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Spendenrekord am Wägelitag in Heiden +++ Viviane Freihofer übernimmt Jugendanwaltschaft +++ Beat Landolt tritt zurück +++ Ausserrhoden sagt Ja zu Covid-Gesetz

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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10:46 Uhr

Spendenrekord am Wägelitag in Heiden

Der Verein Haus zur Bergulme konnte am Samstag den traditionellen Wägelitag durchführen. Gemäss Medienmitteilung gab es diesmal einen Rekord: Acht volle Einkaufswagen mit Lebensmittelspenden kamen zusammen, wie der Verein mitteilt. Besonders in der Weihnachtszeit seien die lange haltbaren Waren ein besonderes Geschenk, um den 30 Armutsbetroffenen der Gemeinden Heiden, Grub, Rehetobel, Wald, Oberegg, Reute und Wolfhalden Freude zu bereiten und über die Weihnachtszeit zu helfen. Es sei eine wertvolle Ergänzung zur wöchentlichen Lebensmittelabgabe für die Sozialbezüger. «All den grosszügigen Spenderinnen und Spendern danken wir ganz herzlich für die acht vollen Einkaufswagen», schreibt der Verein in der Mitteilung. (pd)

10:43 Uhr

Viviane Freihofer übernimmt Jugendanwaltschaft

Viviane Freihofer

Viviane Freihofer

Bild: PD

Der Vorsteher des Departements Inneres und Sicherheit, Regierungsrat Hansueli Reutegger, hat Viviane Freihofer zur neuen Leiterin der Jugendanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden ernannt. Die 38-Jährige tritt gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei im Mai 2022 die Nachfolge von Michael Friedli an, der zum leitenden Staatsanwalt gewählt wurde.

Viviane Freihofer hat an der Universität Zürich Recht studiert und eine Doktorarbeit zu wiederholt straffälligen Jugendlichen geschrieben. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung in der Jugendstrafverfolgung sowie im Bereich Kindesschutz. Des Weiteren hat sie die Weiterbildung CAS Forensics an der Universität Luzern absolviert. Die letzten fünf Jahre war Viviane Freihofer im Stab der Bundesanwaltschaft tätig. (kk)

Montag, 29. November - 9:24 Uhr

Rücktritt von Beat Landolt aus dem Kantonsrat

Beat Landolt, Kantonsrat aus Gais

Beat Landolt, Kantonsrat aus Gais

Der Gaiser Beat Landolt tritt aus dem Kantonsrat Appenzell Ausserrhoden zurück. Im Jahr 2007 wurde Landolt von der VdA Gais in den Ausserrhoder Kantonsrat gewählt. Auf Ende der Amtsdauer hat er seinen Rücktritt eingereicht. In seiner Zeit als Kantonsrat hat er sich gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei immer mit viel Engagement für die Interessen der Gemeinde Gais und des Kantons eingesetzt. Von 2015 bis 2017 präsidierte er die SP-Fraktion im Kantonsrat und nahm Einsitz im erweiterten Büro des Kantonsrates. Einen Höhepunkt seines parlamentarischen Wirkens stellte das Präsidialjahr im Amtsjahr 2018/19 dar. Der Gemeinderat Gais dankt in der Mitteilung Beat Landolt für seinen langjährigen und engagierten Einsatz als Vertreter der Gemeinde Gais. Durch den Rücktritt von Beat Landolt und den bereits kommunizierten Rücktritt von Richard Hofer aus der Geschäftsprüfungskommission Gais stehen die neu zu besetzenden Sitze ab der Amtsdauer 2022/23 nun fest. Der Gemeinderat lädt die politischen Organisationen und die Bevölkerung ein, geeignete Kandidaten zu suchen. Die Ersatzwahlen finden am 3. April 2022 statt. (gk)

Sonntag, 28. November - 14:19 Uhr

Ausserrhoden sagt Ja zum Covid-Gesetz, Innerrhoden Nein

Die Ausserrhoder Stimmbevölkerung hat dem Covid-Gesetz zugestimmt. Das Resultat fiel knapp aus. 14’299 sagten Ja, 13’913 Nein. Die Volksinitiative «Für eine starke Pflege (Pflegeinitiative)» wurde ebenfalls angenommen. 15’377 stimmten Ja, 12’429 Nein. Die Justiz-Initiative fiel hingegen durch: 8’630 Ja, 18’316 Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei über 70 Prozent.

In Innerrhoden sagte die Bevölkerung hingegen dreimal Nein. 4718 Personen lehnten das Covid-Gesetz ab, 3740 nahmen es an. Die Pflegeinitiative fiel mit 3910:4401 Stimmen durch, die Justiz-Initiative deutlich mit 1806:6325 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 70 Prozent. (red)

14:19 Uhr

Oberegg: Ja zum Budget

In Oberegg wurde das Budget angenommen (810 Ja, 103 Nein). Bei einem konsolidierten Gesamtertrag von rund 9,415 Millionen Franken rechnet der Voranschlag mit einem Ertragsüberschuss von rund 54’000 Franken. Der Steuerfuss bleibt gleich. Dieser wurde auch angenommen (818:99).

13:22 Uhr

Walzenhausen senkt Steuerfuss

Vorderland; Gemeinden Ausserrhoden; Walzenhausen; Lokales; Walzenhausen Dorfansicht Gemeinde

Vorderland; Gemeinden Ausserrhoden; Walzenhausen; Lokales; Walzenhausen Dorfansicht Gemeinde

Martina Basista

In Walzenhausen fiel die Zustimmung zum Voranschlag 2022 deutlich aus – kein Wunder. Er sieht eine Steuerfusssenkung um 0,2 auf 3,2 Einheiten vor. Es ist die dritte Steuersenkung seit 2016. Ja sagten 781 Personen, Nein nur 72. Die nationalen Vorlagen: Ja zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege» (538 Ja /389 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (355:551), Nein zum «Covid-19-Gesetz» (378:563). (red)

13:21 Uhr

Wolfhalden: Ja zum Voranschlag

In Wolfhalden stimmte die Mehrheit dem Voranschlag 2022 zu. Ja sagten 712 Personen, 119 Nein. Bei einem Gesamtertrag von 9’389’900 Franken sieht das Budget einen Aufwandüberschuss von 467’100 Franken vor.

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege» (557 Ja /416 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (343:599), Nein zum «Covid-19-Gesetz» (450:543). (red)

13:18 Uhr

Speicher: Voranschlag wurde angenommen

In Speicher rechnet der Gemeinderat im Voranschlag 2022 mit einen Aufwandüberschuss von 250 100 Franken. Das Volk stimmte dem Budget am Sonntag mit 2024:154 Stimmen deutlich zu.

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege» (1370 Ja / 1012 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (737:1602) Ja zum «Covid-19-Gesetz» (1457:960). (red)

13:13 Uhr

Trogen: Klares Ja zum Budget

In Trogen sagten 577 Personen Ja bei 188 Nein zum Voranschlag 2022. Das Budget sieht bei Ausgaben von rund 11,5 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 288’000 Franken vor. Die nationalen Vorlagen: Ja zur Volksinitiative «Für eine starke Pflege» (637 Ja / 348 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (300: 645) Ja zum «Covid-19-Gesetz» (543:454). (red)

13:09 Uhr

Reute senkt Steuern

In Reute ist das Budget angenommen worden. Der Voranschlag 2022 der Erfolgsrechnung geht bei einem Aufwand von 7’862’538 Franken von einem Aufwandüberschuss von 335’468 Franken aus. Ja sagten 292 Personen, 47 Nein. Sie können sich über einen tieferen Steuerfuss freuen. Dieser sinkt um 0,2 auf 3,7 Einheiten. (red)

13:04 Uhr

Bühler: Ja zum Budget

In Bühler sieht der Voranschlag 2022 einen Aufwandüberschuss von 585’361 Franken vor. Das Stimmvolk nahm es bei 539 Ja-, und 102-Nein-stimmen an (Wahlbeteiligung: 59,7%) (red)

12:54 Uhr

Stein: Baukredit für die Schulraumerweiterung abgelehnt

Die Primarschule Stein soll aufgrund der steigenden Schülerzahlen erweitert werden. Aber auch eine Sanierung steht an.

Die Primarschule Stein soll aufgrund der steigenden Schülerzahlen erweitert werden. Aber auch eine Sanierung steht an.

Bild: APZ

In Stein hat der Gemeinderat den Baukredit für die Schulraumerweiterung nicht durchgebracht. Die Stimmbürgerschaft hat am Abstimmungssonntag diesen mit 367 Ja-Stimmen und 434 Nein-Stimmen abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 77.83 %. Das Projekt war umstritten. Kritisiert wurde, dass bei der ebenfalls vorgesehenen Sanierung des Primarschulhauses während des Schulbetriebs Schadstoffe wie beispielsweise Asbest entfernt werden sollen. In einer ersten Stellungnahme zeigt sich der Gemeinderat enttäuscht: Er «bedauert es ausserordentlich, dass dies in seinen Augen gute und zweckmässige Projekt für unsere Schule nicht realisiert werden kann. Der Bedarf an mehr Schulraum ist unbestritten», heisst es in der Medienmitteilung. Der Gemeinderat werde nun eine Auslegeordnung machen und über die nächsten Schritte beraten. (red)

12:49 Uhr

Herisau: Kirchbürger nehmen Steuererhöhung an

Am Wochenende waren aber die reformierten Kirchbürger von Herisau an die Urne gerufen. Der Voranschlag 2022 mit einer Steuerfussanpassung von 0.5 auf 0.6 Einheiten wurde mit 551 Ja-Stimmen (356 Nein-Stimmen) genehmigt. Heidi Meier, Buchschachen 2234, wurde mit 861 Ja-Stimmen als 7. Mitglied von Herisau in die Synode gewählt.

Die Stimmbeteiligung lag bei 21,0 %.

12:45 Uhr

Schönengrund: Ja zum Voranschlag

Deutlich fiel das Verdikt in Schönengrund zum Voranschlag 2022 aus. Die Stimmbürger sprachen sich mit 261:27 Stimmen für das Budget aus. Das Budget sieht einen Aufwandüberschuss von 358’600 Franken vor.

Die nationalen Vorlagen: Nein zur Pflege-Initiative (127 Ja, 180 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (73:220). Nein zum Covid-Gesetz (102:209). (red)

12:40 Uhr

Lutzenberg spricht sich klar für Pflegeheim aus

In Lutzenberg hat sich die Mehrheit der Bürger in einer Grundsatzabstimmung dafür ausgesprochen, dass am Standort Brenden ein Pflegeheim erhalten bleiben soll. Der Entscheid fiel deutlich aus. Nur 179 Personen sagten Nein, 400 hingegen Ja. Die Lutzenberger mussten auch über eine Konsultativzusatzfrage befinden. Sie wurden befragt, ob das Grundstück mit den im Sondernutzungsplan bezeichneten Festlegungen und Sonderbauvorschriften verkauft oder im Baurecht an einen Betreiber abgegeben werden soll. Das Baurecht erhielt den Vorzug (341:41). Der Voranschlag der Gemeinde 2022 wurde ebenfalls angenommen (Ja 377, 160 Nein). Er sieht eine Steuersenkung von 3.7 auf 3.6 Einheiten vor.

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Pflege-Initiative (400 Ja, 265 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (257:398). Nein zum Covid-Gesetz (309:368). (red)

12:39 Uhr

Wald Ja zu Voranschlag, Abwasserreglement und Gemeindeordnung

In Wald kam der Voranschlag ebenfalls problemlos durch (394 Ja, 31 Nein). Die Bürgerinnen und Bürger stimmten auch dem Abwasserreglement (319 Ja, 93 Nein) und der neuen Gemeindeordnung (Ja 338, 67 Nein) zu. Neues Mitglied der Geschäftsprüfungskommission ist Ladislava Metzger. Sie erhielt 344 Stimmen, Vereinzelte 11.

12:35 Uhr

Teufen senkt Steuern

In Teufen können sich die Bürger über einen tieferen Steuerfuss freuen. Das Stimmvolk nahm den Voranschlag deutlich an (Ja 2868, Nein 274). Der Voranschlag der Erfolgsrechnung weist bei einem um 0.1 Einheiten reduzierten Steuerfuss von 2.7 Einheiten einen Ertragsüberschuss von 80’000 Franken aus.

12:29 Uhr

Grub lehnt Voranschlag ab

In Grub war der Voranschlag wie in Heiden umstritten. Im Vorfeld der Abstimmung kursierte ein Flugblatt, das von 50 Einwohnerinnen und Einwohnern unterschrieben wurde und zu einem Nein aufrief. Kritisiert wurde, dass der Verwaltungsaufwand aus dem Ruder laufe. Die Mehrheit der Gruberinnen und Gruber hat nun das Budget abgelehnt. 212 Personen sagten Ja, 267 Nein. Die Stimmbeteiligung betrug über 70 Prozent.

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Pflege-Initiative (294 Ja, 232 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (181:335). Nein zum Covid-Gesetz (261:269). (red)

12:21 Uhr

Hundwil nimmt Voranschlag an

Die Hundwilerinnen und Hundwiler sagten am Wochenende deutlich ja zum Voranschlag 2022. 339 stimmten dafür, 94 dagegen. Die Wahlbeteiligung lag bei Prozent. Der Voranschlag sieht eine rote Null vor. Beim Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung ist ein Rückschlag von 9000 Franken geplant.

Die nationalen Vorlagen: Nein zur Pflege-Initiative (277 Ja, 246 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (112:393). Nein zum Covid-Gesetz (151:377). (red)

12:19 Uhr

Rehetobel: Ja zum Voranschlag

Auch in der Gemeinde Rehetobel zahlen die Bewohnerinnen und Bewohner in Zukunft weniger Steuern. Die Mehrheit (850:95) sprach sich an der Urne für den Voranschlag 2022 aus. Dieser sieht eine Reduktion des Steuerfusses um 0,1 auf neu 4,2 Einheiten vor.

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Pflege-Initiative (644 Ja, 337 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (365:573). Ja zum Covid-Gesetz (573:434). (red)

12:10 Uhr

Gais senkt die Steuern

In Gais zahlen die Bürger künftig weniger Steuern. Das Budget sieht eine Senkung des Steuerfusses um 0.15 auf neu 3.35 Steuereinheiten vor. Der Aufwandüberschuss beträgt 298’000 Franken. Das Volk nahm die Vorlage deutlich an (1461 Ja, 107 Nein).

Die nationalen Vorlagen: Ja zur Pflege-Initiative (865 Ja, 804 Nein). Nein zur Justiz-Initiative (1107:493). Ja zum Covid-Gesetz (855:824). (red)

12:01 Uhr

Waldstatt: Klares Ja zum Voranschlag

Das Budget der Gemeinde Waldstatt fand an der Urne grosse Zustimmung. 723 Personen sagten Ja, 125 lehnten es ab. Bei einem Gesamtaufwand von rund 9,6 Millionen Franken beim Gesamtergebnis ist ein Ertragsüberschuss von 29’800 Franken vorgesehen.

Die Waldstätter lehnten zudem die Pflege-Initiative (Ja 472, Nein 503), die Justiz-Initiative (248:698) sowie das Covid-Gesetz ab (459:527). Die Stimmbeteiligung lag bei rund 75 Prozent. (red)

Sonntag, 28. November - 11:43 Uhr

Schwellbrunn einstimmig für Voranschlag

In Schwellbrunn fiel der Entscheid über den Voranschlag 2022 bereits am Freitagabend. An der Budgetversammlung waren 24 Personen anwesend. Einstimmig nahmen sie das Budget an. Es rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 40’342 Franken, welcher zweckgebunden in den Fonds für die Sanierung der Mehrzweckanlage fliessen soll. Der Steuerfuss bleibt bei 4,2 Einheiten. (red)

Sonntag, 28. November - 11:20 Uhr

Auto überschlägt sich – 30'000 Franken Schaden

Am Samstag ist ein 40-Jähriger in Schwellbrunn mit seinem PW inklusive Anhänger verunfallt. Der Mann lenkte sein Fahrzeug kurz vor 16 Uhr in Richtung Waldstatt. Im Bereich Rotschwendi geriet der PW in einer scharfen Linkskurve ins Rutschen. Auslöser: die glatte Fahrbahn, wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt.

In der Folge kam der Wagen rechts von der Strasse ab und überschlug sich im Bereich einer Wiesenböschung. Schliesslich kam er zwischen Bäumen auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Bild: Kapo AR

Der Automobilist sowie eine siebenjährige Mitfahrerin konnten sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie haben sich beim Unfall nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf knapp 30’000 Franken. (kapo/dwa)

Sonntag, 28. November - 08:21 Uhr

Beifahrerin bei Auffahrkollision unbestimmt verletzt

Bei der Auffahrkollision wurde eine Frau unbestimmt verletzt.

Bei der Auffahrkollision wurde eine Frau unbestimmt verletzt.

Bild: Kapo AI

Am Samstagnachmittag fuhr ein 60-jähriger Mann und seine 50-jährige Frau mit dem Auto auf der Gaiserstrasse von Appenzell in Richtung Meistersrüte. Bei der Verzweigung zur Lauftenstrasse, beabsichtigte das vor ihnen fahrende Fahrzeug links abzubiegen und musste wegen dem Gegenverkehr anhalten. Ebenso musste der 60-jährige Fahrzeuglenker sein Auto bis zum Stillstand abbremsen. Hinter ihnen fuhr eine 36-jährige Frau mit ihrem Auto und bemerkte dies zu spät, weshalb sie in dessen Heck fuhr. Gemäss Polizeimeldung entstand erheblicher Sachschaden bei beiden Fahrzeugen. Die 50-jährige Beifahrerin wurde unbestimmt verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden. (kapo/chs)

Samstag, 27. November – 14:56 Uhr

Kaffeemaschine in Brand geraten

Durch die brennende Kaffeemaschine entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken.

Durch die brennende Kaffeemaschine entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken.

Bild: KPAR

Am Freitagmittag hat in einem Wohnhaus in Urnäsch während der Abwesenheit der Bewohner eine Kaffeemaschine gebrannt. Bei der Rückkehr stellte die Hausbesitzerin eine starke Rauchentwicklung in den Räumlichkeiten fest. Durch eine Privatperson konnte der Mottbrand laut Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei sofort gelöscht werden. Personen wurden keine verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30’000 Franken.

Der Mottbrand konnte gelöscht werden.

Der Mottbrand konnte gelöscht werden.

Bild: KPAR

Die Brandursache wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt. (kpar)

Samstag, 27. November - 12:08 Uhr

Einbrüche in Arztpraxis in Heiden und Einfamilienhaus in Waldstatt

In der Nacht auf Freitag sowie im Verlaufe des Tages, ist es in Heiden sowie in Waldstatt zu je einem Einbruchdiebstahl gekommen. Die Unbekannten entwendeten gemäss Mitteilung der Polizei vorwiegend Bargeld.

Die Einbrecher stiegen über die Sitzplatztüre ins Haus ein.

Die Einbrecher stiegen über die Sitzplatztüre ins Haus ein.

Symbolbild: Kapo

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Nacht auf Freitag gewaltsam Zutritt in eine Arztpraxis in Heiden. Im Büro wurde ein Kleintresor aus der Verankerung gerissen und abtransportiert. Das Deliktsgut beläuft sich auf mehrere Tausend Franken, der Sachschaden wird auf einige Hundert Franken geschätzt.

Im Verlauf des Freitages, während der Abwesenheit der Bewohner, brach eine unbekannte Täterschaft über die Sitzplatztüre in ein Einfamilienhaus in Waldstatt ein. Dabei wurden sämtliche Wohnräumlichkeiten durchsucht und Bargeld in der Höhe von rund tausend Franken entwendet. Ebenso hoch dürfte auch der entstandene Sachschaden sein.

In beiden Fällen wurde zur Spurensicherung der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden beigezogen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Samstag, 27. November - 10:44 Uhr

Kollision in Wald fordert einen Verletzten

Am Freitagabend ist es in Wald zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Ein Lenker hat sich dabei leicht verletzt.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: Kapo AR

Kurz vor 17.45 Uhr fuhr eine 61-jährige Automobilistin auf der Wäldlerstrasse in Richtung Wald. Aufgrund der prekären Strassenverhältnisse kam sie in einer scharfen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit dem entgegenkommenden Personenwagen eines 54-Jährigen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde der Mann mit unbestimmten, eher leichten Verletzungen, durch den aufgebotenen Rettungsdienst in ein Spital gebracht.

An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. (kapo/chs)

14:42 Uhr

Innerrhoden unterstützt Stiftsbibliothek

Ralph Ribi

Die Corona-Pandemie hat auch die Stiftsbibliothek St.Gallen, welche mit dem Museum Stiftsbezirk das meistbesuchte Museum der Ostschweiz führt, hart getroffen. Bis sich die Besucherzahlen wieder erholt haben, ist noch für eine längere Zeit mit einer schwierigen finanziellen Situation zu rechnen. Mit dem Projekt «Im Zeichen des Bären» sollen in den kommenden drei Jahren verschiedene Wechselausstellungen mit Hilfe von Drittmitteln finanziert werden. Das Projekt vermittelt unter anderem die Geschichte St.Gallens und Appenzells, die bereits durch den stehenden Bären in den Wappen der Stadt St.Gallen und der beiden Appenzeller Kantone einen sichtbaren Ausdruck findet. An die veranschlagten Kosten von 720’000 Franken für die geplanten sechs Ausstellungen haben der Kanton und die Stadt St.Gallen sowie mehrere im Kanton Appenzell Ausserrhoden ansässige grössere Stiftungen bereits eine Beteiligung zugesagt. Die Standeskommission leistet an das Ausstellungsprojekt «Im Zeichen des Bären» einen einmaligen Beitrag von 5000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. (rk)

09:53 Uhr

Ausbau der Nordstrasse ist abgeschlossen

Der Ausbau der Nordstrasse ist gemäss Medienmitteilung der Heidler Gemeindekanzlei abgeschlossen. Die sanierte Strasse konnte nach 40 Jahren dem Verkehr übergeben werden.

Die Nordstrasse in Heiden.

Die Nordstrasse in Heiden.

Die Nordstrasse mit dem Knoten Lindenplatz ist auf einer Länge von rund 180 m neu gestaltet worden. Die Fahrbahnbreiten variieren zwischen 4.4 und 5.5 Meter. Gleichzeitig wurde auch die Schmutz- und Meteorwasserkanalisation und die Werksleitungen (Wasser, elektrisch, öffentliche Beleuchtung, Gas, Cablecom und Swisscom) vollständig erneuert. Der Knoten Lindenplatz (Einfahrt in bzw. aus der Kantonsstrasse) berücksichtigt die erforderlichen Sichtweiten auf den Gehweg und die Kantonsstrasse. Zudem ist das Kreuzen zweier Personenwagen möglich, sodass wartende einmündende Fahrzeuge den Verkehrsfluss nicht behindern. Der Einbau des Deckbelags wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt. «Der Gemeinderat freut sich, dass das Gebiet Nord mit der Fertigstellung der Nordstrasse als erschlossen gilt», heisst es in der Mitteilung. Bauvorhaben, die über Jahre blockiert waren, können jetzt geplant werden. Die Erschliessungsplanung Nord Ost ist für 2022 vorgesehen, Nord Mitte auf 2023. (gk)

Freitag, 26. November - 09:35 Uhr

Mit Velo in Auto gefahren

Am Donnerstagmorgen fuhr eine 44-jährige Frau mit ihrem Personenwagen vom Hoferbad in Richtung Unterrainstrasse. Dort hielt sie gemäss Medienmitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei ihr Fahrzeug an. Während ihr Fahrzeug stillstand, fuhr ein junger Velofahrer aus unbekannter Richtung in die Fahrzeugfront. Der junge Velofahrer fuhr ohne sich um den Schaden zu kümmern in Richtung Hoferbad / Bahnhof weiter. Die Kantonspolizei sucht nun den unbekannten jungen Velofahrer und Zeugen der Kollision: Telefon 071 788 95 00. (kapoAI)

Freitag, 26. November - 8:36 Uhr

Velofahrer verletzt sich bei Selbstunfall schwer

Am Mittwoch ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Fahrrad gekommen. Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei schwer.

Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 42-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf der Hauptstrasse von Niederteufen in Richtung Dorfzentrum. Kurz nach der Örtlichkeit Stofel geriet der Mann aus noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und stürzte. Der Fahrradfahrer zog sich dabei Kopfverletzungen zu. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital überführt. Der Sachschaden wird auf wenige Hundert Franken geschätzt. Die Umstände des Selbstunfalles werden durch die Polizei abgeklärt, im Vordergrund steht ein medizinisches Problem. (kapoar)

14:53

Zum 50 Jahre Jubiläum: Spatenstich für Carrosserie Pfister Neubau erfolgt

Verantwortliche vom Ingenieurbüro Flur Architekten, Simon, Walter und Fabian Pfister (Mitte, orange Helme und gelber Helm) und Vertreter der Baufirma Koch AG begingen am Donnerstag den Spatenstich.

Verantwortliche vom Ingenieurbüro Flur Architekten, Simon, Walter und Fabian Pfister (Mitte, orange Helme und gelber Helm) und Vertreter der Baufirma Koch AG begingen am Donnerstag den Spatenstich.

Bild: Ramona Koller

Am Donnerstagnachmittag fand der offizielle Spatenstich für den Neubau der Carrosserie Pfister in Herisau statt. Bis 2024 soll gegenüber des heutigen Firmensitzes – auf der gegenüberliegenden Seite der Alpsteinstrasse – ein 3300 Quadratmeter grosser Neubau entstehen.

Gemäss Geschäftsführer Fabian Pfister soll es der erste energieautarke Karosseriebetrieb der Schweiz werden. Durch die laufende Anpassung von Prozessen und möglicherweise auch weiteren baulichen Massnahmen soll der energieautarke Betrieb einige Jahre nach dem Bezug 2024 Realität werden.

Nebst Geschäftsführer Fabian Pfister waren auch sein Bruder Simon Pfister, mit welchem er die Firma gemeinsam führt, und ihr Vater, Firmengründer und Verwaltungsratspräsident Walter Pfister anwesend. Die Freude, dass der Spatenstich im 50. Jubiläumsjahr der Firma erfolgen könne, sei besonders gross, hiess es seitens der Pfisters.

Zusätzlich waren beim Spatenstich auch Vertreter des zuständigen Ingenieurbüros Flur Architekten sowie der Baufirma Koch anwesend. Bis Ende 2023/Anfangs 2024 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

So soll der Neubau der Carrosserie Pfister an der Alpsteinstrasse dereinst aussehen.

So soll der Neubau der Carrosserie Pfister an der Alpsteinstrasse dereinst aussehen.

Bild: pd
13:24 Uhr

Rücktritt von Heinz Mauch als Präsident der Geschäftsprüfungskommission

Der Gemeinderat Stein musste Kenntnis nehmen vom Rücktritt Heinz Mauch als Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK) Stein. Sein Rücktritt erfolgt auf Ende des laufenden Amtsjahres per 31. Mai. Das teilte die Gemeindekanzlei am Donnerstag mit.

