APPENZELLER TICKER (14.9. bis 23.10.2020): Glocken schweigen wegen Umbau +++ Kirchentag verschoben +++ Streifkollision zwischen Auto und Lastwagen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse im Appenzellerland: In unserem Appenzeller Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 23. Oktober - 13:35 Uhr

Glocken schweigen wegen Umbau

Die Glocken der evangelisch-reformierten Kirche läuten vom 2. bis am 6. November tagsüber nicht. Das teilte die Gemeinde am Freitag mit. Im Zuge der Innensanierung und Aufwertung der Dorfkirche wird eine Sprinkleranlage im Kirchturm installiert. Die Glocken schweigen deshalb zwischen 7 und 18 Uhr, ausser es findet eine Beerdigung statt. Nachts erfolgen der Viertelstunden- und der Stundenschlag wie gewohnt. Auch der Tag wird wie üblich um 6 Uhr morgens eingeläutet.

Freitag, 23. Oktober - 13:16 Uhr

Appenzeller Kirchentag verschoben

Der Kirchentag hätte in Herisau stattfinden sollen.

Der Kirchentag hätte in Herisau stattfinden sollen.

Bild: Benjamin Manser

(pd) Der Appenzeller Kirchentag 2020 wurde bis auf weiteres verschoben. Eigentlich hätte er unter dem Motto «himmelwiit» im vergangenen Mai in Herisau stattfinden sollen. Doch Corona machte den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. So wurde der Kirchentag vorerst um ein Jahr auf dem 29. Mai 2021 veschoben. Nun hat das Organisationskomitee aufgrund der unsicheren Planungslage beschlossen, den Termin weiter zu verschieben und frühestens im Jahr 2022 durchzuführen. Einzig das geplante Konzert mit Andrew Bond, dem bekannten Kinderliedermacher, soll am ursprünglichen Verschiebedatum vom 29. Mai 2021 im Casinosaal in Herisau stattfinden.

Der Appenzeller Kirchentag wird von der reformierten und den katholischen Kirchen beider Appenzell zusammen mit den lokalen Freikirchen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Vineyard getragen. Mit dem Kirchentag wollen die beteiligten Kirchen ein Zeichen setzen und einladen, den Glauben zu teilen und miteinander zu feiern.

Freitag, 23. Oktober -12:40 Uhr

Streifkollision zwischen Auto und Lastwagen


Das Auto zog den Kürzeren: Der Sachschaden beträgt 15'000 Franken.

Das Auto zog den Kürzeren: Der Sachschaden beträgt 15'000 Franken.

Bild_ PD

(KapoAR) Am Donnerstag ist es in Walzenhausen zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben laut Polizeibericht unverletzt.

Eine 57-jährige Frau lenkte ihr Auto von Wolfhalden in Richtung Lachen. Zur selben Zeit fuhr ein 55-jähriger Mann mit seinem Lastwagen in die entgegengesetzte Richtung. Im Bereich Heldholz kam es zu einer Streifkollision, wobei das Auto stark beschädigt wurde. Der Sachschaden am Personenwagen wird auf rund 15'000 Franken geschätzt. Am Lastwagen entstand Sachschaden von mehreren Hundert Franken.

Freitag, 23. Oktober - 11:33 Uhr

Nächste «Wandelbar» erst im Frühjahr 2021

Damals noch ohne Sicherheitskonzept: Ein «Wandelbar»-Event im Mai 2019.

Damals noch ohne Sicherheitskonzept: Ein «Wandelbar»-Event im Mai 2019.

Bild: APZ

(pd) Die erste Coronawelle hat die «Wandelbar» im ersten Halbjahr 2020 weggespült. Der aktuellen Situation fallen nun auch die geplanten Veranstaltungen diesen Herbst und Winter zum Opfer, wie aus einer Medienmitteilung der Wandelbar hervorgeht. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Eine Arbeitsgruppe hat sich kurzgeschlossen und Themen gesammelt, die zu Herisau passen oder die in Herisau anstehen und beschäftigen. So hoffen die Verantwortlichen, spätestens im Frühjahr 2021 zur nächsten «Wandelbar» einladen zu können – selbstverständlich unter Einhaltung der dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Freitag, 23. Oktober - 10:00 Uhr

Gespräch mit Yves Balmer auf dem «Roten Stuhl» fällt aus

SP Regierungsrat Yves Noël Balmer.

SP Regierungsrat Yves Noël Balmer.

Bild: Benjamin Manser

Wie die SP Vorderland in einer Medienmitteilung informiert, kann das Gespräch mit Regierungsrat Yves N. Balmer auf dem «Roten Stuhl» im Lindensaal Heiden am 28. Oktober aufgrund von Corona nicht stattfinden. Der Veranstalter bedauert diese Absage sehr und hofft darauf, die öffentliche Veranstaltungsreihe so bald wie möglich mit allen Regierungsräten wieder aufnehmen zu können, heisst es weiter.

Freitag, 23. Oktober - 09:01 Uhr

16-Jähriger dringt in zwei Hotelbetriebe in Appenzell ein – Polizei nimmt ihn fest

(kapo/chs) Während der Nacht auf Sonntag, 18. Oktober, ist ein Jugendlicher in einen Hotelbetrieb in Appenzell eingedrungen. Anschiessend durchsuchte er die Räumlichkeiten und stahl drei Flaschen Whisky, drei Lautsprecherboxen sowie eine Taschenlampe. Danach verliess er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei den Tatort und ging zu einem anderen Hotel, wo er sich wiederum gewaltsam Zutritt verschaffte. Auch hier durchsuchte er die Räumlichkeiten, verliess das Gebäude jedoch ohne etwas mitzunehmen.

Aufgrund von Ermittlungen der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden konnte der Jugendliche am Sonntagnachmittag an seinem Wohnort verhaftet werden. Das Deliktsgut wurde bei ihm sichergestellt und der 16-Jährige ist geständig. Er wird sich nun vor der Jugendanwaltschaft von Appenzell Innerrhoden verantworten müssen.

Donnerstag, 22. Oktober 15:05 Uhr

Personenwagen mit Anhänger verursacht Selbstunfall

(kpai) Am Donnerstagmorgen, gegen 6.20 Uhr, fuhr ein Landwirt mit seinem Personenwagen und einem beladenen Anhänger von Teufen her in Richtung Appenzell. Wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilt, kam der mit einem jungen Stier beladene Anhänger vor der Rechtskurve (Schiessegg) ins Wanken und überschlug sich. Dabei drehte sich gemäss Kantonspolizei die Fahrzeugkombination, bis sie schliesslich in der Mitte der Strasse zum Stillstand kam.

Der Anhänger des Landwirtes kam bei einer Kurve ins Schleudern.

Der Anhänger des Landwirtes kam bei einer Kurve ins Schleudern.

Symbolbild: Keystone

Das Tier blieb dabei unverletzt und konnte umgeladen werden, heisst es in der Mitteilung weiter. An den Fahrzeugen entstand beträchtlicher Sachschaden. Zur Verkehrsleitung wurde die Feuerwehr Haslen aufgeboten. Die Strasse musste kurzzeitig gesperrt werden.

Donnerstag, 22. Oktober - 14:05 Uhr

44 Neuinfektionen in beiden Appenzell

Der Anstieg der Coronaneuinfektionen im Appenzellerland hält weiter an.

Der Anstieg der Coronaneuinfektionen im Appenzellerland hält weiter an.

Symbolbild: Keystone

(mlb) Kumuliert verzeichnet der Kanton Appenzell Ausserrhoden Stand heute, 22. Oktober, 430 laborbestätigte Coronafälle. Das entspricht 26 Fällen mehr als am Vortag. Am Mittwoch wurden leicht mehr Neuinfektionen vermeldet (33). An der Anzahl kumulierter Hospitalisationen hat sich in den letzten 24 Stunden nichts geändert. Es sind weiterhin 50 an der Zahl, 16 davon zum jetzigen Zeitpunkt hospitalisiert. In Isolation befinden sich derweil neu 100 Personen, am Mittwoch waren es noch 104.

Auch im Kanton Appenzell Innerrhoden sind die Zahlen wieder angestiegen. Waren es am Mittwochmittag noch 179 kumulierte Coronafälle, sind es seit Donnerstagmittag schon deren 197. Das entspricht einem Anstieg von rund 10 Prozent. Appenzell Innerrhoden zählt aktuell gemäss Gesundheitsamt ausserdem 66 Personen in Isolation sowie 81 Personen in Quarantäne.

Die Gesundheitsämter beider Appenzell aktualisieren die Zahlen täglich auf ihrer jeweiligen Webseite.

Donnerstag, 22. Oktober - 12:03 Uhr

Kantonsratssitzungen bis mindestens Juni 2021 auswärts

Im Juni tagte der Ausserrhoder Kantonsrat wegen Corona erstmal im Buchensaal in Speicher.

Im Juni tagte der Ausserrhoder Kantonsrat wegen Corona erstmal im Buchensaal in Speicher.

Bild: Nik Roth

(kk) Das Büro des Kantonsrates hat an seiner Sitzung vom 19. Oktober 2020 beschlossen, dass die Kantonsratssitzungen bis mindestens Juni 2021 auswärts – in Walzenhausen, Speicher und Waldstatt – stattfinden werden. Noch ist unklar, ob ab dem 2. Halbjahr 2021 eine Rückkehr in den Kantonsratssaal im Herisauer Regierungsgebäude möglich sein wird.

Donnerstag, 22. Oktober - 11:50 Uhr

Verleihung «Gontner Sprungbrett» an Samira Neff und Andrea Müller

Miriam Fässler, Preiträgerin Samira Neff, Rebecca Graf, Bernhard Tschan (Präsident Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik), Preisträgerin Andrea Müller und Alissa Neff.

Miriam Fässler, Preiträgerin Samira Neff, Rebecca Graf, Bernhard Tschan (Präsident Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik), Preisträgerin Andrea Müller und Alissa Neff.

Bild: PD

(pd) Die Konzertreihe «Gonten da isch Musig», welche dieses Jahr zum 10. Mal hätte durchgeführt werden sollen, ist aufgrund der Corona-Einschränkungen auf 2021 verschoben worden. Dennoch hat die «Stiftung Gehresbisches für Appenzeller Musik», welche das Gontner Musikfest seit Anbeginn finanziell unterstützt, anlässlich einer kleinen Feier im Hotel Bären das «Gontner Sprungbrett» an Samira Neff und Andrea Müller verliehen. Der Förderpreis zeichnet junge Künstlerinnen, Künstler oder Formationen aus, welche die rund um den Säntis gelebten musikalischen Traditionen pflegen und weiterentwickeln.

Samira Neff und Andrea Müller wurden für ihre Maturaarbeiten ausgezeichnet, mit welchen sie wertvolle Beiträge zur Geschichte und Entwicklung der Appenzeller Musik schrieben. Seit 2015 spielen Samira Neff und Andrea Müller gemeinsam mit Alissa Neff, Rebecca Graf und Miriam Fässler bei der «Streichmusik Vielsaitig». Den Namen der Formation, die mit zwei Geigen, Hackbrett, Cello und Kontrabass in der Originalbesetzung einer Appenzeller Streichmusik aufspielen, wählten die fünf Appenzellerinnen aufgrund der 151 Saiten, welche ihre Instrumente in der Summe beinhalten.

Donnerstag, 22. Oktober - 11:09 Uhr
Trotzki Hot Frog heisst der neue Vodka-Likör der Appenzeller Alpenbitter.

Trotzki Hot Frog heisst der neue Vodka-Likör der Appenzeller Alpenbitter.

Bild: PD

Getränk für kalte Wintertage: Appenzeller Alpenbitter präsentiert neuen Vodka-Likör

(pd) Die Appenzeller Alpenbitter AG präsentiert eine weitere Neuheit: Auf die Wintersaison hin lanciert sie den grünen Vodka-Likör Trotzki Hot Frog, der mit heissem Wasser aufgegossen zum minzigen Heissgetränk wird.

Der neue «Trotzki Hot Frog Peppermint Vodka Liqueur», wie er mit vollem Namen heisst, ergänzt die Trotzki-Linie der Appenzeller Alpenbitter AG. Dazu gehören neben dem klassischen Vodka White die Liköre Trotzi Vodka Black, Caramello, Red und Green.

Donnerstag, 22. Oktober - 10:16 Uhr

Migros Heiden erhält Schweizer Solarpreis 2020

Die Migros Heiden ist Supermarkt und Stromproduzentin in einem.

Die Migros Heiden ist Supermarkt und Stromproduzentin in einem.

Bild: PD

(pd) Am 20. Oktober wurden die Schweizer Solarpreise vergeben. Unter den Siegerprojekten aus 17 Kantonen ist auch die Migros Heiden. Die Migros Heiden ist nicht nur ein Supermarkt, sondern auch eine Stromproduzentin. Das Besondere ist, dass der Strom nicht nur durch eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach, sondern auch von den an drei Fassadenseiten angebrachten Fotovoltaikmodulen erzeugt wird.

Donnerstag, 22. Oktober - 09:47 Uhr

161'800 Franken aus Spirituosensteuer für verschiedene Institutionen und Organisationen

(pd/chs) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat über die Verwendung der Mittel aus der Spirituosensteuer (EZV) entschieden. Aus einer entsprechenden Mitteilung geht hervor, dass insgesamt 161‘800 Franken an Institutionen und Organisationen gehen, die sich aktiv in der Prävention und in der Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs engagieren.

Auf alkoholischen Getränken wird eine Steuer erhoben.

Auf alkoholischen Getränken wird eine Steuer erhoben.

Bild: Maria Schmid(

Die eidgenössische Zollverwaltung überwacht den Schweizerischen Alkoholmarkt und erhebt Steuern auf die konsumierten Spirituosen. Die Besteuerung von alkoholischen Getränken soll helfen, deren Konsum zu verringern. Gleichzeitig ist die Steuer ein Beitrag zur Deckung der durch den Alkoholkonsum verursachten sozialen Kosten. Der Reinertrag aus der Steuer geht zu 90 Prozent an den Bund und zu 10 Prozent an die Kantone. Diese müssen die Spirituosensteuer zur Bekämpfung des Alkoholismus sowie des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs verwenden.

2020 beträgt der Ausserrhoder Anteil am letztjährigen Reinertrag der EZV 163‘373 Franken. Der Regierungsrat hat nun gemäss Mitteilung 161‘800 Franken Institutionen und Organisationen zugeteilt, die im Suchtbereich tätig sind. Beiträge erhalten haben der Fachverband Sucht, die Stiftung Sucht Schweiz, die Beratungsstelle für Suchtfragen Appenzell Ausserrhoden sowie die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz. Der Fondsbestand beträgt damit neu 135‘540.35 Franken.

Donnerstag, 22.Oktober - 8:18 Uhr

Landammann wendet sich mit Videobotschaft an Bevölkerung

Landammann Alfred Stricker bittet die Ausserrhoder Bevölkerung, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt einzuhalten.

Landammann Alfred Stricker bittet die Ausserrhoder Bevölkerung, die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus strikt einzuhalten.

Benjamin Manser

Der Ausserrhoder Landammann und Vorsteher des Departements Bildung und Kultur, Regierungsrat Alfred Stricker, wendet sich erneut mit einer Video-Ansprache an die Bevölkerung von Appenzell Ausserrhoden. Er bittet im rund sechsminütigen Video darum, die geltenden Regelungen und Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus weiterhin strikt einzuhalten; und trotz allem den Humor nicht ganz zu verlieren. Humor mache unangenehme Sachen einfacher – auch in der jetzigen Zeit mit dem Coronavirus.

Hier geht's zur Videobotschaft.

Mittwoch, 21. Oktober - 17:25 Uhr

Ein Tanzverbot gab es im Appenzellerland schon vor 102 Jahren

Bereits 1918 wurde zur Eindämmung der Spanischen Grippe im Appenzellerland ein Tanzverbot verhängt.

Bereits 1918 wurde zur Eindämmung der Spanischen Grippe im Appenzellerland ein Tanzverbot verhängt.

Bild: Kanton AR

(kk) Das momentan geltende Tanzverbot aufgrund der Corona-Pandemie ist nicht das erste seiner Art im Appenzellerland. Bereits vor genau 102 Jahren – Mitte Oktober 1918 – wurde aufgrund der damals grassierenden Spanischen Grippe vom Regierungsrat ein solches verhängt. Im Amtsblatt vom 16. Oktober 1918 wurde dieses gleich auf der ersten Seite unter den so genannten «Influenza-Epidemie-Massnahmen» publiziert: Bis auf weiteres waren vier Arten von Anlässen verboten:

  1. Alle Veranstaltungen, welche zu grösseren Versammlungen führen können
  2. alle öffentlichen und nichtöffentlichen Tanzanlässe
  3. alle Konzertanlässe in Tanzsälen an Stelle von Tanzvergnügungen
  4. alle theatralischen Aufführungen in geschlossener oder offener Gesellschaft mit oder ohne anschliessendem Tanzvergnügen
Mittwoch, 21. Oktober - 16:59 Uhr

Heiden: Einbruch in Bäckerei

Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Bäckerei.

Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt in die Bäckerei.

Symbolbild: APZ

(Kapo AR) In Heiden ist in der Nacht auf Mittwoch eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei eingebrochen. Dabei entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei verschaffte sich die Täterschaft über ein Fenster gewaltsam Zutritt. Im Gebäudeinnern durchsuchte sie verschiedene Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und Bargeld. Der Wert des Deliktsgutes kann zurzeit noch nicht beziffert werden.

Für die Spurensicherung wurde der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei aufgeboten. Die Ermittlungen durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden sind aufgenommen worden.

Mittwoch, 21. Oktober - 15:45 Uhr

Gesundheitsamt in Ausserrhoden vermeldet 33 Neuinfektionen

Die Tendenz der Coronafallzahlen zeigt in Ausserrhoden weiterhin nach oben.

Die Tendenz der Coronafallzahlen zeigt in Ausserrhoden weiterhin nach oben.

Symbolbild: Keystone

(mlb) Stand heute zählt man im Kanton Appenzell Ausserrhoden kumuliert 404 Fälle, bei denen eine Coronainfektion im Labor nachgewiesen werden konnte. Innerhalb der letzten 24 Stunden sind 33 Neuinfektionen ermittelt worden, vier Personen mussten hospitalisiert werden. Damit steigt auch die Zahl der aktuellen Hospitalisationen auf 13 an. Am Dienstag vermeldete das Gesundheitsamt denn auch den vierten Todesfall im Kanton. Die Tendenz der Fallzahlen zeigt weiterhin nach oben.

Gemäss Website des Ausserrhoder Gesundheitsamts befinden sich derzeit 104 an Covid-19 Erkrankte in Isolation. In Quarantäne befinden sich 249, - davon 116 Personen, die aus einem Risikogebiet in die Schweiz eingereist sind. Kumuliert beträgt die Anzahl an Isolationsfällen seit Ende April 283, die Anzahl kumulierter Quarantänefälle 1376.

Mittwoch, 21. Oktober - 12:18 Uhr

Herisau schafft Anlaufstelle für Kultur

Bild: APZ

(gk) Der Bereich Kultur war in der Gemeinde Herisau bisher nicht fix einem Ressort zugeordnet. Nun hat der Gemeinderat im Rahmen der Revision der Geschäftsordnungen aller Ressorts beschlossen, die Kultur im Ressort Volkswirtschaft anzusiedeln. Damit besteht nun innerhalb der Verwaltung eine klare Anlaufstelle für Kulturschaffende und -interessierte, Behörden und Institutionen, Museum und Bibliothek. Eine weitere Aufgabe besteht in der Bewirtschaftung von Räumlichkeiten mit kultureller Nutzung sowie in der Betreuung von Anlässen.

Zudem wurde eine erste Grundlage für die Unterstützung der Kultur geschaffen, die nicht immer finanzieller Natur sein muss. In einem nächsten Schritt wird das Ressort Volkswirtschaft den weiteren Handlungsbedarf verorten und entsprechend aktiv werden. Die übrigen Aufgaben des Ressorts Volkswirtschaft wurden neu gegliedert. Neben der Kultur sind dies die Bereiche Wirtschaft, Gewerbe Tourismus; Verwaltungspolizeiliche Aufgaben (z.B. Märkte, Bewilligungen für Anlässe und Gewerbe, Parkplatzbewirtschaftung, landwirtschaftliche Aufgaben) sowie Gesundheit und Alter.

Mittwoch, 21. Oktober - 09:21 Uhr

Kulturfenster 2020 auf dem Säntisgipfel abgesagt

Das Kulturfenster wird vom Verein «Kultur am Säntis» organisiert.

Das Kulturfenster wird vom Verein «Kultur am Säntis» organisiert.

Bild: Benjamin Manser

(pd) Das Kulturfenster 2020 vom 7. November wird um ein Jahr verschoben. Die aktuelle Gesundheitslage in der der Schweiz lässt aus Sicht des Vorstandes des Vereins «Kultur am Säntis» eine sichere Durchführung nicht zu. Das Programm des diesjährigen Kulturfensters wird in einem Jahr dargeboten. Neues Datum ist der 6. November 2021.

Dienstag, 20. Oktober - 18:10 Uhr

Trotz Corona: Voranschlag der Gemeinde Teufen sieht Ertragsüberschuss von 142'250 Franken vor

Dorfansicht von Teufen, Appenzell Ausserrhoden, am Mittwoch, 21. Septemper 2016 Benjamin Manser / TAGBLATT

Dorfansicht von Teufen, Appenzell Ausserrhoden, am Mittwoch, 21. Septemper 2016 Benjamin Manser / TAGBLATT

Benjamin Manser

(gk) Trotz der Corona-Pandemie weist der Voranschlag der Gemeinde Teufen für das Jahr 2021 einen Ertragsüberschuss von 142'250 Franken aus. Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen in der Höhe von 7,6 Millionen vorgesehen. Der Steuerfuss soll unverändert bei 2.8 Einheiten belassen werden.

Die Erfolgsrechnung 2021 weist ein Gesamtergebnis mit einem Gewinn von 142'250 Franken aus. Auf operativer Stufe resultiert dagegen ein Verlust von 801'250 Franken. Es wird somit davon ausgegangen, dass die betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2021 höher sein werden als die betrieblichen Erträge in Form von Steuereinnahmen und Entgelten.

Der betriebliche Aufwand ist im Vergleich zum Voranschlag 2020 um rund 400'000 Franken höher veranschlagt. Mit der grössten Steigerung wird beim Transferaufwand gerechnet, da die Gemeindebeiträge an verschiedene öffentliche Institutionen im Bereich der Pflegefinanzierung und der Fürsorge steigen werden. Negativ zu Buche schlagen auch erhöhte Zahlungen in den kantonalen Finanzausgleich. Der Sach- und übrige Betriebsaufwand fällt dagegen um gut 500'000 Franken tiefer aus, weil namentlich im Strassenbau weniger umfangreiche Projekte vorgesehen sind und der Personalaufwand leicht reduziert werden kann.

Nach einer zweimaligen Steuersenkung in den letzten drei Jahren von 3.0 auf 2.8 Einheiten und in Anbetracht der Corona-Pandemie ist im Voranschlag 2021 gegenüber dem Voranschlag 2020 ein moderater Steuerrückgang von knapp 250'000 Franken eingeplant. Bei den Einnahmen aus den Steuern der natürlichen Personen wird von einem Rückgang um rund 1,14 Millionen ausgegangen. Bei den Steuern der juristischen Personen wird demgegenüber mit einer Steigerung um 550'000 Franken gerechnet, basierend auf einer Schätzung der kantonalen Steuerverwaltung. Dieses Wachstum kann darum eintreten, weil bereits für dieses Jahr ein massgeblicher Rückgang eingeplant wurde und die Corona-Auswirkungen bei den Unternehmen schneller durchschlagen. Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass aufgrund der nicht planbaren Entwicklung der Corona-Pandemie die Einschätzung der Steuererträge für das kommende Jahr mit besonders hohen Risiken behaftet ist. Der Steuerfuss für natürliche Personen von 2.8 Steuereinheiten soll auch im kommenden Jahr unverändert beibehalten werden.

Für das kommende Jahr werden Nettoinvestitionen von insgesamt rund 7,6 Millionen Franken veranschlagt. Die Nettoinvestitionen befinden sich damit in einer ähnlichen Grössenordnung wie im Voranschlag 2020. Im Investitionsbudget enthalten sind namentlich Investitionen in Schulliegenschaften (Abschluss Sanierung Schulhaus Blau in Niederteufen, Projektierung Neubau Sekundarschule) im Umfang von gesamthaft rund 3,2 Millionen Franken und knapp 1,9 Millionen Franken für den Ausbau von Gemeindestrassen. Für die Bereiche Wasserversorgung und Abwasser wird mit Projekten im Umfang von je knapp einer Million Franken gerechnet.

Die Details zum Voranschlag 2021 sind in einem umfassenden Aufgaben- und Finanzplan festgehalten. Dieser ist ab Anfang November auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet und liegt auf der Gemeindeverwaltung auf. Der Gemeinderat wird den Voranschlag 2021 anlässlich der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 11. November 2020, 19.30 Uhr detailliert erläutern.

Dienstag, 20. Oktober - 15:46 Uhr

SC-Herisau-Spiel erneut verschoben

Bild: Lukas Pfiffner

(red) Das Erstliga-Eishockeyspiel vom Mittwochabend, 21. Oktober, zwischen dem SC Herisau und dem HC Prättigau-Herrschaft ist wegen Coronafällen bei den Bündnern erneut verschoben worden. Neuer Termin ist Mittwoch, 18. November, 20 Uhr.

Dienstag, 20. Oktober - 12:23 Uhr

Ausserrhoden: 26 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, 1 weiterer Todesfall

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

(red) In Ausserrhoden sind die Coronafallzahlen im Vergleich zum Vortag nochmals angestiegen. Am Dienstag vermeldete der Kanton 369 bestätigte Fälle (kumuliert). Das sind 26 mehr als am Montag. Auch die Anzahl an Hospitalisationen hat zugenommen. Aktuell sind 16 Personen hospitalisiert, am Montag waren es noch 13. Zudem ist die Zahl der kumulierten Todesfälle auf 4 angestiegen.

Dienstag, 20. Oktober - 11:32 Uhr5

Käsefest Appenzell abgesagt

Das Käsefest in Appenzell muss wegen Corona abgesagt werden.

Das Käsefest in Appenzell muss wegen Corona abgesagt werden.

Bild: Claudio Weder

(pd) Am 24. und 25. Oktober hätte im Garten des Kapuzinerklosters in Appenzell das Käsefest mit einem vielfältigen Käsemarkt und zahlreichen weiteren Attraktionen stattfinden sollen. Aufgrund der geltenden Covid-19-Bestimmungen von Bund und Kanton ist es nun nicht mehr möglich, das Käsefest durchzuführen. Die regionale Projektleitung und der Trägerverein cheese-festival haben sich in Anbetracht der aktuellen Situation und Bestimmungen zu diesem Schritt entschieden.

Dienstag, 20. Oktober - 10:53 Uhr

Gaiser Sportschützen steigen in Nationalliga B auf

Daniel Troxler, Thomas Dörig, Sabrina Katschnig, Sandra Mohsin, Claudia Höhener, Barbara Schläpfer, Tamara Katschnig, Christian Sprenger

Daniel Troxler, Thomas Dörig, Sabrina Katschnig, Sandra Mohsin, Claudia Höhener, Barbara Schläpfer, Tamara Katschnig, Christian Sprenger

Bild: PD

(pd) Nach der erfolgreichen Winter-Saison 2019 /2020 steigen die Gaiser Sportschützen mit ihrer Mannschaft in die Nationalliga B auf. Auch die Luftgewehrschützen mussten auf sämtliches Schiesstraining während der Coronazeit verzichten. Aber wie alle anderen Sportler konnten sie sich vermehrt der Erholung und dem Mental- und Konditionstraining widmen. Ab Ende Oktober sind bereits die ersten schweizerischen Wettkampftermine geplant, wobei die 8 Mannschaftsschützen dabei die ersten Standortbestimmungen vornehmen können. Dann wird sich herausstellen, ob sie das bestimmt hochgesteckte Ziel, Verbleib in der Nationalliga B, erreichen werden.

17:07 Uhr

Ausserrhoder Regierungsrat Dölf Biasotto in Quarantäne

Dölf Biasotto befindet sich derzeit in Corona-Quarantäne.

Dölf Biasotto befindet sich derzeit in Corona-Quarantäne.

Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone

Der Ausserrhoder Bau- und Volkswirtschaftsdirektor, Regierungsrat Dölf Biasotto, hatte am vergangenen Freitag Kontakt mit einer Person, die heute positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Das schreibt die Ausserrhoder Staatskanzlei in einer Mitteilung. Regierungsrat Biasotto habe sich unverzüglich in Quarantäne begeben und führe seine Geschäfte seit heute vom Homeoffice aus. «Er ist symptomfrei; ein Test steht noch aus», heisst es in der Mitteilung weiter.

Montag, 19.Oktober - 15:00 Uhr

Radonmessung in Appenzell Innerrhoden

(rk) Das Innerrhoder Amt für Umwelt führte während der letzten Heizperiode in allen öffentlichen Schulhäusern und Kindergärten des Kantons Radonmessungen durch. Die gemessenen Radonbelastungen sind laut Medienmitteilung gering. Lediglich in einem Schulhaus wurde eine geringfügige Überschreitung des Referenzwerts festgestellt.

Ein Dosimeter zur Radonmessung.

Ein Dosimeter zur Radonmessung.

Bild: PD

Insgesamt wurden 50 Messungen in 23 Schulhäusern und Mehrzweckgebäuden vorgenommen. Im Werkraum eines Schulhauses wurde der Referenzwert von 300Bq/m3 leicht überschritten. Eine Nachmessung wird in den kommenden Wintermonaten durchgeführt. Sollte sich die erhöhte Konzentration bestätigen, werden geeignete Sanierungsmassnahmen eingeleitet.

Weitere Informationen zum Thema Radon sind auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit aufgeschaltet: www.ch-radon.ch.

Montag, 19.Oktober - 13:50Uhr

70 neue Coronafälle im Appenzellerland

39 neue Fälle in Ausserrhoden, 31 in Innerrhoden: Die zweite Welle zeigt sich auch im Appenzellerland.

39 neue Fälle in Ausserrhoden, 31 in Innerrhoden: Die zweite Welle zeigt sich auch im Appenzellerland.

Urs Lindt / freshfocus

(red) Die Anzahl Coronafälle nehmen auch im Appenzellerland stark zu. Am Montag meldet Appenzell Ausserrhoden nun kumuliert 343 bestätigte Infektionen. Der Zuwachs seit Freitag beträgt damit 39. Aktuell befinden sich 13 (+5) Personen in Spital-, davon 2 (+2) in Intensivpflege.

In Appenzell Innerrhoden ist der Zuwachs prozentual grösser. Die Anzahl bestätigter Fälle beträgt nun insgesamt 148. Das sind 31 mehr als noch am Freitag. In Isolation befinden sich 64 Personen.

Montag, 19.Oktober - 10:32 Uhr

Laufcup in Speicher: Rekordteilnahme trotz Corona

506 Personen nahmen am Laufcup in Speicher teil.

506 Personen nahmen am Laufcup in Speicher teil.

Bild: PA

(P.Abegglen) Der Laufcup ist eine Serie von zehn Läufen in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden, entstanden aus der Idee, auch während der Wintermonate ein wettkampfmässiges Lauftraining anzubieten. Die Organisation ist ausgesprochen schlank, ein eingespieltes kleines Team ist für die Gesamtorganisation zuständig, ein lokales Team am jeweiligen Austragungsort. Die Teilnehmenden kaufen einmalig eine Startnummer, die dann für alle zehn Läufe gültig ist. Dieses Jahr war lange unklar, ob überhaupt und falls ja unter welchen Bedingungen die Laufserie stattfinden kann.

Der erste Lauf findet seit vielen Jahren in Speicher statt, normalerweise mit Massenstart. Dieses Jahr erfolgte der Start individuell innerhalb eines Startzeitfensters zwischen 9 Uhr und 10.30 Uhr. Die Teilnehmenden lösten am Start mit ihrem Badge die Startzeit aus - und los gings! Die Strecke in Speicher ist mit 11,1 km und 280 Höhenmetern die anspruchsvollste der sonst eher wenige Steigungen umfassenden Strecken.

Wer nun geglaubt hätte, die Läuferinnen und Läufer würden allenfalls auf diese Art Wettkampf verzichten, täuschte sich: 506 Läuferinnen und Läufer nahmen teil und erreichten das Ziel, ein Rekord.

Zu den Schutzmassnahmen gehörte der Verzicht auf Garderoben, ebenso wie der Verzicht auf ein Festbeizli und das sonst übliche Rangverlesen im Anschluss an die Veranstaltung.

Montag, 19.Oktober - 08:57 Uhr

Neue Mieterinnen und Mieter der Alphütten «Bödeli» und «Zum Seeblick» in Seealp

Blick auf den Seealpsee: 25 Bewerbungen hat die Standeskommission geprüft.

Blick auf den Seealpsee: 25 Bewerbungen hat die Standeskommission geprüft.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(RK) Die Standeskommission hat im August 2020 die Neuvermietung der nicht landwirtschaftlich genutzten Alphütten «Bödeli» und «Zum Seeblick» in Seealp ausgeschrieben. Unter den 25 eingegangenen Bewerbungen erfüllte laut Medienmitteilung lediglich eine Bewerbung nicht alle geforderten Kriterien.

Aus den restlichen 24 Bewerbungen, die als gleichwertig betrachtet wurden, wurden mit zwei Losentscheiden Rebekka und Beat Rechsteiner-Haas, Haslen, als neue Mieterinnen und Mieter der Alphütte «Bödeli» sowie Domenika und Pius Rusch-Fritsche, Weissbad, als neue Mieterinnen und Mieter der Alphütte «Zum Seeblick» gewählt.

Montag, 19.Oktober - 6:37 Uhr

Autorenlesungen in der Sturmbeiz werden wegen zweiter Corona-Welle verschoben

(PD) Angesichts der besorgniserregenden Zunahme von Ansteckungen mit dem Coronavirus haben sich die Organisierenden nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, das für den 25. Oktober geplante Herbst-Sturm-Lesen zu vertagen. Und dies obwohl es sich um einen kleineren Anlass handelt und ein Sicherheitskonzept vorläge, wie die Veranstalter mitteilen.

Das Risiko für bestimmte Gäste sei nicht abzuschätzen und die Stimmung momentan zu sehr beeinträchtigt. «Die Entscheidung fiel schweren Herzens, haben sich die Schreiberinnen und Vorleser doch darauf gefreut, jetzt wo viel Kultur auf Eis gelegt wurde, den Menschen mit ihren Geschichten Freude zu bereiten», heisst es in der Mitteilung.

Es ist gemäss Communiqué nun vorgesehen, das selbe Programm mit sechs Lesungen und einem Intermezzo von Philipp Langenegger im Frühling 2021 wieder in der Sturmbeiz bei der Starkenmühle nahe Gais durchzuführen. Das Datum wird je nach epidemiologischer Situation festgelegt. Das OK ist zuversichtlich, dass nach dem Winter wieder Anlässe in entspannter Atmosphäre und ohne Risiken stattfinden können.

