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Appenzeller im Favoritenkreis

Am Wochenende geht das Schaffhauser Kantonalschwingfest über die Bühne. Aus dem Appenzellerland nehmen 25 Schwinger teil, darunter auch vier Eidgenossen.
Thomas Mock
Marcel Kuster (rechts) wird am Wochenende als Anwärter auf einen Kranz gehandelt. (Bild: Lorenz Reifler)

Marcel Kuster (rechts) wird am Wochenende als Anwärter auf einen Kranz gehandelt. (Bild: Lorenz Reifler)

In Beggingen werden am Wochenende rund 135 Schwinger erwartet, wovon die sieben Eidgenossen das Teilnehmerfeld anführen. Die Appenzeller werden mit ihren vier eidgenössischen Kranzschwingern ebenfalls am Start sein und entsprechend zum Favoritenkreis gezählt.

Sowohl Michael Bless als auch Martin Hersche blicken auf eine äusserst erfolgreiche Saison zurück und sind zurzeit wahrscheinlich noch etwas stärker einzustufen, als die immer wieder von Verletzungen geplagten Raphael Zwyssig und Marcel Kuster. Marcel Kuster konnte allerdings in dieser Saison seinen ersten Kranzfestsieg feiern. Entsprechend dürfte er nach den kürzlich verpassten Kränzen am Südwestschweizerischen Teilverbandsfest als auch auf dem Weissenstein umso motivierter sein, seine Kranzsammlung zu erweitern.

Den grössten Gegenwind werden die Appenzeller aus dem Thurgauer Lager verspüren. Mit Domenic Schneider, dem immer wieder für Überraschungen sorgenden Urgestein Stefan Burkhalter als auch Beni Notz wird der Triumph sicherlich kein Selbstläufer werden. Doch das Appenzeller Team umfasst weit mehr als «nur» die Eidgenossen. Insgesamt 25 Männer werden darum bemüht sein, möglichst viele Kränze ins Appenzellerland zu entführen. Die körperliche Verfassung des gebürtigen Vorderländers und Teilverbandskranzers Markus Schläpfer scheint manchmal nur schwer erfassbar zu sein. Zu oft musste er sich mit kleineren und grösseren Verletzungen wieder zurückbinden lassen. Umso mehr wird er wiederum darum bemüht sein, seine beste Leistung abrufen zu können.

Nichtkranzer wittern ihre Chance

Auch Patrick Schmid und Urs Giger zeigten in dieser Saison bereits mehrfach eindrückliche Leistungen. Nach oftmals guten Zweikämpfen war für beide Schwinger die Hypothek am Ende dann doch zu gross. Nichtsdestotrotz konnten auch sie in dieser Saison bereits zweimal vor die Ehrendamen treten. Ein dritter Saisonkranz ist ihnen auf alle Fälle zuzutrauen. Matthias Schläpfer konnte am Appenzeller Kantonalschwingfest an seinem Heimatort Wolfhalden ebenfalls kranzgeschmückt nach Hause und entsprechend wäre auch der Kranz am kommenden Sonntag realisierbar. Beeindruckend ist ebenfalls die stattliche Anzahl an jungen Nichtkranzern. Dies eröffnet bei einem ansonsten mässig stark besetzten Fest so manchem Schwinger auch die Möglichkeit, sich das erste Eichenlaub zu sichern.

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