APPENZELL INNERRHODEN: Appenzell feiert Ständeratspräsident Ivo Bischofberger

Ständeratspräsident Ivo Bischofberger ist am Mittwoch in Appenzell festlich empfangen worden. Hunderte Menschen säumten die Hauptgasse und applaudierten dem CVP-Politiker, der als Mann der leisen und feinen Töne gewürdigt wurde.

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Der neue Ständeratspräsident Ivo Bischofberger an der Seite seiner Frau beim Festumzug in Appenzell. (Bild: Michel Canonica)

Der neue Ständeratspräsident Ivo Bischofberger an der Seite seiner Frau beim Festumzug in Appenzell. (Bild: Michel Canonica)

Bunt beflaggt und bei Prachtswetter empfing der Innerrhoder Hauptort die rund 400 Gäste, die mit einem Sonderzug der Appenzeller Bahn eintrafen. Beim Festumzug mit Musik durch die Hauptgasse zur Pfarrkirche St.Mauritius applaudierten Hunderte dem frisch gebackenen Ständeratspräsidenten.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga würdigte den 58-jährigen Berufspolitiker in ihrer Ansprache als "Mann der leisen und feinen Töne". Bischofberger sei kein Selbstdarsteller, kein Vorjodler, sondern einer, der "grad hebet". Er verkörpere die politische Kultur des Ständerats bestens.

Bild: Michel Canonica
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STAENDERAT, STAENDERATSPRAESIDENT, CVP, EMPFANG, FEIER, (Bild: Keystone)

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Chrampfer und Kämpfer
Der Innerrhoder Landammann Roland Inauen bezeichnete den Ständeratspräsidenten aber auch als "Chrampfer und Kämpfer". Bischofberger ist in diesem Amt bereits der dritte aus der Exklave Oberegg AI, aus der auch Carlo Schmid (1999/2000) und Armin Locher (1955/1956) stammten.

Der Ständerat hatte den 58-jährigen Bischofberger am Montag mit allen 43 gültigen Stimmen zum Präsidenten gewählt. Der Historiker, frühere Rektor des Gymnasiums Appenzell und ehemalige Präsident des Innerrhoder Kantonsgerichts will in Bern unter dem Motto "klein, aber wertvoll" für seinen Kanton politisieren.

Für die Kultur des Dialogs
In seiner Ansprache beschwor Bischofberger die "politische Kultur des Dialogs". Sie sei das beste Mittel gegen ideologisch bedingte Blockaden. In der Schweiz bestehe derzeit die Gefahr, "dass wir zwar im gleichen Land, aber nicht in der gleichen Heimat leben".

Umrahmt wurde der Festakt von "Rugguserli" (Naturjodel) und dem gemeinsam gesungenen Landsgemeindelied. Danach war die Bevölkerung vor der Kirche St.Mauritius zum Apéro mit dem Ständeratspräsidenten, den Gästen aus Bern und den einheimischen Behörden eingeladen. (sda)

Die Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli gratuliert Ivo Bischofberger zur Wahl. (Bild: Keystone)
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Der abgetretene Ständeratspräsident Raphael Comte gratuliert Ivo Bischofberger. (Bild: Keystone)
Dankbar für das gute Resultat: Ivo Bischofberger. (Bild: Keystone)
Von Raphael Comte zu Ivo Bischofberger: Der abtretende Ständeratspräsident aus dem Kanton Neuenburg überlässt seinem Nachfolger den Platz. Vorne die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter. (Bild: Keystone)
Ivo Bischofberger spricht zu den Mitgliedern der kleinen Kammer. (Bild: Keystone)
Guter Dinge: Ivo Bischofberger. (Bild: Keystone)
Ivo Bischofberger in Amt und Würden. (Bild: Keystone)
Blick ins Stöckli mit dem Vorsitzenden Ivo Bischofberger. (Bild: Keystone)
Die neugewählten Ratspräsidenten: Ivo Bischofberger (CVP/AI, Ständerat, rechts) und Jürg Stahl (SVP/ZH, Nationalrat). (Bild: Keystone)

Die Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli gratuliert Ivo Bischofberger zur Wahl. (Bild: Keystone)