Sonntag, 18. Oktober, 17.52 Uhr

Mystische Beobachtung

Lichterscheinung Brockengespenst.

Lichterscheinung Brockengespenst.

Bild: Marie-Luise Rusch

(red) Leserin Marie-Luise Rusch aus Urnäsch hat auf einer Wanderung zur Hochalp das «Brockegspenst» fotografiert. Das Brockengespenst ist ein optischer Effekt, der zuerst auf dem Brocken von Johann Esaias Silberschlag im Jahre 1780 beobachtet und beschrieben wurde.

Sonntag, 18. Oktober, 17:42 Uhr

UH Appenzell gewinnt Nachtragsspiel 6:4

Appenzells Alina Fritsche in Aktion.

Appenzells Alina Fritsche in Aktion.

Bild: PD

(fä) Wie so oft diese Saison lagen die Appenzellerinnen im Nachtragsspiel gegen Aergera Giffers nach wenigen Minuten mit 0:2 im Hintertreffen. Auch das Pressing zu Beginn konnte nichts beim gegnerischen Team bewirken. Bis zur 15. Minute musste sich das Publikum auf den ersten Treffer des Heimteams gedulden. Melanie Born auf Zuspiel von Svenja Manser bezwang die Torhüterin zum 1:2. Vor der Drittelspause erzielte Nicole Fässler mit einem Weitschuss das 2:2.

23 Sekunden nach Wiederbeginn stellte Rebecca Gmünder ihre Schnelligkeit unter Beweis, zog allein aufs gegnerische Tor und versenkte den Ball im weiten Eck. In der 32. Minute sprachen die Unparteiischen einen Strafstoss gegen den UH Appenzell aus. Aergera Giffers nutzte dies zum Ausgleich. Doch die Innerrhoderinnen legten kurz vor der Pause durch Samira Eberle wieder vor.

Wie nach der zweiten Pause trafen die Gastgeberinnen nach der Pause früh: Nach einer Standardsituation fand der Schuss von Viviane Manser den Weg ins Tor. In der 47. Spielminute verkürzte Giffers auf 4:5. Svenja Manser stellte jedoch den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Fribourgerinnen ersetzten die Torhüterin durch eine sechste Feldspielerin, konnten die Überzahl jedoch nicht ausnutzen. Die Appenzeller Defensive stand solide.

Am Samstag, 24. Oktober, spielt Appenzell im Cup gegen das NLA-Team UHC Laupen. Anpfiff ist um 20 Uhr in der Turnhalle Gringel.

Sonntag, 18. Oktober, 17:30 Uhr

Erstligistinnen des FC Bühler spielen 2:2

Viele Zweikämpfe prägten das Spiel zwischen Bühler und Blue Stars Zürich.

Viele Zweikämpfe prägten das Spiel zwischen Bühler und Blue Stars Zürich.

Bild: PD

(ro) In einer unterhaltsamen Partie trennten sich Bühler und Blue Stars Zürich 2:2. Da Bühler den Ausgleich erst in der Schlussphase kassierte und Sarina Fritsche kurz vor Abpfiff den Matchball auf dem Fuss hatte, überwog das Gefühl von zwei verlorenen Punkten. Dennoch gelang Bühler gegenüber den letzten beiden Partien eine Steigerung.

Bei Bühler zeigte die 15-jährige Nina Frongillo bei ihrem Debüt im Fanionteam auf der linken Abwehrseite eine mutige und gute Leistung.

Die ersten 20 Minuten zeigten zwei verhaltene Teams, wobei Bühler ein bisschen präsenter war. Claudia Ferreira prüfte mit ihrem Schuss in der 20. Minute die Torfrau. Kurz darauf parierte Joëlle Büchler einen flach und scharf getretenen Freistoss der Gäste sehr gut.

Freistoss an die Latte

In Minute 25 trat Belinda Bischof einen Eckball. Michéle Wüst, bekannt für ihre Kopfballstärke, nickte am vorderen Pfosten zur Führung ein. Doch die Bühlerinnen verteidigten nach dem 1:0 nicht konsequent und kassierten postwendend den Ausgleich. Die Zürcherinnen hatten nun ihre beste Phase. Immer wieder eroberten sie die Bälle und schalteten schnell um. Joëlle Büchler hielt einen tückischen Flachschuss im Anschluss an einen Eckball sehr gut.

Die beste Möglichkeit hatte aber Bühler kurz vor der Pause: Belinda Bischof zimmerte einen Freistoss aus gut 25 Metern an die Lattenunterkante. Selina Ramelli köpfelte nach dem Abpraller aus kurzer Distanz über das Tor.

Bühler mit mehr Chancen

Die Einheimischen begannen nach der Pause gegen die gut spielenden Zürcherinnen dominanter. Melina Tzikas, lanciert mit einem Steilpass, scheiterte an der Torhüterin. Bühler war optisch überlegen und gewann Zweikämpfe. Doch es fehlte die Genauigkeit beim letzten Pass. Die Druckphase gipfelte dann aber doch im 2:1 durch die eingewechselte Lisa Val.

In der Folge waren die Gäste spielbestimmend. Bühlers Defensive kämpfte und hatte in der schnellen Ronja Mock einen Trumpf. Doch der Druck wurde zu gross und Blue Stars glich in der 82. Minute aus.

Bühler warf alles nach vorne. Sarina Fritsche dribbelte einige Zürcherinnen aus und traf aus spitzem Winkel nur das Aussennetz.

Samstag, 17. Oktober, 15:28 Uhr

SC Herisau: Weiteres Spiel wegen Corona verschoben

Das Heimspiel des SC Herisau vom Samstag muss verschoben werden.

Das Heimspiel des SC Herisau vom Samstag muss verschoben werden.

Bild: APZ

(mc) Erstligist SC Herisau hätte am Samstag im heimischen Sportzentrum die Red Lions Reinach empfangen. Beim Gegner wurde ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet. Deshalb wurde das Spiel kurzfristig abgesagt und neu auf Samstag, 7. November, angesetzt.

Bereits das Heimspiel gegen den HC Prättigau-Herrschaft musste verschoben werden. Es ist auf Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr im Sportzentrum Herisau angesetzt.

Freitag, 16. Oktober, 18:10 Uhr

Konzert mit Haydn und Mozart in Rehetobel

Klara Baszun spielt den Solopart in Mozarts Fagottkonzert B-Dur.

Klara Baszun spielt den Solopart in Mozarts Fagottkonzert B-Dur.

Bild: PD

(pd) Am Sonntag, 25. Oktober, gastiert in der reformierten Kirche Rehetobel das Haydn-Mozart-Kammerorchester. Unter der Leitung von René Häfelfinger interpretiert es Kompositionen von Georg Christoph Wagenseil, Wolfgang Amadeus Mozart, Matthias Georg Monn und Joseph Haydn.

Das Konzert beginnt um 19 Uhr in der reformierten Kirche Rehetobel. Türöffnung ist um 18.30 Uhr.

Freitag, 16. Oktober, 15:05 Uhr

Sammelstelle für Tierkörper in Herisau schliesst

Das Kontroll- und Bewilligungsprozedere für Tierkörpersammelstellen wurde vom Kanton neu aufgearbeitet.

Das Kontroll- und Bewilligungsprozedere für Tierkörpersammelstellen wurde vom Kanton neu aufgearbeitet.

Bild: Esther Michel (neue Lz) / Neue Luzerner Zeitung

Das kantonale Veterinäramt reagiert auf die Tierseuchenlage und hat das Kontroll- und Bewilligungsprozedere für Tierkörpersammelstellen neu aufgearbeitet.

Die gestiegenen Anforderungen an lokale Sammelstellen, verbunden mit Anpassungen und Investitionen, können gemäss einer Mitteilung in Herisau nicht erfüllt werden. Dies führt dazu, dass die regionale Tierkörpersammelstelle Kreckel per 31. Dezember geschlossen werden muss.

Die Gemeinde Herisau will ihre gesetzliche Pflicht zur Führung einer Tierkörpersammelstelle durch die Mitgliedschaft bei der regionalen Tierkörpersammelstelle in St. Gallen erfüllen. Diese befindet sich an der Rechenwaldstrasse 32 beim Heizkraftwerk. (gk)

Freitag, 16. Oktober, 13:40 Uhr

Wegen Corona: Standeskommission beschliesst ein Tanzverbot

Aufgrund der steigenden Coronazahlen darf in Appenzell Innerrhoden ab kommendem Montag an öffentlichen Veranstaltungen nicht mehr getanzt werden.

Aufgrund der steigenden Coronazahlen darf in Appenzell Innerrhoden ab kommendem Montag an öffentlichen Veranstaltungen nicht mehr getanzt werden.

Bild: Benjamin Manser

(rk) Aufgrund der steigenden Anzahl an Corona-Infektionen hat die Standeskommission gemäss einer Mitteilung verschiedene Massnahmen erlassen. Diese treten ab Montag in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt gilt:

- Bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 30 Personen müssen Schutzmasken getragen werden. Für das Essen und Trinken, für Reden und für weitere Spezialfälle bestehen Ausnahmen. Bei kleineren Veranstaltungen gilt die Maskenpflicht, wenn sich der Abstand von 1,5 Metern nicht einhalten lässt.

-       In Gastronomiebetrieben muss das Servicepersonal Schutzmasken tragen. Das Konsumieren von Getränken und Essen ist nur noch sitzend an Tischen erlaubt.

- Das Tanzen in öffentlich zugänglichen Einrichtungen, einschliesslich Angeboten von Tanzschulen und Sportvereinen, sowie an öffentlichen Veranstaltungen ist verboten. Ausnahmen bestehen hier für das professionelle Tanzen.

Der Erlasstext und Erläuterungen dazu werden auf der Internetseite des Kantons aufgeschaltet (www.ai.ch/coronavirus). Die Standeskommission hofft, dass mit diesen Massnahmen die derzeit beunruhigende Entwicklung der Fallzahlen gebrochen und so auf weitere, möglicherweise einschneidendere Massnahmen verzichtet werden kann.

Freitag, 16. Oktober, 11:10 Uhr

Samichlaus in Heiden bleibt im Wald

Der Samichlaus ist dieses Jahr wegen Corona nicht in Heiden unterwegs. Die Chlausgruppe des Männerchors Heiden hat alle Auftritte abgesagt.

Der Samichlaus ist dieses Jahr wegen Corona nicht in Heiden unterwegs. Die Chlausgruppe des Männerchors Heiden hat alle Auftritte abgesagt.

Bild: Werner Schelbert (neue Zz) / Neue Zuger Zeitung

Seit 1962 ist die Chlausgruppe des Männerchors Heiden am ersten Adventssonntag im Dorf und in den beiden Pflegeheimen unterwegs. Doch dieses Jahr muss der Samichlaus zum ersten Mal im Wald bleiben, heisst es in einer Mitteilung.

500 Besucherinnen und Besucher werden jeweils beim Chlausumzug und beim Verteilen der Chlaussäckli gezählt. Zuviele angesichts der grassierenden Corona-Pandemie. Die Chlausgruppe bedauert den Entscheid, währen der diesjährigen Adventszeit nicht unterwegs sein zu können. Sie will aber nicht riskieren, einen "Hotspot für Ansteckungen" zu verursachen.

Freitag, 16. Oktober, 9:05 Uhr

Radmuttern bei Lastwagenanhänger gelöst

Die Polizei geht davon aus, dass Unbekannte die Radmuttern gelöst haben.

Die Polizei geht davon aus, dass Unbekannte die Radmuttern gelöst haben.

Bild: Tatjana Schnalzger

(kpai) Während der Zeit vom 1. bis 7. Oktober wurden gemäss einer Mitteilung der Innerrhoder Kantonspolizei durch eine bislang unbekannte Täterschaft an einem Lastwagenanhängerrad sämtliche zehn Radmuttern gelöst. Der Arbeitsanhänger war während dieser Zeit auf einem Privatgelände in Haslen abgestellt. Dem Chauffeur fielen die gelösten Muttern vor der Abfahrt nicht auf. Nach mehreren Kilometern Fahrt bemerkte er das inzwischen stark lotternde Rad am Anhänger und konnte weitere Schäden oder gar einen Verkehrsunfall vermeiden.

Donnerstag, 15. Oktober, 17:50 Uhr

Ronja Blöchlinger: Kein EM-Start wegen Corona

Die Heidler Mountainbikerin Ronja Blöchlinger kann wegen Corona nicht an den Europameisterschaften teilnehmen.

Die Heidler Mountainbikerin Ronja Blöchlinger kann wegen Corona nicht an den Europameisterschaften teilnehmen.

Bild: Yves Solenthaler

(smb) Schock für die talentierte Mountainbikerin aus Heiden: Ronja Blöchlinger wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Am Donnerstag hätte die ehemalige Sportschülerin eigentlich im Tessin am Team-Relay mit Swisscycling starten können. Wegen des positiven Tests musste sie in Biel bleiben, wo die 19-Jährige derzeit in einer Wohngemeinschaft lebt. «Das Ergebnis kam völlig überraschend. Ich fühle mich super und weise keinerlei Symptome auf», sagt die Sportlerin.

Am Freitag wäre die U23-Fahrerin an den Europameisterschaften im Cross Country gestartet, die vom 15. bis zum 18. Oktober im Tessin stattfinden. Um an den Meisterschaften teilnehmen zu können, müssen sich alle Sportlerinnen und Sportler einem vorherigen Corona-Test unterziehen. Blöchlinger hatte sich anfangs Oktober am Weltcuprennen in Tschechien für die Europameisterschaften qualifiziert. Jetzt muss die Sportstudentin zehn Tage in Quarantäne. Diese verbringt Blöchlinger gemeinsam mit ihren Mitbewohnern in Biel.

Donnerstag, 15. Oktober, 16:54 Uhr

Schulkinder verkaufen Appenzeller Biberli für den guten Zweck

Mit dem Verkauf der Appenzeller Biberli helfen Kinder anderen Kindern.

Mit dem Verkauf der Appenzeller Biberli helfen Kinder anderen Kindern.

Bild: PD

(pd) In diesen Tagen werden Schülerinnen und Schüler von Tür zu Tür gehen und Appenzeller Biberli verkaufen. Damit soll der Verein "Chindernetz AI" finanziell unterstützt werden. Der unterstützt in Appenzell Innerrhoden Familien, bei welchen das Geld nicht für alles reicht. Ein Lagerbeitrag, eine Sportwoche, Musikstunden ein Velo oder ein neues Bett fürs Kinderzimmer - bei solchen Belangen springt der Verein ein.

Koordiniert wird die Spendenaktion in den Schulen. Unter dem Motto "Kinder sammeln für Kinder" setzen sich rund 200 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrpersonen jedes Jahr für die Spendenaktion ein. Das Engagement gibt den Klassen einen kleinen Beitrag in die Klassenkasse zur freien Verwendung. Der Haupterlös der Aktion wird direkt für Kinder- und Jugendprojekte oder in der Familienunterstützung in Appenzell Innerrhoden eingesetzt.

Donnerstag, 15. Oktober, 14:50 Uhr

Gesundheitsdirektoren schlagen Regierungen Massnahmen gegen Corona vor

Die Ostschweizer Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren fordern ein Tanzverbot, um die Verbreitung des Coronavirus' einzudämmen.

Die Ostschweizer Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren fordern ein Tanzverbot, um die Verbreitung des Coronavirus' einzudämmen.

Bild: Benjamin Manser

(pd) Die Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren der Ostschweizer Kantone (AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG und Fürstentum Liechtenstein) schlagen ihren Regierungen ein gemeinsames Massnahmenprojekt zur Bekämpfung des Coronavirus vor. Damit könnte gemäss Mitteilung ein "Flickenteppich" vermieden werden.

Konkret wird gefordert, dass eine Schutzmaskenpflicht an öffentlichen und privaten Anlässen ab 30 Personen eingeführt wird. Ein Tanzverbot soll ausgesprochen werden; Clubs und Partylokale sollen jedoch nicht geschlossen werden. Die Konsumation in Gastwirtschaftsbetrieben würde an einem festen Sitzplatz erfolgen. Und eine generelle Schutzmaskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen soll von den Kantonen autonom entschieden werden.

Die Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren der Ostschweizer Kantone legen diese Vorschläge nun den einzelnen Kantonsregierungen vor. Die Kantone selbst informieren bis Mitte nächster Woche über die gefassten Beschlüsse.

Donnerstag, 15. Oktober, 13:46 Uhr

SC Herisau organisiert Trainingscamp für Kinder

Im Sportzentrum Herisau machen diese Woche Kinder ihre ersten Erfahrungen mit Puck und Eishockeystock.

Im Sportzentrum Herisau machen diese Woche Kinder ihre ersten Erfahrungen mit Puck und Eishockeystock.

Bild: PD

(red.) Erstmals bietet die «Projektwoche St.Gallen-Herisau» Kindern die Möglichkeit, die schnellste Sportart der Welt kennenzulernen. Seit Montag findet unter dem Patronat des SC Herisau im Sportzentrum Herisau das fünftägige Eishockey-Camp statt.

Unter der Leitung von SCH-Spieler Melvin Studerus, Trainer Thomas Grüninger und Betreuerin Christine Eugster stehen jeden Morgen 19 Knaben im Alter von sechs bis zehn Jahren auf dem Eis. Die Kinder sind in Leistungsgruppen eingeteilt: Anfänger machen erste Erfahrungen mit Stock und Puck, Fortgeschrittene feilen an ihrer Technik. Im Vordergrund stehen der Spass und das Miteinander.

Donnerstag, 15. Oktober, 11:55 Uhr

Bauer aus Herisau nimmt bei «Bauer, ledig, sucht...» teil

Bauer Hansueli gilt als der beliebteste Bauer der aktuellen Staffel.

Bauer Hansueli gilt als der beliebteste Bauer der aktuellen Staffel.

Bild: PD

Bauer Hansueli aus Herisau betreibt auf seinem 16 Hektaren grossen Hof Milchwirtschaft, Aufzucht und Mastbetrieb. Zu seinem Glück fehlt ihm nur noch eine Frau. Die hofft er nun in der 3+-Kuppelshow «Bauer, ledig, sucht..» zu finden.

Bis jetzt ist der 36-Jährige der einzige Appenzeller in dieser Staffel. Von seinem Hof aus sieht man auf den Säntis und die Hundwilerhöchi. Das Bauernleben macht dem humorvollen Landwirt besonders viel Spass. Auch in seiner Freizeit arbeitet er an diversen Projekten und wann immer möglich, versucht er, diese mit dem Reisen zu verbinden. So konnte er bereits in Neuseeland und in Südkorea arbeiten. Aktuell baut der Appenzeller sein neues Wohnhaus– ideale Voraussetzung für die Gründung einer eigenen Familie. Seine Hofdame soll lebensfroh, sportlich und herzlich sein und mit ihm romantische Stunden bei Kerzenschein verbringen wollen.

Die erste Folge läuft heute Abend um 20.15 Uhr auf 3+.

Donnerstag, 15. Oktober, 8:55 Uhr

Stein erneuert Gemeindebeitrag für Walter Zoo

Der Walter Zoo wird von Stein weiterhin finanziell unterstützt.

Der Walter Zoo wird von Stein weiterhin finanziell unterstützt.

Bild: Benjamin Manser

(gk) Der Gemeinderat von Stein hat in den letzten fünf Jahren den Walter Zoo Gossau jährlich mit einem Beitrag von 500 Franken unterstützt. Die Beitragszusicherung läuft in diesem Jahr aus, weshalb gemäss einer Mitteilung einer Beitragszusicherung für die kommenden fünf Jahre zugestimmt wurde. Der Gemeinderat unterstützt den Walter Zoo Gossau also auch zukünftig mit 500 Franken pro Jahr.

Schulklassen aus Partnergemeinden erhalten 50 Prozent Ermässigung auf den Zooeintritt, für zwei Begleitpersonen ist der Eintritt gratis.

Mittwoch, 14. Oktober, 17:05 Uhr

Auffahrunfall mit drei Autos in Waldstatt

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden. Verletzte gab es nicht.

Beim Unfall entstand erheblicher Sachschaden. Verletzte gab es nicht.

Bild: KPAR

(kpar) In Waldstatt kam es am Mittwochvormittag zu einer Auffahrkollision. Ein 52-jähriger Mann fuhr von Hundwil kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Herisau. Auf Höhe der Liegenschaft Mosshaldenstrasse 35 hatten zwei Fahrzeuge vor ihm angehalten, da ein Lenker abbog. Der Autofahrer bemerkte die stehende Fahrzeugkolonne gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei zu spät und es kam zu einer Auffahrkollision. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die stehenden Autos ineinander geschoben. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Personen wurden keine verletzt.

Mittwoch, 14. Oktober, 15:05 Uhr

Informationsanlässe zur Sportlerschule

(pd) Über 100 Schülerinnen und Schüler aus 18 verschiedenen Sportarten besuchen die Sportlerschule Appenzellerland. Im Hinblick auf das nächste Schuljahr führt die Organisation in den nächsten Wochen Informationsanlässe für Jugendliche und deren Eltern durch: Donnerstag, 22. Oktober; Donnerstag, 5. November; Mittwoch, 25. November. Der Beginn ist jeweils 19 Uhr. Auskunft über Örtlichkeit und Anmeldung unter der Telefonnummer 071 335 62 62 / www.sportlerschule.ch

Mittwoch, 14. Oktober, 12:05 Uhr

Landgasthof Sternen in Bühler überreicht Spende an Tierli Walter Zoo

Checkübergabe im Walter Zoo Gossau: Ralph und Yvonne Frischknecht vom Landgasthof Sternen in Bühler mit den beiden Kindern Dean und Louis sowie den Vertretungen des Walter Zoos, Thomas Harder und Jeannine Gleichmann Federer.

Checkübergabe im Walter Zoo Gossau: Ralph und Yvonne Frischknecht vom Landgasthof Sternen in Bühler mit den beiden Kindern Dean und Louis sowie den Vertretungen des Walter Zoos, Thomas Harder und Jeannine Gleichmann Federer.

Bild: PD

(pd) Vor gut einem halben Jahr hat der Bundesrat die Schweizer Bevölkerung in den Lockdown geschickt. Alle Läden, Restaurants, Bars sowie Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe wurden geschlossen, der Alltag auf Minimalbetrieb heruntergefahren.

Nicht so im Landgasthof Sternen in Bühler. Küchenchef Ralph Frischknecht stand trotz Corona Tag für Tag am Herd und richtete vor dem Gasthaus einen Verkaufsstand fürs Take Away ein. Der Küchenchef tat dies auch für einen guten Zweck. Vom 17. März, dem Tag des Lockdown-Beginns, bis zur ersten Juni-Woche verarbeitete Frischknecht gemäss Mitteilung 11000 Eier und 820 Kilo Mehl. Die Spätzli wurden in 500-Gramm-Säcke abgefüllt. Der Erlös dieser Aktion war für den Walter Zoo bestimmt.

6850 Franken kamen zusammen; die Checkübergabe fand kürzlich in Gossau statt. Für Thomas Harder und Jeannine Gleichmann Federer war es ein besonderer Tag.

Mittwoch, 14. Oktober, 10:40 Uhr

Jakob Kellenberger kommt für Henry-Dunant-Gedenktag zurück nach Heiden

(pd) Am 30. Oktober 1910 starb Henry Dunant 82-jährig im Bezirkskrankenhaus Heiden, in welchem er während 18 Jahren als Pensionär gewohnt hatte. In Gedenken an den Initiator der Rotkreuzbewegung und der Genfer Konventionen organisiert das Henry-Dunant-Museum alljährlich zu seinem Todestag eine Gedenkfeier mit prominenten Gastredner/innen.

Jakob Kellenberger kehrt am 30. Oktober für den Henry-Dunant-Gedenktag nach Heiden zurück.

Jakob Kellenberger kehrt am 30. Oktober für den Henry-Dunant-Gedenktag nach Heiden zurück.

Bild: ICRC/T. Gassmann – ICRC Geneva

(pd) Für den diesjährigen Anlass zum 110. Todestag von Henry Dunant kehrt einer der wohl bekanntesten «Häädler» an seinen Geburtsort zurück: Jakob Kellenberger. Er ist in Heiden geboren und verbrachte hier einen Teil seiner Kindheit. Der frühere Spitzendiplomat und EU-Chefunterhändler für die Schweiz hat von 2000 bis 2012 das IKRK präsidiert. Seit 2013 ist er Präsident von Swisspeace. Am 30. Oktober hält er die Gedenkrede beim Dunant-Denkmal an der Seeallee.

Eröffnet wird die Feier mit dem gemeinsamen Läuten der Peace Bell vor dem Henry-Dunant-Museum an der Asylstrasse 2. Ein Fackelmarsch zieht dann zum Dunant-Platz, wo Dr. Jakob Kellenberger seine Rede hält. Für musikalische Begleitung sorgt die Stegreifgruppe Oberegg. Die Feier wird bei gemütlichem Beisammensein im Kursaal Heiden fortgesetzt.

Für den diesjährigen Anlass zum 110. Todestag von Henry Dunant kehrt gemäss einer Mitteilung einer der wohl bekanntesten «Häädler» an seinen Geburtsort zurück: Jakob Kellenberger. Er ist in Heiden geboren und verbrachte hier einen Teil seiner Kindheit. Der frühere Spitzendiplomat und EU-Chefunterhändler für die Schweiz hat von 2000 bis 2012 das IKRK präsidiert. Seit 2013 ist er Präsident von Swisspeace. Am 30. Oktober hält er die Gedenkrede beim Dunant-Denkmal an der Seeallee.

Eröffnet wird die Feier um 18.30 Uhr mit dem gemeinsamen Läuten der Peace Bell vor dem Henry-Dunant-Museum an der Asylstrasse 2. Ein Fackelmarsch zieht dann zum Dunant-Platz, wo Kellenberger seine Rede hält. Für musikalische Begleitung sorgt die Stegreifgruppe Oberegg. Die Feier wird bei gemütlichem Beisammensein im Kursaal Heiden fortgesetzt.

Mittwoch, 14. Oktober, 8:55 Uhr

SAK schliesst Verkabelungsprojekt in Schwellbrunn ab

1,6 Millonen Franken investierte die SAK in das Verkabelungsprojekt in Schwellbrunn.

1,6 Millonen Franken investierte die SAK in das Verkabelungsprojekt in Schwellbrunn.

Bild: PD

(pd) Die SAK (St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG) hat während den letzten zwei Jahren westlich der Gemeinde Schwellbrunn Richtung Untere Mühle-Degersheim umfangreiche Netzsanierungsarbeiten ausgeführt. Im Rahmen dieser Bauarbeiten wurden gemäss Mitteilung fünf Betonmasten-Transformatorenstationen durch vier Fertigbeton Klein-Transformatorenstationen ersetzt, 210 Holz- und Betonmasten abgebrochen und rund 12,5 Kilometer Erdkabel verlegt. Gleichzeitig wurden in die neuen Rohranlagen jeweils ein zusätzliches Multifunktionsrohr für einen späteren Glasfaserausbau eingezogen.

Die SAK investierte insgesamt 1.6 Millionen Franken in das Verkabelungsprojekt und schloss dieses nach einer knapp eineinhalbjährigen Bauphase Ende August 2020 ab.

Dienstag, 13. Oktober, 17:45 Uhr

Lutzenberg will 2,2 Millionen Franken investieren

Die Gemeinde Lutzenberg will im nächsten Jahr einige Investitionen tätigen.

Die Gemeinde Lutzenberg will im nächsten Jahr einige Investitionen tätigen.

Bild: APZ

In der Investitionsrechnung der Gemeinde Lutzenberg sind gemäss Mitteilung Vorhaben von rund 2,2 Millionen Franken vorgesehen. Budgetiert ist die Fassadensanierung des Gemeindehauses, die Neuanschaffung eines Bauamt-Fahrzeuges und der Gemeindebeitrag für die Erneuerung der Kantonsstrasse Nr. 51.3 Landegg – Thal. Letztere zieht die Erneuerung des veralteten Rohrnetzes mit sich. Um dem heute üblichen Standard zu entsprechen, müssten in Zusammenhang mit dem Bauprojekt des Reservoir Sack auch Leitungserneuerungen getätigt werden.

Der Voranschlag 2021 wird den Stimmberechtigten am Montag, 2. November, um 19 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Orientierungsversammlung erläutert. Im Anschluss folgt ein Update bezüglich des Seniorenwohnheims Brenden und der künftigen Nutzung der Landegg.

Dienstag, 13. Oktober, 15:30 Uhr

Waldstatt: Auffahrunfall vor dem Fussgängerstreifen

Gemäss Ausserrhoder Kantonspolizei habe die junge Frau zu spät realisiert, dass das voranfahrende Auto gebremst hat.

Gemäss Ausserrhoder Kantonspolizei habe die junge Frau zu spät realisiert, dass das voranfahrende Auto gebremst hat.

Bild: KPAR

(kpar) In Waldstatt ist es am frühen Dienstagmorgen zu einer Auffahrkollision gekommen. Um 6.20 Uhr fuhr gemäss Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei eine 20-jährige Frau von Waldstatt in Richtung Herisau. Vor dem Fussgängerstreifen beim Bahnübergang hielten die voranfahrenden Autos an. Die Lenkerin bemerkte das nicht und bremste zu spät. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Personen wurden keine verletzt.

Dienstag, 13. Oktober, 13:45 Uhr

Weihnachtspäckli für Osteuropa

Von Armut betroffene Familien in Osteuropa werden mit der Aktion "Weihnachtspäckli" unterstützt.

Von Armut betroffene Familien in Osteuropa werden mit der Aktion "Weihnachtspäckli" unterstützt.

Bild: PD

(pd) In Gais spannen auch dieses Jahr die beiden Landeskirchen und die Freie Evangelische Gemeinde Gais bei der schweizweiten Aktion "Weihnachtspäckli" zusammen, in Teufen ist es die Evangelisch reformierte Kirchgemeinde. Gesammelt werden Pakete für Erwachsene und Kinder. Damit der Transport nach Moldawien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Weissrussland und in die Ukraine reibungslos verläuft und die Pakete gerecht verteilt werden können, seien gemäss Mitteilung Standardpakete eine Voraussetzung. Die Päckli für Erwachsene enthalten vorwiegend Lebensmittel und Hygieneartikel. Für Kinder werden Schulmaterial, Spielzeug, Süssigkeiten und Hygieneartikel eingepackt. Die ausführliche Inhaltsliste findet man auf www.weihnachtspäckli.ch und auf dem Flyer, der in den Kirchen aufliegt.

Vom 24. Oktober bis zum 14. November in Gais (respektive 19. November in Teufen) können die Päckli in Gais in den Kirchen und im Claro-Weltladen sowie in Teufen im Kirchgemeindehaus abgegeben werden. Am Samstag, 24. Oktober, findet dieses Jahr zudem wieder eine Standaktion auf dem Gaiser Dorfplatz und bei der Migros Teufen statt.

Dienstag, 13. Oktober, 11:45 Uhr

Kanton Appenzell Ausserrhoden verschickt Corona-Flyer

Die Anzahl an Corona-Neuinfektionen nimmt schweizweit derzeit zu.

Die Anzahl an Corona-Neuinfektionen nimmt schweizweit derzeit zu.

Bild: Hayoung Jeon / EPA

(kk) In den kommenden Tagen erhalten die Ausserrhoder Bevölkerung sowie die Unternehmen einen Flyer zu den Corona-Verhaltens- und Hygieneregeln. Der Flyer enthält gemäss Mitteilung die vier wichtigsten Empfehlungen, um sich gegen eine Infektion zu schützen und damit die weitere Ausbreitung des Virus`einzudämmen. Ziel der Aktion ist eine weitere Sensibilisierung.

„Es darf nicht zu einem zweiten Lockdown kommen“, sagt Yves Noël Balmer, Vorsteher des Departements Gesundheit und Soziales. „Es ist wichtig, dass die Bevölkerung – aber auch die Unternehmen – die Verhaltensregeln weiterhin konsequent einhalten. Das gilt insbesondere jetzt, weil im Herbst die Grippesaison beginnt. Wir dürfen in unseren Anstrengungen jetzt nicht nachlassen, auch wenn bei der Bevölkerung verständlicherweise eine gewisse Ermüdung festzustellen ist.“

In den letzten Wochen musste schweizweit ein Anstieg der Neuinfektionsraten beobachtet werden. Dies bildet sich auch in Appenzell Ausserrhoden ab. Die Fälle in Appenzell Ausserrhoden waren zurückzuführen auf einzelne grössere Anhäufungen (etwa ein Ausbruch in einem Betrieb und in einer Schule mit Folgeansteckungen).

Dienstag, 13. Oktober, 10:45 Uhr

Neue Ladestation in Oberegg eröffnet

Marcel Kellenberger, Verkaufsberater E-Mobilität SAK, und Hannes Bruderer, Bezirkshauptmann Oberegg, bei der Inbetriebnahme der Ladestation im Bezirk Oberegg.

Marcel Kellenberger, Verkaufsberater E-Mobilität SAK, und Hannes Bruderer, Bezirkshauptmann Oberegg, bei der Inbetriebnahme der Ladestation im Bezirk Oberegg.

Bild: PD

Der Bezirk Oberegg hat vor Kurzem gemäss einer Mitteilung eine evpass-Ladestation auf dem neu erstellten Parkplatz beim Bären in Betrieb genommen. Diese wurde durch die SAK installiert und kann mittels evpass-App, evpass-Karte, SBB SwissPass oder Apps anderer Roaming-Anbieter bedient werden. Kunden laden ihre Elektrofahrzeuge mit Naturstrom auf.

Hannes Bruderer, Bezirkshauptmann der Bezirksverwaltung Oberegg, freut sich über die neuen Ladestationen, wie er sagt: «Auch wir wollen die Energiezukunft unterstützen und unseren Besuchern ein Zusatzangebot mit Lademöglichkeit für Ihre Elektrofahrzeuge bieten. Die SAK und evpass bieten skalierbare Ladelösungen an, die unsere Bezirksverwaltung zukunftsweisend ergänzt.» Die SAK setzt sich seit fünf Jahren für ein grösseres Ladenetz für die E-Mobilität ein. In dieser Zeit hat sie über 140 öffentliche Ladestationen von Zürich bis Graubünden realisiert. Diejenige in Oberegg ist Nummer 149.

Dienstag, 13. Oktober, 8:55 Uhr

Walzenhausen: Kirchengesang trotz Corona

Der Kirchengesang fand coronabedingt vor der Kirche Walzenhausen statt.

Der Kirchengesang fand coronabedingt vor der Kirche Walzenhausen statt.

Bild: PD

(pd) Nach einer gefühlten Ewigkeit und bereits drei abgebrochenen Projekten konnte der Kirchenchor Walzenhausen vergangenen Sonntag wieder einmal einen Auftritt geniessen. Auch dieser Auftritt war durch Corona geprägt, aber das gute Wetter und die Unterstützung aller liess den Chor einmal anders auftreten.

