, als Vizepräsident der Estermann Holding AG und als Präsident der Bouquet & Partner AG. In Wald steht er der Geschäftsprüfungskommission der Gemeinde vor. Bouquet ersetzt den Heidler Rechtsanwalt Heinrich Eggenberger, der während vier Jahrzehnten das ursprünglich kleine Hallenbad mit einem Therapieraum zum vielseitigen und modernen Gesundheits- und Wellnesszentrum ausgebaut hat.

Jahresverlust in Grenzen und neues Fitnesscenter

Rund 98 Prozent der Aktionärsstimmen genehmigten den Geschäftsbericht und die Jahresrechnung 2020. Fast vier Monate war das Appenzeller Heilbad im vergangenen Jahr wegen der Pandemie geschlossen, musste dank Kurzarbeitsentschädigung aber kein Personal entlassen und konnte mit guten Ergebnissen in den verbleibenden acht Monaten und einem strengen Kostenmanagement den Jahresverlust von einer viertel Million Franken in Grenzen halten. Rund 800'000 Franken investierte das Heilbad im Sommer 2020 in einen Anbau, in dem dank eines Kooperationsvertrags mit der «Orthopädie St. Gallen» Physiotherapie und ein Fitnesscenter angeboten werden. Zudem betreut das Heilbad seit 2020 mit einem eigenen Küchenchef nebst dem Bistro auch das Restaurant Mineralbad.

Donnerstag, 17. Juni - 9:43 Uhr

Lutzenberg: Motorradlenkerin stürzt und verletzt sich leicht

Blechschaden am Motorrad einer 23-Jährigen.

Blechschaden am Motorrad einer 23-Jährigen.

Bild: KPAR

(kpar) Eine 23-jährige Motorradlenkerin fuhr am Mittwochnachmittag kurz nach 16.30 Uhr von Lutzenberg, Brenden, auf der Nebenstrasse in Richtung Rheineck. Dabei verlor sie nach Angaben der Ausserrhoder Kantonspolizei in einer scharfen Linkskurve die Herrschaft über ihr Motorrad, kam zu Fall und verletzte sich dabei leicht. Am Töff entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Donnerstag, 17. Juni - 9:24 Uhr

Covid-Zertifikate in Ausserrhoden verfügbar

(kk) Seit Montag können Zertifikate für Genesene in Appenzell Ausserrhoden online beantragt werden. Die Kantonskanzlei teilt mit, dass Covid-Zertifikate für Geimpfte und für Getestete bald verfügbar sind.

Ob in Papierform oder als App, das Covid-Zertifikat steht der Ausserrhoder Bevölkerung bald zur Verfügung.

Ob in Papierform oder als App, das Covid-Zertifikat steht der Ausserrhoder Bevölkerung bald zur Verfügung.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

Das Covid-Zertifikat weist eine Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung (mit PCR-Nachweis) oder ein negatives Testresultat nach. Seit Montag können Zertifikate für Genesene in Appenzell Ausserrhoden via www.ar.ch/corona beantragt werden. Dabei müssen zwingend die Personalien angegeben werden, die zum Zeitpunkt des Tests aktuell waren. Insbesondere muss der Name, der auf der Krankenkassenkarte steht, angegeben werden. Das Zertifikat wird durch den Bund per Post zugestellt und kann in die Zertifikat-App übertragen werden. Das Zertifikat für Genesene ist gemäss Mitteilung ab dem 11. Tag nach Genesung für 180 Tage gültig.

Ab Montag, 21. Juni, werden Zertifikate für Geimpfte automatisch generiert. Ab dann erhalten geimpfte Personen, die sich selbständig via Web oder Hotline registriert haben, auf die in ihrer Impfanmeldung hinterlegte Handynummer eine SMS mit der Frage, ob sie ein Impfzertifikat wünschen. Wird dies bejaht, erhalten sie einen elektronischen Impfnachweis. Personen, von denen keine Mobiltelefonnummer im System hinterlegt ist, erhalten einen Brief mit einem Link auf das Online-Formular zur Beantragung des Covid-Zertifikats. Dieses kann anschliessend über einen geschützten Download-Link als pdf heruntergeladen werden.

Personen, die keinen Internetzugang haben, wenden sich an die kantonale Hotline. All diejenigen, die nach dem 21. Juni geimpft werden, erhalten das Covid-Impfzertifikat direkt im Anschluss an ihre zweite Impfung vor Ort in den Impflokalitäten.

Ende Juni auch Zertifikate für Getestete

Ab Ende Juni können voraussichtlich auch Zertifikate für Getestete, die weder geimpft sind noch eine Covid-Infektion durchgemacht haben, in den Testlokalitäten ausgegeben werden.

Bei Fragen gibt die jeweilige Impfstelle den geimpften Personen weitere Auskunft. Für Reisen im EU-Raum können alle Zertifikate voraussichtlich ab Ende Juni angewendet werden. Laut den jüngsten Meldungen des Bundesamtes für Gesundheit hält der Impfschutz zwölf Monate lang vor einer Ansteckung und wahrscheinlich noch länger vor schweren Verläufen.

Donnerstag, 17. Juni - 8:41 Uhr

Schülerkosten sinken um 1700 Franken

Auf das Schuljahr 2022/23 werden an der Sekundarschule Trogen nach heutigem Kenntnisstand insgesamt 131 Lernende aus den drei Vertragsgemeinden erwartet. Gestützt auf die Abrechnung des Kalenderjahres 2020 und die zu erwartenden Schülerzahlen wird 2022/23 gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei Walds mit Kosten von 22’745 Franken pro Lernenden gerechnet. Dies sind rund 1700 Franken weniger je Schüler, als im aktuellen Schuljahr. (pd)

Mittwoch, 16. Juni - 16:24 Uhr

Beim Abbiegen Auto übersehen

Das Unfallfahrzeug.

Das Unfallfahrzeug.

Bild: PD

(KapoAR) Am Mittwoch, 16. Juni, fuhr eine 31-jährige Lenkerin um 7.15 Uhr mit ihrem Auto vom Kohlplatz kommend in Richtung Rosentalstrasse und wollte dort nach links abbiegen. Bei diesem Manöver übersah sie gemäss Polizeimeldung einen von Wolfhalden kommenden und in Richtung Oberegg fahrenden Personenwagen und kollidierte in der Folge mit diesem. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von rund zehntausend Franken. Personen wurden nicht verletzt.

Mittwoch, 16. Juni - 16:16 Uhr

Lieferwagenlenker übersieht Postauto

(KapoAR) Sachschaden ist am Dienstagmorgen, 15. Juni, bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Postauto in Waldstatt entstanden. Ein 71-jähriger Lenker war kurz nach 7 Uhr mit seinem Lieferwagen von Waldstatt kommend auf der Bahnstrasse in Richtung Hundwil gefahren. Dabei übersah er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei bei der Einfahrt in die Hundwilerstrasse ein von Herisau in Richtung Hundwil fahrendes Postauto und kollidierte in der Folge mit diesem. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend zehntausend Franken. Es wurden keine Personen verletzt.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: PD
Mittwoch, 16. Juni - 11:41 Uhr

Schwellbrunn kommt in der dritten Meisterschaftsrunde auf Touren.

(jfk) Die Spannung blieb bis zum Schluss. Zum dritten Mal in Folge fanden sich Faustballer aus Schwellbrunn in einem fünften Satz wieder. Dabei waren sie gegen Rebstein gut ins Spiel gestartet und gewannen den ersten Satz mit 11:9. Doch die Rheintaler blieben bissig und holten mit mehr Konstanz und weniger Fehler die nächsten Durchgänge mit 6:11 und 9:11. Schwellbrunn fing sich jedoch wieder. Von da an konnte das Spiel auf beide Seiten fallen. Doch die Hinterländer drehten an allen Stellschrauben ein wenig auf.

Schwellbrunn hat nun temporär die Tabellenführung übernommen.

Schwellbrunn hat nun temporär die Tabellenführung übernommen.

Bild: APZ

Im vierten Satz wehrten sie einen Matchball ab und retteten sich so mit 14:12 in die Entscheidung. Dort zeigten sie mentale Stärke, indem sie sich trotz eines frühen Rückstandes nicht beirren liessen. Das junge Team zog sein Spiel durch und holte sich den Sieg mit 11:7.

Gegen den unbekannten Gegner aus Dägerlen liefen die Motoren dann richtig heiss. Die einzelnen Zahnrädchen griffen schön ineinander. Obwohl die Zürcher von Anfang an gute Gegenwehr leisteten und ihre Angriffe mit viel Wucht lancierten, reichte das nicht aus um die Defensive der Schwellbrunner zu knacken. Somit holten sich die Appenzeller die ersten beiden Sätze knapp und wuchsen im dritten Durchgang über sich hinaus. Besonders im Angriff spielten die Hinterländer teilweise überragend. Sie holten sich mit 11:4 den letzten Satz und damit das Spiel. Mit dieser Vollrunde übernehmen die Appenzeller temporär die Tabellenführung. Diese ist jedoch mit Vorsicht zu geniessen, da andere Teams noch weniger Spiele absolviert haben.

Für Schwellbrunn spielten: Martin Berger, Samuel Bichsel, Manuel Brunner, Cyrill Hagen, Tobias Ruckstuhl. Ersatz: Josia Frischknecht, Florian Nagel

Mittwoch, 16. Juni - 10:21 Uhr

T-Shirtverkauf soll finanziellen Schaden abwenden

(pd) Für das kommende Wochenende vom 19./20. Juni werden auf der Sportanlage Landhaus in Teufen rund 800 Jugendliche für die Leichtathletikwettbewerbe, die Geräteturnwettkämpfe und die Jugendanlässe erwartet. Der Sportbetrieb erfolgt nach einem umfassenden Schutzkonzept. So werden weder Gäste am Anlass dabei sein, noch wird der Anlass für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Mit diesem Anlass ende für das OK eine rund fünfjährige Vorbereitungszeit, heisst es in einer Mitteilung.

Der Verkauf dieser Helfershirts sollen helfen, das finanzielle Loch zu stopfen.

Der Verkauf dieser Helfershirts sollen helfen, das finanzielle Loch zu stopfen.

Bild: PD

Während vieles in den vergangenen Wochen von den Organisatoren des Appenzellischen Turnfests in letzter Minute verändert, gestrichen oder integriert werden konnte und musste, war es für den Stopp der Helfershirts zu spät. Die rund 1000 Helfershirts, welche nun am Lager sind, jedoch nicht gebraucht werden, sollen nun einen anderen Dienst erweisen. Es ist zu erwarten, dass aus dem reduzierten Fest ein fünfstelliges Defizit resultieren wird. Die ungebrauchten Helfershirts werden deshalb im Sinne einer Benefizaktion zum Verkauf angeboten. Mit dem Kauf eines Shirts zum Preis von 20 Franken kann dabei mitgeholfen werden, das zu erwartenden finanzielle Loch zu stopfen. Die Shirts können mit Angabe der Grösse unter info@app-tv.ch bestellt werden.

Mittwoch, 16. Juni - 09:22 Uhr

Die EDU Appenzellerland äussert sich zur Revision der Kantonsverfassung

(pd) Als christliche Partei liegen die Schwerpunkte vorwiegend auf der Präambel, Ehe und Familie, sowie Religion und Glauben, schreibt die EDU Appenzellerland in einer Mitteilung. Man sei im Vergleich der Wortlaute «Variante B» und geltende Präambel zum Entschluss gekommen, die jetzige Präambel beizubehalten. Die heutige Präambel ist fassbarer in ihrer Begrifflichkeit. Schöpfung ist umfassender als Umwelt. Auch wird das Zusammenleben näher erläutert mit Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit als Fundamente unserer Gesellschaft.

Die Ausserrhoder Kantonsverfassung wird derzeit revidiert.

Die Ausserrhoder Kantonsverfassung wird derzeit revidiert.

Bild: Karin Erni

Die EDU ist der Meinung, dass beim Diskriminierungsverbot der Wortlaut genügt: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, da die Aufzählung der Minderheiten, nie vollständig ist, was zu rechtlichen Unsicherheiten führt. Beim «Recht auf Ehe und das Familienleben ist zu schützen», ist der Partei wichtig, den Begriff Ehe klar als Bund zwischen Mann und Frau zu deklarieren, da dies in der heutigen Zeit nicht mehr als Selbstverständlichkeit angesehen wird.

Den Artikel der Glaubens- und Gewissensfreiheit kann die EDU voll und ganz unterstützen, soweit die religiösen Handlungen nicht diskriminierend sind, unsere christlichen Werte und Traditionen nicht angreifen oder gegen die Menschenrechte verstossen. In der momentanen Klimapolitik wird der Handlungsbedarf bezüglich Wasser kaum thematisiert. Wasser wird in Zukunft einen globalen und wichtigen Stellenwert einnehmen. Darum sollte man jetzt schon Massnahmen ergreifen, um der Wasserknappheit zu begegnen. Die EDU befürwortet das Fördern der Regenwassernutzung und gezielter Brauchwassernutzung.

