Appenzell
Von Posten zu Posten: Ein Weihnachtsgottesdienst, der Familien bewegte

Eine gelungene Form eines Familiengottesdienstes fand an Heilig Abend in Appenzell statt. Unter dem Motto «Weihnachten 2020 ist….aber anders!» wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Nachmittag auf einen besonderen Weg geschickt.

Vreni Peterer
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Beim Familiengottesdienst in Appenzell mussten die Teilnehmer verschiedene Posten absolvieren.

Beim Familiengottesdienst in Appenzell mussten die Teilnehmer verschiedene Posten absolvieren.

Bild: VP

Geheimnissvoll hiess es in der Einladung: «Warm anziehen, Handy einpacken und zum Mesmerhaus gehen. Dort bekommt ihr die Beschreibung für den bewegten Gottesdienst, die euch durch das Dorf zur Krippe führt. An verschiedenen Orten findet ihr QR-Codes. Hinter denen verstecken sich unsere Weihnachtsgedanken.»

Patricia Staub, Emilia Hautle und Luzia Fuster vom Seelsorgeteam sowie Dolores Waser Balmer, Bereichsleiterin Diakonieanimation der Caritas
St. Gallen-Appenzell, warteten gespannt, auf welches Echo der Anlass stossen würde. Über die mehr als 150 Personen freuten sie sich sehr.

Von Posten zu Posten

Beim Start erhielten die Teilnehmer eine Glaslaterne auf denen die Worte Hoffnung, Liebe, Stille Nacht, Licht, Freude und Frieden standen.
Gemäss dem Titel «Bewegter Weihnachtsgottesdienst» bewegten sich die Familien und weitere Erwachsenen von Posten zu Posten. Diese befanden sich unter anderem bei der Friedhofskapelle, in der Stephanskapelle, im Kloster Maria der Engel, im Kapuzinerkloster und in der Pfarrkirche, wo die grosse Krippenlandschaft im Zentrum stand.

Bei der einen Station erhielt man mit dem QR-Code Informationen über das Räuchle, aus einer Pfanne stieg der Duft von Weihrauch in die Luft, bei einer anderen konnten zum Thema «Freude» Wunderkerzen angezündet werden. Bei weiteren Stationen wurde das Thema Liebe aufgegriffen und die Appenzeller Mundartversion der Weihnachtsgeschichte konnte heruntergeladen und den Kindern vorgelesen werden.

Nicht fehlen durfte an diesem Nachmittag das Lied «Stille Nacht», dieses konnte in der Stephanskapelle in verschiedenen Sprachen abgerufen werden. Familien versammelten sich um ein Handy und hörten sich gemeinsam das weltweit bekannteste Weihnachtslied an - eine coronabedingt andere Form von «Stille Nacht», aber irgendwie auch schön und berührend.