Heinz Mauch hat sein Amt als Mitglied in der damaligen Rechnungsprüfungskommission per 1. Juni 2011 angetreten und im Jahre 2015 von der Stimmbürgerschaft als neuer Präsident der GPK gewählt. Mit der Einführung des harmonisierten Rechnungsmodells 2 (HRM2) veränderte sich die Aufgabe der Rechnungsprüfung hin zur Geschäftsprüfung. Heinz Mauch hat diese Veränderung gemäss Medienmitteilung der Gemeinde eng begleitet und neue Prozesse zur Überprüfung der Arbeit des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung eingeführt. «Für den Gemeinderat wie auch für die Verwaltung war die Zusammenarbeit mit Heinz Mauch stets sehr angenehm und basierte auf gegenseitigem Vertrauen.» Die Prüfung des Geschäftsjahres 2021 wird für Heinz Mauch die letzte grössere Aufgabe sein, welche er als GPK-Präsident führen wird. Die kommunalen Ersatzwahlen, 1. Wahlgang, finden am 3. April 2022 statt. (gk)

11:24 Uhr

Kantonale SP fordert: Ausserrhoden soll Massnahmen-Weltmeister werden

Die SP Ausserrhoden äussert sich in einer Medienmitteilung zu den steigenden Fallzahlen und den Massnahmen, die der Kanton Appenzell Ausserrhoden auf der Ebene der Schulen ergreift. Die Partei erkennt Probleme, zieht Schlussfolgerungen und fordert griffige Massnahmen.

Weinfelden 14.9.2021 TG - Am Primarschulzentrum Paul Reinhart in Weinfelden geben Schülerinnen und Schüler ihren Corona-Spucktest ab.

Weinfelden 14.9.2021 TG - Am Primarschulzentrum Paul Reinhart in Weinfelden geben Schülerinnen und Schüler ihren Corona-Spucktest ab.

Reto Martin

Situation in Appenzell Ausserrhoden

  • Die Delta-Variante ist viel ansteckender als die Corona-Varianten, die in den bisherigen Corona-Wellen dominant waren. Die momentanen Fallzahlen, Positivitätsraten und die Tendenz der Hospitalisationen bei älteren Erwachsenen zeigen ein beunruhigendes Bild.
  • Ausserrhoden hat eine vergleichsweise tiefe Impfquote, auch bei Jugendlichen ab 12 Jahren. Kinder unter 12 Jahren können (noch) nicht geimpft werden. Aktuell werden deshalb Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren und auch Kinder vergleichsweise häufiger von Ansteckungen - aber glücklicherweise wenig von schweren Verläufen - betroffen. Wissenschaftlich gesehen gibt es nur zwei Möglichkeiten den Virus einzudämmen: Impfen oder Hygiene-Massnahmen in Verbindung mit Tests.
  • Eine «kontrollierte Durchseuchung» von Kindern und ungeimpften Jugendlichen wird zwar möglicherweise über die nächsten Monate stattfinden. Dies dürfte gemäss SP Ausserrhoden aber nicht dazu verleiten Ansteckungsketten nicht oder ungenügend zu durchbrechen, gerade in einem Kanton mit relativ tiefer Impfquote. Eine Verzögerung der Ansteckungen erlaube, dass Risikogruppen und weitere Personen sich mittels Booster-Impfungen zwischenzeitlich schützen können sowie Spitalkapazitäten nicht überlastet werden.

Aufgrund dieser Tatsachen könne geschlossen werden, dass die Kinder und Jugendlichen an den Schulen (Orte der Begegnung) besonderer Beachtung und unter besonderen Schutz gestellt werden müssen. Dieser Schutz diene - indirekt über Unterbrechung von Ansteckungsketten - vor allem der ungeimpften erwachsenen Bevölkerung, ist die SP Ausserrhoden überzeugt. Wobei auch Impfdurchbrüche bei älteren Risikogruppen durch Unterbrechung der Ansteckungsketten in den Schulen und bei Ungeimpften vermindert werden können.

Weiter folgert die SP Ausserrhoden, dass wenn die Impfquote bei Jugendlichen tief ist und Kinder unter 12 Jahren nicht geimpft werden können, es zwingend sei, dass regelmässiges Testen ganzer Schulen, Ausbruchstestungen innert 1 bis maximal 2 Tagen, stufengerechte Maskenpflicht und allenfalls auch in ausserordentlichen Lagen gezielter Fernunterricht mit schulischen Begleitmassnahmen stufengerecht umgesetzt werden.

Die SP AR fordert vom Departement Bildung und vom Departement Gesundheit des Kantons Appenzell Ausserrhoden, dass den oben geschilderten Problemen und Schlussfolgerung durch konkrete Massnahmen Rechnung getragen wird. An den Ausserrhoder Schulen wird nach Ansicht der Partei noch zu wenig regelmässig getestet und die Massnahmen zum Schutz der Lernenden im Schulzimmer seien im schweizweiten Vergleich minimal. Insbesondere sollen genügend Test-Kapazitäten inklusive mobilen Equipen, welche die Schulen bei den Testungen unterstützen können, durch den Kanton zur Verfügung gestellt werden. Es sei wichtig, , so das Schreiben, dass die Schulen wann immer möglich offenbleiben können. Wo es aber möglich ist, soll zielgerichteter Fernunterricht das Potenzial von Ansteckungen mindern. Zudem fordert die SP AR, dass regelmässig und zeitnah über die Lage der Corona-Ansteckungen an den Ausserrhoder Schulen informiert wird. Die kantonalen Behörden haben sich in letzter Zeit dahingehend geäussert, dass Ausserrhoden nicht Impfweltmeister werde. Es bestehe laut SP AR aber die Chance, Massnahmen-Weltmeister zu werden, wenn grosszügig Ressourcen bereitgestellt sowie zielgerichtete Testungen und Massnahmen rasch umgesetzt werden. (pd)

Donnerstag, 25. November - 08:50 Uhr

Budgetversammlung Urnäsch mit Maskenpflicht

Die Einwohnergemeinde Urnäsch führt am Dienstag, 7. Dezember, 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Au, die ordentliche Gemeindeversammlung, gestützt auf die Covid-19 Verordnung "besondere Lage" des Bundes, Stand 11. Oktober, durch. Es gilt die generelle Maskentragpflicht im Innen- und Aussenbereich der Mehrzweckhalle Au sowie die vom BAG verordneten Abstands- und Hygienemassnahmen. Da die Abstände eingehalten werden können, kann auf die Erhebung der Personendaten verzichtet werden. Das auf der Gemeinde-Homepage (Rubrik: Aktuelles/Amtliche Publikationen) publizierte Schutzkonzept Gemeindeversammlung Urnäsch vom 07.12.2021 ist zu beachten. (gk)

16:30 Uhr

Bodenmann-Odermatt tritt als Kantonsrätin zurück

Monika Bodenmann-Odermatt

Monika Bodenmann-Odermatt

Monika Bodenmann-Odermatt hat ihren Rücktritt per 31. Mai 2022 als Kantonsrätin der Gemeinde Waldstatt eingereicht. Das teilte die Gemeindekanzlei am Mittwoch mit. Die Ersatzwahl ist gemäss Vorgaben des Kantons am 3. April vorgesehen. (gk)

15:57 Uhr

Feuerstelle in Teufen aufgehoben

Im Gebiet Feld in Teufen befindet sich seit Jahren eine öffentliche Feuerstelle. In den letzten Jahren mussten gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei aber immer wieder Lärmklagen zur Kenntnis genommen werden. Auch Hinweisschilder betreffend Rücksichtnahme und einer angemessenen Nutzung brachten nicht die erhoffte Wirkung. Nachdem in einer Distanz von knapp 200 m die Feuerstelle Fröhlichsegg klaglos betrieben werden kann und somit in unmittelbarer Nähe ein Angebot besteht, wurde in Verhandlung mit der betroffenen Grundeigentümerschaft der Rückbau der Feuerstelle Feld vereinbart. Im Gegenzug konnte der Bestand der beliebten Bänkli bei der Aussichtsstelle Ahorn langfristig grundbuchamtlich gesichert werden. Diese haben für den Gemeinderat für die Allgemeinheit den weit grösseren Stellenwert als die Feuerstelle Feld, heisst es in der Mitteilung. (gk)

09:47 Uhr

Siebenjähriger in Appenzell von Motorrad angefahren

Am Dienstagnachmittag, kurz nach 15 Uhr, wollte ein siebenjähriger Schüler die Unterrainstrasse auf dem Fussgängerstreifen Höhe Linermuseum überqueren. Ein Richtung Forrenquartier fahrender Lastwagen hielt gemäss Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei an und gewährte dem Knaben die Querung. Während der Schüler die Strasse überquerte, fuhr ein bislang unbekannter Motorradlenker in Richtung Chlos und kollidierte mit dem Buben. Der Motorradfahrer stürzte und verliess danach die Unfallstelle ohne sich um den Knaben zu kümmern. Der Schüler wurde nur leicht verletzt. Die Kantonspolizei sucht nun Zeugen, die nähere Auskünfte zum Unfallgeschehen machen können. (kapoai)

Mittwoch, 24. November - 08:38 Uhr

Iwan Schnyder tritt als Kantonsrat zurück, Ueli Rechsteiner als Gemeinderat

Iwan Schnyder (FDP) tritt nach fünf Jahren im Kantonsrat aus persönlichen Gründen auf Ende des laufenden Amtsjahres zurück. Weiter tritt Ueli Rechsteiner als Urnäscher Gemeinderat zurück. Das teilte die Gemeindekanzlei am Mittwoch mit.

Iwan Schnyder, FDP-Kantonsrat aus Urnäsch

Iwan Schnyder, FDP-Kantonsrat aus Urnäsch

Iwan Schnyder ist 2017 als Ersatz für Dölf Biasotto in den Kantonsrat gewählt worden. Der Unternehmensberater engagiert sich seit Beginn seiner Amtszeit auf kantonaler Ebene in der Kommission Finanzen und wirkt in der parlamentarischen Kommission Teilrevision Finanzausgleichsgesetz mit. Schnyder ist zudem seit 2015 Gemeinderat und Finanzchef von Urnäsch. Dieses Amt führt er gemäss Mitteilung weiter.

Ueli Rechsteiner tritt nach dreijähriger Amtszeit aus dem Gemeinderat zurück. Er ist 2019 gewählt worden und präsidiert seither die Forst- und Landwirtschaftskommission. Beide Rücktritte erfolgen aus persönlichen Gründen auf Ende des laufenden Amtsjahres per 31. Mai 2022. Die Ersatzwahlen finden am 3. April 2022 statt.

Ueli Rechsteiner, Gemeinderat in Urnäsch

Ueli Rechsteiner, Gemeinderat in Urnäsch

Sepp Fuchs hat nach 14-jähriger Mitarbeit (Wahl im 2008) in der Umweltschutzkommission seinen Rücktritt erklärt. Bruno Hollenstein hat seine Demission als Mitglied der Kommission Wohn- und Pflegezentrum Au nach 10-jähriger Mitwirkung erklärt (2012). Silvan Keller tritt nach 4-jähriger Amtszeit als Mitglied der Jugendkommission zurück (2018). Zudem wird Peter Mathis per 31. Mai 2022 den Ortsquartiermeister im Mitel Säntis abgeben. Peter Mathis wurde per 1. Juni 2010 als Ortsquartiermeister-Stellvertreter gewählt und übernahm dann ab 1. Juni 2011, als Nachfolger von Hans Gantenbein, die Hauptverantwortung. Die Ersatzwahlen in die Kommissionen werden durch den Gemeinderat in der Mai-Sitzung vorgenommen. (gk)

Dienstag, 23. November - 16:56 Uhr

Trotz Niederlage machten die TVA Damen zwei Schritte vorwärts

Die 2. Liga-Damen der Handballriege des TV Appenzell verloren vergangenen Samstag nach einer prächtigen Leistung auswärts beim starken Leader BSV Weinfelden 23:27 (7:12). Trainer Reto Valaulta sagte, dass sein Team mit einer guten Leistung zwei Schritte vorwärts machte und Weinfelden recht in Bedrängnis brachte.

Mit nur zwei Auswechselspielerinnen waren die Voraussetzungen für Appenzellerinnen suboptimal. Sie spielten aber konzentriert und wurden während der Partie immer besser. Besonders bei Lorina Sutter (acht Treffer) waren grosse Fortschritt ersichtlich. Die Damen des TVA formen sich immer mehr zu einem Team.

In der ersten Hälfte lagen die Gäste noch zurück, konnten aber in den zweiten 30 Minuten ausgleichen. Nach 40 Minuten wurde eine Spielerin wegen ihrer dritten Zweiminutenstrafe ausgeschlossen. So verfügten die Appenzellerinnen nur noch über eine Kreisläuferin und über eine Auswechselspielerin. Insgesamt ging der Sieg von Weinfelden in Ordnung, weil die Thurgauerinnen noch einen Zwick abgeklärter wirkten.

Appenzell spielte mit: Svenja Manser; Nadine Sutter, Ursina Bless (1/1), Ronja Manser (5), June Fritsche (3), Lorina Sutter (8/4), Lina Hehli (3), Andrina Inauen (3), Katja Müller. Es wurden fünf Zweiminutenstrafen gegen Appenzell und vier gegen Weinfelden gesprochen. (mk)

Dienstag, 23. November - 14:56 Uhr

Musikgesellschaft Waldstatt gründet Ensemble für Nichtmitglieder

Die Musikgesellschaft präsentierte am 13. November ihre neue Uniform.

Die Musikgesellschaft präsentierte am 13. November ihre neue Uniform.

Bild: PD

Die Musikgesellschaft Waldstatt (MGW) will das Musizieren in einem Ensemble auch für Nichtmitglieder zu ermöglichen. Das teilt die MGW am Dienstag mit. Der Aufruf richte sich an Jugendliche und Erwachsene, die ein Instrument erlernt haben, sei es in einer Bläserklasse oder im Musikunterricht. Das Ensemble werde die Stücke entsprechend des Könnens seiner Mitglieder auswählen. Der Stil reiche vom klassischen Marsch bis hin zum Blues und Jazz.

Proben finden alle 14 Tage statt, jeweils am Mittwochabend von 20 bis 22 Uhr, betreut durch Vizedirigenten Urs Sturzenegger. Die Kosten betragen 250 Franken pro Jahr. Die Teilnehmer haben keine Verpflichtungen gegenüber der MGW. Die erste Probe wird am 5. Januar um 20 Uhr im Musikzimmer des Mehrzweckgebäudes in Waldstatt stattfinden. Interessierte können sich unverbindlich bei Präsident Peter Oberstrass unter praesident@mg-waldstatt.ch melden.

Die MGW hat sich der Blasmusik in der Harmoniebesetzung verschrieben und ist seit 1863 im Dorf aktiv. Das Erlernen eines Instrumentes ist Voraussetzung, um bei der MGW aktiv dabei sein zu können.

Dienstag, 23. November - 10:09 Uhr

Aktualisierung der Spitalliste Akutsomatik

Das Spital Herisau deckt als kantonaler Grundversorger bereits ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum auf der Spitalliste Akutsomatik Appenzell Ausserrhoden ab.

Das Spital Herisau deckt als kantonaler Grundversorger bereits ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum auf der Spitalliste Akutsomatik Appenzell Ausserrhoden ab.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Die Spitalliste Appenzell Ausserrhoden im Versorgungsbereich Akutsomatik wird aufgrund der Schliessung des Spitals Heiden angepasst. Der Regierungsrat setzt die angepasste Spitalliste per 1. Januar 2022 in Kraft.

Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung verpflichtet die Kantone, für eine bedarfsgerechte Spitalversorgung zu sorgen. Die bisherige Spitalliste Akutsomatik wurde per 17. März dieses Jahres in Kraft gesetzt. Aufgrund der Schliessung des stationären Teils des Spitals Heiden per Ende Juli passt der Regierungsrat nun per 1. Januar 2022 die Spitalliste an.

Neu erhält das Kantonsspital St.Gallen erweiterte Leistungsaufträge für das Basispaket Chirurgie und innere Medizin sowie in den Leistungsbereichen Dermatologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Urologie, Gynäkologie, Geburtshilfe und Neugeborene. Zusätzlich erhält auch die Hirslanden Klinik Stephanshorn einen erweiterten Leistungsauftrag für das Basispaket Chirurgie und innere Medizin. Diese Erweiterung der Leistungsaufträge sind gerechtfertigt wegen der Versorgungsrelevanz in den entsprechenden Leistungsgruppen.

Das Spital Herisau deckt als kantonaler Grundversorger bereits ein sehr umfangreiches Leistungsspektrum auf der Spitalliste Akutsomatik Appenzell Ausserrhoden ab, weshalb sich aus der Schliessung des Spitals Heiden kein grösserer Aktualisierungsbedarf der Spitalliste in Bezug auf das Spital Herisau ergibt. Einzig im Leistungsbereich Pneumologie mit spezialisierter Beatmungstherapie und im Querschnittsbereich Akutgeriatrie Kompetenzzentrum hatte das Spital Heiden Aufträge, die das Spital Herisau nicht innehatte. Diese Leistungsaufträge werden neu dem Spital Herisau erteilt – vorerst bis Ende 2023 befristet, um dann die Versorgungsrelevanz überprüfen zu können. Weitere Leistungsausweitungen hat der Regierungsrat abgelehnt.

Die detaillierte neue Spitalliste ist auf der Homepage des Kantons unter www.ar.ch/spitalliste abrufbar. (pd)

Dienstag, 23. November - 09:30 Uhr

Totalschaden bei Kollision im dichten Nebel

Das Auto geriet von der Fahrbahn ab.

Das Auto geriet von der Fahrbahn ab.

Bild: PD

Am frühen Montagmorgen fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem Auto von Eggerstanden auf der Eichbergstrasse in Richtung Rheintal. Gemäss Polizeimeldung herrschte dichter Nebel. In einer Linkskurve kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum am Waldrand. Am Auto entstand Totalschaden. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste mit einem Kranwagen geborgen werden. (kpai)

Dienstag, 23. November - 09:18 Uhr

Sachschaden bei Verkehrsunfall in Wolfhalden

Ein 21-jähriger Autolenker fuhr am Montag, 22. November, um 12 Uhr von Rheineck kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf Wolfhalden. Im Bereich Unterlindenberg verlor er in einer scharfen Linksbiegung die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einer Mauer. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Personen wurden gemäss Polizeimeldung nicht verletzt. (kpar)

Das Unfallfahrzeug.

Das Unfallfahrzeug.

Bild: PD
14:22 Uhr

Regierungsrat genehmigt Absichtserklärung für ein Ärztehaus im Spital Heiden

Der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden hat eine Absichtserklärung genehmigt mit dem Ziel, den Betrieb eines Ärztehauses im heutigen kantonalen Spital Heiden zu ermöglichen. Das teilte die Ausserrhoder Kantonskanzlei am Montag mit.

Der Entwurf der Absichtserklärung ist den Initianten des Ärztehauses zugestellt worden. Sie haben nun die Möglichkeit, sich zum Inhalt zu äussern. Wenn sich die beiden Parteien einig sind, wird ein konkreter Mietvertrag für die Nutzung abgeschlossen. Dieser soll dann über mindestens fünf Jahre dauern. (kk)

13:45 Uhr

FDP Heiden lehnt Voranschlag ab

Die Mitglieder der FDP Appenzeller Vorderland haben die Parolen für die Abstimmung vom 28. November per online-Umfrage gefasst. Dem Covid-19-Gesetz stimmen sie gemäss Medienmitteilung deutlich zu. Ebenso deutlich lehnen sie die Pflege- und Justizinitiative ab. Den Voranschlägen der Gemeinden Rehetobel und Walzenhausen stimmen die Mitglieder der jeweiligen Ortssektionen klar zu. Die Mitglieder der Ortssektion Heiden stehen dem Voranschlag 2022 ihrer Gemeinde kritisch gegenüber, eine Mehrheit lehnt diesen ab. (pd)

11:52 Uhr

Stixi & Sonja sind Publikumslieblinge

Stixi & Sonja aus dem Appenzellerland haben in der Sendung «Alpen-Stern» mit über 24.03 Prozent aller Fernsehzuschauer das Rennen gemacht. Mit dem Titel «Vero Amore», der von Sonja Stixenberger komponiert wurde, sangen sie sich gemäss Medienmitteilung in die Herzen der Zuschauer.

Bei der Sendung «Alpen-Stern», die vom Sender Alpenwelle ausgestrahlt wird, handelt es sich um ein TV Format, bei dem Zuschauer ihre Lieblingskünstler wählen dürfen. Im vergangenen Monat Oktober erreichten die beiden Schlagerstars dieses gute Ergebnis. In den kommenden Monaten wird der Videoclip im fixen Programm gespielt. «In unserer Karriere haben wir schon einige Votings von Radio- und TV-Sendern mitgemacht. Es ist für uns aber heute noch immer eine Ehre, jeweils wieder eine solche Auszeichnung zu erhalten», freut sich Erwin «Stixi» Stixenberger. (pd)

Montag, 22. November - 8:48 Uhr

Fast 700 Weihnachtspäckli für bedürftige Kinder, Familien und Senioren in Osteuropa

Die 10 Jugendlichen und Männer der FEG Gais – im Alter zwischen 13 und 75 Jahren - atmen am Samstag, 20. November, gegen Mittag erleichtert auf, als sie alles Material (500 Kinder- und Erwachsenenpäckli, verpackt in Gittercontainer, säcke- und schachtelweise Kleiderspenden, Spielsachen, Strickdecken und gebrauchte Schultaschen) in den grossen Sattelschlepper von LiO gepackt haben. Bereits in Speicher sind zuvor 190 Päckli und weiteres Material aufgeladen worden. Dieses Gefährt rollt Richtung Frauenfeld zum Zentrallager der «Aktion Weihnachtspäckli». Dort wird der Laster mit weiteren Päckli bis unters Dach gefüllt. Dieser und 36 weitere Sattelschlepper, pilotiert von ehrenamtlichen Chauffeuren, fahren Ende November, anfangs Dezember nach Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Weissrussland und in die Ukraine.

Dort werden die Päckli durch einheimische Helfer, welche sich das ganze Jahr für die Bedürftigen engagieren, an die Notleidenden verteilt. Die einheimischen Helfenden werden zum Teil unterstützt durch freiwillige Helfer aus der Schweiz. Die Geschenke gelangen zu kinderreichen Familien, verarmten Senioren, Kindern in Schulen und Heimen, alleinerziehenden Müttern und Menschen mit Behinderungen. Die «Aktion Weihnachtspäckli» wird gemeinsam von den vier Hilfswerken Licht im Osten (LiO), Christliche Ostmission (COM), Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) und Hilfe für Mensch und Kirche (HMK) durchgeführt.

Froh über die wieder gute und speditive Zusammenarbeit der Reformierten und Katholischen Kirchengemeinden in Gais, Teufen, Speicher, Trogen und der FEG Gais ist auch die Leiterin der Sammelstelle Gais, Ruth von Känel. Sie hat zusammen mit ihrem engagierten Team in unzähligen Einsatzstunden die Päckli mit Stofftieren, Spiel- und Strickwaren komplettiert und transportbereit in Weihnachtspapier gewickelt. Anschliessend sind die Pakete mit selbst kreierten gestrickten Schnüren stabil verschnürt worden. (Werner Schweizer)

Sonntag, 21. November - 14:46 Uhr
Moderator Stephan Egger führte die Podiumsdiskussion mit Philosophin Barbara Bleisch und Unternehmer Konrad Hummler.

Moderator Stephan Egger führte die Podiumsdiskussion mit Philosophin Barbara Bleisch und Unternehmer Konrad Hummler.

Bild: PD

Stiftung Wirtschaftsförderung lud zur Podiumsdiskussion ein

Auf der Schwägalp vor der Kulisse des Säntis wurde die Reihe «ausserrhodentlich» wieder aufgenommen. Zum Thema Scheitern lud die Stiftung Wirtschaftsförderung Appenzell Ausserrhoden zwei Referenten ein, Philosophin Barbara Bleisch und Unternehmer Konrad Hummler.

Unter der Moderation von Stephan Egger, Präsident der Stiftung, verfolgten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Referate und eine Podiumsdiskussion. Konrad Hummler führte verschiedene Arten von Scheitern an und zog Parallelen zu seiner persönlichen, militärischen und beruflichen Vita. Die von ihm genannten Arten - Untergang, Kapitulation, geordneter Rückzug und wilde Flucht – wurden mit seinem persönlich Erlebten unter den Gesichtspunkten Intensität und dem Faktor Zeit in Verbindung gebracht.

Barbara Bleisch beleuchtete danach die philosophischen Aspekte des Themas und führte die Zuhörer kritisch und gekonnt zum Thema und erläuterte vier Thesen. Kritisch sehe sie das Feiern von «Fuck-up nights». Denn zu oft werde Scheitern als Präludium zum Erfolg verkauft. Existentielles Scheitern macht demütig, nicht überheblich. Sie plädiert für eine positive Fehlerkultur und Raum für den kreativen Blick.

Die Serendipität, eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist sei eine wichtige Einstellung zum produktiven Scheitern. Das Suchen und Lassen oder der glückliche Zufall brachten etwa Post-it oder das Penizillin zum Erfolg. Fehlerkultur zu akzeptieren, heisse auch einzusehen, dass wir nicht alles kontrollieren können. Nach den Referaten konnten sich die Zuhörer in ungezwungener Atmosphäre austauschen. (pd)

Sonntag, 21. November - 11:04 Uhr
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Bild: Kapo AR

Totalschaden nach Brand von Personenwagen

Am Sonntag kurz nach 2 Uhr wurde der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden der Brand eines parkierten Personenwagens gemeldet. Auf dem Parkplatz bei der Liegenschaft Lederbach 6 brannte ein Mercedes-Benz. Die aufgebotene Feuerwehr Herisau konnte den Brand löschen, trotzdem entstand beim Personenwagen Totalschaden. Die Brandursache wird vom kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei noch untersucht. Verletzt wurde niemand. (Kapo AR)

Samstag, 20. November - 16:15 Uhr

Konzert in Gais fällt aus – Beatrice Egli hat Corona

Die Fallzahlen in der Schweiz steigen - nun hat es auch sie getroffen: Schlagerstar Beatrice Egli hat Corona. Sie wäre am Samstag, 20. November, anlässlich des volkstümlichen Schlager Festivals im Oberstufenzentrum in Gais aufgetreten.

Auf ihrem Instagram-Kanal wendet sich Egli in einem Video an ihre Fans und sagt es gehe ihr gut. «Ich habe einen sehr milden Verlauf. Trotzdem muss ich jetzt ein paar Tage in Quarantäne verbringen.» Weiter schreibt sie in einem Post, sie hoffe sehr, dass sie ihre Fans bald wiedersehen werde, um gemeinsam mit ihnen zu feiern und lachen.

Freitag, 19. November - 15:10 Uhr

Musikgesellschaft Waldstatt präsentiert erfolgreich die neue Uniform

Die Freude darüber, endlich wieder vor einem grösseren Publikum zu spielen, war den Musikerinnen und Musikern deutlich anzusehen.

Die Freude darüber, endlich wieder vor einem grösseren Publikum zu spielen, war den Musikerinnen und Musikern deutlich anzusehen.

Bild: PD

Nach coronabedingten Verzögerungen konnte die Musikgesellschaft Waldstatt am vergangenen Samstag endlich ihre neue Uniform gebührend einweihen. Präsident Peter Oberstrass ist sichtlich erleichtert, dieses Projekt in einem würdevollen Rahmen abschliessen zu können. Er begrüsste die Gäste im gut besetzten Saal des Mehrzweckgebäudes und bedankte sich bei der Gemeinde, den Sponsoren und Gönnern für die grosszügige Unterstützung bei der Anschaffung der neuen, schmucken Uniformen.

Im abwechslungsreichen Programm spielte das Corps Märsche, Polkas und Ohrwürmer von «Louenesee» über «Bill Ramsey» bis zu «Live and let die». Die Freude darüber, endlich wieder vor einem grösseren Publikum zu spielen, war den Musikerinnen und Musikern deutlich anzusehen. Einlagen zwischen den Musikstücken durch die Theatergruppe (Anita Henle, Uschi Tanner, Joachim Gugger) zeigten Anekdoten und Uniformen aus vergangenen Zeiten sowie die Uniformengeschichte der MGW auf.