Überrascht hat die Partei gemäss der Mitteilung die Herabsetzung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre. Jugendliche in diesem Alter sind noch intensiv mit ihrer Ausbildung, dem sozialen Umfeld und der Identitätssuche beschäftigt und sollten nicht noch zusätzlich mit politischer Verantwortung belastet werden. Die EDU befürwortet eine Sensibilisierung für politische Aktivitäten, sieht aber in diesem Alter noch zu wenig Grundlagen und Erfahrungen, um die politischen Entscheide und deren Konsequenzen abwägen zu können

Dienstag, 15. Juni - 17:14 Uhr

Nächstes Stoss-Schiessen erst am 20./21. August 2022

(pd) Der Vorstand des Stoss-Schützenverbandes hat nach eingehender Analyse der Situation, welche durch die Corona‐Pandemie entstanden ist, entschieden, das Stoss‐Schiessen und die Stosslandsgemeinde auch dieses Jahr definitiv abzusagen. Dies teilt er in einer Medienmitteilung mit. Obwohl der Schiessbetrieb mit allen vom Bund auferlegten Vorschriften zur Einhaltung der Gesundheit der Schützen problemlos hätte durchgeführt werden können, zieht man die Reissleine.

Wegen der Pandemie kann dieses Jahr kein Stoss-Schiessen stattfinden.

Wegen der Pandemie kann dieses Jahr kein Stoss-Schiessen stattfinden.

Bild: Urs Jaudas

Da durch die fehlende Planungssicherheit für den Anlass wie die Zutrittsbeschränkung im Festzelt (Vierertisch-Regel) und die Gefahr aus Platzgründen Schützen und Gäste an der Stoss-Landsgemeinde abweisen zu müssen, lasse dem Vorstand keine andere Wahl, heisst es in der Mitteilung. Das finanzielle Risiko sei unter den gegebenen Umständen zu gross. Kommt hinzu, dass in der momentanen Situation nicht abzuschätzen ist, ob der Anlass überhaupt genügend Teilnehmer anlocken wird. Es wäre auch gegenüber den Sponsoren gemäss der Medienmitteilung nicht zu verantworten, ein grosses Defizit zu regenerieren.

Der Stoss‐Schützenverband ist im Februar 2020 mit viel Euphorie in eine neue Zukunft gestartet und hat unter ihrem neuen Präsidenten, Alt-Nationalrat Toni Brunner, viel Goodwill geschaffen, dem historischen Gedenkschiessen an die Schlacht am Stoss wieder frischen Wind einzuhauchen. Leider konnte seit diesem Zeitpunkt noch kein Stoss-Schiessen durchgeführt werden.

Dienstag, 15. Juni - 15:26 Uhr

Vier Schüler absolvieren die Radfahrerprüfung in Heiden ohne Fehler

(kpar) Am Dienstagmorgen, 15. Juni 2021, traten 115 motivierte Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Heiden, Rehetobel, Wald, Grub, Wolfhalden, Walzenhausen, Reute und Lutzenberg zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Heiden an und zeigten auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Zentrum von Heiden ihr fahrerisches Können.

Die Rahdfahrerprüfung fand in Herisau, Teufen und zuletzt in Heiden statt.

Die Rahdfahrerprüfung fand in Herisau, Teufen und zuletzt in Heiden statt.

Bild: PD

Vier Schülerinnen und Schüler absolvierten die Prüfung ohne Fehler und konnten mit dem Prädikat ‚vorzüglich‘ ausgezeichnet werden, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Die Leistung von 13 Schülerinnen und Schüler war leider ungenügend.

Die Radfahrerprüfung wird nach Regionen durchgeführt und setzt sich aus einem theoretischen Teil mit 30 Fragen, einer technischen Kontrolle des Fahrrades und einer praktischen Prüfungsfahrt durch das Zentrum von Herisau, Teufen oder Heiden zusammen.

Nach Herisau und Teufen bildete die Veranstaltung in Heiden den Abschluss der diesjährigen Fahrradprüfungen im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Dieses Jahr haben insgesamt 556 Schülerinnen und Schüler den theoretischen und praktischen Test absolviert. 69 Schüler schlossen vorzüglich ab (0 Fehler). Bei 58 Teilnehmenden habe die Leistung leider als ungenügend bewertet werden müssen, heisst es in der Mitteilung.

Dienstag, 15. Juni - 14:13 Uhr

Reute muss Jubiläumsfest verschieben

333 Jahre Reute hätten kommenden August gefeiert werden sollen. Die Ungewissheit über die dann noch geltenden Schutzmassnahmen liess die Verantwortlichen das Jubiläumsfest jedoch auf nächstes Jahr verschieben.

(pd) Die ermutigende Situation mit kleinen Lockerungsschritten bei den Schutzmassnahmen liess das OK bis zuletzt hoffen, heisst es in einer Mitteilung. Doch in den letzten Tagen mussten die Verantwortlichen einsehen, dass es ungewiss ist, ob Ende August ein Fest ohne Schutzmasken und Abstandsregeln gefeiert werden kann. Das OK ist der Meinung, dass ein Dorffest – mit Bar, Country-Rockband und Tanzbühne für die Jungen und Junggebliebenen, Hüpfburg und Clown-Animation für die Kleinen, Lesungen und Ensemblevorträge für die Interessierten – mit Schutzmassnahmen einfach keinen Spass macht. Mit einem Jahr Verspätung feiert Reute sein 333-Jahr-Jubiläum deshalb am 27. und 28. August 2022. Das detaillierte Programm und weitere Informationen sind auf www.333JahreReute.info ersichtlich.

Dienstag, 15. Juni - 11:33 Uhr

Lernfahrer verletzt sich bei Selbstunfall mit Motorrad

(KapoAR) Am Montagabend, Kurz nach 20.45 Uhr fuhr ein 20-jähriger Lernfahrer mit seinem Motorrad von Rehetobel Richtung Speicherschwendi. In einer Linkskurve kam er an den rechten Fahrbahnrand und kollidierte mit der Leitschranke. Folglich wurde der Lenker über die Strasse und die darunterliegenden Stützmauer geschleudert und stürzte rund 7,5 Meter in die Tiefe. Er zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu und musste mit dem aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt werden. Am Motorrad entstand ein Sachschaden von einigen Hundert Franken.

Dienstag, 15. Juni - 10:23 Uhr

Glückwünsche für Claudia Frischknecht

(pd) Claudia Frischknecht ist am Montag als neue Kantonsratspräsidentin gewählt worden. SP-Kantonsrätin Fabienne Duelli hat im Namen der Frauenzentrale AR Frischknecht gratuliert und ihr ein erfolgreiches Präsidentinnenjahr gewünscht.

Blumen zur Wahl: Fabienne Duelli gratuliert der neuen Kantonsratspräsidentin Claudia Frischknecht.

Blumen zur Wahl: Fabienne Duelli gratuliert der neuen Kantonsratspräsidentin Claudia Frischknecht.

Bild: PD
Dienstag, 15. Juni - 09:47 Uhr

KMU-Frauenfrühstück auf dem Hohen Hirschberg

(pd) Geladen zum Dialog waren die beiden in Gewerbe und Politik aktiven Frauen Rosalie Manser, Kantonsrichterin AI und Katrin Alder, Kantonsrätin AR. In einem angeregten Gespräch beantworteten sie Fragen zu ihrer politischen Laufbahn und ihren Erfahrungen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Katrin Alder, Kantonsrätin AR und Rosalie Manser, Kantonsrichterin AI.

Katrin Alder, Kantonsrätin AR und Rosalie Manser, Kantonsrichterin AI.

Bild: PD

«Was hat euch dazu bewogen in die Politik einzusteigen?» – Dazu meint Katrin Alder: Schon als junges Mädchen habe sie das Geschehen um sie herum schon interessiert, Sie habe früh angefangen, die Zeitung zu lesen. Das sei wohl bereits ein gewisser Einstieg in die Politik gewesen, denn das Interesse habe sie nie verlassen und als sie dann für ein politisches Amt angefragt wurde, habe sie mit Freude zugesagt.

Die Politikerinnen sind sich einig, dass sie durch ihr politisches Engagement auch heute noch sehr viel lernen und über sich erfahren und als eine grossartige Lebensschule empfinden. Auch deshalb wünschen sie sich, dass Frauen mehr Mut entwickeln und sich in politische Ämter wählen lassen. Auf die Frage nach ihrem politischen Höhepunkt, nannte Katrin Alder die Wahl zur Kantonsratspräsidentin und Rosalie Manser das Rufen ihres Namens im Ring für die Wahl zur Kantonsrichterin. Beim anschliessenden gemeinsamen Frühstück fand ein reger Austausch statt.

Der nächste Anlass der KMU Frauen beider Appenzell findet im September statt. Das Programm sowie die Kontaktdaten für die KMU Frauen beider Appenzell findet Frau unter www.kgv-ai.ch oder www.gewerbear.ch.

Montag, 14. Juni - 15:27 Uhr

Appenzell gewinnt in Rebstein

Die Drittligisten des FC Appenzell gewinnen in Rebstein mit 1:0 und sichern sich damit drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Partie ging an die Mannschaft, welche die Punkte dringender brauchte und auch zeigte, sie dringender zu wollen. Obwohl die Partie gemäss den Spielanteilen auch unentschieden hätte enden können, haben die Appenzeller den Erfolg nicht gestohlen. Die Innerrhoder verzeichneten die zwingenderen Tormöglichkeiten. Siegtorschütze war Jonas Signer in der 29. Minute. (mk)

Montag, 14. Juni - 13:37 Uhr

FC Herisau fehlt ein Sieg zum Aufstieg

Nach über einem halben Jahr Pause bestritt Drittligist FC Herisau wieder einen Ernstkampf. In der drittletzten Runde der Meisterschaft gastierte die 2. Mannschaft des FC Gossau auf dem Ebnet. Schnell wurde klar, dass dieses Spiel definitiv kein Selbstläufer für den Tabellenführer werden wird. Die Gossauer waren bissig in den Zweikämpfen. Zur Pause blieb es torlos. Yildirim wurden allerdings zwei Treffer wegen Fouls nicht gegeben. Der Spitzenreiter kam entschlossener aus der Kabine. Cristian Tolino und Joel Kurzbauer scheiterten mit ihren Abschlüssen knapp. Nach 70. Minuten zeigte der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum der Gossauer auf den Penaltypunkt. Kurzbauer verwertete den Elfmeter zum viel umjubelten Führungstreffer. In der Folge hatte das Heimteam einige Male noch etwas Glück und einen verlässlichen Torwart, so dass sie nicht noch den Ausgleich hinnehmen mussten. Die Erleichterung beim Schlusspfiff war gross. Mit diesem knappen 1:0-Sieg baute Herisau die Tabellenführung auf vier Punkte aus. Nächsten Samstag kann der FCH bereits alles klar machen und vorzeitig den Aufstieg sichern. Gegner ist um 17 Uhr der bisher sieglose FC Ebnat-Kappel. (eng)

Montag, 14. Juni - 11:13 Uhr

Einbruch in Blumengeschäft in Appenzell

Am Montagmorgen entdeckte die Geschäftsführerin eines Blumengeschäftes an der Zielstrasse in Appenzell Einbruchsspuren und alarmierte die Polizei. Gemäss ersten Erkenntnissen wurden mehrere Türen aufgebrochen sowie diverse Räume und Behältnisse durchsucht. Ob Geld oder Wertsachen entwendet wurden, ist laut Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei derzeit noch nicht klar. (KapoAI)

Montag, 14. Juni - 11:07 Uhr

Velofahrer übersehen: 64-Jähriger mittelschwer verletzt

Am Sonntagabend ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad gekommen. Der Velofahrer verletzte sich und musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden ins Spital überführt werden.

Kurz vor 19.30 Uhr lenkte ein 28-jähriger Mann seinen Personenwagen auf der Alpsteinstrasse Richtung Waldstatt. Er beabsichtigte, auf einen Vorplatz zu fahren. Beim Abbiegen übersah er einen von Waldstatt kommenden, 64-jährigen Rennvelofahrer. Obwohl dieser noch versuchte, dem Auto auszuweichen, kollidierte er mit dem Personenwagen und stürzte. Der Velofahrer zog sich mittelschwere Verletzungen zugezogen zu. Insgesamt entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von einigen Tausend Franken. (KapoAR)

Montag, 14. Juni - 09:24 Uhr

Neues Team organisiert Christchindlimarkt Herisau

Bisher wurde der Christchindlimarkt (ChriMa) vom Gewerbeverein Herisau organisiert. Dieser wollte die Organisation nicht mehr weiter übernehmen. Er will sich unter anderem auf die alle drei Jahre stattfindende Gewerbeschau (Hema) konzentrieren. Daher suchte er das Gespräch mit der Gemeinde. Da der Gemeinderat den Christchindlimarkt als wichtigen Event für die Herisauer Bevölkerung und das Dorfleben betrachtet, richtet nun ein neu zusammengestelltes Team den Christchindlimarkt aus.