So begann der Gottesdienst vor der Kirche mit einem Begrüssungslied "My lord what a Morning" vom Chor. Der Gottesdienst fand wie geplant in der Kirche statt. Für den Segen und Dank kam der Pfarrer mit der Gemeinde dann wieder nach draussen, wo der Kirchenchor alle mit dem bekannten "Amen" empfing.

Montag, 12. Oktober, 17:45 Uhr

Milena Bleiker vom EV Herisau erfolgreich am Ticino Cup

(pd) Vergangenes Wochenende fand in der Eishalle Bellinzona mit dem Ticino Cup ein Wettkampf der Swiss Cup Serie statt. Diese Serie dient der Qualifikation für die nationalen Meisterschaften, wobei die 30 besten der sogenannten ‘Personal List’ startberechtigt sind.

Milena Bleiker während ihres Kurzprogrammes in Bellinzona.

Milena Bleiker während ihres Kurzprogrammes in Bellinzona.

Bild: PD

Milena Bleiker vom Eislaufverein Herisau startete erstmals in der Kategorie "Junioren", der zweithöchsten nationalen Stufe. Die 15-jährige Gymnasiastin zeigte am Samstag das Kurzprogramm, worin ihr eine Dreifachsalchow-Doppeltoeloop Kombination gelang. Damit und mit Pirouetten und Schrittpassagen lag sie gemäss einer Mitteilung nach Tag eins auf dem 9. Zwischenrang im 21-köpfigen Teilnehmerfeld.

In der Kür wollte sie es dann zu gut machen. Fürs Juniorenprogramm hatte sie sich gleich drei Dreifachsprünge vorgenommen, welche leider allesamt missrieten. Ansonsten lief sie ihr Programm sicher. Mit einem Total von 100.38 Punkten ist sie die erste Eiskunstläuferin vom Eislaufverein Herisau, die einen Gesamtscore von über 100 Punkten erreichte. Den Ticino Cup beendete sie damit auf dem 12. Schlussrang.

Montag, 12. Oktober, 15:45 Uhr

Zehnkämpfer Simon Ehammer für einmal auf dem Eishockeyfeld

Simon Ehammer gesellte sich zu den Eishockeyspielern aufs Eis.

Simon Ehammer gesellte sich zu den Eishockeyspielern aufs Eis.

Bild: MC

(pf) Am Samstag hatte der Zehnkämpfer Simon Ehammer eine elfte Disziplin zu bewältigen. Der 20-Jährige aus Stein war am vergangenen Samstag Ehrengast im Sportzentrum, als der SC Herisau gegen Rheintal spielte. Dass es die erste Saisonniederlage gab, war nicht die Schuld des Junioren-Europameisters und U-20-WM-Dritten: Ehammer warf den Puck durchaus gekonnt ein. Der Auftritt Ehammers wurde vom Publikum mit viel Applaus gewürdigt.

Montag, 12. Oktober 14:15 Uhr

Der Jodlerclub Stadt St.Gallen singt in Bühler

Der Jodlerclub St,Gallen bei einer Probe im Kirchgemeindehaus Linsebühl.

Der Jodlerclub St,Gallen bei einer Probe im Kirchgemeindehaus Linsebühl.

Bild: Urs Bucher

Der Jodlerclub Stadt St.Gallen gibt am 8. November ein Konzert in der reformierten Kirche Bühler. Es ist der erste öffentliche Auftritt des Chores seit mittlerweile acht Monaten. Die Proben begannen nach dem Lockdown am 9. Juni. Damals sangen aber nur jeweils sieben Personen zusammen. Ab August wird nun in Halbchören mit zirka 12 Personen geübt. Die Jodlermesse mit dem gesamten Chor beginnt an jenem 8. November um 9:40 Uhr.

Montag, 12. Oktober 11:30 Uhr

Jodlerfest Appenzell 2022 mit neuem Internetauftritt

Screenshot der neuen Webseite.

Screenshot der neuen Webseite.

Bild: PD

(pd) Die Webseite für das 31. Nordostschweizerische Jodlerfest im Sommer 2022 in Appenzell wurde überarbeitet. Auf www.jodlerfest-appenzell.ch prägen neu Fotos von aktiven Jodlerinnen, Fahnenschwingern und Alphornbläsern sowie farbenfrohe Aufnahmen aus dem Appenzellerland das Erscheinungsbild.

Für alle Interessierten sowie die erwarteten Aktiven aus der ganzen Schweiz stehen gemäss Mitteilung zahlreiche Informationen zum Fest und dessen Organisation zur Verfügung. Ebenso besteht für potenzielle Sponsoren die Möglichkeit, sich ein Bild des Jodlerfests zu verschaffen und sich für den Anlass zu engagieren.

Montag, 12. Oktober 10:08 Uhr

Bahnstrecke Herisau - Jakobsbad wird während dreier Wochen gesperrt

(pd) Vom 19. Oktober bis 9. November wird die Bahnstrecke Herisau - Jakobsbad gesperrt. Die Appenzeller Bahnen (AB) führen gemäss einer Mitteilung Bauarbeiten durch. Die Sanierung des Bahnübergangs Industriestrasse Herisau, der Umbau des Bahnhofs Waldstatt sowie diverse weitere Unterhalts- und Erneuerungsarbeiten sind geplant.

Am Bahnhof Waldstatt werden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt.

Am Bahnhof Waldstatt werden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt.

Bild: PD

Während der Totalsperrung der Bahnstrecke verkehren Ersatzbusse. Die Abfahrtszeiten weichen teils vom regulären Fahrplan ab. Die Anschlüsse morgens in Richtung Herisau würden gemäss Schreiben gewährleistet, der Zug in Herisau wartet den Ersatzbus ab. In der Gegenrichtung entstünden jedoch längere Wartezeiten in Jakobsbad. Die AB empfehlen darum ihren Fahrgästen, vorab den Online-Fahrplan der SBB zu studieren und mehr Reisezeit einzurechnen.

Montag, 12. Oktober 8:35 Uhr
FC Urnäsch 1 trat gegen FC Rebstein 2b auf dem Platz Birkenau in Rebstein an und gewann mit 4: 3.

FC Urnäsch 1 trat gegen FC Rebstein 2b auf dem Platz Birkenau in Rebstein an und gewann mit 4: 3.

Bild: Andy Mueller / freshfocus

Urnäsch gewinnt auswärts gegen Rebstein

(pd) Urnäsch war dieses Wochenende zu Gast bei Rebstein. Schon nach den ersten 4. Minuten lagen sie 1:0 zurück. Doch die Urnäscher blieben unbeeindruckt und schossen in der 18. Minute den Ausgleich. Das Spiel blieb weiterhin offen. Nach einem Ball in die Tiefe gelang Rebstein erneut in Führung. Noch vor der Halbzeit schafften die Urnäscher wieder die Partie auszugleichen.

Die zweite Hälfte waren die Gäste spielbestimmender, sie tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor auf. In der 65. Minute gingen sie zum ersten Mal in Führung. Nach einem Eckball kullerte der Ball in den Strafraum und fand den Weg überraschen ins Tor. Urnäsch kämpfte weiter und spiele auf Sieg. Ihr Engagement brachte ihnen noch kurz vor Ende der Partie den Sieg ein. Das Spiel endete 3:4 für Urnäsch.

Sonntag, 11. Oktober 16:25 Uhr

Kleinkind von Auto-Anhänger umgerissen und am Kopf verletzt

(kapo/Y.B.) Ein 15 Monate alter Knabe wurde am Sonntagmittag von einem rückwärtsfahrenden Anhänger umgerissen. Das Kleinking zog sich mittelschwere Kopfverletzungen zu.

Das 15 Monate alte Kind zog sich beim Unfall mit dem Anhänger mittelschwere Kopfverletzungen zu.

Das 15 Monate alte Kind zog sich beim Unfall mit dem Anhänger mittelschwere Kopfverletzungen zu.

Bild: pd

Ein 26-jähriger Mann fuhr mit einem Personenwagen samt Anhänger auf einem Vorplatz in Appenzell Eggerstanden rückwärts und wollte den Anhänger auf den dortigen Parkplatz stellen, schreibt die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden. Zur selben Zeit hielten sich der 15 Monate alte Neffe des Mannes und dessen Grossmutter bei einem anderen Fahrzeug auf dem Vorplatz auf.

«Aus noch nicht geklärten Gründen wurde der Knabe vom rückwärtsfahrenden Anhänger umgerissen und stürzte», schreibt die Polizei. Dabei zog er sich mittelschwere Kopfverletzungen zu. Im Einsatz waren die Ambulanz vom Spital Appenzell und die Rega. Das Careteam beider Appenzell wurde ebenfalls aufgeboten.

Freitag, 9. Oktober - 18:13 Uhr

Offizielle Eröffnung der Olma

Die Olma gibt es dieses Jahr nur im Mini-Format.

Die Olma gibt es dieses Jahr nur im Mini-Format.

Bild: Tobias Garcia

(pd) Die Olma-Messen finden zwar in St.Gallen statt, locken aber auch Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus dem Appenzellerland. Dieses Jahr findet die Olma wegen der Coronapandemie in abgespeckter Form statt. Gestern Abend wurde im kleinen Rahmen der offizielle Eröffnungstag mit «eifach Liebi - üsen Obig» gefeiert, wie aus einer Medienmitteilung zu entnehmen ist.

In diesem Video sehen Sie die Eröffnungszeremonie:

Freitag, 9. Oktober - 16:08 Uhr

Der 12-jährige Elischa finanziert mit dem Verkauf von 1.-August-Abzeichen sein erstes Töffli

(pd) 55 Schülerinnen und Schüler knackten beim diesjährigen 1.-August-Abzeichen Verkauf erstmals die 3‘000 Marke. Dank der Vermittlung des Erziehungs- und Kulturdirektors, Herr Landammann Roland Inauen, motivierten mehrere Lehrkräfte die Kinder, sich trotz Covid-19 an der Verkaufsaktion zu beteiligen. Albert Koller, ehemaliger Lehrer, koordiniert den Verkauf schon seit knapp 20 Jahren unter den Freiwilligen. Mit dem Nettoerlös aus dem Verkauf der Abzeichen unterstützt und fördert die Stiftung Pro Patria die Erhaltung, Pflege und Zukunft des Kulturerbes der Schweiz. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Pro Patria hervor.

Elischa ist in der sechsten Klasse und spart auf ein Töffli. Für Pro Patria hat er insgesamt 1350 Abzeichen verkauft und sich so ein zusätzliches Sackgeld verdient.

Elischa ist in der sechsten Klasse und spart auf ein Töffli. Für Pro Patria hat er insgesamt 1350 Abzeichen verkauft und sich so ein zusätzliches Sackgeld verdient.

Bild: PD

Zum ersten Mal sei in Appenzell Innerrhoden die 3‘000er Grenze beim Verkauf des 1.-August-Abzeichens überschritten worden. Albert Koller ist begeistert:

«Ich bin total überrascht über diesen Rekord. Die Kinder haben trotz Corona insgesamt 3‘133 Abzeichen verkauft. Das ist einfach fantastisch!»

Das Rekordergebnis ist insbesondere Elischa zu verdanken, einem Sechstklässler, der, anstatt in die Ferien zu fahren, die Zeit nutzte, Abzeichen zu verkaufen. Mit der Verkaufsprovision wollte er sein Taschengeld aufbessern. Er spart nämlich für sein erstes Mofa. «Mit unglaublichem Fleiss und Durchhaltewillen verkaufte er 1‘350 Abzeichen. Für diese grossartige Leistung verdient er Dank und Anerkennung», schreibt Pro Patria weiter.

Freitag, 9. Oktober - 14:31 Uhr

Mitteilungen der Standeskommission

Die Ratskanzlei Appenzell Innerrhoden informiert über diverse Personalrochaden und Interimslösungen:

Als technischer Sachbearbeiter im Landesbauamt ist mit einem 100-Prozent-Pensum Stephan Eberl aus Salmsach gewählt worden. Er wird die Stelle am 1. Januar 2021 antreten.

Die in Trogen wohnhafte studierte Juristin Anja Fässler ist als juristische Mitarbeiterin im Rechtsdienst der Ratskanzlei gewählt worden. Sie übernimmt die vakante Stelle ab Januar 2021.

Zur Überbrückung der während des Mutterschaftsurlaubs der KESB-Präsidentin Franziska Gerspach entstehenden Lücke wird Glen Aggeler befristet eingesetzt. Der patentierte Rechtsagent hat vor zwei Jahren eine Ausbildung in Sozialarbeit und Recht mit dem Masterdiplom abgeschlossen und soll in wenigen Wochen mit einem Pensum von 60 Prozent als befristetes Mitglied der KESB Appenzell Innerrhoden fungieren.

Eine der vielen Neubesetzungen: Glen Aggeler wurde als befristetes Mitglied der KESB Appenzell Innerrhoden gewählt.

Eine der vielen Neubesetzungen: Glen Aggeler wurde als befristetes Mitglied der KESB Appenzell Innerrhoden gewählt.

Bild: Dinah Hauser

Die heute von Gerspach als Präsidentin der KESB wahrgenommenen präsidialen Aufgaben werden interimistisch von KESB-Mitglied Christian Dobler übernommen. Die Standeskommission hat ihm dazu für die Zeit vom 1. November 2020 bis 31. Mai 2021 die Funktion als KESB-Vizepräsident übertragen.

Zur Bearbeitung zusätzlicher Arbeiten aufgrund der Coronapandemie und weiterer anstehender Projekte des Departementssekretariats des Gesundheits- und Sozialdepartements sowie des Gesundheitsamts werden die gemäss dem bewilligten Stellenplan derzeit freien 10 Stellenprozente neu besetzt. Karin Hartmann, juristische Mitarbeiterin im Departementssekretariat, wird ihr Arbeitspensum ab dem 1. Oktober 2020 von 40 auf 50 Prozent erhöhen.

Freitag, 9. Oktober - 11:12 Uhr

SAK baut das evpass-Ladenetz aus

(pd) Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) baut gemeinsam mit evpass und seinen Partnern das evpass-Ladenetz aus. Evpass ist mit aktuell 1'883 Ladestationen das grösste öffentliche Ladenetz der Schweiz. Auf dem Parkplatz des Migros Heiden wurden kürzlich zusammen mit der Genossenschaft Migros Ostschweiz die SAK-Ladestationen mit den Nummern 147 bis 148 in Betrieb genommen.

Marcel Kellenberger (links), Verkaufsberater E-Mobilität SAK, und Marc Wirth, Filialleiter der Migros Heiden, vor den neuen SAK-Ladestationen bei der Migros in Heiden.

Marcel Kellenberger (links), Verkaufsberater E-Mobilität SAK, und Marc Wirth, Filialleiter der Migros Heiden, vor den neuen SAK-Ladestationen bei der Migros in Heiden.

Bild: PD

Die E-Mobilität boomt. Davon zeugen gemäss Medienmitteilung der SAK die grosse Nachfrage nach Elektrofahrzeugen und die Ankündigungen der bekannten Automobilhersteller, im laufenden Jahr eine vielfältige Modellauswahl in allen Preiskategorien auf den Markt zu bringen. Die steigende Effizienz und die sinkenden Preise von Elektroautos machen die E-Mobilität für immer mehr Menschen zur valablen Alternative gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Attraktiver wird die E-Mobilität zudem durch das immer grösser werdende öffentliche Ladenetz in der Schweiz, schreibt die SAK weiter. Die neuen evpass-Ladestationen können mittels evpass-App, evpass-Karte, SBB SwissPass oder Apps anderer Roaming-Anbieter bedient werden. Kunden laden ihre Elektrofahrzeuge mit Naturstrom auf.

Freitag, 9. Oktober - 09:45 Uhr

Velofahrerin bei Sturz in Bühler leicht verletzt

Von diesem Rennvelo stürzte die 24-jährige Lenkerin.

Von diesem Rennvelo stürzte die 24-jährige Lenkerin.

Bild: PD

(kpar) Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, war am Donnerstagnachmittag, 8. Oktober, eine 24-jährige Velofahrerin mit ihrem Rennvelo vom Dorf Bühler auf der Hauptstrasse in Richtung Teufen unterwegs. Beim Bahnübergang ausgangs Dorf Bühler geriet die sie mit dem Vorderrad in die Schienen, verlor dabei die Herrschaft über ihr Rennvelo und stürzte in der Folge.

Beim Sturz zog sich die Velofahrerin leichte Kopfverletzungen zu und musste in der Folge ins Spital überführt werden. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Donnerstag, 8. Oktober - 19:02 Uhr

2. Kolumination auf dem Säntis um ein Jahr verschoben

(pd/chs) Die 2. Kolumination findet neu im Herbst 2021 statt. Die unsichere Lage sowie Einreisebeschränkungen haben das Organisationsteam dazu bewogen, das Kolumnisten- und Slammertreffen zu verschieben, wie sie in einer Medienmitteilung festhalten.

Kolumnist Harald Martenstein (links) im Gespräch mit Moderator Hanspeter Trütsch.

Kolumnist Harald Martenstein (links) im Gespräch mit Moderator Hanspeter Trütsch.

Bild: Carmen Wüest

Aufgrund der Vorschriften des Kantons St.Gallen für Einreisende aus Wien müssten die beiden Teilnehmerinnen Tanja Maljartschuk, Kolumnistin, und Mieze Medusa, Slammerin, für zehn Tage in Quarantäne. Dies gälte auch für Teilnehmende aus Risikogebieten. Das Programm 2020 soll nun mit den gleichen Kolumnisten und Slammern im Herbst 2021 stattfinden.

«Leistung» bleibt das Thema der 2. Kolumination auf dem Säntis. An der Veranstaltung treten wiederum sechs der bekanntesten Kolumnistinnen und Kolumnisten und drei namhafte Slammer auf – jeweils aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie es in der Mitteilung heisst, werden Birgit Schmid (NZZ), Tamara Wernli (Weltwoche), Tanja Maljartschuk (Falter), Jan Fleischhauer (Focus) und Julia Voss (FAZ) im Herbst 2021 ihre Kolumnen zum Besten geben. Bei den Slammern treten Mieze Medusa, Österreich, Marvin Suckut, Deutschland, und Gregor Stäheli aus der Schweiz auf. Rainer Hank, der ehemalige Leiter der Wirtschaftsredaktion der FAS, macht sich grundsätzliche Gedanken über die Stärken und Gefahren von Kolumnen.

Die bereits gebuchten Tickets bleiben für 2021 gültig. Weitere Tickets können unter www.kolumination.ch gekauft werden.

Donnerstag, 8. Oktober - 17:32 Uhr

Weniger Stellensuchende in Appenzell Ausserrhoden als im August

(kk) Die Kantonskanzlei Appenzell Ausserrhoden kommuniziert die Arbeitslosenstatistik September 2020. Dabei fällt auf, dass das Total der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat um 38 Personen abgenommen hat. Dies entspricht einer Abnahme von 3,5 Prozent. Neu sind 1'045 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 661 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 384 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 123 in der Kündigungsfrist. Weitere 192 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen.

Die übrigen 69 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt neu bei 2,1 Prozent.

In Appenzell Ausserrhoden waren Ende September 1'045 Personen auf Stellensuche, 38 weniger als im Vormonat.

In Appenzell Ausserrhoden waren Ende September 1'045 Personen auf Stellensuche, 38 weniger als im Vormonat.


Symbolbild: Martin Ruetschi/KEY

Von Arbeitslosigkeit betroffen sind 587 Männer und 458 Frauen. 392 Stellensuchende (Vormonat 394) sind über 50-jährig. 12,3 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen.

In der Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 133 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 2,4 Prozent um 0,3 Prozent höher als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Donnerstag, 8. Oktober - 16:10 Uhr

Einbruchdiebstahl in Herisau

Schaden in noch nicht bestimmter Höhe ist in der Nacht auf Donnerstag in Herisau bei einem Einbruchdiebstahl in eine Bäckerei entstanden.

Schaden in noch nicht bestimmter Höhe ist in der Nacht auf Donnerstag in Herisau bei einem Einbruchdiebstahl in eine Bäckerei entstanden.

Symbolbild: PD

(kpar) Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, hat sich eine bislang noch unbekannte Täterschaft in der Zeit zwischen Mittwochabend, 7. Oktober, 18.30 Uhr, und Donnerstagmorgen, 8. Oktober, 6 Uhr, über ein Fenster Zugang zu den Räumlichkeiten einer Bäckerei verschafft. Die Täterschaft durchsuchte verschiedene Behältnisse und entwendete schliesslich Bargeld in noch nicht bestimmter Höhe.

Donnerstag, 8. Oktober - 14:58 Uhr

SRF lanciert neue Kinderserie «Gwunderfitz»

Andrin, einer der Kinderreporter in «Gwunderfitz», auf einem Dampfschiff.

Andrin, einer der Kinderreporter in «Gwunderfitz», auf einem Dampfschiff.

Bild: PD

(pd) Am Mittwoch, 7. Oktober, startete eine neue Kinderserie von SRF: «Gwunderfitz». Darin tauchen junge, neugierige Kinderreporterinnen und Kinderreporter in die Welt der Erwachsenen ein. Genauer gesagt in die Berufswelt der Erwachsenen. So finden sich die Kinder unter anderem in einem Dampfschiff, in einem Coiffeursalon oder einem Tattoostudio wieder. Dort stellen sie die Fragen, die sie wirklich interessieren.

Die zweite Folge wird am Mittwoch, 14. Oktober 2020, auf srfkids.ch ausgestrahlt.

Donnerstag, 8. Oktober - 11:21 Uhr

Der Säntisgipfel ist schneebedeckt

Meteo Schweiz beschreibt auf Twitter den Sonnenaufgang vom Donnerstagmorgen auf dem Säntis als «Leckerbissen für alle Freunde des Winters».

Meteo Schweiz beschreibt auf Twitter den Sonnenaufgang vom Donnerstagmorgen auf dem Säntis als «Leckerbissen für alle Freunde des Winters».

Bild: saentis.roundshot.com

Am Donnerstagmorgen teilte Meteo Schweiz auf seinem Twitter-Account eine Aufnahme, die den Gipfel des Säntis mit Raueis und Raureif überzogen zeigt. Gemäss Angaben von Meteo Schweiz herrschten dort frühmorgens Temperaturen von -3°C bei einer hohen Luftfeuchtigkeit.

Donnerstag, 8. Oktober - 10:15 Uhr

73-jähriger Fahrer verursacht Selbstunfall in Wald

Am Fahrzeug, der Hecke und dem Zaun entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker blieb unverletzt.

Am Fahrzeug, der Hecke und dem Zaun entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker blieb unverletzt.

Bild: PD

(kpar) Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, hat sich am Mittwochnachmittag, 7. Oktober, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen in Wald ereignet. Ein 73-jähriger Automobilist fuhr um 14.20 Uhr mit seinem Fahrzeug vom Kaien kommend auf der Hauptstrasse Richtung Dorf Wald. Im Bereich Schweizerbund verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kollidierte dort mit einer Thujahecke und einem Metallzaun.

Donnerstag, 8. Oktober - 09:30Uhr

Selbstunfall mit Personenwagen in Rehetobel

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Der Lenker blieb unverletzt.

Bild: PD

(kpar) Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden informiert über einen Selbstunfall in Rehetobel. Gemäss Medienmitteilung sei ein 19-jähriger Lenker in der Nacht auf Donnerstag, 8. Oktober, um 23.20 Uhr mit seinem Personenwagen von Grub kommend auf der St.Gallerstrasse in Richtung Speicherschwendi gefahren. Im Bereich Habset verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug und geriet in der Folge über den rechten Fahrbahnrand in die angrenzende Wiese. Dort kollidierte das Fahrzeug im abfallenden Gelände mit einer Gartenanlage bevor es schliesslich auf der Seite liegend zum Stillstand kam.

Der Lenker blieb zwar unverletzt, musste sich aber einem Atemalkoholtest unterziehen und den Führerausweis noch auf der Stelle abgeben.

Mittwoch, 7. Oktober - 18:12 Uhr

Weihnachtsaktion in Walzenhausen

(io) Schon letztes Jahr hatte Uschi Frei-Blank, Präsidentin der katholischen Kirchgemeinde, die Idee für die Weihnachtsaktion. «Eine Bekannte hat mir vom Weihnachtsprojekt im Rheintal erzählt. Ich war sofort begeistert vom Vorhaben. Der Kirchenrat war ebenfalls begeistert und entschied, die Aktion dieses Jahr als diakonisches Projekt durchzuführen.

Nachbarn, Freunde und Bekannte können einen Weihnachtswunsch für eine andere Person aufschreiben. Wichtig ist, dass der Name des zu Beschenkenden samt Adresse und gegebenenfalls Telefonnummer notiert wird. Der Wunsch soll klar formuliert sein. Zum Beispiel: Ein Winterpullover Grösse L, oder: Frau X wünscht sich ein Zugticket nach Zürich, um ihren Sohn zu besuchen. Oder: Familie Z möchte für ihre beiden Töchter im Alter von X und Y Jahren einen Teddybären zu Weihnachten schenken.

Uschi Frei-Blank, Präsidentin der katholischen Kirchgemeinde Walzenhausen.

Uschi Frei-Blank, Präsidentin der katholischen Kirchgemeinde Walzenhausen.

Bild: PD

Der Brief kann im Briefkasten des katholischen Pfarreisekretariats eingeworfen, per Post ans Sekretariat versandt oder per E-Mail geschickt werden. Die Wünsche werden auf Kärtchen geschrieben und mit einer Nummer versehen. Die Kärtchen hängen dann ab dem 1. Dezember am Christbaum im Kloster St.Ottilia links beim Eingang. Wer jemandem einen Wunsch erfüllen möchte,nimmt sich eine Karte und bringt das Geschenk bis zum 20.Dezember an bestimmten Tagen im Pfarreisekretariat vorbei. Zwischen dem 20. und 24. Dezember werden die Geschenke durch die Mitarbeitenden der Pfarrei verteilt.

«Es gibt viele Leute, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Bedürftige, kinderreiche Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen. Sie spricht unsere Aktion an», erläutert die Präsidentin. «Vielleicht haben sie sich Nachbarn oder Freunden anvertraut, dass sie kleine Wünsche haben, sich die aber nicht erfüllen können». Mit der Weihnachtsaktion sollen Einwohner beschenkt werden, bei denen keine Geschenke unterm Christbaum liegen.

Wichtig sei zu erwähnen, dass die Aktion anonym ablaufen wird und alle Mitarbeitenden der Pfarrei der Schweigepflicht unterstehen. Wer wem was wünscht, bleibt also absolut geheim. Ausgeschlossen sind: Geldwünsche, Alkohol, Tabak, PC-Spiele, jegliche Luxusartikel sowie gebrauchte Kleider, Spielzeuge und Plüschtiere. Eine schöne Aktion, bei der jede und jeder mitmachen und Freude schenken kann,die am richtigen Ort ankommt.

Mittwoch, 7. Oktober - 15:29 Uhr

Die letzten warmen Sonnenstrahlen geniessen

Leserbild. Bernhard Lutz fotografierte Libelle in Grub.

Leserbild. Bernhard Lutz fotografierte Libelle in Grub.

Mittwoch, 7. Oktober - 12:29 Uhr

Lukas Kessler ist neuer Leiter beim Amt für Landwirtschaft

Lukas Kessler, angehender Leiter Amt für Landwirtschaft (AR).

Lukas Kessler, angehender Leiter Amt für Landwirtschaft (AR).

Bild: PD

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Lukas Kessler zum neuen Leiter des Amtes für Landwirtschaft gewählt, wie aus einer Mitteilung der Kantonskanzlei hervorgeht. Kessler übernimmt seine neue Aufgabe am 1. März 2021 als Nachfolger von Jakob Scherrer. Dessen Dienste würdigt der Regierungsrat zu einem späteren Zeitpunkt, heisst es weiter.

Im Auswahlverfahren für die Amtsleitung habe Lukas Kessler als integre und authentische Persönlichkeit überzeugt, die «einen fachlich fundierten und breiten Rucksack» mit sich bringt.

Mittwoch, 7. Oktober - 09:39 Uhr

Nach Coronafall in der ersten Mannschaft: HC Prättigau-Herrschaft verschiebt unter anderem Auswärtsspiel in Herisau

Die Nummer 9 des HC Prättigau-Herrschaft, Hertner Gianni (weiss), in Aktion beim Auswärtsspiel gegen den EHC Oberthurgau.

Die Nummer 9 des HC Prättigau-Herrschaft, Hertner Gianni (weiss), in Aktion beim Auswärtsspiel gegen den EHC Oberthurgau.

Bild: Mario Gaccioli (19. September 2020)

(pd) Die Verantwortlichen des HC Prättigau informieren, dass ein Spieler der 1. Mannschaft positiv auf Covid-19 getestet wurde. In Absprache mit dem Bündner Gesundheitsamt hat sich der Spieler umgehend in häusliche Isolation begeben, wie der HC PRättigau-Herrschaft in einer Mitteilung schreibt. Ein lückenloses Contact Tracing konnte durchgeführt werden. Es wurden insgesamt sechs weitere Spieler durch das Gesundheitsamt vorsorglich in heimische Quarantäne gesetzt, heisst es weiter.

Bei den betroffenen Spielern handle es sich um Garderoben-Nachbarn und enge Vertraute des positiv getesteten Spielers. Alle anderen Spieler, Betreuer und Trainer seien nicht gefährdet, wie das Gesundheitsamt feststellt. Ebenso seien die weiteren Mannschaften des HC Prättigau-Herrschaft nicht betroffen.

Um den Sicherheits- und Schutzmassnahmen Rechnung zu tragen müssen das Heimspiel der ersten Mannschaft vom kommenden Samstag, 10. Oktober gegen die Argovia Stars (Anspiel um 17.30 Uhr) in der Eishalle in Grüsch und das Auswärtsspiel vom Mittwoch, 14. Oktober in Herisau abgesagt werden.

Dienstag, 6. Oktober - 18:10Uhr

«D Hebamm vo Walzehuuse» ist wieder erhältlich

(pd) Peter Eggenbergers Buch «D Hebamm vo Walzehuuse» mit über 30 vergnüglichen Kurzgeschichten und Gedichten aus dem ganzen Appenzellerland ist wieder erhältlich. Gleichzeitig nachgedruckt worden ist das ebenfalls von Peter Eggenberger verfasste Kurzgeschichten-Buch «Vo gschiide ond tomme Lüüt».

Beide Bücher sowie weitere Titel sind im Buchhandel und im Appenzeller Verlag erhältlich.

Dienstag, 6. Oktober - 16:50 Uhr

Erstkommunion in Heiden

(pd) 18 Kinder haben am 27. September zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Darunter waren drei Erstkommunikanten aus Walzenhausen, die in Heiden den Kommunionsweg besuchten, wie das katholische Pfarramt Heiden-Rehetobel mitteilt. Die Kinder zeigten in einer kleinen Szene, dass Communio - Gemeinschaft - am Familientisch beginnt und dass die Erinnerung räumliche Trennung überwinden kann.

Diese 18 Erstkommunikanten besuchten in Heiden den Kommunionsweg.

Diese 18 Erstkommunikanten besuchten in Heiden den Kommunionsweg.

Biild: PD

Pfarrer Eugen Wehrli stand dem Gottesdienst vor. Die Religionslehrerinnen Gabriela Gehr und Anna Stillhard begleiteten mit dem Pfarreileiter Albert Kappenthuler die Kinder auf dem Kommunionsweg.

Dienstag, 6. Oktober - 15:45 Uhr

Einbruchdiebstahl in Bahnhofskiosk Trogen

In der Nacht auf Dienstag wurde beim Bahnhofskiosk in Trogen eingebrochen.

In der Nacht auf Dienstag wurde beim Bahnhofskiosk in Trogen eingebrochen.

Bild: Hanspeter Schiess

(kpar) Wie aus einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hervorgeht, verschaffte sich in der Zeit zwischen Montagabend, 18.10 Uhr, und Dienstamorgen, 6.35 Uhr, eine unbekannte Täterschaft gewaltsam Zugang zur Auslage des Bahnhofskiosks. Sie tat dies über den elektrischen Rollladen und bediente sich anschliessend an diversen Esswaren. Es entstand geringer Schaden.

Dienstag, 6. Oktober - 14:05 Uhr

Bauarbeiten für neue Felssicherung im Stoss in Waldstatt haben begonnen

(kk) Gestern Montag haben die Vorarbeiten für den Felsabtrag und die neue Felssicherung im Stoss in Waldstatt begonnen. Die Bauarbeiten sollen bis Mitte November dauern, wie der Medienmitteilung der Kantonskanzlei Ausserrhoden zu entnehmen ist. Die Kosten belaufen sich demnach auf 420‘000 Franken, wovon die Gemeinde Waldstatt 84‘000 Franken übernimmt. Während der Bauarbeiten wir der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

Die Vorarbeiten für den Felsabtrag im Stoss in Waldstatt sind im Gange.

Die Vorarbeiten für den Felsabtrag im Stoss in Waldstatt sind im Gange.

Bild: PD

Vor über einem Jahr informierte das kantonale Tiefbauamt über notwendige Sicherungsarbeiten an der Felswand Stoss am Ortseingang Waldstatt von Herisau her. Damals wurde als Sofortmassnahme der Bewuchs entfernt, damit die Schäden begutachtet werden konnten.

Das Projekt sieht nun ein Zurücksetzen der Felsoberfläche um rund 2,5 Meter vor. Damit wird eine spätere Verbesserung der Kurve für den Langsamverkehr berücksichtigt. Die neue Felsoberfläche wird wieder mit einer Spritzbetonabdeckung versehen, heisst es weiter. Da die Felswand von weither sichtbar ist, wird die Spritzbetonabdeckung eingefärbt und so gestaltet, dass eine spätere Vormauerung mit Natursteinen möglich ist. Das kantonale Tiefbauamt hat die Arbeiten im Einladungsverfahren ausgeschrieben und an eine einheimische Firma vergeben.

Dienstag, 6. Oktober - 11:30 Uhr

Auffahrkollision zweier Personenwagen in Teufen

Das aufgefahrene Fahrzeug wurde stark beschädigt.

Das aufgefahrene Fahrzeug wurde stark beschädigt.

Bild: PD

(kpar) Am Montagnachmittag, 5. Oktober 2020, ist es in Teufen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen, wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt. Kurz nach 13.30 Uhr fuhr eine 37-jährige Autolenkerin von Bühler Richtung Teufen. Eingangs Teufen beabsichtige sie, links auf den Vorplatz eines Gewerbebetriebes zu fahren. Wegen des Gegenverkehrs musste sie ihr Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen. Ein nachfolgender, 52-jähriger Personenwagenlenker bemerkte dies zu spät und fuhr trotz eingeleiteter Vollbremsung auf das vordere Fahrzeug auf.

Die beiden Lenker haben sich beim Unfall nicht verletzt. Ein Fahrzeug war nicht mehr fahrbar und musste durch den aufgebotenen Abschleppdienst abtransportiert werden. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Dienstag, 6. Oktober - 10:09 Uhr

Waffenplatz Herisau-Gossau: wertvoller Lebensraum dank naturnaher Bewirtschaftung

(pd) Der Waffenplatz Herisau-Gossau wird heute vielfältig genutzt. Neben der militärischen Nutzung hat sich das Waffenplatz-Gelände zu einem Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und zu einem wertvollen Lebensraum für Flora und Fauna entwickelt. Dies schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS in einer Medienmitteilung.