Das musikalische Highlight war die Aufführung des 300er Marsches, den die Musikgesellschaft Waldstatt anlässlich des Dorfjubiläums der Gemeinde schenkte. Dieser Marsch wurde vom Dirigenten Christoph Schlegel komponiert und arrangiert. Damit ist ihm ein ganz besonderes Stück gelungen. Das Publikum bedankte sich mit Standing Ovation und mit tosendem Applaus. (pd)

Freitag, 19. November – 10:30 Uhr

18-Jähriger verursacht Autounfall in Herisau

Bei der Kollision zwischen zwei Autos entstand Sachschaden.

Bei der Kollision zwischen zwei Autos entstand Sachschaden.

Bild: KPAR

Ein 18-Jähriger fuhr am Donnerstag kurz nach 19 Uhr mit seinem Auto vom Bahnhof Herisau kommend auf der Bahnhofstrasse Richtung Obstmarkt. Dabei übersah er bei der Einfahrt in die Alte Bahnhofstrasse einen vom Obstmarkt kommenden und Richtung Gossauerstrasse fahrenden Personenwagen. Gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei kollidierte das Auto des jungen Mannes in der Folge mit dem vortrittsberechtigten Fahrzeug.

An den beteiligten Personenwagen entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Personen wurden nicht verletzt. (kpar)

Freitag, 19. November – 10:18 Uhr

«Die flüügend Sau» wird erst 2023 gespielt

Kürzlich haben sich die Mitglieder des Dramatischen Vereins Oberegg im Restaurant Säntis zur Spielerversammlung getroffen. Präsident Raphael Breu musste den schwierigen Entscheid des Vereinsvorstandes verkünden, die geplante Produktion «Die flüügend Sau» um ein weiteres Jahr zu verschieben.

Der Vereinsvorstand: Michael Sonderegger, Conny Nussmüller, Nicola Zoller, Raphael Breu (Präsident) und Corinne Sonderegger.

Der Vereinsvorstand: Michael Sonderegger, Conny Nussmüller, Nicola Zoller, Raphael Breu (Präsident) und Corinne Sonderegger.

Bild: PD

Obwohl die Filmaufnahmen, die während einzelnen Szenenwechseln gezeigt werden, im Kasten sind und erfolgreich neun Oberegger Kinder gecastet wurden, sei an eine Weiterführung im Moment nicht zu denken. Das Risiko von COVID-19-Ausbrüchen unter den Beteiligten im Januar 2022 sei zu gross, so die Mitteilung des Vereins. Ein neuer Zeitplan sieht vor, die Probentätigkeit im kommenden Juni wieder aufzunehmen. Das neue Premierendatum ist auf Samstag, 7. Januar 2023 festgelegt worden. Danach sollen im Vereinssaal Oberegg mindestens acht weitere Aufführungen bis Ende Januar 2023 folgen. (pd)

Freitag, 19. November – 09:18 Uhr

SVP Schwellbrunn begrüsst Entwicklungsstrategie der Gemeinde

Die SVP-Schwellbrunn hat die Verabschiedung der Revision des Richtplans zuhanden der Volksdiskussion erfreut zur Kenntnis genommen. Dies schreibt sie die Partei in einer Medienmitteilung.

In Schwellbrunn gibt es aktuell kein grösseres überbaubares Grundstück.

In Schwellbrunn gibt es aktuell kein grösseres überbaubares Grundstück.

Bid: Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Die Ortspartei ist der Ansicht, dass der Schwerpunkt für die Gemeinde eindeutig auf die Schaffung von neuem Wohnraum liegt, da das Bevölkerungswachstum in Schwellbrunn stagniert. Mit der geplanten Innenentwicklungsstrategie könne die Gemeinde endlich moderat wachsen und erfülle die geltenden eidgenössischen sowie kantonalen Vorgaben.

Aktuell ist in Schwellbrunn kein grösseres überbaubares Grundstück mehr vorhanden. Eine Situation die aus Sicht der SVP untragbar ist. Die Partei unterstützt die vorgeschlagenen Überlegungen. Sowohl die Planungen im Gebiet Sommertalhöhe als auch die weitere Erschliessung der Sonnenbergstrasse werden wohlwollend zur Kenntnis genommen, handle es sich doch um attraktives Bauland in Zentrumsnähe.

Die SVP anerkennt, dass sich Ortsplanungskommission und Gemeinderat vertieft mit der komplexen Aufgabenstellung auseinandersetzten und der Bevölkerung einen zukunftsorientierten Richtplan vorschlagen. (pd)

Donnerstag, 18. November - 15:11 Uhr

Nik Blatter ist seit 30 Jahren bei der EKW

Seit 30 Jahren steht Nik Blatter im Dienst der Elektra Korporation Wolfhalden (EKW). Als Betriebsleiter-Stellvertreter hat er eine rasante Entwicklung massgeblich mitgestaltet.

Nik Blatter ist seit 30 Jahre für die Elektra Korporation Wolfhalden tätig.

Nik Blatter ist seit 30 Jahre für die Elektra Korporation Wolfhalden tätig.

Bild: PE

In Oberegg aufgewachsen, absolvierte Nik Blatter bei Buschor und Dahinden AG in Heiden eine Lehre als Radio- und TV-Elektroniker. Nach weiteren beruflichen Stationen erfolgte 1991 sein Arbeitsbeginn als Netzelektriker bei der EKW, wo er heute als Chefmonteur und Stellvertreter des Betriebsleiters, Colin V. Harrison, tätig ist. In seiner beruflichen Karriere hat der Arbeitsjubilar gewaltige Veränderungen mitgetragen und –geprägt. Stichworte dazu sind digitale Übermittlungstechniken, Kabel-TV, Glasfasernetz, Mess- und Überwachungstechnik, Internet, Telefonie, Umbau und Erweiterung der Betriebslokalitäten samt Integration eines Ladengeschäfts am EKW-Standort Haus Nummer 39 im Dorfzentrum.

Hässliche Freileitungen demontiert

In den vergangenen dreissig Jahren wurde zudem eine ganze Reihe hässlicher, das Landschaftsbild beeinträchtigender Freileitungen eliminiert. Damit verbunden waren aufwendige Grabarbeiten und entsprechende Verkabelungen. Immer wieder kommt es zudem zu nicht planbaren Einsätzen zu jeder Tages- und Nachtzeit bei Unregelmässigkeiten und Störungen in der Stromversorgung. «Diese Vielseitigkeit und die Nähe zu unseren Kunden sowie die persönliche Atmosphäre innerhalb unseres kleinen, mittlerweile sieben Beschäftigte zählenden Teams gefallen mir, und ich freue mich auf weitere gute Jahre in unserer EKW», erklärt Nik Blatter. (pe)

Donnerstag, 18. November – 11:44 Uhr

Auch 2022 gibt es den «FoodTrail Appenzellerland»

«FoodTrail »Appenzellerland: Zu Fuss kulinarische Köstlichkeiten entdecken.

«FoodTrail »Appenzellerland: Zu Fuss kulinarische Köstlichkeiten entdecken.

Bild: PD

Seit Juni 2021 gibt es den «FoodTrail» im Appenzeller Vorderland. Das auf Initiative von Appenzellerland Tourismus AR entstandene Angebot erfreue Rätselbegeisterte und Genussfreudige aus der ganzen Schweiz. In den ersten fünf Monaten haben 900 Gäste die kulinarische Schnitzeljagd absolviert. Nach der Fahrt mit der Zahnradbahn von Rorschach nach Heiden und dem Empfang in der Tourist Information Heiden, führen sechs Rätsel zu sechs Genussstationen. Dort werden die Foodtrailer mit regionalen Köstlichkeiten überrascht. Aufgrund der grossen Nachfrage wird diese Kombination aus Rätselspass, Gaumenfreude und dem idyllischen Vorderländer Panorama laut einer Mitteilung im nächsten Jahr weitergeführt. (pd)

Donnerstag, 18. November – 10:35 Uhr

Neue Schulleitung in Bühler gewählt

Norman Spirig.

Norman Spirig.

Bild: PD

Nach dem Ausscheiden von Andrea Vetsch im Juli übernahm Eva Graf Poznicek, Schulleiterin ad Interim, mit einem Managementteam (Ladina Derungs / Regina Alig), die Aufgabe der Leitung der Primarschule Bühler. Graf Poznicek wird die Schule Bühler wie geplant per Ende November verlassen. Nun konnten gemäss einer Medienmitteilung Norman Spirig und Brigitte Dörig-Dünner für die Schulleitung gewählt werden. Beide sind als Lehrpersonen bei der Primarschule Bühler angestellt und verfügen über ein fundiertes pädagogisches Wissen, kennen die internen Abläufe und wissen, wie sie als Team funktionieren und wie sie sich ergänzen können. Sie werden voraussichtlich im Sommer mit der Schulleiterausbildung beginnen.

Brigitte Dörig-Dünner.

Brigitte Dörig-Dünner.

Bild: PD

Die Schulkommission habe sich für die Aufteilung der Schulleitung auf zwei Personen entschieden und die Lösung nach eingehender Prüfung der Vor- und möglichen Nachteile für gut befunden. In anderen Gemeinden seien bereits positive Erfahrungen mit einer Co-Leitung gemacht worden. Beide werden weiterhin in einem Teilpensum als Lehrpersonen tätig sein, somit entstehen für die Klassen keine grossen Veränderungen. (gk)

Donnerstag, 18. November – 09:37 Uhr

Jungfreisinnige Ausserrhoden fassen ihre Parolen

Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) haben ihre Parolen zu den Abstimmungen vom 28. November gefasst. Die JFAR seien sich der prekären Lage des Pflegepersonals bewusst und erkennen, dass Handlungsbedarf besteht, schreiben sie in einer Medienmitteilung. Die Pflegeinitiative gehe jedoch zu weit, da sie Lohn und Arbeitsbedingungen auf Verfassungsstufe festschreiben will. Die Partei spreche sich deswegen für den Gegenvorschlag aus, der direkt in Kraft tritt, während die Initiative zuerst umgesetzt werden müsste.

Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden beschliessen Stimmfreigabe beim Covid-19-Gesetz.

Die Jungfreisinnigen Ausserrhoden beschliessen Stimmfreigabe beim Covid-19-Gesetz.

Bild: Bruno Kissling

Einstimmig fassen die JFAR die Nein-Parole zur Justiz-Initiative. Gründe für eine Ablehnung sehen sie darin, dass die Gerichte eine demokratische Legitimation brauchen. Zudem soll das Parlament über die Eignung der Richter entscheiden und nicht das Losverfahren, das Richter bis zu ihrem Pensionsalter beruft.

Nach langer, aber fairer Diskussion konnten sich weder die Befürworter noch die Gegnerseite beim Covid-19-Gesetz durchsetzen, weswegen die Stimmfreigabe beschlossen wurde. (pd)

Mittwoch, 17. November - 15:33 Uhr

Elektrische Triebwagen mit Zahnrad

1889 wurde die Bahnlinie St. Gallen – Gais ihrer Bestimmung übergeben, und 1904 erfolgte die Weiterführung bis Appenzell. Gleichzeitig begann die Planung der Bahn Gais – Altstätten, und im April 1910 wurde mit dem Bau begonnen. Anderthalb Jahre später war die Bahnlinie fertiggestellt.

Die Bahnlinie Altstätten – Stoss – Gais wurde vor 110 Jahren eröffnet.

Die Bahnlinie Altstätten – Stoss – Gais wurde vor 110 Jahren eröffnet.

Bild: PE

Die dreiachsigen Triebwagen mit getrenntem Adhäsions- und Zahnradantrieb wurden ab Anfang mit elektrischer Energie in Gang gesetzt. Nachdem sich die Triebwagen als pannenanfällig erwiesen, kam ab Pfingsten 1914 zusätzlich ein neuer und leistungsfähigerer Vierachser zum Einsatz.

Ohne Umsteigen bis Altstätten SBB

Als am 3. Juni 1973 der Rheintaler Trambetrieb aufgehoben wurde, verkehrte neu die Altstätten-Gais-Bahn durchs Städtli bis zum Bahnhof SBB. Am 31. Mai 1975 aber wurde dieser innerstädtische Bahnbetrieb zum Leidwesen vieler endgültig aufgehoben. Mit einer 1979 zugesagten Investitionshilfe seitens des Bundes konnten längst fällige Sanierungen und Modernisierungen realisiert werden. 1988 wurde die Linie Gais-Altstätten in die Appenzeller Bahnen integriert, und als sichtbares Zeichen der Erneuerung erhielt die Station Altstätten-Stadt im Jahr 2002 ein neues Bahnhofgebäude in modernem Stil. (pe)

Mittwoch, 17. November - 10:51 Uhr

PU fassen die Parolen zu den eidgenössischen Abstimmungen

Im Hinblick auf die bevorstehenden eidgenössischen Abstimmungen haben die Parteiunabhängigen mittels einer Umfrage ein Stimmungsbild betreffend Abstimmungsverhalten ihrer Mitglieder erhoben. Die teilten die PU in einer Medienmitteilung mit.

Die Justizinitiative verlangt, dass das Richterinnen und Richter nicht mehr Mitglied einer Partei sein müssen.

Die Justizinitiative verlangt, dass das Richterinnen und Richter nicht mehr Mitglied einer Partei sein müssen.

Bild: Keystone

85 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden PU-Mitglieder stimmen dem Gesetz zu. Dies deshalb, weil sich tatsächlich ja nichts ändert, wenn die Änderungen angenommen werden. Selbst bei Ablehnung des Gesetzes würden nur die Änderungen vom 19. März 2021 ausser Kraft gesetzt, die restlichen Bestimmungen des Covid-19-Gesetzes bleiben weiterhin gültig. Ein wichtiges Argument für die Annahme des Gesetzes sei, dass bei einer Krise der Bundesrat künftig alle Kantonsregierungen mehr einbeziehen und neu dafür sorgen muss, dass alle wirtschaftlichen und sozialen Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden, schreiben die PU.

Knappes Ja zur Justizinitiative.

Nicht ganz die Hälfte der PU-Mitglieder lehnen die Initiative ab, da sich das bisherige System der Wahl grundsätzlich bewährt hat. Die kleinstmögliche Mehrheit dagegen stimmt gemäss der Medienmitteilung der Initiative zu, da die Verquickung von Parteipolitik und Justiz gerade in letzter Zeit zu unerwünschten Nebengeräuschen geführt hat, welche dem Ansehen einer unabhängigen Justiz doch geschadet haben.

Auch der Pflegeinitiative stimmen 53 Prozent der PU-Mitglieder zu. Dabei sei für alle unbestritten, dass es mehr Pflegepersonal brauche und auch die Arbeits- und Anstellungsbedingungen verbessert werden sollten, heisst es in der Eine ausdrückliche Erwähnung der Pflege in der Verfassung wird aber von knapp der Hälfte der PU-Mitglieder als unnötig erachtet, da die medizinische Grundversorgung ja bereits durch die Verfassung garantiert wird. )pd)

Mittwoch, 17. November - 09:23 Uhr

SP sagt ja zu Covid-19-Gesetz und kritisiert teure Tests

Die SP Appenzell Innerrhoden sagt ja zum Covid-19-Gesetz – aus Vernunft, wie die Partei in einer Mitteilung schreibt. Das Gesetz helfe, das Gesundheitswesen zu schützen, ermöglicht weitere Wirtschaftshilfen und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Dem Erhalt der Gesundheit käme oberste Priorität zu. Und das Covid-Zertifikat, dessen rechtliche Grundlage das Gesetz schafft, ist laut der SP der Schlüssel zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

«Entscheidend ist, dass wir diese Krise gemeinsam meistern.» Neben den Impfmöglichkeiten müssten die Schutzmassnahmen und Hygieneregeln konsequent eingehalten werden. Dazu brauche es niederschwellig zugänglichen Testmöglichkeiten. Die SP AI kritisiert den «absurden Wucherpreis» von 70 Franken für einen Schnelltest im kantonalen Gesundheitszentrum Appenzell. Sie fordert flächendeckend unentgeltliche Coronatests, damit Ausbruchsherde möglichst früh erkannt werden. (pd/ssd)

Dienstag, 16. November - 15:23 Uhr

Selbstunfall mit Sachschaden

In der Nacht auf Dienstag, 16. November, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall gekommen. Kurz vor 2 Uhr lenkte eine 20-Jährige ihr Auto auf der Industriestrasse in Richtung Alpsteinstrasse. Im Bereich des Steig-Centers verlor die Autofahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug, streifte in der Folge den rechtsseitigen Randstein und überquerte die Gegenfahrbahn, wo sie schliesslich in ein parkiertes Auto stiess. Die Personenwagenlenkerin und ihr Beifahrer blieben unverletzt. Das Auto wurde im Frontbereich stark beschädigt, weshalb die aufgebotene Pikettgarage das Fahrzeug abtransportieren musste. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. (kpar)

In Herisau verlor eine Junglenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

In Herisau verlor eine Junglenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Bild: PD
Dienstag, 16. November - 11:45 Uhr

Covid-Teststandort in Herisau zügelt, Ausbau in Heiden

Anfang Oktober ist das Testangebot im Kanton Appenzell Ausserrhoden, das sich zuvor auf das kantonale Testzentrum in Teufen konzentriert hatte, auf die Standorte Heiden und Herisau ausgeweitet worden. Auf Mittwoch, 17. November, zügelt das Zentrum Herisau in einen moderneren Raum in der Geschäftsliegenschaft Bahnhofstrasse 23, wie die Kantonskanzlei mitteilt. Im ebenfalls von Hirslanden im Auftrag des Kantons betriebene Testzentrum im Dunant-Haus in Heiden kommen ab 16. November die Nasen-Rachen-Abstriche auch bei Antigen-Schnelltests zur Anwendung, die weiterhin zur Erlangung eines Zertifikats berechtigen. Rund 5000 Covid-Tests sind seit Anfang Oktober dieses Jahres in den kantonalen Testzentren durchgeführt worden.

Neu können sich in Herisau und Heiden auf Anmeldung auch symptomatische Personen testen lassen.

Neu können sich in Herisau und Heiden auf Anmeldung auch symptomatische Personen testen lassen.

Bild: PD

In den Zentren Heiden und Herisau können Termine direkt online oder über die kantonale Hotline (+41 71 353 67 97) gebucht werden. Neu sind ab dieser Woche auch in diesen Zentren Tests für Personen mit Symptomen möglich, allerdings nur auf Anmeldung. Daneben sind weiterhin spontane Walk-In-Tests möglich, jedoch muss mit Wartezeiten gerechnet werden, da gebuchte Termine bei Engpässen vorgezogen werden. Im direkt vom Kanton betriebenen Testzentrum Teufen werden schon seit längerem Tests für Personen mit oder ohne Symptome angeboten. Am Samstag werden dort auch Walk-In Tests für Personen mit und ohne Symptome durchgeführt. Weitere Informationen finden sich unter www.ar.ch/corona

Dienstag, 16. November - 09:37 Uhr

Appenzell Ausserrhoden will den Vaterschaftsurlaub zum Elternschaftsurlaub machen

Der Ausserrhoder Regierungsrat schickt die Teilrevision des Personalgesetzes in die Vernehmlassung, wie der Kanton vor kurzem bekannt gab. So sollen der Vaterschaftsurlaub und teilweise auch der Mutterschaftsurlaub verlängert werden. Der Vaterschaftsurlaub soll zu einem Elternschaftsurlaub werden. Zudem steht die Einführung sowohl eines Adoptions- wie auch eines Betreuungsurlaubs auf kantonaler Ebene an. Hintergrund sind die Änderungen auf Bundesebene.

Bei der kantonalen Verwaltung und den selbstständigen Betrieben wie dem Spitalverbund arbeiten knapp 2000 Personen. Der Kanton schreibt, dass er mit der Revision konkurrenzfähige und familienfreundliche Anstellungsbedingungen bieten will, auch gegenüber anderen Arbeitgebenden. Auch bekennt sich der Kanton zu einer zeitgemässen, sozial verantwortungsvollen und wirtschaftlich tragbaren Personalpolitik. Die Vernehmlassungs dauert bis zum 7. Januar, die Unterlagen sind auf der Website des Kantons abrufbar. (kk)

Der Kanton Ausserrhoden will auch die Dauer des Vaterschaftsurlaubs verlängern.

Der Kanton Ausserrhoden will auch die Dauer des Vaterschaftsurlaubs verlängern.

Zvg / Aargauer Zeitung
Dienstag, 16. November - 09:14 Uhr

Über 70 Lehrberufe an der Lehrstellen-Tischmesse

Am kommenden Samstag, 20. November, findet in der Aula Gringel die fünfte Lehrstellen-Tischmesse Appenzell statt. 59 Innerrhoder Ausbildungsbetriebe präsentieren sich und ihr Lehrstellenangebot. Gemeinsam stellen die anwesenden Betriebe 73 verschiedene Berufe vor, wie das Innerrhoder Amt für Wirtschaft mitteilt.

Schulabgänger informieren sich an einer Tischmesse über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Schulabgänger informieren sich an einer Tischmesse über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten.

Bild: APZ

Die Ausstellung spricht in erster Linie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an. Ebenso eingeladen sind Eltern, sich an der Messe einen Überblick über die aktuellen beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten zu verschaffen. Auch jüngere Schülerinnen und Schüler, die ihre Lehrstellenwahl erst in ein paar Jahren zu treffen haben, erhalten die Möglichkeit, am breiten Lehrstellenangebot erste Ideen zu sammeln. Für Fragen zum Beruf, den Voraussetzungen für einen Lehrstellenantritt oder Schnupperlehren bietet der direkte Austausch mit möglichen künftigen Lehrmeisterinnen, Lehrmeistern und Lernenden an deren Ständen Platz.

Die Ausstellung öffnet am Samstag, 20. November, um 9 Uhr in der Aula Gringel ihre Tore und dauert durchgehend bis 15 Uhr. Die Messe ist für alle Interessierten zugänglich und der Eintritt frei. Aufgrund der aktuellen Auflagen gilt die Zertifikatspflicht (3G) ab 16 Jahren. (pd)

Montag, 15. November - 18:05 Uhr

Austausch zum Thema «Lehren und Lernen – heute und morgen»

Am Mittwoch fand die achte Plattform Berufsbildung im Casino Herisau statt. Im Zentrum des 3G-Anlasses stand dieses Jahr der Austausch zum Thema «Lehren und Lernen – heute und morgen». Regierungsrat Alfred Stricker begrüsste rund 85 Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, Lehrpersonen der Volksschule sowie weitere Vertretungen aus der Berufsbildung. In einem Inputreferat äusserte sich die dipl. Psychologin Nicola Deobald vom KJPD SG/AR/AI zum Thema «Lehren und Lernen unter erschwerten Bedingungen». Das Thema kompetenzorientiertes Lernen stand im Zentrum der Referate von Denise Merz zu ihrem Lernprojekt im Bildungszentrum Limmattal und von Silvia Steinmann von Wolfhalden/Grub zum gewählten Umsetzungsmodell an der Oberstufe.

Ein Referat befasste sich mit «Lehren und Lernen unter erschwerten Bedingungen».

Ein Referat befasste sich mit «Lehren und Lernen unter erschwerten Bedingungen».

Boris Bürgisser

Im Anschluss an die Referate tauschten sich die Teilnehmenden zu den Informationen aus und brachten gleichzeitig ihre Erfahrungen ein. Im Zentrum der abschliessenden Podiumsdiskussion standen zwei Lernende, die sich zum Thema «Kompetenzenorientiertes Lernen im Übergang» unterhielten. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen gut bis sehr gut aus, wie es in einer Mitteilung der Kantonskanzlei heisst.

Die Träger der Plattform Berufsbildung sind der Gewerbeverband AR, Industrie AR, die Organisation der Arbeitswelt für Gesundheit und Soziales sowie der Kanton Appenzell Ausserrhoden. Die nächste Plattform Berufsbildung findet am 9. November 2022 statt. (kk)

Montag, 15. November - 14:25 Uhr

Referate zum Thema «Scheitern?»

Auf der Schwägalp, vor der Kulisse des Säntis, wurde die Reihe «ausserrhodentlich» mit dem Titel «Scheitern?» wieder aufgenommen. Die Stiftung Wirtschaftsförderung AR konnte zu diesem Thema als Referenten Barbara Bleisch und Konrad Hummler gewinnen.

Stephan Egger, Barbara Bleisch und Konrad Hummler.

Stephan Egger, Barbara Bleisch und Konrad Hummler.

Bild: PD


Die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten unter der Moderation von Stephan Egger, Präsident der Stiftung, die zwei Referate, sowie das Podium verfolgen. Konrad Hummler führte verschiedene Arten von «Scheitern» an und zog Parallelen zu seiner persönlichen, militärischen und beruflichen Vita. Die von ihm genannten Arten -Untergang, Kapitulation, geordneter Rückzug und wilde Flucht – wurden mit seinem persönlich Erlebten unter den Gesichtspunkten Intensität und dem Faktor Zeit in Verbindung gebracht.

Danach beleuchtete Barbara Bleisch das Thema unter philosophischen Aspekten und führte die Zuhörer kritisch und gekonnt zum Thema und erläuterte vier Thesen. Kritisch sieht sie das Feiern von Fuck-up nights. «Denn zu oft wird Scheitern als Präludium zum Erfolg verkauft. Existentielles Scheitern macht demütig, nicht überheblich.» Sie plädiert für eine positive Fehlerkultur und Raum für den kreativen Blick und führt die Serendipität eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist -als wichtige Einstellung zum produktiven Scheitern an. Das Suchen und Lassen -der glückliche Zufall -brachten z.B. post-it oder das Penizillin zum Erfolg. Fehlerkultur zu akzeptieren, heisst auch einzusehen, dass wir nicht alles kontrollieren können.
Die Zuhörer konnten sich nach den Referaten in ungezwungener Atmosphäre austauschen. (pd)

Montag, 15. November - 10:17 Uhr

Herisau holt gegen den Leader keine Punkte zum Rückrundenauftakt

Nachdem der UHC Herisau im Oktober vier Siege in Serie feiern konnte, kam der Herisauer Motor im Anschluss mit drei teilweise unnötigen Niederlagen wieder ins Stocken. Und nun wartete Bülach Floorball, welches in der Hinrunde lediglich einen Punkt abgab. Eine klare Ausgangslage also, bei welcher die Appenzeller nicht viel zu verlieren hatten.

Der UHC Herisau verliert am vergangenen Sonntag gegen das noch ungeschlagene Bülach Floorball.

Der UHC Herisau verliert am vergangenen Sonntag gegen das noch ungeschlagene Bülach Floorball.

Bild: APZ

Entsprechend solidarisch und mit gutem Spirit ging der UHC Herisau ins Spiel gegen den Tabellenführer. Die Bülacher führten wie erwartet von Anfang an die feinere Klinge. Die Herisauer hielten aber mit einer kompakten Defensive dagegen und liessen nur wenige aussichtsreiche Chancen für das Heimteam zu. Und wenn die Zürcher den Weg bis vors Herisauer Gehäuse schafften, war Torhüter Nüssli zur Stelle. Trotzdem konnte Bülach bis zur ersten Pause einmal reüssieren. Ein von der Seite in den Slot gespielter Ball fand via Herisauer Verteidiger den Weg ins Tor.

Auch im zweiten Drittel hatten die Bülacher mehr Spielanteile. Der UHC Herisau fand nun aber auch vermehrt Wege, ihr Offensivspiel aufzuziehen, ohne dabei aber mit letzter Konsequenz den Ball im Tor versenken zu können. Nachdem 2:0 durch Bülachs Klingler, war es aber Brunner, der zuerst aus der Distanz die Latte traf um zwei Minuten später in Überzahl zu verkürzen. Das 2:1 hielt aber nicht lange Bestand. Während bei beiden Teams je ein Spieler auf der Strafbank sass, konnte Bülach den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen.