Das neue OK: Andrea Breitenmoser (Support), Daniela Della Case (Finanzen), Marco Forrer (Administration), Ruth Keller-Schefer (Sponsoring), Glen Aggeler (Präsident), Piera Schmid (Dekoration) und Sämi Knöpfel (Bau). Es fehlt Jörg Schuff (Dekoration).

Das neue OK: Andrea Breitenmoser (Support), Daniela Della Case (Finanzen), Marco Forrer (Administration), Ruth Keller-Schefer (Sponsoring), Glen Aggeler (Präsident), Piera Schmid (Dekoration) und Sämi Knöpfel (Bau). Es fehlt Jörg Schuff (Dekoration).

Bild: PD

Unter der Leitung von Gemeinderat Glen Aggeler und dem Ressort Volkswirtschaft und Kultur hat sich ein neues Organisationskomitee gebildet, wobei zur Hälfte auf bisherige Mitglieder des «ChriMa »gezählt werden konnte. Der Gemeinde war es wichtig, dass auch die künftige Organisation aus einer privaten Trägerschaft besteht. Ganz unter dem Motto: «aus Herisau für Herisau». Dem OK und damit dem Verein Christchindlimarkt gehören ausserdem Andrea Breitenmoser (Support), Daniela Della Case (Finanzen), Marco Forrer (Administration), Ruth Keller-Schefer (Sponsoring), Piera Schmid sowie Jörg Schuff (beide Dekoration) und Sämi Knöpfel (Bau) an.

Der «ChriMa »soll dieses Jahr am Wochenende vom 4./5. Dezember auf dem Ebnet stattfinden. Dies hat zwei Gründe: Einerseits dauern die Sanierungsarbeiten im Gebiet Dorfkirche – obere Gossauerstrasse – Platz noch an und andererseits kann so mehr Planungssicherheit angesichts der epidemiologischen Lage erreicht werden. Das OK ist überzeugt, auf dem Ebnet einen interessanten und ansprechenden «ChriMa »durchführen zu können. Entsprechend laufen die Vorbereitungsarbeiten auf Hochtouren. In den nächsten Wochen werden nun die Marktstandbetreiber angeschrieben. Auf dem Kiesplatz soll ein Marktdorf eingerichtet werden, welches zum Verweilen einlädt. Dabei dürfen neben unterschiedlichsten Marktanbietern auch ein Speisenangebot, sowie genügend Glühweinstände nicht fehlen. Aufgrund der aktuellen Lage und Neuausrichtung wird der diesjährige «ChriMa »in reduzierter Form stattfinden. (pd)

Montag, 14. Juni - 08:55 Uhr

Stromverbrauch ging letztes Jahr leicht zurück

Das Elektrizitätswerk Urnäsch hat im Geschäftsjahr 2020 mit 11,55 Millionen Kilowattstunden nur geringfügig weniger Energie verkauft als im Vorjahr. Der Anteil aus erneuerbaren Quellen sank leicht von 48 auf 43 Prozent.

Die Transformatorenstation Zürchersmühle des Elektrizitätswerks Urnäsch hat letztes Jahr eine Aussenrenovation erfahren.

Die Transformatorenstation Zürchersmühle des Elektrizitätswerks Urnäsch hat letztes Jahr eine Aussenrenovation erfahren.

Bild: PD

Diese Zahlen können dem Geschäftsbericht 2020 des Elektrizitätswerks Urnäsch AG entnommen werden, welcher an der ohne Präsenz der Aktionäre durchgeführten Generalversammlung genehmigt worden ist. Der vom Verwaltungsrat beantragten Auszahlung einer Brutto-Dividende von 25 Franken pro Aktie wurde ebenfalls zugestimmt. Als neue interne Revisorin wurde Monika Haas gewählt, sie ersetzt den zurückgetretenen Bruno Egli.

Im Geschäftsjahr 2020 verkaufte das EW Urnäsch 11,55 Millionen Kilowattstunden (kWh) Energie, das sind 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Weil das Geschäftsjahr 2020 weniger Wasser brachte als das Vorjahr, sank der Energiebezug aus den fünf einheimischen Kleinwasserkraftwerken Rossfall, Zürchersmühle, Saien, Kronbachmühle und Widen um 14,3 Prozent auf 4,57 Millionen kWh. Durch den Ausbau von lokalen Photovoltaik-Anlagen stieg der Anteil der Solarenergie auf 5,2 Prozent oder 617 900 kWh. 6,78 Millionen kWh oder 56,6 Prozent des verkauften Stroms bezog das EW Urnäsch von der Energieplattform AG, im Vorjahr waren es mit 52,1 Prozent leicht weniger gewesen.

Der Ertrag aus dem Stromverkauf betrug im letzten Geschäftsjahr 1,988 Millionen Franken (Vorjahr 1,872). Dieser ist im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 5,8 % gestiegen. Der Mehrertrag ist vor allem auf die Tariferhöhung der Energie- und Netzkosten zurückzuführen. Unter den 1360 Stromkunden waren beim Elektrizitätswerk Urnäsch die privaten Haushalte (911 000 Franken) sowie Industrie/Gewerbe (759 000 Franken) im letzten Geschäftsjahr die gewichtigsten Strombezüger.

Bei den Ausgaben bildeten die 1,26 Millionen Franken für den Strombezug den grössten Brocken, was in etwa den Ausgaben im Geschäftsjahr 2019 entspricht. Die Aufwendungen für den Unterhalt und den Ausbau von Anlagen und Netz liegen mit 571 000 Franken um rund 250 000 Franken über dem Aufwand im Vorjahr. (pd)

Sonntag, 13. Juni - 17:07 Uhr

Attraktiver Schwingsport am «Chroberg-Schwinget»

(pd) Jungschwinger und für einmal auch Aktivschwinger haben sich am Samstag in Jakobsbad am Kronberg-Schwinget gemessen. Unter der Federführung von Reto Fuster organisierte der Schwingklub Appenzell nach einjähriger Pause das traditionelle Fest am Fusse des Kronbergs. Um dem Schutzkonzept und den Vorgaben gerecht zu werden, wurden die Kategorien strikte getrennt.

Mario Bösch und Mathias Jäger zeigten einen attraktiven Schlussgang.

Mario Bösch und Mathias Jäger zeigten einen attraktiven Schlussgang.

Bild: PD

Am Morgen lieferten sich die Jahrgänge 2008 bis 2013 vielversprechende Zweikämpfe. Schlag auf Schlag ging es am Mittag mit den Jahrgängen 2001 bis 2007 weiter, und am Abend griffen dann die Aktiven zusammen. Das Fest fand ohne Zuschauer statt, was von den meisten, spontanen Zaungästen akzeptiert wurde.

Appenzeller kämpfen sich in die Schlussgänge

Rund 300 Nachwuchsschwinger aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Inner- und Ausserrhoden, sowie der befreundeten Klubs aus Adelboden und dem Entlebuch zeigten interessante Schwingarbeit und liessen so manches Talent aufblitzen. Die Appenzeller zeigten sich von ihrer besten Seite und sicherten sich in jeder Kategorie eine Schlussgangteilnahme. Die Festsiege der Jahrgänge 2010/11 sowie 2006/07 blieben durch Philipp Höhener (Gais), resp. Mathias Jäger (Herisau) im Appenzellerland. Höhener gelang gar ein makelloses Notenblatt mit dem Punktemaximum. Bei den Jüngsten (2012/2013) erkämpften sich die Appenzeller 8 von 23 Auszeichnungen. Die Jahrgänge 2010/11 sicherten sich deren 11, während 17 Auszeichnungen bei den 12- u. 13-Jährigen aus Inner- und Ausserrhodern gewonnen wurde. Bei den Ältesten waren es einmal mehr Mathias Jäger und Mario Bösch, die den Tag dominierten. Die Vereinskollegen, lieferten sich einen spannenden Zweikampf im Schlussgang, wobei diesmal Mathias Jäger das bessere Ende für sich behielt. Vier weitere Schwinger von Ausserrhoder Klubs sowie drei Innerrhoder zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen und klassierten sich in den Auszeichnungsrängen.

U20-Jungaktive in Formfindung

Gerade für Athleten in dieser Alterskategorie sind auch kleinere Feste wie im Jakobsbad wichtig. Durch die Vorgaben wegen der Coronakrise wird vor allem für die 16- und 17-Jährigen ein reibungsloser Übergang zu den Aktiven eine Herausforderung sein. Durch den langen Trainingsausfall bedarf es seitens der Klubs und Trainer an enormer Motivations- und Überzeugungsarbeit, um den Nachwuchs in den Vereinen behalten zu können. Durch die Zulassung dieser Kategorie wurden die Hoffnungsträger der Zukunft nicht ganz ausgebremst. Es beteiligten sich rund 50 Schwinger unter 20 Jahren am «Kronberg U20-Schwinget». Darunter waren deren vier vom Schwingklub Appenzell, sowie acht der Schwingklubs Herisau, Gais und Wolfhalden. Auch wenn Rico Ackermann (Herisau) die einzige Auszeichnung für den Appenzeller Kantonalverband erarbeiten konnte, ist die Auswahl an Jungaktiven und deren Potenzial dennoch vielversprechend.

«Live-Duelle» auch wieder für die Aktiven

Seit diesem Monat sind von BAG und dem Eidgenössischen Schwingerverband wieder Wettkämpfe für die über 20-Jährigen zugelassen. Das OK bewies Flexibilität und öffnete spontan eine weitere Kategorie. Der Zeitplan wurde zwar straff, dennoch konnte dieser während des ganzen Tages eingehalten werden. In der laufenden Woche vor dem Fest ging die Anmeldung von 29 Schwingern ein. Nach langer «Sägemehl-Abstinenz» wurde den Aktiven so ein wettkampfmässiges Training ermöglicht. Weniger mit dem Ziel eine Auszeichnung zu gewinnen, sondern eher um möglichst attraktive Arbeit zu liefern und so den Formstand zu testen.

Dominik Schmid (Herisau) behauptet sich gegen Thomas Kuster (Gais).

Dominik Schmid (Herisau) behauptet sich gegen Thomas Kuster (Gais).

Bild: PD

Die Duelle wurden deshalb aber nicht weniger ernst genommen. Im Finale standen sich Dominik Schmid (Herisau) und Thomas Kuster (Gais) gegenüber, wobei sich Schmid durchsetzte.

Sonntag, 13. Juni - 16:15 Uhr

Sonntagsschuss verdirbt Heidler Festlaune

Dem Aussenseiter aus dem Appenzeller Vorderland fehlte beim Gastspiel im St.Galler Rheintal nur wenig zur Überraschung. Rüthi und Heiden trennten sich im 3.-Liga-Spiel vor 150 Zuschauern 3:3.

Der Ball rollt nicht für den FC Heiden: Die Drittligisten aus dem Vorderland bleiben Tabellenschlusslicht.

Der Ball rollt nicht für den FC Heiden: Die Drittligisten aus dem Vorderland bleiben Tabellenschlusslicht.



Chris Iseli / SPO

Nach einer ausgeglichenen Startviertelstunde übernahmen die Hausherren das Kommando. Sie schossen durch Bektasi (31.) und Allgäuer (34.) eine komfortable Zwei-Tore-Führung heraus. Doch als Schiedsrichter Zanatta zum Pausentee pfiff, war bereits alles wieder anders. Die Gäste liessen sich nicht aus dem Konzept bringen und reagierten auf diesen Doppelschlag schon beinahe angestachelt. So war es Müller, der Minuten vor der Pause verkürzte, ehe Fessler in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit dem Ausgleich für kollektive Verwunderung auf dem Rüthener Rheinblick sorgte. Mit seinem zweiten persönlichen Treffer brachte Müller nach 56 Zeigerumdrehungen seine Farben sogar erstmals in Führung - er läutete damit eine heisse und turbulente Schlussphase ein.

