Schwingen
Appenzeller Eidgenossen fallen weiter aus

Die Schwingfeste reihen sich Schlag auf Schlag aneinander. Mit dem St.Galler Schwingfest in Kaltbrunn findet am Samstag das zweitletzte Kantonale in der Nordostschweiz statt.

Thomas Mock
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Urs Giger (oben) führt die Appenzeller Delegation in Kaltbrunn an.

Urs Giger (oben) führt die Appenzeller Delegation in Kaltbrunn an.

Bild: Lorenz Reifler

Die rund 30-köpfige Delegation der Appenzeller wird am St.Galler Kantonalschwingfest in Kalbrunn von Urs Giger angeführt. Der dem Schwingklub Herisau angehörende Ausserrhoder überzeugte in der Vergangenheit sowohl am eigenen wie auch vor Wochenfrist am Thurgauer Kantonalschwingfest, als er mit je fünf Siegen auf absoluten Spitzenrängen anzutreffen war. Giger wird entsprechend umso mehr darum bemüht sein, seine gute Form auch heute unter Beweis stellen zu können.

Sowohl Markus Schläpfer als auch Reto Koch werden auf der Startliste geführt. Allerdings mussten sich auch diese zwei Schwinger in der Vergangenheit mit Blessuren herumschlagen, weshalb sich ein Comeback erst noch weisen wird. Bei gutem Gesundheitszustand dürfe der Kranzgewinn auch bei Ihnen in Reichweite liegen. Ebenfalls zeigte der Eggerstandner Patrick Schmid immer wieder gute Leistungen, wurde aber von der Einteilung oftmals auch nicht sonderlich geschont. Der Kranzgewinn dürfte auch für ihn möglich sein.

Saisonende für Martin Hersche

Mit Erich Dörig, Sepp Fuster, Florian Neff und Matthias Schläpfer werden vier weitere Appenzeller Kranzschwinger darum bemüht sein, sich in Lauerstellung zu halten. Für alle Nichtkranzer bietet sich die Chance über sich hinauszuwachsen, um sich in der Endausmarchung von ihrer besten Seite zeigen zu können. Hierzu dürfte unter anderem auch der junge Gaiser Silvio Hinrichs zählen, welcher bei der Abwesenheit sämtlicher Gaiser Kranzschwinger seinen Klub anführen dürfte.

Der nunmehr vierfache Saisonkranzfestsieger Samuel Giger tritt auch in Kaltbrunn als Favorit an. Mit Werner Schlegel und Damian Ott verfügen die organisierenden St.Galler aber über zwei aufstrebende Athleten, welche dem Thurgauer die Suppe versalzen möchten.

Das erhoffte Comeback vom Innerrhoder Eidgenossen Martin Hersche ging beim Training letzte Woche bereits wieder in die Brüche. Aufgrund eines gerissenen Kreuzbandes wird der Teamleader der Innerrhoder in dieser Saison auch nicht auf die Schwingplätze zurückkehren. Nach Martin Roth müssen die Appenzeller damit bereits auf zwei Eidgenossen vollumfänglich verzichten.

Wann die beiden weiteren, letzthin ebenfalls verletzten Eidgenossen Michael Bless und Raphael Zwyssig zurückkehren werden, ist derzeit noch unklar. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Verletzungshexe bei den Appenzellern nun endlich mal stillhalten kann.

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