Die fürsorgliche Pflege der Natur lässt den Neuntöter wieder vermehrt auf dem Areal des Waffenplatzes Herisau-Gossau erscheinen.

Die fürsorgliche Pflege der Natur lässt den Neuntöter wieder vermehrt auf dem Areal des Waffenplatzes Herisau-Gossau erscheinen.

Bild: APZ

Im Rahmen des Waffenplatz-Baus zwischen 1995 und 1997 seien diverse ökologische Aufwertungsmassnahmen getätigt worden. Dazu gehören unter anderem Lebensraumverbesserungen in Wiesen und Weiden, Flachmooren, Obstgärten, Waldrändern und Fliessgewässern. Zusätzlich seien auch mehrere Hecken, Gebüschgruppen und Weiher neu angelegt worden. Für die Pflege dieser Flächen und die Einhaltung der ökologischen Massnahmen sind grösstenteils die Pachtbetriebe des Areals zuständig. Diese setzten sich tagtäglich für den Erhalt wertvoller Biodiversitätsförderflächen ein.

Die fürsorgliche Pflege zeigt Wirkung: So ist beispielsweise der Neuntöter – Vogel des Jahres 2020 – wieder vermehrt auf dem Areal anzutreffen. Gleichzeitig erholt sich auch die Insektenpopulation. Viele Schmetterlinge und Heuschrecken, darunter teilweise bedrohte Arten der «Roten Liste», leben mittlerweile auf dem Waffenplatzareal. Diese bilden wiederum eine ideale Lebensgrundlage für Vögel und Kleinsäuger.

Dienstag, 6. Oktober - 09:45 Uhr

Einweihungsfest des neuen Landsgemeindeplatzes im Juni 2021

Der Landsgemeindeplatz in Trogen während der Neugestaltung.

Der Landsgemeindeplatz in Trogen während der Neugestaltung.

Bild: Ralph Ribi (15. September 2020)

(gk) Das Einweihungsfest des neugestalteten Landsgemeinde­platzes soll vom 25. bis 27. Juni 2021 stattfinden. Das teilt die Gemeinde Trogen in einer Medienmitteilung mit. Manuela Stieger stellt sich als Präsidentin des Kern-Organisationskomitees zur Verfügung. M. Stieger war Mitinitiantin des Theaters «Das glückselige Leben» im vergange­nen Sommer. Weitere Mitglieder des Kern-OK's sind Gemeindepräsidentin Dorothea Altherr und Gemeinderätin Simone Thoma, Nora Olibet (Vertreterin Kirche), Ursi Steinhauser (Ver­treterin Kanton) und Alex Zahner (Vertreter Stiftung Sparkasse Trogen).

Es ist vorgesehen, dass das Kern-OK vor allem den Festrahmen absteckt. Die Detailarbeiten finden dann themenweise in weiteren OK's statt. Deren Zusammensetzung ist noch nicht be­stimmt. In den letzten Wochen haben sich indes bereits einige Vereine und Ein­zelpersonen aus Trogen für die Mitarbeit an der Mitgestaltung des Festwochenendes gemel­det. Das Kern-OK werde auf diese Angebote zurückkommen, heisst es weiter.

Dienstag, 6. Oktober - 07:24 Uhr

Hat ein Jäger in Teufen einen Fuchs aus einem fahrendem Auto erschossen?

(lim) Am Freitagabend hat ein Jäger in Teufen einen Fuchs erschossen. Und das aus einem fahrenden Auto, wie eine Frau gegenüber dem Onlineportal «20 Minuten» sagt. Der Fuchs habe in der Wiese gesessen, wenige Meter vom Wohnhaus der Frau entfernt. Nach dem Schuss sei sie zum Tier geeilt. Der Jäger sei erst weggefahren, habe gewendet und dann den Fuchs eingesammelt. Der Jäger widerspricht. Er habe den Auftrag zum Abschuss erhalten und nicht aus dem fahrenden Auto geschossen, sagt er gegenüber «20 Minuten».

Wie wurde der Fuchs in Teufen erschossen?

Wie wurde der Fuchs in Teufen erschossen?

Symbolbild: Edgar Huber

Die Jagdverwaltung hat Kenntnis vom Fall, nun laufen in Zusammenarbeit mit der Polizei Abklärungen. Letztere ermittelt von Amtes wegen, da Verstösse gegen das Jagdgesetz ein Offizialdelikt darstellen. Weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kommentieren Polizei und Jagdverwaltung den Fall nicht weiter.

Montag, 5. Oktober - 18:15 Uhr

Trogen will Steuern erhöhen

Der Voranschlag 2021 der Gemeinde Trogen sieht eine Steuererhöhung vor. Grund sind höhere Bildungskosten.

Der Voranschlag 2021 der Gemeinde Trogen sieht eine Steuererhöhung vor. Grund sind höhere Bildungskosten.

Symbolbild: Keystone

(gk) Der Gemeinderat Trogen muss den Stimmberechtigten auf das Jahr 2021 eine Steuererhöhung um 0,2 Einheiten beantragen. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Gemeinde hervor. Unter Berücksichtigung dieser Steuererhöhung weist der Voranschlag 2021 einen Fehlbetrag von rund 317'700 Franken aus. Im Investitionsbudget 2021 betragen die Nettoinvestitionen 985'000 Franken.

Obwohl die Ressorts gemäss Gemeinde wieder sehr sparsam budgetiert und sich auf das Notwendige beschränkt haben, ist es nicht gelungen, den Aufwand überall wie im bisherigen Rahmen zu budgetieren. Insbesondere im Ressort Bildung fallen die Kosten gegenüber dem Vorjahr um rund 500'000 Franken höher aus. Aufgrund der weiter zunehmenden Schülerzahlen mussten auf der Primarstufe zusätzlich 1,5 Klassen eröffnet werden. Und auch in der Oberstufe ist die Schülerzahl angewachsen, sodass trotz tieferem Schulgeld pro Schüler der Aufwand um rund 200000 Franken über dem Vorjahresbudget liegt.

Diese Mehrkosten vermochten die anderen Ressorts nicht aufzufangen, schreibt der Gemeinderat. Insbesondere im Ressort Hochbau wurden bereits in den Vorjahren Unterhaltsarbeiten an einzelnen Liegenschaften aufgeschoben, die nun nicht mehr aufgeschoben werden, da es zu Unterhaltsstaus und damit zu Folgeschäden kommen würde.

Steuerliche Folgen der Coronakrise sind noch nicht abschätzbar

Die Steuererträge zu budgetieren, war für das Jahr 2021 besonders schwierig, schreibt die Gemeinde. Grund sind die steuerlichen Folgen der Coronakrise, die derzeit noch nicht abschätzbar sind.

Im Voranschlag sind Fondsbezüge von 240'000 Franken berücksichtigt. Trotzdem sei eine Anpassung des Steuerfusses unumgänglich. Vor allem die ausgewiesenen Mehrkosten im Schulressort werden sich in den kommenden Jahren wohl auf dieser Höhe einpendeln, sodass mittelfristig keine Entlastung zu erwarten ist. Auch ein minimaler Unterhalt an der Gemeindeinfrastruktur ist notwendig. Der Gemeinderat beantragt deshalb eine Erhöhung von 0,2 Einheiten, um das Defizit so in einer verantwortbaren Höhe zu halten.

Hinweis: Die öffentliche Versammlung zum Voranschlag 2021 findet am 12.November statt.

Montag, 5. Oktober - 16:48 Uhr

IG Tüüfner Engpass gelangt ans Obergericht

Die IG Tüüfner Engpass will die Variante Doppelspur durch das Dorfzentrum an die Urne bringen.

Die IG Tüüfner Engpass will die Variante Doppelspur durch das Dorfzentrum an die Urne bringen.

Bild: APZ

(pd) Die IG Tüüfner Engpass führt Beschwerde vor dem Obergericht. Dies geht aus einer Mitteilung der IG hervor. Gegenstand des laufenden Verfahrens ist der Beschluss des Teufner Gemeinderates, die Abstimmung über die Doppelspur durch den Dorfkern für ungültig zu erklären. Auf die dagegen erhobenen Rechtsmittel trat der Regierungsrat nicht ein.

Mit der im Dezember 2019 eingereichten Initiative will die IG Tüüfner Engpass erreichen, dass sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Variante Doppelspur durch das Dorfzentrum an der Urne äussern können. Die Initiative ist mit 799 gültigen Unterschriften zu Stande gekommen.
Gemäss Mitteilung ist es Aufgabe des Souveräns, über die Kernfrage dieser Initiative abzustimmen: Wollen die Stimmberechtigten die Doppelspur durch den Dorfkern – oder nicht?

Zum laufenden Verfahren vor dem Obergericht will sich die IG vorläufig nicht äussern. Eine Stellungnahme folgt, sobald der Entscheid aus Trogen vorliegt.

Montag, 5. Oktober - 15:07 Uhr

Abbruch und Überbauung beim ehemaligen «Bauhof» in Herisau

Der Abbruch an der Gartenstrasse/untere Harfenbergstrasse hat begonnen.

Der Abbruch an der Gartenstrasse/untere Harfenbergstrasse hat begonnen.

Bild: Werner Grüninger

(gr) Nur einen Steinwurf entfernt von der Grossbaustelle Migros hat der Abbruch von sieben Häusern zwischen Restaurant Bauhof und der ehemaligen Bäckerei Alder an der Unteren Harfenbergstrasse/ Gartenstrasse begonnen. Auf dem Areal des Restaurants Bauhof und der Bäckerei Alder entsteht ein Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen auf drei Stockwerken.

Anfang 2020 hat die Alpstein-Liegenschaftsgenossenschaft Appenzell die Bauausschreibung für die Überbauung eingereicht. Ende September erfolgte der Abbruch der Liegenschaften auf dem Areal des «Bauhof». Vorgesehen sind drei zweieinhalb, drei dreieinhalb sowie vier 4-Zimmer-Wohnungen), eine Parkgarage und ein Kinderspielplatz. Sollte alles nach Plan verlaufen, sind die Wohnungen ab Ende 2022 bezugsbereit.

Mit dem Abbruch und der Überbauung Bauhof ist das Ostquartier ohne Restaurant, nachdem das Hotel Säntis (heute «Garni»), die Militärkantine, das «Sonnenfeld» und der Sportplatz sowie in früheren Jahren der «Schwanen», die «Aussicht» und das «Änkerli» verschunden sind.

Montag, 5. Oktober - 13:58 Uhr

Ausserrhoder Michael Schiess bei der Euro Floorball Tour dabei

Michael Schiess, Stürmer beim UHC Waldkirch-St.Gallen

Michael Schiess, Stürmer beim UHC Waldkirch-St.Gallen

Bild: PD

(pd) Vom 16. bis 18. Oktober findet im Athletik Zentrum in St. Gallen ein internationales Unihockey-Highlight statt: Bei der Euro Floorball Tour treffen mit Schweden (Vizeweltmeister), der Schweiz (Rang 3 WM 2018) und Tschechien (Rang 4 WM 2018) drei der vier Top-Nationen in Länderspielen aufeinander. Für die Schweizer Nationalmannschaft läuft auch der in Waldstatt aufgewachsene Michael Schiess, Stürmer beim UHC Waldkirch-St.Gallen, auf. Gemäss Medienmitteilung des UHC sei für den 23-Jährigen der Auftritt im Nati-Dress vor heimischem Publikum «ein ganz spezielles Ereignis».

Die Euro Floorball Tour findet mit entsprechenden Schutzmassnahmen statt, so ist die Zuschauerzahl auf 999 Personen beschränkt und es gilt eine Maskenpflicht.

Montag, 5. Oktober - 11:47 Uhr

Die Frauen des UH Appenzell verlieren im Berner Mittelland gegen Leader Zäziwil

Livia Heller vom UH Appenzell in Aktion.

Livia Heller vom UH Appenzell in Aktion.

Bild: PD

(pd) Am Sonntag reisten die NLB-Frauen ins Berner Mittelland. Letzte Saison nahm die Playoff-Halbfinal-Serie das glücklichere Ende für die Appenzellerinnen. Beiden Teams war klar, dass es eine hartumkämpfte Partie gibt. In diesem Spiel zeigten die Frauen aus Zäziwil ihre Kaltblütigkeit und nutzten ihre Konterchancen. Obwohl der UH Appenzell im letzten Drittel nochmals aufdrehte, gelang es ihnen nicht mehr das Spiel zu gewinnen. Letztendlich mussten sie eine 9:6-Niederlage hinnehmen. Die Bernerinnen nutzten die vielen Unkonzentriertheiten und Eigenfehler der Appenzellerinnen eiskalt aus.

Montag, 5. Oktober - 10:07 Uhr

Dort, hinter den Sonnenblumen

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte vom Campingplatz Jakobsbad aus Neuschnee am Kronberg. Die kalte Jahreszeit lässt im Appenzellerland nicht mehr länger auf sich warten.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte vom Campingplatz Jakobsbad aus Neuschnee am Kronberg. Die kalte Jahreszeit lässt im Appenzellerland nicht mehr länger auf sich warten.

Montag, 5. Oktober - 09:45 Uhr

Ertragsüberschuss soll in die Mehrzweckhalle fliessen

Mehrzweckhalle Sommertal, Schwellbrunn.

Mehrzweckhalle Sommertal, Schwellbrunn.

Bild: PD

(gk) An seiner Sitzung vom 16. September hat der Gemeinderat von Schwellbrunn den Voranschlag 2021 verabschiedet. Wie aus einer Gemeindemitteilung hervorgeht, wird mit einem Ertragsüberschuss von 164'000 Franken gerechnet. Dieser soll zweckgebunden in den Fonds für die Sanierung der Mehrzweckanlage fliessen. Der Steuerfuss bleibe unverändert bei 4,2 Einheiten, heisst es weiter.

Des Weiteren informiert der Gemeinderat über steigende Schülerzahlen in den kommenden Jahren und deren Auswirkungen auf den Stellenetat der Schule. Im Investitionsvoranschlag seien deshalb Nettoinvestitionen von 1'095'000 Franken vorgesehen. Darin enthalten seien auch 500'000 Franken für die Sanierung der Mehrzweckhalle.

Sonntag, 4. Oktober - 15:17 Uhr

Miss- und Mister-Wahl in Heiden

Louis Ammann und Nina Streule wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Louis Ammann und Nina Streule wurden für besondere Leistungen ausgezeichnet.

Bild: PD

(pd) Anlässlich der Hauptversammlung der BSG Vorderland wurden auch dieses Jahr ausserordentliche Leistungen mit grossem Applaus verdankt und belohnt. Über die vergangene Saison zeigten ganz speziell Nina Streule und Louis Ammann immer wieder, welche Power und Motivation sie für ihren Handball-Club aufbringen. Mehr als verdient erhielten die beiden den begehrten Titel Miss respektive Mister BSG 2020. Dass es zum Sieg gereicht hat, habe die beiden dann doch überrascht, wie es in einer Mitteilung heisst.

Sonntag, 4. Oktober - 13:54 Uhr

Selbstunfall mit Motorrad in Wolfhalden

(KapoAR) Am Samstag, 3. Oktober, kurz vor 16 Uhr fuhr ein 33-jähriger Motorradlenker, zusammen mit einer 27-jährigen Frau auf dem Sozius, von Wolfhalden Richtung Lutzenberg hinter einem Postauto her. Im Bereich Bruggmühle beabsichtigte der Postautochauffeur rechts Richtung Zelg abzubiegen. Dabei erkannte er, dass er falsch abgebogen war und fügte sich wieder in die Hauptstrasse ein. Der dahinter fahrende Motorradlenker wurde von diesem Fahrmanöver überrascht und kam zu Fall. Beim Sturz zog sich die Mitfahrerin leichte Verletzungen zu, der Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden am Motorrad beträgt einige Hundert Franken.

Freitag, 2. Oktober 18:08 Uhr

Voranschlag 2021 von Trogen sieht Steuererhöhung vor

(gk) Der Gemeinderat muss den Stimmberechtigten auf das Jahr 2021 eine Steuererhöhung um 0,2 Einheiten beantragen. Unter Berücksichtigung dieser Steuererhöhung weist der Voran­schlag 2021 einen Fehlbetrag von rund 317'700 Franken aus. Im Investitionsbudget 2021 betra­gen die Nettoinvestitionen 985'000 Franken.

Vom 25. bis 27. Juni 2021 soll das Einweihungsfest des neugestalteten Landsgemeinde­platzes stattfinden.

Vom 25. bis 27. Juni 2021 soll das Einweihungsfest des neugestalteten Landsgemeinde­platzes stattfinden.

Bild: Ralph Ribi

Insbesondere im Ressort Bildung fallen die Kosten gegenüber dem Vorjahr um insgesamt rund 500'000 Franken höher aus, wie es in einer Gemeindemitteilung heisst. Aufgrund der weiter zunehmenden Schülerzah­len mussten auf der Primarstufe zusätzlich 1 ½ Klassen eröffnet werden. Auch in der Ober­stufe ist die Schülerzahl angewachsen, sodass trotz tieferem Schulgeld pro Schüler der Auf­wand um rund 200'000 Franken über dem Vorjahresbudget liegt. Diese Mehrkosten vermochten die anderen Ressorts nicht aufzufangen.

Freitag, 2. Oktober - 16:07 Uhr

Mehr Sicherheit für Fussgänger beim «Gambrinus»

Dieser Fussgängerübergang in Walzenhausen soll übersichtlicher werden.

Dieser Fussgängerübergang in Walzenhausen soll übersichtlicher werden.

Bild: Benjamin Manser

(gk) Die Strassenquerung mit Fussgängerstreifen beim Restaurant Gambrinus wird als kritisch bewertet. Insbesondere fehlten sichere Warteräume, bei denen Sichtkontakt zwischen wartenden Fussgängern und herannahenden Fahrzeugen hergestellt werde, heisst es in einer Gemeindemitteilung. Auch die Realisierung der geplanten der Tempo-30-Zone im Dorfzentrum vermag diese Gefahr nicht zu beseitigen. Bis zur Realisierung der langfristigen Verkehrsführung im Rahmen des Projektes «Entwicklung Dorfzentrum» wird ein Provisorium der Fussgängerquerung und des Fussgängerstreifens im Bereich des Restaurant Gambrinus erstellt. Die Gesamtkosten für das Provisorium betragen zirka 10'000 Franken. Der Gemeindeanteil beträgt 50 Prozent. Das kantonale Tiefbauamt hat die Umsetzung bereits aufgenommen.

Freitag, 2. Oktober - 10:10 Uhr

SVP-Parlamentarier berichten über Herbstsession

Die SVP-Nationalräte David Zuberbühler, Lukas Reimann und Mike Egger.

Die SVP-Nationalräte David Zuberbühler, Lukas Reimann und Mike Egger.

PD

(pd) Drei Nationalräte waren am Donnerstag in der Brauerei Bofo in Herisau zu Gast, um von der vergangenen Herbstsession in Bern zu berichten. Von David Zuberbühler (SVP AR) gab es einen Gesamtüberblick über den Ratsbetrieb, Eindrücke von der illegalen Besetzung des Bundesplatzes durch Klima-Aktivisten und eine Einschätzung des neuen, dringlich beschlossenen Covid-19-Gesetzes. Dieses wurde von allen drei Anwesenden abgelehnt. Mike Egger (SVP SG) fasste anschliessend zusammen, wieviel Ausgaben das Parlament in dieser Session bewilligt hat. Insgesamt seien über 104 Milliarden Franken ausgegeben, darunter allein 11 Milliarden für Entwicklungshilfe. Bestrebungen der SVP-Nationalräte, die Kosten zu senken, hätten keine Mehrheit gefunden. Zu Reden gab auch das Kohlenstoffdioxid-Gesetz. Erleichtert nahmen die Anwesenden Zuhörer zur Kenntnis, dass ein Referendum gegen dieses in Vorbereitung ist. Lukas Reimann (SVP SG) fasste die Ergebnisse des Abstimmungssonntags zusammen. Anschliessend wurden Fragen aus dem Publikum beantwortet, bevor mit Bier aus der lokalen Brauerei angestossen wurde.

Donnerstag, 1.Oktober - 15:10 Uhr

SC Herisau schlägt Argovia Stars

(red) Erstligist SC Herisau hat beim zweiten Heimspiel der Saison das Glück auf seiner Seite. Am Samstag hatte er gegen Burgdorf noch in der Verlängerung wegen des Tors des Ex-Herisauers Luca Homberger den Kürzeren gezogen. Am Mittwochabend setzte er sich vor rund 190 Zuschauern gegen die Argovia Stars im Penaltyschiessen durch. Den Schlusspunkt in einer Partie, in der beide Mannschaften je zweimal in Führung gegangen waren und als Sieger hätten vom Plätz gehen können, setzten Captain Roman Popp und Ramon Hohl.

Der Gast aus dem Kanton Aargau war mit Selbstvertrauen ins Appenzellerland gereist. Die ersten beiden Spiele der Meisterschaft gegen Burgdorf und Luzern hatte er für sich entschieden. Im Sportzentrum gingen die Stars Mitte des ersten Drittels dann prompt durch Boris Neher 1:0 (11. Minute) in Führung. Diese hielt bis etwa über die Spielhälfte.

Der SCH rangiert in der Tabelle auf Platz 4.

Der SCH rangiert in der Tabelle auf Platz 4.

Bild: APZ

Sandro Gartmann (32.) und Topscorer Roman Popp (34.) kehrten mit einem Doppelschlag die Partie für die im zweiten Drittel klar besser aufspielenden Ausserrhoder. Allerdings hielt der 2:1-Vorsprung nicht allzu lange. Kurz vor der Pausensirene glichen die Aarauer zunächst mit Thomas Liechti (40.) aus. Und nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff gingen die Gäste in Überzahl erneut in Front. Michel Simmen (43.) nutzte eine Strafe von Dario Eigenmann zum 3:2 aus.

Der Herisauer Ausgleich liess diesmal nicht lange auf sich warten. In der spannenden Schlussphase traf Neuzugang Michael Pfranger in der 47. Minute zum 3:3. Sandro Bleiker brachte den SC Herisau in der 56. Minute 4:3 in Führung. Sie hielt diesmal nur 75 Sekunden. Christoph Frei glich drei Minuten vor der Schlusssirene zum 4:4 aus.

In der Verlängerung fielen keine Treffer mehr. Erst das Penaltyschiessen brachte die Entscheidung, wobei nur Herisau reüssierte. Der Ausserrhoder Torhüter Valentin Bauer wehrte alle Schüsse der Gäste ab.

SCH-Präsident Dario Heinrich zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. Argovia sei der erwartete gute Gegner gewesen. «Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können.» Die Ausserrhoder weisen nun wie Frauenfeld, Bellinzona und Wil sechs Punkte auf und belegen aktuell den vierten Platz in der Tabelle. Morgen Samstag reist der SC Herisau als klarer Favorit in die Zentralschweiz, wo er auf Schlusslicht Luzern trifft. Der HCL hat nicht nur alle drei bisherigen Parteien klar verloren. Ihm ist bei 18 Gegentreffern nicht ein einziges Tor gelungen. Heinrich warnt aber davor, den Gegner zu unterschätzen. Der SCH habe gegen vermeintliche schwächere Gegner oft Mühe gehabt. «Wir müssen nun an die Leistung gegen Argovia anknüpfen.»

Donnerstag, 1. Oktober - 10:51 Uhr

Neues Wirtepaar für Badi Ledi in Walzenhausen

Maria Obrist.

Maria Obrist.

PD
Robert Obrist.

Robert Obrist.

PD

(pd/ker) Für die Badisaison 2021 konnte bereits ein Wirtepaar für den Kioskbetrieb gewonnen werden, wie die Gemeinde Walzenhausen mitteilt. Maria und Robert Obrist aus Au SG werden den Schwimmbadkiosk der Ledi ab Frühling 2021 übernehmen. Die beiden verfügen über mehrjährige Erfahrung auf diesem Gebiet. So führten sie schon den Kiosk im Freibad Weierwise in Wil und das Restaurant im Freibad Sonnenberg in Herisau.

Die Kioskangestellten Cina Walser und Claudia Stricker sowie die Bademeister Richard Schröter und Erika Goertz werden für die Saison 2021 nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Stellen als Kioskangestellte und Bademeister/innen wurden durch die Gemeinde ausgeschrieben.

Donnerstag, 1. Oktober - 10:10 Uhr

Speeddating für Seniorinnen und Senioren in Herisau

(pd) Zum heutigen Internationalen Tag der älteren Menschen macht Pro Senectute Appenzell Ausserrhoden auf ihre «Schatz-Suche» aufmerksam. Das Angebot biete für ältere Menschen eine Möglichkeit, sich in einem unverbindlichen Rahmen und dennoch sehr persönlich kennenzulernen, schreibt die Organisation in einer Mitteilung.

Rosita Amor (71) und Karl Fässler (72).

Rosita Amor (71) und Karl Fässler (72).

PD

Ein Paar, dass sich 2019 über die Schatz-Suche kennengelernt hat, ist Rosita Amor (71) und Karl Fässler (72). Obwohl die gebürtige Spanierin und der «Appenzeller Macho», wie Amor Fässler liebevoll bezeichnet, auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind, waren sie sich beim Speeddating auf den ersten Blick sympathisch. Die beiden trafen sich nach der Schatz-Suche wieder und sind nun nach einem Jahr Beziehung in Pfäffikon ZH zusammengezogen. Rosita erzählt: «Gerade in unserem Alter braucht man viel Willen für so eine Beziehung. Man hat schon seine Eigenheiten und muss erst einmal zusammenwachsen, aber wenn das funktioniert, dann ist es umso schöner.» Heiraten kommt für die beiden aber trotzdem nicht mehr in Frage. Karl sagt: «Wir haben unser Glück gefunden und möchten so nun einfach noch möglichst lange weitermachen und unsere Zeit geniessen.»

Die nächste Schatz-Suche findet am 26. November, von 14 bis 16.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus Herisau statt. Anmeldung per Mail an info@ar.prosenectute.ch oder per Telefon 071 353 50 30. Der Unkostenbeitrag beträgt 20 Franken.

Donnerstag, 1. Oktober - 09:30 Uhr

Unbekannte hinterlassen in Wasserauen Land- und Sachschaden

Ein Motorfahrzeug verursachte diesen Flurschaden.

Ein Motorfahrzeug verursachte diesen Flurschaden.

Bild: PD

(Kapo AI) In der Nacht auf Mittwoch fuhren Unbekannte zwischen 24 und 10.45 Uhr mit einem Motorfahrzeug auf einer Wiese bei der Liegenschaft Katzensteig hinter dem Gasthaus Alpenrose in Wasserauen herum und verursachten einen Landschaden. Dabei wurde auch ein Zaun umgefahren – es entstand ein Sachschaden in der Höhe von insgesamt zirka 1'000 Franken. Die Kantonspolizei von Appenzell Innerrhoden bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer: 071 788 95 00.

Donnerstag, 1. Oktober - 09:03 Uhr

Stein bedankt sich bei seinen Landwirten

Dieses Plakat ziert derzeit den Viehschauplatz in Stein.

Dieses Plakat ziert derzeit den Viehschauplatz in Stein.

Bild: PD

Weil die diesjährige Viehschau nicht stattfinden konnte, haben der Gemeinderat und die Kommission für Kultur den Steiner Bauern per Plakat ihre Wertschätzung ausgedrückt.

Mittwoch, 30.September - 17:45 Uhr

Neue Coronafälle im Appenzellerland

Ein Coronatest.

Ein Coronatest.

Nicole Nars-Zimmer (niz) / BLZ

(ker) Appenzell Ausserrhoden hat gegenüber letzter Woche 14 neue bestätigte Fälle in Isolation. Aktuell befinden sich 2 Personen in Spitalpflege, aber niemand in Intensivpflege. In Quarantäne sind 112 Personen, davon sind 67 aus einem Risikogebiet in die Schweiz eingereist.

Appenzell Innerrhoden hat gegenüber letzter Woche 4 neue Fälle, die in Isolation sind. 15 Personen befinden sich in Quarantäne wegen engem Kontakt, 6 Personen wegen Einreise aus einem Risikoland.

Mittwoch, 30. September - 15:54 Uhr

Beim Ausparken Frau leicht verletzt

Die Unfallstelle an der Oberen Rotenwies in Gais.

Die Unfallstelle an der Oberen Rotenwies in Gais.

PD

(KapoAR) Gestern Dienstag hat sich in Gais eine Kollision zwischen zwei Personenwagen ereignet. Ein 52-jähriger Autofahrer beabsichtigte, rückwärts aus einer Einfahrt auf die Obere Rotenwies zu fahren. Zur selben Zeit fuhr eine 59-jährige Frau auf der Oberen Rotenwies in Richtung Dorfzentrum. In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei sich eine Beifahrerin der Autolenkerin leicht verletzte. Sie suchte selbständig einen Arzt auf. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Mittwoch, 30.September - 10:48 Uhr

Markus Fäh wird neuer Leiter Amt für Raum und Wald

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Markus Fäh zum neuen Leiter des Amtes für Raum und Wald gewählt. Er übernimmt seine neue Aufgabe am 1. Juli 2021 als Nachfolger von Heinz Nigg, der in Pension geht, schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung.

Markus Fäh.

Markus Fäh.

PD

Markus Fäh ist Master in Business Administration and Engeneering der FHS St.Gallen und Bachelor of Science in Raumplanung FHO der HSR Rapperswil. Er arbeitete nach einer Lehre als Vermessungszeichner im Wechsel mit einzelnen Aus- und Weiterbildungsblöcken bei verschiedenen Ingenieurbüros als Sachbearbeiter und Projektleiter in den Bereichen Geoinformation und Verkehrsplanung. Nach Abschluss der Hochschulausbildung leitet er seit 2014 den Bereich Bau und Stadtentwicklung der Stadt Rorschach.

Mit der Amtsleitung übernimmt Markus Fäh gleichzeitig die Funktion als Kantonsplaner. In dieser Funktion ersetzt er ab 1. Januar 2021 den langjährigen Kantonsplaner Gallus Hess, der Ende Juni 2020 in die Privatwirtschaft gewechselt hat.

Mittwoch, 30. September - 08:40 Uhr

Webseite für Jodlerfest Appenzell 2022 ist online

(pd) Die Webseite für das 31. Nordostschweizerische Jodlerfest im Sommer 2022 in Appenzell bietet erste Informationen zum Grossanlass. Mit dem Online-Auftritt präsentiere sich der Gastort Appenzell bereits vor der Durchführung des Fests im Juli 2022 von seiner besten Seite, wie es in einer Mitteilung heisst. So prägen Fotos von aktiven Jodlerinnen, Fahnenschwingern und Alphornbläsern sowie farbenfrohe Aufnahmen aus dem Appenzellerland das Erscheinungsbild.

Screenshot der neuen Webseite des Jodlerfests 2022 in Appenzell.

Screenshot der neuen Webseite des Jodlerfests 2022 in Appenzell.

Bild: PD

Für alle Interessierten sowie die erwarteten Aktiven aus der ganzen Schweiz stehen bereits zum jetzigen Zeitpunkt zahlreiche Informationen zum Fest und dessen Organisation zur Verfügung. Ebenso besteht für potenzielle Sponsoren die Möglichkeit, sich ein Bild des Jodlerfests zu verschaffen und sich für den Anlass zu engagieren. Um keine Neuigkeiten zum Jodlerfest Appenzell zu verpassen, kann auf der neuen Seite ein Newsletter abonniert werden. Nebst der Website tritt das Jodlerfest Appenzell auch auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram in Erscheinung. Die neue Webseite wurde in Zusammenarbeit mit dem Silbersponsor koller.team realisiert. Sie ist unter www.jodlerfest-appenzell.ch erreichbar.

Dienstag, 29. September - 16:24 Uhr

Neuer TV-Bauer aus Ausserrhoden

Bauer Hansueli sucht eine Frau.

Bauer Hansueli sucht eine Frau.

Bild: Screenshot

In der nächsten Folge der TV-Serie «Bauer, ledig sucht...» kommt ein Teilnehmer aus Ausserrhoden ins Spiel. Hansueli betreibt auf seinem Hof mit über 16 Hektaren Land, Milchwirtschaft, Aufzucht und Mastbetrieb. Er ist ein absoluter Naturmensch mit einer Leidenschaft für handwerkliche Arbeiten. Aktuell baut er gerade ein neues Haus für seine zukünftige Familie. Seine Hofdame soll lebensfroh, sportlich und herzlich sein und mit ihm romantische Stunden bei Kerzenschein verbringen wollen. Donnerstag 1. Oktober, 20.15 Uhr auf 3+.

Dienstag, 29. September - 15:30 Uhr

Teufen stellt Konzept zu Tempo-30-Zonen vor

Teufen plant die Einführung von Tempo-30-Zonen.

Teufen plant die Einführung von Tempo-30-Zonen.

Bild: Benjamin Manser

(gk) Die Gemeinde Teufen plant die Einführung von neuen Tempo-30-Zonen auf dem Gemeindegebiet. Dadurch wird die Steigerung der Wohnqualität und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Anwohner angestrebt, heisst es in einer Medienmitteilung. Zur Thematik sind zwei Informationsveranstaltungen geplant: Am Mittwoch, 21. Oktober, stellt die Gemeinde Teufen ihr Tempo-30-Zonen Konzept vor. Die Präsentation zeigt Vorteile von Tempo-30-Zonen auf und soll der interessierten Bevölkerung einen Überblick über die geplanten Bauprojekte zur Erstellung der kommenden Jahre geben. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Lindensaal in Teufen.

Eine weitere Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, 4. November, statt. Der Anlass bezweckt die Information von Anwohnern und Interessierten zur Einführung einer Tempo-30-Zone im Gebiet Bächli, Engelgasse, Hecht-, Weiher- und Grünaustrasse. Der Anlass startet um 19.30 Uhr im Lindensaal in Teufen.

Um die geltenden Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung auf maximal 170 Personen begrenzt. Eine vorgängige Anmeldung auf dem Sekretariat der Bauverwaltung Teufen (Tel. 071 335 00 41) ist erwünscht. Zwecks Nachverfolgung werden beim Eingang die Kontaktdaten erhoben.

Dienstag, 29. September - 13:37 Uhr

Teufen: Petition zur Aufnahme von Flüchtlingen eingereicht

Die Gemeinde Teufen soll Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufnehmen, fordert eine Petition.

Die Gemeinde Teufen soll Flüchtlinge von den griechischen Inseln aufnehmen, fordert eine Petition.

Bild: David Scarano

(gk) Beim Gemeindepräsidium Teufen wurde am 21. September eine von 44 Personen unterzeichnete Petition eingereicht. Die Petition ersucht den Gemeinderat um die Aufnahme von Geflüchteten von den griechischen Inseln. Die Behandlung erfolgt an der nächsten Gemeinderatssitzung.

Dienstag, 29. September - 10:53 Uhr

Die Notfallstation im Spital Appenzell verzeichnet Behandlungsrekord im Juli und August

Rega-Helikopter vor Notfallstation Spital Appenzell.