Er und seine Teamkollegen gestalteten das Spiel nun weitestgehend ausgeglichen und hatten gar mehrmals die Chance zur Entscheidung. Doch sowohl Dautaj, Fessler wie auch Bischoff verpassten diese mit mehreren «Hundertprozentigen», während Heiden-Schlussmann Sturzenegger nach rund 70 Minuten einen Rüthener-Penalty entschärfte. In den Schlussminuten erwischte Schneider Sturzenegger doch noch - mit einem Treffer der Marke «Sonntagsschuss» egalisierte das Rüthi-Urgestein den Spielstand und sicherte dem FCR einen Punkt, mit dem am Ende wohl beide Seiten eher haderten. Während die Gastgeber damit den Anschluss an Spitzenreiter Steinach verpassten, verbleibt Heiden am Tabellenende. Zwar ist der Ligaerhalt rein rechnerisch noch möglich, es wird aber wohl ein Wunder nötig sein, um diesen zu bewerkstelligen. (lua)

Sonntag, 13. Juni - 13:04 Uhr

Beim Fussgängerstreifen ins Heck geprallt

Am Samstagmittag ist es in Bühler vor einem Fussgängerstreifen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden. Ein 46-jähriger Mann lenkte kurz vor 13 Uhr gemäss Polizeibericht sein Auto in Richtung Teufen. Im Bereich Dorfstrasse 98 hielt er sein Fahrzeug vor dem Fussgängerstreifen an, um eine Fussgängerin die Strasse passieren zu lassen. Der nachfolgende, 42-jährige Automobilist bemerkte dies zu spät und prallte gegen das Heck des stehenden Fahrzeuges. In der Folge schob es den vorderen Personenwagen auf den Fussgängerstreifen, wo es zu einer Kollision mit der Fussgängerin kam. Diese konnte sich auf der Motorhaube abstützen und kam nicht zu Fall. Die Fussgängerin sowie die beiden Autolenker haben sich beim Unfall nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (KapoAR)

Sonntag, 13. Juni - 09:05 Uhr

Schlusskonzert der Talentklasse Musik

Mira Frischknecht und Benjamin Lüthi begeistern das Publikum im Duett «Anything you can do I can better» aus dem Musical «Annie get your gun» von Irving Berlin im Schlusskonzert der Talentklasse Musik der Kantonsschule Trogen. Das Konzert fand am Samstag in der Kirche Trogen statt und war die erste Aufführung nach fast einem Jahr, die wieder mit Publikum stattfinden konnte. Vom Angebot der Talentförderung Musik konnten im zu Ende gehenden Schuljahr 14 Jugendliche mit intensivem Musikunterricht auf ihrem Instrument oder im Sologesang profitieren. Zum Semesterschluss präsentierten sie nun ihr Können im Konzert. (PD)

Samstag, 12. Juni - 15:27 Uhr

Zusammenprall zwischen Auto und Fahrradfahrer in Heiden

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend kurz nach 18 Uhr.

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend kurz nach 18 Uhr.

Bild: PD

Am Freitagabend, kurz nach 18 Uhr, kam es in Heiden an der Verzweigung Werdstrasse / Asylstrasse zu einem Unfall zwischen einer Autofahrerin und einem Fahrradfahrer. Als die Autofahrerin, unterwegs auf der Werdstrasse in Richtung Rehetobel, links in die Asylstrasse einbiegen wollte, übersah sie einen entgegenkommenden Fahrradfahrer und es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Verkehrsteilnehmenden.

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Samstag mitteilt, zog sich der 59-jährige Velofahrer beim Zusammenprall mittelschwere Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von einigen Tausend Franken.

Freitag, 11. Juni - 16:44 Uhr

Trogner Klasse gewinnt Science on the Move Wettbewerb 2021

Bereits zum sechsten Mal haben die SimplyScience Stiftung, eine Initiative von «scienceindustries», und Roche den Wettbewerb Science on the Move durchgeführt. Als Gewinner von Science on the Move 2021 wählte die Expertenjury die Klasse SF5 BC der Kantonsschule Trogen aus Appenzell Ausserrhoden. Die Siegerklasse erhält gemäss Medienmitteilung als Preis eine Forschungsreise nach London und Cambridge.

Ziel des Wettbewerbs ist es Kreativität, Neugier und Interesse von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Bereich Naturwissenschaften fördern. Das diesjährige Wettbewerbsthema lautete «Smart Systems». Die Klassen entwickelten Ideen oder auch Prototypen, die das Ziel haben das Alltagsleben zu verbessern. Bedingt durch die Pandemieeinschränkungen fand die Endrunde diesmal virtuell statt. Die in der ersten Wettbewerbsphase ausgewählten zehn besten Schulklassen präsentierten in einem kreativen Auftritt ihre Resultate und Erfahrungen, die sie während der Wettbewerbszeit gemacht haben. Die anderen Finalisten gewinnen eine wissenschaftliche Reise in der Schweiz sowie eine Firmenbesichtigung bei Roche. 25 Klassen von 19 Gymnasien aus 15 Schweizer Städten nahmen 2021 an dem schweizweiten Wettbewerb teil, der alle zwei Jahre stattfindet. Seit der erstmaligen Durchführung im Jahr 2011 haben rund 3700 Schülerinnen und Schüler bei dem Wettbewerb mitgemacht. (pd)

Freitag, 11. Juni - 15:14 Uhr

Bezirksgemeinden wieder möglich

In verschiedenen Bezirken ist nach der Urnenabstimmung vom 16. Mai ein zweiter Wahlgang notwendig. Ein Bezirks hat nun das Gesuch gestellt, statt einer Urnenwahl eine Bezirksgemeinde durchführen zu dürfen. Die Standeskommission hat gemäss Mitteilung der Ratskanzlei dieses geprüft. Sie stellte dabei fest, dass wahrscheinlich in zwei Bezirken nach dem zweiten Wahlgang vom 27. Juni noch mindestens ein weiterer Urnengang durchzuführen sei.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist die Regierung allerdings zur Auffassung gelangt, dass man kurz vor dem Versand des Abstimmungsmaterials nicht mehr auf den bereits mehrfach kommunizierten Beschluss, dass die zweiten Wahlgänge und Nachwahlen der Bezirke im inneren Landesteil am 27. Juni an der Urne stattfinden, zurückkommen sollte.

Sie hat daher beschlossen, den Urnentermin vom 27. Juni unverändert stehenzulassen. Hingegen hat sie angesichts der guten epidemiologischen Lage für Bezirke, die nach dem 27. Juni nochmals einen oder mehrere Wahlgänge durchzuführen hätten, die Möglichkeit der Durchführung von Bezirksgemeinden eröffnet. Die Regierung hat den entsprechenden Beschluss nun angepasst. Nach der Durchführung der Urnenabstimmung vom 27. Juni werden die Bezirke, die nochmals Wahlgänge durchführen müssen, Bezirksgemeinden einberufen.

Freitag, 11. Juni - 14:54 Uhr

Alkoholisiert mit Motorrad Steinmauer touchiert

Am Donnerstag ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen. Die Lenkerin wurde gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei leicht verletzt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus.

Kurz vor 19 Uhr fuhr eine 46-Jährige mit einem Motorrad auf der Hauptstrasse von Speicher in Richtung Teufen. In einer Linkskurve ausgangs Steineggerwald lenkte sie ihr Motorrad gegen den rechten Strassenrand, damit nachfahrende Autos sie überholen konnten. Am Strassenrand geriet sie in die Wasserrinne und touchierte die rechtseitige Steinmauer. Obwohl sie nicht zu Fall kam, verletzte sich die Frau am Bein und an der Hand. Die Lenkerin wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. (KapoAR)

Freitag, 11. Juni - 14:36 Uhr

Covid-Zertifikate für Innerrhoden

Ab 16. Juni können auch in Innerrhoden die ersten Covid-Zertifikate für Genesene auf Wunsch online beantragt werden. Ab Ende Juni sollen auch solche für Geimpfte und Getestete zur Verfügung stehen. Das teilte die Innerrhoder Ratskanzlei am Freitag mit.

Der Bund hat das Ausstellen der Zertifikate den Kantonen übertragen.
Die kantonale Impf-Hotline übernimmt in Innerrhoden die Koordination zur Ausfertigung. Seit 7. Juni läuft die Pilotphase. Die Zertifikate für Geimpfte werden voraussichtlich vor dem 1. Juli nicht durch Hausärzte und -ärztinnen sondern durch die kantonale Impf-Hotline ausgestellt. Gemäss Bund werden die Covid-Zertifikate ab Juli auch in der EU anerkannt werden.

Die Zertifikate werden in Papierform ausgestellt und mit einem durch den Bund signierten QR-Code versehen. Dieser Code kann gescannt und in die «COVID Certificate»-App des Bundes oder in Apps von Drittanbietern hochgeladen werden. Ab Ende Juni können die Zertifikate direkt über Apps geliefert werden. Geimpfte werden voraussichtlich ab Ende nächster Woche auf der Kantonswebseite unter www.ai.ch/covid-zertifikat über ein Bestellformular ein Zertifikat beantragen können. Das Zertifikat wird wahlweise per E-Mail oder Post zugestellt. Personen, deren Impftermin nach Ende Juni liegt, erhalten das Impf-Zertifikat voraussichtlich direkt im Anschluss an ihre zweite Impfung im Impfzentrum. Zu diesem Zeitpunkt sollte dies auch nach Impfungen in Innerrhoder Hausarztpraxen möglich sein. Die Zertifikate für Geimpfte sind aktuell 180 Tage nach der zweiten Impfung gültig.

Personen, die von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, können gemäss Bund ab 16. Juni das Genesenen-Zertifikat bestellen. Der dafür benötigte Link auf das Webformular wird auf der Kantonswebseite unter www.ai.ch/covid-zertifikat zur Verfügung stehen.

Zur Einreise in gewisse Länder oder für den Besuch von Veranstaltungen ist möglicherweise der Nachweis eines negativen Covid-Tests notwendig. Ab Ende Juni sollten Personen nach einem negativen PCR-Test ihr Covid-Zertifikat direkt von den Labors erhalten (Gültigkeit: 72 Stunden). Bei Antigen-Schnelltests ist vorgesehen, dass Covid-Zertifikate durch die Testinstitutionen direkt vor Ort ausgestellt werden können (Gültigkeit: 24 Stunden). Für Selbsttests werden keine Covid-Zertifikate ausgestellt. (rk)

Freitag, 11. Juni - 10:17 Uhr

Innerrhoden: Beschwerde gegen Revision des Energiegesetzes

Gegen die kürzlich vom Innerrhoder Stimmvolk angenommene Revision des Energiegesetzes wurde beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Das teilte die Ratskanzlei am Freitag mit.

An der Urnenabstimmung vom 9. Mai wurde unter anderem eine Revision des Energiegesetzes angenommen. Die Revision war ein Gegenvorschlag zur Initiative Pro Windenergie. Die Initiative selber wurde im Februar 2021 zurückgezogen, nachdem der Grosse Rat den Gegenvorschlag zuhanden der Volksabstimmung verabschiedet hatte.

Eine Privatperson hat laut Communiqué gegen den Beschluss über die Revision des Energiegesetzes Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragt, die mit der Revision eingeführte Neuregelung sei aufzuheben. Der Kanton ist vom Bundesgericht aufgefordert worden, zur Beschwerde Stellung zu nehmen. (rk)

Freitag, 11. Juni - 8:29 Uhr

Ungesichertes Auto rollt auf Hauptstrasse

Am Donnerstag ist in Herisau ein führerloses Auto gegen einen vorbeifahrenden Bus gerollt. Eine Passagierin erlitt leichte Verletzungen.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, stellte um 15.45 Uhr ein 50-jähriger Mann seinen Personenwagen bei der Kasernenstrasse 88 auf einem Parkplatz ab und begab sich ins Haus. Das ungesicherte Auto rollte selbständig rückwärts auf die Hauptstrasse. Dabei kollidierte das führerlose Fahrzeug mit dem Heck einen vorbeifahrenden Linienbus. Durch die Kollision stürzte im Bus eine 52-jährige Frau vom Sitz und erlitt leichte Verletzungen. Sie wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10 Juni - 17:06 Uhr

Bremsmanöver zu spät bemerkt: Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern

Am Donnerstag ist es in Urnäsch zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Wie die Ausserrhoder Polizei mitteilt, fuhr um 11.40 Uhr ein 70-jähriger Mann mit dem Motorrad auf der Hauptstrasse durch Urnäsch in Richtung Schwägalp. Im Bereich Schulhaus Mettlen bremste er vor einem Fussgängerstreifen brüsk ab, da ein Kind die Strasse überqueren wollte. Der nachfolgende, 66-jährige Motorradlenker bemerkte das Bremsmanöver zu spät und fuhr in das Heck das vorderen Motorrades. Der 70-Jährige stürzte und zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10. Juni - 14:39 Uhr

Heinrich Eggenberger und Ursula Kuratli treten zurück

Während 40 Jahren als Verwaltungsrat und als Verwaltungsratspräsident respektive während fast 30 Jahren als Betriebsleiterin haben Heinrich Eggenberger und Ursula Kuratli das Appenzeller Heilbad aufgebaut und geprägt. Jetzt treten beide zurück.

