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APPENZELL: Sorge um Zusammenhalt bei Gastro AI

Fast die Hälfte aller Mitglieder beim Verband Gastro AI hat nicht auf die Einladung zur diesjährigen Hauptversammlung reagiert. Der Präsident will den Gründen der fehlenden Beteiligung nachgehen. Im Vorstand kommt es zu einem Wechsel.

Zügig konnte der im letzten Jahr zum neuen Präsidenten von Gastro Appenzellerland AI gewählte Stephan Sutter im Landgasthof Sammelplatz durch seine erste HV führen – für den Verband war es die insgesamt 92. Die brisantesten Ausführungen machte Sutter gleich in seiner Einleitung. Demnach ist die Beteiligung der Mitglieder an den Anlässen von Gastro AI tief. Auch der Zusammenhalt sei nicht vergleichbar mit jenem im Bergwirteverein. Was den Anteil Mitglieder von Talbetrieben betrifft, so sei dieser kontinuierlich sinkend. Die Hintergründe dieser Ausgangslage sollen im neuen Verbandsjahr analysiert werden, wobei der Vorstand auch auf Rückmeldungen von der Basis hofft. Im Jahresbericht liess Sutter die wichtigsten Meilensteine des vergangenen Jahres Revue passieren. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass viele Betriebe investieren. Dies trage dazu bei, den hohen Qualitätsansprüchen und steigenden Gästebedürfnissen gerecht zu werden. Der Vorstand traf sich zu insgesamt fünf Sitzungen. Auch wenn für Stephan Sutter vieles neu war, so hat er Gefallen am Präsidium gefunden.

Die Haupttraktanden konnten zügig abgehandelt werden. Im Rahmen der Wahlen kam es zu einem Wechsel im Vorstand. Der seit 2007 mitwirkende Robert Schiegg trat zurück. Seine bisherigen Aufgaben als Aktuar übernimmt Hanni Bürki. Peter Knöpfel vom Restaurant Rose ist zum neuen Beisitzer gewählt worden und der Vorstand somit wieder komplett. Präsident Stephan Sutter wie auch die weiteren Mitglieder des Vorstandes – Hanni Bürki, Silvie Inauen, Erich Haas, Daniel Geiger und Thomas Manser – schafften allesamt die Wiederwahl problemlos.

Rechnung schliesst mit einem Gewinn

Die Jahresrechnung 2017 kann bei Ausgaben von knapp 39000 Franken mit einem Gewinn von rund 7500 Franken abgeschlossen werden. Ausserordentliche Ausgaben hatte man gemäss Kassierin Silvie Inauen angesichts der Unterstützung von Ruedi Ulmann im Wahlkampf zum Innerrhoder Bauherrn. GastroSuisse habe die Kosten übernommen. Der Jahresbeitrag wird bei 50 Franken belassen. Sechs Neumitgliedschaften stehen drei Austritten infolge Betriebsaufgaben gegenüber. Folglich zählt der Verband gemäss Präsident Stephan Sutter nun 81 Mitglieder. Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnten Karin und Ruedi Ulmann vom Restaurant Greenvieh beim Golfplatz Gonten sowie Barbara und Robert Schiegg vom Hotel Freudenberg, Appenzell, geehrt werden.

Sammelstelle künftig videoüberwacht

Neuigkeiten zur Sammelstelle für Küchenabfälle gab es von Fredy Mark, dem Leiter des Innerrhoder Amts für Umwelt. Demnach wird die bisherige Zwischenlösung beim alten Schlachthaus durch eine fixe Abgabestelle beim Ökohof abgelöst. Betreiben wird diese das Amt für Umwelt. Die Sammelstelle wird videoüberwacht sein, weil es in der Vergangenheit oft zu Verstopfungen kam wegen nicht in die Küchenabfälle gehörender Materialien.

Die Grüsse von GastroSuisse überbrachte Präsident Casimir Platzer. Innerrhoden sei zwar die kleinste Kantonalsektion, deswegen aber nicht unwichtiger, so Platzer. Im Hinblick auf die Abstimmung vom 4. März appellierte er an die Anwesenden, die No-Billag-Initiative abzulehnen.

Roger Fuchs

roger.fuchs@appenzellerzeitung.ch

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