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Appenzeller Museen öffnen am Sonntag ihre Türen

Am Sonntag ist der Internationale Museumstag. Im Appenzellerland beteiligen sich viele Museen daran. Für die Besucher ist der Eintritt kostenlos.
Yann Lengacher
Am Internationalen Museumstag vom kommenden Sonntag beteiligt sich auch das Museum Appenzell. (Bild: PD)

Am Internationalen Museumstag vom kommenden Sonntag beteiligt sich auch das Museum Appenzell. (Bild: PD)

Unter dem Motto «Museen – Zukunft lebendiger Traditionen» begrüssen diesen Sonntag Museen im Appenzellerland ihre Besucher zum internationalen Museumstag. Dieser hat zum Ziel, auf die Wichtigkeit und Vielfalt der kulturellen Institutionen aufmerksam zu machen und existiert seit 1977. 2018 beteiligten sich Museen aus 158 Ländern. Zur Feier dieses Tages warten die Museen nicht nur mit kostenlosen Eintritten auf, sondern auch mit Führungen, Vernissagen, Sonderausstellungen und verlängerten Öffnungszeiten.

So auch das Henry-Dunant-Museum in Heiden: Anders als normalerweise ist es von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Es lädt zudem drei Jugendrotkreuzgruppen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland zu einem Austausch ein. Dabei präsentieren die Jugendlichen ihre Freizeitbeschäftigungen und diskutieren im Anschluss über Aufgaben und Ziele des Engagements von Jugendlichen fürs Rote Kreuz. Zusätzlich bietet sich Besuchern die Möglichkeit, die Sonderausstellung «Starke Frauen um Henry Dunant» zu besuchen, die Weggefährtinnen wie die Autorin Harriet Beecher-Stowe des Gründers des Roten Kreuzes thematisiert.

Erhellendes im Museum Heiden

Alternativ dazu präsentiert sich im gleichen Dorf auch das Museum Heiden. Um 11 Uhr findet dort die Vernissage zur Ausstellung «Es werde Licht» statt. Dabei handelt es sich um eine Sammlung aus unterschiedlichen alten Lampen. Der ehemalige Lehrer Walter Graf wird zu diesem Thema einen Vortrag halten und darin auch über das Elektrizitätswerk Heiden und die Entstehung der Strassenbeleuchtungskorporation erzählen, die bis ins 19.Jahrhundert zurückdatiert werden kann. Auch das Museum Gais ist dabei: Es lockt etwa mit einer Zwischenausstellung mit Illustrationen des Künstlers Bruno Kirchgraber.

Das Museum Appenzell wird sich nicht nur mit einer Führung durch seine aktuelle Sonderausstellung über Stofftaschentücher am internationalen Museumstag beteiligen. Die Rouliererin Fina Koller wird den Besuchern ihr Handwerk näherbringen. Im Brauchtumsmuseum in Urnäsch wird ebenfalls eine Fachperson ihr Handwerk erklären: Hier geht Schnitzer Sämi Frick auf sein Handwerk ein und führt durch die Sonderausstellung «Sennenschnitzerei, Brauchtum im Kleinen». Die Ausstellung zeigt ­Holzschnitzerein, hauptsächlich «Holzchüeli», ein Brauch der sich im 20.Jahrhundert im Bauernmilieu entwickelt hat.

Öffentliches Käsen im Volkskunde-Museum in Stein

Keine Sonderausstellung präsentieren kann das Appenzeller Volkskunde-Museum in Stein, das sich teilweise noch im Umbau befindet. Nichtsdestotrotz finden Besucher auch dort Angebote. Am Nachmittag findet ein öffentliches Käsen in der nachgebauten Alphütte des Museums statt. Ausserdem werden die alten Stick- und Webmaschinen zur Demonstration in Betrieb genommen.

Im Museum Herisau wird Kurator Thomas Fuchs um 10.45 Uhr durch die Dauerausstellung führen. Diese zeigt Einblicke in verschiedene Sparten des Alltags aus vergangenen Jahrhunderten. So lässt sich dort altes Zaumzeug für Pferde genauso finden, wie eine Apotheke aus dem 18. Jahrhundert. Das Robert-Walser-Zimmer ist ebenfalls ein Bestandteil der Führung. Hier erfahren Besucher mehr über das Schaffen des Bieler Schriftstellers, der seinen Lebensabend in Herisau verbrachte.

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