Die Geschichte von den Wannenbädern im Keller des alten Restaurants Mineralbad in den sechziger Jahren zum heutigen vielseitigen und modernen Gesundheits- und Wellnesszentrum ist gemäss Medienmitteilung massgeblich geschrieben worden durch den Heidler Rechtsanwalt Heinrich Eggenberger, der 1981 zum Verwaltungsrat und fünf Jahre später zum Präsidenten des Verwaltungsrates der Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG gewählt worden war.

Ursula Kuratli wurde 1993 zur Betriebsleiterin ernannt. Damals bestand das Heilbad aus einem gedeckten Bad und einer kleinen Physiotherapie, beschäftigte zehn Mitarbeitende und zählte 60'000 Gäste pro Jahr. Mit ihrem «ausgezeichneten Gespür für Trends und neue Themen im Gesundheits- und Wellnessmarkt», wie es Geschäftsführer Sandro Agosti ausdrückte, trug sie in der Folge wesentlich zur Weiterentwicklung des Heilbads bei. (pd)

Donnerstag, 10. Juni - 13:39 Uhr

Sportfonds: 150'000 Franken fürs Hallenbad Speicher

Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden sowie das Departement Bildung und Kultur haben die halbjährliche Verteilung der Sportfonds-Gelder vorgenommen. Insgesamt wurden laut Medienmitteilung der Kantonskanzlei bis Ende April neun Gesuche von Verbänden, Vereinen und Trägerschaften bewilligt.

Im Bereich Sportanlagen wurden durch den Regierungsrat zwei Gesuche gutgeheissen: Die Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Speicher wird mit 150'000 Franken unterstützt. Die Sportstätte leiste einen wichtigen Beitrag, um den Schwimmsport für die Ausserrhoder Bevölkerung ganzjährlich zu ermöglichen, schreibt der Regierungsrat. Mit 9000 Franken wird zudem der Kletterverein Schwellbrunn unterstützt, der eine Kletterwand im Mehrzweckgebäude realisieren will. Weiter wurden sieben Gesuche direkt durch das Departement Bildung und Kultur bewilligt: Für sportliche Veranstaltungen insgesamt rund 3900 Franken, 2'400 Franken für die Instandstellung kleinerer Mängel bei Sportanlagen und für drei Sportlerinnen und Sportler-Förderungen je 2000 Franken. (KK)

Donnerstag, 10. Juni - 11:08 Uhr

Streifkollision zwischen zwei Autos

Am Mittwoch ist es in Hundwil zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Um 18 Uhr fuhr ein 24-jähriger Mann gemäss Polizeibericht mit dem Auto auf der Hauptstrasse von Hundwil in Richtung Appenzell. Kurz nach dem Kreisel Sonderau geriet er über mit seinem Fahrzeug über die Fahrbahnmitte und touchierte seitlich einen entgegenkommenden Personenwagen. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort und konnte in Appenzell durch die Polizei angehalten werden. Aufgrund der Abklärungen dürfte die Unfallursache infolge eines medizinischen Gesundheitsproblems liegen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

Donnerstag, 10. Juni - 9:42 Uhr

Sandra Graf ist Europameisterin im Zeitfahren

Weiterhin erfolgreich: Sandra Graf.

Weiterhin erfolgreich: Sandra Graf.

Bild: Benjamin Manser

Sandra Graf ist Europameisterin im Zeitfahren. Die Gaiserin holte kürzlich Gold an den UEC Para-Cycling Road European Championships in Schwanenstadt (A). Das Strassenrennen musste sie gemäss Bericht der Sportlerschule Appenzellerland wegen eines technischen Defekts aufgeben. Die Rollstuhlathletin konzentriert sich nun auf die Weltmeisterschaften im portugiesischen Cascais. Am Freitag steht das erste Rennen an. In der langen und erfolgreichen Karriere blieb Graf bisher eine WM-Goldmedaille verwehrt, so die Sportlerschule. Das wolle die Ausserrhoderin nun ändern. (pd)

Donnerstag, 10. Juni - 9:27 Uhr

Einsprachen gegen Teilrevision Zonenplan in Walzenhausen

Vom 29. März bis 27. April lag die Teilrevision des Zonenplanes in Walzenhausen öffentlich auf. Innert Frist sind gemäss Mitteilung der Gemeindekanzlei 19 Einsprachen (10 Lachen, 7 Dorf, 2 Platz) eingegangen. Dabei handelt es sich bei einer Einsprache um eine Sammeleinsprache. Die Auswertung und Prüfung der Einsprachen, welche grössere und kleine materielle und formelle Anliegen beinhalten, ist im Gange. Aufgrund der Anzahl von Einsprachen und der teilweise umfangreichen Anträge und Begründungen wird für das Einspracheverfahren mit deutlich mehr Zeit gerechnet.

Donnerstag, 10. Juni - 8:38 Uhr

Viertes Ausserrhoder Kulturkonzept verabschiedet

Das vierte Ausserrhoder Kulturkonzept liegt vor. In diesem legt der Regierungsrat Förderschwerpunkte für die nächsten vier Jahre fest.

Das Regierungsgebäude am Obstmarkt in Herisau.

Das Regierungsgebäude am Obstmarkt in Herisau.

Bild: Ralph Ribi

Die Kulturförderung in Appenzell Ausserrhoden basiert gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei auf den gesetzlichen Grundlagen des Kulturförderungsgesetzes und der Kulturförderungsverordnung. Die konkreten Leitplanken für die Fördertätigkeit und die entsprechenden Schwerpunkte sind jeweils in einem Kulturkonzept für die Dauer einer Legislatur festgehalten. Das vierte Kulturkonzept hält einleitend fest, dass sich die im Jahre 2007 erarbeiteten Leitsätze als solide und bewährte Grundlage für die Kulturförderung für Appenzell Ausserrhoden erwiesen haben. Das Kulturkonzept dient den Gesuchstellerinnen und -stellern als Nachschlagewerk, es schafft Transparenz und dient auf Seiten des Kantons dazu, Förderentscheide sachlich fundiert fällen zu können.

Ausgehend von der Evaluation der Zielsetzungen der Jahre 2016-2020 sind in einem dreistufigen Verfahren sieben Schwerpunkte für die nächste Vierjahresperiode definiert worden. Aus dem bisherigen Kulturkonzept werden mit der «Kulturvermittlung», der «Kooperation unter den Museen» und dem Bereich «Diversität und Gesellschaftlicher Zusammenhalt» drei Schwerpunkte fortgesetzt und vertieft. Die beiden früheren Schwerpunkte «Musik» und «Literatur »werden neu unter der «Kreation» zusammengefasst weitergeführt. Der Regierungsrat formuliert zudem drei neue Schwerpunkte: «Textiles und Kooperationen mit der Wirtschaft und Internationaler Austausch» widmet sich der historischen Vergangenheit und wirtschaftlichen Zukunft. Dem Umstand, dass Kultur mehr ist, wie ein einzelnes künstlerisches Werk und das Zusammenleben entscheidend mitprägt, trägt neu der Schwerpunkt «Spartenübergreifende Plattformen» Rechnung. Zudem sollen im Rahmen von «Soziale und finanzielle Zukunftsperspektiven» Folgerungen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie gezogen werden. Alle sieben Schwerpunkte sind im Kulturkonzept 2021-2024 näher ausgeführt und mit Massnahmen versehen. (KK)

Mittwoch, 9. Juni - 17:22 Uhr

Gemeinderat fordert: Herisau soll offiziell Hauptort werden

Der Herisauer Gemeinderat bezieht Stellung zum Entwurf der neuen Kantonsverfassung. Er vermisst eine klare Haltung zum Hauptort Herisau. Deshalb soll laut Mitteilung der Gemeindekanzlei Herisau in Artikel 1 der neuen Kantonsverfassung als Hauptort genannt werden. Damit bringe man die Rechtslage in Einklang mit den Tatsachen. Diese Haltung teilt der Herisauer Gemeinderat der Kantonsregierung in der Vernehmlassung zur neuen Kantonsverfassung mit. Herisaus Grösse sowie seine wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung und seine Funktion als Sitz von Regierung, Kantonsrat und grosser Teile der Verwaltung sprechen für diesen Schritt, heisst es in der Mitteilung.

Die Verankerung der Klimaneutralität stösst im Gemeinderat auf Zustimmung. Genauso sieht es hinsichtlich der Verpflichtung von Kanton und Gemeinden aus, die umweltschonende Versorgung mit Energie und deren sparsame Verwendung zu fördern. Zustimmung findet in diesem Zusammenhang auch die Feststellung, dass jede Person Verantwortung trägt für sich selbst, die Gemeinschaft und die Natur. Der Gemeinderat spricht sich deutlich für die Beibehaltung der Volksdiskussion aus. Eine Abkehr wünscht er sich hingegen vom Begriff «Landammann». Künftig soll der Kantonsregierung eine Präsidentin oder ein Präsident vorstehen, die oder der vom Kantonsrat und nicht mehr an der Urne gewählt wird. Keine Option ist es aus Sicht des Gemeinderats, dass der Regierungsrat das Präsidium selber wählt. Auch die Gerichte sollen neu durch den Kantonsrat und nicht mehr über eine Volkswahl bestellt werden. (gk)

15:19 Uhr

Alkoholisiert verunfallt: Ausweisentzug für 68-Jährigen

Am Mittwoch ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Lenker war alkoholisiert. Den Führerausweis ist er los.

Um 00.30 Uhr fuhr der 68-jährige Mann gemäss Polizeibericht mit seinem Auto die Eggstrasse aufwärts und bog nach rechts in die Obere Torackerstrasse ein. Unmittelbar nach der Verzweigung geriet er über den linken Strassenrand und kollidierte mit einem Stein. Durch die Kollision kippte der Wagen zur Seite und blieb liegen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt, musste sich aber einem Atemalkoholtest unterziehen. (KapoAR)

14:51 Uhr

Anhänger kollidiert mit Bahn

Am Dienstag ist es in Zürchersmühle zu einem Unfall zwischen einem Auto mit Anhänger und der Bahn gekommen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, wendete eine 44-jährige Fahrerin im Bereich des Bahnhofes. Während des Manövrierens fuhr eine Komposition der Appenzeller Bahnen von Urnäsch in Richtung Waldstatt. Der Automobilistin gelang es nicht rechtzeitig, den Anhänger vom Trassee zu fahren. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Der Bahnverkehr war für eine Stunde unterbrochen. (KapoAr)

13:56 Uhr

Kantonales Musikfest: Aus «Heiden 2020» wird «Heiden 2022»

Nachdem das Appenzeller Kantonalmusikfest aufgrund des Coronavirus im vergangenen Jahr verschoben werden musste, steht jetzt das neue Datum fest: Vom 24. bis 26. Juni 2022 findet das Appenzeller Kantonalmusikfest «Heiden 2022» statt. Anfang des Jahres hat das Organisationskomitee gemäss Medienmitteilung die Planung des Grossanlasses wieder aufgenommen: «Mit ‚Heiden 2022’ blüht unser Gedanke und unser Spirit eines Musikfestes im Appenzeller Vorderland, hoch über dem Bodensee, weiter», wird im Communiqué OK-Präsident Norbert Näf zitiert. Das Format bleibt auch 2022 identisch: Während drei Tagen verwandelt sich die Seeallee zu einer Festmeile – es wird ein Festzelt für ungefähr 1500 Personen aufgebaut. Neben den Wettspielkonzerten in der evangelischen Kirche und im Kursaal sind auch der Parademusikwettbewerb auf der Rosentalstrasse, die Eröffnungsfeierlichkeiten, die Unterhaltungsprogramme sowie die Rangverkündigungen fixe Bestandteile des Festes. Seit Mitte Mai können sich interessierte Blasmusikvereine für die Teilnahme am Kantonalmusikfest 2022 anmelden. Nachdem im vergangenen Jahr mit über 50 Musikvereinen das Interesse am Anlass riesig war, erhofft sich das Organisationskomitee auch für die Durchführung im nächsten Jahr grossen Anklang. (pd)

Mittwoch, 9. Juni - 9:49 Uhr

Metrohm-CEO in den Vorstand von Industrie AR gewählt

Dieser Tage hätte die Industrie AR auf dem Säntis anlässlich der Hauptversammlung das 75-Jahr-Jubiläum von 2020 nachträglich feiern wollen. Wegen Corona wurde das Fest laut Medienmitteilung jedoch erneut abgesagt. Die Abstimmung über die statutarischen Geschäfte fand schriftlich statt. Auffälligstes Traktandum war die Ersatzwahl in den Vorstand. Stefan Walther, der bisherige Metrohm-Vertreter, reichte auf die Hauptversammlung aufgrund eines Stellenwechsels den Rücktritt aus dem Vorstand ein. Als Ersatz wählten die Mitglieder mit Patrick Grüninger den CEO der Metrohm-Gruppe in den Vorstand. Der Sitz des ebenfalls zurückgetretenen Daniel Waldmeier, Hermann Koller AG, bleibe vorerst absichtlich vakant, wie Industrie AR mitteilt.