Das Spiel gestaltete sich nun ausgeglichener. Bülach erwischte jedoch den besseren Start in den letzten Spielabschnitt. Nach einer wunderschönen Passkombination brauchte Hottinger nur noch einzuschieben. Die Herisauer zeigten aber Moral. Zwicker mit einem sauberen Drehschuss aus dem hohen Slot und Patrick Mittholzer mit einem trockenen Weitschuss verkürzten innerhalb von zwei Minuten zum 3:4. Nur eine Minute später waren es aber wiederum die Bülacher, welche einen Fehler im Herisauer Spielaufbau eiskalt ausnutzen und zum 5:3 einnetzen konnten. Der UHC Herisau hatte aber sogleich in Überzahl die Chance, wieder auf ein Tor heranzukommen. Mehr als einen Treffer von Zwicker an die Lattenunterkante schaute dabei aber nicht raus. Und so waren es die Bülacher, welche in der 52. Spielminute zum vorentscheidenden Schlussresultat von 6:3 erhöhten. (jw)

Montag, 15. November - 08:47 Uhr

Neun Kunstschaffende erhalten dieses Jahr einen Werkbeitrag

Der Stiftungsrat der Ausserrhodischen Kulturstiftung hat beschlossen, 2021 Werkbeiträge im Gesamtbetrag von 90 000 Franken zu vergeben. Die fünf Fachgruppen haben insgesamt 36 Eingaben geprüft und die Vergabe von neun mit jeweils 10 000 Franken dotierten Werkbeiträgen beantragt. Die Vergabefeier findet am Mittwoch, 8. Dezember, um 19 Uhr im Lindensaal in Teufen statt.

Neun Kunstschaffende erhalten diesesn Jahr einen Werkbeitrag.

Neun Kunstschaffende erhalten diesesn Jahr einen Werkbeitrag.

Bild: PD

In der Sparte «Bildende Kunst und Architektur» werden drei Werkbeiträge vergeben an: Caroline Ann Baur, 1986, aufgewachsen in Gais, heute wohnhaft in Zürich; Lika Nüssli, 1973, Bürgerin von Speicher, wohnhaft in St. Gallen; Wassili Widmer, 1982, aufgewachsen und wohnhaft in Gais.

In der Sparte «Musik» werden zwei Werkbeiträge vergeben an: Mario Castelberg, 1995, aufgewachsen in Wolfhalden, heute wohnhaft in Grub und Joel Schoch, 1991, aufgewachsen in Schwellbrunn, heute wohnhaft in Däniken SO.

In der Sparte «Film» geht ein Werkbeitrag an Geena Gasser, 1996, aufgewachsen und wohnhaft in Wolfhalden.

In der Sparte «Literatur, Tanz und Theater» werden drei Werkbeiträge vergeben an die Tänzerin Mara Natterer, 1989, wohnhaft in Trogen; an die Schriftstellerin Nora Brägger, 1996, aufgewachsen in Speicher, wohnhaft in Biel und an den Schriftsteller Simon Froehling, 1978, Bürger von Walzenhausen und lebt in Zürich.

In der Sparte «Angewandte Kunst und Design» wird in diesem Jahr kein Werkbeitrag vergeben. Der Stiftungsrat vergibt zudem 2021 ein «Artist in Residence»-Stipendium an die in Trogen wohnhafte Künstlerin Karin Karinna Bühler. (pd)

17:13 Uhr

Kantonspolizei kontrolliert Fahrzeugbeleuchtungen

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat vergangene Woche während der Dämmerungszeit verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt. Bei den Kontrollen in Hundwil, Gais und Heiden standen auch Experten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden, Mitarbeiter des Touring Club Schweiz und Garagisten im Einsatz. Defekte Beleuchtungen wurden am Kontrollort gratis ersetzt.

Die Kantonspolizei führte in Hundwil, Gais und Heiden Fahrzeugkontrollen durch.

Die Kantonspolizei führte in Hundwil, Gais und Heiden Fahrzeugkontrollen durch.

Bild: pd

Während dem Eindämmern und den frühen Abendstunden führte die Kantonspolizei vergangene Woche in Hundwil, Gais und Heiden Verkehrskontrollen durch. Dabei wurde den Beleuchtungsanlagen der kontrollierten Fahrzeuge ein grosses Augenmerk geschenkt. Im Verlauf der mehrstündigen Kontrollen wurden insgesamt 137 Mängel an den Beleuchtungseinrichtungen festgestellt. Zwei Fahrzeugführer mussten wegen technischer Mängel an ihren Fahrzeugen zur Anzeige gebracht werden. Weiter wurden Ordnungsbussen wegen abgefahrenen Reifen und abgelaufenen Abgastests ausgestellt. Vier Fahrzeuge wurden zur Nachprüfung beim Strassenverkehrsamt aufgeboten.

Die Mängel an den Leuchtmitteln konnten an den Kontrollorten direkt durch anwesende Mitarbeiter des Automobilgewerbes behoben werden. Die polizeilichen Kontrollen wurden durch Experten des Strassenverkehrsamtes, dem regionalen Autogewerbe und durch die Ausserrhoder Sektion des Touring Clubs der Schweiz unterstützt. (kpar)

Sonntag, 14. November - 13:35 Uhr

Aktionäre des Hotels Heiden zeichnen für 1,8 Millionen Franken neue Aktien

Das Musterzimmer im Hotel Heiden wird bis Ende Jahr getestet.

Das Musterzimmer im Hotel Heiden wird bis Ende Jahr getestet.

Bild: PD

Ende August hat die Hotel Heiden AG ihre Aktionärinnen und Aktionäre über die umfassenden Umbau- und Anbaupläne orientiert. Das Vorhaben kostet insgesamt rund 7,8 Millionen Franken. Unterdessen sei die Aktienzeichnung abgeschlossen, schreibt das Hotel Heiden AG in einer Medienmitteilung. Mit 1.8 Millionen Franken neuem Aktienkapital ist die Finanzierung des Bauvorhabens gesichert. Die Beteiligung von bisherigen und neuen Aktionärinnen und Aktionären sei erfreulich, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Baugesuch wurde anfangs Oktober eingereicht, sodass der Umbau wie geplant am 3. Januar 2022 starten kann. Das kürzlich fertiggestellte Musterzimmer wird bis Ende Jahr nun ausführlich getestet.

16:18 Uhr

Zwei Steiner Gemeinderäte treten zurück

Sepp Dähler und Adrian Agner treten aus dem Gemeinderat Stein zurück, wie die Gemeindeverwaltung Stein am Freitag bekannt gibt. Sepp Dähler habe sich zum Rücktritt entschieden, da er auf seinem Landwirtschaftsbetrieb immer mehr gefordert werde. Er wurde 2017 gewählt und präsidierte die Feuer- und Zivilschutzkommission sowie die Markt- und Viehschaukommission. Durch seine umsichtige, überlegte Art sei es stets gelungen, die anstehenden Projekte zusammen mit den Kommissionsmitgliedern zur besten Zufriedenheit zu erledigen.

Auch Adrian Agner hat sich entschieden, sein Amt als Gemeinderat niederzulegen und zurückzutreten. Sein Entscheid sei auf Veränderungen in seinem familiären Umfeld zurückzuführen, schreibt die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilung. Adrian Agner wurde 2019 in den Gemeinderat gewählt und präsidierte die Bau- und Strassenkommission. Er arbeitete sich rasch in die diversen Themengebiete ein und begleitete während den letzten Jahren diverse Projekte sehr umsichtig.

Beide Rücktritte erfolgen auf Ende des laufenden Amtsjahres per 31. Mai. Der Gemeinderat dankt Sepp Dähler und Adrian Agner herzlich für ihr Engagement und den wertvollen Einsatz über all die Jahre zu Gunsten der Öffentlichkeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute. Die kommunalen Ersatzwahlen finden am 3. April statt. (gk)

14:27 Uhr

Gerechtes Unentschieden für TVA Handballer in Neuhausen

Die Innerrhoder Handballer in Neuhausen während eines Time-Out.

Die Innerrhoder Handballer in Neuhausen während eines Time-Out.

Bild: M. Kradolfer

Im 1. Liga-Handballspiel des TV Appenzell gegen Pfader Neuhausen traten beide Mannschaften mit 14 Akteuren an. Die Neuhauser Pfader spielten erstmals in neuen Tenues. Die Partie wurde von Nationalliga-Schiedsrichtern gepfiffen, die streng, aber korrekt leiteten. So kam es zu nicht weniger als 12 Zweiminutenstrafen, dabei doppelt so viele gegen Appenzell als gegen die Schaffhauser. Zu viele unnötige Strafen bemängelte denn auch der Innerrhoder Trainer Christian Hamm.

Die Innerrhoder kamen nicht ganz an die Leistung wie im Hinspiel gegen die Pfader heran. Jungen Spielern unterlaufen halt noch Fehler, räumt Christian Hamm ein und es fehlt ihnen noch die notwendige Raffinesse. Aber es gab gegen die gut verteidigenden und körperlich überlegenen Schaffhauser auch Gutes zu sehen, wenn auch die Appenzeller nie ganz so richtig in die Gänge kamen. Denn in einigen Phasen schien es, als wären sie die bessere Mannschaft und Appenzell-Spieler Simon Manser erwischte mit 12 Treffern einen Supertag. Auch anderen Akteuren gelangen einige schöne Tore.

Appenzell hätte knapp gewinnen aber auch knapp verlieren können. Es gilt für die nächsten Spiele aus dieser Partie das Positive herauszunehmen. Der TV Appenzell durfte bei den Pfader Neuhausen nach einer mittelmässigen Leistung mit einem 27:27 (13:13) zufrieden sein. (mk)

11.18 Uhr

Zentrumsleiterin Rita Manser per sofort entlassen

Der Gemeinderat sucht derzeit eine neue Leitung für das Alterszentrum.

Der Gemeinderat sucht derzeit eine neue Leitung für das Alterszentrum.

Bild: Archiv

(gk) Der Gemeinderat Gais gibt im Rahmen einer Mitteilung bekannt, dass er die Zentrumsleiterin Rita Manser per sofort entlässt. Im Rahmen eines längeren Prozesses habe sich gezeigt, dass unterschiedliche Auffassungen über die Führung des Alterszentrum Rotenwies bestanden hätten, lässt sich als Begründung dem Schreiben entnehmen. Ab sofort wird das Alterszentrum interimistisch von der St. Galler Organisationsberaterin Michaela Silvestri geführt. Sie ist auf Basis eines Mandates dafür besorgt, den reibungslosen Betrieb bis zur Einsetzung einer neuen Zentrumsleitung sicherzustellen.

10:49 Uhr

Kanton stellt Fischerei am Fählensee ein

Die Standeskommission hat die Fischereiverwaltung zur Einstellung aller Fischereibewirtschaftungsmassnahmen am Fählensee angewiesen. Bereits im Frühling kommunizierte die Standeskommisssion, dass der natürlich vorkommende hohe Phosphorgehalt des Fählensees die Lebensmöglichkeiten für Fische und andere Wassertiere limitiere. Eine nachhaltige Fischereibewirtschaftung mit einer natürlichen Reproduktion sei unter diesen Bedingungen nicht möglich. Eine Sanierung des Sees wäre ausserordentlich aufwendig und nicht nachhaltig.

Auch die künstliche Besetzung des Fählensees durch Regenbogenforellen wurde geprüft und als nicht nachhaltig befunden.

Auch die künstliche Besetzung des Fählensees durch Regenbogenforellen wurde geprüft und als nicht nachhaltig befunden.

Reinhard Dirscherl / The Image Bank RF

Es wurden mehrere Möglichkeiten geprüft, um in Zukunft die Sportfischerei am Fählensee zu ermöglichen, etwa durch Einfliegen von Regenbogenforellen mit dem Helikopter. Die Standeskommission erachtet diese Variante als ökologisch nicht vertretbar und als nicht vereinbar mit den Vorgaben des Bundesinventars für Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN), unter die auch der Fählensee fällt. Die Standeskommission hat daher die Fischereiverwaltung angewiesen, alle Fischereibewirtschaftungsmassnahmen am Fählensee einzustellen. (kk/ssd)

10:35 Uhr

Auto bei Stein nach Selbstunfall überschlagen - Strasse gesperrt

In den frühen Morgenstunden vom Freitag kam es in Stein zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen Kurz nach 3.30 Uhr fuhr eine 19-jährige Autolenkerin auf der Ausserortsstrecke von Hundwil herkommend in Richtung Appenzell. Im Bereich Gmeinwerk verlor sie aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In der Folge kam sie von der Strasse ab und kollidierte mit mehreren Pfählen. Das Auto kam schlussendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die Fahrerin blieb unverletzt.

Die Fahrerin blieb unverletzt.

Bild: Kapo AR

Die Frau blieb beim Unfall unverletzt. Der Personenwagen erlitt Totalschaden. Der entstandene Drittschaden beträgt einige Hundert Franken. Wegen auslaufenden Flüssigkeiten wurde die Feuerwehr Stein aufgeboten. Während der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Strecke Hargarten - Sonderau für den Verkehr gesperrt werden. (pd)

Freitag, 12.11 - 09:26 Uhr

Schnelles Internet in Appenzell Innerrhoden verzögert sich

Die Breitbanderschliessung des Kantons verzögert sich. Im Mai befürworteten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger grossmehrheitlich einen Kredit in der Höhe von zwei Millionen. Mit der Untersuchung der Weko gegen die Swisscom wurde der Bau des Breitbandnetzes allerdings gestoppt. Davon ist auch der Kanton Innerrhoden betroffen.

Die laufenden Vertragsverhandlungen wurden vorerst unterbrochen, wie das Departement für Volkswirtschaft am Freitag mitteilt. Das Departement schreibt in einer Medienmitteilung: «Die Verzögerungen sind für den Kanton Appenzell Innerrhoden besonders schmerzlich, weil das Projekt nicht nur für private Anschlüsse, sondern auch für Geschäftskunden verzögert oder gar verunmöglichen wird.»

Die Innerrhoder Bevölkerung und das Gewerbe wird auch das schnellere Glasfasernetz warten müssen.

Die Innerrhoder Bevölkerung und das Gewerbe wird auch das schnellere Glasfasernetz warten müssen.

KEYSTONE

Das Projekt sieht vor, dass Gebiete innerhalb der Ausbaugebiete bis Ende 2022 über Bandbreiten zwischen 80Mbps bis 600Mbps und bis spätestens 2029 über Bandbreiten von 10’000Mbps verfügen sollen. Ausserhalb der Baugebiete soll bis Ende 2028 rund 80 Prozent der Wohnungen und Geschäfte mit einer Mindestbandbreite von 80Mbps versorgt werden.

Alternative Anbieter zeigten nicht bereit, ausserhalb des Ausbaugebiets in den Glasfaserbau zu investieren. Das Volkswirtschaftsdepartement plane, die Absichtserklärung mit der Swisscom bis Sommer 2022 zu verlängern, um die bisher erreichten Verhandlungsergebnisse und geleisteten Vorarbeiten nach einem Entscheid allenfalls sofort wieder aufnehmen zu können. (rk/ssd)

18:49 Uhr

Feministinnen nehmen am Samstag den Landsgemeindeplatz ein

Der Landsgemeindeplatz in Appenzell wird Schauplatz einer besonderen Veranstaltung. Das Festival Les Créatives organisiert am Samstag in Innerrhoden eine feministische Landsgemeinde. Anlass dazu ist die Einführung des Frauenstimmrechts am 7. Februar 1971. In diesem Jahr jährt sich dieser feministische Sieg zum fünfzigsten Mal.

Am Samstag findet in Appenzell eine feministische Landsgemeinde statt.

Am Samstag findet in Appenzell eine feministische Landsgemeinde statt.

Bild: Coralie Wenger

Mit dem Projekt Vote 71/21 kehren Les Créatives die politische Situation von vor 1971 nach eigenen Angaben um, indem sie nur Frauen, Inter-, nicht-binäre und Transmenschen über feministische Themen abstimmen lassen. Diese wurden zuvor von einer Arbeitsgruppe erarbeitet. «Das Ziel ist, die Stimmen von Frauen, inter, nicht-binären und trans Menschen in vollem Umfang zu berücksichtigen, den öffentlichen Raum einzunehmen und gemeinsam einen Schritt in die Richtung einer feministischen Demokratie zu gehen» wird Noemi Grütter, Co-Koordinatorin des Projektes Vote71/21, in einer Medienmitteilung zitiert.

Seit Anfang November läuft die digitale Abstimmung

Die Landsgemeinde beginnt um 14 Uhr mit der Performance «Pläne schmieden» von Angela Osterwalder. «Frauen wurden viel zu lange von politischer und gesellschaftlicher Teilhabe ausgegrenzt. Nun schauen wir in die Zukunft und performen eine ausserordentliche Landsgemeinde», sagt die in Appenzell geborene Künstlerin. Um 16 Uhr findet die Abstimmung zu acht feministischen Themen statt. Dabei geht es beispielsweise um die Finanzierung des Kampfs gegen geschlechterspezifische Gewalt, ökologische Investitionen und eine Verkürzung der Arbeitszeit. Durch diesen Teil des Anlasses wird die LGBTQ-Expertin und Moderatorin Anna Rosenwasser führen. Abschluss der Landsgemeinde bildet um 17 Uhr die Prozession zur Sitter, wo feministische Anliegen der Natur übergeben werden.

Eine weitere Landsgemeinde wird es am 20. November in Genf geben. Zudem läuft seit Anfang November auf www.vote71-21.ch die digitale Abstimmung über die erwähnten Themen. Die Abschlussdiskussion der Abstimmungsresultate steht an der Universität Genf auf dem Programm. Teilnehmende des Podiums werden u nter anderen Alt-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Ständerätin Lisa Mazzone sein. (pd/cal)

16:48 Uhr

Die Rekrutierung von Fachkräften bleibt schwierig

Die Umfrage Lohn-/Fachkräfteentwicklung 2021 der Industrie AR zeigt, dass der durchschnittliche Lohnanstieg im kommenden Jahr dem schweizweiten Trend von rund einem halben Prozent entsprechen dürfte. Im Weiteren macht die Umfrage gemäss Medienmitteilung deutlich, dass die Erreichbarkeit des Arbeitsortes nach wie vor Einfluss auf die Rekrutierung der Fachkräfte hat.

Für die Umfrage «Lohn-/Fachkräfteentwicklung 2021» der Industrie AR wurden die Mitgliederfirmen im Oktober online befragt. Ein Drittel nahm daran teil, dabei alle Mitgliederfirmen mit einer hohen Anzahl an Mitarbeitenden. Im laufenden Jahr wurden geringe Schwankungen bei der Anzahl der Mitarbeitenden festgestellt. Die Prognose bei der Entwicklung des Personalbestands deutet auf Kontinuität hin. Schwierig sei die Rekrutierung der Fachkräfte einzustufen. 87 Prozent der teilnehmenden Firmen beurteilen die Fachkräfterekrutierung als mässig oder gar bescheiden. Lediglich rund ein Sechstel gibt an, dass die Fachkräfterekrutierung gut umzusetzen sei. Die Beweggründe von Fachkräften für das Fernbleiben oder Zusagen sind laut Umfrageergebnis unterschiedlich. Einer der Hauptgründe dürfte die Erreichbarkeit der Firma sein. Der Standort und die Erreichbarkeit des Arbeitsortes (ÖV/Strassennetz) erreichen zusammen knapp 30 Prozent der Beweggründe für eine Zu- oder Absage. Zu rund 17 Prozent der Fälle sind der Lohn/die Sozialleistungen für einen Entscheid für oder gegen eine Arbeitsstelle der Hauptgrund.

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken werden unterschiedliche und in vielen Firmen der Industrie AR mehrere Massnahmen getroffen. Nochmals zugenommen zu den Vorjahren hat der am weitest verbreitete Lösungsansatz der internen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden. In knapp 40 Prozent der Nennungen werden Ausbildungsmassnahmen getroffen. In rund 10 Prozent werden ältere Arbeitskräfte länger beschäftigt als die Pensionsplanung vorgesehen hätte. Ebenso oft wird auf ausländische Arbeitskräfte zurückgegriffen. Aufgrund des Fachkräftemangels die Produktion ins Ausland zu verlagern, wird innerhalb der Industrie AR-Firmen nur in geringsten Fällen ins Auge gefasst.

Die Umfrage zeigt zudem, dass der Lohnanstieg im kommenden Jahr dem schweizweiten Trend von rund einem halben Prozent entsprechen dürfte. Die Löhne dürften in den meisten Fällen individuell ansteigen. (pd)

Donnerstag, 11. November - 10:37 Uhr

Irma Lanker wird 100 Jahre alt

Die 100-jährige Irma Lanker ist in Rehetobel jeweils mit ihrem Elektro-Rollstuhl unterwegs.

Die 100-jährige Irma Lanker ist in Rehetobel jeweils mit ihrem Elektro-Rollstuhl unterwegs.

Bild: PD

Dank ihrem sonnigen Gemüt kann Irma Lanker heute Donnerstag im Alters- und Pflegeheim Krone in Rehetobel ihren 100. Geburtstag trotz einigen Einschränkungen fröhlich geniessen. Die Hundertjährige lote auf ihrem Elektro-Rollstuhl immer noch Grenzen aus, schreibt das Heim in einer Medienmitteilung. Ihr klarer Verstand lasse jede Diskussion zu einem Erlebnis werden, und die ausgeprägte Selbstbestimmung lasse Grenzen verschwinden. Die Verantworlichen des Alters- und Pflegeheim Krone wünschen Irma Lanker noch etliche Touren im Elektro-Rollstuhl und für die Zukunft alles Liebe und Gute. (pd)

16: 50 Uhr

Valentin Brunner aus Hundwil erhält den Pestalozzi Stiftepriis 2021

Valentin Brunner hat seine Ausbildung zum Produktionsmechaniker EFZ mit einer Note von 5.7 bei Remo AG abgeschlossen und gehört damit zu den 74 Gewinnern und Gewinnerinnen des Pestalozzi Stiftepriis 2021.

Valentin Brunner hat seine Ausbildung zum Produktionsmechaniker EFZ mit einer Note von 5.7 bei Remo AG abgeschlossen und gehört damit zu den 74 Gewinnern und Gewinnerinnen des Pestalozzi Stiftepriis 2021.

Bild: PD

(pd) Die Pestalozzi Gruppe und ihre Tochterfirma Gabs AG verliehen wieder den traditionellen Pestalozzi Stiftepriis. Die 74 besten Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen der Deutschschweiz in den Bereichen Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung sowie Gebäudehülle erhielten die Auszeichnung für ihre Spitzenleistung persönlich von Matthias Pestalozzi, CEO der Pestalozzi Gruppe, überreicht. Einer der Ausgezeichneten ist gemäss einer Mitteilung Valentin Brunner aus Hundwil. Er ist einer der besten Produktionsmechaniker EFZ der Schweiz. Der Appenzeller bestritt seine Ausbildung bei der Remo AG in Lustmühle und hat seine Berufslehre mit der Note 5.7 abgeschlossen.

Der Pestalozzi Stiftepriis steht für top qualifizierte und motivierte Lehrabsolventinnen und Lehrabsolventen. Mit der Auszeichnung möchte das Unternehmen Gewinnerinnen und Gewinner ehren sowie die betreffenden Branchen und die Berufsbildung unterstützen. Seit bald 40 Jahren wird diese Auszeichnung verliehen, pro Kanton wird je ein Preis pro Kanton verliehen.

15:39 Uhr

Acht Medaillen für Urnäscher Käse

Kürzlich fanden in Oviedo, Spanien die «World Cheese Awards» statt. Dort konnte die Urnäscher Milchspezialitäten AG gemäss Medienmitteilung acht Medaillen holen. Beim internationalen Wettbewerb wurden 4000 Käse aus 45 Ländern bewertet. Unter den acht erfolgreichen Urnäscher Käse befinden sich der Urnäscher Brauchtumskäse (Gold), Urnäscher Berggouda mild (Silber), Urnäscher Berggouda geschmiert (Silber), Urnäscher Hornkuhkäse (Silber), Urnäscher Holzfasskäse (Silber), Urnäscher Rahmkäse (Bronze), Urnäscher Berggouda rezent (Bronze) und Urnäscher Ginkäse (Bronze). (pd)

13:17 Uhr

Jubiläums-GV der Skilift AG Schwellbrunn

Kürzlich lud die Skilift AG Schwellbrunn zur 50. Generalversammlung im Restaurant Landscheide ein. Präsident Hans-Jürg Bichsel durfte auf eine schneereiche Skisaison 2020/21 zurückblicken. So konnten nebst Saison- und Tagestouristen auch die Schülerinnen und Schüler der Schule Schwellbrunn während mehrerer Betriebstage die Pisten bei guten Schneeverhältnissen geniessen. Aufgrund der neuen Gesetzgebung mussten die Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden. Ohne Gegenstimmen wurde dieses Traktandum von den Aktionären und Aktionärinnen angenommen. Der gesamte Verwaltungsrat hat sich für eine neue Amtsperiode zur Verfügung gestellt. Alle wurden einstimmig gewählt und die geleisteten Frondienststunden mit Applaus verdankt. Betriebsleiter Michael Fuchs durfte Hans-Jürg Bichsel für sein 20jähriges Dienstjubiläum im Verwaltungsrat ein Präsent überreichen. Mit dem Kinderkartensponsoring der Firma Lutz Sport Herisau können Kinder bis 16 Jahren während des Vorverkausf auch in diesem Jahr von vergünstigten Saisonkarten profitieren. Der Vorverkauf startet am Schwellbrunner Weihnachtsmarkt am 27. November und dauert bis 24. Dezember. (pd)

Mittwoch, 10. November - 10:01 Uhr

Volksschulgesetz mit Korrekturen verabschiedet

Der Ausserrhoder Regierungsrat hat die Vernehmlassung zum Volksschulgesetz ausgewertet. Die in die Vernehmlassung gegebene Regelung der Altersentlastung wurde kontrovers beurteilt. Die Regierung nimmt Korrekturen vor.

Im Rahmen der Vernehmlassung gingen gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei fünfzig, teilweise sehr umfangreiche Antworten ein. Der Regierungsrat sei der Ansicht, dass das Gesetz die Entwicklung und Umsetzung von Visionen im hohen Masse ermögliche. Er meint zudem, dass es gelungen sei, ein modernes, gut lesbares Gesetz mit klarer, logischer Systematik und einheitlicher Begrifflichkeit zu schaffen.

Als Konsequenz des Volksentscheides vom 13. Juni 2010, den Beitritt zum HarmoS-Konkordat abzulehnen, belässt der Regierungsrat den 30. April als Stichtag der Einschulung. Dem zunehmenden Bedürfnis nach früher Bildung wird mit einem eigenen Artikel Rechnung getragen. Der Regierungsrat hält am erklärten Ziel fest, dass kantonsweit Tagesstrukturen eingeführt werden. Unter dem Titel der ergänzenden Bildungs- und Erziehungsangebote sollen die Gemeinden für ein Angebot an schulergänzenden Tagesstrukturen sorgen. Dies wird in etlichen Gemeinden bereits in unterschiedlicher Form mit Mittagstischen, betreuten Randstunden umgesetzt.

Neu kann der Gemeinderat die Aufgabe der Zuteilung eines Kindes zu einem Schulhaus an die Schulleitung delegieren. Mit dieser Änderung wird einem Anliegen aus der Vernehmlassung entsprochen.

