APPENZELL: Kantonalbank präsentiert gutes Ergebnis

Die Appenzeller Kantonalbank setzt ihren Wachstumskurs auch im dritten Quartal fort. Sie steigert die Bilanzsumme um fünf Prozent auf über 3,2 Milliarden Franken.

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Das Geschäftsvolumen der Appenzeller Kantonalbank (APPKB) entwickelte sich in den ersten neun Monaten des Geschäfts­jahres 2017 weiter positiv, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonalbank. Unter dem Strich resultierte ein Anstieg der Bilanzsumme um 153 Millionen Franken respektive fünf Prozent auf über 3,2 Milliarden Franken. Dabei erhöhten sich sowohl die Kundenausleihungen um 99 Millionen auf 2,693 Milliarden wie auch das darin enthaltene Kerngeschäft der Hypothekarforderungen um 97 Millionen auf 2,563 Milliarden Franken. Ebenfalls gewachsen – auf leicht tieferem Niveau – sind die Kundengelder. Diese wuchsen im Vergleichszeitraum um 4,5 Prozent auf ein Gesamt­volumen von 2,578 Milliarden an. Insbesondere der Bestand an Spar- und Anlagegeldern erhöhte sich um 4,9 Prozent auf 1,597 Mil­liarden Franken. Zurückgegangen ist aufgrund der anhaltenden Tiefzinssituation der Bestand an Sichtgeldern und Kassenobligationen.

Innerrhoder Kantonalbank wächst weiter

Trotz anhaltend schwierigem Zinsumfeld ist es der APPKB dank des Wachstums gelungen, den Ertrag zu steigern. Der Brutto­erfolg aus dem Zinsengeschäft wuchs um mehr als eine Million auf 24,7 Millionen an. Verglichen mit der Vorjahresperiode konnte auch der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungs­geschäft um 2,9 Prozent auf 4,4 Millionen Franken verbessert werden.

In den ersten neun Monaten erhöhte sich im Gegenzug jedoch auch der Geschäftsaufwand der APPKB um 0,6 Millionen auf 14,2 Millionen Franken. Dabei stiegen sowohl der Personalaufwand um 1,4 Prozent wie auch der Sach­aufwand, infolge eines IT-Projekts, um 7,5 Prozent an. Trotzdem konnte nach dem dritten Quartal 2017 unter dem Strich ein Geschäftserfolg von 15,2 Millionen Franken erwirtschaftet werden. Dies entspricht einer Steigerung von einer halben Million Franken respektive 3,1 Prozent. (pd)