Patrick Grüninger

Patrick Grüninger

Bild: PD

Zwar habe die Wirtschaft im vergangenen Jahr teilweise sehr stark unter der Pandemie gelitten, so Präsident Urs Alder, dennoch dürfe man zur Kenntnis nehmen, dass die heimische Industrie den Umständen entsprechend sehr gut über die Runden gekommen sei. In seinem schriftlichen Jahresbericht blickte Alder unter anderem auch auf die unterstützenden Massnahmen zurück. Es habe sich gezeigt, wie wertvoll es sei, gewisse Auftrags-Dellen durch Kurzarbeit überbrücken zu können. Alder hob auch das Engagement des Kantons hervor. So sei auf unkomplizierte, effiziente Art und Weise in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Wirtschaftsförderung, den Wirtschaftsverbänden und vor allem auch mit den gemeinnützigen Ausserrhoder Stiftungen ein Corona-Nothilfefonds ins Leben gerufen worden. (pd)

Mittwoch, 9. Juni - 07:53 Uhr

Viele Einsprachen gegen Ausdehnung der Tempo-30-Zone in Trogen

Im Dorfkern von Trogen, rund um den Landsgemeindeplatz, wollen der Kanton und die Gemeinde ein einheitliches Temporegime einführen. Die Einwohnerschaft von Trogen wurde im vergangenen April orientiert, dass eine grossflächige Tempo-30-Zone vorgesehen ist, welche die heutigen drei unterschiedlichen Geschwindigkeitsregimes ablöst.

Neuer Landsgemeindeplatz in Trogen AR, Stand Nov 2020 und Baustelle Juni 2020.

Neuer Landsgemeindeplatz in Trogen AR, Stand Nov 2020 und Baustelle Juni 2020.

Hanspeter Schiess Fotografie

Das Auflageverfahren ist laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei mittlerweile abgeschlossen. Das kantonale Tiefbauamt, die Kantonspolizei und die Gemeinde Trogen stellen fest, dass eine stattliche Anzahl Einsprachen eingegangen sind. Während die einen Parteien gegen eine räumliche Ausdehnung der heutigen Tempo-30-Zone seien, wollten andere das Tempo für ein noch grösseres Gebiet senken, heisst es in der Mitteilung. Auch die Aufhebung der Begegnungszone Hinterdorf, welche in die neue grosse Tempo-30-Zone integriert werden soll, stösse auf Widerstand. Das Tiefbauamt und die Polizei werden jetzt laut Communiqué mit dem Gemeinderat die Eingaben analysieren und das weitere Vorgehen festlegen. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 18:20 Uhr

22 Jugendliche legen Radfahrerprüfung ohne Fehler ab

Am Dienstagvormittag traten 191 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Teufen, Bühler, Gais, Speicher, Trogen und Stein zur Radfahrerprüfung in Teufen an. Die Schulkinder stellten sich auf der Prüfungsstrecke durch Teufen der Herausforderung und zeigten dabei ihr fahrerisches Können im Verkehr. 22 Jugendliche wurden mit dem Prädikat vorzüglich ausgezeichnet. Sie legten die Prüfung ohne einen einzigen Fehler ab. Herzliche Gratulation. Die Leistung von 14 Schülerinnen und Schülern sei leider ungenügend gewesen, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

An der Radfahrerprüfung in Teufen nahmen 191 Schülerinnen und Schüler teil.

An der Radfahrerprüfung in Teufen nahmen 191 Schülerinnen und Schüler teil.

Bild: KPAR

Die Radfahrerprüfung wird nach Regionen durchgeführt und setzt sich aus einem theoretischen Teil, einer technischen Kontrolle des Fahrrades und der praktischen Prüfungsfahrt durch das Zentrum von Herisau, Teufen oder Heiden zusammen. Am kommenden Dienstag werden noch die Sechstklässler des Appenzeller Vorderlandes die praktische Prüfung in Heiden absolvieren. (kpar)

Dienstag, 8. Juni - 15:29 Uhr

22-jähriger Mann aus Hinwil stirbt im Alpstein

Der seit dem 22. Februar vermisste junge Mann aus Hinwil ist im Kanton Appenzell-Innerrhoden aufgefunden worden. Dies teilt die Zürcher Kantonspolizei mit. Der 22-jährige Mann verliess am Montagmorgen seinen Wohnort und begab sich mit seinem kleinen Hund auf eine Wanderung. Der Berggänger und sein Hund wurden am Samstag, 22. Mai, tot im Alpstein aufgefunden. Eine Dritteinwirkung könne ausgeschlossen werden, heisst es in der Mitteilung. (kpzh)

Der Vermisste aus dem Kanton Zürich wurde am 22. Mai tot im Alpstein gefunden.

Der Vermisste aus dem Kanton Zürich wurde am 22. Mai tot im Alpstein gefunden.

Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller
Dienstag, 8. Juni - 14:55 Uhr

Frontalkollision zwischen zwei Autos

Am Dienstag ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Kurz nach 05.20 Uhr fuhr eine 22-Jährige mit ihrem Auto auf der Hauptrasse von Gossau in Richtung Herisau. Auf Höhe der Liegenschaft Gossauerstrasse 93, in einer leichten Rechtskurve, geriet sie auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich-frontal mit einem entgegenkommenden Personenwagen einer 50-jährigen Frau. Beide Lenkerinnen erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden mit der aufgebotenen Ambulanz ins Spital überführt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. (kpar)

Beim Unfall in Herisau verletzten sich beide Lenkerinnen.

Beim Unfall in Herisau verletzten sich beide Lenkerinnen.

Bild: KPAR
Dienstag, 8. Juni - 12:09 Uhr

Ergänzung zur NRP-Programmvereinbarung unterzeichnet

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden und die Schweizerische Eidgenossenschaft haben eine Ergänzung zur Programmvereinbarung über die Neue Regionalpolitik (NRP) abgeschlossen. Dies teilt die Kantonskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Dank der «NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete» stehen dem Kanton zusätzliche Bundesmittel für Projektförderungen zur Verfügung. Ausserdem werden einzelne Förderkriterien im Berggebiet gelockert, um zusätzliche Projekte zu ermöglichen.

Mit der Neuen Regionalpolitik soll die reiongalwirtschaftliche Entwicklung gefördert werden.

Mit der Neuen Regionalpolitik soll die reiongalwirtschaftliche Entwicklung gefördert werden.

Bild: Keystone /Gian Ehrenzeler

Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützen Bund und Kantone das Berggebiet, den weiteren ländlichen Raum und die Grenzregionen in ihrer regionalwirtschaftlichen Entwicklung. Um die wirtschaftlichen Potenziale in besonders peripheren Berggebieten noch besser freisetzen zu können, lancierte der Bundesrat für die NRP-Umsetzungsperiode 2020–2023 spezielle «NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete». Mit zusätzlichen Finanzmitteln und flexibleren Kriterien würden die Kantone damit die Möglichkeit erhalten, weitere innovative Projekte zu fördern und so wirtschaftliche Entwicklungsimpulse für die Zukunft zu setzen, heisst es in der Medienmitteilung.

Über die nächsten drei Jahre bis 2023 stellt der Kanton jährlich 70 000 Franken an à-fonds-perdu-Mitteln für Projektförderungen zur Verfügung. Dazu kommen Bundesmittel in Höhe von insgesamt 490‘000 Franken, womit sich ein Fördervolumen von total 700‘000 Franken ergibt. Diese Mittel können für Projekte eingesetzt werden, die einen Beitrag zur regionalwirtschaftlichen Entwicklung leisten.

Die Pilotmassnahmen werden im bestehenden gesetzlichen Rahmen der NRP umgesetzt, profitieren jedoch von flexibleren Förderkriterien. Das erlaubt dem Kanton, Projekte mitzufinanzieren, welche die Kriterien der bisherigen NRP nicht erfüllen. Konkret muss beispielsweise ein Pilotprojekt nicht exportorientiert sein und der Anspruch der betriebsübergreifenden Zusammenarbeit wird gelockert. Eine einzelbetriebliche Förderung ist somit in Ausnahmefällen möglich. Ausserdem können neu auch kleine Infrastrukturbauten mit à-fonds-perdu-Beiträgen unterstützt werden.

Voraussetzung für die Teilnahme eines Kantons an den NRP-Pilotmassnahmen für die Berggebiete ist, dass der vom SECO definierte Berggebietsperimeter mindestens Teile des Kantons beinhaltet. Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat sich im Rahmen der Vernehmlassung des SECO in Koordination mit Appenzell Innerrhoden erfolgreich dafür eingesetzt, das Appenzellerland ebenfalls in den berechtigten Perimeter für die Pilotmassnahmen aufzunehmen. Mit Ausnahme der drei Gemeinden Herisau, Teufen und Speicher liegt das gesamte Ausserrhoder Kantonsgebiet nun im Berggebiets-Perimeter.

Anträge für konkrete Projekte im Rahmen der NRP-Pilotmassnahmen müssen darlegen, dass sie ihre Wirkung mehrheitlich im festgelegten Berggebiets-Perimeter, erzeugen. Projektanträge können per sofort bis Ende 2023 beim Amt für Wirtschaft und Arbeit eingereicht werden. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 10:23 Uhr

Kantonsrat geht nach Walzenhausen, Waldstatt und Speicher

Die Sitzungen des Ausserrhoder Kantonsrates finden bis Ende Jahr nicht im Kantonsratssaal, sondern auswärts statt. Tagungsorte sind Walzenhausen, Waldstatt und Speicher. Die Sitzungen werden weiterhin auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen.

Die nächste Kantonsratssitzung findet am 14. Juni in Speicher statt.

Die nächste Kantonsratssitzung findet am 14. Juni in Speicher statt.

Bild: Nick Roth

Obwohl sich die pandemische Lage entspanne, sei die weitere Entwicklung im Herbst/Winter schwierig einzuschätzen, heisst es in einer Medienmitteilung. Um Planungssicherheit zu haben, hat das Büro des Kantonsrates beschlossen, bis mindestens Ende 2021 auswärts zu tagen. Hauptgrund dafür ist, dass die Abstands- und Hygieneregeln im Kantonsratsaal in Herisau nicht eingehalten werden können.

Die Sitzung vom 14. Juni findet in Speicher statt. Die Sitzung am 27. September 2021 wird in Waldstatt durchgeführt. Für die Sitzungen am 1. November 2021 und am 6. Dezember 2021 ist der Kantonsrat in Walzenhausen zu Gast. Der Reservetermin vom 23. August 2021 wird nicht beansprucht.

Besucherinnen und Besucher sind aufgrund der Platzverhältnisse nur beschränkt zugelassen. Um eine Anmeldung unter kantonsrat@ar.ch wird gebeten. Die Sitzungen werden live im Internet auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen, erreichbar via www.ar.ch. (kk)

Dienstag, 8. Juni - 09:58 Uhr

Marcel Fritsche führt neu die Stiftung Altersbetreuung Herisau

Seit 1. Juni ist Marcel Fritsch neuer Geschäftsführer der Stiftung Altersbetreuung Herisau (SAH). Damit hat er die Leitung einer Organisation übernommen, die mit über 230 Mitarbeitenden an drei Standorten in Herisau ein vielfältiges Betreuungs- und Pflegeangebot für Menschen im Alter oder mit Unterstützungsbedarf bietet. Der Stiftungsrat der SAH wählte gemäss einer Medienmitteilung im Februar Fritsch zum neuen Geschäftsführer.

Marcel Fritsch, Geschäftsführer der SAH seit 1. Juni 2021, vor dem Eingang des Hauses Park am Standort Heinrichsbad.

Marcel Fritsch, Geschäftsführer der SAH seit 1. Juni 2021, vor dem Eingang des Hauses Park am Standort Heinrichsbad.