Die an der Vernehmlassung Teilnehmenden haben sich eingehend mit der Regelung der Altersentlastung der Lehrpersonen auseinandergesetzt. Die Stellungnahmen reichen von grundsätzlicher Ablehnung bis zu deutlicher Erweiterung der Entlastung. Die Entlastung bei Teilzeitpensen wurde mehrheitlich abgelehnt. Der Regierungsrat spricht sich für eine politisch vertretbare und mehrheitsfähige Form der Entlastung für ältere Lehrpersonen aus. Neben der begrifflichen Anpassung von «Altersentlastung» zu «Reduktion der Netto-Gesamtarbeitszeit» verzichtet er nun auf die Reduktion von 65 Stunden pro Schuljahr bei einem Pensum von 40 bis 69 Prozent. Beibehalten wird der Anspruch auf eine Reduktion von 130 Stunden pro Schuljahr bei einem Beschäftigungsgrad von 70–100 Prozent ohne Lohneinbusse. Die Altersentlastung ist als Reduktion der Unterrichtsverpflichtung ausgestaltet. Andere Bezugsformen sind nicht vorgesehen.

Der bisherige Begriff «häuslicher Unterricht» wurde durch «Privatunterricht» ersetzt. Der Regierungsrat ist überzeugt, dass mit dieser Begrifflichkeit der Privatunterricht künftig besser von der öffentlichen Volksschule und der Privatschule abgegrenzt werden kann. Die Anforderungen an die im Privatunterricht lehrenden Personen wurden präzisiert. Die Lehrenden müssen neu über ein Lehrdiplom für die unterrichtete Stufe oder den Zyklus verfügen. Diese Präzisierung wurde in der Vernehmlassung wiederholt abgelehnt. Dem Anliegen aus der Vernehmlassung wird laut Mitteilung insofern entsprochen, dass der Privatunterricht durch eine Lehrperson mit der erforderlichen Unterrichtsberechtigung erteilt oder begleitet wird.

Der Regierungsrat hat den Gesetzesentwurf mit einigen Anpassungen bereinigt. Er hat das Geschäft zuhanden 1. Lesung des Kantonsrats verabschiedet. (kk)

Dienstag, 17:25 Uhr

Gemeindeverwaltung Herisau wird aufgestockt

(gk) Die Aufgabenfülle des Gemeindepräsidiums sei in den vergangenen Jahren massgeblich gewachsen. Das schreibt die Gemeinde Herisau in einer Mitteilung. Neben den Aufgaben aus dem Organisationsreglement, beispielsweise der Leitung und Überwachung der Gemeinderatsgeschäfte, übt der Gemeindepräsident die politische Führung über die Ressorts Allgemeine Verwaltung, Finanzen und Sport aus. In der Organisationsentwicklung, die gemäss Organisationsreglement ebenfalls zu den Aufgaben des Gemeinderats zählt, hätten aber angesichts des gewachsenen Aufgabenspektrums im Präsidium seit Jahren keine neuen Schritte unternommen werden können. Um Entwicklungen frühzeitig erkennen und strategisch darauf reagieren zu können, brauche es aber entsprechende Strukturen, heisst es weiter.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, den Stellenetat der Gemeindekanzlei über ein bestehendes Arbeitsverhältnis um 50 Stellenprozente für organisatorische und administrative Aufgaben zu erhöhen. Damit soll das Präsidium entlastet werden, um Ressourcen für das Kerngeschäft und für strategische Fragen freizumachen. Erwartet werden jährliche Kosten in der Höhe von rund 50'000 Franken.

Dienstag, 16:10 Uhr

Starke Appenzeller Käser an der Käsiade im Tirol

(pd) Urs Buchegger von der Appenzeller Schaukäserei erreichte gemäss einer Mitteilung den zweiten Platz an der vergangenen Käsiade im Tiroler Brixental. Insgesamt bewarben sich knapp 450 Käse um die Auszeichnungen, 4 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen wurden verliehen.

Die Jury beurteilte im osterreichischen Hopfgarten vor allem die Textur der Käse, den Geschmack und das Aussehen. Die internationale Käsiade findet alle zwei Jahre statt und wird vom Verband der Käserei- und Molkereifachleute durchgeführt.

Dienstag, 15:30 Uhr

Sieger der Sektionsmeisterschaft des Appenzeller Schreinermeisterverbandes stehen fest

Das Powerschreinern verlangt höchste Konzentration von Tamara Neff aus Gonten.

Das Powerschreinern verlangt höchste Konzentration von Tamara Neff aus Gonten.

Bild: Thomas Meier

(cf) 40 Lehrlinge nahmen an der Sektionsmeisterschaft des Appenzeller Schreinermeisterverbands teil. Gewonnen hat Sina Manhart aus Degersheim (Schreinerei Hölzli, Degersheim). Sie konnte schon vor zwei Jahren einen Top-Platz erreichen und zeigte in diesem Jahr keinerlei Schwierigkeiten bei der Arbeit. Die auf sieben Stunden ausgelegte Arbeit konnte sie anderthalb Stunden früher abgeben, ohne dass sie ihren Sieg damit gefährdet hätte. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten dicht aufeinander Sven Städler aus Appenzell (Holzbau P. Manser AG, Appenzell) und Marcel Fuchs aus Haslen (M. Mazenauer AG, Appenzell).

Als Prüfungsmöbel war ein Tablet-Halter nach vorgegebenen Plänen herzustellen, wobei insbesondere die verschiedenen Verbindungen herausfordernd waren. Unterbrochen wurde diese Arbeit vom sogenannten «Power-Schreinern». In einer Stunde musste eine Teufelszinken/Schwalbenschwanz Längsverbindung/Durchdringung hergestellt werden.

Die drei Erstplatzierten qualifizierten sich für die Regionalmeisterschaften, die im kommenden Frühjahr stattfinden werden. Rund 100 Schreinerlehrlinge aus der ganzen Schweiz messen sich dabei an drei verschiedenen Standorten. Die besten neun bilden danach die Nationalmannschaft, die auch die Swiss Skills bestreiten wird. Dort entscheidet sich, wer die Schweiz 2024 in Lyon vertreten darf.

Dienstag, 14:26 Uhr

Temporäre Verpachtung des Gasthofs Krone an die Genossenschaft Linde Heiden

Das Gasthaus Krone Wolfhalden wird kommendes Jahr saniert.

Das Gasthaus Krone Wolfhalden wird kommendes Jahr saniert.

Bild: Archiv

(gk) Das Hotel Linde in Heiden wird anfangs 2022 komplett saniert. Daher stehen in den Monaten Januar bis April die Räumlichkeiten nicht für den gewohnten Betrieb zur Verfügung. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der Genossenschaft sind gemäss einer Mitteilung mit der Anfrage an die Gemeinde Wolfhalden herangetreten, den Gasthof Krone während der Umbauzeit temporär pachten zu können. In der Zwischenzeit seien die Rahmenbedingungen zur gegenseitigen Zufriedenheit geklärt worden, heisst es im Schreiben weiter. Zudem wird mitgeteilt, dass es den Gemeinderat Wolfhalden freut, dass der Genossenschaft Linde mit dem Gasthof Krone eine Zwischenlösung geboten werden kann und die Gemeinde Wolfhalden im Dorf zumindest für die ersten Monate im Jahr 2022 wieder über ein offenes Restaurant verfügt.

Die Suche nach einem dauerhaften Pächter für den Gasthof Krone werde seitens Gemeinde nichtsdestotrotz fortgeführt.

Dienstag, 10.50 Uhr

Appenzeller Kirchentag findet nicht mehr statt

Die renovierte Kirche Herisau feiert heute Wiedereröffnung. Zusammen mit den Feierlichkeiten zum 175-Jahr-Jubiläum des Bistums St.Gallen und dem Fusionsprojekt Kirchenpark Hinterland gebe es gemäss OK des Kirchentags in diesem Jahr bereits genug kirchliche Anlässe.

Die renovierte Kirche Herisau feiert heute Wiedereröffnung. Zusammen mit den Feierlichkeiten zum 175-Jahr-Jubiläum des Bistums St.Gallen und dem Fusionsprojekt Kirchenpark Hinterland gebe es gemäss OK des Kirchentags in diesem Jahr bereits genug kirchliche Anlässe.

Bild: Archiv

(pd) Eigentlich hätte der Kirchentag unter dem Motto «himmelwiit» am Samstag, 16. Mai 2020, in Herisau stattfinden sollen. Doch Corona machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. So wurde der Kirchentag vorerst um ein Jahr und dann um ein weiteres Jahr verschoben. Die kommende Zeit ist nun mit dem 175-Jahr-Jubiläum des Bistums St.Gallen, den Feierlichkeiten zur Wiedereröffnung der renovierten Kirche Herisau und dem Fusionsprojekt Kirchenpark Hinterland kirchlich bereits reich befrachtet. Da eine Mehrheit des Organistationskomitees im Jahr 2023 durch Ruhestand oder berufliche Veränderungen zurücktritt, beschloss das OK gemäss einer Mitteilung, sich aufzulösen. So soll der Weg frei werden für neue Kräfte in den Appenzeller Kirchen, die mit dem Kirchentag später einen Neustart wagen wollen.

Der geplante Appenzeller Kirchentag 2020 wurde von der reformierten und den katholischen Kirchen beider Appenzell zusammen mit den lokalen Freikirchen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Vineyard getragen. Mit dem Kirchentag wollten die beteiligten Kirchen ein Zeichen setzen und einladen, den Glauben zu teilen und miteinander zu feiern.

Dienstag, 10: 10 Uhr

Einbrecher in Walzenhausen und Herisau unterwegs

Wie hoch der Sachschaden aufgrund der vergangenen Einbrüche in Walzenhausen und Herisau ist, ist noch nicht klar.

Wie hoch der Sachschaden aufgrund der vergangenen Einbrüche in Walzenhausen und Herisau ist, ist noch nicht klar.

Bild: Ppampicture / iStockphoto

(kpar) Über die vergangenen Tage ist es gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei zu Einbruchdiebstählen in Herisau und Walzenhausen gekommen. Die Unbekannten verschafften sich am Freitag in Walzenhausen gewaltsam Zutritt in ein Einfamilienhaus. Dort durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten verschiedene elektronische Geräte und Schmuck. Ein weiterer Einbruchdiebstahl fand in Walzenhausen über das vergangene Wochenende statt. Die Diebe brachen in das Büro eines Gewerbebetriebes ein. Dort entwendeten sie einen Tresor mit einem grösseren Bargeldbetrag und Spezialmünzen.

Am frühen Montagmorgen meldete zudem ein Hausbewohner, dass während seiner Abwesenheit in sein Haus in Herisau eingebrochen wurde. Die Täterschaft drückte gewaltsam eine Sitzplatztüre auf, durchsuchte die Wohnräume und entwendete Bargeld und Elektronikgegenstände. Auch am Montag wurde festgestellt, dass aus einem Schuppen am Herisauer Bahnhofareal Kupferkabel abtransportiert wurden. In allen Fällen wurde für die Spurensicherung der kriminaltechnische Dienst aufgeboten. Allfällige Tatzusammenhänge werden derzeit geprüft und die Ermittlungen wurden durch die Kantonspolizei aufgenommen.

Dienstag, 9: 30 Uhr

«Metzgerin des Jahres» kommt aus dem Appenzellerland

Barbara Ehrbar-Sutter wurde zur Metzgerin des Jahres gewählt.

Barbara Ehrbar-Sutter wurde zur Metzgerin des Jahres gewählt.

Bild: Urs Jaudas

(pd) Die Auszeichnung «Schweizer Metzger des Jahres» geht 2021 erstmals an eine Frau. Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) hat gemäss einer Mitteilung Barbara Ehrbar-Sutter den Titel «Metzgerin des Jahres 2021» verliehen.

Ehrbar-Sutter werde für ihren persönlichen Einsatz rund um die Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften, ihrem Engagement und ihrer Innovationskraft als Geschäftsführerin eines renommierten Fleischfachbetriebes ausgezeichnet. Bewundernswert sei ihr Durchhaltewille gegenüber den Behörden bei der Verwirklichung ihrer Projekte wie auch ihre Vorbildfunktion als Arbeitgeberin, hielt die Jury fest. Letzteres wurde im Jahre 2020 prämiert, als die Breitenmoser Fleischspezialitäten AG den «Swiss Arbeitgeber Award 2020» in der Kategorie «50 – 99 Mitarbeitende» erhielt.

Die Breitenmoser Fleischspezialitäten AG hat Filialen in Appenzell, Gais, Steinegg, Rorschacherberg und Teufen.

14:20 Uhr

FC Appenzell verschenkt Sieg

Die 1. Liga-Fussballerinnen des FC Appenzell verloren am Sonntagnachmittag in der letzten Minute unnötig gegen Eschenbach mit 1:2 (1:1), wobei durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre.

Die Partie begann mit Jubel für die Innerrhoderinnen. In der 2. Minute erhielt Fabienne Weissinger einen Ball von Chiara Lardelli zurück, flankte in die Mitte wo «Bibo» Dorsa zu einem Kopfball kam, den Rahel Wyss abstauben und im Tor versorgen konnte. So kam die frühere Torhüterin zu ihrem ersten Treffer. In der Folge spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Einige Minuten nach Wiederbeginn verletzte sich Rahel Wyss und musste ersetzt werden. In der 55. Minute nahm eine Gästespielerin der herausgelaufenen Torhüterin Anna Frei den Ball weg und schob zum 1:1 ein. Die Einheimischen verzeichneten in der Folge vermehrt Fehlpässe. Schüsse von Chiara Lardelli und Salome Rohner brachten keinen Erfolg. In der 71. Minute hatten die Einheimischen auch etwas Glück, als der Schiedsrichter bei einem Angriff der Gäste auf ein nicht klares Abseits entschied. Die Innerrhoderinnen agierten nun wieder etwas besser. Salome Rohner schoss aber über das Tor. In der 90. Minute gelangte Melissa Schenk noch zu einer Chance, konnte aber den Ball nicht versenken. Rund 60 Sekunden später wehrten die Gäste einen Eckball der Einheimischen ab und lancierten einen raschen Konter. Dabei konnte eine Eschbacherin alleine auf das einheimische Gehäuse zulaufen und die Torhüterin erfolgreich bezwingen. So verlor Appenzell als nicht das schlechtere Team noch unglücklich mit 1:2.

Damit fiel Appenzell in der Rangliste bei insgesamt 12 Teams von Rang acht auf Platz zehn zurück und liegt nun auf einem Abstiegsplatz. Noch haben aber die Innerrhoderinnen nächsten Samstag in Bühler und in zwei Wochen zuhause gegen Südost Zürich die Möglichkeit Punkte zu holen. (mk)

13:43 Uhr

Bühlers Serie gerissen

Die Erstligistinnen des FC Bühler unterliegen auswärts 1:2. Nach vier Spielen ohne Niederlage ist die Serie damit gerissen. Nun gilt es in der kommenden Woche zum letzten Mal in diesem Jahr nochmals alle Kräfte zu bündeln, um am nächsten Samstag im Derby gegen Appenzell die gute Vorrunde positiv zu beenden.

Nach zehn Minuten setzte sich die mit Abstand beste Zürcherin, Jessica Berger, nach einem Einwurf gekonnt auf der Grundlinie durch und düpierte die machtlose Büchler zum 1:0. Bühler wusste nicht was geschah und war zu keiner Reaktion fähig. So fiel nach einem Freistoss in der 20. Minute das 2:0. Nach erst dreissig Minuten, dachte sich Bühler endlich mitspielen zu wollen und beinahe gelang mit dem allerersten Angriff der Anschlusstreffer. Dass Bühler zur Pause nicht mit drei Toren im Rückstand lag, hatten sie nochmals der Torumrandung zu verdanken. Für die nächsten 45 Minuten wurde eine klare Leistungssteigerung verlangt. Und Bühler reagierte. Bis auf zwei drei Konter – ein ganz gefährlicher in der 53. Minute, als Joëlle Büchler glänzend zur Ecke klärte – fand das Spiel eigentlich nur noch in der Hälfte des Gastgebers statt. Endlich zeigte Bühler was es drauf hat, das Team vergab aber viele gute Chancen. In der Nachspielzeit durfte Bühler dann doch noch jubeln. Bühlers Kapitänin Belinda Bischof, schaffte es endlich das Runde ins Eckige zu befördern. Ein schön herausgespieltes Tor notabene, aber der Anschlusstreffer fiel leider zu spät, um dem Resultat die gewünschte Wende zu geben. Mit der zweiten Halbzeit dürfen die Frauen zufrieden sein, auch wenn am Schluss der Ärger über die vergeigte ersten 45 Minuten wesentlich schwerer wog. (ro)

11:39 Uhr

Peacemaker in Herisau ausgebildet

Die Ausbildung von zwölf Schülerinnen und Schüler als Peacemaker war Teil einer Friedenswoche im Herisauer Schulhaus Landhaus.

Herisau. «Das ist nur ein Theater, ich habe nicht wirklich Streit mit ihr.» Carmelita Boari ist die Leiterin der Sektion Ostschweiz des NCBI (National Coalition Building Institute) und steht in einem Zimmer des Schulhauses Landhaus. Ein Händeklatschen gibt das Signal: man nimmt Rollen ein. Zwei Kinder greifen ein, üben den Ablauf für eine Lösung des Konflikts.

Sie gehörten zur Gruppe von zwölf Schülerinnen und Schüler von der 3. bis 6. Klasse, die in der ersten November-Woche als Peacemaker ausgebildet wurden. Es sind Freiwillige, die in ihren Klassen demokratisch gewählt wurden und sich auf ihr Amt als Friedensstifter und Friedensstifterin vorbereiteten. Sie lernten etwa, welche Arten von Gewalt es gibt und wie sie bei einem Streit vorgehen könnten.

Das Peacemaker-Projekt hat zum Ziel, Konflikten und Gewalt an Schulen vorzubeugen. «Peace statt fies», ist das Motto. Die ganze Schuleinheit Landhaus (1. bis 6. Klassen) setzte sich während der Sonderwoche mit dem Thema «Frieden» auseinander. In den Herbstferien hatte für die Landhaus-Lehrpersonen während anderthalb Tagen die Einarbeitung in «Peacemaker» und die Vorbereitung der altersgemischten Workshops stattgefunden. Diese thematisierten mehrere Aspekte. Zum Beispiel wurden Friedens-Flaggen und Friedenssymbole gebastelt. In einem Schulzimmer beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Inhalt und der Melodie des Liedes «Imagine» von John Lennon. In einem anderen galt es, in Kooperation eine Aufgabe mit Brettern zu lösen.

Die Peacemaker erhielten einen Ausweis und ein Diplom. «Benützt diese aber nicht zum Angeben, das könnte schlechte Reaktionen bewirken», hörten die Kinder. Sie werden in ihrer Aufgabe nun im Alltag von Lehrpersonen begleitet. Nicht jeder Streit kann und muss von Peacemakern gelöst werden; sie ersetzen nicht die Pausenaufsicht der Lehrpersonen. Der Einsatz von Peacemakern soll aber per Definition Teil einer Schulhauskultur sein, die gewaltfreie und unparteiische Konfliktlösung und Zivilcourage auszeichnet und fördert. (pd)

08:46 Uhr

Nach Selbstunfall Ausweis weg

Am Samstagmorgen ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass sich in Wolfhalden ein Selbstunfall ereignet habe. Auf einer abfallenden Wiese stehe ein verlassenes Auto. Die ausgerückte Polizeipatrouille konnte den verantwortlichen Lenker ermitteln. Aufgrund Alkoholsymptomen wurde dem Mann der Führerausweis abgenommen.

Der 49-Jähriger lenkte gemäss Medienmitteilung sein Auto am frühen Samstagmorgen auf der Nebenstrasse von Thal in Richtung Wolfhalden. In der Kurve im Bereich der Liegenschaft Tobelmühle 885 fuhr er mit seinem Auto geradeaus, rutschte über das abfallende Wiesenbord und stiess schliesslich gegen eine Holzbeige. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, verliess der Mann den Unfallort und begab sich nach Hause. Am Samstagmorgen konnte der verantwortliche Lenker durch die ausgerückte Polizeipatrouille ermittelt werden. Aufgrund von Alkoholsymptomen wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe angeordnet. Dem unverletzten Fahrzeugführer wurde der Führerausweis abgenommen. Der Personenwagen wurde durch die aufgebotene Pikettgarage geborgen und abtransportiert. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. (KapoAR)

Montag, 8. November - 08:38 Uhr

Fünf erfolgreiche junge Gaiserinnen und Gaiser geehrt

Die Geehrten: Florian Koller, Alex Schweizer, Andrea Keiser, Aline Pircher, Neva Heierli, Andrea Zellweger

Die Geehrten: Florian Koller, Alex Schweizer, Andrea Keiser, Aline Pircher, Neva Heierli, Andrea Zellweger

Bild: PD

Die Kulturkommission Gais ehrte am Sonntag im Museum Gais fünf junge Menschen, die 2020/21 ihre Ausbildung besonders erfolgreich abgeschlossen haben. Neva Heierli, Florian Koller, Andrea Zellweger, Alex Schweizer und Aline Pircher haben ihre Lehre oder Schule mit einer Abschlussnote 5 oder mehr abgeschlossen. Sie erhielten dafür gemäss Medienmitteilung von der Gemeinderätin Andrea Keiser im Namen der Kulturkommission ein Goldvreneli. Zur Feier des Tages hingen Portraitfotos der fünf Gaiser im Museum – direkt neben Gemälden von Gaiser Landammännern. Nebst Begleitpersonen der Geehrten waren Mitglieder des Gemeinderates und der Kulturkommission anwesend. Sie alle liessen nach dem offiziellen Teil den Nachmittag beim Apéro ausklingen. Die Ehrung von erfolgreichen Lehrabgängerinnen und -abgänger findet jedes Jahr im Herbst statt. Berufsleute, Maturandinnen und Studienabgängerinnen, die einen Ausbildungsabschluss mit der Note 5 und mehr oder an beruflichen Meisterschaften (national oder international) einen Medaillenrang erreicht haben, können für die Ehrung vorgeschlagen werden. Die Personen müssen in Gais wohnhaft sein oder die Lehre in einem Gaiser Betrieb abgeschlossen haben. Im Herbst 2022 wird die Kulturkommission Gais die Bevölkerung einladen, Personen für die nächste Ehrung zu melden. (pd)

Freitag, 5. November - 14:34 Uhr

«Liseli» nach Defekt wieder in Betrieb

Seit Freitag verkehrt die Bahn von Walzenhausen nach Rheineck wieder.

Seit Freitag verkehrt die Bahn von Walzenhausen nach Rheineck wieder.

Bild: PE

Man hat die liebevoll «Liseli» genannte Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn (RhW) in den letzten Wochen schmerzlich vermisst. Ende Sommer musste der Bahnbetrieb wegen eines Defekts eingestellt werden, und die Passagiere wurden mittels Bussen nach Rheineck befördert. Da sich die Ersatzteilbeschaffung für den 63 Jahre alten Triebwagen als überaus schwierig erwies, dauerte die Reparatur länger als erwartet. Seit Freitag aber verkehrt der rote Schienenblitz zur Freude der Einheimischen und Ausflügler wieder nach Fahrplan. (pe)

Freitag, 5. November - 13:57 Uhr

Regel für mehrtägige Veranstaltungen auf dem Landsgemeindeplatz

Die technische Baukommission der Gemeinde Trogen hat für die Benützung des neu gestalteten Landsgemeindeplatzes einen Leitfaden erlassen. Dies teilt die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit. Er bezieht sich lediglich auf Veranstaltungen, welche auf dem Landsgemeindeplatz länger als einen Tag dauern. Ausgeschlossen sind ferner Märkte oder Reservationen als Parkplatz für Veranstaltungen.

Der Landsgemeindeplatz in Trogen wurde umfassend saniert.

Der Landsgemeindeplatz in Trogen wurde umfassend saniert.

Bild: APZ

Der Landgemeindeplatz wird nach Abschluss der Bauarbeiten erfreulicherweise wieder rege genutzt. Dabei muss insbesondere bei grösseren Veranstaltungen vieles beachtet werden wie beispielsweise gesetzliche Vorgaben, Durchfahrt für Blaulichtorganisationen, Ruhestörungen, Hygiene und vieles mehr. Der erarbeitete Leitfaden enthält neben den Bedingungen für die eigentliche Platzbenützung auch viele Tipps und Hinweise auf viele weitere Themenbereiche. Er dient den Veranstaltern auch als «Handbuch» die bei der Durchführung von Anlässen generell zu beachten sind.

Kosten werden verursachergerecht verrechnet

Oftmals erbringt das Werkpersonal Leistungen für die Veranstalter, sei es für das Absperren des Platzes oder die aufwendigere Reinigung der öffentlichen Toiletten nach einem Anlass. Diese Aufwendungen verursachen Kosten, welche in der Summe einiges ausmachen und den Gemeindehaushalt belasten. Diese Kosten sollen zukünftig verursachergerecht verrechnet werden. Neu soll für die Bewilligung auch eine Bearbeitungsgebühr, eine Platzmiete pro Tag und der Bezug von Wasser und Strom in Rechnung gestellt werden. (pd)

Freitag, 5. November – 11:27 Uhr

Hockeyknirpse treffen auf Stars

Am Sonntag ruht der Meisterschaftsbetrieb im Schweizer Eishockey: Stattdessen findet an 80 Standorten im Land der «Swiss Ice Hockey Day» statt. Der Hockeynachwuchs hat die Gelegenheit, mit Eishockeygrössen aus der Nationale League, Swiss League, MySports League, Women’s League und Schiedsrichtern auf dem Eis zu stehen. Auch im Sportzentrum Herisau.

Gross und Klein stehen am «Swiss Ice Hockey Day» gemeinsam auf dem Eis.

Gross und Klein stehen am «Swiss Ice Hockey Day» gemeinsam auf dem Eis.

Bild: Mea McGhee (3. November 2019)

Unter fachkundiger Anleitung absolvieren die Spielerinnen und Spieler der Stufen Hockeyschule, U9 und U11 des SC Herisau mit Stock und Scheibe eine Trainingseinheit mit den Stars. Auch «Schnupperer» sind willkommen. In Herisau werden ab 10.45 Uhr Nathan Vouardaux vom SC Rapperswil-Jona, Kevin Bozon, Billy Hunziker, Samuele Pozzorini, Paulin Mainot und Nico Engeler vom EHC Winterthur sowie von den GCK Lions Julian Mettler und Luca Capaul – der Sohn des Herisauer Nachwuchschefs Marco Capaul - und Schiedsrichter Lars Nater im Sportzentrum erwartet. Sie werden den Mädchen und Buben im lockeren Rahmen Einblick in die Faszination des Eishockeys geben. Spielerische Übungen und ein Plauschmätschlein mit den Stars sind Höhepunkte für die Kids. Im Anschluss an die Trainingseinheit, an der auch Nichtmitglieder bis 16 Jahren teilnehmen können, ist eine Autogrammstunde eingeplant. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig, Schlittschuhe und Ausrüstung können im Sportzentrum gemietet werden.

Sämtliche Spielerinnen und Spieler des SC Herisau absolvieren am Sonntag von 9 bis 14 Uhr ihre Skills und zeigen dabei ihre läuferischen und technischen Fähigkeiten. Um das Miteinander im Verein zu fördern, werden die Übungen in altersgemischten Gruppen absolviert. Am Kopf jeder der 16 Gruppen steht ein Spieler des 1.-Liga-Teams des SCH.

In der Mittagspause um 12.15 Uhr begeben sich Vorstandsmitglieder, Gönner, sowie Mitglieder des Fanclubs und des Club 42 für einen Rundenlauf aufs Eis. Sie und die Spielerinnen und Spieler haben vorgängig Sponsoren gesucht. Der Erlös kommt dem Nachwuchs des SC Herisau zugute.

