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APPENZELL: Linard Bardill singt über Erziehung

Kinder und Erwachsene beschäftigten sich am Familienforum in Appenzell mit Raum und Grenzen. Mit dabei waren bekannte Gesichter.
Lisa Wickart
Linard Bardill zeigt anhand einer praktischen Übung Raum und Grenzen auf. (Bilder: LIW)

Linard Bardill zeigt anhand einer praktischen Übung Raum und Grenzen auf. (Bilder: LIW)

APPENZELL. Am Samstag waren in der Aula Gringel in Appenzell viele neugierige Gesichter zu sehen. Weder Kinder noch Eltern wussten genau, was auf sie zukommt, denn das Konzept des Anlasses war wohl schweizweit einmalig: Kinder und Eltern bilden sich an einer Veranstaltung gemeinsam zum selben Thema. Das diesjährige Familienforum drehte sich rund um das Thema «Räume und Grenzen». Der Anlass wurde von der evangelisch-reformierten Landeskirche beider Appenzell in Zusammenarbeit mit der Pro Juventure Appenzell Ausserrhoden sowie Innerrhoden, der Farmidea und der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Appenzell organisiert. Dieses Jahr holten sich die Organisatoren bekannte Gesichter mit ins Boot: Liedermacher und Autor Linard Bardill und die Puppenspielerin Claudine Kölbener leiteten die Workshops für Kinder und Eltern. Die Kinder blieben in der Aula sitzen, während die Erwachsenen mit Linard Bardill in einen Nebenraum verschwanden. Claudine Kölbener und die Kindergärtnerin Heidi Inauen nahmen sich zur Aufgabe, den Kindern durch Stofftiere Raum und Grenzen näherzubringen. «Ihr seid jetzt vier Gruppen. Jede Gruppe darf sich einen Gegenstand aussuchen und dazu eine Geschichte erfinden. Ihr müsst alles zusammen entscheiden», erklärte Claudine Kölbener die Aufgabe. Durch Spiele wie diese wurden die Kinder herausgefordert, Zusammenarbeit und Kommunikation in der Gruppe zu lernen.

Im Nebenraum standen derweil die Erwachsenen mit ausgebreiteten Armen. «Das sind unsere Grenzen. Kinder kennen diese nicht. Sie nehmen Grenzen anders wahr», sagte Linard Bardill inmitten der Gruppe stehend. Der Liedermacher leitete den Workshop, in dem er über das Setzen von Grenzen und das Schaffen von Raum sprach. Trotz viel psychologischer Theorie hatten die Besucher zu lachen. Mit seiner humoristischen Art beantwortete der Autor und Liedermacher Erziehungsfragen. Zwischendurch schnappte er sich die Gitarre und es wurde gesungen. «Fehlerlose Erziehung gibt es nicht», wollte der Autor den Besuchern schliesslich klarmachen.

Am Ende der Workshops wurden die erwachsenen Besucher von den Kindern eingeladen, ihre gespielten Geschichten anzusehen. Das Familienforum war danach aber noch nicht beendet. Am Nachmittag erwartete alle Teilnehmer das Konzert «I singe vo de Sunne» des Liedermachers Bardill.

Die Kinder führen mit Claudine Kölbener ihre Geschichten auf.

Die Kinder führen mit Claudine Kölbener ihre Geschichten auf.

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