Bild: PD

Max Nadig, Präsident des Stiftungsrates der SAH: «Wir freuen uns, Marcel Fritsch bei der Stiftung willkommen zu heissen. In ihm haben wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit gefunden, welche mit ihren persönlichen und beruflichen Fähigkeiten wesentlich zur Weiterentwicklung der SAH beitragen kann.» Marcel Fritsch freut sich auf seine neue Aufgabe. «Unsere Häuser sind Orte des aktiven Zusammenlebens und der Lebensfreude. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Unser Ziel ist es, vorausschauend zu denken und zu handeln, damit wir den künftigen Ansprüchen und Bedürfnissen alter Menschen immer einen Schritt voraus sind. Daran werden wir in den nächsten Jahren weiterhin arbeiten», betont er.

In den letzten zehn Jahren war Marcel Fritsch in verschiedenen Funktionen beim Roten Kreuz im Kanton Zürich tätig. Dort leitete er den Bereich «Entlastung» als Mitglied der Geschäftsleitung. Zu seinen Aufgabengebieten zählten die Führung einer Tagesstätte für ambulante psychosoziale Betreuung, die Konzeption und der Aufbau neuer Angebote für die Betreuung alter Menschen zuhause sowie die Reorganisation von Rotkreuz-Notruf und Rotkreuz-Fahrdienst mit 1500 Freiwilligen. Ausserdem hat er Erfahrungen im Aufbau von Kooperationen mit verschiedenen Spitex-Organisationen gesammelt. (pd)

Dienstag, 8. Juni - 8:54 Uhr

Tag des Feuers an der Schule Herisau

Am Montag und Dienstag waren die 4. und 5. Klassen der Schule Herisau auf dem Ebnet bei der Feuerwehr zu Gast.

«Wasser, Marsch!» Ein Viertklässler stand beim Eimer und pumpte, die Kollegin an der Spritze richtete den Strahl konzentriert auf das Feuer, das auf dem Ebnet-Parkplatz loderte. Ein paar Meter daneben wagte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern beim Einsatzfahrzeug mit der Drehleiter auf 32 Meter Höhe. «Könnt ihr euer Schulhaus sehen?», fragte der Feuerwehrmann. Am Montag führte die Feuerwehr Herisau den «Tag des Feuers» für die 4. Klassen durch; und weil vor einem Jahr wegen der Pandemie dieser traditionelle Anlass nicht stattfinden konnte, waren am Dienstag auch die 5. Klassen zu Gast. Die Schülerinnen und Schüler wurden in einer Theorielektion über das Thema «Brandverhütung» informiert. Sie lernten auf spielerische und kindgerechte Art verschiedene Aspekte der Feuerwehrtätigkeit kennen – zum Beispiel, indem sie einen Wasserschlauch möglichst präzis auf einen Ball ausrichteten und diesen vom Kegel zu Boden brachten oder in ein Loch in einem Brett zu treiben versuchten. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in Schutzanzüge und setzten sich Helme auf. «Merkt ihr, dass die Hitze weniger zu spüren ist, wenn ihr diese Spezialkleidung tragt?» Höhepunkt waren auch in diesem Jahr der Friteusenbrand auf dem Parkplatz und die eindrückliche Demonstration: Was passiert, wenn man das brennende Öl mit Wasser zu löschen versucht? Meterhoch schlugen die Flammen. Eine Decke erwies sich als weitaus tauglicheres Mittel der Brandbekämpfung. Die Klassen nahmen vielfältige Eindrücke nach Hause und in die Schulzimmer. (pd)

Montag, 7. Juni - 18:19 Uhr

Monika Baumberger kandidiert für den Gemeinderat Herisau

Nach dem Gewerbeverein steigt auch die FDP mit einer Kandidatur ins Rennen um den freien Sitz im Herisauer Gemeinderat. Wie die Partei am Montag bekannt gab, stellt sich Monika Baumberger-Meile für das Amt zur Verfügung. Gemäss der Ortspartei verfüge Baumberger-Meile über langjährige politische Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen und sei als Präsidentin der Spitex Appenzellerland bestens in der Gemeinde sowie im Kanton vernetzt.

Kandidiert für den Gemeinderat Herisau: Monika Baumberger (FDP)

Kandidiert für den Gemeinderat Herisau: Monika Baumberger (FDP)

Wie es im Communiqué heisst, ist Monika Baumberger seit über 20 Jahren in der Gemeinde Herisau und im Kanton politisch und gesellschaftlich engagiert. Seit 2015 ist sie Mitglied des Einwohnerrates und seit 2019 präsidiert sie die Geschäftsprüfungskommission. Seit 2016 ist sie Präsidentin der Spitex Appenzellerland. Während zehn Jahren war sie Mitglied der Bürgerrechtskommission. Sie leitete zudem während vieler Jahre den Mittagstreff des «Club60plus» in Herisau. «Monika Baumberger bringt nicht nur politische Erfahrung mit: Sie ist erfahren, bestens vernetzt und eine engagierte Frau, die den Gemeinderat Herisau stärkt», wird Barbara Rüst, Präsidentin der FDP Herisau, zitiert.

Monika Baumberger hat nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Kantonalen Verwaltung St.Gallen und verschiedenen Handelsunternehmen gearbeitet. Nach mehreren Jahren im Ausland ist sie nun selbstständig in der Erwachsenenbildung tätig. Baumberger ist 59 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Der Vorstand der FDP Herisau unterstützt die Kandidatur. Die offizielle Nomination erfolgt in den nächsten Tagen auf dem schriftlichen Weg. Wie es in der Medienmitteilung heisst, will die FDP der Herisauer Bevölkerung eine Wahlmöglichkeit bieten. Bislang tritt für den Gewerbeverein der Journalist und politische Quereinsteiger Patrik Kobler an. (pd)

Montag, 7. Juni - 17:27 Uhr

Heiden verteidigt Meisterschaftstitel

Die Sieger Jungschützen sowie Jugendschützen der FSG Heiden

Die Sieger Jungschützen sowie Jugendschützen der FSG Heiden

Bild: PD

Am Ausserrhoder Gruppenmeisterschaftsfinal der Jungschützinnen und Jungschützen in Waldstatt gewinnt die FSG Heiden sowohl bei den Jugend- als auch bei den Jungschützen. Bei den Jungschützen setzen sich Luca Graf, Simona Künzler, Rémy Clénin und Oliver Sonderegger gegen die Teams Schwellbrunn 1 und Reute 1 durch. Die Entscheidung ist äusserst knapp. Der Vorsprung der Heidler beträgt lediglich drei Punkte. Deutlicher fällt der Sieg bei den Jugendschützen aus: Martin Graf, Natalia Isler und Tristan Kappeler gewinnen mit 89 Punkten Vorsprung auf das Team der SG Herisau Säge. Den dritten Rang belegt die Equipe aus Teufen. (cpr)

Montag, 7. Juni - 16:11 Uhr

Nachwuchs trumpft in Herisau auf

Im Rahmen der Einkampfmeisterschaften der Jahrgänge 2008 und jüngere sowie einem U10-Meeting gingen am Sonntag über 200 junge Athletinnen und Athleten auf dem Sportplatz Ebnet Herisau an den Start. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammten aus dem
Ostschweiz Athletics-Verband St.Gallen, beider Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein. Ausgetragen wurden Lauf-, Wurf- und Sprungdisziplinen. Während bei der U10 der Kampf und die Freude im Vordergrund standen, war bei den U12- und U14-Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits Professionalität, Ehrgeiz und Kampfwillen sowie Technik zu erkennen, wenn auch das Publikum fehlte. Besonders spannend verliefen die Läufe über 600, 800 und 1000 m.
In der Kategorie U10 sicherte sich der Speicherer Laurin Schneider Gold im Weitsprung. Bei den Mädchen verpasste die Teufnerin Anik Zuberbühler über 1000 m nur äusserst knapp den Sieg. So auch Finn Sailer, Speicher, im 60-Meter-Sprint der U12. Nevio Calmiu, Teufen, gewann in derselben Altersklasse den 1000 m-Lauf, zudem wurde er zweiter im Ballwurf und dritter im Kugelstossen. Bei den Mädchen sicherte sich Cleya Solenthaler zwei dritte Plätze (60 m, Weitsprung). Ausserdem gewann sie Gold im Stabweitsprung. Bei der U14 gewannen die Herisauer Andreas Bischofberger und Silvan Kähli im Drehwurf Silber respektive Bronze. Zu einem klaren Start-Zielsieg kam Nino Camiu, Teufen, über 600 m. Ambra Corciulo, Teufen, gewann Bronze über die Hürden und im Weitsprung. Zudem gewann sie den Hochsprung. Im Weitsprung setzte sich Rina Zuberbühler, Teufen durch. Die komplette Rangliste gibt es unter tvherisau.ch. (gr)

Montag, 7. Juni - 15:35 Uhr

Einbruchdiebstahl in Herisau

Schaden in unbestimmter Höhe ist bei einem Einbruchdiebstahl in ein Ladengeschäft in Herisau entstanden. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zwischen Samstag, 5. Juni, 16.20 Uhr, und Montag, 7. Juni, 7.15 Uhr, auf der Rückseite des Gebäudes über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten eines Ladengeschäftes. Dort versuchte die Täterschaft erfolglos einen Tresor zu öffnen. (KapoAR)

Montag, 7. Juni - 15:25 Uhr

Schnitzeljagd mit kulinarischer Belohnung

Appenzellerland Tourismus AR lanciert mit dem FoodTrail im Vorderland ein neues Angebot. Dabei handelt es sich gemäss Medienmitteilung um eine Schnitzeljagd, bei der Rätsel zu sechs Genuss-Stationen führen. Angefangen bei der Tourist Information beim Bahnhof Heiden leiten die Lösungen zur jeweils nächsten Station. Dort werden die Teilnehmenden für das Knacken der Rätsel mit regionalen kulinarischen Köstlichkeiten belohnt. Auf dem FoodTrail erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem Wissenswertes rund um Heiden, das Appenzellerland und die Kulinarik. Verglichen mit bereits bestehenden FoodTrails in der Schweiz hat die Vorderländer Variante noch eine Besonderheit vorzuweisen. Im Preis inbegriffen ist das Bahnticket für die An- und Rückreise mit der Zahnradbahn von Rorschach nach Heiden. Weitere Infos: https://appenzellerland.ch/foodtrail

Montag, 7. Juni - 14:59 Uhr

52 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt

Das Total der Stellensuchenden hat in Ausserrhoden gegenüber dem Vormonat um sechs Personen abgenommen. Neu sind gemäss Mitteilung der Kantonskanzlei 1051 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 616 ganz ohne Beschäftigung sind. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, bleibt mit 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat unverändert. Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 568 Männer und 483 Frauen. 416 Stellensuchende (Vormonat 415) sind über 50 jährig. 15,9 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung.

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 98 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 1,7 Prozent um 0,3 Prozentpunkte tiefer als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden rund 52 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 887 Betriebe für ein Total von 1'923'278 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen noch 263 Betriebe über eine Bewilligung für Kurzarbeit. (kk)

Montag, 7. Juni - 13:41 Uhr

Torfestival für FC Bühler

Die Erstligistinnen des FC Bühler verabschieden sich mit einem Kantersieg in die Sommerpause. Im letzten Spiel der Saison schlugen sie auswärts Staad 7:3. Matchwinner war Melina Wild, die viermal traf.

Die Führung gelang Bühler in der 20. Minute. Die Staader-Torhüterin vertändelte einen Ball. Melina Wild setzte nach und passte auf Karin Mösli. Diese bediente Sarina Fritsche, die zum 1:0 traf. Nach dem 1:1 durch das Heimteam liess die Reaktion des FC Bühler nicht lange auf sich warten: Langer Ball von Quarella in den Lauf von Mösli. Sie flankte aus vollem Lauf in den Strafraum. Sarina Fritsche stand goldrichtig und verwandelte die Vorlage. Vor der Pause überstürzten sich die Ereignisse. Innert acht Minuten gab es drei Tore. Melina Wild traf zweimal, Staad einmal. Die St.Gallerinnen verkürzten nach der Pause in der 56. Minuten auf 3:4. Danach folgten drei weitere Tore durch Bühler, wobei Wild zweimal traf. Wäre der Drehschuss von Melina Tzikas in der letzten Minute nicht an die Latte geknallt, wäre das Score noch höher ausgefallen. Bühler gewann das letzte Spiel der Saison auf beeindruckende Art und darf sich so über einen gelungenen Saisonabschluss freuen. Mit neun Punkten in der Abstiegsrunde waren sie das zweitbeste Team. (ro)

Montag, 7. Juni - 10:48 Uhr

Digitalisierte Kantonsratsakten online

Die Kantonsratsakten sind die wichtigste Quelle für den Entstehungsprozess von Gesetzen und Verordnungen. Das Staatsarchiv Appenzell Ausserrhoden digitalisiert laut Medienmitteilung die Kantonsratsakten mit Gesetzesvorhaben oder Verordnungsentwürfen chronologisch rückwärts ab 1998. Integral werden sämtliche Kantonsratsakten von 1998 bis 2021 elektronisch zugänglich gemacht. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen; es werden laufend Digitalisate aufgeschaltet. Mittlerweile sind bereits Kantonsratsakten aus den Jahren 1973 bis 2003 digitalisiert und online verfügbar. Bei Recherchen lohnt es sich, einen Blick in die neu eingerichtete thematische Suche zu werfen. Diese findet sich über www.staatsarchiv.ar.ch, Archivbestände online, Kantonsratsakten. (KK)

Montag, 7. Juni - 08:37 Uhr

Museum Wolfhalden: Verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet

Vergangenen Sonntag wurden vor dem Museum Wolfhalden drei verdiente Vorstandsmitglieder verabschiedet. Mit der Übergabe prächtiger Blumen würdigte Präsident Ernst Züst den grossen Freiwilligeneinsatz.