Die Organisatoren um Christine Eugster sorgen für ein Verpflegungsangebot. Alle Besucherinnen und Besucher über 16 Jahren benötigen ein Covid-Zertifikat. (mc)

Freitag, 5. November - 10:50 Uhr

Innerrhoder Kulturstiftung vergibt Werkbeitrag am 20. Novembe r

Seit dem Jahr 2000 vergibt die Innerrhoder Kunststiftung in unregelmässigen Abständen Werkbeiträge, um zeitgenössisches Kunstschaffen zu fördern. Der Stiftungsrat hat einstimmig beschlossen, den diesjährigen Werkbeitrag in der Höhe von 10 000 Franken an marc n hörler zu vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

marc n hörler erhält den Werkbeitrag 2021 der Innerrhoder Kunststiftung.

marc n hörler erhält den Werkbeitrag 2021 der Innerrhoder Kunststiftung.

Bild: PD

Geboren und aufgewachsen in Gonten, lebt Hörler heute in Berlin. Die Auswahl erfolgte aufgrund von eingereichten Werkdokumenten von fünf Kunstschaffenden. Die Jury setzte sich zusammen aus den Mitgliedern des Stiftungsrats der Innerrhoder Kunststiftung, Eduard Hartmann, Daniela Mittelholzer, Roland Scotti und Ottilia Dörig. Als externe Fachperson nahm Nadia Veronese, Kuratorin des Kunstmuseums St.Gallen, an der Jurierung teil.

Gontner Sprachkünstler überzeugt Jury

marc n hörler, geboren 1989, erhält den Werkbeitrag für sein Kunstprojekt mit dem Arbeitstitel «occult words diffusing remembrence of a scented future». Die Bedeutung von Sprache ist an Ort und Zeit gebunden. Das Wissen um, der Glaube an und die Ausdruckskraft von Wörtern war und ist ständigen Veränderungen unterworfen. Der Zahn der Zeit hinterlässt auch beim Appenzellerdialekt seine Spuren. marc n hörler ist ein Sprachkünstler, er arbeitet mit Wörtern, deren Bedeutung, Ausdrucks- und Wirkungskraft. Basierend auf der bisherigen künstlerischen Praxis möchte sich Hörler im Landesarchiv Appenzell vertieft mit historischen Texten und dem Gebrauch der Appenzeller Sprache auseinandersetzen. Dabei will er sich den Protokollen von Hexenbefragungen widmen und neben der sprachlich-historischen Analyse vertieft mit okkulten und magischen Praktiken auseinandersetzen. Das Projekt sieht vor, dass Hörler performative Lesungen und Vorträge macht. Als poetische Interpretation seiner Recherchen ist eine zweisprachige Publikation in Appenzellerdialekt und Englisch geplant. Zudem möchte er verstärkt die Zeichnung in seine Praxis einfliessen lassen, «als visuelle Dokumentation des kritischen Reflexionsprozesses und als Vehikel poetischer Setzungen», wie er in seiner Projekteingabe schreibt.

Die Jury ist von der systematischen Weiterentwicklung der künstlerischen Praxis, der Wirkungskraft der Performances und der intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit Sprache als künstlerisches Ausdrucksmittel angetan. Das vorliegende Projekt hat einen hohen Lokalbezug und setzt sich mit dem historischen Texten und dem Gebrauch der Appenzeller Sprache auseinander. Das Projekt basiert auf einer schlüssigen Weiterführung vergangener Arbeiten des Künstlers. Konzept, Zeitpunkt und Ziel sind stimmig. Die Innerrhoder Kunststiftung ist gespannt auf das Resultat.

Öffentliche Preisverleihung im Kunstmuseum Appenzell

Die Verleihung des Werkbeitrags an marc n hörler findet – mit der Performance «spell for *bluescht» des Künstlers - am 20. November, um 16.00 Uhr im Kunstmuseum Appenzell statt. Der Anlass ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen. Es gilt die Zertifikatspflicht.

Freitag, 5. November - 10:34 Uhr

77-jähriger Autofahrer überfährt Verkehrsteiler

Bei Unfall in Waldstatt entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bei Unfall in Waldstatt entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Franken.

Bild: KPAR

Am Donnerstag hat sich in Waldstatt ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Um 18.30 Uhr lenkte ein 77-Jähriger sein Auto auf der Dorfstrasse in Richtung Herisau. Dabei nahm der Autofahrer die Verkehrsinsel zu spät wahr und überfuhr in der Folge mit seinem Auto den Verkehrsteiler und die angebrachte Signalisationstafel. Der Personenwagenlenker blieb unverletzt. Das Auto wurde im Front- und Unterbodenbereich stark beschädigt, weshalb die aufgebotene Pikettgarage das Fahrzeug abtransportieren musste. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt. (kpar)

Freitag, 5. November - 10:00 Uhr

Anmeldung für Booster-Impfung ab sofort möglich

Im Kanton Appenzell Innerrhoden steht ab sofort die Anmeldung für die Booster-Impfung von mRNA-Impfstoffen offen. In einem ersten Schritt erhalten gemäss Medienmitteilung der Ratskanzlei besonders gefährdete Personen, das heisst über 65-Jährige, bei welchen die zweite Impfdosis weiter als sechs Monate zurück ist, die Gelegenheit, sich für die Auffrischimpfung anzumelden. Die Impfung soll, wenn immer möglich, mit dem Impfstoff erfolgen, der bei den ersten beiden Impfungen verabreicht wurde. Ebenfalls soll die Boosterinjektion dort verabreicht werden, wo die betroffenen Personen schon die vorgängigen Impfdosen erhalten haben. Beispielsweise soll der Hausarzt die Auffrischung machen, wenn er bereits die ersten beiden Impfungen verabreicht hat. Dies wird von der Eidg. Kommission für Impffragen empfohlen. Die Hausärztin oder der Hausarzt sowie die kantonale Impfhotline nehmen Anmeldungen entgegen. Die Impfhotline ist telefonisch unter 071 788 99 66 erreichbar.

Die Onlineanmeldung für eine Auffrischimpfung im kantonalen Impfzentrum kann unter https://ai.impfung-covid.ch getätigt werden. Obereggerinnen und Oberegger können sich bei der Hausarztpraxis, beim Impfzentrum Heiden unter ar.impfung-covid.ch oder telefonisch bei der kantonalen Hotline Appenzell A.Rh. unter 071 353 67 97 für die Auffrischimpfung anmelden. Bewohnerinnen und Bewohner in Alters- und Pflegeinstitutionen erhalten ab dem 15. November durch mobile Impfequipen die dritte Impf-Dosis. Die Anmeldung dazu erfolgt über die entsprechende Heimleitung. (rk)

Donnerstag, 4. November - 12:15 Uhr

Swiss Life Asset Managers ehrt Ramon Jud für Masterarbeit

Swiss Life Asset Managers verlieh gestern Abend gemeinsam mit der Hochschule Luzern und dem Medienpartner «Finanz und Wirtschaft» den Swiss Life Studienpreis für die besten Master- und Bachelorarbeiten im Finanzbereich.Schweizweit wurden insgesamt 26 Bachelor- und Masterarbeiten aus unterschiedlichsten Themengebieten von verschiedenen Fachhochschulen eingereicht, die eines gemeinsam haben: Sie beschäftigen sich mit relevanten Fragestellungen aus der Finanzwelt. Unter den Preisträgern ist auch Ramon Jud aus Herisau.

Ramon Jud aus Herisau studierte an der ZHAW School of Management and Law

Ramon Jud aus Herisau studierte an der ZHAW School of Management and Law

Bild: PD

Ramon Jud, Absolvent der ZHAW School of Management and Law, befasste sich in seiner Masterarbeit mit der Attraktivität des Zugangs zum USD-Primärmarkt für Unternehmensanleihen. Für diese Untersuchung wurde ein Regressionsmodell mit der Random Forest Methode und der LASSO-Methode weiterentwickelt. Berücksichtigt wurden unterschiedliche Faktoren, die einen starken Einfluss auf die Höhe der Prämie und die Attraktivität des Primärmarkts aufweisen. Dabei zeigt sich, dass im Durchschnitt eine kleine Emissionsprämie besteht, wobei diese jedoch stark variieren kann. Urteil der Jury: «Der Autor setzt sehr viele Variablen für das Random Forest ein, was sehr aufwändig ist. Zudem werden verschiedene Tests durchgeführt, welche zeigen, dass nicht alle Annahmen des Regressionsmodels erfüllt sind. Anhand der Random Forest Verfahren konnten für die Bestimmung der Emissionsprämie wichtigere Variablen festgestellt werden. Die Arbeit des Autors ist aufwändig und technisch anspruchsvoll. Ebenfalls wurde die Literatur sehr umfassend aufgearbeitet und erklärt». Die Jury honoriert diese Arbeit mit dem Anerkennungspreis Master in der Höhe von 2500 Franken. (pd)

Donnerstag, 4. November - 08:35 Uhr

Gemeindeordnung Wald überarbeitet

Die überarbeitete Gemeindeordnung konnte vom Gemeinderat Wald zuhanden der Abstimmung vom 28. November verabschiedet werden. Auf Anraten des Kantons wurden gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei die Mandate von Kommissionsmitgliedern ebenfalls einer zeitlichen Befristung unterstellt. Kommissionsmitglieder sollen alle vier Jahre bestätigt werden. Der Turnus wird auf die Legislatur von Behördenmitgliedern abgestimmt.

17:17 Uhr

In Einfamilienhaus in Heiden eingebrochen

Bei einem Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Heiden ist Schaden in noch nicht bestimmter Höhe entstanden. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei in der Zeit zwischen 7.50 Uhr und 21 Uhr über ein Fenster gewaltsam Zugang zu den Räumlichkeiten, durchsuchte diese und entwendete Wertgegenstände und mehrere Hundert Franken Bargeld. (kapo)

12:10 Uhr

Auffrischimpfungen für über 65-Jährige ab nächster Woche

Daniel Karmann / AP

Ab Montag werden in Ausserrhoden Covid-19-Auffrischimpfungen für Personen über 65 Jahre verabreicht. Diese können sich laut der Medienmitteilung der Kantonskanzlei ab Freitag, 5. November, online über https://covid19.impf-check.ch/ oder über die Corona-Hotline 071 353 67 97 anmelden. Die Impfungen werden in den Impfzentren Herisau oder Heiden verabreicht. Als weitere Möglichkeit können sich Personen über 65 Jahre auch mit ihrer hausärztlichen Praxis in Verbindung setzen und einen Impftermin vereinbaren. Impfungen in den Alters- und Pflegeheimen werden vor Ort organisiert und voraussichtlich ab dem 15. November durchgeführt.

Die in der Schweiz eingesetzten Covid-19-Impfstoffe sind gemäss Communiqué äusserst wirksam und schützen gut vor schwerer Erkrankung und Hospitalisation. Der Schutz könne aber bei älteren Menschen im Laufe der Zeit etwas abnehmen. Um sie weiterhin bestmöglich vor einer schweren Erkrankung zu schützen, empfehlen das Bundesamt für Gesundheit BAG und die Eidgenössische Kommission für Impffragen EKIF Personen über 65 Jahren eine Auffrischimpfung. Dies im Einklang mit dem Zulassungsentscheid der Heilmittelbehörde Swissmedic. Für die breite Bevölkerung unter 65 Jahren ist eine Auffrischimpfung aufgrund der aktuellen Datenlage derzeit nicht empfohlen. (kk)

11:06 Uhr

Ausserrhoder Gewerbebetriebe ziehen teilweise positive Bilanz

Die Coronapandemie setzt den Gastrobetrieben zu.

Die Coronapandemie setzt den Gastrobetrieben zu.

Laurent Gillieron / KEYSTONE

Nach 2019 führte der Gewerbeverband AR wieder eine Konjunkturumfrage bei seinen Mitgliedern sowie bei den Branchenverbänden durch. Im Geschäftsjahr 2021 vermelden die Firmen gemäss Medienmitteilung eine zufriedenstellende Arbeitsauslastung. Rund 90 Prozent der Firmen seien mindestens zufrieden. Lediglich knapp 10 Prozent der Firmen bezeichnen die Auslastung als «schlecht». Die vertiefte Analyse zeigt gemäss Communiqué, dass insbesondere das Gastgewerbe einen grossen Teil derjenigen Betriebe stellt, welche ein schlechtes Jahr hinter sich haben. Beim Ausblick auf das kommende Jahr zeigen sich die Unternehmen verhalten optimistisch bis sehr optimistisch. Die Auftragsbücher dürften auch im kommenden Jahr mehr oder weniger voll sein. Tritt die Prognose der Umfrageteilnehmer ein, wird auch das Gastgewerbe im kommenden Jahr eine höhere Betriebsauslastung erreichen. Einen grossen Einfluss auf die Auftragslage dürfte der weitere Verlauf der Coronapandemie und die daraus resultierenden Massnahmen sein. Während die Auftragssituation in diesem Jahr bei vielen Betrieben zufriedenstellend war, wird die Margensituation von vielen als «mässig» bezeichnet.

Mehr als die Hälfte aller an der Umfrage teilnehmenden Firmen geben laut Mitteilung an, dass sich die Suche nach Fachkräften als «sehr schwierig» gestalte. Nur gerade knapp ein Fünftel bekundete im Berichtsjahr keine Mühe. Die akuten Probleme bei der Fachkräfterekrutierung zeigen sich über alle Branchen. Am stärksten jedoch in der Branche des Gastgewerbes sowie in der Autobranche und im Baugewerbe, wo bis zu drei Viertel aller Betriebe die Rekrutierung der Fachkräfte als «sehr schwierig» bezeichnen. Auch bei der Rekrutierung von Lernenden zeigt sich ein düsteres Bild. Gut die Hälfte der Firmen in dieser Umfrage vermelden zwar eine mässige Nachfrage nach Lehrberufen. Eine hohe Nachfrage vermeldet aber lediglich 10 Prozent aller Betriebe. Ein Drittel aller Betriebe gibt an, dass «keine oder kaum eine Nachfrage» nach Lehrberufen in ihrer Branche bestünden. Am stärksten betroffenen Branchen hier: Gastgewerbe, Autogewerbe und Baubranche. Abschliessend wurden die Firmen gefragt, welche Herausforderungen mittelfristig die Betriebe am stärksten beschäftigen würden. Deutlich oben aus schwangen der Fachkräftemangel, die Nachwuchsrekrutierung und die zunehmende Bürokratie. (pd)

Mittwoch, 3. November - 08:41 Uhr

Urnäsch will Steuern senken

Der vom Gemeinderat Urnäsch verabschiedete Voranschlag 2022 der Erfolgsrechnung basiert auf einem um 0,1 Einheiten reduzierten Steuerfuss von 4,2 Einheiten. Dieser weist gemäss Medienmitteilung einen Gesamtaufwand von 20,02 Mio. Franken aus. Der Fehlbetrag von 488'160 Franken könne über das Eigenkapital gedeckt werden, schreibt der Gemeinderat. In der Investitionsrechnung sind Nettoausgaben von 1,05 Mio. Franken vorgesehen. «Dank komfortablem Eigenkapitalpolster von rund 10,6 Mio. Franken ist die Steuerfusssenkung vertretbar, kann der erwartete Rückschlag doch problemlos aufgefangen werden.»

Der Gemeinderat folgt laut Mitteilung mit der Steuerfusssenkung einem Antrag der Finanzkommission. Beide Gremien seien der Ansicht, dass das solide Eigenkapitalpolster von 10,6 Mio. Franken – wovon 5,67 Mio. Franken Bilanzüberschuss – ausreicht, um diesen Steuerausfall sowie auch allfällige schlechtere Jahre ausgleichen zu können, «gilt doch das ungeschriebene Gesetz, dass keine Steuern auf Vorrat erhoben werden sollen». Weiter stimmen auch die leichte Zunahme der Steuerkraft sowie die Entwicklung des Nettoverschuldungsquotienten - trotz vorübergehendem Anstieg wegen dem Bau der neuen Gemeindekanzlei im 2022 - zuversichtlich, dass die geplante Steuerfussreduktion und der Abbau des Eigenkapitals im budgetierten Rahmen verantwortbar sind. Urnäsch entwickele sich dank reger Bautätigkeit sehr erfreulich, was sich positiv sowohl auf die Bevölkerungsentwicklung als auch die Steuereingänge und damit auf den Gemeindefinanzhaushalt auswirke, so der Gemeinderat.

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember wird über den Voranschlag informiert, abgestimmt und anschliessend über den Stand von laufenden Projekten orientiert. (gk)

Höhere Steuererträge

Erfreulicherweise lassen die bis dato verbuchten Steuereinnahmen von 2021 darauf schliessen, dass der aufgrund der Covid-19-Pandemie befürchtete Einbruch an Steuereinnahmen nicht eintreffen wird. Nachdem die Steuererträge im Voranschlag 2021 entsprechend zurückhaltend budgetiert worden sind, liegen die veranschlagten Steuereinnahmen im 2022 mit gesamthaft 6,53 Mio. Franken rund 560'000 Franken über dem Vorjahresbudget (Steuern natürliche Personen +CHF 390'000; Steuern juristische Personen +CHF 100'000; Sondersteuern +CHF 70'000). Gestützt auf den Stand der Steuereingänge per dato, die positiven Konjunkturprognosen und die Empfehlung des Kantons erscheinen die budgetierten Steuereinnahmen realistisch.

Rabenschwarzer Tag für die FCA Damen

Obwohl Aufsteiger Affoltern am Albis absolut in Reichweite gewesen wäre, verloren die 1. Liga-Damen des FC Appenzell diese Partie mit 3:6 (1:5). Sie kamen nie richtig in die Partie und die Zürcherinnen nutzten die Chancen, die ihnen die Innerrhoderinnen zugelassen haben.

Die Appenzellerinnen lagen bereits zur Halbzeit mit 1:5 im Rückstand.

Die Appenzellerinnen lagen bereits zur Halbzeit mit 1:5 im Rückstand.

Bild: Alexander Wagner

Bereits in der 3. Minute mussten bei den Innerrhoderinnen Anna Frei und Fabienne Weissinger retten. Nur 60 Sekunden später aber lagen die Gäste im Rückstand. Den ersten Schuss konnte Vanessa Keel noch blocken, aber beim Nachschuss war auch Torhüterin Anna Frei machtlos. Nach zehn Minuten konnte Affoltern durch einen Slapstick-Tor die Führung ausbauen. Nach mehreren Abwehren fand der Ball schlussendlich den Weg ins Gehäuse.

Nach einer guten Viertelstunde stellte Chiara Lardelli ihre Freistossqualitäten wieder einmal unter Beweis und «haute» das Leder in die Maschen. Appenzell lag somit nur noch 1:2. Aber schon in der 24. Minute bauten die Zürcherinnen nach einem langen Ball in die Spitze aus. In der 39. Minute gelang Affoltern ein weiterer Treffer und die Innerrhoderinnen lagen mit 1:4 zurück. Damit nicht genug denn in der 43. Minute setzte sich die gegnerische Nummer neun auf der Aussenseite erneut durch und Appenzell musste an diesem rabenschwarzen Sonntag mit einem 1:5 Rückstand in die Pause gehen.

Gäste steigerten sich in der zweiten Halbzeit

Auch in den zweiten 45 Minuten kommunizierten die Appenzellerinnen viel zu wenig. Die Zuspiele kamen immer noch nicht richtig an und auch das Selbstvertrauen schien abhandengekommen zu sein. Kurz vor Ablauf der letzten Viertelstunde gelang Chiara Lardelli ein schöner Freistossball der von «Bibo» Dorsa mit dem Kopf an die Latte gelenkt wurde. In der 77. Minute folgte dann endlich der zweite Treffer für die sich steigernden Gäste. Nach einem Ball in die Tief konnte Barbara Dorsa alleine auf die Torhüterin zulaufen und rechts unten einschieben. In der 88. Minute brachte Chiara Lardelli einen Ball auf den zweiten Pfosten, wo Fabienne Weissinger (notabene keine ein Meter und 60 Zentimeter gross) zum Kopfball kam und traf. Appenzell lag «nur» noch 3:5 zurück. In der 91. Minute wurde eine Stürmerin von Affoltern nicht angegriffen und konnte durch die Defensive der Gäste laufen und Appenzell verlor mit 3:6. (mk)

Appenzell spielte mit: Anna Frei; Tamara Müller (ab 34. Minute Corinne Schiegg), Vanessa Keel, Janica Fässler, Fabienne Weissinger; Elisabeth Inauen, Brigitte Koster, Chiara Lardelli, Melissa Schenk; Barbara Dorsa, Sabrina Niederer (ab 46. Minute Salome Rohner, ab 73. Minute Sabrina Niederer).

Dienstag, 2. November - 14:47 Uhr

Erster Einsatz der IG Rondelle in Herisau

Mit dem Ziel einer naturnahen Gestaltung der ‹Rondelle› Herisau fand am letzten Wochenende der Schulferien der erste Arbeitseinsatz der IG Rondelle statt. Das Duo Rémy Chenevard & Mark Graf verbrachten die letzten beiden Jahre mit der Planung und Organisation eines Biodiversitätsprojektes für diesen grünen Flecken oberhalb des Dorfzentrums. Die Herausforderung bestand darin, mit der Wasserversorgung Herisau als Grundeigentümerin und allen direkten Anwohner pragmatische Lösungen zu finden. Den Initianten war nebst der Natur auch immer der Quartiergedanke ein wichtiges Anliegen. Ein solches gemeinsames Projekt bringt die Menschen zusammen und verbindet.

Der erste Einsatz der IG Rondelle fand in der letzten Ferienwoche statt.

Der erste Einsatz der IG Rondelle fand in der letzten Ferienwoche statt.

Bild: PD

Der Start bei sonnigem Herbstwetter mit einer grossen Helferschar war perfekt. Unter fachkundiger Anleitung wurden Stein- und Asthaufen erstellt sowie 13 Pflanzgruben für Obstbäume ausgehoben. Diese pro-specia rara Bäume werden am nächsten Aktionstag mitte November eingepflanzt. Ende März 2022 letztlich folgt die Pflanzung der einheimischen Heckengehölze. Für ein sichtbares Endergebnis braucht es aber noch etwas Geduld – wohl erst in drei bis fünf Jahren werden die Pflanzen eine ansehnliche Grösse erreicht haben.

Organisatoren ziehen eine positive Bilanz

Einen besseren Einstieg für das Projekt hätten sich die Verantwortlichen nicht zu wünschen getraut. Es war ein rundum gelungener Anlass mit Jung und Alt, bekannten & neuen Freunden. Sogar auf die Hilfe von mehreren Gemeinderäten konnte gezählt werden, Mark Graf & Rémy Chenevard freuen sich auf weitere gemeinsame Einsätze.

In der Medienmitteilung bedanken sich die Initianten bei der Wasserversorgung Herisau für die Bereitschaft, auf ihr Projekt einzugehen und bei allen Anwohnern für deren Einwilligung. Einen Dank gibt es auch für die Johannes Waldburger Stiftung (finanzielle Unterstützung) und für das Team von Laubspur und Joel Van Haften von Perlgrün (fachliche Unterstüzung), sowie für alle Helferinnen und Helfer.

Dienstag, 2. November - 11:59 Uhr

Die vier Zifferblätter und die Zeiger der Kirche Urnäsch wurden saniert

Am kommenden Montagnachmittag ab 14 Uhr wird die neuvergoldete Kirchturmspitze der reformierten Kirche in Urnäsch und die vier Wimperge nach einer umfassenden Restaurierung wieder auf dem Kirchturmdach montiert. Dabei wird gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei die Kugel der Kirchturmspitze mit Dokumenten und Erinnerungsstücken aus der heutigen Zeit befüllt. Die Montage der Kirchturmspitze findet mittels Hebebühne statt, die sich auf dem Dorfplatz von Urnäsch positionieren wird. Es sind alle herzlich eingeladen, diesen speziellen Moment vor Ort mitzuerleben.

Am kommenden Montag wird die Kirchturmspitze in Urnäsch wieder montiert

Am kommenden Montag wird die Kirchturmspitze in Urnäsch wieder montiert

Bild: PD

Die vier Zifferblätter und die Zeiger wurden ebenfalls einer umfassenden Sanierung unterzogen. Die Zifferblätter erhielten einen neuen Farbanstrich, die Ziffern und Zeiger wurden neuvergoldet. Die Montage der genannten Elemente wird für kommenden Dienstag, 9. November ab ungefähr 10 Uhr geplant. Anschliessend wird die Kirche ausgerüstet und erstrahlt ab Mitte November in neuem Glanz. (gk)

Dienstag, 2. November - 09:57 Uhr

Heiden plant Steuererhöhung um 0.2 auf 3.9 Steuereinheiten

Der Voranschlag 2022 rechnet mit einem Ertragsüberschuss von 537’400 Franken bei einem Aufwand von 27’902’100 Franken und einem Ertrag von 28’439’500 Franken. Dieses positive Ergebnis ist auf den geplanten Verkauf von Liegenschaften im Finanzvermögen mit einem budgetierten Ertrag von 589’000 Franken zurückzuführen. Der Gemeinderat erachtet gemäss einer Mitteilung eine Steuererhöhung um 0.2 Einheiten als zwingend, damit die Finanzierung der anstehenden Investitionen trotz steigender struktureller Ausgaben gesichert werden kann. Damit werden zusätzliche Einnahmen von 740'000 Franken generiert, welche das Eigenkapital stärken sollen.

Die Einwohner von Heiden bezahlen bald mehr Steuern.

Die Einwohner von Heiden bezahlen bald mehr Steuern.

Bild: Toni Sieber

Nach einer moderaten Investitionstätigkeit von 3 Mio. Franken im 2022 stehen für die Jahre 2023 bis 2025 hohe Investitionen von insgesamt 21 Mio. Franken an. Wesentliche Vorhaben sind der Neubau der Sporthalle Gerbe, der neue Bahn- und Bushof und der behindertengerechte Umbau der Bushaltestellen. Dazu kommen die geplante Ortsplanrevision, der generelle Entwässerungsplan (GEP), die Errichtung von Unterflurcontainern, die Sanierung im Alters - und Pflegeheim Quisisana sowie diverse Erschliessungsprojekte.

Diese Investitionen haben Auswirkungen auf die Abschreibungen (+0.55 Mio. Franken) , welche in der Erfolgsrechnung getragen werden müssen. Hinzukommen deutlich steigende Ausgaben zum Voranschlag 2021 für die Bildung (+0. 35 Mio. Franken) und den Sachaufwand (+0. 40 Mio. Franken), die es auch in den kommenden Jahren zur Herausforderung machen, das Haushaltsgleichgewicht zu halten bzw. ein ausgeglichenes operatives Ergebnis zu erreichen. So zeigt sich trotz des Entlastungsprogramms von 1.7 Mio. Franken auch mit der beantragten Steuererhöhung ein deutlicher Anstieg der Verschuldung bis 2025. Um eine Reduktion der Verschuldungsquote zu erreichen, muss der Gemeinderat das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts gegenüber dem Ziel eines Steuerfusses im günstigsten Drittel der Gemeinden vorläufig höher gewichten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Der Gemeinderat hat den Voranschlag 2022 (Erfolgsrechnung und Investitionsrechnung) genehmigt und zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. November 2021 verabschiedet. Die öffentliche Orientierungsveranstaltung findet am Montag, 8. November 2021, um 19.30 Uhr, im Kursaal Heiden statt und wird parallel dazu mit Video übertragen (www.heiden.ch/video).