Rega-Helikopter vor Notfallstation Spital Appenzell.

Bild: PD

(pd) In den Sommermonaten waren wegen des schönen Wetters und der Ferienzeit viele Touristen, aber auch Einheimische, Ausflügler, Wanderer und andere Sportler im Appen­zellerland und der Alpsteinregion unterwegs. Wegen akut auftretender Krankheitssymptome oder Unfällen, die unverzügliche medizinische Hilfe erfordern, aber auch aufgrund des Verdachts auf Infektionen mit dem Corona­virus, wurden im Notfall des Spitals Appenzell im Juli 245 Personen (davon 57 Covid19-Abstriche) und im August 253 Personen (davon 81 Covid19-Abstriche) behandelt. Das sind die höchsten monatlichen Patientenzahlen seit Ende 2018. Die Notfallstation ist rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche erreichbar, wie es in einer Mitteilung des Spitals heisst.

Dienstag, 29. September - 09:52 Uhr

Zehnkämpfer Samuel Staub vom TV Herisau gewinnt in Hochdorf die Silbermedaille

(pd) An der 60. Austragung der Hochdorfer Mehrkampfmeisterschaften standen drei Herisauer Athleten am Start. Samuel Staub startete mit 11.63s nahe seiner Bestzeit im 100m Lauf in den Zehnkampf der Männer. Im Weitsprung gelang ihm mit 6.29m eine solide Leistung. Um 81 Zentimeter übertraf der 20-Jährige im Kugelstossen seine bisher persönliche Bestleistung. Die Kugel landete bei 12.71m. Diese Weite konnte keiner seiner Konkurrenten übertreffen.

Samuel Staub vom TV Herisau.

Samuel Staub vom TV Herisau.

Bild: PD

Auch in den nächsten zwei Disziplinen zeigte Staub konstante Resultate. Im Hochsprung übersprang er 1.85m und im 400m Lauf stoppten die Uhren bei 51.56s. Beim Hürdenlauf am zweiten Tag war Staub mit 15.94s nicht ganz zufrieden. Dafür lief es dem Athleten aus Herisau im Diskus mit einer Weite von 36.96m umso besser. Seine persönliche Besthöhe von 4.10m konnte er dann im Stabhochsprung egalisieren. Nach der neunten Disziplin, dem Speerwurf, welchen er mit 47.18m abschloss, war Staub auf dem dritten Zwischenrang. Mit einem fulminanten 1500m Lauf kämpfte er sich mit einer Zeit von 4:30.07 auf den sehr guten zweiten Schlussrang. Mit der Gesamtpunktzahl von 6718 verbesserte der Athlet aus Herisau seine persönliche Bestleistung um 81 Punkte.

Montag, 28. September - 18:44 Uhr

Herisau hat zwei neue Konstrukteur-Champions

Andreja Slavik, Präsident des Lehrmeisterverbands Konstrukteure, hat den beiden Lehrabgängern Silvan Bartholdi und Julian Weber den «Champions»-Titel verliehen.

Andreja Slavik, Präsident des Lehrmeisterverbands Konstrukteure, hat den beiden Lehrabgängern Silvan Bartholdi und Julian Weber den «Champions»-Titel verliehen.

Foto: Rahime Sabani

(pd) Die Konstrukteur-Lehrabgänger Silvan Bartholdi und Julian Weber wurden am vergangenen Wochenende am Bodensee mit dem Konstrukteur-Champion-Titel geehrt.

Mit der Note 5,3 schloss Silvan Bertholdi aus Zihlschlacht seine Konstrukteur-Ausbildung beim Herisauer Unternehmen Metrohm AG ab. Genau dasselbe Resultat erzielte Julian Weber aus Urnäsch. Er absolvierte die Ausbildung bei Huber+Suhner AG in Herisau. Beide wurden am vergangenen Sonntag im Restaurant weisses Rössli in Staad von Andreja Slavik, dem Präsidenten des Lehrmeisterverbands Konstrukteure SG AI AR FL, für ihre hervorragende Leistung geehrt. In der Würdigung wies Slavik darauf hin, dass dieses gute Resultat nur möglich wurde, weil die Auszubildenden kontinuierlich über die ganze Lehrzeit super Leistungen in der Berufsschule erbrachten und auch im Lehrbetrieb ausserordentliches leisteten. Der «Champions»-Titel sei einerseits eine grosse Ehre und andererseits eine hervorragende Ausgangslage für die weitere, berufliche Karriere.

Montag, 28.September - 17:44 Uhr

Herisauer gewinnt Sternenwoche-Award von Unicef Schweiz

(pd) Der Herisauer Samuel Aegerter setzt sich für hilfsbedürftige Kinder ein. Zusammen mit seiner Kollegin Hannah Schärer stellte er Kräuterkissen zum Einschlafen her. Sie nähten Stoffhüllen, sammelten und trockneten Kräuter und verkauften die Duftkissen in der Nachbarschaft. Insgesamt kamen 1090 Franken zusammen. Im Rahmen der Unicef-Sternenwoche kommt das Geld burundischen Flüchtlingskindern in Ruanda zugute. «Ich möchte, dass die Kinder ein gutes Leben haben», sagt der 11-jährige Samuel der «Ostschweiz».

Hannah Schärer und Samuel Aegerter mit dem Sternenwoche-Award.

Hannah Schärer und Samuel Aegerter mit dem Sternenwoche-Award.

Bild: Nicolas Zonvi

Jedes Jahr werden die kreativsten Sammelaktionen von Unicef Schweiz und Liechtenstein mit einem Award ausgezeichnet. Am Montag teilte Unicef mit, dass Samuel und Hannah mit den Kräuterkissen in der Kategorie Geschwister und Freunde gewonnen haben. Für die Preisübergabe kam Marius Tschirky von der Kinderband «Marius & die Jagdkapelle» persönlich bei den beiden vorbei.

Montag, 28.September - 17:41 Uhr
Blick von der Schönau Richtung Säntis.

Blick von der Schönau Richtung Säntis.

Bild: Marie-Luise Rusch

Leserin Marie-Luise Rusch aus Urnäsch fotografierte auf dem Weg zum Hochhamm.

Montag, 28. September - 14:12 Uhr

Hericheck-Aktion bringt 400'000 Franken ein

(pd) «Kaufen Sie lokal ein und unterstützen Sie damit das Herisauer Gewerbe!» Mit dieser Kampagne lancierte Ende Mai der Gewerbeverein Herisau zusammen mit Spenden der Gemeinde Herisau, der Johannes-Waldburger-Stiftung und der St. Galler Kantonalbank die neue Hericheck-Aktion. Ziel war, den lokalen Einkauf und die Gewerbetätigkeit in Herisau nach dem Corona-Lockdown wieder anzukurbeln und zu beleben. Über die gesamte Laufdauer der Aktion wurden Herichecks in einem Gesamtbetrag von über 400'000 Franken verkauft, wie der Gewerbeverein mitteilt.

Montag, 28. September 11:21 Uhr

Innerrhoder Kantonspolizei verstärkt

(rk) Mit einer gestaffelten Erhöhung um fünf Stellen bis Ende 2023 schliesst die Standeskommission den Ausbau der Kantonspolizei ab. Damit könne die Polizei ihren Grundversorgungsauftrag längerfristig aktiver wahrnehmen und ihrem Sicherheitsauftrag verstärkt nachkommen, schreibt die Ratskanzlei in einer Mitteilung.

Symbolbild Kantonspolizei Obwalden. Bild: Kantonspolizei Obwalden/PD

Symbolbild Kantonspolizei Obwalden. Bild: Kantonspolizei Obwalden/PD

Pd / Obwaldner Zeitung

Die Standeskommission nahm am 15. September 2020 Kenntnis von der personellen Entwicklung der Kantonspolizei seit Oktober 2019. Damals hatte sie eine Neubeurteilung der Personalsituation vorgenommen und mit einer ersten Aufstockung um drei Stellen die grössten Personalengpässe entschärft, den 24-Stunden-Betrieb der Mobilen Polizei (vormals Verkehrs- und Einsatzpolizei) von den Aufgaben der Kriminalpolizei entflochten und die Qualität der Fallbearbeitung verbessert. Allerdings fehlen weiterhin Ressourcen, um den Grundversorgungsauftrag längerfristig erfüllen zu können.

Mit Beschluss der Standeskommission sollen deshalb in der Mobilen Polizei ab 2021 zwei zusätzliche Stellen durch ausgebildete Polizistinnen oder Polizisten besetzt werden. Ab Herbst 2021 können zwei Aspirantinnen oder Aspiranten die zweijährige Polizeischule besuchen, womit die Kantonspolizei auch ihren ständigen Ausbildungsauftrag wahrnehmen kann. Nach Abschluss der Polizeischule im Jahr 2023 werden die beiden frisch Ausgebildeten in das Polizeikorps übernommen. Mit ihrem heutigen Bestand kann die Mobile Polizei nur ein Minimum an Grundversorgung gewährleisten. Dank dieser zusätzlichen Ressourcen soll sie rund um die Uhr zumindest eine moderate Polizeipräsenz sicherstellen können.

In der Kriminalpolizei wird eine befristete Stelle für den Abbau von Straffällen in eine ordentliche Stelle umgewandelt. Damit kann sie der zunehmenden Zahl und Komplexität an Abklärungen begegnen und gleichzeitig aktiver und noch effizienter ermitteln, fahnden und Recherchen koordinieren.

Mit dem erweiterten Bestand erhält die Kantonspolizei etwas mehr Freiraum, um ihre Mitarbeitenden effizienter aus- und weiterzubilden. Das führe zu einer weiteren Qualitätssteigerung und damit zu einer erhöhten Professionalität, so die Mitteilung weiter.

Montag, 28.September - 09:47 Uhr

Bundesrat Ueli Maurer weilte am Abstimmungssonntag in Gais

Ein Selfie als Erinnerung: Die Gäste des Brunchs nutzten die Gelegenheit, um sich mit Bundesrat Ueli Maurer fürs Familienalbum zu fotografieren.

Ein Selfie als Erinnerung: Die Gäste des Brunchs nutzten die Gelegenheit, um sich mit Bundesrat Ueli Maurer fürs Familienalbum zu fotografieren.

Bild: Ralph Dietsche

(pd) Rund 80 Personen nutzten am Sonntag die Gelegenheit für einen gemeinsamen Brunch mit Bundesrat Ueli Maurer in der «Krone in Gais. Organisiert wurde der Anlass von der SVP Gais-Bühler-Teufen.

Locker, gut gelaunt und völlig unkompliziert erschien Bundesrat Ueli Maurer zum Brunch im Hotel Krone in Gais. Hier konnte in familiärem Rahmen über aktuelle Geschäfte aus dem Bundeshaus berichten und seine persönliche Sicht zu den Herausforderungen platzieren. Maurer forderte die Gäste auf, das Land, die Werte und die Errungenschaft der Schweiz als Erbe zu sehen. Der SVP Bundesrat erinnerte die Bürgerinnen und Bürger: «Wir haben in der Schweiz keine moralische Instanz. Wir haben Werte, eine Bundesverfassung eine Kultur und eine Demokratie, in der jeder seine Meinung sagen darf.»

Sowohl in den Gesprächen im Publikum als auch in der Rede von Bundesrat Ueli Maurer war «Corona» allgegenwärtig. Der Finanzminister ist sich sicher, dass Corona die Schweiz noch weit ins nächste Jahr beschäftigen wird. «Was die Wirtschaft und die finanziellen Folgen betrifft sogar noch über Jahre. Auch die gesellschaftlichen Auswirkungen dürfen nicht unterschätzt werden.» Bei den drei Teilaspekten Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft sei im Zusammenhang mit Corona die Gesundheit in der Vergangenheit wohl etwas zu stark gewichtet worden. Trotzdem ermahnte Bundesrat Maurer sorgfältig zu bleiben und keine unnötigen Risiken einzugehen.

Die Zuschauer waren während den Ausführungen von Ueli Maurer im Saal so still, dass man wohl eine Stecknadel hätte auf den Boden fallen hören. Mitorganisator und Alt-Nationalrat Jakob Freund hielt fest: «Es kommt nicht nur auf das Publikum an, sondern auch auf den Redner. Und unser Lieblingsbundesrat Ueli Maurer ist ein Politiker, der so spricht, dass man ihn versteht.»

Montag, 28.September - 09:38 Uhr

Erneut ein 2. Rang für die Gontner Seilzieherinnen

(pd) Am Sonntag fand in der Trainingsanlage Schaies das zweite und letzte Trainingsturnier der Damen 520 kg statt. Fünf Mannschaften fanden sich in der Trainingseinlage Schaies ein. Ganz unkompliziert und in zügigem Tempo wurde der Wettkampf durchgeführt.

Die Gontnerinnen kämpften sich souverän durch die Vorrunde. Sie konnten Zug um Zug gewinnen und so die nötigen Punkte sammeln für den Einzug ins Halbfinale. Hier kam es dann aber zur gleichen Situation wie vor zwei Wochen in Mosnang: Das Halbfinale konnte noch gewonnen werden. Im entscheidenden Finale hatten jedoch andere die Nase vorne. Das Team aus Stans konnte mit dem Tagesssieg nach Hause fahren, und die Gontnerinnen mussten erneut mit dem 2. Rang vorliebnehmen.

Trainer Franz Fässler.

Trainer Franz Fässler.

Bild: PD

Im Anschluss an die Siegerehrung hatten die Seilziehfrauen noch eine Überraschung für den Trainer Franz Fässler bereit, der sich entscheiden hat, ab der nächsten Saison nicht mehr als Trainer der Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen. Im Jahr 2013 stand er dem Schweizer Seilziehsport erstmals als Trainer zur Verfügung. Die Erfolge liessen nicht lange auf sich warten und sprechen für sich. Dem Seilzeihclub Gonten bleibt Franz Fässler jedoch weiterhin treu.

Sonntag, 27.September - 18:12 Uhr

Unglückliches Remis für Teufen

(cfä) Am Ende fühlt es sich für den FC Teufen an wie eine Niederlage. Nachdem es die Hausherren immer wieder verpasst hatten, die Partei vorzeitig zu entscheiden, gelingt den Gästen aus dem Liechtenstein in der 91. Minute das Tor zum 3:3-Endstand.

Nach der Schmach vor zwei Wochen in Appenzell spürte man den Teufner Drittligisten keinerlei Verunsicherung. Die Heimmannschaft nahm gegen Eschen Mauren II das Zepter von Anfang an in die Hand. Bereits in der 2. Minute setzte Kern einen Ball aus 9 Metern an den Querbalken. Der logische Führungstreffer gelang Teufen in der 19. Minute. Joshua Andraska legte den Ball im Strafraum quer und Ehrbar hatte keinerlei Mühe, das Leder im Tor unterzubringen. Nur sechs Minuten später tauchte wieder Ehrbar, nach herrlichem Zuspiel von Boppart gefährlich vor dem Tor der Gäste auf. Er liess dem Torhüter der Liechtensteiner keine Chance und traf zum 2:0.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die bislang ungeschlagenen Gäste noch keinen Schuss auf das gegnerische Tor abgegeben. In der 33. Minute profitierte Crescenti von einem kopflosen Angriff der Teufner und konnten den Konter zum 2:1 Anschlusstreffer veredeln. Nur drei Minuten später stellte Kern die alte Tordifferenz wieder her. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzte Eschen Mauren einen erneuten Konter zum 3:2-Pausenresultat.
In der zweiten Halbzeit war die Pola-Elf gewillt, die Partie früh zu entscheiden. Jedoch klebte allen Teufner Angreifern das Pech an den Schuhen. Bereits sechs Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Hausherren drei Grosschancen vergeben. Auch in der Folge gab es immer wieder Möglichkeiten, ein weiteres Tor zu erzielen. So kam es, wie es kommen musste. In der 91. Minute erzielten die Gäste nach einem ruhenden Ball mit ihrem vierten Schuss aufs Tor den Ausgleich.

18:05 Uhr

Späte Erlösung für den FC Herisau

Der FC Herisau holte im ersten Heimspiel einen verdienten Sieg.

Der FC Herisau holte im ersten Heimspiel einen verdienten Sieg.

Bild: pen

(pen) Das Fanionteam des FC Herisau erkämpfte sich am Samstagabend im ersten Heimspiel in der Meisterschaft einen 2:0-Sieg. Der FC Münchwilen war wie erwartet ein hartnäckiger Gegner, der dem Gastgeber alles abverlangte. Nachdem die erste Halbzeit ausgeglichen verlief, verpassten die Hausherren anfangs zweiter Hälfte gleich mehrfach die Führung aus aussichtsreicher Abschlussposition. In der 86. Minute erlöste Joel Kurzbauer die Zuschauer auf den Rängen, als er einen Freistoss direkt verwandelte und zur Führung traf. Nur kurze Zeit später bestrafte Joel Ehrbar die Gäste nach einem Fehler in der Abwehr und erzielte das 2:0 Schlussresultat. Nächste Woche trifft der FCH am Samstag auswärts auf den SC Aadorf. Das Spiel beginnt um 17 Uhr.

15:19 Uhr

Beschluss über Abfederungsmassnahmen unbestritten

Der Beschluss über die über Abfederungsmassnahmen zu den Revisionen 2019 und 2020 des Steuergesetzes ist beim Ausserrhoder Stimmvolk unbestritten. In sämtlichen Gemeinden resultierte ein Ja. Bei einer Stimmbeteiligung von 56,9 Prozent sprechen sich 16286 Stimmbeteiligte (80,1 Prozent) für die Vorlage aus, 4052 dagegen.

15:14 Uhr

Ausserrhoder befürworten die Kreiselverschiebung am Bahnhof Herisau

Die Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder sprechen sich deutlich für die Vorlage «Anpassung der kantonalen Strasseninfrastruktur am Bahnhof Herisau» aus und setzen damit die Grundlage für den geplanten Bahnhofplatz mit Bushof. Denn nur durch die angenommene Kreiselverschiebung entsteht am Bahnhof Herisau überhaupt genügend Platz für einen Umbau.

15082 Stimmbeteiligte (68,6 Prozent) legten ein Ja in die Urne, 6689 ein Nein (31,4 Prozent). Die Beteiligung lag bei 59,7 Prozent. In Herisau lag der Ja-Anteil mit 4461 Stimmen bei rund 78,4 Prozent, der Nein-Anteil mit 1228 Stimmen bei 21,6 Prozent. In der Hinterländer Gemeinde fanden 56,6 Prozent der Stimmbeteiligten den Weg an die Urne.

14:29 Uhr

Lutzenberg: Ruedi Gantenbein neu im Gemeinderat

In Lutzenberg schaffte es Ruedi Gantenbein in den Gemeinderat. Der 67-Jährige, der seit 1995 in Wienacht wohnt, erhielt 280 von 332 Stimmen. Auf vereinzelte Kandidaten entfielen 52 Stimmen. Im Gemeinderat hatte seit der Wahl von Maria Heine Zellweger zur Gemeindepräsidentin eine Vakanz bestanden.

14:17 Uhr

Herisauer sprechen sich deutlich für neuen Bahnhof aus

Die Planungen für einen neuen Bahnhof Herisau können weiter gehen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Herisau sprechen sich deutlich für die Vorlage «Bahnhofplatz mit Bushof» und damit für den Brutto-Kredit von rund 40,7 Millionen Franken aus. 4467 Herisauerinnen und Herisau legten ein Ja in die Urne, 1212 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 56,4 Prozent.

14:10 Uhr

Speicher rettet Hallenbad, lehnt aber SDAM ab

In Speicher fand die Grundsatzabstimmung über die Sanierung des Hallenbades Buchen statt. Mit 1593 Ja- zu 558 Nein-Stimmen wurde die Vorlage klar angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 69,42 Prozent.

Am Hallenbad hat der Zahn der Zeit genagt: Die Inbetriebnahme war 1978. Diverse Maschinen und Geräte stammen noch aus dieser Zeit. Deren Störungsanfälligkeit allerdings steigt, Ersatzteile sind kaum mehr zu bekommen. Weiter haben die Armierungseisen in der Betonkonstruktion des Beckens zu rosten begonnen. Der Beton ist an einzelnen Stellen abgeplatzt, Wasser tritt aus. Eine grundlegende Sanierung wurde mit sechs bis sieben Millionen Franken veranschlagt. Ein genaues Sanierungskonzept gibt es allerdings noch nicht. Der Gemeinderat wollte mit der Grundsatzabstimmung lediglich herausfinden, ob die Bevölkerung hinter dem Weiterbetrieb des Bades steht.

Bleibt Speicher erhalten: das Hallenbad Buchen.

Bleibt Speicher erhalten: das Hallenbad Buchen.

David Scarano

Die FDP lehnte die Vorlage ab. Das jährliche Defizit des Bades sei mit 740'000 Franken zu hoch. Die Partei schlug vor, dass vermehrt das Blumenwies in St.Gallen genützt würde. Die SVP, die SP sowie Standpunkt befürworteten hingegen die Sanierung.

Die Vorlage zur räumlichen Entwicklung der Gemeindeverwaltung und der Sozialen Dienste Appenzeller Mittelland (SDAM) wurde hingegen abgelehnt. Mit 1170 Nein- zu 889 Ja-Stimmen fiel der Entscheid deutlich. Die Stimmbeteiligung lag bei 66.99 Prozent.

13:35 Uhr

Grub lehnt Überbauungsplan «Zentrum» knapp ab

Die geplante Zentrumsüberbauung in Grub ist kann nicht wie vorgesehen realisiert werden. Relativ knapp lehnten die Stimmberechtigten den Überbauungsplan «Zentrum» ab. 242 Gruberinnen und Gruber stimmten für die Vorlage, Nein-Stimmen gab es 259. Im Zentrum der Vorderländer Gemeinde hätte eine Überbauung mit zehn Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten entstehen sollen. Ein Komitee hatte gegen den Überbauungsplan das Referendum ergriffen. Umstritten war vor allem die Anwendung von Sonderbauvorschriften. Dadurch wären die zwei Gebäude um ein Stockwerk höher geworden, als dies die Regelbauweise vorsieht.

13:32 Uhr

Walzenhausen: Mirjeta Spirig neue Gemeinderätin

In Walzenhausen wählte die Stimmbevölkerung Mirjeta Spirig in den Gemeinderat. 420 Personen sprachen für die 44-jährige Geschäftsfrau aus. Auf vereinzelte Kandidaten entfielen 79 Stimmen. Die parteilose Spirig ersetzt Hanspeter Züst. Dieser war wegen des zerrütteten Vertrauensverhältnisses zwischen ihm und dem Gemeindepräsidenten sowie dem Vizegemeindepräsidenten zurückgetreten.

13:24 Uhr

Heiden: Deutliche Zustimmung zum neuen Bahn- und Bushof

Der geplante Bushof beim Bahnhof Heiden kann realisiert werden. Die Stimmberechtigten sprachen sich deutlich für einen Bruttokredit über 3,5 Millionen Franken aus. Es gab 1205 Ja- und 559 Nein-Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei annähernd 65 Prozent.

Die geplante Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr, den die Appenzeller Bahnen zusammen mit der Gemeinde Heiden bauen werden, kostet insgesamt 8,2 Millionen Franken. Handlungsbedarf ergibt sich vor allem wegen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Demnach müssen alle Bahn- und Bushaltestellen bis 2023 behindertengerecht umgebaut werden. Durch die Verlegung des Postautos an den Bahnhof will der Gemeinderat Heiden in einem weiteren Schritt den Kirchplatz aufwerten und neu gestalten. Für die Vorlage setzten sich eine IG mit Persönlichkeiten aus dem Dorf, die FDP, die SP und die CVP für die Vorlage ein. Gegen den Bushof sprachen sich aus finanziellen Gründen die SVP und eine weitere IG, welche vor allem auf sozialen Medien aktiv war, aus.

Sonntag, 27.September - 13:21 Uhr

Markus Bösch in Waldstatt gewählt

In Waldstatt ist der Gemeinderat nun ebenfalls wieder komplett. Die Nachfolge von Hansjörg Nufer tritt der 40-jährige Markus Bösch an. Der von allen Gruppierungen unterstützte parteiunabhängige Kandidat erhielt 670 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 59.46 Prozent. Der gelernte Zimmermann wird das frei gewordene Ressort Infrastruktur übernehmen.

Sonntag, 27.September - 13:18 Uhr

Birrer und Speck-Hengartner in Appenzell gewählt

In Appenzell ist der Bezirksrat wieder komplett. Corinne Speck-Hengartner aus Meistersrüte wurde mit 310 Stimmen gewählt. Kathrin Birrer bekam 61 Stimmen. Die Stimmbeteiligung belief sich auf nur 25.5 Prozent. Die 40-Jährige Speck-Hengartner folgt auf Alfred Koller, der Ende August die Wahl zum Bezirkshauptmann schaffte.

Nach dem Sprung von Monika Rüegg Bless in die Standeskommission stand im Bezirk auch eine Ersatzwahl für den Grossen Rat an. Neues Parlamentsmitglied ist Katrin Birrer. Die 48-jährige Physiotherapeutin erhielt 575 Stimmen. 94 entfielen auf verschiedene Kandidaten.

Sonntag, 27.September - 13:05 Uhr

Schönengrund nimmt Jahresrechnung deutlich an

In Schönengrund nahm das Volk die Jahresrechnung 2019 deutlich an - mit 251 Ja- und bei 12 Nein-Stimmen. Die Ergebnisse der kantonalen Vorlagen lauten : Verpflichtungskredit 164 Ja- zu 89 Nein-Stimmen; Beschluss über Abfederungsmassnahmen 180 Ja- zu 52 Nein-Stimmen

Sonntag, 27.September - 12:58 Uhr

Stein stimmt Projektierungskredit für die Erweiterung der Primarschule zu

Nicht umstritten war in der Gemeinde Stein der Projektierungskredit in Höhe von 215000 Franken für die Erweiterung der Primarschule. Die Vorlage wurde mit klar 496 Ja- zu 208 Nein-Stimmen angenommen.

Sonntag, 27. September - 12:55 Uhr

Wald lehnt Entschädigungsreglement ab

In der Gemeinde Wald mussten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über das neue Entschädigungsreglement befinden. Sie lehnten es mit 183 Nein- zu 174 Ja-Stimmen ab.

Gegen das Reglement, mit dem die Entschädigungen für die Gemeindepräsidentin und die restlichen Räte hätten erhöht werden sollen, hatte sich in der Vorderländer Gemeinde Widerstand geregt. Bürger ergriffen das Referendum. Zudem wurde der Gemeinderat dafür kritisiert, dass er keine Vernehmlassung durchführte, obwohl dies die Gemeindeordnung vorschreibt. Gemeindepräsidentin Edith Beeler sprach von einem ärgerlichen Fehler. Der Gemeinderat war davon ausgegangen, dass es reiche, das Reglement dem fakultativen Referendum zu unterstellen.

Sonntag, 27.September - 12:58 Uhr

Hundwil mit Ersatzwahl in GPK

In Hundwil stand die Ersatzwahl des dritten Mitglieds der Geschäftsprüfungskommission an. Sonja Tobler erhielt 275 Stimmen und wurde klar gewählt. Das absolute Mehr lag bei 154 Stimmen.

Angenommen wurden auch die kantonalen Vorlagen. Der Verpflichtungskredit erhielt 213 Ja- und 158 Nein-Stimmen. Die Abfederungsmassnahmen 252 Ja bei 59 Nein.

Sonntag, 27.September - 12:35 Uhr

Bühler genehmigt Jahresrechnung

(red) In der Gemeinde Bühler war die Jahresrechnung 2019 unbestritten. Die Stimmbürger hiessen sie mit 565 Ja- gegenüber 54 Nein-Stimmen gut. Die Stimmbeteiligung lag bei 59,1 %.

Die Mehrheit stimmte auch den kantonalen Vorlagen zu: Der Verpflichtungskredit für die Anpassung der kantonalen Strasseninfrastruktur am Bahnhof Herisau erhielt 386 Ja- bei 208-Nein-Stimmen. Der Beschluss über die Abfederungsmassnahmen wurde mit 447:116-Stimmen angenommen.

Sonntag, 27.September - 12:17 Uhr

Gais sagt Ja zum Friedhofreglement

(red) Die ersten Ergebnisse des Abstimmungswochenendes kommen aus Gais. Das neue Friedhofreglement wurde in der Mittelländer Gemeinde deutlich angenommen. 1225 stimmten Ja, nur 50 Personen legten ein Nein ein.

Die Mehrheit der Gaiser sagte auch Ja zu den beiden kantonalen Vorlagen. Der Kreisel wurde mit 843:395-Stimmen angenommen, die Abfederungsmassnahmen mit 1011:169.

Sonntag, 27.September - 11:26 Uhr

Erfolgreich landwirtschaftliche Lehrgänge abgeschlossen

Diese Appenzeller Frauen und Männer erhielten ihre Diplome.

Diese Appenzeller Frauen und Männer erhielten ihre Diplome.

(mab) In den Kantonen St.Gallen sowie Appenzell Inner- und Ausserrhoden absolvierten 74 Frauen und Männer eine landwirtschaftlichen Lehrgang. Sie erhielten in Flawil ihre Diplome, unter ihnen einige aus dem Appenzellerland.

«Sich weiterbilden gewinnt zunehmend an Bedeutung», sagte Thomas Kuster an der Diplomfeier in Flawil. Der Leiter Weiterbildung am bzb Buchs bezog sich damit auf die 74 Absolventinnen und Absolventen, die ihre Diplome als Bäuerinnen mit Fachausweis, Meisterlandwirte, Bäuerinnen mit Modulpass und als Betriebsleiter in Empfang nehmen konnten.

Thomas Kuster freute sich, dass jedes Jahr mehr Frauen und Männer eine landwirtschaftliche Aus- oder Weiterbildung in Angriff nehmen. «Das ist deshalb so wichtig, weil die Bildung in der Schweiz der fast einzige Rohstoff ist», betonte er. «Momentan unterrichten wir in fünf verschiedenen landwirtschaftlichen Lehrgänge mit sehr gut gefüllten Klassen. Teilweise können wir sogar Prallelklassen führen.»

Er wies aber auch darauf hin, dass sich die Landwirtschaft bewegt. Die Digitalisierung zum Beispiel sei in diesem Sektor bereits weit fortgeschritten. Nicht erstaunlich, dass er die Landwirtschaft als realistisch, umsetzungsstark und zukunftsorientiert bezeichnete.

«Es gibt keine schöneren Berufe als jene in der Landwirtschaft», sagte der Festredner Hanspeter Egli, Präsident der Vereinigten Milchbauern Mitte-Ost. «Die Absolventinnen und Absolventen haben in ihren Lehrgängen viel Zeit und Energie eingesetzt und können nun in der Arbeitswelt gut ausgerüstet bestehen.» Er verglich die Berufswelt als Busfahrt. Die Frauen und Männer hätten ein Zwischenziel erreicht und könnten die Aussicht geniessen. Es gehe aber weiter. Er betonte zudem, dass der Wandel auch in Zukunft bestimmend sein werde.

Es gelte deshalb nicht auszuruhen, weiter neugierig, interessiert und offen zu sein. «Nur so bleibt der gute Ruf der Landwirtschaft bestehen und können wir den gestiegenen Ansprüchen der Konsumenten in Bezug auf Nachhaltigkeit, Preise und Vielfalt der Produkte gerecht werden.» Dabei wies Egli auf die Öffentlichkeitsarbeit hin, zum Beispiel mit Erklärungen an die Konsumenten. Wichtig sei aber auch, sich in Organisationen zu engagieren, um gemeinsame Ziele zu erreichen.

Freitag, 25. September - 18:11 Uhr

Rehetobel: Junglenker mit Auto mehrfach überschlagen

Das Auto kam in einem Bachbett zum Stillstand.

Das Auto kam in einem Bachbett zum Stillstand.

Bild: Kapo AR

(Kapo AR) In Rehetobel ist am Freitagnachmittag ein junger Mann mit seinem Auto von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich mehrfach, der Autofahrer erlitt unbestimmte Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.

Gemäss Ausserrhoder Kantonspolizei lenkte der 18-Jährige sein Auto um 13 Uhr auf der Hauptstrasse talwärts von Rehetobel in Richtung Zweibruggen. Auf der kurvenreichen Strasse geriet er mit seinem Fahrzeug in einer Linkskurve über den rechten Strassenrand. In der Folge überschlug sich das Auto im steilen und abfallenden Wiesenbord mehrfach. Es kam schliesslich rund 70 Meter unterhalb der Strasse, in einem Bachbett auf den Rädern zum Stillstand.

Das Auto überschlug sich im Wiesenbord mehrfach.

Das Auto überschlug sich im Wiesenbord mehrfach.

Bild: Kapo AR

Der Junglenker, welcher seit etwas mehr als zwei Wochen im Besitz des Führerausweises auf Probe ist, erlitt unbestimmte, mittelschwere Verletzungen. Er wurde durch Passanten erstbetreut und anschliessend vom aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital eingeliefert. Für die Fahrzeugbergung und den Abtransport des totalbeschädigten Autos wurde die Pikettgarage aufgeboten. Die genauen Unfallumstände werden durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden abgeklärt.

Vier neue Coronafälle in Ausserrhoden

Alles bereit zum Coronaabstrich.

Alles bereit zum Coronaabstrich.

Bild: Guillaume Horcajuelo / EPA

(mc) In Appenzell Ausserrhoden wurden seit dem 21. September vier Personen neu positiv auf Covid-19 getestet. Dies ist auf der Website des Kantons ersichtlich. Kumuliert sind es damit 165 Fälle. Aktuell befinden sich zwei Personen in Spitalpflege, aber niemand auf der Intensivstation.

Acht Personen befinden sich in Isolation und 90 Personen, die in Ausserrhoden wohnen, sind in Quarantäne. Davon sind 56 Rückkehrende aus Risikogebieten.

Appenzell Innerrhoden meldet am 25. September unverändert 36 kumulierte Coronafälle. Fünf Personen befinden sich in Isolation. 27 Personen müssen in Quarantäne verbleiben, davon sechs Einreisende aus Risikogebieten.

Freitag, 25. September - 15:47 Uhr

Fussballschule des FC Herisau: Coronapause ist vorbei

Zahlreiche Kinder besuchen die Fussballschule des FC Herisau.

Zahlreiche Kinder besuchen die Fussballschule des FC Herisau.

Bild: PD

(pd) Die Fussballschule des FC Herisau hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Nach der coronabedingten monatelangen Durststrecke freuen sich Kids und das Leiterteam, an den Mittwochnachmittagen wieder Fussballspielen zu können. Trainiert wird auf den Sportanlagen Ebnet (Frühling bis Herbst im Freien, über die Wintermonate in den Turnhallen).

Ziel der Fussballschule ist es, den 5- und 6-jährigen Buben und Mädchen Freude und Spass am runden Leder zu zeigen sowie mit polysportiven Elementen die Kids zum Bewegen zu motivieren. Es ist ein Anliegen des FC Herisau, einen aktiven Beitrag gegen den Bewegungsmangel zu leisten.

