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Appenzeller Echo am Schwendisee

UNTERWASSER. Schon ein fester Termin in der Agenda des Hotels Seegüetli in Unterwasser ist die Musigstobete mit der Ländlerkapelle Echo vom Säntis aus dem Appenzellerland. Diesen behielt man auch in diesem Jahr und unter neuer Hotelleitung bei.
Thomas Geissler
Die Appenzeller Streichmusik Echo vom Säntis begeistert mit lüpfigen Klängen das gut gefüllte Lokal des Hotels Seegüetli in Unterwasser. (Bild: Thomas Geissler)

Die Appenzeller Streichmusik Echo vom Säntis begeistert mit lüpfigen Klängen das gut gefüllte Lokal des Hotels Seegüetli in Unterwasser. (Bild: Thomas Geissler)

Seit April führt Andrea Abderhalden das Kulturhotel Seegüetli. Von ihren Vorgängern, Anna und Hansruedi Ammann, hat sie eine bereits zur Tradition gewordene Veranstaltung übernommen und pflegt diese weiter: Die Musigstobete mit der Appenzeller Streichmusik Echo vom Säntis aus Hundwil. Diese kommt bereits seit langem einmal im Jahr zu einem musikalischen Nachmittag an den Schwendisee. Und auch am vergangenen Sonntag lockte das «Echo vom Säntis» wieder eine stattliche Anzahl Gäste mit lüpfigen Klängen und Jodel in das Restaurant des Hotels.

In guter Tradition

Vom «Schützenmarsch» über die «Goldige Hochzeit» und weiteren Polka-Stücken, oder dem stimmungsvollen Walzer «A de Alpfahrt im Rossfall», begeisterten sie in mehreren Etappen den gesamten Nachmittag bis 17 Uhr das Publikum. Die zauberhafte Kulisse des Schwendisees und der Berge taten ein Übriges dazu.

Auch für die Formation sind solche Anlässe immer etwas Besonderes, wie sie verrieten. Häufig auf privaten Anlässen gebucht, sei eine Stobete dagegen immer auch ein kleines Überraschungspaket, wisse man doch nie, wie viele Leute kommen, wie die Stimmung ist und ob der Funke überspringe.

Gegründet wurde das «Echo vom Säntis» in Hundwil bereits 1932. Schon im Jahr 1937 wurde die erste Schallplatte aufgenommen. 1946 wechselte man zum Appenzellerstil mit Handorgel, Geige, Hackbrett und Bass. Auch die Musiker wechselten. Seit 1998 ist das «Echo vom Säntis» mit Martin Holderegger an der Geige, Hans Holderegger an der Handorgel, Werner Alder am Hackbrett und Hans Holderegger am Kontrabass besetzt. Doch können sie noch deutlich mehr, als ihre Instrumente zu beherrschen und diese in einen harmonischen Einklang zu bringen, wie schnell klar wurde.

Musikalische Qualitäten

«Es ist selten, dass eine gesamte Formation auch so gut jodeln kann», rühmte auch Jakob Knaus die Appenzeller Musiker. Der Käser aus Unterwasser beliefert das Hotel regelmässig mit seinem Alpkäse und ist hier, insbesondere wenn es gute Musik zu geniessen gibt, auch gern als Gast anwesend. «Ich habe selbst einmal Musik gemacht und in einer Formation mit Toggenburger Streichmusik gespielt», erzählt er von seiner persönlichen Verbindung zu den schönen Klängen. Hier hat er Geige gespielt und ist auch bis heute einem schönen Jodel zugetan.

Klänge sind es auch, die die Zukunft des Hotels weiterhin bestimmen werden. Denn nachdem Anna und Hansruedi Ammann das Hotel Seegüetli an den Kanton verkauft haben, der es an Andrea Abderhalden als Zwischenlösung weitervermietet hat, soll an dessen Stelle bald das Klanghaus Toggenburg zu stehen kommen. Bis dahin wird Andrea Abderhalden das Haus weiterführen.

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