Appenzeller Komitee gegen Erbschaftssteuer

APPENZELLERLAND. Am 14. Juni gelangt die Erbschaftssteuer zur Abstimmung. Ein überparteiliches Appenzeller Komitee bekämpft gemäss einer Medienmitteilung diese Initiative. In der Begründung heisst es: In beiden Appenzell seien viele KMU-Betriebe in Familienhand.

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APPENZELLERLAND. Am 14. Juni gelangt die Erbschaftssteuer zur Abstimmung. Ein überparteiliches Appenzeller Komitee bekämpft gemäss einer Medienmitteilung diese Initiative. In der Begründung heisst es: In beiden Appenzell seien viele KMU-Betriebe in Familienhand. Nachfolgeprozesse seien bereits heute finanziell und emotional herausfordernd. Die Erbschaftssteuer-Initiative schaffe eine weitere Hürde und gefährde dadurch die Weiterführung von KMU.

Auch wird darauf hingewiesen, dass die Finanzhoheit der Kantone und somit die Kompetenz, eine Erbschafts- und Schenkungssteuer zu erheben, nicht unnötig eingeschränkt werden soll. Auch lehnt das Komitee eine Dreifachbesteuerung ab. Zusätzlich zur jährlichen Einkommens- und Vermögenssteuer käme noch eine eidgenössische Erbschaftssteuer hinzu. Dasselbe Geld noch ein drittes Mal zu besteuern, sei unfair und unsozial.

Im Co-Präsidium des Komitees sind die Ständeräte Hans Altherr und Ivo Bischofberger, die Nationalräte Daniel Fässler und Andrea Caroni, die Finanzdirektoren Köbi Frei und Thomas Rechsteiner, die Gewerbeverbandspräsidenten Albert Manser und Adrian Künzli, der Präsident der Hika Ruedi Eberle sowie die HEV-Präsidenten Ernst Bischofberger und Fefi Sutter. (pd)

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