Appenzeller Curler brillieren im Oberengadin

Im Januar und Februar herrscht Hochbetrieb im Open-air-Curling. Dabei spielten auch Teams vom CC Herisau-Waldstatt erfolgreich an Turnieren in der ganzen Schweiz mit.

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CURLING. Ein Wettkampf in der Engadiner Turnier-Woche im Januar zählt zu den ältesten Turnieren in der Schweiz. Der Jackson Cup von St. Moritz wurde bereits zum 115. Mal ausgetragen. Auch ein Team des CC Herisau-Waldstatt nahm nebst anderen Ernstkämpfen in Sils, Pontresina, Samedan, Scuol und Silvaplana an diesem Traditionsturnier teil.

Sieg am Traditionsturnier

Bei wechselhaftem Wetter konnten die vier Spieler mit Skip Jack Schadegg, Ernst Waldburger, Erika und Ferdi Flühler einen Sieg nach dem anderen verbuchen. Sie konnten die schwierigen Eisverhältnissen am besten zu ihren Gunsten nutzen. Am Sonntag stand dann fest, dass der Pokal, die Steffani-Kanne, mit nach Herisau reisen wird. Präsident Ernst Waldburger meinte: «Dies ist einer der grössten Erfolge in unserer bald 60jährigen Clubgeschichte. Ein so etabliertes Turnier gewinnen zu dürfen und ein starkes Teilnehmerfeld hinter uns zu lassen, freut uns ganz besonders und motiviert uns, minutiös weiterzutrainieren.»

Open-air-Meister erkoren

Zum drittenmal reisten die Mitglieder des Curling Clubs Herisau-Waldstatt nach Feldis um die Appenzeller Open-air-Meisterschaften auszutragen. Das nach zwei Runden verlustpunktlose Team von Skip Dani Meuli mit Ueli Styger, Tamara Dünner und Peter Staub spielte gegen das Team Hartmeier um die Meisterehren. Das favorisierte Team Meuli liess nichts anbrennen und gewann das Finalspiel sicher und wurde so zum erstenmal Appenzeller Open-air-Meister. Die weiteren entscheidenden Partien gewannen die Teams von Ernst Waldburger und Corinne Flühler. Sie rangierten in der Endabrechnung auch auf den Podestplätzen. (dm)