Die Kinder werden von einem Trainerstab betreut, der eigens für diese Altersklasse ausgebildet wurde. Vielseitige und regelmässige Aktivitäten fördern nicht nur die Entwicklung in der entsprechenden Sportart, sie wirken sich auch auf ihre körperliche, psychische und soziale Entwicklung der Kinder aus.

Kinder der Jahrgänge 2013 bis 2015 werden aufgenommen

Schnuppertrainings sind möglich

Buben (Jahrgang 2014/15) und Mädchen (Jahrgang 2013-2015), die Interesse am Fussball haben, sind zu Schnuppertrainings eingeladen. Der Leiter der Fussballschule, Bruno Eugster (071 351 70 74), nimmt Anmeldungen entgegen und gibt weitere Auskünfte.

Freitag, 25. September - 14:59 Uhr

Spitex Vorderland feiert Jubiläum und hat neuen Standort

Irène Bruderer, Arthur Sturzenegger und Monika Niederer freuen sich über die Jubiläumsschrift der Spitex Vorderland zu deren 20-jährigem Bestehen.

Irène Bruderer, Arthur Sturzenegger und Monika Niederer freuen sich über die Jubiläumsschrift der Spitex Vorderland zu deren 20-jährigem Bestehen.

Bild: Isabelle Kürsteiner

(iks) Geplant war zum 20-jährigen Bestehen der Spitex Vorderland ein Tag der offenen Tür am neuen Standort an der Asylstrasse 16 in Heiden. Corona verhinderte es. Entstanden ist aber dank Arthur Sturzenegger aus Reute die Schrift «Jubiläumsbericht 2000-2020».

Sturzenegger war als Gemeindepräsident von Reute Mitglied des Vorstandes der Spitex Vorderland. Das waren beste Voraussetzungen für eine versierte, informative Jubiläumsschrift. Diese beschreibt aber nicht nur die Entstehung der Spitex Vorderland und deren Entwicklung zu einem umfassenden Grundversorger mit den heutigen vielfältigen zusätzlichen Spezialangeboten wie Palliative Care, psychiatrische Pflege, Wundversorgung oder Hauswirtschaft.

Grundversorger und Spezialangebote

Der Schreibende blickt auch auf die rund hundertjährige Geschichte der Krankenvereine in den Mitgliedgemeinden des Vereins, dem heute Grub , Heiden, Rehetobel, Reute, Walzenhausen und Wolfhalden angehören. Auch der Bezirk Oberegg wird von der Spitex Vorderland versorgt. Dort werden die Dienstleistungen von der Spitex AI eingekauft. Zur Sprache kommen auch die Ausbildungsmöglichkeiten bei der Spitex Vorderland, bei der heute fast 50 bestens ausgebildete Mitarbeitende angestellt sind.

Weitere Kapitel heissen: «Einführung der elektronischen Arbeitserfassung 2006» oder «Kundenbefragung 2010 und 2017». Ein Rückblick gehört der kantonalen Entwicklung unter dem Titel «Spitex-Entwicklung und –Regionalisierung in AR 2011» oder der «Weiterentwicklung des Personals» anhand der Bespiele «Ambulante psychiatrische Pflege» und «Palliative Care». Zwei Interviews mit ehemaligen Gemeindekrankenschwestern durch Vorstandsmitglied Irène Bruderer geben Einblicke in die ehemalige Arbeit.

Neumitglieder erhalten Bericht

Damit die Jubiläumsbroschüre so faktenreich wurde, hat Arthur Sturzenegger manche Stunde mit Protokollbüchern der Krankenpflegevereine, Zeitungsberichten, Appenzellischen Jahrbüchern und in der Kantonsbibliothek in Trogen sowie im Staatsarchiv in Herisau verbracht. Er war auf die Mithilfe des Teams mit Leiterin Monika Niederer angewiesen.

Alle Mitglieder der Spitex Vorderland haben den Jubiläumsbericht kürzlich mit dem Protokoll der schriftlich abgehaltenen 20. Mitgliederversammlung per Post erhalten. Nichtmitglieder können die Jubiläumsbroschüre bei der Spitex Vorderland in Heiden kaufen. Neumitglieder erhalten den Jubiläumsbericht 2000-2020 gratis.

Freitag, 25. September - 14:28 Uhr

«QuasiMonochromen» in der Hirslanden Klinik am Rosenberg

Schicht für Schicht entstehen die «QuasiMonochromen» von Brigitte Pfister.

Schicht für Schicht entstehen die «QuasiMonochromen» von Brigitte Pfister.

Bild: PD

(pd) In der Hirslanden Klinik am Rosenberg in Heiden stellt Brigitte Pfister im Rahmen von Kunst in der Klinik vom 1. Oktober bis am 31. Dezember ihre «QuasiMonochrom» aus.

Brigitte Pfister ist fasziniert von Linien.

Brigitte Pfister ist fasziniert von Linien.

Bild: PD
Spuren-Bild von Brigitte Pfister.

Spuren-Bild von Brigitte Pfister.

Bild: PD

Die Künstlerin aus Bottighofen ist fasziniert von der Linie, dem Strich, dem Stift und den Farben. Weiterführende Kunstausbildungen und Farbenforschungen brachten die gelernte Hochbauzeichnerin zu der ihr ganz eigenen Technik: Mit Ölstift, Strich für Strich, Schicht für Schicht entstehen die «QuasiMonochrom» zu einem Farbkörper an sich.

In Pfisters Arbeitsprozess entstehen Farbstimmungen aus Erfahrenem und Erlebtem, aus Emotionen und Gesehenem. Die Linien finden sich auch in Pfisters Spuren-Bildern. Spuren sind überall, alles ist schon da, hinschauen, neu interpretieren durch Übermalen und dabei immer wieder die Frage: «woher – wohin – was bleibt?».

Aus einem Bild mit Dünengras im Sand wird eine Transformation zur Bewegung. An der Ausstellung in der Klinik am Rosenberg in Heiden können die Besucher mit den «QuasiMonochrom» in einen Dialog treten und sich von den Bewegungen der Spuren inspirieren lassen.

12:20 Uhr

Adventsmarkt in Heiden abgesagt

Kein Adventsmarkt in Heiden in diesem Jahr.

Kein Adventsmarkt in Heiden in diesem Jahr.

Bild: Karin Erni

(GK) Der Gemeinderat Heiden hat den traditionellen jährlichen Adventsmarkts abgesagt. Die Schutzmassnahmen könnten aufgrund des beschränkten Platzangebots nicht gewährleistet werden, teilte die Gemeindekanzlei am Freitag mit

Der Gemeinderat hat gemäss Medienmitteilung lange gehofft, dass der Adventsmarkt vom 28./29. November trotz der Covid19-Pandemie durchgeführt werden kann – allenfalls auch in einer reduzierten Version. Diese Hoffnung haber sich zerschlagen. Aufgrund der engen Platzverhältnisse könne die Umsetzung eines Schutzkonzeptes mit sicherer Besucherführung und Einhaltung des Abstands nicht gewährleistet werden bzw. wäre nur mit grossen Einschränkungen umsetzbar. Das würde das spezielle Ambiente eines Adventsmarkts zerstören. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, auf die Durchführung des Adventsmarktes zu verzichten.

Der Gemeinderat bedauert in der Medienmitteilung, dass in diesem Jahr alle drei traditionellen Märkte, welche das Dorfleben prägen und gerade auch für die Vereine von grosser Bedeutung sind, nicht durchgeführt werden können. Der Gemeinderat zeigt sich aber zuversichtlich, dass im Jahr 2021 die Durchführung der Märkte wieder möglich sein sollte.

Freitag, 25. September - 11:29 Uhr

Gartmann-Zwillinge neu beide beim SC Herisau

SC Herisau: Sandro Gartmann gibt nach zweijähriger Pause sein Comeback.

SC Herisau: Sandro Gartmann gibt nach zweijähriger Pause sein Comeback.

Bild: PD

(pd) Der SC Herisau schlägt kurz vor dem Start zur Erstligasaison auf dem Transfermarkt nochmals zu und rüstet seine Verteidigung auf. Sandro Gartmann, der routinierte Verteidiger und Zwillingsbruder von Dario, spielt neu für die Appenzeller und trägt die Nummer 89.

Nach zweijähriger Pause hat er sich der 31-Jährige entschieden, wieder aktiv zu spielen. Seit längerer Zeit trainiert Sandro Gartmann mit Herisaus erster Mannschaft.

Nach seiner Juniorenzeit beim HC Davos spielte Gartmann sieben Saisons in der NLB für den HC Sierre und den EHC Basel. Der routinierte Verteidiger gibt im Heimspiel gegen Burgdorf (Spielbeginn, Samstag, 17.30 Uhr) sein Debüt, vorausgesetzt, die Lizenz trifft rechtzeitig ein. «Mit ihm erhoffen wir uns mehr Stabilität in der Defensive. Dazu wird er enorm wichtig sein für unser Powerplay», sagt Sportchef Matthias Popp.

Freitag, 25. September - 10:45 Uhr

Neue Leiterin für Abteilung «Spitalversorgung»

Nadia Hafner leitet ab Oktober die Abteilung «Spitalversorgung» im Ausserrhoder Amt für Gesundheit.

Nadia Hafner leitet ab Oktober die Abteilung «Spitalversorgung» im Ausserrhoder Amt für Gesundheit.

Bild: PD

(kkar) Nadia Hafner wird per 1. Oktober die Leitung der Abteilung «Spitalversorgung» übernehmen. Das Ausserrhoder Amt für Gesundheit wurde per August neu organisiert. Die neuen Abteilungen «Medizinische Dienste» sowie «Gesundheitsförderung» stehen seither unter neuer Leitung.

Die Teufnerin arbeitete die letzten Jahre in leitender Funktion im Bildungsdepartement des Kantons St.Gallen. Sie schloss den Master in Management, Organisation & Kultur ab; aktuell doktoriert Nadja Hafner in Betriebswirtschaft.

Nadia Hafner wird Franz Bach ablösen, der die Abteilung zusätzlich zur Amtsleitung interimistisch geführt hat. Mit der Besetzung der Funktion ist die Reorganisation des Amtes gemäss einer Mitteilung der Kantonskanzlei abgeschlossen.

Freitag, 25. September - 10:02 Uhr

Innerrhoder Staatsanwaltschaft wird weiterhin entlastet

Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft kann bis Ende März 2022 auf die Dienste eines ausserordentlichen Staatsanwaltes zählen.

Die Innerrhoder Staatsanwaltschaft kann bis Ende März 2022 auf die Dienste eines ausserordentlichen Staatsanwaltes zählen.

Bild: Liveostockimages / iStockphoto

(kkai) Die befristete Anstellung von Roland Klingler als ausserordentlicher Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden wird bis Ende März 2022 verlängert.

Zur Entlastung der Innerrhoder Staatsanwaltschaft ist Klinger seit 15. März 2019 befristet als ausserordentlicher Staatsanwalt angestellt. Die Anstellung wurde in der Folge bis zum 31. März 2021 verlängert.

Anhand eines Berichts der Staatsanwaltschaft stellte die Standeskommission fest, dass dank der Mitarbeit des ausserordentlichen Staatsanwalts die Zahl der pendenten Strafverfahren etwas verringert werden konnte. Damit die bestehenden Pendenzen weiter abgearbeitet werden können, hat die Standeskommission Klinglers Anstellung gemäss einer Mitteilung der Kantonskanzlei nochmals um ein Jahr verlängert.

Freitag, 25. September - 09:17 Uhr

Rollerfahrer prallt in Auto und verletzt sich

Beim Aufprall verletzte sich der jugendliche Rollerfahrer im Gesicht.

Beim Aufprall verletzte sich der jugendliche Rollerfahrer im Gesicht.

Bild: KPAR

(kpar) Ein 16-jähriger Kleinmotorradlenker fuhr am Donnerstagnachmittag mit seinem Roller auf der Obereggerstrasse in Heiden dorfauswärts. Im Bereich der Sägewiesstrasse bemerkte der Rollerfahrer zu spät, dass ein voranfahrendes Auto aufgrund eines in gleicher Richtung fahrenden, abbiegenden Fahrzeuges angehalten hatte. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, prallte der Jugendliche mit dem Roller gegen das Heck des Autos.

Er verletzte sich im Gesicht und wurde von der aufgebotenen Ambulanz ins Spital eingeliefert. Am Motorroller und am Auto entstand Sachschaden. Dieser wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Freitag, 25. September - 08:47 Uhr

Lukas Kessler wird neuer Leiter Amt für Landwirtschaft

Lukas Kessler leitet ab März 2021 das Ausserrhoder Amt für Landwirtschaft.

Lukas Kessler leitet ab März 2021 das Ausserrhoder Amt für Landwirtschaft.

Bild: PD

(kk) Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat Lukas Kessler zum neuen Leiter des Amtes für Landwirtschaft gewählt. Er übernimmt seine Aufgabe am 1. März 2021 als Nachfolger von Jakob Scherrer, der vorzeitig in Pension geht.

Lukas Kessler überzeugte im Auswahlverfahren für die Amtsleitung sowohl als integre und authentische als auch als kundenorientierte Persönlichkeit mit einem fachlich fundierten und breiten Rucksack.

Seit Abschluss seines Fachhochschulstudiums in Agronomie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), Zollikofen, arbeitete Lukas Kessler zuerst als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Schweizerischen Bauernverband. Seit 2015 ist er stellvertretender Geschäftsführer beim St.Galler Bauernverband. Berufsbegleitend bildet er sich momentan weiter zum Rechtsfachmann HF.

Donnerstag, 24. September - 17:25 Uhr

Belgien setzt Appenzell Innerrhoden auf die orange Liste

Nach Monaten ohne Coronafälle, haben in Appenzell Innerrhoden die positiven Testergebnisse zugenommen.

Nach Monaten ohne Coronafälle, haben in Appenzell Innerrhoden die positiven Testergebnisse zugenommen.

Bild: Laurent Gillieron / KEYSTONE

(mc) Belgien setzt 17 Kantone auf die Risikoliste: Neu befindet sich Appenzell Innerrhoden auf der orangen Risikoliste. Ausserrhoden wird schon länger auf dieser Warnstufe geführt. Für insgesamt 14 Kantone – darunter auch St. Gallen und Thurgau – gilt «erhöhte Wachsamkeit». Das heisst, wer nach Belgien einreist, dem wird eine Quarantäne oder ein Coronatest empfohlen. Die Massnahmen sind aber nicht obligatorisch.

Anders sieht es für die Kantone Waadt, Freiburg und neu Genf aus. Diese sind auf der roten und damit auf der Reiseverbotsliste Belgiens. Rückkehrer müssen zwingend in Quarantäne und zum Coronatest.

Appenzell Innerrhoden zählt per 24. September 36 laborbestätigte Fälle (kumuliert). Aktuell befinden sich fünf Personen in Isolation, 27 Personen sind nach engen Kontakten in Quarantäne, deren sechs nach der Einreise aus einem Risikoland.

In Ausserrhoden datieren die Zahlen vom 21. September. Hier gab es kumuliert 161 Covid-Fälle. Aktuell sind drei Personen hospitalisiert. Acht Personen befinden sich in Isolation, 96 in Quarantäne, davon 51, die aus einem Risikogebiet eingereist sind.

Donnerstag, 24. September - 17:11 Uhr

Sandra Graf gewinnt mit dem Handbike ihren 21. Schweizer Meistertitel

SM-Gold im Visier: Sandra Graf gewinnt einen weiteren nationalen Titel.

SM-Gold im Visier: Sandra Graf gewinnt einen weiteren nationalen Titel.

Bild: PD

(mc) Die Gaiserin Sandra Graf hat kürzlich an den Schweizer Meisterschaften im Handbike in Roggliswil Gold in der Klasse WH4 gewonnen. Die Athletinnen absolvierten auf einem anspruchsvollen Kurs mit schwierigen Kurven 16 Runden à 1,65 Kilometer. Graf erreichte das Ziel in 1:07.36. Es ist der 21. Schweizer-Meister-Titel der 49-Jährigen

Donnerstag, 24. September - 16:09 Uhr

Abgesagte Abstimmung sorgt bei FDP Teufen für Diskussionen

Um eine gute Lösung für die Ortsdurchfahrt zu erzielen, sollen die Teufner geeint auftreten, findet die FDP Teufen.

Um eine gute Lösung für die Ortsdurchfahrt zu erzielen, sollen die Teufner geeint auftreten, findet die FDP Teufen.

Bild: David Scarano

(pd) Auf Verlangen des Departementes Bau- und Volkswirtschaft sowie der Appenzeller Bahnen sah sich der Gemeinderat Teufen gezwungen, die Abstimmung vom 27. September über den Projektierungskredit für einen Tunnel abzusagen.

Die Brisanz dieser Situation veranlasste den Vorstand der FDP Teufen eine Mitgliederversammlung einzuberufen, um das Geschehene zu diskutieren. Der Fokus lag dabei gemäss einer Mitteilung nicht auf der Diskussion pro oder contra Doppelspur bzw. Tunnel, sondern auf dem Austausch betreffend Begründung für die Absage und des weiteren Vorgehens.

Grund für die Absage der Abstimmung war, dass der Kanton als Hauptbesteller der Regionalverkehrsleistungen der Appenzeller Bahnen dazu legitimiert sei und andererseits damit, dass aufgrund des neuen Fahrplan-Angebotskonzept 2035 die nötigen Anschlüsse in St.Gallen nur mit der Doppelspur realisiert werden können. Teufen dürfe nicht über etwas abstimmen, was sich nicht umsetzen lasse.

Absage befremdet die FDP Teufen

Trotz der angeregten und kontrovers geführten Diskussion ergaben sich innerhalb der anwesenden Mitglieder der FDP Teufen mehrere gemeinsame Nenner: Das Verlangen, die Abstimmung abzusagen, sei unisono mit Befremden zur Kenntnis genommen worden. Es herrsche das unangenehme Gefühl vor, dass das Fahrplan-Angebotskonzept 2035 genutzt wurde, um die Verfolgung der Lokalinteressen durch die Teufner Bevölkerung zu unterbinden, so die Mitteilung.

Zudem bestehe Erstaunen darüber, dass die Appenzeller Bahnen als Erbringerin der Regionalverkehrsleistungen bis anhin zwar argumentiert haben, die Doppelspur sei wichtig für die Fahrplansicherheit, hingegen das Argument, die künftige Fahrplansicherheit lasse sich durch einen einspurigen Tunnel nicht gewährleisten, bis anhin nicht geäussert hat.

Die Begründung, dass sich diese nicht Gewährleistung der Fahrplansicherheit erst aufgrund der Vorgaben im neuen Fahrplan-Angebotskonzept 2035 ergab, wirke zweifelhaft, fanden die FDP-Mitglieder. Zumindest müsse die Frage erlaubt sein, ob im Rahmen einer vorausschauenden und umsichtigen Planung nicht schon früher hätte darauf hingewiesen werden müssen, dass in Anbetracht der zukünftigen Entwicklungen die Fahrplansicherheit, wenn mit einem Tunnel, nur mit einem zweispurigen Tunnel erreicht werden kann.

Abstimmung sollte nachgeholt werden

Aufgrund der Umstände fanden die anwesenden Mitglieder der FDP Teufen den Entscheid des Gemeinderates, die Abstimmung über den Projektierungskredit zum Tunnel abzusagen, richtig. Hingegen war man sich darüber einig, dass diese Abstimmung – wenn immer möglich – nachzuholen ist und die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Teufen letztlich die Möglichkeit erhalten sollten, über die Tunnelvariante (in gleicher Planungstiefe wie die Doppelspur) entscheiden zu können.

Begrüsst wird, dass die Appenzeller Bahnen eine weiterführende Studie in Auftrag gegeben haben, deren Ergebnisse voraussichtlich Anfang 2021 vorliegen werden. Danach sollten die Mitglieder der FDP Teufen und alle Interessenvertreter der Bevölkerung Teufens unabhängig davon ob pro oder contra Doppelspur/Tunnel gemeinsam mit dem Gemeinderat unter Berücksichtigung der Ergebnisse darauf hinarbeiten, dass das Endziel (Planung Tunnelvariante in gleicher Planungstiefe wie heutige Doppelspur sowie erneute Abstimmung über die Tunnelvariante) erreicht werden kann. Die FDP Teufen schreibt: «Ein geeintes Teufen sollte sich gemeinsam für die Tunnelkreditabstimmung einsetzen.»

Donnerstag, 24. September - 14:57 Uhr

Auto auf Abwegen: In einer Waldböschung gelandet

Auf regennasser Strasse geriet der Autolenker ins Schleudern: Endstation war die Waldböschung.

Auf regennasser Strasse geriet der Autolenker ins Schleudern: Endstation war die Waldböschung.

Bild: KPAR

(kpar) Am Mittwochmorgen kurz nach 9 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass beim Steineggerwald in Speicher abseits der Strasse ein Auto an einer Waldböschung stehe.

Die Abklärungen durch die aufgebotene Patrouille der Ausserrhoder Kantonspolizei ergaben, dass sich der Unfall in der Nacht auf Mittwoch ereignet hatte. Gemäss Mitteilung lenkte ein 28-jähriger Autofahrer seinen Personenwagen um Mitternacht von Speicher Richtung Teufen. In einer starken Linkskurve geriet das Auto auf der regennassen Strasse ins Schleudern, überquerte die Gegenfahrbahn, durchbrach einen Zaun und schlitterte über eine Wiese in die angrenzende Waldböschung, wo es schliesslich zum Stillstand kam.

Der Autofahrer, der im Verlauf der Unfallaufnahme durch die Patrouille zum Unfallort zurückkam, war nicht verletzt worden. Der Sachschaden am Auto wird auf zweitausend Franken geschätzt.

Aufgrund von Alkoholsymptomen sei beim verantwortlichen Lenker eine Blutprobe angeordnet worden. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.

Donnerstag, 24. September - 14:17 Uhr

Seit 20 Jahren im Dienst der Gemeinde Herisau

Guido Lüchinger hat in den letzten 20 Jahren in Herisau mehrere grosse Projekte mitgeprägt.

Guido Lüchinger hat in den letzten 20 Jahren in Herisau mehrere grosse Projekte mitgeprägt.

Bild: PD

(gk) Am 1. Oktober feiert Guido Lüchinger, der Leiter der Abteilung Tiefbau/Umweltschutz, sein 20-Jahr-Jubiläum in Diensten der Gemeinde Herisau. In all den Jahren habe er mit seinem Team, zu dem die Werkhof- und die ARA-Angestellten gehören, einige grosse Projekte mitgeprägt, schreibt die Gemeindekanzlei.

Etwa das 2013 eingeweihte neue Gebäude für Feuerwehr und Werkhof, die schweizweit erste Reinigungsstufe für Mikropartikel in der ARA 2015, die Sanierung des Saumweihers 2017, die Einführung verschiedener Tempo-30- und Begegnungszonen oder aktuell die Abklärungen für eine Neugestaltung des Obstmarktes. Dazu kamen unzählige Strassen- und Kanalisationsbauten.

Donnerstag, 24. September - 13:32 Uhr

HC Davos testet im Herisauer Sportzentrum gegen die ZSC Lions

Davos-Spieler Simon Knak und Teemu Turunen treffen im Vorbereitungsspiel in Herisau auf die ZSC Lions.

Davos-Spieler Simon Knak und Teemu Turunen treffen im Vorbereitungsspiel in Herisau auf die ZSC Lions.

Bild: Marcel Bieri / KEYSTONE

(mc) Am Freitag, 25. September, um 19 Uhr, findet im Herisauer Sportzentrum das Testspiel zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions statt. Türöffnung ist um 17.45 Uhr.

Bereits vor gut fünf Wochen massen sich die beiden Mannschaften in Kreuzlingen. Damals siegten die ZSC Lions 3:1. Das «Rückspiel» in Herisau ist die letzte Partie der Vorbereitung. Beide Mannschaften dürften ihre Linien gefunden haben und schon fast im Meisterschaftsmodus agieren. In der National League beginnen die Bündner am 2. Oktober auswärts gegen Servette. Die Lions treten am 1. Oktober beim HC Lugano an.

In der Herisauer Eishalle sind am Freitag Schutzmasken Pflicht. Der Zuschauerbereich ist in zwei Bereiche unterteilt und in jedem Bereich sind maximal 300 Personen erlaubt. Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Donnerstag, 24. September - 11:42 Uhr

Meteoswiss warnt vor starkem Schneefall

Droht uns ein September-Schneesturm? Im Appenzellerland ist mit starkem Schneefall zu rechnen, warnt Meteoswiss.

Droht uns ein September-Schneesturm? Im Appenzellerland ist mit starkem Schneefall zu rechnen, warnt Meteoswiss.

Bild: APZ

(mc) Eine Kaltfront sorgt in der Nacht auf Freitag für eine markante Abkühlung. Meteoswiss warnt nun vor starkem Schneefall im Appenzellerland. Es gilt die «Gefahrenstufe 3» für die Zeit zwischen Freitag- und Sonntagmorgen. Erwähnt werden unter anderem Urnäsch, Brülisau und Gonten.

Meteoswiss geht davon aus, dass am Alpennordhang oberhalb von 1800 Metern 50 bis 90 Zentimeter Neuschnee fallen.

Die Schneefallgrenze liegt am Freitagmorgen bei 1500 Metern und sinkt gegen Abend auf 1100 Meter. Auf der Schwägalp, die auf 1278 Metern über Meer liegt, könnte es also unangenehm kühl und für Auto- und Töfffahrer rutschig werden. Die erwarteten Neuschneemengen sollen oberhalb von 1200 Metern 20 bis 40 Zentimeter betragen.

Donnerstag, 24. September - 11:31 Uhr

Velofahrerin in Urnäsch gestürzt

Bei einem Sturz verletzte sich eine Velofahrerin an der Hand.

Bei einem Sturz verletzte sich eine Velofahrerin an der Hand.

Bild: kpar

(kpar) Eine 59jährige Velofahrerin war am Mittwoch auf der Hauptstrasse von Waldstatt in Richtung Urnäsch unterwegs. Im Ortsteil Sulzbrunnen geriet die Frau gemäss einer Mitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei mit dem Velo gegen den rechtsseitigen Randstein und stürzte. Dabei zog sie sich Frakturen an der Hand zu. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gefahren. Am Velo entstand geringer Sachschaden.

Donnerstag, 24. September - 10:53 Uhr

Wegen Quarantäne: Spiel des UH Appenzell abgesagt

Der Gegner des UH Appenzell kann am Samstag nicht antreten.

Der Gegner des UH Appenzell kann am Samstag nicht antreten.

Bild: PD

(mc) Am Samstag, 26. September, hätten die Zweitligisten des UH Appenzell das Heimspiel gegen die Nesslau Sharks austragen sollen. Die Partie findet nicht statt. Auf der Website des UH Appenzell heisst es, dass sich bei den Toggenburgern elf Spieler in kantonsärztlicher Quarantäne befinden.

Aufgrund eines Coronafalls hatten die NLB-Frauen des UH Appenzell zuletzt nicht zum Meisterschaftsspiel gegen Aergera Giffers antreten können. Am Samstag, 26. September nehmen die Innerrhoderinnen den Spielbetrieb wieder auf. Um 16 Uhr ist das punktelose Schlusslicht UC Yverdon in der Sporthalle Gringel in Appenzell zu Gast.

Donnerstag, 24. September - 10:16 Uhr

Nach 17 Jahren am Empfang in Pension

Karin Aemisegger war die erste Anlaufstelle für Einwohnerinnen und Einwohner von Herisau.

Karin Aemisegger war die erste Anlaufstelle für Einwohnerinnen und Einwohner von Herisau.

Bild: PD

(gk) Ende September geht Karin Aemisegger in Pension. Sie war über 17 Jahre für die Gemeinde am Empfang die erste Anlaufstelle für die Einwohnerinnen und Einwohner. «Ich habe die vielseitige Aufgabe sehr gern gemacht und dabei vieles erlebt. Einmal wollte zum Beispiel jemand wissen, wo er das Landsgemeindelied auf CD kaufen kann», erzählt Karin Aemisegger.

Solche Anekdoten gibt es einige, auch wenn im Alltag die einfachen Auskünfte, der Verkauf der Tages-GA oder das telefonische Verbinden mit der gesuchten Person überwogen. Natürlich erlebte sie am Empfang auch unzufriedene Bürgerinnen und Bürger und musste besänftigend wirken, «aber ich behalte das Schöne, die Begegnungen und die zahlreichen Zeichen der Wertschätzung in Erinnerung.» Zum Beispiel als sie von einer Kundin einen grossen Blumenstrauss erhielt, die ihr so «etwas zurückgeben» wollte.

Gemäss einer Mitteilung der Gemeindekanzlei Herisau haben Claudia Altherr-Mathies, Joëlle Germann und Jacqueline Himmelberger als Sachbearbeiterinnen Empfang am 14. September mit unterschiedlichen Pensen und einer neuen Aufgabenzuteilung ihre Stelle angetreten.

Donnerstag, 24. September - 09:30 Uhr

Die neue Sulzbachbrücke in Oberegg ist befahrbar

Die neue Brücke über das Sulzbachtobel

Die neue Brücke über das Sulzbachtobel

Bild: Peter Eggenberger

(pe) Die neue Brücke über den Sulzbach auf der Strecke von Berneck nach Oberegg ist provisorisch für den Verkehr freigegeben. Derzeit dominieren Anpassungsarbeiten vor allem im Bereich der unteren Brückenzufahrt das Baugeschehen.

Kernstück der neuen Linienführung ist die neue, rund 50 Meter lange und acht Meter breite Brücke, die eine weitgehende Begradigung des kritischen Abschnitts ermöglichte.

Zuvor hatte die Strassenführung über extrem enge Kurvenradien mit geringen Sichtweiten verfügt und die Fahrbahn, die auch Postautos der Linie Heiden-Berneck-Heerbrugg befahren, war schmal. Zudem war es immer wieder zu Steinschlag gekommen. Die Sanierung im Sulzbachtobel ist weitgehend abgeschlossen.

Mittwoch, 23. September - 18:51 Uhr

Leserbild: Alpabfahrt Obstmarkt Herisau

Leser Toni Küng fotografierte in Herisau.

Leser Toni Küng fotografierte in Herisau.

Bild: Toni Küng
Mittwoch, 23. September - 16:48 Uhr

Walzenhausen: Heisse Rennen für Jungbürger

Acht Jungbürgerinnen und Jungbürger fuhren auf der Kartbahn in Montlingen um Zeit und Millimeter, danach ging es auf die Meldegg.

Acht Jungbürgerinnen und Jungbürger fuhren auf der Kartbahn in Montlingen um Zeit und Millimeter, danach ging es auf die Meldegg.

Bild: PD

(iks) In Walzenhausen wurden acht Jungbürgerinnen und Jungbürger begrüsst. Traditionell führte die Jungbürgerfeier vorerst auf die Kartbahn in Montlingen. Nach anfänglichem verhaltenem Fahren ging es schon bald um Millimeter und gelungene Überholmanöver, stets unter den Augen des aufmerksamen Kart-Teams. Zum Schluss dann strahlende Gesichter überall und am Sonntag wohl da und dort Muskelkater, waren das Fazit des gelungenen Auftaktes der Jungbürgerfeier.

Nach dem „Austoben“ auf der Kartbahn lud die Gemeinde auf der Meldegg zum feinen Nachtessen ein. Die Stimmung war sehr gut. Es wurde gelacht und geplaudert. Vor dem Dessert lud Gemeindepräsident Michael Litscher zu einer humorvollen «Bürger-Eintrittsprüfung». Gefragt war geografisches, historisches und politisches Wissen. Danach bekräftigte er, dass Bürgerinnen und Bürger mitreden und mitbestimmen könnten, gleich schon am 27. September bei der nächsten Wahl und verschiedenen Abstimmungen. Er motivierte zum Engagement, sei es in Dorfvereinen oder in der Politik.

Mittwoch, 23. September - 13:50 Uhr

Ausserrhoder Regierung gibt grünes Licht zur Umsetzung des Aktionsplans «Frühe Kindheit»

Im Aktionsplan «Frühe Kindheit» sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt.

Im Aktionsplan «Frühe Kindheit» sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt.

Bild: Sandra Ardizzone / LTA

(kk) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat das Konzept und den dazugehörigen Aktionsplan «Frühe Kindheit» verabschiedet. Im Aktionsplan sind die Massnahmen rund um die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung festgelegt. Es werden die Zuständigkeiten definiert, die Finanzierung geregelt sowie Handlungsempfehlungen für die Gemeinden und Angebote formuliert. Damit setzt der Regierungsrat die Grundpfeiler der frühen Förderung im Kanton für die nächsten Jahre. Die Umsetzung in enger Kooperation mit den Gemeinden kann beginnen.

Das Versprechen an die Bevölkerung aus dem vergangenen sowie aus dem aktuellen Regierungsprogramm, attraktive Rahmenbedingungen für Familien mit Kindern und Jugendlichen zu schaffen, ist mit dem Konzept und den dazugehörigen Aktionsplan «Frühe Kindheit» einen wichtigen Schritt weiter gekommen. Dem vom Regierungsrat verabschiedeten Dokument liegt die Annahme zugrunde, dass Kinder ab Geburt auf eine liebevolle Umgebung angewiesen sind und im Mittelpunkt der persönlichen Entwicklung der Kinder die Familie steht. Mit dem Aktionsplan will der Regierungsrat die Eltern und weitere Bezugspersonen von kleinen Kindern während dieser zentralen Phase bestmöglich unterstützen.

Erarbeitet wurde das Konzept von den Departementen Gesundheit und Soziales sowie Bildung und Kultur zusammen mit ausgewählten Vertretungen aus der Praxis und den Gemeinden. Das Konzept steckt den Handlungsrahmen für das Engagement des Kantons und der Gemeinden ab. Der im Konzept enthaltene Aktionsplan beinhaltet fünf Handlungsfelder. Im Zentrum steht dabei die Stärkung der Eltern und der Angebote vor Ort. Die bestehenden Angebote sollen besser koordiniert, die Qualität weiterentwickelt und der Zugang zu den Angeboten verbessert werden. Hierzu ist unter anderem geplant, dass jede Gemeinde eine geeignete Person für diesen Bereich benennt, sodass die Koordination aller Angebote effektiver umgesetzt werden kann.

Der Aktionsplan, der ebenso wie das Konzept der Gemeindepräsidienkonferenz zur Stellungnahme unterbreitet wurde, soll nun in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden umgesetzt werden. Dazu hat der Regierungsrat das Departement für Gesundheit und Soziales beauftragt, die Umsetzung des Aktionsplans in den Gemeinden zu koordinieren und ein fachliches Begleitgremium zu bilden. Zudem ist eine regelmässige Überprüfung und allfällige Anpassung der Massnahmen vorgesehen, um auf veränderte Rahmenbedingungen und Erkenntnisse reagieren zu können.

Mittwoch, 23. September - 12:11 Uhr
Oberegg stimmt am 29. November über das Budget 2021 ab.

Oberegg stimmt am 29. November über das Budget 2021 ab.