Das im rund 400 Jahre alten Haus «Alte Krone» in Wolfhalden auf Vereinsbasis eingerichtete Museum durfte seit der 1982 erfolgten Eröffnung immer wieder auf die Mithilfe engagierter Mitglieder zählen. Sie übernahmen Führungen, waren in der Reinigung tätig, gestalteten Sonderausstellungen, organisierten Apéros und stellten sich für administrative Aufgaben zur Verfügung.

Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins Wolfhalden, verabschiedete letzten Sonntag die Vorstandsmitglieder Esther Schnider, Verena Roesli und Edy Geiger (von links).

Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins Wolfhalden, verabschiedete letzten Sonntag die Vorstandsmitglieder Esther Schnider, Verena Roesli und Edy Geiger (von links).

Bild: PE

Dienstältester Mitarbeiter ist Edy Geiger, der 1998 das Aktuariat übernahm. Ab 2004 folgte sein Einsatz als Revisor, und seit 2010 versah er den Posten des Kassiers. Für langjährige Dienste wurden auch Verena Roesli und Esther Schnider geehrt, die ebenfalls viel zum reibungslosen Museumsbetrieb beigetragen haben. Ernst Züst, Präsident des Museumsvereins, dankte den Scheidenden. Er versprach, eine offizielle Verabschiedung im Kreise der Mitglieder nachzuholen, sobald wieder eine ordentliche Hauptversammlung stattfinden könne. (Das Museum Wolfhalden ist jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Führungen für Gruppen sind bei Voranmeldung an Ernst Züst-Walser jederzeit möglich) (PE)

Freitag, 4. Juni - 18:45 Uhr

Ausserrhoden bereit für Covid-Zertifikate

Georgios Kefalas / KEYSTONE

Der Bundesrat hat am Freitag seine Entscheide zu den Covid-Zertifikaten bekanntgegeben. In den Kantonen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Zertifikat ist gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei eine Art Ausweis, der die Covid-19-Impfung, eine durchgemachte Erkrankung oder ein negatives Testresultat dokumentiert. Ein solcher Nachweis könnte ab Juli zur Voraussetzung für Grenzübertritte oder für den Besuch von Veranstaltungen werden. Der Bund hat das Ausstellen der Zertifikate den Kantonen übertragen. Appenzell Ausserrhoden sei vorbereitet, diese umgehend auszufertigen, sobald die dafür nötigen Vorarbeiten durch den Bund erfolgt seien, heisst es im Communiqué. Ab Mitte Juni können die Zertifikate online bestellt werden. Sie sind kostenlos und das Ausstellen ist freiwillig. Führungsstab übernimmt Koordination Für Ausserrhoden übernimmt der Kantonale Führungsstab (KFS) die Koordination zur Ausfertigung der Covid-19-Zertifikate. Ab dem 7. Juni wird die KFS-Steuergruppe laut Mitteilung erstmals mit den vom Bund zur Verfügung gestellten Programmen arbeiten. Ab dann beginnt die Aufbauphase, während der erste Covid-19-Zertifikate probeweise ausgestellt werden können. Dies betrifft die in Impfzentren erfolgten Impfungen. Sofern alle Vorarbeiten des Bundes zeitgerecht abgeschlossen werden, sollte es ab Ende Juni möglich sein, geimpften, genesenen und getesteten Personen Zertifikate ausstellen zu können, so die Kantonskanzlei weiter. Ab demselben Zeitpunkt sollten auch die Arztpraxen in der Lage sein, für die dort durchgeführten Impfungen einen Nachweis erstellen zu können. Zunächst in Papierform In der Probephase ab dem 7. Juni werden erste Zertifikate in Papierform erhältlich sein. Diese sind mit einem QR-Code versehen. Ab Ende Juni können die Zertifikate direkt über Apps geliefert werden. Auf diesen Zeitpunkt plant der Bund eine Verbindung zwischen den elektronischen Impf- und Zertifikatssystemen. Dann werden bereits geimpfte Personen, welche sich selbstständig via Web registriert haben – rund 19 000 Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder –, auf die in ihrer Impfanmeldung hinterlegten Handynummer ein SMS erhalten mit der Frage, ob sie ein Zertifikat wünschen. Wird dies bejaht, erhalten Personen einen elektronischen Impfnachweis. Personen, deren Impftermin nach Mitte Juni liegt, erhalten das Impfzertifikat direkt im Anschluss an ihre zweite Impfung vor Ort im Impfzentrum. Ab Mitte Juni 2021 sollte dies auch nach Impfungen in ärztlichen Praxen möglich werden. (kk) www.ar.ch/corona

Freitag, 4. Juni - 14:55 Uhr

Plakatausstellung zum Frauenhaus-Jubiläum in Heiden

Vom 29. Oktober 2020 bis zur Finissage vom 29. September 2021 begeht das Frauenhaus St. Gallen sein 40-jähriges Bestehen. Während dieser Zeit ist die Institution mit verschiedenen Aktivitäten im öffentlichen Raum sichtbar. Dazu gehören eine durch die Ostschweiz tourende Plakatausstellung. Vom 7. bis 28. Juni ist diese in Heiden zu sehen. Die Plakate zeigen Schwarz-Weiss-Portraits, die unter dem Motto «Beschützt» entstanden sind. Neben den Plakaten ist eigens für das Jubiläum eine Website entstanden. Ein Kernstück des Webauftritts ist eine Videoserie, in der acht Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen zu Wort kommen. Sie werden mit Fragen und Themen konfrontiert, die für das Frauenhaus und deren Klientinnen von Bedeutung sind, wie häusliche Gewalt, Schutz, Mut oder Gleichberechtigung. Auf der Website ist zudem die Geschichte des Frauenhauses aufbereitet. Begleitet werden sämtliche Aktivitäten während eines halben Jahres auf Instagram. (pd)

Freitag, 4. Juni - 11:33 Uhr

Repetitive Tests in Innerrhoder Unternehmen

Seit Mitte Februar werden in Innerrhoden Mitarbeitende aller Gesundheitsinstitutionen sowie Schülerinnen und Schüler und Lehrpersonen ab der 7. Klasse repetitiv getestet. Da die Home-Office-Pflicht gemäss den seit 31. Mai geltenden Massnahmen mit dem repetitiven Testen zusammenhängt, wird das Testangebot im Kanton gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Ratskanzlei ausgeweitet. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Mitarbeitenden wöchentlich testen zu lassen. Weitere Infos unter: www.ai.ch/coronavirus-unternehmen-tests. (rk)

Freitag, 4. Juni - 10:11 Uhr

Impfrate in Innerrhoden bei 42 Prozent

Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind ab sofort Kapazitäten und genügend Dosen für Impfwillige vorhanden. Anmeldungen nehmen das Impfzentrum und einzelne Hausärztinnen und Hausärzte entgegen. Das Gesundheits- und Sozialdepartement bittet im Communiqué alle über 16-jährigen Personen mit Wohn- oder Arbeitsort in Innerrhoden, welche sich gegen Covid-19 impfen lassen wollen, sich zeitnah anzumelden. Aktuell wird der Impftermin unabhängig des Alters in der Regel innerhalb einer Woche nach der Anmeldung vergeben. Dank der Hausärztinnen und Hausärzte sowie des kantonalen Impfzentrums am Spital Appenzell konnten gemäss Mitteilung der Ratskanzlei bisher alle gelieferten Impfdosen jeweils rasch verabreicht werden. Bis jetzt wurden über 5’700 erste und 3’800 zweite Impfdosen verabreicht. Die Impfrate beträgt aktuell 42 Prozent. Der Kanton erwartet im Juni wiederum grössere Impfstofflieferungen. Die Bevölkerung soll mit Hilfe einer kantonalen Kampagne über die Corona-Impfung aufgeklärt und sensibilisiert werden. Die Kampagne mit Botschafterinnen und Botschafter aus dem Kanton läuft bis im Juli. Laufend aktuelle Informationen rund um die Impfung sowie zur Anmeldung finden sich unter www.ai.ch/impfen. Impfanmeldungen können auch telefonisch an die Impf-Hotline unter 071 788 99 66 oder an einzelne Hausärztinnen und Hausärzte erfolgen. (rk)

Freitag, 4. Juni - 8:31 Uhr

Arbeiter stürzt fünf Meter in die Tiefe

Am Donnerstag hat sich auf einer Baustelle in Herisau ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Arbeiter stürzte durch eine Öffnung auf den Betonboden. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Ein 55-jähriger Bauarbeiter war am Donnerstagmorgen, kurz nach 8.30 Uhr, zusammen mit Arbeitskollegen auf einer Baustelle mit Schalungsarbeiten für eine Betondecke beschäftigt. Im Verlauf dieser Arbeiten stürzte er durch eine Öffnung der noch lückenhaften Schalung und fiel rund fünf Meter auf den darunterliegenden Betonboden. Der Arbeiter zog sich dabei unbestimmte Verletzungen im Beckenbereich zu. Der sofort aufgebotene Rettungsdienst betreute den Verletzten am Unfallort und überführte ihn anschliessend ins Spital. Die genauen Umstände, welche zum Arbeitsunfall führten, werden abgeklärt. (KapoAR)

Donnerstag, 3. Juni - 16:20 Uhr

Seealpsee unter den Top 10 der beliebtesten Seen

Der Seealpsee befindet sich unter den Top 10 der beliebtesten Schweizer Seen auf Instagram. Das hat eine Auswertung von Holidu, einer Suchmaschine für Ferienhäuser, ergeben. Laut Medienmitteilung war die Anzahl der Erwähnungen unter dem entsprechenden Hashtag für das Rating ausschlaggebend.

Beliebter Seealpsee.

Beliebter Seealpsee.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Der Seealpsee schaffte es auf Rang 9 mit rund 63'000 Erwähnungen. Die Liste führt klar der Bodensee (1.878.761 Treffer) an, es folgen Zürichsee (240.822) und Vierwaldstättersee (183.212).

Die Rangliste: 1. Bodensee, 2. Zürichsee , 3. Vierwaldstättersee, 4.Thunersee, 5. Blausee, 6. Zugersee, 8. 7.Oeschinensee, 8.Brienzersee, 9. Seealpsee, 10.Caumasee. (pd)

Donnerstag, 3. Juni - 15:12 Uhr

Kantonalkonferenz live aus dem BBZ

Michael Weber, der Präsident der Ausserrhoder Lehrerorganisation LAR, führte gestern Vormittag im Herisauer Berufsbildungszentrum BBZ durch die Kantonaltagung der Lehrpersonen: Der Vorstand und die Gäste (unter ihnen Regierungsrat Alfred Stricker) hielten sich dort in der Cafeteria auf. Für die über 700 LAR-Mitglieder wurde die Versammlung live in die Schulhäuser übertragen. Isabelle Ledergerber ersetzt als Zyklus-2-Vertretung Lukas Pfiffner im Vorstand. (pd)

Mittwoch, 2. Juni - 16:09 Uhr

Hanf mit mehreren Fahrzeugen abtransportiert: Polizei sucht nun Zeugen

Die Ausserrhoder Polizei hat am Mittwoch (siehe Meldung weiter unten) über den Einbruch in die CBD-Hanf-Indooranlage in Herisau informiert. Sie sucht nun Personen, welche verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Die Ermittlungen haben ergeben, dass sich der Einbruch in die Halle an der Alpsteinstrasse in Herisau zwischen 4 und 6 Uhr zugetragen hat. Das Diebesgut wurde mit mehreren Fahrzeugen abtransportiert. Personen, welche in der fraglichen Zeit im Bereich des Buswendeplatzes an der Alpsteinstrasse in Herisau verdächtige Feststellungen (Personen und Fahrzeuge) gemacht haben, sind gebeten, sich mit dem Regionalpolizeiposten in Herisau in Verbindung zu setzen, Telefon: 071 343 65 75. (KapoAR)





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