Dienstag, 2. November - 09:23 Uhr

Baugesuch für den Neubau der Migros Appenzell eingereicht

Die Migros Ostschweiz beabsichtigt, im geplanten Neubau in der Sandgrube auf rund 2'400 Quadratmetern einen modernen und grosszügig gestalteten Supermarkt zu realisieren und ihr Angebot über alle Sortimente hinweg auszubauen. Auch das Migros-Restaurant kann auf der Terrasse mehr Gäste empfangen, wie es in einer Mitteilung heisst. Für ergänzende Angebote sind im Erdgeschoss weitere Gewerbeflächen eingeplant. Auch die Parkplatzsituation wird verbessert: den Kundinnen und Kunden stehen künftig 150 Tiefgaragen-Parkplätze zur Verfügung.

Visualisierung der geplanten Überbauung

Visualisierung der geplanten Überbauung

Bild: PD

Die Überbauung Sandgrube bietet 33 moderne und durchdachte Mietwohnungen in den oberen Geschossen mit zeitgemässem Komfort. Im Haus 1 (Nordost) werden auf drei Etagen attraktive Büro- und Gewerberäumlichkeiten realisiert. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühling 2022. Verläuft während der Bauarbeiten alles nach Plan, können die Räumlichkeiten der Migros sowie die übrigen Wohn- und Gewerberäume im Sommer 2024 der Bestimmung übergeben werden. (pd)

18:14 Uhr

FC Appenzell ohne Durchschlagskraft

Der FC Appenzell verliert beim Spitzenreiter Flawil klar mit 0:3. Die Innerrhoder wussten aber zwischen der 15. und 45. Minute recht gut zu gefallen. Ein Treffer wäre möglich gewesen. In der 7. Minute verwandelte ein Einheimischer eine flache Hereingabe von links zum 1:0 für Flawil. Die Platzherren praktizierten oft ein Pressing und so war es für die Gäste schwierig, den Ball in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Auch brauchten die Appenzeller etwas gar lange, bis sie hinten herausspielten. Und so gelangten die Flawiler zu weiteren Möglichkeiten. Danach kam Appenzell besser ins Spiel. Ein Kopfball von Kevin Streule fand den «Kasten» nicht. Nach einer erneut brenzligen Situation vor dem Innerrhoder Tor eroberte sich nach einer halben Stunde Jonas Signer den Ball und schoss. Der einheimische Torwart hielt aber sicher. Bei einem Versuch von Lars Manser prallte das Leder an der Verteidigung ab. Ein Abseitstor mit dem Kopf durch Kevin Streule musste annulliert werden. in der 61. Minute führte dann ein Kopfball nach einem Corner zum 2:0 für den Tabellenführer. Appenzell konnte nicht mehr reagieren. In der 89. Minute unterlief bei einem weiten Ball der Einheimischen dem Gästehüter beim Abschlag nach vorne ein Missgeschick und ein Flawiler konnte ins leere Tor zum 3:0 einschiessen. (mk)

17:08 Uhr

Bühlerer Sieg gegen den Tabellenletzten

Der FC Bühler gewinnt gegen FFC Südost ZH 3:1. Die Ausserrhoderinnen strateten gegen die Zürcher gut. So bediente Sabrina Ehrbar in Minute vier Belinda Bischof, Bühlers Captainne traf halbhoch zur Führung. Und es waren gerade acht Minuten gespielt, als Simone Scherrer auf Karin Mösli passte und Bühlers Nummer 10 mit einem tollen Schuss über die Torfrau zum 2:0 traf. Der Mist schien bereits gerührt und Bühler kontrollierte das Spielgeschehen. Auch wenn nicht mehr so präzis wie zu Beginn, gab es weitere Chancen, die Torausbeute zu erhöhen. Völlig unnötig kassierten die Rotbachfrauen dann einen Gegentreffer vor dem Pausenpfiff. Der Ball war bereits einen halben Meter im Out - der Schiedsrichter liess weiterlaufen - und die Zürcherinnen schafften es im Gewühl den Ball über die Linie zu drücken. Bühler ärgerte sich über den Fehlentscheid aber noch mehr darüber, dass in dieser Szene nicht mit aller Wehemenz versucht wurde, den Gegentreffer doch noch zu verhindern.

Die Gäste traten in der zweiten Hälfte energischer auf und gewannen viele Zweikämpfe. In der 51. Minute rettete Betty Grob nach einem Konter. Das FCB-Spiel verlor an Qualität aber die Zürcherinnen waren auch nicht in der Lage weitere klare Möglichkeiten herauszuspielen. Die Distanzschüsse von Simone Scherrer und Sina Eichrodt führten auch nicht zum Erfolg. Bis dann Melina Tzikas in der 81. Minute zur endgültigen Entscheidung traf. (ro)

16:52 Uhr

Regierungsrat Balmer besucht Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Der Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales, Yves Noël Balmer, besuchte kürzlich vier Tagesstrukturangebote für Menschen mit Behinderung, um sich ein Bild vor Ort über das breite Leistungsangebot der Einrichtungen in Appenzell Ausserrhoden zu machen. Dabei nutze er gemäss Medienmitteilung der Kantonskanzlei die Möglichkeit, sich mit den Menschen mit Behinderung, den Verantwortlichen der Trägerschaft und den Einrichtungsleitungen auszutauschen.

Der Schwerpunkt des Besuchstages lag im Bereich der Tagesstruktur. Arbeit und Beschäftigung sind zentrale Lebensinhalte unserer Gesellschaft. Sie sind wichtig für Unabhängigkeit, Anerkennung sowie Selbstbewusstsein und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Für Menschen mit Behinderungen, die unter üblichen Bedingungen keine Erwerbstätigkeit ausüben können, übernehmen diese Einrichtungen mit ihren vielfältigen Arbeits- und Beschäftigungsangeboten weitgehend diese Funktion. Am Besuchstag konnte eine Auswahl von Tagesstrukturangeboten der Stiftung dreischiibe und Stiftung Tosam, beide Herisau, der Stiftung Waldheim in Rehetobel und das Werkheim Neuschwende in Trogen besichtigt werden. Die Besuche vermittelten Yves Noël Balmer einen Einblick in die unterschiedlichen Angebote der Arbeits- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung in Appenzell Ausserrhoden. (kk)

08:46 Uhr

Säntisbahn mehrfach ausgezeichnet

Am 29. Oktober fand die Verleihung der Sommer-Awards und Vergabe der Sommer-Gütesiegel des Internationalen Skiareatests statt. Präsident Klaus Hönigsberger war mit seinem Skiareatest-Team in der Sommersaison im europäischen Alpenraum unterwegs und testete die teilnehmenden Tourismusdestinationen nach den umfassenden Kategorien. Die Säntis-Schwebebahn wurde gemäss Medienmitteilung als «Skiareatestsieger Sommer 2021» Gold sowie für das «Freundlichste Kassateam» ausgezeichnet. Die Schwebebahn im Appenzellerland biete den Gästen schon bei der Auffahrt ein besonderes Erlebnis, heisst es in der Mitteilung. Vom Gipfel werde einem die phänomenale Aussicht auf sechs europäische Länder geboten – Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien.

Das Restaurant Säntisgipfel und Säntis– das Hotel erhielten die Awards «beliebtestes Bergrestaurant» Gold und «beliebtestes Alpenhotel» Gold. Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis-Schwebebahn, wird sich im Mai 2022 in die Pension verabschieden und wurde für seine vorbildliche Unternehmensführung mit dem «Ehrenpreis Lebenswerk» geehrt. (pd)

Montag, 1. November - 08:30 Uhr

FC Teufen macht es unnötig spannend

Der FC Teufen gewinnt zu Hause mit 5:4 gegen den FC Gossau II. Nachdem die Teufner bereits nach 22 Minuten mit 3:0 geführt hatten, mussten sie bis zum Schluss um den Sieg zittern. Die Gegentore fielen allesamt nach ruhenden Bällen. Die Hausherren waren von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und kamen früh zu guten Möglichkeiten. Folgerichtig erzielte Lukas Kern nach neun Minuten das 1:0. Nur fünf Minuten später glänzte der Torschütze als Vorlagengeber. In der 22. Minute sahen die Zuschauer auf dem Landhaus einen wunderbaren Pass von Schubiger, welcher Kern in der Spitze erreichte. Dieser enteilte der Hintermannschaft des FC Gossau II, umkurvte in Ronaldo Manier den Torwart und schloss zum 3:0 ab.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste noch keine Torchance zu verbuchen und man musste sich fast schon Sorgen machen ob der Höhe des Ausgangs der Partie. Doch in der 24. Minute kamen die Gossauer nach einem Eckball zum 3:1. Nur zwei Minuten später führte ein weiterer Standard zum Anschlusstreffer für die Gäste. Mauro Osta verwandelte einen Freistoss sehenswert zum 3:2. Nervosität war aber auf Seiten der Hausherren keine auszumachen. Zu überlegen waren die Teufner ihrem Gegner. In der 35. Minute konnte Kapitän Fabio Panella die Tordifferenz wieder erhöhen. Aus 30 Metern schoss er den Ball ins Tor der Gäste. Auch nach diesem Tor war noch nicht Halbzeit. Lukas Kern vergoldete seine tolle erste Halbzeit mit seinem dritten persönlichen Treffer. Aus 35 Metern überspielte der den Torwart der Gäste, welcher zu weit vor dem Tor stand und keine Chance mehr hatte, den Ball zu parieren. Mit dem 5:2 ging es für die Teams in die Pause.

Auch in Halbzeit zwei liessen die Tore nicht lange auf sich warten. Die Gäste blieben weiterhin nach Standards gefährlich und so fielen die beiden Treffer zum 5:3 und 5:4 beide nach einem ruhenden Ball. Vujinovic erzielt den dritten Gossauer Treffer nach 50. Minuten und Leuzinger gelang nach 63. Minuten der erneute Anschlusstreffer. Danach begann das grosse Zittern auf Seiten der Teufner. Aus dem Spiel heraus gelang den Gästen aber weiterhin wenig bis gar nichts. Die Gefahr ging aber wie bis anhin von den ruhenden Bällen aus. Zum Glück der Teufner fiel aber bis zum Abpfiff kein weiteres Tor mehr. (cfä)

Sonntag, 31. Oktober – 14:39 Uhr
Grossaufgebot wegen eines Garagenbrands im Kubel.

Grossaufgebot wegen eines Garagenbrands im Kubel.

Bild: Leserbild

Grossaufgebot wegen Garagenbrand auf Grenzgebiet

Wegen eines Garagenbrand sind am Sonntagnachmittag sowohl die Berufsfeuerwehr St.Gallen als auch die Feuerwehr Stein AR zum Kubel ausgerückt. Wie Daniel Manser, Mediensprecher der Kantonspolizei Ausserrhoden, auf Anfrage sagt, komme dies bei Einsätzen in Grenzgebieten häufiger vor. «Die Örtlichkeit liegt postalisch auf St.Galler Boden, aber gleichzeitig gehört sie zum Gemeindegebiet von Stein», erklärt Manser. Das mache es für die Einsatzzentrale jeweils schwierig, was das Aufgebot anbelange.

Der Brandort befindet sich auf Ausserrhoder und St.Galler Grenzgebiet.

Der Brandort befindet sich auf Ausserrhoder und St.Galler Grenzgebiet.

Bild: Leserbild

In diesem Falle sei man aber froh gewesen um das grosse Aufgebot, sagt Manser weiter. Zwar sei lediglich Stroh in einer Einzelgarage in Brand geraten, doch da sich neben dem Brandort weitere Garagen und ein altes Bauernhaus befunden haben, hätte es schnell gefährlich werden können.

Verletzt wurde niemand, Sachschaden entstand lediglich in der vom Brand betroffenen Garage. (stm)

Samstag, 30. Oktober – 16:20 Uhr

Arbeiter gerät in Herisau mit Fuss unter Baumaschine

Am Freitag hat sich in Herisau ein Mann bei der Gartenarbeit unbestimmt verletzt. Für die Arbeiten führte der 18-Jährige einen mit Erde gefüllten Raupenkipper. Während er das Gefährt zurücksetzte, geriet er aus noch unbekannten Gründen mit einem Fuss unter die Raupe. In der Folge stürzte er und wurde teilweise von der Baumaschine überrollt.

Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, wurde der Mann mit unbestimmten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.

Bild: Kapo AR

Zur Spurensicherung und Klärung des Unfallhergangs wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden beigezogen. (kapo/vat)

Freitag, 29. Oktober – 15:32 Uhr

Innerrhoder SP bedauert Scheitern des Entsorgungskonzepts

Die Sozialdemokratische Partei Appenzell Innerrhoden (SP AI) äussert in einem Schreiben ihr Bedauern über das Scheitern des neuen Entsorgungskonzepts mit einem flächendeckenden Netz an Unterflurbehältern im Grossen Rat. Aus Sicht der SP AI hat das Parlament die Chance für ein zukunftsgerichtetes Projekt verpasst.

Zentrale Unterflurbehälter würden die Situation der Abfallversorgung laut SP AI verbessern.

Zentrale Unterflurbehälter würden die Situation der Abfallversorgung laut SP AI verbessern.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Partei hatte sich in ihrer Vernehmlassungsantwort für das neue Abfallentsorgungskonzept ausgesprochen. Verbesserungen für Arbeitnehmende, die unter prekären Bedingungen bei Wind und Wetter im dichten Verkehr Abfallsäcke am Strassenrand einsammeln müssen, sind ein Hauptargument. Zentrale Unterflurbehälter würden die Sicherheit und den Arbeitskomfort der Mitarbeitenden im Entsorgungswesen erhöhen. Gerade auch Arbeitskräfte dieser Branche – leider allzu oft verkannte Leistungsträgerinnen unserer Gesellschaft – hätten möglichst optimale Arbeitsbedingungen verdient. Denn sie tragen zu einem reibungslosen Ablauf unseres gesellschaftlichen Alltags bei.

Zentrale Entsorgungsstellen seien auch ein Beitrag zu einer saubereren Umwelt, so das Schreiben. Littering durch zu früh bereit gestellte Abfallsäcke, die von Tieren zerrissen werden, würde vermieden. Zudem braucht es keine wöchentlichen verkehrsbehindernden Sammeltransporte von Haus zu Haus, was ein Beitrag zu weniger CO2-Ausstoss ist. Der Winterdienst kann hindernisfreier arbeiten, wenn keine Abfallsäcke an zugeschneiten Strassenrändern stehen.

Aus Sicht der SP AI tragen zentrale Unterflurbehälter zu einer Flexibilisierung des Service public bei. Denn so besteht jederzeit – nicht nur im starren Takt des Entsorgungsplans – die Gelegenheit, Abfall in naher Distanz zu entsorgen. Nach dem Scheitern im Grossen Rat bleibt nur die Möglichkeit einer punktuellen Förderung solcher Entsorgungsstellen, wie sie bereits im Gebiet Kau und im Weissbad bestehen. Um einem ungeordneten Flickenteppich vorzubeugen sei jedoch eine gute Koordination unabdingbar, was beim im Parlament gescheiterten flächendeckenden Konzept gewährleistet gewesen wäre. (pd)

Freitag, 29. Oktober – 14:35 Uhr

Berit Klinik eröffnet SportClinic

Die Berit Klinik Gruppe baut ihren Bereich der Sportmedizin aus und eröffnet per 1. Mai 2022 die Berit SportClinic. Die konservativen und operativen Behandlungen finden unter einem Dach statt. Dies ist gemäss Medienmitteilung in der Ostschweiz einmalig und werde schweizweite Ausstrahlung haben. Chefarzt ist der renommierte Sportarzt Hanspeter Betschart.

Die Berit Klinik, hier der Sitz in Speicher, eröffnet im Mai 2022 die Berit SportClinic.

Die Berit Klinik, hier der Sitz in Speicher, eröffnet im Mai 2022 die Berit SportClinic.

Bild: Michel Canonica

Betschart ist in der Ostschweiz aufgewachsen und in der Sportmedizin bestens bekannt. Derzeit ist er Chief Medical Officer von Swiss Ski Nordisch und Swiss Sliding sowie Verbandsarzt von Swiss Cycling. Überdies bekleidet er die Funktion als Chief Medical Officer Olympische und Europäische Jugendspiele, arbeitet im Medical Team des FC St.Gallen 1879 und des Schweizer Fussballverbandes SFV.

Wie die Berit Klinik mitteilt, steht der «Sportler» im Zentrum. Er erhalte beste medizinische Versorgung. Die SportClinic wird medizinisches Zentrum und Anlaufstelle für Profi- wie auch Hobby-Sportler sein. Ausgewiesene Partner mit höchsten qualitativen Angeboten sind ebenfalls Teil des Konzeptes. Peder Koch, CEO der Berit Klinik AG, freut sich auf diese Herausforderung und ist überzeugt, dass mit der Berit SportClinic qualitativ hochstehende sportmedizinische Dienstleistungen geschaffen werden.

Die Berit Klinik-Gruppe ist der grösste Anbieter der Ostschweiz im Fachgebiet Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie und betreibt an ihren Standorten in Speicher und Niederteufen die Bereiche Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie und Rehabilitation. Überdies ist die Berit Klinik in Goldach und Arbon mit Standorten vertreten. Bereits heute ist die Berit Klinik in der Sportmedizin tätig und unterstützt als Medical Partner verschiedene Vereine der Region. (pd)

Freitag, 29. Oktober – 13:41 Uhr

Publicar Appenzell fährt bald bis zur Klinik Gais

Ab dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember wird das Netz von Publicar Appenzell bis Gais erweitert.

Der Publicar bedient ab dem 12. Dezember auch die Gemeinde Gais.

Der Publicar bedient ab dem 12. Dezember auch die Gemeinde Gais.

Bild: PD

Ab diesem Zeitpunkt wird gemäss Medienmitteilung der Korridor ab der Kantonsgrenze via Kreisel Zweibrücken–Langgasse–Bahnhof Gais–Langgasse–Dorfplatz–Kehr bis zur Klinik Gais bedient. Im Rotenwiesgebiet wird in der Regel die Gäbrisstrasse bedient, bei Bedarf fährt der Publicar über die Rotenwies. Der Ein- und Ausstieg erfolgt nach Bestellung entlang der genannten Strassen. Dadurch erhalten die Klinik Gais, das Alterszentrum und die Alterssiedlung Rotenwies einen vollwertigen Anschluss an das Publicar-Netz, da sie sich entlang dieser Strassen befinden. Das Angebot kann aber auch von der gesamten Bevölkerung im Gebiet Rotenwies-Gäbrisstrasse genutzt werden, wenn die Anwohner einen kurzen Fussweg zum bedienten Korridor auf sich nehmen, heisst es in der Mitteilung.

Das Netz von Publicar Appenzell wird erweitert.

Das Netz von Publicar Appenzell wird erweitert.

Grafik: PD

Publicar Appenzell bedient seit über 20 Jahren den inneren Landesteil des Kantons Appenzell Innerrhoden soweit dieser ganzjährig bewohnt ist. Die vom Rotbachtal her erschlossenen innerrhodischen Gebiete wie Göbsi, Strahlholz oder Mehlersweid/Hägni gehören ebenfalls zum Appenzeller PubliCar-Gebiet. Dieses Stammgebiet wird gemäss Mitteilung im «Tür-zu-Tür-Service» bedient. Aus diesem Stammgebiet werden ab der Kantonsgrenze auf direktem Weg die Korridore nach Teufen zum Bahnhof und nach Stein zur Appenzeller Schaukäserei und zum Appenzeller Volkskundemuseum bedient. Ab 12. Dezember stösst mit der Erweiterung bis Gais ein weiterer Korridor via Gais, Bahnhof bis zur Klinik Gais dazu. (pd)

11:42 Uhr

Waldpflege mit Helikopter in Niederteufen

Im Blattenwald in Niederteufen steht gemäss Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonskanzlei ein spektakulärer Holzschlag bevor. Im südlichen Teil des Waldes stehen schwere, schiefe, instabile und standortsfremde Fichten. Um die Sicherheit für die angrenzenden Gebäude und Grundstücke weiterhin zu gewährleisten, müssen diese Bäume dringend entfernt werden. Das Holz wird per Helikopter abtransportiert .

Der südliche Bereich des Blattenwaldes wurde schon lange nicht mehr gepflegt. Darin befinden sich zahlreiche alte und wurfgefährdete Bäume. Um die Gefahr für die benachbarten Liegenschaften durch die sturzgefährdeten Bäume zu beseitigen, müssen rund 20 Fichten entfernt werden. Aufgrund der Lage der Bäume hinter den Gebäuden und der schwierigen Topografie wird das Holz per Helikopter abtransportiert. Die Bäume werden über unbesiedeltes Gebiet zur Walderschliessung beim oberen Blattenwald geflogen und abgeladen. Dort werden sie für den weiteren Abtransport per Lastwagen vorbereitet. Die Firma Rotex Helikopter AG führt die Arbeiten zusammen mit dem Forstbetrieb der Gemeinde Teufen aus. Die Arbeiten mit dem Helikopter dauern maximal einen Tag. Die nachgelagerten Arbeiten beim Abladeplatz dauern zwei Tage.

Bei guter Witterung wird der Holzschlag voraussichtlich ab Montag, 8. November, ausgeführt. Bei schlechter Witterung werden die Arbeiten auf einen nachfolgenden Tag verschoben. Aus Sicherheitsgründen darf das überflogene Gebiet während des Helikoptereinsatzes nicht betreten werden. «Den Anordnungen der Flughelfenden und des Forstpersonals ist unbedingt Folge zu leisten», heisst in der Mitteilung abschliessend. (kk)

Freitag, 29. Oktober - 9:24 Uhr

Die Ausserrhoder Kantonspolizei bereitet sich auf das Jubiläumsjahr vor

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert im nächsten Jahr das 50-jährige Bestehen. Die Patrouillenfahrzeuge weisen gemäss Medienmitteilung neu auf das Jubiläumsjahr 2022 hin. Im nächsten Frühjahr werden in Herisau, Teufen, Trogen und Heiden Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit gewährt.

Diese Woche wurden die Patrouillenwagen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit einer zusätzlichen Beschriftung versehen, welche auf das 50-jährige Bestehen der Kapo AR hinweist. Für das Jahr 2022 sind von der Kantonspolizei verschiedene Events geplant. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, an den Anlässen in Herisau, Teufen, Trogen und Heiden Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit zu erhalten. Die Events werden zusammen mit verschiedenen Partnerorganisationen aus dem Blaulichtbereich durchgeführt. Details können von der Website der Kantonspolizei www.polizei.ar.ch entnommen werden. (KapoAR)

18:20 Uhr

Lenkerin verletzt sich bei Selbstunfall

Am Donnerstagmorgen hat sich eine junge Lenkerin bei einem Verkehrsunfall in Hundwil verletzt.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr die 25-jährige Lenkerin um 10.15 Uhr von Urnäsch kommend auf der Nebenstrasse in Richtung Hundwil. Im Bereich Brenneren verlor sie in einer Rechtskurve die Herrschaft über ihr Fahrzeug, kam über den Fahrbahnrand hinaus und kollidierte dort mit dem ansteigenden Wiesenbord. In der Folge überschlug sich der Personenwagen in der Fahrbahn, bevor er schliesslich auf den Rädern stehend wieder zum Stillstand kam. Die Lenkerin zog sich unbestimmte Verletzungen zu und wurde mit der Rettungsflugwacht ins Spital überführt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

16:16 Uhr

Einbruchdiebstahl in Landmaschinenbetrieb

Während der Nacht auf Donnerstag wurde in einen Landmaschinenbetrieb an der Industriestrasse in Appenzell eingebrochen. Die Täterschaft brach gemäss Medienmitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei eine Metalltüre auf und durchsuchte die Räumlichkeiten. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei sucht nun Zeugen. (KapoAI)

15:41 Uhr

Speicherer Voranschlag mit unverändertem Steuerfuss

Der Speicherer Voranschlag rechnet bei einem unveränderten Steuerfuss von 3.6 Einheiten für natürliche Personen für das Jahr 2022 mit einem Aufwandüberschuss 250'000 Franken

Die budgetierten Nettoinvestitionen der Investitionsrechnung betragen gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei 8.9 Millionen Franken. Der Grund für den Aufwandüberschuss sei im Rückgang der Steuererträge bei den juristischen Personen zu suchen. Aufgrund der noch weiterhin unsicheren Situation habe der Gemeinderat verschiedene Szenarien betrachtet, wie sich die Fiskalerträge in den nächsten Jahren entwickeln werden.

Der Kanton hat gemäss Mitteilung in seiner Prognose für 2021 festgehalten, dass die Auswirkungen der Pandemie geringer spürbar sind als erwartet und für 2022 eine Erholung in Aussicht gestellt. Für die Prognose für das Voranschlagsjahr 2022 und die Planjahre 2023 - 2025 hat sich der Gemeinderat weitgehend an den Empfehlungen des Kantons orientiert. Als Ausgangsbasis wurde aber eine leicht korrigierte Annahme getroffen, da 2020 ein sehr gutes Jahr bezüglich Fiskalertrag war, 2019 aber deutliche unter den Erwartungen lag. Auf dieser Basis hat der Gemeinderat entschieden die Erwartungen für 2022 zu reduzieren, aber nicht auf das Niveau von 2019, sondern zwischen den beiden Werten. (gk)

14:07 Uhr

Schulpräsidien-Konferenz in Schwellbrunn

Jährlich treffen sich die 20 Schulpräsidentinnen und -präsidenten zur Herbstkonferenz. An der diesjährigen Konferenz in Schwellbrunn wurde gemäss Medienmitteilung besonders die neue Schulpräsidentin von Heiden, Corina Nef, willkommen geheissen. Eingeladen werden traditionell der Regierungsrat sowie Mitarbeiter des Departements Bildung und Kultur, Vertreter aller grossen Bildungseinrichtungen im Kanton, der Präsident von Lehrerinnen und Lehrer AR sowie der Präsident des Verbandes Schulleiterinnen und Schulleiter.

Die Schulpräsidien-Konferenz AR nimmt die Interessen der Gemeinden in Bildungsthemen wahr. Entsprechend breit war das Spektrum der besprochenen Themen im Laufe der Konferenz: Finanzierung von verstärkten Massnahmen, Umgang mit akuten Verhaltensauffälligkeiten von Lernenden im Klassenzimmer, Möglichkeit von Time-outs, Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg, die Informatikdienstleistungen durch die AR Informatik AG, Datensicherheit, Corona und viele weitere Themen. Der Vorstand der Schulpräsidien AR wurde ergänzt durch den Schulpräsidenten von Rehetobel, Remo Kästli. Präsidiert wird der Vorstand durch Marianne Scheuss von Speicher.

Der Nachmittag wurde durch Menno Huber von der Beratungsfirma Concentria GmbH gestaltet. Dabei ging es zentrale Themen im Bereich der strategischen Führung durch die Schulbehörden. (pd)

Donnerstag, 28. Oktober - 13:46 Uhr

FDP-DV fasst die Parolen für die Abstimmungen vom 28. November

An ihrer Delegiertenversammlung im Hotel Linde in Heiden, erstmals unter der Leitung der neuen Parteipräsidentin Monika Gessler, fasste die FDP AR die Parolen zu den eidgenössischen Vorlagen vom 28. November. Die Pflegeinitiative lehnen die Freisinnigen mit 1 Ja- und 30 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen deutlich ab. Das Begehren verlangt, dass Bund und Kantone die Pflege stärker fördern. Die FDP-Delegierten sprachen sich für den Gegenvorschlag aus. Sie folgten damit dem Schwellbrunner Kantonsrat Markus Schmidlin, der die Contra-Seite vertrat. Max Mäder vom Initiativkomitee kämpfte vergebens für ein Ja. Für Schmidlin ist der hohe ökonomische Druck auf den Spitälern das eigentliche Problem. Die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals lassen sich seiner Meinung nach nicht auf Verfassungsstufe regeln.