Martina Basista

Oberegg budgetiert Ertragsüberschuss von 162'000 Franken

(gk) Das Budget 2021 im Bezirk Oberegg liegt vor. Bei einem konsolidierten Gesamtertrag von rund 9,296 Millionen Franken und einem Gesamtaufwand von rund 9,134 Millionen Franken resultiert ein Ertragsüberschuss von rund 162‘000 Franken. Bei gesamthaften Abschreibungen von 595‘400 Franken, dem er­wähnten Ertragsüberschuss und einer Nettoinvestitionszunahme von 1,883 Millionen Franken resultiert ein Selbstfinanzierungsgrad von 39 Prozent; mittelfristig ist ein solcher von 100 Prozent an­zustreben, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Die Orientierungsversammlung vom 4. November 2020 beginnt um 19.30 Uhr im Vereinssaal. Nebst Informationen über das Budget wird über laufende Projekte innerhalb des Bezirks sowie über den Schulbe­trieb orientiert. Die Abstimmung über das Budget 2021 findet am 29. November 2020 statt.

Mittwoch, 23.September - 09:22 Uhr

Nach Unfall: Autofahrerin muss Ausweis abgeben

Die Autofahrerin touchierte die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens.

Die Autofahrerin touchierte die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Am Dienstag ist es in Teufen zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der Autofahrerin wurde der Führerausweis eingezogen.

Laut Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei lenkte die 60-jährige Frau ihr Auto auf der Bühlerstrasse in Richtung Teufen. Im Bereich der Hasenränke geriet sie über die Sicherheitslinie und stiess mit ihrem Fahrzeug gegen die Hinterachse eines entgegenkommenden Lastwagens. Am Auto entstand Totalschaden. Der Schaden am Lastwagen wird auf über tausend Franken geschätzt. Aufgrund der Umstände und Verdacht von Medikamentenkonsum wurde bei der Frau eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Ihr Führerausweis wurde zuhanden der Administrativbehörde des Strassenverkehrsamtes eingezogen.

Mittwoch, 23.September - 08:55 Uhr

12-jährige Velofahrerin in Teufen angefahren

Der Lieferwagen fuhr rückwärts aus dem Parkplatz und kollidierte mit der Velofahrerin.

Der Lieferwagen fuhr rückwärts aus dem Parkplatz und kollidierte mit der Velofahrerin.

(KapoAR) In Teufen hat sich am Dienstagmittag ein Unfall zwischen einem Fahrrad und einem Lieferwagen ereignet. Ein Mädchen erlitt gemäss der Medienmitteilung der Ausserrhoder Kantonspolizei unbestimmte Verletzungen.

Kurz nach 12 Uhr fuhr ein 31-jähriger Arbeiter mit seinem Lieferwagen im Stofel rückwärts aus einem Parkplatz. Im selben Moment befuhr ein 12-jähriges Mädchen den Bereich mit ihrem Fahrrad. In der Folge kam es zur Kollision. Die junge Velofahrerin stürzte zu Boden. Sie wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst am Unfallort betreut und anschliessend mit dem Helikopter ins Spital geflogen. Am Velo entstand geringer, am Lieferwagen kein Sachschaden.

Dienstag, 22. September – 15:55 Uhr

Kollision zwischen Auto und Mofafahrer in Trogen

(kapo/rms) Am Dienstag ist es in Trogen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad gekommen. Ein 56-jähriger Autofahrer beabsichtige von einer Zufahrtsstrasse her, über einen Bahnübergang, auf die Hauptstrasse einzufahren. Zum selben Zeitpunkt befuhr ein 15-jähriger Mofafahrer den Strassenabschnitt auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf und es kam zur Kollision.

Die Kollision ereignete sich auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf.

Die Kollision ereignete sich auf der Hauptstrasse in Richtung Dorf.

Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Der Mofafahrer touchierte die Front des Personenwagens, rutschte über die Motorhaube und erlitt dadurch unbestimmte, eher geringere Verletzungen. Er wurde durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Sachschaden an Motorfahrrad und Auto wird auf mehrere Tausend Franken geschätzt.

Dienstag, 22. September - 15:23 Uhr

Sanierung der Mehrzweckanlage Schwellbrunn: Baueingabe erfolgt im Oktober

So soll die Mehrzweckanlage Schwellbrunn dereinst aussehen.

So soll die Mehrzweckanlage Schwellbrunn dereinst aussehen.

Bild: PD

(gk) Der Gemeinderat Schwellbrunn hat an seiner letzten Sitzung Beschlüsse über die Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckanlage gefasst: Ursprünglich wurden die Gesamtkosten mit 6,2 Millionen Franken veranschlagt. Gegenüber dem Abstimmungsedikt ist der Gesamtbetrag für das Projekt um circa 1,1 Millionen Franken (brutto) grösser. Der Gemeinderat hat beschlossen, diesen Betrag mit Spendengeldern im Umfang von 600'000 Franken sowie einer Kreditüberschreitung von 518'000 Franken als gebundene Ausgaben zu finanzieren.

Die Baueingabe des Projekts wurde vom Gemeinderat genehmigt und erfolgt im Oktober 2020. Der Baubeginn wird vom Gemeinderat auf Ende März 2022 verschoben, da ein Beginn der Arbeiten im Frühling bautechnisch sinnvoll erscheint.

Am Freitag um 20 Uhr findet in der Mehrzweckanlage Sommertal eine Orientierungsversammlung statt. Der Gemeinderat wird an der Versammlung das Projekt im Detail vorstellen sowie offene Fragen klären.

Dienstag, 22. September - 14:20 Uhr

Zahl der Coronafälle in Ausserrhoden und Innerrhoden erneut gestiegen

In Ausser- und Innerrhoden gibt es 6 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus.

In Ausser- und Innerrhoden gibt es 6 neue bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Bild: Urs Lindt / freshfocus

(wec) Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Ausserrhoden erneut gestiegen. Aktuell vermeldet der Kanton 161 kumulierte Fälle, das sind vier mehr im Vergleich zum vergangenen Freitag. Zurzeit befinden sich in Ausserrhoden acht Covid-19-Erkrankte in Isolation, drei Personen sind hospitalisiert.

Auch in Innerrhoden sind die Coronafallzahlen seit vergangenem Freitag angestiegen. Die Webseite des Kantons vermeldet 33 laborbestätigte Fälle (kumuliert). Das sind zwei mehr als am vergangenen Freitag. Vier Personen befinden sich derzeit in Isolation, sieben in Quarantäne.

Dienstag, 22. September - 11:34 Uhr

Witzwanderweg: Stille Örtchen sind gefragt

Das neue WC im Högli, Wolfhalden.

Das neue WC im Högli, Wolfhalden.

Bild: PD

(pd) Der Witzwanderweg verzeichnet einen regelrechten Ansturm. Der Wanderweg von Heiden über Wolfhalden bis Walzenhausen führt nicht nur an rund 40 Tafeln mit originellen Witzen vorbei, sondern bietet immer wieder Weitblick in tolle Landschaften und auf den Bodensee. An diversen Stellen wurden in den letzten Jahren Grillstellen eingerichtet und erneuert, was das schwindende Angebot an Einkehrmöglichkeiten erträglicher macht. So lässt sich auf der 8 Kilometer langen Strecke verweilen, was früher oder später zwangsläufig dazu führt, dass sich manch einer nach einem WC umsieht.

Seit Mitte September steht nun ein zweites WC im Högli, Wolfhalden. Das erste wurde bereits im Frühjahr bei der Klus aufgestellt. Auslöser waren wiederholte Rückmeldungen von Anwohnern, dass manch ein Wanderer oder eine Wanderin es nicht bis zu den WCs am Ende der Wanderung in Walzenhausen und Heiden geschafft hätten. Die Aufwände für den Unterhalt tragen die drei Gemeinden gemeinsam.

Das WC bei der Klus wurde bereits im Frühjahr eingerichtet.

Das WC bei der Klus wurde bereits im Frühjahr eingerichtet.

Bild: PD
Dienstag, 22. September - 11:09 Uhr

Kantischüler üben sich als Firmenchefs

Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Bild: PD

(pd) Und plötzlich sind sie CEOs: Während fünf Tagen bekommen gut 40 Schülerinnen und Schüler der Kanti Trogen derzeit einen Einblick in die Wirtschaft. In eine Projektwoche verpackt, machen die Jugendlichen als Geschäftsleitungsmitglieder ihrer fiktiven Firma erste Bekanntschaften mit Produktionsauslastung, Firmenstrategien oder Personalfragen. Nicht in gewohnter Umgebung in der Kantonsschule Trogen, sondern in den Räumen der Huber+Suhner AG in Herisau werden den Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Trogen die Zusammenhänge der Wirtschaft näher gebracht.

Mit der Wirtschaftswoche soll das Interesse und das Verständnis für die Wirtschaft gefördert werden. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, den sie am meisten interessierenden Bereich eines Unternehmens besser kennen zu lernen. Organisiert wird die seit vielen Jahren stattfindende Projektwoche im Auftrag der Industrie AR in Zusammenarbeit mit der Kanti Trogen. Unter Einhaltung des Corona-Schutzkonzepts tauchen die Jugendlichen unter Begleitung verschiedener erfahrener Fachlehrkräfte in das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer ein.

Dienstag, 22. September - 09:48 Uhr

Präsidiumswechsel beim Kiwanis-Club Säntis

Patrik Scheiwiller (links) übernimmt das Präsidium des Kiwanis-Club Säntis von René Wohnlich.

Patrik Scheiwiller (links) übernimmt das Präsidium des Kiwanis-Club Säntis von René Wohnlich.

Bild: PD

(pd) Beim Kiwanis-Club Säntis wechselt das Präsidium im Jahresturnus. An der kürzlichen Amtsübergabe übernahm Patrik Scheiwiller das Präsidialamt von René Wohnlich. Neuer Vizepräsident ist Hans-Peter Trachsler. In seinem Amtsjahr will Scheiwiller – ganz im Sinne der internationalen Kiwanis-Serviceorganisation – den Kindern im Appenzeller Hinterland «fröhliche Erlebnisse schaffen», wie es in einer Mitteilung heisst.

Als soziales Projekt wird als nächstes die Weihnachtspäckli-Aktion in den Gemeinden Herisau und Waldstatt angesteuert. Weitere Projekte sind in Arbeit. «Unter Einhaltung der Hygienevorschriften möchten wir soweit möglich wieder in ein normales Clubleben zurückfinden», schreibt der Verein. Für die rund 37 Kiwanis-Mitglieder stehen interessante Vorträge, Besichtigungen und gesellige Treffen im Hotel Landhaus Säntis in Herisau an.

Dienstag, 22. September - 09:01 Uhr
Corinne Speck-Hengartner will in den Bezirksrat Appenzell.

Corinne Speck-Hengartner will in den Bezirksrat Appenzell.

Bild: PD

Corinne Speck-Hengartner kandidiert als Bezirksrätin in Appenzell

(pd/wec) Am 27. September wählt der Bezirk Appenzell die Nachfolge von Alfred Koller, der vor einem Monat zum stillstehenden Hauptmann gewählt wurde. Nun, fünf Tage vor den Wahlen, gibt die Arbeitnehmervereinigung Appenzell (AVA) bekannt, dass mit Corinne Speck-Hengartner eine geeignete Kandidatin gefunden werden konnte.

Corinne Speck-Hengartner ist 40 Jahre alt und wohnt in Meistersrüte. Aufgewachsen ist sie in Egnach im Kanton Thurgau. Sie hat ursprünglich eine Lehre als Geomatikerin gemacht und arbeitet heute Teilzeit in einem Ingenieurbüro im Bereich Tiefbau. Sie ist verheiratet mit Markus Speck und Mutter von zwei Kindern (9 und 7 Jahre alt). Seit vielen Jahren engagiert sie sich in Vereinsvorständen und bei der Organsation von Anlässen.

Montag, 21. September - 18:44 Uhr

Gemeinde Heiden übernimmt Fotovoltaikanlage beim Schulhaus Gerbe

Die Turnhalle Gerbe in Heiden.

Die Turnhalle Gerbe in Heiden.

Bild: Jesko Calderara

(gk) Der Gemeinderat Heiden hat der Übernahme der bestehenden Fotovoltaikanlage auf dem Schulhaus Gerbe zu einem Preis von 250'000 Franken zugestimmt. Die bestehende Anlage erzeugt auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern eine Leistung von 96 Kilowatt peak (kWp). Im Zuge des Neubaus der Sporthalle Gerbe ist eine Erweiterung geplant, welche danach auf einer Fläche von 1'400 Quadratmetern eine Leistung von rund 200 kWp aufweist. Damit könnten rund 50 durchschnittliche Haushalte mit Strom versorgt werden, wie die Gemeinde mitteilt.

Die produzierte Energie wird primär für den Eigengebrauch des Schulhauses und der Sporthalle Gerbe genutzt. Der überschüssige Strom wird verkauft. Mit dieser Investition können die Energieausgaben langfristig reduziert werden. Zusätzlich kann die Gemeinde Heiden einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Montag, 21. September - 16:21 Uhr

Herisau: Gossauerstrasse auf dem Weg zur Flaniermeile

Auch die Vorplätze von Häusern wurden in die Sanierung der oberen Gossauerstrasse einbezogen.

Auch die Vorplätze von Häusern wurden in die Sanierung der oberen Gossauerstrasse einbezogen.

Bild PD

(gk) Bald ist Halbzeit in einem wichtigen Projekt der Zentrumsentwicklung, der Aufwertung der oberen Gossauerstrasse. Andrea Groll, als Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde zuständig für die Grossbaustelle, zieht Zwischenbilanz.

Seit April läuft die Sanierung und Aufwertung der Gossauerstrasse ab dem Denner bis zum Restaurant Drei Könige. Sind die Bauarbeiten im Zeitplan?

Andrea Groll: Ja, wir sind sogar eine Woche besser dran als geplant, so dass wir die erste Bauetappe voraussichtlich bis am 16. Oktober abschliessen können. Für die Anwohner ist die Zufahrt dann über den Winter wieder ungehindert möglich.

Andrea Groll, Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde Herisau

Andrea Groll, Fachbereichsleiter Strassen/Verkehr der Gemeinde Herisau

Bild: PD

Was wurde bisher gemacht?

Wir haben vom Denner bis zum Abzweiger Grueb die Werkleitungen ersetzt und die ganze Pflästerung inklusive Trottoir erneuert.

Sind Sie zufrieden mit dem Resultat?

Sehr zufrieden. Ich habe richtig Freude an der Pflästerung, das war keine einfache Sache, ich habe bis nach Süddeutschland recherchiert, um die optimale Lösung zu finden. Nun haben wir auf der Fahrbahn eine Pflästerung, die deutlich leiser ist als früher, so dass die Lärmgrenzwerte deutlich unterschritten werden sollten. Und das erst noch mit einheimischen Steinen aus der Innerschweiz.

Wie sieht es mit dem Trottoir aus, Pflastersteine sind doch unpraktisch für Rollstuhlfahrer?

Auf dem Trottoir haben wir die Pflästerung mit einer ebenen, geflammten Oberfläche verwendet. Vertreter der Rollstuhlfahrer haben bereits zurückgemeldet, dass darauf das Gehen und Fahren gut funktioniert. Und das Trottoir hebt sich nur noch geringfügig vom Strassenniveau ab, das ist ein weiterer Vorteil für Kinderwagen etc. Auch die privaten Vorplätze haben wir erneuert, dort konnten die Besitzer die Art der Pflastersteine mitbestimmen.

Welche Probleme mussten bewältigt werden?

Eigentliche Probleme hatten wir nicht, aber das ganze Projekt ist technisch anspruchsvoll. Dazu kommt, dass die Häuser und Geschäfte immer zugänglich bleiben mussten. Alle mussten lernen, mit der ungewohnten Situation umzugehen. Aber insgesamt herrscht grosses Verständnis und ein gutes Einvernehmen. Die Rückmeldungen auf den fast fertigen ersten Abschnitt sind positiv, gerade auch von Gewerblern, die sich über den aufgewerteten Aussenraum freuen, weil es auch ihren Laden attraktiver macht.

Gibt es auch Anekdoten zu erzählen?

Es kam vor, dass Autofahrer die Absperrung nicht beachteten und den Pflastersteine setzenden Arbeitern buchstäblich auf den Leib rückten, um doch vorbeizufahren. Schön war, dass das Personal des angrenzenden Becks Abderhalden den Arbeitern auf herzliche Art und Weise belegte Brötli oder Kaffee offerierte. Auch von der Anwohnerschaft wurden die Bauarbeiter ähnlich geschätzt. Der freundliche gegenseitige Umgang war bemerkenswert.

Wie geht es weiter?

Nun folgen noch Umgebungsarbeiten, zum Beispiel gestalten wir das Pärkli vor dem Denner einladender. Nach der Winterpause startet im April die zweite Etappe vom Restaurant Drei Könige bis zum Platz, sobald es nicht mehr gefriert. Hintergrund ist die Tatsache, dass wir eine provisorische Trinkwasserversorgung legen müssen, und dies kann nur oberirdisch geschehen. Dann folgen bis Ende Oktober die ähnlichen Abläufe wie dieses Jahr, so dass wir die sanierte und aufgewertete obere Gossauerstrasse im Herbst der Öffentlichkeit übergeben können. Eine wichtige Achse im Zentrum von Herisau wird dann eine frische und doch traditionelle Atmosphäre ausstrahlen. Der Strassenzug erhält nach der Einweihung auch eine Weihnachtsbeleuchtung.

Montag, 21. September - 15:58 Uhr

Heiden: Daniela Burkard wird Gemeindeschreiber-Stellvertreterin

Daniela Burkard.

Daniela Burkard.

Bild: PD

(gk/wec) Der Gemeinderat Heiden hat Daniela Burkard, die seit 2014 die Einwohnerdienste der Gemeinde leitet, per 7. September 2020 zur neuen Gemeindeschreiber-Stellvertreterin gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Marianne Thürlemann, die auf Ende September ihre Kündigung eingereicht hat. Im Zuge der Neubesetzung der Stellvertretung des Gemeindeschreibers habe sich mit Daniela Burkard eine ideale Kandidatur ergeben, die es gleichzeitig erlaube, zwei Abteilungen zusammen zu legen, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Aufgrund dessen und um Synergien der beiden Abteilungen Kanzlei und Einwohnerdienste zu nutzen wurde beschlossen, diese zur neuen Abteilung Dienste zusammenzulegen. Die neue Abteilung wird durch Gemeindeschreiber Marco Stübi geleitet. Daniela Burkard übernimmt dessen Stellvertretung und behält die fachliche und organisatorische Führung der bisherigen Einwohnerdienste.

Montag, 21. September - 11:35 Uhr

Herisau: Obstmarkt-Projekt wird Ende Oktober vorgestellt

Der Herisauer Obstmarkt soll saniert werden.

Der Herisauer Obstmarkt soll saniert werden.

Bild: APZ

(gk) Ende Oktober kann das Siegerprojekt für die Sanierung und Neugestaltung des Obstmarktes der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dies schreibt die Gemeinde Herisau in einer Medienmitteilung. Nachdem die Wahl der Jury eindeutig war, befindet als nächstes der Gemeinderat über das Geschäft. Anschliessend soll es am 23. Oktober dem Einwohnerrat und vom 24. bis 31. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Das Siegerprojekt ist in einem Wettbewerb mit fünf teilnehmenden Projektteams gekürt worden. Auf dessen Basis soll aufgrund der Rückmeldungen aus der Bevölkerung, der Haltung des Gemeinderates sowie der Juryempfehlung ein Vorprojekt erarbeitet werden. Dafür müssen der Gemeinderat und der Einwohnerrat einen Planungskredit bewilligen.

Ein wichtiger Partner bei der Neugestaltung ist der Kanton, dem etwa die Hälfte des in die Planung einbezogenen Bodens gehört (vor allem Bahnhofstrasse und Kasernenstrasse).

Montag, 21. September - 11:02Uhr

In Ausserrhoden kann der Grundbuchauszug neu übers Internet bezogen werden





Symbolbild: Severin Bigler / LTA

(kk) In Ausserrhoden haben Banken, Pensionskassen und Versicherungen neu die Möglichkeit, den Grundbuchauszug selbst und direkt elektronisch über das Internet zu beziehen. Dies schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung. Der Kanton hat sich dafür dem Auskunftsportal «Terravis» angeschlossen. Auch kantonale und kommunale Amtsstellen, welche Grundbuchdaten für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben benötigen, sollen das Auskunftsportal nutzen können.

Der Grundbuchauszug gibt Auskunft über Eigentümerschaft, Erwerbsdatum, Fläche, Grundlasten und Dienstbarkeiten eines Grundstücks. Bis anhin konnten Grundbuchauszüge schriftlich oder per Onlineformular bestellt werden; die Zustellung erfolgte per Post. Der Ausserrhoder Bevölkerung stehen auch künftig nur diese Wege für die Bestellung eines Grundbuchauszugs offen.

Montag, 21. September - 09:57 Uhr
Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt.

Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt.

Bild: Kapo AR

Reute: Motorradfahrer nach Verkehrsunfall verletzt

(kpar) In Reute ist es am Sonntag, 20. September, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden fuhr ein 71-jähriger Autolenker um 12.15 Uhr auf der Schwellmühlestrasse in Richtung Steingocht. Bei der Verzweigung Heidenerstrasse beabsichtigte er nach links in Richtung Reute zu fahren. Beim Abbiegen übersah er einen 34-jährigen Motorradfahrer, welcher von Reute in Richtung Mohren unterwegs war. Es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Motorradlenker erlitt leichte Verletzungen und wurde mit der Ambulanz ins Spital überführt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Montag, 21. September - 09:00 Uhr

Fussball: FCA Damen mit klarem Sieg gegen Blue Stars Zürich

Die Innerrhoder Torschützinnen Larissa Mazenauer, Nadine Fässler und Barbara Dorsa (stehend von links) sowie das glückliche Geburtstagskind Joëlle Mazenauer.

Die Innerrhoder Torschützinnen Larissa Mazenauer, Nadine Fässler und Barbara Dorsa (stehend von links) sowie das glückliche Geburtstagskind Joëlle Mazenauer.

Bild: Martin Kradolfer

(mk) Vor heimischem Publikum gewannen die Damen des FC Appenzell am vergangenen Samstagabend gegen den Tabellennachbarn Blue Stars aus Zürich mit 4:1 (3:0). Besonders in der ersten Hälfte erspielten sich die Gäste nur wenig gute Chancen.

Nach einem ersten schnellen Angriff über die linke Seite der Gäste erspielten sich die Einheimischen mehr Spielanteile und überzeugten durch ihre beachtliche Laufbereitschaft. Zudem waren die Zürcherinnen von der aggressiven (aber nicht unfairen) Spielweise der Appenzellerinnen etwas überrascht. Als in der 12. Minute die einheimischen Spielerinnen Offside reklamierten statt konsequent weiter zu spielen, musste die hellwache einheimische Torhüterin Anna Frei herauslaufend in höchster Not retten.

Aber dann war die Reihe an den Gastgeberinnen. In der 14. Minute lief Nadine Fässler durch die gegnerische Abwehr, kam vor der Torhüterin an den Ball und schoss zum 1:0 ein. In der 20. Minute lagen die Innerrhoderinnen bereits mit 2:0 vorne, als Barbara Dorsa die in der letzten Zeit erfolgreiche Larissa Mazenauer lancierte, welche das Zuspiel von rechts im Tor versenkte. In der 42. Minute später nahm Nadine Fässler der gegnerischen Innenverteidigerin das Spielgerät ab und im Fünfmeterraum konnte Barbara Dorsa ohne Mühe zum 3:0 einschieben.

In der 71. Minute gelang den Gästen das 3:1 und in der 78. Minute kam nochmals etwas Gefahr vor Anna Frei auf. Die Appenzellerinnen legten nun wieder einen Zacken zu, denn die Partie war noch nicht zu Ende. Und in der 86. Minute war es dann aber soweit. Barbara Dorsa erzielte nach einem Zuspiel der erfahrenen und wertvollen Nadine Fässler mit einem «Lupfer» über die gegnerische Schlussfrau das endgültig siegbringende 4:1. Die Appenzellerinnen überzeugten gegenüber der letzten Partie mit einer Leistungssteigerung und einer guten Teamdarbietung. Zufrieden sein durften die Verantwortlichen auch mit der guten Schiedsrichterleistung. Mit sieben Punkten aus vier Partien und 17 erzielten Toren liegen die Innerrhoderinnen auf dem sehr guten vierten Rang.

Sonntag, 20. September - 15:10 Uhr

Beim Herausfahren aus dem Parkplatzareal: Auto kollidiert in Speicher mit einen Lieferwagen

(kapo/ok) Kurz nach 10.30 Uhr fuhr am Samstagmorgen eine 74-jährige Autolenkerin in Speicher aus einem Parkplatzareal. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einer Mitteilung schreibt, beabsichtigte die Person in Richtung Kalabinthstrasse zu fahren.

Bild: Kapo

Beim Herausfahren aus dem Parkplatzareal konnte sie nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr in die Seite eines vorbeifahrenden Lieferwagen. Gemäss der Medienmitteilung entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Sonntag, 20. September - 14:00 Uhr

Nach positivem Coronatest: Frauen von UH Appenzell in Quarantäne

Eine Spielerin von UH Appenzell wurde vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Eine Spielerin von UH Appenzell wurde vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Bild: Monika Schmid

(pf) Die Frauen von Unihockey Appenzell konnten am Wochenende die NLB-Meisterschaft nicht fortsetzen. Das Heimspiel gegen Aergera Giffers wurde abgesagt, nachdem in der vergangenen Woche eine Innerrhoder Spielerin positiv auf Corona getestet worden war. Gestützt auf den kantonsärztlichen Entscheid wurde die Mannschaft von UH Appenzell in Quarantäne gesetzt. Die betroffene Akteurin sowie ihre Mitspielerinnen würden keine Symptome aufweisen, teilen die Verantwortlichen auf der Vereins-Website mit.

UH Appenzell geht davon aus, dass die Partien vom kommenden Wochenende (auswärts gegen Visp und zuhause gegen Yverdon) stattfinden werden. Als Folge der Coronapandemie und unter dem Aspekt, dass Absagen von Spielen zu erwarten waren, besteht für die neue Saison im Unihockey eine neue Regelung: Es wird nicht mehr in absoluten Punkten gerechnet, sondern die Tabelle aufgrund eines Punktequotienten (Punkte pro Spiel) erstellt.

Freitag, 18.September - 17:29Uhr

Mit dem Töffli durchs Appenzellerland

Die Töffli sind im Appenzellerland wieder unterwegs.

Die Töffli sind im Appenzellerland wieder unterwegs.

Bild: Reto Martin

(pd) Der Töffli-Trail geht in die zweite Runde. Am Samstag, 26. September, finden sich auf den Appenzeller Strassen motivierte Töffli-Fahrer und Fahrerinnen. Die Teilnehmenden starten um 11 Uhr in Schwende und fahren dann eine 40 Kilometer lange Strecke durch das Appenzellerland. Auf dem Weg befinden sich mehrere Challenges, die es zu bewältigen gilt. Einige mit, andere ohne Töffli – aber gewiss mit Spiel, Spannung und Geschicklichkeit. Ab 18 Uhr ist für Abendessen und musikalische Unterhaltung gesorgt. Organisiert wird der Event erneut von der Emils Gugge Appenzell. Anmelden unter: www.toefflitrail.ch

Freitag, 18.September - 16:52 Uhr

Kopf-an-Kopf-Rennen

(PD) Nach einem spannungsgeladenen Final-Lauf zum Hochhamm entscheidet Bruno Fritsche die «Zubi Trophy 2020» für sich. Bei den Frauen kann Iris Bechtiger ihren Titel der Hügelkönigin nicht verteidigen. Elin Keller, Newcomerin und Nachwuchstalent im Trailrunning, entscheidet die diesjährige Hügelchallenge klar für sich.

4 Bilder

Die «Zubi Trophy» besteht aus 5 Trail-Läufen an 5 Abenden unter der Woche. Die Strecken haben es in sich: sie sind zwischen 7 und 8.2 km lang, weisen teils bis zu 626 Höhenmeter auf und führen die Teilnehmenden auf einen ikonischen Appenzeller Hügel. Trailrunning-Begeisterte von Hobbysportlerin bis Profi machen bei der Challenge mit.

Der Schlusslauf der dritten «Zubi Trophy» auf dem Hochhamm war wie die vier vorangegangenen Etappen geprägt von Wetterglück und lockerer, familiärer Stimmung. Doch so spannend war das Finale noch nie: Bei den Herren kämpften vier Läufer um den 1. Platz: Bruno Fritsche (Appenzell), Thomas Rusch (Appenzell), Gregor Metzger (Ganterschwil) und Jörg Stähli (Siegershausen). Obwohl Metzger den Final-Lauf zwar für sich entschieden hat, reichte es nicht für den Gesamtsieg. Der 2. Platz von Fritsche reichte, um die «Zuby Trophy 202»0 für sich zu entscheiden.

Obwohl bei den Damen Elin Keller (Schönengrund) den 1. Platz zwar so gut wie auf sicher hatte, fehlte es auch hier nicht an Spannung: wie nahe wird sie an die Bestzeit der Herren herankommen? An der Spitze sprangen auch Lena Steuri (Herisau) und Iris Bechtiger (Wald), Vorjahressiegerin mit. Das Resultat? Sehr nahe! Keine drei Minuten nach Metzger flog sie ins Ziel. Das Podest komplettierten Steuri und Bechtiger.

Neben dem sportlichen Aspekt kam auch der Genuss nicht zu kurz. So warteten die Gastgeber von Waldegg, Hundwiler Höhe und Gäbris jeweils nach Rennende mit einem stärkenden Läufermenu auf. Beim Schlussevent auf dem Hochhamm wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem Teller Spaghetti und der sensationellen Abendstimmung hoch über Schönengrund und Urnäsch belohnt.

15:03 Uhr

City Cat für Heiden

(pd) Der Gemeinderat Heiden hat den Ersatzkauf für das Strassenreinigungsfahrzeug bewilligt. Gemäss langfristiger Fahrzeugplanung wäre der Ersatz der City Cat bereits im Jahr 2015 vorgesehen gewesen. Aufgrund der guten steten Fahrzeugwartung konnte laut Mitteilung der Gemeinde damit aber zugewartet werden.

Zur Offertstellung wurden fünf Firmen eingeladen. Der Zuschlag für das Kommunalfahrzeug im Gesamtwert von rund CHF 147‘000 ging an eine Heidler Firma.

Freitag, 18.Septenber - 14:03 Uhr

170'000 Franken für die Ausserrhoder Kultur

Karin Bucher und Thomas Karrer: Ihr Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» bekommt 25'000 Franken.

Karin Bucher und Thomas Karrer: Ihr Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» bekommt 25'000 Franken.

Bild: APZ

(KK) Der Ausserrhoder Regierungsrat hat auf Empfehlung des Kulturrates ein Projekt im Umfang von 25‘000 Franken aus dem Kulturfonds unterstützt. Das Departement Bildung und Kultur sprach von Mitte März bis Mitte Juni zudem für 53 Gesuche weitere 146‘419 Franken. Das teilte die Kantonskanzlei am Freitag mit.

Die besondere Unterstützung erhielt das Dokumentarfilmprojekt«Chai and Chapati, Living with Le Corbusier in Chandigarh» von Thomas Karrer und Karin Bucher. Dieses ist die konsequente Weiterentwicklung ihres Artist in Residence-Aufenthaltes und wartet mit einem besonderen filmdramaturgischen Ansatz auf: Hauptprotagonistin sei die Stadt Chandigarh selber.

Freitag, 18.September - 12:57 Uhr

Mehr Coronafälle in Ausser- und Innerrhoden

Ausserrhoden zählt sechs Neuinfektionen, Innerrhoden vier.

Ausserrhoden zählt sechs Neuinfektionen, Innerrhoden vier.

Bild: Michael Probst / AP

(red) In Appenzell Ausserrhoden ist die Anzahl Coronfälle erneut gestiegen. Im Vergleich zum Dienstag meldet der Kanton 6 bestätigte Neuinfektionen. Kumuliert sind es nun 157.

Aktuell sind inklusive Verdachtsfälle zwei Personen hospitalisiert. 10 Covid-19-Erkrankte befinden sich in Isolation. Die Anzahl Personen in Quarantäne, die im Kanton wohnen, beträgt derzeit 114. 47 sind aus einem Risikogebiet in die Schweiz eingereist. Das Total der Quarantänefälle seit Ende April liegt bei 722.

Auch in Appenzell Innerrhoden ist die Anzahl Coronafälle gestiegen. Stand Freitag sind es kumuliert nun 31. Das sind 4 mehr als am Dienstag. 6 Personen befinden sich in Isolation, 41 in Quarantäne.

Freitag, 18.September -10:26 Uhr

Gemeinsame Spitalliste: Ausserrhoden mit wichtiger Rolle

Das Spital Herisau: Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen.

Das Spital Herisau: Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen.

Michel Canonica

(KK) Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen wollen die Spitalplanung in den Bereichen Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie gemeinsam angehen. Dies gaben die fünf Kantone im Februar bekannt. Jetzt wurde die socialdesign ag mit der Projektleitung beauftragt. Das teilten die beteiligten Kantone am Freitag mit.

Die Kantone wollen laut Medienmitteilung eine gemeinsame Spitalplanung im stationären Angebot erreichen. Ziel ist es, die Spitallisten anzugleichen. Im Idealfall würden – wenn geografisch sinnvoll – gleichlautende Spitallisten entstehen. Somit könnten die Kantone Synergien nutzen und Voraussetzungen schaffen, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu dämpfen. In einem ersten Schritt wird nun das Projektteam anhand einer Modellplanung die Auswirkungen der gemeinsamen Planung prüfen.

Die Projektorganisation wird unter dem Vorsitz von Appenzell Ausserrhoden durch die Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren der fünf Kantone geführt. Das operative Projektteam wiederum setzt sich aus verschiedenen Vertretern der Teilnehmerkantone zusammen. Die externe Projektleitung wurde ausgeschrieben; den Zuschlag erhielt die socialdesign ag aus Bern. Die Beratungsfirma bringt laut Mitteilung diverse Projekterfahrungen, insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen mit. Sie hat bereits in interkantonalen Projekten zu Themen der Gesundheitsversorgung mitgewirkt. Unter ihrer Leitung beginnt nun die Projektarbeit. Das Projekt soll bis Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Freitag, 18.September - 8:42 Uhr

Neuer Bahnhof in Teufen wird eingeweiht

(PD) Zwischen 1. Juli 2019 und Ende August 2020 wurde Bahnhof Teufen modernisiert. Wie das Unternehmen schreibt, sei die Zeit des mühsamen Einsteigens in die Züge der Appenzeller Bahnen (AB) Geschichte. Ebenso gehöre das Warten unter freiem Himmel bei strömendem Regen der Vergangenheit an. Der Abschluss des Bahnhofumbaus wird am 25. September um 17 Uhr mit einem kleinen Fest gefeiert – unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen.

Die Appenzeller Bahnen laden die Bevölkerung ein, gemeinsam bei Wurst und Getränk den neugestalteten Teufner Bahnhof in Augenschein zu nehmen. In je einem kurzen Grusswort werden AB-Direktor Thomas Baumgartner, Regierungsrat Dölf Biasotto sowie Gemeinderatspräsident Reto Altherr darauf eingehen, was sich in den letzten Monaten auf und unter dem Areal getan hat.

