APPENZELL: Einsatzstunden haben zugenommen

Noch nie standen die Freiwilligen des Hospiz-Dienstes Appenzell so oft im Einsatz wie im letzten Jahr. Ausserdem erzählte an der Hauptversammlung Spitalclownfrau Mirta Ammann über ihre Visiten.

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Von Einsätzen wie diesem erzählt Mirta Ammann an der HV des Hospiz-Dienstes Appenzell. (Bild: VP)

Von Einsätzen wie diesem erzählt Mirta Ammann an der HV des Hospiz-Dienstes Appenzell. (Bild: VP)

Der Hospiz-Dienst Appenzell begleitet schwerkranke und sterbende Menschen und unterstützt die Angehörigen. Aktuell engagieren sich 20 Freiwillige für diesen Dienst, 17 Frauen und 3 Männer. Die Begleitung der 13 Per­sonen im Jahr 2016 erfolgte im Pflegeheim, zu Hause und im Spital. 51-mal waren die Freiwilligen im Einsatz, wobei auch im letzten Jahr die Nachteinsätze mehr gefragt waren. Zusammengerechnet belaufen sich die Einsätze auf 379 Stunden – so viele wie noch nie seit der Vereinsgründung.

Auch im vergangenen Jahr fanden für die Freiwilligen Weiterbildungen statt. Unter anderem zur «Kunst der achtsamen Berührung», aber auch zu den Themen «Trauerbegleitung» und «Kommunikation». An sechs «Hospiz-Höcks» konnten sich die Begleiterinnen und Begleiter austauschen. Ein Anliegen des Vorstandes war es des Weiteren, der Bevölkerung den Hospiz-Dienst vorzustellen. Dies machte er mit der Aufschaltung einer Homepage, der Miete einer Vitrine in der Galerie unter der Pfarrkirche und mit Flohmärkten.

Schliesslich erzählte an der HV Mirta Ammann über ihre Clownvisiten im Alters- und Pflegezentrum Appenzell. Diese macht sie jeweils zusammen mit Kinderclowns. Fotos einer solchen Clownvisite verdeutlichten, wie die Mädchen und Buben ohne Berührungsängste auf die Bewohner zugehen. (vp)