Appenzeller Curler brillieren im Oberengadin

Am weltweit grössten Openair-Curlingturnier in Silvaplana erreichte das Team des CC Herisau-Waldstatt um Skip Jack Schadegg den dritten Platz.

Drucken
Teilen
Stark gespielt: (von links) Ernst Waldburger, Albert Steingruber, Liliane Huwyler und Jack Schadegg (Skip). (Bild: pd)

Stark gespielt: (von links) Ernst Waldburger, Albert Steingruber, Liliane Huwyler und Jack Schadegg (Skip). (Bild: pd)

curling. An der Coppa Romana in Silvaplana nahmen insgesamt 76 Teams aus dem In- und Ausland teil. Am Start war auch die erfahrene Equipe des CC Herisau-Waldstatt unter der Führung von Jack Schadegg, mit Liliane Huwyler, Albert Steingruber und Ernst Waldburger.

Den Ausserrhodern gelang ein Husarenstück: Sie konnten sich gegen drei ehemalige Coppa-Gewinner durchsetzen. Zunächst besiegten sie den dreifachen Coppa-Romana-Sieger und fünffachen Schweizer Meister Lausanne-Olympique mit Skip Bruno Schenkel in eindrücklicher Weise. Nach drei weiteren Siegen und einer Niederlage schaffte das Team den erhofften Finaleinzug.

Sieg gegen Olympiasieger

Dieses Spiel musste gegen das nicht minder hoch eingeschätzte und als Turnierfavorit gehandelte Team mit den drei ehemaligen Olympiasiegern Patrick Hürlimann, Patrick Lörtscher und Dominic Andres aus Lugano ausgetragen werden. Die Appenzeller kämpften beherzt und grossartig, hielten den sich stets ändernden äusseren Bedingungen Stand und holten sich zur grossen Freude den Sieg in dieser Partie. Dadurch gelang der Mannschaft der Vorstoss auf den glänzenden dritten Schlussrang bei der diesjährigen Austragung um die Coppa Romana.

Zwei Teams an Gianda Platta

Beim diesjährigen Grossen Preis um die Gianda Platta in Sils standen zwei Mannschaften vom CC Herisau-Waldstatt im Einsatz. Als einziges Frauenteam dieses Turniers startete Skip Erika Flühler mit ihren Mitspielerinnen Vroni Hautle, Susanne Schweri, Berty Engeli und Cornelia Steingruber bei sehr schwierigen äusseren Verhältnissen (Schneefall und heftigen Böen) zaghaft ins Turnier. Sie fanden danach zunehmend den Tritt und beendeten in einer begeisterten Aufholjagd das Turnier auf dem 18. Platz von 32 teilnehmenden Mannschaften.

Das zweite Herisauer Team im Einsatz in Sils mit Skip Ernst Waldburger, Remo Ritter, Paul Huber und Ueli Styger trotzte den wechselnden Witterungsbedingungen in beachtlicher Weise. Sie beendeten den Wettkampf auf dem hervorragenden fünften Platz. (pd)

Aktuelle Nachrichten