Donnerstag, 17. September - 20:53 Uhr

Clara Marti feierte den «rundesten» aller Geburtstage

Clara Marti bekam einen Blumenstrauss und einen Gutschein, um sich selber wieder einmal Blumen zu kaufen.

Clara Marti bekam einen Blumenstrauss und einen Gutschein, um sich selber wieder einmal Blumen zu kaufen.

Bild: PD

(pd) Am 5. September feierte Clara Marti ihren 100. Geburtstag im Alters- und Pflegeheim Quisisana in Heiden. Das geht aus einer Mitteilung der Gemeinde Heiden hervor. Im Namen des Gemeinderats gratulierten Gemeindepräsident Gallus Pfister und Gemeinderätin Silvia Büchel der Jubilarin zum «rundesten» aller Geburtstage.

Aufgrund Clara Martis grosser Freude an Blumen erhielt sie zusätzlich zum Blumenstrauss einen Gutschein, um sich selber Mal wieder eine blumige Freude machen zu können.

Donnerstag, 17. September - 16:19 Uhr

Attraktives Cuplos für NLB-Frauen des UH Appenzell

Können die NLB-Frauen in der nächsten Cuprunde gegen das NLA-Team UHC Laupen erneut jubeln?

Können die NLB-Frauen in der nächsten Cuprunde gegen das NLA-Team UHC Laupen erneut jubeln?

Bild: PD

Die Auslosung für die Achtelfinals im Schweizer Cup bescheren den Unihockeyanerinnen des UH Appenzell (NLB) einen Gegner aus der NLA. Am 24. Oktober spielen die Innerrhoderinnen vor eigenem Anhang gegen den UHC Laupen.

Die Innerrhoderinnen haben in der letzten Cuprunde den Zweitligisten
La Chaux-de-Fonds 11:2 geschlagen. Laupen siegte in der Meisterschaft zum Saisonauftakt gegen FB Riders 5:3. Mit Hanka Lacková, steht eine ehemalige tschechischen Internationale im Kader der Zürcherinnen.

Donnerstag, 17.September - 15:24 Uhr

Leserbild: Besuch aus dem nahen Wald

Leser Bernhard Lutz aus Wald fotografierte einen Fuchs in seinem Garten.

Leser Bernhard Lutz aus Wald fotografierte einen Fuchs in seinem Garten.

Bild: PD
Donnerstag, 17.September - 15:17 Uhr

Herisauer Schüler für Award nominiert

(PD) Der Herisauer Schüler Samuel Aegerter ist für den «Sternenwoche»-Award nominiert worden. Die «Sternenwoche» ist eine gemeinsame Aktion von Unicef und der Zeitschrift «Schweizer Familie». Gemäss Medienmitteilung von Unicef engagieren sich Kinder in der Schweiz und in Liechtenstein mit Sammelideen für Kinder in Not.

Seit 2004 haben über 100'000 Kinder bereits mehr als 7 Millionen Franken gesammelt. Wie Unicef mitteilt, kommt der Erlös der diesjährigen «Sternenwoche» burundischen Flüchtlingskindern zugute, die im Nachbarland Ruanda Zuflucht gesucht haben.

Samuel Aegerter wurde gemeinsam mit Hannah Schäfer in der Kategorie Freunde und Geschwister nominiert. Sie haben Kräuterkissen zum Einschlafen hergestellt. Hierzu haben sie Stoffhüllen genäht, Kräuter gesammelt, getrocknet und die Schlaf-Duftkissen in der Nachbarschaft verkauft.

Die Gewinner werden am Montag, 28. September, bekannt gegeben. Auch dieses Jahr werden die kreativsten Sammelideen der Kinder von einer Fachjury nominiert und schliesslich ein Sieger in jeder der vier Kategorien gekürt.

Donnerstag, 17.September - 10:25 Uhr

Projektwettbewerb für das Areal Gmünden

Die Strafanstalt Gmünden muss erneuert werden.

Die Strafanstalt Gmünden muss erneuert werden.

Bild: PD

(KK) Im Rahmen eines Projektwettbewerbs für das Areal Gmünden in Teufen sollen die Erneuerung der Gefängnisse, ein Neubau für ein zentrales Strassenverkehrsamt und Räumlichkeiten für die Regional- und Verkehrspolizei geprüft werden. Der Regierungsrat hat dafür 480‘000 Franken freigegeben. Das gab die Kantonskanzlei am Donnerstag bekannt.

Die Gebäulichkeiten der Strafanstalt sind sanierungsbedürftig. Sie entsprechen laut Medienmitteilung nicht mehr den Mindestanforderungen des Bundes und des Ostschweizer Strafvollzugskonkordates. Der Ausserrhoder Regierungsrat hat im Mai 2019 beschlossen, die Strafanstalt in ähnlicher Grösse weiterzuführen. Das kantonale Gefängnis, 2007 in Betrieb genommen, kann gemäss Regierung mit baulichen Massnahmen verbessert weiterbetrieben werden. Das Rote Haus soll ertüchtigt und weiter für den offenen Strafvollzug genutzt werden. «Für die restlichen Gebäude lohnen sich Sanierungen nicht mehr, sie sollen durch Neubauten ersetzt werden», heisst es in der Mitteilung.

Zentrales Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle

Gleichzeitig lässt der Kanton auch einen Neubau für ein zentrales Strassenverkehrsamt mit Prüfhalle prüfen. Heute werden die Fahrzeugprüfungen an verschiedenen inner- und ausserkantonalen Standorten durchgeführt. Deshalb ist geplant, ab 2027 alle Führerschein- und Fahrzeugprüfungen an einem zentralen Standort durchzuführen. Der Regierungsrat erachtet gemäss Mitteilung das Areal Gmünden dafür als geeignet. Deshalb soll der Neubau eines zentralen Strassenverkehrsamtes im Rahmen des Projektwettbewerbs ebenfalls geprüft werden. Weil der Kanton St. Gallen den heutigen Prüfungsort in Winkeln per Ende Jahr gekündigt hat, sollen die praktischen Fahrprüfungen – rund 1400 Auto- und rund 400 Motorradfahrprüfungen – ab nächstem Jahr provisorisch im Ausbildungszentrum Bächli in Teufen durchgeführt werden.

An einem zentralen Strassenverkehrsamt könnten auch Synergien mit der Regional- und Verkehrspolizei genutzt werden. Dies betrifft vor allem die von der Polizei durchgeführten Kontrollen, Expertisen und Erstabklärungen bei Unfällen. Auch die Nähe der Regional- und Verkehrspolizei zu den Gefängnissen würde Vorteile bieten. Aus diesem Grund umfasst das Wettbewerbsverfahren ebenfalls die Schaffung von Räumlichkeiten für die Regional- und Verkehrspolizei.

Der Regierungsrat hat das Departement Finanzen beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Departement Inneres und Sicherheit einen Projektwettbewerb für alle drei Teile – Gefängnisse, Strassenverkehrsamt sowie Regional- und Verkehrspolizei – durchzuführen. Die Resultate des Wettbewerbs werden dem Regierungsrat unterbreitet, der daraufhin über eine vollständige, teilweise oder etappierte Umsetzung der Projekte entscheiden wird. Für die Realisierung der Projekte wird aufgrund der Kredithöhe eine Volksabstimmung nötig sein.

Donnerstag, 17.September - 8:35 Uhr

Waldstatt führt interimistisch das Grundbuchamt Urnäsch

Waldstatt (im Bild) und Urnäsch arbeiten enger zusammen.

Waldstatt (im Bild) und Urnäsch arbeiten enger zusammen.

Bild: PD

(GK) Infolge Mutterschaftsurlaub der Sachbearbeiterin Grundbuchamt Urnäsch von Oktober 2020 bis Februar 2021 wird das Grundbuchamt Urnäsch interimistisch durch die Gemeinde Waldstatt geführt. Das teilte die Gemeindekanzlei Urnäsch am Donnerstag mit.

Seit der Pensionierung von Grundbuchverwalter Peter Nef Anfang Juni 2019 arbeitet das Grundbuchamt Urnäsch enger mit dem Grundbuchamt Waldstatt zusammen, weil Urnäsch über keinen Grundbuchverwalter mit Patent mehr verfügt. Marcel Ehrbar vom Grundbuchamt Waldstatt deckt laut Mitteilung seither die Aufgaben als öffentliche Urkundsperson in Grundbuchsachen auf der Gemeinde Urnäsch im Rahmen von 10 bis 15 Stellenprozent ab. Infolge des bevorstehenden Mutterschaftsurlaubes der Sachbearbeiterin Grundbuchamt Claudia Schweizer von Oktober 2020 bis Februar 2021, werden die beiden Grundbuchämter noch näher zusammenrücken. Während des Ausfalls von Claudia Schweizer werden sämtliche Aufgaben des Grundbuchamtes Urnäsch während der Dauer von rund 16 Wochen durch das Grundbuchamt Waldstatt erbracht.

Donnerstag, 17.September - 8:31 Uhr

Personalreglement und 14 Antworten

Der Herisauer Einwohnerrat tagte für einmal im Kantonsratssaal.

Der Herisauer Einwohnerrat tagte für einmal im Kantonsratssaal.

Bild: PD

(PAG) Der Einwohnerrat hat sich an seiner gestrigen Sitzung mit der Teilrevision des Personalreglements der Gemeinde befasst. Die wichtigsten Änderungen betreffen unter anderem flexiblere Pensionierungen bis zum 70. Altersjahr sowie angepasste Regelungen bei Kündigungen, Feiertagen und Datenschutz. Grund für die Revision ist die gesuchte Parität zur kantonalen Gesetzgebung. Die Fraktionen von links und rechts anerkennen den Handlungsbedarf. Trotzdem wurde die Abstimmung vertagt. Der Grund war Uneinigkeit bezüglich der Einführung eines zehntägigen Vaterschaftsurlaubs. Ein solcher scheint zwar unbestritten, dennoch beantragten sowohl die Parlamentarische Kommission (PK) als auch die FDP-Fraktion eine zweite Lesung. Begründet wurde dies mit der bevorstehenden eidgenössischen Abstimmung zur Änderung des Erwerbsersatzgesetzes. Eine Debatte zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht zweckdienlich, sagte PK-Präsidentin Eva Schläpfer. Die zweite Lesung findet im Dezember statt. Die Sitzung war zudem der jährlichen Fragestunde gewidmet. Vor allem die Situation beim Win-Win-Markt brannte den Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten unter den Nägeln.

Mittwoch, 16.September - 17:14 Uhr

Gemeinde finanziert Fahrtkosten von Schulklassen für Museumsbesuch

Das Volkskundemuseum in Stein zeigt kantonales Kulturgut.

Das Volkskundemuseum in Stein zeigt kantonales Kulturgut.

Bild: APZ

(gk) Zwischen dem Gemeinderat Stein und dem Appenzeller Volkskundemuseum fand in den letzten Wochen ein intensiver Austausch statt. Das teilte die Gemeindekanzlei am Mittwoch mit. Im Volkskundemuseum in Stein sei Kulturgut des gesamten Kantons untergebracht. Dem Gemeinderat ist es laut Medienmitteilung wichtig, dass das Museum auch von Schülerinnen und Schülern aus ganzen Kanton besucht werden kann. Gemäss Rückmeldung des Volkskundemuseums sind allerdings die Kosten für die Fahrt nach Stein relativ hoch.

Um die Schulen in Ausserrhoden zu unterstützen, hat der Gemeinderat Stein nun entschieden, ab dem neuen Jahr die Fahrtkosten für die An- und Abreise mit dem öffentlichen Verkehr von je einer Schulklasse pro Gemeinde vollständig zu übernehmen. Dadurch sollen zukünftig vermehrt Schulklassen das Museum besuchen und sich vom kantonalen Kulturgut inspirieren lassen, schreibt die Gemeindekanzlei. Das Volkskundemuseum wird für die Schulklassen ein spezielles, interaktives Angebot bereithalten.

Mittwoch, 16.September - 16:57 Uhr

TVA siegt dank Steigerung in der zweiten Halbzeit

Die ballführende Carina Graf konnte sich - hier unterstützt von Zeden Zürcher (Nummer 24) und Katja Müller (18) - mehrmals gut ins Szene setzen

Die ballführende Carina Graf konnte sich - hier unterstützt von Zeden Zürcher (Nummer 24) und Katja Müller (18) - mehrmals gut ins Szene setzen

Bild: PD

(MK) Die in dieser Saison von Reto Valaulta trainierten 2. Liga-Frauen der Handballriege des TV Appenzell konnten in einer coolen Partie bei der SG Uzwil/Gossau I 18:15 (7:7) gewinnen.

Beide Teams waren sich lange ebenbürtig. Bis zur 44. Minute führten meist die St.Gallerinnen. Die Innerrhoderinnen steigerten sich aber, nach 55 Minuten lagen sie mit 17:14-Toren vorn. Diesen Vorsprung gaben sie nicht mehr aus der Hand.

Mehrere Male gut in Szene setzen konnten sich unter anderem Carina Graf und Andrina Inauen wie auch Rahel Inauen erzielten ebenfalls mehrere Treffer. Auch die beiden Torfrauen trugen zum Erfolg bei.

Mittwoch, 16.September - 15:23 Uhr

Gemeinde reagiert auf Petition

Gemeindepräsident Paul König nimmt die Unterschriften entgegen.

Gemeindepräsident Paul König nimmt die Unterschriften entgegen.

Bild: APZ

(GK) Am 7. September überreichten Petitionäre dem Gemeindepräsidenten von Speicher, Paul König, eine Petition mit 989 Unterschriften für die Parkplatzbewirtschaftung. An der damaligen öffentlichen Versammlung wurden Befürchtungen laut, dass der Gemeinderat das Begehren nicht ernst nehme.

Wie es in der Mitteilung der Gemeindekanzlei heisst, habe der Gemeindepräsident noch am Forum seine Zusage gegeben, dass das Anliegen so schnell wie möglich im Gemeinderat behandelt werde. Am 9. September wurde die Petition dann im Gemeinderat traktandiert.

Laut Communiqué begrüsst der Gemeinderat, dass Einwohnende von ihren Mitwirkungsrechten Gebrauch machen. Und die Petition nehme aus Sicht des Gemeinderates ein aktuelles Thema auf. Der Gemeinderat hat drei Massnahmen verabschiedet. In der kommunalen Abstimmungsvorlage «Räumliche Entwicklung Gemeindeverwaltung und SDAM» vom 27.September sei die Schaffung von Parkplätzen für Mitarbeitende der Verwaltung und des SDAM ein Teilprojekt. Die Sachvorlage werde vom Gemeinderat zur Annahme empfohlen. Aufgrund der Petition soll die Projektleitung bei der Umsetzung dieses Projektes noch einmal sorgfältig Alternativen zur geplanten Erweiterung von Parkplätzen prüfen, Alternativen vorschlagen und Massnahmen umsetzen. Zudem wird die Kommission Bau und Umwelt (KBU) beauftragt, die Petition in die Arbeit des aktuellen Projektes «Parkierungsreglement und Parkplatzbewirtschaftung» einfliessen zu lassen. Und als dritte Massnahme werde die Gemeindekanzlei beauftragt, zu prüfen, in welcher Form ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten bei den Mitarbeitenden der Gemeinde gefördert werden könne und entsprechende Vorschläge zuhanden des Gemeinderates zu machen.

In der Mitteilung heisst es, dass der Gemeinderat die Petition sehr ernst nehme. Die Befürchtungen seien unbegründet. Er unterstreiche auch seine zustimmende Position für die Abstimmungsvorlage «Räumliche Entwicklung Gemeindeverwaltung und SDAM». Aus Sicht des Gemeinderates sei es mit diesen Massnahmen auch möglich, der Vorlage zuzustimmen ohne dass befürchtet werden müsse, dass zusätzliche Parkplätze entgegen dem Willen der Petitionäre geschaffen werden.

Mittwoch, 16.September - 12:07 Uhr
Simon Ehammer beim Leichtathletik-Meeting Gala dei Castelli in Bellinzona.

Simon Ehammer beim Leichtathletik-Meeting Gala dei Castelli in Bellinzona.

Bild: Alessandro Crinari / KEYSTONE/Ti-Press

Ehammer, der Überflieger

(ker) Seinen Luxuskörper präsentierte Simon Ehammer jüngst in der «Schweizer Illustrierten». Der Titel «Weltklasse made in Appenzell» ist nicht übertrieben, denn der 20-Jährige führt die Weltjahresbestenliste an. «Und das Coole ist», sagt Ehammer, «dass es erst im Dezember wieder einen Wettkampf auf Spitzenniveau gibt.» Also mindestens ein halbes Jahr lang der Weltbeste – nicht schlecht, oder?

Mittwoch, 16.September - 11:33 Uhr

Auffahrkollision in Herisau

Drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt.

Drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Ein Autofahrer hat sich am Mittwochmorgen bei einem Verkehrsunfall in Herisau leicht verletzt. Beteiligt waren drei Personenwagen. Wie die Ausserrhoder Kantonspolizei mitteilt, fuhr eine 32-Jährige um 7 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der St.Gallerstrasse in Richtung Gossauerstrasse. Dabei realisierte sie zu spät, dass die beiden Fahrzeuge vor ihr angehalten hatten. Sie prallte in das Heck des vor ihr stehenden Personenwagens und schob diesen gegen das dritte Fahrzeug. An den Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Tausend Franken. Der Lenker des mittleren Personenwagens zog sich leichte Verletzungen zu.

Mittwoch, 16.September - 10:58 Uhr

Anstatt-Jahrmarkt in Speicher

(PD) Der diesjährige Jahrmarkt in Speicher mit Chilbitanz und auch die Viehschau fallen den Coronamassnahmen zum Opfer. Die Arbeitsgruppe Jahrmarkt und die Generationenkommission suchten nach Möglichkeiten, einen Ersatzanlass auf die Beine zu stellen und haben als Mitstreiter die Bauern von Speicher und die Sonnengesellschaft für einen «Anstatt-Jahrmarkt» gefunden. Rund um einen Bauernmarkt soll gestaunt, begutachtet, gegessen, gelacht werden. Thema des Anlasses am Samstag, 19.September, 10 bis 15 Uhr, Zentralschulhausplatz, ist die lokale Ernährungsproduktion. Bauern von Speicher stellen an Marktständen ihre Produkte vor und erklären, wie sie diese Produkte erzeugen.

Speicher erhält ein Alternativprogramm.

Speicher erhält ein Alternativprogramm.

Bild: Urs Bucher

Mit der Ernährung befassen sich auch die Beiträge der Sonnengesellschaft Speicher, die dieses Jahr ihr 200-jähriges Bestehen feiert. Eines der zentralen Anliegen der Sonnengesellschaft in ihren Anfängen war die Verbesserung der Ernährungssituation der Bevölkerung. Unter anderem gründete sie eine «Erdäpfelanstalt» und einen Lebensmittelverein.

Der kulinarische Beitrag besteht in einer Tavolata, zu der alle Besucherinnen und Besucher eingeladen sind. An dieser Tavolata werden die im April vor dem Zellerhof auf Veranlassung der Sonnengesellschaft gemeinschaftlich gepflanzten und kürzlich geernteten Kartoffeln aufgetischt, eine Hommage an die Gründer der «Erdäpfelanstalt».

Neben den erwähnten drei Hauptpunkten Markt, Theater und Tavolata sind verschiedene andere Aktivitäten und Darbietungen geplant, haben sich doch noch weitere Gruppierungen bereit erklärt, einen Beitrag zum Gelingen dieses «Anstatt-Jahrmarktes» zu leisten. Die Coronamassnahmen werden eingehalten.

Theatralische Zeitreise

Der unterhaltende Beitrag besteht in einer theatralischen Aktion unter dem Titel «Vo de Hungerjohr, Insektefood und em Röschtigrabe». Mit dabei in dieser theatralischen Aktion: Johann Heinrich Tobler, Sängervater und Mitgründer der Sonnengesellschaft, und Johanna Vontobel, eine junge Frau von heute, gespielt von den Schauspielern Philipp Langenegger und Jeanne Devos. Die beiden diskutieren über Essen damals und heute, über die Hungerjahre, die zur Gründung der Sonnengesellschaft führten, über moderne Essgewohnheiten und -debatten und über einen ganz speziellen Röschtigraben. Text: Peter Surber, Regie: Karin Bucher. Beginn 11.30 Uhr zum Auftakt der anschliessenden Tavolata.

Mittwoch, 16.September - 08:55 Uhr

Hansruedi Götti ist Schweizer Meister 2020

Zuoberst auf dem Podest: Hansruedi Götti.

Zuoberst auf dem Podest: Hansruedi Götti.

Bild: PD

(PD) Nach dem dreifachen Vizetitel 2019 errang Hansruedi Götti an den diesjährigen Schweizer Meisterschaften 25/50m in Thun den 1. Platz in der Kategorie Sportpistole 25m. Mit 576 Punkten liess der erfolgreiche Schütze des Pistolen-Sportschützen-Vereins Teufen seine Kontrahenten Ueli Krauer, LU und Adrian Staub, BL mit 1 und 3 Punkten Rückstand hinter sich.

Doch damit nicht genug: In den Disziplinen 50m B-Programm, 25m Standardpistole und 25m CISM Centralfeuerpistole Schnellfeuer errang Hansruedi Götti mit teils knappem Abstand den jeweils 3. Platz und damit drei weitere Bronzemedaillen. Mit einem 7. Rang mit der Centralfeuerpistole 25m Individual reichte es in der CISM Kombination immerhin noch für Platz 5.

Mittwoch, 16.September - 08:37 Uhr

Silber in London für Appenzeller Alpenbitter AG

Prämiert: Der Gin 27 erhielt Silber.

Prämiert: Der Gin 27 erhielt Silber.

Bild: PD

(PD) Grosse Ehre für die Appenzeller Alpenbitter AG: Ihr Gin 27 wurde bei der London Spirits Competition (LSC) 2020 mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Gib 27 die Jury überzeugt. Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis und Verpackung waren die Beurteilungskriterien, die Silbermedaille das Resultat. Die London Spirits Competition zeichnet laut den Veranstaltern Spirituosen aus, die Konsumentinnen und Konsumenten tatsächlich kaufen möchten – und die nicht einfach auf gut Glück produziert werden.

Der Gin 27 (Appenzell Dry Gin) ist nach seinem Produktionsort benannt: Weissbadstrasse 27, Appenzell. Zu früheren Auszeichnungen gehören gemäss Mitteilung eine Silbermedaille am World-Spirits Award 2018 und Bronze an der Wine & Spirit Competition IWSC 2017.

Dienstag, 15.September - 17:17 Uhr

Nur der Meister war stärker

(PD) Trotz Covid-19 und folglich Absage der Schweizer Meisterschaften 2020 haben die Schweizer Seilziehclubs entschieden, Trainingsturniere durchzuführen. Kürzlich fand das erste Turnier der Gewichtsklasse Frauen in Mosnang statt, in welcher sich die Gontnerinnen in solider Form bewiesen haben.

Da lediglich vier Teams am Start waren, gab es eine Doppelrunde – heisst, sechs Begegnungen in der Vorrunde. Vom ersten Pull an, setzten die Appenzellerinnen einen höheren Druck gegen die Rivalen aus und konnten die Vorrunde ohne Punkteverlust beenden. Auch das Halbfinale gegen Mosnang reagierten die Frauen um den Trainer Franz Fässler gekonnt.

Die Gontnerinnen schafften den Finanleinzug.

Die Gontnerinnen schafften den Finanleinzug.

Bid: PD

Die schnelle und kraftvolle Taktik der Gontnerinnen verlangte ihnen einiges ab. So mussten sie sich im ersten Finalzug gegen den amtierenden Schweizer Meister aus Sins geschlagen geben. Seil auf – Spannen – Bereit – Pull, dann startete der zweite Finalzug. Kein Vergleich zum ersten Zug, hatten die Appenzellerinnen ihre Taktik gefunden und sicherten sich nach 40 Sekunden das zweite Pull. Das Glück beim Platzlos war nicht auf der Seite von Franz Fässler und so mussten die Gontnerinnen den entscheidenden Zug auf dem «schlechteren» Boden ausüben. Das Pull leicht verpasst, konnten sie nichts mehr richten gegen Sins. Die Enttäuschung und der Frust war anfänglich bei den Athletinnen deutlich zu sehen. Doch für ein Trainingsturnier mit neuen Athleten ist es dennoch eine zufriedenstellende Leistung.

Dienstag, 15.September - 14:29 Uhr

Brunchen mit Bundesrat Ueli Maurer

(PD) Am Sonntag, 27. September, gastiert Bundesrat Ueli Maurer im Hotel Krone in Gais. Der Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements hat gemäss Medienmitteilung die Einladung der SVP Gais-Bühler-Teufen zum gemeinsamen Brunch angenommen. Er wird die Gelegenheit nutzen, am Abstimmungssonntag ein paar Worte an die Gäste zu richten und über die aktuellen Herausforderungen aus seinem Departement zu berichten.

Bundesrat Ueli Maurer ist am 27. September Gast der SVP Gais-Bühler.

Bundesrat Ueli Maurer ist am 27. September Gast der SVP Gais-Bühler.

Christian Bruna / EPA

Der Anlass ist öffentlich und beginnt um 9 Uhr. Auf Grund der Corona-Schutzmassnahmen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Wer die Möglichkeit für ein persönliches Treffen mit dem Bundesrat nutzen möchte, muss sich vorab bei Jakob Freund unter der Nummer 071 793 18 69 oder per Mail jakob.freund@bluewin.ch anmelden. Für die Teilnahme am Brunch wird ein Unkostenbeitrag erhoben.

Dienstag, 15.September - 12:11 Uhr

Polizei kontrolliert Viehtransporte

Die Polizei hat über 35 Tiertransporte kontrolliert.

Die Polizei hat über 35 Tiertransporte kontrolliert.

Bild: KapoAR

(KapoAR) Im Ebnet in Herisau hat am Montag die Verkehrsgruppe der Ausserrhoder Kantonspolizei anlässlich des regelmässig stattfindenden Viehmarkts eine Verkehrs- und Tiertransportkontrolle durchgeführt. Beteiligt war auch das kantonale Veterinäramt.

Während der mehrstündigen Kontrolle wurden laut Medienbericht über 35 Tiertransporte überprüft. Ein Fahrzeughalter wird bei der Staatsanwaltschaft wegen diverser Übertretungen zur Anzeige gebracht. Ein Fahrzeug wird beim Strassenverkehrsamt zur Nachprüfung gemeldet.

Im Rahmen der Kontrolle wurden auch im Sinne der Prävention die Transporteure über die bestehenden Vorschriften informiert. Die Kantonspolizei hat gemäss Bericht festgestellt, dass der Grossteil der kontrollierten Viehtransporte die Strassen- und Tiertransportvorschriften einhalte. Den Landwirten und Transporteuren könne ein gutes Zeugnis ausgestellt werden, heisst es in der Medienmitteilung abschliessend.

Dienstag, 15.September - 11:16 Uhr

Mit Auto kollidiert: Zwei Kinder verletzt

(KapoAR) In Herisau und in Urnäsch ist es am Montag zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, bei denen je ein Kind verletzt wurde.

Laut Mitteilung der Kantonspolizei fuhr um 12 Uhr ein 61-jähriger Autolenker in Herisau auf der Bachstrasse an die Verzweigung Wiesental. Er hielt an und liess eine Velofahrerin passieren. Anschliessend fuhr er los und übersah aber eine neunjährige Velofahrerin. Sie kollidierte leicht mit der rechten, vorderen Ecke des Personenwagens und kam zu Fall. Beim Sturz verletzte sie sich leicht und musste sich später in ambulante Behandlung begeben.

Kurz nach 16.30 Uhr beabsichtigte ein achtjähriges Mädchen in Urnäsch, Höhe Schwägalpstrasse 23, beim Fussgängerstreifen über die Strasse zu rennen. Zur selben Zeit fuhr ein 73-jähriger Autolenker in Richtung Schwägalp. Das Mädchen prallte gegen die rechte Seite des Autos und kam zu Fall. Sie zog sich leichte Verletzungen zu. Bei beiden Unfällen entstand geringer Sachschaden.

Dienstag, 15.September - 10:56 Uhr

Achtung: Die Kühe kommen

(KapoAR) Diesen Samstag, 19.September, findet die dritte gemeinsame Alpabfahrt 2020 in Appenzell Ausserrhoden statt. Wie die Kantonspolizei mitteilt, ist die Hauptstrasse Schwägalp-Urnäsch (Fahrtrichtung Urnäsch) deshalb für den privaten Verkehr zwischen 8 und 13 Uhr gesperrt. Zudem muss auf den Strecken Urnäsch-Waldstatt und Urnäsch-Hundwil zwischen 8 und 17 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden.

Diesen Samstag ist wieder Alpabfahrt.

Diesen Samstag ist wieder Alpabfahrt.

Bild: Raphael Rohner
Dienstag, 15.September - 10:15 Uhr

Kantonsrat tagt im Vorderland

(kk) Die nächsten beiden Sitzungen am 2. November und
7. Dezember des Ausserrhoder Kantonsrates finden in der Mehrzweckanlage in Walzenhausen statt. Das teilte am Dienstag die Kantonskanzlei mit.

Blick auf Walzenhausen: Das Parlament wird nun zweimal in der Mehrzweckanlage tagen.

Blick auf Walzenhausen: Das Parlament wird nun zweimal in der Mehrzweckanlage tagen.

Bild: Benjamin Manser

Da die Abstands- und Hygieneregeln zur Eindämmung des Coronavirus weiterhin gelten, könne das Parlament nicht in den Kantonsratsaal in Herisau zurückkehren, heisst es in der Mitteilung. Das Büro des Kantonsrates wolle die Gelegenheit nutzen, Sitzungen in allen drei ehemaligen Bezirken des Kantons durchzuführen. Nach dem Mittelland sei das Vorderland an der Reihe.

Besucherinnen und Besucher sind in Walzenhausen willkommen. Sie können die Sitzungen von der Galerie aus verfolgen. Um eine Anmeldung unter kantonsrat@ar.ch wird aber gebeten. Die Sitzungen werden auch live im Internet auf dem youtube-Kanal des Kantons übertragen, erreichbar via www.ar.ch.

Dienstag, 15.September - 08:32 Uhr

Schulterschluss von Ausserrhoder Parteien

(PD) Ein solcher Schulterschluss ist im Appenzellerland eher selten: In einem überparteilichen Communiqué werben sämtliche bürgerliche Parteien für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, über die das Schweizer Volk am 27. September abstimmt.

Wie es in der Mitteilung heisst, hätten sich die Delegierten sämtlicher bürgerlicher Parteien im Kanton Appenzell Ausserrhoden mit klaren Mehrheiten für die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ausgesprochen.

Ein Eurofighter hebt ab, im Hintergrund eine F/A-18 Hornet.

Ein Eurofighter hebt ab, im Hintergrund eine F/A-18 Hornet.

Bild: Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Die Delegierten der FDP, SVP, CVP, EDU sowie Jungfreisinnigen AR würden die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge als zentral erachten, wenn es um die zukünftige Sicherheit der Schweiz gehe. Auch die Appenzellische Offiziersgesellschaft unterstützt die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge.

Die bürgerlichen Parteien argumentieren, Sicherheit sei kein Luxus. Sicherheit sei ein Grundbedürfnis und die Grundlage unserer Demokratie und für eine funktionierende Wirtschaft. Sie geht damit auf den Vorwurf der Gegner ein, die von Luxuskampfjets sprechen.

Im Communiqué ziehen die Parteien auch Vergleiche mit der Coronapandemie. Zwar könne man mit Kampfflugzeugen eine solche nicht bekämpfen. Die Pandemie habe uns aber gelehrt, dass es wenige Wochen dauern könne, bis sich die Situation in unserem Land dramatisch verändere. Und genau deshalb sei es wichtig, vorzusorgen und die Luftwaffe zu erneuern. «Die jetzigen Flugzeuge stammen aus den Jahren 1978 und 1996, werden 2030 ausser Betrieb gestellt und müssen ersetzt werden», heisst es abschliessend im Communiqué.

Montag, 14.September - 17:33 Uhr

WWF-Präsident kritisiert Ausserrhoden

Dieter Bürgi, Jurist aus Trogen und Co-Präsident WWF Appenzell, beim Kamingespräch der PU AR.

Dieter Bürgi, Jurist aus Trogen und Co-Präsident WWF Appenzell, beim Kamingespräch der PU AR.

Bild: PD

(PD) Entspricht die gelebte Praxis den politischen Vorgaben zur Energiepolitik? Wo liegen mögliche Handlungsspielräume brach? Und was ist prioritär zu tun? Diesen und anderen Fragen zur kantonalen Energiepolitik stellte sich Dieter Bürgi, Co-Präsident des WWF Appenzell anlässlich des zehnten Kaminfeuergesprächs der PU AR kürzlich in Heiden.

In seinem einleitenden Referat erteilte Dieter Bürgi dem Kanton keine Bestnoten. Zwar bestehe ein griffiges und modernes Energiekonzept, in der Praxis passiere aber noch wenig. Als Beispiel nannte er die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn). Hier weise die kantonale Verwaltung nur schon bei der Erarbeitung der entsprechenden Vorlage einen mehrjährigen Rückstand auf, ganz zu schweigen von einer zeitgerechten Umsetzung.

Ebenso bestehe bei der energietechnischen Sanierung kantonaler Liegenschaft noch etlicher Handlungsbedarf. Dies sei deshalb von Bedeutung, weil dem Kanton – und auch den Gemeinden - eine grosse Vorbildwirkung zukäme.

Fotovoltaik-Anlagen auf Kirchendächern

Die nachfolgende Diskussion beleuchtete insbesondere die Finanzierbarkeit nötiger Massnahmen durch Private. Dabei stehen in der Regel die Investitionskosten bei Sanierungen im Vordergrund, obwohl zum Beispiel die Lebenszeitkosten von Wärmepumpen oft niedriger sind als jene von Ölheizungen.

Ebenfalls zu diskutieren gaben die in der Praxis immer wieder erlebten unterschiedlicher Interessen und Anliegen verschiedener an Baubewilligungen beteiligter Instanzen. Die PU AR sind laut Mitteilung überzeugt, dass es hier in Zukunft grössere Flexibilität brauche, so dass etwa Fotovoltaik-Anlagen auf Kirchendächern nicht mehr aus denkmalpflegerischen Gründen verboten werden sollten. Dies insbesondere auch deshalb, weil die eigentliche Bausubstanz dadurch ja nicht beeinträchtigt werde. Auch auf Stufe Gemeinde sei eine reine Paragrafenreiterei kontraproduktiv, so die PU.

Montag, 14.September 15:03 Uhr

Kampf um Sekundenbruchteile

(gr) Rund 400 Buben und Mädchen aus 11 Vereinen des Appenzellischen Turnverbandes (ATV) beteiligten sich am Sonntag an den Jugendstafetten-Meisterschaften auf dem Sportplatz Feld in Urnäsch.

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