«Appenzell ist Fest-gewohnt»

Am kommenden Wochenende finden in Appenzell zahlreiche Anlässe gleichzeitig statt. Neben dem Clanx-Festival wird die Fernsehsendung «SRF bi de Lüt» live aus Appenzell ausgestrahlt. Auch die Kantonale Verwaltung und das Museum Appenzell feiern. Paul Broger sagt, was das für die Polizei bedeutet.

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Paul Broger Mediendienst Kantonspolizei AI (Bild: pd)

Paul Broger Mediendienst Kantonspolizei AI (Bild: pd)

Am kommenden Wochenende finden in Appenzell zahlreiche Anlässe gleichzeitig statt. Neben dem Clanx-Festival wird die Fernsehsendung «SRF bi de Lüt» live aus Appenzell ausgestrahlt. Auch die Kantonale Verwaltung und das Museum Appenzell feiern. Paul Broger sagt, was das für die Polizei bedeutet.

Herr Broger, wie reagiert die Kantonspolizei auf so viele Festivitäten?

In Appenzell finden mehrmals pro Jahr grössere Feste statt, wir sind uns das gewohnt und haben entsprechende Erfahrung. Auf die Polizeiarbeit hat das keinen grossen Einfluss. Wir müssen immer auf einen sogenannten ersten Angriff vorbereitet sein. Das kann ein grösserer Verkehrsunfall, ein Brandfall oder ein anderes Ereignis sein. Wir haben dieses Wochenende aber den Nachtdienst verstärkt, damit wir neben der Polizeitätigkeit auch mit dem Rettungsfahrzeug jederzeit ausrücken könnten.

Sind besondere Verkehrsmassnahmen geplant?

Ausser einzelnen Absperrungen und Umleitungen im Zusammenhang mit den Anlässen im Dorfzentrum wurde nichts weiteres unternommen. Die bestehende Infrastruktur reicht dafür erfahrungsgemäss aus. Die Bereitstellung von zusätzlich nötigen Parkplätzen ist Sache der einzelnen Veranstalter. Beim Clanx-Festival wird auch die Sicherheit auf dem Gelände und das Parkplatzkonzept durch den Veranstalter selbst gewährleistet.

Bei diesem Wetter werden im Alpstein ebenfalls viele Leute unterwegs sein…

Wenn man schaut, wie viele Menschen wandern, passiert eigentlich sehr wenig. Falls aber ein grösserer Unfall passiert, wie beispielsweise kürzlich der Gleitschirmunfall, dann sind wir personell schnell am Anschlag und müssen zusätzliche Kräfte mobilisieren. Mitarbeiter, welche dienstfrei haben, könnten bei personellen Engpässen über das Alarmierungssystem aufgeboten werden. (ker)