Im Hotel Linde in Heiden diskutierten die FDP-Delegierten die eidgenössischen Vorlagen vom 28. November.

Im Hotel Linde in Heiden diskutierten die FDP-Delegierten die eidgenössischen Vorlagen vom 28. November.

Bild: PD

Leichtes Spiel hatte FDP-Ständerat Andrea Caroni, der die Justizinitiative vorstellte. Caroni lehnt diese ab und konnte damit die 34 Delegierten überzeugen, welche einstimmig die Nein-Parole beschlossen. Gemäss Caroni wäre ein Losverfahren bei der Besetzung der Ämter im Bundesgericht systemfremd. Zudem würde die demokratische Legitimation wegfallen. Nach Ansicht von Caroni ist die richterliche Unabhängigkeit in der Schweiz nicht gefährdet. Auch die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesgerichts hält er für richtig, weil dadurch verschiedene Meinungen und Werte eingebunden werden.

Deutliche Zustimmung zum Covid-19-Gesetz

Klar fiel das Resultat auch beim Covid-19-Gesetz aus, das Marcel Walker präsentierte. Die Delegierten waren der Meinung, dass das Covid-Zertifikat eine schnellere Rückkehr zur Normalität ermöglicht. Sie fassten mit 31 zu 3 Stimmen die Ja-Parole.

Donnerstag, 28. Oktober - 8:50 Uhr

Herisauer Eggstrasse wird saniert

Der Gemeinderat Herisau hat die Kredite für die Sanierung der Eggstrasse zwischen Poststrasse und Unterer Steinegg genehmigt. In Zuge dessen werden fünf Bushaltestellen entsprechend dem Behindertengleichstellungsgesetz angepasst. Der Baubeginn ist gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei im Frühling 2022 geplant.

Sanierung Eggstrasse Herisau

Die Wasserversorgung hat an ihren Versorgungsleitungen in der Eggstrasse dringenden Sanierungsbedarf. Auch an der Strasse selber hat sich in den vergangenen 35 Jahren Investitionsbedarf ergeben. Darum hat der Gemeinderat beschlossen, dass der Abschnitt von der Unteren Steinegg bis zur Poststrasse saniert werden soll. Er hat für das Strassenbauprojekt einen Kredit über 1'674'000 Franken und für die die Sanierung der Kanalisation einen Kredit in der Höhe von 107'000 Franken genehmigt. Der obere Abschnitt – von der Unteren Steinegg bis zum ehemaligen Restaurant Egg – ist bereits in den Jahren 2016/2017 saniert worden.

Auf dem Strassenabschnitt befinden sich sechs Bushaltestellen der Linie 176. Diese müssen bis Ende 2023 behindertengerecht ausgestaltet sein. Fünf davon können mit erhöhten Haltekanten angepasst werden. Die Haltestellen Gemeindehaus und Steinegg müssen dazu als Fahrbahnhaltestellen ausgestaltet und die Haltebuchten aufgehoben werden. Gleichzeitig kann die Sicherheit beim Fussgängerstreifen vor der Musikschule mit einer Trottoirüberfahrt erhöht werden. Einzig bei der Haltestelle Bergstrasse (Fahrtrichtung Rohren) sind aufgrund der Platzverhältnisse keine Verbesserungen im Sinn des Behindertengleichstellungsgesetzes möglich. Im Zuge des Projekts werden auch die Mischwasserkanäle von der Steinegg bis zur Poststrasse sowie in der Sonneggstrasse, saniert. Damit kann deren Nutzungsdauer bis zur nächsten Strassensanierung verlängert werden. Die öffentliche Planauflage startet demnächst, der Baubeginn ist im Frühling 2022 vorgesehen. (gk)

17:17 Uhr

Cilander produziert Gewebe für neue Tarnbekleidung der Armee

Für die Herstellung des neuen Tarngewebes für die Kampfbekleidung hatte Armasuisse verschiedene europäische Lieferanten eingeladen, eine Offerte einzureichen. Den Zuschlag erhielt nun auch das Herisauer Textilunternehmen AG Cilander. «Es erfüllt uns mit Stolz, dass sich die Schweizer Armee für unsere wertigen funktionalen Textilien entschieden hat und wir mit unserer Leistung einen Beitrag zur modernen Ausstattung der Schweizer Armeeangehörigen leisten können» , wird Burghard Schneider, CEO der Cilander Gruppe, in der Medienmitteilung zitiert. (pd)

15:44 Uhr

Wasserleitung wird saniert

Die Wasserleitung Gebert – Steig wird aufgrund ihres schlechten Zustandes im Herbst 2021 saniert. Neben dem konventionellen Grabenbau kommt gemäss Medienmitteilung der Gemeinde Walzenhausen eine Bohrmaschine der Firma Marty Bauleistungen AG zum Einsatz. Dabei wird durch das spezialisierte Unternehmen in mehreren Durchgängen ein Loch mit einem Durchmesser von 50 Zentimeter in den Untergrund gebohrt. Daraufhin erfolgt das Einziehen der neuen Wasserleitung. Die Horizontalspülbohrtechnik ermöglicht Leitungserneuerungen bei sehr geringem Bodenaushub für die Start- und Zielgrube mit zerstörungsfreiem Unterqueren des Geländes. Im Waldgrundstück, welches über der neuen Wasserleitung liegt mussten keine Eingriffe vorgenommen werden. Diese Technik hat sich bereits bei den Wasserprojekten Moos – Höchi und Ledi – Moos bewährt. (gk)

11:12 Uhr

Mit Elektro-Scooter gestürzt

Am Dienstag ist in Herisau ein Mann mit einem Elektro-Scooter gestürzt und hat sich leicht verletzt. Wie Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr kurz vor 12 Uhr ein 18-jähriger Mann mit einem Elektro-Scooter von der Kasernenstrasse in den Kreisel beim Obstmarkt ein und beabsichtigte in Richtung Platz zu fahren. Unmittelbar vor der Ausfahrt aus dem Kreisel kam der Mann zu Fall und verletzte sich leicht. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. (KapoAR)

Mittwoch, 27. Oktober - 9:29 Uhr

Testangebot in Herisau wird ausgebaut

Ab Donnerstag, 28. Oktober, wird das Hirslanden-Testangebot in Herisau ausgeweitet und der Nachfrage angepasst. Die Testlokalität zügelt im Verlauf der nächsten zwei Wochen vom Alten Zeughaus an die Herisauer Bahnhofstrasse.

Das Bedürfnis nach ausgeweiteten Testmöglichkeiten sei nach wie vor spürbar, wie die Ausserrhoder Kantonskanzlei mitteilt. Die Zertifikatspflicht wie auch die kälter werdenden Tage mit vermehrten Veranstaltungen in Innenräumen haben einen Einfluss auf die gestiegene Nachfrage nach Coronatests. Der Kantonale Führungsstab weite deshalb das Hirslanden-Testangebot in Herisau aus. Um sich testen zu lassen, wird weiterhin die Online-Anmeldung via www.hirslanden.ch/testzentrum-herisau empfohlen. Neu kann die Testlokalität aber auch spontan (walk-in) besucht werden. Das Testen ohne Anmeldung kann gemäss Medienmitteilung aber mit längeren Wartezeiten verbunden sein. Es gilt der Grundsatz: Anmeldung vor spontanem Erscheinen. Getestet werden kann montags und mittwochs (11 -14h und 16 – 19h) sowie donnerstags, freitags und samstags (11 - 14h und 16 – 20h). Innerhalb der kommenden zwei Wochen zieht das Testlokal dann in ein Ladenlokal an der Herisauer Bahnhofstrasse. Das Testzentrum Bächli in Teufen sowie das Testlokal in Heiden sind wie bis anhin in Betrieb und erfahren keine Anpassungen. Auf der Homepage des Kantons sind unter www.ar.ch/corona alle aktuellen Testmöglichkeiten im Kanton abrufbar und Links zu allfälligen Onlineanmeldungen hinterlegt.

Weiterhin wird empfohlen sich impfen zu lassen. Die Impfung bietet im Gegensatz zum Test einen hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen von Covid-19, so die Kantonskanzlei. (kk)

15:37 Uhr

Schülerinnen und Schüler besuchen KUK

Zum Abschluss des Themas Magnetismus haben Primarschüler aus Meistersrüte eine Führung bei KUK Electronic in Appenzell erhalten. Die 5. und 6. Klasse von Lehrer Peter Albisser sahen gemäss Medienmitteilung in der Spulenproduktion, wie magnetische Anwendungen ermöglicht werden. Die KUK Group produziert jährlich über 200 Millionen Spulen, die über ihr Magnetfeld unterschiedlichste Funktionen ermöglichen. KUK ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und betreibt neben dem Hauptsitz in Appenzell weltweit weitere fünf Standorte mit insgesamt über 700 Mitarbeitern. Bei KUK werden alle Magnetspulen auf Kundenauftrag hergestellt, und zwar in den unterschiedlichsten Formen und Grössen. Gefertigt wird grösstenteils auf automatischen Produktionsanlagen, die in Appenzell selbst geplant und gebaut werden. (pd)

13:34 Uhr

Wolfhalden budgetiert wieder mit Minus

Der Gemeinderat Wolfhalden hat den Voranschlag 2022 zuhanden der Volksabstimmung vom 28. November verabschiedet.

Bei einem Gesamtertrag von knapp 9.4 Millionen Franken sieht der Voranschlag laut Medienmitteilung der Gemeindekanzlei einen Aufwandüberschuss von 467'100 Franken vor. Der Voranschlag 2021 verzeichnete bereits einen Aufwandüberschuss von 853'700 Franken. Der Gemeinderat sei sich bewusst, im vierten Jahr in Folge einen Aufwandüberschuss zur Abstimmung vorzulegen. In den Jahren 2019 und 2020 erzielten die Jahresabschlüsse jedoch entgegen den Voranschlägen bessere Ergebnisse und im Vergleich zum Vorjahr fällt der Aufwandüberschuss um rund 400'000 Franken tiefer aus, heisst es im Communiqué. Im Voranschlag 2022 sind unter anderem dringend notwendige, grössere Reparatur- und Unterhaltsarbeiten im Oberstufenschulhaus in der Höhe von insgesamt 148'500 Franken berücksichtigt. Des Weiteren sind die Abschreibungen im Vergleich zu 2021 mit rund 111'300 Franken höher.

Der Voranschlag 2022 basiert auf dem seit 2020 für die natürlichen Personen geltenden Gemeindesteuerfuss von 3,9 Einheiten. Zur näheren Erläuterung des Voranschlags 2022 lädt der Gemeinderat alle Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu einer öffentlichen Orientierung am Mittwoch, 10. November, 19.30 Uhr, in den Gemeindesaal Krone. (gk)

11:15 Uhr

Ein Stück alt Walzenhausen verschwindet

An der Auerstrasse im Ortsteil Wilen wurde dieser Tage das 150 Jahre alte Haus von Ernst und Trudi Rohner-Weder abgebrochen. An gleicher Stelle wird ein grosszügig konzipiertes Einfamilienhaus entstehen. Bauherr Urs Züst von der Züro Schreinerei AG, Lachen: «Wir haben auch Umbaumöglichkeiten geprüft, aber der schwierige Grundriss verunmöglichte eine entsprechende Sanierung. Der vor allem auch punkto Energetik alle aktuellen Standards erfüllende Neubau soll im kommenden Sommer bezugsbereit sein.» (pe)

Dienstag, 26. Oktober - 10:10 Uhr

Gontnerin gewinnt Roller

Von Mitte August bis Mitte September konnten Kundinnen und Kunden in jedem Spark-Markt am Gewinnspiel «Win a Piaggio» teilnehmen. Zu den glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner zählt laut Medienmitteilung des Unternehmens auch die Gontnerin Helen Schefer . Als sie den QR-Code für das Gewinnspiel einscannte, malte sie sich zwar schon aus, wie schön es wäre, glückliche Besitzerin einer der zwanzig Roller zu werden. Aber dass ausgerechnet sie zur Gewinnerin werden würde, war dann doch eine grosse Überraschung. (pd)

18:20 Uhr

Auffahrkollision in Herisau

Unbestimmte Verletzungen im Nackenbereich hat sich am Montag ein Lenker bei einer Auffahrkollision zwischen einem Liefer- und einem Personenwagen in Herisau zugezogen.

Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilte, fuhr der 30-jähriger Lenker kurz nach 11.30 Uhr mit seinem Lieferwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung St. Gallen. Dabei realisierte er zu spät, dass der Personenwagen vor ihm abgebremst hatte. Er prallte gegen das Heck. Beim Aufprall verletzte sich der Lenker des Personenwagens. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. (KapoAr)

17:02 Uhr

Partizipation bei Bahnhofsprojekt Bühler

Dem Gemeinderat ist es gemäss Medienmitteilung wichtig, dass beim Projekt «Bahnhof Bühler» alle Interessierten partizipieren und sich einbringen können. Ein Anlass, an dem alle Interessierten uneingeschränkt teilnehmen können, sei aber momentan aufgrund der Covid-Situation nicht möglich. Bis ein solcher Anlass durchgeführt werden könne, werde die Zeit genutzt, um in den Prozess mit der Bevölkerung einzusteigen. Dieser Prozess soll von Fachleuten begleitet werden. Wie die Partizipation mit der Bevölkerung genau aussieht, wird momentan erarbeitet und zeitnah informiert, so der Gemeinderat. (gk)

15:58 Uhr

Bühler mit Punktgewinn im Tessin

In den letzten Spielen gab es am südlichsten Zipfel der Schweiz nicht viel zu holen für Bühler. Nicht so an diesem Herbsttag. Die Erstligistinnen spielten von Anfang an entschlossen und drückten dem Spiel den Stempel auf.

In der 14. Minuten gingen die Ausserrhoderinnen in Führung. Selina Ramelli eroberte den Ball in der eigenen Hälfte und lancierte Melina Tzikas. Tzikas sprintete allen davon, zog einwärts und passte auf die mitgelaufene Selina Ramelli. Ramelli wiederum hatte keine Mühe den Ball ins Tor zu spedieren. Nach der sehr guten Startviertelstunde verlor Bühler unerklärlicherweise den Faden und Balerna hatte zwei gute Chancen. Danach waren wieder die Frauen vom Rotbach am Drücker. Ein langer Pass aus der eigenen Abwehr fand in der in die Tiefe spurtende Melina Tzikas eine Abnehmerin. Tzikas schoss nach ihrem 40-Meter-Sprint haarscharf daneben. In Minute 38 erhielt das Heimteam einen Freistoss auf halbrechter Seite. Joëlle Büchler warf sich in den scharfen Ball, konnte aber nicht festhalten. Der Abpraller wurde zum 1:1 verwertet.

Kaum war wieder angepfiffen lag der Ball im Tor des FC Bühler. Nach genau einer Stunde begann die nächste Druckphase des FCB. Tzikas und Ramelli spielten sich gekonnt durch. Der Ball kam zur eingewechselten Ehrbar, die nicht lange fackelte und direkt abzog aber leider knapp am Tor vorbeischoss. Die Chancen häuften sich. In der 83. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Belinda Bischoff hämmerte einen Freistoss aus 25 Meter ins Tor. Bühler glaubte nun sogar an den Sieg und hatte mit Ramelli gar die Chance dazu. Doch der Schuss in der Nachspielzeit landete am Aussennetz. (ro)

15:53 Uhr

FC Teufen verliert gegen Bütschwil

Der FC Teufen verliert mit 1:2 gegen Bütschwil. Zwar zeigten beide Teams keinen guten Fussball, die Hausherren aus Bütschwil waren über die 90 Minuten gesehen aber die bessere und gefährlichere Mannschaft.

Die Hausherren waren von Anfang an das wachere und aktivere Team und so dauerte es nur 13 Minuten, bis sie die Führung erzielen konnten. Wie so oft passierte das Gegentor aus Teufner Sicht nach einem ruhenden Ball. Ein gut getretener Freistoss landete am zweiten Pfosten bei Sandro Brunner, welcher den Ball über die Linie bugsierte. Viel Erwähnenswertes passierte danach nicht mehr und so gingen die Teams mit dem 1:0 in die Pause. Im Vergleich zur ersten Halbzeit starteten die Gäste aktiver. Grosse Chancen konnten sie sich nicht erarbeiten. Die Heimmannschaft war weiterhin vor allem über Standards gefährlich. In der 59. Minute fiel aber dennoch der Ausgleich. Mehr oder weniger aus dem Nichts erzielte Claudio Fässler das 1:1. Aus 25 Metern erwischte er den Torhüter mit einem tückischen Aufsetzer und erzielte seinen zweiten Saisontreffer. Doch lange hielt der ausgeglichene Spielstand nicht an. Nur zwei Minuten später erhöhten die Bütschwiler auf 2:1. Nach einem Einwurf schloss David Birchler aus wenigen Metern erfolgreich ab. Danach versuchten die Teufner zwar den Druck auf den Gegner zu erhöhen, mehr als einige ungefährliche Fernschüsse gelangen ihnen aber nicht. (cfà)

15:16 Uhr

FC Herisau mit 7:0-Kantersieg gegen Ruggell

Am Samstagabend empfing die 1. Mannschaft des FC Herisau den FC Ruggell. Die Liechtensteiner waren vor dem Duell verlustpunktmässig vor den Ausserrhodern. Herisau nahm sich vor, den Gegner mit frühem Pressing zu überraschen. Dieses Vorhaben ging auf, nach nur vier Minuten wurde Joel Ehrbar in die Tiefe geschickt. Er brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Das Tor gab den Herisauern viel Selbstvertrauen. In der 13. Minute erhöhte David Bischof mit einem abgefälschten Schuss aus gut 20 Metern auf 2:0. Die Herisauer spielten mit viel Tempo weiter und hatten mehrere gute Möglichkeiten. Nach der Pause ging der Einbahnfussball weiter. In der 61. Minute konnte Marvin Müller seinen Gegner abschütteln und spielte Joel Ehrbar an, welcher aus 5 Metern nur noch einzuschieben hatte. Nur drei Minuten später wurde Joel Kurzbauer mit einem Diagonalball angespielt. Alleine vor dem Torwart spielte er uneigennützig zu Joel Ehrbar rüber, welche mit seinem 3. Treffer an diesem Abend den Sack zumachte. Nun spielten sich die Hausherren in einen regelrechten Rausch. Marvin Müller spielte in der 72. Minute einen Ball von der rechten Seite scharf ins Zentrum, welchen David Bischof mit seinem 2. persönlichen Treffer veredelte und auf 5:0 erhöhte. Marco Schmid erzielte danach ebenfalls noch zwei Tore, wodurch das Endergebnis 7:0 lautete. Der Sieg war aufgrund der überragenden Teamleistung des Heimteams auch in dieser Höhe verdient. Nächsten Sonntag reist man zum Tabellenführer ins Ländle zum FC Vaduz 2 und hofft, an diese tolle Leistung anzuknüpfen. (eng)

14:12 Uhr

So sieht das Angebot der neuen Migros Herisau aus

Projekt Neubau Migros Herisau, von der Oberdorfstrasse her gesehen mit Aussensicht des Restaurants, Visualisierung Genossenschaft Migros Ostschweiz

Projekt Neubau Migros Herisau, von der Oberdorfstrasse her gesehen mit Aussensicht des Restaurants, Visualisierung Genossenschaft Migros Ostschweiz

Das künftige Einkaufs- und Dienstleistungsangebot in der neuen Migros Herisau steht grösstenteils fest: Als Partner ziehen Denner, die Valora AG mit einem «k Kiosk», die Müller Drogerie, der Ostschweizer Telekommunikationsanbieter AlpTel und das Fitnesscenter Activ Fitness in den Neubau ein. Das teilte Migros Ostschweiz am Montag.

Die Verkaufsfläche des Migros-Supermarkts beträgt rund 2'300 m2. Das Angebot an Brot und Backwaren wird vor Ort täglich frisch fertig gebacken. Bediente Theken für Käse, Fleisch und Fisch sind ebenfalls vorhanden. Ein integrierter «melectronics»-Fachmarkt und die am häufigsten nachgefragten Produkte aus dem Sortiment von Do it + Garden Migros ergänzen laut Medienmitteilung das klassische Supermarktangebot. Das Migros-Restaurant wird über insgesamt 150 Sitzplätze verfügen. In den Obergeschossen warten insgesamt 45 komfortabel ausgestattete 2,5-, 3,5- und 4,5-Zimmer-Mietwohnungen auf ihre neuen Bewohnerinnen und Bewohner. Deren Vermietung startete am Montag. (pd)

13:58 Uhr

Bauverwalter verabschiedet

Ernst Wessner mit Gemeindepräsident Michael Litscher.

Ernst Wessner mit Gemeindepräsident Michael Litscher.

Bild: PD

Ernst Wessner war seit Anfang 2018 als Bauverwalter für die Gemeindeverwaltung Walzenhausen tätig. Aufgrund des bevorstehenden Ruhestandes absolvierte der scheidende Bauverwalter kürzlich seinen letzten Arbeitstag. Ernst Wessner wurde gemäss Medienmitteilung der Gemeindekanzlei anlässlich des Teamausfluges, ganz nach seinem Hobby, dem Modellflugbau, im Fliegermuseum Altenrhein verdankt und verabschiedet. Gemeindepräsident Michael Litscher überreichte dem zukünftigen Pensionär im Namen des Gemeinderates und Verwaltungsteams einen Gutschein für einen Helikopterflug der Stiftung Helimission, Trogen. Weiter wurde Ernst Wessner mit einem persönlich gestalteten Ratgeber «How to be a Rentner» beschenkt. Dieser beinhaltet Ausflugsvorschläge, Beschäftigungsideen, amüsante Anekdoten sowie Tipps und Tricks für den neuen Lebensabschnitt. (gk)

11:24 Uhr

Totalschaden nach riskantem Fahrmanöver

Am Sonntagnachmittag hat sich auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.

Um 15.50 Uhr lenkte gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei ein 20-Jähriger sein Auto von Urnäsch kommend, bergwärts in Richtung Schwägalp. Im Bereich der scharfen Chräzerlikurve beschleunigte der Autofahrer dermassen, dass das Fahrzeugheck auf der trockenen Fahrbahn ausbrach. Trotz Versuchen das Auto wieder unter Kontrolle zu bringen, geriet der Mann gegen das rechtsseitige, ansteigende Strassenbord und kam erst oberhalb der angrenzenden Stützmauer zum Stillstand.« Dass die Fahrzeuginsassen unverletzt blieben, ist einzig dem Glück und nicht dem fahrerischen Können des Autolenkers zu verdanken», schreibt die Kantonspolizei. Am Auto entstand Totalschaden. Die Fahrzeugbergung erfolgte durch die aufgebotene Pikettgarage, welche mit einem Kranfahrzeug ausrückte. (KapoAR)

Montag, 25. Oktober - 10:44 Uhr

Voranschlag Bühler sieht Defizit vor

Der Voranschlag 2022 der Gemeinde Bühler weist für die Erfolgsrechnung einen Aufwand von 12.1 Millionen Franken auf. Der Aufwandüberschuss beträgt rund 586'000 Franken. Der Gemeindesteuerfuss bleibt bei 4.0 Einheiten.

Die Unsicherheiten in der Budgetierung aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds seit 2020 hat den Gemeinderat sowie die Finanz- und Strategiekommission im 2021 wieder begleitet, was sich im Voranschlag zeigt. Trotz eines Investitionsvolumens von rund 1.1 Millionen Franken rechnet dieser mit einem Aufwandüberschuss von 585'361 Franken, dies sei ein Schritt in Richtung ausgeglichene Rechnung, so der Gemeinderat.

Dies wird einerseits möglich durch konsequentes Hinterfragen der Fixkosten in allen Ressorts. Vieles, was nicht unbedingt notwendig ist, fiel dem Rotstift zum Opfer. Andererseits erlaubt eine leichte Erholung der aktuellen Steuereinnahmen, diese fürs 2022 verhalten optimistisch zu budgetieren. Zurück auf Vor-Corona-Niveau sind die Einnahmen jedoch noch nicht, was im negativen Gesamtergebnis Ausdruck findet. Im 2020 und 2021 hielt sich der Gemeinderat mit Investitionen stark zurück. Die Erfahrung zeigt, dass Investitionen von rund CHF 1 Mio. pro Jahr tragbar sind. Damit lässt sich das Nötigste finanzieren. Für darüber hinaus gehende Investitionen in die Standortentwicklung reicht es nicht. Die aktuellen Steuereinnahmen deuten darauf hin, dass die Einnahmen etwas positiver budgetiert werden können als ursprünglich angenommen. Im Vergleich zu vor Corona liegen die Zahlen deutlich tiefer – aber nicht so tief wie letztes Jahr befürchtet. Öffentliche Orientierung zum Voranschlag 2022 Die öffentliche Orientierungsversammlung findet im Rahmen der aktuellen Richtlinien von Bund und Kanton am Dienstag, 9. November 2021, 19.30 Uhr, im Gemeindesaal Bühler statt. Die Urnenabstimmung zum Voranschlag 2022 erfolgt am Wochenende vom 28. November. (gk)

Sonntag, 24. Oktober - 09:32 Uhr

FC Heiden festigt Rang drei

Der Vorderländer Viertligist gewinnt nach seiner Mini-Durststrecke das zweite Spiel in Folge und überwintert auf Rang drei. Die Gäste aus Liechtenstein machten es dem FCH an diesem Nachmittiag aber auch nicht all zu schwer, was Heidens Leistung aber keinesfalls schmälert.

Licht am Ende des Tunnels für Yusuf Koru. Zwar ist seine Personaldecke weiterhin dünn, doch mit Ramon Braunwalder kehrte der erste der «Gruppe Rekonvaleszent» zurück auf das Matchblatt. Der Verteidiger mauserte sich in dieser Saison zu einem Fixpunkt in Heidens Defensive und schaltet sich auch offensiv immer wieder ein. So auch an diesem Nachmittag, als die Gäste nach sieben gespielten Minuten im Spielaufbau zu schlampig agierten. Bischoff und Braunwalder störten früh und so gelang letzterem bereits früh das wegweisende eins zu null. Traumstart bei schönem Herbstwetter. Auf die tiefstehende Sonne hatten die Gäste beim Münzwurf vor Anpfiff bewusst verzichtet, in der Hoffnung, Heiden-Hüter Sturzenegger liesse sich blenden.

Der eingewechselte Levin Ulmann machte viel Dampf und belohnte sich mit dem Tor zum 4:0.

Der eingewechselte Levin Ulmann machte viel Dampf und belohnte sich mit dem Tor zum 4:0.

Bild: PD

So versuchte es Schädler in Minute zwölf aus der Distanz. Doch Sturzenegger tat nichts dergleichen und hielt das Geschoss ohne Probleme. Es blieb für lange Zeit die letzte Offensivaktion des FCT. Heiden hatte das Spiel im Griff, traf vor der Pause jedoch nur noch durch Dautaj (33.), der aus der zweiten Reihe reüssierte. Nach dem Pausentee allerdings schienen die Hausherren kurzzeitig von der Rolle. So musste sich die Koru-Elf bei ihrem Torhüter bedanken, der gleich zwei mal gegen Hilbe (50.) und Banzer (52.) parierte. So rächte sich der kurzzeitige Aussetzer nicht. Stattdessen setzen die Vorderländer zur Kür an und erspielten sich weitere Tormöglichkeiten. In Minute 74 nutzte Dautaj seine zum Doppelpack, ehe der eingewechselte Levin Ulmann neun Minuten vor Schluss nach einen Torwartfehler den Ball in das verwaiste Tor spedierte. Das vier zu null war gleichzeitig der Schlusspunkt. (lua)




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